Handwerk hilft Handwerk

In der Not steht man zusammen. Das BZB Krefeld greift der Kreishandwerkerschaft Emscher Lippe unter die Arme und übernimmt zeitweise elf neue Auszubildende.

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Das digitale Qualifizierungs­angebot im Bauwesen der BZB

Einzigartig & innovativ: Erfahren Sie mehr über das neue digitale Angebot und entdecken Sie flexible Möglichkeiten der Weiterbildung.

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Erfolgreicher Lehrgang: Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton

Vom 13.–17.09.2021 fand der nun schon siebte Lehrgang im BZB Krefeld statt, den alle Teilnehmer mit Erfolg absolvierten.

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Qualität der BZB erneut bestätigt - Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen

Auch im Jahr 2021 wurden die BZB auf den Prüfstand gestellt und konnten die gesetzten Qualitätsstandards weiterhin einhalten.

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Ausweitung der Nutzung der BZB-Plattform auf Meisterschüler

Die Meisterschüler profitieren von der kontinuierlich voranschreitenden Digitalisierung in den BZB.

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Neuauflage des Lehrgangs Zertifizierter Sachverständiger für Betoninstandhaltung

Das stark nachgefragte Seminar in Kooperation mit der GUEP e.V. beginnt bereits im Oktober.

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Qualifizierte Führungskraft in Krefeld fast ausgebucht – weitere Lehrgänge in Berlin und Augsburg

Der Fachbauleiter in der Instandhaltung von Betonbauwerken als Bindeglied zwischen sachkundiger Planung und der Baustelle.

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Ausbildung

Handwerk hilft Handwerk

Die BZB nehmen übergangsweise die WKSB-Isolierer der Ausbildungsbetriebe der Region der Kreishandwerkerschaft Emscher Lippe auf. Hintergrund ist, dass die Kreishandwerkerschaft momentan die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung selbst nicht durchführen kann. So wurde kurzfristig für die elf zusätzlichen WKSB-Isolierer des 1. Ausbildungsjahres 2021 aus dem Einzugsbereich der Kreiha Emscher Lippe eine zusätzliche Gruppe gebildet, die durch einen Fachausbilder im BZB Krefeld in einer separaten Werkhalle unterwiesen wird. Insgesamt werden damit aktuell 25 WKSB-Isolierer in zwei Gruppen unterwiesen. In Rotation durchlaufen beide Gruppen die ersten praktischen Übungen im Bereich Blech- und Dämmungstechnik sowie Trockenbau. Aktuell steht man mit der Kreiha im regen Austausch, ob man die Lehrlinge des 2. und 3. Ausbildungsjahres ebenfalls zeitweise unterweisen soll. „So sind wir eben, Handwerk hilft Handwerk!“ macht Crone deutlich. Gruppe der WKSB-Isolierer am BZB Krefeld:

Weiterbildung

Das digitale Qualifizierungs­angebot im Bauwesen der BZB

Die COVID-19-Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht und uns einiges gelehrt. Aufgrund dieser Geschehnisse musste vieles neu gedacht und viele neue Wege eingeschlagen werden. Neue Wege eröffnen oft aber auch neue Möglichkeiten, die man ergreifen kann und sollte. Diese Chance haben die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) genutzt und ihr Angebot im Bereich der digitalen Weiterbildung um verschiedene Lösungen erweitert. Die Akademie der BZB ist in ihrem Weiterbildungsangebot jetzt noch digitaler geworden. Unter dem Namen „DiQuBB – Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ bieten wir unseren Kunden nun ein umfassendes Lehrgangsangebot, das Online-Veranstaltungen und auch sogenannte Hybrid-Seminare umfasst. Teilnehmende haben die Wahl. Im Gegensatz zu den reinen Online-Veranstaltungen haben die Teilnehmer*innen an Hybrid-Seminaren die Wahl, ob sie vor Ort teilnehmen oder aber online über ein in den BZB installiertes Video-Konferenzsystem zugeschaltet am Seminar teilnehmen möchten. Die Technik macht´s! Für die Teilnehmenden und den Referierenden vor-Ort fühlen sich die Veranstaltungen wie ein ganz „normales“ Seminar in Präsenz an. Man sitzt gemeinsam in einem Seminarraum, folgt an einem Bildschirm dem Vortrag und diskutiert mit dem Referierenden und anderen Teilnehmenden untereinander. Gleichzeitig werden zusätzlich über einen zweiten Bildschirm, die Teilnehmer eingeblendet, die von außerhalb über eine Internetverbindung zugeschaltet sind. Mit einer besonderen Technik ist es nun möglich, diesen Teilnehmenden ebenso den Referierenden und die anderen Teilnehmenden „erkennbar“ zu machen. Auch die Diskussionen und Redebeiträge der online zugeschalteten Personen werden von allen gleichermaßen wahrgenommen. Attraktive Angebote. Für Unternehmer, Führungskräfte und Entscheider in kleinen und mittelständischen Baubetrieben schaffen wir die Möglichkeit, sich im Bereich von „DiQuBB“ mit digitalen Lernformaten zu qualifizieren. Dabei handelt es sich primär um Seminare, die das Krefelder Schaufenster „Digitales Bauen“ im Rahmen des Kompetenzzentrum Digitales Handwerk entwickelt hat. Die Module sind aufeinander aufbauend und behandeln die unterschiedlichen Aspekte zur Digitalisierung in der Bauwirtschaft. Die Palette der Themen reicht von strategischen Aspekten der Digitalisierung bis hin zu Spezialthemen wie z. B. der Baudokumentation in digitaler Form. Hier werden überwiegend Online-Seminare zur Themenvermittlung eingesetzt. Facelifting – Bewährtes im neuen Format. Neben diesen neuen Angeboten haben wir aber auch Bewährtes modernisiert. Lehrgänge aus dem Bestandsangebot der BZB haben wir einem Facelifting unterzogen und bieten aus den Bereichen Baumanagement und Baurecht Betoninstandhaltung Kanalbau und Kanalinstandhaltung Umwelttechnik und Arbeitsschutz Brandschutz Seminare und Lehrgänge nun als hybride Veranstaltungen an. Basierend auf bewährten Konzepten und kompetenten Referenten, entscheidet hier der Kunde über seine Art der Teilnahme. Ein Überblick Hier ein kleiner Auszug aus unserem Angebot hybrider Seminare: Nachträge und Mehrvergütungsansprüche erfolgreich geltend machen Unternehmerhaftung im Baugewerbe WHG-Fachbetrieb – Sachkundelehrgang für das verantwortliche Personal Fortbildung zum Erhalt der Sachkunde für die Zustands- und Funktionsprüfung von Abwasserleitungen Wissens-Update für Brandschutzfachkräfte Fachkundelehrgang nach TRGS 521 zum Umgang mit alten Mineralwollen Wir werden in Zukunft auf unterschiedlichen Kanälen über bestehende und neue Kurse im Bereich „DiQuBB – Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ informieren. Folgen Sie uns gerne auch auf unseren Social Media Kanälen: LinkedIn, Xing, Facebook und Instagram. Foto: © Avtar/Pixabay

Weiterbildung

Erfolgreicher Lehrgang: Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton

Eine anspruchsvolle Tätigkeit für den Qualifizierten Planer. Anlagen, die zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen dienen, sind bei einem Neubau aber auch bei deren Instandhaltung, besonderen Anforderungen unterworfen. Um diese Anforderungen, die durch die AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) beschrieben sind, auch umsetzen zu können, bedarf es Fachwissen, das vom Planer solcher Anlagen vorausgesetzt wird. Um dieses Wissen zu vermitteln führten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. im Zeitraum 13.09.–17.09.2021 bereits zum siebten Mal den gleichnamigen Lehrgang durch. Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang ist ein abgeschlossenes Ingenieur- bzw. Naturwissenschaftliches Studium und eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen. Der Lehrgang endet mit einer Prüfung, die alle Teilnehmer mit Erfolg absolvierten. Der Lehrgang findet zweimal pro Jahr statt und im Frühjahr 2022 bieten die BZB diesen Lehrgang auch in Berlin an. Der Herbsttermin ist dann wieder in Krefeld. Die Termine für 2022 stehen bereits fest: 07.02.–11.02.2022, Berlin 12.09.–16.09.2022, Krefeld Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier oder persönlich bei Ihrer Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka.

Querbeet

Qualität der BZB erneut bestätigt - Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen

Alljährlich wiederholt sich das Ereignis: Das Qualitätsmanagementsystem der BZB wird durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin als akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft auf seine Wirksamkeit geprüft. In diesem Jahr erfolgte das Audit um die Zertifikatsverlängerung um weitere drei Jahre zu bestätigen. Seit 1998 sind die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. mit Ihrem QM-System nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und gehörten zu einer der ersten Ausbildungsstätten im Baugewerbe, die ihre Qualität durch eine unabhängige Stelle überprüfen und bestätigen ließen. Seit der Zeit wird nun einmal jährlich durch externe Auditoren das System auf Herz und Nieren geprüft. Im dreijährigen Rhythmus entscheidet sich danach, ob das Zertifikat weitergeführt werden darf. Neben der Überprüfung nach DIN EN ISO 9001 erfolgt gleichzeitig auch die Zulassung nach AZAV, die den Träger auszeichnet, Bildungsmaßnahmen nach dem Qualitätsstandard der Arbeitsverwaltung durchführen zu dürfen. In beiden Fällen führte die Prüfung zu einem positiven Ergebnis und somit werden die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. auch in Zukunft und wie in den Jahren zuvor erstklassige Bildungsangebote liefern. Das wurde von unabhängiger Stelle bestätigt. Foto © n_defender/shutterstock

Querbeet

Ausweitung der Nutzung der BZB-Plattform auf Meisterschüler

Digitalisierung ist in aller Munde und auch in den Bildungszentren des Baugewerbes schon lange kein Fremdwort mehr. Im Gegenteil, der digitale Wandel hat in den BZB bereits seit geraumer Zeit Einzug erhalten und schreitet kontinuierlich voran. Kürzlich konnte ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung gegangen werden. Die Meisterschüler können ab sofort auch von privaten Computern auf die digitale Lernplattform der BZB zugreifen. Abgesichert durch wechselnde Sicherheits-Codes, die man über eine App auf dem persönlichen Smartphone erhält, bietet die Nutzung dennoch ein hohes Maß an Flexibilität und Datensicherheit. Die für die Meisterschulen benötigten 3D-Zeichenprogramme, wie z.B. AutoCAD Architecture, lassen sich dann vom heimischen Rechner oder mobilen Laptop aus bedienen, da sie auf der hochmodernen Lernplattform durch „Grafik-Beschleuniger“ unterstützt werden. Zusätzlich steht allen Meisterschülern zudem ein aktuelles Microsoft Office 365 inkl. Microsoft Teams für die Büroorganisation bzw. Videokonferenzen ebenfalls kostenfrei zur Verfügung. Derzeit schreiten die Planungen für eine reine Online-Meisterschule „Maurer sowie Beton- & Stahlbetonbauer“ auf Basis dieser Technologie voran. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden Foto © Chuanyang Chen - Unsplash

Weiterbildung

Neuauflage des Lehrgangs Zertifizierter Sachverständiger für Betoninstandhaltung

Die BZB schulten in Kooperation mit der GUEP e.V. in bisher 13 Lehrgängen bereits über 160 Sachverständige. Diese erfolgreiche Kooperation setzt sich fort und so findet auch in diesem Jahr der Lehrgang „Zertifizierter Sachverständiger für Betonschäden und Betoninstandhaltung“ wieder statt. Der Ende Oktober startende Lehrgang richtet sich an Planer, qualifizierte Führungskräfte in ausführenden Unternehmen und Auftraggeber. Lehrgangsvoraussetzung ist der erfolgreiche Prüfungsabschluss zum Sachkundigen Planer (SKP). In drei Modulen vermittelt Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich gemeinsam mit einem renommierten Expertenteam vor allem Wissen über die Erstellung von Gutachten sowie die Kenntnis juristischer Zusammenhänge. Modul I Betonbauwerke mit besonderen Anforderungen an die Dichtheit Schutz- und Instandsetzungsbaustoffe - Kunststoffe für den Betonbau Industrieböden Modul II Einführung in das Sachverständigenwesen, Begriffsbestimmung, besondere Sachkunde Juristische Grundlagen für Sachverständige Modul III Erstellen von Sachverständigengutachten Betonschäden und Schäden an Betonverbundsystemen Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Der Bau boomt und boomt und boomt und boomt…

Woran merkt man das? Überall wo man hinschaut, stehen Kräne und Baumaschinen, beim Baumaterial herrscht Knappheit, fortwährend werden Fachkräfte gesucht und die Lehrlingszahlen steigen seit Jahren. Die Ausbildungsbereitschaft der Baubetriebe ist weiter auf hohem Niveau und dadurch sind die Lehrlingszahlen wieder deutlich gestiegen. Und so haben auch beim Start des 1. Ausbildungsjahres 2021 in die ÜLU wieder deutlich mehr Lehrlinge als im Vorjahr in den Werkhallen der BZB Standorte ihren neuen Ausbildungsabschnitt begonnen. 353 Lehrlinge starteten in der Stufenausbildung Bau in den letzten Tagen ihren ersten ÜLU Abschnitt in den 3 Standorten der Bildungszentren des Baugewerbes e.V.; das sind 51 Lehrlinge und damit 17% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Davon haben 2/3 eine dreijährige Ausbildung zum Gesellen und 1/3 eine zweijährige Ausbildung zum Hoch-, Aus- oder Tiefbaufacharbeiter mit einem Schwerpunkt. Gut 9% verkürzen ihre Ausbildung um ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr, Tendenz steigend. Und die weiblichen Lehrlinge machen weiterhin einen nur sehr kleinen Anteil aus. Gerade einmal 10 weibliche Lehrlinge befinden sich unter den 353 neuen Auszubildenden. Bei den Dachdeckern ist ebenfalls ein deutliches Plus von 34% zu verzeichnen. Zurzeit sind 82 Lehrlinge im Vergleich zum Vorjahr mit 61 für die ÜLU gemeldet, die in einigen Wochen im BZB Wesel starten. Zu diesen Zahlen kommen noch 44 Straßenwärter*innen, die um 69% zugelegt haben, 12 Holz- und Bautenschützer*innen, 30 Bauzeichner*innen und ca. 56 Feuerwehrleute. Somit betreuen die BZB fast 600 Teilnehmende in den überbetrieblichen Unterweisungen und Praxisphasen in 38 Gruppen. „Dass die Bauwirtschaft weiterhin auf so hohem Niveau dem Fachkräftemangel durch Ausbildungsbereitschaft entgegenwirkt ist natürlich bemerkenswert. Anders geht es nicht. Eine solch intensive Ausbildung von Fachkräften wie es in Deutschland erfolgt, gibt es so gut wie nirgendwo sonst. Eine Zuwanderung von Fachkräften gibt es nicht in erwähnenswertem Umfang. Es muss also im eigenen Betrieb ausgebildet werden, um Personallücken und -bedarfe zu schließen. Und das macht das deutsche Baugewerbe nun schon seit Jahren!“ so Crone. Der Bauboom und die sehr gute Beschäftigungssituation stellt die BZB aber auch auf die Probe. Mehr Lehrlinge bedeutet auch mehr Ausbilder und die sind zurzeit durch den Wettbewerb mit der operativen Bauwirtschaft schwer zu bekommen. Wer Interesse an einer Tätigkeit als Ausbilder in einem der Bauhandwerke hat, kann sich gerne bei uns bewerben. Hier geht es zu unseren offenen Stellen. Foto © Doug Maloney - Unsplash Willkommen in den BZB Krefeld, Wesel und Düsseldorf:

Projekte

Digitalisierung im Handwerk für die Praxis - Entdecken Sie unsere Demonstratoren

Haben Sie schon mal von unseren Demonstratoren gehört? Wir wissen, dass der Einsatz digitaler Lösungen in der Praxis häufig nicht leicht umzusetzen ist und es schwerfällt, sich die Funktionen einer Software anhand von theoretischen Beschreibungen vorzustellen. Hier kommen unsere Demonstratoren ins Spiel. Wir möchten Ihnen damit den Einsatz digitaler Tools näherbringen, indem wir die Praxis in den Fokus stellen. Im Schaufenster Krefeld im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk bieten wir mehrere Demonstratoren zu unterschiedlichen Themen an. Schauen Sie sich hier unsere Demonstratoren an. Darüber hinaus gibt es den Innovationspfad, ein begehbarer Parcours für Geschäftsführer und Mitarbeitende von Unternehmen der Bau- und Ausbaugewerke. An verschiedenen Stationen können Sie hier nützliche Anwendungen und Werkzeuge zum Thema Digitales Bauen live und hautnah erleben. Bei Fragen helfen Ihnen die Expert*innen an den Stationen weiter. Nicht zu vergessen sind die gerade veröffentlichten Digitalisierungspfade für die Gewerke der Glaser und Dachdecker, die für kleine und mittelständische Betriebe entwickelt wurden. Die Digitalisierungspfade begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb und helfen Ihnen dabei, die für Ihren Betrieb passenden digitalen Lösungen zu finden.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © Natalia Merzlyakova - Fotolia

Ausbildung

Holzbauprojekt als Kooperation zwischen Wissenschaft und Handwerk

Die Bergische Universität Wuppertal (BUW), Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, hat im Rahmen eines Projektes für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWI einen Wettbewerb für einen Infopavillon für den Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) ausgeschrieben. Ziel dieses Wettbewerbes war es, den Wissenstransfer und die kooperative Zusammenarbeit von Studierenden und Auszubildenden in einem gemeinsamen Projekt zu fördern. Im Wettbewerb wurde der Beitrag einer Gruppe von Studierenden der Fakultät für Architektur und Landschaft der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und von Auszubildenden der Berufsbildenden Schule 3 (BBS3) der Region Hannover prämiert. Nachdem eine Abfrage der Realisierung durch operativ tätige Bauunternehmen bzw. Handwerksunternehmen den wirtschaftlich möglichen Rahmen deutlich überschritten hätten, wurde über die Handwerkskammer Düsseldorf und die Bauverbände NRW die Möglichkeit abgefragt, durch Lehrlinge und angehende Baufachkräfte das Projekt zu realisieren. Dies steht darüber hinaus ganz im Sinne der Auslobung - die Zusammenarbeit von Handwerksausbildung und Hochschule zu fördern. Die Anfrage bei den BZB traf bei Geschäftsbereichsleiter Markus Crone auf großes Interesse. „Das trifft genau die Arbeitswelt der Baustelle! Begegnung zwischen den planenden Architekten und Ingenieuren und den Handwerkern, die dann die Planung in die Realität umsetzen.“ Nach einer Vorstellungsrunde des Projektes wurde durch die BZB sofort signalisiert „wir machen mit“. Weiterhin konnte man über den Metallverband NRW eine Metallbau Innung gewinnen, die mit Lehrlingen die notwendigen Metallbaukonstruktionen erstellen wird. Mittlerweile wurde die Planung und die Ausführungsstatik weiter finalisiert und es kann in die Umsetzung gehen. Mit Zimmerer Lehrlingen, begleitet durch die Fachausbilder, werden die BZB unter Berücksichtigung der Inhalte in der überbetrieblichen Unterweisung die Holzkonstruktion des Infopavillons in der Werkhalle vorbereiten. Anhand der Ausführungspläne der Architekturstudierenden werden die Brettschichtholzprofile vorbereitet, um diese dann auf der Baustelle zusammenzufügen. „Das spannende ist, dass der gesamte Bauprozess abgebildet werden muss. Planung, Arbeitsorganisation, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie die Klärung der Details gehören dazu. Da werden die Lehrlinge stark eingebunden und werden viel mitnehmen“, betont Crone. Zu Beginn wird es einen „online Projekt Kick-off“ zwischen den angehenden Hochbauingenieuren und Architekten sowie den angehenden Zimmer*innen geben. Bei diesem stellen die Projektinitiatoren der Bergischen Universität den Wettbewerb und die Projektidee vor. Die Architekturstudenten aus Hannover erläutern den Infopavillon anhand von Plänen und 3D Animationen. Hier findet bereits die erste Begegnung zwischen „Entwerfern“ und „Realisierern“ statt. Auch während des Herstellungs- und Bauprozesses ist die Zusammenarbeit mit den Studierenden geplant. „Es kommt zur Begegnung und zum Wissensaustausch der am Bau Beteiligten, wie sie später an der Tagesordnung auf der Baustelle sein wird.“ Die beteiligten Fachausbilder sehen das Projekt als spannende Ergänzung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Pläne lesen, Bearbeiten der hochwertigen Holzwerkstoffe und Kennenlernen und Anwenden von Verbindungsmitteln werden den Lehrplan ergänzen. „Die Sicherheit der Lehrlinge und unserer Ausbilder wird während der Arbeiten auf der Baustelle oberste Priorität haben“, betont Crone, der als einer der ersten ausgebildeten SiGeKos Deutschlands weiß, wovon er spricht. Die Beteiligten finden die Umsetzung des Projektes sehr spannend und freuen sich auf das Ergebnis - den fertigen Pavillon beim SDE 21/22. Eindrücke aus dem Projekt:

Ausbildung

Besondere Zeiten erfordern besondere Lösungen: Berufsorientierung mal anders

Der Zimmerer-Maschinenraum des BZB Krefeld wurde in den letzten Tagen zum Live-Übertragungsstudio umfunktioniert und zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Veranstaltung. Hintergrund dieser Aktion war der Berufsinfotag BIT 2021, der am 15. September von der Wirtschaftsförderung der Stadt Willich umgesetzt wurde. Zielgruppe waren die Schülerinnen und Schüler aller Willicher Schulen. Die Lösung der Stadt Willich stellte die BZB, allen voran das Projekt der „Passgenauen Besetzung“, vor eine ganz besondere Herausforderung. Um diese zu meistern, ist das Projekt-Team einen neuen Weg gegangen. Aktiv wurden Unternehmer und deren Auszubildende als kompetente Hauptdarsteller für die bevorstehende Veranstaltung angefragt. Ohne zu zögern, zeigten sich viele (Ausbildungs-)Betriebe aus der Willicher Region, mit denen die BZB bereits viele Jahre zusammenarbeiten, bereit mitzuwirken und konnten in den Berufsorientierungstag eingebunden werden. Die Teilnehmenden nutzten damit eine Chance, neue Auszubildende zu gewinnen, indem sie sich und ihre Azubis vorstellten und den Schüler*innen ihr Gewerk schmackhaft machten. Denn bekannterweise boomt das Handwerk und viele Firmen sind fortwährend auf der Suche nach neuen Auszubildenden. Viele Bereiche des Bauhandwerks, ob Hoch-, Ausbau oder Tiefbau wurden vorgestellt. Die interessierten jungen Menschen erhielten aus erster Hand viele Informationen über eine Ausbildung in diesem Bereich. Auch hatten sie die Möglichkeit, direkt für Praktika und freie Ausbildungsplätze anzufragen. Wir dürfen uns noch einmal herzlich bei den Firmen und deren Auszubildenden bedanken. Sie alle haben an diesem Tag aktiv und professionell mitgewirkt und eine hervorragende Veranstaltung ermöglicht: Fa. Dohlen, Wärme-, Kälte und Schallschutzisolierer, Stolberg Fa. Scheulen, Maurer, Willich Fa. Oerschkes, Straßen- und Tiefbau, Willich Fa. Manns, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Willich Fa. Jaeger, Trockenbau, Krefeld Fa. Reingen, Stuckateur, Düsseldorf Das neue Konzept - aktive Einbindung von Azubis und deren Ausbildungsbetrieben - kommt gut an und wird fortgeführt. Egal ob digital oder auf Präsenzveranstaltungen. Positiver Nebeneffekt: Die Live-Übertragungen wurden aufgezeichnet und können nunmehr allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Die Profilseite des BZB mit allen wichtigen Informationen für die Jugendlichen wird mindestens bis zum Ende des Jahres 2021 unter bit-willich.de/bildungszentren-des-baugewerbes-e-v-bzb online zur Verfügung stehen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Surface - Unsplash

Ausbildung

2. Azubi-Drive-In "Speed-Dating" auf dem Parkdeck der HWK Düsseldorf

Am 18. September fand das 2. Azubi-Drive-In „Speed-Dating" auf dem sonnendurchfluteten Parkdeck der HWK Düsseldorf statt. Beeindruckende 27 Stände des Düsseldorfer Handwerkswerks und drei Partner des Projekts „Passgenaue Besetzung“, die HWK Düsseldorf, die IHK Düsseldorf und das BZB, waren vor Ort, um die Schülerinnen und Schüler anzusprechen, die gerne eine Ausbildung im Handwerk aufnehmen möchten. Aufgrund der Hygiene-Vorschriften wurde das Konzept des Azubi-Drive-In „Speed-Dating" gewählt, das schon im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt wurde und bereits für viele ein Begriff ist. Werbung schadet aber auch bei Bekanntheit nicht. Und so waren am Tag des Handwerks Motto-Trucks im gesamten Kammerbezirk unterwegs, die als fahrbare Plakatwände zum einen Dank an 6 Mio. Handwerker*innen für Ihren Einsatz in der Corona-Pandemie ausrichteten und zum anderen für das Handwerk allgemein und somit auch gleichzeitig für die Veranstaltung warben. Darunter ein vom Düsseldorfer Bildhauer und Kommunikationsdesigner J. Tilly entworfener Motto-Truck mit "beflügelten" Azubis. Doch Werbung allein reicht nicht. Viele motivierte und engagierte Unternehmer waren mit ihren Gewerken vor Ort, um aktiv junge Leute von ihrem Handwerk zu überzeugen. Denn nur so kann man sie für eine Ausbildung im Handwerk begeistern und gewinnen. Auch die BZB waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. In enger Kooperation mit der Bau-Innung des Rhein-Kreis Neuss, vertreten durch den Kreislehrlingswart Johannes Schmitz, Zimmerer, Unternehmer und Ausbildungsbetrieb wurden viele interessante Gespräche geführt und für eine Ausbildung im Bauhandwerk geworben. Die HWK- und IHK-Kolleg*innen der Passgenauen Besetzung waren für ihre Gewerke und Unternehmen ebenfalls erfolgreich am Start. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung, die auch andere Handwerksbetriebe bewegen sollte, sich beim Azubi-Drive-In zu beteiligen. Der Fachkräftemangel ist bei allen angekommen und die passgenaue Besetzung hilft, diese Lücken zu schließen. Azubi-Speed-Dating als Drive-In-Version. Eine pfiffige Lösung der passgenauen Besetzung, die mit Sicherheit wiederholt wird. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Tumisu - Pixabay

Ausbildung

30. Ausbildungsbörse in Wuppertal in der Historischen Stadthalle

Nachdem das im Jahr 2020 anstehende Jubiläum der Ausbildungsbörse in Wuppertal verschoben werden musste, konnte sie in diesem Jahr erfreulicherweise als Präsenzveranstaltung stattfinden. In der Historischen Stadthalle in Wuppertal trafen sich in der letzten Woche das Handwerk, die Industrie, Hochschulen und Berufskollegien zur 30. Ausbildungsbörse. Eine beeindruckende Bilanz, die den Erfolg und die Relevanz von Berufsorientierungsveranstaltungen untermalt. So ist es nicht verwunderlich, dass nahezu das gesamte Wuppertaler Handwerk im J.-Offenbach Saal präsent war - Bäcker, Maler und Lackierer, das Frisörhandwerk, SHK, Elektriker, um nur einige zu nennen. Alle Gewerke zeigten sich sehr bemüht und boten den jungen Menschen interessante und praktische Einblicke in die Vielfalt des Handwerks. Die Bauinnung Wuppertal und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit einem Praxisstand vertreten. Auf dem Stand erhielten die jungen Leute, Pädagogen und andere Interessierte neben vielen, praktischen Informationen zu den Bauberufen auch die Möglichkeit, sich direkt vor Ort aktiv auszuprobieren. Die 30. Ausbildungsbörse war mit ihrem neuen Konzept ein großer Erfolg. Die zahlreichen Besucher führten viele interessante und hilfreiche Gespräche und konnten bereits erste, neue Kontakte knüpfen. Fazit: 2022 sind wir wieder mit dabei! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © stux - Pixabay, Maklay62 - Pixabay

Ausbildung

Beliebte Hildener Ausbildungs- und Studienbörse 2021

Am 04. September 2021 ist die Hildener Ausbildungs- und Studienbörse bei strahlendem Spätsommerwetter wieder durchgestartet. Im HDI-Parkhaus in Hilden, das für die Börse zweckentfremdet wurde, wurde den Schülern und Schülerinnen eine gute Möglichkeit geboten, sich über die Möglichkeiten nach ihrem Schulabschluss zu informieren. Auf allen Parkebenen boten verschiedene Firmen und Institutionen an eigens aufgebauten Ständen Infos und präsentierten den interessierten Schülerinnen und Schülern einen umfangreichen Querschnitt durch viele Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Wirtschaftsförderung Hilden hatte hierfür ein neues Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, sodass den jungen Leuten wieder eine interessante und gleichzeitig „sichere“ Berufsorientierungsveranstaltung in Präsenz geboten werden konnte. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ vor Ort. Die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre im Baugewerbe zeigen, dass Bauberufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Berater*innen der „Passgenauen Besetzung“ regen Zulauf hatten. Es wurden viele interessante Gespräche mit jungen Schülern und Schülerinnen, zum Teil auch mit den Eltern geführt. Ein interessanter Samstag, denn das neue Konzept der Ausbildungs- und Studienbörse in Hilden war sehr gut organisiert und wurde von allen Beteiligten positiv angenommen. Natürlich stehen wir auch nach Hilden allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © blende11.photo/fotolia

Querbeet

BZB setzen ihre Digitalisierungs­strategie fort

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres gehen wir den nächsten Schritt der Digitalisierung. Im Fokus ist hierbei eine von der Firma 2G Konzept entwickelte neue „Schließanlage“ zur Verwaltung von Tablets oder Werkzeugen. Eine solche Anlage wurde vor wenigen Tagen erfolgreich in der Halle der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer im BZB Krefeld installiert. Unsere BZB Tablets lagern nun genau dort, wo sie im Einsatz sind - direkt in der Werkhalle. Die Auszubildenden haben somit jederzeit, direkt am Ort des Geschehens und unmittelbar Zugriff auf die Geräte, die dank integrierter Steckdosen bei Lagerung auch gleichzeitig geladen werden. Die Bedienung der Fächer ist denkbar einfach und erfolgt über personalisierbare Chips, die auf jeden einzelnen Auszubildenden zugelassen sind. Die in der Station eingesetzte Software ist komplett webbasiert. Die Daten der Anlage werden online verschlüsselt an eine zentrale Datenbank übertragen, die dafür sorgt, dass aktuelle Bestände in Echtzeit abgefragt und übermittelt werden können. Je nach Bedarf können die individuell modulierbaren und überall einsetzbaren Stationen als Mietstation, Materialshop oder auch als Lager fungieren. Wir unterziehen der Station nun erste Praxistests und sind sehr auf das Feedback durch unsere Auszubildenden gespannt. Wir freuen uns, mit der neuen Station arbeiten zu können und halten Sie auch in Zukunft mit weiteren Fotos und Infos auf dem Laufenden. Foto © geralt - Pixabay Die Schließanlage im BZB Krefeld.

