Innovationspfad in Düsseldorf: Roadshow präsentiert digitale Werkzeuge

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13. GUEP Planertag erfolgreich beendet

Ein voller Erfolg war der 13. GUEP-Planertag, der mit rund 400 Teilnehmern alle bisherigen Rekorde gebrochen hat.

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Neue Bauordnung NRW: Jetzt zum Seminar anmelden

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Lehrgang SKP wieder im BZB Krefeld

Im Februar 2019 findet der Lehrgang für Sachkundige Planer in der Betoninstandhaltung in Krefeld statt.

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Forum Injektionstechnik 2018 in Köln

Bereits zum 3. Mal fand vom 21.11. – 22.11.2018 das Forum Injektionstechnik statt.

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Digitales Bauen: kostenfreie Schulungen in den nächsten zwei Jahren

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Graffiti-Entfernung und -Schutz in der Praxis: Termine in 2019

Jetzt im Bereich Graffiti-Entfernung und Graffiti-Schutz qualifizieren.

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13. GUEP Planertag erfolgreich beendet

Instandhaltung von Betonbauwerken – ein spannendes Zukunftsthema. Der aktuelle Sachstand in der Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Bauchemie und dem Deutschen Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb) im Verfahren um die Inhalte der neuen Instandhaltungsrichtlinie, Instandshaltungskonzepte und Bauprodukte für Biogasbehälter aus Beton oder die Einsatzmöglichkeiten und –grenzen quellfähiger Rissfüllstoffe – dies sind nur einige der Themen die im Zentrum des GUEP Planertages standen, der bereits zum dreizehnten Mal von der bundesweit tätigen Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) durchgeführt wurde. Abgerundet wurde das Expertenforum durch eine begleitende Fachausstellung mit Unternehmen, die spezielle Produkte und Leistungen im Bereich der Betoninstandsetzung anbieten. Ein voller Erfolg war der 13. GUEP-Planertag, der mit rund 400 Teilnehmern alle bisherigen Rekorde gebrochen hat. „Damit setzt sich der erfreuliche Trend der vergangenen Jahre auch in diesem Jahr fort“, so Dr.-Ing. Michael Fiebrich, Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, bei der Begrüßung. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland. Die größte Gruppe unter ihnen stellten mit rund 44 Prozent die Planer und Sachverständigen, gefolgt von den Bauausführenden (44%), Produkteherstellern (16%) und Auftraggebern (8%). Weitere Informationen unter www.guep.de Alle Bilder © Rita Jacobs

Projekte

Innovationspfad in Düsseldorf: Roadshow präsentiert digitale Werkzeuge

Wie lassen sich VR-Brillen und Drohnen für den Baubereich einsetzen? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dem Baugewerbe und wie können kleine und mittelständische Bauunternehmen davon profitieren? Um diese und viele weitere Fragen ging es am 19. November bei dem Innovationspfad Digitales Bauen beim Gastgeber Handwerkskammer Düsseldorf. Vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen entwickelt, stellt der geführte begehbare Parcours Bauunternehmen digitale Werkzeuge praxisbezogen vor. Unter dem Motto „Sehen. Anfassen. Ausprobieren“ lernten die etwa 65 Teilnehmer in Düsseldorf an 15 Stationen digitale Hard- und Softwarelösungen kennen, die für ihr Unternehmen hilfreich sein können. „Digitalisierung ist ein Thema für uns“, erklären die Besucher Marcus Hoffmann und Simon Köhler von der Werner Tholl GmbH. „Wir wenden zum Teil bereits digitale Werkzeuge an, aber es gibt so viele unterschiedliche Produkte. Die Baustellendokumentation ist für uns ein Thema, aber auch für die digitale Mess- und Aufmaßtechnik haben wir uns besonders interessiert.“ Daneben bot der Parcours viele weitere innovative Produkte, beispielsweise 3D Laserscanner, Wärmebildkameras oder intelligente Baulogistik. Doch der geführte Rundgang berücksichtige auch Herausforderungen in der Verwaltung und präsentierte Lösungsansätze, beispielsweise durch umfassende Warenwirtschafts- und Kalkulationssysteme sowie Foto- und Projektdokumentations-Software. „Ich war anfangs skeptisch, wurde aber positiv überrascht“, berichtet Teilnehmer Olaf Gerhardt, Studiendirektor am Hans Sachs Berufskolleg. „Ich habe einen guten Überblick bekommen und finde insbesondere die Kombination aus vorgestellter Hard- und Software gut. Wir wollen nun ausgewählte Geräte der Messtechnik in unseren Unterricht integrieren.“ Die Roadshow „Innovationspfad Digitales Bauen“ machte seit August in sieben Städten halt. Eine weitere Veranstaltung findet am 30. Januar 2019 in Stuttgart statt, zur Anmeldung geht es hier (extern). Das Schaufenster Digitales Bauen, Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, bietet den Unternehmen der Bau- und Ausbaugewerke im Weiteren kostenlose Qualifizierungen als Grundlage für die eigene Digitalisierungsstrategie. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weiterbildung

Lehrgang SKP wieder im BZB Krefeld

Im Februar 2019 wird der Lehrgang für Sachkundige Planer in der Betoninstandhaltung wieder in Krefeld stattfinden. In Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. wird der Lehrgang nicht mehr in vier Modulen, sondern in zwei Blöcken durchgeführt. In den 63 Unterrichtseinheiten vermitteln unsere renommierten Referenten fachliche Kompetenzen in der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. In der ersten Woche schulen die Referenten Herr Dr. Hintzen, Herr Prof. Walther und Herr Dr. Brauer die Teilnehmer in den Grundlagen der Technischen Baubestimmungen, der Bewehrungs- und Betoneigenschaften sowie den Korrosionsprozessen. Herr Prof. Raupach als Obmann der neuen Instandhaltungsrichtlinie bringt Ihnen die neuen Instandsetzungsprinzipien und –verfahren sowohl theoretisch als auch anhand von Beispielen näher. In den folgenden Tagen behandeln Herr Dr. Wolff die Themen Instandsetzungsprodukte und –systeme, Herr Dr. Gläser die Untergrundvorbereitung und Instandhaltungskonzepte, sowie erneut Herr Dr. Brauer die Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz und das Verstärken von Betonbauteilen. Abgerundet wird die Woche durch Herrn Prof. Petersen mit einem stark praxisorientierten Vortrag zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen. Im 2. Block gibt der Prüfungsausschussvorsitzende Herr Dipl.-Ing. Bludau einen Einblick in die Themen Ausführungsplanung und Qualitätssicherung, ehe es in die Prüfung geht. Diese besteht aus einer schriftlichen Prüfung in zwei Teilen am Mittwoch, sowie einer mündlichen Prüfung am Donnerstag. Positive Rückmeldung der Teilnehmer „Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt. Durch den Lehrgang wird das notwendige Rüstzeug für die Tätigkeit als SKP vermittelt. Gerne dürfen noch mehr Praxisbeispiele im Lehrinhalt untergebracht werden.“ (Christian Quante, Caspar Köchling GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das vermittelte Wissen der ausgewählten Fachleute gibt mir eine optimale Grundlage für zukünftige Instandhaltungsplanungen.“ (Martin Schüler, Kiwa GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) Nutzen Sie noch bis zum 24.12.2018 unseren Frühbucherrabatt und melden Sie sich zum SKP Lehrgang in Krefeld an. Termin: 18.02. – 23.02.2019 + 12.03. – 14.03.2019 Für weitere Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier. Wenden Sie sich bei Fragen gerne auch direkt an Sebastian Grauten. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Weiterbildung

Forum Injektionstechnik 2018 in Köln

Bereits zum 3. Mal fand vom 21.11. – 22.11.2018 das Forum Injektionstechnik statt. Die Veranstalter Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen (STUVA), der Bauverlag und das Ingenieurbüro IBE Ingenieure begrüßten 220 Teilnehmer im Maternushaus in Köln. Im Vergleich zur ersten Veranstaltung in 2014 mit rund 70 Teilnehmern gab es somit einen immensen Zuwachs. Das zweitägige Forum Injektionstechnik 2018 ist ein Treffpunkt der Branche für Bauherren, Fachplaner, ausführende Unternehmen und die Zulieferindustrie. An der begleitenden Fachausstellung beteiligen sich diesmal 24 Aussteller und Sponsoren, um über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Die hohe Relevanz des Themas Injektionstechnik ließ sich an der hervorragenden Beteiligung auch aus dem Ausland ablesen. Denn die Teilnehmer kamen nicht nur aus Deutschland, sondern z.B. aus Chile, Polen, Österreich und der Schweiz. Grund des Forums: Zur Behebung von Schäden an der Abdichtung erdberührter Bauwerke kommt immer häufiger die Injektionstechnik zur Anwendung. Auch im Baugrund selbst stellen Injektionen zunehmend das Mittel der Wahl dar. Neben dem Abdichten können sie Aufgaben wie Verfestigen, Stabilisieren und Heben zuverlässig erfüllen. Oft sind Injektionen sogar die einzige technisch machbare oder wirtschaftliche Möglichkeit. Ein spannendes Thema, über das es sich zu reden lohnt! Insgesamt 16 Vorträge wurden im Rahmen der fünf Schwerpunkthemen „Baugrundertüchtigung“, „Bauwerksabdichtung“, „Qualitätssicherung und Recht“, „Bauwerksertüchtigung“ sowie „Baugrundabdichtung“ gehalten. Besonderes Augenmerk lag zudem auf dem Thema Digitalisierung und dem neusten Stand der Technik. So wurde z.B. ein digitales Dokumentations- und Datenmanagementsystem bei Injektionsmaßnahmen vorgestellt. Damit lassen sich Schnittstellen in der Datenübertragung koordinieren sowie implementierte Automatismen in der Auswertung und Analyse erstellen. Ebenso dient es der einhergehenden Administrationserleichterung und verbesserter Kollaboration aller Akteure. Moderne Baumaschinen ermöglichen Ingenieuren durch Aufzeichnung von Daten einen tieferen Einblick in den Bauprozess. Durch Digitalisierung wird somit letztlich auch das Verständnis der im Untergrund ablaufenden Vorgänge gestärkt. Aber auch das Thema Weiterbildung steht im Fokus, da Injektionen zur Abdichtung von Bauwerken aus Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Sinne des ABI Merkblattes in der Regel nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen darstellen, die vom Fachpersonal durchgeführt werden sollen. Daraus entstand ein neuer Lehrgang im BZB Wesel: „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion (ABI) – Zertifizierung Fachplaner, qualifizierte Führungskraft und Baustellenleiter für Injektionsabdichtungen“. Es handelt sich bei den Abdichtungs-Injektionen überwiegend um Sonderverfahren, die gezielt auf die Bauwerke, die Schadensursachen und das Instandsetzungsziel abzustimmen sind und in technischer Hinsicht oft die einzige Möglichkeit für eine weitere planmäßige Nutzung der Bauwerke darstellen. Zur Zielgruppe gehören Planer, qualifizierte Führungskräfte und ausführende Unternehmen. Der Lehrgangsinhalt ist von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet worden. Die Lehrgangsmodule werden auf Initiative und in Kooperation mit dem STUVA - Arbeitskreis ABI angeboten. Als Qualifikationsnachweis erhalten die Teilnehmer nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Termin: 16.04.2019 – 18.04.2019 im BZB Wesel Weitere Informationen und Zugangsvoraussetzungen erhalten Sie hier. Sprechen Sie bei Fragen gerne direkt Franziska Schmidt an.

Projekte

Digitales Bauen: kostenfreie Schulungen in den nächsten zwei Jahren

Frohe Neuigkeiten zu Beginn der Adventszeit: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird auch in den kommenden beiden Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Es erwarten Sie weiterhin hilfreiche und spannende Qualifizierungen rund um das Thema Digitales Bauen. Zum einen die bereits entwickelten und erprobten Qualifizierungen - Grundlagen für Entscheider im Modul 2 sowie zur ersten Information der Innovationspfad als Modul 1. Zum anderen werden wir darauf aufbauend noch weitere Qualifizierungen konzipieren. Den Innovationspfad können Sie am 30.01.2019 noch in Stuttgart erleben. Liegt das nicht in Ihrer Nähe? Dann melden Sie sich gern bei Ihren Handwerksorganisationen und fragen an, ob diese den Parcours auch in Ihrer Nähe anbieten mögen. Der Innovationspfad Digitales Bauen bietet Ihnen die Möglichkeit, auf einem geführten Parcours sinnvolle digitale Werkzeuge für das Bauhandwerk ganz nach dem Motto: „Sehen. Anfassen. Ausprobieren.“ kennen und vielleicht lieben zu lernen. Darüber hinaus stehen ab sofort vier Grundlagenschulungen für Entscheider im Unternehmen zur Verfügung. Hiermit wollen wir Ihnen den Weg zur Umsetzung der Digitalisierung im eigenen Unternehmen ebnen. Im Folgenden finden Sie die Kurzbeschreibungen zu den Modulen: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden methodische Schritte an die Hand, wie sie die Digitalisierung des eigenen Betriebes strategisch angehen können. Dazu werden sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie vermittelt und Best Practice Beispiele sowie Erfahrungen aus dem Baualltag vorgestellt. Außerdem erarbeiten die Teilnehmenden einige Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. M2.2 | Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Wie können Arbeitsabläufe strukturiert angegangen werden, um digitale Werkzeuge im Bereich Soft- und Hardware zum Einsatz zu bringen? Die Teilnehmenden erarbeiten auf Basis der vermittelten Grundlagen für das Prozessmanagement einen beispielhaften Arbeitsablauf aus ihrem Unternehmen und dokumentieren diesen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln. M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden erarbeitet. M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in das Thema Building Information Modeling (BIM) für die Bau- und Ausbaugewerke. Chancen und Risiken werden betrachtet. Unter Anleitung werden verschiedene BIM-Werkzeuge ausgiebig getestet. Best Practice Beispiele sollen dazu inspirieren, die eigenen Projekt-Prozesse zu überdenken. Im Rahmen des Workshops diskutieren die Teilnehmenden den Einsatz von BIM-Werkzeugen im eigenen Unternehmen und erarbeiten erste Ansätze zur Umsetzung. Anmeldung Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung über die Auswahl des jeweiligen Termins befinden sich hier. Sollten die Termine für Sie nicht passen, sprechen Sie mich gern an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gerne. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und gute Vorsätze für das neue Jahr, bei denen wir Sie gerne rund um das Thema Digitalisierung unterstützen werden.

Schulungen Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Weiterbildung

Graffiti-Entfernung und -Schutz in der Praxis: Termine in 2019

Das Thema Graffiti-Entfernung und Graffiti-Schutz gewinnt zur heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Es sind immer mehr unliebsame Schmierereien vorhanden, die entfernt werden müssen. Betrifft es den eigenen Arbeitsbereich sollte man Bescheid wissen, wie man gegen Graffiti vorgehen kann, ohne den Schaden zu vergrößern. In diesem Seminar werden Grundlagen vermittelt, um Schäden durch eine unsachgemäße Graffiti-Entfernung und unzureichenden Graffiti-Schutz zu vermeiden. Das Ausbildungsziel ist eine professionelle Herangehensweise an das Thema. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten und Maßnahmen der Graffiti- Entfernung und des Graffiti-Schutzes auf verschiedenen Untergründen. Des Weiteren werden die Themen Gefahrenanalyse, Schadensbilder, Auswahl von Graffiti- Schutzmaßnahmen und alternativer Graffiti-Schutz, sowie das Erstellen von Leistungsverzeichnissen und Ausschreibungsunterlagen behandelt. Die Teilnehmer erhalten im 1-tägigen Seminar eine ausführliche Einführung in die Theorie sowie praktische Vorführungen. Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen finden Sie hier. Termine 17.01.2019 26.02.2019 26.03.2019 Preis: € 245

Projekte

MoMa – Projekt nochmals verlängert!

Das seit Dezember 2013 laufende Projekt „Moderne Meisterausbildung – MoMa“ wurde erneut bis zum 31.08.2020 verlängert und firmiert nun unter dem Akronym „MoMa plus“. Die im Rahmen des bisherigen Projektverlaufs entwickelten Lernmodule werden nun als Online – Schulung aufbereitet. Zusätzlich steht die Entwicklung von Weiterbildungsmodulen auf Basis der zahlreichen Checks der „Offensive Mittelstand“ bzw. der „Offensive Gutes Bauen“ (OGB) an. Die Projektverlängerung begründet sich auf den bisherigen positiven Ergebnissen des Projektes und der Etablierung des OGB – Netzwerkes „Aus- & Weiterbildung“. Die Projektpartner HBZ Brackwede (Bielefeld), Bergische Universität Wuppertal (BUW) und die BZB arbeiten unter der Leitung IZAG gGmbh aus Magdeburg weiterhin erfolgreich zusammen. Am 06.12.18 fand das gemeinsame Projektreffen im HBZ statt.

News

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach zu Besuch im BZB Krefeld

Die Bildungszentren des Baugewerbes begrüßten Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Krefeld. Im Rahmen des Termins besuchte Ministerin Scharrenbach ausgewählte Stationen des „Innovationspfades Digitales Bauen“. Bei dem Innovationspfad handelt es sich um einen begehbaren Parcours mit 15 Stationen für kleine und mittelständische Unternehmen, auf dem nützliche Anwendungen und Werkzeuge des digitalen Bauens praxisnah erlebbar sind. Der Parcours fand im Rahmen der Veranstaltung „Qualifizierungskonzepte für Multiplikatoren“ statt, die das Schaufenster Digitales Bauen für Multiplikatoren des Handwerks vom 26.- 28.11.2018 im BZB Krefeld ausrichtete. Neben dem Kennenlernen des Innovationpfades richtete Frau Scharrenbach ein Grußwort an die Teilnehmer der Veranstaltung: „Die Digitalisierung wird kommen“, machte die Ministerin deutlich. „Ich bestärke deshalb alle darin, das Thema offensiv anzugehen. Wir wollen den Sprung gemeinsam mit Ihnen schaffen.“ Im Anschluss erhielt die Ministerin einen Einblick in die überbetrieb-liche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) in den BZB. Bei einem Rundgang durch die Werkhallen erfuhr sie mehr über die Ausbildungsgewerke und hatte die Gelegenheit, sich mit Lehrlingen zu unterhalten, unter anderem mit Esther Schopfs, Auszubildende im Maurerhandwerk. Ganz unter dem Motto der „Digitalisierung“ erprobte Ina Scharren-bach einen der zwei neuen Bau-Simulatoren, die zukünftig in der ÜLU eingesetzt werden sollen.

Weiterbildung

Zertifizierte Brandschutzfachkraft: Erfolgreicher Lehrgangsabschluss

Am 24. November 2018 endete mit der abschließenden Prüfung der dritte Lehrgang in diesem Jahr zur „Zertifizierten Brandschutzfachkraft“. Die dreizehn Absolventen, die durch diesen Lehrgang die Umsetzung des Brandschutzes in der Bauausführung erlernten, setzten sich in insgesamt 60 Unterrichtsstunden mit den unterschiedlichen Teilbereichen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes auseinander. Dazu gehören ebenso das Wissen über Gesetze, Verordnungen und DIN-Vorschriften, die für den Brandschutz relevant sind, wie auch praxisbezogenes Anwenderwissen, um Brände durch bauliche Maßnahmen zu verhindern und deren Ausbreitung räumlich zu begrenzen. Da das BZB Krefeld über ein Brandschutzzentrum verfügt, in dem eine Vielzahl von Exponaten des vorbeugenden, baulichen Brandschutzes ausgestellt sind, konnten die Teilnehmer vor Ort den Brandschutz im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Durch diese Ausstellungsstücke kann sehr gut und anschaulich der Aufbau und die Wirkungsweise von z.B. Brandschutzwänden, Brandschutz-klappen oder –türen erläutert werden. Die Qualifikation zur „Zertifizierten Brandschutzfachkraft“ richtet sich an Meister, Vorarbeiter und Gesellen der Hoch- und Ausbaugewerke, die den baulichen Brandschutz operativ auf der Baustelle umsetzten. Der Zertifikatsabschluss des eingesetzten Personals, der durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin ausgesprochen wird, signalisiert dem Auftraggeber die fachlich kompetente Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen und stellt somit für die entsendende Firma einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern dar. Die Bildungszentren des Baugewerbes bieten diesen Lehrgang dreimal pro Jahr an. Der nächste Termin findet vom 18. bis 23. März 2019 statt. Hier geht es zum Seminar.

News

Für viele läuft das letzte Schuljahr – Ausbildungsplatz jetzt sichern!

Das Schuljahr 2018/2019 geht jetzt schon in Richtung Halbjahreszeugnis. Für viele Jugendliche das letzte und entscheidende Schuljahr, bevor es in die Ausbildung geht. Wer noch nicht genau weiß, wohin die berufliche Reise gehen soll: Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk. Neben dem hohen Praxisbezug bietet eine Lehre im Baugewerbe ansprechende Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und darüber hinaus gute Beschäftigungsaussichten. Wenn Du handwerklich gut drauf bist und für dich eine Ausbildung im Bauhandwerk interessant ist, dann nimm gerne den Kontakt zu uns auf. Wir helfen weiter! Dein Ansprechpartner Christoph Lanken ist auch mobil zu erreichen unter 173-5135028. Foto © bildlove/Fotolia

News

„Challenge Bauprojekt“: 12 Schüler*innen bauen ein Haus

Im Rahmen der NRW-Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) fand vom 12. – 16. November der erste 5-tägige Projektworkshop für Sekundarstufe II – Schüler*innen der Gesamtschule Am Lauerhaas bei den BZB in Wesel statt. Bei dem Modellprojekt übernahmen die Jugendlichen die Planung und den Bau eines „Micro-Hauses“ von der Angebotsbearbeitung bis zur Schlüsselübergabe an den Kunden. Das Fazit: Die Schüler*innen zeigten sich begeistert und konnten viel Wissen und praktische Erfahrung mitnehmen. Die 12 Schüler, 3 weibliche und 9 männliche, schlüpften in die Rolle eines Bauunternehmers. In vier Gruppen durchliefen die Teilnehmer*innen im Alter von 17-20 Jahren verschiedene Stufen auf dem Weg zu einem fertigen Haus. In der ersten Phase erhielten sie einen Kundenauftrag für den Bau eines nachhaltig-ökologischen Micro-Hauses. Bereits in diesem Schritt kamen die Schüler*innen mit vielfältigen digitalen Werkzeugen in Berührung: Sie recherchierten per Laptop und Tablet, planten digital mit Software und nutzten hilfreiche Apps. Selbst das selbständige Gestalten einer Unternehmens-Website stand auf der Agenda. Im weiteren Verlauf lernten sie den ganzheitlichen Prozess der Realisierung eines Kundenauftrages von der Ermittlung der Angebotspreise, über die Einteilung der Ressourcen bis zum Kontakt mit Baubehörden und Fachingenieuren kennen. Anschließend erstellten sie ab dem dritten Tag ein Micro-Haus in Modulbauweise. Hierbei galt es, Baupläne zu verstehen und mit verschiedenen Materialien sowie Maschinen-Bauteilen zu erstellen. Neben einer selbständigen Arbeitsweise stand auch Teamwork im Vordergrund, um das Vorhaben umzusetzen. Als Coach begleitete Martin Lomonaco, Dachdecker- und Zimmerermeister sowie Ausbilder bei den BZB, die Schüler*innen bei allen Phasen und unterstützte mit Praxistipps. „Das Projekt kam bei den Schülern sehr gut an. Sie haben tatkräftig mitgearbeitet, waren sehr interessiert und außerordentlich motiviert. Ich musste sie förmlich täglich nach Hause schicken“, so Lomonaco. „Der Projekt-Workshop eignet sich hervorragend, um die Bandbreite der Aufgaben eines kleinen Bauunternehmens kennenzulernen“, ergänzt Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen bei den BZB. „Und nicht nur das: So können wir dem Nachwuchs zeigen, dass er auch durch eine klassische Ausbildung und Meister-Fortbildung einen interessanten und vielfältigen Beruf mit viel Gestaltungsspielraum, Kreativität und Verantwortung erlangen kann. Wir hoffen, dass die teilnehmenden angehenden Abiturienten erkennen, dass es nicht immer das Studium sein muss, um seine beruflichen Perspektiven zu erschließen. Es war beeindruckend, wie engagiert und intensiv sich die Schüler*Innen in ihrer Rolle bewegt haben und welche Ergebnisse erarbeitet wurden. Uns allen hat es viel Spaß gemacht. Und nicht zuletzt lernen wir auch von der jungen Generation, wie sie mit den modernen Medien und der Digitalisierung umgehen.“ Weitere sieben Workshops sind mit Schulen in Krefeld, Düsseldorf und Kamp-Lintfort bereits vereinbart und werden in den BZB in Krefeld und Düsseldorf durchgeführt. „Und wir können weitere Projektworkshops anbieten. Der Fördergeber hat signalisiert, das bis Ende des Schuljahres 2018/19 weitere Workshops in diesem hochspannenden Modellprojekt durchgeführt werden können. Weitere Schulen können sich bei uns melden“, ergänzt Crone. Das Modellprojekt wird gefördert durch die Landesregierung NRW, die Bundesagentur für Arbeit (Regionaldirektion NRW) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.  

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11. Obermeistertag in Berlin: Die Zukunft ist digital

Die Digitalisierung in der Baubranche war ein wesentliches Thema beim diesjährigen Obermeistertag in Berlin. Unter dem Motto „Die Zukunft ist digital!“ stellten Thomas Murauer, Geschäftsführer der Bildungszentren des Baugewerbes, und Dr. Martina Schneller, Projektleiterin bei den BZB, das „Schaufenster Digitales Bauen“ vor. Im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk beschäftigt sich das das Schaufenster mit digitalen Programmen, neuen Medien und modernen Verfahren im Bau und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen. Doch was ist überhaupt Digitalisierung und welche Bereiche der Baubranche sind betroffen? Im Rahmen des Obermeistertags galt es, gemeinsam mit den etwa 50 Teilnehmern des „Forum 1“ die Begriffe durch ein Brainstorming näher zu erläutern. Anschließend ging es um die Angebote des Schaufensters Digitales Bauen, darunter den begehbaren Parcours „Innovationspad“ und kostenlose Schulungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Entscheider in den Bauunternehmen. Die Angebote unterstützen dabei, neue digitale Werkzeuge, sowohl Soft- als auch Hardware, zu erfassen und für die eigene Digitalisierungsstrategie einzusetzen. Mit der Software „123erfasst“, einer Lösung für mobile Projekt-Dokumentation, erhielt das Publikum einen Einblick in die Praxis und ein konkretes Anwendungsbeispiel. Für weitere Informationen über das Schaufenster Digitales Bauen sowie zur Anmeldung zu den kostenlosen Qualifizierungen klicken Sie bitte hier.

Qualifizierung Digitales Bauen Baugewerbe KDH Digitalisierung ZDH Innovationspfad
Projekte

Innovationspfad Digitales Bauen auf Deutschlandtour

In den letzten Monaten haben wir regelmäßig digitale Soft- und Hardware vorgestellt, welche die Arbeit in Bau- und Ausbaugewerken erleichtern kann. Viele dieser digitalen Werkzeuge können Sie derzeit im Rahmen der Roadshow „Innovationspfad Digitales Bauen“ an verschiedenen Orten in Deutschland kennenlernen und ausprobieren. Beim Innovationspfad handelt es sich um einen Schnupper-Parcours zur ersten Orientierung, an dem Sie sich direkt mit Entwicklern der Geräte und Anwendungen austauschen können. So bekommen Sie einen Einblick in verschiedene Digitalisierungsmöglichkeiten, die auch für Ihren Betrieb interessant sein könnten. Die Roadshow macht in diesem Jahr noch an folgenden Orten halt: 09.11.2018 – Freiburg 12.11.2018 – Kaiserslautern 19.11.2018 – Düsseldorf Ein weiterer Stopp in Stuttgart im Januar 2019 ist in Planung. Ein paar Eindrücke vom Innovationspfad in Berlin: Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Die Anmeldung zum Innovationspfad Digitales Bauen erfolgt über die Event-Plattform eveeno (extern). Weitere Informationen können Sie auch dem Flyer (PDF) entnehmen. Weitere Artikel zu Werkzeugen auf dem Innovationspfad finden Sie hier: Software für kaufmännische Tätigkeiten - Innovationspfad Teil 6 Digitalen Pläne, Modelle und Visualierungsmöglichkeiten im Baualltag! – Innovationspfad Teil 5 Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen Foto: ©stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Web: www.handwerkdigital.de            FB: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

News

TYCON: Neues EU-Projekt ist gestartet

Am 18. und 19. Oktober 2018 fand unter der Leitung der Open University das Auftakttreffen für das „TYCON“ Projekt in Heerlen, Niederlande mit allen beteiligten Projektpartnern aus Slowenien, Italien, Großbritannien, Spanien und Deutschland statt. Ziel des Projektes „Tyco(o)nstructor … Mini-Games that Foster Entrepreneurial Competence for the Construction Sector” ist es, unter realistischen und handlungsorientierten Szenarien Übungsbeispiele für Lehrlinge im 2. und 3. Lehrjahr sowie für junge Fachkräfte zu entwickeln, zu testen und schließlich im Rahmen von kleinen spielerischen Online-Lerneinheiten anzubieten. Bei den Übungsbeispielen handelt es sich sowohl um einfache als auch komplexere Situationen aus der Bauwirtschaft, in denen das unternehmerische Handeln geschult wird. Die Teilnehmer lernen, wie sie mit den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, in der sich Situationen und Gegebenheiten schnell verändern, umgehen, flexibel mitdenken und eigene Entscheidungen treffen können. Das Angebot trägt so zu einer ganzheitlichen Ausbildung bei und regt dazu an, Verantwortung für das eigene (berufliche) Handeln zu übernehmen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie Frank Bertelmann-Angenendt.  

Weiterbildung

PMBC-Lehrgang erfolgreich gestartet

Mit 21 Teilnehmern startete vom 15. – 16. Oktober 2018 der „neue“ PMBC (Polymer Modified Bitumenous Coating) Lehrgang im BZB Wesel. Das Seminar entstand aus dem „alten“ KMB-Lehrgang (DIN 18 795). Für die Abdichtung erdberührter Bauteile sind die Teile 1 und 3 der DIN 18 533 von wesentlichem Interesse. Daher wird die bekannte Richtlinie "Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB)" der Deutschen Bauchemie e. V. überarbeitet. Die Gebäude-Versicherer planen zukünftig, Feuchteschäden durch Sicker- oder Grundwasser nur noch zu versichern, wenn die PMBC-Abdichtung von einem PMBC-Fachbetrieb / PMBC-Fachverarbeiter mit einem dafür zugelassenen Material hergestellt wurde. Aus diesem Grund macht sich für die Auftraggeber (Einfamilienhäuser / kleinere Mehrfamilienhäuser) geprüfte Ausführungsqualität umso mehr bezahlt. Da in der neuen DIN 18 533 weitreichende Änderungen eingeflossen sind, wird es keine einfache Umschreibung auf dem Abdichtungsschein (PMBC) geben. Damit Sie sich auf dem aktuellen Stand befinden, bieten wir Ihnen den zweitägigen PMBC Lehrgang erneut vom 24. – 25. Januar 2019 an. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Franziska Schmidt, BZB Wesel.

