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Impulse für die Berufswahl

Baubetriebe und Jugendliche nutzen die zahlreichen und vielfältigen Präsenz­angebote der Ausbildungsberatung der „Passgenauen Besetzung“.

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Virtuelle Realität (VR) auch in der Berufsbildung auf dem Vormarsch

Ob Sicherheitstraining, die Erkundung von Berufen oder die sichere Verarbeitung von Natursteinen – der virtuellen Realität sind keine Grenzen gesetzt.

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Weiterbildung zur Betoninstandhaltung in abwassertechnischen Anlagen

Erhalten Sie technisches Fachwissen, um zu Fragen rund um das Thema fundiert Stellung nehmen zu können.

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Herausforderungen für den Betonbau – ob Neubau oder Instandhaltung

Neue Regelwerke, Rohstoffengpässe, Nachhaltigkeit - Erfahren Sie mehr über die aktuellen Herausforderungen und eine nachhaltige Zukunft.

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Digitalisierung im Glaserbetrieb | Digitaltag 2022

Erleben Sie am 3. Digitaltag (24. Juni 2022) einen virtuellen Rundgang in der Glaserei Durchsichtig. Hierzu lädt das Schaufenster Krefeld im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk ein.

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Construction Blueprint: Endorsement Event in Berlin

Der Workshop der deutschen Projekt­partner beschäftigte sich u.a. mit vorhandenen und benötigten Kompetenzen für die bevorstehenden Herausforderungen.

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IT-Unternehmerin oder IT-Unternehmer gesucht

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos bei IT2match und vernetzen Sie sich mit Handwerksbetrieben und Softwaresuchenden.

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Ausbildung

Impulse für die Berufswahl

In den letzten Wochen war in der Region viel los rund um das Thema Ausbildungsberatung. Täglich war das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ unterwegs, um den Baubetrieben sowie den jungen Leuten Hilfestellung zum Thema „Ausbildung im Bauhandwerk“ zu geben. Dabei sind zwei große Bereiche immer wieder zentrales Thema in den Gesprächen. Die Verunsicherung der jungen Menschen, wie es nach dem Schulabschluss weiter gehen kann und der sich immer stärker abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Baubetrieben. Bei beiden Punkten hilft die „Passgenaue Besetzung“ beharrlich und effektiv. Einerseits werden junge Leute rund um das Thema Ausbildung informiert und gleichzeitig sensibilisiert, dass dieser Weg oft sehr erfolgreich sein kann. Gleichzeitig können den Betrieben, die auf der Suche nach Mitarbeitenden sind, junge Bewerber*innen vorgeschlagen werden, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Viele Veranstaltungen, Gespräche und Aktionen sind nötig, um das Zahnrad „Ausbildung“ am Laufen zu halten. Ob auf Berufsorientierungsmessen wie zum Beispiel in Hilden und Langenfeld, bei Besuchen in Schulen, auf Stadtteilfesten oder sonstigen Aktionen. Überall wird Werbung für die Handwerksausbildung gemacht - und überall wird das Thema positiv aufgenommen. Unterstützt wird das Team der „Passgenauen Besetzung“ bei diesen Aktionen von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen können. Unsere gemeinsame Arbeit zeigt: Information und Präsenz vor Ort unter Einbindung der jungen Azubis und deren Ausbildungsfirmen steigert die Wertschätzung einer Handwerksausbildung. Baubetriebe, die Fachkräfte suchen und junge Leute, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, können uns ansprechen: Wir helfen gerne. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke der Veranstaltungen:

Projekte

Virtuelle Realität (VR) auch in der Berufsbildung auf dem Vormarsch

In den letzten Jahren ist Virtual Reality (VR) in wissenschaftlichen bzw. universitären Kontexten gang und gäbe geworden. Mittlerweile setzt sich VR aber auch im Produktions- und Verarbeitungsbereich mehr und mehr durch. Nicht zuletzt damit zieht VR auch in die Bildung sowie die berufliche Bildung ein. Anzeichen dafür sind u.a. die Themen, mit denen sich ERASMUS+ Projekte befassen, sei es dort in der allgemeinen, aber eben auch in der beruflichen Bildung. Eigentlich ist die Anwendung recht simpel: es werden in der Regel eine VR-Brille sowie so genannte Controller benötigt, sowie (natürlich) geeignete Software-Anwendungen. Dann bedarf es noch etwas Übung mit den Steuergeräten (-> Controller) und schon ist man mittendrin in der VR. Die BZB lernen aktuell innerhalb von drei Projekten VR als kommende unterstützende (nicht ersetzende!) Methode in der Berufsbildung kennen und für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft nutzbar zu machen. NanoSafe: virtuelle Anwendung zur sicheren Verarbeitung von Natursteinen in Zusammenhang mit Nanooberflächen SafeCRobot: virtuelles Sicherheitstraining beim Umgang mit Baumaschinen VR4VET: virtuelle Erkundung von Berufen Zu allen drei Projekten finden Sie auf unserer Projektseite Kurzbeschreibungen und weitere Informationen. Fragen zu den Projekten beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © toxicoz/stock.adobe.com

Weiterbildung

Weiterbildung zur Betoninstandhaltung in abwassertechnischen Anlagen

Bei der Ausführung von Instandhaltungsvorhaben zum Schutz und bei der Instandhaltung von Betonflächen in Kläranlagen und abwassertechnischen Anlagen warten viele spezielle Anforderungen sowohl auf den Planer als auch auf den Ausführenden und den Bauherren. Unser Lehrgang „Instandhaltung von Betonbauteilen in abwassertechnischen Anlagen“, für den unser fachlicher Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich (BauIngenieurSozietät Sasse & Fiebrich) ein renommiertes Referentenfeld zusammengestellt hat, vermittelt Ihnen das dafür notwendige Wissen. Der Lehrgang richtet sich an alle an der Instandhaltung von Beton­bauwerken in abwassertechnischen Anlagen beteiligten Personen - sowohl aus der Planung, aus der Vergabe, als auch aus der Ausführung. Der erste Tag startet mit Herrn Dr. Fiebrich, der Ihnen die Grundlagen zu Abwasserbauwerken, wie Aufbau, Funktion, Exposition und Schadenserscheinungsformen, näherbringen wird. Anschließend übernimmt Herr Steege (Steege Schaverständigenbüro, Bergheim) mit den Grundlagen der Betonkorrosion bei Abwasserbauwerken. Den Abschluss bildet ein weiterer Vortrag von Herrn Dr. Fiebrich zur Ermittlung und Beurteilung des Ist-Zustandes und der materialtechnischen Bestandsanalyse. Am zweiten Tag wird das Thema aus drei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die Sicht der ausführenden Unternehmen wird Herr Bepple (GQ Quadflieg) vertreten. Unter anderem werden die Themen Prüfpflichten des Bieters, Beschaffen der Leistungsnachweise vom Bauproduktenhersteller und die Besonderheiten bei der Ausführung besprochen. Herr Prof. Auberg (WISSBAU) wird die Seite des Planers vertreten. Thema wird die Instandsetzungsplanung bzw. die Instandhaltungsplanung, sowie die Zustandsprognose für die erreichbare Restnutzungsdauer sein. Des Weiteren wird er Vergabeempfehlungen geben. Herr Zohlen (Niersverband) wird den Lehrgang abschließen und aus Sicht der Bauherren über die Vergabe von Instandhaltungen, die Besonderheiten der Ausführung (Teil-/Vollbetrieb) und die Instandhaltung berichten. Der Link führt Sie direkt zum Lehrgang mit allen weiteren Informationen zu Schwerpunkten und zu unseren Referenten. Die Anmeldung können Sie direkt online erledigen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Termin: 21.06. + 22.06.2022 Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Sebastian Grauten. Foto © view7 - Fotolia

