Zusatzlehrgang SPCC-Düsenführer im Juli

Aufgrund der hohen Nachfrage bietet das BZB Wesel erneut einen Zusatztermin vom 20. – 21.07.2021 an.

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Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Polier oder Werkpolier

Lehrgangsstart ab dem 14. September 2021 und schon jetzt sind nur noch wenige freie Plätze verfügbar. Informieren Sie sich über unser Angebot.

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Aufmerksamkeit für Frauen in den Berufen des Baugewerbes

Das EU-Projekt „Women Can Build“ entwickelt weiteren Onlinekurs, um Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren zu geben.

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Fragebogen zum Qualifikationsbedarf europäischer Bauunternehmen

Das Projekt Construction Blueprint ermittelt Bedarf zu den Zukunftsthemen Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft.

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Termine für die Baujobcastings in den Sommerferien 2021

Praktische Kurse im Bauhandwerk für Schüler und Schülerinnen. Jetzt informieren und direkt anmelden.

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Jetzt für unsere Ferienkurse zur Berufsorientierung anmelden

Es ist so weit. Die Termine für unsere beliebten Ferienkurse für Schüler und Schülerinnen stehen fest.

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Erfolgreiche Onlineseminare im Bereich der Betoninstandhaltung

Bereits mehr als 300 Teilnehmer konnten im Bereich der Betoninstandhaltung online geschult werden.

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Projekte

Aufmerksamkeit für Frauen in den Berufen des Baugewerbes

Nach wie vor machen Frauen in der EU nur 9% der Beschäftigten in der Bauwirtschaft aus. Aus diesem Grund möchte das EU-Projekt „Women Can Build“ die Aufmerksamkeit auf die Berufe des Bausektors richten und verdeutlichen, dass das Baugewerbe sowohl für Männer als auch für Frauen interessante Arbeitsbereiche bietet. Die ungleiche Verteilung von Männern und Frauen im Baugewerbe lässt sich auch historisch begründen. Basierend auf dem Fabrikarbeiterschutzgesetz wurden Frauen vor industrieller Arbeit und dem Tragen schwerer Lasten geschützt. Dieses Gesetz wurde 1938 von der Bauwirtschaft übernommen und ausgeweitet, was zum generellen Berufsverbot von Frauen für alle Arbeiten im Bauhauptgewerbe bis ins Jahr 1994 führte. Der Gesundheits- und Arbeitsschutz von Männern wurde hingegen wenig beachtet. Seitdem hat sich allerdings einiges getan. Das Berufsverbot ist gefallen und der Gesundheitsschutz wurde sowohl für Frauen als auch für Männer seit der Einführung des einheitlichen Arbeitsschutzgesetzes von 1996 stetig verbessert. Dennoch prägt die Geschichte unbewusst die Denkweisen hinsichtlich der Berufswahl von jungen Frauen kurz vor dem Schulabschluss sowie die Haltung von Eltern, Kundinnen/Kunden, Mitarbeitenden im Baugewerbe, Lehrenden und Auszubildenden. Im Rahmen des EU-Projektes „Women Can Build“ wurde nun auch der zweite Teil des Onlinekurses zum Thema Gender in den Berufen des Baugewerbes veröffentlicht, der mithilfe von 21 animierten Lernvideos, Zahlen, Daten, Fakten sowie geschichtliche und kulturelle Informationen zusammenführt, um Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren zu geben. Der Onlinekurs (massive open online course) wurde zusammen mit den Projektpartnern aus Spanien, Italien, Portugal, Belgien und Frankreich entwickelt und kann über folgenden Link in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch aufgerufen werden: Zum Onlinekurs Gefördert wurde das Projekt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal

Projekte

Fragebogen zum Qualifikationsbedarf europäischer Bauunternehmen

Construction Blueprint ist ein von der Europäischen Union finanziertes strategisches Partnerschaftsprojekt, an dem 3 europäische Branchenorganisationen, 9 nationale Branchenvertreter sowie 12 Berufsbildungszentren und Hochschulen aus 12 europäischen Ländern beteiligt sind. Aus Deutschland sind der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) beteiligt. Im Rahmen dieses EU-Projektes wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die bestehenden und die in Zukunft benötigten Fähigkeiten der Baubranche ermittelt werden sollen. Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend dafür herangezogen, um den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen und deren Beschäftigten mit den Ausbildungs- und Lehrplanangeboten (Erstausbildung und Weiterbildung) von Berufsbildungseinrichtungen abzustimmen. In diesem Zusammenhang zielt der Fragebogen darauf ab, den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen in Bezug auf die Zukunftsthemen Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft in den 12 Ländern der Partnerschaft zu ermitteln. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym, und die Ergebnisse des Fragebogens werden bis Oktober 2021 auf der Projektwebsite zur Verfügung stehen. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Über folgenden Link kann der Fragebogen aufgerufen werden: Zum Fragebogen Bei Fragen können Sie sich gerne an Frank Bertelmann-Angenendt (frank.bertelmann@bzb.de) oder Christian Frey (christian.frey@bzb.de) wenden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: Construction Blueprint

Weiterbildung

Erfolgreiche Onlineseminare im Bereich der Betoninstandhaltung

Bereits seit dem 16.12.2020 konnten die BZB pandemiebedingt keine Präsenzlehrgänge mehr im Bereich der Betoninstandhaltung abhalten. Dank der Unterstützung der Referenten, konnten jedoch bereits mehr als 300 Teilnehmer im Bereich der Betoninstandhaltung online geschult werden. Die Schulungen finden mit Hilfe der Software MS Teams statt. Alle Vorträge konnten ohne Störungen gehalten werden und die Bewertungen der Teilnehmer waren bislang nahezu ausnahmslos positiv. MS Teams bietet den Teilnehmern neben der reinen, passiven „Teilnahme“ an den Vorträgen der Referenten noch einen einfachen, sehr hilfreichen Austausch unter allen Teilnehmern. Und dies nicht nur während der Vorträge, sondern auch im Nachgang. Die wichtige Kommunikation miteinander, wie bei den Präsenzveranstaltungen, entgeht den Teilnehmern auch bei den Onlineseminaren nicht. Vielfältige Kommunikation, sei es über die Chatfunktionen, die Möglichkeit zu eigenen Besprechungen oder durch den Austausch und die gemeinsame Bearbeitung von Dateien, findet auch bei unseren Onlineseminaren statt. Allein zum halbtägigen Onlinelehrgang zur TR Instandhaltung konnten an 8 Terminen knapp 190 Teilnehmer geschult werden. Des Weiteren wurden jeweils 2 Weiterbildungen für Sachkundige Planer und für Qualifizierte Führungskräfte durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist die Durchführung des Lehrgangs zum Sachkundigen Planer mit insgesamt 72 Unterrichtseinheiten und einer anschließenden Präsenzprüfung. In den kommenden Wochen werden weitere, größtenteils ausgebuchte Onlineseminare folgen, ehe Ende Juni der zweite Teil des E-Scheinlehrgangs ebenfalls online stattfinden wird. Auch wenn sich im zweiten Halbjahr die pandemische Lage hoffentlich wieder beruhigen wird und wieder in Präsenz gearbeitet werden darf, werden einige Lehrgänge aufgrund der sehr guten Erfahrungen weiterhin als Onlineseminare angeboten werden. Schauen Sie doch mal vorbei oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. www.bzb.de Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © Andrey Popov - stock.adobe.com

Weiterbildung

22 erfolgreiche Sachkundige Planer im ersten Onlinelehrgang

Zum ersten Mal haben wir pandemiebedingt unseren Lehrgang zum Sachkundigen Planer als Onlinelehrgang abgehalten. Während der Lehrgang mittels der Software MS Teams stattfand, wurde die Prüfung in Präsenz in Augsburg abgehalten. Am Ende konnten wir 22 Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang gratulieren. Neben den insgesamt 72 Unterrichtseinheiten der Referenten konnten die Teilnehmer Ihre MS Teams Zugänge während der kompletten sechswöchigen Lehrgangsdauer nutzen und mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten. So konnten mehrere durch die Teilnehmer selbst organisierte Online-Lerntreffen stattfinden, bei denen die Chatfunktionen ausgiebig genutzt wurde. O-Töne aus dem Lehrgang: „Das Webinar war insgesamt hervorragend und es gibt nicht viel zu verbessern. Das Schulungsniveau ist insgesamt sehr hoch, die Referenten hervorragend. Herr Dr. Fiebrich hat sich bei seinen Vorträgen von den Folien gelöst und ist mit uns Teilnehmern ins direkte Gespräch getreten - das war sehr intensiv und lebendig, es hat mir sehr gut gefallen. Die Organisation war sehr gut, es gab keine technischen Pannen. Insgesamt ist das Webinar wirklich sehr zu empfehlen - auch für bereits erfahrene Praktiker, denn man bekommt viele, sehr wichtige Impulse und Informationen auf höchstem Niveau. Ein Vorschlag wäre die noch intensivere Förderung der Gruppenarbeit, so dass sich die Teilnehmer während der Veranstaltung noch besser austauschen könnten. Und es wäre auch sehr hilfreich, wenn die Teilnehmer ein Beispiel der 3 Prüfungsteile bekämen, dass sie durcharbeiten könnten. Die Prüfung war sehr anspruchsvoll und es ist ratsam, sich sehr gut mit dem gesamten Stoff der 72 h auseinanderzusetzen.“ „Das Webinar ist seitens der Referenten hochkarätig besetzt und hervorragend organisiert. Der Inhalt ist sehr anspruchsvoll und wird auf hohem Niveau vermittelt. die Prüfung ist ebenfalls sehr anspruchsvoll, so dass die erfolgreiche Teilnahme ein wirklicher Qualifikationsnachweis ist. Ich habe viele neue Impulse und trotz 37jähriger einschlägiger Berufserfahrung sehr viel Wissenserweiterung aus dem Webinar gewonnen. Insbesondere auch im Hinblick auf die neue TR-Instandhaltung ist der Informationsgewinn sehr hoch. Das Webinar war technisch völlig reibungslos und mit hoher Qualität organisiert. Ich kann es in jeder Beziehung nur weiterempfehlen und bedanke mich ausdrücklich bei dem Organisationsleiter Herrn Grauten und den Referenten für viele hochinteressante und weiterbildende Stunden.“ Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Neu aufgelegter Flyer für Ausbildungsbetriebe

Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“, mit deren Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, wurde der Informationsflyer „Berufsausbildung in der Bauwirtschaft – Nützliche Informationen & Förderungen für Ausbildungsbetriebe“ für die Betriebe des Bauhandwerks aktualisiert und neu aufgelegt. Der Flyer enthält viele nützliche Tipps und Infos rund um das Thema Ausbildung und beinhaltet alle Ansprechpartner*innen und Institutionen, die an der Umsetzung der Ausbildung beteiligt sind! Auf unserer Website zur „Passgenauen Besetzung“ haben Betriebe des Bauhandwerks die Möglichkeit, diesen oder andere informative Flyer downzuloaden. Hier geht es direkt zum Flyer. Für Baubetriebe ist das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ein ideales Instrument, geeigneten Nachwuchs zu finden. Großer Vorteil für den Betrieb: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei! Jeder Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Betriebe sich scheuen das Thema Fachkräftemangel anzugehen, ist dies ein immenser Vorteil. Sie sollten nicht zögern, denn das Bauhandwerk boomt und wie Sie wissen, gebaut wird immer! Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf die neue Webseite und sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Africa Studio - shutterstock

Projekte

Einführung in den Si!BIM Grundlagenkurs

Im Rahmen des EU-Projektes „Step into BIM - Digitising VET“ (Si!BIM) wurde ein Einführungskurs in das Thema BIM (Building Information Modeling) entwickelt. Um die ausgearbeiteten Lektionen und Übungen vorzustellen und zu erproben, fand am 05. und 06. Mai 2021 ein internationaler Pilotworkshop statt. Anstatt, wie ursprünglich geplant, im Simulationszentrum der Universität Coventry (UK), nahmen Ausbilder, Lehrlinge und die beteiligten Projektpartner aus England, Belgien, Deutschland, Slowenien und Spanien aufgrund der aktuellen Situation online über die Lernplattform Moodle an dem Workshop teil. Mithilfe von praktischen, visuellen Beispielen und gemeinsamen Übungen in virtuellen Besprechungsräumen verdeutlichten die Projektpartner die Vorteile der Arbeit mit der BIM-Methode gegenüber traditionellen Arbeitsprozessen; auch für kleine Bauunternehmen, im Hinblick auf die Vermeidung von Kollisionen und Fehlern durch eine effizientere Zusammenarbeit aller Projektbeteiligter. Der Workshop zeigte ebenfalls auf, dass sich die Mitarbeitenden eines Bauprojektes an die technologischen Veränderungen werden anpassen müssen, um Bauvorhaben mit der BIM-Methode zu planen, umzusetzen oder zu verwalten. Dafür wurden den Workshop-Teilnehmern die Lektionen des MOOC (massive open online course) präsentiert, um sie in die Verwendung und Relevanz von BIM im Bausektor einzuführen. Anhand der Gegenüberstellung von Informationen aus „traditionellen“ Bauplänen und denselben Informationen im BIM-Modell berechneten die Teilnehmer Flächen und ermittelten die benötigten Mengen an Baustoffen. Übungen mit einer Simulation und die Entnahme von Informationen aus einem BIM-Modell verdeutlichten die Übersichtlichkeit und Transparenz der BIM-Methode gegenüber der traditionellen Arbeitsweise anschaulich. Alle drei Lektionen, Übungen und Fallstudien werden in die Landessprachen der beteiligten Projektpartner übersetzt und im Herbst dieses Jahres für das individuelle Selbststudium, für den Unterricht im Klassenraum oder auch für den Online-Unterricht frei zugänglich auf der Internetseite des Projektes zur Verfügung stehen. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Victoria_Borodinova /Pixabay

Projekte

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk im Endspurt

Nach einer sehr erfolgreichen und interessanten Zeit mit vielen informativen Webinaren läuft Ende dieses Monats die Förderung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) aus. Nutzen Sie daher noch schnell Ihre Chance und besuchen Sie unsere letzten kostenfreien Veranstaltungen rund um das Thema „Digitalisierung im Baugewerbe“. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der kommenden Veranstaltungen. Melden Sie sich gerne direkt an. M 2.2 | Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren Diese Veranstaltung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Webinaren Anmeldung: 23. + 24. + 25.06.2021 Teil 1 | Inhalte: Gemeinsames Prozessverständnis, die unterschiedlichen Prozesstypen, Werkzeuge, aktives eigenes Arbeiten 23.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 2 | Inhalte: Symbole und Regeln des BPMN, Prozesse übersichtlich darstellen, einfache Beispiele, aktives eigenes Arbeiten 24.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 3 | Inhalte: Vertiefung der Kenntnisse in der Modellierungssprache BPMN, grundlegende Regeln der Prozessoptimierung, aktives eigenes Arbeiten 25.06.2021 10:00-12:00 Uhr M 2.3 | Projekte digital abwickeln – Soft- und Hardware auswählen Inhalte: Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden vorgestellt. 21.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.2 | Digitale Betriebsorganisation (Flyer) Arbeitsvorbereitung und Büroorganisation in den Griff bekommen Inhalte: Optimierung der Ressourcenplanung | Aufgabenverwaltung mit digitalen Planungstools | Digitale Zeiterfassung | File-Sharing leicht gemacht | Speicherplatz, Rechenleistung & Anwendungs-software aus der virtuellen Cloud-Umgebung | Digitale Backup-Lösungen 08.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.5 | Baudokumentation (Flyer) Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Überwinden des Informationsverlusts; Digitale Baudokumentation – Basics & Co; Funktion und Umfang einer Baudokumentation; Aktuelle Hard- und Softwarelösungen; Anforderungsanalyse 10.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.7 | Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung (Flyer) Teil 1 + 2 Inhalte: Bedeutung und Relevanz einer eigenen Webseite für Kundekommunikation und -bindung | Analyse Ihres Kundenstamms zur Bestimmung Ihrer Zielgruppe | Aufbau und Bestandteile von Webseiten | Wie Sie bei Google besser gefunden werden | Wichtige Kennzahlen einer Webseite und deren Optimierungsmöglichkeiten 08. + 09.06.2021 | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des KDH, auf der Sie sich ebenfalls direkt für die Veranstaltungen anmelden können. Weitere Angebote aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk finden Sie auf der Internetseite www.handwerkdigital.de. Ihr Team vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neue Förderperiode ERASMUS+ 2021-2027 gestartet

Nach diversen online Auftakt- und Einführungsveranstaltungen durch die „Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung“ (NA beim BIBB), die für die dezentrale Umsetzung dieses Programms in Deutschland zuständig ist, wurde der erste Stichtag zur Einreichung von Projektanträgen mit einer recht kurzen Frist auf den 20. Mai 2021 festgelegt. Aufgrund dieser Kurzfristigkeit beteiligen sich die BZB Krefeld mit altbewährten, aber auch neuen Partnern an „nur“ fünf Vorhaben: Die BZB selbst sind mit einer Initiative vertreten, in der es um passgenaue, bereichsübergreifende, aber auch bereichsspezifische digitale Angebote in der Weiterbildung geht. Nach den Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie sollen diese Angebote Weiterbildungsinteressierten helfen, sich gut und effizient in digitalen Räumen zu bewegen, die digitale Zusammenarbeit zu erleichtern und sich mit aufkommenden digitalen Technologien zu beschäftigen und sie zumindest in Grundzügen kennenzulernen (Stichworte: BIM und digitale Assistenzsysteme am Bau auf Basis von Augmented Reality). Unter Leitung von FLC (Madrid, Spanien) erfolgt die Beteiligung an einem Projektantrag zu einer 360° Simulation im Bereich des baulichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Grüne Themen bzw. Nachhaltigkeit beim Innenaus- bzw. Trockenbau werden in einem Antrag der Bauschule Bologna / Italien, an dem sich die BZB beteiligen, behandelt. Die Technische Universität Oslo beabsichtigt, virtuelle Realität (VR) für Maßnahmen der beruflichen Orientierung zu entwickeln. Die BZB sind dabei zusammen mit dem „Cologne Game Lab“ der Technischen Hochschule Köln Anwendungspartner in Deutschland. Die Stadt Madrid und ihr Bildungsträger werden neue Aspekte beim Umgang mit Drohnen in der Bauwirtschaft untersuchen und praktische Szenarien entwickeln, wie in der Berufsbildung der Bauberufe damit zielgerichtet geschult werden kann. Die BZB sind dabei Entwicklungspartner. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung in allen hier vorgestellten Themen maßgeblicher Treiber ist und sich weiter fortsetzen wird. Ein Wegdenken digitaler Ansätze ist nicht mehr vorstellbar. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten der NA beim BIBB. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © Sergey Nivens - stock.adobe.com

Ausbildung

BOB on Tour "besuchen" die BZB in Krefeld

Im Vorfeld der BOB 2021 online, die am 11. Mai 2021 in die zweite Runde ging, besuchten die Organisatoren der Berufsorientierungsmesse BOB die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. in Krefeld. Der Besuch fand bei vollem Betrieb virtuell in der Straßenbauerhalle statt. Unterstützt von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres aus den Bereichen Straßenbau und IT stellte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer den Gästen aus Langenfeld die BZB und ihre Aufgabenbereiche vor. Mit ihren fast 1000 Auszubildenden gelten die BZB als eines der größten Ausbildungszentren für die überbetriebliche Unterweisung der Auszubildenden in den interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Auch in den Themenbereichen Weiterbildung, Digitalisierung und ganz stark im Bereich der Berufsorientierung zeigen sich die BZB als kompetenter Dienstleister. Das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben innerhalb des Projektes „Passgenaue Besetzung“ ist hier ein großer Themenschwerpunkt. Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ bieten wir jungen Schülerinnen und Schülern, die sich für eine Ausbildung in den spannenden und vielseitigen Ausbildungsberufen des Bauhandwerks interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket bis hin zur Vermittlung eines Ausbildungsplatzes an. Unser Paket umfasst informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen, Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und vieles, vieles mehr. Dabei ist es egal, ob reine Ausbildung oder als Kombination aus Ausbildung und Studium. Denn eine Ausbildung im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus! Wie interessant eine Ausbildung oder auch eine Kombination „Dualer Studiengang“ im Bauhandwerk sein kann, erläuterten die Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres. Stefan Herrmanns, Auszubildender „Straßenbau“ bei einem Tiefbauunternehmen in Mönchengladbach, schilderte warum er sich für eine Ausbildung im Baubereich und gegen ein Studium entschieden hat. Eine Entscheidung, die er nicht bereut. Wer sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk entscheidet, dem bieten sich viele Möglichkeiten, in einem der 16 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe seinen Weg erfolgreich zu gehen. Nach diesen spannenden Einblicken waren die „Besucher" aus Langenfeld überrascht, welch vielfältige Aufgaben und Aktivitäten die BZB erfolgreich umsetzen. Und das alles unter wirtschaftlicher Eigenständigkeit – nicht immer einfach, aber erfolgreich! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Edge2Edge Media - unsplash

Projekte

Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung

Auch wenn die Auftragsbücher gerade voll sind, es werden wieder andere Zeiten kommen. Zeiten, in denen Sie Kunden gewinnen müssen und binden wollen, vielleicht sogar schneller als gedacht. Die voranschreitende Digitalisierung macht uns – als Kunde – anspruchsvoller. Wir stellen höhere Anforderungen an Dienstleistungen, Produkte und Qualitäten. Dies bedeutet für Sie als Betrieb, dass die Art der Kommunikation mit und um den Kunden angepasst werden muss. Es reicht nicht mehr aus, neue Kunden über mündliche Empfehlungen durch bestehende Kunden zu gewinnen oder eine Internetseite rein als digitale Visitenkarte zu nutzen. Erfahren Sie mehr über die Erwartungen Ihrer (potenziellen) Kunden und wie Sie diese Erwartungen erfüllen können. Fragen Sie sich: Wie geht Kundenkommunikation und Kundenbindung heute? Wie können Sie mehr Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen und was gilt es dabei zu beachten? In den beiden Webinaren der Veranstaltungsreihe „Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung“ zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Kunden neben den klassischen Kontaktmöglichkeiten, wie Telefon, E-Mail und der Website, erreichen können. Wir erläutern Ihnen die Grundlagen zu einer erfolgreichen Kundengewinnung und -bindung in der heutigen Zeit und verraten Ihnen, welche Eigenschaften eine gute Website besitzen sollte und wie Sie die Qualität dieser messen und optimieren können. Wir tauchen ein in die Welt des Suchmaschinengiganten Google und zeigen, wie Sie mit Ihrer Website in der Trefferliste ganz oben landen. Die Veranstaltungsreihe wird noch einmal kostelos im Juni für Sie angeboten. Sie teilt sich in zwei Webseminare von jeweils zweieinhalbstündigen Online-Veranstaltungen, die aufeinander aufbauen. Klicken Sie hier und melden sich direkt an: 08. und 09. Juni 2021 Zur Anmeldung Foto © Ono Kosuki/Pexels   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Women Can Build: Onlinekurs zum Thema Gender in den Berufen des Baugewerbes

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, das Interesse von Frauen für die Berufe des Bausektors zu erhöhen und den Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Branche zu reflektieren und zu verbessern. In dem traditionell männlich dominierten Gewerbe machen Frauen in der EU nur 9% der Beschäftigten in den Berufen des Bausektors aus. Diese ungleiche Verteilung kann zu kommunikativen Situationen und Handlungen in Bildungszentren und im Berufsalltag von Frauen führen, die ihren männlichen Mitschülern und Kollegen nicht widerfahren. Zusammen mit den Projektpartnern aus Spanien, Italien, Portugal, Belgien und Frankreich wurden insgesamt 21 kurze animierte Lernvideos erstellt, die solche typischen Situationen aufzeigen. Diese Lernvideos werden in einen MOOC (massive open online course) eingebettet und liefern neben Zahlen, Daten und Fakten auch geschichtliche und kulturelle Informationen. Der erste Teil dieses Online-Kurses ist nun veröffentlicht worden, die Inhalte sind frei zugänglich und sollen Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren geben. Des Weiteren können sie auch für Seminare zum Thema Gender herangezogen werden. Der erste Teil des MOOC kann auf Englisch, Französisch und Deutsch über folgenden Link aufgerufen werden: Zu den Lernvideos. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Gefördert wurde das Projekt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal

Projekte

Nur noch für kurze Zeit: kostenfreie Qualifizierungen rund um das Thema Digitalisierung

Das Schaufenster Digitales Bauen im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) wird zum 30. Juni 2021 auslaufen. Nutzen Sie bis dahin noch die Chance, an unseren zahlreichen, kostenfreien Veranstaltungen teilzunehmen und erhalten Sie hilfreichen Input rund um die Umsetzung der Digitalisierung. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der kommenden Veranstaltungen mit der Möglichkeit, sich direkt für diese anzumelden. M 2.1 | Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Hierbei handelt es sich um zwei Online-Veranstaltungen oder eine Präsenzveranstaltung. Online: Teil 1 | Digitalisierung strategisch angehen Inhalte: Welchen Nutzen bringt die Digitalisierung? Herausforderungen der Digitalisierung; Technik – Prozesse – Nutzer; Digitalisierungsbeispiele entlang der Wertschöpfungskette 03.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Der Mensch im Veränderungsprozess Inhalte: Wo stehe ich in der Digitalisierung? Warum Veränderungsmanagement? Wie motiviere ich Mitarbeiter? Veränderung ist ein Projekt! 5 Stufen der Veränderung; Werkzeuge des Veränderungsmanagement 04.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Präsenz: zur Zeit keine Termine M 2.2 | Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren Diese Veranstaltung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Webinaren Anmeldung: 23. + 24. + 25.06.2021 Teil 1 | Inhalte: Gemeinsames Prozessverständnis, die unterschiedlichen Prozesstypen, Werkzeuge, aktives eigenes Arbeiten 23.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 2 | Inhalte: Symbole und Regeln des BPMN, Prozesse übersichtlich darstellen, einfache Beispiele, aktives eigenes Arbeiten 24.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 3 | Inhalte: Vertiefung der Kenntnisse in der Modellierungssprache BPMN, grundlegende Regeln der Prozessoptimierung, aktives eigenes Arbeiten 25.06.2021 10:00-12:00 Uhr M 2.3 | Projekte digital abwickeln – Soft- und Hardware auswählen Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, der 1. Teil findet als Online-Veranstaltung statt, der 2. Teil in Präsenz als Workshop. Teil 1 Inhalte: Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden vorgestellt. 21.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Workshop Praktisches erarbeiten eines Anforderungskatalogs für ein Pflichtenheft M 2.4 | BIM – Eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Hierbei handelt es sich um drei Online-Veranstaltungen. Teil 1 | BIM-Grundlagen Inhalte: Einführung in die Methode BIM, aktuelle Entwicklungen in Deutschland, Mehrwert für ein Handwerksunternehmen 18.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 2 | BIM-Digitale Werkzeuge Inhalte: Digitale Werkzeuge zur Umsetzung der Methode, Vor- und Nachteile der jeweiligen Werkzeuge 19.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 3 | BIM-Anwendungen Inhalte: Struktur, den Inhalt und die Bedeutung von für das Handwerk relevanter BIM-Anwendungen 20.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 4 | BIM-Modelle / Modell-Viewer Inhalte: Umgang mit BIM-Modellen, einfache kostenfreie Werkzeuge, Funktionalitäten ausgewählter Tools 26.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung M 3.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Tagesveranstaltung in Präsenz. Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.2 | Digitale Betriebsorganisation (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Der 1. Teil ist ein Webinar, der 2. Teil wird mit Selbstlernmedien von den Teilnehmenden erarbeitet und der 3. Teil besteht aus einem Dialog. Teil 1 | Arbeitsvorbereitung und Büroorganisation in den Griff bekommen Inhalte: Optimierung der Ressourcenplanung | Aufgabenverwaltung mit digitalen Planungstools | Digitale Zeiterfassung | File-Sharing leicht gemacht | Speicherplatz, Rechenleistung & Anwendungs-software aus der virtuellen Cloud-Umgebung | Digitale Backup-Lösungen 08.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Tools für den Arbeitsalltag Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten sich die Teilnehmenden selbständig und in ihrer eigenen Geschwindigkeit mit Hilfe von vier interaktiven Präsentationen die Themen Cloud Computing, Digitaler Dokumentenaustauch, Digitale Ressourcenplanung und Digitale Zeiterfassung. Teil 3 | Individuelle Besprechung der unternehmensspezifischen digitalen Betriebsorganisation Termine werden individuell mit den Unternehmen vereinbart. M 3.3 | Dokumentenmanagement (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Der dritte Teil ist als Präsenzveranstaltung konzipiert. Teil 1 | Wie den Einstieg meistern? 10.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Inhalte: Organisatorische und rechtliche Voraussetzungen für die Einführung einer Dokumentenmanagement-Software Teil 2 | Hard- & Softwarelösungen 11.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Inhalte: Ansätze für die eigene Anforderungsformulierung, Vorbereitung und Kontaktaufnahme mit Softwareherstellern Teil 3 | Dokumentenmanagement, mobiles Arbeiten & Co. – Aktuelle Hard- und Softwarelösungen live erleben als Präsenzveranstaltung Praxisworkshop zum Kennenlernen verschiedener Hard- & Software im Einsatz Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.4 | Digitales Aufmaß (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.5 | Baudokumentation (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe. Der 1. Teil ist eine Online-Veranstaltung, der 2. Teil wird in Präsenz durchgeführt. Teil 1 | Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Überwinden des Informationsverlusts; Digitale Baudokumentation – Basics & Co; Funktion und Umfang einer Baudokumentation; Aktuelle Hard- und Softwarelösungen; Anforderungsanalyse 10.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Praktisches Arbeiten mit einer Baudokumentation Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.6 | Das digitale Lager (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Teil 1 | Das Lager in den Griff bekommen - Grundlagen der Lagerverwaltung Lagerplatztypen und -systeme, Lagervorgänge, Aufgaben und Funktionen einer digitalen Lagerverwaltung, Retourenmanagement, Verbrauchs- und Kommissionsware, Optimierung des gebundenen Kapitals, IST Analyse: Wo stehe ich? 03.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Schrittweise optimieren - Tipps und Tricks für Ihre Lagerstrategie SOLL-Analyse Definition, Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssysteme, Schwachstellenanalyse und Verbesserungspotentiale, Bedarfsermittlung (ABC-Analyse), Lagerplatzgrößen bestimmen, Entwickeln einer eigenen Lagerstrategie, Ordnung und Struktur Lagerplatzbeschriftung, Wartungs- & Instandsetzungsmanagement, Preispflege 06.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung Teil 3 | Beschaffung, Lagermanagementsysteme & Co. - Digitale Tools für die Lagerlogistik Vorstellung aktueller Lagerverwaltungs- und Bestellsysteme, Lagerverwaltung mit Excel sinnvoll? Fragen für den Auswahlprozess, Ausstattungs-Check, Anlage von Artikellisten, Barcode-Erstellung, mobile Anwendungen 10.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung M 3.7 | Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung (Flyer) Teil 1 + 2 Inhalte: Bedeutung und Relevanz einer eigenen Webseite für Kundekommunikation und -bindung | Analyse Ihres Kundenstamms zur Bestimmung Ihrer Zielgruppe | Aufbau und Bestandteile von Webseiten | Wie Sie bei Google besser gefunden werden | Wichtige Kennzahlen einer Webseite und deren Optimierungsmöglichkeiten 18. + 19.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung 08. + 09.06.2021 | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung Sprechen Sie uns an! Ihr Team von Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EmBrand – Employer Branding bewusst und gezielt einsetzen

Bereits im September 2020 startete das ERASMUS+ Projekt EmBrand als Plattform zum Erfahrungsaustausch unter Leitung der BZB Krefeld. Ziel des Projekts war es, den Teilnehmern das Thema Employer Branding zu erläutern und näher zu bringen, Vorteile darzulegen und besonders kleinen Unternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter*innen) in der Bauwirtschaft die zahlreichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Für Großunternehmen, deren Informationen sich größtenteils in einer ERASMUS+ Projekt Kurzübersicht wiederfinden, ist Employer Branding mittlerweile weitestgehend gelebter Standard. Währenddessen fehlt bei kleinen Unternehmen oft das Bewusstsein ob der Wichtigkeit oder schlicht die Zeit und/oder das Budget. Auch wenn kleine Betriebe Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung und Mitarbeiterbindung oftmals nicht gänzlich vernachlässigen, so fehlt es jedoch häufig an Beständigkeit und Struktur. Insbesondere in Zeiten, in denen es schwierig ist, passende Fachkräfte auszubilden oder auch längerfristig an den Betrieb zu binden, kann ein strukturiertes und stetiges Vorgehen im Bereich des Employer Brandings mitunter Personalengpässe vorbeugen oder gar verhindern. In der nächsten Projektphase beabsichtigen wir, mit Betrieben, die Interesse an diesem Thema entwickelt haben, aber noch keine konkreten Maßnahmen etabliert haben, ins Gespräch zu kommen. Selbstverständlich sind auch Firmen, die bereits erste Aktivitäten ins Leben gerufen haben, sie aber noch nicht als Standard etabliert haben und sie weiter ausbauen wollen, herzlich zur Diskussion und zum Austausch eingeladen. Ziel ist es, Maßnahmen, die Großunternehmen mit großen Budgets im Employer Branding einsetzen, auf die Belange kleinerer Unternehmen zu „übersetzen“ und Wege aufzuzeigen, wie auch mit geringen Mitteln gute Effekte erzielt werden können. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto: © fauxels/Pexels