Querbeet

Junge Bautalente gesucht: Wettbewerb „Auf IT gebaut“

Der Wettbewerb „Auf IT gebaut“ geht in diesem Jahr in die achtzehnte Runde. Wie in den Jahren zuvor werden die besten IT-Lösungen für die Bauwirtschaft gesucht. In vier unterschiedlichen Wettbewerbsbereichen werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro sowie attraktive Sachpreise vergeben. Neu ist im diesjährigen Wettbewerb der Bereich „Handwerk und Technik“. Hier werden junge Berufstätige sowie Auszubildende und Ausbilder angesprochen, die innovative und praxisnahe digitale Lösungen im Rahmen ihres Berufslebens und ihrer Ausbildung entwickelt und eingesetzt haben. Der Wettbewerb wird von den Sozialpartnern der Bauwirtschaft, namhaften Bauverbänden sowie zahlreichen Unternehmen der Bauwirtschaft unterstützt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen. Auf der Webseite des Wettbewerbs www.aufitgebaut.de sind alle weiteren Informationen zur Teilnahme und den bisherigen ausgezeichneten Arbeiten zu finden. Arbeiten für den Wettbewerb 2019 können bis zum 11. November 2018 online angemeldet werden. Die Abgabefrist endet am 25. November 2018. Titelfoto © paulista/shutterstock Seitenfoto © Ridofranz/iStock / RKW Kompetenzzentrum

Projekte

Innovationscluster Handwerk: Berufsinformationsbörse für Neubürger

Fünftausend Besucher informierten sich bei der Berufsinformationsbörse für Neubürger in der Historischen Stadthalle von Wuppertal, an der das Innovationscluster Handwerk zusammen mit der Baugewerbe-Innung Wuppertal teilnahm. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) präsentierten zusammen mit den Betrieben der Baugewerbe-Innung und weiteren Vertretern aus dem Handwerk an einem großen Stand das Bauhandwerk und ermöglichten auch praktisches Ausprobieren. Betreut von den Auszubildenden, die in diesem Jahr als Neubürger ihre Ausbildung begonnen haben, erhielten die Interessierten die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. „Anpacken“ war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie den Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Neubürger, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, bekamen nicht nur eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, sondern ebenso Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Lehre. Zudem konnten die Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen abgeben.   Titelfoto © fotomek/fotolia

Ausbildung Innovationscluster Beruf Berufsorientierung Neubürger Flüchtlinge
Projekte

WinAPP nun im Google Play Store: Digitale Handlungsorientierung

Nachdem das EU-Projekt WinAPP Ende September 2018 erfolgreich beendet wurde, stehen nun die Projektergebnisse zur Verfügung: je eine APP-basierte Lerneinheit für Maurer*innen, Fliesenleger*innen und Straßenbauer*innen. Die APP steht zunächst als Android-Variante in einer Auszubildenden- und einer Ausbildervariante in insgesamt sieben Sprachen zur Verfügung: deutsch, spanisch, litauisch, italienisch, slowenisch, niederländisch und englisch. In handlungsorientierten Übungsaufgaben vermittelt das Programm Wissen über die jeweiligen Gewerke. Neben diesen fachlichen Lernmodulen sind unter den Stichworten „WinAPP“ und „construction“, die als Suchbegriffe im Google Play Store einzugeben sind, auch zwei allgemeine Einheiten zur Handlungsorientierung für Ausbilder*innen und Auszubildende sowie eine Einheit zu Möglichkeiten des Einsatz von HOL in der alltäglichen Arbeit von überbetrieblichen Ausbildern*innen der Bauwirtschaft (nur Ausbilder*innenvariante) abrufbar. Diese Inhalte liegen nur in englischer Sprache vor. Haben Sie die Lerneinheiten einmal heruntergeladen, sind sie auch offline aus dem Cache Ihres digitalen Endgerätes abrufbar. Dabei eignen sich Tablets am besten, aber auch Smartphones sind gut einsetzbar. Nutzer erhalten regelmäßig Informationen über empfehlenswerte Updates der WinAPP. Zum Download geht es hier (extern). Impressionen aus den Inhalten der App:

News

Kostenfreie Schulungen zum Thema Digitales Bauen im BZB Krefeld

Seit einigen Monaten stellen wir Ihnen unterschiedliche Werkzeuge zum Digitalen Bauen vor, die Sie auf dem Innovationspfad Digitales Bauen erleben können. Nun möchten wir mit Ihnen einen weiteren Schritt in Richtung Digitales Bauen für kleine und mittlere Unternehmen gehen. Dabei stellen wir uns der Frage: Wie können Sie diese Werkzeuge in Ihrem Unternehmen zum Einsatz bringen? Ab 13.11.18 starten unsere extra für Sie – als Entscheider im Bau- oder Ausbaubetrieb – entwickelten Qualifizierungen. Es werden vier Module angeboten, die auch einzeln gebucht werden können. Da sie aufeinander aufbauen, empfehlen wir Ihnen jedoch, alle Module in Folge zu besuchen. Wir haben versucht, die Termine zu entzerren, um es Ihnen zu ermöglichen. Unser Angebot für Sie, als Entscheider im Unternehmen: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Dienstag, 13.11.2018 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr M2.2 | Prozessmanagement – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Mittwoch, 14.11.2018 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Dienstag, 20.11.2018 09:00 Uhr bis 18:15 Uhr M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Mittwoch, 21.11.2018 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr Anmeldung Die Möglichkeit zur Anmeldung besteht hier unter Qualifizierungsmöglichkeiten über die Auswahl des jeweiligen Termins. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Plätze begrenzt. Was Sie erwartet: M2.1 | Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Lernen Sie die wichtigsten Schritte und Elemente einer strukturierten Digitalisierungsstrategie für ihr Unternehmen kennen. Schwerpunkte: Mitarbeiter-, Unternehmens- und IT- Struktur Prozesse im Unternehmen Veränderungsmanagement Chancen und Risiken der Digitalisierung digitale Projektabwicklung digitale Werkzeuge Best Practice Beispiele M2.2 |Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Erforschen Sie den projektbezogenen Informationsfluss und das Prozessmanagement im Hinblick auf die eigene digitale Transformation. Schwerpunkte: Arbeitsabläufe in der Unternehmensstruktur Möglichkeiten der Optimierung Chancen von standardisierten Prozessabläufen Wie geht es jetzt weiter? M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Überblicken Sie gängige Soft- und Hardware-Lösungen für digitale Abwicklung von Geschäftsprozessen. Schwerpunkte: Begriffe zu Soft- und Hardware CRM-Systeme ERP-Systeme DMS-Systeme elektronische Geschäftsprozesse digitale Bauakte digitale Angebotserstellung und Kalkulation digitale Zeiterfassung Baudokumentation eRechnung M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Erfahren Sie mehr über das Thema Building Information Modeling (BIM) und seinen den Mehrwert für das eigene Unternehmen. Schwerpunkte: Was ist BIM? Chancen und Risiken BIM-Prozess Umgang mit 3D-Gebäudemodellen BIM-Werkzeuge Stand der Normung und Standardisierung national und international Qualifizierung und Zertifizierung Best Practice Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie noch Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gern.

Schulungen Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Projekte

Software für kaufmännische Tätigkeiten - Innovationspfad Teil 6

Die Arbeit der BZB im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk - Bereich Digitales Bauen geht weiter! Der Innovationspfad tourt nun durch Deutschland und im November gehen wir mit vier Grundlagenschulungen zur Digitalisierung für Unternehmen im Bauhandwerk in die Pilotphase. Mehr über die Schulungen erfahren Sie hier. In dem sechsten Teil unserer „Vorstellungsrunde“ verschiedener Arten von Werkzeugen, die Sie auf dem Innovationspfad beschnuppern und ausprobieren können, geht es um Software für kaufmännische Tätigkeiten. Ein funktionierendes Rechnungswesen ist ein enorm wichtiger Faktor in jedem Betrieb. Hier lässt sich mit geeigneter Software viel Zeit und Geld sparen. Dazu finden sich auf dem Markt viele Angebote mit ganz unterschiedlichem Umfang. Meistens können auch unterschiedlich große Pakete vom selben Hersteller gekauft oder gebucht werden. Das macht einem die Orientierung nicht unbedingt leicht. Auf dem Innovationspfad können Sie sich mit einigen Anbietern kaufmännischer Software unterhalten, einen Einblick in verschiedene Angebote gewinnen und etwas über die Eignung unterschiedlicher Pakete für verschiedene Betriebe und Funktionen erfahren. Bild: IN-Software So können Sie eine bessere Vorstellung davon gewinnen, ob Sie zum Beispiel mit einer Basis-Lösung gut bedient sind, mit der Sie Ihre laufenden Projekte strukturiert verwalten und Angebote, Rechnungen, Artikel- und Adressverwaltung sinnvoll miteinander verknüpfen können, oder ob es doch etwas „mehr“ sein darf. Oft können Sie Basis-Pakete mit Funktionen, wie etwa Kalkulation, Terminplanung, Lagerverwaltung, Leistungsbausteinen, Auftragsvorlagen, Akkordtarifen, Zeiterfassung, Lohnabrechnung, Textbausteinen und Daten aus 3D Planungen erweitern. Auch bei der Erstellung des Aufmaßes und der Ermittlung von Materialbedarf, Angebot und Kalkulation kann manche Softwarelösung behilflich sein. Ein weiteres Kriterium ist die Bedienung der Anwendungen. Für die einen mag es wichtig sein, dass das Programm einen „Coach“ an Bord hat, der sie quasi durch die verschiedenen Funktionen hindurchführt, während die anderen das eher als störend empfinden. Wie so oft gibt es hier keine Standart-Lösung – ein paar Auswahlkriterien und die Möglichkeit verschiedene Spielarten zu betrachten, können aber sicher helfen, die passende Richtung zu finden. Anbieter von Software mit kaufmännischem Fokus für das Handwerk sind unter anderem KuTex Lins, Estrich 5, Kenroads IS und In-Form PROfessional… Mehr Informationen zum Innovationspfad und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Weitere Artikel zu Werkzeugen auf dem Innovationspfad finden Sie hier: Digitalen Pläne, Modelle und Visualierungsmöglichkeiten im Baualltag! – Innovationspfad Teil 5 Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen

Digitales Bauen Digitalisierung Innovationspfad Digitale Werkzeuge Roadshow
Projekte

Abschluss des Projekts workcamp GreenHouse

Das Projekt workcamp GreenHouse ging vom 18. bis 20. September 2018 mit 17 Schülern und Schülerinnen der Realschule im Gustav-Heinemann Schulzentrum in Dinslaken in die letzte Runde. Mit einigem Geschick und viel Spaß wurde gemauert und gebaut was das Zeug hält. Hier ein paar Eindrücke: Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Im Projekt workcamp GreenHouse hatten über drei Jahre hinweg insgesamt rund 460 Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, sich mit ökologischen Aspekten des Bauens auseinanderzusetzen, ganz praktisch selbst Hand anzulegen und einige der wichtigsten Kniffe im Bauhandwerk kennenzulernen. Im Sommer 2018 entstand dabei sogar ein komplettes GreenHouse, das die stolzen Erbauer aus dem Salvator-Kolleg in Hövelhof in Zukunft als Bogenschießstand nutzen werden. Bilder: Bau-ABC Rostrup Mit dem Ende des Projektzeitraums geht zwar die Förderung zu Ende, das erfolgreiche Konzept bleibt uns aber erhalten: In den BZB wurde es bereits für die langfristige Nutzung im Rahmen der Nordrhein-Westfälischen Berufsorientierungsinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ adaptiert. Des Weiteren stehen die erarbeiteten Lehrmaterialien anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung – denn das vom Bund geförderte Projekt stand ganz im Sinne eines möglichst breiten Wissenstransfers. Als eines von vielen Projekten zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Berufswelt wurde das Projekt workcamp GreenHouse vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf - BBNE” unterstützt. Eine letzte Fachwerkstatt aller an dieser Förderrunde beteiligten Projekte fand am 11. und 12. September in Bremerhaven statt. Unsere Mitarbeiter wurden aufgefordert, mit symbolischen Objekten ein Resümee des workcamp GreenHouse‘ zu ziehen. Das Ergebnis erklärt sich wohl auch ohne Worte: Weitere Informationen zum workcamp GreenHouse finden Sie hier (extern). Haben Sie Interesse an der Übernahme des Konzepts des workcamp GreenHouse zur Nutzung in Ihrer eigenen Bildungseinrichtung? Dann kontaktieren Sie uns!

Projekte

Soft Skills for Hard Hats –

Für Bauarbeiter, die keine Betonköpfe sind. Das europäische Projekt „Soft Skills for Hard Hats“, in dem die BZB mit Partnern aus Deutschland, England, den Niederlanden, Spanien, Italien und Slowenien einen Online-Kurs zur Schulung sozialer Kompetenzen entwickelt hat, wurde Anfang Oktober nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Vorarbeiter*innen, Teamleiter*innen und andere Führungskräfte in Spe können sich in diesem Kurs ganz spielerisch in Sachen Führungsstil ausprobieren: Sie klicken sich durch Video-Sequenzen mit Szenarien aus dem Bau-Alltag und treffen dabei knifflige Entscheidungen für das Team. Am Ende eines jeden Szenarios bekommen sie ein Feedback mit auf den Weg. Der Online-Kurs enthält vier Einheiten zu den Themen Teamarbeit, Problemlösung, effektive Kommunikation und Führungsverantwortung. Interessiert? Dann probieren Sie den Kurs gern aus und geben uns Ihr Feedback. Die Webseite finden hier (extern). Die Feedback-Funktion ist in den einzelnen Kurseinheiten integriert. Schauen Sie vorbei!

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Erfolgreiche Re-Zertifizierung – Qualität erneut bestätigt

„Alle Jahre wieder“ lautet die Devise, wenn die Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) an ihren vier Standorten Krefeld, Düsseldorf, Wesel und Duisburg die Durchführung der Qualitätsaudits erwarten. Auch in diesem Jahr wurde das Audit erfolgreich absolviert und resultierte in den neuen Zertifikaten, die die Übereinstimmung mit der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001:2015 und der AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) bestätigt und für die nächsten drei bzw. fünf Jahre Gültigkeit hat. Im Rahmen dieses Audits wurden auch die Qualitätsanforderungen zur Anerkennung als überbetriebliche Ausbildungsstätte für das Dachdeckerhandwerk begutachtet. Die Vor-Ort-Prüfung kam für alle drei Zertifizierungen zu einem positiven Ergebnis und bestätigte den hohen Qualitätsanspruch der BZB als führende Bildungszentren für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Auf diesem Erfolg auszuruhen ist aber nicht angesagt, denn: Nach dem Audit ist vor dem Audit. Bereits in 2019 heißt es abermals: „Alle Jahre wieder“, denn die regelmäßige Überwachung der Qualitätsstandards ist Bestandteil einer Zertifizierung.

Ausbildung Weiterbildung Qualität Audit Zertifizierung AZAV Bildungszentrum Bildung
News

13. GUEP Planertag – Der Count Down läuft

Fast 350 Teilnehmeranmeldungen und eine mit 23 Fachausstellern bereits ausverkaufte Fachausstellung zeichnen mehr als zwei Monate vor dem großen Event ein überaus positives Bild dieser wichtigen Erfahrungsplattform für die Planung von Maßnahmen zur Betoninstandhaltung. Es ist zu erwarten, dass der Teilnehmerrekord vom vergangenen Jahr mit 410 angemeldeten Teilnehmern noch übertroffen wird. Die technischen Herausforderungen bei Planung und Ausführung im Betoninstandhaltungsbereich stehen im Mittelpunkt des 13. GUEP Planertages, den die bundesweit tätige Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) am 28. November 2018 im Kölner Maternushaus durchführt. Als Referenten konnten wichtige Fachleute wie Dr.-Ing. Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin; Prof. Dr.-Ing. Christoph Gehlen, Technische Universität München, Centrum Baustoffe und Materialprüfung (cbm); Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit sowie Melanie Merkel M.Eng., Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen; Prof. Dr.-Ing. Matthias M. Middel, B+M Ingenieur- und Consultinggesellschaft mbH, Bergisch-Gladbach; Dipl.-Ing. Dieter Rudat, ö.b.u.v. Sachverständiger für Massivbau und Sachverständiger für Betoninstandhaltung, München sowie Dipl.-Ing. Jörg de Hesselle, IBE-Ingenieure GmbH + Co. KG, Hennef, gewonnen werden. Zusätzlich informiert eine Fachausstellung über Produkte und Dienstleistungen rund um die Betoninstandhaltung. Die Kosten betragen 190 Euro (140 Euro für Frühbucher) für GUEP-Mitglieder, VDB-Mitglieder sowie für Mitglieder der an die ib angeschlossenen Landesgütegemeinschaften und der BFI sowie für Behördenvertreter, 260 Euro (210 Euro für Frühbucher) für Nichtmitglieder sowie 40 Euro für Studenten (bei Vorlag der Immatrikulationsbescheinigung). In den Kosten sind Bewirtung, Mittagsimbiss und Vortragskompendium als Download enthalten. Interessenten können sich auf der Homepage Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) unter www.guep.de (extern) anmelden. Hier stehen auch ausführliche Informationen zur Veranstaltung sowie zu den Inhalten der Referate. Krefeld, 21.09.2018 Dr.-Ing. Michael Fiebrich (siehe Artikelbild), Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, hier beim vorjährigen Planertag, wird die Veranstaltung mit einem Update zur Instandhaltung 2018/2019 eröffnen.

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Planspiel B „Fit für den Arbeitsalltag“

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) haben kürzlich erstmalig an der Berufsorientierung Planspiel B „Fit für den Arbeitsalltag“ in Willich teilgenommen. Diese Form der Orientierung wird von den offenen Jugendeinrichtungen KaRo11 und Titanic veranstaltet. Die Veranstaltung ist in die Berufsorientierung der jeweiligen Schulen in Willich eingebettet. Da die BZB schon viele Jahre lang mit den Willicher Schulen im Rahmen der Berufsorientierung zusammen arbeiten, lag es also nah, sich erstmalig am Planspiel B zu beteiligen. In spielerischen Umgang und in entsprechenden Aufgabenstellungen haben die Schüler der 8. und 9. Klassen ihre eigene Arbeitshaltung überprüft und an ihren Schlüsselqualifikationen gearbeitet. Aber auch die Simulationen von kurzen Vorstellungsgesprächen und ein Feedback waren Bestandteil des Planspiels. Die BZB waren mit dem Holz- und dem Maurerbereich vor Ort. Unter Anleitung von zwei Azubis mussten die Schülerinnen/Schüler im jeweiligen Gewerk mehrere Aufgabenstellungen, z. B. Aufbau eines Trockenverbandes praktisch lösen. Fazit: Für alle Beteiligten eine interessante Berufsorientierung mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Ein paar Eindrücke:  

Projekte

Projekt Innovationcluster Handwerk denkt schon an 2019!

Das Innovationsnetzwerk Handwerk ist gleich nach den Sommerferien mit zwei großen Berufsorientierungsbörsen durchgestartet. Die Baugewerbe-Innung Wuppertal und die Dachdecker- und Zimmererinnung Mülheim an der Ruhr haben gemeinsam mit dem BZB Berufsorientierungsbörsen zum Thema Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung umgesetzt. Mit den Kolleginnen/Kollegen der Bau-Innung Wuppertal wurde die 29. Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle umgesetzt. Mit den Betrieben der Dachdecker- und Zimmerer-Innung Mülheim fand in der Stadthalle Mülheim die große Berufsorientierungsbörse „Berufsstart“ statt. Beide Events sind sowohl für Schülerinnen und Schülern als auch für Ausbildungsbetriebe wichtig im Bereich Berufsorientierung und Ausbildungsplatzvergabe. Unterstützt von den BZB, die das Projekt Innovationscluster Handwerk betreuen, den Clusterbetrieben der jeweiligen Innungen und den Kreishandwerkerschaften hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. So hat die Veranstaltung, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher zu den jeweiligen Veranstaltungsorten gezogen. Ein paar Eindrücke:  

Ausbildung Innovationscluster Berufsorientierung Handwerk Nachwuchs Fachkräfte
Querbeet

Was ist zu beachten bei der Ausbildung geflüchteter Menschen?

Die Handwerkskammer Düsseldorf stellt Betrieben, die Flüchtlingen einen Ausbildungsvertrag anbieten, Informationen zur Verfügung. Die wichtigsten Punkte, die für den Abschluss eines Ausbildungsvertrages vom Betrieb beachtet werden müssen, sind hier erläutert. Bei Abschluss des Ausbildungsvertrages Bitte beachten Sie, dass das Bleiberecht des Auszubildenden abhängig von seinem Aufent-haltsstatus ist. Bei Flüchtlingen, deren Asylverfahren negativ entschieden worden ist, die also zur Ausreise verpflichtet sind, kann der Abschluss eines Ausbildungsvertrages unter bestimmten Voraussetzungen eine Abschiebung verhindern. Da die rechtliche Lage unübersichtlich ist, empfehlen wir: Informieren Sie die Ausländerbehörde über den Abschluss und die Eintragung des Ausbildungsvertrages. Klären Sie frühzeitig, ob der Auszubildende für die Dauer der Ausbildung blei¬ben kann. Beginnen Sie die Ausbildung erst nach einer Zustimmung der zuständigen Aus-länderbehörde. Während der Ausbildung Informationspflicht des Betriebes Sollte das Bleiberecht des Flüchtlings am Bestand eines Ausbildungsvertrages hängen, sind Sie verpflichtet, die Ausländerbehörde innerhalb einer Woche über alle Veränderungen des Vertrages (bspw. Kündigung, Verlängerung etc.), aber auch mehrfaches unentschuldigtes Fehlen des Auszubildenden zu informieren. Kommen Sie dieser Verpflichtung nicht nach, droht ein Ordnungsgeld von bis zu 30.000 EUR. Antrag auf Ausbildungsduldung Wird der Asylantrag eines Flüchtlings, der bei Ihnen in der Ausbildung ist, abgelehnt, muss Ihr Auszubildender unverzüglich beim Ausländeramt eine „Duldung zum Zwecke der Ausbildung" nach § 60 a Auf hG bei der Ausländerbehörde beantragen. Fördermaßnahmen Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) Ihr Auszubildender erhält in der Woche drei bis acht Stunden Gruppen- oder Einzelunterricht mit individuell zugeschnittenen Schwerpunkten, wie zum Beispiel: Fachliche Nachhilfe Sprachunterricht Sozialpädagogische Begleitung Unterstützung bei Problemen im sozialen Umfeld Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Assistierte Ausbildung (AsA) Auszubildenden wird ein Ausbildungsbegleiter an die Seite gestellt, der sie intensiv in allen Phasen der Ausbildung, aber auch schon in einer vorgeschalteten Orientierungsphase begleitet und betreut. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. Einstiegsqualifizierung (von der Agentur für Arbeit gefördertes Praktikum) Die Einstiegsqualifizierung ist ein von der Agentur für Arbeit gefördertes Praktikum zur Be-rufsvorbereitung. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. In Einzelfällen kann eine von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Einstiegsqualifizierung zu einer Duldung führen, wenn eine verbindliche Zusage für eine anschließende qualifizierte Berufsausbildung vorliegt. Entscheidend ist in derartigen Fällen die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde. Sprachkurse Informationen zu berufsbezogenen Sprachkursen und Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei den zuständigen Ansprechpartnern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge: Christiane Geritan Tel.: 0221 9242 6 605 Christiane.Geritan@bamf.bund.de Gerhard Sussek Tel.: 0911 94 3 78023 (Gerhard.Sussek@bamf.bund.de)   Haben Sie weitere Fragen? Für die Berufe im Bauhandwerk wenden Sie sich an Christoph Lanken, Beratung Aus- und Weiterbildung. Für alle anderen Handwerksberufe an das Expertenteam Flüchtlinge der Handwerkskammer Düsseldorf. Ihre Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.hwk-duesseldorf.de/fluechtlinge (extern).

Weiterbildung

Weiterbildung zum Polier: gelungener Lehrgangsstart

Am 11.09.2018 startete der neue Weiterbildungslehrgang für angehende Werkpoliere und Geprüfte Poliere. Vierzehn Gesellen aus Hochbau bzw. Tief- und Straßenbau drücken seitdem dreimal wöchentlich die Schulbank und bereiten sich auf die Abschlussprüfung zum Werkpolier vor, die Anfang Februar 2019 stattfinden wird. Das Bestehen dieser Prüfung ist die Voraussetzung für den nächst höheren Abschluss zum „Geprüften Polier“, den einige der Teilnehmer bereits jetzt ins Auge gefasst haben. Ab Mitte Februar können auch Teilnehmer, welche die Qualifikation zum Werkpolier bereits erworben haben, in den Lehrgang einsteigen um den Berufsabschluss des „Geprüften Poliers“ zu erlangen. Dazu werden nochmals ca. 400 Stunden Lernstoff jeweils dienstags und donnerstags abends sowie am Samstagvormittag vermittelt. Sollten Sie an einer Teilnahme am Lehrgang interessiert sein, setzen Sie sich bitte mit Dr. Annemarie Gatzka in Verbindung.

Weiterbildung Lehrgang Qualifikation Seminar Werkpolier Geprüfter Polier
Weiterbildung

"Qualifizierter Planer": wieder ein voller Erfolg

Am 21. September 2018 wurde der zweite Lehrgang zum „Qualifizierten Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton“ mit insgesamt 16 Absolventen erfolgreich abgeschlossen. Nach fünf Tagen intensiver Wissensvermittlung durch erfahrene Referenten und Vertiefung des Erlernten durch eine umfangreiche Gruppenarbeit konnten nach bestandener Abschlussprüfung 16 Teilnehmer das aussagekräftige Zertifikat in Händen halten. Dieser zurzeit ausschließlich im BZB durchgeführte Lehrgang beruht auf der im August 2017 in Kraft getretenen AwSV, welche die Planung von Anlagen im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nur durch einschlägig qualifizierte Fachleute zulässt. Unter fachlicher Leitung und in Zusammenarbeit mit der Sachverständigenorganisation envisafeExperts bieten die BZB diese Qualifizierung für Ingenieure und Absolventen naturwissenschaftliche Studiengänge mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen an. Die nächsten Seminartermine im BZB Krefeld sind bereits geplant: 11.02. – 15.02.2019 09.09. – 13.09.2019 Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.

Querbeet

Projektarbeiten berufsbegleitender Studiengang REM & CPM der BUW

Am 14.09.2018 wurden die Arbeiten des berufsbegleitenden Studienganges „Real Estate Management & Construction Project Management (REM & CPM)“ in den Räumlichkeiten des Campus Haspel in der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) vorgestellt. Im Rahmen des Studiums wurden Standortanalysen der BZB – Standorte Krefeld und Düsseldorf erstellt und mögliche Entwicklungspotenziale aufgezeigt. Im Beisein von BZB Geschäftsführer Thomas Murauer haben die Studenten*innen des „Teams Krefeld“ Magdalena Junker, Maximilian Breuer, Philipp Rossbach, Markus Rentmeister und des „Teams Düsseldorf“ Jennifer Böning, Philipp Bohrman, Anton Evtikhov, Tim Giesen Ihre Projektideen vorgestellt und die zahlreichen Fragen der Prüfungskommission und von Zuhörern beantwortet. Die BZB bedanken sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünschen den „Studenten“, die allesamt bereits einen anderen akademischen Abschluss erworben haben und in der Bauwirtschaft tätig sind, weiterhin viel Erfolg im weiteren Berufsleben!

Projekte

EU-Projektkonferenz der BZB Krefeld in Düsseldorf

Über 30 Teilnehmer aus 12 Ländern kamen am 20. September 2018 in Düsseldorf unter der Leitung der BZB Krefeld zusammen, um sich über laufende und kürzlich abgeschlossene Projekte wie auch über die Entwicklung neuer Projektideen auszutauschen. Im Einzelnen wurden die Ergebnisse der Projekte WinAPP: https://sites.google.com/site/winappcpd/ Soft Skills for Hard Hats: https://softskillshardhats.eu/de/home-de/ sowie Zwischenergebnisse im Projekt SoMExNet http://www.somexproject.eu/somexnet-space/ erläutert und demonstriert. Darüber hinaus wurde das neu anlaufende Projekt UniVET http://univet-project.eu/ vorgestellt. In einer kurzen Befragung der Sitzungsteilnehmer wurden u.a. auch Meinungen der Teilnehmer eingeholt, welche Motive Personen in den teilnehmenden Ländern dazu bewegen, entweder ein universitäres Studium oder eine gewerbliche Ausbildung nach der Schule zu beginnen; dies ist eine der Kernfragen dieses Projektes, das erst im September 2018 begonnen hat. Darauf aufbauend soll eine Strategie und auch Maßnahmen entwickelt werden, wie eine gewerbliche Laufbahn attraktiver skizziert werden kann – Zielgruppen sind Personen mit Hochschulzugangsberechtigung u.a. Diese oben genannten Multiplier Events wurden miteinander kombiniert, um durch die Vernetzung einer großen Zahl von Bildungsexperten aus Europa einen nachhaltigen Effekt zu erzielen sowie den Einsatz der Produkte dort anzustoßen; die Produkte liegen in mehreren Sprachen vor. In Kürze wird die WinAPP im GooglePlayStore kostenfrei zur Verfügung stehen – einfach downloaden und starten. Sobald es losgehen kann, werden wir darüber informieren.

Weiterbildung

Lehrgang: Sachkundiger für die Absicherung von Baustellen an Straßen

Baustellen, die sich auf den öffentlichen Straßenverkehr auswirken müssen nach unserem Gesetzgeber ordnungsgemäß abgesichert werden. Hierbei steigen die Anforderungen stetig. Bau- und Arbeitsstellen müssen gemäß der „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen an Straßen“ (ZTV-SA ` 97) und nach den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenverkehr (RSA) fachgerecht abgesichert und beschildert werden. Auch die Anforderungen an Antragsteller für Arbeiten im Verkehrsraum werden größer. Von den Straßenverkehrsbehörden werden Qualifikationsnachweise oftmals nur noch anerkannt, wenn sie nicht älter als 3 Jahre sind. Erfüllen Sie diese Anforderungen und halten Sie sich auf dem Laufenden. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (zum Seminar).

Projekte

Innovationspfad Teil 5

Seit Mai stellen wir in unserem Newsletter nützliche Soft- und Hardware für das Digitale Bauen vor. Viele der vorgestellten Werkzeuge und Programme können Sie auf dem Innovationspfad Digitales Bauen mit dem wir im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk auf Tour gehen, ganz praktisch selber erkunden und ausprobieren. Diesen Monat möchten wir unsere Reihe fortsetzen und näher auf ein paar Möglichkeiten eingehen, Pläne und Modelle effizient und effektiv zu erstellen, bearbeiten und nutzen: Software für die Bearbeitung und Erstellung von Plänen. Die Möglichkeiten reichen von schlanken Programmen zur Ermittlung von Materialmengen und Aufmaßen aus Plänen und Fotos, über Lösungen mit integrierten Produkt-Datenbanken für die Planung bis zu umfangreicher CAD und CAM Software. CAD steht dabei für Computer Aided Design und CAM für Computer Aided Manufacturing; zu Deutsch: Computer-unterstütztes Design bzw. Computer-unterstützte Herstellung. Solche Software ermöglicht es, aus digitalen Vermessungs- und Planungsdaten präzise Pläne und 3D-Aufmaße zu erstellen und das Ergebnis in visuell ansprechenden, fotorealistischen Bildern oder 3-D Panoramen zur Betrachtung auf dem Smartphone, Tablet oder PC zu generieren. Auch die Kommunikation mit anderen Gewerken kann erleichtert werden, weil Sie mit wenig Aufwand einfach Pläne erstellen können, die nur die relevanten Informationen für die Zusammenarbeit enthalten. Raffinierte Planungs- und Modellierungslösungen finden sich zum Beispiel in folgenden Programmen: digiplan, GRAVA , Vi-Soft Premium 3D, Dietrich’s 3D-CAD/CAM für Holzbau, Palette CAD und SEMA Visualisierungs-Software Bilder: Jeremy Levine* VR- und AR-Technologie VR-Brillen (VR steht für virtual reality = virtuelle Realität) können Sie nutzen, um 3D-Modelle tatsächlich „begehbar“ zu machen und der Kundschaft einen Einblick in das Ergebnis ihrer Arbeit zu erlauben, noch bevor Sie den ersten Stein gelegt bzw. mit dem Arbeit vor Ort begonnen haben. Wer die Brille aufsetzt, kann damit quasi in die Welt nach Vollendung des Bauwerks „eintauchen“ und darin bzw. darum herumlaufen. Das bringt einen hohen Spaß- und Erlebnisfaktor in die Bauplanung – nicht nur für die Auftraggeber. AR-Technologie (AR steht für augmented reality = erweiterte Realität) funktioniert über das Einblenden von 3D- Bildern von Objekten oder Menschen, ähnlich einem Hologramm per Brille in Ihrem Sichtfeld oder auf dem Smartphone oder Tablet. Die Nutzung AR-Technologie ist übrigens nicht nur für die Kundschaft spannend; auch bei der Kommissionierung, Bauarbeit und Wartung kann sie helfen: Beispielsweise können Anleitung per AR-Präsentationen erstellt werden oder Gesprächspartner von außerhalb auf die Baustelle „geschaltet“ werden, die auf ihrem Rechner das Gleiche sehen, wie Arbeiter*innen mit AR-Brille auf der Baustelle. Die Arbeit kann dann aus der Ferne angeleitet werden, während die Kolleg*innen die Hände freihaben, um Anweisungen direkt umzusetzen. Im diesen Videos von Futora-Marketing und begehungen.de können Sie sich anschauen, wie die Besichtigung des Bauwerks mit VR und AR Technologie funktioniert. VR- und AR-Brillen gibt es beispielsweise von den Anbietern: Oculus, HTC, Microsoft, Google und vielen Herstellern von Computern und Smartphones Entwickler, die Programme zur Nutzung von VR- und AR Technologien nach Ihren Wünschen erstellen, sind nebem Futora Marketing und begehungen.de zum Beispiel UReality, Transition Technology und Ubimax Mehr Informationen zum Innovationspfad und bereits vorgestellte Werkzeuge finden Sie hier: Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen *Bild-Titel von links nach rechts: Red Box – Rendering, Proposed Deck, Exploded Axonometric – Worm’s Eye View; alle veröffentlicht bei flickr unter creative commons lizenz 2.0

Projekte

Berufsstart Bau

Nutzen Sie als Betrieb die Möglichkeit, geeignete Auszubildende für ihren Betrieb zu finden Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk! Das BZB-Projekt Berufsstart Bau, das in Kooperation mit der SOKA-Bau und der Agentur für Arbeit/Job-Center umgesetzt wird, hat sich in den letzten Jahren als gutes Instrument erwiesen, geeignete Bewerber für freie Ausbildungsplätze in den Betrieben zu finden. Viele freie Ausbildungsplätze bei den Bauinnungsbetrieben konnten in der Vergangenheit durch die Inanspruchnahme von Berufsstart Bau besetzt werden. So hat beispielsweise ein BZB-Mitgliedsbetrieb drei gute Azubis für das jetzt begonnene Ausbildungsjahr durch Berufsstart Bau gefunden! Nunmehr wurde Berufsstart Bau als fester Bestandteil in die Projektlandschaft installiert! Nutzen Sie daher als Betrieb die Chance, schon jetzt geeignete Bewerber für 2019 zu finden. Wir unterstützen Sie! Ihr Vorteile: Komplette Beratung/Betreuung durch die BZB Unterstüzung bei der Findung von geeigneten Jugendlichen durch die BZB Gezielte Qualifizierung von Jugendlichen zur Vorbereitung auf die Ausbildung (6 -12 Monate) Lohnkostenzuschuss im Rahmen der Einstiegsqualifizierung (EQJ) durch die Agentur für Arbeit/Jobcenter Kostenübernahme für überbetriebliche Bildung (inkl. Fahrtkosten und ggf. Unterbringung) durch die SOKA-Bau Sprechen Sie uns an! Wir kümmern uns um die Details!