Projekte

EU-Projekt Step into BIM (SIBIM) - BIM für Einsteiger

Am 01.10.2019 startete das EU-Projekt „Step into BIM – Digitising VET“ (SIBIM). Erklärtes Ziel war es, die digitalen Fähigkeiten von Auszubildenden und Fachkräften im Baugewerbe zu verbessern und auf die Anforderungen von Unternehmen vorzubereiten. Nun, fast zwei Jahre später, liegen die Ergebnisse des Projekts vor. Erfahren Sie mehr über innovative Ansätze und den Mehrwert für die Berufsbildung. Steigen Sie über die Website des Projekts in das Thema Building Information Modelling ein und lernen Sie Grundbegriffe und Themenbereiche kennen. Außerdem finden Sie in Ergänzung zu den Kursinhalten einen Katalog häufig gestellter Fragen und können Ihr Wissen testen, nachdem Sie die Module durchlaufen haben. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen! Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ihr Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Roman Didkivskyi - Getty Images/Canva

Weiterbildung

Lehrgang „Wissensupdate für Brandschutzfachkräfte“ mit neuartiger Durchführung

Es hat in der Pandemie viele Veränderungen in der Gesellschaft und in den Betrieben gegeben. Über solche Veränderungen kann man sich ärgern und sie einfach als gegeben hinnehmen oder aber sie als Chance nutzen, um neu zu denken, sich neu aufzustellen und sich positiv zu verändern. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) sind letzteren Weg gegangen und zeigen mit ihrem ersten Hybrid-Seminar „Wissensupdate für Brandschutzfachkräfte“ eindrucksvoll wie positives Neu- und Umdenken funktionieren kann. Darunter auch die sogenannten Hybrid-Seminare. Was ist eigentlich ein Hybrid-Seminar? Ein Hybrid-Seminar verbindet den Präsenz- mit dem Online-Unterricht. Die Teilnehmenden entscheiden bei jeder Lerneinheit selbst, ob sie diese in Präsenz- oder als Online-Angebot wahrnehmen möchten. Ein Teil der Lernenden und in der Regel der Dozent befinden sich vor Ort im Seminarraum, während weitere Teilnehmende virtuell per Audio-/Videokonferenzsystem zugeschaltet sind. Jeder Teilnehmende bestimmt so selbst, ob er den persönlichen Kontakt wünscht oder dem Seminar virtuell beiwohnt. Ein solches Hybrid-Seminar fand in der letzten Woche nun erstmalig im BZB Krefeld statt - mit großem Erfolg. Der Lehrgang „Wissensupdate für Brandschutzfachkräfte“ fand reges Interesse. Brandschutzfachkräfte, die ihr Wissen rund um den Brandschutz auffrischen wollten und sich über neue technische Entwicklungen, Änderungen im Baurecht sowie im normativen Bereich informieren wollten, konnten auf dem für sie präferierten Weg teilnehmen. Der Erfolg dieser Premiere bestärkt uns, die Anzahl an Hybrid-Seminaren auszubauen und diese künftig als festen Bestandteil in unser Angebot aufzunehmen. Bei Fragen rund um das Seminar steht Ihnen Frau Dr. Annemarie Gatzka gerne telefonisch unter 02151 5155-33 oder per Mail zur Verfügung. Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Ausbildung

Vielfältiges Angebot zur Berufsorientierung ist angelaufen

Die eigenen Stärken, Interessen und Ziele erkennen - all das beinhaltet und bedeutet Berufsorientierung. Je früher man sich damit auseinandersetzt und sich darüber im Klaren ist, wohin der Weg gehen soll, desto eher können die Weichen für die gewünschte Richtung gestellt werden. Und auch die Chancen, einen passenden Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf zu bekommen, sind besser, je eher man mit der Orientierung beginnt. Daher nutzen schon jetzt viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Berufen praktisch vertraut zu machen. Und was eignet sich dafür besser als der Besuch einer Berufsorientierung in Präsenz und/oder Digital. Der Monat September hält viele interessante Berufsorientierungsveranstaltungen bereit, auf denen auch die BZB mit den vielfältigen und stark nachgefragten Ausbildungsberufen im Bauhandwerk mit dabei sind. Berufsorientierung im September Dienstag, 14. September 2021 Berufsorientierungsbörse in der Historischen Stadthalle Wuppertal Johannisberg 40 42103 Wuppertal Uhrzeit: 11:00 – 18:00 Uhr, Einlass 11:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2021 Digitale BIT 2021 der Stadt Willich Live aus dem BZB Krefeld über Teams Samstag, 18. September 2021 Azubi-Speed-Dating Drive in Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr Mittwoch, 22. September 2021 Aktionstag Studienzweifler Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr Donnerstag, 23. September 2021 Ausbildungsplatzbörse im Berufskolleg Wesel (Foyer) Hamminkelner Landstraße 38B, 46483 Wesel Uhrzeit: 08:00 – 13:00 Uhr Dienstag, 28. September 2021 Berufsparcour 2021 Dumeklemer-Halle (Stadthalle) Schützenstraße 1, 40878 Ratingen Uhrzeit: 08:00 – 13:30 Uhr Donnerstag, 30. September 2021 und Freitag, 01. Oktober 2021 Forum Beruf „Schwerpunkt Mobilität“ Autohaus Schönauen Kottendorfer Straße 2-6, 42697 Solingen Uhrzeit: Donnerstag, 30.09.: 09:00 - 16:00 Uhr Freitag, 01.10.: 09:00 - 15:00 Uhr Wir freuen uns auf euch. Nutzt die Chance - sprecht uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © danielkirsch - Pixabay

Projekte

EU-Projekt BUNG: Best-Practice-Beispiele zum Thema Niedrigstenergiege­bäude

Neben den BZB befassen sich Partner aus vier europäischen Ländern (Frankreich, Griechenland, Italien und Slowenien) im EU-Projekt BUNG: Developing nearly zero energy building skills through game based learning intensiv mit dem Thema Niedrigstenergiegebäude. Hand in Hand wird in Zusammenarbeit mit dem Cologne Game Lab der TH Köln an der Entwicklung eines digitalen Lernspiels gearbeitet, das Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in diesem Bereich schon in der Ausbildung spielerisch vermitteln soll. Wie wird energieeffizientes Bauen derzeit in Europa umgesetzt? Eine Antwort auf die Frage gibt ein gemeinsamer Bericht der beteiligten Projektpartner. Das Best Practice Compendium fasst die jeweiligen nationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Bau von Niedrigstenergiegebäuden zusammen und bietet einen Überblick guter und vielversprechender Beispiele im Gebäudesektor aus den Partnerländern. Von nationalen Initiativen, die eine hohe Energieeffizienz anstreben, bis hin zu Best-Practice-Beispielen aus den Bereichen Ausbildung und Kapazitätsaufbau: ein Blick in den länderübergreifenden Bericht lohnt sich. Über folgenden Link kann der Bericht aufgerufen werden: Best Practice Compendium Wir werden fortlaufend berichten; eine Projektwebsite ist in Bearbeitung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Tamara - stock.adobe.com

Ausbildung

Produktschulung in der Dach­deckerabteilung des BZB Wesel

Am 18.08.2021 fand im Rahmen der Dachdeckerausbildung im BZB Wesel eine Produktschulung der Fa. Dörken GmbH & Co. KG statt. Die Schulung beinhaltete sowohl eine theoretische als auch eine praktische Unterweisung, die für den Kurs „D3/16 - Energetische Sanierung“ der Azubis des 2. Ausbildungsjahres benötigt werden. Inhaltlich geht es in dem Kurs u.a. um das Durchführen von energetischen Maßnahmen an geneigten Dächern, die Herstellung von wärmegedämmten geneigten Dächern, die Erstellung von Luftdichtheits-/Dampfsperrschichten, den Einbau von Dachflächenfenstern unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen und den Anschluss von Dachdetails an die verschiedenen Schichten. Die Schulung wurde von den beiden erfahrenen Mitarbeitern Marco Gebert (Gebietsverkaufsleiter, Fa. Dörken) und Jürgen Bauer (Gebietsverkaufsleiter, Fa. Dörken) durchgeführt. Im ersten Abschnitt der Schulung wurden die theoretischen Grundlagen und Bestimmungen fachlicher sowie gesetzlicher Art durch Herrn Gebert erläutert und für die Auszubildenden in verständlicher Art und Weise in Wort und Bild transferiert. Auch Herr Thoerner, Berufsschullehrer für Dachdecker am Hans-Sachs-Berufskolleg in Oberhausen, wohnte der Veranstaltung bei und lauschte gespannt. Dass die Teilnehmer*innen voll und ganz bei der Sache waren, zeigte die rege Mitarbeit der Azubis. Mit Fragen oder Beispielen aus der eigenen Praxis wurde der theoretische Teil aufgelockert und anschaulicher. Die Teilnehmer*innen berichteten von Erfahrungen auf der Baustelle oder gar von Dingen, die sie selbst schon angefertigt hatten. Angereichert durch Wortwitz und Anekdötchen des Vortragenden, wurde die Theorie somit ganz und gar nicht langweilig. Der zweite Teil der Schulung beinhaltete die praktische Umsetzung am Modell. Demonstriert wurde dies zunächst von Herrn Bauer, der den Teilnehmer*innen die Anwendung der Produkte an einem Modell vorführte und die Eigenschaften und das Verhalten bei der Verarbeitung näherbrachte. Bei der Demonstration wurde immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig das vorherige Lesen der Verlegeanleitung/Gebrauchsanweisung und auch das Anschauen von bereitgestellten Verlegevideos des Produktherstellers sind. Da die Azubis den richtigen Umgang mit den Produkten lernen sollten und das Ziel ein einwandfreies Ergebnis war, wurde in der praktischen Anwendung besonders auf die Details bzw. auf deren Ausführungen wertgelegt. Die Ausarbeitung der Details ist beim energetischen Sanieren im Dachdeckerhandwerk ein wichtiger Punkt, sodass für diesen Teil spezielle Produkte zum Einsatz gebracht wurden. Die Einsatzmöglichkeiten dieser wurden bei der Ausarbeitung der Detailpunkte für alle Teilnehmer*innen deutlich erkennbar. Nach der Einheit mit Herrn Bauer konnten die Azubis an ihren eigenen Modellen und unter Aufsicht der Dozenten und Ausbilder ihre Erfahrungen mit den Produkten sammeln, deren Eigenschaften kennenlernen und das Verhalten bei der Verarbeitung beobachten. Im Anschluss wurden die einzelnen Modelle, soweit diese schon fertig waren, von den Dozenten mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen besprochen. Mit einer abschließenden Feedback- und offenen Fragerunde endete ein für alle gelungener Tag. Wir bedanken uns bei den beiden Dozenten, Herrn Gebert und Herrn Bauer, und natürlich bei der Firma Dörken GmbH & Co. KG für die gute Unterstützung und das Knowhow, das den Auszubildenden und Ausbildern für die Weiterbildung bereitgestellt wurde. Erfreulicherweise wird die Fa. Dörken diese Schulung auch noch für die anderen Kurse des 2. Ausbildungsjahres durchführen. Foto © Capri23auto - Pixabay Eindrücke aus dem theoretischen und dem praktischen Teil der Schulung.

Ausbildung

Angebotskurs Zusatzqualifikation "Gerüstersteller Rollgerüste und Systemgerüste" im BZB Krefeld

Erstmalig boten die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) in Zusammenarbeit mit einem absoluten Fachmann und langjährigen Ausbilder und Dozenten im Gerüstbau einen eintägigen Angebotskurs im BZB Krefeld an. Der Kurs mit 13 Teilnehmenden fand am 26.08.2021 statt und konnte während der überbetrieblichen Unterweisung besucht werden. Abgeschlossen wurde er mit einer Zusatzqualifikation über die es eine gesonderte Teilnahmebescheinigung gab. Jeder der Teilnehmenden darf sich ab sofort „Gerüstersteller als befähigte Person für fahrbare Arbeitsbühnen (Rollgerüste) und einfache Systemgerüste nach der Regelausführung“ nennen. Zielgruppe dieser Schulung waren Lehrlinge im Hochbau und Ausbau, die auf der Baustelle Gerüste fachgerecht erstellen sollen. Im Anschluss an den Kurs kann eine Beauftragung zur befähigten Person des Unternehmers/Ausbildungsbetriebes als Gerüstersteller erfolgen. Die fachlichen Voraussetzungen der TRBS 1203 „Befähigte Personen – Allgemeine Anforderungen“ müssen erfüllt sein. Die Schulungsinhalte des achtstündigen Kurses beinhalteten sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil und umfassten Themen wie rechtliche Grundlagen, Betriebssicherheitsverordnungen, Gerüstarten, -gruppen und Verwendungszweck, berufsgenossenschaftliche Vorschriften sowie praktische Übungen zum Gerüstaufbau und -abbau. Die rege Teilnahme am Kurs verdeutlicht die Notwendigkeit und den Bedarf dieser Zusatzqualifikation. Sollten auch Sie Interesse an diesem Kurs haben, melden Sie sich gerne bei unserem Ansprechpartner Markus Crone.

Ausbildung

Normalität kehrt zurück - Erste Berufsorientierungsmesse erfolgreich in Präsenz umgesetzt

Die Firma GEESE-Bau aus Oberhausen und das BZB-Projekt „Passgenaue Besetzung“ haben Ende August 2021 nach einer langen Durststrecke aufgrund der Pandemie-Situation in der Gesamtschule Fasia-Jansen in Oberhausen/Rhld. die erste Präsenzberufsorientierung umgesetzt. Ziel war es, den jungen Schüler*innen der Abgangs- und Vorabgangsklassen unterschiedliche Bauberufe nicht nur theoretisch, sondern vor allem auch praktisch vorzustellen. Aus diesem Grund war die Firma GEESE-Bau mit gleich drei Auszubildenden aus unterschiedlichen Lehrjahren vor Ort. Unter ihnen einer, der selbst erst kürzlich seinen Abschluss auf der Gesamtschule Fasia-Jansen gemacht hat, anschließend direkt die Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer begonnen hat und sich somit gut in die Lage der Schüler*innen seiner alten Schule hineinversetzen konnte. Die Auszubildenden versorgten die Schüler*innen bereits zu Beginn mit vielen Informationen zu den Bauberufen. Jedoch sollten sie die Bauberufe auch in der Praxis kennenlernen. Diese Möglichkeit bestand auf einer eigens aufgebauten Maurer- und einer Zimmererbaustelle. Hier konnten sich alle Interessierten ausprobieren und typische Übungen aus dem jeweiligen Gewerk umsetzen. Bei der Umsetzung wurden sie kompetent von den Auszubildenden betreut. Aufgrund der vermittelten Erfahrungswerte durch die Auszubildenden und die praktischen Übungen auf den "Baustellenn" können sich die jungen Leute nun frühzeitig ein Bild darüber machen, ob ein Ausbildungsberuf im Bauhandwerk nach dem Ende der Schulzeit für sie in Frage kommen könnte. Man wird den einen oder anderen garantiert wiedersehen! Denn Bauberufe sind stark im Kommen. Das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlern der letzten beiden Jahre – und das trotz Widrigkeiten durch die Pandemie. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu

Projekte

Construction Blueprint: Fünf Meilensteine europäischer Zusammenarbeit

Das EU-Projekt Construction Blueprint. Skills Blueprint for the Construction Industry feierte zuletzt zwei Jahre europäische Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer Strategie für Baukompetenzen. 24 Partner aus 12 Ländern arbeiten in dem vom spanischen Bauverband Fundacion laboral de la construccion (FLC) koordinierten Projekt daran, einen neuen Ausbildungsrahmen zu schaffen, der an die neuen internationalen Herausforderungen angepasst ist: Energieeffizienz, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Aus Deutschland sind der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) beteiligt. Innerhalb der ersten zwei Jahre wurden folgende Meilensteine erreicht: PESTLE-Analyse Bericht über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, technologischen, rechtlichen und umweltbezogenen Faktoren, die sich auf den Fachkräftemangel sowie Qualifikationsangebot und -nachfrage in der Bauwirtschaft auswirken können. Status-quo-Bericht über sektorale Kompetenzen Ergebnisse aus dem Bericht zum aktuellen Sachstand der sektoralen Fertigkeiten in der Bauwirtschaft: Diskrepanz zwischen aktuellen und zukünftig zu erwartenden Fertigkeiten, um den kurz- und mittelfristigen Ausbildungsbedarf in diesem Sektor zu ermitteln; Schätzung der Anzahl der Arbeitnehmer/innen, die ausgebildet werden sollten sowie der Anpassung der Berufsprofile; Auflistung von Maßnahmen, Empfehlungen und Aktionen des Projektes. Strategie- und Aktionsplan Der Strategieplan beinhaltet Maßnahmen, Aktivitäten und Ergebnisse, die als Grundlage für die Umsetzung des Aktionsplans dienen. Damit wird das Qualifikationsangebot an die Nachfrage angepasst. Interaktive Karte Digitale Karte mit Beispielen guter Praxis und/oder innovativer Initiativen, die den Qualifikationsbedarf erfasst. Projektwebsite Alle Informationen, Ergebnisse und Fortschritte des Projekts in elf Sprachen übersetzt. In der zweiten Phase des Projekts, das bis Ende 2022 läuft, wird an der Umsetzung des European Construction Skills Observatory (netzbasierte Beobachtungsstelle, die den Qualifikationsbedarf durch die Verwendung einer Big-Data-Methodik auf nationaler und regionaler Ebene identifiziert) sowie an Ausbildungslehrplänen in jedem der drei Bereiche - Energieeffizienz, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft - gearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die bestehenden und die in Zukunft benötigten Fertigkeiten der Baubranche ermittelt werden sollen. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym, und die Ergebnisse des Fragebogens werden bis Oktober 2021 auf der Projektwebsite zur Verfügung stehen. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Über folgenden Link kann der Fragebogen aufgerufen werden: Zum Fragebogen Bei Fragen können Sie sich gerne an Christian Frey (christian.frey@bzb.de) wenden. Foto © Guillaume Perigois - Unsplash

Projekte

EU-Projekt BUNG: Innovativ dem Klimawandel begegnen

Die Europäische Union hat sich darauf geeinigt bis 2050 ein klimaneutraler Kontinent zu werden. Um die Ziele des 2019 beschlossenen Green Deals zu erreichen, liegt ein besonderer Fokus auf der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden: zum einen gehören sie mit 36 % aller CO²-Emissionen zu den größten Energienachfragern in der EU, zum anderen sind 75 % aller Gebäude nach wie vor energieineffizient. Mit dem Bau von Niedrigstenergiegebäuden leistet die Baubranche einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Das EU-Projekt BUNG: Developing nearly zero energy building skills through game based learning befasst sich daher mit Qualifikations- und Ausbildungsinhalten im Bereich der Niedrigstenergiegebäude. Im Rahmen des bis Ende 2022 laufenden Projektes wird von den beteiligten europäischen Partnern ein Lernspiel didaktisch konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Cologne Game Lab der TH Köln technisch umgesetzt und erprobt, das Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zum Bau von Niedrigstenergiegebäuden spielerisch vermitteln soll. Auf dem Weg dahin haben die BZB und die Projektpartner aus Griechenland, Italien und Slowenien unter Federführung der Projektleitung aus Frankreich einen internen länderübergreifenden Bericht erstellt, der eine Übersicht existierender Ausbildungsinhalte und Best-Practice-Beispiele zum Thema Niedrigstenergiegebäude enthält, bevor es im zweiten Schritt an die Entwicklung der Lektionen des Lernspiels geht. Weitere Hinweise folgen laufend, eine Projektwebsite ist zudem in Bearbeitung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © canva.com

Projekte

Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk – So geht es weiter!

Am 01.07.2021 sind wir mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk als Nachfolgeprojekt des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk an den Start gegangen. In den vergangenen Wochen hat sich bereits vieles getan. Nach einigen ersten Abstimmungsterminen zum Festlegen der neuen Prozesse und Kennenlernen des neuen Teams haben wir uns sehr schnell wieder unserer Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Betriebe aus dem Handwerk gewidmet. Wir arbeiten bereits intensiv an neuen Konzepten, Ideen und Veranstaltungen für das Handwerk. Seien Sie gespannt: Es wird innovativ, smart und zukunftsweisend. Also, womit haben wir uns in den letzten Wochen konkret beschäftigt? ERFA-Runden Hochbau Die Entwicklung der Erfahrungsaustauschrunden im Bereich Hochbau läuft auf Hochtouren. Es haben sich bereits einige Betriebe bei uns gemeldet, die aktiv mitgestalten möchten, um sich mit uns zu innovativen, digitalen Lösungen zum Thema IoT auszutauschen. Wir freuen uns darauf, zusammen mit ihnen, ein Prototyp für das Gewerk Hochbau zu entwickeln. Sie möchten auch an den ERFA-Runden teilnehmen oder haben Interesse an einem unverbindlichen Austausch? Dann melden Sie sich bei uns per Mail! ERFA-Runden Glaser Aus dem Vorgängerprojekt Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Glaserbetrieben entstanden, die nun fortgeführt werden soll. Konkret geht es ums Netzwerken, den Austausch sowie das Erarbeiten von Unterstützungsleistungen für das Glasergewerk. In dieser Zusammenarbeit ist auch der Digitalisierungspfad der Glaser entstanden. Dieser interaktive Pfad begleitet Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb und hilft Ihnen dabei, die für Ihren Betrieb passenden digitalen Lösungen zu finden. Hier geht’s zum Digitalisierungspfad der Glaser. Podcast „DigiCast“: Neue Folge ist in Arbeit! Der DigiCast - Der Podcast für erfolgreiche Digitalisierung im Handwerk setzt sich mit verschiedenen Bereichen der Digitalisierung auseinander und bringt Handwerksbetrieben die Möglichkeiten und Vorteile der Digitalisierung anschaulich näher. Die nächste Folge befindet sich gerade in der Vorbereitung. Wir werden mit einem Spezialisten über das spannende und tagesaktuelle Thema 3D-Druck sprechen. Seien Sie gespannt! Wer vorher schonmal reinhören möchte, hier geht es zum DigiCast. Bei Fragen steht Ihnen unsere Ansprechpartnerin Eva Lomme zur Verfügung. Foto © Kreatikar/Pixabay

Weiterbildung

Lehrgang zum Sachkundigen Planer wieder in Berlin

Im September 2021 wird der Lehrgang für Sachkundige Planer in der Betoninstandhaltung wieder in Berlin stattfinden. In Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. wird der Lehrgang nicht mehr in vier Modulen, sondern nur noch in zwei Blöcken stattfinden. In den 63 Unterrichtseinheiten werden Sie durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. In der ersten Woche werden Sie durch die Referenten Herr Dr. Hintzen, Herr Prof. Walther und Herr Dr. Brauer in den Grundlagen der Technischen Baubestimmungen, der Bewehrungs- und Betoneigenschaften sowie den Korrosionsprozessen geschult. Herr Prof. Raupach übernimmt es, Ihnen die neuen Instandsetzungsprinzipien und –verfahren sowohl theoretisch als auch anhand von Beispielen näher zu bringen. In den folgenden Tagen werden Herr Dr. Wolff die Instandsetzungsprodukte und –Systeme, Herr Dr. Fiebrich die Untergrundvorbereitung und Instandhaltungskonzepte, sowie erneut Herr Dr. Brauer die Themen Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz und Verstärken von Betonbauteilen behandeln. Abgerundet wird die Woche durch Herrn Dr. Fiebrich mit einem stark praxisorientierten Vortrag zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen. Im zweiten Block werden von unserem Prüfungsausschussvorsitzenden Herrn Dipl.-Ing. Bludau die Themen Ausführungsplanung und Qualitätssicherung behandelt, ehe es in die Prüfung geht. Diese besteht aus einer schriftlichen Prüfung in zwei Teilen am Mittwoch, sowie einer mündlichen Prüfung am Donnerstag. O-Töne aus dem Lehrgang: „Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt. Durch den Lehrgang wird das notwendige Rüstzeug für die Tätigkeit als SKP vermittelt. Gerne dürfen noch mehr Praxis-Beispiele im Lehr-Inhalt untergebracht werden.“ (Christian Quante, Caspar Köchling GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das vermittelte Wissen der ausgewählten Fachleute gibt mir eine optimale Grundlage für zukünftige Instandhaltungsplanungen.“ (Martin Schüler, Kiwa GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) Termin: 20.09. - 25.09. + 05.10. - 07.10.2021 Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Der September 2021 steht im Zeichen der Berufsorientierung

Wer früh mit der Suche beginnt, der hat gute Chancen, einen geeigneten Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf zu finden. Daher nutzen schon jetzt viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Berufen praktisch vertraut zu machen. Und nichts eignet sich dafür besser als der Besuch einer Berufsorientierung in Präsenz und/oder digital! Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) werden im September mit der „Passgenauen Besetzung“ wieder bei einigen Veranstaltungen vor Ort sein, denn es sind im Einzugsbereich der BZB viele interessante Berufsorientierungsveranstaltungen geplant: 04.09.2021, Hilden, HDI-Parkhaus und Außengelände 14.09.2021, Wuppertal, Historische Stadthalle 15.09.2021, Kleve, Stadthalle Kleve 23.09.2021, Wesel, Berufskolleg Wesel Für jeden ist etwas dabei! Und mit Sicherheit wird sich der ein oder andere auch für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Die Bauberufe sind im Kommen - das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlern der letzten beiden Jahre. Die Baubranche ist der Gewinner in der Corona-Krise. Denn: Gebaut wird immer – egal was passiert! Zu jeder der genannten Ausbildungsbörsen werden noch detaillierte Informationen zu Uhrzeit, Durchführungsort und sonstigem bekannt gegeben. Aber auch schon jetzt stehen wir für alle Fragen und Informationen auf dem Berufsorientierungsweg zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Naassom Azevedo - Unsplash

Ausbildung

Live-Berufsorientierung in Oberhausen - Es geht wieder los

Lange Zeit war es nicht möglich, Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. Umso mehr freut es die Firma GEESE-BAU aus Oberhausen und das BZB-Team des Projektes „Passgenaue Besetzung“ direkt nach den Sommerferien mit einer Live-Berufsorientierung vor Ort starten zu können. Die Fasia-Jansen Gesamtschule in Oberhausen veranstaltet einige Tage nach Schulbeginn einen Berufemarkt für seine Schüler und Schülerinnen der Abgangs- und Vorabgangsklassen. Ziel der Veranstaltung, die am Mittwoch, 25. August 2021 von 17:30 – 20:00 Uhr in der Gesamtschule Fasia-Jansen in der Schwartzstraße 87, 46045 Oberhausen stattfinden wird, ist es, den jungen Leuten eine Vielzahl von interessanten Berufen praktisch vorzustellen. Somit können sich die jungen Leute schon frühzeitig ein Bild darüber machen, welcher Weg/Beruf nach dem Ende der Schulzeit für sie in Frage kommen könnte! Die Firma GEESE-BAU, ein alteingesessenes Bauunternehmen aus Oberhauen und das BZB-Team der Passgenauen Besetzung werden auf dem Berufemarkt vertreten sein. Durch eine praktische und informative Vorstellung werden sie gemeinsam die vielfältigen Bauberufe vorstellen. Mit Sicherheit wird sich der ein oder andere für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren, denn die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre zeigen, dass die Bauberufe im Kommen sind. Die Baubranche ist der Gewinner in der Corona-Krise. Gebaut wird immer – egal was passiert. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Zen Chung - Pexels

Projekte

Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk – Wir machen weiter

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wurde zum 30.06.2021 erfolgreich beendet. Doch das heißt nicht, dass wir uns jetzt ausruhen werden. Es gibt auch weiterhin viel zu tun. Packen wir es an! Für Sie als Betriebsinhabende ist die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zwar eine große Chance aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung. Dabei möchten wir Sie unterstützen! Ab dem 01. Juli 2021 gehen wir für drei Jahre in die Verlängerung. Aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk. Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk umfasst zehn Partner an zehn Standorten: Mit dem Schaufenster in Krefeld an den BZB verfolgt das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk (MDH) weiterhin das Ziel, kleine und mittelständische Betriebe im Handwerk den Weg für den digitalen Wandel zu ebnen und sie dabei zu unterstützen, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Viele spannende Themen warten auf Sie: praxisorientierte, zielgruppengerechte Informations- und Qualifizierungsangebote in Form von Präsenz-, Online- oder Hybridformaten zu verschiedenen Themen Building Information Modelling (BIM) Künstliche Intelligenz (KI) in den Bau- und Ausbaugewerken zwei Leitbetriebe (u.a. Rohbau) ERFA-Runden zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken Über unseren Newsletter, den MDH-Newsletter und unter www.handwerkdigital.de informieren wir Sie natürlich weiterhin über aktuelle Veranstaltungen, neue Möglichkeiten und passende Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen im Handwerk. Wir vom Team Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bedanken uns bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen, die gute Zusammenarbeit und den anregenden Austausch mit engagierten und motivierten Betrieben, Multiplikatoren sowie unseren Partnern. Wir würden uns freuen, wenn wir unter neuem Namen einfach so weitermachen würden. Mehr zu den Ergebnissen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk erfahren Sie hier: für Multiplikatoren für Betriebe der Bau- und Ausbaugewerke Mit der Beendigung des Projektes können wir leider die Qualifizierungsangebote nicht mehr kostenfrei anbieten, aber Sie haben weiterhin die Möglichkeit, sich bei uns zu den digitalen Themen zu qualifizieren. Hier geht es zur Seminarübersicht. Foto © Pixabay/pexels.com  