Weiterbildung

Neuer Sachstand zur Abdichtung von Bauwerken durch Injektion (ABI)

Bringen Sie sich up to date und erhalten Sie in dem neuen, 3-tägigen Lehrgang „Abdichten von Bauwerken durch Injektion“ den neuesten Sachstand rund um das Thema Injektion. Zur Abdichtung von Bauwerken aus Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Sinne des ABI Merkblattes sind in der Regel nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen, die unter Umständen auch im Zusammenhang mit anderen Schutz- und Instandsetzungsarbeiten auszuführen sind, notwendig. Bei Abdichtungsinjektionen handelt es sich überwiegend um Sonderverfahren, die gezielt auf die Bauwerke, die Schadensursachen und das Instandsetzungsziel abzustimmen sind und in technischer Hinsicht oft die einzige Möglichkeit für eine weitere planmäßige Nutzung der Bauwerke darstellen. Planung und Ausführung von Injektionen setzen neben umfangreichem Fachwissen auch entsprechende praktische Erfahrungen voraus. Im Seminar „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“ vermitteln renommierte Experten Baustellenleitern das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, Injektionsstoffe, Geräte, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung. Ein Zusatzmodul behandelt zudem die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen, bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte, die Besonderheiten bei Verkehrsbauwerken und dergleichen für den Fachplaner und die qualifizierte Führungskraft. Der Lehrgangsinhalt ist von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Die Lehrgangsmodule werden auf Initiative und in Kooperation mit dem STUVA - Arbeitskreis ABI und vom Veranstalter angeboten. Als Qualifikationsnachweis erhalten die Teilnehmer nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartnerin Frau Franziska Schmidt, BZB Wesel. Foto © nikkytok/shutterstock

Ausbildung

Rhein-Kreis-Neuss: GS Kaarst-Büttgen setzt auf Online-Berufsorientierung

Die Aktion Wirtschaft pro Schule (WPS), initiiert vom Rhein-Kreis-Neuss und der Firma Zülow in Neuss, die in den letzten Jahren kontinuierlich in den Schulen des Kreises stattfand, musste in diesem Jahr auf eine andere Präsentationsplattform umgestellt werden. So veranstaltete die Gesamtschule Kaarst-Büttgen für ihre Schülerinnen und Schüler kürzlich einen Tag der Online-Berufsorientierung. Im Rahmen der Aktion setzten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ sowie zusammen mit Bau-Auszubildenden, BZB-Vorstandsmitglied Johannes Schmitz, Zimmerer und Lehrlingswart im Rhein-Kreis-Neuss, und der zuständigen Lehrerin Frau Blesch ein interessantes Berufsorientierungsprogramm für die Schülerinnen und Schüler um. Als Generalprobe für weitere geplante Veranstaltungen wurde ein neues Konzept getestet, um den Schülerinnen und Schülern ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe zu zeigen. So vermittelten die BZB die Infos in einer mehrstündigen Informationsveranstaltung über Microsoft-Teams durch einen Mix aus Power-Point-Präsentation, Dialogen mit aktuellen Auszubildenden sowie Videos und Fotos. Die Jugendlichen zeigten sich interessiert und erhielten viele Informationen und Denkanstöße für ihren weiteren Berufsorientierungsweg. Diese neue Form der Online-Berufsorientierung ist ein Baustein, um Ausbildungsinteressierten den Weg zu ebnen, so dass sie erfolgreich in das Berufsleben starten können. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung, sprechen Sie uns an: Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de Details zu unseren Leistungen finden Sie hier. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © StartupStockPhotos - pixabay.com

Querbeet

Ein Jahr CORONA – ein persönliches Fazit

Liebe Leserinnen und Leser, im vergangenen Jahr hat wohl kein Thema die mediale Berichterstattung so beherrscht wie „CORONA“. Es ist mir ein Anliegen, Ihnen einen Rückblick auf unser „Pandemiejahr“ zu geben und die Herausforderungen, denen sich die BZB stellen mussten, zu schildern. Die Corona-Pandemie brachte für uns als Bildungszentrum schwierige Zeiten mit sich – doch auch und gerade in solchen Zeiten ist es unser Ziel, nach vorne zu blicken, innovative Lösungen zu finden und einzusetzen. Alles begann mit dem ersten, ca. zehnwöchigen Lockdown von März bis Mai 2020. Dieser Lockdown traf uns mit voller Wucht, da wir von heute auf morgen sämtliche Aktivitäten einstellen mussten und vor einer Art „Beschäftigungsverbot“ standen. Ein Wegfall aller Einnahmen erhöhte entsprechend den wirtschaftlichen Druck. Glücklicherweise waren wir in der Lage, innerhalb weniger Stunden viele Mitarbeiter*innen ins „Homeoffice“ zu schicken, um die abrupt beendeten Vorgänge noch abzuwickeln und unsere Kunden entsprechend zu informieren. Nach der „Wiedereröffnung“ lag die Hauptpriorität darin, die ausgefallen bzw. verschoben Lehrgänge und Seminare schnellstmöglich nachzuholen. Dabei sind wir direkt mit einem innovativen und praxistauglichen Hygienekonzept gestartet. Die Akzeptanz bei den Teilnehmenden wurde durch zusätzlich beschaffte Belüftungsgeräte weiterhin erhöht. Erfreulicherweise verzeichneten wir zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres ein Plus von fast 30 % an Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr. Eine äußerst erfreuliche Entwicklung, die sich aber in Zeiten von „CORONA“ als eine nicht einfach zu lösende Herausforderung herausstellte, da größere Abstände zwischen den Teilnehmenden zusätzlichen Platzbedarf mit sich brachten. Daher errichteten wir am Standort Krefeld ein zusätzliches Zelt für die Straßenbauer und wandelten am Standort Düsseldorf das bisherige Außenlager in eine Tiefbauhalle um. Der zweite Lockdown im Dezember 2020 untersagte erneut alle Präsenzveranstaltungen in unseren Einrichtungen, mit Ausnahme der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Kreative Lösungen waren gefragt: Mit unserem Partner „Talentbrücke“ setzten wir als erster Träger im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ ein online-basiertes Verfahren für Potenzialanalysen um. Gemeinsam unterstützten wir so mehrere tausend Schüler*innen bei der Entscheidungsfindung für die Berufswahl. Im Rahmen der Weiterbildung starteten wir mit dem internen Projekt „Digitale Akademie“. Das Ziel: zahlreiche, dafür geeignete Lehrgänge von 100 % Präsenz auf 100% Webseminar umzustellen. Dafür schulten wir die Dozenten entsprechend. Als zusätzliche Hilfestellung begleiten die Kolleginnen und Kollegen der Akademie die bereits online stattfindenden Veranstaltungen. Die Umstellung auf „online“ ist vor allem möglich, weil wir in den letzten Jahren massiv in die IT-Infrastruktur investierten. So zogen wir die geplante Einführung von Microsoft Office365 um ein Jahr vor, so dass die Software zum Ende des 2. Quartals 2021 nicht nur allen BZB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen wird, sondern perspektivisch von ALLEN Teilnehmenden genutzt werden kann. Ab Ende April verfügen alle drei BZB Standorte über eine Glasfaseranbindung, eine Inhouse-Glasfaserverkabelung und Hochleistungs-WLAN Netze. Seit März 2021 haben wir in unserem Internat flächendeckende Selbsttests eingeführt und auch unseren Mitarbeitenden bieten wir regelmäßige Schnelltests an. Bislang sind wir, auch dank des bewährten Hygienekonzepts, relativ gut durch das letzte Jahr gekommen und es sind nur wenige positive Corona-Fälle in unseren Einrichtungen aufgetreten. Viele der Maßnahmen waren nur möglich, weil unsere Mitarbeitenden viel Engagement zeigten und zudem die Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft sich in schwierigen Verhandlungen darauf einigten, die nicht unerheblichen Mehraufwände in der überbetrieblichen Ausbildung durch angepasste Sätze der SOKA-Bau auszugleichen. Abschließend möchte ich mich für Ihre Akzeptanz und das Verständnis für die kurzfristigen Änderungen in den Planungen bedanken. Aufgrund der politischen Vorgaben gab es auch für uns leider kaum zeitliche Vorläufe und wie es derzeitig aussieht, wird dies noch eine Weile so bleiben. Gerne freue ich mich auf Reaktionen von Ihnen und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit. Ihr Thomas Murauer Foto © Qube's Pictures / Pixabay

Ausbildung

Erfolgreiche Umsetzung: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Viele Jahre als erfolgreiche Präsenzveranstaltung im BZB Düsseldorf etabliert – in diesem Jahr fanden die „Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung“ (DTBO) erstmals digital statt. Die BZB waren mit dabei und informierten per Livestream rund 150 Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Bauberufe. Organisiert von der Kommunalen Koordinierung und Unternehmerschaft Düsseldorf unter aktiver Beteiligung aller Wirtschaftsbereiche, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben, fanden die DTBO in den letzten beiden Wochen vor den Osterferien für alle Düsseldorfer Schulen statt. Die Digitalisierung machte es möglich: Die BZB stellten die Bauberufe in sechs Veranstaltungen über Microsoft-Teams, in denen weit über 150 Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen vertreten waren, durch einen Mix aus Power-Point-Präsentation, Dialogen mit aktuellen Auszubildenden und Filmen & Fotos vor. Im Rahmen der jeweils dreistündigen Veranstaltungen erhielten die Schüler*innen viele Informationen und Impulse für ihren Berufsorientierungsweg. Die DTBO setze damit ein neues Konzept um, das den interessierten Jugendlichen ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe präsentierte. Damit die Schüler*innen alle Informationen nacharbeiten können, wurde darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit dem DTBO-Team Düsseldorf und dem BZB ein „padlet“ entwickelt, das den jungen Leuten online zur Verfügung stand. Fazit: Die erstmalig in dieser Form durgeführte Veranstaltung war eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten mit einer erfolgreichen Umsetzung. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de > Zur Webseite Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © geralt - pixabay.com

Ausbildung

Zusammenarbeit „Passgenaue Besetzung“ mit Arbeitsagenturen und Jobcentern

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, das im Januar 2021 im BZB startete, beteiligte sich aktiv am Aktionstag „Gezielte Vermittlung“ vom Jobcenter Duisburg. Im Rahmen des Projektes sind alle Multiplikatoren eingebunden, um das Ziel der passgenauen Besetzung zu erreichen. So auch die zuständigen Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter. Am Aktionstag „Gezielte Vermittlung“ berieten die BZB per Telefonkonferenz umfassend und praxisnah alle Kunden, die sich für eine Ausbildung oder Tätigkeit im Bauhandwerk interessieren. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Die BZB sind dafür zuständig, kleinen und mittelständischen Unternehmen des Bauhandwerks Hilfestellung zu geben, um passgenaue Auszubildende und Fachkräfte zu finden. Details zu unseren Leistungen finden Sie hier. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung, sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Peggy_Marco - pixabay.com

Weiterbildung

Gemeinsames Positionspapier Betoninstandsetzung der ausführenden Verbände

Die Regelwerkssituation für Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen in Deutschland ist bereits seit mehreren Jahren im Umbruch. Die am Bau Beteiligten (Bauherr*in, Planer*in und Bauausführende) befinden sich mehr denn je in einem Spannungsfeld zwischen bauordnungsrechtlichen und bauaufsichtlichen Vorgaben (§ 3 (1), § 16c MBO sowie Kapitel D3 der MVV TB) einerseits und Produktherstellern andererseits. In einem gemeinsamen formulierten Positionspapier zum Thema Betoninstandsetzung wollen die Verbände der Planer und Bauausführenden helfen, die Situation zu ordnen und vorhandene Unsicherheiten zu reduzieren. Hier finden Sie das zitierte Positionspapier. Die BZB möchten Sie optimal auf die neuen Themen in der Betoninstandhaltung vorbereiten und luden alle BZB-Referenten in diesem Bereich zu einer Schulung zur neuen TR Instandhaltung ein. Lehrgänge bieten wir sowohl für Planer*innen, Fachbauleiter*innen, als auch für Baustellenpersonal an. Eine Auswahl unserer Seminare in der Übersicht: SKP – Sachkundiger Planer für die Instandhaltung von Betonbauwerken SKPa – Zertifizierter Sachverständiger für Betonschäden und Betoninstandhaltung QF – Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung QPD – Qualifizierter Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton SIVV - Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen SPCC – Düsenführerschein Weitere Informationen und Anmeldung zu Seminaren der Betoninstandhaltung. Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © Fotoschlick - stock.adobe.com

Projekte

SIBIM: Planung eines Pilotworkshops

In dem EU-Projekt „Step into BIM - Digitising VET“ (SIBIM) arbeiten fünf Partnerländer an der Entwicklung eines Grundlagenkurses zur Einführung in die BIM-Methode für Fachkräfte auf der Baustelle. Nach der Fertigstellung von drei Lektionen findet am 05. und 06. Mai 2021 ein gemeinsamer Online-Pilotworkshop zur Erprobung des entwickelten VOOCs (Vocational Education Online Course) statt, bei dem die Umsetzung in den Unterricht untersucht wird. In den drei Lektionen sollen Lernende einen Einblick u. a. in das BIM-Projektmanagement vor Baubeginn und auch nach der Bauausführung erhalten sowie über die zahlreichen Vorteile der BIM-Methode informiert werden. Die Lernenden erfahren, welche Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Anwendung der BIM-Methode zu erfüllen sind und wie der Informationsfluss zwischen mehreren Projektbeteiligten erfolgt, um alle Lebensphasen eines Gebäudes von der Planung, Bewirtschaftung und Renovierung bis hin zum Abbruch zu berücksichtigen. Die Lektionen werden mit audiovisuellen Medien veranschaulicht und mit Fallstudien und Übungen begleitet. Nach der Durchführung des Pilotworkshops soll der BIM-Grundlagenkurs bis zum Ende des Jahres 2021 fertig gestellt und interessierten Lernenden kostenfrei und online zur Verfügung gestellt werden. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, IFAPME / Belgien Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Wright Studio/shutterstock

Projekte

Datenschutz und Datensicherheit: auch für Handwerksbetriebe wichtig?

In der neuen Podcast-Folge des DigiCast geht es um das wichtige Thema Datenschutz und Datensicherheit im Handwerk. Werner Schmit vom Schaufenster-Partner BFE Oldenburg liefert wertvolle Einblicke in das Thema und gibt Tipps und Hinweise, wie Sie den Datenschutz und die Datensicherheit im eigenen Betrieb umsetzen sollten. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Insbesondere, weil in einem Schadensfall der Betriebsinhaber selbst haften muss. Unabhängig von der Betriebsgröße gehören Datenschutz und Datensicherheit mittlerweile zum Pflichtprogramm für Handwerksbetriebe und werden mit zunehmendem Digitalisierungsgrad immer wichtiger. Mit Hilfe von spannenden Beispielen aus der Praxis beschreibt Werner Schmit, wie Handwerksbetriebe sich dem Thema nähern können, welche Dokumente für die ersten Schritte notwendig sind und an wen sich die Betriebe bei Rückfragen wenden können. Der Podcast ist verfügbar unter: ? Spotify ? Itunes Weitere Folgen finden Sie unter Handwerk Digital. Foto © Matt Botsford/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

BZB Krefeld: Selbsttests im Internat zur Erhöhung der Sicherheit

Die BZB führen ab sofort bei allen Auszubildenden, die das Internat-Angebot im BZB Krefeld nutzen, Corona-Selbsttests durch. Um die Sicherheit sowohl aller Internatsschläfer als auch der Mitarbeitenden im Internat zu erhöhen und die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu reduzieren, stellen die BZB allen Internatsbewohner*innen am Anreisetag Selbsttests gratis zur Verfügung. Unterwiesene Mitarbeiter*innen erklären den Lehrlingen die richtige Anwendung des Selbsttests und beaufsichtigen die Durchführung. Anschließend stellen sie gemeinsam die Ergebnisse fest. Am ersten Testtag, den 22. März 2021, durchliefen alle 37 Internatsschläfer freiwillig den Selbsttest – erfreulicherweise alle mit einem negativen Befund. „Das Ergebnis hat allen ein gutes Gefühl gegeben. Die jungen Lehrlinge haben den Sinn und Zweck verstanden und waren erleichtert, dass ihr Ergebnis negativ war“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & Pädagogische Maßnahmen. Für die meisten Teilnehmenden war dies der erste Test und so wird für das Thema „Testen“ weiterhin sensibilisiert. Die Selbsttest-Prozedur ist ab sofort ein fester Bestandteil am Anreisetag der Internatsschläfer. Foto © Alexandra_Koch - Pixabay

Projekte

„Rezepte“ für den Einsatz von KI in Betrieben

Alle reden darüber, doch was genau verbirgt sich hinter diesem „Buzzword“? Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) in Betrieben eingesetzt werden? Oder wo setzen wir KI bereits ein, ohne es KI zu nennen. Welche Tools gibt es? Warum sollten kleine und mittelständische Unternehmen sich gerade jetzt dafür interessieren, vielleicht sogar damit beginnen, KI in ihr Geschäftsmodell zu integrieren? Die Publikation „KI-Kochbuch - Rezepte für den Einsatz künstlicher Intelligenz in Unternehmen“ liefert Ihnen einen grundlegenden und praxisnahen Überblick zu den wichtigen Fragestellungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Das Rezeptbuch ist so aufgebaut, dass es nicht chronologisch gelesen werden muss. Nehmen Sie sich, was Sie brauchen, oder steigen Sie quer bei den Zutaten und Rezepten ein, die für Sie interessant sind. Dabei wird in Kapitel 3 auf Anwendungsthematiken im Handwerk eingegangen. Aber auch die anderen Teile sind spannend, lassen Sie sich inspirieren! Foto © geralt/Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt Blueprint: neue Projektergebnisse auf der Website

Das 4-jährige Projekt Blueprint for Construction, an dem sich 12 europäische Länder beteiligen, veröffentlichte nun neue Inhalte und Berichte sowie eine interaktive Projektlandkarte auf seiner Website (auf Englisch). Das Projekt zielt darauf ab, einen neuen strategischen europäischen Ansatz für die Bauwirtschaft zu entwickeln, um Qualifikationslücken bei Beschäftigten zu vermeiden. Die Inhalte sind HIER teilweise ebenfalls in deutscher Sprache vorhanden. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert, sobald Neuigkeiten und Ergebnisse aus der bis Ende 2022 andauernden Projektarbeit vorliegen. Sollten Sie schneller und aktueller – auch über Diskussionen und Teilergebnisse – informiert werden wollen, empfehlen wir die entsprechende Gruppe bei Linked In: „Construction Blueprint Sectoral Skills Alliance“. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich dort mit uns zu vernetzen. Ihre Ansprechpartner: Angela Friesen und Frank Bertelmann-Angenendt

Ausbildung

Digitale Potenzialanalysen: ein voller Erfolg

In Zeiten von Corona und Lockdown sind kreative und vor allem digitale Lösungen gefragt – so auch in der Berufsorientierung. Bereits seit November letzten Jahres führen die BZB gemeinsam mit ihrem Partner Talentbrücke GmbH & Co. KG (TB) die Potenzialanalysen in der 8. Klasse onlinebasiert durch. Das Angebot ist ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung, der Schüler*innen ihre Stärken und Kompetenzen aufzeigt. Seit Ende 2020 konnten so rund 1.500 Schüler*innen aus 17 Schulen in Viersen, Rhein-Kreis Neuss und Krefeld das Analyseverfahren digital durchlaufen. Weitere Potenzialanalysen sind im März vorgesehen. „Wir haben die Schulen bereits zeitig und vorsorglich über die Möglichkeit der digitalen Potenzialanalysen informiert, so dass die Schülerinnen und Schüler trotz möglichem Lockdown das Angebot wahrnehmen können“, erläutert Fatma Cömert, Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen an den BZB. „Die Online-Potenzialanalyse eröffnet nicht nur berufliche Perspektiven für die Jugendlichen, sondern stärkt zugleich ihre digitalen Kompetenzen.“ Die Bilanz nach einigen Monaten: ein voller Erfolg – auch die Rückmeldungen der Schüler*innen, Eltern sowie Schulen sind durchweg positiv. Alle Teile des Verfahrens können von den Schüler*innen online an einem internetfähigen Computer bzw. Smart Device wie Handy, Tablet oder Laptop durchlaufen werden. Die Durchführung wird dabei durch Mitarbeiter*innen der BZB / Talentbrücke online begleitet, erklärt und bewertet. Im Anschluss an die Potenzialanalysen können die Ergebnisse statt in Präsenz in einem virtuellen Gesprächsraum zwischen den Mitarbeiter*innen, den Schüler*innen und den Eltern besprochen werden. Hierzu bedient man sich einer gängigen Software für Videomeetings, die es den Schüler*innen ermöglicht, das Auswertungsgespräch per App mit dem Handy direkt von zu Hause zu führen. Foto © Steven Weirather - Pixabay

Projekte

EU-Projekt BUNG: Energieeffizientes Bauen – Entwicklung eines Lernspiels

Die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Directive on Energy Performance of Buildings) schreibt vor, sämtliche Neubauten in der EU ab 2021 als Niedrigstenergiegebäude zu errichten. Bereits seit 2019 müssen Neubauten der öffentlichen Hand die Anforderungen der Richtlinie erfüllen. Der Grund dafür: Die Errichtung, Heizung, Kühlung, Renovierung und der Abriss von Gebäuden verbrauchen 40 % der Gesamtenergie und sind für 36 % aller Treibhausgase in der EU verantwortlich. Mit der Umsetzung der Richtlinie verdeutlicht die EU die Bestrebungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und der Verwirklichung des Ziels des europäischen Grünen Deals, bis 2050 klimaneutral zu werden. Europäische Berufsbildungsprojekte sollen Baubeschäftigte ebenfalls an dieses Thema heranführen. Im EU-Projekt BUNG, Developing nearly zero energy building skills through game based learning, sollen Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zum Bau von Niedrigstenergiehäusern mithilfe eines Lernspiels vermittelt werden. Für die Entwicklung der Lektionen erarbeiten die beteiligten Projektpartner nationale Analysen zum aktuellen Stand von Niedrigstenergiegebäuden, mit Experteninterviews, Best-Practice-Beispielen und der Ermittlung der geforderten Qualifikationen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 01.10.2020 – 30.11.2022 Projektpartner: Coóperative pour le Développement de l'emploi dans les métiers du Patrimoine (Frankreich), PEDMEDE (Griechenland), Institute of social solidarity and well being: social mind (Griechenland), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Technische Hochschule Köln (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien) Fragen zum Projekt beantworten gerne Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © tashatuvango - stock.adobe.com

Ausbildung

BZB-Webseite zur „Passgenauen Besetzung“ ist online

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, mit dessen Umsetzung das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäische Sozialfonds die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) beauftragten, hat nun eine eigene Webpage. Hier haben Betriebe des Bauhandwerks sowie Ausbildungsplatzsuchende die Möglichkeit, direkten Kontakt zu den Projektberatern aufzunehmen. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ist ein ideales Instrument für kleine und mittlere Baubetriebe, die geeigneten Nachwuchs und Fachkräfte suchen. Vorteile für die Unternehmen: Sie erhalten alle Dienstleistungen komplett kostenfrei. Im Rahmen des Programms werden sie bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Eine gute Hilfestellung, da gerade in der jetzigen Zeit viele Betriebe zögern, das Thema Fachkräftemangel anzugehen. Dies ist jedoch gerade jetzt wichtig: Durch den Bauboom und zahlreiche Fachkräfte, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, wird qualifizierter Nachwuchs dringend gebraucht. Die neue Webseite bietet allen Interessierten – Betrieben und jungen Menschen auf Ausbildungsplatzsuche – eine komfortable Möglichkeit, um sich umfassend über die Dienstleistungen zu informieren und über ein Online-Formular unkompliziert und direkt Kontakt aufzunehmen. Neben zahlreichen Infodokumenten können per Upload-Funktion wichtige Unterlagen direkt mitgesendet werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf unserer Webseite vorbei und sprechen Sie uns gerne an. Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de > Zur Webseite Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Pexels - pixabay.com

Projekte

EU-Projekt Blueprint: Interaktive Karte mit Good Practices

Im Rahmen des europäischen Projektes „Blueprint“ trugen zwölf beteiligte Länder Beispiele Guter Praxis und innovativer Initiativen auf regionaler und nationaler Ebene zusammen. Diese Good Practices beschäftigen sich mit offenen Potenzialen in der Berufsbildung in den Bereichen Energieeffizienz, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Einige dieser Beispiele befassen sich zudem mit europäischen Mobilitätsmaßnahmen sowie der Förderung eines positiven Images der Bauwirtschaft. Auf der Projektwebsite werden die Beispiele Guter Praxis mit Hilfe von Projektdatenblättern kurz und detailliert beschrieben. Informationen wie leitende/beteiligte Organisationen, Ziele, Zielgruppen und Ergebnisse bzw. nachhaltige Aspekte aus den Projekten sind zu finden. Die über 100 Beispiele sind übersichtlich zusammengestellt und indexiert. Darüber hinaus sind sie in einer Karte georeferenziert. Nutzer können ihre Suche filtern und Ergebnisse herunterladen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © MichaelGaida / Pixabay

Ausbildung

Erfolgreicher Start ins Projekt „Passgenaue Besetzung“

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, mit dessen Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, ist erfolgreich gestartet. Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 nahmen die ersten Betriebe die Hilfestellung des Projektes in Anspruch. Darunter sind Hoch- und Tiefbauunternehmen, Dachdecker*innen und andere Baugewerke. Erfolgreich, da gerade in der jetzigen Zeit viele Betriebe zögern, das Thema Fachkräftemangel anzugehen. Dies ist jedoch gerade jetzt wichtig: Denn das Bauhandwerk hat sehr gut zu tun und gebaut wird immer! Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ist ein ideales Instrument für Baubetriebe, an geeigneten Nachwuchs zu kommen. Aufbauend auf ein gemeinsam erstelltes Profil wird durch viele Aktivitäten, die auch gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden können, der für den Betrieb passende Mitarbeitende gesucht. Großer Vorteil für den Betrieb: Er erhält alle Dienstleistungen kostenfrei! Es werden nur Bewerber*innen vorgeschlagen, welche die BZB bereits kennenlernten und weiterempfehlen können. Der Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter*innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, leistungsstarken Nachwuchs für Ihren Betrieb zu sichern! Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir: Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 oder passgenauebesetzung@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

Weiterbildung

Technische Regel „Instandhaltung von Betonbauteilen“: neue Online-Seminare

Das deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) führt die neue Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1 und Teil 2 (Stand Mai 2020), mit Beginn des neuen Jahres 2021 ein. Die TR Instandhaltung ersetzt weite Teile der DAfStb-Richtlinie "Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen" von Oktober 2001. Die TR Instandhaltung steht auf der Website des DIBt als Download bereit. Mit unserem renommierten Referententeam wollen wir Sie auf diese und weitere Änderungen, wie die neue ZTV-ING aus April 2019, vorbereiten. In den nächsten Tagen veröffentlichen wir speziell zur TR Instandhaltung eigene Online-Seminare, die online oder direkt beim Lehrgangsbetreuer Sebastian Grauten gebucht werden können. Wie in jedem Jahr führen wir auch im Jahr 2021 wieder zahlreiche Erstlehrgänge und Weiterbildungen für Sachkundige Planer und Qualifizierte Führungskräfte durch. Hier finden Sie alle Termine und weiteren Informationen zu den Lehrgängen im Bereich der Betoninstandhaltung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten. Foto © sdecoret - stock.adobe.com

Projekte

ICONS: Einstiegskurs zum Thema BIM für Bau-Fachleute

Das EU-Projekt ICONS „Innovation in Construction Sites“ unterstützt Fachkräfte auf der Baustelle dabei, Informationen aus BIM-Technologien besser zu verstehen und in täglichen Betriebsabläufen einzusetzen. Dafür entwickeln die Projektpartner aus den fünf teilnehmenden Ländern einen BIM-Grundlagenkurs. Building Information Modeling ist eine Methode zur digitalen Erfassung aller Lebensphasen eines Gebäudes von der Planung, Bewirtschaftung und Renovierung bis hin zum Abbruch. Die allgemeine Einführung richtet sich an Auszubildende im Baugewerbe, aber auch an erfahrene Fachkräfte, die sich in neun Lektionen über die Bedeutung der BIM-Methode, ihre Vorteile und Nutzen, sowie die Rollen, Verantwortlichkeiten und die praktische Zusammenarbeit informieren möchten. Die Lektionen werden durch audiovisuelle Medien, best practice Beispiele und Fallstudien veranschaulicht. Der Kurs soll bis zum Frühjahr 2021 fertig gestellt und anschließend getestet werden, um als Grundlage für die Entwicklung einer APP zu dienen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slovenien), Westdeutscher Handwerkskammertag (Deutschland), Coventry University (UK), Fundación Laboral de la Construcción – FLC (Spanien), Universitat de Valencia (Spanien) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © festfotodesign - stock.adobe.com

Projekte

Individuell und praxisnah: 1:1 Digitalisierungs-Coachings

Das Baugewerbe ist vielseitig und stellt Unternehmen vor umfangreiche Herausforderungen. Eine große Herausforderung ist unter anderem die Digitalisierung. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk gibt Baubetrieben kostenfreie und praxisnahe Hilfestellung und begleitet sie auf dem Weg zu einem digitalen Betrieb. Die Digitalisierung ist in unserem täglichen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Alle Bereiche und Berufe sind betroffen und jeder muss in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das Schaufenster Digitales Bauen hat sich zum Ziel gesetzt, das Baugewerbe auf diesem Weg in die Welt der Digitalisierung zu unterstützen. Es gibt viele Wege: ob zielgerichtete Qualifizierungen, die Erstellung von Leitbetrieben oder auch 1:1 Coachings, bei denen individuell auf Ihre Fragen eingegangen wird. Besonders in der derzeitigen Pandemiesituation ist das Thema Digitalisierung bei den Unternehmern angekommen. Viele sind bereits gut aufgestellt und setzen die Digitalisierung im eigenen Unternehmen zielstrebig um. Andere steigen motiviert ein und lassen sich durch das Schaufenster Digitales Bauen begleiten. Möchten Sie Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeitenden im Bereich der Digitalisierung fit machen? Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen konkret weiter! Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bietet eine Vielfalt an Unterstützungsleistungen für Sie und Ihr Team. Ob kostenfreie Qualifizierungen, 1:1 Coachings, Themen-Dialoge oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie doch einfach mal rein, welche Qualifizierung zu Ihnen passt oder vereinbaren Sie einen Termin zum 1:1 Coaching. Wir freuen uns auf Sie! Foto © Gerd Altmann / pixabay.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Digitalisierung Bau: Leitbetrieb Glaser auf der Zielgeraden

Um für das Glaserhandwerk eine Unterstützung im Bereich der Digitalisierung zu geben, nahm das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) die Prozesse von vier Glaserbetrieben auf und ermittelte die Schnittstellen der Übermittlung von Daten bei allen mitwirkenden Prozessen (Arbeitsabläufen). Unter Berücksichtigung der ermittelten Unternehmensprozesse der vier Glaserbetriebe wurde ein Standardbetrieb definiert und mithilfe einer Prozessmodellierungssprache visualisiert. Anschließend erfolgte eine Untersuchung und Visualisierung der Prozesse auf mögliche Schwachstellen und Verbesserungspotentiale, um den virtuellen Leitbetrieb mit seinen Prozessen fertigzustellen. Im nächsten Schritt ging es darum, für die festgelegten Arbeitsabläufe mögliche digitale Tools zu ermitteln, die eine durchgängige digitale Lösung, von der Kundenakquise über die Angebotsphase bis zur Endabrechnung/Abnahme schaffen. Aus den ermittelten Tools wurde ein digitaler Prototyp entwickelt, welcher in Verbindung mit dem Leitbetrieb Glaser den Betrieben nun bei der Umsetzung der eigenen Digitalisierungsstrategie helfen kann. Alle Informationen zum virtuellen Leitbetrieb werden künftig über eine Internetseite abrufbar sein. Hierzu gehören auch Informationen zu der Vorgehensweise bei der Entwicklung des Leitbetriebes, zu den herausgearbeiteten Handlungsfeldern und zu einer möglichen Umsetzung des Prototyps. Bleiben Sie auf dem Laufenden: Registrieren Sie sich unter www.handwerkdigital.de oder direkt auf www.bzb.de für unseren Newsletter, dann erfahren Sie direkt wann der Leitbetrieb Glaser online geht. Perspektivisch werden weitere Leitbetriebe für die Bereiche Dachdecker und Hochbauer erarbeitet. Sie möchten Ihre Strategie zum Einsatz von Digitalen Werkzeugen selbst angehen? Sie erhalten das notwendige Knowhow in unseren Qualifizierungen, in einem ersten Gespräch bei einem unserer Themen Dialoge oder einem 1:1 Coaching. Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier . Foto © pixabay.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Digitalisierung in der ÜLU Dachdecker schreitet voran

Ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat – die Digitalisierung – ist auch in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung kein Fremdwort mehr. Effektives und interaktives Lernen verspricht die Online-Plattform „Learning Toolbox“, die neuerdings bei den Dachdecker-Lehrlingen am BZB Wesel testweise zum Einsatz kommt. Das Online-Tool ermöglicht den Ausbildern, individuell und ganz nach Bedarf der Azubis Lehr- und Lernmaterial zusammenzustellen. Die Nachwuchs-Handwerker greifen im Anschluss über ein internetfähiges Gerät, z.B. ein Tablet oder über ihr Handy, auf die App zu. Heruntergeladene Inhalte sind im Anschluss auch ohne Internetzugang abrufbar. Die in Kacheln angelegten Inhalte können nützliche Verknüpfungen zu Websites und relevanten Informationen, sowie auch selbst erstellte Videos, Diashows oder Aufgaben enthalten. Neben Anleitungen für bestimmte Projekte oder Werkstücke in Text-, Bild- oder Videoform sind Verknüpfungen zu anderen Tools, wie beispielsweise einem Online-Flächenrechner sehr nützlich. Eine Verlinkungen zum „Bausteine“-Tool der BG Bau ist ebenfalls möglich. Dieses enthält Sicherheitshinweise und -tipps, wie Unfälle und Gesundheitsgefahren wirksam zu verhindern sind. Neben allen zur Verfügung gestellten Inhalten können Lehrlinge selbst Unterlagen, Fotos und Videos hinterlegen und so z. B. die Arbeit an ihrem Projekt dokumentieren. Diese kann der Ausbilder kontrollieren und kommentieren. „Die Learning Toolbox gibt den Auszubildenden die Möglichkeit, durch digitale Unterstützung nicht nur das Lernen während der Ausbildungszeit effizienter zu gestalten, sondern auch den Einstieg in das Berufsleben wesentlich zu erleichtern“, erklärt Gunter Siebert, Ausbildermeister der Dachdecker im BZB Wesel. Derzeit gearbeitet wird noch an einer Anbindung der Berufsschulen an die Plattform, um Theorie und Praxis effektiv miteinander zu verknüpfen und wichtige Lerninhalte an einer Stelle zu bündeln.