News

Neues Schuljahr – gute Chancen, schon jetzt einen Ausbildungsplatz für 2019 zu erhalten!

Das Schuljahr 2018 hat gerade begonnen. Für viele das letzte und entscheidende Schuljahr, bevor es in die Ausbildung geht. Wer noch nicht genau weiß, wohin die berufliche Reise gehen soll? Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk. Unter dem Motto „Nutze deine Chancen im Bauhandwerk! werden die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) im September 2018 auf vielen Berufsorientierungsbörsen vertreten sein, um junge Menschen, die sich für eine Ausbildung interessieren, erhalten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Los geht es: Berufsinformationstag der Stadt Willich Mittwoch, 19. September 2018, 08:30 Uhr – 13:30 Uhr Robert Schuman-Europaschule Kantstraße 2-6, 47877 Willich Wuppertaler Ausbildungsbörse 2018 Donnerstag, 20. September 2018, 11:00 Uhr – 18:00 Uhr Historische Stadthalle Wuppertal Ausbildungsmesse „Berufsstart 2018“, Mülheim/Ruhr Mittwoch, 26. September 2018, 09:00 Uhr – 14:00 Uhr Stadthalle Mülheim an der Ruhr Theodor-Heuss-Platz 1, 45479 Mülheim an der Ruhr Berufsinformationsbörse „Beruf konkret“ Donnerstag, 27.09.2018 und Freitag, 28.09.2018, 09:00 – 17.00 Uhr Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Medien Mönchengladbach

Weiterbildung

Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau nach aktuellem Stand der Technik

Der technische Fortschritt sowie Innovative Entwicklungen im Straßenbau lassen sich nicht aufhalten. Die Ausführung der Oberflächen unserer Verkehrsflächen gewinnt immer mehr an Bedeutung, Geräuscharmut und Sicherheit sind genauso gefordert wie die Umweltverträglichkeit. In unserem Lehrgang erhalten Sie einen Überblick über anforderungsgerechte Konzipierung, Konzeptumsetzung sowie fachgerechten Einbau von Asphalt. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (zum Seminar).

Weiterbildung

Richtig dämmen - aber wie?

Welche Dämmstoffe sind die richtigen für Ihre speziellen Anwendungsfälle? Was sagen der Brand- und der Schallschutz? Und wie vermeiden Sie Bauschäden? Die Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung im Baubereich setzt wesentliche Impulse und Kriterien für die Zukunft. Dies betrifft ebenfalls Baustoffe, die beim Neubau und bei der Sanierung verwendet werden (gerade bei der Fassaden- und Dachdämmung). Die erhöhten Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz durch die EnEV haben bei Außenbauteilen zu einem erheblichen Bedeutungsgewinn von Dämmstoffen geführt. Neben den klassischen und konventionellen Dämmstoffen auf Hartschaum- und Mineralfaserbasis wurden in jüngerer Vergangenheit eine Vielzahl neuer Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen oder Recyclingmaterialien entwickelt. Den Teilnehmern soll durch Wissensvermittlung Sicherheit für Dämmstoffe nahegebracht werden. Dies hilft Ihnen, sich auf dem Markt für Dämmstoffe zurechtzufinden. Zielgruppe sind alle Architekten, Ingenieure, Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz, Energieberater, Handwerker, Mitarbeiter von Wohnungsbaugesellschaften, Bau- und Planungsämtern sowie beratende Berufe, die sich mit Auswahl und Einsatz von Dämmstoffen befassen und den langlebigen und technisch optimalen Produkten gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen sind. Als besonderer Service können während des Seminars Fragen zu Ihren aktuellen Bauvorhaben hinsichtlich des Dämmstoffeinsatzes besprochen werden. Hierfür sollten dem Seminarleiter die Pläne und Fragen zwei Wochen vor Seminarbeginn vorliegen. Termin: 09.10.2018 Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website (Link zum Seminar).

Weiterbildung

Schimmel – Ursachen und Schadensbeseitigung

Pilzbewuchs auf Bauteiloberflächen ist in den vergangenen Jahren der häufigste Grund für Rechtstreitigkeiten auf Amtsgerichtsebene, bei denen Sachverständige mit der Ursachenfindung und Definition von erforderlichen Sanierungsmaßnahmen befasst werden. Jedoch hängt es nicht nur in gerichtlichen Verfahren, sondern auch im Auftrag von Wohnungsgesellschaften, privaten Bauherren oder Mietern von der fachlichen Kompetenz ab, ob die Ursachen für Pilzbewuchs korrekt diagnostiziert sowie die richtigen Maßnahmen zur Mangel- und Schadensbeseitigung beschrieben werden. Diese Kompetenz und das dazugehörige Wissen zu vermitteln, ist Aufgabe des angebotenen Lehrgangs (der darüber hinaus auch die angrenzenden Wissensgebiete streift, die für eine qualifizierte Problemlösung erforderlich sind). Die meisten Fragen der kontrovers diskutierten Problematik werden im Rahmen des Lehrgangs umfassend und leicht verständlich beantwortet. Auch die Möglichkeiten wirtschaftlicher Sanierung im Schadensfall werden ausführlich behandelt. Die abwechslungsreiche Darstellung des Stoffes wird ergänzt durch reichhaltige Bildvorführung aus dem Fundus des Referenten als Sachverständiger. Interessante Fragen der Lehrgangsteilnehmer sind erwünscht und werden sofort beantwortet. Schwerpunkte: Physikalische, chemische und biologische Grundlagen Baulicher Mindestwärmeschutz Stoffbedingte Wärmebrücken Zwei- und dreidimensionale Wärmebrücken Die Bedeutung von Desorption und Adsorption bei der Ursachenfindung Qualifizierte Ursachen- und Schadensbeseitigung Wohin bewegt sich die Rechtsprechung? Der kommende Termin im BZB Krefeld: 06.11.2018 Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website (Link zum Seminar).

Weiterbildung

Lehrgang: Qualifizierte Führungskraft

Der Fachbauleiter in der Instandhaltung von Betonbauwerken als Bindeglied zwischen sachkundiger Planung und der Baustelle. Die DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ fordert den Einsatz von qualifiziertem Personal sowohl für die Planung als auch für die Ausführung. Hier wird im Speziellen von einem Sachkundigen Planer, einer Qualifizierten Führungskraft und dem Baustellenfachpersonal, SIVV-Schein Inhaber, gesprochen. Im Entwurf der neuen DAfStb-Richtlinie „Instandhaltung von Betonbauteilen“ werden die Anforderungen an das Personal noch einmal konkretisiert. Auf jeder Baustelle in der Betoninstandhaltung muss eine geschulte, insbesondere handwerklich ausgebildete Fachkraft ständig anwesend sein. Dieser Nachweis wird grundsätzlich geführt durch die Bescheinigung des Ausbildungsbeirats „Schutz und Instandsetzung im Betonbau“ beim Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein E. V. (SIVV-Schein). Der Sachkundige Planer muss besondere Kenntnisse hinsichtlich des Erkennens und Bewertens von Schäden und Mängeln nachweisen können. Dieser Kenntnisnachweis kann durch Aus- und Weiterbildungen, die vom Ausbildungsbeirat „Sachkundiger Planer (SKP)“ festgelegt werden, geführt werden. Das Bindeglied zwischen der Baustelle und der Planung stellt die Qualifizierte Führungskraft dar. Sie ist zuständig und verantwortlich für die Ausführung der Arbeiten auf der Baustelle sowie für die erforderlichen Prüfungen im Rahmen der Eigenüberwachung. Die Qualifizierte Führungskraft muss in den Bereichen Technische Baubestimmungen, Instandsetzungsprinzipien, Instandsetzungsstoffe und Instandsetzungsmaßnahmen umfassende Kenntnisse nachweisen können. Des weiteren sind Kenntnisse in den Bereichen Qualitätssicherung, Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz, Beurteilung des Betonuntergrundes, Untergrundvorbereitung, Betoneigenschaften und Bewehrungseigenschaften unabdingbar. Der Lehrgang „Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung nach DAfStb-Richtlinie“ vermittelt in 3 Modulen a 2 Tagen das technische Fachwissen um als Qualifizierte Führungskraft nach der Instandhaltungs-Richtlinie tätig zu sein. Sie lernen bei renommierten deutschlandweit bekannten Experten. Initiatoren dieses innovativen Lehrgangs sind die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden-Württemberg u. Bayern e. V., die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Nordrhein-Westfalen e. V. sowie die Bildungszentren des Baugewerbes e. V., BZB Akademie. Er findet an den Standorten Krefeld, Berlin und Feuchtwangen statt Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website (Link zum Seminar). Anmeldungen können direkt von dort aus erfolgen.

Projekte

Neues aus SustainSME: Aufruf zur Studienteilnahme

Sehr geehrte Damen und Herren, wir arbeiten im Projekt „SustainSME – Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in KMU“ (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) daran, einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen der Baubranche durch ein innovatives Kompetenzmanagement fest zu verankern und die Gesundheitskompetenz aller MitarbeiterInnen zu steigern. Schließlich ist eine zielgerichtete Gesundheitsprävention und -förderung gerade in der Baubranche von herausragender Bedeutung. Die Projektarbeit erfolgt im Verbund durch das Fraunhofer IMW Leipzig, die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V. (ZWH), die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) sowie die beiden Pilotunternehmen Gebr. Hölscher Bauunternehmung GmbH und Gebr. Kickartz GmbH. Für die Zielsetzung unseres Projekts ist es wichtig, neben der Arbeit mit den beteiligten Pilotunternehmen auch Einblicke zu erhalten, die die Baubranche in ihrer Gesamtheit betreffen. Daher haben wir diese Umfrage konzipiert. Die Befragung thematisiert mögliche Treiber und Hemmnisse bei der Erweiterung von Kompetenzmodellen um Aspekte des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und möglichst viele Ihrer Mitarbeiter an der Studie teilnehmen würden. https://ls.imw.fraunhofer.de/index.php/192754?lang=de Vielen Dank!

Projekte

Social Media Tipps für Baubetriebe

Ein Tipp aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk - Digitales Bauen. Wer über die Digitalisierung des eigenen Betriebes nachdenkt, kommt am Thema Social Media nicht vorbei: Die „sozialen Medien“, also Plattformen, wie facebook, twitter, Instagram sowie eigene Blogs und Webseiten, können sehr effektiv genutzt werden, um Kundschaft und Nachwuchskräfte zu erreichen und dem Image eine Politur zu verpassen. Hier ein paar kleine Tipps, die bei einer solchen Politur helfen können: Sie wollen Ihre Webseite überarbeiten, wissen aber nicht so recht, was funktioniert und gut ankommt? Machen Sie einen gratis Check, dies bietet das eBusiness-Kompetenzzentrum für Sie an. Hier geht zur Information bzw. gleich zur Terminvereinbarung. • Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum „Gemeinsam digital“ hat für Sie ein Rezept erstellt, nachdem Sie Ihre Webseite optimieren können, damit sie von Suchmaschinen besser gefunden wird (das nennt man auch SEO, nach dem englischen: Search Engine Optimisation). Hier geht’s zum SEO-Rezept (PDF extern)! Sie wollen Mitarbeiter gewinnen und dazu aktiver auf facebook, twitter und co werden? Dann hat „Gemeinsam Digital“ auch noch 6 Tipps für die Mitarbeitersuche im digitalen Zeitalter für Sie. Lassen Sie die Kamera sprechen, um der Welt einen authentischen Eindruck Ihres Betriebes zu vermitteln! Sie fühlen sich nicht so wohl vor der Kamera oder auch dahinter? – Dann lassen Sie ihre Azubis einfach ran: Das NRW Transfer-Netzwerk vierpunkteins hat eine Kurzschulung für Azubis entwickelt, in der diese, mit dem mobilen Medienkoffer d.a.v.i.t. ausgestattet, geschult werden, kurze, medienwirksame Filmbeiträge zu erstellen und verbreiten.

Projekte

Talents4Construction

Unter Leitung des Berufsförderungswerkes der nordrhein-westfälischen Bauindustrie sind die BZB Krefeld Projektpartner dieses 18-monatigen Projektes zum Erfahrungsaustausch zum Thema Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung für die Bauwirtschaft. Dabei befasst sich dieses Projekt mit drei Hauptaspekten: Employering Branding – wie werde ich als Arbeitgeber so attraktiv, dass Fachkräfte und/oder Lehrlinge zu mir kommen Boomerang Hiring – wie kann ich gute Arbeitsbedingungen schaffen, um Ehemalige wiederkehren zu lassen Netzwerk Recruiting – wie kann man persönliche Netzwerke aktivieren, für eine Beschäftigung in der Bauwirtschaft Werbung zu machen? Es sollen sowohl Ansatzpunkte aus der Praxis wie auch wissenschaftliche Erkenntnisse im Projekt zum Tragen kommen. Neben den o.g. beiden deutschen Partnern besteht das Konsortium aus Partnern aus verschiedenen EU-Ländern, deren Erkenntnisse durchaus auch für den deutschen Markt nützlich sein könnten. Eine Kurzzusammenfassung finden Sie auch unter: Kurzzusammenfassung (PDF)

News

Unser Service für Sie! BZB Außendienst

Krefeld. Sie suchen für sich und Ihre Mitarbeiter spezielle Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote – vielleicht sogar als Schulung vor Ort? Sie bieten Praktika- und Ausbildungsplätze an und suchen geeignete Kandidaten! Sie haben Anregungen, Wünsche und vielleicht auch kritische Anmerkungen? Vielleicht brauchen Sie auch nur einen Ansprechpartner? Unsere BZB-Dienstleistung mit seinem Außendienst-Service hilft Ihnen weiter! Unser Hauptziel ist es, die Aus- und Weiterbildung bei unseren Kunden zu stärken und Sie im Bedarfsfall bei der Personalsuche und –entwicklung zu unterstützen. Ihr Betrieb hat somit immer einen Ansprechpartner, den er in allen wichtigen Fragen der Aus- und Weiterbildung kontaktieren kann. Der BZB-Vor-Ort-Service „Aus- und Weiterbildung“ kann jederzeit in Anspruch genommen werden.

Weiterbildung

Neue Fachplaner und Sachverständige im vorbeugenden baulichen Brandschutz

Brandschutzkonzepte bzw. Brandschutznachweise sind fester Bestandteil des Baugenehmigungsverfahrens der Länder und werden so Teil der Bauplanung. Um diese fachplanerische Aufgabe zu bewältigen braucht es vielfältiges Wissen in allen Facetten des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Seit Februar 2018 absolvierten die Teilnehmer, die den Lehrgang jetzt erfolgreich abgeschlossen haben, ein Pensum von 160 Stunden um sich mit den unterschiedlichen Themen, die ein Fachplaner beherrschen muss, vertraut zu machen. Gesetzliche Grundlagen und Vorschriften gehörten ebenso dazu wie baulicher, technischer und betrieblicher Brandschutz. Der Schwerpunkt der zukünftigen Tätigkeiten der Absolventen wird aber in der Erstellung von Brandschutzkonzepten und -nachweisen liegen und daher nahm dieses Thema einen großen Umfang im gesamten Lehrgang ein. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachplanern im Brandschutz ist weiterhin sehr groß. Um diese zu decken bieten die BZB im Herbst 2018 einen weiteren Lehrgang an. Ab dem 21.September 2018 findet das Seminar berufsbegleitend an 9 Wochenenden statt. Ende Januar 2019 findet dann die abschließende Zertifikatsprüfung durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin statt. Damit weisen sich die Absolventen als „Zertifizierte Fachplaner und Sachverständige des vorbeugenden, baulichen Brandschutzes“ aus und können das Ihren Auftraggebern durch ein Siegel belegen. Die Einzeltermine sind auf unserer Webseite veröffentlicht. Hier finden Sie auch weitere Informationen.

News

Baujob-Casting Sommer 2018

Unter dem neuen Konzept „Greenhouse“ bauten die Teilnehmer in vier Kleingruppen ein eigenes ökologisch konzipiertes Haus, vom Fundament bis zum Dach. Dabei lernten sie den Umgang mit zahlreichen unterschiedlichen Werkzeugen und Werkstoffen, sowie das Lesen von Bauzeichnungen. Innerhalb der Kleingruppen mussten sie mit ihren Teamkollegen zusammen arbeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Auf diese Weise wurden neben dem Erwerb von praktischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen gefördert. Am Ende des Projektes erhielt jeder Teilnehmer ein aussagekräftiges Zertifikat, in dem seine Leistungen dokumentiert und bewertet wurden. Mit diesem Dokument können die Teilnehmer bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten und zeigen, dass sie sich mit den interessanten und vielfältigen Berufen im Bauhandwerk auseinander gesetzt haben. Neben der praktischen Erprobung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten, wurde den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben sich intensiv mit ihren Zukunftschancen im Bauwesen auseinanderzusetzen. In intensiven Beratungsgesprächen wurden die individuellen Stärken und beruflichen Erfahrungen gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, um anschließend mit ihnen den Einstieg in ihre Karriere im Baugewerbe zu planen. Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, um den wachsenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen und der Bereich des Umweltschutzes sowie der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten. Die Beratungstätigkeit des BZB ist mit dem Ende des Baujob-Castings nicht abgeschlossen. Das Ziel ist es, den Teilnehmern eine Ausbildung im Handwerk zu ermöglichen. Sie werden auf ihrem Weg in das Berufsleben aktiv begleitet, d.h. sie finden im BZB einen verlässlichen Ansprechpartner und die Möglichkeit bei ausreichender Motivation in einen Ausbildungsplatz vermittelt zu werden. Fazit: Eine hochmotivierte Gruppe, die während der Sommerferien im BZB war. Einige Teilnehmer wird man in naher Zukunft wiedersehen, wenn ihre Ausbildung begonnen hat.

Projekte

Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4

Hier zwei weitere Gerätetypen, die auf dem Pfad mit von der Partie sein werden: Wärmebildkameras || Thermodetekoren Mit diesen Geräten können Sie mühelos Temperaturunterschiede oder schimmelgefährdete Stellen auffinden. So erkennen Sie z.B. einfach, wenn Fenster schlecht isoliert und Wände unzureichend gedämmt sind. Manche Geräte messen auch Raum- und Oberflächentemperaturen und Luftfeuchtigkeit und interpretieren die Werte zum Teil ganz automatisch. Zur Dokumentation stehen Ihnen in der Regel spezifische Apps der Hersteller zur Verfügung und auch das Auslesen der Daten in gängigen Formaten ist möglich. Das Produktvideo zeigt ein Beispiel vom Hersteller Bosch. Vergleichbare Geräte sind unter anderem von Fluke, FLIR, Black und Decker, Helect und iTG erhältlich.* Betonscanner Diese Scanner helfen Ihnen dabei, Objekte im Beton, wie etwa Bewehrungseisen, Kunststoffe, Holz, Kabel und Hohlräume aufzuspüren. Die Objekte werden über Radarantennen und Sensoren erkannt. Diese können mehrere Schichten „durchleuchten“ – teils bis zu 40 cm tief. Auf den Bildschirmen bekommen Sie 2D oder auch 3D-Farbbilder der Scanergebnisse angezeigt. Die Software zur Analyse ist meist im Lieferumfang enthalten, so dass Sie Daten einfach exportieren, Ergebnisse dokumentieren und archivieren und Berichte erstellen können. Betonscanner finden Sie unter anderem bei den Anbietern Hilti, Bosch und DeWalt.*    Fotos © Hilti Mehr Informationen zum Innovationspfad und bereits vorgestellte Werkzeuge finden Sie hier: Newsletter 07/2018 Newsletter 06/2018 Newsletter 05/2018 Was sonst noch im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk – Digitales Bauen geschieht, können Sie hier nachlesen. *Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.       Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Projekte

Wieder ein Jahr KAoA vorüber.

Zur Erinnerung: seit dem Schuljahr 2015/16 werden im Rahmen des Landesprogrammes Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA), eine NRW-Initiative zur beruflichen Orientierung und zur Förderung der Ausbildungsreife u.a. Potenzialanalysen für Schüler*innen, in unseren Häusern durchgeführt. Die angewandten Potenzialanalysen in den BZB sind das Talentbrücke-Verfahren sowie die Düsseldorfer Potenzialanalyse. Nach Abschluss der Potenzialanalyse folgen die Berufsfelderkundungen, in denen die Schüler*innen die Möglichkeit haben an drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei unterschiedliche Gewerke hineinzuschnuppern, um dann bei Bedarf ihre Kenntnisse im dreitägigen Praxiskurs zu vertiefen. Darüber hinaus können Schüler*innen, die neu zugewandert oder an eine KAoA-Schule gewechselt sind und noch keine Erstberufsorientierung erhalten haben, im Rahmen von KAoA-Kompakt alle drei Elemente kombiniert bei uns als Träger durchlaufen. Die verschiedenen Module von KAoA werden kontinuierlich vom Fördermittelgeber evaluiert. Alle Schüler*innen füllen z.B. am Ende der Potenzialanalyse einen Bewertungsbogen aus. Wir haben die erhobenen Daten standortübergreifend in Grafiken zusammengefasst und freuen uns natürlich sehr über folgendes Ergebnis:   Wie viele Schüler*innen wurden 2017/2018 an den verschiedenen Standorten mit einer Potenzialanalyse versorgt? Welche Schulformen sind standortübergreifend vertreten?   Die Vorbereitungen für die Potenzialanalysen 2018/2019 laufen schon auf Hochtouren: Einsatzpläne werden fertiggestellt, neues Material bestellt und eingeräumt und die Räume für den nächsten Schwung an Schüler*innen wieder hergerichtet. Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches KAoA 2018/2019 Schuljahr in Krefeld, Düsseldorf und Wesel! Jetzt gehen wir erstmal in den wohlverdienten Urlaub und wünschen allen einen entspannten Sommer.

Querbeet

Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung

Der 07.06.2018 stand im BZB Krefeld ganz unter dem Motto "Gesundheitsschutz". Rette Deine Haut war ein Schwerpunktthema. Um Auszubildende für die Gefahren durch UV-Strahlung zu sensibilisieren, führt die BG BAU in sechs Ausbildungszentren deutschlandweit die UV-Aktionstage durch. An 4 verschiedenen Stationen können die Auszubildenden dabei vieles selbst ausprobieren und Informationen dazu sammeln, wie sie "ihre Haut retten" können. Der Auftakt der Aktionstage fand bei uns im BZB Krefeld statt. Parallel zum UV-Aktionstag der BG Bau, wurde den Auszubildenden des 2. Lehrjahres das Projekt SUSTAIN SME (Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in klein- und mittelständischen Unternehmen) vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Herrn Murauer, präsentierten Frau Tan (ZWH) und Herr Hofmann (Fraunhofer IMW) den Auszubildenden die ersten Projektergebnisse in Form von neu entwickelten Informationsblättern zu den vier identifizierte Problemstellungen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, psychische Belastungen, saisonale Erkrankungen sowie Ernährung und Bewegung. Teile der sich noch in der Finalisierung befindlichen Studie zu Treibern und Hemmnissen bei der Implementierung des erweiterten Kompetenzmodells wurden ebenfalls vorgestellt. Die Auszubildenden wurden gebeten die Informationsblätter in Form eines Fragebogens zu bewerten und ihr eigenes digitales Verhalten zu beurteilen. Vielen Dank an alle Teilnehmer für die tatkräftige Unterstützung! Ziele des Projektes SustainSME Das Projekt SustainSME verbindet Gesundheitskompetenz und Prävention, um neue digitale Werkzeuge zu entwickeln. Aufbauend auf einer Analyse konkreter Bedarfe im Bauhandwerk entsteht ein Verfahren, mit dem Einzelbetriebe Gesundheitsprävention implementieren und ihre Gesundheitskompetenz steigern können. In der Pilotphase werden die Instrumente evaluiert und auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft. Foto: © juefraphoto/Fotolia

Weiterbildung

Zertifizierte Brandschutzfachkraft – Erfolgreicher Lehrgangsabschluss

Dazu gehören ebenso das Wissen über Gesetze, Verordnungen und DIN-Vorschriften, die den Brandschutz relevant sind, wie auch praxisbezogenes Anwenderwissen, um der Brände durch bauliche Maßnahmen zu verhindern und deren Ausbreitung räumlich zu begrenzen. Da das BZB Krefeld über ein Brandschutzzentrum verfügt, indem eine Vielzahl von Exponaten des vorbeugenden, baulichen Brandschutzes ausgestellt sind, konnten die Teilnehmer vor-Ort den Brandschutz im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Durch diese Ausstellungsstücke kann sehr gut und anschauliche der Ausbau und die Wirkungsweise von z. B. Brandschutzwänden, Brandschutzklappen oder –türen erläutert werden. Nach bestandener Prüfung v. l .n .r. Matthias Jansen, Mike Schubert, Bernd Bißmann (vorne), Ingo Pusch, Marco Albrecht (mitte), Petru Cesenco, Markus Bechtmann, Daniel Grabowski, Thorsten Eichholz (hinten) Diese Qualifikation richtet sich an Meister, Vorarbeiter und Gesellen der Hoch- und Ausbaugewerke, die den baulichen Brandschutz operativ auf der Baustelle umsetzten. Der Zertifikatsabschluss des eingesetzten Personals signalisiert dem Auftraggeber die fachlich kompetente Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen und stellt somit für die entsendende Firma einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern dar. Die Bildungszentren des Baugewerbes bieten diesen Lehrgang dreimal pro Jahr an. Der nächste Termin findet vom 19. bis 24. November 2018 statt. Hier geht´s zum Lehrgang.  Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Ausbildung

2. Lehrlings - Mobilität auf die französische Insel La Reunion

In den 3 Wochen Aufenthalt erlebt man Ausbildung, Betriebspraktikum und betreute Freizeit. Partner vor Ort ist das Berufsgymnasium Le Horizon in St. Denis. In der ersten Hälfte wird eine Projektarbeit in der Schule durchgeführt. In der 2 .Hälfte macht man auf einer Baustelle ein Praktikum. An den Wochenenden, Freitagnachmittag bis Sonntagabend, wird die Insel erkundet. Strände, Berge, Vulkane und tropisch anmutende Wälder gibt es zu erkunden. Man lernt Land, Leute, Kultur und die Arbeitsweisen dort kennen und kann viel Erfahrung und ein wahrscheinlich einmaliges Erlebnis mit nach Hause nehmen. Es können insgesamt 10 Lehrlinge teilnehmen. Begleitet wird die Gruppe durch einen Ausbilder der BZB und einen Sprachbegleiter. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Bus nach Paris und von dort weiter mit dem Flieger über 10.000 km nach La Reunion. Die Unterbringung erfolgt in einem einfachen aber sauberen Hotel in St.Denis, Vollverpflegung erfolgt ebenfalls vor Ort. Da die Mobilität durch das Deutsch-Französische Sekretariat finanziert wird, entstehen für die Reise, Unterkunft, Verpflegung und betreutes Freizeitprogramm keine Kosten. Taschengeld ist Sache des Lehrlings. Aufgrund der hohen Reisekosten von ca. 1.000€ ist mit der Aufnahme in die Mobilität eine Sicherheit von 150,00€ pro Lehrling zu hinterlegen. Diese wird nach der Mobilität zurückerstattet. Vor Ort findet Sprachunterricht Französisch statt, um ein paar einfache Begriffe für den Alltag kennenzulernen. Natürlich sind Sprachkenntnisse in Französisch oder Englisch von Vorteil aber kein Muss. Es können sich Lehrlinge ab 18 Jahre, deutscher Nationalität (das sind die Austauschkriterien), mit Interesse und Motivation für ferne Länder, andere Kulturen und Arbeitsweisen bewerben und mit mindestens guten Bewertungen in der ÜLU, keine bzw. wenig Fehlzeiten und gutem Sozialverhalten bewerben. Darüber hinaus muss der Teilnahme durch den Ausbildungsbetrieb schriftlich zugestimmt werden. Bewerbungen sind ausschließlich auch per Email mit Lebenslauf und Anschreiben an lareunion@bzb.de zu schicken. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2018. Am Donnerstag, 19.07.2018, findet um 15.00 Uhr eine Informationsveranstaltung für interessierte Lehrlinge des jetzigen 1. Lehrjahres im BZB Krefeld im Raum 415 statt. Die Ausbildungsbetriebe sind ebenfalls willkommen. Besprechen Sie Ihre Teilnahme mit ihrem Ausbilder im BZB. Foto: © A. Karnholz/Fotolia

Projekte

Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3

Im Newsletter 05/2018 haben wir Ihnen 3D Rotationslaser vorgestellt. Hier ein paar weitere Messgeräte, mit denen Sie Präzisionsarbeit leisten und Zeit sparen können. Handliche Entfernungsmessgeräte Sollte Ihnen ein solcher 360° Laser „eine Nummer zu groß“ sein, können Sie von kleineren Entfernungsmessgeräten Gebrauch machen, die ebenfalls mit Laser arbeiten. Es gibt sie bei einer Fülle von Anbietern in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Längen, Flächen, Volumen und Neigungen erfassen auch diese handlichen Geräte in der Regel problemlos, schnell und sehr präzise mit dem Laserstrahl. Sie kommen meist mit eigener Software oder Apps, in denen Sie zum Beispiel digitale Grundrisse erstellen, bestehende Grundrisse importieren und bearbeiten und das Arbeitsresultat exportieren können. Die Daten können auf das Smartphone oder Tablet übertragen werden und in Formaten ausgelesen werden, die mit gängigen Programmen für CAD (Computer Aided Design, zu deutsch: Computer-unterstütztes Design) und BIM (Building Information Modeling, zu deutsch: Baudaten-Modellierung) kompatibel sind. {gallery}KDH/Messgeraete{/gallery} Bilder: © Bosch  Drohnen Drohnen bieten sich im Bau besonders an, um schwer zugängliche und schwer vermessbare Objekte, Gebäude und Landschaften präzise aus der Luft zu erfassen. Sie sind mit Kameras ausgestattet, mit denen sie während des Fluges Bilddaten sammeln. Aus den Bilddaten können Sie dann 3D-Modelle für Außenansichten und Innenräume erstellen, die sich mit CAD Programmen generieren lassen. Daraus lassen sich wiederum maßstabsgerechte Vermessungen ableiten oder für die Kundschaft attraktive fotorealistische Abbildungen erzeugen. {gallery}KDH/Drohnen{/gallery} Bilder: © Bergische Universität Wuppertal  Diese Werkzeuge interessieren Sie? Im Mai und Juni hatten wir bereits Werkzeuge vorgestellt. Klicken Sie mal rein. Was sonst noch im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk - Teilbereich Digitales Bauen geschieht, können Sie hier nachlesen.       Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Weiterbildung

„Neuer“ Lehrgang im BZB Wesel - PMBC

Für die Abdichtung erdberührter Bauteile sind die Teile 1 und 3 der DIN 18 533 von wesentlichem Interesse. Daher wird die bekannte Richtlinie "Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB)" der Deutschen Bauchemie e. V. überarbeitet. Die überarbeitete Version für die PMBC DIN 18533 steht voraussichtlich ab Ende 2018 zur Verfügung. Die Gebäude-Versicherer planen zukünftig Feuchteschäden durch Sicker- oder Grundwasser nur noch versichern, wenn die PMBC-Abdichtung von einem PMBC-Fachbetrieb / PMBC-Fachverarbeiter mit einem dafür zugelassenen Material hergestellt wurde. Weisen Sie Ihre Auftraggeber (Einfamilienhäuser / kleinere Mehrfamilienhäuser) darauf hin, dass sich geprüfte Ausführungsqualität damit für den Auftraggeber bezahlt macht. Da in der neuen DIN 18 533 weitreichende Änderungen eingeflossen sind, wird es keine einfache Umschreibung auf dem Abdichtungsschein (PMBC) geben. Damit Sie sich auf dem aktuellen Stand befinden, bieten wir Ihnen den zweitägigen PMBC Lehrgang an. Alle Termine finden Sie hier. Falls Sie Fragen haben sollten, sprechen Sie mich an.