Projekte

Ihr Weg entlang des Digitalisierungspfades

Im letzten Newsletter haben wir bereits Großes angekündigt und nun können wir das Geheimnis endlich lüften und Ihnen präsentieren, woran wir in den letzten Monaten intensiv gearbeitet haben. Im Austausch mit Handwerksbetrieben kamen häufig die gleichen Fragen auf: Wie kann ich die Digitalisierung im eigenen Betrieb angehen? Welche Schritte sollte ich dabei beachten? Welche Tools sind hilfreich? Und wie kann ich die für meinen Betrieb passenden digitalen Lösungen finden? Auf diese Fragen die passenden Antworten zu geben, ist nicht ganz einfach, da es immer auch auf die individuelle Situation des Betriebes ankommt. Wir haben deshalb nach einer Lösung gesucht, mit der möglichst viele Betriebe etwas anfangen und zur Hilfe nehmen können. Das Ergebnis ist der interaktive Digitalisierungspfad mit Fokus auf die Dachdecker und Glaser. Mit Hilfe des Digitalisierungspfades können Sie nun eigenständig Antworten auf diese und viele andere Fragen finden. Sie erfahren auf dem Pfad unter anderem, wie Sie die Digitalisierung in Ihrem Betrieb angehen, Ihren Status Quo erfassen, Ihre Prozesse aufnehmen und letztendlich die Digitalisierung umsetzen können. Schritt für Schritt kann der Digitalisierungspfad Sie auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb begleiten. Der Pfad ist speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt worden und liefert viele Praxisbeispiele aus der Dachdeckerei First und Glaserei Durchsichtig. Worauf warten Sie noch? Begeben Sie sich nun auf den Weg zu Ihrem digitalisierten Betrieb! Hier geht’s zum Digitalisierungspfad der Dachdeckerei First. Hier geht’s zum Digitalisierungspfad der Glaserei Durchsichtig. Sie sind kein Glaser oder Dachdecker? Dann ist der Digitalisierungspfad dennoch interessant für Sie! Denn auch wenn es Gewerke spezifische Unterschiede gibt, so ist der Ansatz und die Vorgehensweise unabhängig von Ihrem Gewerk, d.h. die Schritte sind die Gleichen, nur die Beispiele und Lösungen eben andere. Aber auch hier helfen wir Ihnen, auf die passenden Lösungen zu kommen. Foto © Kreatikar/Pixabay  

Querbeet

Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ geht in eine neue Runde

An der digitalen Transformation geht kein Weg vorbei – das hat auch die Baubranche in den letzten Monaten deutlich gemerkt. Digitale Lösungen sind notwendig, um die aktuellen Klimaziele bis 2045 durch die Schaffung einer klimaneutralen Infrastruktur und die Errichtung klimaneutraler Gebäude zu erreichen. Dazu braucht die Bauwirtschaft qualifizierte und motivierte Nachwuchstalente aus dem gewerblichen und akademischen Bereich. Mit ihren Ideen und Visionen sind sie der Hebel für die Wettbewerbs-, Leistungs- und vor allem Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche. Seit 2002 wird der bundesweite Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ jährlich ausgetragen. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von der RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum fachlich begleitet. In dieser Zeit konnten 304 Preisträgerinnen und Preisträger ihre Auszeichnungen entgegennehmen, die mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 429.500 Euro dotiert sind. Auch in diesem Jahr werden wieder innovative und praxisnahe digitale Lösungen für die Bauwirtschaft gesucht in den Bereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft Bauingenieurwesen sowie Handwerk und Technik. Im letztgenannten Bereich werden junge Berufstätige sowie Auszubildende und Ausbildende angesprochen, die innovative und praxisnahe digitale Lösungen im Rahmen ihrer Ausbildung entwickelt und eingesetzt haben. Ebenso wird im Jahr 2022 wieder der Sonderpreis Start-up ausgelobt. In allen Bereichen können Einzel- sowie Team-Arbeiten eingereicht werden. Eine hochkarätige Fachjury bewertet die eingereichten Arbeiten. Ihr gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Fördererkreises an, zu denen auch seit vielen Jahren die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. gehören und den Wettbewerb auf diese Weise unterstützen. Anmeldung und Abgabe von Wettbewerbsbeiträgen sind bis zum 8. November 2021 möglich. Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.aufitgebaut.de www.facebook.de/aufitgebaut Foto © RKW Kompetenzzentrum

Weiterbildung

Weiterbildung zur Betoninstandhaltung in abwassertechnischen Anlagen

Bei der Ausführung von Instandhaltungsvorhaben zum Schutz und bei der Instandhaltung von Betonflächen in Kläranlagen und abwassertechnischen Anlagen warten viele spezielle Anforderungen sowohl auf den Planer als auch auf den Ausführenden und den Bauherrn. Unser Lehrgang: „Instandhaltung von Betonbauteilen in abwassertechnischen Anlagen“, für den unser fachlicher Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich (BauIngenieurSozietät Sasse & Fiebrich) ein renommiertes Referentenfeld zusammengestellt hat, vermittelt Ihnen das dafür Notwendige Wissen. Der Lehrgang findet vom 14. bis 15.09.2021 statt und richtet sich an alle an der Instandhaltung von Betonbauwerken in abwassertechnischen Anlagen beteiligten Personen; sowohl aus der Planung, der Vergabe, als auch aus der Ausführung. Der erste Tag startet mit Herrn Dr. Fiebrich, der Ihnen die Grundlagen zu Abwasserbauwerken wie Aufbau, Funktion, Exposition und Schadenserscheinungsformen näherbringen wird. Darauf folgt Herr Dr. Gerlach (Leibniz Universität Hannover) mit den Grundlagen der Betonkorrosion bei Abwasserbauwerken. Der Tag endet mit einem weiteren Vortrag von Herrn Dr. Fiebrich zur Ermittlung und Beurteilung des Ist-Zustandes und der materialtechnischen Bestandsanalyse. Am zweiten Tag wird das Thema aus drei unterschiedlichen Sichten beleuchtet. Die Sicht der ausführenden Unternehmen wird Herr Bepple (GQ Quadflieg) vertreten. Unter anderem werden die Themen Prüfpflichten des Bieters, Beschaffen der Leistungsnachweise vom Bauproduktenhersteller und die Besonderheiten bei der Ausführung besprochen. Herr Prof. Auberg (WISSBAU) wird die Seite der Planer vertreten. Thema wird die Instandsetzungsplanung bzw. die Instandhaltungsplanung, sowie die Zustandsprognose für die erreichbare Restnutzungsdauer sein. Des Weiteren wird er Vergabeempfehlungen geben. Herr Frings (WVER Wasserverband Eifel-Rur) wird den Lehrgang abschließen und aus Sicht der Bauherren über die Vergabe von Instandhaltungen, die Besonderheiten der Ausführung (Teil-/Vollbetrieb) und die Instandhaltung berichten. Hier gelangen Sie direkt zum Lehrgang mit allen weiteren Informationen zu Schwerpunkten und unseren Referenten. Die Anmeldung können Sie direkt online erledigen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Zum Lehrgang Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © view7 - Fotolia

Projekte

MixTec - Mixed Technologies / Virtual-/Augmented Reality for SMEs

Virtual Reality und Augmented Reality (VR/AR) rücken zunehmend in den Fokus von Aus- und Weiterbildung. Die Weiterentwicklung digitaler Geräte, bessere Konnektivität und schnellere Datendurchsatzraten ermöglichen diesen Fortschritt mehr und mehr. Gleichzeitig schätzen Bildungsteilnehmer zunehmend den Mix aus dem Einsatz verschiedener Techniken in Kursen und Seminaren: Texte, Bilder, Videos, Animationen und eben auch so genannte emerging technologies wie AR und VR. MixTec erarbeitet über die Projektlaufzeit Szenarien für den Einsatz und den Umgang damit. Mehr dazu erfahren Sie in der Projektpräsentation im Rahmen des Projekttages am 9. September 2021 in Köln (weitere Informationen). Das Projekt, das Ende 2020 begonnen hat, wird vom SUSTAINUM-Institut in Berlin geleitet. Die BZB Krefeld sind assoziierter Partner und kommen damit in den Genuss, zu einem späteren Projekt-Zeitpunkt erste Ergebnisse praktisch testen zu können. Wir werden in loser Folge berichten. Bei Fragen können Sie sich gerne an Frank Bertelmann-Angenendt (frank.bertelmann@bzb.de) wenden. Foto © Gerd Altmann – Pixabay

Projekte

Rückblick auf 5 1/2 Jahre Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

Fünfeinhalb Jahre KDH gehen zu Ende. Davon 4 Jahre Schaufenster Digitales Handwerk im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an den BZB. Zuletzt mit Mitarbeitenden aus der Hochschule Ansbach, der Bergischen Universität Wuppertal und den BZB. Wir blicken mit Stolz zurück auf 11 unterschiedliche Qualifizierungen, die wir an 91 Terminen mit 1.236 Teilnehmenden online und in Präsenz durchgeführt haben, einen Innovationspfad, der nach unserer Roadshow durch Deutschland, von einigen Teilnehmenden umgesetzt wurde (nach dem Erfolg von 2020 wird dieser künftig aus Wuppertal als Onlineveranstaltung abgehalten), die Entwicklung von zwei virtuellen Leitbetrieben im Glaser- sowie im Dachdeckerhandwerk (zu den Videos: Video Leitbetrieb Glaser, Video Leitbetrieb Dachdecker). Es war eine wundervolle Zeit mit inspirierenden Menschen, neuen Herausforderungen, spannenden Aufgaben und regem Austausch. Ein großes Dankeschön geht an alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Nun ist es Zeit für etwas Neues. Seien Sie gespannt. Soviel sei verraten, es wird wieder großartig! Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Digitalisierung im Handwerk leicht erklärt

Wie können Sie die Digitalisierung im eigenen Betrieb angehen? Welche Schritte sollten Sie dabei beachten? Welche Tools sind hilfreich? Und wie können Sie die für Ihren Betrieb passenden digitalen Lösungen finden? Diese und andere Fragen schwirren vielen Handwerksbetrieben im Kopf. Darauf Antworten zu geben ist nicht ganz einfach, da es immer auch auf individuelle Situationen der Betriebe ankommt. Aus diesem Grund wurde im Rahmen des Projektes ein virtueller Leitbetrieb für das Glaser- und Dachdeckerhandwerk entwickelt. Was ist ein Leitbetrieb? Gemäß Duden handelt es sich bei einem Leitbetrieb um „einen Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat“. Es handelt sich demnach um einen virtuellen Betrieb, der als „Musterbetrieb“ fungieren soll und an dem sich andere Betriebe orientieren können. Schauen Sie sich die Videos an und erfahren Sie, wie die Glaserei Durchsichtig und die Dachdeckerei First nun in ihrem digitalisierten Betrieb arbeiten und wie sie ihre Prozesse optimiert haben. Entdecken Sie mögliche Ansätze, die auch für Ihren Betrieb passend sein könnten. Lassen Sie sich inspirieren. Video Leitbetrieb Glaser Video Leitbetrieb Dachdecker Das was die Glaserei Durchsichtig und die Dachdeckerei First geschafft haben, das schaffen Sie auch! Wie? Das erfahren Sie im nächsten Newsletter. Dann stellen wir Ihnen unsere interaktiven Digitalisierungspfad vor, der Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung begleitet. Denn Sie erfahren auf dem Pfad, wie Sie die Digitalisierung in Ihrem Betrieb angehen, Ihren Status Quo erfassen, Ihre Prozesse aufnehmen und letztendlich die Digitalisierung in Ihrem Betrieb umsetzen können - und das natürlich mit Bezug zur Glaserei Durchsichtig und Dachdeckerei First. Sie sind kein Glaser oder Dachdecker? Dann ist der Digitalisierungspfad - den wir Ihnen im nächsten Newsletter vorstellen - trotzdem interessant für Sie! Denn auch wenn es gewerkespezifische Unterschiede gibt, so ist der Ansatz und die Vorgehensweise unabhängig von Ihrem Gewerk, d.h. die Schritte sind die gleichen nur die Beispiele und Lösungen eben andere, aber auch hier helfen wir Ihnen, auf die passenden Lösungen zu kommen. Foto © stockertop/Fotolia   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Ist die duale Ausbildung nach der Corona-Pandemie noch zukunftsfähig?

Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten und Wissenschaftler Ende Juni 2021 auf der 3. Sozialkonferenz Ruhr. Hintergrund ist der starke Rückgang von jungen Menschen, die sich für eine duale Ausbildung in einem der vielen interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe interessieren. Der Ausbildungsweg über die Schule scheint weitaus interessanter und das Abitur mit anschließendem Studium stehen nach wie vor häufig an erster Stelle. Dabei ist die duale Berufsausbildung für viele junge Menschen ein idealer und erfolgreicher Start in das Berufsleben. Über diesen Weg lassen sich verschiedene Ziele erreichen - eine abgeschlossene Ausbildung, höhere Schulabschlüsse und ein Studium. Die Weiterqualifizierung zum Meister beinhaltet den „Bachelor professional“-Abschluss - und das unter Umständen ganz ohne Abitur. Mit jährlich knapp 40.000 jungen Menschen, die in der Metropole Ruhr durch die duale Ausbildung den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit finden, wird eine gute Grundlage für die Entwicklung und Wirtschaft in der Region geschaffen. Verstärkt durch die Pandemiesituation ist hier jedoch ein Abwärtstrend zu verzeichnen. Die Möglichkeiten zu Berufsorientierung sind für viele junge Menschen entfallen und eine intensive Betreuung auf dem Berufsorientierungsweg fehlt. Perspektiven und Alternativen sind rar und werden nur am Rande angeboten. So wurden im Jahr 2020 in der Metropole Ruhr rund 4.300 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen als noch im Vorjahr. Besonders die Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen sind stark vom Rückgang von Ausbildungsverträgen betroffen. Anders sieht es in der Baubranche aus, in der im Jahr 2020 weitaus höhere Ausbildungszahlen registriert wurden. Und dieser Trend scheint sich fortzusetzen – denn, gebaut wird immer. Über das gesamte Handwerk hinweg möchten viele Betriebe auch in diesem Jahr ausbilden und den künftigen Fachkräftebedarf sichern. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) suchen oft zum weiteren Fortbestand Nachwuchs oder gar Nachfolger. Die Politik hat das Problem erkannt und setzt nicht nur auf die klassische Berufsberatung. Es wurden viele Förderprogramme ins Leben gerufen, die allen Beteiligten eine aktive Hilfestellung geben. Angefangen vom Ausbildungsbetrieb, der finanziell unterstützt wird bis hin zum potenziellen Auszubildenden, der eine praxisnahe Berufsorientierung erhält, sodass er zielgerichtet und erfolgreich seinen beruflichen Weg planen kann. Einen besonderen Anreiz bietet zum Beispiel das von der Bundesregierung geschaffene Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, bei der jeder Betrieb für einen besetzen Ausbildungsplatz eine Prämie von 4.000 Euro erhalten kann. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) bringen sich beim Thema Berufsorientierung und Hilfestellung bei der Kompensation des Nachwuchsmangels schon viele Jahre aktiv ein und sind erfolgreich tätig. Ob für junge Menschen, die sich auf dem Berufsorientierungsweg befinden bzw. sich schon für eine Ausbildung im Bauhandwerk entschlossen haben, aber noch einen Ausbildungsplatz benötigen oder für Betriebe, die Nachwuchs und Fachkräfte suchen. Jungen Menschen wird auf dem Berufsorientierungsweg eine aktive und praktische Berufsorientierung angeboten - von (digitalen) Berufsorientierungsbörsen, über Praktika in Betrieben oder in den BZB, bis hin zu dem bekannten Baujobcasting. Natürlich wird auch eine einfache, aber ganz individuelle und persönliche Beratung angeboten. Betriebe erhalten aktive Unterstützung bei der Suche nach passgenauen Auszubildenden bzw. Fachkräften. Über die nachfolgenden Links gelangen Sie zu Ihren Ansprechpartnern, die Ihnen weitere Auskünfte geben können. Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie. Nachwuchsgewinnung Passgenaue Besetzung Das Fazit der Sozialkonferenz Ruhr: Ja, die „Duale Ausbildung“ hat Zukunft. Sie hat nicht nur Zukunft – die „Duale Ausbildung“ muss weiterhin Bestand haben. Viele attraktive Wege wurden eingeschlagen – besonders jetzt in den Zeiten der Pandemie. Ziel muss es weiterhin sein, allen Beteiligten die „Duale Ausbildung“ näherzubringen und interessant zu machen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen, da die Ausbildungszahlen im Bauhandwerk 2020 eine positive Entwicklung nehmen. Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wir sind auf gut ausgebildeten Nachwuchs, der seinen Weg über die „Duale Ausbildung“ gemacht hat, angewiesen. Oder können Sie Ihr Dach selbst reparieren und Ihre Haare selbst so gut stylen wie der Frisör. Die Coronazeit hat es gezeigt - nein, wir können vieles nicht und sind auch zukünftig auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen! Fotos © hailey_copter, Adobe Stock und kobzev3179, Adobe Stock

Projekte

Aufmerksamkeit für Frauen in den Berufen des Baugewerbes

Nach wie vor machen Frauen in der EU nur 9% der Beschäftigten in der Bauwirtschaft aus. Aus diesem Grund möchte das EU-Projekt „Women Can Build“ die Aufmerksamkeit auf die Berufe des Bausektors richten und verdeutlichen, dass das Baugewerbe sowohl für Männer als auch für Frauen interessante Arbeitsbereiche bietet. Die ungleiche Verteilung von Männern und Frauen im Baugewerbe lässt sich auch historisch begründen. Basierend auf dem Fabrikarbeiterschutzgesetz wurden Frauen vor industrieller Arbeit und dem Tragen schwerer Lasten geschützt. Dieses Gesetz wurde 1938 von der Bauwirtschaft übernommen und ausgeweitet, was zum generellen Berufsverbot von Frauen für alle Arbeiten im Bauhauptgewerbe bis ins Jahr 1994 führte. Der Gesundheits- und Arbeitsschutz von Männern wurde hingegen wenig beachtet. Seitdem hat sich allerdings einiges getan. Das Berufsverbot ist gefallen und der Gesundheitsschutz wurde sowohl für Frauen als auch für Männer seit der Einführung des einheitlichen Arbeitsschutzgesetzes von 1996 stetig verbessert. Dennoch prägt die Geschichte unbewusst die Denkweisen hinsichtlich der Berufswahl von jungen Frauen kurz vor dem Schulabschluss sowie die Haltung von Eltern, Kundinnen/Kunden, Mitarbeitenden im Baugewerbe, Lehrenden und Auszubildenden. Im Rahmen des EU-Projektes „Women Can Build“ wurde nun auch der zweite Teil des Onlinekurses zum Thema Gender in den Berufen des Baugewerbes veröffentlicht, der mithilfe von 21 animierten Lernvideos, Zahlen, Daten, Fakten sowie geschichtliche und kulturelle Informationen zusammenführt, um Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren zu geben. Der Onlinekurs (massive open online course) wurde zusammen mit den Projektpartnern aus Spanien, Italien, Portugal, Belgien und Frankreich entwickelt und kann über folgenden Link in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch aufgerufen werden: Zum Onlinekurs Gefördert wurde das Projekt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal

Projekte

Fragebogen zum Qualifikationsbedarf europäischer Bauunternehmen

Construction Blueprint ist ein von der Europäischen Union finanziertes strategisches Partnerschaftsprojekt, an dem 3 europäische Branchenorganisationen, 9 nationale Branchenvertreter sowie 12 Berufsbildungszentren und Hochschulen aus 12 europäischen Ländern beteiligt sind. Aus Deutschland sind der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) beteiligt. Im Rahmen dieses EU-Projektes wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die bestehenden und die in Zukunft benötigten Fähigkeiten der Baubranche ermittelt werden sollen. Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend dafür herangezogen, um den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen und deren Beschäftigten mit den Ausbildungs- und Lehrplanangeboten (Erstausbildung und Weiterbildung) von Berufsbildungseinrichtungen abzustimmen. In diesem Zusammenhang zielt der Fragebogen darauf ab, den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen in Bezug auf die Zukunftsthemen Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft in den 12 Ländern der Partnerschaft zu ermitteln. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym, und die Ergebnisse des Fragebogens werden bis Oktober 2021 auf der Projektwebsite zur Verfügung stehen. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Über folgenden Link kann der Fragebogen aufgerufen werden: Zum Fragebogen Bei Fragen können Sie sich gerne an Frank Bertelmann-Angenendt (frank.bertelmann@bzb.de) oder Christian Frey (christian.frey@bzb.de) wenden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: Construction Blueprint

Weiterbildung

Erfolgreiche Onlineseminare im Bereich der Betoninstandhaltung

Bereits seit dem 16.12.2020 konnten die BZB pandemiebedingt keine Präsenzlehrgänge mehr im Bereich der Betoninstandhaltung abhalten. Dank der Unterstützung der Referenten, konnten jedoch bereits mehr als 300 Teilnehmer im Bereich der Betoninstandhaltung online geschult werden. Die Schulungen finden mit Hilfe der Software MS Teams statt. Alle Vorträge konnten ohne Störungen gehalten werden und die Bewertungen der Teilnehmer waren bislang nahezu ausnahmslos positiv. MS Teams bietet den Teilnehmern neben der reinen, passiven „Teilnahme“ an den Vorträgen der Referenten noch einen einfachen, sehr hilfreichen Austausch unter allen Teilnehmern. Und dies nicht nur während der Vorträge, sondern auch im Nachgang. Die wichtige Kommunikation miteinander, wie bei den Präsenzveranstaltungen, entgeht den Teilnehmern auch bei den Onlineseminaren nicht. Vielfältige Kommunikation, sei es über die Chatfunktionen, die Möglichkeit zu eigenen Besprechungen oder durch den Austausch und die gemeinsame Bearbeitung von Dateien, findet auch bei unseren Onlineseminaren statt. Allein zum halbtägigen Onlinelehrgang zur TR Instandhaltung konnten an 8 Terminen knapp 190 Teilnehmer geschult werden. Des Weiteren wurden jeweils 2 Weiterbildungen für Sachkundige Planer und für Qualifizierte Führungskräfte durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist die Durchführung des Lehrgangs zum Sachkundigen Planer mit insgesamt 72 Unterrichtseinheiten und einer anschließenden Präsenzprüfung. In den kommenden Wochen werden weitere, größtenteils ausgebuchte Onlineseminare folgen, ehe Ende Juni der zweite Teil des E-Scheinlehrgangs ebenfalls online stattfinden wird. Auch wenn sich im zweiten Halbjahr die pandemische Lage hoffentlich wieder beruhigen wird und wieder in Präsenz gearbeitet werden darf, werden einige Lehrgänge aufgrund der sehr guten Erfahrungen weiterhin als Onlineseminare angeboten werden. Schauen Sie doch mal vorbei oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. www.bzb.de Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © Andrey Popov - stock.adobe.com

Weiterbildung

22 erfolgreiche Sachkundige Planer im ersten Onlinelehrgang

Zum ersten Mal haben wir pandemiebedingt unseren Lehrgang zum Sachkundigen Planer als Onlinelehrgang abgehalten. Während der Lehrgang mittels der Software MS Teams stattfand, wurde die Prüfung in Präsenz in Augsburg abgehalten. Am Ende konnten wir 22 Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang gratulieren. Neben den insgesamt 72 Unterrichtseinheiten der Referenten konnten die Teilnehmer Ihre MS Teams Zugänge während der kompletten sechswöchigen Lehrgangsdauer nutzen und mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten. So konnten mehrere durch die Teilnehmer selbst organisierte Online-Lerntreffen stattfinden, bei denen die Chatfunktionen ausgiebig genutzt wurde. O-Töne aus dem Lehrgang: „Das Webinar war insgesamt hervorragend und es gibt nicht viel zu verbessern. Das Schulungsniveau ist insgesamt sehr hoch, die Referenten hervorragend. Herr Dr. Fiebrich hat sich bei seinen Vorträgen von den Folien gelöst und ist mit uns Teilnehmern ins direkte Gespräch getreten - das war sehr intensiv und lebendig, es hat mir sehr gut gefallen. Die Organisation war sehr gut, es gab keine technischen Pannen. Insgesamt ist das Webinar wirklich sehr zu empfehlen - auch für bereits erfahrene Praktiker, denn man bekommt viele, sehr wichtige Impulse und Informationen auf höchstem Niveau. Ein Vorschlag wäre die noch intensivere Förderung der Gruppenarbeit, so dass sich die Teilnehmer während der Veranstaltung noch besser austauschen könnten. Und es wäre auch sehr hilfreich, wenn die Teilnehmer ein Beispiel der 3 Prüfungsteile bekämen, dass sie durcharbeiten könnten. Die Prüfung war sehr anspruchsvoll und es ist ratsam, sich sehr gut mit dem gesamten Stoff der 72 h auseinanderzusetzen.“ „Das Webinar ist seitens der Referenten hochkarätig besetzt und hervorragend organisiert. Der Inhalt ist sehr anspruchsvoll und wird auf hohem Niveau vermittelt. die Prüfung ist ebenfalls sehr anspruchsvoll, so dass die erfolgreiche Teilnahme ein wirklicher Qualifikationsnachweis ist. Ich habe viele neue Impulse und trotz 37jähriger einschlägiger Berufserfahrung sehr viel Wissenserweiterung aus dem Webinar gewonnen. Insbesondere auch im Hinblick auf die neue TR-Instandhaltung ist der Informationsgewinn sehr hoch. Das Webinar war technisch völlig reibungslos und mit hoher Qualität organisiert. Ich kann es in jeder Beziehung nur weiterempfehlen und bedanke mich ausdrücklich bei dem Organisationsleiter Herrn Grauten und den Referenten für viele hochinteressante und weiterbildende Stunden.“ Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Neu aufgelegter Flyer für Ausbildungsbetriebe

Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“, mit deren Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, wurde der Informationsflyer „Berufsausbildung in der Bauwirtschaft – Nützliche Informationen & Förderungen für Ausbildungsbetriebe“ für die Betriebe des Bauhandwerks aktualisiert und neu aufgelegt. Der Flyer enthält viele nützliche Tipps und Infos rund um das Thema Ausbildung und beinhaltet alle Ansprechpartner*innen und Institutionen, die an der Umsetzung der Ausbildung beteiligt sind! Auf unserer Website zur „Passgenauen Besetzung“ haben Betriebe des Bauhandwerks die Möglichkeit, diesen oder andere informative Flyer downzuloaden. Hier geht es direkt zum Flyer. Für Baubetriebe ist das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ein ideales Instrument, geeigneten Nachwuchs zu finden. Großer Vorteil für den Betrieb: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei! Jeder Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Betriebe sich scheuen das Thema Fachkräftemangel anzugehen, ist dies ein immenser Vorteil. Sie sollten nicht zögern, denn das Bauhandwerk boomt und wie Sie wissen, gebaut wird immer! Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf die neue Webseite und sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Africa Studio - shutterstock

Projekte

Einführung in den Si!BIM Grundlagenkurs

Im Rahmen des EU-Projektes „Step into BIM - Digitising VET“ (Si!BIM) wurde ein Einführungskurs in das Thema BIM (Building Information Modeling) entwickelt. Um die ausgearbeiteten Lektionen und Übungen vorzustellen und zu erproben, fand am 05. und 06. Mai 2021 ein internationaler Pilotworkshop statt. Anstatt, wie ursprünglich geplant, im Simulationszentrum der Universität Coventry (UK), nahmen Ausbilder, Lehrlinge und die beteiligten Projektpartner aus England, Belgien, Deutschland, Slowenien und Spanien aufgrund der aktuellen Situation online über die Lernplattform Moodle an dem Workshop teil. Mithilfe von praktischen, visuellen Beispielen und gemeinsamen Übungen in virtuellen Besprechungsräumen verdeutlichten die Projektpartner die Vorteile der Arbeit mit der BIM-Methode gegenüber traditionellen Arbeitsprozessen; auch für kleine Bauunternehmen, im Hinblick auf die Vermeidung von Kollisionen und Fehlern durch eine effizientere Zusammenarbeit aller Projektbeteiligter. Der Workshop zeigte ebenfalls auf, dass sich die Mitarbeitenden eines Bauprojektes an die technologischen Veränderungen werden anpassen müssen, um Bauvorhaben mit der BIM-Methode zu planen, umzusetzen oder zu verwalten. Dafür wurden den Workshop-Teilnehmern die Lektionen des MOOC (massive open online course) präsentiert, um sie in die Verwendung und Relevanz von BIM im Bausektor einzuführen. Anhand der Gegenüberstellung von Informationen aus „traditionellen“ Bauplänen und denselben Informationen im BIM-Modell berechneten die Teilnehmer Flächen und ermittelten die benötigten Mengen an Baustoffen. Übungen mit einer Simulation und die Entnahme von Informationen aus einem BIM-Modell verdeutlichten die Übersichtlichkeit und Transparenz der BIM-Methode gegenüber der traditionellen Arbeitsweise anschaulich. Alle drei Lektionen, Übungen und Fallstudien werden in die Landessprachen der beteiligten Projektpartner übersetzt und im Herbst dieses Jahres für das individuelle Selbststudium, für den Unterricht im Klassenraum oder auch für den Online-Unterricht frei zugänglich auf der Internetseite des Projektes zur Verfügung stehen. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Victoria_Borodinova /Pixabay