Projekte

PESTLE-Analyse der europäischen Bauwirtschaft

Das europäische Projekt „Blueprint for Construction“, an dem 24 Partner aus 12 Ländern teilnehmen, veröffentlichte ein Ergebnis aus dem zweiten Arbeitspaket – die sogenannte „PESTLE-Analyse“. Das Dokument zielt darauf ab, die politischen, ökonomischen, sozialen, technologischen, rechtlichen und ökologischen Faktoren der 12 Länder in Bezug auf die Baubranche darzustellen und entstand auf Grundlage nationaler Experteninterviews. Mit diesem Hintergrundwissen wird die Basis für weitere Aktivitäten des Projektes gelegt. Das Ziel: Die Entwicklung eines neuen strategischen europäischen Ansatzes für die Bauwirtschaft. Dieser soll erforderliche Qualifikationen und Kompetenzen von Beschäftigten mit zukünftigen fachlichen Anforderungen der Bauunternehmen in Einklang bringen, um somit Qualifikationslücken zu vermeiden. Zusammenfassend gibt es einige Themen, die länderübergreifend relevant sind, bzw. zukünftig immer wichtiger werden. Die wichtigsten Erkenntnisse zeigen: Politisch: Ein sicheres politisches System und Gesetzgebungen, die Investitionen in der Baubranche ermöglichen, sind Grundvoraussetzungen für die weitere Entwicklung der Bauwirtschaft. Themen wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz rücken immer mehr in den politischen Fokus, genau wie das Thema nachhaltiges Bauen. Dafür sind neue Kompetenzen erforderlich, die in Ausbildung und Weiterbildung vermittelt werden müssen. In vielen Ländern liegt es an der öffentlichen Hand, zwischen Ausbildungszentren und Betrieben Brücken zu bauen, um Qualifizierungslücken zu vermeiden. Ökonomisch: Für den Erfolg und die Konkurrenzfähigkeit von Bauunternehmen sind viele Faktoren zuständig, darunter Effizienz, Humankapital, ausgebildete Fachkräfte, technologisches und methodologisches Knowhow. Es ist unter anderem essentiell, Beschäftigte regelmäßig weiterzubilden, um die Anforderungen des Marktes zu erfüllen und Innovationen voranzutreiben. Die Kosten für Weiterbildung sollten als Investitionskosten betrachtet werden. Sozial: Der Fachkräftemangel lässt sich durch eine starke Verbindung des öffentlichen mit dem privaten Sektor mildern. Wichtig ist der Austausch von Marktdaten und Informationen zwischen verschiedenen Parteien, wie Unternehmen, Organisationen und Bildungssektor. Ebenso ist die kontinuierliche Investition in das „lebenslange Lernen“ von Bedeutung. Nicht nur die Art der Bildungsangebote muss sich zukünftig anpassen, auch die Nachwuchsgewinnung ist besonders entscheidend. Durch Imagekampagnen gilt es, junge Leute für die Baubranche zu begeistern. Ebenso müssen zunehmend Anstrengungen unternommen werden, um mehr weibliche Fachkräfte für die Branche zu gewinnen. Im Generellen sollte die Ausbildung flexibler gestaltet sein, um verstärkt auf aktuelle Erfordernisse und Bedarfe einzugehen. Die fortlaufende Qualifizierung von Ausbildern, insbesondere in technischer Hinsicht, spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle. Technologisch: Digitalisierung und Automatisierung sind entscheidende Komponenten der modernen Bauwirtschaft. Cloudbasierte Lösungen ermöglichen die Kommunikation und Zugriff auf Informationen und Dokumente von jedem internetfähigen Smart Device. Dies ist u.a. die Basis für die BIM-Methode. Öffentliche Förderungen sind dabei für die Entwicklung und Implementierung von innovativen Technologien und Knowhow relevant. Die Einführung von BIM wird jedoch besonders für KMUs aus Kostengründen eine große Herausforderung. Zudem müssen Beschäftigte am Bau digitale Kompetenzen erlangen, um die Technologien bedienen zu können. Neue Berufsbilder wie Robotikingenieur oder Drohnenpilot können / werden entstehen. Neue Technologien werden zudem die Ausbildung / Weiterbildung verändern, z. B. durch Virtual Reality-Training. Auch der Umgang mit neuen Baumaterialien wird auf der Agenda stehen. Rechtlich: Rechtliche Vorgaben in den Bereichen Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft könnten die Innovation in der Baubranche vorantreiben. Änderungen des legislativen Rahmens sollten jedoch mit Vorsicht vorgenommen werden, um die baulichen Aktivitäten nicht zu behindern. Energieeffizienz als auch Kreislaufwirtschaft könnten durch die Optimierung öffentlicher Gebäude sowie die Anpassung von Auftragsvergabeverfahren vorangetrieben werden. Ökologisch: Viele Faktoren sind miteinander verbunden, wenn es um eine ganzheitliche nachhaltige Entwicklung geht. Die Nutzung von Rohmaterialien, Recycling, Kreislaufwirtschaft gehen Hand in Hand. Weitere Themen, die zukünftig noch mehr an Relevanz gewinnen, sind effizientes Wassermanagement, digitale Plattformen für das Recycling oder standardisierte Vorgaben im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Fest steht, dass bereits in der Ausbildung die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft viel stärker im Vordergrund stehen müssen, um Beschäftigten Wissen zu vermitteln und die Nachhaltigkeit im Bauwesen so voranzutreiben. Die vollständige PESTLE-Analyse steht in englischer Sprache hier zum Download bereit. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen Foto © MichaelGaida / Pixabay

Projekte

Podcast Empfehlung zum Jahresbeginn

Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, um das vergangene Geschäftsjahr noch einmal zu beleuchten und sich zu überlegen, worauf man 2021 den Fokus legen möchte. Für all die unter Ihnen, für die die Digitalisierung ein wichtiger Vorsatz für 2021 ist, halten wir zu Beginn des Jahres gleich eine interessante Podcast Empfehlung bereit: Der Digitalwerk Podcast ist ein Pflichtprogramm für digitale Pioniere aus Handwerk, Bau- und Immobilienwirtschaft. Zwei Mal im Monat spricht Michél-Philipp Maruhn mit Machern, klugen Köpfen und jungen Talenten zur zentralen Frage: Gibt es ein digitales Erfolgsgeheimnis? Der Podcast bietet ein gut verpacktes Infotainment mit relevanten Inhalten und spannenden Gästen. In Folge #16 spricht Herr Maruhn mit Frau Dr. Martina Schneller, Leiterin des Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, über Angebote, die Handwerks- und Bauunternehmern helfen, ihren Weg durch den Dschungel der digitalen Möglichkeiten zu finden. Frau Dr. Schneller stellt in der Folge u.a. die Leitbetrieb-Projekte vor, welche derzeit von den Projektmitarbeitern des Schaufensters Digitales Bauen für Glaser- und Dachdeckerei-Betriebe erarbeitet werden. Neben der Idee des digitalen Standardbetriebes erläutert Sie auch, welche einzelnen Schritte die Mitarbeiter durchführen, um herauszufinden, welche digitalen Lösungen zu den Abläufen des Betriebes passen. Die Folge lohnt sich für alle, die auf der Suche nach praktischen Umsetzungstipps für ihr eigenes Digitalisierungsvorhaben sind. Der Podcast ist verfügbar unter: ? Soundcloud: https://lnkd.in/dDKZBm2 ? Spotify: https://lnkd.in/dZqeqKz ? Itunes: https://lnkd.in/dcjFzfx Dran bleiben lohnt sich! Foto © Matt Botsford/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

BZB unterstützen Betriebe bei der „passgenauen Besetzung“

Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 starten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds „ESF“ geförderte Projekt hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Dabei geben die BZB den Betrieben aktive Hilfestellung bei der Suche nach leistungsstarkem Nachwuchs. Aufbauend auf einem gemeinsam erstellten Profil helfen verschiedene Aktivitäten, die auch gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden können, die für den Betrieb passende Bewerber zu finden. Das können Berufsorientierungsmessen, Schulbesuche, Informationsveranstaltungen oder sonstige Aktivtäten zur Vorstellung der interessanten und vielfältigen Bauberufe sein. Großer Vorteil für den Betrieb: Er erhält alle Dienstleistungen kostenfrei, es werden nur Bewerber vorgeschlagen, welche die BZB kennengelernt und empfehlen können, zudem wird der Betrieb bei allen Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betrieben mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro steht die Förderung offen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, leistungsstarken Nachwuchs für Ihren Betrieb zu sichern! Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

Projekte

Blueprint: Status Quo Bericht zu baufachlichen Fertigkeiten in EU-Ländern veröffentlicht

Der Status Quo Bericht zum aktuellen Sachstand der sektoralen Fertigkeiten in der Bauwirtschaft aus dem zweiten Arbeitspaket des EU-Projektes Blueprint ist finalisiert und kann HIER in englischer Sprache abgerufen werden. Darin werden die aktuellen Situationen in der Bauwirtschaft in den 12 am Blueprint-Projekt beteiligten Ländern zusammengefasst dargestellt. Im Schwerpunkt geht es um Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz. Aus dieser Momentaufnahme und aus weiteren Überlegungen wird in einem nächsten Schritt eine Strategie zu zukünftig notwendigen Fertigkeiten in der Bauwirtschaft formuliert. Diese so genannte Sektorale Strategie zu bauwirtschaftlichen Fertigkeiten wird im Laufe des 1. Halbjahres 2021 veröffentlicht und über unsere Kanäle kommuniziert. Folgen Sie uns auch auf LinkedIn: „Construction Blueprint“ Ihr Ansprechpartner: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © Africa Studio/shutterstock

Projekte

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk meisterte 2020 erfolgreich – nun geht es weiter!

Zu Beginn 2020, als das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk erfolgreich an der neuen Messe digitalBAU in Köln teilnahm, ahnte noch niemand, dass wenige Tage später die Welt Kopf steht. In allen Wirtschaftsbereichen – besonders im Bauhandwerk – war pandemiebedingt adhoc ein riesiger digitaler Umstrukturierungsprozess zu bewältigen. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk reagierte sofort. Als verlässlicher Partner seiner Kunden, die aus dem Bauhaupt- und dem Baunebengewerbe kommen, wurden gemeinsam die digitalen Herausforderungen gemeistert. Alle Qualifizierungen wurden von Präsenz- auf Online-Veranstaltungen umgestellt, Sprechstunden eingerichtet, Dialogrunden oder auch „1:1 Coachings“ am Telefon oder als Videokonferenzen angeboten. Auch der beliebte Innovationspfad fand digital und in ganz Europa statt. Eine Vielzahl von Angeboten, so dass die Betriebe sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen konnten. Corona zum Trotz! Die Angebote werden von unseren Kunden sehr aktiv genutzt und erleben auch eine Fortführung in 2021. Für jeden ist etwas dabei! Vielleicht auch wieder als Präsenzveranstaltung – in jedem Fall ist das Online-Angebot groß und wächst stetig. Eine weitere Förderung macht es möglich, dass die Angebote weiterhin kostenfrei von Ihnen genutzt werden können – bis zum 30.06.2021. Schauen Sie doch einfach in den Überblick für die Bau- und Ausbaugewerke oder finden Sie weitere übergreifende Themen auf der Seite des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk. Mit Sicherheit ist auch etwas für Sie dabei. Sprechen Sie uns an! Einen Termin mit uns können Sie direkt hier reservieren. Wir unterstützen Sie weiterhin aktiv bei der Umsetzung der Digitalisierung. Auf ein gutes und digitales Jahr 2021. Ihr Team von Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

UniVET: Leitfaden zur Berufsorientierung in Deutschland

Im Jahr 2020 war vieles anders für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Neben den Herausforderungen der Schulschließungen, des virtuellen Unterrichts und der Hygienemaßnahmen müssen Schulabgänger auch an die Zeit nach dem Abschluss denken und ihren beruflichen Weg vorbereiten. Bei 20.359 Studiengängen im Wintersemester 2020/2021 und 325 Ausbildungsberufen fällt die Entscheidung nicht leicht (Quelle: Statista). Deswegen ist es umso wichtiger, sich gründlich mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen zu befassen. Das EU-Projekt UniVET „University or Vocational Education and Training“ hat zum Ziel, junge Menschen für das Thema Berufs- und Studienwahl zu sensibilisieren und persönliche Stärken, Fähigkeiten und Interessen in einem Abgleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung mithilfe von verschiedenen Testverfahren aufzudecken. Im Rahmen des Projektes nahmen dafür bereits zahlreiche Schülerinnen und Schüler, federführend durch die Talentbrücke GmbH, an einer Potenzialanalyse in Polen, Spanien, Italien, Deutschland und Litauen teil. In einigen der beteiligten europäischen Berufsbildungszentren wurde erstmals ein Testverfahren zur Ermittlung von individuellen Potenzialen durchgeführt. Das ausgearbeitete Konzept wird dort in Zukunft als Grundlage für Berufsorientierungswochen genutzt. Zum Abschluss des Projektes veröffentlichen die Partnerorganisationen einen Leitfaden zur Berufsorientierung, der in den teilnehmenden Landessprachen zur Verfügung steht. Sämtliche Ergebnisse können ebenfalls durch die neu entwickelte UniVET App aufgerufen werden. Leitfaden (deutsch) Leitfaden (englisch) Leitfaden (polnisch) Leitfaden (italienisch) Leitfaden (litauisch) Leitfaden (spanisch) Das Projekt wurde vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Talentbrücke/ Deutschland, Bildungszentren des Baugewerbes/ Deutschland, Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW/ Deutschland, Vilnius Builders Training Centre/ Litauen, Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio/ Italien, International Formation Center/ Spanien, Educational Research Institute (IBE)/ Polen Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © canva.com

Querbeet

Der Nagel – Eine Anekdote zum Jahresende

Von einem unbekannten Verfasser. Mit welchem Aufwand befestigt die Wirtschaft 1960 und 2018 ein Hausnummernschild? Ein Bauherr äußert den Wunsch, ein Hausnummernschild an einen Holzpfahl zu nageln. 1960: Ein Bauarbeiter nagelt das Schild an, bedankt sich für eine dafür erhaltene Flasche Bier und geht. Dauer: 20 Sekunden. 1970: Bauarbeiter geht zu Polier. Der gestattet das Einschlagen des Nagels und nimmt wohlwollend die Flasche Bier und eine Leberkässemmel in Empfang. Dauer: 20 Minuten. 1980: Bauarbeiter geht zu Polier; der zum Bauleiter. Dieser bespricht die Problematik mit dem Bauherrn bei einem Mittagessen, das der Bauherr bezahlt. Dafür verrechnet er dem Bauherrn nur eine Regiestunde sowie eine Schachtel Nägel. Dauer: 2 Stunden. 1990: Bauleiter holt (nach dem Mittagessen) drei Offerten bei Subunternehmern ein. Vergibt den Auftrag an den Billigstbieter, schlägt 3 % Generalunternehmerzuschlag auf und legt dem Bauherrn eine Rechnung + 14 % Mwst. Dauer: 2 Wochen. 2000: Bauleiter informiert Firmenchef. Dieser holt fünf Angebote bei Einmanngesellschaften ein. Den Zuschlag bekommt der Billigste, verrechnet wird der Teuerste plus 7 % Generalunternehmerzuschlag. Dauer: 2 Monate. 2018: Gleiche Prozedur wie 2000, jedoch zusätzlich: Behördenbescheid, in dem ein statischer Nachweis verlangt wird sowie die Zustimmung des Architekturbeirates. Parallel dazu läuft eine Umweltverträglichkeitsprüfung an. Der Arbeitsvorgang wird in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan der Baustelle eingearbeitet. Sicherheitsfachkräfte werden tätig. Der Hammer wird CE- zertifiziert, der Nagel aus einer Liste EU- zugelassener Befestigungsmittel ausgewählt. Der Arbeiter wird akademisch unterwiesen, wie der Nagel einzubringen ist. Er muss jedoch vorher noch zum Arbeitsmediziner, der seine geistige und körperliche Eignung für die Tätigkeit “Nagel einschlagen” attestiert. Wenn alles gut geht, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und die Bedenken des Architekturbeirates abgeschmettert werden können, darf der Nagel eingeschlagen werden. Ein Ziviltechniker beobachtet mit Argusaugen den ordnungsgemäßen Vorgang und siegelt das Abnahmeprotokoll. Nagelstatik und Abnahmeprotokoll fließen in die “Unterlage für spätere Arbeiten” ein. Der Generalunternehmerzuschlag wird auf 30 % nachjustiert. Das Datenblatt des Nagels, der Nachtrag des Planungsbüros werden dann mit den aktualisierten Revisionszeichnungen im Anlagebuch abgelegt. Dauer: 2 Jahre. 2028 wie 2018, nur findet man keinen Handwerker mehr, weil die auf den ganzen Sch… keinen Bock mehr haben… Foto © Michael Schwarzenberger - Pixabay

Weiterbildung

BZB veröffentlichen Weiterbildungsprogramm 2021 / 22

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) stellen eine neue Weiterbildungsbroschüre vor, die erstmals zwei Jahre lang gültig ist. Die Seminartermine aus insgesamt acht Fachbereichen finden an den Standorten in Krefeld und Wesel statt. Die aktuellen Trends und Nachfragen aufgreifend, entstanden neue Seminare vor allem in den Bereichen „Brandschutz“ und „Digitales Bauen“. Zudem gibt der Bildungsdienstleister für die Bauwirtschaft einen Ausblick: Im Laufe des kommenden Jahres sollen Online-Angebote in Form von Webinaren oder Hybrid-Seminaren das Programm ergänzen. Das Weiterbildungsangebot der BZB besteht aus rund 70 Fortbildungen in den Fachbereichen Baumanagement und Recht, Betoninstandhaltung und Abdichtung, Kanalbau und Kanalinstandhaltung, Brandschutz, Umwelttechnik und Arbeitssicherheit, Dach und Fassade, Digitales Bauen sowie zusätzlich Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung und Polierlehrgänge. Für jeden Bauspezialisten, ob Geselle/in, Meister/in, Ingenieur/in oder Architekt/in, gibt es Fortbildungskurse, die den weiteren Karriereweg ebnen. Mit dem „3 x 5“ Rabattmodell können Teilnehmende zudem profitieren, wenn die den Frühbucher-, Mitglied- bzw. Azubi- sowie Leistungsrabatt in Anspruch nehmen und so bis zu 15 % sparen. Noch stärker als zuvor steht der Fachbereich „Digitales Bauen“ im Fokus. Neue Seminare wie „Die Zukunft der digitalen Baustellenerfassung“ und „Effiziente Besprechung mit digitalen Hilfsmitteln“ greifen die aktuellen Entwicklungen und heutigen Erfordernisse der Digitalisierung auf, die einen immer deutlicheren Einzug in die Baubranche hält. Ergänzt wird das Angebot durch Kurse des Schaufensters Digitales Bauen im Projekt Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, die zum Teil als Webseminare stattfinden und projektbedingt bis zum 30.06.2021 kostenfrei sind. Dazu zählen Workshops wie „Dokumentenmanagement“, „Digitales Aufmaß“ und „Digitale Betriebsorganisation“. Ganz im Thema der Digitalisierung erarbeiten die BZB derzeit neue Konzepte für Web- und Hybrid-Seminare, die eine qualitativ hochwertige Fortbildung ortsunabhängig ermöglichen und die bewährten Präsenzveranstaltungen sinnvoll ergänzen werden. Die neuen Angebote sollen im Laufe des kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Aktualisierungen dazu werden regelmäßig auf unserer Website veröffentlicht. Das neue Weiterbildungsprogramm 2021/22 wird auf Anfrage an 02151/51 55 30 oder akademie@bzb.de gerne kostenfrei zugeschickt und steht zudem HIER zum Download zur Verfügung. Eine Übersicht über alle Lehrgänge und Termine gibt zudem die Seminarübersicht mit einer praktischen Filterfunktion. Hier kann das gewünschte Seminar auch direkt gebucht werden. Zur Seminarübersicht

Projekte

Neues Projekt vergleicht europäische Bau-Berufsausbildungen

Im Zentrum des EU-Programms steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Da sich die Ausbildungssysteme in den europäischen Ländern unterscheiden, zielt das neue EU-Projekt Comparison VET in Construction (CVC) darauf ab, die Ähnlichkeiten und Unterschiede im Bereich der Berufsbildung im Bausektor sichtbar zu machen. Dies soll die Transparenz der verschiedenen Ausbildungssysteme erhöhen und zur Vergleichbarkeit von Fähigkeiten und Kompetenzen sowie der Vereinbarung von Mobilitäten führen. Im Rahmen des Projektes sollen Unternehmen zu den Fähigkeiten und Qualifikationen ihrer Auszubildenden befragt werden sowie zur Erwartungshaltung gegenüber dem Anforderungsprofil von Bewerbern aus anderen Ländern. Die teilnehmenden europäischen Bildungszentren analysieren dafür exemplarisch zwei Berufsbildungspfade (Maurer/in, Zimmerer/Zimmerin) hinsichtlich der Fähigkeiten und Qualifikationen und vergleichen diese mit den anderen Partnerländern. Auf dieser Grundlage entsteht eine Karte der verschiedenen Berufsbildungsprofile, die bestimmte Kriterien wie u. a. die Dauer der Ausbildung, die Reihenfolge der Inhalte sowie den Lehrplan enthalten soll. Neben Unternehmen werden auch Berufsbildungszentren befragt, welche Qualifikationen und Kompetenzen sie am wertvollsten erachten. Die Ergebnisse aus den Befragungen der Unternehmen und Berufsbildungszentren werden anschließend verglichen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird eine Liste von Empfehlungen ausgearbeitet, die alle Qualifikationen aufführt, die bei dem Wechsel von einem Partnerland in ein anderes erfordert werden. Darüber hinaus wird ein gemeinsamer Lehrplan entwickelt, der während einer Mobilitätsmaßnahme in den fünf Partnerländern als Unterstützung zur Verfügung steht. Die Ergebnisse des Projektes sollen Mobilitäten während und nach der Berufsausbildung im Bausektor erleichtern, indem zu erwartende Fähigkeiten benannt werden können. Dies soll die Beschäftigungsfähigkeit im europäischen Raum verbessern. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 05.11.2020 – 04.05.2022 Projektpartner: International Formation Center – IFC (Spanien), Talentrücke (Deutschland), Bildungszentren des Baugewerbes – BZB (Deutschland), Centre IFAPME Liege Huy Verviers (Belgien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Lux Impuls (Deutschland) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © Getty Images / canva.com

Ausbildung

Ausbildung Tiefbau: BZB schaffen neue Übungsflächen für Lehrlinge

Gute Neuigkeiten für die Baubranche: Mit dem Ausbildungsjahr 2020 stiegen die Zahlen der Neu-Lehrlinge um rund 25 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein Gewinner ist unter anderem der Straßenbau: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) messen im Kammerbezirk Düsseldorf einen Anstieg von 24 % an den drei Ausbildungszentren in Krefeld, Düsseldorf und Wesel. Um den Bedarf zu decken und den Auszubildenden eine qualitativ hochwertige überbetriebliche Lehrlingsunterweisung zu ermöglichen, reagierten die BZB und stellten in Krefeld eine zusätzliche Zelthalle auf dem angrenzenden Gelände am Bökendonk auf. Auch am BZB in Düsseldorf entsteht in einer Außenwerkstatt eine weitere Tiefbau-Übungshalle. „Die BZB schaffen neue Ausbildungsbereiche, um das deutliche Plus an Lehrlingen des regionalen Bauhandwerks unterbringen und ausbilden zu können,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen an den BZB. „Insbesondere in der derzeitigen Pandemie-Situation ist es entscheidend, die Lehrlingsgruppen zu entzerren und witterungsgeschützt unterweisen zu können.“ Die Tiefbau-Auszubildenden benötigen Übungsflächen, die eine Arbeit „in der Tiefe“, also unter der Erde, ermöglichen. Die neue Übungs-Zelthalle, die ab dem 30.11.2020 vollumfänglich nutzbar ist, bietet einen Sandkasten mit fast 200 m² Fläche und 85 m³ Sand mit einer Tiefe von bis zu einem Meter. Somit stehen den angehenden Straßenbauer/innen alle Möglichkeiten der praktischen Unterweisung zur Verfügung. Zusätzlich profitieren auch andere Gruppen wie die StraßenwärterNRW, die den Übungsort ebenfalls zur Unterweisung nutzen können. Auch am BZB in Düsseldorf gibt es bald neue Übungsflächen: Im Laufe der nächsten Wochen entsteht in einer Außenwerkstatt, in der bisher gemauert, geschalt und verputzt wurde, ebenfalls ein großer Sandkasten für die praktischen Tiefbau-Übungen. „Ausbilder und Lehrlinge packen mit an, dann lassen sich solche Aktionen relativ schnell umsetzen,“ so Crone. „An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Lehrlingen und den Ausbildungsbetrieben, die aktiv mitmachen. Anders könnten wir es nicht realisieren.“ Neben den erweiterten Werkhallen sorgten die BZB für zusätzliche Ausbilder und Material, um den gestiegenen Lehrlingszahlen in den zehn Gewerken der Stufenausbildung Bau gerecht zu werden. „Der Lehrlings-Zuwachs im Allgemeinen und insbesondere auch im Tiefbaubereich ist mehr als erfreulich,“ kommentiert Crone. „Die generell starke Baukonjunktur der letzten Jahre und die Investitionen von Bund und Land in die Infrastruktur, die Straßen und Entwässerungssysteme erfordern zahlreiche Nachwuchskräfte. Insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der aufgrund von Renteneintritten etc., in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.“

Projekte

Digitale Betriebsorganisation: Neues Webseminar – positive Rückmeldungen!

Im November 2020 führte das Schaufenster Digitales Bauen zum ersten Mal das neue Webseminar „Digitale Betriebsorganisation“ durch. Mit 24 Teilnehmern war es sehr gut besucht. Das hohe Interesse zeigt die Relevanz des Themas für die betrieblichen Abläufe der Kunden. Neben Teilnehmenden aus den Handwerksbetrieben waren auch Kunden aus der Handwerksorganisation und seinen Verbänden vertreten. Neu an diesem Seminar ist der Ablauf für den Teilnehmer. Dieser ist in drei große Bereiche unterteilt: 1. Bereich: Zweistündiges Webseminar zur Einführung in den Themenkomplex 2. Bereich: Selbststudium mit interaktiven Präsentationen zu vier verschiedenen Themen innerhalb der Betriebsorganisation 3. Bereich: Individuelle Nachbetrachtung mit jedem Teilnehmenden in Form von Videokonferenzen Das Thema Digitale Betriebsorganisation ist sehr vielfältig und gerade deshalb auch sehr komplex. Wie komplex, zeigt das breite Spektrum der Themen, die anhand der Unterlagen mit den Teilnehmenden besprochen wurden. Befasst man sich jedoch eingehend mit der Thematik, lässt sich eine gut vorbereitete digitalisierte Umsetzung in die Wege leiten, um damit die Betriebsabläufe effektiv zu gestalten. Einfache digitale Umsetzungen haben oft eine positive Wirkung. Sei es in der Strukturierung von Arbeiten, in der Automatisierung oder leichteren Auffindbarkeit. Das Seminar zeigt anhand der Wertschöpfungskette und verschiedener Handlungsfelder Beispiele von digitalen Werkzeugen, die einen Betrieb unterstützen können. Es gibt eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen auf dem Markt, so dass eine Auswahl nicht immer einfach möglich ist. Hier erhalten die Seminarteilnehmenden anhand von elf Schritten eine konkrete Handlungsanleitung, wie Sie erfolgreich bei der Auswahl vorgehen können. Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten sich die Teilnehmenden selbständig und in ihrer eigenen Geschwindigkeit mit Hilfe von vier interaktiven Präsentationen die nachfolgend genannten Themen. Diese erhalten die Teilnehmenden zusammen mit den übrigen Seminarunterlagen zur Verfügung gestellt: Grundlagen des Cloud Computing – Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware aus der virtuellen Umgebung Digitaler Dokumentenaustausch – File Sharing leicht gemacht Digitale Ressourcenplanung – Planungstools für Betriebe der Bau- und Ausbaugewerke Digitale Zeiterfassung – Planung, Transparenz, Auswertung Die ca. 20-minütigen Interaktiven Selbstlernmedien beinhalten grundlegende Informationen zum jeweiligen Thema. So kann sich jeder Teilnehmende individuell und schnell informieren und Wissen aneignen. Für das Projektteam, das die Entwicklung/Konzipierung dieser Qualifizierungen umsetzt, ist das Feedback der Teilnehmenden sehr wichtig. Daher werden nach jedem Seminar anonyme Umfragen durchgeführt. Denn wir möchten immer besser werden! Vielleicht helfen die Rückmeldungen auch Ihnen, um sich einen weiteren Überblick über die Veranstaltung zu verschaffen: „Gute Praxisbeispiele | Austausch zwischen den Teilnehmenden | praxisorientierte und notwendige Informationen | einfache Erklärungen | konkreten Beispiele | Aushändigen von Unterlagen | Verweis auf aufbauende Webinare wie zum Beispiel Digitales Dokumentenmanagement |direkte konkrete Antworten auf meine Fragen | sehr Informativ und kompakt | Kompetenz der Dozierenden | Lehrgangsformat“ Allen Teilnehmenden danken wir herzlich für ihre positiven Anregung, aber auch ihre konstruktive Kritik. Wir nehmen jeden Punkt auf, um unser Angebot stetig zu verbessern. Das Seminar „Digitale Betriebsorganisation“ ist ein Baustein von vielen, den das Schaufenster Digitales Bauen seinen Kunden anbietet. Es hat noch mehr zu bieten: Schauen Sie doch einfach HIER rein. Mit Sicherheit ist auch etwas für Sie mit dabei. Wir freuen uns, Sie auch in 2021 bei der Umsetzung der Digitalisierung zu unterstützen, denn es geht weiter! Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Schaufenster Digitales Bauen auch in 2021 weiter für Sie aktiv!

Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) wird auch in 2021 seinen Kunden aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken aktiv bei der Umsetzung der Digitalisierung zur Seite stehen. In den letzten Tagen erhielten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Fördergeldgeber den offiziellen Bescheid zur Fortführung des Projektes bis zum Sommer 2021. Aber auch nach dem Sommer soll es weiter gehen. Eine neue Projektskizze für eine weitere Förderung wurde eingereicht. Ob beruflich oder privat: Die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem täglichen Leben ein. Jeder muss daher in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das Schaufenster Digitales Bauen ist hier ein verlässlicher Partner, um gemeinsam mit seinen Kunden, die aus dem Bauhaupt- und dem Baunebengewerbe kommen, die digitalen Herausforderungen zu meistern. Gerade jetzt und in Zukunft, wo die Digitalisierung immer wichtiger wird. Ob Qualifizierungen, wie zum Beispiel Einführung in Prozesse, das papierlose Büro oder der Einstieg in die digitale Welt, Handwerkersprechstunden, Dialogrunden zu aktuellen Themen: Für jeden ist etwas dabei. Egal ob als Präsenzveranstaltung oder als Online-Termin – bis zum Sommer 2021 ist das gesamte Angebot kostenfrei! Es gibt viele Bausteine, die das Schaufenster Digitales Bauen seinen Kunden anbietet. Es hat aber noch mehr zu bieten! Schauen Sie doch einfach HIER rein. Mit Sicherheit ist auch etwas für Sie mit dabei, zum Beispiel das 1:1 Coaching. Wir freuen uns, Sie auch in 2021 bei der Umsetzung der Digitalisierung zu unterstützen! Titelfoto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Bietergemeinschaft ist Vorreiter in NRW: Meilenstein „digitale“ Potenzialanalyse

Die Arbeitsgemeinschaft aus den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und der Talentbrücke GmbH & Co. KG (TB), die seit nunmehr fünf Jahren zusammenarbeiten und seitdem gemeinsam über 35.000 Potenzialanalysen für Schülerinnen und Schüler aus den fünf Kommunen Krefeld, Rhein-Kreis-Neuss, Mönchengladbach, Kreis Viersen und Kreis Wesel, durchführten, haben ein Zeichen gesetzt. Sie sind die ersten Anbieter von „digitalen“ Potenzialanalysen. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die drohenden Szenarien vom Teil- oder Voll-Lockdown der Schulen sowie Homeschooling beschäftigte sich die Talentbrücke bereits in den Sommermonaten vorsorglich mit der Digitalisierung des Talentbrücke-Verfahrens. So ist es möglich, den Schulen, die auf externe Termine verzichten möchten, bzw. an denen Schüler*innen sich im Homeschooling bzw. in Quarantäne befinden, eine alternative digitale Form anzubieten. Alle Teile des Verfahrens können von den Schüler*innen online, entweder in der Schule oder zu Hause an einem internetfähigen Computer bzw. Smart Device wie Handy, Tablet oder Laptop, durchlaufen werden. Die Durchführung wird dabei durch Mitarbeiter*innen der Bietergemeinschaft online begleitet, erklärt und bewertet. Im Anschluss an die Potenzialanalysen können die Ergebnisse statt in Präsenz in einem virtuellen Gesprächsraum zwischen den Mitarbeiter*innen, den Schüler*innen und den Eltern besprochen werden. Hierzu bedient man sich einer gängigen Software für Videomeetings, die es den Schüler*innen ermöglicht, das Auswertungsgespräch per App mit dem Handy direkt von zu Hause zu führen. „Das wir sowohl die Potenzialanalysen als auch die Auswertungsgespräche nun digital und online durchführen können, ist gerade sehr wichtig,“ erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen schränken immer mehr Schulen ihre auswärtigen Termine und auch die Besuche ihrer Schulgebäude dermaßen ein, dass sowohl die Potenzialanalysen als auch die Auswertungsgespräche in Präsenzform bzw. von Angesicht zu Angesicht nicht mehr durchführbar sind. Und da ist es wirklich sehr erfreulich, dass wir durch unseren Partner der erste Bildungsdienstleister in ganz NRW sind, der die Potenzialanalyse und die Auswertungsgespräche mit den Schulen und Schüler*innen voll umfänglich online durchführen kann“, ergänzt Crone stolz. „Im Augenblick braucht die ein oder andere Schule noch Hilfe, um das Angebot im eigenen Haus online abrufen zu können, aber die Lernkurve ist zum Glück sehr hoch!“ Foto © Steven Weirather - Pixabay

Ausbildung

November stand im Zeichen der digitalen Berufsorientierung

Bei gleich zwei großen digitalen Berufsorientierungsbörsen waren die BZB mit virtuellen Messeständen dabei. Die BOBplus Digital in Langenfeld, die am 18./19. November ihre Messetore öffnete, und die Börse im Gymnasium Neuss-Norf. Hier hatten junge Menschen die Möglichkeit, fast den gesamten November über auf Berufsorientierung zu gehen. Über Online-Termine, Videochats, E-Mails und sonstige digitale Kommunikationswege konnten Schülerinnen und Schüler mit uns in Kontakt zu treten, um sich beraten zu lassen und mehr über die Ausbildung in den Bauberufen zu erfahren. Die virtuelle Anlaufstelle stieß auf Interesse und wurde rege genutzt. Neue Situationen erfordern neue Ideen und Konzepte. Die BZB schlugen schon kurz nach Beginn der Pandemie im Bereich der Berufsorientierung den digitalen Weg ein. Alle Berufsorientierungsbörsen, an denen die BZB sonst persönlich vor Ort vertreten waren, wurden auf virtuelle Alternativen umgestellt. In den letzten Monaten wurden viele Videos zu den Bauberufen erstellt, Live-Chats umgesetzt und Web-Seminare veranstaltet. Ziel ist es, die jungen Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen sinnvolle Wege aufzuzeigen. Einige Videos sind auf unserem YouTube-Kanal zu finden. Die BZB sind nicht nur das Ausbildungszentrum für die überbetriebliche Unterweisung der Azubis in den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Darüber hinaus sind die BZB auch ein kompetenter Dienstleister in Sachen Berufsorientierung und das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben. Wir bieten Schülerinnen/Schülern, die sich für eine Ausbildung in einem der 15 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket von der ersten Information bis zur Vermittlung in einen Ausbildungsplatz an. Egal, ob Ausbildung oder die Kombination Ausbildung und Studium, denn eine Lehre im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus. Ob informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, die Suche nach Praktikumsplätzen, die Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und Vieles mehr. Sprecht uns an - wir freuen uns! Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Foto © https://bobplus.de

Projekte

EU-Projekt SafeCRobot: Bauroboter und ferngesteuerte Maschinen in Virtueller Realität

Der technische Fortschritt führt dazu, dass auch in der Bauwirtschaft menschliche Arbeit zum Teil durch ferngesteuerte Maschinen bzw. Roboter ersetzt wird. Dieser Entwicklung folgend, muss das Zusammenspiel von Mensch und Maschine erlernt und trainiert werden. Zugleich birgt es auch Risiken – denn Fehler können u.a. zu Unfällen führen. Eine virtuelle Umgebung ist daher ideal, um die Handhabung und praktische Abläufe solcher Einsätze risikolos zu simulieren und trainieren. Genau darum geht es im neuen EU-Projekt SafeCRobot – VIRTUAL REALITY IMMERSIVE SAFETY TRAINING ENVIRONMENT FOR ROBOTISED AND AUTOMATED CONSTRUCTION SITES. Eine virtuelle Realität für Trainings der Interaktion zwischen Mensch und Maschine wird entwickelt und als digitale mobile Lösung zur Verfügung gestellt. Sie soll reale Bausituationen abbilden und Fachkräften ermöglichen, den Einsatz von Maschinen und Robotern unter Arbeitssicherheitsaspekten zu simulieren. Unter der Leitung der Universität in Bristol / Großbritannien arbeiten die BZB Krefeld mit Partnern aus Spanien (CT Marmol) und Polen (Polytechnika Breslau) am Projekt, das vom 1. November 2020 bis 31. Oktober 2022 läuft. Eine erweiterte Kurzzusammenfassung in englischer Sprache finden Sie hier. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © sompong_tom - stock.adobe.com

Projekte

Sie haben Fragen zur Digitalisierung? Wir helfen Ihnen!

Fragen erfordern Antworten. Und das Thema Digitalisierung wirft viele Fragen auf. Sei es zu speziellen Themen oder ganz grundsätzlich: Wo fange ich an? Denn digitale Technologien und die dazu gehörigen Lösungen, die bereits heute zur Umsetzung zur Verfügung stehen, sind zahlreich und vielfältig. Aber wie finde ich das für mich richtige Werkzeug? Wie kann ich das Werkzeug in meinem Betrieb einsetzen? Wie kann ich meinen Dokumentationsaufwand minimieren? Ganz viele „W-Fragen“! Sie haben die W-Fragen - wir antworten Ihnen! Als Einstieg/Initiallösung bietet das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Ihnen Dialoge zu Schwerpunktthemen an. Diese werden in Kleingruppen von max. 5 Personen umgesetzt. Hier stellen Sie IHRE Fragen! Wir geben Ihnen Tipps und Tricks and die Hand. Mit den anderen Teilnehmenden können Sie Erfahrungen und Ansätze austauschen. In diesem Jahr bieten wir Ihnen folgende Themen-Dialoge an: Baudokumentation / Mängelmanagement | 10.11.2020 | 15:00–16:00 Uhr | Anmeldung Digitale Büroorganisation | 24.11.2020 | 15:00–16:00 Uhr | Anmeldung Digitalisierung - Mit Strategie zum Erfolg | 08.12.2020 | 15:00–16:00 Uhr | Anmeldung Auch zu anderen Themen der Digitalisierung können Sie uns gerne kontaktieren. Nutzen Sie die für Sie interessante und kostenfreie Möglichkeit, ihren Betrieb digital optimal aufzustellen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren. Starten Sie mit uns gemeinsam in eine digitale Zukunft des Handwerks. Wir sind dabei. Sie auch? Foto © Gerd Altmann - Pixabay.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt NanoSafe: Sicherer Umgang mit Nanomaterialien am Bau

Das neue ERASMUS+ Projekt NanoSafe - Improving technification, safe production and use of nanomaterials in stone sector beschäftigt sich mit nanotechnologischen Aspekten bei der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung von Baumaterialien, wie z.B. Steinen. Dabei stehen präventive Maßnahmen bei der Verarbeitung im Vordergrund, insbesondere Gesundheits- und Umweltaspekte am Arbeitsplatz sowie entsprechende Risikobewertungen. Mit NanoSafe soll ein Trainingswerkzeug entstehen, das sich an entsprechende Mitarbeiter*innen wendet. Weitere Zielgruppen sind Berufsbildungseinrichtungen, Universitäten und Technologiezentren sowie Branchenverbände und Einrichtungen, die sich mit Arbeitsschutz beschäftigen. Es werden nach Projektende folgende Produkte und Ergebnisse erwartet: Richtlinien zu Risiken und Gesundheits- bzw. Umweltschutzmaßnahmen bei der sicheren Produktion und Verarbeitung von Nanomaterialien bei Steinen 3D-Trainingswerkzeug bei der Anwendung und Verarbeitung von Nanomaterialien bei Steinen Offene Bildungsressource zur Weiterbildung und zur Bewusstseinsbildung Die BZB Krefeld sind Projektpartner unter Leitung des Deutschen Naturstein-Verbandes. Weitere Partner sind: CT Marmol / Spanien, Bauschule Vicenza / Italien sowie die Universität Athen und Delta Materials / beide aus Griechenland. Das Projekt läuft vom 1. November 2020 – 31. Oktober 2022. Eine Kurzzusammenfassung der Projektinhalte in englischer Sprache finden Sie hier. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © peterschreiber.media - stock.adobe.com

Projekte

Dachdecker-Umfrage zur Nutzung von Software-Tools

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) an den BZB führte in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) – im Rahmen der Erstellung eines virtuellen Leitbetriebes für das Gewerk Dachdecker – eine Umfrage durch. Ziel war es, einen Überblick über die aktuell verwendeten Software-Lösungen in Dachdeckerbetrieben zu erhalten. Teilgenommen haben 234 Betriebe. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Das Gros der Antworten (68 %) kommt aus Betrieben mit 1 bis 10 Mitarbeitenden. Zu den insgesamt 17 Fragen, bezogen auf die folgenden Einsatzgebiete, wurden einige der gängigen Produkte vorgegeben. Zusätzlich konnten unbegrenzt viele weitere Einträge vorgenommen werden. Diese Einsatzgebiete wurden abgefragt: 1. Kundenkommunikation 2. Kundendatenverwaltung 3. Leistungsermittlung/Kalkulation 4. Lieferantenmanagement 5. Aufmaß 6. Welche (digitalen) Werkzeuge oder welche Dienstleistungen nutzen Sie für das Aufmaß? 7. Lagerplatzverwaltung 8. Interne Kommunikation/Aufgabenzuteilung 9. Werkzeug- und Maschinenverwaltung 10. Buchhaltung 11. Arbeitszeiterfassung 12. Digitale Bau-/Auftragsakte 13. Personalmanagement 14. Fahrzeugplanung 15. Beratung 16. Arbeitssicherheit 17. Weitere Softwarelösungen Bei der Kundenkommunikation zeigte sich, dass hier überwiegend E-Mail und WhatsApp Business eingesetzt wird (77 %). Unter Kundenkommunikation wird z. B. Beratung, Versand von Angeboten, Rechnungen oder Werbemaßnahmen verstanden. Andere verwendete Dienste sind beispielsweise SMS, Messenger, Optimus, Zoom, Skype und GotoMeeting. Fünf Prozent setzen keine Software zur Kundenkommunikation ein. Bei der internen Kommunikation / Aufgabenzuteilung sind eindeutig die Klassiker im Einsatz: WhatsApp (33 %) und E-Mail (12 %). Andere Tools werden leider kaum genutzt. Rund 30 % setzen keine spezielle Software ein. Bei den Fragen zur Kundendatenverwaltung und Leistungsermittlung wird deutlich, dass überwiegend vier Softwarelösungen zum Einsatz kommen: M-Soft, Codex, Consoir und MF-Dach. Andere Lösungen sind Optimus Lexware, TopKontor, Hapak, Handicraft, HP Sage, WinDach. Nur 4 % setzen keine Software zur Kundendatenverwaltung und Leistungsermittlung ein. Auch beim Lieferantenmanagement und der Digitalen Bauakte sind die Klassiker M-Soft, Codex und Consoir am Start, verwendet wird aber auch Obis, MF-Dach. Mit rund 33 % ist die Zahl derjenigen, die keine Software einsetzen, recht hoch. Noch höher liegt die Zahl bei den Antworten zum Aufmaß: Hier geben 52 % an, keine Software zu nutzen, allerdings setzen 34 % Laser-Messgeräte als digitales Werkzeug ein. Zum Einsatz kommen auch hier die bekannten Anbieter wie MF-Dach, 3D DACH CAD und WinDach, genannt werden von 19 % auch Tools wie Optimus, Codex und Consoir. Neben Laser-Messgeräten werden Google Earth und Drohnen als digitales Werkzeug angegeben, rund ein Drittel verwendet hier keine digitale Lösung. Eine große Mehrheit der Betriebe verzichtet auf digitale Unterstützung in den Bereichen Lagerplatzverwaltung (88 %), Werkzeug- und Maschinenverwaltung (82 %), der Arbeitszeiterfassung (52 %), im Personalmanagement (63 %), bei der Fahrzeugplanung (87 %) und auch bei der Beratung (85 %). Zum Einsatz kommen bei der Werkzeugverwaltung Lösungen von Hilti oder WinPlaner. Bei der Arbeitszeiterfassung werden M-Soft (7 %), Consoir (6 %) und Codex (6%) eingesetzt, unter Sonstiges werden Optimus, MF-Dach und Excel genannt. Beim Personalmanagement werden M-Soft mit 7 % und WinPlaner mit 5 % verwendet, unter „Anderes“ werden noch Codex, Consoir, MF-Dach und Datev genannt. Wenn digitale Unterstützung bei der Beratung angewandt wird, sind es Braas Foto plus oder der Veluxkonfigurator. Unterstützung bei der Buchhaltung erhalten 36 % der Betriebe mit Datev, 6 % nennen Lexware, während 31 % angeben, keine Software zu nutzen. Untere „Andere“ wird allerdings mehrfach auf den Steuerberater verwiesen. Bei Fragen zur Software speziell zur Arbeitssicherheit ist die Lage deutlich: 62 % nutzen die BG BAU App zur Gefährdungsbeurteilung, allerdings sagen auch hier 32 %: Keine Software im Einsatz. Fazit In erstaunlich vielen Bereichen wird keine Software eingesetzt: Aufmaß – 52 % Arbeitszeiterfassung – 52 % Personalmanagement – 63 % Werkzeug-/Maschinenverwaltung – 82 % Beratung – 85 % Fahrzeugplanung – 87 % Lagerplatzverwaltung – 88 % Bei den Nennungen der verwendeten Software zeigt sich, dass in den Bereichen Kundendatenverwaltung, Leistungsermittlung/Kalkulation, Lieferantenmanagement, Digitale Bauakte, Aufmaß überwiegend die Lösungen von vier Anbietern im Einsatz sind: Codex, M-Soft, Consoir und MF-Dach. Bei vielen Fragen ist der Prozentsatz derjenigen, die „Anderes“ als die vorgeschlagene Software angeben, recht hoch. Aus anderen Umfragen geht hervor, dass Viele sich von der Fülle der Angebote überfordert fühlen. Zur Auswahl der richtigen Werkzeuge oder Hilfsmittel im Betrieb und für Sie als Leitfaden entwickelt das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk zusammen mit vier Praxisbetrieben, dem ZVDH und Dachdecker-Verband Nordrhein einen sogenannten Leitbetrieb, der als Prototyp dienen soll. Denn laut Duden ist ein Leitbetrieb „ein Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat [und als Leitbild fungiert]“. Seien Sie gespannt auf Anfang 2021! Und für alle Glaser, die bis hierher weitergelesen haben wird es auch schon etwas früher einen solchen Prototyp der Umsetzung geben. Foto © Lukas - Pexels.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Bau von Niedrigstenergiegebäuden: Neues EU-Projekt BUNG

Die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden ist eines der wichtigsten Ziele des im Dezember 2019 vorgestellten Green Deals. Da gegenwärtig über 35 % der Gebäude in der EU über 50 Jahre alt und 75 % energieineffizient sind, besteht Handlungsbedarf zum Erreichen der Klimaschutzziele bis zum Jahr 2050. (Bericht über die Maximierung des Energieeffizienzpotenzials des Gebäudebestands der EU). Neben der am 14.10.2020 veröffentlichten Strategie für eine „Renovierungswelle“ zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in Europa, sollen auch Niedrigstenergiegebäude eine Lösung zum Erreichen der Zielsetzung sein. Mit dem EU-Projekt BUNG – Developing nearly zero energy building skills through game based learning – möchten die teilnehmenden Bildungsanbieter ihren Beitrag leisten, indem sie Kenntnisse und Fertigkeiten zum Bau von Niedrigstenergiegebäuden vermitteln sowie energieeffizientes Verhalten fördern. Während die Nachfrage nach Kenntnissen für den Bau von Niedrigstenergiegebäuden stetig wächst, schreitet die Lehre eben jener an den europäischen Bildungszentren langsam voran. Diese Qualifikationsdefizite sollen im Rahmen des BUNG-Projektes identifiziert und Lösungsmöglichkeiten in einer Kompetenzrahmenanalyse zusammengestellt werden. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden Unterrichtsmaterialien erstellt, welche anschließend die Inhalts-Basis eines Lernspiels zum energieeffizienten Bauen bilden. Mit der Entwicklung des Videospiels reagieren die teilnehmenden Bildungszentren auf den Bedarf, Lernmaterialien digital aufzuarbeiten und mithilfe von digitalen Technologien ansprechend und spielerisch zu gestalten. Durch den Online-Zugang werden Auszubildende, Fachkräfte und weitere interessierte Teilnehmende ihr Lernpensum flexibel gestalten können und Bildungszentren im Hinblick auf individuelle, digitale und anpassungsfähige Lernvarianten unterstützt. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 01.10.2020 – 30.11.2022 Projektpartner: Coóperative pour le Développement de l'emploi dans les métiers du Patrimoine (Frankreich), PEDMEDE (Griechenland), Institute of social solidarity and well being: social mind (Griechenland), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Technische Hochschule Köln (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © canva.com

Projekte

Sie haben die Fragen? Wir haben Antworten!

Immer öfter sind Fragen zum Thema Digitalisierung in den Betrieben ein Thema. Lösungen sind gefragt. Oft fehlt jedoch die Zeit, Informationen zu sichten und zu bearbeiten. Technologien und digitale Lösungen, die bereits heute für die Umsetzung der Digitalisierung zur Verfügung stehen, sind zahlreich und vielfältig. Aber wie finde ich das für mich richtige Werkzeug? Wie kann ich diese Werkzeuge in meinem Betrieb umsetzen? Wie kann ich meinen Dokumentationsaufwand minimieren? Online Themen-Dialoge: Sie fragen – wir antworten! Als Einstieg/Initiallösung bieten wir Ihnen Dialoge zu Schwerpunktthemen an. Diese werden in Kleingruppen von max. 5 Personen umgesetzt. Hier stellen Sie IHRE Fragen! Mit den anderen Teilnehmenden können Sie Erfahrungen und Ansätze austauschen. In Oktober bieten wir Ihnen folgende Themen-Dialoge an: Dokumentenmanagementsysteme | 13.10.2020 | 17:00–18:00 Uhr | Anmeldung Digitales Bauen – Wie soll das gehen?| 27.10.2020 | 17:00–18:00 Uhr | Anmeldung Auch zu anderen Themen der Digitalisierung können Sie uns gerne kontaktieren. Nutzen Sie die für Sie interessante Möglichkeit - starten Sie mit uns gemeinsam in eine digitale Zukunft. Wir unterstützen Sie! Foto © Austin Distel/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Digitaler Aufschlag in Mönchengladbach – Beruf Konkret diesmal online

In Mönchengladbach gab es am letzten Septemberwochenende den ersten digitalen Aufschlag in Sachen Berufsorientierung. Die bekannte Berufsorientierungsmesse Beruf Konkret wurde aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation erstmals online durchgeführt. Nach vielen Wochen der Vorbereitung war nun die Premiere. Allen Schülerinnen und Schüler stand die digitale Welt der Berufsorientierung zur Verfügung, so dass sie sich über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten informieren konnten. Mittels Filmsessions „5 Fragen und 5 Antworten“, LiveStreams, LiveChats und anderen Informationsquellen hatte jeder die Gelegenheit, sich über verschiedene Berufe detailliert zu informieren. Alle Beiträge sind für die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Monaten weiterhin abrufbar unter www.beruf-konkret.de. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit 15 interessanten und vielfältigen Bauberufen vertreten. „Das Bauhandwerk boomt und die neuen Auszubildendenzahlen für das gerade begonnene Ausbildungsjahr sprechen für sich. Die Ausbildungsberufe in diesem Bereich sind stark nachgefragt. Unabhängig vom Schulabschluss kann jeder Interessierte, für den eine Ausbildung im Baubereich in Frage kommt, einen zukunftsfähigen Karriereweg einschlagen“, erläutert Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. Die Schülerinnen und Schüler bekommen von den BZB ein Rundum-sorglos-Paket in Sachen Berufsorientierung bis hin zur Vermittlung in einen Ausbildungsbetrieb. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Foto © Anastasiya Gepp / Pexels

Projekte

Neues EU-Projekt für nachhaltiges Bauen: Green Growth

Der Bausektor spielt eine große Rolle für das Erreichen des europäischen Ziels der Klimaneutralität bis 2050. Da 35 % der gesamten Abfallerzeugung in der EU im Bausektor anfallen und 50 % aller abgebauten Ressourcen im Baugewerbe verwendet werden, ist ein Umdenken notwendig. Die EU-Kommission plant, umfassende Maßnahmen für eine nachhaltige bauliche Umwelt zur Berücksichtigung des Kreislaufprinzips zu ergreifen, um das hohe Kreislaufpotenzial des Bausektors auszuschöpfen (Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft - Für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa, März 2020). Dies gilt insbesondere für die Wiederverwendung, Rückgewinnung und Entsorgung von Baumaterialien bei der Demontage, Renovierung und dem Abbruch von Bauwerken. Die regulatorischen Änderungen in Bezug auf Materialabfälle und Schadstoffemissionen führen zu neuen Arbeitsweisen und zum Einsatz von innovativen Technologien. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer/innen neue Fähigkeiten im Umgang mit „grünen“ Baustoffen und Techniken erlernen müssen. Das EU-Projekt „Green Growth“ zielt darauf ab, die kreislaufwirtschaftlichen Kompetenzen im Berufsbildungsbereich des Baugewerbes in der EU zu stärken. Dafür wird in dem Projekt auf folgende Hauptziele hingearbeitet: Die Entwicklung von Lehrmaterialien zu den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft sowie praktische Anwendungsbeispiele Schulungen für Ausbilder/innen zu kreislaufwirtschaftlichen Kompetenzen Stärkung des sozialen und ökologischen Bewusstseins von KMU im Bausektor Die Entwicklung einer langfristigen Strategie zur Einbindung der kreislaufwirtschaftlichen Prinzipien in die Ausbildungsinhalte von Berufsbildungszentren Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Laufzeit: 15.11.2020 – 14.05.2023 Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción – FLC (Spanien), Bildungszentren des Baugewerbes – BZB (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Centre IFAPME Liege Huy Verviers (Belgien), Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Sustainum – Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften (Deutschland), Amadillo Amarillo (Spanien) Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Ausbildung

Outdoor-Berufsorientierung in Moers

Handwerk live im Außenbereich – die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) informierten Schülerinnen und Schüler in Moers über Ausbildungsmöglichkeiten am Bau. Die Wirtschaftsförderung Moers, das Netzwerk Ausbildung und das Berufskolleg Mercator luden am 25. September zur Outdoor-Berufsorientierung ein. Die Freifläche war großzügig gestaltet, um sich sicher und ohne Ansteckungsgefahr auf den Weg der Berufsorientierung zu begeben. Weit über 2.000 Schülerinnen und Schüler, teilweise auch aus dem Duisburger Raum, waren vor Ort. Die unterschiedlichen und vielfältigen Handwerksberufe stießen auf Interesse beim Nachwuchs. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht Ihnen unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp)

Projekte

Einladung zur Teilnahme: Umfrage zum Thema Geschlechter-Gleichstellung

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, Frauen auf die Arbeitsgebiete des Baugewerbes aufmerksam zu machen und zur beruflichen Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen beizutragen. Im Rahmen des Projektes wurden zwei online Umfragen erstellt, die den aktuellen Stand der Gleichstellung der Geschlechter in Bauunternehmen ermitteln sollen. Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. 10 - 15 Minuten in Anspruch. Der erste Fragebogen richtet sich an Bauunternehmen und soll die beruflichen Positionen von Frauen, den Einstellungs- und Auswahlprozess sowie die Hindernisse, Möglichkeiten und Vorteile der Beschäftigung von Frauen in den Berufen des Bausektors abfragen. Hier teilnehmen: Fragebogen an Unternehmen zur Gleichstellung der Geschlechter in Bauberufen Der zweite Fragebogen richtet sich an Arbeitnehmerinnen und soll die Hindernisse für Frauen bei der Arbeit im Baugewerbe sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen untersuchen. In der Umfrage werden die Arbeitsbedingungen erfragt sowie die zu ergreifenden Maßnahmen, um mehr Möglichkeiten für die Gleichstellung der Geschlechter zu schaffen. Hier teilnehmen: Fragebogen an Arbeitnehmerinnen zur Gleichstellung der Geschlechter in Bauberufen Die zwei Umfragen werden in den Ländern der teilnehmenden Partner des EU-Projekts „Women Can Build“ durchgeführt. Sie dienen als Grundlage für die Erarbeitung eines Aktionsplans und für die Entwicklung von Empfehlungen, um die Gleichstellung der Geschlechter in Unternehmen und Ausbildungszentren zu fördern und mehr Frauen für den Bausektor zu gewinnen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes e. V./Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Foto © intararit/shutterstock

Projekte

Neues EU-Projekt: EmBrand – Employer Branding

Für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) (in der Baubranche) ist es oftmals eine Herausforderung, Auszubildende oder qualifizierte Mitarbeiter zu finden und vertraglich zu binden. Dies liegt zum Teil daran, dass sie möglicherweise nicht bekannt (und renommiert) genug sind, die Profile offener Stellen eventuell nicht klar und überzeugend dargestellt werden oder sie schlichtweg ungeeignete Wege eingeschlagen, um Fachkräfte anzuziehen. Wenn es diesen Unternehmen gelänge, als Arbeitgeber bekannter zu werden und mit einem attraktiven Gesamtpaket aufzuwarten (damit ist nicht nur ein gutes Gehalt gemeint!), wäre viel im Bereich der Mitarbeiterakquise bzw. -bindung gewonnen. Wie sich KMU als Marke entwickeln und platzieren können, darum geht es im neuen EU-Projekt EmBrand. Das Projekt soll KMU Chancen aufzeigen, auch gegenüber Großunternehmen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Zudem geht es darum, im Allgemeinen eine bessere Bindung an die Baubranche zu forcieren, da viele Fachkräfte nach einiger Zeit der Branche den Rücken zukehren. Das Projekt startete am 1. September 2020 und endet am 30. Juni 2022. Unter Projektleitung der BZB sind folgende Partner beteiligt: Talentbrücke, Bauindustrie NRW, Lux Impuls (alle aus Deutschland) sowie die Bauschule Vicenza / Italien, die Wirtschaftskammer Sloweniens und das International Formation Center in Madrid / Spanien. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Free To Use Sounds / Unsplash

Ausbildung

Neues Ausbildungsjahr startet mit 20 % Plus!

Der Start der überbetrieblichen Unterweisung für neue Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres verlief in den drei Zentren der BZB in Krefeld, Wesel und Düsseldorf überaus positiv. Alle Erwartungen übertreffend und der Corona-Krise zum Trotz lässt sich im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus bei den Lehrlingszahlen verzeichnen. Und es kommen weiterhin Lehrlinge dazu. Die Bauwirtschaft hat immer noch reichlich zu tun und braucht dringend Fachkräfte. Dies wirkt sich deutlich auf die Lehrlingszahlen aus. Spitzenreiter sind die Trockenbaumonteure*innen mit einem Plus von 70 %, gefolgt von den Stahlbetonbauer*innen mit 60 % und den Fliesenleger*innen mit 47 %. Keine Überraschung sind die Zahlen bei den Straßenbauer*innen, die im 4. Jahr in Folge mit 23 % einen deutlichen Zuwachs verbuchen. Andere Gewerke schwächeln im Vergleich zum Vorjahr. So stellt sich der „Dachbau“ mit einem deutlichen Minus dar: die Zimmerer*innen mit minus 27 % und die Dachdecker*innen mit minus 22 %. Erfreulich ist, dass die anfänglich schwächelnden Holz- und Bautenschützer*innen kurzfristig noch Lehrlinge meldeten und NRW im bundesweiten Vergleich mit 14 Lehrlingen wieder die stärkste Gruppe stellt. 301 Azubis in den 10 verschiedenen Ausbildungsberufen der Stufenausbildung Bau starteten ihre Unterweisung in den BZB. Davon nur acht weibliche Lehrlinge, die nicht einmal 3 % ausmachen. Dieser Sachverhalt weist im Baugewerbe grundsätzlich Optimierungsbedarf auf. „Der Anstieg der Lehrlingszahlen ist überaus erfreulich! Nach den fast zwei Monaten Corona-Shutdown im März und April und der immer noch bestehenden Corona-Pandemie wussten wir nicht so recht, was uns erwartet. Dass es sich nun so positiv darstellt, ist bemerkenswert“, bewertet Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung die aktuelle Situation. „Wir haben im Augenblick alle Hände voll zu tun, die Lehrlinge unter den Corona-Schutz- und Hygieneauflagen in unseren Werkhallen in angemessenen Gruppengrößen und mit entsprechenden Ausbildern zu versorgen. Die Lehrlingszahlen sind Ende August explodiert und wir hatten nur wenige Tage, um zusätzliche Werkhallen vorzubereiten sowie Materialien und Werkzeuge und vor allem zusätzliches Ausbildungspersonal zu beschaffen. Das haben wir fürs Erste wirklich gut gemeistert, aber dieser Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen. Wir müssen die ÜLU des 1.Abj. neu strukturieren und vor allem unsere Infrastruktur in den Zentren überarbeiten, um trotz höherer Lehrlingszahlen eine gute und zielführende Unterweisung gewährleisten zu können!“ Zugleich ist zu betonen, dass die regionalen Betriebe immer noch eine Vielzahl an Lehrstellen anbieten und besetzen wollen. Sehr viele Lehrstellen sind noch unbesetzt und die Betriebe suchen händeringend Nachwuchs. In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Düsseldorf sind aktuell noch 164 Lehrstellen im Bauhandwerk zu besetzen. Zum einen finden Interessenten Ausbildungsplätze in den typischen Berufen wie Maurer*in, Straßenbauer*in oder Fliesenleger*in. Aber auch bei den Dachdeckern der Region sind noch 79 Stellen für eine Ausbildung oder ein Praktikum unbesetzt. Es ist noch nicht zu spät für den Ausbildungsbeginn in 2020! Eine Ausbildung ist eine zukunftsweisende Entscheidung für nicht versorgte Jugendliche und junge Erwachsene. „Durch die halbjährigen Prüfungstermine ist ein Einstieg im Grunde ganzjährig möglich“, ergänzt Crone. „Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden viele Schulabgänger und Ausbildungsbetriebe nicht zueinander, da Ausbildungs- und Berufsorientierungsmessen und Bewerbungstage ausfielen. Wer sich noch für eine Ausbildung interessiert, sollte sich bei uns, der HWK oder natürlich direkt im Ausbildungsbetrieb melden. Es ist noch Vieles möglich und nichts zu spät!“ Neben den Berufen der Stufenausbildung Bau führen die BZB auch die überbetrieblichen Unterweisungen für Dachdecker*innen, Holz- und Bautenschützer*innen und Straßenwärter*innen durch. Dazu kommen praktische Unterweisungen für Bauzeichner*innen und angehende Berufsfeuerwehrleute dazu. Auch bei den Feuerwehrleuten ist im Vergleich zu den Vorjahren die Zahl der Auszubildenden gestiegen. Insgesamt kommen rund 500 Lehrlinge des 1. Lehrjahres aus 15 verschiedenen Ausbildungsgängen in die drei Zentren der BZB. Über das Jahr gesehen sind es über 1.200 Auszubildende aus allen 3 Lehrjahren. Wir wünschen allen Ausbildungsbetrieben und den Lehrlingen und Auszubildenden viel Erfolg!