Projekte

Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour

Die Roadshow macht zu folgenden Terminen an diesen Orten halt: 30.08.2048 Cottbus 08.10.2018 Stuttgart 23.10.2018 Berlin 29.10.2018 Bielefeld 09.11.2018 Freiburg 12.11.2018 Kaiserslautern 19.11.2018 Düsseldorf Hier geht es zu weiteren Informationen zum Innovationspfad und zur Online-Anmeldung! https://www.bzb.de/projekte/nationale-projekte/digitales-bauen Zwei der Werkzeuge, die mit dem Innovationspfad auf Tour gehen werden, haben wir schon letzten Monat vorgestellt. Hier einige weitere, sinnvolle digitale Begleiter für den Bau-Alltag:   Apps und Software für die Baustellendokumentation Viele Apps und Programme für den PC bieten Möglichkeiten, das Arbeitsleben digital zu erleichtern, ohne gleich eine komplexe Digitalisierung aller betrieblichen Abläufe zu erfordern. Oft können Sie auch als Erweiterungen in bestehende Systeme eingebunden werden und erlauben einen Daten-Transfer zu anderen Planungs- und Verwaltungs-Werkzeugen. Wollen Sie eine einfache, schlanke Baustellendokumentation via Foto, können Sie zum Beispiel die Foto-App obob nutzen. Damit können Sie Baustellen-Fotos synchron im Team verwalten und mit Zusatzinformationen versehen. Dabei übernimmt die App automatisch viele Eingaben, die Sie sonst manuell machen müssten, wie etwa die Zuordnung eines Fotos zu den zugehörigen Adressdaten. Über die App sind Sie jederzeit mit dem Büro verbunden und können sich problemlos mit anderen Gewerken vernetzen. Wenn Sie lieber ein umfangreicheres Bautagebuch per App führen wollen, sind Anwendungen wie 123erfasst, die Digitale Bauakte von Datengut oder das Digitale Bautagebuch von Bauskript-Software vielleicht interessant für Sie. Diese Apps bringen zum Beispiel Funktionen zur Foto-Dokumentation, Protokollierung von Personal-, Material- und Maschinen-Einsatz, Wettererfassung und Adressbücher mit. Im Büro lassen sich die Informationen dann weiterverarbeiten und zum Beispiel Übersichten über Ihre Baustellen erstellen oder die Einsatzplanung und Lohnabrechnung erledigen. Ihre Daten können Sie meistens als PDF-Datei und/oder im CSV Format exportieren. Oftmals lassen sich Daten über eine CSV Schnittstelle auch importieren. {gallery}KDH{/gallery} Tablets im Arbeitsalltag … Die Idee ist schön und gut; aber auf der staubigen Baustelle, wo nicht unbedingt die besten Bedingungen zum Umgang mit empfindlichen Geräten herrschen muss vielleicht etwas Robusteres her. Arbeitstaugliche Tablets, speziell für den Outdoor-Arbeitsalltag gibt es zum Beispiel von den Herstellern teXXmo, Zebra, RugGear und Logic-Instrument. Auch wohlbekannte Anbieter „ordinärer“ Tablets haben oft robustere Varianten im Angebot. Sie kommen in einem Design, dass Stürze und einen groberen Umgang verkraften kann. In der Regel sind sie solide ummantelt, all-Wetter-tauglich und auch bei Regen noch gut zu bedienen. Im Idealfall haben sie auch ein passives Kühlsystem, das dem Baustellenstaub trotzen kann. Diese robusten Tablets können Sie mit einer zielgerechten Ausstattung an Ihre spezifischen Ansprüche und Arbeitsumgebungen anpassen. Kameras für die Baustellendokumentation und Kommunikation etwa, sind Standard bei den Geräten. Nützliche Anwendungen, wie zum Beispiel eine Video-Anruf Funktion oder ein Scanner für das Lesen von Barcodes und RFID-Chips (Radiowellenerkennung), können Sie nach Belieben installieren. Die Hersteller bieten meist auch eine professionelle Beratung für die Auswahl der Ausstattung an. Freuen Sie sich auf den nächsten Newsletter mit neuen digitalen Werkzeugen oder melden Sie sich gleich an, unter: www.bzb.de/projekte/nationale-projekte/digitales-bauen. Foto: ©stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Projekte

Refutools Mutiplikatoren Event

Die Veranstaltung wurde von den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. koordiniert und mit der Unterstützung von Peter Dohmen (Projektleiter) von dem Westdeutschen Handwerkskammertag durchgeführt. Eingeladen waren unterschiedliche Organisationen aus NRW, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Die Vertreter von Bildungszentren und staatlichen Institutionen machten sich ein Bild über die im Projekt entwickelten Produkte. Insgesamt sind vier Produkte entwickelt worden: Integration Guide: Webbasierte APP für Smartphones mit Informationen zum Alltagsleben für Flüchtlinge Pädagogisches Theater: Aufarbeitung relevanter Verhaltensweisen für Flüchtlinge in den Projektpartnerländern Brettspiel: Spielerisches Kennenlernen von Softskills, die für eine gesellschaftliche Integration in den Projektpartnerländern von Bedeutung sind Curriculum: Vermittlung niederschwelliger beruflicher Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse im Bauhandwerk Es war eine sehr lebendige und produktive Veranstaltung mit vielen Anregungen und Diskussionen. Die BZB und der WHKT möchten sich nochmals sehr herzlich für das Interesse und die konstruktive Mitarbeit bei allen Teilnehmern bedanken. Nähere Informationen zu den vorgestellten RefuTools Produkten, die Präsentation der Veranstaltung sowie weitere Infos zum Projekt „RefuTools“ finden Sie auf der Webseite www.whkt.de/refutools/.

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Datenschutzinformation

Die DSGVO soll den einheitlichen Schutz der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen in Bezug auf die Verarbeitung ihrer Daten sicherstellen und einheitliche Datenschutzregeln im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) schaffen. Zusätzlich hierzu sind lokale nationale Regelungen angepasst worden, die in diesem Zusammenhang ebenfalls Beachtung finden. Die DSGVO gilt für alle Unternehmen mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb des EWR, sofern deren Verarbeitungstätigkeiten im Zusammenhang damit stehen, natürlichen Personen im EWR Warenlieferungen und Services anzubieten oder das Verhalten natürlicher Personen im EWR zu beobachten. Auch die BZB begrüßen die Veränderungen durch die DSGVO und die nationalen Anpassungen. In Zusammenarbeit mit unserem externen Datenschutzbeauftragten haben wir u.a. unsere internen Verfahrensanweisungen und die Datenschutzbestimmungen aktualisiert. Unter dem folgenden Link können Sie die aktuelle Version der Datenschutzbestimmungen einsehen: www.bzb.de/datenschutz. Wir gehen davon aus, dass das auch Ihren Interessen zum Datenschutz entspricht und Sie hiermit einverstanden sind. Wir bitten um Mitteilung an info@bzb.de, falls dies nicht der Fall sein sollte. Foto: © psdesign1/Fotolia

Projekte

Projektworkshops für Schüler/innen der Sekundarstufe II

Diese Projektworkshops sollen so gestaltet werden, das sie Schülerinnen und Schüler ansprechen, die sich für einen beruflichen Werdegang mit dualer Ausbildung und höherer Berufsbildung für eine berufliche Führungsposition in einem kleinen und mittleren Unternehmen interessieren. Ziel ist es, die Jugendlichen im Rahmen eines praxisnahen Projekts handlungsorientiert mit technisch planerischen Führungsaufgaben wie sie typisch sind in kleineren und mittleren Unternehmen vertraut zu machen. Die BZB planen insgesamt 12 Projektworkshops im Fachbereich Bauwirtschaft mit Schüler/Innen von Schulen mit denen die BZB bereits im Landesprogramm „Kein Abschluß ohne Anschluß“ (KAoA) zusammenarbeiten. An den Projektworkshops, die nach den Sommerferien starten und bis Ende 2018 durchgeführt werden, können jeweils 12 Schüler/Innen und 144 insgesamt teilnehmen. Das Interesse der Schulen ist groß. Zur Zeit wird die Konzeption für diese anspruchsvollen Projektworkshops bearbeitet. Foto ©GaudiLab/Fotolia

Querbeet

Fachkräftemangel – Was kann ich als Betrieb tun?

Wenn es keine Fachkräfte gibt, muss man entweder ausbilden oder eigene Mitarbeiter durch eine Weiterbildung zur Fachkraft machen. Darüber hinaus können Unternehmen Menschen ohne Berufsabschluss als teilqualifizierte Bauhelfer beschäftigen, um das Personal im eigenen Unternehmen zu verstärken und andere Mitarbeiter zu entlasten. Und hier setzen gleich zwei Förderprogramme der Bundesagentur für Arbeit an! Zum einen kann man eigenes Personal weiterbilden und zum anderen kann man arbeitslose Geflüchtete einstellen und weiterbilden. Wegebau Mit diesem Programm der Bundesagentur für Arbeit können Umschulungen und Weiterbildungen im Rahmen bestehender Arbeitsverhältnisse gefördert werden. Voraussetzung für die Förderung einer Umschulung ist, dass sie mindestens 16 Monate dauert und zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss führt.Der/die geförderte Arbeitnehmer/-in muss geringqualifiziert sein. Dies bedeutet, dass entweder kein verwertbarer Berufsabschluss vorliegt oder der/die Arbeitnehmer/-in mindestens vier Jahre in einer un- oder angelernten Tätigkeit gearbeitet hat.WICHTIG: Zielgruppe des Programms sind geringqualifizierte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. Bei Umschulungen und berufsanschlussfähigen Teilqualifizierungen werden die Lehrgangskosten in voller Höhe erstattet. Darüber hinaus kann der Arbeitgeber einen Arbeitsentgeltzuschuss für seinen freigestellten Mitarbeiter zwischen 50 und 100 Prozent erhalten. Weiterbildungen zur Anpassung oder Erweiterung der beruflichen Kenntnisse müssen mindestens vier Wochen dauern. Die Lehrgangskosten werden in Höhe von 50 bis 100 Prozent übernommen. Die Förderung ist abhängig von der Betriebsgröße und dem Alter des Beschäftigten. Grundsätzlich wird aber gefördert, wenn der Betrieb unter 250 Beschäftigte hat. Also fast jeder Betrieb des Handwerks. KommitMit dem Förderprogramm "Kommit" sollen Menschen mit gesichertem Aufenthaltsstatus und Asylanten die Chance erhalten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen und parallel eine fachliche Weiterbildung zu absolvieren. Die BA fördert Unternehmen, die Menschen aus diesem Personenkreis einstellen durch Arbeitsentgeltzuschüsse und Pauschalen zur Sozialversicherung für die weiterbildungsbedingten Freistellungszeiten und trägt die Kosten für die berufsfachliche Weiterbildung, z.B. in einer Teilqualifizierung. Die hier vorgestellten Förderprojekte sollen sie als Handwerksunternehmen dabei unterstützen, kurzfristig Arbeitskräfte zu finden und diese auch fachlich zu qualifizieren. Sogar bis zum anerkannten Berufsabschluss, also zur Fachkraft. Die BZB beraten Sie gerne. Wir haben auch direkt die passenden Qualifizierungsangebote. Foto ©kamasigns/fotolia

Ausbildung

Mobilität von der Berufsschule L’Horizon aus La Reunion

Die 8 jungen Männer und 2 Frauen waren vom 3. bis zum 27. April bei den Bildungszentren des Baugewerbes e.V., um in den 4 Wochen durch ein abwechslungsreiches Programm aus Training, Besichtigungen, Ausflüge und Baustellenpraktika, Arbeitskultur und Land und Leute kennenzulernen. In den ersten beiden Wochen waren die Bauschüler zum Training bei den Fliesenlegern, Maurern und Stahlbetonbauern im BZB Düsseldorf. Zwischendurch besuchte man Baumaßnahmen auf dem Gelände der Uni Kliniken in Düsseldorf und die DASA in Dortmund. An den Wochenenden wurden die Städte Düsseldorf und Köln besichtigt und bei einer Kanutour „Teamwork“ auf der Ruhr in Mülheim geprobt. In der zweiten Hälfte ging es dann auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau bei Unternehmen aus Krefeld, Duisburg und Düsseldorf. Trotz fehlender Sprachkenntnisse kamen die überaus motivierten und interessierten Franzosen überall gut mit und bei den Beteiligten gut an! Untergebracht waren die Bauschüler und die Betreuer im Theodor Fliedner Internat in Düsseldorf Kaiserswerth, wo sie sich sehr gut aufgehoben fühlten. Besonderen Dank wollen wir den Bauunternehmen aussprechen, die sich trotz fehlender Sprachkenntnisse bereit erklärt haben, die Bauschüler für ein 8 tägiges Praktikum aufzunehmen: 1. Gebrüder Kickartz GmbH in Krefeld 2. Billstein Bauunternehmen GmbH und CoKG in Krefeld 3. TT Mauern und Bauen GmbH in Duisburg 4. Georg Lamping Bauausführung GmbH in Düsseldorf 5. Bauunternehmung Kurt Neumann e.K. in Duisburg Der Gegenbesuch mit 10 Lehrlingen des 2. Abj. ist für November 2018 geplant. Interessierte Lehrlinge können sich ab Juni bewerben. Gesonderte Infos erfolgen zeitnah.

Weiterbildung

„Qualifizierter Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton“

Nach fünf Tagen intensiver Wissensvermittlung durch erfahrene Referenten und Vertiefung des Erlernten durch eine umfangreiche Gruppenarbeit konnten nach bestandener Abschlussprüfung eine Dame und zwölf Herren das aussagekräftige Zertifikat in Händen halten. Dieser erstmalig im BZB durchgeführte Lehrgang beruht auf der im August 2017 in Kraft getretenen AwSV, die die Planung von Anlagen im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nur durch einschlägig qualifizierte Fachleute zulässt. Unter fachlicher Leitung und in Zusammenarbeit mit der Sachverständigenorganisation envisafeExperts bieten die BZB diese Qualifizierung für Ingenieure und Absolventen naturwissenschaftliche Studiengänge mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen an. Wegen der großen Nachfrage sind bereits zwei weitere Seminartermine im BZB Krefeld geplant: 25.06. - 29.06.2018 17.09. - 21.09.2018 Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.

Weiterbildung

Gute Chancen für Baustellenführungskräfte – Poliere sind Mangelware

Mit einer Qualifikation zum Geprüften Polier oder Werkpolier gehören diese bereits nach einer Weiterbildungszeit von einen bzw. einem halben Jahr, zum gesuchten und begehrten Kreis der Baustellenführungskräfte auch verbunden mit einem besseren Gehalt. Ab 11. September 2018 bietet die Akademie der Bildungszentren des Baugewerbes an ihrem Standort in Krefeld den Fortbildungslehrgang zum Geprüften Polier / Werkpolier für den Bereich Hochbau / Tief- und Straßenbau in kombinierter Voll- und Teilzeitform an. Das Konzept garantiert maximale Flexibilität für den Teilnehmer ebenso wie für den entsendenden Unternehmer durch: die berufsbegleitende Teilnahmemöglichkeit, da der Lehrgang zweimal in der Woche abends und an Samstagen stattfindet. die Durchführung des Vollzeitunterrichts in der „Schlechtwetterzeit“ den modularen Aufbau des Lehrgangs, bei dem die Qualifikation zum Werkpolier auf den Lehrgang „Geprüfter Polier“ unter Anrechnung der gesamten Stundenzahl anerkannt wird. Interesse? Am 05.07.2018 findet im BZB Krefeld für alle Interessierten eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Lehrgang statt. Bitte melden Sie sich dazu mit dem Anmeldebogen an. Die Lehrgangsausschreibung finden Sie hier. © Nestor/fotolia

Projekte

Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen

An verschiedenen Stationen, die an typische betriebliche Abläufe angelehnt sind, können Sie schnuppern, was der Markt bietet und ausprobieren, wie Sie Geräte und Software sinnvoll einsetzen können. Hier nun 2 Beispiele, in den nächsten Newslettern folgen weitere: 3-D Scanner – Vermessung digital Mit einem 3-D Scanner können Sie Raum-Abmessungen präzise mit dem Laser erfassen und daraus in wenigen Minuten ein Aufmaß und eine 360° Aufnahme erstellen. Die Daten werden dann per USB Stick oder WLAN an Software-Programme übermittelt, mit denen Sie z.B. Ihre Mengenermittlungen für Planung und Bau anpacken können, oder 3-D Räume modellieren können. Dafür können Sie Software benutzen, die computerunterstütztes Design beherrscht (kurz CAD „Computer Aided Design“). Die Produktvideos unten vermitteln einen guten Eindruck darüber, wie das Arbeiten mit so einem Scanner funktioniert. Vergleichbare Angebote zu den darin gezeigten Geräten gibt es beispielsweise auch von Faro, Laserscanning Europe und Hilti. Meistens bringen sie die CAD-Software gleich mit.    Auto-ID: „Tags“ am Bau Tags (sprich: „Tägs“) oder Transponder sind elektronische Markierungen, die Ihnen vielleicht bekannt sind, wenn Sie Ihr Haustier haben chippen lassen. Sie enthalten Informationen, die mit entsprechender Gerätschaft über Radiowellen (RFID = radio-frequency identification) gelesen werden können und lassen sich auf vielfältige Weise im Bau einsetzen, zum Beispiel mit einer Baustation: Die Baustation ist ein Automat mit Werkzeugen und Geräten, welche mit einem Tag bestückt sind. Mitarbeiter*innen besitzen einen Ausweis, mit dem sie sich an der Station autorisieren können, um entsprechende Gerätschaft zu entleihen. Das System erkennt dann, wer Zugang zu welchem Werkzeug hat, wer es wo und wie lange nutzt und wann es mal wieder an der Zeit ist, das Gerät zu warten oder auszutauschen. Die Daten werden gleich mit in einem integrierten Warenwirtschafts- und Abrechnungssystem verarbeitet.   Wo der Innvoationspfad stoppt, erfahren Sie im nächsten Newsletter. Bei Fragen zum "Schaufenster Digitales bauen" wenden Sie sich gerne an: Foto: © Sergey Nivens/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

News

Teamarbeit beim Baujob-Casting in den Osterferien

In sechs Kleingruppen bauten die Teilnehmer ein eigenes Haus, vom Fundament bis zum Dach. Dabei lernten sie den Umgang mit zahlreichen unterschiedlichen Werkzeugen und Werkstoffen, sowie das Lesen von Bauzeichnungen. Innerhalb der Kleingruppen mussten sie mit ihren Teamkollegen zusammen arbeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Auf diese Weise wurden neben dem Erwerb von praktischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen gefördert. Am Ende des Projektes erhielt jeder Teilnehmer ein aussagekräftiges Zertifikat, in dem seine Leistungen dokumentiert und bewertet wurden. Mit diesem Dokument können die Teilnehmer bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten und mögliche schulische Defizite ausgleichen. Neben der praktischen Erprobung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten, wurde den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben sich intensiv mit ihren Zukunftschancen im Bauwesen auseinanderzusetzen. In einstündigen Beratungsgesprächen wurden die individuellen Stärken und beruflichen Erfahrungen gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, um anschließend mit ihnen den Einstieg in ihre Karriere im Baugewerbe zu planen. Mithilfe des Castings sucht das BZB qualifizierten Nachwuchs, um den wachsenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen und der Bereich des Umweltschutzes sowie der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten. Die Beratungstätigkeit des BZB Düsseldorf ist mit dem Ende der Maßnahme nicht abgeschlossen. Das Ziel ist es, den Teilnehmern eine Ausbildung im Handwerk zu ermöglichen. Sie werden auf ihrem Weg in das Berufsleben aktiv begleitet, d.h. sie finden im BZB einen verlässlichen Ansprechpartner und die Möglichkeit bei ausreichender Motivation in einen Ausbildungsplatz vermittelt zu werden. Fazit: Eine hochmotivierte Gruppe, die während der Osterferienzeit im BZB war. Einige Teilnehmer wird man in naher Zukunft wiedersehen, wenn ihre Ausbildung begonnen hat. Für diejenigen, die auch noch auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten, findet im Sommer in der Zeit vom Mo., 16.07.2018 bis zum Freitag, 20.07.2018, das Sommer- Casting statt. {gallery}Bjc_2018{/gallery}

Projekte

Ihre Mitarbeit ist gefragt!

Dies bezieht sich insbesondere auf Bauleiter, die in geeigneter Weise aus- und weitergebildet werden und Kenntnisse im Umgang mit Bauabfällen und entsprechenden Prozessen haben sollen. Gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union, sind die Bildungszentren des Baugewerbes Partner eines Konsortiums, welches aus 5 Organisationen aus 5 Ländern besteht. Das erste Ziel des CODESMA-Projektes (COnstruction and DEmolution waste management training for Site MAnagers) ist, die Berufsbildung für Bauleiter im Bereich der Bauabfallsanierung zu ergänzen. Es soll ein neuartiges Lernangebot zur Verbesserung der Kompetenz im Abfallmanagement beim Bauen & Abriss entwickelt werden. Dieses bezieht sich auf die Identifikation von Bauabfällen, Trennung und Sammlung an der Quelle. Es sollen offen zugängliche Bildungspraktiken wie z.B. ein offener Online Kurs entwickelt und nach EU-Zertifizierungs- und Standardisierungsmodellen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. WIR MÖCHTEN SIE UM IHRE MITARBEIT BITTEN! Um die dabei notwendigen Fertigkeiten für Baustellenleiter zu erfassen, welche im Abfallmanagement beim Bauen und Rückbauen wichtig sind und um die Qualität und Relevanz zukünftiger Weiterbildungsinhalte optimal zu gestalten, würden wir uns sehr freuen, wenn sie sich 10- 15 Minuten Zeit nehmen würden um die Fragen der angehängten Studie zu beantworten. Dazu benutzen Sie bitte den nachfolgenden Link: https://coventry.onlinesurveys.ac.uk/codesma-io1-t1-ger Vielen Dank für Ihre Mithilfe.  Foto: © mmphotographie.de/Fotolia

Weiterbildung

Gratulation zum 500. Sachkundigen Planer beim BZB

In den 63 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kam selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. Das Referentenfeld um Prof. Raupach, ist sich einig, dass dieser in den nächsten Lehrgängen auch noch ausgebaut werden soll. Im Block 1 wurden die Teilnehmer zuerst durch die Referenten Herr Dr. Hintzen, Herr Prof. Walther und Herr Dr. Brauer in den Grundlagen der Technischen Baubestimmungen, der Bewehrungs- und Betoneigenschaften sowie den Korrosionsprozessen geschult. Herr Prof. Raupach als Obmann der neuen Instandhaltungsrichtlinie übernahm es am Mittwoch den Teilnehmern die neuen Instandsetzungsprinzipien und –verfahren sowohl theoretisch als auch anhand von Beispielen näher zu bringen. In den folgenden Tagen haben dann Herr Dr. Schwamborn die Instandsetzungsprodukte und –systeme, Herr Dr. Gläser die Untergrundvorbereitung und Instandhaltungskonzepte, sowie erneut Herr Dr. Brauer die Themen Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz und Verstärken von Betonbauteilen behandelt. Abgerundet wurde die Woche durch den Vortrag von Herrn Prof. Petersen mit einem stark praxisorientierten Vortrag zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen. Im 2. Block wurde von unserem Prüfungsausschussvorsitzenden Herrn Dipl.-Ing. Bludau die Themen Ausführungsplanung und Qualitätssicherung behandelt, ehe es in die Prüfung ging. Diese besteht aus einer schriftlichen Prüfung in 2 Teilen am Mittwoch, sowie einer mündlichen Prüfung am Donnerstag, so das am Donnerstag Nachmittag die Teilnehmer mit Ihrem Zertifikat glücklich die Heimreise antreten konnten. „Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt. Durch den Lehrgang wird das notwendige Rüstzeug für die Tätigkeit als SKP vermittelt. Gerne dürfen noch mehr Praxis Beispiele im Lehr-Inhalt untergebracht werden..“. (Christian Quante, Caspar Köchling GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das vermittelte Wissen der ausgewählten Fachleute gibt mir eine optimale Grundlage für zukünftige Instandhaltungsplanungen.“ (Martin Schüler, Kiwa GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) Die nächsten Lehrgänge beginnen am 03.09.2018 in Berlin und im Februar 2019 in Krefeld. Der Krefelder Termin wird im Juni neu terminiert. Weitere Informationen zu dem Seminar erhalten Sie hier. 

Projekte

Neues Cluster im Projekt Innovationscluster Handwerk

Im Rahmen der Fachgruppenversammlung, die am 02. März 2018 in der Produktionshalle der Firma Schwartmanns Maschinenbau GmbH in Wesseling durchgeführt wurde, hat sich die Fachgruppe einhellig zur Zusammenarbeit im Rahmen des IC_H Projektes bereit erklärt. Die Themenbereiche, u. a. Nachwuchsgewinnung und –sicherung, Fachkräftegewinnung, Gesunderhaltung aber auch die Bereiche der Alterssicherung der Inhaber/innen und Digitalisierung sind derzeit hochaktuell in der Diskussion. Durch die gemeinsame Zusammenarbeit wird es für alle Beteiligten neue Impulse und Hilfestellung zur Umsetzung geben. Die Firma Schwartmanns Maschinenbau GmbH in Wesseling ist ein alt eingesessenes Handwerksunternehmen und hat sich als Spezialunternehmen auf die Konstruktion, den Bau und Vertrieb von Spezialmaschinen im Bereich Wärme-, Kälte- und Schallschutz etabliert. So war es nur folgerichtig, das Werkstattgespräch dort umzusetzen. Fazit: Ein gelungenes Werkstattgespräch mit einer neuen Clustergruppe.              

Projekte

Digitalisierung zum Anfassen!

  Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dem Baugewerbe? Welche rechtlichen Belange müssen berücksichtigt werden? Wie können beim Planen und Bauen Kosten durch neue digitale Techniken eingespart werden? Wie kann die Digitalisierung auch in kleinen Bauhandwerksbetrieben umgesetzt werden?   Dabei setzt das Schaufenster zwei Aktionsschwerpunkte zur Information, Sensibilisierung und Qualifizierung: Information und Sensibilisierung – Innovationspfad als Roadshow Ab Frühjahr 2018 steht der Innovationspfad als tatsächlich begehbarer Parcours zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit nützliche Anwendungen und Werkzeuge des digitalen Bauens für KMU hautnah zu erleben und auszuprobieren. Der Pfad besteht aus verschiedenen Stationen, die an typische betriebliche Abläufe angelehnt sind und geht von der Kundengewinnung über die Auftragsvergabe, Bauvorbereitung und -durchführung bis zur Abnahme und den anschließenden Kundenservice hinaus. Auf dem Pfad können Sie schnuppern, was es auf dem Markt so gibt und alles gleich mal austesten. Er wird mobil sein und als Roadshow auf Tour gehen. Soll die Roadshow auch bei Ihnen stoppen, dann melden Sie sich gern bei uns. Information und Qualifizierung – Schulungen für KMU Im Verlauf des Jahres wird ein modulares Lehrgangskonzept entwickelt und getestet. Inhalt sollen sein: der Umgang mit digitalen Anwendungen und deren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Methoden des Change-Managements. In einem Grundlagenmodul sollen unter Nutzung des Innovationspfades Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt werden. Ein zweites Modul wird Angebote für diejenigen im Unternehmen enthalten, die Entscheidungen darüber treffen, welche digitalen Maßnahmen umgesetzt werden sollen. In einem dritten Modul werden Lehrgänge für die ausführende Ebene zur tatsächlichen Anwendung der Digitalen Werkzeuge und Methoden angeboten. Die Schulungen werden ab Herbst 2018 kostenlos in Feuchtwangen bei der Bayrischen BauAkademie und im Bildungszentrum des Baugewerbes e.V. in Krefeld angeboten. Haben Sie Anregungen oder Wünsche zu den Inhalten scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen, denn die Schulungen sollen maßgeschneidert und praxisrelevant für Sie sein. Kontaktieren Sie mich. Egal ob Sie auf der Suche nach Digitalisierungskonzepten sind oder ob Sie sich schon intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt haben oder die Roadshow auch bei Ihnen stoppen sollen. Foto: © stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Weiterbildung

NEU: VDI-Lehrgang für die Schadstoffsanierung in Gebäuden

In alten Beständen sind dies eher die mittlerweile verbotenen Stoffe wie Asbest, PCB und PCP. Aber auch in Neubauten werden alle möglichen gesundheitlich nicht unbedenklichen Stoffe verbaut und belasten deren Nutzer. Oftmals hilft dann nur noch eine gezielte Sanierung der einzelner Räume oder gar des gesamten Gebäudes. Der VDI hat für Personen, welche derartige Sanierungsmaßnahmen planen und durchführen, nun eine separate Richtlinie für deren Qualifizierung heraus gegeben. In dieser Richtlinie (VDI 6202, Bl. 20) werden die Fachkundeanforderungen und die Qualifizierungsinhalte für den „VDI-geprüften Fachplaner Schadstoffsanierung in Gebäuden und baulichen Anlagen“ beschrieben. Die BZB bieten gemeinsam mit seinem Partner BEW als zertifizierte Bildungseinrichtungen diesen Lehrgang ab Mai 2018 an: VDI-geprüfter Fachplaner Schadstoffsanierung in Gebäuden und baulichen Anlagen vom 04.05.2018 bis 01.12.2018 im BEW Duisburg und im BZB Krefeld Ergreifen Sie die Gelegenheit unter den Ersten zu sein, die sich zum VDI-Fachplaner qualifizieren. Weitere Informationen finden Sie im Programm-Flyer. Sie können sich auch direkt hier für diesen Lehrgang anmelden. Foto: © GordonGrand/Fotolia

Projekte

WinAPP – Digitale Handlungsorientierung in der ÜLU der Bauwirtschaft nimmt Form an

Zur Erinnerung: die Handlungsorientierten Übungsaufgaben für die Ausbildung in der Bauwirtschaft sollen auf eine zeitgemäße digitale Ebene gehoben werden. Dazu sind im ersten Schritt mit einer Software inhaltliche Lernmodule konzipiert und programmiert worden, bevor sie im Laufe diesen Jahres in eine Android APP integriert werden. Dann laufen sie sowohl auf PC/Notebook wie auch auf Tablets und SmartPhones. Zurzeit läuft eine umfangreiche Testphase mit den englischsprachigen Prototypen. In der Bildergalerie sehen Sie einige Ausschnitte aus den Inhalten, die die Kollegen in Italien entwickelt haben. Zum Projektende werden sämtliche Inhalte in allen Sprachen der Projektpartner und damit natürlich auch in deutscher Sprache vorliegen. Als Pilotberufe wurden ausgewählt: Maurer/in, Fliesenleger/in, Straßenbauer/in. Außerdem wird es ein Modul für Ausbildungspersonal geben, das Hinweise für den Einsatz gibt sowie ein Modul zur Handlungsorientierung im Allgemeinen. Die APP wird ab Herbst 2018 aus dem Google Play Store zu beziehen sein. {gallery}WinApp{/gallery} Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

News

Leistungsmerkmale von Bauprodukten in LV‘s

Die Pilotschulung wird vom 15.03. – 16.03.2018 im BZB Krefeld mit zurzeit 27 Teilnehmern stattfinden. Einige wenige Plätze (3) sind noch zu vergeben. Referenten sind Dr.-Ing. Michael Fiebrich, BauIngenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender GUEP e. V., Krefeld, Dr.-Ing Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin und Dr.-Ing. Amir Rahimi, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe. Die zweitägige Veranstaltung gibt wertvolle Hinweise für den Sachkundigen Planer und den Unternehmer. Weitere Seminare werden in Hamburg (9./10.4.18), Berlin (25./26.4.18) und Augsburg (15./16.5.18) von der GUEP angeboten. Bisher konnte sich der sachkundige Planer, der beauftragte Unternehmer als auch der Bauherr darauf verlassen, dass das bauaufsichtliche Anforderungsniveau bei Betoninstandsetzungsmaßnahmen eingehalten wurde, sofern das Betoninstandsetzungsprodukt mit einem Ü-Zeichen versehen war und ein Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis (ABP) als Verwendbarkeitsnachweis durch den Bauprodukthersteller vorgelegt werden konnte. Diese Praxis gilt nun seit Oktober 2016 nicht mehr, da sie gegen Europäisches Bauproduktenrecht verstößt. Zwischenzeitlich sind seitens der Bauaufsicht und anderer Stellen eine Vielzahl von Dokumenten veröffentlicht worden. Vor diesem Wirrwarr an Bestimmungen, Erlassen und Informationen werden im Rahmen des Seminars folgende Fragen geklärt:   Wie kann der sachkundige Planer im Rahmen der Ausgestaltung seines Leistungsverzeichnisses gewährleisten, dass die spezifizierten Instandsetzungsprodukte dem bauaufsichtlichen Anforderungsniveau entsprechen? Welche Unterlagen hat der Bieter seinem Angebot beizufügen, damit eine Vergabeempfehlung durch den sachkundigen Planer erfolgen kann, so dass der Bauherr davon ausgehen kann, dass die primären Schutzziele des Bauordnungsrechts eingehalten sind? Welche Empfehlungen beinhalten die Dokumente, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur für den Geschäftsbereich der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung sowie die Bundesfernstraßen im Zusammenhang mit dem BAW-Brief 01/2017 und dem Allgemeinen Rundschreiben Nr. 20/2017 veröffentlicht hat? Inwieweit können die Leistungsmerkmale und Anforderungen an Bauprodukte, die im Teil 2 des Gelbdrucks der Instandhaltungs-Richtlinie spezifiziert werden in Leistungsverzeichnissen verwendet werden? Welche einfachen Wege zur Abschätzung der Dauerhaftigkeit von Stahlbetonbauwerken bei Karbonatisierung und Chlorideinwirkung sehen die Rechenformate im BAW-Merkblatt MDCC 2017 vor? Alle Details zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter hier. Anmelden können Sie sich hier.  Foto: © apfelweile/Fotolia Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. Peter Heil Geschäftsführer GUEP +49 (0) 2151 515531 peter.heil@guep.de

Projekte

Auftaktworkshop im Schaufenster Digitales Bauen

Auf dem Programm stand ein Workshop zum Thema Digitales Bauen bei KMU. Der nach einer kurzen Vorstellung des Schaufensters und des „Fahrplans“ für den Rest des frisch angebrochenen Jahres begann. Hier hatten die Teilnehmer*innen viel Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen und an Problemstellungen zu arbeiten. Dabei rückten die folgenden Fragen immer wieder in den Mittelpunkt: Wie können Schnittstellen für verschiedene Bereiche des betrieblichen Alltags und die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken geschaffen werden? Wie können Daten effizient erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden? Wie kann der Datenschutz und die Datensicherheit gewährleistet werden? Wie können Mitarbeiter*innen bei Digitalisierungsprozessen „mitgenommen“ werden? Besonderer Dank gilt den Unternehmern Hans Möhn, Jan van Meegern und Ingo Reifgerste, die von ihren – positiven wie negativen – Erfahrungen bei der Umsetzung der Digitalisierung in ihrem Betriebe berichteten. Sie boten damit den Anstoß für viele gute Gespräche und die Ausgangsbasis für den Workshop. Es wurde klar, dass es nicht die Paradelösung gibt, die sich auf alle Betriebe übertragen lässt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass es sinnvoll ist, eine Betrachtung der betrieblichen Prozesse vor der Umsetzung von Digitalisierungsplänen zu vorzunehmen und hierfür Unterstützung benötigt wird. Im Rahmen des Ideen-Workshops gab es auch gleich Gelegenheit, einen ersten Blick auf die eigenen Prozesse zu werfen. Beim abschließenden Wintergrillen bestand dann noch die Möglichkeit sich weiter austauschen und das BIM-Labor der Bergischen Universität zu besuchen. „Ein gelungener Tag“ war das Feedback aller Teilnehmer*innen. Aber auch das Schaufenster Digitales Bauen hat viele Anregungen mitgenommen, die in die Umsetzung des Innovationspfades und der Qualifizierung einfließen werden. Möchten Sie beim nächsten Mal auch dabei sein, sich mit anderen Unternehmen austauschen und Ihre Ideen und Wünsche einbringen? Oder wollen Sie mehr zum Innovationspfad für Bauunternehmen und dem geplanten Qualifizierungsangebot zur Digitalisierung erfahren? Dann wenden Sie sich gerne an mich.    Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.  Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Querbeet

Neue Chancen für Menschen mit Fluchthintergrund...