Projekte

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk im Endspurt

Nach einer sehr erfolgreichen und interessanten Zeit mit vielen informativen Webinaren läuft Ende dieses Monats die Förderung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) aus. Nutzen Sie daher noch schnell Ihre Chance und besuchen Sie unsere letzten kostenfreien Veranstaltungen rund um das Thema „Digitalisierung im Baugewerbe“. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der kommenden Veranstaltungen. Melden Sie sich gerne direkt an. M 2.2 | Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren Diese Veranstaltung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Webinaren Anmeldung: 23. + 24. + 25.06.2021 Teil 1 | Inhalte: Gemeinsames Prozessverständnis, die unterschiedlichen Prozesstypen, Werkzeuge, aktives eigenes Arbeiten 23.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 2 | Inhalte: Symbole und Regeln des BPMN, Prozesse übersichtlich darstellen, einfache Beispiele, aktives eigenes Arbeiten 24.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 3 | Inhalte: Vertiefung der Kenntnisse in der Modellierungssprache BPMN, grundlegende Regeln der Prozessoptimierung, aktives eigenes Arbeiten 25.06.2021 10:00-12:00 Uhr M 2.3 | Projekte digital abwickeln – Soft- und Hardware auswählen Inhalte: Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden vorgestellt. 21.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.2 | Digitale Betriebsorganisation (Flyer) Arbeitsvorbereitung und Büroorganisation in den Griff bekommen Inhalte: Optimierung der Ressourcenplanung | Aufgabenverwaltung mit digitalen Planungstools | Digitale Zeiterfassung | File-Sharing leicht gemacht | Speicherplatz, Rechenleistung & Anwendungs-software aus der virtuellen Cloud-Umgebung | Digitale Backup-Lösungen 08.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.5 | Baudokumentation (Flyer) Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Überwinden des Informationsverlusts; Digitale Baudokumentation – Basics & Co; Funktion und Umfang einer Baudokumentation; Aktuelle Hard- und Softwarelösungen; Anforderungsanalyse 10.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.7 | Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung (Flyer) Teil 1 + 2 Inhalte: Bedeutung und Relevanz einer eigenen Webseite für Kundekommunikation und -bindung | Analyse Ihres Kundenstamms zur Bestimmung Ihrer Zielgruppe | Aufbau und Bestandteile von Webseiten | Wie Sie bei Google besser gefunden werden | Wichtige Kennzahlen einer Webseite und deren Optimierungsmöglichkeiten 08. + 09.06.2021 | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des KDH, auf der Sie sich ebenfalls direkt für die Veranstaltungen anmelden können. Weitere Angebote aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk finden Sie auf der Internetseite www.handwerkdigital.de. Ihr Team vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neue Förderperiode ERASMUS+ 2021-2027 gestartet

Nach diversen online Auftakt- und Einführungsveranstaltungen durch die „Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung“ (NA beim BIBB), die für die dezentrale Umsetzung dieses Programms in Deutschland zuständig ist, wurde der erste Stichtag zur Einreichung von Projektanträgen mit einer recht kurzen Frist auf den 20. Mai 2021 festgelegt. Aufgrund dieser Kurzfristigkeit beteiligen sich die BZB Krefeld mit altbewährten, aber auch neuen Partnern an „nur“ fünf Vorhaben: Die BZB selbst sind mit einer Initiative vertreten, in der es um passgenaue, bereichsübergreifende, aber auch bereichsspezifische digitale Angebote in der Weiterbildung geht. Nach den Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie sollen diese Angebote Weiterbildungsinteressierten helfen, sich gut und effizient in digitalen Räumen zu bewegen, die digitale Zusammenarbeit zu erleichtern und sich mit aufkommenden digitalen Technologien zu beschäftigen und sie zumindest in Grundzügen kennenzulernen (Stichworte: BIM und digitale Assistenzsysteme am Bau auf Basis von Augmented Reality). Unter Leitung von FLC (Madrid, Spanien) erfolgt die Beteiligung an einem Projektantrag zu einer 360° Simulation im Bereich des baulichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Grüne Themen bzw. Nachhaltigkeit beim Innenaus- bzw. Trockenbau werden in einem Antrag der Bauschule Bologna / Italien, an dem sich die BZB beteiligen, behandelt. Die Technische Universität Oslo beabsichtigt, virtuelle Realität (VR) für Maßnahmen der beruflichen Orientierung zu entwickeln. Die BZB sind dabei zusammen mit dem „Cologne Game Lab“ der Technischen Hochschule Köln Anwendungspartner in Deutschland. Die Stadt Madrid und ihr Bildungsträger werden neue Aspekte beim Umgang mit Drohnen in der Bauwirtschaft untersuchen und praktische Szenarien entwickeln, wie in der Berufsbildung der Bauberufe damit zielgerichtet geschult werden kann. Die BZB sind dabei Entwicklungspartner. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung in allen hier vorgestellten Themen maßgeblicher Treiber ist und sich weiter fortsetzen wird. Ein Wegdenken digitaler Ansätze ist nicht mehr vorstellbar. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten der NA beim BIBB. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © Sergey Nivens - stock.adobe.com

Ausbildung

BOB on Tour "besuchen" die BZB in Krefeld

Im Vorfeld der BOB 2021 online, die am 11. Mai 2021 in die zweite Runde ging, besuchten die Organisatoren der Berufsorientierungsmesse BOB die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. in Krefeld. Der Besuch fand bei vollem Betrieb virtuell in der Straßenbauerhalle statt. Unterstützt von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres aus den Bereichen Straßenbau und IT stellte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer den Gästen aus Langenfeld die BZB und ihre Aufgabenbereiche vor. Mit ihren fast 1000 Auszubildenden gelten die BZB als eines der größten Ausbildungszentren für die überbetriebliche Unterweisung der Auszubildenden in den interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Auch in den Themenbereichen Weiterbildung, Digitalisierung und ganz stark im Bereich der Berufsorientierung zeigen sich die BZB als kompetenter Dienstleister. Das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben innerhalb des Projektes „Passgenaue Besetzung“ ist hier ein großer Themenschwerpunkt. Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ bieten wir jungen Schülerinnen und Schülern, die sich für eine Ausbildung in den spannenden und vielseitigen Ausbildungsberufen des Bauhandwerks interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket bis hin zur Vermittlung eines Ausbildungsplatzes an. Unser Paket umfasst informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen, Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und vieles, vieles mehr. Dabei ist es egal, ob reine Ausbildung oder als Kombination aus Ausbildung und Studium. Denn eine Ausbildung im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus! Wie interessant eine Ausbildung oder auch eine Kombination „Dualer Studiengang“ im Bauhandwerk sein kann, erläuterten die Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres. Stefan Herrmanns, Auszubildender „Straßenbau“ bei einem Tiefbauunternehmen in Mönchengladbach, schilderte warum er sich für eine Ausbildung im Baubereich und gegen ein Studium entschieden hat. Eine Entscheidung, die er nicht bereut. Wer sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk entscheidet, dem bieten sich viele Möglichkeiten, in einem der 16 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe seinen Weg erfolgreich zu gehen. Nach diesen spannenden Einblicken waren die „Besucher" aus Langenfeld überrascht, welch vielfältige Aufgaben und Aktivitäten die BZB erfolgreich umsetzen. Und das alles unter wirtschaftlicher Eigenständigkeit – nicht immer einfach, aber erfolgreich! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Edge2Edge Media - unsplash

Projekte

Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung

Auch wenn die Auftragsbücher gerade voll sind, es werden wieder andere Zeiten kommen. Zeiten, in denen Sie Kunden gewinnen müssen und binden wollen, vielleicht sogar schneller als gedacht. Die voranschreitende Digitalisierung macht uns – als Kunde – anspruchsvoller. Wir stellen höhere Anforderungen an Dienstleistungen, Produkte und Qualitäten. Dies bedeutet für Sie als Betrieb, dass die Art der Kommunikation mit und um den Kunden angepasst werden muss. Es reicht nicht mehr aus, neue Kunden über mündliche Empfehlungen durch bestehende Kunden zu gewinnen oder eine Internetseite rein als digitale Visitenkarte zu nutzen. Erfahren Sie mehr über die Erwartungen Ihrer (potenziellen) Kunden und wie Sie diese Erwartungen erfüllen können. Fragen Sie sich: Wie geht Kundenkommunikation und Kundenbindung heute? Wie können Sie mehr Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen und was gilt es dabei zu beachten? In den beiden Webinaren der Veranstaltungsreihe „Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung“ zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Kunden neben den klassischen Kontaktmöglichkeiten, wie Telefon, E-Mail und der Website, erreichen können. Wir erläutern Ihnen die Grundlagen zu einer erfolgreichen Kundengewinnung und -bindung in der heutigen Zeit und verraten Ihnen, welche Eigenschaften eine gute Website besitzen sollte und wie Sie die Qualität dieser messen und optimieren können. Wir tauchen ein in die Welt des Suchmaschinengiganten Google und zeigen, wie Sie mit Ihrer Website in der Trefferliste ganz oben landen. Die Veranstaltungsreihe wird noch einmal kostelos im Juni für Sie angeboten. Sie teilt sich in zwei Webseminare von jeweils zweieinhalbstündigen Online-Veranstaltungen, die aufeinander aufbauen. Klicken Sie hier und melden sich direkt an: 08. und 09. Juni 2021 Zur Anmeldung Foto © Ono Kosuki/Pexels   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Women Can Build: Onlinekurs zum Thema Gender in den Berufen des Baugewerbes

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, das Interesse von Frauen für die Berufe des Bausektors zu erhöhen und den Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Branche zu reflektieren und zu verbessern. In dem traditionell männlich dominierten Gewerbe machen Frauen in der EU nur 9% der Beschäftigten in den Berufen des Bausektors aus. Diese ungleiche Verteilung kann zu kommunikativen Situationen und Handlungen in Bildungszentren und im Berufsalltag von Frauen führen, die ihren männlichen Mitschülern und Kollegen nicht widerfahren. Zusammen mit den Projektpartnern aus Spanien, Italien, Portugal, Belgien und Frankreich wurden insgesamt 21 kurze animierte Lernvideos erstellt, die solche typischen Situationen aufzeigen. Diese Lernvideos werden in einen MOOC (massive open online course) eingebettet und liefern neben Zahlen, Daten und Fakten auch geschichtliche und kulturelle Informationen. Der erste Teil dieses Online-Kurses ist nun veröffentlicht worden, die Inhalte sind frei zugänglich und sollen Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren geben. Des Weiteren können sie auch für Seminare zum Thema Gender herangezogen werden. Der erste Teil des MOOC kann auf Englisch, Französisch und Deutsch über folgenden Link aufgerufen werden: Zu den Lernvideos. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Gefördert wurde das Projekt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal

Projekte

Nur noch für kurze Zeit: kostenfreie Qualifizierungen rund um das Thema Digitalisierung

Das Schaufenster Digitales Bauen im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) wird zum 30. Juni 2021 auslaufen. Nutzen Sie bis dahin noch die Chance, an unseren zahlreichen, kostenfreien Veranstaltungen teilzunehmen und erhalten Sie hilfreichen Input rund um die Umsetzung der Digitalisierung. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der kommenden Veranstaltungen mit der Möglichkeit, sich direkt für diese anzumelden. M 2.1 | Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Hierbei handelt es sich um zwei Online-Veranstaltungen oder eine Präsenzveranstaltung. Online: Teil 1 | Digitalisierung strategisch angehen Inhalte: Welchen Nutzen bringt die Digitalisierung? Herausforderungen der Digitalisierung; Technik – Prozesse – Nutzer; Digitalisierungsbeispiele entlang der Wertschöpfungskette 03.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Der Mensch im Veränderungsprozess Inhalte: Wo stehe ich in der Digitalisierung? Warum Veränderungsmanagement? Wie motiviere ich Mitarbeiter? Veränderung ist ein Projekt! 5 Stufen der Veränderung; Werkzeuge des Veränderungsmanagement 04.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Präsenz: zur Zeit keine Termine M 2.2 | Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren Diese Veranstaltung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Webinaren Anmeldung: 23. + 24. + 25.06.2021 Teil 1 | Inhalte: Gemeinsames Prozessverständnis, die unterschiedlichen Prozesstypen, Werkzeuge, aktives eigenes Arbeiten 23.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 2 | Inhalte: Symbole und Regeln des BPMN, Prozesse übersichtlich darstellen, einfache Beispiele, aktives eigenes Arbeiten 24.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 3 | Inhalte: Vertiefung der Kenntnisse in der Modellierungssprache BPMN, grundlegende Regeln der Prozessoptimierung, aktives eigenes Arbeiten 25.06.2021 10:00-12:00 Uhr M 2.3 | Projekte digital abwickeln – Soft- und Hardware auswählen Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, der 1. Teil findet als Online-Veranstaltung statt, der 2. Teil in Präsenz als Workshop. Teil 1 Inhalte: Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden vorgestellt. 21.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Workshop Praktisches erarbeiten eines Anforderungskatalogs für ein Pflichtenheft M 2.4 | BIM – Eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Hierbei handelt es sich um drei Online-Veranstaltungen. Teil 1 | BIM-Grundlagen Inhalte: Einführung in die Methode BIM, aktuelle Entwicklungen in Deutschland, Mehrwert für ein Handwerksunternehmen 18.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 2 | BIM-Digitale Werkzeuge Inhalte: Digitale Werkzeuge zur Umsetzung der Methode, Vor- und Nachteile der jeweiligen Werkzeuge 19.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 3 | BIM-Anwendungen Inhalte: Struktur, den Inhalt und die Bedeutung von für das Handwerk relevanter BIM-Anwendungen 20.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 4 | BIM-Modelle / Modell-Viewer Inhalte: Umgang mit BIM-Modellen, einfache kostenfreie Werkzeuge, Funktionalitäten ausgewählter Tools 26.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung M 3.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Tagesveranstaltung in Präsenz. Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.2 | Digitale Betriebsorganisation (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Der 1. Teil ist ein Webinar, der 2. Teil wird mit Selbstlernmedien von den Teilnehmenden erarbeitet und der 3. Teil besteht aus einem Dialog. Teil 1 | Arbeitsvorbereitung und Büroorganisation in den Griff bekommen Inhalte: Optimierung der Ressourcenplanung | Aufgabenverwaltung mit digitalen Planungstools | Digitale Zeiterfassung | File-Sharing leicht gemacht | Speicherplatz, Rechenleistung & Anwendungs-software aus der virtuellen Cloud-Umgebung | Digitale Backup-Lösungen 08.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Tools für den Arbeitsalltag Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten sich die Teilnehmenden selbständig und in ihrer eigenen Geschwindigkeit mit Hilfe von vier interaktiven Präsentationen die Themen Cloud Computing, Digitaler Dokumentenaustauch, Digitale Ressourcenplanung und Digitale Zeiterfassung. Teil 3 | Individuelle Besprechung der unternehmensspezifischen digitalen Betriebsorganisation Termine werden individuell mit den Unternehmen vereinbart. M 3.3 | Dokumentenmanagement (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Der dritte Teil ist als Präsenzveranstaltung konzipiert. Teil 1 | Wie den Einstieg meistern? 10.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Inhalte: Organisatorische und rechtliche Voraussetzungen für die Einführung einer Dokumentenmanagement-Software Teil 2 | Hard- & Softwarelösungen 11.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Inhalte: Ansätze für die eigene Anforderungsformulierung, Vorbereitung und Kontaktaufnahme mit Softwareherstellern Teil 3 | Dokumentenmanagement, mobiles Arbeiten & Co. – Aktuelle Hard- und Softwarelösungen live erleben als Präsenzveranstaltung Praxisworkshop zum Kennenlernen verschiedener Hard- & Software im Einsatz Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.4 | Digitales Aufmaß (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.5 | Baudokumentation (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe. Der 1. Teil ist eine Online-Veranstaltung, der 2. Teil wird in Präsenz durchgeführt. Teil 1 | Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Überwinden des Informationsverlusts; Digitale Baudokumentation – Basics & Co; Funktion und Umfang einer Baudokumentation; Aktuelle Hard- und Softwarelösungen; Anforderungsanalyse 10.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Praktisches Arbeiten mit einer Baudokumentation Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.6 | Das digitale Lager (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Teil 1 | Das Lager in den Griff bekommen - Grundlagen der Lagerverwaltung Lagerplatztypen und -systeme, Lagervorgänge, Aufgaben und Funktionen einer digitalen Lagerverwaltung, Retourenmanagement, Verbrauchs- und Kommissionsware, Optimierung des gebundenen Kapitals, IST Analyse: Wo stehe ich? 03.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Schrittweise optimieren - Tipps und Tricks für Ihre Lagerstrategie SOLL-Analyse Definition, Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssysteme, Schwachstellenanalyse und Verbesserungspotentiale, Bedarfsermittlung (ABC-Analyse), Lagerplatzgrößen bestimmen, Entwickeln einer eigenen Lagerstrategie, Ordnung und Struktur Lagerplatzbeschriftung, Wartungs- & Instandsetzungsmanagement, Preispflege 06.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung Teil 3 | Beschaffung, Lagermanagementsysteme & Co. - Digitale Tools für die Lagerlogistik Vorstellung aktueller Lagerverwaltungs- und Bestellsysteme, Lagerverwaltung mit Excel sinnvoll? Fragen für den Auswahlprozess, Ausstattungs-Check, Anlage von Artikellisten, Barcode-Erstellung, mobile Anwendungen 10.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung M 3.7 | Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung (Flyer) Teil 1 + 2 Inhalte: Bedeutung und Relevanz einer eigenen Webseite für Kundekommunikation und -bindung | Analyse Ihres Kundenstamms zur Bestimmung Ihrer Zielgruppe | Aufbau und Bestandteile von Webseiten | Wie Sie bei Google besser gefunden werden | Wichtige Kennzahlen einer Webseite und deren Optimierungsmöglichkeiten 18. + 19.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung 08. + 09.06.2021 | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung Sprechen Sie uns an! Ihr Team von Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EmBrand – Employer Branding bewusst und gezielt einsetzen

Bereits im September 2020 startete das ERASMUS+ Projekt EmBrand als Plattform zum Erfahrungsaustausch unter Leitung der BZB Krefeld. Ziel des Projekts war es, den Teilnehmern das Thema Employer Branding zu erläutern und näher zu bringen, Vorteile darzulegen und besonders kleinen Unternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter*innen) in der Bauwirtschaft die zahlreichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Für Großunternehmen, deren Informationen sich größtenteils in einer ERASMUS+ Projekt Kurzübersicht wiederfinden, ist Employer Branding mittlerweile weitestgehend gelebter Standard. Währenddessen fehlt bei kleinen Unternehmen oft das Bewusstsein ob der Wichtigkeit oder schlicht die Zeit und/oder das Budget. Auch wenn kleine Betriebe Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung und Mitarbeiterbindung oftmals nicht gänzlich vernachlässigen, so fehlt es jedoch häufig an Beständigkeit und Struktur. Insbesondere in Zeiten, in denen es schwierig ist, passende Fachkräfte auszubilden oder auch längerfristig an den Betrieb zu binden, kann ein strukturiertes und stetiges Vorgehen im Bereich des Employer Brandings mitunter Personalengpässe vorbeugen oder gar verhindern. In der nächsten Projektphase beabsichtigen wir, mit Betrieben, die Interesse an diesem Thema entwickelt haben, aber noch keine konkreten Maßnahmen etabliert haben, ins Gespräch zu kommen. Selbstverständlich sind auch Firmen, die bereits erste Aktivitäten ins Leben gerufen haben, sie aber noch nicht als Standard etabliert haben und sie weiter ausbauen wollen, herzlich zur Diskussion und zum Austausch eingeladen. Ziel ist es, Maßnahmen, die Großunternehmen mit großen Budgets im Employer Branding einsetzen, auf die Belange kleinerer Unternehmen zu „übersetzen“ und Wege aufzuzeigen, wie auch mit geringen Mitteln gute Effekte erzielt werden können. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto: © fauxels/Pexels

Weiterbildung

Neuer Sachstand zur Abdichtung von Bauwerken durch Injektion (ABI)

Bringen Sie sich up to date und erhalten Sie in dem neuen, 3-tägigen Lehrgang „Abdichten von Bauwerken durch Injektion“ den neuesten Sachstand rund um das Thema Injektion. Zur Abdichtung von Bauwerken aus Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Sinne des ABI Merkblattes sind in der Regel nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen, die unter Umständen auch im Zusammenhang mit anderen Schutz- und Instandsetzungsarbeiten auszuführen sind, notwendig. Bei Abdichtungsinjektionen handelt es sich überwiegend um Sonderverfahren, die gezielt auf die Bauwerke, die Schadensursachen und das Instandsetzungsziel abzustimmen sind und in technischer Hinsicht oft die einzige Möglichkeit für eine weitere planmäßige Nutzung der Bauwerke darstellen. Planung und Ausführung von Injektionen setzen neben umfangreichem Fachwissen auch entsprechende praktische Erfahrungen voraus. Im Seminar „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“ vermitteln renommierte Experten Baustellenleitern das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, Injektionsstoffe, Geräte, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung. Ein Zusatzmodul behandelt zudem die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen, bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte, die Besonderheiten bei Verkehrsbauwerken und dergleichen für den Fachplaner und die qualifizierte Führungskraft. Der Lehrgangsinhalt ist von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Die Lehrgangsmodule werden auf Initiative und in Kooperation mit dem STUVA - Arbeitskreis ABI und vom Veranstalter angeboten. Als Qualifikationsnachweis erhalten die Teilnehmer nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartnerin Frau Franziska Schmidt, BZB Wesel. Foto © nikkytok/shutterstock

Ausbildung

Rhein-Kreis-Neuss: GS Kaarst-Büttgen setzt auf Online-Berufsorientierung

Die Aktion Wirtschaft pro Schule (WPS), initiiert vom Rhein-Kreis-Neuss und der Firma Zülow in Neuss, die in den letzten Jahren kontinuierlich in den Schulen des Kreises stattfand, musste in diesem Jahr auf eine andere Präsentationsplattform umgestellt werden. So veranstaltete die Gesamtschule Kaarst-Büttgen für ihre Schülerinnen und Schüler kürzlich einen Tag der Online-Berufsorientierung. Im Rahmen der Aktion setzten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ sowie zusammen mit Bau-Auszubildenden, BZB-Vorstandsmitglied Johannes Schmitz, Zimmerer und Lehrlingswart im Rhein-Kreis-Neuss, und der zuständigen Lehrerin Frau Blesch ein interessantes Berufsorientierungsprogramm für die Schülerinnen und Schüler um. Als Generalprobe für weitere geplante Veranstaltungen wurde ein neues Konzept getestet, um den Schülerinnen und Schülern ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe zu zeigen. So vermittelten die BZB die Infos in einer mehrstündigen Informationsveranstaltung über Microsoft-Teams durch einen Mix aus Power-Point-Präsentation, Dialogen mit aktuellen Auszubildenden sowie Videos und Fotos. Die Jugendlichen zeigten sich interessiert und erhielten viele Informationen und Denkanstöße für ihren weiteren Berufsorientierungsweg. Diese neue Form der Online-Berufsorientierung ist ein Baustein, um Ausbildungsinteressierten den Weg zu ebnen, so dass sie erfolgreich in das Berufsleben starten können. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung, sprechen Sie uns an: Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de Details zu unseren Leistungen finden Sie hier. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © StartupStockPhotos - pixabay.com

Querbeet

Ein Jahr CORONA – ein persönliches Fazit

Liebe Leserinnen und Leser, im vergangenen Jahr hat wohl kein Thema die mediale Berichterstattung so beherrscht wie „CORONA“. Es ist mir ein Anliegen, Ihnen einen Rückblick auf unser „Pandemiejahr“ zu geben und die Herausforderungen, denen sich die BZB stellen mussten, zu schildern. Die Corona-Pandemie brachte für uns als Bildungszentrum schwierige Zeiten mit sich – doch auch und gerade in solchen Zeiten ist es unser Ziel, nach vorne zu blicken, innovative Lösungen zu finden und einzusetzen. Alles begann mit dem ersten, ca. zehnwöchigen Lockdown von März bis Mai 2020. Dieser Lockdown traf uns mit voller Wucht, da wir von heute auf morgen sämtliche Aktivitäten einstellen mussten und vor einer Art „Beschäftigungsverbot“ standen. Ein Wegfall aller Einnahmen erhöhte entsprechend den wirtschaftlichen Druck. Glücklicherweise waren wir in der Lage, innerhalb weniger Stunden viele Mitarbeiter*innen ins „Homeoffice“ zu schicken, um die abrupt beendeten Vorgänge noch abzuwickeln und unsere Kunden entsprechend zu informieren. Nach der „Wiedereröffnung“ lag die Hauptpriorität darin, die ausgefallen bzw. verschoben Lehrgänge und Seminare schnellstmöglich nachzuholen. Dabei sind wir direkt mit einem innovativen und praxistauglichen Hygienekonzept gestartet. Die Akzeptanz bei den Teilnehmenden wurde durch zusätzlich beschaffte Belüftungsgeräte weiterhin erhöht. Erfreulicherweise verzeichneten wir zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres ein Plus von fast 30 % an Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr. Eine äußerst erfreuliche Entwicklung, die sich aber in Zeiten von „CORONA“ als eine nicht einfach zu lösende Herausforderung herausstellte, da größere Abstände zwischen den Teilnehmenden zusätzlichen Platzbedarf mit sich brachten. Daher errichteten wir am Standort Krefeld ein zusätzliches Zelt für die Straßenbauer und wandelten am Standort Düsseldorf das bisherige Außenlager in eine Tiefbauhalle um. Der zweite Lockdown im Dezember 2020 untersagte erneut alle Präsenzveranstaltungen in unseren Einrichtungen, mit Ausnahme der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Kreative Lösungen waren gefragt: Mit unserem Partner „Talentbrücke“ setzten wir als erster Träger im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ ein online-basiertes Verfahren für Potenzialanalysen um. Gemeinsam unterstützten wir so mehrere tausend Schüler*innen bei der Entscheidungsfindung für die Berufswahl. Im Rahmen der Weiterbildung starteten wir mit dem internen Projekt „Digitale Akademie“. Das Ziel: zahlreiche, dafür geeignete Lehrgänge von 100 % Präsenz auf 100% Webseminar umzustellen. Dafür schulten wir die Dozenten entsprechend. Als zusätzliche Hilfestellung begleiten die Kolleginnen und Kollegen der Akademie die bereits online stattfindenden Veranstaltungen. Die Umstellung auf „online“ ist vor allem möglich, weil wir in den letzten Jahren massiv in die IT-Infrastruktur investierten. So zogen wir die geplante Einführung von Microsoft Office365 um ein Jahr vor, so dass die Software zum Ende des 2. Quartals 2021 nicht nur allen BZB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen wird, sondern perspektivisch von ALLEN Teilnehmenden genutzt werden kann. Ab Ende April verfügen alle drei BZB Standorte über eine Glasfaseranbindung, eine Inhouse-Glasfaserverkabelung und Hochleistungs-WLAN Netze. Seit März 2021 haben wir in unserem Internat flächendeckende Selbsttests eingeführt und auch unseren Mitarbeitenden bieten wir regelmäßige Schnelltests an. Bislang sind wir, auch dank des bewährten Hygienekonzepts, relativ gut durch das letzte Jahr gekommen und es sind nur wenige positive Corona-Fälle in unseren Einrichtungen aufgetreten. Viele der Maßnahmen waren nur möglich, weil unsere Mitarbeitenden viel Engagement zeigten und zudem die Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft sich in schwierigen Verhandlungen darauf einigten, die nicht unerheblichen Mehraufwände in der überbetrieblichen Ausbildung durch angepasste Sätze der SOKA-Bau auszugleichen. Abschließend möchte ich mich für Ihre Akzeptanz und das Verständnis für die kurzfristigen Änderungen in den Planungen bedanken. Aufgrund der politischen Vorgaben gab es auch für uns leider kaum zeitliche Vorläufe und wie es derzeitig aussieht, wird dies noch eine Weile so bleiben. Gerne freue ich mich auf Reaktionen von Ihnen und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit. Ihr Thomas Murauer Foto © Qube's Pictures / Pixabay

Ausbildung

Erfolgreiche Umsetzung: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Viele Jahre als erfolgreiche Präsenzveranstaltung im BZB Düsseldorf etabliert – in diesem Jahr fanden die „Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung“ (DTBO) erstmals digital statt. Die BZB waren mit dabei und informierten per Livestream rund 150 Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Bauberufe. Organisiert von der Kommunalen Koordinierung und Unternehmerschaft Düsseldorf unter aktiver Beteiligung aller Wirtschaftsbereiche, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben, fanden die DTBO in den letzten beiden Wochen vor den Osterferien für alle Düsseldorfer Schulen statt. Die Digitalisierung machte es möglich: Die BZB stellten die Bauberufe in sechs Veranstaltungen über Microsoft-Teams, in denen weit über 150 Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen vertreten waren, durch einen Mix aus Power-Point-Präsentation, Dialogen mit aktuellen Auszubildenden und Filmen & Fotos vor. Im Rahmen der jeweils dreistündigen Veranstaltungen erhielten die Schüler*innen viele Informationen und Impulse für ihren Berufsorientierungsweg. Die DTBO setze damit ein neues Konzept um, das den interessierten Jugendlichen ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe präsentierte. Damit die Schüler*innen alle Informationen nacharbeiten können, wurde darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit dem DTBO-Team Düsseldorf und dem BZB ein „padlet“ entwickelt, das den jungen Leuten online zur Verfügung stand. Fazit: Die erstmalig in dieser Form durgeführte Veranstaltung war eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten mit einer erfolgreichen Umsetzung. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de > Zur Webseite Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © geralt - pixabay.com

Ausbildung

Zusammenarbeit „Passgenaue Besetzung“ mit Arbeitsagenturen und Jobcentern

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, das im Januar 2021 im BZB startete, beteiligte sich aktiv am Aktionstag „Gezielte Vermittlung“ vom Jobcenter Duisburg. Im Rahmen des Projektes sind alle Multiplikatoren eingebunden, um das Ziel der passgenauen Besetzung zu erreichen. So auch die zuständigen Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter. Am Aktionstag „Gezielte Vermittlung“ berieten die BZB per Telefonkonferenz umfassend und praxisnah alle Kunden, die sich für eine Ausbildung oder Tätigkeit im Bauhandwerk interessieren. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Die BZB sind dafür zuständig, kleinen und mittelständischen Unternehmen des Bauhandwerks Hilfestellung zu geben, um passgenaue Auszubildende und Fachkräfte zu finden. Details zu unseren Leistungen finden Sie hier. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung, sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Peggy_Marco - pixabay.com

Weiterbildung

Gemeinsames Positionspapier Betoninstandsetzung der ausführenden Verbände

Die Regelwerkssituation für Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen in Deutschland ist bereits seit mehreren Jahren im Umbruch. Die am Bau Beteiligten (Bauherr*in, Planer*in und Bauausführende) befinden sich mehr denn je in einem Spannungsfeld zwischen bauordnungsrechtlichen und bauaufsichtlichen Vorgaben (§ 3 (1), § 16c MBO sowie Kapitel D3 der MVV TB) einerseits und Produktherstellern andererseits. In einem gemeinsamen formulierten Positionspapier zum Thema Betoninstandsetzung wollen die Verbände der Planer und Bauausführenden helfen, die Situation zu ordnen und vorhandene Unsicherheiten zu reduzieren. Hier finden Sie das zitierte Positionspapier. Die BZB möchten Sie optimal auf die neuen Themen in der Betoninstandhaltung vorbereiten und luden alle BZB-Referenten in diesem Bereich zu einer Schulung zur neuen TR Instandhaltung ein. Lehrgänge bieten wir sowohl für Planer*innen, Fachbauleiter*innen, als auch für Baustellenpersonal an. Eine Auswahl unserer Seminare in der Übersicht: SKP – Sachkundiger Planer für die Instandhaltung von Betonbauwerken SKPa – Zertifizierter Sachverständiger für Betonschäden und Betoninstandhaltung QF – Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung QPD – Qualifizierter Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton SIVV - Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen SPCC – Düsenführerschein Weitere Informationen und Anmeldung zu Seminaren der Betoninstandhaltung. Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © Fotoschlick - stock.adobe.com

Projekte

SIBIM: Planung eines Pilotworkshops

In dem EU-Projekt „Step into BIM - Digitising VET“ (SIBIM) arbeiten fünf Partnerländer an der Entwicklung eines Grundlagenkurses zur Einführung in die BIM-Methode für Fachkräfte auf der Baustelle. Nach der Fertigstellung von drei Lektionen findet am 05. und 06. Mai 2021 ein gemeinsamer Online-Pilotworkshop zur Erprobung des entwickelten VOOCs (Vocational Education Online Course) statt, bei dem die Umsetzung in den Unterricht untersucht wird. In den drei Lektionen sollen Lernende einen Einblick u. a. in das BIM-Projektmanagement vor Baubeginn und auch nach der Bauausführung erhalten sowie über die zahlreichen Vorteile der BIM-Methode informiert werden. Die Lernenden erfahren, welche Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Anwendung der BIM-Methode zu erfüllen sind und wie der Informationsfluss zwischen mehreren Projektbeteiligten erfolgt, um alle Lebensphasen eines Gebäudes von der Planung, Bewirtschaftung und Renovierung bis hin zum Abbruch zu berücksichtigen. Die Lektionen werden mit audiovisuellen Medien veranschaulicht und mit Fallstudien und Übungen begleitet. Nach der Durchführung des Pilotworkshops soll der BIM-Grundlagenkurs bis zum Ende des Jahres 2021 fertig gestellt und interessierten Lernenden kostenfrei und online zur Verfügung gestellt werden. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, IFAPME / Belgien Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Wright Studio/shutterstock

Projekte

Datenschutz und Datensicherheit: auch für Handwerksbetriebe wichtig?

