Bauzeichner/innen erstellen nicht nur Zeichnungen und bautechnische Unterlagen für Bauwerke, sie müssen auch die zu verarbeitenden Baustoffe und Materialien gut kennen. Das ist deshalb wichtig, weil sie Mauerwerk, Dämmsysteme und Wandbekleidungen nach ihren Eigenschaften beurteilen und diese Angaben in die Unterlagen übernehmen müssen. Außerdem sollen sie mit den einschlägigen technischen Vorschriften und die gebräuchlichen Abkürzungen für die einzelnen Baustoffe vertraut sein, die sie an richtiger Stelle in die Zeichnungen und Pläne eintragen. Bauzeichner/innen erstellen Aufmaße und Bestandspläne, kalkulieren den Bedarf an Baustoffen und erstellen Stücklisten. Das angebotene Grundlagenpraktikum ist entsprechend der Ausbildungsverordnung für Bauzeichner/innen erstellt. Die Lehrgänge beinhalten generell ca. 90% Praxis und 10% fachbegleitende Theorie und die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnisse, • welche Vermessungsgeräte es gibt und wie man sie handhabt. • was bei der Herstellung von Baukörpern aus Steinen zu beachten ist. • wie man Baugruben und Gräben herstellt. • wie Bauprozesse ablaufen. • wie Bewehrungen eingebaut werden und Beton eingebracht wird. • wie Bauteile aus Holz oder Stahl hergestellt und eingebaut werden. • welche Baustoffe es gibt, wie man sie verwendet und beurteilt.
Durch die Ausbildung von Lehrlingen in 17 Bauberufen können die Bauzeichner/innen in den Werkstätten der BZB alle relevanten Tätigkeiten ihres Berufsbildes praktisch selbst ausüben: - Mauerwerksbau, Holzbau, Schalung, Bewehrung - Vermessung, Baugruben und Gräben - Trockenbau, Fliesen, Estrich, Sperr- und Dämmarbeiten - Tief-, Kanal-, Straßenbau
Die Atmosphäre im BZB – hier werden gleichaltrige Baulehrlinge unterwiesen – und die langjährige Erfahrung unserer Ausbilder garantieren den Bauzeichner/innen erfolgreiche Praktika mit den notwendigen Kenntnissen für ihr spätes Berufsleben. |