IMMER OBENAUF Der Dachdecker sorgt für dauerhaft trockene Räume. Die Vielfalt der zu verarbeitenden Baustoffe verlangt ihm eine Menge Fachwissen ab, damit eine qualitativ hochwertige Verarbeitung gewährleistet werden kann. Mit handwerklichem Geschick und Kreativität verschönert er Gebäude und schützt diese vor Wind und Wetter, welches den Dachdecker tagtäglich bei seiner Arbeit begleitet. |
| | WIR PACKEN ES AN Dicht soll es sein! Der Dachdecker arbeitet mit unterschiedlichsten Materialien. Dachziegel aus Ton und Dachsteine aus Beton sind die bekanntesten. Aber auch Schiefer, Kunstschiefer, Bitumen- und Kunststoffbahnen fallen in sein Verarbeitungsgebiet. Natürlich muss alles zum Abschluss gebracht werden und so sind Metallarbeiten mit Blei, Aluminium, Kupfer und Zink (Dachrinnen, Dachrandabschlüsse oder Metalldächer) anspruchsvolle Arbeiten, die vom Dachdecker großes Fachwissen erfordern. Der Einbau von Dachflächenfenstern oder die Herstellung von einfachen Dachstühlen beherrscht der Dachdecker ebenfalls. Ein neues Betätigungsfeld ist die Solarenergie (Photovoltaik und Kollektoranlagen), deren Nutzung eine Entlastung für die natürlichen Vorräte an Öl, Kohle und Gas bedeutet. Ein rund herum anspruchsvoller und abwechslungsreicher Beruf, auf den nicht verzichtet werden kann. |
WEITERKOMMEN INKLUSIVE Nach Abschluss des Ausbildungsberufes und entsprechender Praxiserfahrung kann man sich bis zum Dachdeckermeister qualifizieren. Der Meisterbrief oder das Fachabitur berechtigen zur Aufnahme eines Hochschulstudiums des Fachbereichs Bauingenieurwesen oder Architektur.
FIT MUSS MAN SEIN Vor allem Durchblick beim Rechnen, räumliches Vorstellungsvermögen sowie gute körperliche Voraussetzungen, Eigenverantwortung und handwerkliches Geschick sind für diesen Beruf wichtig. Wenn Sie keine Höhenangst haben, dann sind Sie in diesem Beruf der Sonne immer ein Stück näher! |