In der neuen Podcast-Folge des DigiCast geht es um das wichtige Thema Datenschutz und Datensicherheit im Handwerk. Werner Schmit vom Schaufenster-Partner BFE Oldenburg liefert wertvolle Einblicke in das Thema und gibt Tipps und Hinweise, wie Sie den Datenschutz und die Datensicherheit im eigenen Betrieb umsetzen sollten. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Insbesondere, weil in einem Schadensfall der Betriebsinhaber selbst haften muss. Unabhängig von der Betriebsgröße gehören Datenschutz und Datensicherheit mittlerweile zum Pflichtprogramm für Handwerksbetriebe und werden mit zunehmendem Digitalisierungsgrad immer wichtiger. Mit Hilfe von spannenden Beispielen aus der Praxis beschreibt Werner Schmit, wie Handwerksbetriebe sich dem Thema nähern können, welche Dokumente für die ersten Schritte notwendig sind und an wen sich die Betriebe bei Rückfragen wenden können. Der Podcast ist verfügbar unter: ? Spotify ? Itunes Weitere Folgen finden Sie unter Handwerk Digital. Foto © Matt Botsford/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

BZB Krefeld: Selbsttests im Internat zur Erhöhung der Sicherheit

Die BZB führen ab sofort bei allen Auszubildenden, die das Internat-Angebot im BZB Krefeld nutzen, Corona-Selbsttests durch. Um die Sicherheit sowohl aller Internatsschläfer als auch der Mitarbeitenden im Internat zu erhöhen und die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu reduzieren, stellen die BZB allen Internatsbewohner*innen am Anreisetag Selbsttests gratis zur Verfügung. Unterwiesene Mitarbeiter*innen erklären den Lehrlingen die richtige Anwendung des Selbsttests und beaufsichtigen die Durchführung. Anschließend stellen sie gemeinsam die Ergebnisse fest. Am ersten Testtag, den 22. März 2021, durchliefen alle 37 Internatsschläfer freiwillig den Selbsttest – erfreulicherweise alle mit einem negativen Befund. „Das Ergebnis hat allen ein gutes Gefühl gegeben. Die jungen Lehrlinge haben den Sinn und Zweck verstanden und waren erleichtert, dass ihr Ergebnis negativ war“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & Pädagogische Maßnahmen. Für die meisten Teilnehmenden war dies der erste Test und so wird für das Thema „Testen“ weiterhin sensibilisiert. Die Selbsttest-Prozedur ist ab sofort ein fester Bestandteil am Anreisetag der Internatsschläfer. Foto © Alexandra_Koch - Pixabay

Projekte

„Rezepte“ für den Einsatz von KI in Betrieben

Alle reden darüber, doch was genau verbirgt sich hinter diesem „Buzzword“? Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) in Betrieben eingesetzt werden? Oder wo setzen wir KI bereits ein, ohne es KI zu nennen. Welche Tools gibt es? Warum sollten kleine und mittelständische Unternehmen sich gerade jetzt dafür interessieren, vielleicht sogar damit beginnen, KI in ihr Geschäftsmodell zu integrieren? Die Publikation „KI-Kochbuch - Rezepte für den Einsatz künstlicher Intelligenz in Unternehmen“ liefert Ihnen einen grundlegenden und praxisnahen Überblick zu den wichtigen Fragestellungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Das Rezeptbuch ist so aufgebaut, dass es nicht chronologisch gelesen werden muss. Nehmen Sie sich, was Sie brauchen, oder steigen Sie quer bei den Zutaten und Rezepten ein, die für Sie interessant sind. Dabei wird in Kapitel 3 auf Anwendungsthematiken im Handwerk eingegangen. Aber auch die anderen Teile sind spannend, lassen Sie sich inspirieren! Foto © geralt/Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt Blueprint: neue Projektergebnisse auf der Website

Das 4-jährige Projekt Blueprint for Construction, an dem sich 12 europäische Länder beteiligen, veröffentlichte nun neue Inhalte und Berichte sowie eine interaktive Projektlandkarte auf seiner Website (auf Englisch). Das Projekt zielt darauf ab, einen neuen strategischen europäischen Ansatz für die Bauwirtschaft zu entwickeln, um Qualifikationslücken bei Beschäftigten zu vermeiden. Die Inhalte sind HIER teilweise ebenfalls in deutscher Sprache vorhanden. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert, sobald Neuigkeiten und Ergebnisse aus der bis Ende 2022 andauernden Projektarbeit vorliegen. Sollten Sie schneller und aktueller – auch über Diskussionen und Teilergebnisse – informiert werden wollen, empfehlen wir die entsprechende Gruppe bei Linked In: „Construction Blueprint Sectoral Skills Alliance“. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich dort mit uns zu vernetzen. Ihre Ansprechpartner: Angela Friesen und Frank Bertelmann-Angenendt

Ausbildung

Digitale Potenzialanalysen: ein voller Erfolg

In Zeiten von Corona und Lockdown sind kreative und vor allem digitale Lösungen gefragt – so auch in der Berufsorientierung. Bereits seit November letzten Jahres führen die BZB gemeinsam mit ihrem Partner Talentbrücke GmbH & Co. KG (TB) die Potenzialanalysen in der 8. Klasse onlinebasiert durch. Das Angebot ist ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung, der Schüler*innen ihre Stärken und Kompetenzen aufzeigt. Seit Ende 2020 konnten so rund 1.500 Schüler*innen aus 17 Schulen in Viersen, Rhein-Kreis Neuss und Krefeld das Analyseverfahren digital durchlaufen. Weitere Potenzialanalysen sind im März vorgesehen. „Wir haben die Schulen bereits zeitig und vorsorglich über die Möglichkeit der digitalen Potenzialanalysen informiert, so dass die Schülerinnen und Schüler trotz möglichem Lockdown das Angebot wahrnehmen können“, erläutert Fatma Cömert, Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen an den BZB. „Die Online-Potenzialanalyse eröffnet nicht nur berufliche Perspektiven für die Jugendlichen, sondern stärkt zugleich ihre digitalen Kompetenzen.“ Die Bilanz nach einigen Monaten: ein voller Erfolg – auch die Rückmeldungen der Schüler*innen, Eltern sowie Schulen sind durchweg positiv. Alle Teile des Verfahrens können von den Schüler*innen online an einem internetfähigen Computer bzw. Smart Device wie Handy, Tablet oder Laptop durchlaufen werden. Die Durchführung wird dabei durch Mitarbeiter*innen der BZB / Talentbrücke online begleitet, erklärt und bewertet. Im Anschluss an die Potenzialanalysen können die Ergebnisse statt in Präsenz in einem virtuellen Gesprächsraum zwischen den Mitarbeiter*innen, den Schüler*innen und den Eltern besprochen werden. Hierzu bedient man sich einer gängigen Software für Videomeetings, die es den Schüler*innen ermöglicht, das Auswertungsgespräch per App mit dem Handy direkt von zu Hause zu führen. Foto © Steven Weirather - Pixabay

Projekte

EU-Projekt BUNG: Energieeffizientes Bauen – Entwicklung eines Lernspiels

Die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Directive on Energy Performance of Buildings) schreibt vor, sämtliche Neubauten in der EU ab 2021 als Niedrigstenergiegebäude zu errichten. Bereits seit 2019 müssen Neubauten der öffentlichen Hand die Anforderungen der Richtlinie erfüllen. Der Grund dafür: Die Errichtung, Heizung, Kühlung, Renovierung und der Abriss von Gebäuden verbrauchen 40 % der Gesamtenergie und sind für 36 % aller Treibhausgase in der EU verantwortlich. Mit der Umsetzung der Richtlinie verdeutlicht die EU die Bestrebungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und der Verwirklichung des Ziels des europäischen Grünen Deals, bis 2050 klimaneutral zu werden. Europäische Berufsbildungsprojekte sollen Baubeschäftigte ebenfalls an dieses Thema heranführen. Im EU-Projekt BUNG, Developing nearly zero energy building skills through game based learning, sollen Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zum Bau von Niedrigstenergiehäusern mithilfe eines Lernspiels vermittelt werden. Für die Entwicklung der Lektionen erarbeiten die beteiligten Projektpartner nationale Analysen zum aktuellen Stand von Niedrigstenergiegebäuden, mit Experteninterviews, Best-Practice-Beispielen und der Ermittlung der geforderten Qualifikationen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 01.10.2020 – 30.11.2022 Projektpartner: Coóperative pour le Développement de l'emploi dans les métiers du Patrimoine (Frankreich), PEDMEDE (Griechenland), Institute of social solidarity and well being: social mind (Griechenland), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Technische Hochschule Köln (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien) Fragen zum Projekt beantworten gerne Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © tashatuvango - stock.adobe.com

Ausbildung

BZB-Webseite zur „Passgenauen Besetzung“ ist online

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, mit dessen Umsetzung das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäische Sozialfonds die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) beauftragten, hat nun eine eigene Webpage. Hier haben Betriebe des Bauhandwerks sowie Ausbildungsplatzsuchende die Möglichkeit, direkten Kontakt zu den Projektberatern aufzunehmen. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ist ein ideales Instrument für kleine und mittlere Baubetriebe, die geeigneten Nachwuchs und Fachkräfte suchen. Vorteile für die Unternehmen: Sie erhalten alle Dienstleistungen komplett kostenfrei. Im Rahmen des Programms werden sie bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Eine gute Hilfestellung, da gerade in der jetzigen Zeit viele Betriebe zögern, das Thema Fachkräftemangel anzugehen. Dies ist jedoch gerade jetzt wichtig: Durch den Bauboom und zahlreiche Fachkräfte, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, wird qualifizierter Nachwuchs dringend gebraucht. Die neue Webseite bietet allen Interessierten – Betrieben und jungen Menschen auf Ausbildungsplatzsuche – eine komfortable Möglichkeit, um sich umfassend über die Dienstleistungen zu informieren und über ein Online-Formular unkompliziert und direkt Kontakt aufzunehmen. Neben zahlreichen Infodokumenten können per Upload-Funktion wichtige Unterlagen direkt mitgesendet werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf unserer Webseite vorbei und sprechen Sie uns gerne an. Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de > Zur Webseite Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Pexels - pixabay.com

Projekte

EU-Projekt Blueprint: Interaktive Karte mit Good Practices

Im Rahmen des europäischen Projektes „Blueprint“ trugen zwölf beteiligte Länder Beispiele Guter Praxis und innovativer Initiativen auf regionaler und nationaler Ebene zusammen. Diese Good Practices beschäftigen sich mit offenen Potenzialen in der Berufsbildung in den Bereichen Energieeffizienz, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Einige dieser Beispiele befassen sich zudem mit europäischen Mobilitätsmaßnahmen sowie der Förderung eines positiven Images der Bauwirtschaft. Auf der Projektwebsite werden die Beispiele Guter Praxis mit Hilfe von Projektdatenblättern kurz und detailliert beschrieben. Informationen wie leitende/beteiligte Organisationen, Ziele, Zielgruppen und Ergebnisse bzw. nachhaltige Aspekte aus den Projekten sind zu finden. Die über 100 Beispiele sind übersichtlich zusammengestellt und indexiert. Darüber hinaus sind sie in einer Karte georeferenziert. Nutzer können ihre Suche filtern und Ergebnisse herunterladen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © MichaelGaida / Pixabay

Ausbildung

Erfolgreicher Start ins Projekt „Passgenaue Besetzung“

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, mit dessen Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, ist erfolgreich gestartet. Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 nahmen die ersten Betriebe die Hilfestellung des Projektes in Anspruch. Darunter sind Hoch- und Tiefbauunternehmen, Dachdecker*innen und andere Baugewerke. Erfolgreich, da gerade in der jetzigen Zeit viele Betriebe zögern, das Thema Fachkräftemangel anzugehen. Dies ist jedoch gerade jetzt wichtig: Denn das Bauhandwerk hat sehr gut zu tun und gebaut wird immer! Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ist ein ideales Instrument für Baubetriebe, an geeigneten Nachwuchs zu kommen. Aufbauend auf ein gemeinsam erstelltes Profil wird durch viele Aktivitäten, die auch gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden können, der für den Betrieb passende Mitarbeitende gesucht. Großer Vorteil für den Betrieb: Er erhält alle Dienstleistungen kostenfrei! Es werden nur Bewerber*innen vorgeschlagen, welche die BZB bereits kennenlernten und weiterempfehlen können. Der Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter*innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, leistungsstarken Nachwuchs für Ihren Betrieb zu sichern! Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir: Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 oder passgenauebesetzung@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

Weiterbildung

Technische Regel „Instandhaltung von Betonbauteilen“: neue Online-Seminare

Das deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) führt die neue Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1 und Teil 2 (Stand Mai 2020), mit Beginn des neuen Jahres 2021 ein. Die TR Instandhaltung ersetzt weite Teile der DAfStb-Richtlinie "Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen" von Oktober 2001. Die TR Instandhaltung steht auf der Website des DIBt als Download bereit. Mit unserem renommierten Referententeam wollen wir Sie auf diese und weitere Änderungen, wie die neue ZTV-ING aus April 2019, vorbereiten. In den nächsten Tagen veröffentlichen wir speziell zur TR Instandhaltung eigene Online-Seminare, die online oder direkt beim Lehrgangsbetreuer Sebastian Grauten gebucht werden können. Wie in jedem Jahr führen wir auch im Jahr 2021 wieder zahlreiche Erstlehrgänge und Weiterbildungen für Sachkundige Planer und Qualifizierte Führungskräfte durch. Hier finden Sie alle Termine und weiteren Informationen zu den Lehrgängen im Bereich der Betoninstandhaltung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten. Foto © sdecoret - stock.adobe.com

Projekte

ICONS: Einstiegskurs zum Thema BIM für Bau-Fachleute

Das EU-Projekt ICONS „Innovation in Construction Sites“ unterstützt Fachkräfte auf der Baustelle dabei, Informationen aus BIM-Technologien besser zu verstehen und in täglichen Betriebsabläufen einzusetzen. Dafür entwickeln die Projektpartner aus den fünf teilnehmenden Ländern einen BIM-Grundlagenkurs. Building Information Modeling ist eine Methode zur digitalen Erfassung aller Lebensphasen eines Gebäudes von der Planung, Bewirtschaftung und Renovierung bis hin zum Abbruch. Die allgemeine Einführung richtet sich an Auszubildende im Baugewerbe, aber auch an erfahrene Fachkräfte, die sich in neun Lektionen über die Bedeutung der BIM-Methode, ihre Vorteile und Nutzen, sowie die Rollen, Verantwortlichkeiten und die praktische Zusammenarbeit informieren möchten. Die Lektionen werden durch audiovisuelle Medien, best practice Beispiele und Fallstudien veranschaulicht. Der Kurs soll bis zum Frühjahr 2021 fertig gestellt und anschließend getestet werden, um als Grundlage für die Entwicklung einer APP zu dienen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slovenien), Westdeutscher Handwerkskammertag (Deutschland), Coventry University (UK), Fundación Laboral de la Construcción – FLC (Spanien), Universitat de Valencia (Spanien) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © festfotodesign - stock.adobe.com

Projekte

Individuell und praxisnah: 1:1 Digitalisierungs-Coachings

Das Baugewerbe ist vielseitig und stellt Unternehmen vor umfangreiche Herausforderungen. Eine große Herausforderung ist unter anderem die Digitalisierung. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk gibt Baubetrieben kostenfreie und praxisnahe Hilfestellung und begleitet sie auf dem Weg zu einem digitalen Betrieb. Die Digitalisierung ist in unserem täglichen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Alle Bereiche und Berufe sind betroffen und jeder muss in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das Schaufenster Digitales Bauen hat sich zum Ziel gesetzt, das Baugewerbe auf diesem Weg in die Welt der Digitalisierung zu unterstützen. Es gibt viele Wege: ob zielgerichtete Qualifizierungen, die Erstellung von Leitbetrieben oder auch 1:1 Coachings, bei denen individuell auf Ihre Fragen eingegangen wird. Besonders in der derzeitigen Pandemiesituation ist das Thema Digitalisierung bei den Unternehmern angekommen. Viele sind bereits gut aufgestellt und setzen die Digitalisierung im eigenen Unternehmen zielstrebig um. Andere steigen motiviert ein und lassen sich durch das Schaufenster Digitales Bauen begleiten. Möchten Sie Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeitenden im Bereich der Digitalisierung fit machen? Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen konkret weiter! Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bietet eine Vielfalt an Unterstützungsleistungen für Sie und Ihr Team. Ob kostenfreie Qualifizierungen, 1:1 Coachings, Themen-Dialoge oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie doch einfach mal rein, welche Qualifizierung zu Ihnen passt oder vereinbaren Sie einen Termin zum 1:1 Coaching. Wir freuen uns auf Sie! Foto © Gerd Altmann / pixabay.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Digitalisierung Bau: Leitbetrieb Glaser auf der Zielgeraden

Um für das Glaserhandwerk eine Unterstützung im Bereich der Digitalisierung zu geben, nahm das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) die Prozesse von vier Glaserbetrieben auf und ermittelte die Schnittstellen der Übermittlung von Daten bei allen mitwirkenden Prozessen (Arbeitsabläufen). Unter Berücksichtigung der ermittelten Unternehmensprozesse der vier Glaserbetriebe wurde ein Standardbetrieb definiert und mithilfe einer Prozessmodellierungssprache visualisiert. Anschließend erfolgte eine Untersuchung und Visualisierung der Prozesse auf mögliche Schwachstellen und Verbesserungspotentiale, um den virtuellen Leitbetrieb mit seinen Prozessen fertigzustellen. Im nächsten Schritt ging es darum, für die festgelegten Arbeitsabläufe mögliche digitale Tools zu ermitteln, die eine durchgängige digitale Lösung, von der Kundenakquise über die Angebotsphase bis zur Endabrechnung/Abnahme schaffen. Aus den ermittelten Tools wurde ein digitaler Prototyp entwickelt, welcher in Verbindung mit dem Leitbetrieb Glaser den Betrieben nun bei der Umsetzung der eigenen Digitalisierungsstrategie helfen kann. Alle Informationen zum virtuellen Leitbetrieb werden künftig über eine Internetseite abrufbar sein. Hierzu gehören auch Informationen zu der Vorgehensweise bei der Entwicklung des Leitbetriebes, zu den herausgearbeiteten Handlungsfeldern und zu einer möglichen Umsetzung des Prototyps. Bleiben Sie auf dem Laufenden: Registrieren Sie sich unter www.handwerkdigital.de oder direkt auf www.bzb.de für unseren Newsletter, dann erfahren Sie direkt wann der Leitbetrieb Glaser online geht. Perspektivisch werden weitere Leitbetriebe für die Bereiche Dachdecker und Hochbauer erarbeitet. Sie möchten Ihre Strategie zum Einsatz von Digitalen Werkzeugen selbst angehen? Sie erhalten das notwendige Knowhow in unseren Qualifizierungen, in einem ersten Gespräch bei einem unserer Themen Dialoge oder einem 1:1 Coaching. Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier . Foto © pixabay.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Digitalisierung in der ÜLU Dachdecker schreitet voran

Ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat – die Digitalisierung – ist auch in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung kein Fremdwort mehr. Effektives und interaktives Lernen verspricht die Online-Plattform „Learning Toolbox“, die neuerdings bei den Dachdecker-Lehrlingen am BZB Wesel testweise zum Einsatz kommt. Das Online-Tool ermöglicht den Ausbildern, individuell und ganz nach Bedarf der Azubis Lehr- und Lernmaterial zusammenzustellen. Die Nachwuchs-Handwerker greifen im Anschluss über ein internetfähiges Gerät, z.B. ein Tablet oder über ihr Handy, auf die App zu. Heruntergeladene Inhalte sind im Anschluss auch ohne Internetzugang abrufbar. Die in Kacheln angelegten Inhalte können nützliche Verknüpfungen zu Websites und relevanten Informationen, sowie auch selbst erstellte Videos, Diashows oder Aufgaben enthalten. Neben Anleitungen für bestimmte Projekte oder Werkstücke in Text-, Bild- oder Videoform sind Verknüpfungen zu anderen Tools, wie beispielsweise einem Online-Flächenrechner sehr nützlich. Eine Verlinkungen zum „Bausteine“-Tool der BG Bau ist ebenfalls möglich. Dieses enthält Sicherheitshinweise und -tipps, wie Unfälle und Gesundheitsgefahren wirksam zu verhindern sind. Neben allen zur Verfügung gestellten Inhalten können Lehrlinge selbst Unterlagen, Fotos und Videos hinterlegen und so z. B. die Arbeit an ihrem Projekt dokumentieren. Diese kann der Ausbilder kontrollieren und kommentieren. „Die Learning Toolbox gibt den Auszubildenden die Möglichkeit, durch digitale Unterstützung nicht nur das Lernen während der Ausbildungszeit effizienter zu gestalten, sondern auch den Einstieg in das Berufsleben wesentlich zu erleichtern“, erklärt Gunter Siebert, Ausbildermeister der Dachdecker im BZB Wesel. Derzeit gearbeitet wird noch an einer Anbindung der Berufsschulen an die Plattform, um Theorie und Praxis effektiv miteinander zu verknüpfen und wichtige Lerninhalte an einer Stelle zu bündeln.

Projekte

PESTLE-Analyse der europäischen Bauwirtschaft

Das europäische Projekt „Blueprint for Construction“, an dem 24 Partner aus 12 Ländern teilnehmen, veröffentlichte ein Ergebnis aus dem zweiten Arbeitspaket – die sogenannte „PESTLE-Analyse“. Das Dokument zielt darauf ab, die politischen, ökonomischen, sozialen, technologischen, rechtlichen und ökologischen Faktoren der 12 Länder in Bezug auf die Baubranche darzustellen und entstand auf Grundlage nationaler Experteninterviews. Mit diesem Hintergrundwissen wird die Basis für weitere Aktivitäten des Projektes gelegt. Das Ziel: Die Entwicklung eines neuen strategischen europäischen Ansatzes für die Bauwirtschaft. Dieser soll erforderliche Qualifikationen und Kompetenzen von Beschäftigten mit zukünftigen fachlichen Anforderungen der Bauunternehmen in Einklang bringen, um somit Qualifikationslücken zu vermeiden. Zusammenfassend gibt es einige Themen, die länderübergreifend relevant sind, bzw. zukünftig immer wichtiger werden. Die wichtigsten Erkenntnisse zeigen: Politisch: Ein sicheres politisches System und Gesetzgebungen, die Investitionen in der Baubranche ermöglichen, sind Grundvoraussetzungen für die weitere Entwicklung der Bauwirtschaft. Themen wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz rücken immer mehr in den politischen Fokus, genau wie das Thema nachhaltiges Bauen. Dafür sind neue Kompetenzen erforderlich, die in Ausbildung und Weiterbildung vermittelt werden müssen. In vielen Ländern liegt es an der öffentlichen Hand, zwischen Ausbildungszentren und Betrieben Brücken zu bauen, um Qualifizierungslücken zu vermeiden. Ökonomisch: Für den Erfolg und die Konkurrenzfähigkeit von Bauunternehmen sind viele Faktoren zuständig, darunter Effizienz, Humankapital, ausgebildete Fachkräfte, technologisches und methodologisches Knowhow. Es ist unter anderem essentiell, Beschäftigte regelmäßig weiterzubilden, um die Anforderungen des Marktes zu erfüllen und Innovationen voranzutreiben. Die Kosten für Weiterbildung sollten als Investitionskosten betrachtet werden. Sozial: Der Fachkräftemangel lässt sich durch eine starke Verbindung des öffentlichen mit dem privaten Sektor mildern. Wichtig ist der Austausch von Marktdaten und Informationen zwischen verschiedenen Parteien, wie Unternehmen, Organisationen und Bildungssektor. Ebenso ist die kontinuierliche Investition in das „lebenslange Lernen“ von Bedeutung. Nicht nur die Art der Bildungsangebote muss sich zukünftig anpassen, auch die Nachwuchsgewinnung ist besonders entscheidend. Durch Imagekampagnen gilt es, junge Leute für die Baubranche zu begeistern. Ebenso müssen zunehmend Anstrengungen unternommen werden, um mehr weibliche Fachkräfte für die Branche zu gewinnen. Im Generellen sollte die Ausbildung flexibler gestaltet sein, um verstärkt auf aktuelle Erfordernisse und Bedarfe einzugehen. Die fortlaufende Qualifizierung von Ausbildern, insbesondere in technischer Hinsicht, spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle. Technologisch: Digitalisierung und Automatisierung sind entscheidende Komponenten der modernen Bauwirtschaft. Cloudbasierte Lösungen ermöglichen die Kommunikation und Zugriff auf Informationen und Dokumente von jedem internetfähigen Smart Device. Dies ist u.a. die Basis für die BIM-Methode. Öffentliche Förderungen sind dabei für die Entwicklung und Implementierung von innovativen Technologien und Knowhow relevant. Die Einführung von BIM wird jedoch besonders für KMUs aus Kostengründen eine große Herausforderung. Zudem müssen Beschäftigte am Bau digitale Kompetenzen erlangen, um die Technologien bedienen zu können. Neue Berufsbilder wie Robotikingenieur oder Drohnenpilot können / werden entstehen. Neue Technologien werden zudem die Ausbildung / Weiterbildung verändern, z. B. durch Virtual Reality-Training. Auch der Umgang mit neuen Baumaterialien wird auf der Agenda stehen. Rechtlich: Rechtliche Vorgaben in den Bereichen Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft könnten die Innovation in der Baubranche vorantreiben. Änderungen des legislativen Rahmens sollten jedoch mit Vorsicht vorgenommen werden, um die baulichen Aktivitäten nicht zu behindern. Energieeffizienz als auch Kreislaufwirtschaft könnten durch die Optimierung öffentlicher Gebäude sowie die Anpassung von Auftragsvergabeverfahren vorangetrieben werden. Ökologisch: Viele Faktoren sind miteinander verbunden, wenn es um eine ganzheitliche nachhaltige Entwicklung geht. Die Nutzung von Rohmaterialien, Recycling, Kreislaufwirtschaft gehen Hand in Hand. Weitere Themen, die zukünftig noch mehr an Relevanz gewinnen, sind effizientes Wassermanagement, digitale Plattformen für das Recycling oder standardisierte Vorgaben im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Fest steht, dass bereits in der Ausbildung die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft viel stärker im Vordergrund stehen müssen, um Beschäftigten Wissen zu vermitteln und die Nachhaltigkeit im Bauwesen so voranzutreiben. Die vollständige PESTLE-Analyse steht in englischer Sprache hier zum Download bereit. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen Foto © MichaelGaida / Pixabay

Projekte

Podcast Empfehlung zum Jahresbeginn

Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, um das vergangene Geschäftsjahr noch einmal zu beleuchten und sich zu überlegen, worauf man 2021 den Fokus legen möchte. Für all die unter Ihnen, für die die Digitalisierung ein wichtiger Vorsatz für 2021 ist, halten wir zu Beginn des Jahres gleich eine interessante Podcast Empfehlung bereit: Der Digitalwerk Podcast ist ein Pflichtprogramm für digitale Pioniere aus Handwerk, Bau- und Immobilienwirtschaft. Zwei Mal im Monat spricht Michél-Philipp Maruhn mit Machern, klugen Köpfen und jungen Talenten zur zentralen Frage: Gibt es ein digitales Erfolgsgeheimnis? Der Podcast bietet ein gut verpacktes Infotainment mit relevanten Inhalten und spannenden Gästen. In Folge #16 spricht Herr Maruhn mit Frau Dr. Martina Schneller, Leiterin des Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, über Angebote, die Handwerks- und Bauunternehmern helfen, ihren Weg durch den Dschungel der digitalen Möglichkeiten zu finden. Frau Dr. Schneller stellt in der Folge u.a. die Leitbetrieb-Projekte vor, welche derzeit von den Projektmitarbeitern des Schaufensters Digitales Bauen für Glaser- und Dachdeckerei-Betriebe erarbeitet werden. Neben der Idee des digitalen Standardbetriebes erläutert Sie auch, welche einzelnen Schritte die Mitarbeiter durchführen, um herauszufinden, welche digitalen Lösungen zu den Abläufen des Betriebes passen. Die Folge lohnt sich für alle, die auf der Suche nach praktischen Umsetzungstipps für ihr eigenes Digitalisierungsvorhaben sind. Der Podcast ist verfügbar unter: ? Soundcloud: https://lnkd.in/dDKZBm2 ? Spotify: https://lnkd.in/dZqeqKz ? Itunes: https://lnkd.in/dcjFzfx Dran bleiben lohnt sich! Foto © Matt Botsford/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

BZB unterstützen Betriebe bei der „passgenauen Besetzung“

Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 starten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds „ESF“ geförderte Projekt hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Dabei geben die BZB den Betrieben aktive Hilfestellung bei der Suche nach leistungsstarkem Nachwuchs. Aufbauend auf einem gemeinsam erstellten Profil helfen verschiedene Aktivitäten, die auch gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden können, die für den Betrieb passende Bewerber zu finden. Das können Berufsorientierungsmessen, Schulbesuche, Informationsveranstaltungen oder sonstige Aktivtäten zur Vorstellung der interessanten und vielfältigen Bauberufe sein. Großer Vorteil für den Betrieb: Er erhält alle Dienstleistungen kostenfrei, es werden nur Bewerber vorgeschlagen, welche die BZB kennengelernt und empfehlen können, zudem wird der Betrieb bei allen Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betrieben mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro steht die Förderung offen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, leistungsstarken Nachwuchs für Ihren Betrieb zu sichern! Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

Projekte

Blueprint: Status Quo Bericht zu baufachlichen Fertigkeiten in EU-Ländern veröffentlicht

Der Status Quo Bericht zum aktuellen Sachstand der sektoralen Fertigkeiten in der Bauwirtschaft aus dem zweiten Arbeitspaket des EU-Projektes Blueprint ist finalisiert und kann HIER in englischer Sprache abgerufen werden. Darin werden die aktuellen Situationen in der Bauwirtschaft in den 12 am Blueprint-Projekt beteiligten Ländern zusammengefasst dargestellt. Im Schwerpunkt geht es um Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz. Aus dieser Momentaufnahme und aus weiteren Überlegungen wird in einem nächsten Schritt eine Strategie zu zukünftig notwendigen Fertigkeiten in der Bauwirtschaft formuliert. Diese so genannte Sektorale Strategie zu bauwirtschaftlichen Fertigkeiten wird im Laufe des 1. Halbjahres 2021 veröffentlicht und über unsere Kanäle kommuniziert. Folgen Sie uns auch auf LinkedIn: „Construction Blueprint“ Ihr Ansprechpartner: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © Africa Studio/shutterstock

Projekte

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk meisterte 2020 erfolgreich – nun geht es weiter!