Im Rahmen der Qualifizierung werden praktische und theoretische Grundlagen in den Berufsfeldern des Baugewerbes vermittelt. Diese orientieren sich stark an der berufsfeldbreiten Grundqualifizierung des 1. Ausbildungsjahres der Stufenausbildung Bau: mauern, verputzen, Fliesen legen, Estrich erstellen, Trockenbau montieren, Verkehrswege bauen gehören zum Programm. Weiterhin gibt es Unterricht zur Sprachförderung und zur deutschen Gesellschaft und Kultur. Ziel ist es, die Teilnehmer in Arbeit zu integrieren oder aber für eine Ausbildung oder Umschulung bzw. Fortbildung bis hin zum Berufsabschluss zu vermitteln. Starttermin wird im April 2018 sein. Die Teilnahme dauert 6 Monate und findet von montags bis freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist durch eine Förderung durch Bundesgelder kostenfrei. BeQuFA ist Teil des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“. Interessenten melden sich bitte bei Frau Sarah Rusch unter der 02151 5155-28. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.  Foto: © Phovoir/shutterstock

News

Arbeitskräftemangel im Baugewerbe! Durch Teilqualifizierung zum gut bezahlten Job!

In der 6-monatigen Vollzeit Qualifizierung werden den Teilnehmern Fachkenntnisse in Praxis und Theorie in den Grundlagen des Hochbaus, Ausbaus und Tiefbaus vermittelt. In den 6 Monaten gibt es auch zwei dreiwöchige betriebliche Praktika, damit sich die Teilnehmer auf der Baustelle erproben und potentiellen Arbeitgebern zeigen können. Am Ende Qualifizierung steht eine Kompetenzfeststellung über das Erlernte. Wenn diese erfolgreich absolviert wird, erhält der Teilnehmer ein Zertifikat. Dieses berechtigt ihn, die nächste weiterführende Teilqualifizierung zu absolvieren. Die TQ 1 ist Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft unter Berücksichtigung der Ausbildungsverordnung in der Bauwirtschaft. Über 5 TQ Stufen können Teilnehmer mit der berufsfeldbreiten Grundausbildung beginnen und sich dann stufenweise in die 3 verschiedenen Fachrichtungen Hochbau, Tiefbau und Ausbau weiterbilden bis hin zur Spezialisierung auf Berufsbilder in den Fachbereichen. Nach der Ebene der TQ 3 besteht die Möglichkeit durch die Teilnahme an einer Prüfung bei der zuständigen Kammer den anerkannten Berufsabschluss einer 2 – jährigen Berufsausbildung zu erwerben. Nach der TQ 5 kann durch die Externenprüfung der anerkannte Berufsabschluss einer 3-jährigen Ausbildung erworben werden, also der Spezialfacharbeiter (IHK) oder der Geselle (HWK) des jeweiligen Berufsbildes. Die Bedingungen zur Zulassung zur Externenprüfung bei einer Kammer sind zu erfüllen. Die Teilnahme wird über die Agentur für Arbeit und die Jobcenter über einen Bildungsgutschein gefördert. Die Maßnahme ist AZAV zertifiziert. Weitere Informationen finden Sie in dem Infoflyer. Interessenten melden sich bitte bei Frau Jessica Schicks unter der 02151 5155-28. Foto: © Syda Productions/Fotolia

News

„Berufsstart Bau" geht 2018 in eine neue Runde!

Ab März 2018 kann wieder eine 6-monatige Einstiegqualifizierung in einem Betrieb des regionalen Baugewerbes erfolgen. Ziel ist es, das junge Menschen und Betriebe ab September 2018 eine betriebliche Ausbildung starten. In den 6 Monaten ab dem 1.März absolviert der junge Mensch im Wechsel praktische und theoretische Qualifizierung im BZB, Förderunterricht in Mathe und Deutsch ebenfalls im BZB und Arbeit und Kenntnisvermittlung auf Baustellen des Betriebes. In den 6 Monaten erhält der Teilnehmer bzw. Praktikant eine Praktikumsvergütung, die mindestens 231,00€ beträgt, eventuell auch mehr je nach Betrieb. Der Betrieb kann diese über den AG Service seiner örtlichen Arbeitsagentur wieder rückerstattet bekommen. Die Chance, das sich Betrieb und junger Mensch kennenlernen und erproben. Wenn alles gut läuft, kann ab dem 01.09.2018 eine zwei- oder dreijährige Berufsausbildung beginnen. Ansprechpartner bei den BZB: Region Krefeld / Mönchengladbach / Kreis Viersen / Duisburg / Oberhausen / Mühlheim: Frau Fatma Cömert Region Düsseldorf / Kreis Mettmann / Wuppertal / Solingen / Remscheid / Wesel und Umgebung: Frau Stephanie Labrenz oder per email an: berufsstartbau@bzb.de Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer Berufsstart Bau | Infoblatt EQ Foto: © Monkey Business/Fotolia Ihre Ansprechpartner Fatma Cömert Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen  +49 (0)2151 5155-21  fatma.coemert@bzb.de Stephanie Labrenz Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen  +49 (0)211 91287-12  stephanie.labrenz@bzb.de

Ausbildung

ÜLU Kurse „Holz mit Maschinen bearbeiten“ für Dachdecker

Da im BZB Wesel nicht alle dafür notwendigen mobilen und stationären Holzbearbeitungsmaschinen vorhanden sind, werden diese Kurse übergangsweise in der Werkhalle und dem voll ausgestatteten Maschinenraum der Zimmerei im BZB in Krefeld durchgeführt. Die Genehmigung dazu wurde durch die SOKA DACH am 19.12.2017 erteilt. Die Ausbildungsbetriebe wurden durch die BZB bereits schriftlich dazu informiert. Aktuell haben die BZB einen Antrag zur Förderung der Beschaffung der notwendigen zusätzlichen Ausstattung mit Maschinen und Geräten im BZB Wesel bei Bund und Land gestellt. Wenn dieser genehmigt wird, können die zusätzlichen Maschinen beschafft und die Kurse ab der 2. Jahreshälfte im BZB Wesel durchgeführt werden. Weiterer Hinweis: im BZB Krefeld besteht auch die Möglichkeit, bei freien Kapazitäten, im angeschlossenen Internat zu übernachten. Die Kosten für Übernachtung und Vollverpflegung können die BZB direkt mit der SOKA DACH abrechnen. Bei Fragen und Anmerkungen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ausbilder, stellvertretend hier Herr Martin Lomonaco: 0281 9545-60.  Foto: © roboriginal/Fotolia

Weiterbildung

E-Schein erfolgreich abgeschlossen

Mit dem E-Schein darf eine Betonprüfstelle geleitet werden. Ebenfalls hat der erfolgreiche Absolvent die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden und die Bezeichnung Betoningenieur VDB im Titel zu tragen. Für den Schein mussten die Teilnehmer hart arbeiten. Ein normaler 8-Stunden Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens nicht aus. Auch in den Abendstunden wurde täglich für die Prüfungen gelernt. Der Lehrgang, der sich über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Die erste Prüfung musste im Dezember 2017 absolviert werden. Die zweite Prüfung am Ende des zweiten Blocks fand im Januar 2018 statt. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich bestanden, so dass am 19.01.2018 die heiß ersehnte Urkunde durch dem PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing.- Rolf Kampen überreicht werden konnte. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 03.12. – 14.12.2018 und 14.01. – 25.01.2019. Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.  Foto: © 279photo/Fotolia

Weiterbildung

Jetzt NEU: Erster Re-Zertifizierungskurs

Besonders verwirrend ist jedoch die Vielzahl an Abdichtungssystemen, die am Markt zur Abdichtung angeboten werden. Selbst für Fachleute ist es nicht einfach, auf diesem Gebiet stets den Überblick zu behalten. Abhilfe schafft das, zweitägige Seminar „Geprüfte Fachkraft für nachträgliche Bauteilquerschnittsabdichtung“, das nun wieder im Februar 2018 im BZB Wesel stattfindet. Neu: Der Auffrischungskurs im März für bereits zertifizierte ehemalige Teilnehmer des Lehrganges. Der praxisorientierte Lehrgang wurde insbesondere für Baustellenfachpersonal entwickelt und vermittelte zunächst einen Überblick der verschiedenen im Markt etablierten Abdichtungssysteme und erläutert die Grundlagen der Betoninstandsetzung. Der Seminarschwerpunkt liegt auf dem System Ausgangspunkt für die Teilnehmer: Fließendes Wasser im Beton  der nachträglichen Bauteilquerschnittsabdichtung. Diese kann in vielen Fällen sehr effektiv eingesetzt werden und bietet deutliche Vorteile gegenüber klassischen Innenabdichtungen. Alte, wasserdurchlässige Stampfbetone oder dünnwandige Schachtfertigteile werden dabei nachträglich so weit im Porengefüge verdichtet, dass wasserundurchlässige Bauteilquerschnitte entstehen. Natürlich können auch strukturelle Fehlstellen wie undichte Anschlussfugen, Schwindrisse oder Kiesnester mit entsprechenden Techniken sicher und zuverlässig abgedichtet werden. Davon konnten sich die Teilnehmer hautnah an unterschiedlichen, speziell für den Lehrgang entwickelten Werkstücken überzeugen lassen. Die Besonderheit des Seminars ist, dass die Wissensvermittlung hauptsächlich in Praxistrainings mit den Teilnehmern stattfindet. Die Ausführung von nachträglichen Bauteilquerschnittsabdichtungen erfordert insbesondere in Bezug auf Produkteigenschaften und Anwendungstechnik spezielle Kenntnisse, die über das Grundlagenwissen zur Betoninstandsetzung (z.B. SIVV-Schein) oder zur nachträglichen Bauwerksabdichtung hinausgehen. Ziel der Fachkraftausbildung ist es, die Teilnehmer durch eine praxisorientierte Vermittlung und Vertiefung von Werkstück nach der Abdichtung Fachkenntnissen gegenüber den Besonderheiten der Bauteilquerschnittsabdichtung zu sensibilisieren, um so die Sicherheit bei der Ausführung zu erhöhen und Fehler in der Anwendung zu vermeiden. Am Ende des 2-tägigen Praxisseminars findet die theoretische Abschlussprüfung statt, welche durch die KIWA GmbH abgenommen wird. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhält jeder Teilnehmer das Zertifikat „Geprüfte Fachkraft für nachträgliche Bauteilquerschnittsabdichtung“. Dieses Zertifikat vereinfacht es den Unternehmen gegen über Auftraggebern die Eignung des Baustellenpersonals für die sachgerechte Ausführung von den speziellen Verfahren nachzuweisen. Das Zertifikat ist für drei Jahr gültig. Daher bieten die BZB erstmals am 13.03.2018 einen eintägigen Kurs zur Rezertifizierung an. Hier geht´s zur Onlineanmeldung.  Der nächste reguläre Lehrgang findet im BZB Wesel vom 14.02. – 15.02.2018 statt.

Ausbildung

Arbeiten wo andere Urlaub machen.

In den 3 Wochen Aufenthalt wurde in der Berufsschule Le Horizon in St. Denis eine Projektarbeit durchgeführt und in der 2. Hälfte auf Baustellen örtlicher Betriebe ein Praktikum absolviert. Untergebracht in dem zentral gelegenden Hotel „Central“ in St. Denis konnten die Baustellen, Geschäfte und die Strandpromenade von unseren Auszubildenden in wenigen Gehminuten oder mit dem Bus erreicht werden. In der ersten Woche nahmen unsere Azubis zusammen mit 10 Bauschülern aus La Reunion – die übrigens im April zu uns nach Deutschland kommen – an einem gemeinsamen Sprachkurs teil. Außerdem fand durch eine externe Firma eine die Unterweisung über Kunststoff-Schalung als Tragkonstruktion in verschiedenen Systemen vor Ort in der Schulwerkstatt in L`Horizon statt. Unsere Lehrlinge haben in der Schule Schalungen und Bewehrungen vorbereitet. Anschließend wurden die Fundamentarbeiten gemeinsam mit dem Ausbilder der Schule auf einer Baustelle in St. Benoit/Padro umgesetzt. Der Vize Direktor der Schule war begeistert von der effizienten Arbeitsweise seiner Gastlehrlinge und lobte die schnelle Umsetzung des Projektes. Die 2. + 3. Woche verbrachten unsere Lehrlinge als Praktikanten verschiedener Baufirmen auf den umliegenden Baustellen. Im Zuge dessen wurde auch die größte Baustelle in La Reunion besucht: ein Brückenbauprojekt im Meer - Nouvelle Route du Littoral/La Reunion. Die Wochenenden wurden für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt: Wanderungen zu traumhaft schönen Stränden, eine Vulkantour durfte natürlich nicht fehlen sowie eine Canyoning Tour. AM 15.12.2017 hieß es dann Koffer packen und zurück ins kalte Deutschland. Zum Abschluss hat die Leitung des Gymnasiums eine Abschiedsrede gehalten. Dabei waren Vertreter der Region, des Schulamtes, die Ausbilder und der Chef des Bauunternehmens sowie die Schüler mit ihren Eltern anwesend. Alle Teilnehmer haben von dem Erfahrungsaustausch über die Arbeitsweisen in einem fremden Land viel gelernt – vor allem aber als Team zusammenzuarbeiten, sich zu unterstützen und sich auf fremde Menschen und Kulturen einzulassen.  

News

Leistungsmerkmale von Bauprodukten in Leistungsverzeichnissen

Die GUEP –Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. veranstaltet eine bundesweit angelegte Veranstaltungsreihe, in der das aktuelle und zurzeit viel diskutierte Thema zur Ausgestaltung von Leistungsverzeichnissen bezüglich der Leistungsmerkmale von Bauprodukten ausführlich behandelt wird. Die jeweils zweitägigen Veranstaltungen geben wertvolle Hinweise für den Sachkundigen Planer und Unternehmer. Die erste Veranstaltung findet vom 15.3.-16.3.2018 in Krefeld statt, danach in Hamburg (9./10.4.18), Berlin (25./26.4.18) und Augsburg (15./16.5.18). Referenten sind Dr.-Ing. Michael Fiebrich, BauIngenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender GUEP e. V., Krefeld, Dr.-Ing Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin und Dr.-Ing. Amir Rahimi, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe. Bisher konnte sich der sachkundige Planer, der beauftragte Unternehmer als auch der Bauherr darauf verlassen, dass das bauaufsichtliche Anforderungsniveau bei Betoninstandsetzungsmaßnahmen eingehalten wurde, sofern das Betoninstandsetzungsprodukt mit einem Ü-Zeichen versehen war und ein Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis (ABP) als Verwendbarkeitsnachweis durch den Bauprodukthersteller vorgelegt werden konnte. Diese Praxis gilt nun seit Oktober 2016 nicht mehr, da sie gegen Europäisches Bauproduktenrecht verstößt. Zwischenzeitlich sind seitens der Bauaufsicht und anderer Stellen eine Vielzahl von Dokumenten veröffentlicht worden. Vor diesem Wirrwarr an Bestimmungen, Erlassen und Informationen sollen im Rahmen des Seminars u. a. folgende Fragen geklärt werden: 1. Wie kann der sachkundige Planer im Rahmen der Ausgestaltung seines Leistungsverzeichnisses gewährleisten, dass die spezifizierten Instandsetzungsprodukte dem bauaufsichtlichen Anforderungsniveau entsprechen? 2. Welche Unterlagen hat der Bieter seinem Angebot beizufügen, damit eine Vergabeempfehlung durch den sachkundigen Planer erfolgen kann, so dass der Bauherr davon ausgehen kann, dass die primären Schutzziele des Bauordnungsrechts eingehalten sind? 3. Welche Empfehlungen beinhalten die Dokumente, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur für den Geschäftsbereich der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung sowie die Bundesfernstraßen im Zusammenhang mit dem BAW-Brief 01/2017 und dem Allgemeinen Rundschreiben Nr. 20/2017 veröffentlicht hat? 4. Inwieweit können die Leistungsmerkmale und Anforderungen an Bauprodukte, die im Teil 2 des Gelbdrucks der Instandhaltungs-Richtlinie spezifiziert werden in Leistungsverzeichnissen verwendet werden? 5. Welche einfachen Wege zur Abschätzung der Dauerhaftigkeit von Stahlbetonbauwerken bei Karbonatisierung und Chlorideinwirkung sehen die Rechenformate im BAW-Merkblatt MDCC 2017 vor? Die Details zur Veranstaltungsreihe werden in den nächsten Tagen auf der Website der GUEP (www.guep.de) eingestellt, wo auch Anmeldeformulare zur Verfügung stehen. Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. Peter Heil Geschäftsführer GUEP +49 (0) 2151 515531  info@guep.de

News

12. GUEP Planertag erfolgreich beendet

– diese Themen standen im Zentrum des GUEP Planertages, der bereits zum zwölften Mal von der bundesweit tätigen Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) durchgeführt wurde. Abgerundet wurde das Expertenforum durch eine begleitende Fachausstellung mit Unternehmen, die spezielle Produkte und Leistungen im Bereich der Betoninstandsetzung anbieten. „Im zwölften Jahr des Bestehens ist die Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e.V. (GUEP) in den wesentlichen Regionen der Republik vertreten,“ freute sich Dr.-Ing. Michael Fiebrich, Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, bei der Begrüßung der Teilnehmer des 12. GUEP Planertages in Köln und verwies auf die stetig steigenden Teilnehmerzahlen. Mit rund 400 Besuchern, darunter Auftraggeber, Planer/Sachverstän-dige, Bauausführende und Produktehersteller, verzeichnete die diesjährige Veranstaltung einen neuen Rekord. Gegenüber 2016 war vor allem das Interesse der Bauausführenden stark gestiegen. „Daraus ergibt sich für uns ein hoher Anspruch, dem wir gerne gerecht werden,“ so Fiebrich, der in seinem Vortrag die Standards für die Instandhaltung und ihre Planung darlegte. Dabei ging es um Neuerungen bei den technischen Verwaltungs- und Baubestimmungen. Fiebrich legte dar, welche Dokumente vom Sachkundigen Planer bei der Aufstellung der Ausschrei-bungsunterlagen beachtet werden müssen, stellte die Ergebnisse der Überarbeitung der ZTV-W LB 219 und der zugehörigen Regelwerke vor und beschäftigte sich mit den Konsequenzen, die sich aus der Stellungnahme des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) zur DIN 18532-6:2017-07 „Abdichtung von befahrbaren Verkehrsflächen aus Beton –Teil 6: Abdichtung mit flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen“ ergeben. „Zusammenfassend wird deutlich,“ so sein Fazit, „dass die starren Zuordnungen von Oberflächenschutzsystemen zu Nutzungsklassen, Verkehrsflächen und Abdichtungsbauweisen in DIN 18532-6 den Ausführungen anderer Regelwerke und Regelwerksetzer (DIN-EN 1992-1-1+NA+A1 und RL SIB) widersprechen und die Vielfalt an Konstruktionen für befahrbare Verkehrsflächen nicht berücksichtigt wird.“ Vielmehr bestehe durch die pauschalen Bezüge der DIN 18532-6 auf die Regelwerke das erhebliche Risiko von Fehlanwendungen, die in der Konsequenz zu Planungs- und Ausführungsfehlern führen können. Die sachkundige Planung von Instandhaltungsmaßnahmen an Parkbauten aus WU-Beton unter Berücksichtigung der Neufassung der WU-Richtlinie stellte Prof. Dipl.-Ing. Claus Flohrer, Sachverständigenbüro für Bauwesen, Schöneck, anhand von entsprechenden Schadensbeispielen sowie anhand von Beispielen erfolgreich realisierter Ausführungen auf der Basis einer sorgfältigen Planung des Tragwerkplaners vor. Dabei wurde deutlich: Die Instandhaltungsplanung ist fester Bestandteil bei der Planung von Parkhäusern und Tiefgaragen Die Instandhaltung von WU-Bauteilen ist abhängig vom Entwurfsgrundsatz und der Ausführungsvariante Die Abdichtung von Rissen gegenüber Druckwasserein-wirkung und Chlorideinwirkung ist die maßgebende Planungsaufgabe Durch die regelmäßige Inspektion und Instandsetzung von festgestellten Merkmalen werden aufwendige Instandsetzungsmaßnahmen nicht mehr erforderlich Biogasanlagen standen im Mittelpunkt des Vortags von Prof. Dr.-Ing. Björn Siebert, Technische Hochschule Köln, Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik, der sich mit den besonderen Aspekten bei der Zustandsanalyse und der Planung von Instandsetzungsmaßnahmen an Betonbauwerken mit chemischem Angriff auseinandersetzte. Während im Gelbdruck der Instandhaltungs-Richtlinie (Teil 1, Tabelle 5.1) Instand-setzungsprinzipien bei Betonkorrosion thematisiert und ausführlich beschrieben würden, kritisierte Siebert, werde die Instandsetzung von Betonbauteilen aus dem Abwasserbereich, Trinkwasserbereich, in Kühltürmen, Kaminen und Schornsteinen durch die Instandhaltungs-Richtlinie anwendungstechnisch nicht geregelt, obwohl erhöhte Anforderungen an die einzusetzenden Instandsetzungsprodukte bestehen. Da Instandsetzungs-/ Bau-produkte mit Verwendbarkeitsnachweis für Biogasanlagen derzeit nicht verfügbar sind, sei die Kommunikation mit allen Beteiligten erforderlich. Siebert riet den Teilnehmern bei einem chemischen Angriff den Fokus nicht nur auf die Betonkorrosion sondern auch auf die Bewehrungskorrosion im Rissbereich zu legen. Die Möglichkeiten und Leistungsgrenzen für den Einsatz von Bewehrung aus nichtrostendem und verzinktem Stahl bei Chlorid- (XD, XS) und CO2-(XC) Exposition zeigte Dr.-Ing. Angelika Schießl-Pecka, Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat GmbH, München, auf. Während Produkthersteller für Bewehrung aus nichtrostendem Stahl oder verzinktem Stahl für die Expositionsklassen XD, XS und XC mit beeindruckenden Anwendungsbeispielen aus Übersee oder Skandinavien werben, gelang es im Vortrag anhand von Praxisbeispielen mit Langzeiterfahrung sowie eines Forschungsvorhaben zur Rissbreitenbegrenzung mit verzinkter Bewehrung an der Ruhruniversität Bochum darzulegen, dass die Verbundwirkung von verzinkter Bewehrung geringer ist, als von nicht verzinkter Bewehrung. Dabei sind die Abweichungen umso deutlicher, je kleiner der Durchmesser ist. Es gilt: Je höher der w/z-Wert und je niedriger der Chromatgehalt, desto geringer die Verbundwirkung. „Die geringere Verbundwirkung,‘“ so die Referentin, „führt zu größeren Rissabständen (bei abgeschlossener Rissbildung) und größeren mittleren Rissbreiten.“ Die Instandsetzung zahlreicher Bestandsbauwerke mit den geregelten Instandsetzungsbaustoffen stößt oftmals an ihre Grenzen. „Ist hier der Einsatz von Carbonbeton möglich?“, fragte Dr.-Ing. Silvio Weiland, Sachkundiger Planer aus Hamburg und ging der Frage nach, welche Erfahrungen mit dem Einsatz dieses Baustoffs zur Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit, Dauerhaftigkeit und Standsicherheit bei den Expositionsklassen XD und XC vorliegen. Sein Fazit: „Carbonbeton löst nicht alle Probleme.“ Problematisch seien vor allem die Brandeigenschaften. Stellung zu neuen Regelungen der ZTV-ING für die Sachkundige Planung und Ausführung von Instandsetzungsmaßnahmen an Ingenieurbauwerken unter Berücksichtigung des EuGH-Urteils zur Bauproduktenrichtlinie bezog Dr.-Ing. Peter Haardt, Bundes-anstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch-Gladbach. „Jede noch so gut geplante Instandsetzungsmaßnahme steht und fällt letztlich mit den zur Verfügung stehenden Produkten,“ stellte Haardt fest und fragte: „Wie erhält man das Bauprodukt mit ausreichenden Leistungsmerkmalen, um die Grundanforde-rungen an Bauwerke gemäß BauPVO, Artikel 3, Absatz 1 sowie der Beschreibung „Die Grundanforderungen an Bauwerke“ gemäß Musterbauordnung, Artikel 3, Absatz 1, zu gewährleisten?“ In seiner Antwort gab der Referent Empfehlungen, die sicherstellen sollen, dass die am Bau Beteiligten (Bauherr, Entwurfsverfasser, Unternehmer) das bisherige Qualitätsniveau bei der Planung, Ausführung und Bauüberwachung nicht nur weiterhin gewährleisten sondern – dem Stand der Wissenschaft und Technik entsprechend, steigern können. Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. Peter Heil Geschäftsführer GUEP +49 (0) 2151 515531  info@guep.de

Projekte

Kick Off in Madrid - WOMen can Build.

Das Projekt ist eine Initiative der „Fundación Laboral de la Construcción“ (FLC, Madrid), an der sieben weitere Partner aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und Portugal teilnehmen. Für Spanien ist auch die Arbeitsagentur der Stadt Madrid beteiligt. Am 14. und 15. Dezember 2017 fand in Madrid das Kick-Off-Meeting statt. Es gibt Anzeichen für eine kulturelle Verschiebung in dem Bausektor und Frauen arbeiten bereits in hochqualifizierten Berufen wie z.B. als Ingenieurin oder Architektin. Aber im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Beschäftigten ist der Frauenanteil immer noch gering. Was sind die wirklichen Hindernisse für Frauen, sich für einen der verschiedenen Bauberufe zu entscheiden und in der Branche auch zu bleiben? Einige individuelle, marktbegründete und soziale Schwierigkeiten wurden bereits identifiziert: - Intrinsische Barrieren: Frauen sehen sich nicht als Bauarbeiter - Arbeitsmarktbarrieren: Führt eine Frau einen Beruf in der Baubranche aus, wird ihre Arbeit oftmals nicht als professionell anerkannt - Barrieren unter Kollegen Zusätzlich zu den oben genannten Blockaden könnte man auch die unangemessene Bereitstellung von Ausbildung sowie Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen nennen.   Ziele Um dazu beizutragen, die oben erläuterten Barrieren zu überwinden, wird das Projekt versuchen, eine Neuausrichtung der Berufsausbildung hin zu einer gleichberechtigten Bauindustrie durch folgende Ziele zu erreichen: Änderung der Paradigma in der Bauindustrie, attraktiv und sozial verantwortungsbewusst in der geschlechtsorientierten Ausbildung Abbau von Stereotypen in der Baubranche und Erhöhung der Sensibilität der Frauen in diesem Bereich Die Aufmerksamkeit der Frau für verschiedene Berufe in der Bauindustrie gewinnen und attraktive Arbeitsmöglichkeiten aufzeigen Bereitstellung von Berufsbildungszentren mit Genderkompetenzen. Ausbildungskonzepte müssen genderspezifisch überarbeitet werden Einrichtung von Mentoring - Leitlinien zur Erleichterung des Übergangs der Bauindustrie in Richtung Gender Sensibilisierung   Teilnehmer Das Projekt richtet sich vor allem an vier Zielgruppen: 1. Frauen, besonders Langzeitarbeitslose und Jugendliche - unter 30 (60) 2. Ausbilder der Bauwirtschaft (690) 3. Berufsbildungszentren (292) 4. Unternehmen und Arbeitsmarkt (175)   Aktivitäten Es werden eine Reihe von Aktivitäten durchgeführt, um die Ziele des Projekts zu erreichen und bestehende Barrieren für den Zugang der Frauen zum Bausektor zu beseitigen: 1. Es sollen Gender-sensitive MOOC (Massive Open Online Course) veranstaltet werden und ein Ausbilder-Handbuch erstellt werden. 2. Lernen durch Handeln: immersive Erfahrung für Frauen durch den Bau eines kleinen NZEB (nearly zero energy building) Gebäude 3. Leitlinien für Berufsbildungszentren zur Entwicklung von Mentoring-Fähigkeiten für Frauen 4. Definition eines Aktionsplans/ Fahrplans und Unterstützungsdienste für Unternehmen 5. Etablierung einer Training E-Plattform   Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier. Foto © intararit/shutterstock

News

4. workcamp GreenHouse im BZB Wesel

Dieses Mal waren 2 Schülerinnen und 16 Schüler der Realschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum Dinslaken in drei Modulen "Gründung, Verkehrswege und Böden" aktiv. Beim Herstellen der verschiedenen Bauwerke konnten die Schüler*innen nicht nur die verschiedenen Berufe entdecken; sie konnten sich auch über die Nachhaltigkeit von Bauprodukten und deren Eigenschaften Informieren. I Insgesamt stehen 8 Module zur Durchführung zur Verfügung. Welche genau, das sehen Sie hier: www.workcamp-greenhouse.de      Das Projekt „workcamp GreenHouse“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf - BBNE” durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Ihre Ansprechpartnerin Sara Frenzen Projektmanagerin +49 (0) 2151 515516 sara.frenzen@bzb.de

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Übergang Schule Beruf – nicht nur bei uns ein Thema!