Weiterbildung

Herausforderungen für den Betonbau – ob Neubau oder Instandhaltung

Die BZB beschäftigen sich seit über 40 Jahren mit dem Thema Bauen. Das Thema Beton spielte dabei schon immer eine große Rolle. Seit etwas über 30 Jahren bieten wir neben der Ausbildung auch Weiterbildungen für Erwachsene an. In dieser Zeit haben wir uns zu Spezialisten im Bereich Bauen mit Beton im Allgemeinen und Betoninstandhaltung im Besonderen entwickelt. Stahlbeton als Verbundwerkstoff ist einer der wichtigsten Baustoffe weltweit. Kein anderer Baustoff prägt unsere gesamte Infrastruktur derart, wie Beton. Der Betonbau wird aktuell durch viele Neuerungen und Randbedingungen beeinflusst. Die Infrastruktur in Deutschland ist zu einem großen Teil in die Jahre gekommen. Die vom Bund neu gegründete Autobahn GmbH nennt allein in ihrem Aufgabenbereich rund 3.000 Brücken, deren Bauwerkszustand von den Ländern als nicht ausreichend oder ungenügend bewertet wurde. In vielen anderen Bereichen sieht es nicht besser aus und es besteht ein großer Nachholbedarf, der in den kommenden Jahren viele Investitionen mit sich bringen wird. Auch im privaten Bereich, in dem bspw. eine Vielzahl an Tiefgaragen und Parkhäuser in einem schlechten baulichen Zustand sind, sieht es nicht viel besser aus. Auch die Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. So hat sich der DAfStb -Deutscher Ausschuss für Stahlbeton – das Ziel gesetzt, bis spätestens 2045 die Klimaneutralität der Betonbauweise zu erreichen. Alle Maßnahmen müssen sich an Zielen der Nachhaltigkeit ausrichten. Es muss sowohl eine unverzügliche und drastische Reduzierung der CO2-Emissionen als essenziellen Beitrag zum Klimaschutz geben und für die die bereits vorhandenen Folgen des Klimawandels Vorsorge geleistet werden. Zusätzlich gilt es, auf Ressourcenschonung und Materialoptimierung zu achten. Aktuelle Engpässe bei der Energie- und Rohstoffversorgung erfordern zudem eine Optimierung und vor allem eine Reduzierung der Baustoffe. Neben Sand sind es vor allem viele Produkte aus der chemischen Industrie, die kaum oder nur sehr teuer zu bekommen sind. Und auch die Regelwerke haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Dies betrifft den Neubau mit Beton, aber vor allem den Bereich der Betoninstandhaltung. Hier wurde die europäische DIN EN 1504 in Deutschland vom DIBt in der Technischen Regel (TR) Instandhaltung von Betonbauwerken umgesetzt und mittlerweile in 14 der 16 Bundesländer eingeführt (Stand 01.05.2022). Die Richtline Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen vom DAfStb aus 2001 wurde in großen Teilen durch die TR ersetzt und ist nur noch in Verbindung mit dieser gültig. Dazu kommen die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING) und Wasserbau (ZTV-W), sowie viele weitere Regelwerke, die es in Zukunft zu beachten gilt. Um all diesen Randbedingungen gerecht zu werden, ist es notwendig, unsere Betonbauwerke noch besser zu planen, und gleichzeitig die vorhandenen Bauwerke zu erhalten und zu schützen. Ein wesentlicher Kerngedanke der Nachhaltigkeit ist neben der Wiederverwertung und Zweitnutzung, die Verlängerung der Lebensdauer, die zu einem großen Beitrag für eine bessere Klimabilanz und zu einem schonenden Umgang mit unseren endlichen Ressourcen führt. Die Frage ist also, wie kann effizientes Bauen für die Zukunft aussehen? Hier kann im Wesentlichen an folgenden drei Stellschrauben gedreht werden: Planung Baustoffe Bauausführung Um die Planung nachhaltig zu gestalten, müssen alle am Bau Beteiligten schon früh zusammenarbeiten. Dies sind neben dem Bauherrn die Bauingenieure, Architekten, Bauphysiker und Haustechniker. Zusammen muss die rechtzeitige Festlegung der wesentlichen Ziele, eine ganzheitliche Planung über den gesamten voraussehbaren Lebenszyklus sowie ein effizientes Qualitätsmanagement mit Festlegung der Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsprozesse abgestimmt werden. Hierbei ist besonders auf die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Kriterien der Nachhaltigkeitsbetrachtung zu achten. Die Herausforderung bei den Baustoffen besteht darin, die CO2-Bilanz des Gebäudes zu verbessern, ohne dabei die technische Leistungsfähigkeit aus dem Auge zu verlieren. Im Bereich des Betons kann dies beispielsweise durch Materialeinsparungen mittels großer Auslastung der Bauteile, durch geeignete Zemente oder durch das Verwenden rezyklierter Gesteinskörnung geschehen. Durch eine vermeintlich effizientere Planung kann es bei der Bauausführung zu Einschränkungen und erhöhten Aufwendungen kommen. Diese Wechselwirkungen sind bereits während der Planungsphase zu betrachten und müssen in eine Gesamtbilanzierung mit einfließen. All diese Punkte führen dazu, dass sich das Aufgabenfeld der am Bau Beteiligten schon heute wesentlich verändert hat oder noch wird. Wollen wir in Zukunft nachhaltige Gebäude bauen, müssen die einzelnen Akteure ein Verständnis für die Arbeit der jeweils anderen entwickeln und über den Tellerrand hinausschauen. Als weiteres Thema, das den Bau betrifft, stehen der demographische Wandel und ein damit einhergehender Fachkräftemangel. Der Fachkräftemangel auf unseren Baustellen ist uns allen schon seit vielen Jahren bekannt, mittlerweile fehlen aber nicht nur die Fachhandwerker, sondern auch Planer sind kaum zu finden. Selbst Sachverständigenorganisationen sind auf der Suche nach Fachpersonal. Bei öffentlichen Vergabestellen müssen heute schon viele zusätzliche Qualifikationen durch die Firmen nachgewiesen werden. Dies wird in Zukunft verstärkt der Fall sein. All die genannten Themen beeinflussen unsere Aus- und Weiterbildungen. Auch wir, die BZB, befinden uns in einem Wandel. Im Bereich des Neubaus mit Beton haben wir mit dem E-Schein, einen Lehrgang im Programm, der nicht nur bei den üblichen Stellen, wie Baustofflaboren zum Einsatz kommt, sondern der durch sein umfängliches Wissen bei größeren Ingenieurbüros und ausführenden Firmen immer wichtiger und beliebter wird und wesentlich zur nachhaltigeren Bauweise beiträgt. Im Bereich der Betoninstandhaltung, also der Verlängerung der Lebenszyklen von Gebäuden bieten wir Lehrgänge für alle Gruppen an, die Bauherren, Planer, Bauleiter und Ausführenden. Wichtiges Ziel ist es dabei immer, ein Verständnis für die Arbeiten und Probleme des jeweiligen Gegenübers zu entwickeln. Nutzen Sie die Erfahrung und das Wissen unserer renommierten Referenten, um sich selbst und Ihre Firma auf den neusten Stand zu bringen. Viele unserer Lehrgänge können wir Ihnen auch als Inhouse-Schulungen anbieten, beziehungsweise schneidern Ihnen einen Lehrgang ganz nach Ihren Wünschen zurecht. Wir freuen uns, Sie für die anstehenden Aufgaben fit zu machen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Sebastian Grauten.

Projekte

Digitalisierung im Glaserbetrieb | Digitaltag 2022

Erleben Sie am 3. Digitaltag (24. Juni 2022 von 11:00 bis 11:30 Uhr) einen virtuellen Rundgang in der Glaserei Durchsichtig. Hierzu lädt das Schaufenster Krefeld im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk ein. Sie stellen sich Fragen wie: Wie kann ich die Digitalisierung im eigenen Betrieb angehen? Welche Schritte sollte ich dabei beachten? Welche Tools sind hilfreich? Und wie kann ich die für meinen Betrieb passenden digitalen Lösungen finden? Diese und viele weitere Fragen möchten wir Ihnen beantworten und zeigen, wie die Glaserei Durchsichtig die Digitalisierung gemeistert hat. Lernen Sie zunächst die digitalen Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfung kennen - von der Kundenakquise bis zur Rechnungsstellung. Anschließend können Sie sich einen Überblick über verschiedene datendurchgängige Softwarelösungen für das Glaserhandwerk verschaffen. Sie lernen verschiedene Herangehensweisen kennen, um Ihren Betrieb zu digitalisieren - von ganz einfach bis hin zu anspruchsvolleren Lösungen. Die Aktion richtet sich vor allem an Glaserbetriebe, ist aber auch für alle anderen Gewerke interessant. Die Veranstaltung findet virtuell statt und ist kostenfrei. Hier können Sie sich anmelden. Der Digitaltag bringt Menschen in ganz Deutschland zusammen Der Digitaltag wird getragen von der Initiative „Digital für alle“, einem Bündnis von 27 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der Digitaltag bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Der Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Formaten erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. Es steht allen offen, sich mit eigenen Aktionen einzubringen – ob Privatperson, Verein, Unternehmen oder öffentliche Hand; ob online oder lokal vor Ort. Mögliche Formate sind Diskussionen, (Online-) Seminare, Live-Streams, Beratungsangebote, (virtuelle) Führungen, Tutorials oder Hackathons. Mehr Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten sind unter www.digitaltag.eu abrufbar. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Construction Blueprint: Endorsement Event in Berlin

Ziel des EU-Projekt Construction Blueprint. Skills Blueprint for the Construction Industry ist es, auf europäischer Ebene einen neuen strategischen Ansatz für den Bausektor zu entwerfen, der die Themen Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz bei der Entwicklung beruflicher Kompetenzen in den Vordergrund stellt, schließlich stehen enorme Herausforderungen bevor: 400.000 Wohnungen sind zu bauen, andere zu renovieren und tausende von Brücken sollen saniert werden und auch die Klimawende mit verschiedensten Bauaufgaben steht auf der To-Do-Liste. Die Bauwirtschaft jedenfalls steht bereit, diese Aufgaben zu erfüllen. Dazu braucht sie Fachkräfte, die sich mit den neuen Herausforderungen bei der Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft auskennen. Dieser Workshop wurde von den deutschen Projektpartnern ZDB – Zentralverband Deutsches Baugewerbe, BZB – Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und BFW NRW – Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH gemeinsam in Berlin durchgeführt. Der Workshop richtete sich insbesondere an die Berufsbildungsexperten der Bauwirtschaft. Über Ergebnisse und weitere Schritte im Projekt werden wir Sie auf dem Laufenden halten. Bis dahin lohnt ein Blick auf die Projekthomepage. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Querbeet