Zu Beginn 2020, als das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk erfolgreich an der neuen Messe digitalBAU in Köln teilnahm, ahnte noch niemand, dass wenige Tage später die Welt Kopf steht. In allen Wirtschaftsbereichen – besonders im Bauhandwerk – war pandemiebedingt adhoc ein riesiger digitaler Umstrukturierungsprozess zu bewältigen. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk reagierte sofort. Als verlässlicher Partner seiner Kunden, die aus dem Bauhaupt- und dem Baunebengewerbe kommen, wurden gemeinsam die digitalen Herausforderungen gemeistert. Alle Qualifizierungen wurden von Präsenz- auf Online-Veranstaltungen umgestellt, Sprechstunden eingerichtet, Dialogrunden oder auch „1:1 Coachings“ am Telefon oder als Videokonferenzen angeboten. Auch der beliebte Innovationspfad fand digital und in ganz Europa statt. Eine Vielzahl von Angeboten, so dass die Betriebe sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen konnten. Corona zum Trotz! Die Angebote werden von unseren Kunden sehr aktiv genutzt und erleben auch eine Fortführung in 2021. Für jeden ist etwas dabei! Vielleicht auch wieder als Präsenzveranstaltung – in jedem Fall ist das Online-Angebot groß und wächst stetig. Eine weitere Förderung macht es möglich, dass die Angebote weiterhin kostenfrei von Ihnen genutzt werden können – bis zum 30.06.2021. Schauen Sie doch einfach in den Überblick für die Bau- und Ausbaugewerke oder finden Sie weitere übergreifende Themen auf der Seite des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk. Mit Sicherheit ist auch etwas für Sie dabei. Sprechen Sie uns an! Einen Termin mit uns können Sie direkt hier reservieren. Wir unterstützen Sie weiterhin aktiv bei der Umsetzung der Digitalisierung. Auf ein gutes und digitales Jahr 2021. Ihr Team von Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

UniVET: Leitfaden zur Berufsorientierung in Deutschland

Im Jahr 2020 war vieles anders für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Neben den Herausforderungen der Schulschließungen, des virtuellen Unterrichts und der Hygienemaßnahmen müssen Schulabgänger auch an die Zeit nach dem Abschluss denken und ihren beruflichen Weg vorbereiten. Bei 20.359 Studiengängen im Wintersemester 2020/2021 und 325 Ausbildungsberufen fällt die Entscheidung nicht leicht (Quelle: Statista). Deswegen ist es umso wichtiger, sich gründlich mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen zu befassen. Das EU-Projekt UniVET „University or Vocational Education and Training“ hat zum Ziel, junge Menschen für das Thema Berufs- und Studienwahl zu sensibilisieren und persönliche Stärken, Fähigkeiten und Interessen in einem Abgleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung mithilfe von verschiedenen Testverfahren aufzudecken. Im Rahmen des Projektes nahmen dafür bereits zahlreiche Schülerinnen und Schüler, federführend durch die Talentbrücke GmbH, an einer Potenzialanalyse in Polen, Spanien, Italien, Deutschland und Litauen teil. In einigen der beteiligten europäischen Berufsbildungszentren wurde erstmals ein Testverfahren zur Ermittlung von individuellen Potenzialen durchgeführt. Das ausgearbeitete Konzept wird dort in Zukunft als Grundlage für Berufsorientierungswochen genutzt. Zum Abschluss des Projektes veröffentlichen die Partnerorganisationen einen Leitfaden zur Berufsorientierung, der in den teilnehmenden Landessprachen zur Verfügung steht. Sämtliche Ergebnisse können ebenfalls durch die neu entwickelte UniVET App aufgerufen werden. Leitfaden (deutsch) Leitfaden (englisch) Leitfaden (polnisch) Leitfaden (italienisch) Leitfaden (litauisch) Leitfaden (spanisch) Das Projekt wurde vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Talentbrücke/ Deutschland, Bildungszentren des Baugewerbes/ Deutschland, Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW/ Deutschland, Vilnius Builders Training Centre/ Litauen, Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio/ Italien, International Formation Center/ Spanien, Educational Research Institute (IBE)/ Polen Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © canva.com

Querbeet

Der Nagel – Eine Anekdote zum Jahresende

Von einem unbekannten Verfasser. Mit welchem Aufwand befestigt die Wirtschaft 1960 und 2018 ein Hausnummernschild? Ein Bauherr äußert den Wunsch, ein Hausnummernschild an einen Holzpfahl zu nageln. 1960: Ein Bauarbeiter nagelt das Schild an, bedankt sich für eine dafür erhaltene Flasche Bier und geht. Dauer: 20 Sekunden. 1970: Bauarbeiter geht zu Polier. Der gestattet das Einschlagen des Nagels und nimmt wohlwollend die Flasche Bier und eine Leberkässemmel in Empfang. Dauer: 20 Minuten. 1980: Bauarbeiter geht zu Polier; der zum Bauleiter. Dieser bespricht die Problematik mit dem Bauherrn bei einem Mittagessen, das der Bauherr bezahlt. Dafür verrechnet er dem Bauherrn nur eine Regiestunde sowie eine Schachtel Nägel. Dauer: 2 Stunden. 1990: Bauleiter holt (nach dem Mittagessen) drei Offerten bei Subunternehmern ein. Vergibt den Auftrag an den Billigstbieter, schlägt 3 % Generalunternehmerzuschlag auf und legt dem Bauherrn eine Rechnung + 14 % Mwst. Dauer: 2 Wochen. 2000: Bauleiter informiert Firmenchef. Dieser holt fünf Angebote bei Einmanngesellschaften ein. Den Zuschlag bekommt der Billigste, verrechnet wird der Teuerste plus 7 % Generalunternehmerzuschlag. Dauer: 2 Monate. 2018: Gleiche Prozedur wie 2000, jedoch zusätzlich: Behördenbescheid, in dem ein statischer Nachweis verlangt wird sowie die Zustimmung des Architekturbeirates. Parallel dazu läuft eine Umweltverträglichkeitsprüfung an. Der Arbeitsvorgang wird in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan der Baustelle eingearbeitet. Sicherheitsfachkräfte werden tätig. Der Hammer wird CE- zertifiziert, der Nagel aus einer Liste EU- zugelassener Befestigungsmittel ausgewählt. Der Arbeiter wird akademisch unterwiesen, wie der Nagel einzubringen ist. Er muss jedoch vorher noch zum Arbeitsmediziner, der seine geistige und körperliche Eignung für die Tätigkeit “Nagel einschlagen” attestiert. Wenn alles gut geht, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und die Bedenken des Architekturbeirates abgeschmettert werden können, darf der Nagel eingeschlagen werden. Ein Ziviltechniker beobachtet mit Argusaugen den ordnungsgemäßen Vorgang und siegelt das Abnahmeprotokoll. Nagelstatik und Abnahmeprotokoll fließen in die “Unterlage für spätere Arbeiten” ein. Der Generalunternehmerzuschlag wird auf 30 % nachjustiert. Das Datenblatt des Nagels, der Nachtrag des Planungsbüros werden dann mit den aktualisierten Revisionszeichnungen im Anlagebuch abgelegt. Dauer: 2 Jahre. 2028 wie 2018, nur findet man keinen Handwerker mehr, weil die auf den ganzen Sch… keinen Bock mehr haben… Foto © Michael Schwarzenberger - Pixabay

Weiterbildung

BZB veröffentlichen Weiterbildungsprogramm 2021 / 22

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) stellen eine neue Weiterbildungsbroschüre vor, die erstmals zwei Jahre lang gültig ist. Die Seminartermine aus insgesamt acht Fachbereichen finden an den Standorten in Krefeld und Wesel statt. Die aktuellen Trends und Nachfragen aufgreifend, entstanden neue Seminare vor allem in den Bereichen „Brandschutz“ und „Digitales Bauen“. Zudem gibt der Bildungsdienstleister für die Bauwirtschaft einen Ausblick: Im Laufe des kommenden Jahres sollen Online-Angebote in Form von Webinaren oder Hybrid-Seminaren das Programm ergänzen. Das Weiterbildungsangebot der BZB besteht aus rund 70 Fortbildungen in den Fachbereichen Baumanagement und Recht, Betoninstandhaltung und Abdichtung, Kanalbau und Kanalinstandhaltung, Brandschutz, Umwelttechnik und Arbeitssicherheit, Dach und Fassade, Digitales Bauen sowie zusätzlich Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung und Polierlehrgänge. Für jeden Bauspezialisten, ob Geselle/in, Meister/in, Ingenieur/in oder Architekt/in, gibt es Fortbildungskurse, die den weiteren Karriereweg ebnen. Mit dem „3 x 5“ Rabattmodell können Teilnehmende zudem profitieren, wenn die den Frühbucher-, Mitglied- bzw. Azubi- sowie Leistungsrabatt in Anspruch nehmen und so bis zu 15 % sparen. Noch stärker als zuvor steht der Fachbereich „Digitales Bauen“ im Fokus. Neue Seminare wie „Die Zukunft der digitalen Baustellenerfassung“ und „Effiziente Besprechung mit digitalen Hilfsmitteln“ greifen die aktuellen Entwicklungen und heutigen Erfordernisse der Digitalisierung auf, die einen immer deutlicheren Einzug in die Baubranche hält. Ergänzt wird das Angebot durch Kurse des Schaufensters Digitales Bauen im Projekt Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, die zum Teil als Webseminare stattfinden und projektbedingt bis zum 30.06.2021 kostenfrei sind. Dazu zählen Workshops wie „Dokumentenmanagement“, „Digitales Aufmaß“ und „Digitale Betriebsorganisation“. Ganz im Thema der Digitalisierung erarbeiten die BZB derzeit neue Konzepte für Web- und Hybrid-Seminare, die eine qualitativ hochwertige Fortbildung ortsunabhängig ermöglichen und die bewährten Präsenzveranstaltungen sinnvoll ergänzen werden. Die neuen Angebote sollen im Laufe des kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Aktualisierungen dazu werden regelmäßig auf unserer Website veröffentlicht. Das neue Weiterbildungsprogramm 2021/22 wird auf Anfrage an 02151/51 55 30 oder akademie@bzb.de gerne kostenfrei zugeschickt und steht zudem HIER zum Download zur Verfügung. Eine Übersicht über alle Lehrgänge und Termine gibt zudem die Seminarübersicht mit einer praktischen Filterfunktion. Hier kann das gewünschte Seminar auch direkt gebucht werden. Zur Seminarübersicht

Projekte

Neues Projekt vergleicht europäische Bau-Berufsausbildungen

Im Zentrum des EU-Programms steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Da sich die Ausbildungssysteme in den europäischen Ländern unterscheiden, zielt das neue EU-Projekt Comparison VET in Construction (CVC) darauf ab, die Ähnlichkeiten und Unterschiede im Bereich der Berufsbildung im Bausektor sichtbar zu machen. Dies soll die Transparenz der verschiedenen Ausbildungssysteme erhöhen und zur Vergleichbarkeit von Fähigkeiten und Kompetenzen sowie der Vereinbarung von Mobilitäten führen. Im Rahmen des Projektes sollen Unternehmen zu den Fähigkeiten und Qualifikationen ihrer Auszubildenden befragt werden sowie zur Erwartungshaltung gegenüber dem Anforderungsprofil von Bewerbern aus anderen Ländern. Die teilnehmenden europäischen Bildungszentren analysieren dafür exemplarisch zwei Berufsbildungspfade (Maurer/in, Zimmerer/Zimmerin) hinsichtlich der Fähigkeiten und Qualifikationen und vergleichen diese mit den anderen Partnerländern. Auf dieser Grundlage entsteht eine Karte der verschiedenen Berufsbildungsprofile, die bestimmte Kriterien wie u. a. die Dauer der Ausbildung, die Reihenfolge der Inhalte sowie den Lehrplan enthalten soll. Neben Unternehmen werden auch Berufsbildungszentren befragt, welche Qualifikationen und Kompetenzen sie am wertvollsten erachten. Die Ergebnisse aus den Befragungen der Unternehmen und Berufsbildungszentren werden anschließend verglichen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird eine Liste von Empfehlungen ausgearbeitet, die alle Qualifikationen aufführt, die bei dem Wechsel von einem Partnerland in ein anderes erfordert werden. Darüber hinaus wird ein gemeinsamer Lehrplan entwickelt, der während einer Mobilitätsmaßnahme in den fünf Partnerländern als Unterstützung zur Verfügung steht. Die Ergebnisse des Projektes sollen Mobilitäten während und nach der Berufsausbildung im Bausektor erleichtern, indem zu erwartende Fähigkeiten benannt werden können. Dies soll die Beschäftigungsfähigkeit im europäischen Raum verbessern. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 05.11.2020 – 04.05.2022 Projektpartner: International Formation Center – IFC (Spanien), Talentrücke (Deutschland), Bildungszentren des Baugewerbes – BZB (Deutschland), Centre IFAPME Liege Huy Verviers (Belgien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Lux Impuls (Deutschland) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © Getty Images / canva.com

Ausbildung

Ausbildung Tiefbau: BZB schaffen neue Übungsflächen für Lehrlinge

Gute Neuigkeiten für die Baubranche: Mit dem Ausbildungsjahr 2020 stiegen die Zahlen der Neu-Lehrlinge um rund 25 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein Gewinner ist unter anderem der Straßenbau: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) messen im Kammerbezirk Düsseldorf einen Anstieg von 24 % an den drei Ausbildungszentren in Krefeld, Düsseldorf und Wesel. Um den Bedarf zu decken und den Auszubildenden eine qualitativ hochwertige überbetriebliche Lehrlingsunterweisung zu ermöglichen, reagierten die BZB und stellten in Krefeld eine zusätzliche Zelthalle auf dem angrenzenden Gelände am Bökendonk auf. Auch am BZB in Düsseldorf entsteht in einer Außenwerkstatt eine weitere Tiefbau-Übungshalle. „Die BZB schaffen neue Ausbildungsbereiche, um das deutliche Plus an Lehrlingen des regionalen Bauhandwerks unterbringen und ausbilden zu können,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen an den BZB. „Insbesondere in der derzeitigen Pandemie-Situation ist es entscheidend, die Lehrlingsgruppen zu entzerren und witterungsgeschützt unterweisen zu können.“ Die Tiefbau-Auszubildenden benötigen Übungsflächen, die eine Arbeit „in der Tiefe“, also unter der Erde, ermöglichen. Die neue Übungs-Zelthalle, die ab dem 30.11.2020 vollumfänglich nutzbar ist, bietet einen Sandkasten mit fast 200 m² Fläche und 85 m³ Sand mit einer Tiefe von bis zu einem Meter. Somit stehen den angehenden Straßenbauer/innen alle Möglichkeiten der praktischen Unterweisung zur Verfügung. Zusätzlich profitieren auch andere Gruppen wie die StraßenwärterNRW, die den Übungsort ebenfalls zur Unterweisung nutzen können. Auch am BZB in Düsseldorf gibt es bald neue Übungsflächen: Im Laufe der nächsten Wochen entsteht in einer Außenwerkstatt, in der bisher gemauert, geschalt und verputzt wurde, ebenfalls ein großer Sandkasten für die praktischen Tiefbau-Übungen. „Ausbilder und Lehrlinge packen mit an, dann lassen sich solche Aktionen relativ schnell umsetzen,“ so Crone. „An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Lehrlingen und den Ausbildungsbetrieben, die aktiv mitmachen. Anders könnten wir es nicht realisieren.“ Neben den erweiterten Werkhallen sorgten die BZB für zusätzliche Ausbilder und Material, um den gestiegenen Lehrlingszahlen in den zehn Gewerken der Stufenausbildung Bau gerecht zu werden. „Der Lehrlings-Zuwachs im Allgemeinen und insbesondere auch im Tiefbaubereich ist mehr als erfreulich,“ kommentiert Crone. „Die generell starke Baukonjunktur der letzten Jahre und die Investitionen von Bund und Land in die Infrastruktur, die Straßen und Entwässerungssysteme erfordern zahlreiche Nachwuchskräfte. Insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der aufgrund von Renteneintritten etc., in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.“

Projekte

Digitale Betriebsorganisation: Neues Webseminar – positive Rückmeldungen!

Im November 2020 führte das Schaufenster Digitales Bauen zum ersten Mal das neue Webseminar „Digitale Betriebsorganisation“ durch. Mit 24 Teilnehmern war es sehr gut besucht. Das hohe Interesse zeigt die Relevanz des Themas für die betrieblichen Abläufe der Kunden. Neben Teilnehmenden aus den Handwerksbetrieben waren auch Kunden aus der Handwerksorganisation und seinen Verbänden vertreten. Neu an diesem Seminar ist der Ablauf für den Teilnehmer. Dieser ist in drei große Bereiche unterteilt: 1. Bereich: Zweistündiges Webseminar zur Einführung in den Themenkomplex 2. Bereich: Selbststudium mit interaktiven Präsentationen zu vier verschiedenen Themen innerhalb der Betriebsorganisation 3. Bereich: Individuelle Nachbetrachtung mit jedem Teilnehmenden in Form von Videokonferenzen Das Thema Digitale Betriebsorganisation ist sehr vielfältig und gerade deshalb auch sehr komplex. Wie komplex, zeigt das breite Spektrum der Themen, die anhand der Unterlagen mit den Teilnehmenden besprochen wurden. Befasst man sich jedoch eingehend mit der Thematik, lässt sich eine gut vorbereitete digitalisierte Umsetzung in die Wege leiten, um damit die Betriebsabläufe effektiv zu gestalten. Einfache digitale Umsetzungen haben oft eine positive Wirkung. Sei es in der Strukturierung von Arbeiten, in der Automatisierung oder leichteren Auffindbarkeit. Das Seminar zeigt anhand der Wertschöpfungskette und verschiedener Handlungsfelder Beispiele von digitalen Werkzeugen, die einen Betrieb unterstützen können. Es gibt eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen auf dem Markt, so dass eine Auswahl nicht immer einfach möglich ist. Hier erhalten die Seminarteilnehmenden anhand von elf Schritten eine konkrete Handlungsanleitung, wie Sie erfolgreich bei der Auswahl vorgehen können. Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten sich die Teilnehmenden selbständig und in ihrer eigenen Geschwindigkeit mit Hilfe von vier interaktiven Präsentationen die nachfolgend genannten Themen. Diese erhalten die Teilnehmenden zusammen mit den übrigen Seminarunterlagen zur Verfügung gestellt: Grundlagen des Cloud Computing – Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware aus der virtuellen Umgebung Digitaler Dokumentenaustausch – File Sharing leicht gemacht Digitale Ressourcenplanung – Planungstools für Betriebe der Bau- und Ausbaugewerke Digitale Zeiterfassung – Planung, Transparenz, Auswertung Die ca. 20-minütigen Interaktiven Selbstlernmedien beinhalten grundlegende Informationen zum jeweiligen Thema. So kann sich jeder Teilnehmende individuell und schnell informieren und Wissen aneignen. Für das Projektteam, das die Entwicklung/Konzipierung dieser Qualifizierungen umsetzt, ist das Feedback der Teilnehmenden sehr wichtig. Daher werden nach jedem Seminar anonyme Umfragen durchgeführt. Denn wir möchten immer besser werden! Vielleicht helfen die Rückmeldungen auch Ihnen, um sich einen weiteren Überblick über die Veranstaltung zu verschaffen: „Gute Praxisbeispiele | Austausch zwischen den Teilnehmenden | praxisorientierte und notwendige Informationen | einfache Erklärungen | konkreten Beispiele | Aushändigen von Unterlagen | Verweis auf aufbauende Webinare wie zum Beispiel Digitales Dokumentenmanagement |direkte konkrete Antworten auf meine Fragen | sehr Informativ und kompakt | Kompetenz der Dozierenden | Lehrgangsformat“ Allen Teilnehmenden danken wir herzlich für ihre positiven Anregung, aber auch ihre konstruktive Kritik. Wir nehmen jeden Punkt auf, um unser Angebot stetig zu verbessern. Das Seminar „Digitale Betriebsorganisation“ ist ein Baustein von vielen, den das Schaufenster Digitales Bauen seinen Kunden anbietet. Es hat noch mehr zu bieten: Schauen Sie doch einfach HIER rein. Mit Sicherheit ist auch etwas für Sie mit dabei. Wir freuen uns, Sie auch in 2021 bei der Umsetzung der Digitalisierung zu unterstützen, denn es geht weiter! Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Schaufenster Digitales Bauen auch in 2021 weiter für Sie aktiv!

Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) wird auch in 2021 seinen Kunden aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken aktiv bei der Umsetzung der Digitalisierung zur Seite stehen. In den letzten Tagen erhielten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Fördergeldgeber den offiziellen Bescheid zur Fortführung des Projektes bis zum Sommer 2021. Aber auch nach dem Sommer soll es weiter gehen. Eine neue Projektskizze für eine weitere Förderung wurde eingereicht. Ob beruflich oder privat: Die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem täglichen Leben ein. Jeder muss daher in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das Schaufenster Digitales Bauen ist hier ein verlässlicher Partner, um gemeinsam mit seinen Kunden, die aus dem Bauhaupt- und dem Baunebengewerbe kommen, die digitalen Herausforderungen zu meistern. Gerade jetzt und in Zukunft, wo die Digitalisierung immer wichtiger wird. Ob Qualifizierungen, wie zum Beispiel Einführung in Prozesse, das papierlose Büro oder der Einstieg in die digitale Welt, Handwerkersprechstunden, Dialogrunden zu aktuellen Themen: Für jeden ist etwas dabei. Egal ob als Präsenzveranstaltung oder als Online-Termin – bis zum Sommer 2021 ist das gesamte Angebot kostenfrei! Es gibt viele Bausteine, die das Schaufenster Digitales Bauen seinen Kunden anbietet. Es hat aber noch mehr zu bieten! Schauen Sie doch einfach HIER rein. Mit Sicherheit ist auch etwas für Sie mit dabei, zum Beispiel das 1:1 Coaching. Wir freuen uns, Sie auch in 2021 bei der Umsetzung der Digitalisierung zu unterstützen! Titelfoto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Bietergemeinschaft ist Vorreiter in NRW: Meilenstein „digitale“ Potenzialanalyse

Die Arbeitsgemeinschaft aus den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und der Talentbrücke GmbH & Co. KG (TB), die seit nunmehr fünf Jahren zusammenarbeiten und seitdem gemeinsam über 35.000 Potenzialanalysen für Schülerinnen und Schüler aus den fünf Kommunen Krefeld, Rhein-Kreis-Neuss, Mönchengladbach, Kreis Viersen und Kreis Wesel, durchführten, haben ein Zeichen gesetzt. Sie sind die ersten Anbieter von „digitalen“ Potenzialanalysen. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die drohenden Szenarien vom Teil- oder Voll-Lockdown der Schulen sowie Homeschooling beschäftigte sich die Talentbrücke bereits in den Sommermonaten vorsorglich mit der Digitalisierung des Talentbrücke-Verfahrens. So ist es möglich, den Schulen, die auf externe Termine verzichten möchten, bzw. an denen Schüler*innen sich im Homeschooling bzw. in Quarantäne befinden, eine alternative digitale Form anzubieten. Alle Teile des Verfahrens können von den Schüler*innen online, entweder in der Schule oder zu Hause an einem internetfähigen Computer bzw. Smart Device wie Handy, Tablet oder Laptop, durchlaufen werden. Die Durchführung wird dabei durch Mitarbeiter*innen der Bietergemeinschaft online begleitet, erklärt und bewertet. Im Anschluss an die Potenzialanalysen können die Ergebnisse statt in Präsenz in einem virtuellen Gesprächsraum zwischen den Mitarbeiter*innen, den Schüler*innen und den Eltern besprochen werden. Hierzu bedient man sich einer gängigen Software für Videomeetings, die es den Schüler*innen ermöglicht, das Auswertungsgespräch per App mit dem Handy direkt von zu Hause zu führen. „Das wir sowohl die Potenzialanalysen als auch die Auswertungsgespräche nun digital und online durchführen können, ist gerade sehr wichtig,“ erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen schränken immer mehr Schulen ihre auswärtigen Termine und auch die Besuche ihrer Schulgebäude dermaßen ein, dass sowohl die Potenzialanalysen als auch die Auswertungsgespräche in Präsenzform bzw. von Angesicht zu Angesicht nicht mehr durchführbar sind. Und da ist es wirklich sehr erfreulich, dass wir durch unseren Partner der erste Bildungsdienstleister in ganz NRW sind, der die Potenzialanalyse und die Auswertungsgespräche mit den Schulen und Schüler*innen voll umfänglich online durchführen kann“, ergänzt Crone stolz. „Im Augenblick braucht die ein oder andere Schule noch Hilfe, um das Angebot im eigenen Haus online abrufen zu können, aber die Lernkurve ist zum Glück sehr hoch!“ Foto © Steven Weirather - Pixabay

Ausbildung

November stand im Zeichen der digitalen Berufsorientierung

Bei gleich zwei großen digitalen Berufsorientierungsbörsen waren die BZB mit virtuellen Messeständen dabei. Die BOBplus Digital in Langenfeld, die am 18./19. November ihre Messetore öffnete, und die Börse im Gymnasium Neuss-Norf. Hier hatten junge Menschen die Möglichkeit, fast den gesamten November über auf Berufsorientierung zu gehen. Über Online-Termine, Videochats, E-Mails und sonstige digitale Kommunikationswege konnten Schülerinnen und Schüler mit uns in Kontakt zu treten, um sich beraten zu lassen und mehr über die Ausbildung in den Bauberufen zu erfahren. Die virtuelle Anlaufstelle stieß auf Interesse und wurde rege genutzt. Neue Situationen erfordern neue Ideen und Konzepte. Die BZB schlugen schon kurz nach Beginn der Pandemie im Bereich der Berufsorientierung den digitalen Weg ein. Alle Berufsorientierungsbörsen, an denen die BZB sonst persönlich vor Ort vertreten waren, wurden auf virtuelle Alternativen umgestellt. In den letzten Monaten wurden viele Videos zu den Bauberufen erstellt, Live-Chats umgesetzt und Web-Seminare veranstaltet. Ziel ist es, die jungen Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen sinnvolle Wege aufzuzeigen. Einige Videos sind auf unserem YouTube-Kanal zu finden. Die BZB sind nicht nur das Ausbildungszentrum für die überbetriebliche Unterweisung der Azubis in den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Darüber hinaus sind die BZB auch ein kompetenter Dienstleister in Sachen Berufsorientierung und das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben. Wir bieten Schülerinnen/Schülern, die sich für eine Ausbildung in einem der 15 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket von der ersten Information bis zur Vermittlung in einen Ausbildungsplatz an. Egal, ob Ausbildung oder die Kombination Ausbildung und Studium, denn eine Lehre im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus. Ob informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, die Suche nach Praktikumsplätzen, die Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und Vieles mehr. Sprecht uns an - wir freuen uns! Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Foto © https://bobplus.de

Projekte

EU-Projekt SafeCRobot: Bauroboter und ferngesteuerte Maschinen in Virtueller Realität

Der technische Fortschritt führt dazu, dass auch in der Bauwirtschaft menschliche Arbeit zum Teil durch ferngesteuerte Maschinen bzw. Roboter ersetzt wird. Dieser Entwicklung folgend, muss das Zusammenspiel von Mensch und Maschine erlernt und trainiert werden. Zugleich birgt es auch Risiken – denn Fehler können u.a. zu Unfällen führen. Eine virtuelle Umgebung ist daher ideal, um die Handhabung und praktische Abläufe solcher Einsätze risikolos zu simulieren und trainieren. Genau darum geht es im neuen EU-Projekt SafeCRobot – VIRTUAL REALITY IMMERSIVE SAFETY TRAINING ENVIRONMENT FOR ROBOTISED AND AUTOMATED CONSTRUCTION SITES. Eine virtuelle Realität für Trainings der Interaktion zwischen Mensch und Maschine wird entwickelt und als digitale mobile Lösung zur Verfügung gestellt. Sie soll reale Bausituationen abbilden und Fachkräften ermöglichen, den Einsatz von Maschinen und Robotern unter Arbeitssicherheitsaspekten zu simulieren. Unter der Leitung der Universität in Bristol / Großbritannien arbeiten die BZB Krefeld mit Partnern aus Spanien (CT Marmol) und Polen (Polytechnika Breslau) am Projekt, das vom 1. November 2020 bis 31. Oktober 2022 läuft. Eine erweiterte Kurzzusammenfassung in englischer Sprache finden Sie hier. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © sompong_tom - stock.adobe.com

Projekte

Sie haben Fragen zur Digitalisierung? Wir helfen Ihnen!