Projekte

Das Baugewerbe immer besser digitalisiert

Die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem Arbeitsleben ein. Jeder muss daher in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk hat sich zum Ziel gesetzt, dem Baugewerbe neue Wege in die Digitalisierung zu eröffnen. Dies geschieht mit zielgerichteten Qualifizierungen und Leitbetrieben. In der Vergangenheit wurden vom Schaufenster Digitales Bauen viele Aktionen, Seminare und Veranstaltungen umgesetzt, die KMU fit für die digitale Welt zu machen. Ob der Innovationspfad Digitales Bauen, Qualifizierungen und Weiterbildungen in Form von Webseminaren oder als Präsenzveranstaltungen, Messen und Vieles mehr… Die ersten Erfolge sind sichtbar. Gerade jetzt in Zeiten von Corana. Die Digitalisierung ist in den Köpfen der Unternehmer angekommen. Viele sind schon gut aufgestellt und setzen die Digitalisierung zielgerichtet im eigenen Unternehmen um. Andere steigen nunmehr zielgerichtet ein und lassen sich durch das Schaufenster Digitales Bauen fit machen. Machen Sie sich und Ihren Betrieb fit und sprechen Sie uns an! Das Schaufenster Digitales Bauen hat viel zu bieten: Egal ob kostenfreie Qualifizierungen, 1:1 Coachings, Themen-Dialoge oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie doch einfach einmal rein, welche Qualifizierung zu Ihnen passt oder vereinbaren Sie einen Termin zum 1:1 Coaching. Foto © Sergey Nivens - stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Innovationspfad Digitales Bauen weckt reges Interesse

Der Innovationspfad Digitales Bauen, ein Produkt aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, wurde seinerzeit vom Schaufenster Digitales Bauen an den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) für die Betriebe konzipiert, um die digitalen Hürden spielend zu überwinden. Hinter dem Innovationspfad steht ein ausgereiftes Produkt, was vielfach praktisch umgesetzt wurde. Und dies nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien. Die Multiplikatoren aus Kammern, Verbänden etc. haben nunmehr die Möglichkeit, das Konzept eigenständig zu nutzen und umzusetzen. Ziel des Innovationspfades ist die Sensibilisierung der KMU für die Möglichkeiten und die Inspiration zur Umsetzung der eigenen Digitalisierungsstrategie. Viele Anfragen zur Umsetzung liegen uns schon vor, von Multiplikatoren, die den Pfad auch bei sich im Hause anbieten wollen. Springen auch Sie mit auf! Auf einem Parcours mit unterschiedlichsten Herstellern gibt es für die KMU die Möglichkeit, viel digitales praktisches Know-how zu entdecken. Alle digitalen Werkzeuge, die vorgestellt werden, haben einen praktischen Nutzen im Handwerk. Ob Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software oder intelligentes Einkaufen – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb entsprechend voranzubringen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Betrieb auf die digitale Welt vorzubereiten. Der Innovationspfad ist ein erster Schritt! Wir geben Ihnen die Hilfestellung, so dass Sie ihn vor Ort erfolgreich umsetzen können. Sprechen Sie uns an: Christoph Lanken, Fachliche Umsetzung: 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Der Innovationspfad ist nur ein Baustein – das Schaufenster Digitales Bauen hat noch mehr zu bieten: Egal ob kostenfreie Qualifizierungen, 1:1 Coachings, Themen-Dialoge für KMU oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie einfach unter www.bzb.de/digitales-bauen-kmu rein. Foto © stockertop/Fotolia   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt BUNG: Energieeffizientes Bauen spielerisch erlernen

BUNG: Developing nearly zero energy building skills through game based learning Gebäude gelten mit Anteilen von ca. 40 % am Gesamtenergieverbrauch bzw. 36 % aller CO² Emissionen zu den größten Energienachfragern in der EU. Dementsprechend ist das Einsparpotenzial sehr groß, zumal ca. 35 % aller Gebäude mindestens 50 Jahre alt sind bzw. ca. 75 % als nicht energieeffizient gelten. Die EU hat diesen Sachverhalt im Blick und beabsichtigt, gerade dort eine Verbrauchsreduzierung zu erreichen. Dies soll u.a. auch durch Berufsbildungsprojekte wie BUNG unterstützt werden, mit dem Baubeschäftigte möglichst frühzeitig – daher der Ansatz eines Lernspiels – entsprechend sensibilisiert und geschult werden. Das EU-Projekt BUNG zielt darauf ab, Kenntnisse und praktische Fertigkeiten im Zusammenhang mit Nullenergiegebäuden sowie das Bewusstsein energiebewussten Verhaltens von Nutzern der Gebäude zu fördern. Dazu entwickelt BUNG ein Lernspiel, das entsprechende Lerneffekte in der beruflichen Bildung steigern soll wie auch innovative pädagogische Ansätze präsentiert. Zu den Arbeitspaketen gehören: Best Practice Beispiele Nullenergiegebäude Inhaltliche Entwicklung des Lernspiels Technische Entwicklung des Lernspiels Tests, Erprobung und Einführung BUNG läuft von Oktober 2020 bis November 2022 mit folgenden Partnern: BZB Krefeld und Technische Hochschule Köln, weitere Partner aus Griechenland (2), Italien, Slowenien und Frankreich (Projektleitung). Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Tamara - stock.adobe.com

Ausbildung

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Beruf konkret 2020 findet digital statt

Die Berufsorientierungsmesse „Berufe konkret 2020“, die alle zwei Jahre im Berufskolleg am Platz der Republik in Mönchengladbach stattfindet, wird in diesem Jahr erstmals als große Digitalveranstaltung umgesetzt. Hintergrund ist die derzeitige Pandemiesituation, die das alte Messeformat momentan nicht zulässt. Die digitale Berufsorientierung setzt sich in heutigen Zeiten immer mehr durch. Für viele Schülerinnen und Schüler war es schon lange ein Weg, sich mittels digitaler Medien über Berufe zu informieren. Jetzt muss dieser Weg noch mehr genutzt werden, denn aufgrund der Corona-Pandemie fallen in diesem Jahr zahlreiche Messen aus. Viele Veranstalter von Berufsorientierungsbörsen, zum Beispiel Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Städte und Kreise, sind nunmehr dazu übergangen, die Börsen digitalisiert anzubieten. Hierzu wurden Profis engagiert, um die Inhalte zu produzieren. So auch bei der Beruf konkret 2020: Alle Aussteller, so auch die BZB, waren in den letzten Tagen aktiv tätig. Ein Filmteam in einem Filmstudio in Niederkrüchten unterstütze dabei, eine Online-Präsentation zu filmen. Ausbilder und Auszubildende aus unterschiedlichen Gewerken erstellten Kurzvideos, um die vielfältigen Bauberufe vorzustellen. LiveStreams, Chats, Talkrunden und digitale Azubi-Speed-Datings sind weitere Bestandteile der digitalen Berufe konkret. Ein großer Vorteil des neuen Konzeptes: Es kann in Zukunft von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Als Vorbereitung, auch wenn die Berufe konkret wieder als normale Messe umgesetzt werde kann. „Das ist ein neuer und spannender Weg, Schülerinnen und Schüler über die Ausbildungsmöglichkeiten am Bau zu informieren“, lobt Christoph Lanken vom BZB-Außendienst das neue Format. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht Ihnen unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Fotos © Laura Lee Moreau - Unsplash / BZB

Weiterbildung

Finanzspritze für die Weiterbildung: Bildungscheck und Bildungsprämie

Fortbildung ist wichtig: Sie fördert die fachliche sowie auch persönliche Weiterentwicklung und ist oftmals die Vorbedingung, um auf der Karriereleiter höher zu klettern. Doch wenn die Kosten nicht vom Arbeitgeber gedeckt werden stellt sich vor allem vielen Geringverdienern die Frage nach der Finanzierung der Lehrgangskosten. Finanzielle Unterstützung gibt es vom Land und vom Bund – unter anderem in Form von Bildungscheck (NRW) und Bildungsprämie. Bildungscheck (NRW) - Weiterbildung zum halben Preis Die Landesregierung NRW unterstützt berufliche Weiterbildung. Das Land übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 50 % (max. € 500) der Lehrgangsgebühren. Bildungsschecks sind erhältlich bei Beratungsstellen in Ihrer Region. Die Telefonhotline 0211/ 8371929 von „NordrheinWestfalen direkt“ informiert zum Beratungsangebot und ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.bildungsscheck.nrw.de. Bildungsprämie Mit dem Bundesprogramm Bildungsprämie verbessert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Möglichkeiten zur Beteiligung an Weiterbildung. Mit der Bildungsprämie wird Eigeninitiative belohnt: Wer in seine Weiterbildung investiert, wird dabei mit einem staatlichen Zuschuss und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt. Erwerbstätige können Prämiengutscheine der Bildungsprämie noch bis Ende 2021 erhalten und bei Weiterbildungsanbietern bis zum 30. Juni 2022 einsetzen. Weitere Informationen zur Bildungsprämie gibt es hier. Foto © smolaw11 - stock.adobe.com

Projekte

Viel los im September: Digitalisierung im Handwerk erfolgreich gestalten

Wer sich bereits seit langem für Digitalisierungsmöglichkeiten im eigenen Betrieb interessiert, hat im September beste Chancen: Vom 1. September bis 1. Oktober 2020 präsentiert das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk – zusammen mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation, der Handwerkskammer Hamburg sowie dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg – in einem Aktionsmonat spannende virtuelle Veranstaltungen rund um digitale Themen für Handwerksbetriebe. Thematisiert werden Fragen wie: Welche Chancen bringt die Digitalisierung für meinen Handwerksbetrieb? Wie lassen sich die Her-ausforderungen meistern? Wie kann ich meine Mitarbeiter im Zuge der neuen Technologien einbinden und motivieren? In fünf Themenwochen informieren die Partner Handwerker*innen und Multiplikatoren in Fachbeiträgen, Praxisbeispielen aus Betrieben und Gesprächen mit anderen Betriebsinhabern des Handwerks über Umsetzungsmöglichkeiten und Chancen der Digitalisierung im eigenen Betrieb. Dabei steht im Aktionsmonat jede Woche ein an-deres Thema im Vordergrund: WOCHE 1 | 01. - 04.09.2020 | Digitale Zeiterfassung WOCHE 2 | 07. - 11.09.2020 | Dokumentenmanagement WOCHE 3 | 14. - 18.09.2020 | Softwaresysteme / ERP WOCHE 4 | 21. - 25.09.2020 | Mitarbeiter einbinden WOCHE 5 | 28.09.- 01.10.2020 | IT-Sicherheit Verschiedene virtuelle Formate erwarten die Besucher – von Online-Seminaren, Erfahrungsaustausch, Speed-Datings bis zu fachlichen Dialogen, bei denen Interessierte Experten, Anbietern und Anwendern auf den Zahn fühlen können. Ein kleiner Ausblick in das Programm: Digitale Zeiterfassung | Online Dialog am 3. September 2020 von 15:00 bis 16:00 Uhr Dokumentenmanagement - Aktuelle Hard- und Software-lösungen | Webinar am 9. September 2020 von 10:00 bis 12:00 Uhr Baudokumentation - Wie den Einstieg meistern? | Webinar am 10. September 2020 von 12:00 bis 14:00 Uhr Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere virtuelle Veranstaltungen zu den Themenschwerpunkten Wichtig bei allen Angeboten des Aktionsmonats ist der praktische Bezug zum Handwerk. Die digitalen Möglichkeiten passen immer zu den Betrieben und sind sehr vielfältig. Denn das Angebot reicht von der Vorstellung digitaler Tools zu den Themenschwerpunkten, über die Einbindung der Mitarbeiter bei der Einführung z. B. einer digitalen Zeiterfassung bis hin zu Tipps, wie erfahrene Handwerker die Implementierung neuer Software meistern. Profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Betriebsinhabern und nehmen Sie neue Impulse für die Weiterentwicklung Ihrer digitalen Lösungen mit. So wird die Digitalisierung auch zu Ihrer Erfolgsgeschichte! Programm und Anmeldung: Das ausführliche Programm mit allen Referenten, Betrieben und Ausstellern steht auf handwerkdigital.de zur Verfügung. Foto © skynesher/Getty Images   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Women Can Build: Umfragen zur Gleichstellung der Geschlechter am Bau

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, das Interesse von Frauen für die Berufe des Bausektors zu erhöhen und die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern durch die Überwindung kultureller Barrieren und innerer Hindernisse zu fördern. Im Rahmen des Projektes wurden zwei anonyme Fragebögen entwickelt. Der erste Fragebogen richtet sich an Bauunternehmen, der zweite an Arbeitnehmerinnen im Baugewerbe. Das Ziel der Umfrage ist es, den aktuellen Stand der Gleichstellung der Geschlechter in Bauunternehmen zu ermitteln. Der an Unternehmen gerichtete Fragebogen soll dazu beitragen, die beruflichen Positionen von Frauen, den Einstellungs- und Auswahlprozess sowie die Hindernisse, Möglichkeiten und Vorteile der Beschäftigung von Frauen in den Berufen des Bausektors abzufragen. Der Fragebogen für Arbeitnehmerinnen soll die Hindernisse für Frauen bei der Arbeit im Bausektor sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen ermitteln. In der Umfrage werden die Arbeitsbedingungen erfragt sowie die zu ergreifenden Maßnahmen, um mehr Möglichkeiten für die Gleichstellung der Geschlechter zu schaffen. Diese zwei Umfragen werden in den Ländern der teilnehmenden Partner des EU-Projekts „Women Can Build“ durchgeführt und dienen als Grundlage für die Erarbeitung eines Aktionsplans und für die Entwicklung von Empfehlungen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in Unternehmen und Ausbildungszentren und sollen dazu beitragen, mehr Frauen für den Bausektor zu gewinnen. Beide Online-Umfragen werden zeitnah an Betriebe und Arbeitnehmerinnen im Bausektor versendet. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal Foto © intararit/shutterstock

Ausbildung

Pfiffige Lösungen sind gefragt: Azubi-Drive-In in Düsseldorf

Um trotz der COVID-19-Pandemie den unversorgten Schülerinnen und Schülern Informationen über eine Ausbildung im Handwerk geben zu können, hat sich die Handwerkskammer Düsseldorf etwas Besonderes einfallen lassen: den ersten Azubi-Drive-In seiner Art. Am 15. August fand die Veranstaltung Open-Air auf dem Parkplatz und Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Viele Unternehmen sind mit ihren Firmenfahrzeugen vorgefahren, um mit den interessierten Bewerberinnen und Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Ähnlich wie beim Azubi-Speed-Dating, das sonst in den Räumen der Kammer abläuft, wurden direkt am Fahrzeug Bewerbungsgespräche geführt. Unter Einhaltung aller vorgegebenen Hygienevorschriften und genügendem Sicherheitsabstand erhielten die Interessenten wichtige Informationen zu Chancen und Möglichkeiten einer handwerklichen Ausbildung. Über 90 junge Menschen waren vor Ort, um sich noch einen offen Ausbildungsplatz zu sichern. Auch die BZB waren mit von der Partie und gaben nicht nur wertvolle Tipps und Informationen, sondern konnten einige junge Menschen direkt an anwesende Firmen weiter leiten. So startet der eine oder die andere direkt in die Ausbildung in den kommenden Wochen. „Die Veranstaltung ist eine pfiffige Lösung der passgenauen Besetzung, die auch unabhängig von COVID-19 wiederholt werden sollte“, so Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. Foto © Handwerkskammer Düsseldorf

Ausbildung

Karriere-Chancen im Handwerk: Das BerufsAbitur

Mit dem Bildungsgang „BerufsAbitur“ hat das Handwerk einen chancenreichen Bildungs- und Karriereweg im Handwerk geschaffen und ist ein attraktives Angebot für Jugendliche mit dem Bildungsziel Fachabitur bzw. Abitur. Das „BerufsAbitur“ ist ein doppelqualifizierender Abschluss, bei dem parallel zu einer dualen Berufsausbildung die Hochschulzugangsberechtigung erworben wird. So sind Gesellenabschluss und Fachabitur in drei Jahren und Gesellenabschluss und Abitur in 4 Jahren erreichbar – schneller als nacheinander gemacht. Im Rahmen der Ausbildung zum Gesellen wird der Lehrling nicht nur durch den Ausbildungsbetrieb und in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte praktisch und fachtheoretisch ausgebildet, er besucht auch ein staatliches Berufskolleg, um neben fachlichem Wissen auch aufbauendes Allgemeinwissen zu erlangen. War mit dem Gesellenbrief schon immer ein Schulabschluss, z.B. die Fachoberschulreife möglich, wenn noch kein Abschluss vorhanden, können die Lernenden nun mit zusätzlichen Unterrichtseinheiten in Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften sogar die Fachhochschulreife, also das Fachabitur, erlangen. Damit können sie an einer Fachhochschule oder Hochschule studieren. Wem das noch nicht genug ist, kann die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, anstreben. Dazu besucht er oder sie nach der Ausbildung entweder ein Jahr die Fachoberschule in Vollzeit an einem staatlichen Berufskolleg oder berufsbegleitend in zwei Jahren Teilzeit. Und dann ist ein Studium an einer Universität oder technischen Hochschule möglich. Wie ist der aktuelle Stand beim Thema BerufsAbitur? BerufsAbitur-Angebote gibt es in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Wie das BerufsAbitur im Detail abläuft, ist in den einzelnen Bundesländern leicht unterschiedlich. Welche Vorteile ergeben sich für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss? Für Jugendliche bedeutet der doppelqualifizierende Bildungsgang „BerufsAbitur“, dass sie sich nicht schon vorzeitig auf einen bestimmten Bildungsweg festlegen müssen. Auf den Abschlüssen Gesellenbrief und allgemeine Hochschulreife (Abitur) kann eine vielfältige berufliche Zukunft aufgebaut werden. Durch den Bildungsgang wird eine hervorragende Basis geschaffen, um im Rahmen des Konzepts „Höhere Berufsbildung“ weiterführende Karrierewege im Handwerk, wie z. B. Meister/-in, Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin und Betriebswirt/-in (HwO) zu beschreiten. Das „BerufsAbitur“ bringt einen Zeitgewinn von einem Jahr bis zu anderthalb Jahren. In der Ausbildung wird vom ersten Tag bis zur Prüfung mit der Ausbildungsvergütung eigenes Geld verdient. Welche Vorteile ergeben sich für den Ausbildungsbetrieb? Betriebe bekommen mit dem „BerufsAbitur“ ein Instrument an die Hand, mit dem sie jungen Menschen mit dem Bildungsziel (Fach-)Abitur ein attraktives Angebot machen können. Das erhöht die Chance, offene Ausbildungsstellen zu besetzen und besonders motivierte Nachwuchskräfte fürs Handwerk zu gewinnen. Die erlangte Berufsfähigkeit in Verbindung mit einer hohen betrieblichen Passung und Bindung erleichtert die betriebliche Fachkräftesicherung. Betriebe erhalten so die Möglichkeit, die Jugendlichen während der Dauer ihrer Ausbildung für die verschiedenen Karrieremöglichkeiten zu begeistern, die ihnen das Handwerk bieten kann. Und letztendlich können sie die jungen Leute nach der Ausbildung nachhaltig binden und diese z.B. als Bachelor oder Master später wieder einstellen. Wie geht’s? Ausbildungsbetriebe, die sich dieses Ausbildungsmodell vorstellen können, melden sich bei der Handwerkskammer und/oder den BZB und teilen ihr Ausbildungsangebot mit. Die HWK bzw. die BZB stellen dann den Kontakt zum jeweiligen Berufskolleg passend zu dem Ausbildungsberuf her und unterstützen bei der Bindung eines geeigneten Jugendlichen bzw. Schulabgänger*in. Finden Handwerksbetrieb und Jugendlicher zusammen, wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen und die Ausbildung inklusive Schule mit Ziel „BerufsAbitur“ kann beginnen. Quellen: www.zdh.de und hwk-duesseldorf.de Foto © Billion Photos - shutterstock

Querbeet

Webtalk – Crashkurs Nutzererfahrung

Nachdem es im letzten Beitrag um die Strukturierung und Klarheit von Inhalten ging, stellen wir uns heute die Frage: Wie kann ich meine Nutzer davon überzeugen, auf meiner Website zu bleiben? Hierfür stehen Ihnen durchschnittlich 10 Sekunden zur Verfügung inklusive Ladezeit. Wir sprechen also von Nutzer-Erlebnis, auch UX-Design genannt. Um in das Thema einzusteigen, stellen Sie sich folgende Frage: Welche Kriterien sind entscheidend, ob Sie auf einer Website bleiben oder diese verlassen? Mögliche Antworten sind z.B.: Die Seite lädt schnell, zeigt mir was ich gesucht habe, gefällt mir optisch, ist einfach zu verstehen, stellt mich zufrieden… oder auf der anderen Seite: zeigt nichts an, wirkt unseriös, Inhalte sind veraltet, nicht das Gesuchte gefunden, unklare Navigation, lange Ladezeit, ist nicht hilfreich usw. Halten wir kurz fest: Es kann sehr viele Gründe geben, wieso Nutzer auf einer Website bleiben oder diese verlassen. Beim ersten Eindruck kommt es in erster Linie darauf an: Seite lädt schnell, zeigt mir an, wo ich bin, zeigt mir ihren Nutzen, zeigt mir, was ich tun soll. Überprüfen Sie doch Ihre eigene Website, Desktop und Mobilansicht auf diese Kriterien. Wahrnehmung und Ihre Tücken Um in das Thema einzusteigen und zu veranschaulichen, möchte ich eine Geschichte erzählen von einem Flughafen, der massive Probleme mit Passagierbeschwerden hatten, die lange auf ihr Gepäck warten mussten. In der Ausgangslange brauchten die Passagiere etwa eine Minute zur Gepäckausgabe und mussten dort sechs Minuten warten, bis ihr Gepäck kam. Die Lösung: Flugzeuge wurden weiter weg geparkt, so dass die Passagiere fünf Minuten bis zur Gepäckausgabe brauchen und dort noch zwei Minuten warten, bis ihr Gepäck kommt. Seitdem gibt es keine Beschwerden mehr. Festhalten lässt sich: Die Dauer blieb unverändert, in beiden Fällen sieben Minuten. Nur die Wahrnehmung veränderte sich. Lassen Sie uns die Wahrnehmung Ihrer Homepage verändern. Ladezeit Einführend stelle ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie bei gleichbleibender Ladezeit die Wahrnehmung der Nutzer verändern können. Skeleton-Screens Dies sind vorgeladene Elemente, die die Struktur der Website anzeigen, während die eigentliche Website noch lädt. Ganz ähnlich zu Platzhalter-Bildern, allerdings für die gesamte Website. Dies führt dazu, dass der Nutzer keinen weißen Bildschirm sieht. Ebenso kann er sich bereits in diesem Schritt ein Bild vom Layout, der Platzierung von Inhalten und der Navigation machen. So orientiert er sich auf der Website und ist nach Abschluss der Ladezeit „ready to go“. Navigation Menütiefe: Überprüfen Sie, ob Ihre aktuelle Menütiefe notwendig ist oder ob man eine Ebene einsparen kann. Für jede Ebene, die ich erst öffnen muss, muss ich einmal mehr klicken und dies gibt ein Gefühl von Langsamkeit. Navigations-Platzierung: Ist die Platzierung ideal, oder, muss ich ggf. erst scrollen? Alles was mich dabei hindert oder mehr Handbewegungen erfordert (mobil), fühlt sich langsamer an. Schauen Sie, inwiefern sich hier Prozesse optimieren lassen. Platzierung von Inhalten Die Inhalte der Seite müssen auf den ersten Blick und ohne Scrollen erkennbar sein. Sind die Inhalte nicht direkt ersichtlich, verlassen User oft direkt die Seite. Deshalb: Stellen Sie auf jeder Seite und unbedingt auf Ihrer Startseite klar, worum es bei Ihnen geht. Diese Punkte helfen dabei, dass Ihre Seite als schneller und komfortabler wahrgenommen wird. Denn der Nutzer findet schnell und einfach die Informationen, die er sucht. Stichwort: User Behaviour Prediction, falls Sie dazu mehr lesen wollen. Wie orientieren sich User auf der Website Hierbei geht es um Orientierung, dazu gehören die Bereiche: Bei wem? Stellen Sie sicher, dass Nutzer auf jeder Seite erkennt, dass er auf IHRER Website ist. Ein paar Beispiel-Fragen dazu: Ist Ihr Logo oder Name sichtbar? Identifizieren Farben und Stil mich als Anbieter, wenn der Name nicht sichtbar ist? Erkennen meine Kunden aus dem „Offline-Leben“ mein Unternehmen? Reicht der Name aus, oder muss ich einen Ort hinzufügen, um mich weiter abzugrenzen? Wo innerhalb der Website? Es ist durchaus üblich, dass ein Nutzer nicht auf der Startseite auf Ihrer Website einsteigt, sondern auf einer Unterseite, die passend zu seiner Suchanfrage war. Ist auf Ihrer Website sichergestellt, dass der User bei jeder möglichen Einstiegsseite weiß, wo er ist und wie er von dort wegkommt? Gibt es einen „Start“ Button, Logo oder Sonstiges, das mich zur Homepage bringt? Gibt es Breadcrumbs, die dem Nutzer anzeigen, wo er sich gerade befindet? Gibt es Seiten- und Meta-Titel, die aufzeigen wo ich bin? Was interessiert die User auf der Website Der Punkt geht einher mit der Platzierung von Inhalten weiter oben, zusätzlich dazu gibt es noch weitere Punkte, die Sie beachten sollten: Wird ersichtlich was mich vom Markt abgrenzt? >> Hervorheben der UPS (Unique-Selling-Points) über z.B. Störer Ist mein aktuelles Sonderangebot sichtbar? Habe ich weitere Vorzüge / vertrauensbildende Maßnahmen, die ersichtlich sind? z.B. Auszeichnungen, Bewertungen Was können User auf der Website tun Der Punkt greift zum einen die Haupt-Navigation wieder auf, aber auch Alternativ-Navigationen und Call-To-Action Störer. Stellen Sie sich folgende Frage auf jeder Seite: Ist dem Nutzer ersichtlich, was er als Nächstes tun soll? Achten Sie auch insbesondere auf Sackgassen im Prozess-Fluss (Verlauf der Nutzer-Bewegung auf der Seite) und eliminieren Sie diese. Das Ziel muss sein, dass ein Nutzer, unabhängig von seinem „Weg“ auf der Seite, zu der gewünschten Zielseite kommt, z.B. Kontakt-Aufnahme oder Produktkauf. Zusammenfassung Heute ging es darum, wie wir die Wahrnehmung von Ladezeit, Ort, Grund und Verhalten verbessern und zu unseren Gunsten beeinflussen können. Nun überprüfen Sie noch einmal Ihre eigene Startseite anhand dieser Kriterien: Wird die Seite gefühlt genauso schnell angezeigt, wie Seiten, die ich ansonsten besuche? Ist die Navigation erkenn- und benutzbar? >> Ist sie schnell? >> Hat sie keine überflüssigen Ebenen? Sind wir als Anbieter einwandfrei identifizierbar? >> Erkennt der Nutzer, wo er sich befindet und wie er zurückkommt? Ist auf den ersten Blick ersichtlich, was wir anbieten? >> Werden unsere Stärken und Vorzüge aufgezeigt? (USPs, Angebote) >> Werden vertrauensbildende Maßnahmen aufgezeigt? (Bewertungen, Qualifizierungen etc.) Ist mir als Besucher sofort klar, wo ich als nächstes hinsoll? >> Z.B. Kontakt aufnehmen, Gesprächstermin vereinbaren, Artikel in den Warenkorb legen etc. Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail mit Ihren Erkenntnissen zu Ihrer Website oder falls Sie Wünsche zu Themen oder Fragen haben an webtalk@dheinke.de. Bis zum nächsten Mal und bleiben Sie gesund.

Projekte

Wissen für Lau! Webinare im Mittelstand 4.0

Kostenfrei, aber nicht umsonst: Nicht nur wir im Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bieten Ihnen ein kostenfreies Angebot an Qualifizierungen. Die anderen unter Mittelstand 4.0 geförderten Kompetenzzentren erweitern dieses Angebot. Hier ein kleiner Auszug. Qualifizieren Sie sich, nutzen Sie das „Wissen für Lau“: 05.08.2020 I 10:00-11:15 Uhr I Digitale Werkzeuge in der Produktion 06.08.2020 I 13:00-14:00 Uhr I Online-Technologieführung 11.08.2020 I 14:00-15:00 Uhr I Einsatzmöglichkeiten von Augmented und Virtual Reality 12.08.2020 I 10:00-11:15 Uhr I Cloud- und IoT-Plattformen in der Produktion 13.08.2020 I 09:00-10:30 Uhr I Social Media – Erste Schritte zur Kundenkommunikation 13.08.2020 I 10:45-12:15 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 18.08.2020 I 10:45-12:20 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 18.08.2020 I 15:30-17:00 Uhr I Den Kunden in den Blick nehmen! 19.08.2020 I 10:00-11:30 Uhr I Cloud Computing für KMU 19.08.2020 I 14:00-15:00 Uhr I Förderprogramme für Digitalisierungsprojekte im Unternehmen 20.08.2020 I 14:00-15:30 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 25.08.2020 I 14:00-15:30 Uhr I ERP trifft Praxis – kompakt & digital 02.09.2020 I 10:00-11:30 Uhr I Digitale Produktdaten effizient und durchgängig nutzen 09.09.2020 I 10:00-11:00 Uhr I Smartphones im Geschäftsalltag nutzen- aber sicher! Weitere Qualifizierungen aus den Mittelstand 4.0-Zentren finden Sie hier. Titelfoto © John Schnobrich – Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

DITA – Nein, nicht Dieter

DITA steht für Digital Industy Training Atlas und ist angesiedelt am Forschungszentrum Allgäu der Hochschule Kempten, die sich in ihren Forschungsschwerpunkten mit den Themen der Digitalisierung beschäftigt. Der Atlas soll Trainings- und Schulungsprogramme europaweit sichtbar machen, Arbeitnehmer*innen von heute und morgen den Zugang dazu erleichtern und gleichzeitig Weiterbildungen miteinander verknüpfen. Dies geschieht auf nationaler und auf europäischer Ebene, um kompetenz- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit anzuregen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. unterstützen das Projekt, damit Mitarbeitende von Unternehmen die bestmöglichen Qualifizierungen finden. Deutschland ist mit der produzierenden Industrie stark vom digitalen Wandel betroffen. Beschäftigungsverhältnisse hängen immer mehr von Zukunftstechnologien ab, so dass Weiterbildung an Relevanz gewinnt. Die Umstellung in der Technik erfordert, dass Mitarbeiter*innen mitgenommen werden. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Schulungen oder Workshops zeigen Wege auf, wie betriebliche Prozesse durch digitale Techniken unterstützt werden können und ergänzen die fachlichen Kompetenzen und Spezialisierungen der Mitarbeiter*innen. Hier kommt der „Digital Industry Training Atlas (DITA)“ ins Spiel. Das Erasmus-Kooperationsprojekt, an dem die Hochschule Kempten beteiligt ist, entwickelt eine Plattform mit dem Ziel, durch mehr Transparenz im Bereich von Aus- und Weiterbildung kleine und mittlere Unternehmen für die Herausforderungen der Digitalisierung zu stärken und zu unterstützen. Die für alle Beteiligten kostenfreie Plattform, auf der nach Aus- und Weiterbildungen recherchiert werden kann, dient als Brücke zu Weiterbildungsanbietern. Recherchiert werden kann nach Technologiebereichen ebenso wie nach Land, Sprache und Ausbildungsdauer. Von Workshop-Angeboten bis zu mehrmonatigen Zertifikatskursen sind unterschiedlichste Qualifizierungen vertreten. Sie haben ein Schulungsangebot im Bereich Industrie 4.0 und Interesse daran mehr dazu zu erfahren? Wenden Sie sich gern an Projektmitarbeiterin Maike Breitfeld unter: maike.breitfeld@hs-kempten.de. Titelfoto © MichaelGaida – Pixabay

Projekte

DigiCast | Jetzt gibt’s was auf die Ohren!