IT-Unternehmerin oder IT-Unternehmer gesucht

Sie entwickeln Softwarelösungen für das Handwerk und sind auf der Suche nach zusätzlichen Vertriebskanälen? Dann schauen Sie sich IT2match an - eine kostenfreie Plattform unseres Partner-Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft. Gemeinsam unterstützt IT2match Handwerksbetriebe dabei, schnell und effizient die passende Software zu finden. Wie das funktioniert? Einfach auf den Link klicken und starten - alles ganz bequem per App für Android, iOS oder als Web-App im Browser. Registrieren Sie Ihre Softwarelösung gleich kostenfrei hier und legen Sie ein Profil an. Profitieren Sie von der Listung Ihrer Software bei IT2match gleich mehrfach. Präsentieren Sie sich Softwareanwendenden, die sich mit IT2match besser im Dschungel der Softwarelösungen zurechtfinden. Erkennen Sie den Bedarf und die Optimierungsmöglichkeiten durch den engen Kontakt zu Anwenderunternehmen. Werden Sie sichtbar für ein großes Netzwerk an Softwareunternehmen. Durch gebündelte Ressourcen platzieren Sie sich zukunftssicher am Markt. Sie erschließen neue Märkte und bedienen steigende Kundenbedürfnisse. Profitieren Sie vom breiten Netzwerk der Forschungspartner durch die kostenfreie Teilnahme an Veranstaltungen mit Ihrer zukünftigen Kundschaft. An alle Handwerksbetriebe und Softwaresuchende: Seien Sie gespannt, denn wir arbeiten aktuell an einer neuen Plattform speziell fürs Handwerk, auf der Sie die für Ihren Betrieb passende Software suchen und finden können. Wir informieren Sie, sobald wir fertig sind. Bis dahin widmen Sie sich gern schon mal Ihren Prozessen. Hierbei unterstützen wir Sie mit den Digitalisierungspfaden für die Dachdecker und Glaser oder auch persönlich. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: IT-Wirtschaft

Projekte

Green Growth: Vorabversion des Online-Kurses fertiggestellt

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Gegenentwurf zum herkömmlichen linearen Wirtschaftsmodell, das auf dem Prinzip „produzieren, verbrauchen, wegwerfen“ basiert. Das Kernanliegen der Kreislaufwirtschaft ist es, Abfälle zu reduzieren und die Wiederverwendung von Ressourcen zu fördern, indem die Nutzungsdauer von Materialien verlängert wird. Das EU-Projekt Green Growth zielt darauf ab, eine sektorale Strategie zu entwickeln, die die Kreislaufwirtschaft als übergreifendes Thema in der Bauausbildung in Europa verankert. Geleitet von der Fundación Laboral de la Construcción aus Madrid, besteht das Projekt aus einem europäischen Konsortium von sechs Partnern aus Deutschland, Belgien, Italien, Slowenien und Spanien. Auf einem internationalen Arbeitstreffen in Vicenza, Italien, vom 31.03.22 bis zum 01.04.22 wurde unter anderem eine Vorabversion des geplanten Online-Kurses zur Stärkung kreislaufwirtschaftlicher Kompetenzen im Bausektor vorgestellt. Der Kurs wird als MOOC (engl. Massive Open Online Course) nach der nun anstehenden Pilotierungsphase für alle Interessierten frei zugänglich sein. Neben einem theoretisch angelegten Einführungsmodul zur Kreislaufwirtschaft sind die folgenden praxisbezogenen Module Teil des Online-Kurses: 1) Graue Energie im Bausektor 2) LEVEL(s): Europäischer Rahmen für nachhaltige Gebäude 3) BIM und nachhaltiges Bauen 4) Verwendung von Materialien / Leitfaden für nachhaltige Materialien 5) Wiederverwendung im Bausektor Parallel dazu arbeiten die BZB zusammen mit den Projektpartnern derzeit an einer App für Betriebe und KMU über die Anwendung der Kreislaufwirtschaft bei Renovierungs-/Sanierungsarbeiten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Bis dahin lohnt ein Blick auf die Projekthomepage. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Querbeet

digitalBAU 2022 in Köln

Sie überlegen noch, ob Sie die Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche vom 31. Mai – 02. Juni 2022 besuchen sollten? Eines können wir Ihnen versprechen: Es lohnt sich! Neben spannenden Vorträgen in den verschiedenen Foren - aus dem Handwerk für das Handwerk - erfahren Sie auf der digitalBAU vor allem, in welcher Form digitale Werkzeuge Sie bei wiederkehrenden Betriebsabläufen unterstützen und Sie dadurch Zeit einsparen können. Freuen Sie sich auf ein breites Spektrum an Ausstellern, Kontakt zu führenden Bauunternehmen, Startups und deren Innovationen. Erfahren Sie mehr über Neuheiten in den Bereichen Soft- und Hardware, Energie- und Messtechnik, Lichtsteuerung, Mobilität und Sicherheitssystemen. Sie fragen sich, ob diese Themen für Ihren Handwerksbetrieb eine Rolle spielen? Ganz sicher! Denn die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem Leben ein. Ob die Vernetzung der eigenen vier Wände durch intelligente Technologien, die Automatisierung der Mobilität oder die Vernetzung unseres Arbeitsplatzes – die Digitalisierung ist an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung spielt nicht nur im Privaten eine zunehmend große Rolle, sie geht auch das Handwerk etwas an! Betriebe, die sich bereits heute damit beschäftigen, Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen mit ihren wachsenden Kundenansprüchen und -bedürfnissen zu entwickeln, werden einfacher Fach- und Führungskräfte und weiterhin erfolgreich Kundenaufträge gewinnen. Unser Tipp: Planen Sie Ihren Messebesuch für den 2. Juni 2022 ein. Besuchen Sie uns im Forum „Handwerk Goes Smart“ zwischen 9:30 und 12:00 Uhr, wenn unsere Experten und Expertinnen aus dem Handwerk über ihre Erfahrungen im Digitalisierungsprozess berichten und ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte erzählen. Wer, was und zu welchem Thema berichtet, finden Sie hier in der Agenda. Gern können Sie vor Ort auch mit uns ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Also, warten Sie nicht länger und sichern Sie sich ein Ticket für die digitalBAU 2022. Hier geht es direkt zum Ticketshop. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: ©Chaay_tee | stock.adobe.com

Ausbildung

Digitalisierung im Bauhandwerk

Häuser aus dem 3D-Drucker - Roboter, die mauern - Drohnen, die Straßen vermessen - Fliesen aus dem Plotter...Ja, es ist bereits möglich. Und was machen die Bauhandwerker? Wie sieht die Zukunft des Bauens aus? Werden Gebäude demnächst nur noch am Computer entworfen, vorab mit dem Kunden in der virtuellen Welt besichtigt und computergelenkte bzw. mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Maschinen bauen die Gebäude? Häuser, Brücken, Schulen? Werden überhaupt noch „Bau-handwerker“ benötigt? Oder nur noch IT-Experten, Operator und Mechatroniker, die die Computer und die Maschinen programmieren, bedienen und warten? Nein, Bauhandwerker werden weiter gebraucht. Ob jemals ausschließlich mit Computer und Maschinen gebaut wird, ist sehr unwahrscheinlich. Es werden immer noch die Handwerker und die Bauexperten gebraucht, die in einer soliden Ausbildung in einem Bauunternehmen lernen, wie man mauert, betoniert, dämmt, verputzt und die vielen anderen Fähigkeiten und Kompetenzen anwendet, um ein Gebäude oder eine Straße zu erstellen. Aber es gibt gute Gründe, auch die „Digitalisierung“ zu betrachten und zum Einsatz zu bringen. Wofür braucht man die Digitalisierung? Digitale Anwendungen und die dazugehörige Soft- und Hardware kann man in fast allen Prozessen der Wertschöpfung Bauen zum Einsatz bringen. Diese erleichtern die Planung, die Visualisierung, die Umsetzung und die gesamte Organisation und Abrechnung beim Bauen. Und darüber hinaus helfen digitale Anwendungen auch beim Betrieb von Gebäuden, um Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, regelmäßige Wartungen zu organisieren oder um bei Umbauten die statischen Unterlagen sofort zur Hand zu haben. Ja, aber ist so etwas nicht nur was für Ingenieure und muss man dann studieren? Nein, denn auch diejenigen, die das Haus mit ihren Händen bauen, also die, die mauern, die Fliesen legen, die Fassade dämmen und verputzen und das Dach bauen und eindecken, profitieren von der Digitalisierung. Über Tablets können sie sich die Baupläne ansehen, Material berechnen, auswählen und bestellen, mit dem Kunden und dem Architekten per Videochat kommunizieren sowie ihre geleistete Arbeit mit Fotos und Berichten dokumentieren. Und der Chef kann direkt seine Angebote erstellen, mailen und seine Rechnungen schreiben. Darüber hinaus können wichtige Informationen zu den Baustoffen im Internet abgerufen werden - wie muss was eingebaut werden. Sicherheitsaspekte können recherchiert werden, um Unfälle zu vermeiden. Mit dem Tablet vernetzte Messgeräte helfen per GPS bei der Orientierung auf der Baustelle. Wie tief muss mit dem Bagger die Baugrube ausgehoben werden, und wo muss das Fundament betoniert werden. Über Augmented Reality (AR) bekomme ich auf der Baustelle zusätzliche Informationen, um meine Arbeit zu erledigen. Z.B. welche Fliesen wo an die Wand zu kleben sind oder wo Steckdosen und Lichtschalter zu installieren sind. Es ist also von Vorteil, wenn ich als „Bauhandwerker“ auch mit dem Tablet oder dem mobilen PC umgehen kann und weiß, wie man Programme bedient, Mails versendet oder Fotos macht und abspeichert. Und es gibt weitere hochinteressante technische Hilfsmittel. Der 3D-Druck eines Gebäudes ist schon möglich und ein Rohbau kann mit Beton gedruckt werden. Roboter können ganze Etagen „mauern“. Mit Drohnen können Gebäude und Straßenbaustellen überflogen werden, um diese zu vermessen oder Probleme in der Wärmedämmung zu erkennen. Maschinen werden mit dem Smartphone bedient und Exoskelette entlasten den Handwerker bei schweren körperlichen Arbeiten. Wird denn überhaupt noch viel gebaut? Ja, und wie. Eigentlich noch gar nicht genug! Jährlich müssen 400.000 neue Wohnungen gebaut werden. Gebäude müssen stärker gedämmt werden, um zum Heizen weniger Öl oder Gas zu verbrauchen. Alte Gebäude müssen renoviert und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Brücken müssen erneuert werden, damit die Menschen mobil bleiben und Güter transportiert werden können. Es ist viel zu tun. Und dafür braucht man Bauhandwerker! Ausgebildete Fachleute in ihrem Gewerk: Maurer*innen, Fliesenleger*innen, Betonbauer*innen, Zimmerer*innen, Straßenbauer*innen und viele weitere mehr. Bauen ist spannend. Bauen bleibt spannend. Bauen wird immer technischer. Und für jede*n ist etwas dabei! Wenn Du willst, kannst auch Du dabei sein - mit einer Ausbildung im regionalen Baugewerbe. Foto © Kadmy stock.adobe.com Foto © Chaay-tee Fotolia Foto © Rawpixel.com shutterstock.com Foto © sompong_tom stock.adobe.com