Fragen erfordern Antworten. Und das Thema Digitalisierung wirft viele Fragen auf. Sei es zu speziellen Themen oder ganz grundsätzlich: Wo fange ich an? Denn digitale Technologien und die dazu gehörigen Lösungen, die bereits heute zur Umsetzung zur Verfügung stehen, sind zahlreich und vielfältig. Aber wie finde ich das für mich richtige Werkzeug? Wie kann ich das Werkzeug in meinem Betrieb einsetzen? Wie kann ich meinen Dokumentationsaufwand minimieren? Ganz viele „W-Fragen“! Sie haben die W-Fragen - wir antworten Ihnen! Als Einstieg/Initiallösung bietet das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Ihnen Dialoge zu Schwerpunktthemen an. Diese werden in Kleingruppen von max. 5 Personen umgesetzt. Hier stellen Sie IHRE Fragen! Wir geben Ihnen Tipps und Tricks and die Hand. Mit den anderen Teilnehmenden können Sie Erfahrungen und Ansätze austauschen. In diesem Jahr bieten wir Ihnen folgende Themen-Dialoge an: Baudokumentation / Mängelmanagement | 10.11.2020 | 15:00–16:00 Uhr | Anmeldung Digitale Büroorganisation | 24.11.2020 | 15:00–16:00 Uhr | Anmeldung Digitalisierung - Mit Strategie zum Erfolg | 08.12.2020 | 15:00–16:00 Uhr | Anmeldung Auch zu anderen Themen der Digitalisierung können Sie uns gerne kontaktieren. Nutzen Sie die für Sie interessante und kostenfreie Möglichkeit, ihren Betrieb digital optimal aufzustellen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren. Starten Sie mit uns gemeinsam in eine digitale Zukunft des Handwerks. Wir sind dabei. Sie auch? Foto © Gerd Altmann - Pixabay.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt NanoSafe: Sicherer Umgang mit Nanomaterialien am Bau

Das neue ERASMUS+ Projekt NanoSafe - Improving technification, safe production and use of nanomaterials in stone sector beschäftigt sich mit nanotechnologischen Aspekten bei der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung von Baumaterialien, wie z.B. Steinen. Dabei stehen präventive Maßnahmen bei der Verarbeitung im Vordergrund, insbesondere Gesundheits- und Umweltaspekte am Arbeitsplatz sowie entsprechende Risikobewertungen. Mit NanoSafe soll ein Trainingswerkzeug entstehen, das sich an entsprechende Mitarbeiter*innen wendet. Weitere Zielgruppen sind Berufsbildungseinrichtungen, Universitäten und Technologiezentren sowie Branchenverbände und Einrichtungen, die sich mit Arbeitsschutz beschäftigen. Es werden nach Projektende folgende Produkte und Ergebnisse erwartet: Richtlinien zu Risiken und Gesundheits- bzw. Umweltschutzmaßnahmen bei der sicheren Produktion und Verarbeitung von Nanomaterialien bei Steinen 3D-Trainingswerkzeug bei der Anwendung und Verarbeitung von Nanomaterialien bei Steinen Offene Bildungsressource zur Weiterbildung und zur Bewusstseinsbildung Die BZB Krefeld sind Projektpartner unter Leitung des Deutschen Naturstein-Verbandes. Weitere Partner sind: CT Marmol / Spanien, Bauschule Vicenza / Italien sowie die Universität Athen und Delta Materials / beide aus Griechenland. Das Projekt läuft vom 1. November 2020 – 31. Oktober 2022. Eine Kurzzusammenfassung der Projektinhalte in englischer Sprache finden Sie hier. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © peterschreiber.media - stock.adobe.com

Projekte

Dachdecker-Umfrage zur Nutzung von Software-Tools

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) an den BZB führte in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) – im Rahmen der Erstellung eines virtuellen Leitbetriebes für das Gewerk Dachdecker – eine Umfrage durch. Ziel war es, einen Überblick über die aktuell verwendeten Software-Lösungen in Dachdeckerbetrieben zu erhalten. Teilgenommen haben 234 Betriebe. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Das Gros der Antworten (68 %) kommt aus Betrieben mit 1 bis 10 Mitarbeitenden. Zu den insgesamt 17 Fragen, bezogen auf die folgenden Einsatzgebiete, wurden einige der gängigen Produkte vorgegeben. Zusätzlich konnten unbegrenzt viele weitere Einträge vorgenommen werden. Diese Einsatzgebiete wurden abgefragt: 1. Kundenkommunikation 2. Kundendatenverwaltung 3. Leistungsermittlung/Kalkulation 4. Lieferantenmanagement 5. Aufmaß 6. Welche (digitalen) Werkzeuge oder welche Dienstleistungen nutzen Sie für das Aufmaß? 7. Lagerplatzverwaltung 8. Interne Kommunikation/Aufgabenzuteilung 9. Werkzeug- und Maschinenverwaltung 10. Buchhaltung 11. Arbeitszeiterfassung 12. Digitale Bau-/Auftragsakte 13. Personalmanagement 14. Fahrzeugplanung 15. Beratung 16. Arbeitssicherheit 17. Weitere Softwarelösungen Bei der Kundenkommunikation zeigte sich, dass hier überwiegend E-Mail und WhatsApp Business eingesetzt wird (77 %). Unter Kundenkommunikation wird z. B. Beratung, Versand von Angeboten, Rechnungen oder Werbemaßnahmen verstanden. Andere verwendete Dienste sind beispielsweise SMS, Messenger, Optimus, Zoom, Skype und GotoMeeting. Fünf Prozent setzen keine Software zur Kundenkommunikation ein. Bei der internen Kommunikation / Aufgabenzuteilung sind eindeutig die Klassiker im Einsatz: WhatsApp (33 %) und E-Mail (12 %). Andere Tools werden leider kaum genutzt. Rund 30 % setzen keine spezielle Software ein. Bei den Fragen zur Kundendatenverwaltung und Leistungsermittlung wird deutlich, dass überwiegend vier Softwarelösungen zum Einsatz kommen: M-Soft, Codex, Consoir und MF-Dach. Andere Lösungen sind Optimus Lexware, TopKontor, Hapak, Handicraft, HP Sage, WinDach. Nur 4 % setzen keine Software zur Kundendatenverwaltung und Leistungsermittlung ein. Auch beim Lieferantenmanagement und der Digitalen Bauakte sind die Klassiker M-Soft, Codex und Consoir am Start, verwendet wird aber auch Obis, MF-Dach. Mit rund 33 % ist die Zahl derjenigen, die keine Software einsetzen, recht hoch. Noch höher liegt die Zahl bei den Antworten zum Aufmaß: Hier geben 52 % an, keine Software zu nutzen, allerdings setzen 34 % Laser-Messgeräte als digitales Werkzeug ein. Zum Einsatz kommen auch hier die bekannten Anbieter wie MF-Dach, 3D DACH CAD und WinDach, genannt werden von 19 % auch Tools wie Optimus, Codex und Consoir. Neben Laser-Messgeräten werden Google Earth und Drohnen als digitales Werkzeug angegeben, rund ein Drittel verwendet hier keine digitale Lösung. Eine große Mehrheit der Betriebe verzichtet auf digitale Unterstützung in den Bereichen Lagerplatzverwaltung (88 %), Werkzeug- und Maschinenverwaltung (82 %), der Arbeitszeiterfassung (52 %), im Personalmanagement (63 %), bei der Fahrzeugplanung (87 %) und auch bei der Beratung (85 %). Zum Einsatz kommen bei der Werkzeugverwaltung Lösungen von Hilti oder WinPlaner. Bei der Arbeitszeiterfassung werden M-Soft (7 %), Consoir (6 %) und Codex (6%) eingesetzt, unter Sonstiges werden Optimus, MF-Dach und Excel genannt. Beim Personalmanagement werden M-Soft mit 7 % und WinPlaner mit 5 % verwendet, unter „Anderes“ werden noch Codex, Consoir, MF-Dach und Datev genannt. Wenn digitale Unterstützung bei der Beratung angewandt wird, sind es Braas Foto plus oder der Veluxkonfigurator. Unterstützung bei der Buchhaltung erhalten 36 % der Betriebe mit Datev, 6 % nennen Lexware, während 31 % angeben, keine Software zu nutzen. Untere „Andere“ wird allerdings mehrfach auf den Steuerberater verwiesen. Bei Fragen zur Software speziell zur Arbeitssicherheit ist die Lage deutlich: 62 % nutzen die BG BAU App zur Gefährdungsbeurteilung, allerdings sagen auch hier 32 %: Keine Software im Einsatz. Fazit In erstaunlich vielen Bereichen wird keine Software eingesetzt: Aufmaß – 52 % Arbeitszeiterfassung – 52 % Personalmanagement – 63 % Werkzeug-/Maschinenverwaltung – 82 % Beratung – 85 % Fahrzeugplanung – 87 % Lagerplatzverwaltung – 88 % Bei den Nennungen der verwendeten Software zeigt sich, dass in den Bereichen Kundendatenverwaltung, Leistungsermittlung/Kalkulation, Lieferantenmanagement, Digitale Bauakte, Aufmaß überwiegend die Lösungen von vier Anbietern im Einsatz sind: Codex, M-Soft, Consoir und MF-Dach. Bei vielen Fragen ist der Prozentsatz derjenigen, die „Anderes“ als die vorgeschlagene Software angeben, recht hoch. Aus anderen Umfragen geht hervor, dass Viele sich von der Fülle der Angebote überfordert fühlen. Zur Auswahl der richtigen Werkzeuge oder Hilfsmittel im Betrieb und für Sie als Leitfaden entwickelt das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk zusammen mit vier Praxisbetrieben, dem ZVDH und Dachdecker-Verband Nordrhein einen sogenannten Leitbetrieb, der als Prototyp dienen soll. Denn laut Duden ist ein Leitbetrieb „ein Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat [und als Leitbild fungiert]“. Seien Sie gespannt auf Anfang 2021! Und für alle Glaser, die bis hierher weitergelesen haben wird es auch schon etwas früher einen solchen Prototyp der Umsetzung geben. Foto © Lukas - Pexels.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Bau von Niedrigstenergiegebäuden: Neues EU-Projekt BUNG

Die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden ist eines der wichtigsten Ziele des im Dezember 2019 vorgestellten Green Deals. Da gegenwärtig über 35 % der Gebäude in der EU über 50 Jahre alt und 75 % energieineffizient sind, besteht Handlungsbedarf zum Erreichen der Klimaschutzziele bis zum Jahr 2050. (Bericht über die Maximierung des Energieeffizienzpotenzials des Gebäudebestands der EU). Neben der am 14.10.2020 veröffentlichten Strategie für eine „Renovierungswelle“ zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in Europa, sollen auch Niedrigstenergiegebäude eine Lösung zum Erreichen der Zielsetzung sein. Mit dem EU-Projekt BUNG – Developing nearly zero energy building skills through game based learning – möchten die teilnehmenden Bildungsanbieter ihren Beitrag leisten, indem sie Kenntnisse und Fertigkeiten zum Bau von Niedrigstenergiegebäuden vermitteln sowie energieeffizientes Verhalten fördern. Während die Nachfrage nach Kenntnissen für den Bau von Niedrigstenergiegebäuden stetig wächst, schreitet die Lehre eben jener an den europäischen Bildungszentren langsam voran. Diese Qualifikationsdefizite sollen im Rahmen des BUNG-Projektes identifiziert und Lösungsmöglichkeiten in einer Kompetenzrahmenanalyse zusammengestellt werden. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden Unterrichtsmaterialien erstellt, welche anschließend die Inhalts-Basis eines Lernspiels zum energieeffizienten Bauen bilden. Mit der Entwicklung des Videospiels reagieren die teilnehmenden Bildungszentren auf den Bedarf, Lernmaterialien digital aufzuarbeiten und mithilfe von digitalen Technologien ansprechend und spielerisch zu gestalten. Durch den Online-Zugang werden Auszubildende, Fachkräfte und weitere interessierte Teilnehmende ihr Lernpensum flexibel gestalten können und Bildungszentren im Hinblick auf individuelle, digitale und anpassungsfähige Lernvarianten unterstützt. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 01.10.2020 – 30.11.2022 Projektpartner: Coóperative pour le Développement de l'emploi dans les métiers du Patrimoine (Frankreich), PEDMEDE (Griechenland), Institute of social solidarity and well being: social mind (Griechenland), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Technische Hochschule Köln (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © canva.com

Projekte

Sie haben die Fragen? Wir haben Antworten!

Immer öfter sind Fragen zum Thema Digitalisierung in den Betrieben ein Thema. Lösungen sind gefragt. Oft fehlt jedoch die Zeit, Informationen zu sichten und zu bearbeiten. Technologien und digitale Lösungen, die bereits heute für die Umsetzung der Digitalisierung zur Verfügung stehen, sind zahlreich und vielfältig. Aber wie finde ich das für mich richtige Werkzeug? Wie kann ich diese Werkzeuge in meinem Betrieb umsetzen? Wie kann ich meinen Dokumentationsaufwand minimieren? Online Themen-Dialoge: Sie fragen – wir antworten! Als Einstieg/Initiallösung bieten wir Ihnen Dialoge zu Schwerpunktthemen an. Diese werden in Kleingruppen von max. 5 Personen umgesetzt. Hier stellen Sie IHRE Fragen! Mit den anderen Teilnehmenden können Sie Erfahrungen und Ansätze austauschen. In Oktober bieten wir Ihnen folgende Themen-Dialoge an: Dokumentenmanagementsysteme | 13.10.2020 | 17:00–18:00 Uhr | Anmeldung Digitales Bauen – Wie soll das gehen?| 27.10.2020 | 17:00–18:00 Uhr | Anmeldung Auch zu anderen Themen der Digitalisierung können Sie uns gerne kontaktieren. Nutzen Sie die für Sie interessante Möglichkeit - starten Sie mit uns gemeinsam in eine digitale Zukunft. Wir unterstützen Sie! Foto © Austin Distel/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Digitaler Aufschlag in Mönchengladbach – Beruf Konkret diesmal online

In Mönchengladbach gab es am letzten Septemberwochenende den ersten digitalen Aufschlag in Sachen Berufsorientierung. Die bekannte Berufsorientierungsmesse Beruf Konkret wurde aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation erstmals online durchgeführt. Nach vielen Wochen der Vorbereitung war nun die Premiere. Allen Schülerinnen und Schüler stand die digitale Welt der Berufsorientierung zur Verfügung, so dass sie sich über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten informieren konnten. Mittels Filmsessions „5 Fragen und 5 Antworten“, LiveStreams, LiveChats und anderen Informationsquellen hatte jeder die Gelegenheit, sich über verschiedene Berufe detailliert zu informieren. Alle Beiträge sind für die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Monaten weiterhin abrufbar unter www.beruf-konkret.de. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit 15 interessanten und vielfältigen Bauberufen vertreten. „Das Bauhandwerk boomt und die neuen Auszubildendenzahlen für das gerade begonnene Ausbildungsjahr sprechen für sich. Die Ausbildungsberufe in diesem Bereich sind stark nachgefragt. Unabhängig vom Schulabschluss kann jeder Interessierte, für den eine Ausbildung im Baubereich in Frage kommt, einen zukunftsfähigen Karriereweg einschlagen“, erläutert Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. Die Schülerinnen und Schüler bekommen von den BZB ein Rundum-sorglos-Paket in Sachen Berufsorientierung bis hin zur Vermittlung in einen Ausbildungsbetrieb. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Foto © Anastasiya Gepp / Pexels

Projekte

Neues EU-Projekt für nachhaltiges Bauen: Green Growth

Der Bausektor spielt eine große Rolle für das Erreichen des europäischen Ziels der Klimaneutralität bis 2050. Da 35 % der gesamten Abfallerzeugung in der EU im Bausektor anfallen und 50 % aller abgebauten Ressourcen im Baugewerbe verwendet werden, ist ein Umdenken notwendig. Die EU-Kommission plant, umfassende Maßnahmen für eine nachhaltige bauliche Umwelt zur Berücksichtigung des Kreislaufprinzips zu ergreifen, um das hohe Kreislaufpotenzial des Bausektors auszuschöpfen (Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft - Für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa, März 2020). Dies gilt insbesondere für die Wiederverwendung, Rückgewinnung und Entsorgung von Baumaterialien bei der Demontage, Renovierung und dem Abbruch von Bauwerken. Die regulatorischen Änderungen in Bezug auf Materialabfälle und Schadstoffemissionen führen zu neuen Arbeitsweisen und zum Einsatz von innovativen Technologien. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer/innen neue Fähigkeiten im Umgang mit „grünen“ Baustoffen und Techniken erlernen müssen. Das EU-Projekt „Green Growth“ zielt darauf ab, die kreislaufwirtschaftlichen Kompetenzen im Berufsbildungsbereich des Baugewerbes in der EU zu stärken. Dafür wird in dem Projekt auf folgende Hauptziele hingearbeitet: Die Entwicklung von Lehrmaterialien zu den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft sowie praktische Anwendungsbeispiele Schulungen für Ausbilder/innen zu kreislaufwirtschaftlichen Kompetenzen Stärkung des sozialen und ökologischen Bewusstseins von KMU im Bausektor Die Entwicklung einer langfristigen Strategie zur Einbindung der kreislaufwirtschaftlichen Prinzipien in die Ausbildungsinhalte von Berufsbildungszentren Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 15.11.2020 – 14.05.2023 Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción – FLC (Spanien), Bildungszentren des Baugewerbes – BZB (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Centre IFAPME Liege Huy Verviers (Belgien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Sustainum – Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften (Deutschland), Amadillo Amarillo (Spanien) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Ausbildung

Outdoor-Berufsorientierung in Moers

Handwerk live im Außenbereich – die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) informierten Schülerinnen und Schüler in Moers über Ausbildungsmöglichkeiten am Bau. Die Wirtschaftsförderung Moers, das Netzwerk Ausbildung und das Berufskolleg Mercator luden am 25. September zur Outdoor-Berufsorientierung ein. Die Freifläche war großzügig gestaltet, um sich sicher und ohne Ansteckungsgefahr auf den Weg der Berufsorientierung zu begeben. Weit über 2.000 Schülerinnen und Schüler, teilweise auch aus dem Duisburger Raum, waren vor Ort. Die unterschiedlichen und vielfältigen Handwerksberufe stießen auf Interesse beim Nachwuchs. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht Ihnen unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp)

Projekte

Einladung zur Teilnahme: Umfrage zum Thema Geschlechter-Gleichstellung

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, Frauen auf die Arbeitsgebiete des Baugewerbes aufmerksam zu machen und zur beruflichen Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen beizutragen. Im Rahmen des Projektes wurden zwei online Umfragen erstellt, die den aktuellen Stand der Gleichstellung der Geschlechter in Bauunternehmen ermitteln sollen. Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. 10 - 15 Minuten in Anspruch. Der erste Fragebogen richtet sich an Bauunternehmen und soll die beruflichen Positionen von Frauen, den Einstellungs- und Auswahlprozess sowie die Hindernisse, Möglichkeiten und Vorteile der Beschäftigung von Frauen in den Berufen des Bausektors abfragen. Hier teilnehmen: Fragebogen an Unternehmen zur Gleichstellung der Geschlechter in Bauberufen Der zweite Fragebogen richtet sich an Arbeitnehmerinnen und soll die Hindernisse für Frauen bei der Arbeit im Baugewerbe sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen untersuchen. In der Umfrage werden die Arbeitsbedingungen erfragt sowie die zu ergreifenden Maßnahmen, um mehr Möglichkeiten für die Gleichstellung der Geschlechter zu schaffen. Hier teilnehmen: Fragebogen an Arbeitnehmerinnen zur Gleichstellung der Geschlechter in Bauberufen Die zwei Umfragen werden in den Ländern der teilnehmenden Partner des EU-Projekts „Women Can Build“ durchgeführt. Sie dienen als Grundlage für die Erarbeitung eines Aktionsplans und für die Entwicklung von Empfehlungen, um die Gleichstellung der Geschlechter in Unternehmen und Ausbildungszentren zu fördern und mehr Frauen für den Bausektor zu gewinnen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes e. V./Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © intararit/shutterstock

Projekte

Neues EU-Projekt: EmBrand – Employer Branding

Für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) (in der Baubranche) ist es oftmals eine Herausforderung, Auszubildende oder qualifizierte Mitarbeiter zu finden und vertraglich zu binden. Dies liegt zum Teil daran, dass sie möglicherweise nicht bekannt (und renommiert) genug sind, die Profile offener Stellen eventuell nicht klar und überzeugend dargestellt werden oder sie schlichtweg ungeeignete Wege eingeschlagen, um Fachkräfte anzuziehen. Wenn es diesen Unternehmen gelänge, als Arbeitgeber bekannter zu werden und mit einem attraktiven Gesamtpaket aufzuwarten (damit ist nicht nur ein gutes Gehalt gemeint!), wäre viel im Bereich der Mitarbeiterakquise bzw. -bindung gewonnen. Wie sich KMU als Marke entwickeln und platzieren können, darum geht es im neuen EU-Projekt EmBrand. Das Projekt soll KMU Chancen aufzeigen, auch gegenüber Großunternehmen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Zudem geht es darum, im Allgemeinen eine bessere Bindung an die Baubranche zu forcieren, da viele Fachkräfte nach einiger Zeit der Branche den Rücken zukehren. Das Projekt startete am 1. September 2020 und endet am 30. Juni 2022. Unter Projektleitung der BZB sind folgende Partner beteiligt: Talentbrücke, Bauindustrie NRW, Lux Impuls (alle aus Deutschland) sowie die Bauschule Vicenza / Italien, die Wirtschaftskammer Sloweniens und das International Formation Center in Madrid / Spanien. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Free To Use Sounds / Unsplash

Ausbildung

Neues Ausbildungsjahr startet mit 20 % Plus!

Der Start der überbetrieblichen Unterweisung für neue Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres verlief in den drei Zentren der BZB in Krefeld, Wesel und Düsseldorf überaus positiv. Alle Erwartungen übertreffend und der Corona-Krise zum Trotz lässt sich im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus bei den Lehrlingszahlen verzeichnen. Und es kommen weiterhin Lehrlinge dazu. Die Bauwirtschaft hat immer noch reichlich zu tun und braucht dringend Fachkräfte. Dies wirkt sich deutlich auf die Lehrlingszahlen aus. Spitzenreiter sind die Trockenbaumonteure*innen mit einem Plus von 70 %, gefolgt von den Stahlbetonbauer*innen mit 60 % und den Fliesenleger*innen mit 47 %. Keine Überraschung sind die Zahlen bei den Straßenbauer*innen, die im 4. Jahr in Folge mit 23 % einen deutlichen Zuwachs verbuchen. Andere Gewerke schwächeln im Vergleich zum Vorjahr. So stellt sich der „Dachbau“ mit einem deutlichen Minus dar: die Zimmerer*innen mit minus 27 % und die Dachdecker*innen mit minus 22 %. Erfreulich ist, dass die anfänglich schwächelnden Holz- und Bautenschützer*innen kurzfristig noch Lehrlinge meldeten und NRW im bundesweiten Vergleich mit 14 Lehrlingen wieder die stärkste Gruppe stellt. 301 Azubis in den 10 verschiedenen Ausbildungsberufen der Stufenausbildung Bau starteten ihre Unterweisung in den BZB. Davon nur acht weibliche Lehrlinge, die nicht einmal 3 % ausmachen. Dieser Sachverhalt weist im Baugewerbe grundsätzlich Optimierungsbedarf auf. „Der Anstieg der Lehrlingszahlen ist überaus erfreulich! Nach den fast zwei Monaten Corona-Shutdown im März und April und der immer noch bestehenden Corona-Pandemie wussten wir nicht so recht, was uns erwartet. Dass es sich nun so positiv darstellt, ist bemerkenswert“, bewertet Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung die aktuelle Situation. „Wir haben im Augenblick alle Hände voll zu tun, die Lehrlinge unter den Corona-Schutz- und Hygieneauflagen in unseren Werkhallen in angemessenen Gruppengrößen und mit entsprechenden Ausbildern zu versorgen. Die Lehrlingszahlen sind Ende August explodiert und wir hatten nur wenige Tage, um zusätzliche Werkhallen vorzubereiten sowie Materialien und Werkzeuge und vor allem zusätzliches Ausbildungspersonal zu beschaffen. Das haben wir fürs Erste wirklich gut gemeistert, aber dieser Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen. Wir müssen die ÜLU des 1.Abj. neu strukturieren und vor allem unsere Infrastruktur in den Zentren überarbeiten, um trotz höherer Lehrlingszahlen eine gute und zielführende Unterweisung gewährleisten zu können!“ Zugleich ist zu betonen, dass die regionalen Betriebe immer noch eine Vielzahl an Lehrstellen anbieten und besetzen wollen. Sehr viele Lehrstellen sind noch unbesetzt und die Betriebe suchen händeringend Nachwuchs. In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Düsseldorf sind aktuell noch 164 Lehrstellen im Bauhandwerk zu besetzen. Zum einen finden Interessenten Ausbildungsplätze in den typischen Berufen wie Maurer*in, Straßenbauer*in oder Fliesenleger*in. Aber auch bei den Dachdeckern der Region sind noch 79 Stellen für eine Ausbildung oder ein Praktikum unbesetzt. Es ist noch nicht zu spät für den Ausbildungsbeginn in 2020! Eine Ausbildung ist eine zukunftsweisende Entscheidung für nicht versorgte Jugendliche und junge Erwachsene. „Durch die halbjährigen Prüfungstermine ist ein Einstieg im Grunde ganzjährig möglich“, ergänzt Crone. „Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden viele Schulabgänger und Ausbildungsbetriebe nicht zueinander, da Ausbildungs- und Berufsorientierungsmessen und Bewerbungstage ausfielen. Wer sich noch für eine Ausbildung interessiert, sollte sich bei uns, der HWK oder natürlich direkt im Ausbildungsbetrieb melden. Es ist noch Vieles möglich und nichts zu spät!“ Neben den Berufen der Stufenausbildung Bau führen die BZB auch die überbetrieblichen Unterweisungen für Dachdecker*innen, Holz- und Bautenschützer*innen und Straßenwärter*innen durch. Dazu kommen praktische Unterweisungen für Bauzeichner*innen und angehende Berufsfeuerwehrleute dazu. Auch bei den Feuerwehrleuten ist im Vergleich zu den Vorjahren die Zahl der Auszubildenden gestiegen. Insgesamt kommen rund 500 Lehrlinge des 1. Lehrjahres aus 15 verschiedenen Ausbildungsgängen in die drei Zentren der BZB. Über das Jahr gesehen sind es über 1.200 Auszubildende aus allen 3 Lehrjahren. Wir wünschen allen Ausbildungsbetrieben und den Lehrlingen und Auszubildenden viel Erfolg!