Hören Sie mal rein, was Sie im Modul M2 | Grundlagen für Entscheider bei der Umsetzung neuer digitaler Techniken im Betrieb erwartet und was es dabei zu berücksichtigen gibt. FOLGE 2: Changemanagement für Baubetriebe | 23 Min. DigiCast - der Podcast vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Er setzt sich mit verschiedenen Bereichen der Digitalisierung auseinander und zeigt Ihnen interessante Möglichkeiten der Digitalisierung auf. Ganz neu in der DigiCast-Reihe aus dem Schaufenster Digitales Bauen: FOLGE 7: Integration von Software in die Geschäftsprozesse | 21. Min. Seien Sie gespannt! Natürlich haben auch die anderen Schaufenster für Sie etwas im Angebot. Vielleicht ist das nachfolgende Thema auch für Sie interessant? Hier finden Sie alle Folgen. Bei Fragen oder Anregungen sprechen Sie uns an! Foto © Matt Botsford/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

„Digital jetzt“: Neue Investitionsförderung für Unternehmen ab September

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, das kleine und mittelständische Unternehmen bei der Investition in digitale Technologien sowie bei der Qualifizierung von Mitarbeitenden im Bereich Digitalisierung unterstützt. Die Höhe der Förderung ist grundsätzlich von der Größe des Betriebes abhängig und liegt z. B. bei 50 % (bis 50 Mitarbeiter) und 40 % (bis 499 Mitarbeiter). Die Höhe der Förderung kann um bis um 20 % gesteigert werden, wenn 1. der Betrieb in einer strukturschwachen Region z.B. in Krefeld, Wesel, Mönchengladbach liegt (+10 %), 2. das Investitionsvorhaben die eigene IT-Sicherheit/Datenschutz betrifft (+5 %) oder 3. innerhalb bestehender Wertschöpfungsnetzwerke neue Geschäftsmodelle erschlossen werden (+5 %). Weitere strukturschwache Regionen finden Sie gelb eingezeichnet. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 € und die Untergrenze liegt bei 17.000 € für digitale Technologien (Hard- und Software) bzw. 3.000 € für die Qualifizierungen der Mitarbeitenden. Zwei Punkte sind für die Beantragung besonders wichtig: 1. Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht begonnen haben. 2. Sie müssen einen Digitalisierungsplan vorlegen. Bei der Erstellung eines Digitalisierungsplans unterstützen wir Sie. Seien Sie schnell dabei, denn ab Ende Juli 2021 wird der Förderprozentsatz um 10 % reduziert. Packen Sie es an! Weitere Informationen finden Sie auf der Website „Gemeinsam digital“ und auf der Seite des BMWi „Digital jetzt“. Der Antrag ist ab dem 7. September 2020 möglich. Wenn Sie sich noch unsicher sind, was und wie Sie digitalisieren sollen, können Ihnen die kostenfreien Qualifizierungen im Schaufenster Digitales Bauen in den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. weiter helfen. Hier finden Sie unsere aktuellen Angebote. Bei Fragen können Sie uns unter 02151-5155 88 erreichen. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an kdh@bzb.de, wir melden uns schnellstens bei Ihnen zurück. Titelfoto © Steve Buissinne – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

UniVET: Leitfaden zur Berufsorientierung

Das EU-Projekt UniVET „University or Vocational Education and Training“ zielt darauf ab, die Berufsorientierung junger Menschen in Europa zu verbessern und sie beim Entdecken ihrer Fähigkeiten und Interessen und der Wahl ihres beruflichen Werdegangs zu unterstützen. Ausschlaggebend sind Faktoren, die Schülerinnen und Schüler dazu bewegen, einen Beruf auszuwählen und sich für ein Studium oder eine Ausbildung zu entscheiden. Das UniVET Projekt ermittelt diese Entscheidungs- und Einflussfaktoren. In einem weiteren Schritt werden Charaktereigenschaften und persönliche Stärken identifiziert, die sich auf die Berufswahl auswirken. Auf der Grundlage dieser Stärken wurde zwischen März und Oktober ein Messinstrument für das Potenzial und die Interessen junger Menschen entwickelt, um die Berufsorientierung zu verbessern. Mit dem Aufdecken der wichtigsten Einflussfaktoren und anschließenden Testverfahren können Schülerinnen und Schüler individueller beraten werden. Federführend begleitete die Talentbücke GmbH bereits zahlreiche junge Menschen durch die Potenzialanalyse des UniVET Projektes in Polen, Spanien, Italien, Deutschland und Litauen. Die Ergebnisse dieser Potenzialanalysen spiegeln sich in einem Leitfaden zur Berufsorientierung wieder. Die Publikation sowie eine Bewertung zum Leitfaden stehen in den Sprachen aller Partnerländer zur Verfügung. Leitfaden (deutsch) und Evaluation Leitfaden (englisch) und Evaluation Leitfaden (polnisch) und Evaluation Leitfaden (italienisch) und Evaluation Leitfaden (litauisch) und Evaluation Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Talentbrücke/ Deutschland, Bildungszentren des Baugewerbes/ Deutschland, Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW/ Deutschland, Vilnius Builders Training Centre/ Litauen, Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio/ Italien, International Formation Center/ Spanien, Educational Research Institute (IBE)/ Polen Foto © Gerd Altmann - Pixabay

Weiterbildung

Gefahrstoff Asbest: Der richtige Umgang bei Abbruch, Sanierung und Instandhaltung

Asbest gehört nach wie vor zu den gesundheitsgefährdenden Stoffen auf der Baustelle. Denn Asbest befindet sich nach Schätzungen des Bundesarbeitsministeriums in etwa einem Viertel der vor 1993 erbauten Gebäude. Die Freisetzung der krankheitsverursachenden Stäube droht insbesondere bei Abriss- oder Umbauarbeiten. Rund 1.600 Menschen starben allein in 2017 an asbestbedingten Erkrankungen, so die Zahlen der 2. Auflage des Nationalen Asbest Profils (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)). Ausschließlich sachkundige Experten dürfen Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit Asbest durchführen. Entsprechende Lehrgänge (gem. der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 519, Anlage 3) bieten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) in Krefeld an. Asbest ist ein Naturprodukt, das seit über 100 Jahren Verwendung in Industrie und Bau findet. Wenn es um Isolierung, Dauerhaftigkeit und Brandschutz ging, wurden Asbestprodukte in allen Bereichen eines Gebäudes genutzt. Nicht nur in Dämmmaterial und Rohren, sondern auch in Zement, Klebern, Spachtelmasse oder Bodenbelägen ist der beliebte Baustoff zu finden. Laut BAuA sind schätzungsweise immer noch über 37 Millionen Tonnen asbesthaltiges Material verbaut, meist in Form von Asbestzement. Erst seit 1993 ist die Herstellung und Verwendung asbesthaltiger Produkte in Deutschland verboten, denn sie verursachen lebensgefährdende Krankheiten wie Krebs oder Asbestose. Ein sachgemäßer Umgang mit Asbestprodukten ist daher in der Gefahrstoffverordnung verankert. Bei den Arbeiten muss mindestens eine weisungsbefugte Person mit entsprechendem Sachkundenachweis vor Ort sein. Das Seminar „Asbest: Abbruch, Sanierung und Instandsetzung“ vermittelt die Kenntnisse, Fähigkeiten sowie den gesetzlich geforderten Sachkundenachweis, den Abbruch und die Sanierungsarbeiten an allen Asbestprodukten durchführen zu dürfen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des fünftägigen Lehrgangs gehören die Eigenschaften von Asbest und Gesundheitsgefahren, die Verwendung des Baustoffs, Vorschriften und Regelungen für den Umgang, personelle Anforderungen und sicherheitstechnische Maßnahmen. Der vereinfachte Sachkundenachweis (gem. TRGS 519, Anlage 4), der ausschließlich für Tätigkeiten an Asbestzementprodukten benötigt wird, ist mit dem Seminar bereits abgedeckt. Die schriftliche Abschlussprüfung findet vor einem anerkannten Prüfungsausschuss nach TRGS 519 unter Vorsitz der Bezirksregierung Düsseldorf statt und bescheinigt das erworbene Wissen mit einem Sachkundezeugnis. Kurzentschlossene haben die Gelegenheit, den Lehrgang vom 17. – 21. August 2020 in Krefeld wahrzunehmen oder alternativ vom 9. – 13. November 2020. Weitere Termine finden in 2021 statt. Die Anmeldung erfolgt HIER oder direkt bei der Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka unter 02151 5155-33 oder annemarie.gatzka@bzb.de. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Querbeet

BZB als „Exzellenzbetrieb Deutscher Mittelstand“ ausgezeichnet

Das Portal DDW „Die Deutsche Wirtschaft“ verleiht ausgewählten mittelständischen Unternehmen das Exzellenzsiegel, als signifikantes Zeichen für unternehmerische Qualität und Verlässlichkeit. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) erhielten nun das Siegel und befinden sich zugleich im DDW-Ranking der wichtigsten Mittelständer Deutschlands im Bereich Bildung. „Wir freuen uns über die Auszeichnung, die unsere Qualitätsansprüche bestätigt und uns als vertrauenswürdigen und zuverlässigen Geschäftspartner ausweist“, so Thomas Murauer, Geschäftsführer der BZB. Für das Ranking ermittelt die DDW auf Basis von 19 Kriterien die wichtigsten Unternehmen Deutschlands. In die Bewertung fließen betriebswirtschaftliche Grunddaten, Patente, innovative Produkte, Kooperationen sowie Aspekte wie der Betrieb von Social-Media-Accounts ein. Seit 2019 gibt es zusätzlich das Siegel „Exzellenzbetrieb“, das jene Unternehmen kennzeichnet, die aus der Reihe signifikanter Qualitäts- und Leistungsfaktoren die erforderliche Anzahl zutreffender Eigenschaften in sich vereinen – und zwar unabhängig quantitativer Faktoren, die ansonsten über die Rangfolge in den Rankings entscheiden. Als Wegweiser und Hilfsinstrument soll das Siegel die Wahl von Geschäftspartnern und Arbeitgebern erleichtern. Weitere Informationen über „Exzellenzbetrieb Deutscher Mittelstand“. Foto © Shutter2U - stock.adobe.com

Ausbildung

Berufsorientierung digital: Videodreh auf Schloss Neersen

Für viele Schülerinnen und Schüler ist die praktische Berufsorientierung aufgrund der Corana-Pandemie in diesem Jahr auf der Strecke geblieben. Viele hätten gerne eine Ausbildung begonnen, gehen jedoch aufgrund der derzeitigen Lage zunächst weiterhin zur Schule. So auch in Willich, wo die Berufsorientierung einen hohen Stellenwert einnimmt. Um die Ausbildungsinteressierten zu erreichen und über die Möglichkeiten der Berufsausbildung zu informieren, gab es in den letzten Tagen auf Schloss Neersen eine Premiere. Das Schloss verwandelte sich in ein Filmstudio! Unter der Schirmherrschaft der Stadt Willich entstehen kurze Informationsfilme vielfältiger Berufe, die speziell die junge Zielgruppe der Ausbildungsplatzsuchenden ansprechen sollen. Die filmische Umsetzung ist die digitale Alternative des „Berufsinformationstags“, der diesjährig zum 13. Mal stattgefunden hätte. Auch die BZB waren mit dabei, denn eine Ausbildung im Bauhandwerk bietet Vielfalt, Chancen und Zukunfts­perspektiven. Der filmische Kurzbeitrag greift Informationen zu einer Aus­bildung in der Baubranche auf und weist auf die Hilfe­stellungen hin, welche die BZB Interessierten bieten. Darunter eine praxis­orientierte Beratung über die Ausbildungs­berufe des Bauhandwerks, die Ausbildungs­möglichkeiten sowie einen Einblick in die Aufstiegs­optionen nach der Ausbildung. Der kurze Statementfilm wird in naher Zukunft veröffentlicht und steht dann allen Interessierten zur Verfügung. Wir sind schon jetzt bereit – sprechen Sie uns an: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Fotos © Laura Lee Moreau - Unsplash / BZB

Projekte

Fragen über Fragen? Lassen Sie uns Ihre Fragen klären!

Die Digitalisierung des eigenen Betriebes ist ein komplexes Vorhaben, das eine große Chance für die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens darstellt – bei dem es aber auch einiges zu berücksichtigen gibt. Die Technologien und digitalen Lösungen, die Ihnen im Zuge der Digitalisierung zur Verfügung stehen, sind zahlreich und vielfältig. Wie finden Sie das richtige Werkzeug? Wie setzen Sie neue Werkzeuge ein? Wie können Sie Ihren Dokumentationsaufwand minimieren? Wie….? Hier bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten: 1:1 Coaching „Digitalisierung im Baugewerbe“ Lassen Sie uns IHRE Fragen klären. Hierzu bieten wir Ihnen individuelle Expertengespräche an, in denen es nur um IHRE Fragen und Belange geht. Wir begleiten Sie bei der Digitalisierung Ihrer Betriebsprozesse, der Entwicklung Ihrer Strategie und deren Umsetzung. Gehen Sie den ersten Schritt und sprechen Sie mit uns über IHRE Fragen. Das 1:1 Coaching ist für Sie kostenfrei. Es hat einen zeitlichen Umfang von 60 Minuten und wird online per Videokonferenz durchgeführt. Melden Sie sich jetzt für ein 1:1 Coaching an und suchen Sie sich Ihren Wunschtermin aus. Themen-Dialoge – Sie fragen, wir antworten! Zur Inspiration bieten wir Ihnen auch Dialoge zu Schwerpunktthemen in Kleingruppen von max. 5 Personen an. Hier können Sie IHRE Fragen stellen und sich mit anderen Teilnehmenden über deren Erfahrungen und Ansätze austauschen. Wir bieten Ihnen folgende Themen-Dialoge: Der digitale Büroarbeitsplatz | 11.08.2020 | 17:00–17:45 Uhr | Anmeldung Cloud oder Server? Was passt zu mir? | 25.08.2020 | 17:00–17:45 Uhr | Anmeldung Digitale Zeiterfassung | 03.09.2020 | 15:00-16:00 Uhr | Anmeldung Baudokumentation / Mängelmanagement | 10.09.2020 | 15:00-16:00 Uhr | Anmeldung Starten Sie mit uns in eine digitale Zukunft. Foto © Austin Distel/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

DigiT_Campus: Kostenfreie Qualifizierungen für Azubis und KMU im Bergischen Städtedreieck

Mit digitalen Lösungen Zeit und Geld sparen? Nachhaltig wirtschaften? Konkurrenzfähig bleiben? Aus- und weiterbilden für die Zukunft? Das JOBSTARTER plus-Projekt »DigIT_Campus – das Bauhandwerk der Zukunft« macht Bau-Azubis und Unternehmen fit für die Wirtschaft 4.0 – und das kostenlos. Maximal 20 Auszubildende und 40 Unternehmen profitieren von zwei Zusatzqualifizierungsmaßnahmen, die ab Oktober dieses Jahres erstmalig kostenlos im Bergischen Städtedreieck angeboten werden. DigIT_Campus für KMU richtet sich dabei an Unternehmer*innen und ihre Ausbilder*innen, DigIT_Campus für Azubis an die Auszubildenden im 2. Lehrjahr. Schwerpunktthemen sind: Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie persönliche und soziale Kompetenzen für die Baubranche. Infoflyer „DigIT_Campus für Azubis“ Infoflyer „DigIT_Campus für KMU“ Melden Sie sich noch heute an! Weitere Infos und Anmeldung auf www.digitcampus.de. Für Rückfragen zum Projekt wenden Sie sich gern an Frau Miriam Venn. DigIT_Campus ist ein Projekt von der Bergischen Universität Wuppertal, Neue Effizienz GmbH und UTOPIASTADT gGmbH in Kooperation mit den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds. Foto © Negative Space / Pexels

Projekte

Ein neuer Weg: Innovationspfad Digitales Bauen erstmals virtuell

Am ersten Wochenende im Juli 2020 gab es eine Premiere in Deutschland: Die Bergische Universität Wuppertal, die Neue Effizienz GmbH und die Utopiastadt gGmbH veranstalteten den virtuellen Innovationspfad Digitales Bauen – in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, Schaufenster Digitales Bauen an den BZB. Auf der ersten Veranstaltung dieser Art hatten Betriebe aus dem Handwerk, Multiplikatoren aus Forschung und Wirtschaft sowie Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sich in die digitale Zukunft zu begeben. Auf einem virtuellen Parcours mit acht Ausstellern, viele davon aus dem Innovationspfad Digitales Bauen, gab es viel praktisches Know-how zu entdecken. Der Fokus lag auf Systemen mit einem praktischen Nutzen im Handwerk. Ob Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software oder intelligentes Einkaufen – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb voranzubringen. Der Innovationspfad Digitales Bauen ist ein Produkt aus dem Projekt Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, Schaufenster Digitales Bauen. Er wurde dafür konzipiert, die digitalen Hürden spielend zu überwinden. Im Zeichen der derzeitigen Situation fand der ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplante Innovationspfad als Videokonferenz statt. Eine Premiere, die sehr gut funktionierte und positiv angenommen wurde. Viele Teilnehmer nutzen diese Chance und verbrachten einen interessanten, virtuellen Tag mit praktischen Tipps und interessanten Gesprächen. Die Veranstaltung zeigte: Das Bauhandwerk bringt auch in Zeiten der Pandemie das Thema Digitalisierung voran – denn es wird immer wichtiger. Der Innovationpfad ist nur ein Baustein – das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk hat noch mehr zu bieten! Egal ob kostenfreie Qualifizierungen, Handwerker-Sprechstunden oder aktuelle Tipps und Hilfen. Schauen Sie einfach auf unserer Webseite vorbei. Vielleicht ist etwas für Sie dabei! Foto © Petr Macháček/Unsplash   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Ferienkurse – Berufsorientierung mal anders

Berufsorientierung in den Ferien? Wo gibt es denn sowas? Bei den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und anderen Bildungsträgern in NRW, die sich an dem kurzfristig ins Leben gerufenen NRW-Programm „Berufsorientierung extra“ beteiligen. Die BZB bieten somit in den Ferien „berufliche Orientierung extra“ als ein zusätzliches, freiwilliges Angebot für Schülerinnen und Schüler. Im Fokus der fünftägigen Ferienkurse stehen Projekte, die Praxis mit begleitender Theorie bzw. planerisch gestalterischer Tätigkeit vereinen. Zum einen können Schüler*innen einen Teil ihrer beruflichen Orientierung und Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule nachholen, die sie aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen nicht wahrnehmen konnten. Zum anderen bieten die Kurse Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre persönlichen Praxiserfahrungen in einer beruflichen Tätigkeit zu vertiefen. Angesprochen sind Schüler*innen aller Schulformen, die nach den Sommerferien in die 9. bzw. 10. Klasse wechseln. Durch ihre langjährige Erfahrung mit dem Thema Berufsorientierung haben die BZB schnell reagiert, mehrere Kursangebote entworfen und diese an die Kommunalen Koordinierungsstellen und Schulen der Kommunen Krefeld, Düsseldorf, Rhein-Kreis Neuss, Kreis Viersen und Kreis Wesel verteilt. In den drei BZB-Zentren in Krefeld, Düsseldorf und Wesel sind 3-4 Kurse in den Bereichen Bau, Farbgestaltung, Holzbau und Architektur vorgesehen. Diese kommen gut an – bereits über 70 Anmeldungen sind eingegangen (Stand 7.7.2020). Aktuell wird der Ferienkurs „Pimp your room – Ich mach mir mein Zimmer schön“ mit 10 Schüler*innen im BZB Düsseldorf durchgeführt. Die Teilnehmer*innen haben die Aufgabe, einen Raum mit verschiedenen Oberflächen zu gestalten. So planen und arbeiten sie mit Tapeten, Farben, Wandtattoos und Bodenbelägen. In der Woche ab dem 13. Juli findet das Projekt „Challenge Bauprojekt – Baut im Team als Unternehmer ein Tiny House aus Holz“. In diesem Projekt bilden die Teilnehmer*innen Teams und agieren als Unternehmer. Sie gestalten eine Homepage, ermitteln alle notwenigen Informationen für „ihren Start up“ und setzen den ersten Kundenauftrag um – den Bau eines nachhaltigen Tiny House. Mit Tablets wird geplant, kalkuliert, gezeichnet, am 3D-Drucker gedruckt und anschließend handwerklich aus Holz, Dämmung und weiteren Materialien das Haus gebaut. Der Kurs erfreut sich großer Beliebtheit und findet mit den maximal möglichen 15 Schüler*innen statt. Einen weiteren Kurs bildet das Projekt „Bau dir dein Haus – aus Steinen, Putz, Holz und Fliesen“. Hier dreht sich alles um die handwerklichen Tätigkeiten im Bauhandwerk und die Teilnehmer*innen „bauen“ aus verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Werkzeugen ein Haus. Die Teilnehmer*innen erlangen neben fachlichen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen sowie gute Einblicke in das jeweilige Berufsfeld. Alle Materialien und Werkzeuge werden den Schüler*innen gestellt. Die Teilnahme ist freiwillig und mit keinerlei Kosten verbunden. Während der Ferienkurse bekommen die Teilnehmer*innen einen Mittagsimbiss. Jede*r Schüler*in erhält am Ende des Kurses ein Teilnahmezertifikat. Die Ferienkurse der BZB im Überblick BZB Düsseldorf Pimp your room / Farbe: 06.07.-10.07.20 Challenge Bauprojekt / Bau: 13.07. – 17.07.20 BZB Krefeld Pimp your room / Farbe: 13.07. - 17.07.20 Home gardening / GaLa: 20.07. - 24.07.20 Bau dein Haus / Bau: 03.08. - 07.08.20 Pimp your room / Farbe: 03.08. - 07.08.20 BZB Wesel Bau dein Haus / Bau: 20.07. – 24.07.20 Bau dein Haus / Bau: 03.08. – 07.08.20 Interessenten sind weiterhin herzlich willkommen und können sich gerne bei Markus Crone anmelden. Foto © Air Images / Shutterstock

Weiterbildung

BZB-Weiterbildungsprogramm: Neuauflage 2021/22

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserer Weiterbildungsbroschüre: Die jährliche Publikation gibt Ihnen einen kompakten Überblick über alle Seminare und Termine aus insgesamt zehn Fachbereichen. Bedingt durch die Corona-Pandemie verschiebt sich die Veröffentlichung der neuen Auflage auf Ende 2020 und hat erstmals eine Laufzeit von insgesamt zwei Jahren. Mit Seminarterminen für 2021 und 2022 ist Ihre Weiterbildung lange im Voraus planbar. Über 70 Lehrgänge aus den Bereichen Management und Recht, Betoninstandhaltung und Abdichtung, Kanalbau und Kanalinstandhaltung, Brandschutz, Nachhaltiges Bauen, Umwelttechnik und Arbeitssicherheit, Dach und Fassade, Digitales Bauen sowie Meisterschulen und Polierlehrgänge unterstützen die Teilnehmenden auf ihrem Karriereweg. Alle Seminare und aktuellen Termine ab Sommer 2020 finden Sie HIER. Präsentieren Sie sich bei Ihren Kunden durch eine Anzeige Mit einer jährlichen Druckauflage von 10.500 Exemplaren ist das BZB-Weiterbildungsprogramm ein starker Werbeträger. Anzeigenkunden erhalten inklusive zu jeder gebuchten Anzeige einen einmaligen „Sponsored Post“ im monatlichen Newsletter (9.000 Abonnenten) gratis dazu. So kommt die Werbebotschaft ohne Streuverluste und mit hoher Wirksamkeit gleich auf zwei Wegen zur Zielgruppe – klassisch gedruckt sowie online. Profitieren Sie von diesem Kombi-Paket und buchen Sie eine Anzeige in unserer bewährten Weiterbildungsbroschüre. Alle Details auf einen Blick: Druckauflage: 10.500 Exemplare Längere Laufzeit: 2021 + 2022 (24 Monate) Diese Formate stehen Ihnen zur Auswahl: 1/1 Seite – 895,00 € (zzgl. MwSt.) 1/2 Seite – 695,00 € (zzgl. MwSt.) Sichern Sie sich Ihren Rabatt in Höhe von 50,00 €, wenn Sie bis zum 14.08.2020 eine Anzeige schalten. Anzeigenschluss ist am 31.08.2020. Informationen zu den Formaten finden Sie in den Mediadaten. Bei Fragen und Anzeigenbuchung hilft Frau Grünendahl gerne weiter unter 02151 5155-30 und akademie@bzb.de. Foto © Morsa Images / iStock

Querbeet

Webtalk – Gestaltungsgrundlagen

Unabhängig von der Branche, Tätigkeit oder Ihrem Corporate Design gibt es einige Gestaltungsgrundlagen, die Allgemeingültigkeit besitzen und die ich Ihnen in drei Schritten vorstellen möchte. Im Übrigen lassen sich diese Schritte auf alles Gestalterische anwenden, nicht nur auf Websites. 1. Text 2. Relevanz 3. Klarheit Dabei geht es darum, den Kern Ihrer Website zu definieren und zu gestalten, unabhängig von der äußeren Form, die sie später annehmen wird. Sozusagen das Skelett, um das der Rest geformt wird. Schritt 1: Text Das Wichtigste vorweg: Nutzer lesen nicht. Ob sie nun zu faul, zu ungeduldig sind, keine Lust oder Zeit haben – Jeder Nutzer hat seine eigenen Gründe. Es bleibt nur eines gemeinsam: Sie lesen im Schnitt realistisch 20 % Ihres Inhalts bei normal langen Seiten. Bei Seiten mit unter 100 Wörtern wird etwa die Hälfte gelesen. Dies bedeutet, dass Ihre Besucher auf den ersten Blick alle Informationen bekommen müssen, nach denen sie suchen. Der Inhalt muss also leicht lesbar und verständlich sein. Eine gute Regel hierbei ist: Schreiben Sie Texte natürlich. Texte, mit denen Sie nicht zufrieden sind, wird wohl auch Ihr Besucher nicht mögen. Wenn Sie einmal nicht sicher sind welchen Ausdruck sie benutzen sollen, so ist Google Trends eine gute Anlaufstelle für bevorzugte Termini Begriffe. Für welche Bezeichnung Sie sich letztlich entscheiden, wichtig dabei ist die Konsistenz. Nutzen Sie für den gleichen Sachverhalt immer den gleichen Begriff. Bennen Sie nicht einen Button „weiter“ und einen anderen „vorwärts“. Mit anderen Worten: Vermeiden Sie alles, was Verwirrung schaffen kann. Schritt 2: Relevanz Sie kennen das: Sie sitzen in einem Meeting und fragen: Was brauchen wir? Die Antwort ist Alles. Aber was ist damit gemeint? Alles klingt erst einmal verlockend. Es schadet uns letztendlich aber mehr, als es uns nützt. Die Aufmerksamkeit unserer Nutzer ist kostbar und vor allem begrenzt. Alles Visuelle verkompliziert die Ansicht, erschwert unter Umständen die Nutzung und steigert damit die Ungeduld des Users. Erreicht diese kognitive Belastung das Limit des Nutzers, verlässt dieser zumeist frustriert die Seite. Einen guten Einstieg in die Thematik bietet dieser Satz: „Perfektion ist erreicht, wenn nichts mehr zum Wegnehmen vorhanden ist.“ Antoine de Saint-Exapéry (original in englisch) Der Fokus liegt auf dem „Wegnehmen“, nicht Hinzufügen. Das ist der entscheidende Punkt hierbei. Wie wir zuvor gelernt haben, liest unser Nutzer wenig, entsprechend sollten wir ihm auch wirklich nur das zeigen, was er für seine jetzige Situation braucht, um die nächste Aktion auszuführen. Unser bester Freund hierbei ist der Weißraum. Da vermutlich nicht jeder den Begriff bisher gehört hat: Weißraum ist allgemeinhin der „negative Raum“ zwischen Inhalten – also die Zwischenräume und Abstände zwischen Elementen. Anders als der Name vermuten lässt, muss dieser nichts zwangsweise weiß sein. Eine gute Richtlinie hierbei ist: lieber zehn aufgeräumte Seiten als eine überfrachtete. Schritt 3: Klarheit Moment mal, ist Klarheit nicht das Gleiche wie Relevanz? Nein ist es nicht. Im Gegensatz zur Relevanz, bei der wir alles entfernen was nicht unbedingt notwendig ist, sorgen wir in diesem Schritt dafür, dass die übrigen Informationen leicht verständlich sind. Nur weil man alles Überflüssige gestrichen hat, heißt das nicht, dass der Rest automatisch gut nutzbar ist. Klarheit bedeutet in diesem Fall, dass wir nicht nur inhaltlich alles Überflüssige streichen, sondern uns auch auf eine bestimmte Nachricht oder Ziel fokussieren. Das heißt, dass wir auch mögliche Handlungen auf das Nötigste reduzieren. Was bringt ein klarer Inhalt mit 42 unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten? Um dieses zu gewährleisten stehen uns visuelle Richtlinien wie Farben, Formen, Schriftformate, Icons etc. zur Verfügung. Auch hier ist es essenziell, Konsistenz zu bewahren, wodurch Vertrauen aufgebaut wird. Wir fügen also teilweise wieder Dinge hinzu, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Ein Praxis-Tipp hierbei ist: Gestalten Sie Bedienung, Abläufe und Hinweise so, wie Sie diese selbst gerne hätten, wenn sie täglich damit arbeiten würden. Ein weiterer Tipp: Bauen Sie nichts, was den Nutzer verwirrt oder falsche Informationen vermittelt. Ein extremes Beispiel: einen Button mit der Information „speichern“, der stattdessen das Formular löscht. Wenn Sie sich an diese drei einfachen Schritte halten, werden Sie unabhängig von Form und Design Ihren Nutzern Vergnügen mit Ihrer Gestaltung bereiten. Letztlich ist es das Ziel, Erfahrungen zu schaffen, welche gerne genutzt werden. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, bei dem es sich dann um Form und Design drehen wird. Sie können mir weiterhin gerne Fragen und Anregungen zu Themen an die E-Mail-Adresse webtalk@dheinke.de zusenden. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Projekte

Erster bundesweiter Digitaltag 2020: Wir waren mit dabei!