Der Austausch und der Besuch stand unter dem Motto: Der Übergang von der Schule in die Ausbildung – wie funktioniert das System in Deutschland? Was lag also näher, ein Besuch bei den BZB umzusetzen. Zum einen arbeiten die Dieter-Forte-Gesamtschule Düsseldorf und das BZB schon viele Jahre lang erfolgreich im Rahmen der Berufsorientierung zusammen. Zum anderen hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, praktisch einige interessante Bauberufe kennen zu lernen. Betreut von den Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres und deren Ausbildungsmeistern wurden die Schülerinnen und Schüler mit den Berufen des Maurers, des Straßenbauers, des Fliesen- Platten- und Mosaiklegers und den Beton- und Stahlbetonbauern vertraut gemacht. Es wurde emsig Dickbett aufgetragen, Steinverbände vermörtelt, Stahl gebogen und Pflastersteine in die korrekte Position gebracht. Fazit: Für alle Beteiligten ein interessanter Besuch mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Ihr Ansprechpartner Dipl.-oec. Christoph Lanken Berater Aus- & Weiterbildung  +49 173 5135028 (Mobil)  christoph.lanken@bzb.de

News

Projekt Innovationcluster Handwerk im Berufskolleg Niederberg

Zusammen mit allen Akteuren aus Handwerk, Wirtschaft und Verwaltung wurde den Schülern ein breites Spektrum an Berufen und beruflichen Möglichkeiten unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung“ präsentiert. Während mit den Kollegen der Dachdecker- und Zimmererinnung Mülheim in der Stadthalle Mülheim die große Berufsorientierungsbörse „Berufsstart“ stattfand, waren die Betriebe der Bauinnung Wuppertal auf der 27. Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle und bei Talworks zugegen. Die BZB waren zusammen mit Handwerksbetrieben aus der Region und der Handwerkskammer Düsseldorf mit einem großen Informationsstand vor Ort. Die jungen Leute, die aus allen Velberter Schulen die Berufsinformationsveranstaltung besuchten, hatten die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine informative Veranstaltung, die, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher angezogen hat. © fotomek/fotolia             Ihre Ansprechpartner Dipl.-oec. Christoph Lanken Berater Aus- & Weiterbildung  +49 173 5135028 (Mobil)  christoph.lanken@bzb.de Dipl.-Soz.-Wiss. Franziska Schmidt Seminare und Organisation +49 (0) 281 954530  franziska.schmidt@bzb.de

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Sachkundiger Planer im neuen Gewand

In Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. wird der Lehrgang nicht mehr in 4 Modulen sowie 2 separaten Prüfungstagen, sondern nur noch in 2 Blöcken statt finden. Das bedeutet für die Lehrgangsteilnehmer, dass Sie nur noch 2 mal anreisen müssen anstatt 6 mal.  Der neue Lehrgang startet im Februar in Krefeld sowie im September in Berlin. Den Teilnehmerwünschen entsprechend wird der Lehrgang in jeweils 2 Blöcken, 1. Block Montag bis Samstag, 2. Block Dienstag bis Donnerstag mit einer einwöchigen Pause angeboten. Durch besonders renommierte und deutschlandweit bekannte Referenten werden die durch den Ausbildungsbeirat erarbeiteten Inhalte vermittelt.  Die Absolventen des Lehrgangs gewinnen das technische Fachwissen, um als sachkundiger Planer nach der Instandhaltungs-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton sowie unter Beachtung der neuen Musterbauordnung 2016 tätig zu sein.   Schwerpunkte Technische Baubestimmungen Betoneigenschaften Betonangriff Bewehrungseigenschaften / Bewehrungskorrosion Ist-Zustandsanalyse - Schadensdiagnose – Prüfverfahren Beurteilung des Betonuntergrundes Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz Instandsetzungsprinzipien und -verfahren nach Instandhaltungs-RiLi. Instandsetzungsprodukte und -systeme gemäß Richtlinie Verstärken von Betonbauteilen Verfahren der Untergrundvorbereitung Instandhaltungskonzepte Planung der Instandsetzungsmaßnahmen Ausführungsplanung Qualitätssicherung auf der Baustelle   Die Nachfrage nach qualifizierten Planern in der Betoninstandhaltung steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an. Das spiegelt sich auch in den Teilnehmerzahlen der letzten Lehrgänge wieder. Alle weiteren Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.  Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten Seminare und Organisation +49 (0) 2151 515539  sebastian.grauten@bzb.de

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Projekt Innovationcluster Handwerk läuft sich warm

Während mit den Kollegen der Dachdecker- und Zimmererinnung Mülheim in der Stadthalle Mülheim die große Berufsorientierungsbörse „Berufsstart“ stattfand, waren die Betriebe der Bauinnung Wuppertal auf der 27. Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle und bei TALWORKS zugegen. Mit den Betrieben der Bauinnung Rhein-Kreis Neuss wird zurzeit die aktuelle Runde Wirtschaft pro Schule umgesetzt, wo alle gemeinsam die Schulen im Kreis besuchen. Betreut von den Bautrieben der Innungen, den BZB und den Kreishandwerkerschaften hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hat jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Alle Veranstaltung waren passgenau, die, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher zu den jeweiligen Veranstaltungsorten gezogen hat.  © fotomek/fotolia             Ihr Ansprechpartner Dipl.-oec. Christoph Lanken Berater Aus- & Weiterbildung  +49 173 5135028 (Mobil)  christoph.lanken@bzb.de

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CONSTRUCTY VET - Konferenz in Frankreich

Organisiert wurde die Veranstaltung vom nationalen Verband CCCA - BTP, dessen Präsident Jean-Christophe Repon die mehr als 150 Teilnehmer willkommen hieß. Es wurden die unterschiedlichen Aus- & Weiterbildungssysteme für Baustellenführungskräfte erörtert und Ansätze für einen besseren Austausch der Baustellenführungskräfte und Lehrlingsmobilitäten diskutiert. Die Konferenz, an der neben den BZB die Projektpartner aus Portugal, Italien, Belgien, Spanien und Frankreich teilnahmen, wurde „ergänzt“ um Vertreter aus Ausbildungszentren in Frankreich und Spanien. Ebenso nahmen einige Unternehmer aus der Region „Bordeaux“ an der Veranstaltung teil, da diese im Rahmen des Projektes aktiv eingebunden waren. Abgeschlossen wurde die Konferenz mit einer Sitzung des europäischen REFORME - Netzwerkes. Hier wurden neue Ideen für gemeinsame EU - Projekte besprochen. Es wurde erneut deutlich, dass die Probleme, vor allem in den Bereichen Fachkräfte, Innovationen, BIM, Nachwuchsgewinnung und Qualifizierung trotz unterschiedlichster konjunktureller Voraussetzungen durchaus vergleichbar sind. Ihr Ansprechpartner Thomas Murauer Geschäftsführer  +49 (0)2151 5155-10  thomas.murauer@bzb.de

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Wettbewerb „Auf IT gebaut“

Im Wettbewerb prämiert das RKW jeweils drei Arbeiten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft sowie im Gewerblich-technischen Bereich. BIM-Anwendungen, Mobile Computing, virtuelles Bauen oder die Entwicklung von BauApps - die Spannweite möglicher Themen im Wettbewerb ist groß und erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken. Egal ob alleine oder im Team gearbeitet wird, gesucht werden innovative digitale Anwendungen von Studenten, Young Professionals und Auszubildenden, welche die Bauwirtschaft voranbringen. „Auf IT gebaut“ ist seit Jahren einer der wichtigsten Wettbewerbe für kreative Nachwuchskräfte in der Bauwirtschaft. Den Gewinnern eröffnen sich beste Karrierechancen. Anmeldefrist ist der 19. November 2017. Nach der Anmeldung bleibt bis zu 26. November 2017 Zeit, die Arbeit bei der RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum einzureichen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird von zahlreichen Verbänden und Institutionen unterstützt. Namhafte Unternehmen der Bauwirtschaft sind Partner des Wettbewerbs. Der Wettbewerb hat eine lange Tradition und wird bereits zum 17. Mal vom RKW Kompetenzzentrum durchgeführt. Alle Informationen zum Wettbewerb sind unter www.aufitgebaut.de zu finden.   Ihre Ansprechpartner beim RKW: Günter Blochmann | Tanja Leis RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum Düsseldorfer Str. 40 A 65760 Eschborn Tel: +49 6196 495-3501/ -3525 blochmann@rkw.de | leis@rkw.de Foto © paulista/shutterstock Ihre Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)  +49 (0) 2151 515533  annemarie.gatzka@bzb.de

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Der App Atlas - 30 kleine Helferlein

Wer nutzt Sie nicht im täglichen Leben. Die kleinen Anwendungen auf dem Smartphone, Apps genannt. Allen voran WhatsApp; und dann gibt es noch Apps zum Abruf von Emails, für die Wettervorhersage, für den Blick auf die Verkehrslage usw. usw. Da liegt es doch nahe, wenn man das Telefon schon den ganzen Tag in der Tasche hat, dass man es nicht nur für private Zwecke, sondern auch für berufliche oder betriebliche Belange nutzt. Gerne würde man das Smartphone oder Tablet auch für Aufgaben von A (wie Abrechnung) bis Z (wie Zeiterfassung) nutzen. Wenn Sie das Stichwort "Abrechnung" in den beiden großen AppStores eingeben, dann bekommen Sie über 90 (!) Vorschläge angezeigt. Einige davon sind für Handwerker. Aber welche sind wirklich gut? Da die meisten Abrechnungs-Apps kostenpflichtig sind, kann das Probieren richtig kostspielig werden bis man die richtige App für sich gefunden hat. Und so zieht sich das durch alle Bereiche. Übersichtlich ist das nicht! Das dachten sich auch die Projektpartner des Kooperationsprojektes der Hochschule Heilbronn, die Innovationsberater der Handwerkskammern, Handwerksmeister und die App-Agentur econsor mobile. Diese haben zusammen mit den Studenten der Wirtschaftsinformatik der Hochschule Heilbronn mit dem kostenlosen App-Atlas eine Plattform geschaffen, in der sich praxistaugliche Anwendungen leicht in die Arbeitsabläufe integrieren lassen. Die getesteten Apps werden im Atlas kurz vorgestellt und sind von dort direkt in den AppStores verlinkt. Zur Zeit gibt es dort Apps aus den Bereichen:   Abrechnung Auftragsbeschaffung Auftragsdurchführung Fahrten & Fahrtkosten Kommunikation Verwaltung Zeiterfassung In naher Zukunft soll das Angebot auf 80 Apps erweitert werden, so dass es sich lohnt die Sammlung, die von Handwerkern für Handwerker zusammengestellt wurde, herunterzuladen. Im Google Play Store unter: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.econsor_mobile.app_atlas Im Apple App Store unter: https://itunes.apple.com/us/app/appatlas-handwerker/id1102512847 Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de. Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital Foto © stockertop/fotolia      Ihre Ansprechpartnerin Dr.-Ing. Martina Schneller Projektmanagerin +49 (0) 2151 515523 martina.schneller@bzb.de

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Workcamp GreenHouse

Beispiel Modul Dachkonstruktion: Nur die Außenwände reichen nicht aus um ein Haus vor Wind und Wetter zu schützen. Es benötigt noch einen Hut, also eine Dach. Holz sägen und hämmern schon steht der selbstgebaute Dachstuhl und es darf Richtfest gefeiert werden. Damit ist die Dachkonstruktion aber noch nicht vollständig. Die weiteren Baustoffe werden bestimmt und dabei immer auch an die Umwelt gedacht. Im Laufe des Baus stellen wir uns Fragen, wie: Was sind Sparren? Welche Dämmstoffe sind ökologisch sinnvoll? Wie kommt der Balken auf das Dach? Wie sorge ich für eine umweltschonende Belüftung unter dem Dach? Was ist im Hinblick auf den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit zu beachten? Das nächste Workcamp findet vom 8. bis 10. November 2017 im BZB Wesel statt. Melden Sie sich bei uns, ob als Gruppe oder Einzelperson, wenn Sie Interesse an einem Workcamp haben. Foto © Jenny Sturm/fotolia   Ihre Ansprechpartnerin Sara Frenzen Projektmanagerin +49 (0) 2151 515516sara.frenzen@bzb.de

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Construction Inheritance - Altbausanierung in Europa

Ergebnisse sind u.a. eine 360° APP, die es ermöglicht, sich anhand eines virtuellen Durchschreitens eines Palazzos im italienischen Bari Sachverhalte in der Altbausanierung zu verdeutlichen und Handlungsansätze für die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet zu vergegenwärtigen. Diese APP wird in Kürze im GooglePlayStore abrufbar sein: wir informieren Sie darüber! Daneben hat das Projekt eine Kompetenzmatrix für die Altbausanierung sowie Lernmodule in Verbindung mit ECVET-Punkten hervorgebracht. (ECVET: European Credit System in Vocational Education and Training) Nähere Information auch auf unserer Internetseite in der Rubrik "Europäische Projekte". Foto © Tiberius Gracchus/fotolia Ihr Ansprechpartner Frank Bertelmann-Angenendt Projektmanager +49 (0) 2151 515553 frank.bertelmann@bzb.de

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SustainSME

Bedingt durch branchentypische körperliche Anforderungen (langes Stehen, Tragen schwerer Lasten, schlechte Witterungsbedingungen, Lärm…) liegt der Anteil der AU-Tage im Vergleich zu anderen Branchen deutlich erhöht. Politik, Wissenschaft und Unternehmer haben die Bedeutung des präventiven Arbeitsschutzes erkannt und fördern die Entwicklung neuer Ansätze, um einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation am Arbeitsplatz zu leisten. Im Rahmen des Projekts SustainSME soll ein neuartiges Konzept entwickelt werden, um die Gesundheitskompetenz der Führungskräfte und aller Mitarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen mithilfe von Elementen des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes in den Unternehmen zu erhöhen. Projektpartner sind neben dem BZB, das Frauenhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW) in Leipzig, die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. (ZWH), die Tiefbauunternehmung Gebr. Kickartz GmbH aus Krefeld und die Bauunternehmung Gebr. Hölscher GmbH aus Duisburg. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und für gesundheitsbezogene Entscheidungen anzuwenden, werden als Gesundheitskompetenz bezeichnet. Hierbei geht es nicht nur um Wissen, Motivation und Kompetenzen, um sich im Alltag über das Gesundheitswesen, die Krankheitsprävention und die Gesundheitsförderung eine Meinung zu bilden und Entscheidungen zu treffen, die die Lebensqualität im Lebensverlauf erhalten oder verbessern. Gesundheitskompetenz ist eine Voraussetzung für gesunde, zufriedene, kreative und dadurch innovative Mitarbeiter. Ablauf des Projektes: Entwicklung eines neuartigen Konzeptes zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz im Unternehmen Bestandsaufnahme in den Unternehmen Untersuchung von Gesundheitskompetenz auf allen Ebenen Erstellung eines pädagogischen Konzeptes und Entwicklung von Instrumenten in elektronischer Form Implementierung der Instrumente für einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Unternehmen Evaluierung der Instrumente Entwicklung eines Transferkonzeptes zur Übertragung in andere Bereiche Vorteile für die Mitarbeiter: Verbesserung der gesundheitlichen Situation Entwicklung gezielter Angebote zur gesundheitlichen Vorsorge arbeitsplatzspezifische Prävention im Unternehmen Erhöhung der Lebensqualität Vorteile für das Unternehmen: optimale Arbeitsbedingungen sicherstellen Fachkräfte in den Unternehmen binden wirtschaftlich handlungsfähiger und wettbewerbsfähiger sein Am 05.09.2017 fand das 4. Projekttreffen in Leipzig statt. Es wurden die Ergebnisse aus den Interviews vorgestellt, in denen bei den Mitarbeitern der beteiligten Projektfirmen die Bedarfe im Unternehmen erfragt wurden, um gesundheitsförderliche Maßnahmen zu optimieren und zu verbessern. Die Fragen bezogen sich auf die, in einem früheren Treffen festgelegten Hauptprobleme der Baubrache: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Stress/psychische Belastungen, saisonale Erkrankungen und Ernährung/Bewegung Die Auswertung ergab, dass in allen Bereichen ein erheblicher Bedarf besteht. Es wurden zu allen Bereichen Informationsflyer angefertigt, welche sich nun in der finalen Umsetzung befinden, ebenso wie ein Online-Quick-Check zur Ermittlung der privaten Gesundheitskompetenz. Die Entwicklung der Instrumente zum präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz machen gute Fortschritte. Gesucht werden nun interessierte Firmen, die bereit sind an einer Online-Befragung teilzunehmen! Ziel der Befragung ist es Treiber und Hemmnisse bei der Implementierung des Kompetenzmodells ausfindig zu machen. Der genaue Umfang steht noch nicht fest, es sollte mit ca. 0,5 - 1 Stunde Aufwand gerechnet werden. Zielgruppe sind Inhaber und Führungskräfte von Klein- und mittelständischen Unternehmen des Baugewerbes. Foto © juefraphoto/fotolia Ihre Ansprechpartnerin Claudia Burggraf Projektmanagerin +49 (0) 2151 5155-14  claudia.burggraf@bzb.de

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Aus KMB wird PMBC

Bei der Überarbeitung der alten Norm wurde aus KMB (Kunststoff-modifizierter Bitumendickbeschichtung) PMBC (Polymer Modified Bitumenous Coating) in der neuen Norm. Für die Abdichtung erdberührter Bauteile sind die Teile 1 und 3 der DIN 18 533 von wesentlichem Interesse. Zeitgleich wurde die bekannte Richtlinie "Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB)" der Deutschen Bauchemie e. V. überarbeitet. Die überarbeitete Version für die PMBC steht voraussichtlich ab Ende 2018 zur Verfügung. Die Gebäude-Versicherer planen zukünftig Feuchteschäden durch Sicker- oder Grundwasser nur noch versichern, wenn die PMBC-Abdichtung von einem PMBC-Fachbetrieb / PMBC-Fachverarbeiter mit einem dafür zugelassenen Material hergestellt wurde. Weisen Sie Ihre Auftraggeber (Einfamilienhäuser / kleinere Mehrfamilienhäuser) darauf hin, dass sich geprüfte Ausführungsqualität damit für den Auftraggeber bezahlt macht.   Was wird nun aus Ihrem KMB-Schein? Da in der neuen DIN 18 533 weitreichende Änderungen eingeflossen sind, wird es keine einfache Umschreibung auf dem Abdichtungsschein (PMBC) geben. Damit Sie sich auf dem aktuellen Stand befinden, bieten wir Ihnen eine eintägige (Anpassungs-) Schulung an, in der alle Neuerungen im Vergleich zur alten Norm aufgearbeitet werden. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie dann den Abdichtungsschein (PMBC). Die Anpassungslehrgänge werden im Dezember oder Januar angeboten. Informationen und Termine hierzu finden Sie in Kürze hier auf unserer Website. Weiter haben wir nun neben unserem dreitägigen PMBC-Lehrgang (früher KMB-Lehrgang) einen zweitägigen Lehrgang für den Planer im Angebot. Der Planer erhält mit Einführung der neuen DIN 18 533 eine wichtige Schlüsselfunktion. Auf Grund der Wasser-Belastung, die das Gebäude erfährt, legt er über Wassereinwirkklassen, Rissklassen und weiteren Parametern fest, welche Abdichtung für das Gebäude oder die Maßnahme geeignet ist.   Termine für den dreitägigen PMBC-Lehrgang (ehemals KMB-Lehrgang) PMCB 1/18 vom 15.05. - 17.05.2018PMCB 2/18 vom 09.10. - 11.10.2018Lehrgangsort: WeselZeit: 08.30 - 17.00 UhrDauer: 2,5 Tage - 20 Unterrichtsstunden Foto © cherokee4/fotolia Ihr Ansprechpartner Jens Worlitschek Seminare & Organisation +49 (0) 281 954590 jens.worlitschek@bzb.de

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Digitales Bauen: Pionier­unternehmer gesucht!

Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk hat seine Arbeit aufgenommen und sucht SIE, die Sie sich schon mit dem Thema Digitalisierung in Ihrem Unternehmen auseinandergesetzt haben. Berichten Sie uns von Ihren Ideen, Umsetzungen und Ihren Erfahrungen. Warum? Wir planen einen Demonstrationsraum mit Anwendungsbeispielen, der Ihnen die Möglichkeit bietet sich mit anderen auszutauschen und neue Anregungen zu bekommen. Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen! Bitte melden Sie sich bei mir und erzählen Sie mir davon, mehr Arbeit kommt nicht auf Sie zu! Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de. Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital Foto © Sergey Nivens/fotolia      Ihre Ansprechpartnerin Dr.-Ing. Martina Schneller Projektmanagerin +49 (0) 2151 515523 martina.schneller@bzb.de

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Großes Hallo am 04.09.2017 im BZB Wesel!

In Kooperation mit der DAA werden wir in den nächsten zwei Jahren die BvB Maßnahme durchführen. Die Büros wurden bezogen, einige Hallen umgerüstet und sogar eine Lehrküche befindet sich derzeit im Aufbau. Die Teilnehmer*innen erhalten in den kommenden Monaten die Möglichkeit ihre Fähigkeiten hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zu überprüfen, sich beruflich zu orientieren und eine Berufswahlentscheidung zur treffen. Begleitet werden sie dabei von einem interdisziplinären Team aus Ausbilder*innen, Sozialpädagogen*innen sowie Bildungsbegleiter*innen. Eine Eignungsanalyse stand in den ersten beiden Wochen auf dem Programm. Sie dient der Erstellung eines Stärken-Schwächen Profils unter Berücksichtigung von beruflichen Anforderungen. Neben der Erprobung in den verschiedenen Gewerken, wurden schulische Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die personalen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten erfasst. Das persönliche Verhalten wurde beobachtet. Alle Teilnehmer*innen erhalten nun umfassende Unterstützung um ihren eigenen Entwicklungsstand zu erkennen und sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und Neigung einem bestimmten Berufsfeld zu zuordnen, bzw. sich für die Ausbildung in einem Berufsfeld zu entscheiden. Folgende Berufsfelder stehen zur Auswahl: Handel, Transport, Lager und Logistik Hotel- und Gaststättengewerbe, Haushalt Landwirtschaft, Natur, Umwelt Metall, Maschinenbau Fester Bestandteil der BvB Maßnahme sind darüber hinaus: sozialpädagogische Angebote, wie z.B. Kommunikations- und Medienkompetenztraining und präventive Beratungseinheiten, Förderunterricht und Bewerbungstraining. Einen Tag in der Woche besteht Berufsschulpflicht. Wer einen Schulabschluss nachholen möchte, kann dies ebenfalls tun. Ein verstärkter Fokus liegt natürlich darauf sich beruflich zu Erproben und eine stabile Ausbildungsreife zu erlagen. Durch Praktika mit Ausbildungsoption ist ein erfolgreicher Übergang in eine Ausbildung dann gar nicht mehr so weit! Wir wünschen allen Teilnehmer*innen viel Erfolg, Aufgeschlossenheit und Durchhaltevermögen! Foto © blende11.photo/fotolia Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Stephanie Labrenz Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen +49 (0) 211 91287-12 stephanie.labrenz@bzb.de

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DWA Bundestagung 2017

Sie ist der technisch-wissenschaftliche Fachverband, der die Fach- und Führungskräfte der Wasser- und Abfallwirtschaft aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen unter seinem Dach vereint. Die BZB sind seit einigen Jahren im Verband, um die Seminare im Kanalbereich auf den neuesten Stand zu bringen. Auf der Bundestagung standen u.a. Fachthemen, wie Klimawandel und nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeitsziele, die EU-Wasserrahmenrichtlinie und Managementfragen in der Wasser und Abfallwirtschaft im Mittelpunkt. Einen weiteren Schwerpunkt wurde auch auf junge Nachwuchskräfte und angehende Fachkräfte der Branche gelegt. Einen besonderes Highlight war die Auszeichnung des William-Lindley-Rings für Herrn Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler. Der frühere Bundespräsident ist die fünfte Persönlichkeit (nach Klaus Töpfer, Hans Tietmeyer, Kurt Biedenkopf und Ernst Ulrich von Weizsäcker), Ehepaar Köhler, Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst-Ulrich von Weizsäcker sowie Prof. Dr. Klaus Töpfer die den 1998 erstmals vergebenen William-Lindley-Ring der DWA tragen wird. Die DWA würdigt damit „Köhlers herausragendes Engagement bei der Entwicklung der "Sustainable Development Goals" (SDG) der Vereinten Nationen und seinen Einsatz für Afrika”, so der DWA Präsident Otto Schaaf. Die Laudatio übernahm der Preisträger aus dem Jahr 2011, der Klimaexperte und Umweltpolitiker Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Herr Prof. Dr. Horst Köhler erzählte bei seiner Dankesrede zunächst über seine Anfänge im Studium, als er die ersten wissenschaftlichen Tätigkeiten im Bereich der Umwelttechnik und nachhaltigen Energien ausübte. Während seiner gesamten Amtszeit und noch heute kämpft Herr Köhler für die nachhaltige Entwicklung im Abfall-und Wassersystem - international. Denn, - so die Quintessenz der Bundestagung – Wasser bedeutet Leben und sollte für jeden Menschen auf dem Planeten (auch die für die nächsten Generationen) eine Selbstverständlichkeit sein. Unser deutsches (Ab-) Wassernetz ist herausragend ausgebaut, die Mitglieder der DWA versuchen auch weiterhin, dass die Grundvoraussetzung „sauberes Wasser und gute Abwasserregularien“ auch in ärmeren Ländern umgesetzt werden kann.  © http://de.dwa.de/bundestagung.html Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Soz.-Wiss. Franziska Schmidt Seminare und Organisation +49 (0) 281 954530  franziska.schmidt@bzb.de

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Digitale Unterstützung für das Baugewerbe

Das Schaufenster „Digitales Bauen“ unterstützt Unternehmen aus dem Baugewerbe bei der Erweiterung digitaler Kompetenzen und deren Umsetzungen. Geschäftsführer*innen und Mitarbeiter*innen aus Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) werden in den Themen digitale Programme, Einsatz neuer Medien, künftige Prozessen beim Bauen und in der erforderlichen Betriebsorganisation begleitet. Die BZB e. V. für den Nordwesten und die Bayerische BauAkademie für den Südosten entwickeln gemeinsam seit dem 01.09.2017 mit den gewerblichen Bauunternehmen in Workshops, Gesprächen und Veranstaltungen Konzepte. Dabei sollen branchenbezogene, mitunter individuelle Lösungen für den Weg zum digitalen Bauen in einer machbaren, praktischen Umsetzung für die gewerblichen Bauunternehmen entstehen. Welche Möglichkeiten ergeben sich aus den vorhandenen neuen digitalen Techniken beim Planen und Bauen von Gebäuden, Anlagen oder der Infrastruktur für Bauunternehmen? Wie verändern sich Arbeitsweisen? Wie können Kosten und Zeit eingespart oder die Arbeit erleichtert werden? Wie werden Anforderungen wie die eVergabe oder die Methode BIM auch in kleinen KMUs umgesetzt? Das Schaufenster „Digitales Bauen“ bietet Unterstützung in Form von grundlegenden Informationen, individuellen Umsetzungsmöglichkeiten und -strategien sowie bei der dafür notwendigen Qualifizierung im Unternehmen, um in der digitalen Bauwelt auch weiterhin wettbewerbsfähig auf dem Markt zu agieren. Ansprechpartner sind die federführenden BZB e.V. und die Bayerische BauAkademie. Konzeptionelle Partner sind die Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH (Bergischen Universität Wuppertal) und die Hochschule Ansbach. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de. Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital Foto © 31moonlight31/fotolia      Ihre Ansprechpartnerin Dr.-Ing. Martina Schneller Projektmanagerin +49 (0) 2151 515523 martina.schneller@bzb.de

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CRTT - Bewährter Lehrgang nun auch in Englisch

Die BZB arbeiten seit vielen Jahren mit Partnern aus Europa und Asien zusammen. So hat es sich ergeben, dass vor mehr als zehn Jahren der erste englischsprachige Lehrgang für den asiatischen Raum für die Betoninstandsetzung entwickelt und durchgeführt wurde. In den letzten zwei Jahren wurden wir immer wieder gefragt, ob wir so einen Lehrgang für die Betoninstandsetzung nicht für den Europäischen Raum und den "Rest" der Welt anbieten könnten. Da viele Auftraggeber die Deutsche Ausbildung im Bau- und Instandsetzungsbereich sehr gut kennen und wissen, welche Qualitätssteigerungen dadurch an den Baustellen zu erreichen sind, lag es nahe, das Erfolgsmodell "SIVV-Lehrgang" als Basis zu nehmen. So wird auch im Concrete Repair Technology Training besonderen Wert auf die Verzahnung von Theorie und Praxis gelegt. Die Teilnehmer sollen die "gelernte" Theorie in der Schulungshalle in die Praxis umsetzen. Der Lehrgang dauert zwei Wochen und bietet, wie sein deutschsprachiges Pendant, einen vertieften Einblick in die Methoden und Verfahren der Betoninstandsetzung. Am Ende steht wie beim SIVV-Lehrgang eine umfangreiche schriftliche Prüfung. Dass die Qualität des CRT Trainings am Ende der eines SIVV-Lehrgangs ebenbürtig ist, dafür steht der unabhängige Zertifizierer KIWA GmbH. Die KIWA GmbH überwacht die Einhaltung der Ausbildungsstättenrichtlinie und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Die BZB wurden als erste Ausbildungsstätte für das CRT Training anerkannt. Durch das Training soll Firmen und Mitarbeitern aus nicht deutschsprachigen Ländern der Zugang zu einem dem SIVV-Zertifikat vergleichbaren Zertifikat gegeben werden. Dadurch können diese Firmen (deutschen) Auftraggebern fundierte und zertifizierte Kenntnisse in der Betoninstandsetzung nachweisen. Aber auch ausländischen Mitarbeitern von deutschen Firmen, Materialherstellern und Planern aus den anderen Europäischen Ländern wird so die Möglichkeit geboten, ein Zertifikat zum Nachweis erweiterter Betoninstandsetzungkenntnisse vorzuweisen. Alles Informationen zum Lehrgang finden Sie hier. © Michael Fritzen/fotolia Ihr Ansprechpartner Jens Worlitschek Seminare & Organisation +49 (0) 281 954590 jens.worlitschek@bzb.de

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Der Fachbauleiter in der Instandhaltung von Betonbauwerken

Im Entwurf der neuen DAfStb-Richtlinie „Instandhaltung von Betonbauteilen“ werden die Anforderungen an das Personal noch einmal konkretisiert. Auf jeder Baustelle in der Betoninstandhaltung muss eine geschulte, insbesondere handwerklich ausgebildete Fachkraft ständig anwesend sein. Dieser Nachweis wird grundsätzlich geführt durch die Bescheinigung des Ausbildungsbeirats „Schutz und Instandsetzung im Betonbau“ beim Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein E. V. (SIVV-Schein). Der Sachkundige Planer muss besondere Kenntnisse hinsichtlich des Erkennens und Bewertens von Schäden und Mängeln nachweisen können. Dieser Kenntnisnachweis kann durch Aus- und Weiterbildungen, die vom Ausbildungsbeirat „Sachkundiger Planer (SKP)“ festgelegt werden, geführt werden. Das Bindeglied zwischen der Baustelle und der Planung stellt die Qualifizierte Führungskraft dar. Sie ist zuständig und verantwortlich für die Ausführung der Arbeiten auf der Baustelle sowie für die erforderlichen Prüfungen im Rahmen der Eigenüberwachung. Die Qualifizierte Führungskraft muss in den Bereichen Technische Baubestimmungen, Instandsetzungsprinzipien, Instandsetzungsstoffe und Instandsetzungsmaßnahmen umfassende Kenntnisse nachweisen können. Des weiteren sind Kenntnisse in den Bereichen Qualitätssicherung, Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz, Beurteilung des Betonuntergrundes, Untergrundvorbereitung, Betoneigenschaften und Bewehrungseigenschaften unabdingbar. Der Lehrgang „Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung nach DAfStb-Richtlinie“ vermittelt in 3 Modulen á 2 Tagen das technische Fachwissen um als Qualifizierte Führungskraft nach der Instandhaltungs-Richtlinie tätig zu sein. Sie lernen bei renommierten, deutschlandweit bekannten Experten. Initiatoren dieses innovativen Lehrgangs sind die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden-Württemberg u. Bayern e. V., die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Nordrhein-Westfalen e. V. sowie die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB Akademie). Er findet an den Standorten Krefeld, Berlin und Feuchtwangen statt. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier. © apfelweile/fotolia Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten Energieeffizienz-Lotse +49 (0) 2151 515539  sebastian.grauten@bzb.de

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Social Media in Exchanges - "SoMEx" erfolgreich abgeschlossen