Ausbildung

Dem Fachkräftemangel am Bau entgegenwirken

Das Thema Fachkräftemangel begleitet uns täglich. Auch viele Betriebe des Bauhandwerks sind davon betroffen. Anstatt das Problem unter den Teppich zu kehren und auf Besserung zu warten, gehen viele Betriebe das Thema aktiv und zielorientiert an. Sie arbeiten dabei eng mit dem BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ zusammen. Das Projekt hat das Ziel, die Betriebe bei der Bewältigung des Fachkräftemangels tatkräftig zu unterstützen. So auch auf einer großen Veranstaltung in der Klever Stadthalle. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Brouwer GmbH (Emmerich am Rhein) und der Firma Gebr. Siebers Tiefbau GmbH (Goch) waren die BZB mit dem Team der „Passgenauen Besetzung“ engagiert in Sachen Ausbildungsberatung tätig. Ganz nach dem Motto: „Sprich die jungen Leute an und begeistere für das Bauhandwerk“. Unterstützt wurden die BZB dabei von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen konnten. Ob es althergebrachte Handwerkstechniken wie das Mauern oder der Einsatz von digitalen Geräten auf der Baustelle sind. Die jungen Azubis und die Mitarbeitenden der beteiligten Firmen waren in Kleve voll bei der Sache. Ein besonderer Dank gilt den Azubis Nic Leippi, 1. Abj. Maurer, Fa. Brouwer GmbH und Lukas Humple, 2. Abj. zum Bauzeichner, Fa. Gebr. Siebers Tiefbau GmbH. Kleve zeigt: Baubetriebe gehen das Thema Fachkräftemangel energisch an und haben Erfolg, Ausbildungsplätze zu besetzen. Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ aktiv und unterstützend mit dabei. Wir sind beratend für die Betriebe und für die potenziellen Auszubildenden tätig und vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Betriebe und an einer Ausbildung Interessierte sollten uns ansprechen. Wir können helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © kamasigns Fotolia

Weiterbildung

Sachkunde für ASI-Arbeiten an Asbest – noch freie Lehrgangsplätze

Sichern Sie sich einen der letzten freien Plätze. Asbesthaltige Produkte finden sich immer noch in vielen - meist öffentlichen - Gebäuden, wie Schulen, Verwaltungsgebäuden oder ähnlichen. Der Sanierungsbedarf ist unvermindert hoch und gerade in den Sommermonaten werden viele Aufträge vergeben. Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestprodukten dürfen nur von Firmen ausgeführt werden, die sachkundige Personen im Unternehmen haben. In der Zeit von 25.04. – 29.04.2022 findet der Lehrgang statt, um die Qualifikation für solche Arbeiten zu erlangen. Es sind noch wenige Plätze frei. Hier geht es zur Anmeldung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Ausbildung

Eine rundum gelungene Veranstaltung: Azubi-Speed-Dating

In der letzten Woche vor den Osterferien gab es in Düsseldorf viele Aktivitäten in Sachen „Ausbildungsberatung“. So auch das Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Düsseldorf. Da die BZB im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ an diesem Tag zeitgleich mehrere Veranstaltungen stemmen mussten, unterstützte Johannes Schmitz, Zimmerermeister, Unternehmer und Mitglied des BZB-Vorstandes, das Team bei der Ausbildungsberatung für die interessanten und vielfältigen Bauberufe. Herr Schmitz führte einige interessante Gespräche mit Schülern und Schülerinnen, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Diese Kontakte werden nun intensiviert, so dass sich zum Ausbildungsbeginn im Sommer 2022 einige Ausbildungsverträge ergeben werden. Herzlichen Dank an Herrn Schmitz für sein unkompliziertes und großartiges Engagement! Trotz dieser positiven Veranstaltung gibt es noch viele weitere unbesetzte Ausbildungsstellen. Wer sich für die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks interessiert, sollte das Team der „Passgenauen Besetzung“ ansprechen. Wir können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia Eindrücke aus Düsseldorf:

Projekte

Augmented Reality (AR) in der überbetrieblichen Ausbildung

Seit dem 1. Januar 2022 arbeiten die BZB in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen des Sonderprogramms „ÜBS Digitalisierung“ geförderten Projekt mit dem Akronym „ARUB“. ARUB steht dabei für „Augmented Reality bei der Umsetzung digital geplanter Baukonstruktionen im Rahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) der Bauwirtschaft“, oder kurz zur Nutzung von AR Technologie in der ÜLU. Die Werkstücke werden im Rahmen der praktischen Unterweisung in der ÜLU durch die Lehrlinge in „altbekannter“ Weise erstellt, die AR Brillen, Typ Microsoft HoloLenses 2, sollen dabei zur Visualisierung, zum Informieren und vor allem zur objektiven Kontrolle und Bewertung der erstellten Werkstücke durch digitale Messmethoden eingesetzt werden. Die Objektivität wird u.a. dadurch hergestellt, dass das physisch vorhandene Werkstück nach dem digitalen Aufmaß mit dem digitalen Zwilling, der 3D - CAD Zeichnung abglichen werden soll und somit die reale mit der digitalen / virtuellen Welt verbunden wird. Da die Anwendung der AR Technologie im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Baubereich bislang praktisch gar nicht genutzt wird, wurde die Projektidee sogar im Rahmen des gemeinsamen Berufsbildungsausschusses des HDB und des ZDB am 5. April 2022 vorgestellt, um somit auch Verbände und andere Bildungseinrichtungen über die geplanten Aktivitäten zu informieren. Das Projekt endet am 30. Juni 2023. Weiterführende Informationen und einen kompakten Projektsteckbrief finden Sie auf der BZB Homepage unter www.bzb.de/projekte/nationale-projekte oder unter www.foraus.de/de/themen/foraus_152008.php. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Thomas Murauer. ­ ­ ­ ­ ­ ­ Foto © Nestor - Fotolia

Projekte

Nutzen Sie die Cloud und entlasten Sie Ihren IT-Admin

Erfahren Sie in der kostenfreien Webinar-Reihe „Mittelstand-Digital Spotlight: Cloud & KI“ mehr über die Nutzung und die Vorteile dieser beiden Technologien. Die Anwendung der Cloud-Computing-Technologie bietet insbesondere Betrieben, die sich keinen eigenen IT-Administrator leisten können oder möchten, die Möglichkeit für spürbare Entlastungen zu sorgen. Mögliche Synergiepotenziale bieten sich auch mit einem darauf aufbauenden Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI), um anfallende Daten gewinnbringend auszuwerten. Erfahren Sie in unserer Online-Veranstaltungsreihe anhand von konkreten Anwendungsfällen und direkt von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie erfahrenen Expertinnen und Experten des Mittelstand-Digital Netzwerks, wie Sie von diesen Technologien profitieren können! Über den folgenden Link können Sie sich kostenfrei zu Veranstaltungen der Webinar-Reihe anmelden: Hier geht’s zur Anmeldung! Die Einwahldaten erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung kurze Zeit vor Veranstaltungsbeginn in einer separaten E-Mail. Die drei Termine der Webinar-Reihe à 90 Minuten haben die folgenden Themenschwerpunkte: 27.04.22, 16:00 – 17:30 Uhr - Cloud Computing - Sorgenkind oder Erfolgsfaktor für KMU? 04.05.22, 16:00 – 17:30 Uhr - Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Aspekte von Cloud & KI 11.05.22, 16:00 – 17:30 Uhr - Cloud & KI – Dreamteam oder Zweckgemeinschaft? Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie hier. Im Anschluss an die Veranstaltungen wird es jeweils Zeit für die Vernetzung und den Austausch geben. Sowohl die Expertinnen und Experten der Zentren des Netzwerks „Mittelstand-Digital“, als auch die vortragenden Vertreterinnen und Vertreter der KMU werden dafür zur Verfügung stehen. Die Veranstaltungen werden im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital“ durchgeführt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Martina Schneller.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Tierney | stock.adobe.com

