BZB-Ausbilder und Zimmermeister Peter Drese hat die Arbeiten der Lehrlinge in die überbetriebliche Unterweisung integriert und fachlich begleitet. „Insgesamt 20 Einzelelemente mussten hergestellt werden, die im Katastrophenfall vor Ort in Steckbauweise in kürzester Zeit zu einem Container zusammen gebaut werden können – auch von ungelernten Kräften.“ Die 6 m lange, 2,40 m breite und 2,60 m hohe Notunterkunft ist nicht nur solide gebaut, Wände, Decke und Boden sind gegen äußere Temperatureinflüsse gedämmt. Um in Krisengebieten solidere Notunterkünfte anstatt provisorischer Zelte verfügbar zu machen, haben die Baugewerblichen Verbände (BGV), Düsseldorf, zusammen mit den Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) in Krefeld im Rahmen eines Projektes einen Muster-Überlebenscontainer in Holz entwickeln lassen. Nach ersten Beurteilungen von professionellen Hilfsorganisationen ist das System hervorragend geeignet, innerhalb kürzester Zeit preisgünstig, ortsunabhängig und flexibel menschenwürdige Notunterkünfte aufzubauen. Mehr: Pressemitteilung der Baugewerblichen Verbände, Düsseldorf |