Zahlreiche belgische Berufsbildungsfachleute überzeugten sich aus erster Hand von der neu entwickelten APP, die es zunächst lediglich in einer ANDROID Variante geben wird. Sie wird in Kürze im GooglePlayStore kostenfrei zum Dowload zur Verfügung stehen. Die APP bietet für Auszubildende, die sich in der Phase vor, in oder auch nach einem Auslandsaufenthalt befinden, nützliche Informationen zum Aufenthalt in komprimierter Form. Die APP liegt in 6 Sprachen vor: deutsch, englisch, französisch, italienisch, portugiesisch und spanisch. Je nachdem in welchem Land die APP aus dem PlayStore z.B. auf ein Smart-Phone geladen wird, wird die entsprechende Sprachversion installiert. Haben Sie also in einer Mobilitätsmaßnahme Auszubildende, die aus Italien zu Ihnen kommen, können sie sich die italienische Variante herunterladen, wenn es sich um ein in Italien registriertes Smart-Phone handelt. Unter www.somexproject.eu finden Sie weiterhin aktuelle Information dazu. © Rawpixel.com/fotolia Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Dolm. Érika María López Lasheras Sozialpädagogische Lehrgangsbetreuung +49 (0) 203 98438911  maria.lopezlasheras@bzb.de

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Ausbau der Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk“

Am 01.08.2017 begrüßten Frau Enghy und Herr Nikdin 17 motivierte Teilnehmer in den Räumlichkeiten des BZB Wesel. Ein erstes Kennenlernen und allgemeine Informationen zum Ablauf der Maßnahme standen auf dem Programm. In den darauffolgenden Tagen erprobte sich die Gruppe im Bereich Metall. Zur Erinnerung: Die Teilnehmer haben im Rahmen der Maßnahme Perjuf-H die Möglichkeit, verschiedene Gewerke kennenzulernen und werden Schritt für Schritt an eine Ausbildung im Handwerk herangeführt. Sie erhalten Deutschunterricht und - nicht weniger wichtig - pädagogische Betreuung, um die Anforderungen des hiesigen Berufsalltags ganzheitlich kennen zu lernen und zu meistern. Im Projekt enthalten sind bis zu sechs Wochen Praktikum, in dem die erworbenen Fachkenntnisse in der Praxis erprobt und erweitert werden können. Oft ist das Praktikum schon die Eintrittskarte in eine einjährige Einstiegsqualifizierung (EQJ), die eine Brücke in die Berufsausbildung darstellen kann. Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere mit derzeit 21 Teilnehmern besetzte Gruppe in Kürze vollzählig ist. Wie gut, dass von Seiten der Agentur und des Jobcenters sogar eine Aufstockung möglich wäre. Wir würden uns freuen, weiteren jungen Geflüchteten den Weg in die duale Ausbildung zeigen zu können. Das die Maßnahme Früchte trägt zeigt die Tatsache, das vier Teilnehmer der vergangenen Runde mittlerweile im Einstiegsqualifizierungsjahr angekommen sind. Sie werden, wenn alles gut läuft, im nächsten Jahr ihren Weg als angehende Tischler, Elektroniker, Metallbauer und KFZ-Mechatroniker weiter beschreiten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei! Ihre Ansprechpartnerin Stephanie Labrenz Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen +49 (0) 211 91287-12 stephanie.labrenz@bzb.de

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ERASMUS+ weiter fester Bestandteil in der BZB Arbeit

NETconVET - Network for future innovation of major competences in vocational education and training (VET) in construction SoMExNet - Network enhancing the SoMEx app CODESMA - COnstruction and DEmolition waste management training for Site Managers Women Can Build - Re-envisioning vocational training towards an equal construction industry Mit diesen innovativen Initiativen decken die BZB im Zusammenspiel mit bewährten europäischen Partnern Bereiche wie Innovationsentwicklung, social media, umweltbewusste Technik sowie Gender Affairs ab. Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie auf der BZB-Internetseite unter „Europäische Projekte“. © Denys Rudyi/fotolia Ihr Ansprechpartner Frank Bertelmann-Angenendt Projektmanager +49 (0) 2151 515553 frank.bertelmann@bzb.de

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NEU: Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten

Bei Gebäuden besonderer Art und Nutzung, z. B. Industriebauten, Krankenhäuser etc., ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten sogar vorgeschrieben. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen, benötigt der Brandschutzbeauftrage umfangreiches Wissen. Am 10.10.2017 startet ein Seminar für die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten im BZB Krefeld. Gemäß den Vorgaben der DGUV 205-003 wird die Veranstaltung mit 64 Unterrichtseinheiten durchgeführt. Die insgesamt 8 Lehrgangstage sind in zwei Module ausgeteilt, die im Abstand von 4 Wochen stattfinden. Information zu Lehrgang sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Sollten sie darüber hinaus noch Informationen benötigen oder Fragen haben sprechen Sie mich gerne an. © maho/fotolia Ihre Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)  +49 (0) 2151 515533  annemarie.gatzka@bzb.de

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NETconVET

Digitalisierung im weiteren Sinne Building Information Modelling (BIM) Arbeitsplatzbasiertes Lernen Vertikale Durchlässigkeit in der Berufsbildung der Bauwirtschaft Zusammen mit sieben weiteren europäischen Partnern werden die BZB (Projektleitung) diese Themen in der Zeit von 1. September 2017 bis 29. Februar 2020 analysieren und innovative Ansätze entwickeln, die auf europäischer Ebene zur Projektreife geführt werden. Partner der BZB sind: FLC (Madrid/Spanien), VSRC (Vilnius/Litauen), Open University (Heerlen/Niederlande), EBC (Brüssel/Belgien), IBE (Warschau/Polen), SATAEDU (Kokemäki/Finnland), IFAPME (Lüttich/Belgien) Weitere Informationen erfolgen in loser Reihenfolge. © fotohansel/fotolia Ihr Ansprechpartner Frank Bertelmann-Angenendt Projektmanager +49 (0) 2151 515553 frank.bertelmann@bzb.de

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SoMExNet – Network enhancing the SoMEx APP

Unter der erneut belgischen Leitung von IFAPME in Lüttich wird angestrebt, dass das Nutzerspektrum deutlich ausgeweitet wird und sich damit auch die Attraktivität von Mobilitätsmaßnahmen in der Ausbildung erhöht und schließlich auch mehr Jugendliche in Austausche gehen. Nicht zuletzt sollen damit auch die Arbeitsmarktchancen speziell junger Menschen wachsen. Im Einzelnen verfolgen die Projektpartner aus Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Deutschland folgende Ziele: Erweiterung der APP-Funktionalitäten (technische Weiterentwicklung) Erweiterung der APP-Nutzung auch auf iOS Erweiterte Nutzung von social media zur Verbreitung der Idee Neue Entwicklungsinstrumente: Nutzerplattform mit Werkzeugen und pädagogischen Aspekten Erweiterte Tests mit neuen Zielgruppen Die SoMEx-APP wird nach der Abschlusskonferenz, die am 28./29. August 2017 in Lüttich stattfinden wird, als ANDROID Version im Google APP-Store zur Verfügung stehen. SoMExNet wird am 16. Oktober 2017 starten und bis 15. Oktober 2019 laufen. © oneinchpunch/fotolia Ihre Ansprechpartner Frank Bertelmann-Angenendt Projektmanager +49 (0) 2151 515553 frank.bertelmann@bzb.de Dipl.-Dolm. Érika María López Lasheras Sozialpädagogische Lehrgangsbetreuung +49 (0) 203 98438911  maria.lopezlasheras@bzb.de

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Projekt IC_H gegen Nachwuchsmangel

Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (Quelle DIHK) zu seiner Umfrage „Ausbildung 2017“ mit etwa 10.500 Unternehmen berichtete, stabilisierte sich die Quote zuletzt bei 31 Prozent - im Vergleich zu 12 Prozent zehn Jahre zuvor. Besonders stark zugenommen hat der Azubi-Mangel im Baugewerbe mit 42 Prozent (2015 waren es nur 30 Prozent). Nach dem Anfang April veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung sind sogenannte Passungsprobleme eine „zentrale Herausforderung“ - etwa weil Jugendliche mit ihren Abschlüssen nicht den Ansprüchen der Firmen genügen oder weil sie nicht mobil genug sind. Zum Stichtag 30. September 2016 wuchs die Zahl nicht vergebener Ausbildungsplätze im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf 43.500. Das Projekt InnovationsClusterHandwerk (IC-H) versucht dem Trend entgegen zu wirken. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Das BZB sowie 11 Kooperationspartner arbeiten an diesem Projekt. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Information, Vernetzung und Unterstützung von kleinen und mittleren Handwerksunternehmen im Sinne einer Clusterbildung in den Bereichen „Anpassung an veränderte Altersstrukturen“ (IC_H1) sowie „Klima- und ressourcenwirksame Nachhaltigkeit“ (IC_H2). Querschnittsziel ist dabei die Entwicklung innovativer Strategien, die auf digitalen Lösungen basieren. Aufgrund der fehlenden Ressourcen benötigen die KMU des Handwerks vermehrt Unterstützung, um sich den genannten Herausforderungen stellen zu können. Geleitet durch das Tagesgeschäft und die jeweils aktuelle Auftragslage müssen sie zunächst für die elementare Wichtigkeit dieser Themen sensibilisiert, über Möglichkeiten informiert und für die Umsetzung unterstützt werden. Dabei steht eines besonders im Vordergrund: Vernetzung! Unternehmen müssen sich miteinander austauschen. Da es in Zukunft vermehrt zu Problemlagen wie Fachkräfte- und Ausbildungsmangel kommt, stellt eine fachlich angeleitete, kollaborative und kooperative Entwicklung von Anpassungs- und Umsetzungsstrategien den mit Abstand erfolgversprechendsten Ansatz dar. Deshalb werden in diesem Vorhaben landesweit zwei themenbezogene Clusternetzwerke installiert, um die kleinen und mittleren Unternehmen - unter fachlicher Begleitung, Schaffung von Plattformen und Impulsgebung -  durch die jeweils zuständigen Clustermanager zu befähigen, gemeinsam innovative Strategien zu entwickeln und umzusetzen.  Falls Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, melden Sie sich bitte bei: © fotomek/fotolia             Ihre Ansprechpartner Dipl.-oec. Christoph Lanken Berater Aus- & Weiterbildung  +49 173 5135028 (Mobil)  christoph.lanken@bzb.de Dipl.-Soz.-Wiss. Franziska Schmidt Seminare und Organisation +49 (0) 281 954530  franziska.schmidt@bzb.de

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Zahlreiche Anmeldungen fürs Sommer- Baujobcasting!

Über die zahlreichen Anmeldungen haben wir uns sehr gefreut. Im Team arbeiteten die Teilnehmer an einer typischen Baustellensituation. Bodenplatten wurden verlegt, Mauern hochgezogen, Dachstühle aufgesetzt. In Wesel, unserem ÜLU Standort der Dachdecker, wurde natürlich auch das Dach gedeckt. Ist eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für mich? Welches Gewerk möchte ich lernen? Diesen zentralen Fragen wurde ganz pragmatisch auf den Grund gegangen: durch ausprobieren! Fazit: Es war wieder eine wirklich tolle Woche mit motivierten Teams in allen Häusern! Mit 11 Teilnehmern, die weiterhin zur Schule gehen möchten, bleiben wir in Kontakt, um bei der Ausbildungsplatzsuche für das nächste Ausbildungsjahr zu unterstützen. Vier Weseler Kandidaten interessieren sich sehr für unsere Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H)“, um sich noch mal intensiver im Handwerk beruflich zu orientieren. Um dies zu ermöglichen, ist alles in die Wege geleitet. Nun arbeiten wir weiterhin intensiv an einem Matching zwischen potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben! Wir suchen aktuell noch für sechs junge Männer eine Ausbildungsstelle und/ oder Betriebe, die ein Einstiegsqualifizierungsjahr (EQJ) ermöglichen wollen! Betriebe die angehende Maurer, Stuckateure und Straßenbauer suchen, dürfen sich gerne melden bei Herrn Lanken unter der 0211/ 91287-15 melden! Und dass es funktioniert, bewiesen Saman und Ysmael! Als ehemalige Baujobcasting- Teilnehmer 2014, legten sie 2017 erfolgreich ihre Abschlussprüfung ab. Saman ist nun Fliesenleger. Ysmael ist Stuckateur. Beide sind unglaublich stolz auf ihren Gesellenbrief. Und wir auch! © Kittichai/shutterstock Ihre Ansprechpartnerin Stephanie Labrenz Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen +49 (0) 211 91287-12 stephanie.labrenz@bzb.de

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Soft Skills for Hard Hats - SSHH

Soft Skills ist der englische Begriff für soziale Kompetenzen und Hard Hats der für die Bauarbeiterhelme. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die Entwicklung einer APP, die es Arbeiter*innen in der Baubranche ermöglicht sich mit Kompetenzen auseinanderzusetzen, die beispielsweise bei der Führung eines Teams oder der Lösung zwischenmenschlicher Konflikte von Nutzen sind. Die APP wird die Lernenden per Kurzvideo durch verschiedene Szenarien aus dem Alltag am Bau führen und sie vor knifflige Situationen stellen, in denen sie die Rolle des Vorarbeiters oder der Vorarbeiterin übernehmen und die Wahl zwischen verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten bekommen. Ihrer Auswahl entsprechend ergibt sich der weitere Verlauf der Situation und eine Rückmeldung zur Wirkung ihrer Entscheidungen schließt das „durchlebte“ Szenario ab. Alle am Projekt beteiligten Partner werden die Szenarien in ihre jeweiligen Landessprachen übertragen. Der Fokus wird demensprechend auf Situationen gesetzt, die kulturell übertragbar sind, so dass sich auch Nutzer verschiedener europäischer Länder darin wiederfinden können. In Madrid konnte ein Prototyp der APP für ein erstes Szenario vorgestellt werden. Es wurden Erfahrungen aus der Anfangsphase ausgetauscht, um den weiteren Verlauf zu erleichtern und ein Konzept zur Evaluation besprochen. Daneben konnten die TeilnehmerInnen eine Führung durch das hochmoderne Ausbildungszentrum der FLC sowie durch das jahrhundertealte Zentrum Madrids genießen. Beides war wirklich sehr imposant! Ihre Ansprechpartnerin Sara Frenzen Projektmanagerin +49 (0) 2151 515516 sara.frenzen@bzb.de  

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Abschlussveranstaltung des Projektes „Die Düsseldorfer Potenzialanalyse vielfältig gestalten“

KAoA Kompakt und Potenzialanalyse Vielfalt- Was ist das? Damit die Durchführbarkeit einer Berufserstorientierung auch für Schüler*innen mit einem Flucht- oder Migrationshintergrund nachhaltig gesichert werden kann, wurde das Programm „KAoA Kompakt“ ins Leben gerufen. „KAoA Kompakt“ umfasst eine zweitägige kulturunabhängig gestaltete Potenzialanalyse, drei eintägige Berufsfelderkundungen und einen dreitägigen Praxiskurs. Um eine Kompetenz-, bzw. Potenzialerforschung auch migrations-, sprach- und kultursensibel durchführen zu können, wurde die bekannte und bewährte Düsseldorfer Potenzialanalyse den Bedürfnissen der Jugendlichen angepasst. Das Ergebnis ist die Potenzialanalyse „Vielfalt“, die Übungen zu unterschiedlichen Sprach- und Kompetenzniveaus beinhaltet und deutschlandweit als Instrument in Berufs- und Studienorientierungsprogrammen eingesetzt werden kann. Das Projekt wurde von einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern und Praktikern, darunter die Regionalleiterin Pädagogische Maßnahmen des BZB Düsseldorf, Stephanie Labrenz, entwickelt, begleitet und evaluiert. Auch Teammitglieder des Bereiches Übergang Schule-Beruf aus dem BZB Düsseldorf, Maira Camacho van den Hurk, Aline Dopatka, Jacqueline Schwarz und Andrea Woitoschek haben als erfahrene Potenzialanalyse-„Spezialisten“ an einem Pilotdurchlauf und anschließenden Diskussionsrunden teilgenommen. Mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis haben sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Potenzialanalyse „Vielfalt“ geleistet. Die Abschlussveranstaltung des Projektes „Die Düsseldorfer Potenzialanalyse vielfältig gestalten“ Am Montag, den 12. Juni, war es dann endlich soweit: Die Vodafone Stiftung Deutschland lud zur Abschlussveranstaltung des Projektes „Die Düsseldorfer Potenzialanalyse vielfältig gestalten“ auf den Vodafone Campus in Düsseldorf ein. Mit Blick auf die Skyline Düsseldorfs wurde die neue Potenzialanalyse „Vielfalt“ sowie die Praxiserfahrungen, die im Schuljahr 2016/2017 im ersten Durchlauf gemacht wurden, vorgestellt. Die Begrüßung fand durch den Oberbürgermeister Thomas Geisel und Dr. Mark Speich von der Vodafone Stiftung Deutschland statt. Frau Prof. Dr. Petra Lippegaus-Grünau, wissenschaftliche Leitung des Projektes, erklärte das Konzept der Potenzialanalyse Vielfalt, die dahinterstehende Theorie und die Entwicklung der Aufgaben. Wie die neue Potenzialanalyse in der Praxis funktioniert hat und welche Erfahrungswerte bei der Durchführung gesammelt wurden, erläuterte Frau Ezgi Yildiz. Die Offenheit der Schüler*innen der Potenzialerkundung gegenüber, die Vertrauensbasis zwischen Schüler*innen und Anleiter*innen und Beobachter*innen, aber auch das Hindernis der Sprachbarriere sind Erfahrungen, die auch durchführende BZB Teammitglieder erfahren konnten. Im Anschluss an die Praxiserfahrung wurde das Thema „Schule und Potenzialanalyse“ aus Schulsicht von Klaus-Peter Vogel von der GHS Bernburger Straße bewertet. Er lobte hier vor allen Dingen die reibungslosen Abläufe und durchweg positiven Erfahrungen, von denen die Schüler*innen in der Schule berichtet haben. Abschließend blieb ausreichend Zeit, um aufgekommene Fragen zu klären. Gegen 12 Uhr verabschiedete Herr Christoph Sochart, der die Moderation der Veranstaltung an diesem Tag inne hatte, alle geladenen Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem noch das ein oder andere angeregte Gespräch geführt wurde. Insgesamt können wir auf eine gelungene Abschlussveranstaltung zurückblicken und freuen uns darauf, zukünftig die neue Potenzialanalyse anzuwenden. Wer Interesse daran hat, sich einen Einblick in das Konzept und die Aufgaben der neuen Düsseldorfer Potenzialanalyse zu verschaffen, findet die Publikation frei zugänglich hier. ©davis/fotolia Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Päd. Stephanie Labrenz Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen +49 (0) 211 91287-12 stephanie.labrenz@bzb.de

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Rettung aus der Tiefe – erfolgreicher Lehrgang im BZB Wesel

Das BZB bietet daher spezielle Kurse in diesem Bereich an. Zuletzt fand am 21.06.2017 die Sicherheitsunterweisung gem. DGUV 103-003 Notfall- und Rettungsmaßnahmen an Abwasseranlagen statt. Gemäß DGUV 103-003 sind alle Mitarbeiter, die im und am Kanal arbeiten, mindestens einmal im Jahr theoretisch zu unterweisen. Das Besondere an diesem Lehrgang ist, dass es vor allem auch einen hohen Praxisanteil gibt. Die Rettung aus dem Schacht und die Anwendung von umluftunabhängigen Sauerstoffgeräten sowie sonstigen Rettungs- und Sicherheitsgeräten kann am Besten in der praktischen Handhabung erprobt werden. Nach dem Lehrgang waren die Teilnehmer sehr zufrieden und überrascht über die zum Teil völlig neuen Erfahrungen. So empfand zum Beispiel Maximilian Röhrig die „praxisnahe Darstellung des Arbeitsumfeldes“ als außerordentlich gut. Alle Teilnehmer erhielten eine Teilnahmebescheinigung, die als erforderlicher Nachweis der Sicherheitsunterweisung in Theorie und Praxis gemäß DGUV 103-003 für ein Jahr gilt. Falls auch Sie oder Ihre Firma weitere Informationen zu Sicherheitsunterweisungen benötigen, sprechen Sie mich gerne an. Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Soz.-Wiss. Franziska Schmidt Seminare und Organisation +49 (0) 281 954530  franziska.schmidt@bzb.de

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Projekttreffen "workcamp GreenHouse" in Berlin

Das Besondere war einerseits die Begutachtung des Besucherpavillions "GreenHouse", der im Rahmen der internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin von den Projektpartnern mit Unterstützung von Sponsoren errichtet wurde und anderseits der Tagungsort, das "Tropenhaus" auf dem Gelände der IGA - "Gärten der Länder". Die im Rahmen des Projektes entwickelten Lernmodule sind nun weitestgehend fertiggestellt, so dass interessierte Schulen, deren Schüler, aber vor allem deren Schülerinnen, sich ausgiebig mit den Themen "Umwelt" und "Bauen" beschäftigen können. Die Projektpartner informieren sehr gerne über die Erkenntnisse und Ergebnisse und freuen sich auf weitere "workcamp" Teilnehmer*innen. Unter www.workcamp-greenhouse.de finden Sie alle Kontaktdaten und "workcamp" - Termine.  Ihr Ansprechpartner Thomas Murauer Geschäftsführer  +49 (0)2151 5155-10  thomas.murauer@bzb.de

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Studienbesuch aus Japan im BZB Krefeld

Vor 2 Wochen hatte Markus Crone erst eine 25-köpfige Delegation von den Philippinen begrüßt, wurden am 28.06.2017 erstmalig Gäste aus Japan im BZB Krefeld empfangen. Das Ehepaar Asano, beide Architekten, besuchten für 2,5 Stunden das BZB, um sich über das deutsche Ausbildungssystem und die Berufe im Handwerk zu informieren. Herr Tadatoshi Asano ist einer der ehemaligen Direktoren der Firma Takenaka aus Japan, der in den 60er Jahren in Deutschland an der damaligen Hochschule für Gestaltung in Ulm studiert hat. Sein Lebensthema sind u.a. das europäische Bauwesen, die Handwerkszünfte, das Meistersystem, und Bauhaus, zu denen er in Japan Artikel veröffentlicht hat. Dazu unternimmt er nun eine längere Forschungsreise mit Besuchen in Ulm, Kassel, Leipzig, Düsseldorf und Lübeck, sowie Nachbarländern in Westeuropa. Begleitet wurde das Ehepaar durch Herrn Marius Leilake, Mitarbeiter bei Takenaka Europe, der übersetzend tatkräftig zur Seite stand. Wer ist TAKENAKA? Takenaka Corporation ist ein weltweit tätiger Baukonzern im japanischen Familienbesitz mit über 400 Jahren Tradition.  www.takenaka.co.jp  www.takenaka.eu  In Japan unterhält Takenaka ein eigenes Handwerkmuseum für Holzhandwerk im japanischen Kobe, mit ständigen und wechselnden Ausstellungen sowie Workshops. Man betreibt ein eigenes Forschungslabor mit 200 Mitarbeitern, das jedes Jahr eine Gruppe von internen Praktikanten betreut, um Forschung und Baustellen zu verzahnen. Für eigene Mitarbeiter gibt es zudem ein Praxiszentrum zum Erfahren und Üben von bautechnischen Details, ein Trainingszentrum für praktische Erfahrungen. Weiterhin werden Mitarbeiter wie Herr Asano zum Studium ins Ausland geschickt. In Europa hat Takenaka eine Zentrale in Düsseldorf und weitere Niederlassungen in Deutschland und 11 weiteren Ländern im Industriebau mit Schwerpunkt auf japanische und koreanische Bauherrn. Ihr Ansprechpartner Markus Crone Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 2151 515524  markus.crone@bzb.de

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Feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes der Bauschule

Denn seit 2010 verbindet die Bildungseinrichtungen in Italien und Deutschland eine enge Partnerschaft. So reiste Markus Crone zur feierlichen Einweihung an. Er gehörte dann auch zu den Festrednern, sowie Vertreter vom Bildungsministerium der Region Venetien, von Verbänden der regionalen Bauwirtschaft und der Dachorganisation aller Bauschulen Italiens (Formedil). Als einziger Gast aus dem Ausland beschrieb Markus Crone in seiner Rede die hervorragende Zusammenarbeit in mittlerweile 10 Mobilitäten mit Bauschülern aus Vicenza und Lehrlingen der BZB sowie Bauexperten aus der Region Venetien. Seit 2010 haben in diesen 10 Mobilitäten 31 Lehrlinge der BZB Vicenza für 3 Wochen und 70 Bauschüler aus Vincenza für 2 Wochen sowie 20 Bauexperten aus der Region Venetien die BZB besucht und Land, Leute und die Arbeitsweisen kennengelernt. „Verlässlichkeit, Vertrauen und hohe Motivation zeichneten die Zusammenarbeit bisher aus!“ so Crone. „Aus einer Partnerschaft wurde eine Freundschaft zwischen den Bildungszentren und der Bauschule in Vicenza. Wir wünschen uns, das diese Freundschaft weitergeht!“ Mauro Pastore, der Direktor der Bauschule Andrea Palladio, bedankte sich und kündigte für 2018 schon die nächste Gruppe mit 20 Bauschülern an. Unter den ca. 140 Gästen traf Markus Crone viele bekannte Gesichter von Berufsschulen aus ganz Italien. Die BZB gehören sozusagen schon zur „Familie“ sagte Rosella Martino, die Vertreterin von FORMEDIL aus Rom, die ebenfalls schon über 10 Mobilitäten mit den BZB organisiert hat. Man kennt die BZB in ganz Italien. Ihr Ansprechpartner Markus Crone Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 2151 515524  markus.crone@bzb.de

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Bewerbung für Mobilität nach La Reunion

Die Mobilität wird vom 24. November bis zum 15. Dezember 2017 durchgeführt. In den 3 Wochen Aufenthalt wird in der Berufsschule Le Horizon in St.Denis eine Projektarbeit durchgeführt und in der 2. Hälfte auf Baustellen örtlicher Betriebe ein Praktikum absolviert. Es können insgesamt 12 Lehrlinge mitfahren. Begleitet wird die Gruppe durch einen Ausbilder der BZB und einen Sprachbegleiter. Die Unterbringung und Verpflegung wird kostenfrei gestellt. An den Wochenenden wird die Insel mit ihren Sehenswürdigkeiten erforscht. Es entstehen den Teilnehmern keine Kosten für die Reise, Unterkunft und Verpflegung. Die Mobilität wird durch das Deutsch Französische Sekretariat gefördert. Im Vorfeld und begleitend findet Sprachunterricht statt. Sprachkenntnisse in Französisch oder Englisch sind von Vorteil aber kein Muss. Es können sich Lehrlinge ab 18 Jahre mit Interesse und Motivation für ferne Länder, andere Kulturen und Arbeitsweisen bewerben. Bedingungen für eine Bewerbung sind gute Bewertungen in der ÜLU, keine unentschuldigten Fehlzeiten und gutes Sozialverhalten. Natürlich muss die Teilnahme durch den Ausbildungsbetrieb freigegeben werden. Bewerbungen sind ausschließlich schriftlich per Email mit Lebenslauf und Anschreiben an lareunion@bzb.de zu schicken. In dem Anschreiben ist die besondere Motivation für die Lehrlingsmobilität zu beschreiben. © A. Karnholz/fotolia Ihr Ansprechpartner Markus Crone Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 2151 515524  markus.crone@bzb.de

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Neue Befragung zur Zufriedenheit der Lehrlinge in der Bauwirtschaft

Mit einer Befragung von rund 1.400 Berufseinsteigern aus der Bauwirtschaft haben der F.A.Z.-Fachverlag und Soka-Bau persönliche Gründe für die Wahl des Ausbildungsberufs, die Zufriedenheit mit der Bauausbildung, relevante Aspekte für die künftige Berufstätigkeit und Ziele bei der beruflichen Weiterbildung ermittelt. Außerdem wurden die Studienteilnehmer nach ihrem bevorzugtem Informationsmedium gefragt. Heraus kam dabei, dass es für 95 Prozent der Auszubildenden vor allem der Spaß an der Ausbildung ist, der für die Wahl eines Ausbildungsberufs ausschlaggebend ist. Wichtig ist ihnen außerdem, Erlerntes im privaten Umfeld anwenden zu können und eine gute berufliche Entwicklung zu haben. Erst dann folgt in dieser Gruppe die Ausbildungsvergütung. 92 Prozent der Azubis gaben an, mit ihrer Ausbildung zufrieden zu sein – vor allem die betriebliche Ausbildung wird von der Mehrzahl positiv bewertet. Ähnlich ist die Zustimmung zur Ausbildung unter den Bauprofis, also den jungen Facharbeitern. 93 Prozent von ihnen bewerten die von ihnen durchlaufende Berufsausbildung mit sehr gut oder gut. Nach ihren Zukunftsplänen gefragt, planen 55 Prozent der Azubis und 72 Prozent der Bauprofis in den kommenden zehn Jahren eine Weiterbildung. Der Meister ist dabei für jeweils zwei Drittel beider Gruppen das bevorzugte Ziel. 46 Prozent der Azubis und 41 Prozent der Bauprofis wollen Polier werden, ein Studium planen 28 Prozent der Azubis und 18 Prozent der Bauprofis. Als Informationsmedium bleibt unangefochten das Internet für Jobsuchende in der Baubranche. 80 Prozent der Befragten nutzen Internetportale bei der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz, zwölf Prozent nutzen Soziale Medien für ihre Recherche. Hintergrund der Befragung ist der Fachkräftemangel in der Baubranche. So haben Unternehmen der Bauwirtschaft schon seit Jahren Schwierigkeiten, alle Ausbildungsstellen zu besetzen. Das BZB versucht dem entgegenzuwirken. Mit vielen Projekten, wie z.B. dem Baujobcasting, Bewerbungstraining, Ausbildungsplatzvermittlung, Praktika u.v.m. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier. © VTT Studio/fotolia Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Soz.-Wiss. Franziska Schmidt Seminare und Organisation +49 (0) 281 954530  franziska.schmidt@bzb.de

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Umzug der Stuckateure und Beton- und Stahlbetonbauer

Umzug der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung der Stuckateure vom BZB Düsseldorf zum BZB Krefeld zum 01.08.2017 Dies hat uns dazu veranlasst, die Ausbaugewerke weiter im BZB Krefeld zu konzentrieren, um zusätzliche Synergien und Schnittmengen positiv zu nutzen. Die überbetriebliche Unterweisung der Stuckateure und Ausbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Stuckateure wird deshalb ab August 2017 im BZB Krefeld durchgeführt. Dadurch werden im BZB Krefeld ab August 2017 insgesamt sechs Gewerke im Ausbau unterwiesen: 1. die Stuckateure, 2. die Trockenbaumonteure, 3. die Estrich- und Oberbodenleger, 4. die Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, 5. die Zimmerer und 6. die Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer. Der Umzug und Wechsel der Gewerke wurde durch den BZB Vorstand bestätigt und in der Mitgliederversammlung am 16.05.2017 vorgestellt. Die Resonanz war ausnahmslos positiv. Der Wechsel wird zum 1. August gültig. Die Ausbildungsbetriebe sind informiert und die Lehrlinge werden automatisch in das BZB Krefeld eingeladen. Im BZB Krefeld besteht die Möglichkeit für die Lehrlinge, im Internat zu übernachten. Dies wird ebenfalls durch die SOKA Bau gefördert. Den Soka Bau angebundenen Betrieben entstehen keine Mehrkosten.   Umzug der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung der Beton- und Stahlbetonbauer vom BZB Krefeld zum BZB Düsseldorf zum 01.08.2017 Durch die Konzentration der Ausbaugewerke im BZB Krefeld und den damit notwendigen Platzbedarf müssen wir das Gewerk Beton- und Stahlbetonbauer ins BZB Düsseldorf verlagern. Wir sehen dadurch ebenfalls positive Aspekte, da die meisten Lehrlinge dieses Gewerkes zur Berufsschule in Düsseldorf gehen und der Standort sehr zentral im Handwerkskammerbezirk Düsseldorf liegt. Der Umzug und Wechsel der Gewerke wurde durch den BZB Vorstand bestätigt und in der Mitgliederversammlung am 16.05.2017 vorgestellt. Die Resonanz war ausnahmslos positiv. Der Wechsel wird zum 1. August gültig. Die Ausbildungsbetriebe sind informiert und die Lehrlinge werden automatisch in das BZB Düsseldorf eingeladen. © dmitrymoi/fotolia Ihr Ansprechpartner Markus Crone Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 2151 515524  markus.crone@bzb.de

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19 erfolgreiche „Zertifizierte sachkundige Planer für Betoninstandhaltung“ in Augsburg verabschiedet

Die aus einem schriftlichen und mündlichen Teil zusammengesetzte Prüfung. Als Zugangsvoraussetzung mussten die Teilnehmer eine mehrjährige Projekt- bzw. Praxiserfahrung im Bereich der Betoninstandsetzung nachweisen. Außerdem nahmen die Teilnehmer an einer aus einem schriftlichen und mündlichen Teil zusammengesetzten Prüfung teil. Bei dem Prüfverfahren handelt es sich um eine Personalzertifizierung, die durch den Prüfungsausschuss der „Zertifizierung Bau GmbH, Berlin abgenommen wurde. Der auf Ingenieurniveau vorausgegangene Lehrgang umfasste 72 Lehreinheiten an vier Wochenenden. Ausbildungsinhalte waren: Ausblick auf die Instandhaltungsrichtlinie durch an der Richtlinie maßgeblich Beteiligte, Technische Baubestimmungen, Betoneigenschaften, Stahleigenschaften, Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz, Oberflächeneigenschaften der Betonunterlage, Verfahren der Untergrundvorbereitung, Prüfverfahren zur Feststellung des Ist-Zustandes, Schutz- und Instandsetzungsstoffe, Dauerhaftigkeit von Beton und Schadenserscheinungsformen, Verstärken von Betonbauteilen, Schutz- und Instandsetzungsprinzipien und -Maßnahmen, Instandsetzungsplanung, Ausschreibungsunterlagen, Qualitätssicherung der Planung und Ausführung. „Als Auftraggeber hat der Lehrgang einen tiefen Einblick in die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Fachplaners gewährt. Ich konnte eine geeigneten Leitfaden für die Interpretation von Gutachten sowie die eigene Vorgehensweise für kleinere Projekte durch das Seminar mitnehmen. Meine Erwartungen sind voll erfüllt worden.“ (Dipl. Ing. (FH) Simon Hengge, Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, Teilnehmer Augsburg 2017) „Der Lehrgang ist eine Bereicherung für jeden, der im Bereich Betoninstandsetzung tätig ist. Die Lehrgangseinheiten hatten einen sehr hohen Qualitätsstandard, dank der Kompetenz der Vortragenden und deren Engagement. Die Erwartungen an den Lehrgang wurden in jedem Fall erfüllt“. (Dipl.-Ing. Arne Schmitt, TESTCONSULT Ing.-Ges. mbH Frankfurt, Teilnehmer Frühjahr 2016) Die Absolventen des Lehrgangs werden fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Der erfolgreiche Abschluss erfüllt außerdem die Güte- und Prüfbestimmungen der GUEP (Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken) im Hinblick auf die Anerkennung der besonderen Sachkunde der Absolventen. Dies ist ein wichtiges Kriterium zum Erwerb des RAL-Gütezeichens als Ingenieurbüro-Zertifizierung für die Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken. Die nächsten Lehrgänge beginnen am 08.09.2017 in Krefeld und am 10.04.2017 in Augsburg. Hier die ausführlichen Ausschreibungsunterlagen. Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten Energieeffizienz-Lotse +49 (0) 2151 515539  sebastian.grauten@bzb.de

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Brandschutz braucht Expertenwissen!