Weiterbildung

Up to date: Aktueller Sachstand zum Thema Abdichtung

Erhalten Sie in dem dreitägigen Lehrgang „Abdichten von Bauwerken durch Injektion“ den neuesten Sachstand rund um das Thema Injektion. Zur Abdichtung von Bauwerken aus Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Sinne des ABI Merkblattes sind in der Regel nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen, die unter Umständen auch im Zusammenhang mit anderen Schutz- und Instandsetzungsarbeiten auszuführen sind. Bei Abdichtungsinjektionen handelt es sich überwiegend um Sonderverfahren, die gezielt auf die Bauwerke, die Schadensursachen und das Instandsetzungsziel abzustimmen sind und in technischer Hinsicht oft die einzige Möglichkeit für eine weitere planmäßige Nutzung der Bauwerke darstellen. Planung und Ausführung von Injektionen setzen neben umfangreichem Fachwissen auch entsprechende praktische Erfahrungen voraus. Im Seminar „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“ vermitteln renommierte Experten Baustellenleitern das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, Injektionsstoffe, Geräte, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung. Ein Zusatzmodul behandelt zudem die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen, bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte, die Besonderheiten bei Verkehrsbauwerken und dergleichen für den Fachplaner und die qualifizierte Führungskraft. Der Lehrgangsinhalt ist von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Die Lehrgangsmodule werden auf Initiative und in Kooperation mit dem STUVA - Arbeitskreis ABI und vom Veranstalter angeboten. Als Qualifikationsnachweis erhalten die Teilnehmer nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Franziska Schmidt, BZB Wesel.

Weiterbildung

Online-Unterricht hilft Geld zu sparen

Mit Blick auf die aktuellen Benzinpreise wird es manchem Autofahrer schwarz vor Augen. So geht es auch den Teilnehmern des Vorbereitungslehrgangs zum „Geprüften Polier“, die bereits seit September 2021 dreimal pro Woche zum Unterricht ins BZB nach Krefeld kommen. Um die steigenden Kosten für An- und Abfahrt zu reduzieren, äußerten die Teilnehmer den Wunsch, auf Online-Unterricht umzusteigen. Aufgrund der guten technischen Voraussetzungen, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den BZB, und nicht zuletzt durch die Kompetenzen der Referenten, konnte dieser Wunsch umgehend erfüllt und der erste Online-Unterricht bereits am 22.03.2022 umgesetzt werden. Bereits während des Lockdowns, als keine Seminare als Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden durften, konnten die BZB in den Vorbereitungslehrgängen der Poliere Unterrichtsausfall durch Online-Meetings kompensieren. Dank guter technischer Ausstattung sind die BZB jederzeit in der Lage auf solche wechselnden Rahmenbedingungen zu reagieren. Ganz im Sinne der Teilnehmer und in diesem Fall auch der Umwelt, denn jeder nicht-gefahrene Kilometer schont nicht nur den Geldbeutel der Teilnehmer, sondern auch die Natur. Die Polierausbildung endet im Sommer 2022. Der nächste Lehrgang für Hoch- bzw. Tiefbauer startet am 06.09.2022. Hier gelangen Sie zur Übersicht der Lehrgänge für den "Geprüften Polier". Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © Nestor - Fotolia

Querbeet

Entdecken Sie die neuen Methoden auf der digitalBAU in Köln

Im Beitrag „Der Wandel im Handwerk – Lassen Sie sich inspirieren" wurden bereits einige Beispiele neuer Methoden aufgezeigt, die im Handwerk und in vielen anderen Bereichen bereits möglich sind. Dieser Wandel findet nicht in der Zukunft, sondern genau jetzt statt. Sie möchten daran teilhaben? Lassen Sie sich inspirieren von den neuen Möglichkeiten im Handwerk und besuchen Sie unser Forum „Handwerk Goes Smart“ am 02.06.2022 von 09:30 bis 12:00 Uhr auf der digitalBAU in Köln. Verschiedene Experten und Expertinnen aus dem Handwerk berichten über Ihre Erfahrungen und erzählen Ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte. Hier können Sie sich die Agenda anschauen. Die digitalBAU ist eine Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche. Infomieren Sie sich über die gesamte Wertschöpfungskette der Bauindustrie und besuchen Sie die Messe vom 31.05-02.06.2022. Sie erhalten an allen Tagen einen umfassenden Überblick zu allen Aspekten von Bauprojekten: Beginnend bei der Planung und Umsetzung bis hin zu Unterhalt, Sanierung oder Rückbau. Weitere Informationen zur digitalBAU finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Erfahren Sie mehr zur ERASMUS+ Förderrunde 2022

Sicher haben Sie sich bereits einmal gefragt, warum sich Berufsbildungseinrichtungen – wie z.B. die BZB Krefeld – an öffentlichen Ausschreibungen zu Projektförderungen beteiligen; ein zentrales Programm ist dabei ERASMUS+, das von der Europäischen Union finanziell gefördert wird. Förderprogramme bieten die Möglichkeit, die berufliche Bildung – sei es die Aus- aber auch die Weiterbildung – an globale Richtlinien anzupassen, die von politischer Seite vorgegeben werden. Hierbei spielen die Europäische Union, aber auch der Bund eine zentrale Rolle. Nun kann die Frage gestellt werden: Was habe ich als kleines, mittelgroßes oder großes Unternehmen damit zu tun bzw. was geht mich das an? Eine ganze Menge. Zurzeit werden die drei zentralen Zukunftsthemen seitens EU und Bund, nämlich Digitalisierung (in allen Facetten), European Green Deal (Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft) und Energieeffizienz von diversen Seiten betrachtet. Dabei werden weder die Berufsbildung und schon gar nicht die Bauwirtschaft ausgespart. Sämtliche Beteiligten wie Firmen, Mitarbeiter und Berufsbildungseinrichtungen können sich nun überlegen, wie sie diese Themen angehen. Zur Verdeutlichung: es geht hier nicht um das ob, sondern nur um das wie. Die BZB Krefeld beschreiten diesen Weg bereits seit Jahren und beteiligen sich auch in diesem Jahr an neun Projektinitiativen auf Europäischer Ebene – allesamt im Zusammenhang mit den drei oben genannten Themenbereichen. Im letzten Jahr haben wir bzw. zwei unserer Partner in Norwegen und Spanien die Zuschläge für 4 Projekte bekommen, die hier von besonderem Interesse sind: ARUB: Entwicklung einer Anwendung, wie Augmented Reality grundsätzlich auch handlungsorientiert in der beruflichen Erstausbildung eingesetzt werden kann – große Bauunternehmen machen das bereits, aber wo bleiben die kleineren bzw. deren Mitarbeiter? Digi-CVET: Entwicklung von Inhalten, wie Menschen, die mit Bauen zu tun haben, sich in digitalen Räumen besser und effizienter bewegen, zusammenarbeiten und wie Neue Technologien (AR, VR, BIM) eingesetzt werden können. VR4VET: Entwicklung eines Ansatzes und von Abläufen wie Virtuelle Realität in Berufsorientierung neue Möglichkeiten bieten kann. Drones4VET: Entwicklung und Ausprobieren von Szenarien in der bauwirtschaftlichen Berufsbildung wie Drohen sinnvoll eingesetzt werden können. Zu diesen und anderen Projekten finden Sie auf unserer Projektseite weitere Informationen. Es sollte bei der Betrachtung allein dieser vier Projekte nicht gefragt werden, was das aktuell bringt. Unstrittig ist, dass diese Themen präsent sind. Die BZB Krefeld gestalten mit den Projekten und den Ergebnissen, die aus ihnen hervorgehen, die Inhalte und Optionen für die berufliche Bildung auf mittlere Frist von 5-10 Jahren. Beteiligen Sie sich daran! Fragen zu den Projekten beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © andranik123/Adobe Stock