Am 19. Juni 2020 fand in Deutschland der erste Digitaltag 2020 statt. Mit zahlreichen Aktionen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen der Digitalisierung wurde an diesem Tag der digitale Wandel mit allen Beteiligten, angefangen vom Handwerker bis hin zu Schülern, aktiv gestaltet. Ob beruflich oder privat: Die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem täglichen Leben ein. Jeder muss daher in die Lage versetzt werden, sich sicher, souverän selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der Digitaltag 2020 war eine gute Plattform, diese Ziele umzusetzen. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk war mit Themenangeboten in Form von Videokonferenzen und LiveStreams auf Instagram präsent, um seiner Zielgruppe aktiv Hilfestellung und Informationen zu geben. Sei es zum Thema „Einführung in Prozesse“, „Das papierlose Büro – Wie den Einstieg meistern?“ oder die Vorstellung der interessanten und vielfältigen Berufe im Bauhandwerk. Es war für jeden etwas dabei und die virtuellen Veranstaltungen waren gut besucht. Der Digitaltag bot eine schöne Möglichkeit, einen Auszug aus dem breiten Angebot im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk zu präsentieren. Wir haben aber noch mehr zu bieten: egal ob kostenfreie Qualifizierungen, Handwerker-Sprechstunden oder aktuelle Tipps und Tricks. HIER finden Sie unser umfangreiches Angebot. Vielleicht ist etwas für Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Foto © Sergey Nivens - stock.adobe.com

Projekte

EU-Projekt SIBIM: Online-Kurs BIM-Grundlagen und die Herausforderungen für das Baugewerbe

In dem EU Projekt „ Step into BIM - Digitising VET“ (SIBIM) entwickeln die Projektpartner aus sechs Ländern einen Einführungskurs in die BIM-Methode für Fachkräfte auf der Baustelle. Building Information Modeling ist eine Methode zur digitalen Erfassung aller Lebensphasen eines Gebäudes von der Planung, Bewirtschaftung und Renovierung bis hin zum Abbruch. Die zahlreichen Vorteile der BIM-Methode werden im Online-Kurs vorgestellt. In insgesamt drei Lektionen erhalten die Lernenden einen Grundlagenkurs zum Building Information Modeling, der auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen für das Baugewerbe eingeht und diese in Bezug zum vorgestellten European Green Deal und die damit in Kürze eintretenden verbindlichen Richtlinien der EU-Wirtschaft für eine nachhaltige Zukunft behandelt. Diese Beschlüsse betreffen auch das Bauwesen und treiben die Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft im Bausektor weiter voran. Der Online-Selbstlernkurs wird die BIM-Methode und ihre Vorteile u.a. auch hinsichtlich der Aspekte der Nachhaltigkeit, des Gesundheits- und Arbeitsschutzes, der Materialbeschaffung und -verwaltung sowie der Gebäudeautomation vorstellen. Auszubildende, Fachkräfte und weitere interessierte Lernende können anhand von drei Lektionen mit Fallstudien, Übungen und Video-Clips grundlegende Kompetenzen für diese Themen im Bezug zur BIM-Methode erhalten. Die Fertigstellung des Kurses ist für Ende 2021 geplant. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © Roman Didkivskyi - Getty Images/Canva

Ausbildung

Ausbilden lohnt sich - Jetzt mit Prämie

Ausbilden lohnt sich - und ist wichtiger denn je. Qualifizierte Fachkräfte sind im Baugewerbe nach wie vor gefragt und benötigt. Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ setzt hier an, damit auch während der Corona-Pandemie Ausbildungsplätze erhalten bleiben und neue entstehen: Prämien sollen Anreize schaffen und kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe finanziell entlasten. Prämien für neue Ausbildungsverträge Die berufliche Zukunft junger Menschen soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund oder Auftragsausbildung erhalten. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. Mit Ausnahme der Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung sollen die Maßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) administriert werden. Anträge auf Förderung sind bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen. Weitere Informationen gibt es hier (Bundesregierung) und hier (IHK Mittlerer Niederrhein). Quellen: Bundesregierung / ZDB Foto © bildlove - stock.adobe.com

Projekte

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Kostenfreie Qualifizierungen

Sie haben nicht die Möglichkeit, vor Ort an einer unserer Schulungen teilzunehmen? Wir haben für Sie unser kostenfreies Angebot um digitale und web-gestützte Formate ausgeweitet. So können Sie sich stressfrei digital qualifizieren! Steigen Sie ein in die digitale Welt Ganz unterschiedliche Formate bieten Ihnen vielfältige Möglichkeiten. Mittels interaktiver Präsentationen erhalten Sie Grundlagenwissen zu ausgewählten Themen. Dies in Wort, Bild und Ton. Sie bestimmen Ihr eigenes Tempo bei der Erarbeitung von Inhalten, können jederzeit pausieren und problemlos wieder einsteigen. So können Sie Ihre Lernphasen individuell gestalten. Wollen Sie tiefer in das Thema einsteigen, so stehen Ihnen unsere Webseminare zur Verfügung. Hier können Sie Ihr Wissen aktiv durch Übungen erweitern und lernen im Learning by Doing, wie es in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden kann. Hierfür benötigen Sie lediglich einen PC oder Laptop/Tablet und einem Headset (Lautsprecher und Mikrofon). Dokumentenmanagementsysteme | Teil 1: Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Organisatorische und rechtliche Voraussetzungen für die Einführung einer Dokumentenmanagement-Software. 13.07.2020 | 11:00–13:00 Uhr | Anmeldung 10.08.2020 | 15:00–17:00 Uhr | Anmeldung Dokumentenmanagementsysteme | Teil 2: Hard- & Softwarelösungen Inhalte: Ansätze für die eigene Anforderungsformulierung, Vorbereitung und Kontaktaufnahme mit Softwareherstellern. 14.07.2020 | 13:00–15:00 Uhr | Anmeldung 11.08.2020 | 15:00–17:00 Uhr | Anmeldung Natürlich haben wir noch mehr für Sie: Schauen Sie auf unserer Webseite vorbei. Wer wir sind und was unsere Partner aus den anderen Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk machen, erfahren Sie hier! Foto © Monoar Rahman/Pexels   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

NETconVET: Erfolgreicher Abschluss

Am 29. Februar 2020 endete das europäische Projekt „Network for future innovation of major competences in vocational education and training in construction“. Es wurde durch die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung mit 87 von möglichen 100 Punkten bewertet. Informationen zum Projekt finden Sie HIER. Die zentralen Ergebnisse liegen in Form von kurzen Berichten vor, die in diesem Projekt zum Austausch von Erfahrungen erarbeitet wurden. Die Hauptaugenmerke lagen auf: 1. BIM, 2. Arbeitsplatzbasiertem Lehren und Lernen, 3. Digitalisierung sowie 4. Karrierewege in der Berufsbildung der Bauwirtschaft. Die Partner aus Spanien, Litauen, den Niederlanden, Finnland, Polen und Belgien (2) stellten die Rollen von Unternehmen, Trägern der bauwirtschaftlichen Erstausbildung sowie der Weiterbildung zusammen. Außerdem sammelten sie bestehende Curricula, Inhalte und Methoden zu den o.g. vier Punkten und analysierten die Rolle der bauwirtschaftlichen Berufsbildungszentren in diesem Zusammenhang. Die Berichte stehen in englischer Sprache hier bereit: Rolle von Unternehmen Rolle in der Erstausbildung Rolle in der Weiterbildung Curricula, Inhalte, Methoden Rolle von Berufsbildungszentren Ihr Ansprechpartner: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © Denys Rudyi - stock.adobe.com

Querbeet

WebTalk – das kleine Web 1x1

In der letzten Ausgabe behandelten wir die Sichtbarkeit im Internet, diesmal geht es um die verschiedenen Möglichkeiten und Anbieter für die Erstellung Ihrer eigenen Website. Eines vorweg: Um für Sie die passende Option zu finden, ist es wichtig, dass Sie realistisch sind. Ein typischer Wunsch von Kunden ist es oftmals, dass sie die Website selbst bearbeiten können. In der Realität haben Unternehmer in der Regel zu wenig Zeit dafür. Da entsprechendes Fachwissen erforderlich ist, übergeben sie es letztlich an Dritte. Entsprechend ist es wichtig, dass Sie sich genau im Klaren darüber sind, was Sie benötigen, was Sie selbst leisten können und was Sie abgeben wollen. Mit diesen Informationen finden Sie sich dann in einer der drei folgenden Kategorien wieder. Die Ausgangslage Grundsätzlich lässt sich jedes Website-Projekt in mindestens eine von drei Kategorien zuordnen: Selbstbaukasten/-Shop Selbstverwaltung CMS / Shop Individuelle Lösungen Schauen wir uns einmal für alle drei Varianten die Vor- und Nachteile an. Website-Baukästen Schnell-Überblick: Eignet sich vor allem für Präsentationswebsites von Unternehmen/Privatpersonen und deren Dienstleistungen / Produkten. Vorteile Auch als Laie zumeist gut verständlich Wenig CSS/HTML Kenntnisse notwendig Keine manuellen Updates nötig Vorlagen zumeist von Haus aus mobil-optimiert Page-Optimierung* von Seiten des Anbieters Nachteile Individuelle Designs nur mit Programmierkenntnissen möglich Sehr eingeschränkte Möglichkeiten der Page-Optimierung* Vergleichsweise teuer im Unterhalt *Unter Page-Optimierung versteht man u.a. die Optimierung in den Bereichen Leistung, Barrierefreiheit, SEO sowie Umsetzungsempfehlungen. Website-Baukästen sind etwas Magisches. Man klickt sich durch einige Vorlagen, fügt Texte und Bilder hinzu und hat eine ganz ansehnliche Website! Es war noch nie einfacher :-) Die Einschränkungen beginnen, wenn man mehr Funktionen integrieren möchte, als das Baukasten-Prinzip hergibt. So ermöglicht der Baukasten, dass auch Laien sich eine Website erstellen können, allerdings mit limitierten Funktionalitäten. Solange Sie mit den gebotenen Möglichkeiten auskommen, kein/wenig Budget für professionelle Dienstleister haben oder es selbst machen wollen, ist das aber der ideale Start-Punkt, um Ihre Website umzusetzen. Praxis-Tipp: Planen Sie genau alle Funktionen, die Ihre Website haben soll und schauen Sie, ob dies mit dem Anbieter Ihrer Wahl möglich ist, bevor Sie starten oder Verträge abschließen. Normalerweise sind alle Bedien- und Feature-Funktionen auch in den kostenlosen Varianten verfügbar. Nehmen Sie dabei nichts als selbstverständlich hin. Beispiel: Mehrsprachige Seiten oder tiefer verschachtelte Menüs lassen schon über 50% der Anbieter durchfallen. Beispiel-Anbieter: Squarespace – Markführer, aus Entwickler- & Designsicht auch zu Recht. War lange Zeit nicht in Deutsch erhältlich, was sich nun geändert hat. Insgesamt allerdings teurer als andere Anbieter und relativ langsam im Page-Speed Test (Template abhängig) sowie ein für Laien komplizierter Editor. Jimdo (Zum Anbieter) – deutsches Unternehmen, mit sehr gutem Support und eingängigem Bedienkonzept. Meine klare Empfehlung für alle, die sich mit Baukästen auseinandersetzen möchten. Die Templates mögen auf den ersten Blick nicht so schick wie bei anderen Anbietern aussehen, sind dafür aber sehr solide und lassen sich gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Kostenorientierung Für persönliche Hilfe und/oder das Einrichten Ihrer Seite ohne Programmieraufwand rechnen Sie ab 400€. Für eine komplette Umsetzung inkl. Veränderung nach Ihren Wünschen können Sie ab 2.000€ rechnen. Selbstverwaltung CMS/Shopsystem Schnell-Überblick: Für Websites, die mehr können müssen als die reine Präsentation. Z.B. User-Logins, dynamische Seiteninhalte, Warenverkauf oder wenn mehrere Mitarbeiter die Website bedienen sollen. Vorteile Vergleichsweise günstig im Unterhalt individuelle Ideen und Umsetzungen möglich Komplette Freiheit Kontrolle über den Quellcode Kann sehr genau optimiert werden viele Plugins/Erweiterungen für zusätzliche Funktionen Nachteile Ohne Fachkenntnisse oft mühsam Plugins/Erweiterungen oft schlecht programmiert Einhaltung von Gesetzes-Richtlinien (z.B. DSVGO) obliegt einem selbst, schwierig gerade bei Einsatz von Fremd-Plugins Diese Kategorie bildet den Großteil aller Websites im Netz. Welches Content Management- oder Shop-System Sie letztlich verwenden, die Vor- und Nachteile sind überall recht gleich. Wie bei den Baukästen empfiehlt es sich hier ebenso, sich genau über die Funktionen vor Beginn Klarheit zu verschaffen und das Grundsystem anhand dessen auszuwählen. Gehen Sie dabei mit offenen Augen auf alle Möglichkeiten zu und bestehen sie nicht auf ein spezifisches CMS, Ihr Entwickler wird Sie da sicherlich gern zu beraten. (Falls Sie auf keinen Entwickler zurückgreifen können, gibt es durchaus Systemvergleiche, die für einen Marktüberblick dienen können. Ich empfehle Ihnen dabei allerdings mindestens zwei zu lesen, da diese je nach Autor stark voneinander abweichen können). Praxis-Tipp: Auf diese Variante zurückzugreifen kann lohnend sein, vor allem wenn Sie ohnehin planen, Ihre Seite fremd warten zu lassen. Oft lässt sich bei der Entwicklung auf typische Anwendungsfälle Rücksicht nehmen, wodurch sich die Bedienbarkeit vereinfachen oder effizient gestalten lässt. Allerdings rechnen Sie mit höherem Aufwand bei der Erst-Entwicklung Ihrer Seite, egal ob durch Sie selbst oder einen Fachdienstleister. Wenn Sie diesen nicht aufbringen können, empfehle ich, sich mit der ersten Kategorie auseinander zu setzen. Vieles, das die Mehrkosten bei einem CMS verursacht, ist in einem Baukasten von Haus aus vorkonfiguriert, was gerade im Low-Budget Bereich ~ 2.000/3.000€ einen großen Unterschied ausmachen kann. Beispiel-Anbieter: Für ein selbstverwaltetes System benötigen Sie zunächst einen Webspace, auf den Sie das System Ihrer Wahl installieren. Der Anbieter meines Vertrauens hierbei ist all-inkl. (Zum Anbieter) Ich bin selbst seit fast 20 Jahren dort Kunde, habe nie Probleme gehabt, immer kompetente zuverlässige Ansprechpartner und transparente Vertragsgestaltungen erlebt. Ebenfalls erwähnenswert ist die Firma Hetzner, diese richtet sich aber im Wesentlichen an professionelle Anwender. Kostenorientierung Gute Fach-Bücher: 40-80€ pro StückPersönliche Beratung u./o. Problemlösung auf Stundenbasis. Für eine Umsetzung nach Ihren Vorgaben können Sie mit 4.000€ Grundkosten rechnen. Individuelle Funktionen und Merkmale extra. Individuelle Lösungen Korrekt wäre an der Stelle Framework-Lösung zu sagen, da allerdings auch die anderen Kategorien letztlich auf Frameworks basieren, nehme ich lieber individuelle Lösungen als Begriff. Damit ist gemeint: Die Website auf ein Framework aufzubauen, welches sich für den geplanten Zweck am besten eignet. Diese Kategorie kommt z.B. dann zum Einsatz, wenn Sie eine Plattform aufbauen wollen, die nur mäßig bis gar nichts mit den Verwendungszwecken von CM Systemen zu tun hat, z.B. eine Auktions-, Vergleichs- oder Social Media-Plattform. Die Grundfunktionalitäten dieser Seiten sind so anders, dass die klassischen Vertreter von CMS und Shopsystemen nicht sinnvoll sind. Frameworks sind prinzipiell Baukästen für Entwickler, entsprechend lässt sich damit fast alles umsetzen, mit wenigen Unterschieden. Für welches man sich letztlich entscheidet, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die Sie am besten mit Ihrem Entwickler bei Bedarf durchgehen. Genereller Praxis-Tipp: Von Firmen-eigenen Lösungen (egal ob Framework oder CMS) würde ich Ihnen abraten. Bestehen Sie darauf, dass ein Open-Source-Projekt zu Grunde liegt, so dass die Weiterentwicklung und Pflege später auch unabhängig vom Ersteller durchgeführt werden kann und sie keine unnötigen Lizenzkosten zahlen müssen. Diese Projekte werden typischerweise von hunderttausenden Usern genutzt, getestet und überprüft, was sie wesentlich sicherer und stabiler macht. Ganz nebenbei stehen sie kostenfrei zur Verfügung. Kostenorientierung Die Grundkosten sind ähnlich wie bei CMS oder Shopsystemen, der Anteil von Eigenentwicklungen naturgemäß allerdings wesentlich höher. So können CMS- wie auch Framework-Lösungen auch sechsstellige Beträge kosten – alles nur eine Frage der gewünschten Features. Realistisch betrachtet liegen die meisten Präsentationsseiten aber im vierstelligen Bereich, Verkaufsseiten im fünfstelligen und Portale im sechsstelligen.   Bei Fragen, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an webtalk@dheinke.de. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Ausbildung

Rein in die Ausbildung: Berufsstart Bau

Ein Gewinn sowohl für Betriebe, als auch für Ausbildungssuchende: Das Pilotprojekt „Berufsstart Bau“. Seit 2013 bietet es die Gelegenheit, im Rahmen einer 6 – 12-monatigen Einstiegsqualifizierung einen Bauberuf bzw. den potenziellen Lehrling kennenzulernen. Im besten Fall mündet die Qualifizierung in einem Ausbildungsvertrag – ein Vorteil für beide Seiten, da sie sich bereits kennen. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit den BZB und startete nach einer zweiwöchigen Orientierungs- und Erprobungshase im Februar 2020. Acht Teilnehmer erproben dabei verschiedene Gewerke: vom Mauern, über Straßenbau und Fliesenlegen bis zu Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierung. Mit guter Bilanz: Bereits nach wenigen Monaten erhielt die Hälfte der Teilnehmenden eine Ausbildungszusage mit Start zum 1. August 2020. Neben der Praxis in den Baufirmen findet in regelmäßigem Wechsel überbetriebliche Qualifizierung mit Stütz- und Förderunterricht, Sprachkursen und sozialpädagogischer Betreuung in den BZB statt. Corona-bedingt musste ein „Lernblock“ ausfallen, doch nun wird erneut überbetriebliche Unterweisung durchgeführt. Auch während der Corona-Schließung standen die BZB sowohl den Betrieben als auch den Teilnehmenden beratend zur Seite. Denn die Nachwuchsgewinnung ist und bleibt ein wichtiges Thema. Foto © goodluz/shutterstock

Projekte

ICONS: Vor-Analyse zur Entwicklung einer BIM-App

Im Rahmen des EU-Projektes ICONS (Innovation in Construction Sites) führten die Projektpartner aus dem Vereinigten Königreich, Italien, Deutschland, Slowenien und Spanien eine Recherche durch. Diese veranschaulicht wie BIM – Building Information Modeling – in den jeweiligen Ländern genutzt wird, welche Berufsgruppen BIM nutzen und an wen sich ein BIM-Training hauptsächlich richtet. Diese Recherche soll als Grundlage für die Entwicklung einer BIM-App genutzt werden. Diese richtet sich, anders als bei den meisten Kursen und BIM-Anwendungen, nicht an Personen auf der Planungsebene, sondern an die ausführenden Fachkräfte auf der Baustelle. Informationen, die mit BIM-Technologien entwickelt wurden, sollen mithilfe der App gelesen und praktisch umgesetzt werden können. Vereinigtes Königreich Die notwendigen Maßnahmen erschweren den Fortschritt bei den zeitlich begrenzten Projekten, die einem bestimmten Zeitplan folgen. Zugleich ergeben sich Chancen für die Weiterentwicklung und Nutzung digitaler Kommunikationswege, die eine weitere Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und Bearbeitung der Projekte ermöglichen. Im Vereinigten Königreich wird BIM bereits von 81 % der großen Unternehmen für gewerbliche und öffentliche Projekte genutzt. Bei mittleren Unternehmen beträgt der Anteil 80 % und bei kleinen 56 % (National BIM-Report 2019 NBS). Seit April 2016 gilt das BIM Level 2 als Voraussetzung für alle staatlichen Bauprojekte. Die Stufe 2 umfasst die Entwicklung von Gebäudeinformationen in einer kollaborativen 3D-Umgebung mit angehängten Daten, die jedoch in separaten Fachmodellen erstellt werden. Die meisten Fortbildungen und Seminare richten sich an das Fachpersonal der Städteverwaltungen und werden an Universitäten als Zusatzmodule unterrichtet. Auch in der Berufsbildung werden Kurse z.B. von Berufsgenossenschaften angeboten. Italien Auch in Italien ist BIM für größere Projekte verpflichtend. Mit einem seit 2019 geltenden Mehrjahresplan müssen z.B. im Jahr 2020 alle komplexen Bauprojekte mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro mit BIM realisiert werden. Im Jahr 2021 wird dies alle komplexen Arbeiten mit einem Volumen von über 15 Millionen Euro betreffen. In Italien wird BIM von Mitarbeitern aus der Architektur, dem Ingenieurwesen und Design verwendet. Die angebotenen Grundlagenkurse, die Aufbaukurse zur Erstellung und Export von BIM-Daten sowie das Kursangebot zum BIM-Spezialisten oder BIM-Manager richten sich ebenfalls nur an die Mitarbeiter aus der Bauprojektplanung. Deutschland In Deutschland ergab die Befragung von 302 Mitarbeitenden aus Planung und Verarbeitung, dass 28 % der befragten Firmen mit BIM arbeiten (BIM-Monitor 2019 BauInfoConsult). Im Jahr 2015 beschloss eine neugebildete Reformkommission des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur den Bau von Pilotprojekten unter Einbeziehung der BIM-Methode. Seit Mitte 2017 wurden mit einem 3-Stufen-Plan Verkehrsinfrastrukturprojekte mit BIM umgesetzt. Ab 2020 sollen alle neu geplanten Projekte im Verkehrsinfrastrukturbau dem Vorbild dieses Plans folgen (Stufenplan Digitales Planen und Bauen). Zur Unterstützung wurden vom VDI Richtlinien entwickelt (VDI 2552), die ein einheitliches Verständnis der Begriffe, Abläufe und strukturierenden Bestimmungen schaffen sollen. Die Berufsgruppen, die im Bereich BIM geschult werden, sind Mitarbeiter im Bereich der Bauplanung und dem Management, Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik sowie Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Die angebotenen Weiterbildungen umfassen Grundlagenschulungen, Qualifikationen zum BIM-Koordinator oder -Manager sowie Kenntnisse zur BIM-Gesetzgebung. Auch praktische Seminare werden angeboten. In den BZB bietet das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk drei BIM-Webseminare sowie die Qualifizierung: „BIM – Eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke“ an. Slowenien In Slowenien ist der Einsatz von BIM nicht gesetzlich vorgeschrieben. Bauprojekte in der Verkehrsinfrastruktur werden mit der BIM-Methode umgesetzt. Beispielhaft dafür sind der Neubau der zweiten Tunnelröhre des Karawankentunnels (Grenztunnel zwischen Österreich und Slowenien) und der Ausbau des Schienenweges zwischen Maribor und Sentilj zu nennen. Im Hochbau kann beispielhaft der Bau des Eles Beričevo Technology Center genannt werden. Der Einsatz von BIM wird hauptsächlich von großen Unternehmen durchgeführt. Der Erwerb von BIM-Software stellt für kleine Unternehmen ein finanzielles Hindernis dar. Ende 2019 versuchte die Slowenische Architektenkammer (ZAPS) dieser Herausforderung mit dem Kauf von tausenden BIM-Softwarelizenzen für ihre Mitglieder entgegenzuwirken. In Slowenien wird BIM hauptsächlich im Bereich Design und Supervision eingesetzt. In einigen Aus- und Weiterbildungszentren wird BIM für EQF 4-5 angeboten. Spanien In der spanischen Region Katalonien ist die Planung von Bauprojekten mit BIM seit März 2019 gesetzlich geregelt: Alle öffentlichen Projekte und damit 5.548 Millionen aktuell ausgeführter Projekte sowie 221.000 Projekte in der Angebotsphase werden mit der BIM-Methode realisiert. Auch bei öffentlichen Ausschreibungen des Ministeriums für Verkehr, Mobilität und Stadtentwicklung (MITMA) wird der Einsatz von BIM gefordert. Die meisten BIM-Kurse werden an Universitäten und von Privatunternehmen in Kooperation mit Hochschulen angeboten und richten sich an Ingenieurinnen/Ingenieure und Architektinnen/Architekten. In Aus- und Weiterbildungszentren wird BIM mit dem Schwerpunkt Management und Praxis in Lehrpläne eingebaut. Die Recherche der Projektpartner der fünf Staaten ergibt, dass BIM in einigen EU-Ländern oder regional bereits gesetzlich verpflichtend ist. Im Bereich des Verkehrsinfrastrukturbaus legen immer mehr Pilotprojekte den Grundstein für die Einführung einer möglichen zukünftigen Norm. BIM-Kurse richten sich hauptsächlich an Architektinnen/Architekten, Designer/innen und Ingenieurinnen/Ingenieure. Die Digitalisierung im Baugewerbe schreitet voran und erfordert ein Grundverständnis im Bereich BIM sowie Kenntnisse, BIM-Daten lesen und umsetzen zu können. Das ICONS Projekt wird Fachkräfte im Bauwesen mit der Entwicklung einer App dabei unterstützen, sich kostenfrei und zeitlich flexibel auf die Anforderungen im Bereich BIM vorzubereiten. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert. Projektpartner: Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), Bildungszentren des Baugewerbes (Deutschland), Gospodarska Zbornica Slovenije - GZS (Slowenien), Westdeutscher Handwerkskammertag (Deutschland), Coventry University (UK), Fundación Laboral de la Construcción – FLC (Spanien), Universitat de Valencia (Spanien) Fragen zum Projekt beantworten Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © Francesco Scatena - Getty Images/Canva

Projekte

Kostenfreie Webseminare: Jetzt teilnehmen!

Wer mehr zum Thema Organisation der Betriebsabläufe erfahren möchte, muss den gewohnten Schreibtisch nicht mehr verlassen: Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bietet nun auch kostenfreie Webseminare an. Zusätzlich zu den Vorträgen unterstützen interaktive Präsentationen den Lernprozess, um das Gelernte anwendungsorientiert in die Praxis umzusetzen. Die nächsten Online-Schulungen zu den folgenden Themen finden im Mai und Juni statt (Termine auf der Website): BIM in drei Themenbereichen: Grundlagen, Umgang mit BIM-Modellen und digitale, einfache und kostenfreie Werkzeuge Wie die Digitalisierung im Bauunternehmen meistern? | Veränderungsmanagement: Schritte und Elemente auf dem Weg zur eigenen Digitalisierungsstrategie Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren: Transparente Arbeitsabläufe und die Visualisierung der Aufgaben sind das A und O auf dem Weg zum Einsatz neuer Technologien Dokumentenmanagement – Wie den Einstieg meistern? Was benötige ich an Hard- & Software um das Dokumentenmanagement zu digitalisieren? Baudokumentation – Wie den Einstieg meistern? Was benötige ich an Hard- & Software um die Baudokumentation effizient und einfach zu organisieren? Nutzen Sie unsere Website und schauen Sie sich die aktuellen Webseminar-Angebote an. Sie können sich dort auch direkt anmelden. So haben Sie einen Platz sicher! Auch die anderen Schaufenster im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bieten Webseminare und Schulungen an, die für die Bau- und Ausbaugewerke von Interesse sind. Beispielsweise zum Thema Datenschutz und Datensicherheit. Online-Veranstaltungen aller Schaufenster finden Sie hier: handwerkdigital.de/Online-Angebote Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, nutzen Sie gern unseren Service unter KDH@bzb.de. Wir kümmern uns! Foto © bongkarn thanyakij von Pexels   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Weiterbildung

Meisterschule: Prüfungen im Sommer und Herbst

Die Teilnehmenden der vorbereitenden Meisterkurse kommen unter Berücksichtigung besonderer Hygienemaßnahmen seit dem 06. Mai wieder zu uns in die BZB. Auf die geforderten Auflagen reagierten wir unter anderem mit größeren Seminarräumen, um auch während des Unterrichts den Mindestabstand einhalten zu können. Des Weiteren wurden umfangreiche Hygienemaßnahmen getroffen, um allen Beteiligten den größtmöglichen Schutz zu bieten. Trotz der besonderen Situation ist es uns gelungen, die ursprünglich angedachten Prüfungstermine zu halten. Dies war nur unter besonderen Anstrengungen realisierbar und daher geht ein besonderer Dank an dieser Stelle an alle Referenten und Teilnehmenden, die sich vorbildlich verhalten und auch zusätzliche Unterrichtstermine wahrnehmen. Die Meister-Prüfungen der Fliesenleger*innen finden ab dem 22. Juni 2020 statt, gefolgt von den Maurer*innen sowie geprüften Polieren im September. Wir wünschen allen Prüflingen viel Erfolg! Foto © Billion Photos/shutterstock

Weiterbildung

Weiterbildung: Präsenzseminare finden statt

Die BZB öffneten im Mai unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln ihre Pforten an den Standorten Krefeld und Wesel für Seminare. Für viele entfallene Lehrgänge gibt es bereits Ersatztermine. Auch das reguläre Angebot aus den Fachbereichen Management und Recht, Betoninstandhaltung, Kanalbau, Brandschutz, Nachhaltiges Bauen und Umwelttechnik sowie vorbereitende Meisterkurse finden wieder statt. Die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer*innen und Dozierenden steht dabei an erster Stelle: So ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Fluren und während der Pausen verpflichtend. An den Einzeltischen in den Seminarräumen, die mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander stehen, darf die Schutzmaske abgenommen werden. Neben regelmäßigem Desinfizieren wird außerdem auf die Abstandsregeln und Hygieneetikette hingewiesen. Die Teilnahme am Lehrgang soll zudem so planbar und unkompliziert wie möglich sein: Etwa drei Wochen vor Lehrgangsbeginn erhalten die Teilnehmenden eine feste Zu- oder Absage für den Termin. Bis dahin ist eine Abmeldung problemlos und ohne Kostenaufwand möglich. Im Juni finden diese Seminare statt – viele bereits mit Durchführungsgarantie: SPCC-Düsenführerschein 03.06. - 04.06.2020 im BZB Wesel Weiterbildung für Sachkundige Planer (SKP) 08.06. - 09.06.2020 im ABZ Augsburg Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau nach aktuellem Stand der Technik 16.06.2020 im BZB Krefeld Integrierter Lehrgang für ASI-Arbeiten 16.06. - 18.06.2020 im BZB Krefeld Nachträge bzw. Mehrvergütungsansprüche erfolgreich geltend machen 23.06.2020 im BZB Krefeld Arbeiten in kontaminierten Bereichen – Sachkunde nach DGUV 101-004, Anlage 6 A 23.06. - 26.06.2020 im BZB Wesel Fortbildungslehrgang zum Erhalt der Sachkunde für die Zustands- und Funktionsprüfung privater Abwasserleitungen 25.06. - 26.06.2020 im BZB Krefeld SIVV-Weiterbildung 04.06. - 05.06.2020 und 25.06. - 26.06.2020 im BZB Krefeld Sanierung von Gebäudeschadstoffen – Sachkunde nach DGUV 101-004, Anlage 6 B 30.06. - 01.07.2020 im BZB Krefeld Eine Übersicht aller Seminare gibt es HIER. Bei Fragen steht Ihnen das Team der Akademie jederzeit zur Verfügung. Foto © Iakov Filimonov - stock.adobe.com

Ausbildung

„Wir sind sicher, dass wir ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleisten“

Ausbildung in Zeiten von Corona: In den kommenden Wochen und Monaten muss jeder Einzelne mit dem „neuen Corona-Alltag“ zurechtkommen. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. waren mit der Frage konfrontiert, wie sich Aus- und Weiterbildung unter den neuen Bedingungen durchführen lässt und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um Hygiene- und Infektionsschutzstandards einzuhalten. Denn die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher*innen und Mitarbeitenden steht an erster Stelle. Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen, gibt einen Überblick über die Maßnahmen und die Herausforderungen. Herr Crone, welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sind in den BZB Zentren im Rahmen der Ausbildung und pädagogischen Maßnahmen implementiert? Crone: Wir haben uns bereits früh mit den bekannten und über die verschiedenen Fachstellen veröffentlichten Hinweisen und Maßgaben auseinandergesetzt. So wurden die vom RKI, von Kultusministerien für Schulen und von der BauBG benannten Empfehlungen in unsere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingearbeitet und in die Tat umgesetzt. Natürlich stehen die mittlerweile sehr ausführlich kommunizierten Regeln im Fokus: Abstand halten, Kontakte vermeiden, Hygieneetiketten einhalten. Daraus entwickelten und setzten wir ein Sicherheits- und Hygienekonzept um. Beispielsweise teilten wir in unseren Werkhallen die Arbeitsbereiche für die Lehrlinge unter Berücksichtigung der Abstandregeln detailliert ein. Um allen Lehrlingen die Teilnahme anbieten zu können, erstellten wir in einigen Werkhallen sogar zwei Meter hohe Schutzwände zwischen den Arbeitsbereichen. Reichte dieses nicht aus, wurde auf weitere Hallenkapazitäten ausgewichen oder Gruppen auf Standorte aufgeteilt. So haben wir nun die Zimmererlehrlinge auf Krefeld und Düsseldorf verteilt. Generell sind durch Zugangs- und Pausenregelungen Begegnungen zwischen den Teilnehmer*innen im Haus auf ein geringmögliches Maß reduziert. Hinweis-, Gebots- und Verbotsschilder hängen an den relevanten Stellen, um einfach aber deutlich an die Vorgaben zu erinnern. Alle Ausbilder und Mitarbeiter*innen der BZB Zentren wurden im Vorfeld der Wiederaufnahme des Betriebs in das Sicherheits- und Hygienekonzept eingewiesen und mit entsprechender persönlicher Schutzausrüstung wie Mund-Nase-Bedeckung, Gesichtsvisieren und Handschuhen ausgestattet. Wir sind sicher, dass wir ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleisten. Um für die erste Zeit ganz sicher zu gehen, gibt es außerhalb der festen und zugewiesenen Arbeitsbereiche eine Masken-Tragepflicht für alle in den BZB. Besondere Vorsicht lassen wir beim Sicherheits- und Hygienekonzept für die Unterbringung der Lehrlinge im BZB-eigenen Internat in Krefeld walten. Neben den bereits benannten kommen weitergehende Maßnahmen, wie regelmäßiges Desinfizieren und der Bau von Schutzwänden, hier zum Einsatz. Ich bin mir sicher, dass wir auch hier das Bestmögliche realisieren. Alles in allem wurde uns im Abgleich mit Informationen durch den Zentralverband des Handwerks und der für uns zuständigen Berufsgenossenschaft unser Sicherheits- und Hygienekonzept vollumfänglich bestätigt. Und besonderes Lob haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdient, die mit viel Engagement an der Umsetzung der Sicherheitsregeln mitgearbeitet haben und nun u.a. als Ausbilder in erster Reihe die Lehrlinge in den Werkhallen unterweisen. Ohne dieses große Engagement und die Ideen wären wir nicht so schnell wieder betriebsbereit gewesen! Was waren die größten Herausforderungen bei der Umsetzung des Konzeptes? Crone: Alle mitzunehmen, damit sie verstehen, warum welche Maßnahme wichtig ist. Aktuell muss man immer wieder erinnern, dass die Corona-Pandemie nicht vorbei ist und die guten und positiven Entwicklungen in Deutschland gerade den sehr guten Präventionsmaßnahmen des „shut downs“ geschuldet sind. Wenn es zu „locker“ wird, erhöht sich das Rückfallrisiko. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir uns sehr gut aufgestellt haben. Wichtig ist bei allem, dass das Bewusstsein für eine Sicherheitskultur erzeugt wird. Wir müssen alle mitnehmen, die Regeln erklären, Fragen und Anregungen aufnehmen und dann gemeinsam befolgen. Und immer wieder nachjustieren, motivieren und erinnern, damit die Anweisungen auch noch nach mehreren Tagen und Wochen eingehalten werden. Wie nehmen die Teilnehmenden die Maßnahmen an? Wie gut funktioniert ein „Ausbildungs-Alltag“ im Einklang mit den Sicherheitsvorkehrungen? Crone: Es funktionierte von Anfang an sehr gut. Hilfreich war die Präsenz der Corona-Regeln durch den „shut down“ in den Medien, im Internet, im Fernsehen und im Radio. Daher kamen alle sensibilisiert in die BZB Zentren, so dass die Tragepflicht der Mund-Nase-Bedeckung, das Abstandhalten und auch das regelmäßige Händewaschen nicht zu Widerwillen oder Erstaunen führten. Dennoch ist es wichtig, weiter aufmerksam zu sein und der nachlassenden Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen entgegenzuwirken. Immer wieder die Teilnehmer*innen daran erinnern, dass es wichtig ist, die Regeln zu befolgen, um einen Infektionsfall zu vermeiden. Denn was wäre die Folge für die Lehrlinge? Dass ihnen notwendige fachliche Kompetenzen und Fähigkeiten nicht mehr vermittelt werden können bis hin zur Nichtteilnahme an der Abschlussprüfung im Sommer 2020. An dieser Stelle bedanke ich mich auch bei den Ausbildungsbetrieben, die uns mit viel Verständnis begegnen und ihren Lehrling auch trotz kurzfristig geänderter Zeitpläne zur ÜLU in die BZB schicken. Dieses Verständnis und die weiterhin hohe Akzeptanz für die Lehrlingsunterweisung sind für uns sehr wichtig. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © ThirtyPlus/shutterstock; BZB

Projekte

Handwerker Sprechstunden | Steigen Sie mit uns ein!