Projekte

Das Baugewerbe immer besser digitalisiert

Die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem Arbeitsleben ein. Jeder muss daher in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk hat sich zum Ziel gesetzt, dem Baugewerbe neue Wege in die Digitalisierung zu eröffnen. Dies geschieht mit zielgerichteten Qualifizierungen und Leitbetrieben. In der Vergangenheit wurden vom Schaufenster Digitales Bauen viele Aktionen, Seminare und Veranstaltungen umgesetzt, die KMU fit für die digitale Welt zu machen. Ob der Innovationspfad Digitales Bauen, Qualifizierungen und Weiterbildungen in Form von Webseminaren oder als Präsenzveranstaltungen, Messen und Vieles mehr… Die ersten Erfolge sind sichtbar. Gerade jetzt in Zeiten von Corana. Die Digitalisierung ist in den Köpfen der Unternehmer angekommen. Viele sind schon gut aufgestellt und setzen die Digitalisierung zielgerichtet im eigenen Unternehmen um. Andere steigen nunmehr zielgerichtet ein und lassen sich durch das Schaufenster Digitales Bauen fit machen. Machen Sie sich und Ihren Betrieb fit und sprechen Sie uns an! Das Schaufenster Digitales Bauen hat viel zu bieten: Egal ob kostenfreie Qualifizierungen, 1:1 Coachings, Themen-Dialoge oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie doch einfach einmal rein, welche Qualifizierung zu Ihnen passt oder vereinbaren Sie einen Termin zum 1:1 Coaching. Foto © Sergey Nivens - stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Innovationspfad Digitales Bauen weckt reges Interesse

Der Innovationspfad Digitales Bauen, ein Produkt aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, wurde seinerzeit vom Schaufenster Digitales Bauen an den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) für die Betriebe konzipiert, um die digitalen Hürden spielend zu überwinden. Hinter dem Innovationspfad steht ein ausgereiftes Produkt, was vielfach praktisch umgesetzt wurde. Und dies nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien. Die Multiplikatoren aus Kammern, Verbänden etc. haben nunmehr die Möglichkeit, das Konzept eigenständig zu nutzen und umzusetzen. Ziel des Innovationspfades ist die Sensibilisierung der KMU für die Möglichkeiten und die Inspiration zur Umsetzung der eigenen Digitalisierungsstrategie. Viele Anfragen zur Umsetzung liegen uns schon vor, von Multiplikatoren, die den Pfad auch bei sich im Hause anbieten wollen. Springen auch Sie mit auf! Auf einem Parcours mit unterschiedlichsten Herstellern gibt es für die KMU die Möglichkeit, viel digitales praktisches Know-how zu entdecken. Alle digitalen Werkzeuge, die vorgestellt werden, haben einen praktischen Nutzen im Handwerk. Ob Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software oder intelligentes Einkaufen – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb entsprechend voranzubringen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Betrieb auf die digitale Welt vorzubereiten. Der Innovationspfad ist ein erster Schritt! Wir geben Ihnen die Hilfestellung, so dass Sie ihn vor Ort erfolgreich umsetzen können. Sprechen Sie uns an: Christoph Lanken, Fachliche Umsetzung: 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Der Innovationspfad ist nur ein Baustein – das Schaufenster Digitales Bauen hat noch mehr zu bieten: Egal ob kostenfreie Qualifizierungen, 1:1 Coachings, Themen-Dialoge für KMU oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie einfach unter www.bzb.de/digitales-bauen-kmu rein. Foto © stockertop/Fotolia   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt BUNG: Energieeffizientes Bauen spielerisch erlernen

BUNG: Developing nearly zero energy building skills through game based learning Gebäude gelten mit Anteilen von ca. 40 % am Gesamtenergieverbrauch bzw. 36 % aller CO² Emissionen zu den größten Energienachfragern in der EU. Dementsprechend ist das Einsparpotenzial sehr groß, zumal ca. 35 % aller Gebäude mindestens 50 Jahre alt sind bzw. ca. 75 % als nicht energieeffizient gelten. Die EU hat diesen Sachverhalt im Blick und beabsichtigt, gerade dort eine Verbrauchsreduzierung zu erreichen. Dies soll u.a. auch durch Berufsbildungsprojekte wie BUNG unterstützt werden, mit dem Baubeschäftigte möglichst frühzeitig – daher der Ansatz eines Lernspiels – entsprechend sensibilisiert und geschult werden. Das EU-Projekt BUNG zielt darauf ab, Kenntnisse und praktische Fertigkeiten im Zusammenhang mit Nullenergiegebäuden sowie das Bewusstsein energiebewussten Verhaltens von Nutzern der Gebäude zu fördern. Dazu entwickelt BUNG ein Lernspiel, das entsprechende Lerneffekte in der beruflichen Bildung steigern soll wie auch innovative pädagogische Ansätze präsentiert. Zu den Arbeitspaketen gehören: Best Practice Beispiele Nullenergiegebäude Inhaltliche Entwicklung des Lernspiels Technische Entwicklung des Lernspiels Tests, Erprobung und Einführung BUNG läuft von Oktober 2020 bis November 2022 mit folgenden Partnern: BZB Krefeld und Technische Hochschule Köln, weitere Partner aus Griechenland (2), Italien, Slowenien und Frankreich (Projektleitung). Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Tamara - stock.adobe.com

Ausbildung

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Beruf konkret 2020 findet digital statt

Die Berufsorientierungsmesse „Berufe konkret 2020“, die alle zwei Jahre im Berufskolleg am Platz der Republik in Mönchengladbach stattfindet, wird in diesem Jahr erstmals als große Digitalveranstaltung umgesetzt. Hintergrund ist die derzeitige Pandemiesituation, die das alte Messeformat momentan nicht zulässt. Die digitale Berufsorientierung setzt sich in heutigen Zeiten immer mehr durch. Für viele Schülerinnen und Schüler war es schon lange ein Weg, sich mittels digitaler Medien über Berufe zu informieren. Jetzt muss dieser Weg noch mehr genutzt werden, denn aufgrund der Corona-Pandemie fallen in diesem Jahr zahlreiche Messen aus. Viele Veranstalter von Berufsorientierungsbörsen, zum Beispiel Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Städte und Kreise, sind nunmehr dazu übergangen, die Börsen digitalisiert anzubieten. Hierzu wurden Profis engagiert, um die Inhalte zu produzieren. So auch bei der Beruf konkret 2020: Alle Aussteller, so auch die BZB, waren in den letzten Tagen aktiv tätig. Ein Filmteam in einem Filmstudio in Niederkrüchten unterstütze dabei, eine Online-Präsentation zu filmen. Ausbilder und Auszubildende aus unterschiedlichen Gewerken erstellten Kurzvideos, um die vielfältigen Bauberufe vorzustellen. LiveStreams, Chats, Talkrunden und digitale Azubi-Speed-Datings sind weitere Bestandteile der digitalen Berufe konkret. Ein großer Vorteil des neuen Konzeptes: Es kann in Zukunft von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Als Vorbereitung, auch wenn die Berufe konkret wieder als normale Messe umgesetzt werde kann. „Das ist ein neuer und spannender Weg, Schülerinnen und Schüler über die Ausbildungsmöglichkeiten am Bau zu informieren“, lobt Christoph Lanken vom BZB-Außendienst das neue Format. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht Ihnen unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Fotos © Laura Lee Moreau - Unsplash / BZB

Weiterbildung

Finanzspritze für die Weiterbildung: Bildungscheck und Bildungsprämie

Fortbildung ist wichtig: Sie fördert die fachliche sowie auch persönliche Weiterentwicklung und ist oftmals die Vorbedingung, um auf der Karriereleiter höher zu klettern. Doch wenn die Kosten nicht vom Arbeitgeber gedeckt werden stellt sich vor allem vielen Geringverdienern die Frage nach der Finanzierung der Lehrgangskosten. Finanzielle Unterstützung gibt es vom Land und vom Bund – unter anderem in Form von Bildungscheck (NRW) und Bildungsprämie. Bildungscheck (NRW) - Weiterbildung zum halben Preis Die Landesregierung NRW unterstützt berufliche Weiterbildung. Das Land übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 50 % (max. € 500) der Lehrgangsgebühren. Bildungsschecks sind erhältlich bei Beratungsstellen in Ihrer Region. Die Telefonhotline 0211/ 8371929 von „NordrheinWestfalen direkt“ informiert zum Beratungsangebot und ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.bildungsscheck.nrw.de. Bildungsprämie Mit dem Bundesprogramm Bildungsprämie verbessert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Möglichkeiten zur Beteiligung an Weiterbildung. Mit der Bildungsprämie wird Eigeninitiative belohnt: Wer in seine Weiterbildung investiert, wird dabei mit einem staatlichen Zuschuss und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt. Erwerbstätige können Prämiengutscheine der Bildungsprämie noch bis Ende 2021 erhalten und bei Weiterbildungsanbietern bis zum 30. Juni 2022 einsetzen. Weitere Informationen zur Bildungsprämie gibt es hier. Foto © smolaw11 - stock.adobe.com

Projekte

Viel los im September: Digitalisierung im Handwerk erfolgreich gestalten

Wer sich bereits seit langem für Digitalisierungsmöglichkeiten im eigenen Betrieb interessiert, hat im September beste Chancen: Vom 1. September bis 1. Oktober 2020 präsentiert das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk – zusammen mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation, der Handwerkskammer Hamburg sowie dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg – in einem Aktionsmonat spannende virtuelle Veranstaltungen rund um digitale Themen für Handwerksbetriebe. Thematisiert werden Fragen wie: Welche Chancen bringt die Digitalisierung für meinen Handwerksbetrieb? Wie lassen sich die Her-ausforderungen meistern? Wie kann ich meine Mitarbeiter im Zuge der neuen Technologien einbinden und motivieren? In fünf Themenwochen informieren die Partner Handwerker*innen und Multiplikatoren in Fachbeiträgen, Praxisbeispielen aus Betrieben und Gesprächen mit anderen Betriebsinhabern des Handwerks über Umsetzungsmöglichkeiten und Chancen der Digitalisierung im eigenen Betrieb. Dabei steht im Aktionsmonat jede Woche ein an-deres Thema im Vordergrund: WOCHE 1 | 01. - 04.09.2020 | Digitale Zeiterfassung WOCHE 2 | 07. - 11.09.2020 | Dokumentenmanagement WOCHE 3 | 14. - 18.09.2020 | Softwaresysteme / ERP WOCHE 4 | 21. - 25.09.2020 | Mitarbeiter einbinden WOCHE 5 | 28.09.- 01.10.2020 | IT-Sicherheit Verschiedene virtuelle Formate erwarten die Besucher – von Online-Seminaren, Erfahrungsaustausch, Speed-Datings bis zu fachlichen Dialogen, bei denen Interessierte Experten, Anbietern und Anwendern auf den Zahn fühlen können. Ein kleiner Ausblick in das Programm: Digitale Zeiterfassung | Online Dialog am 3. September 2020 von 15:00 bis 16:00 Uhr Dokumentenmanagement - Aktuelle Hard- und Software-lösungen | Webinar am 9. September 2020 von 10:00 bis 12:00 Uhr Baudokumentation - Wie den Einstieg meistern? | Webinar am 10. September 2020 von 12:00 bis 14:00 Uhr Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere virtuelle Veranstaltungen zu den Themenschwerpunkten Wichtig bei allen Angeboten des Aktionsmonats ist der praktische Bezug zum Handwerk. Die digitalen Möglichkeiten passen immer zu den Betrieben und sind sehr vielfältig. Denn das Angebot reicht von der Vorstellung digitaler Tools zu den Themenschwerpunkten, über die Einbindung der Mitarbeiter bei der Einführung z. B. einer digitalen Zeiterfassung bis hin zu Tipps, wie erfahrene Handwerker die Implementierung neuer Software meistern. Profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Betriebsinhabern und nehmen Sie neue Impulse für die Weiterentwicklung Ihrer digitalen Lösungen mit. So wird die Digitalisierung auch zu Ihrer Erfolgsgeschichte! Programm und Anmeldung: Das ausführliche Programm mit allen Referenten, Betrieben und Ausstellern steht auf handwerkdigital.de zur Verfügung. Foto © skynesher/Getty Images   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Women Can Build: Umfragen zur Gleichstellung der Geschlechter am Bau

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, das Interesse von Frauen für die Berufe des Bausektors zu erhöhen und die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern durch die Überwindung kultureller Barrieren und innerer Hindernisse zu fördern. Im Rahmen des Projektes wurden zwei anonyme Fragebögen entwickelt. Der erste Fragebogen richtet sich an Bauunternehmen, der zweite an Arbeitnehmerinnen im Baugewerbe. Das Ziel der Umfrage ist es, den aktuellen Stand der Gleichstellung der Geschlechter in Bauunternehmen zu ermitteln. Der an Unternehmen gerichtete Fragebogen soll dazu beitragen, die beruflichen Positionen von Frauen, den Einstellungs- und Auswahlprozess sowie die Hindernisse, Möglichkeiten und Vorteile der Beschäftigung von Frauen in den Berufen des Bausektors abzufragen. Der Fragebogen für Arbeitnehmerinnen soll die Hindernisse für Frauen bei der Arbeit im Bausektor sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen ermitteln. In der Umfrage werden die Arbeitsbedingungen erfragt sowie die zu ergreifenden Maßnahmen, um mehr Möglichkeiten für die Gleichstellung der Geschlechter zu schaffen. Diese zwei Umfragen werden in den Ländern der teilnehmenden Partner des EU-Projekts „Women Can Build“ durchgeführt und dienen als Grundlage für die Erarbeitung eines Aktionsplans und für die Entwicklung von Empfehlungen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in Unternehmen und Ausbildungszentren und sollen dazu beitragen, mehr Frauen für den Bausektor zu gewinnen. Beide Online-Umfragen werden zeitnah an Betriebe und Arbeitnehmerinnen im Bausektor versendet. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal Foto © intararit/shutterstock

Ausbildung

Pfiffige Lösungen sind gefragt: Azubi-Drive-In in Düsseldorf

Um trotz der COVID-19-Pandemie den unversorgten Schülerinnen und Schülern Informationen über eine Ausbildung im Handwerk geben zu können, hat sich die Handwerkskammer Düsseldorf etwas Besonderes einfallen lassen: den ersten Azubi-Drive-In seiner Art. Am 15. August fand die Veranstaltung Open-Air auf dem Parkplatz und Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Viele Unternehmen sind mit ihren Firmenfahrzeugen vorgefahren, um mit den interessierten Bewerberinnen und Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Ähnlich wie beim Azubi-Speed-Dating, das sonst in den Räumen der Kammer abläuft, wurden direkt am Fahrzeug Bewerbungsgespräche geführt. Unter Einhaltung aller vorgegebenen Hygienevorschriften und genügendem Sicherheitsabstand erhielten die Interessenten wichtige Informationen zu Chancen und Möglichkeiten einer handwerklichen Ausbildung. Über 90 junge Menschen waren vor Ort, um sich noch einen offen Ausbildungsplatz zu sichern. Auch die BZB waren mit von der Partie und gaben nicht nur wertvolle Tipps und Informationen, sondern konnten einige junge Menschen direkt an anwesende Firmen weiter leiten. So startet der eine oder die andere direkt in die Ausbildung in den kommenden Wochen. „Die Veranstaltung ist eine pfiffige Lösung der passgenauen Besetzung, die auch unabhängig von COVID-19 wiederholt werden sollte“, so Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. Foto © Handwerkskammer Düsseldorf

Ausbildung

Karriere-Chancen im Handwerk: Das BerufsAbitur

Mit dem Bildungsgang „BerufsAbitur“ hat das Handwerk einen chancenreichen Bildungs- und Karriereweg im Handwerk geschaffen und ist ein attraktives Angebot für Jugendliche mit dem Bildungsziel Fachabitur bzw. Abitur. Das „BerufsAbitur“ ist ein doppelqualifizierender Abschluss, bei dem parallel zu einer dualen Berufsausbildung die Hochschulzugangsberechtigung erworben wird. So sind Gesellenabschluss und Fachabitur in drei Jahren und Gesellenabschluss und Abitur in 4 Jahren erreichbar – schneller als nacheinander gemacht. Im Rahmen der Ausbildung zum Gesellen wird der Lehrling nicht nur durch den Ausbildungsbetrieb und in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte praktisch und fachtheoretisch ausgebildet, er besucht auch ein staatliches Berufskolleg, um neben fachlichem Wissen auch aufbauendes Allgemeinwissen zu erlangen. War mit dem Gesellenbrief schon immer ein Schulabschluss, z.B. die Fachoberschulreife möglich, wenn noch kein Abschluss vorhanden, können die Lernenden nun mit zusätzlichen Unterrichtseinheiten in Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften sogar die Fachhochschulreife, also das Fachabitur, erlangen. Damit können sie an einer Fachhochschule oder Hochschule studieren. Wem das noch nicht genug ist, kann die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, anstreben. Dazu besucht er oder sie nach der Ausbildung entweder ein Jahr die Fachoberschule in Vollzeit an einem staatlichen Berufskolleg oder berufsbegleitend in zwei Jahren Teilzeit. Und dann ist ein Studium an einer Universität oder technischen Hochschule möglich. Wie ist der aktuelle Stand beim Thema BerufsAbitur? BerufsAbitur-Angebote gibt es in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Wie das BerufsAbitur im Detail abläuft, ist in den einzelnen Bundesländern leicht unterschiedlich. Welche Vorteile ergeben sich für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss? Für Jugendliche bedeutet der doppelqualifizierende Bildungsgang „BerufsAbitur“, dass sie sich nicht schon vorzeitig auf einen bestimmten Bildungsweg festlegen müssen. Auf den Abschlüssen Gesellenbrief und allgemeine Hochschulreife (Abitur) kann eine vielfältige berufliche Zukunft aufgebaut werden. Durch den Bildungsgang wird eine hervorragende Basis geschaffen, um im Rahmen des Konzepts „Höhere Berufsbildung“ weiterführende Karrierewege im Handwerk, wie z. B. Meister/-in, Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin und Betriebswirt/-in (HwO) zu beschreiten. Das „BerufsAbitur“ bringt einen Zeitgewinn von einem Jahr bis zu anderthalb Jahren. In der Ausbildung wird vom ersten Tag bis zur Prüfung mit der Ausbildungsvergütung eigenes Geld verdient. Welche Vorteile ergeben sich für den Ausbildungsbetrieb? Betriebe bekommen mit dem „BerufsAbitur“ ein Instrument an die Hand, mit dem sie jungen Menschen mit dem Bildungsziel (Fach-)Abitur ein attraktives Angebot machen können. Das erhöht die Chance, offene Ausbildungsstellen zu besetzen und besonders motivierte Nachwuchskräfte fürs Handwerk zu gewinnen. Die erlangte Berufsfähigkeit in Verbindung mit einer hohen betrieblichen Passung und Bindung erleichtert die betriebliche Fachkräftesicherung. Betriebe erhalten so die Möglichkeit, die Jugendlichen während der Dauer ihrer Ausbildung für die verschiedenen Karrieremöglichkeiten zu begeistern, die ihnen das Handwerk bieten kann. Und letztendlich können sie die jungen Leute nach der Ausbildung nachhaltig binden und diese z.B. als Bachelor oder Master später wieder einstellen. Wie geht’s? Ausbildungsbetriebe, die sich dieses Ausbildungsmodell vorstellen können, melden sich bei der Handwerkskammer und/oder den BZB und teilen ihr Ausbildungsangebot mit. Die HWK bzw. die BZB stellen dann den Kontakt zum jeweiligen Berufskolleg passend zu dem Ausbildungsberuf her und unterstützen bei der Bindung eines geeigneten Jugendlichen bzw. Schulabgänger*in. Finden Handwerksbetrieb und Jugendlicher zusammen, wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen und die Ausbildung inklusive Schule mit Ziel „BerufsAbitur“ kann beginnen. Quellen: www.zdh.de und hwk-duesseldorf.de Foto © Billion Photos - shutterstock

Querbeet

Webtalk – Crashkurs Nutzererfahrung

Nachdem es im letzten Beitrag um die Strukturierung und Klarheit von Inhalten ging, stellen wir uns heute die Frage: Wie kann ich meine Nutzer davon überzeugen, auf meiner Website zu bleiben? Hierfür stehen Ihnen durchschnittlich 10 Sekunden zur Verfügung inklusive Ladezeit. Wir sprechen also von Nutzer-Erlebnis, auch UX-Design genannt. Um in das Thema einzusteigen, stellen Sie sich folgende Frage: Welche Kriterien sind entscheidend, ob Sie auf einer Website bleiben oder diese verlassen? Mögliche Antworten sind z.B.: Die Seite lädt schnell, zeigt mir was ich gesucht habe, gefällt mir optisch, ist einfach zu verstehen, stellt mich zufrieden… oder auf der anderen Seite: zeigt nichts an, wirkt unseriös, Inhalte sind veraltet, nicht das Gesuchte gefunden, unklare Navigation, lange Ladezeit, ist nicht hilfreich usw. Halten wir kurz fest: Es kann sehr viele Gründe geben, wieso Nutzer auf einer Website bleiben oder diese verlassen. Beim ersten Eindruck kommt es in erster Linie darauf an: Seite lädt schnell, zeigt mir an, wo ich bin, zeigt mir ihren Nutzen, zeigt mir, was ich tun soll. Überprüfen Sie doch Ihre eigene Website, Desktop und Mobilansicht auf diese Kriterien. Wahrnehmung und Ihre Tücken Um in das Thema einzusteigen und zu veranschaulichen, möchte ich eine Geschichte erzählen von einem Flughafen, der massive Probleme mit Passagierbeschwerden hatten, die lange auf ihr Gepäck warten mussten. In der Ausgangslange brauchten die Passagiere etwa eine Minute zur Gepäckausgabe und mussten dort sechs Minuten warten, bis ihr Gepäck kam. Die Lösung: Flugzeuge wurden weiter weg geparkt, so dass die Passagiere fünf Minuten bis zur Gepäckausgabe brauchen und dort noch zwei Minuten warten, bis ihr Gepäck kommt. Seitdem gibt es keine Beschwerden mehr. Festhalten lässt sich: Die Dauer blieb unverändert, in beiden Fällen sieben Minuten. Nur die Wahrnehmung veränderte sich. Lassen Sie uns die Wahrnehmung Ihrer Homepage verändern. Ladezeit Einführend stelle ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie bei gleichbleibender Ladezeit die Wahrnehmung der Nutzer verändern können. Skeleton-Screens Dies sind vorgeladene Elemente, die die Struktur der Website anzeigen, während die eigentliche Website noch lädt. Ganz ähnlich zu Platzhalter-Bildern, allerdings für die gesamte Website. Dies führt dazu, dass der Nutzer keinen weißen Bildschirm sieht. Ebenso kann er sich bereits in diesem Schritt ein Bild vom Layout, der Platzierung von Inhalten und der Navigation machen. So orientiert er sich auf der Website und ist nach Abschluss der Ladezeit „ready to go“. Navigation Menütiefe: Überprüfen Sie, ob Ihre aktuelle Menütiefe notwendig ist oder ob man eine Ebene einsparen kann. Für jede Ebene, die ich erst öffnen muss, muss ich einmal mehr klicken und dies gibt ein Gefühl von Langsamkeit. Navigations-Platzierung: Ist die Platzierung ideal, oder, muss ich ggf. erst scrollen? Alles was mich dabei hindert oder mehr Handbewegungen erfordert (mobil), fühlt sich langsamer an. Schauen Sie, inwiefern sich hier Prozesse optimieren lassen. Platzierung von Inhalten Die Inhalte der Seite müssen auf den ersten Blick und ohne Scrollen erkennbar sein. Sind die Inhalte nicht direkt ersichtlich, verlassen User oft direkt die Seite. Deshalb: Stellen Sie auf jeder Seite und unbedingt auf Ihrer Startseite klar, worum es bei Ihnen geht. Diese Punkte helfen dabei, dass Ihre Seite als schneller und komfortabler wahrgenommen wird. Denn der Nutzer findet schnell und einfach die Informationen, die er sucht. Stichwort: User Behaviour Prediction, falls Sie dazu mehr lesen wollen. Wie orientieren sich User auf der Website Hierbei geht es um Orientierung, dazu gehören die Bereiche: Bei wem? Stellen Sie sicher, dass Nutzer auf jeder Seite erkennt, dass er auf IHRER Website ist. Ein paar Beispiel-Fragen dazu: Ist Ihr Logo oder Name sichtbar? Identifizieren Farben und Stil mich als Anbieter, wenn der Name nicht sichtbar ist? Erkennen meine Kunden aus dem „Offline-Leben“ mein Unternehmen? Reicht der Name aus, oder muss ich einen Ort hinzufügen, um mich weiter abzugrenzen? Wo innerhalb der Website? Es ist durchaus üblich, dass ein Nutzer nicht auf der Startseite auf Ihrer Website einsteigt, sondern auf einer Unterseite, die passend zu seiner Suchanfrage war. Ist auf Ihrer Website sichergestellt, dass der User bei jeder möglichen Einstiegsseite weiß, wo er ist und wie er von dort wegkommt? Gibt es einen „Start“ Button, Logo oder Sonstiges, das mich zur Homepage bringt? Gibt es Breadcrumbs, die dem Nutzer anzeigen, wo er sich gerade befindet? Gibt es Seiten- und Meta-Titel, die aufzeigen wo ich bin? Was interessiert die User auf der Website Der Punkt geht einher mit der Platzierung von Inhalten weiter oben, zusätzlich dazu gibt es noch weitere Punkte, die Sie beachten sollten: Wird ersichtlich was mich vom Markt abgrenzt? >> Hervorheben der UPS (Unique-Selling-Points) über z.B. Störer Ist mein aktuelles Sonderangebot sichtbar? Habe ich weitere Vorzüge / vertrauensbildende Maßnahmen, die ersichtlich sind? z.B. Auszeichnungen, Bewertungen Was können User auf der Website tun Der Punkt greift zum einen die Haupt-Navigation wieder auf, aber auch Alternativ-Navigationen und Call-To-Action Störer. Stellen Sie sich folgende Frage auf jeder Seite: Ist dem Nutzer ersichtlich, was er als Nächstes tun soll? Achten Sie auch insbesondere auf Sackgassen im Prozess-Fluss (Verlauf der Nutzer-Bewegung auf der Seite) und eliminieren Sie diese. Das Ziel muss sein, dass ein Nutzer, unabhängig von seinem „Weg“ auf der Seite, zu der gewünschten Zielseite kommt, z.B. Kontakt-Aufnahme oder Produktkauf. Zusammenfassung Heute ging es darum, wie wir die Wahrnehmung von Ladezeit, Ort, Grund und Verhalten verbessern und zu unseren Gunsten beeinflussen können. Nun überprüfen Sie noch einmal Ihre eigene Startseite anhand dieser Kriterien: Wird die Seite gefühlt genauso schnell angezeigt, wie Seiten, die ich ansonsten besuche? Ist die Navigation erkenn- und benutzbar? >> Ist sie schnell? >> Hat sie keine überflüssigen Ebenen? Sind wir als Anbieter einwandfrei identifizierbar? >> Erkennt der Nutzer, wo er sich befindet und wie er zurückkommt? Ist auf den ersten Blick ersichtlich, was wir anbieten? >> Werden unsere Stärken und Vorzüge aufgezeigt? (USPs, Angebote) >> Werden vertrauensbildende Maßnahmen aufgezeigt? (Bewertungen, Qualifizierungen etc.) Ist mir als Besucher sofort klar, wo ich als nächstes hinsoll? >> Z.B. Kontakt aufnehmen, Gesprächstermin vereinbaren, Artikel in den Warenkorb legen etc. Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail mit Ihren Erkenntnissen zu Ihrer Website oder falls Sie Wünsche zu Themen oder Fragen haben an webtalk@dheinke.de. Bis zum nächsten Mal und bleiben Sie gesund.

Projekte

Wissen für Lau! Webinare im Mittelstand 4.0

Kostenfrei, aber nicht umsonst: Nicht nur wir im Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bieten Ihnen ein kostenfreies Angebot an Qualifizierungen. Die anderen unter Mittelstand 4.0 geförderten Kompetenzzentren erweitern dieses Angebot. Hier ein kleiner Auszug. Qualifizieren Sie sich, nutzen Sie das „Wissen für Lau“: 05.08.2020 I 10:00-11:15 Uhr I Digitale Werkzeuge in der Produktion 06.08.2020 I 13:00-14:00 Uhr I Online-Technologieführung 11.08.2020 I 14:00-15:00 Uhr I Einsatzmöglichkeiten von Augmented und Virtual Reality 12.08.2020 I 10:00-11:15 Uhr I Cloud- und IoT-Plattformen in der Produktion 13.08.2020 I 09:00-10:30 Uhr I Social Media – Erste Schritte zur Kundenkommunikation 13.08.2020 I 10:45-12:15 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 18.08.2020 I 10:45-12:20 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 18.08.2020 I 15:30-17:00 Uhr I Den Kunden in den Blick nehmen! 19.08.2020 I 10:00-11:30 Uhr I Cloud Computing für KMU 19.08.2020 I 14:00-15:00 Uhr I Förderprogramme für Digitalisierungsprojekte im Unternehmen 20.08.2020 I 14:00-15:30 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 25.08.2020 I 14:00-15:30 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 02.09.2020 I 10:00-11:30 Uhr I Digitale Produktdaten effizient und durchgängig nutzen 09.09.2020 I 10:00-11:00 Uhr I Smartphones im Geschäftsalltag nutzen- aber sicher! Weitere Qualifizierungen aus den Mittelstand 4.0-Zentren finden Sie hier. Titelfoto © John Schnobrich – Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

DITA – Nein, nicht Dieter

DITA steht für Digital Industy Training Atlas und ist angesiedelt am Forschungszentrum Allgäu der Hochschule Kempten, die sich in ihren Forschungsschwerpunkten mit den Themen der Digitalisierung beschäftigt. Der Atlas soll Trainings- und Schulungsprogramme europaweit sichtbar machen, Arbeitnehmer*innen von heute und morgen den Zugang dazu erleichtern und gleichzeitig Weiterbildungen miteinander verknüpfen. Dies geschieht auf nationaler und auf europäischer Ebene, um kompetenz- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit anzuregen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. unterstützen das Projekt, damit Mitarbeitende von Unternehmen die bestmöglichen Qualifizierungen finden. Deutschland ist mit der produzierenden Industrie stark vom digitalen Wandel betroffen. Beschäftigungsverhältnisse hängen immer mehr von Zukunftstechnologien ab, so dass Weiterbildung an Relevanz gewinnt. Die Umstellung in der Technik erfordert, dass Mitarbeiter*innen mitgenommen werden. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Schulungen oder Workshops zeigen Wege auf, wie betriebliche Prozesse durch digitale Techniken unterstützt werden können und ergänzen die fachlichen Kompetenzen und Spezialisierungen der Mitarbeiter*innen. Hier kommt der „Digital Industry Training Atlas (DITA)“ ins Spiel. Das Erasmus-Kooperationsprojekt, an dem die Hochschule Kempten beteiligt ist, entwickelt eine Plattform mit dem Ziel, durch mehr Transparenz im Bereich von Aus- und Weiterbildung kleine und mittlere Unternehmen für die Herausforderungen der Digitalisierung zu stärken und zu unterstützen. Die für alle Beteiligten kostenfreie Plattform, auf der nach Aus- und Weiterbildungen recherchiert werden kann, dient als Brücke zu Weiterbildungsanbietern. Recherchiert werden kann nach Technologiebereichen ebenso wie nach Land, Sprache und Ausbildungsdauer. Von Workshop-Angeboten bis zu mehrmonatigen Zertifikatskursen sind unterschiedlichste Qualifizierungen vertreten. Sie haben ein Schulungsangebot im Bereich Industrie 4.0 und Interesse daran mehr dazu zu erfahren? Wenden Sie sich gern an Projektmitarbeiterin Maike Breitfeld unter: maike.breitfeld@hs-kempten.de. Titelfoto © MichaelGaida – Pixabay

Projekte

DigiCast | Jetzt gibt’s was auf die Ohren!

Hören Sie mal rein, was Sie im Modul M2 | Grundlagen für Entscheider bei der Umsetzung neuer digitaler Techniken im Betrieb erwartet und was es dabei zu berücksichtigen gibt. FOLGE 2: Changemanagement für Baubetriebe | 23 Min. DigiCast - der Podcast vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Er setzt sich mit verschiedenen Bereichen der Digitalisierung auseinander und zeigt Ihnen interessante Möglichkeiten der Digitalisierung auf. Ganz neu in der DigiCast-Reihe aus dem Schaufenster Digitales Bauen: FOLGE 7: Integration von Software in die Geschäftsprozesse | 21. Min. Seien Sie gespannt! Natürlich haben auch die anderen Schaufenster für Sie etwas im Angebot. Vielleicht ist das nachfolgende Thema auch für Sie interessant? Hier finden Sie alle Folgen. Bei Fragen oder Anregungen sprechen Sie uns an! Foto © Matt Botsford/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.