Digitalisierung Projekt Nachhaltigkeit Bauhandwerk Energieeffizienz
Projekte

Der Wandel im Handwerk – Lassen Sie sich inspirieren

Neue Methoden verändern das tägliche Leben – schon immer. Während die Methoden früher analog waren (Gegensprechanlage, Verbrennungsmotor, Versandkatalog etc.) sind es heute überwiegend digital unterstützte Methoden (Computer, Roboter, Sensorik etc.). Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sollen das Leben vereinfachen! Von diesem Wandel ist das Handwerk nicht ausgeschlossen. Der Wandel findet in verschiedenen Bereichen des Handwerks statt. Einige Beispiele möchten wir hier aufführen. Bauzeichnung Früher wurden technische Zeichnungen vornehmlich mit Hilfe von Freihandzeichnungen, Zeichenbrett, Kurvenlinealen, Schriftschablonen, Bleistift und Tuschestift erstellt. Mittlerweile wird mit computerunterstützten Zeichenmethoden (CAD) gearbeitet. Das technische Detail - Fenster, Türen, Spiegel, Duschen usw. - bleibt grundsätzlich das Gleiche - aber mit mehr Möglichkeiten in der Darstellung und einer schnelleren Bearbeitung und Fehlerkorrektur. Dank des technischen Fortschritts besteht die Möglichkeit 3D-CAD-Systeme zur Planung oder einfachen Applikationen zum Aufmaß zu nutzen und so ganz einfach eine 3D-Planung oder sogenannte Bauwerksdaten-Modelle zu erhalten, die von allen Beteiligten im gesamten Lebenszyklus genutzt werden können. Planung Gerade bei etwas größeren Projekten ist es wichtig, dass die Planung immer aktuell allen Partnern zur Verfügung steht. Früher wurden gezeichnete Papierpläne mit der Post oder vom Boten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto transportiert. Als das Faxgerät auf den Markt kam, konnten Planausschnitte versendet werden. Mit dem Computer änderte sich alles. Die Pläne können jetzt digital als Dateien abgespeichert und ausgetauscht werden. Ein Server oder die Cloud dienen als Austauschplattform. Der Wandel geht weiter, sodass in zentralen Datenmodellen geplant und sogar gemeinsam gearbeitet wird. Kommunikation Damit die Arbeiten auf der Baustelle reibungslos ablaufen, muss der Austausch von Informationen beim Kunden, im Büro und zwischen diesen beiden funktionieren und immer aktuell sein. Stellen wir uns vor: Beim Kunden stellen Sie fest, dass das eingebaute Teil einen Kratzer hat und im Büro ist keiner zu erreichen – kein Problem, einfach direkt vom Kunden aus einen „Blick“ in die Warenwirtschaft werfen und schon kann der Kunde zufriedenstellend bedient werden. Früher wurde oft verzweifelt der Kollege im Büro mit dem Festnetztelefon versucht zu erreichen – heute fast unvorstellbar. Das Smartphone mit den unterschiedlichen Messenger-Diensten oder dem permanenten Zugriff auf E-Mails ermöglicht heute eine Erreichbarkeit rund um die Uhr. Ein weiterer Schritt ist gerade bei größeren Projekten: Bauwerksdatenmodelle, in denen alle Projektbeteiligten auf einer Plattform in Echtzeit kommunizieren. Logistik Entwickelt hat sich die Logistik schon vor langer Zeit, weil es wichtig ist, z. B. Materialflüsse zu koordinieren. Seitdem hat sie sich allerdings deutlich gewandelt. Es geht um die Bereitstellung von Materialien und Geräten. Eine durchdachte Planung, die mitlaufende Steuerung und Kontrolle, also der Weg von der Bestellung bis zum Ausführenden, ist entscheidend. Früher haben Unternehmen meist zentral bestellt. Das Lager war möglichst voll und damit viel Kapital im Lager gebunden. Digital und automatisiert wird heute in der Lieferkette gearbeitet. Eine abgestimmte Planung und transparente Abläufe sorgen dafür, dass just-in-time gearbeitet wird, also dann, wenn die Arbeit tatsächlich ansteht. Digitale Techniken können hier immer mehr Aufgaben übernehmen. Baustoffe und Verbrauchsmaterialien sind z. B. mit Sensoren verknüpft. So ist bekannt, wann und von wem diese in welcher Menge verbaut wurden bzw. werden sollen und somit bestellt werden müssen. Nachbestellungen erfolgen automatisch. Das digitale Bestellwesen bedeutet eine enorme Kostenersparnis, da die Fehler- und Reklamationsquote deutlich gesenkt werden kann. Geräte und Werkzeuge werden nicht mehr gesucht und stehen zur Verfügung, wenn sie benötigt werden, denn der Mitarbeitende kann diese reservieren und ausleihen. So ist bekannt, in wessen Obhut sich die Geräte und Werkzeuge befinden und können ganz leicht per GPS geortet werden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Thomas Siemer.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © ARMMYPICCA | stock.adobe.com

Ausbildung

Es gibt sie noch: Die betriebsnahe Berufsorientierung - in der Gesamtschule Krefeld-Uerdingen

Letzte Woche fand in der Gesamtschule Krefeld-Uerdingen - Corona zum Trotz - eine Berufsorientierung in Präsenz statt. Diese wurde von den Schülern und Schülerinnen, die in den vergangenen zwei Jahren nahezu ausschließlich Online-Angebote wahrnehmen konnten, dankend angenommen. Egal ob Jahrgang 8, 9 oder 10, auch die Sekundarstufe II war mit vielen gut vorbereiteten Interessierten vertreten. Fazit: Die Berufsorientierung in Präsenz hat vielen gefehlt und das Interesse an einer dualen Ausbildung nach der Schule ist groß. Nicht nur die Schüler und Schülerinnen waren motiviert und zahlreich vertreten, sondern auch die Ausbildungsbetriebe. Es präsentierten sich viele Firmen mir ihren Azubis und stellten ihren Berufszweig vor. Auch die BZB waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ vor Ort. Unterstützt wurde das Team von Falk Dreßen, einem Azubi im 2. Ausbildungsjahr zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, der seine Fertig- und Fähigkeiten praxisnah präsentierte. Der junge Mann, der im väterlichen Betrieb Krege & Dreßen GmbH & Co. KG (Viersen) seine Ausbildung absolviert, war hochmotiviert und verstand es hervorragend, auf die Bedürfnisse der jungen Leute einzugehen. So wurden Fliesen wie am Fließband ausgemessen, geschnitten und gelöchert. Eine beeindruckende „Vorstellung“ für alle Zuschauer. Herzlichen Dank Falk, herzlichen Dank der Firma Krege & Dreßen GmbH & Co. KG für die aktive und unkomplizierte Unterstützung, jungen Menschen das Bauhandwerk näher zu bringen. Den interessierten Schüler*innen konnte neben dem Fliesenlegerhandwerk ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen und interessanten Bauberufe präsentiert werden. Wer möchte gerne eine Ausbildung im Sommer 2022 starten? Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © BZB Eindrücke aus Uerdingen:

Weiterbildung

Brandschutz wichtiger denn je

Ein Zertifikat zeichnet die Absolventen des Lehrgangs zum „Fachplaner und Sachverständigen für den vorbeugenden baulichen Brandschutz“ aus. Nach einer 160 Stunden umfassenden Weiterbildung, die seit November 2021 besucht wurde, schlossen am 11. März 2022 sieben Teilnehmer mit der letzten Prüfung erfolgreich ab. Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich. Mit der erworbenen Qualifikation können die Absolventen – vorrangig Architekten und Ingenieure - nun Brandschutzkonzepte und -nachweise erstellen, die bei Neubaumaßnahmen ebenso wie bei Umbauten erforderlich sind. Der Brandschutz, als wichtige planerische Leistung, sollte dabei ausschließlich von kompetenten Fachplanern ausgeführt werden. Diese anspruchsvolle und verantwortliche Aufgabe in der Praxis erfüllen zu können, ist Ziel dieser Weiterbildung. Das Seminar wurde berufsbegleitend an Wochenenden, jeweils freitags und samstags, angeboten. Die Teilnehmer, die aus allen Region Deutschlands nach Krefeld kamen, schätzten besonders, dass auch online unterrichtet wurde und dadurch die Reisezeiten und -kosten reduziert werden konnten. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 11.11.2022 bis 10.03.2023. Informationen zum Lehrgang erhalten Sie HIER Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Ausbildung

Straßenbauer legen großen Wert auf Sicherheit

Das Team der Passgenauen Besetzung unterstützt wo es kann. Ein kalter Frühlingsmorgen in Mönchengladbach-Rheydt. Roger Claessen, Straßenbauermeister der Firma Andreas Oerschkes (Tief- und Straßenbau Willich) beginnt seinen Arbeitstag. Heute jedoch als Hauptdarsteller in einem Film. Im Rahmen einer Sicherheitskampagne „Warnkleidung im Bauhandwerk“ werden von der Verlagsanstalt Handwerk Clips zur Ausstrahlung auf den Social-Media-Kanälen gedreht. Ziel der Kampagne ist es, die Mitarbeitenden unter dem Motto „Warnkleidung ist wichtig und verhindert Unfälle“ zu informieren und zu sensibilisieren. Um an geeignete Firmen und Darsteller für die Kurzvideos zu gelangen, kontaktierte die Verlagsanstalt Handwerk das Team der „Passgenauen Besetzung“. Wieder einmal zeigte sich, dass auf das gewachsene Netzwerk Verlass ist; die Firma Oerschkes zeigte sich hilfsbereit und konnte mit ihrem Straßenbauermeister eine passende Besetzung bieten. So entstanden am Drehtag nicht nur Clips mit Informationen zum Thema Sicherheitskleidung, sondern gleichzeitig auch Werbung für die interessanten Bauberufe und seine attraktiven und vielfältigen Ausbildungsberufe. Die Clips stehen in Kürze bundesweit zur Verfügung. Wer sich eine Zukunft in den Bauberufen vorstellen kann, sollte uns ansprechen. Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia

Weiterbildung

Forum Injektionstechnik 2022 – Sicher abdichten und ertüchtigen

Am 2. und 3. November 2022 findet in Köln wieder das Forum Injektionstechnik statt. Seit Jahren ist die Injektionstechnik ein bewährtes Verfahren zur Behebung von Schäden an der Abdichtung erdberührter Bauwerke. Erleben Sie die Kombination aus Erfahrungsaustausch und Networking. Noch haben Sie die Möglichkeit als Referent Ihr Know-how einem hochkompetenten Fachpublikum vorzustellen. BNutzen Sie dazu den Call for Papers bis zum 31. März 2022. Alle Informationen dazu finden Sie hier: Call of Papers | Forum Injektionstechnik 2022 Eindrücke des Forum Injektionstechnik aus dem Jahr 2018: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © nikkytok/Shutterstock

Weiterbildung

Zusatztermin in Krefeld: Sachkundiger Planer

Kaum ein Thema beschäftigt die Baubranche aktuell mehr als die Instandsetzungsmaßnahmen unserer Infrastruktur. In Deutschland besteht ein großer Rückstau, der dafür sorgen wird, dass in den kommenden Jahren viel Arbeit auf die Branche zukommen wird. Mit der TR Instandhaltung ist ein gänzlich neues Regelwerk auf dem Markt, das einer intensiven Einarbeitung bedarf. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich unser Lehrgang zum Sachkundigen Planer zurzeit großer Beliebtheit erfreut. Um der großen Nachfrage nach dem Lehrgang nachzukommen, haben wir einen Zusatztermin im Juni 2022 in Krefeld geplant. Betonbauwerke zu schützen und instand zu setzen ist eine technisch und wirtschaftlich anspruchsvolle Aufgabe. Die Vielfalt der Schadensursachen und Schadensbilder an Stahlbetonkonstruktionen erfordern viel Fachwissen und praktische Erfahrung. Nach der Technischen Regel Instandhaltung des DAfStb muss mit der Beurteilung und Planung von Instandhaltungsmaßnahmen ein SKP beauftragt werden. Der Lehrgang vermittelt alle Grundlagen, die Sie für die Erstellung einer sachkundigen Planung benötigen. Dazu gehören die Ermittlung, Darstellung und Beurteilung der Ist-Zustandes, die Festlegung des Mindest-Sollzustands, die Abschätzung der Restnutzungsdauer, die Erstellung eines Instandhaltungskonzepte und die Erstellung eines Instandhaltungsplanes. Der Zusatzlehrgang findet in Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. statt. In den 63 Unterrichtseinheiten werden Sie durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. Weitere Termine finden in diesem Jahr in Augsburg (Beginn im April) und in Berlin (Beginn im September) statt. Alle Informationen dazu finden Sie hier: Lehrgang Sachkundiger Planer Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © ThomBal/Adobe Stock

Querbeet

Gewinnen Sie eine Freikarte für die digitalBAU 2022 in Köln

Die digitalBAU - Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche findet vom 31.05.-02.06.2022 auf dem Messegelände in Köln statt. Mit dieser neuen Plattform für Software-Unternehmen, Handwerk und Industrie hat die Messe München in Kooperation mit dem BVBS (Bundesverband Bausoftware) ein zukunftsorientiertes Format für die Baubranche geschaffen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk präsentieren am 2. Juni 2022 spannende Vorträge zum Thema Digitalisierung und Handwerk im Forum „Handwerk Goes Smart“. Freuen Sie sich auf den Austausch mit fünf Digitalisierungsexperten und -expertinnen aus dem Handwerk! Die vollständige Agenda finden Sie hier. Sehen wir uns auf der digitalBAU? Melden Sie sich hier für das Forum „Handwerk Goes Smart“ an und gewinnen Sie eine Freikarte für ein Besuchertagesticket mit vollem Zugang zur digitalBAU 2022 in Köln. Unter allen Anmeldungen bis zum 21. März 2022 verlosen wir insgesamt 10 kostenlose Besuchertagestickets! Öffnungszeiten und Location Termin: 31. Mai – 02. Juni 2022 Vorträge im Forum „Handwerk Goes Smart“ am 2. Juni 2022 von 09:30 – 12:00 Uhr in Halle 1 Öffnungszeiten für Besucher: Dienstag bis Mittwoch: 09:00 – 18:00 Uhr Donnerstag: 09:00 – 16:30 Uhr Location: Messeplatz 1 50679 Köln Eingang West und Eingang Süd, Hallen: 1, 4.2, 5.2 Wegbeschreibung Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Das Schaufenster Krefeld stellt sich vor - Aus der Praxis für die Praxis

Im Projekt Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk legt das Schaufenster Krefeld an den BZB als eines von sechs Schaufenster-Partnern den Fokus auf Themen aus dem Bereich des digitalen Bauens. Es möchte Handwerksbetriebe bei der Einführung neuer Werkzeuge oder Lösungen unterstützen und sieht sich als Übersetzer zwischen den Betrieben und der IT-Branche, die meist die Vielfalt und Individualität in einem Handwerksbetrieb nicht kennt. Es unterstützt Handwerksbetriebe mit Expertenwissen, Demonstratoren, konkreten Anwendungsbeispielen, Schulungen und einem breiten Netzwerk. Wussten Sie, dass in den Räumlichkeiten des BZB in Krefeld und auch online eine Vielzahl zielgruppenspezifischer Schulungen – insbesondere für die Digitalisierung im Handwerk - angeboten werden? Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen und sich für die Seminare anmelden. War Ihnen bewusst, dass die Auszubildenden im BZB an einem Baugerätesimulator lernen und ausprobieren, wie sie die Maschinen und Fahrzeuge auf der Baustelle bedienen müssen? Kennen Sie schon unsere Digitalisierungspfade der Dachdecker und Glaser, die Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu Ihrem digitalisierten Betrieb begleiten? Auf dem interaktiven Pfad erfahren Sie, wie Sie Ihre Zukunftsvision erarbeiten und umsetzen können, Ihre Strategie finden, Ihren Status Quo erfassen, Ihre Prozesse aufnehmen und letztendlich die Digitalisierung in Ihrem Betrieb umsetzen können – und das natürlich mit passgenauen Praxisbeispielen für das Handwerk der Dachdecker und Glaser. Aus der Praxis für die Praxis – Dieses Motto hat im Schaufenster Krefeld höchste Priorität und begleitet permanent die tägliche Arbeit. Lassen Sie sich inspirieren. Bei Fragen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Schauen Sie selbst.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Sergey Nivens | stock.adobe.com

Projekte

Intelligent Security Handwerk

Handwerksbetrieben mangelt es vielerorts an qualifizierten Fachkräften. Ein Weg, junge Leute für das Handwerk zu begeistern, kann über den Einsatz fortschrittlicher Technologie im Betrieb sein. Doch die vollen Auftragsbücher lassen es oft nicht zu, sich neben dem Alltagsgeschäft auch noch mit der Einführung neuer Technologien auseinanderzusetzen. Zudem muss bei der Nutzung ebendieser Technologien auch noch das komplexe Thema des Datenschutzes und der IT-Sicherheit berücksichtigt werden. Im Rahmen der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft möchten wir Sie durch unser Vorhaben bei dieser Problematik, digitale Technologien mit entsprechender IT-Sicherheit einzuführen, unterstützen! Interview-Studie: „Potentiale digitaler Geschäftsmodellinnovationen für das Handwerk“ Derzeit wird daher eine Analyse des Ist-Zustands in Bezug auf den Umgang mit digitalen Technologien im Handwerk durchgeführt. Da wir nur gemeinsam mit Ihnen, den Frauen und Männern aus der Handwerksbranche, einen Blick hinter die Kulissen werfen können, bitten wir Sie, uns als Interviewteilnehmer zu unterstützen! Selbstverständlich werden Ihre Antworten streng vertraulich behandelt und anonymisiert. Mit der Teilnahme an dem Interview investieren Sie 60 bis 90 Minuten in einen Beitrag für das gesamte deutsche Handwerk und Sie erhalten zudem auch individuelle Vorteile von einer Teilnahme: 1. Verwendete digitale Technologien: Durch die Identifikation der im bestehenden Geschäftsmodell eingesetzten digitalen Technologien werden im Gespräch Potentiale für Geschäftsmodellinnovationen für Ihr Unternehmen identifiziert. 2. Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit: Mit der Untersuchung Ihrer Kernaktivitäten sowie gegenseitiger Abhängigkeiten werden Ausgangspunkte für die Stärkung Ihres Geschäftsmodells identifiziert. 3. Fähigkeiten und Kompetenzen: Identifikation des Ist-Zustands, um Verbesserungs- sowie Weiterbildungspotentiale abzuleiten. Wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Teilnahme bei der gemeinsamen Bestrebung, die IT-Sicherheit für alle deutschen Handwerker zu fördern. Bei Interesse oder Fragen zur Studie melden Sie sich gerne bei Frau Leonie Müller – Universität Kassel Tel: +49-561-804-3218 Mail: leonie.mueller@uni-kassel.de Flyer mit Informationen zur Studie. Weitere Informationen zu unserem Forschungsprojekt finden Sie unter: www.intelligent-security-handwerk.de   Mittelstand Digital: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kosten-freie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de.           Foto: geralt © Pixabay |