Die Digitalisierung hat in diesen Wochen an Fahrt aufgenommen. Verpassen Sie nicht den Zug, sondern steigen Sie mit uns ein! Wie? Nehmen Sie an einer unserer Themensprechstunden teil: Dialog | Digitales Aufmaß | 16.06.2020 | 17:00–17:45 Uhr | Anmeldung Dialog | Digitale Zeiterfassung | 30.06.2020 | 17:00–17:45 Uhr | Anmeldung Des Weiteren stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat auch zu allen anderen Fragen zur Verfügung. Wie? Da gibt es zwei Wege: Wir sind telefonisch oder auch per Mail für Sie erreichbar. Schreiben Sie uns eine Mail an KDH@bzb.de oder rufen Sie uns unter 02151 5155 88 an. Für ein Gespräch vor 8 Uhr und nach 17 Uhr schicken Sie uns Ihren Wunschtermin bitte per E-Mail an KDH@bzb.de mit dem Betreff Termin Handwerker-Sprechstunde. Und ganz wichtig, vergessen Sie bitte nicht Ihre Kontaktdaten. Gern melden wir uns bei Ihnen zurück. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen. Noch ein paar Tipps Qualifizierungen aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk finden Sie hier. Weitere Qualifizierungen aus anderen Mittelstand 4.0-Zentren finden Sie hier. Eine schnelle Orientierungshilfe für Fragen rund um das Corona-Virus und den Betriebsalltag von Handwerkern und Handwerkerinnen gibt die aktuelle Themen- und Informationsübersicht des ZDH. Foto © Polonio Video/stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Ausbildung: Aktualisierte Zeitpläne für 2020 und 2021

Seit Mai dürfen die BZB unter Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen erneut überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) durchführen. Einen Start machte das 3. Lehrjahr der Dachdecker*innen, gefolgt von der Stufenausbildung Bau – denn die Gesellenanwärter*innen bereiten sich derzeit intensiv auf ihre Prüfungen vor. Nach einem positiven Beginn der ÜLU unter Beachtung aller notwendigen Sicherheitsregularien ging die Planung für alle Gewerke weiter. So wird unter anderem die ausgefallene Lehrlingsunterweisung des 1. Ausbildungsjahres (Stufenausbildung Bau und Trockenbau) von Juli bis September nachgeholt. Die Unterweisung der Holz- und Bautenschützer*innen findet im Juni und Juli statt. Ebenfalls werden Straßenwärter-Lehrgänge nachgeholt, Bauzeichner*innen-Praktika laufen bereits weiter. Unverändert setzen sich zudem die Dachdecker*innen-Kurse fort. Der aktualisierte Gesamt-Zeitplan 2019/2020 steht HIER zum Download bereit. Den aktualisierten Zeitplan 2020/2021 (Stufenausbildung Bau) gibt es HIER. HIER geht es zu den Zeitplänen für Dachdecker*innen (unter Wichtige Infos). Den aktualisierten Zeitplan 2020/2021 für Bauzeicher-Praktika gibt es HIER. Für alle Zeitpläne gilt: Änderungen vorbehalten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Projekte

EU-Projekt Blueprint auf LinkedIn

Im Projekt „Contruction Blueprint“ sind die BZB einer von 24 (!) Projektpartnern. In der inhaltlichen Arbeit auf deutscher Seite stimmen sie sich mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie dem Berufsförderungswerk der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen, die auch aktive Projektpartner sind, ab. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines neuen strategischen europäischen Ansatzes, der eine bessere Abstimmung notwendiger Qualifikationen und Kompetenzen von Beschäftigten und zukünftigen fachlichen Anforderungen der Bauunternehmen hervorbringt. Diese Blaupause wird durch den Ansatz einer sogenannten „Sektoralen Kompetenzstrategie“ mit Leben gefüllt. Sie bringt Ergebnisse und Erfahrungen aus bereits absolvierten Initiativen unter einem ganzheitlichen Blickwinkel zusammen. Dabei spielen politische, wirtschaftliche, soziale, technologische, rechtliche und ökologische Faktoren die zentralen Rollen. Aus dieser Betrachtung heraus werden u.a. neue Kompetenzprofile und Bildungsangebote hervorgehen. Folgen Sie den Entwicklungen im Projekt und tauschen Sie sich mit anderen Interessierten aus. Dies funktioniert optimal über die Netzwerk-Plattform LinkedIn, wenn Sie der Gruppe „Construction Blueprint“ beitreten. Zurzeit sind dort bereits etwa 100 Berufsbildungsfachleute aus europäischen Ländern aktiv. Ihre Ansprechpartner: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © Africa Studio/shutterstock

Querbeet

WebTalk: Online-Präsenz in der Krise

Die Corona-Krise ist in aller Munde und betrifft jeden auf unterschiedliche Art und Weise. Alle Bürger sind zum „Physical Distancing“ aufgerufen, das zwar die persönlichen Begegnungen einschränkt, die digitale Kommunikation und die Nutzung von sozialen Netzwerken jedoch umso mehr fördert. Plattformen wie Facebook, Xing, Instagram oder Pinterest florieren, da viele Menschen auch in ihrer Freizeit verstärkt nach Inspirationen, Informationen und Tipps für „ihr nächstes Projekt“ suchen. Wie können Sie als Unternehmen die Lage sinnvoll für sich nutzen? Für die Darstellung und Präsentation Ihres Betriebes im Web können sich Vorteile ergeben. Webmaster Daniel Heinke stellt Ihnen einige (kostenfreie) Tools vor. Ihre Sichtbarkeit im Web Das beste Angebot, die schönste Präsentation oder das meisterhafteste Handwerk bringt nichts, wenn es niemand findet. Um das Ganze einmal in Zahlen zu fassen: 96 % aller Smartphone-Nutzer verlassen sich auf ihr Smartphone bei der Suche nach Informationen. Sie nutzen Suchmaschinen doppelt so häufig wie andere Online- und Offlinequellen. Dazu kommt, dass die Online-Suche nicht nur die am häufigsten genutzte, sondern bei 87 % auch die erste Informationsquelle ist. Das setzt sich beim Kaufverhalten fort: 70 % der Nutzer, die in einem Geschäft einkaufen, informierten sich zuvor per Smartphone über das Produkt. Bei langfristigen Projekten ist dieses Verhalten noch deutlicher: Mittlerweile informieren sich 68 % der Nutzer auch über Dinge, die sie erst zu späteren Zeitpunkt benötigen. (Stand 2016, Quelle: thinkwithgoogle) Klickverhalten in Suchmaschinen Rund 60 % aller Nutzer klicken auf den ersten Eintrag in den Suchergebnissen, nur noch 15 % auf den zweiten und etwa 0,17 % auf den ersten Eintrag auf Seite 2. Im Umkehrschluss bedeutet dies, wenn Sie erst auf Seite 3, 4, 5 oder 10 zu finden sind, ist ein Klick auf Ihre Website ebenso wahrscheinlich, wie dass Sie zum Mars fliegen. :-) Anm.: Die Prozentsätze in den unterschiedlichen Positionen variieren leicht je nach Land und demographischen Merkmalen. (Stand 2015, Quelle: Sistrix) Nimmt man diese beiden Analysen zur Hand, stellt sich heraus, dass fast alle Nutzer im Netz suchen und – fast alle auf Ergebnisse der ersten Seite klicken. Für uns bedeutet dies, dass wir auf Seite 1 präsent sein müssen, um gefunden zu werden – Wie stellen wir das an? 1. Google My Business – die erste Anlaufstelle für jedes Unternehmen Google My Business ist sozusagen Ihre hinterlegte Visitenkarte bei Google. Sie wird im Zusammenhang mit Suchanfragen passend oder direkt zu Ihrem Unternehmen seitlich angezeigt. Es gibt Nutzern direkte Informationen über Öffnungs- und Geschäftszeiten, Adresse, Telefon- und E-Mail-Kontaktdaten sowie einen Link zu Ihrer Website zusammen mit einigen Fotos und Kundenrezensionen (sofern vorhanden). Zudem wird Ihre Firmenadresse automatisch über Google Maps verortet. Die Einrichtung dauert im Regelfall keine Stunde und ist kostenfrei. Zur Einrichtung können Sie diesen Link nutzen. Oder einfach Google My Business bei Google eingeben. 2. Netzwerk-Plattformen / Social Media Wenn Google My Business Ihre Visitenkarte im Web ist, so sind Ihre Social Media-Kanäle mit Flyern in einer Auslage bei relevanten Geschäften vergleichbar. Der Vorteil von sozialen Plattformen ist, dass diese die entsprechende Reichweite, Nutzerzahlen, Kapital und Teams haben, um bei Suchmaschinen sehr hoch im Ranking zu sein und somit meistens auf der ersten Seite der Suchergebnisse auftauchen – also genau da, wo die Nutzer sich aufhalten und klicken. Wenn wir mit unserer eigenen Website nicht auf Seite 1 sind, so können wir hierdrüber für Auffindbarkeit sorgen. Allerdings müssen Sie auf die Relevanz achten. So wie Sie keinen Flyer mitnehmen, der Ihnen nicht zusagt, so verlassen Sie auch eine Seite in einem Netzwerk schnell wieder, wenn es nicht das ist, was sie suchen. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig zu wissen, welche Zielgruppen die Plattformen ansprechen. Also die Inhalte der Plattform und Nutzergruppen, die diese benutzen, zu kennen. Zahlen und Daten: Rund 90 % der Bevölkerung in Deutschland nutzt das Internet, die überwiegende Mehrheit sogar täglich. Die Grafik zeigt die Nutzung verteilt auf die verschiedenen Apps und Plattformen. Wenn Sie sich für die genaue Aufschlüsselung von Altersgruppen und Geschlechtern interessieren, empfehle ich Ihnen, sich die Studien genauer anzusehen. (Stand 2018/2019 Quelle: ARD/ZDF – Onlinestudien zur Medialer Internetnutzung) WhatsApp Die wohl meistgenutzte App weltweit bietet zwar kein Profil in dem Sinne, funktioniert trotzdem hervorragend als Kommunikationskanal zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Beispielsweise können Sie den Support und Anfragen über WhatsApp Business anbieten. Ebenso nicht zu unterschätzen ist die Sharing-Reichweite von WhatsApp. Wenn ein Nutzer Inhalte teilen will, passiert das zum größten Teil über WhatsApp, sei es in Gruppen oder Einzelkontakten. Prüfen Sie daher, ob Ihre Inhalte bei der Sharing-Funktion entsprechend richtig dargestellt werden. YouTube Die Anlaufstelle für Videos. Sie verstehen eine Anleitung nicht oder wollen schnell nachschauen, welcher Draht bei der Deckenlampe wofür steht? YouTube ist dann die richtige Plattform. Ein Kanal mit guten Tutorials (Anleitungen/Hilfestellungen), Erklärvideos, Produktpräsentationen etc. kann Ihre Reichweite enorm erhöhen. Allerdings, so hoch die Nutzerzahlen sind, so hoch ist auch der Konkurrenzkampf auf YouTube. Tendenziell zählt Qualität über Quantität. Facebook Bei Jüngeren mittlerweile nicht mehr die beliebteste Plattform, kann Facebook dennoch als eine Art zweite Homepage für B2C Unternehmen dienen, mit direktem Kommunikations-Kanal zu den Nutzern. Events, aktuelle Projekte und Angebote, Pressemitteilungen sowie die Pflege von Kundenkontakten sind hier gut aufgehoben. Instagram „Das YouTube für Bilder“, vor allem bei jüngeren Nutzern sehr beliebt. Wenn Sie eine sehr visuelle Marke / Tätigkeit haben, kann dieser Kanal interessant für Sie sein. Ebenso wenn Sie mit jungen Menschen, z.B. für die Suche nach Auszubildenden, in Kontakt treten wollen. Grundsätzlich gilt auch hier Qualität vor Quantität. Pinterest Wenn Instagram das „YouTube für Bilder“ ist, so ist Pinterest das „Google der Bilder“. Die Nutzergruppe ist überwiegend weiblich, die Nutzung ähnlich der Google Bildersuche. Gerne genutzt, um schriftliche Do It Yourself-Tutorials zu suchen, Inspirationen für verschiedene Themen oder ganz allgemein Ideen zu finden. Es unterscheidet sich zu Instagram zum einen in den Nutzern, zum anderen in der Art der Inhalte. Werden bei Instagram z.B. oft emotionale Dinge, Momentaufnahmen von Orten und Tätigkeiten gepostet, stellt Pinterest mehr fertige Objekte/Produkte dar. Snapchat, TikTok Zwar sind die beiden Apps verschieden, zu Grunde liegen beiden allerdings Videos und vornehmlich sehr junge Nutzer (bei TikTok noch wesentlich mehr als bei Snapchat). Um hier erfolgreich zu sein, heißt es vor allem kreativ zu sein. Sei es bei eigenen Inhalten oder Werbeanzeigen. Twitch Livestreaming-Plattform vor allem für Gamer mit einer vornehmlich jüngeren und männlichen Zielgruppe. Werbung ist im Video-Format oder als Sponsoring verschiedener Streamer möglich. Bei großen Live-Events, wie E-Sports Weltmeisterschaften, können mehrere Millionen Zuschauer gleichzeitig angesprochen werden. Xing, LinkedIn Social-Media Plattformen vergleichbar mit Facebook, allerdings für den B2B Sektor. Xing fokussiert sich vor allem auf den DACH-Raum, während LinkedIn international die Anlaufstelle Nr. 1 für Business-Netzwerke ist. Twitter Kurznachrichtendienst oder auch Microblogging-Dienst, der sich z.B. ideal für Status-Nachrichten eignet. Also Updates zu bestimmten Ereignissen. Haben Sie eine aktuelle Neuigkeit über Ihren Betrieb? Twitter ist die erste Anlaufstelle, neben der Veröffentlichung auf Ihrer Website. Firmen nutzen Twitter häufig dafür, um auf unvorhergesehene Krisen oder Zwischenfälle hinzuweisen, z.B. Server-Ausfälle, Wasserschäden, welche die gesamte Inhouse-IT lahmlegte, etc. Ebenso dient Twitter als Plattform, um Spannung für neue Kampagnen oder größere Ankündigungen zu verbreiten. So kann man Twitter nutzen, um neue Geräte und/oder neue Dienstleitungen anzukündigen, noch nicht veröffentlichte Produkte zu „leaken“ oder Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Reddit In der Studie nicht berücksichtigt, meiner Meinung nach aber erwähnungswert ist Reddit. Es ist mit über einer halben Milliarde Nutzungen pro Monat die 6. meist genutzte App der Welt, in Deutschland allerdings mit lediglich 5 % des Traffic-Aufkommens noch relativ unbekannt – Tendenz stark steigend. Was ist Reddit? Reddit ist ein community-basierter Aggregator für Inhalte. Stellen Sie sich Reddit als das größte Forum der Welt mit unzählbar vielen Unterforen für alle nur erdenklichen Themen – so genannte Subreddits – vor. Und hier liegt auch das Potential von Reddit. Sie brauchen ein Forum, um sich mit Ihren Nutzern auszutauschen? Reddit. Sie suchen spezifische Zielgruppen? Reddit. Dadurch, dass es zu jedem Thema Subreddits gibt und jeder solche erstellen kann, lässt sich Reddit zum einen wie ein Forum für die eigene Kommunikation nutzen. Zum anderen kann man Anzeigen an die eigenen Zielkunden schalten bzw. in Kontakt mit diesen treten – im Übrigen sind Anzeigen im Vergleich z.B. zu Facebook aktuell noch sehr günstig (das wird sich aber tendenziell mit wachsendem Interesse ändern). Für welche Kanäle und Plattformen Sie sich auch entscheiden, das Ziel bleibt, im Web gefunden zu werden und mit den Kunden sowie Interessenten zu interagieren. Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht zwangsläufig auf allen Plattformen präsent sind, sondern auf denen, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Die Pflege jedes zusätzlichen Kanals ist auch hoher Zeitaufwand, der zu berücksichtigen ist. Die Vorteile liegen dennoch auf der Hand: Gefällt einem Besucher Ihrer Kanäle Ihr Inhalt, so klickt er wahrscheinlich auf den Link zu Ihrer Website, da er sich für Ihre Produkte/Dienstleistungen interessiert, er ruft Sie an oder schreibt Ihnen eine E-Mail. So steigern Sie Ihre Chance, trotz möglicher hinterer Platzierungen in den Suchmaschinen, Nutzer auf Ihre Website zu bringen und damit potenzielle neue Kunden anzusprechen. 3. Online-Anzeigen Die dritte Möglichkeit, im Web gefunden zu werden, sind Online-Werbeanzeigen. Ob nun auf Google selbst, auf Zielgruppen-relevanten Websites in Text- oder Bannerform oder in den oben dargestellten Apps und Plattformen. Der Vorteil von Anzeigen ist, dass sie bei der Erstellung und Pflege wenig Zeit beanspruchen. Der Nachteil ist, dass sie Geld kosten und Vorbereitung benötigen, um relevant zu sein. Online-Werbeanzeigen und deren Vorbereitung behandeln wir in einem späteren Artikel noch ausführlich. Hier sei nur erwähnt, dass diese je nach Produkt/Dienstleitung und Qualität der Kampagne ab dem ersten Monat rentabel sein können. Ausblick In diesem Artikel ging es darum, wie Ihr Unternehmen durch den Einsatz größtenteils kostenfreier Tools und Plattformen im Web gefunden werden kann. Im nächsten Beitrag stelle ich Ihnen das kleine Website-1x1 vor: Hosts, Anbieter von Do It Yourself-Baukästen, verschiedene CMS-Systeme sowie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Optionen. Bleiben Sie gesund! Bei Fragen, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an webtalk@dheinke.de. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Ausbildung

Info an Betriebe: Umstellung der ÜLU-Zeitpläne

Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen von Vorstand und Geschäftsführung teilen wir Ihnen mit, dass die ursprünglichen und lange veröffentlichten Zeitpläne ihre Gültigkeit verloren haben. Daher haben wir diese zu Beginn der CORONA – Pandemie sofort deaktiviert. Als Basis dafür galt der Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) vom 15.03.2020. Damit einhergehend gab es ein generelles „Durchführungsverbot" für sämtliche Aktivitäten außerschulischer Bildungsanbieter, also auch für die BZB bis zum 03.05.2020. Am 28. April wurde dann befristet bis 03.05.2020 eine Ausnahmegenehmigung zur Durchführung von überbetrieblichen Lehrgängen in der Form erteilt, dass die Lehrgänge unter verschärften Hygienebedingungen stattfinden dürfen, sofern noch in diesem Jahr die Abschlussprüfungen stattfinden und die Lehrgänge hierfür relevant sind. Im Zuge dessen haben wir mit der Handwerkskammer Düsseldorf zunächst die neuen Prüfungstermine für die Facharbeiter- und Gesellenprüfungen festgelegt. Erst danach war es uns möglich, die Blöcke für das 2. und 3. Ausbildungsjahr festzulegen. Da wir davon ausgehen, dass der „letzte“ ÜLU-Block zur Prüfungsvorbereitung besonders wichtig ist und vor allem im Interesse der Auszubildenden ist, mussten wir kurzfristig die Pläne ändern. Aufgrund der äußerst kurzen Vorbereitungszeit und nicht vorhersehbarer Entwicklungen im Rahmen offizieller Erlasse und Verordnungen war es uns schlicht nicht möglich, im Vorfeld alle Betriebe und Verbände zu beteiligen, so dass wir auf Basis eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses die Änderungen kurzfristig umgesetzt haben. Uns ist natürlich bewusst, dass die kurzfristige Änderung Ihre betrieblichen Einsatzplanungen der Auszubildenden oftmals stark behindert, wir hier allerding im Sinne der Auszubildenden so verfahren mussten, um noch „ÜLU-Blöcke“ zur Prüfungsvorbereitung umzusetzen. Es war uns leider nicht eher möglich, dies mit den Ausbildungsbetrieben im Vorfeld abzustimmen, da wir de facto selbst keinerlei Planungssicherheit oder Vorbereitungszeit hatten und die rechtliche Basis nicht vorhanden bzw. absehbar war. Wir hoffen dennoch auf Ihr Verständnis, Ihre Kooperationsbereitschaft und versuchen alles, die Auszubildenden bestmöglich unter den erschwerten Hygienebedingungen zu unterweisen. Auch wir wissen erst seit dem 02.05.2020, dass wir ab dem 04.05.2020 wieder unsere Einrichtungen öffnen dürfen. Diese Situation ist auch für uns nicht einfach, dennoch sind wir davon überzeugt, im Sinne der Auszubildenden das Bestmögliche im Hinblick auf die Prüfungen zu erreichen. Die aktuellen Zeitpläne finden sie HIER bzw. im Reiter Ausbildung unter dem jeweiligen Gewerk. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung und bitten nochmals um Nachsicht und Verständnis für die sehr kurzfristigen Einladungen. Mit freundlichen Grüßen Thomas Murauer BZB-Geschäftsführer

Querbeet

UPDATE: BZB öffnen schrittweise für Lehrgänge

Der aktuellste Erlass in Verbindung mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales erlaubt unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen ab dem 04.05.2020. Somit öffnen auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. eingeschränkt für Lehrgänge und Seminare, vorerst bis zum 10.05.2020. Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung beginnt ab dem 04.05.2020 für Dachdecker*innen des 3. Ausbildungsjahres am Standort Wesel, gefolgt von der Stufenausbildung Bau ab dem 11.05.2020 an allen drei BZB-Standorten – vorausgesetzt einer Verlängerung der derzeitigen, offiziellen Beschlüsse. Ebenso ist eine Öffnung des Internats / Gästehauses am BZB-Krefeld ab dem 11.05.2020 in Planung. Der vorläufige Zeitplan der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Bereich Ausbildung für Mai und Juni ist HIER einsehbar. Im Bereich der Weiterbildung finden die vorbereitenden Meisterkurse und die Lehrgänge für den Werkpolier / geprüften Polier planmäßig statt. Einen Überblick über alle weiteren Lehrgänge und Seminare finden Sie HIER. Bei der Wiederaufnahme des Lehrgangsangebots steht die Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln an erster Stelle. Um die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen einzuhalten, entwickelten die BZB einen umfassenden Hygieneplan, der regelmäßige Desinfektionen, Abstandsmarkierungen, eine Maskenpflicht sowie Hygiene-Unterweisungen von Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen beinhaltet. Wir arbeiten daran, Ihnen zeitnah unser vollständiges Angebot zur Verfügung zu stellen. Dies gilt auch für den Bereich der pädagogischen Maßnahmen. Bitte kontaktieren Sie für weitere Informationen die Ihnen bekannten Ansprechpartner*innen. Wir freuen uns darauf, Sie erneut in unseren Zentren begrüßen zu dürfen. Foto © Pranch/shutterstock

Querbeet

„Die Menschen gehen in dieser schwierigen Zeit besser miteinander um“

Die „Corona-Krise“ ist eine große Herausforderung für alle. Auch Betriebe müssen sich auf die aktuelle Lage einstellen und teilweise umdenken. Wir sprachen mit Frank Novender, Geschäftsführer von Isoliertechnik Fritz Hartmann Nachf. GmbH, über die derzeitige Situation. Die insgesamt 48 Mitarbeiter*innen des Unternehmens aus Mönchengladbach, darunter 6 Auszubildende, befassen sich schwerpunktmäßig mit Wärme-, Kälte- und Schallisolierung sowie dem vorbeugenden baulichen Brandschutz. BZB: Herr Novender, wie ist derzeit die Lage auf Ihren Baustellen? Hat sich der Alltag sehr verändert? Gibt es Änderungen in Ihrer Auftragslage? Frank Novender: Im gesamten Segment des öffentlichen sowie privaten Hochbaus haben wir keine Baustellenstilllegungen. Im Bereich der Industrie, wie z.B. bei den Herstellern von Herzklappen, in Laboren sowie auch bei Lebensmittelproduzenten, ist es deutlich kritischer. Diese Kunden, mit festem Betriebssitz, achten sehr auf ihre eigenen Mitarbeiter*innen sowie die Möglichkeit einer Infektion durch betriebsfremde Dritte. Aufgrund dessen gab es für unser Unternehmen vier Arbeitsniederlegungen. Bei einer Anzahl von mehr als 100 Aufträgen im Klein- und Großsegment hat dies glücklicherweise bis heute keinerlei Auswirkungen auf uns. Die allgemeine Auftragslage ist nach wie vor als gut zu bezeichnen und neben dieser nicht zu unterschätzenden Pandemie COVID 19 haben wir meines Erachtens, hier auch in Rücksprache mit einigen Mitarbeitern, tatsächlich etwas Positives feststellen können: Die Menschen gehen in dieser für alle schwierigen Zeit besser miteinander um und im Unternehmen ist ein neuer Teamgeist entstanden. Man ist näher zusammengerückt – und damit ist natürlich nicht die Abstandsregel gemeint! BZB: Wie klappt die Umsetzung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen auf den Baustellen? Frank Novender: Wir haben als Unternehmen bereits sehr früh agiert und sind natürlich auch in Bezug auf die Pflichterfüllung und Aufsichtspflicht des Unternehmens gegenüber den Arbeitnehmern an die Berufsgenossenschaft der BG Bau herangetreten. Diese hat uns in allen Belangen sehr gut begleitet. Durch Brandbriefe an alle Mitarbeiter*innen haben wir so sämtliche Vorkehrungen getroffen bzw. umgesetzt. Hierbei haben digitale Hilfsmittel, welche wir schon seit langem nutzen, ihre absoluten Vorteile. Zeitnah lassen sich Informationen und Betriebsanweisungen transportieren und die schnelle Umsetzung ist spürbar. Mittlerweile sind wir beim 14. COVID-Brandbrief, der ausschließlich dem Schutz des eigenen Personals sowie den Kolleginnen und Kollegen auf den Baustellen dient. Es ist selbstredend, dass wir Desinfektions- und Schutzmittel zur Verfügung stellen. Ebenso simulierten wir alle möglichen Situationen, die unser Unternehmen treffen könnten, darunter beispielsweise die Bereiche Lieferketten, Erlass von Quarantäne oder Betriebsstillstand. Heute nach mehr als sechs Wochen Pandemie können wir mit Fug und Recht sagen, dass wir alles richtig gemacht haben. Aus der anfänglichen Angst um die Sicherung der Arbeitsplätze und um das Unternehmen wurde gesunder Respekt. Die Handlungsmöglichkeiten durch unsere Simulationen im eigenen Unternehmen waren zukunftsorientiert und richtig, auch wenn wir diese nach heutigem Kenntnisstand nicht benötigen. BZB: Die Corona-Krise ist eine Herausforderung für die Gesamtwirtschaft. Sehen Sie, insbesondere für Ihr Unternehmen, dennoch auch neue Chancen? Frank Novender: Als ein Unternehmen mit einer mehr als 90- jährigen Tradition sind wir sind bestens ausgerichtet. Sollte man Potenzial für Neuerungen sehen, stellt sich die begründete Frage, warum man diese erst jetzt in dieser schwierigen Zeit sieht. Eine Neuausrichtung oder Änderung der firmeninternen Prozesse oder Ähnlichem sollte dann erfolgen, wenn man Muße und Zeit hat. Es ist kaum vorstellbar, dass die heutigen von der Pandemie verursachten Alltagssorgen Neuausrichtungen oder Änderungen zulassen. Das Hauptaugenmerk sollte nun für jeden Unternehmer drauf gerichtet sein, sein „Schiff“ durch ruhiges Fahrwasser zu navigieren, um das Ziel möglichst schadenfrei zu erreichen, nicht mehr und auch nicht weniger! Aber dies bleibt ja letztendlich jedem selbst überlassen. BZB: Wie werden Ihre Auszubildenden derzeit sinnvoll eingesetzt? Frank Novender: Die Berufsschule unterrichtet interaktiv und die Auszubildenden sind zwecks Lehrmaßnahmen dafür selbstverständlich freigestellt. Es erfolgt sogar eine Kontrolle der Lehrorgane zur Teilnahme, also auch dies ist gut durchdacht und fördert so die Erreichung des Lehrziels. Der Entfall des Lehrplans im Berufsbildungszentrum ist mehr als nachvollziehbar, hier werden inhaltliche und praktische Stoffe nachgeholt und auch die Möglichkeit der betriebsinternen Schulung besteht. Von unserer Seite bestehen diesbezüglich keinerlei Bedenken. Das System ist gut und durchdacht aufgestellt. BZB: Haben Sie Tipps für andere Baubetriebe? Frank Novender: Es kann keine Tipps oder gar Ratschläge in diesem Sinne geben, denn hinter jedem guten Unternehmen steht mindestens ein guter Unternehmer mit seinem bestenfalls tollen Personal. Einige Merkmale sollte sich aber jeder Unternehmer zu Herzen nehmen: ein stets gutes Miteinander verbunden mit hohem sozialen Denken, unternehmerisch frühzeitig agieren und nicht reagieren, eine gesunde Kapitaldecke durch Bildung von Rücklagen, denn dies lässt einen ruhigen Schlaf zu. Bleiben sie alle gesund! Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Christian Lagerek/shutterstock; Frank Novender/copyright by birds-view