Die Akademie der BZB verfügt seit 25 Jahren über umfangreiche positive Erfahrungen im Bereich des vorbeugenden baulichen Brandschutzes und setzt diese durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lehrgänge und Seminare zum Thema um. Der Lehrgang zur „Zertifizierten Brandschutzfachkraft“ ist da das beste Beispiel. Diese Qualifikation richtet sich an Handwerker ebenso wie an Bautechniker und Bauingenieure, die den Brandschutz in der Bauausführung erlernen wollen. In diesem sechstägigen Lehrgang werden Kenntnisse über die im Brandschutz einzusetzenden Baustoffe und Produkte vermittelt. Aber auch das Wissen um die im Brandschutz anzuwendenden Normen und Regelungen kommt nicht zu kurz. Am Ende des Lehrgangs müssen die Teilnehmer in einer Prüfung ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Bei Erfolg dürfen sie dann den Titel „Zertifizierte Brandschutzfachkraft“ führen. Damit können die Absolventen gegenüber den Auftraggebern ihre Kompetenz in Sachen Brandschutz dokumentieren, denn Auftraggeber von baulichen Brandschutzmaßnahmen wird es immer wichtiger, nur Unternehmen einzusetzen, die über ausreichend qualifiziertes Personal verfügen. Zu groß ist das Risiko, durch nicht fachgerecht ausgeführte Arbeiten kostenträchtige Bauzeitverzögerungen in Kauf zu nehmen. Das große Plus bei der Wissensvermittlung im BZB Krefeld ist die Nähe zur Praxis. Dazu steht im BZB Krefeld das BrandschutzZentrum zur Verfügung, das auch als Schulungsraum genutzt wird. Hier wird durch rund 100 unterschiedliche Exponate, wie sie auch in Flughäfen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz kommen, erläutert, wie Brandschutz funktioniert. In dieser einzigartigen Einrichtung erleben die Teilnehmer "Brandschutz zum Anfassen" und können sofort am Objekt die Funktionsweise und die technischen Details von brandschutzrelevanten Bauausführungen erfahren. Die Referenten des Seminars – alle hochspezialisierte Fachleute in ihrem Bereich – nutzen gerne diesen Schulungsraum zur praxisnahen Vermittlung des Unterrichtsstoffes. Vom 26.06. – 01.07.2017 bietet die Akademie der Bildungszentren des Baugewerbes am Standort Krefeld zum wiederholten Mal die Qualifizierung zur „Zertifizierten Brandschutzfachkraft“ an. Weitere Informationen finden Sie in der Lehrgangsbeschreibung. Ihre Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)  +49 (0) 2151 515533  annemarie.gatzka@bzb.de

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Syrischer Flüchtling erbringt Top-Leistung

Besonders hervorzuheben ist ein Bauingenieur, der vor drei Jahren aus der Nähe von Aleppo in Syrien geflohen ist. Herr Khatko ist 51 Jahre alt, christlichen Glaubens, verheiratet (seine Frau ist Kinderärztin) und hat 3 Kinder. Er wollte auch in Deutschland wieder als Bauingenieur arbeiten und hat nach mehreren Praktika im Tiefbaubereich einen Einjahresvertrag im Architekturbüro Peter Heinz erhalten. Heinz hat dem Familienvater dann den Brandschutz-Lehrgang im BZB in Krefeld empfohlen und finanziert. Seit Ende Januar ist Khatko für zwei Tage die Woche an den Niederrhein ins BZB gereist, um an allen Terminen teilnehmen zu können. Fachlich sei er, dank intensiver eigener Vorbereitung und Unterstützung durch seinen Arbeitgeber, einer der besten Teilnehmer des Lehrgangs gewesen. Am 12.05. hat er schließlich die Abschlussprüfung bestanden und darf im Architekturbüro fortan auch Brandschutzkonzepte erstellen. Da Herr Khatko der Einzige im Lehrgang war, der kein Tablet besitzt, haben die BZB ihm für seine super Leistung eine Anerkennung in Form eines Tablets überreicht. Das Tablet wurde vom BZB gesponsert. "Die deutsche Sprache nach nur 3 Jahren so zu beherrschen, dass er die ganzen Richtlinen, Gesetze und Verordnungen versteht und in der Lage ist, ein Brandschutzkonzept zu erstellen, ist außerordentlich und verdient Respekt", so Thomas Murauer, Geschäftsführer der BZB. Die Heimatstadt der Familie Khatko in Syrien wird noch immer vom IS eingegrenzt. Die dort lebenden Christen werden zurzeit von Kurden beschützt. Wie lange das noch so funktioniere, sei fraglich. "Mein Herz habe ich in Syrien, und ich versuche, über das Internet Kontakt mit meiner Familie dort zu halten, aber zurück will ich nicht", erklärt Khatko. Er und seine Familie haben Angst vor der Situation in ihrer Heimat und sehen ihre Zukunft in Deutschland. An einer Abschiebung könne man nichts ändern, sie wünschen sich aber trotzdem, hierbleiben zu können. Herr Khatko ist ein Beispiel für eine gelungene Integration und wir wünschen Ihm und seiner Familie, dass sie weiterhin in Deutschland bleiben dürfen. Ihre Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)  +49 (0) 2151 515533  annemarie.gatzka@bzb.de

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NEU: Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung für Trockenbaumonteure

Ab August 2017 besuchen die 12 neuen Lehrlinge der Geschäftsstellen Aachen, Köln, Krefeld, Dortmund, Paderborn und sogar Hannover die neu organisierte ÜLU. Das Gewerk passt sehr gut in die in Krefeld vorhandenen Gewerkebereiche des Ausbaus. So sind dort die Estrich- und Oberbodenleger, die Fliesen- Platten- und Mosaikleger, Wärme- Kälte- Schall- und Brandschutzisolierer sowie die Zimmerer als Bereiche des Ausbaus seit Jahren ansässig. Die Firma Jäger Ausbau ist seit dem vergangenen Jahr in engem und regelmäßigem Kontakt mit dem BZB, um die Inhalte und Ausstattung der ÜLU mitzugestalten. „Die Inhalte werden sehr baustellennah und projektorientiert gestaltet“, so Leiter Markus Crone, der sich federführend um die ÜLU für die Trockenbaumonteure kümmert. „Wir erwarten spürbare Synergien zu den anderen Ausbaugewerken, da es viele Überschneidungen im Bereich Innenausbau bei den Boden- und Trockenbau- konstruktionen gibt. Das kann sich nur positiv auswirken. Das wird eine spannende Aufgabe.“ Imagefilm Trockenbau bei Jaeger Ausbau Natürlich ist die ÜLU auch anderen Firmen der regionalen Bauwirtschaft geöffnet. Wer im Bereich Trockenbau ausbilden will, kann sich an Herrn Crone wenden. © zhu difeng/fotolia Ihr Ansprechpartner Markus Crone Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 2151 515524  markus.crone@bzb.de

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Klimaschock – von der Sonneninsel La Reunion in den deutschen Frühling nach Krefeld

In den zurückliegenden 4 Wochen haben die 13 jungen Männer zwischen 17 und 20 Jahren vieles vom Land, den Menschen und deutscher Arbeitskultur erlebt. Alle 13 befinden sich im 3. Schuljahr des Berufsgymnasiums und werden im Juli 2017 ihre Ausbildung zum Hochbau- oder Tiefbaufacharbeiter mit gleichzeitigem Fachabitur beenden. Um erst einmal zu testen und die Teilnehmer einzugewöhnen fanden die ersten Tage in den Werkhallen des BZB Krefeld statt, wo sich im Schalungsbau, Mauerwerksbau, Tiefbau und Fliesenlegen unter Anleitung der BZB Ausbilder schnell herausstellte, das die Jungs zwar nicht so eine intensive Praxisausbildung durchlaufen haben, aber dennoch auf hohem Niveau arbeiten können. Am 21.04.2017 wurden die Teilnehmer des Austausches durch die Bürgermeisterin der Stadt Krefeld, Karin Meincke, begrüßt. Sie besuchte die Bauschüler in den Werkhallen und richtete Worte des Willkommens an die Anwesenden. Darunter befanden sich an diesem Tag auch der stellvertretende Schulleiter und der Ausbildungsleiter des Berufsgymnasiums und der Deutsche Delegierte des Deutsch Französischen Sekretariats, die sich an diesem Tag zur Besprechung des Austausches in Krefeld eingefunden hatten. In der zweiten Hälfte des Besuchs ging es dann auf Baustellen regionaler Bauunternehmen. „Wir haben die Jungs erst einmal mit warmer Kleidung für die Baustelle ausgestattet, sonst wären die in Sweatshirt und dünner Hose auf der Baustelle ins Frieren gekommen!“ schmunzelt Markus Crone, der sich persönlich um den Austausch kümmert. Trotz weniger Deutschkenntnisse haben die Bauschüler auch dort einen sehr guten Eindruck hinterlassen und sind durch ihre Motivation, Engagement und gute Auffassungsgabe sehr positiv aufgefallen. Die BZB möchten an dieser Stelle den Bauunternehmen ihren Dank aussprechen, den Bauschüler ein Praktikum auf den Baustellen ermöglicht zu haben. „Es ist immer wieder viel Arbeit Betriebe zu finden, die Lehrlinge oder Bauschüler aus dem Ausland aufnehmen und geeignete Praktika auf erreichbaren Baustellen anbieten.“, berichtet Fatma Cömert. Neben der Praxisunterweisung und den Baustellenpraktika standen aber auch Freizeit- und Kulturaktivitäten auf dem Programm. So wurden Stadtführungen in Düsseldorf und Köln inkl. Dom, eine Route mit regionaler Industriekultur mit Tiger & Turtle und dem Landschaftspark in Duisburg, der Zeche Zollverein in Essen und dem Centro Oberhausen sowie dem Braunkohletagebau Garzweiler organisiert. Und zuletzt auf ausdrücklichen Wunsch der Bauschüler das Stadion des BVB in Dortmund besichtigt. In der ganzen Zeit wurde die Gruppe durch Lehrkräfte der Berufsschule und durch einen Sprachbegleiter, gestellt durch das DFS und diverse BZB Mitarbeiter, betreut. Dieser Besuch ist Teil eines durch das Deutsch – Französische Sekretariat geförderten Austausches. Die BZB werden im Dezember 2017 einen Gegenbesuch mit Lehrlingen durchführen. Dafür können sich Lehrlinge bewerben, die Ausschreibung erfolgt ab August 2017. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Betriebe, die ein oder mehrere Bauschüler in das Baustellenpraktikum aufgenommen und betreut haben: Billstein jr. Bauunternehmen GmbH&CoKG Krefeld Andreas Kamper Bauunternehmen GmbH Willich Bernd Tichlers Bauunternehmen Krefeld TT Mauern und Bauen GmbH Duisburg Gebr. Kickartz GmbH Krefeld Kurt Trimborn GmbH Krefeld Ohne ihre Bereitschaft wäre die Mobilität nicht vollständig anerkannt worden. Danke. © A. Karnholz/fotolia Ihr Ansprechpartner Markus Crone Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 2151 515524  markus.crone@bzb.de  

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Osterferien mal anders: Baujob-Casting in den BZB

Ziel des Castings, das zweimal jährlich von den BZB angeboten wird, ist es, dass sich junge Leute ausprobieren können, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. In einer Teamaufgabe musste in einer Woche ein Haus vom Fundament bis hin zum Dachstuhl fertig gebaut werden. Grundlage hierfür war ein detaillierter Plan, nach dem der Bau errichtet werden musste. Die Teams haben die Aufgabe sehr gut gemeistert. Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs - denn der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen und der Bereich des Umweltschutzes und der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten. Insbesondere im Bestand und der Modernisierung. Neben den praktischen Erfahrungen erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit denen Sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Nach dem Baujob-Casting ist vor dem Baujob-Casting. Teilnehmer, die eine Ausbildung in einem der zwölf Ausbildungsberufe umsetzen möchten, erhalten eine Rund-um-Betreuung. Derzeit wird das Matching zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi umgesetzt, Hilfestellungen bei den Bewerbungsunterlagen gegeben und Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Ausbildung erteilt. Aktuell laufen einige Ausbildungsvertragsverhandlungen. Fazit: Eine tolle Truppe, die während der Osterferienzeit im BZB waren. Einige wird man in naher Zukunft wiedersehen, wenn die Ausbildung begonnen hat. Für alle, die noch auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten: Das Sommer-Casting findet in der Zeit vom Mo., 17.07.2017 bis zum Freitag, 21.07.2017 statt. Ihr Ansprechpartner Dipl.-oec. Christoph Lanken Berater Aus- & Weiterbildung  +49 173 5135028 (Mobil)  christoph.lanken@bzb.de

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Handlungsorientierung goes Europe

Dieser Bericht betrachtet am Rande ebenfalls den Kenntnisstand zum Thema Building Information Modeling (BIM). Die Ergebnisse, die durch Analyse vorliegender Daten (desk analysis) wie auch durch standardisierte Interviews zusammengetragen wurden, sind zum Herunterladen auf der BZB-Website erhältlich (nur in englischer Sprache vorliegend). In den weiteren Projektphasen werden die BZB Krefeld zusammen mit Ihren Projektpartnern handlungsorientierte Aufgaben für die überbetriebliche Unterweisung in der Bauwirtschaft in Form einer APP entwickeln. Mit einem ersten Prototypen ist nach dem Sommer 2017 zu rechnen. © Natalia Merzlyakova/fotolia Ihr Ansprechpartner Frank Bertelmann-Angenendt Projektmanager +49 (0) 2151 515553 frank.bertelmann@bzb.de

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Weiter starke Nachfrage nach Sachkundigen Planern

Im Zuge der neuen Instandhaltungs-Richtlinie, des EuGH-Urteils und der neuen Musterbauordnung steigt die Nachfrage nach Sachkundigen Planern in der Betoninstandhaltung. Die BZB bieten in Zusammenarbeit mit der GUEP einen hochkarätigen Lehrgang sowohl in Krefeld als auch im ABZ Augsburg an. Die Nachfrage nach qualifizierten Planern in der Betoninstandhaltung steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an. Das spiegelt sich auch in den Teilnehmerzahlen der BZB/GUEP-Lehrgänge wieder. Ein wichtiges Kriterium für die Nachfrage ist die Gewissheit, dass die neue Instandhaltungs-Richtlinie des DAfStb in 2017 als Weißdruck auf den Markt kommt und dann verbindlich ist. Der Gelbdruck ist im Juni 2016 erschienen. Die Einspruchsfrist läuft im September 2016 aus. Die Anforderungen an den planenden Ingenieur steigen mit dem neuen Regelwerk in erheblichem Maße an. Die Absolventen des Lehrgangs gewinnen das technische Fachwissen, um als sachkundiger Planer nach der neuen Instandhaltungs-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton sowie unter Beachtung der neuen Musterbauordnung 2016 tätig zu sein. Der Lehrgang wird durch besonders renommierte und deutschlandweit bekannte Referenten durchgeführt. Das Zertifikat wird bei der GUEP (Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken) als Nachweis der besonderen Sachkunde anerkannt. Mit dem erfolgreichen Abschluss können Absolventen mit mehreren Vorteilen zunächst für ein Jahr persönliches Mitglied in der GUEP (ohne Mitgliedsbeitrag) werden. Weitere Informationen zu dem Seminar finden Sie hier. Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten Energieeffizienz-Lotse +49 (0) 2151 515539  sebastian.grauten@bzb.de

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Wasser Berlin International

WASSER BERLIN INTERNATIONAL ist der einzige spezialisierte und internationale Treffpunkt in Deutschland zum Thema Wasser. Die Messe fand vom 28.03. – 31.03.2017 bereits zum 18. Mal statt. Die BZB, als Kooperationspartner und Mitglied der DWA, waren dabei! In diesem Jahr besuchten rund 23.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern die Messe. Sie sorgten mit vielversprechenden Kontakten und erfolgreichen Geschäftsabschlüssen für positive Resonanz. Im Rahmen von WASSER BERLIN INTERNATIONAL wurde erstmalig die INNOVATION PLAZA geschaffen. Denn Innovationen sind Schlüsselfaktoren für Wachstum und Beschäftigung. Hier zeigten etablierte Firmen und Start-ups, sowie neu gegründete Firmen Innovationen zum Thema Wasser – von Pumpen- und Bohrtechnik über Rohrleitungen, Mess-, Regel- und Analysetechnik bis hin zur Klärwerkstechnik. Auch das Thema Ausbildung und Weiterbildung wurde auf der diesjährigen Messe groß geschrieben. So konnten sich Auszubildende in einer Challenge beim Leitungsbau gegenseitig messen. Auf der Publikumsschau „WASsERLEBEN“ konnten sich Schüler auf spielerische Art über die vielfältigen Facetten dieser lebenswichtigen Ressource informieren. Rund 40 Unternehmen, Institutionen und Schulen aus Berlin-Brandenburg lieferten Schülern mit interaktiven Experimenten und Projekten rund ums Thema Wasser einen praxisnahen Einblick in die Berufe der Wasserwirtschaft. Interessierte Schüler konnten sich zum Beispiel gleich vor Ort über handwerkliche, ingenieurtechnische und kaufmännische Berufe informieren. Weitere Informationen unter: http://www.wasser-berlin.de/ Auch das BZB bietet wieder im diesjährigen Baujobcasting in den Häusern der BZB Wesel, Düsseldorf und Krefeld eine Plattform für junge Lehrstellensuchende und baustelleninteressierte Schüler, um ihre Talente in einer Praxisaufgabe zu erproben. Weitere Infos dazu erhalten Sie hier. Ihre Ansprechpartnerin Dipl.-Soz.-Wiss. Franziska Schmidt Seminare und Organisation +49 (0) 281 954530  franziska.schmidt@bzb.de

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Tagung Fachverband Fliesen und Naturstein

Gut 70 Fachteilnehmer, darunter viele ehemalige Lehrlinge und Meisterschüler des BZB, sowie Teilnehmer der in der letzten Woche gestarteten Meisterschule (hier sind noch Plätze frei) nahmen an der Veranstaltung teil. Nach dem Mittagsimbiss und der Begrüßung durch den Landesfachgruppenleiter Herrn Georg Bösl, starteten die Fachvorträge zu den Themen: Merkblatt „Außenbeläge“, Dünnbettmörtel im Außenbereich und sichere Verlegung von Außenbelägen durch die Ö. b. u. v. Sachverständigen Herrn Oliver Kollwitz, Wuppertal, Herrn Markus Ramrath, Korschenbroich und Herrn Walter Gutjahr, Bensheim. Im Anschluss ging es in die Werkhalle zu einem Praxisteil. Auch wurde das Thema Grobkörnmörtel in der Anwendung fachgerecht und praxisnah serviert. Das BZB bedankt sich beim Fachverband und freut sich schon jetzt auf eine baldige Wiederholung der gelungen Veranstaltung. Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten Energieeffizienz-Lotse +49 (0) 2151 515539  sebastian.grauten@bzb.de

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Erfolgreicher Start KAoA-Kompakt

Zur Erinnerung: KAoA-Kompakt richtet sich an Schüler*innen, die neu zugewandert oder an eine KAoA-Schule gewechselt sind und noch keine Erstberufsorientierung erhalten haben. KAoA-Kompakt umfasst zwei Tage Potenzialanalyse, drei Tage Berufsfelderkundungen und einen dreitägigen Praxiskurs. Das Verfahren der Düsseldorfer Potenzialanalyse wurde eigens für KAoA-Kompakt kulturunabhängig angepasst, der Namen der neuen Potenzialanalyse lautet „Potenzialanalyse Vielfalt“. Nach Abschluss der Potenzialanalyse folgen die Berufsfelderkundungen. In drei aufeinander folgenden Tagen lernen die Schüler*innen drei verschiedene Berufsfelder kennen. Im BZB Düsseldorf können neben den „harten“ Gewerken Holz, Metall, Bau und Farbe die „weichen“ Gewerke Soziales, Verkauf und Gesundheit erkundet werden. Erstmals ist auch die Möglichkeit gegeben, einen Berufsorientierungstag in die Berufsfelderkundungen „einzubauen“. Nach Ablauf der Berufsfelderkundungen findet ein dreitägiger Praxiskurs statt: die Schüler*innen vertiefen eines der genannten Berufsfelder und erfahren praktisch, welche fachlichen und sozialen Kompetenzen benötigt werden. Die GHS Bernburger Straße hat als erste Schule den Pilotdurchlauf KAoA-Kompakt beendet. Die Berufsfelderkundungen und der anschließende Praxiskurs im BZB Düsseldorf waren ein voller Erfolg. Der erste Tag der Berufsfelderkundung wurde als Berufsorientierungstag genutzt, die Schüler*innen lernten neben dem Aufbau des deutschen Schulsystems den Ablauf der dualen Ausbildung kennen. Fragen wie beispielsweise „Wie viel verdiene ich in der Ausbildung?“ und „Wie bewerbe ich mich auf einen Ausbildungsplatz?“ wurden in verschiedensten Aufgaben erarbeitet. Am zweiten und dritten Tag wurden die Berufsfelder „Holz“ und „Soziales“ vorgestellt. Im Bereich Holz wurde fleißig gesägt und geschliffen: am Ende des Tages hielt jede/r Teilnehmer*in stolz einen selbstgebauten Kerzenständer in den Händen. Im Berufsfeld „Soziales“ lernten die Schüler*innen unter anderem den richtigen Umgang mit Säuglingen kennen: Babypuppen wurden behutsam gewickelt und Babynahrung angemischt. Einen fundierten Einblick in das Berufsfeld „Farbe“ bekamen die Schüler*innen im Praxiskurs. Verschiedene Tapeten wurden an die Wand gebracht und gestrichen, selbstentworfene Bordüren aufgemalt und weitere Maltechniken kennen gelernt. Am Ende der insgesamt sechs ereignisreichen Tage wurden alle Werkstücke und sonstigen Kunstwerke, die im Laufe der Zeit entstanden sind, in einer Ausstellung zusammen getragen und präsentiert. DIe sehr guten Rückmeldungen von Schüler*innen und Lehrer*innen haben gezeigt, dass die Berufsfelderkundungen und Praxistage im BZB einen umfassenden praktischen Einblick in das Berufsleben vermitteln. Wir freuen uns auf weitere spannende KAoA-Kompakt Kurse! Ihre Ansprechpartnerin Maira Camacho van den Hurk Teamleitung Pädagogische Maßnahmen +49 (0) 211 91287-27 maira.camachovandenhurk@bzb.de  

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Junge Geflüchtete bauen an ihrer beruflichen Zukunft

Rund ein Drittel der Asylbewerber mit Bleiberecht oder hoher Bleibeperspektive im Arbeitsagenturbezirk Wesel ist unter 25 Jahre alt. Für den Ausbildungsmarkt eröffnen sich damit Potenziale, wenn der Berufseinstieg glückt. Hilfestellung leistet dabei das Projekt „Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk“, an dem auch zehn junge Männer aus Afghanistan, Guinea, Pakistan, Irak, Nigeria und Marokko seit Februar teilnehmen. In den Werkstätten der BZB lernen sie ganz praktisch Berufe wie Maurer, Straßenbauer, Dachdecker und weitere kennen. Manche Tätigkeiten kennen die jungen Männer aus ihren Herkunftsländern, doch das meiste ist neu. „Das Projekt dient der ersten beruflichen Orientierung und Erprobung. Ergänzt wird es durch intensive Sprachförderung und ein oder mehrere betriebliche Praktika“, erläutert Christian Parnitzke, Teamleiter im Integration Point der Agentur für Arbeit Wesel und des Jobcenters Kreis Wesel. „Die Teilnahme ist für die jungen Menschen sehr hilfreich, um den deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt besser kennenzulernen und dort Fuß zu fassen. Alleine ist es häufig zu schwierig, in Ausbildung zu kommen“, ergänzt Samira Fagrach-Ghezielle, die als Berufsberaterin junge Geflüchtete unter 25 Jahren im Integration Point, der gemeinsamen Anlaufstelle von Arbeitsagentur und Jobcenter Kreis Wesel, berät. Die ersten Erfahrungen mit den Teilnehmenden in Wesel sind positiv, wie Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen beim BZB, unterstreicht: „Die Teilnehmer brauchen Unterstützung zur Orientierung, zum Verstehen und zur Findung von Perspektiven im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem. Das System der Berufsausbildung zur Erlangung eines anerkannten Berufsabschluss ist den meisten Teilnehmern aus ihrem Heimatland völlig fremd. Wenn wir sie in Arbeit und in die Gesellschaft integrieren wollen, sind die Projekte wie PerjuF H und BOF (Bundesprogramm „Berufsorientierung für Flücht-linge“ des Bundesinstituts für Berufsbildung BiBB) im Rahmen der Kampagne des deutschen Handwerks zur Integration von Flüchtlingen ins Handwerk genau richtig. Wir sehen schon die ersten Erfolge und wachsendes Interesse der Teilnehmer zur beruflichen und sprachlichen Entwicklung. Wir sind damit auf dem richtigen Weg und hoffen, weitere Flüchtlingen im Kreis Wesel diesen Weg aufzeigen zu können. Es gibt viele Chancen im Handwerk für Ausbildung und Beschäftigung.“ Ergänzt werden die berufsfachlichen Kenntnisse durch Informationen zum beruflichen und privaten Alltag. Insgesamt dauert die Maßnahme bis zu einem halben Jahr. Sie beinhaltet ein vier- bis sechswöchiges Praktikum, in dem die erworbenen Kenntnisse in der Praxis erprobt und erweitert werden können. Im Anschluss folgen weitere berufsvorbereitende und berufsorientierende Maßnahmen. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass sich vielfach eine Einstiegsqualifi-zierung als Brücke in der Berufsausbildung anschließt. Dieses Ziel haben auch die zehn jungen Männer in Wesel vor Augen. Ihre Ansprechpartnerin Stephanie Labrenz Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen  +49 (0) 211 91287-12  stephanie.labrenz@bzb.de  

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Projekt workcamp GreenHouse - Ausstellung auf der IGA Berlin 2017

Neben der Gartenausstellung wird es auch einen IGA Campus geben: Umweltbildung zum Mitmachen, Entdecken und Ausprobieren – mit mehr als 2.500 Veranstaltungen für alle Altersgruppen. Unter dem Leitspruch „Gestalte die Zukunft des Bauens“ entwickeln die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. Krefeld - gemeinsam mit ihren Projektpartnern Bau-ABC Rostrup und dem Berufsförderungswerk der Württembergischen Bauwirtschaft - für das Umweltministerium fortschrittliche, modulare Workcamp-Angebote für junge Menschen in der Berufsorientierungsphase. Mit dem Angebot eines „workcamp-GreenHouse“ sollen junge Menschen für die Themen klima- und ressourcenschonendes Handeln im Beruf sensibilisiert und für die vielseitigen zukunftsträchtigen Berufe des Baugewerbes begeistert werden. Bis zu neun verschiedene Tagesmodule beinhaltet das „workcamp-GreenHouse“, in dem sich die Teilnehmer nicht nur theoretisch mit den ökologischen Aspekten des Bauens und unterschiedlicher Baustoffe auseinandersetzen, sondern auch selber tätig werden, zum Beispiel beim Mauern einer Innenwand, Anfertigen einer Holzverbindung oder Herstellen einer Rigole. Während der IGA wird ein „workcamp-GreenHouse“ live aufgebaut werden. Weitere Informationen unter www.workcamp-greenhouse.de und www.iga-berlin-2017.de. Ihr Ansprechpartner Thomas Murauer Geschäftsführer  +49 (0)2151 5155-10  thomas.murauer@bzb.de

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Das Netzwerk REFORME

Neben der Erörterung von Themen wie „soft skills“ für mittleres Baustellenmanagement und BIM ging es auch um die Verbesserung des Images der Branche und Nachwuchsgewinnung. In Europa werden dazu verschiedene Wege beschritten, von denen die BZB gewinnen können. Die BZB sind auch weiterhin Europäischer Partner für Mobilitätsmaßnahmen und freuen sich, wenn sich immer wieder Firmen im BZB-Einzugsgebiet finden, die Mitarbeiter EU-ausländischer Baufirmen für ein paar Wochen im Rahmen einer so genannten Mobilitätsmaßnahme beschäftigen würden. Ihre Ansprechpartner Thomas Murauer Geschäftsführer  +49 (0) 2151 515510  thomas.murauer@bzb.de Frank Bertelmann-Angenendt Projektmanager  +49 (0) 2151 515553  frank.bertelmann@bzb.de

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NRW fördert Innovationscluster Handwerk

Bei der Bescheidübergabe sagte Minister Duin: „Als Handwerksminister freue ich mich über die aktuell hervorragende wirtschaftliche Lage im Handwerk – doch wir müssen vorausschauend denken und handeln. Die Innovationscluster Handwerk tragen dazu bei, auch morgen noch erfolgreich zu sein. Mit der Förderung setzt die Landesregierung bereits wenige Tage nach Abschluss der Enquetekommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW wichtige Handlungsempfehlungen um.“ Die Clusterbildung erfolgt in den Bereichen „Anpassung an veränderte Altersstrukturen“ und „Klima- und ressourcenwirksame Nachhaltigkeit“. Ziel ist, betriebliche sowie betriebsübergreifende Strategien zu entwickeln und umzusetzen, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und der Energiewende zu begegnen. Dabei sollen verstärkt auch digitale Lösungen eingesetzt werden. Die Landesregierung fördert die Innovationscluster in Zusammenarbeit mit der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) mit insgesamt rund 2,4 Millionen Euro. Die Bescheidübergabe im Wirtschaftsministerium fand gemeinsam mit dem Geschäftsführer der LGH, Reiner Nolten, statt. Innovationscluster Handwerk NRW Bäckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe, Bochum Fachverband des Tischlerhandwerks NRW, Dortmund Baugewerbliche Verbände Nordrhein, Düsseldorf Bildungszentrum des Baugewerbes e.V., Krefeld Dachdecker-Verband Nordrhein, Düsseldorf Fleischerverband NRW, Meerbusch Handwerksbildungszentrum Brackwede -Fachbereich Bau-,Bielefeld Handwerkskammer Münster Kreishandwerkerschaft Borken, Bocholt (in Kooperation mit HWK Münster) Handwerkskammer Südwestfalen, Arnsberg Fachverband Metall NRW, Essen Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks, Düsseldorf Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie im Internet unter www.innovationscluster-handwerk-nrw.de.  © fotomek/fotolia             Ihr Ansprechpartner Dipl.-oec. Christoph Lanken Berater Aus- & Weiterbildung +49 173 5135028 (Mobil)  christoph.lanken@bzb.de