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Lernortkooperation im Dachdeckerhandwerk

Zur Verbesserung der Ausbildung im Dachdeckerhandwerk wird von den Bildungszentren des Baugewerbes e.V., BZB Wesel, und dem Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausen eine Lernortkooperation durchgeführt.

Grundgedanke
                    

Der von den Dachdecker-Innungen Wesel, Essen, Oberhausen, Duisburg, Mülheim und Düsseldorf gebildete Fachbeirat des BZB Wesel hat den Beschluss gefasst, den theoretischen Berufsschulunterricht mit den praktischen Unterweisungsinhalten der ÜLÜ stärker zu verknüpfen. Diese engere Verzahnung wird in Form einer vielfach geforderten Lernortkooperation umgesetzt.

Alle Dachdeckerlehrlinge der genannten Innungen, die zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung des BZB Wesel kommen, besuchen auch das Berufskolleg in Oberhausen. Durch die relative Standortnähe beider Institutionen wird eine optimale Vernetzung der Lehrpläne ermöglicht.
                 

Ausbildung - Berufskolleg - LOK DD

Bild oben (v.l.n.r.): Die BZB-Ausbilder im Dachdeckerhandwerk Friedhelm Schülting und Gunter-Rüdiger Siebert im Gespräch mit Horst Dinstuhl, Berufsschullehrer am Hans-Sachs-Berufskolleg in Oberhausen 
                          

Umsetzung

  • Die Verzahnung von Berufsschulunterricht mit der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) erfolgt so, dass während der ÜLU-Blockzeiten Berufsschulunterricht stattfindet und der zeitliche Ausgleich durch zusätzliche 8 ÜLU-Tage durchgeführt wird.
                                           
  • Die Zeitanteile der ÜLU und der Berufsschule werden dabei aber nicht verändert. Der inhaltliche Bezug bleibt ebenfalls, es erfolgt eine zeitliche und inhaltliche Abstimmung.

Folgende Projektziele werden erreicht:

  • Zusammenarbeit beider Lernorte ermöglicht ganzheitliche Lernprozesse.
  • Konzentration von Lernangeboten kann besser umgesetzt werden.
  • Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis werden deutlicher.
  • Selbstständigkeit und Selbstorganisation der Auszubildenden werden gestärkt.
  • Individuelle Stärken und Schwächen der Auszubildenden können eher erkannt werden.
  • Längere Anwesenheit der Lehrlinge im Betrieb (4 Tage)

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