Ausbildung

Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Düsseldorf

Der frühe Vogel... Schon jetzt Ausbildungsplatz für 2022 sichern. Es gibt viele unbesetzte Ausbildungsstellen im Handwerk. Wer eine davon ergattern möchte, der sollte schnell sein und sich das Azubi-Speed-Dating im Kalender vormerken. Am Montag, den 4. April 2022, werden von 10.00-13.00 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf Unternehmer aus verschiedenen Gewerken vor Ort sein, um mit interessierten Ausbildungsbewerbern ins Gespräch zu kommen und im besten Fall gleich die ersten Bewerbungsgespräche führen. Natürlich unter Einhaltung aller vorgegebenen Hygienevorschriften und mit ausreichend Sicherheitsabstand. Wenn Sie als Unternehmer Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich direkt an: Thomas Pohl, Berater „Passgenaue Besetzung“ Telefon: 0211 8795 603 thomas.pohl@hwk-duesseldorf.de Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei! Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Junge Menschen, die in diesem Bereich gerne eine Ausbildung starten möchten, sollten sich den Termin in der Handwerkskammer Düsseldorf unbedingt vormerken und mit ihren Bewerbungsunterlagen vorbeikommen. Azubi-Speed-Dating – eine pfiffige Lösung, an einen Ausbildungsplatz zu gelangen. Aber auch schon jetzt stehen wir für weitere Informationen und Hilfestellung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia

Projekte

Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Icons – Innovation in Construction Sites"

Das Projekt Icons – Innovation in Construction Sites hatte es sich u.a. zum Ziel gesetzt, eine App für mobile digitale Endgeräte zu entwickeln, die einen grundlegenden Einblick in das Thema Building Information Modelling (BIM) ermöglicht. Dieses Ziel wurde erfolgreich umgesetzt und das Endprodukt ist nun sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar. Unter nachfolgenden Links können Sie die App kostenfrei herunterladen (Hinweis: Wir verweisen auf spanische Links, da die Universität in Valencia technischer Projektpartner war; die Ergebnisse liegen dort in deutscher Sprache vor): Icons für Android Icons für iOS Icons App für Android Icons App für iOS Fragen zum Projekt beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © Panchenko Vladimir/shutterstock

Ausbildung

Wer hat Lust auf eine Ausbildung - Velberter Handwerksbetriebe stehen bereit

Die Handwerksbetriebe der Stadt Velbert planen in enger Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Mettmann und der Stadt Velbert ein größeres Berufsorientierungsprojekt mit den Schülerinnen und Schülern der Martin-Luther-King-Schule in Velbert. Ziel des Projektes ist es, die jungen Menschen der Vorabgangs- und Abgangsklassen für das Handwerk mit seinen über 140 vielfältigen und interessanten Handwerksberufen zu begeistern und Ihnen gleichzeitig zu garantieren, dass die Velberter Betriebe, nach Abschluss der Schule und bei Interesse an einer dualen Ausbildung im Handwerk, mit Ausbildungsplätzen bereitstehen. Damit das Vorhaben gelingen kann, soll das Projekt „Modellhaus“ unter Mitwirkung der Velberter Betriebe, deren Azubis, der Fachpädagogen der Schule und weiteren Multiplikatoren, wie der Kreishandwerkerschaft Mettmann und den BZB umgesetzt werden. Initiiert und geplant wird das Projekt maßgeblich durch den Kreis Mettmann. Die Kreishandwerkerschaft und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ sind beratend tätig. Auf dem Gelände der Schule soll unter Beteiligung aller ein kleines Gartenhaus entstehen. Eingebunden werden die unterschiedlichsten Gewerke, von Tief-, Aus- und Hochbau, über das Gewerk der Elektriker bis hin zu SHK (Sanitär, Heizung, Klima). Der Bau erfolgt - unter fachlicher Anleitung der Experten - durch die interessierten Schülerinnen und Schüler. Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. Wir sind beratend für die Betriebe und für die potenziellen Auszubildenden tätig und vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Betriebe und Schüler*innen sollten uns ansprechen. Wir können helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Canva

Weiterbildung

Zusätzliche Termine "Fortbildung für Asbest-Sachkundige"

Erhöhte Nachfrage nach Fortbildungslehrgang. Es ist inzwischen sechs Jahre her, dass die Gefahrstoffverordnung und die TRGS 519 in einem wichtigen Punkt geändert wurde. Die zunächst unbefristet erworbene Sachkunde für die Durchführung von Tätigkeiten an Asbest, wurde ab Stichtag 01.07.2016 nur noch für sechs Jahre ausgesprochen. Seit diesem Zeitpunkt müssen nun alle Sachkundigen innerhalb von sechs Jahren eine Fortbildung nachweisen, um die Sachkunde weiterhin beizubehalten. Personen, die vor diesem Datum ihre Sachkunde erworben hatten, erhielten eine Übergangsfrist und kommen jetzt ebenfalls in den Sechsjahresrhythmus, in dem sie eine Fortbildung absolvieren müssen. Aus diesem Grund ist die derzeitige Nachfrage nach entsprechenden Fortbildungslehrgängen so stark gestiegen, dass die BZB zusätzliche Lehrgangstermine anbieten. Dabei stehen Interessierten, die ihre Sachkunde bis Mitte des Jahres auffrischen müssen, Zusatzangebote zur Verfügung, die unter den nachfolgenden Links zu finden sind: Fortbildung für Sachkundige der Anlage 3 der TRGS 519 Fortbildung für Sachkundige der Anlage 4 der TRGS 519 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Ausbildung

Deine Zukunft beginnt jetzt - Digitale Azubi-Talentwoche Mülheim/Ruhr

Viele Jahre als erfolgreiche Präsenzveranstaltung in der Mülheimer Stadthalle etabliert – in diesem Jahr erstmalig online. Schüler*innen aller Abschlussklassen haben vom 15.02.2022 bis zum 20.02.2022 im Rahmen der digitalen Azubi-Talentwoche „Deine Zukunft beginnt jetzt!“ die Möglichkeit, mit interessierten Arbeitgebern der Region in den Austausch zu gehen. Ziel der Talentwoche ist es, freie Ausbildungsplätze mit interessierten jungen Menschen zu besetzen. Bei der Talentwoche wird den Schüler*innen die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit dem potenziellen Ausbildungsbetrieb zu chatten, sich mit einem interessanten Profil zu bewerben und sich in einem 15-minütigen Vorstellungsgespräch gegenseitig kennenzulernen. Auch die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. Speziell für die Talentwoche wurde ein Profil mit 21 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen erstellt, um ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe zu präsentieren. Bei Interesse an einer Ausbildung im Bauhandwerk werden die Bewerber*innen an unsere Mitgliedsbetriebe weitervermittelt. Wer gerne im Sommer 2022 eine Ausbildung starten möchte, kann sich unter nachfolgendem Link für die Azubi-Talentwoche vom 15.02.2022 – 20.02.2022 anmelden: Anmeldung zur Azubi-Talentwoche Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir zur Verfügung! Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © yourschantz / Pixabay

Weiterbildung

Lehrgang zum Sachkundigen Planer ausgebucht

Ein beliebter und stark nachgefragter Lehrgang zum wiederholten Male ausgebucht. Der Lehrgang findet in Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. statt. In den 63 Unterrichtseinheiten werden Sie durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. Aktuell bieten wir noch eine Warteliste für den Lehrgang an. Bitte wenden Sie sich dazu an unseren Lehrgangsbetreuer Herrn Sebastian Grauten (sebastian.grauten@bzb.de). Weitere Termine finden in diesem Jahr in Augsburg (Beginn im April) und in Berlin (Beginn im September) statt. Alle Informationen dazu finden Sie hier: Lehrgang Sachkundiger Planer Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Weiterbildung

E-Schein erfolgreich abgeschlossen

Wer den begehrten Schein nach dem insgesamt vierwöchigen Kurs in den Händen hält, hat einen wichtigen Karrierebaustein geschafft: Mit dem E-Schein erwerben die Teilnehmenden die in Deutschland höchstmögliche, betontechnologische Qualifikation. Mit dem E-Schein darf eine Betonprüfstelle geleitet werden; ebenfalls hat der erfolgreiche Absolvent die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden. Für den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs mussten die Teilnehmenden hart arbeiten. Ein normaler 8-Stunden Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens nicht aus. Auch in den Abendstunden wurde täglich für die Prüfungen gelernt. Der Lehrgang, der sich über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Die erste Prüfung musste im Dezember 2021 absolviert werden. Die zweite Prüfung fand am Ende des zweiten Blocks im Januar 2022 statt. Alle Teilnehmenden haben den Lehrgang erfolgreich bestanden, so dass die heiß ersehnte Urkunde am 21.01.2022 durch den PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing. Klaus Bussmann überreicht werden konnte. Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an die 13 Absolventen. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 28.11.–09.12.2022 und 09.01.–20.01.2023. Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.  Foto: © 279photo/Fotolia

Projekte

Erste IoT-Werkstatt fürs Handwerk erfolgreich durchgeführt

Am 9. Dezember 2021 hat die erste IoT-Werkstatt fürs und mit dem Handwerk in hybrider Form stattgefunden. Ein Teil des Teams vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk war vor Ort im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg und hat die Veranstaltung von dort koordiniert und moderiert. Neben spannenden Vorträgen der Projektpartner des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk, ging es vor allem darum, zusammen mit den Teilnehmenden Ideen aus dem Handwerk fürs Handwerk zu entwickeln, die mit IoT (Internet of Things; auf Deutsch: Internet der Dinge) umsetzbar sind. Zunächst bedanken wir uns bei allen Teilnehmenden für die aktive Mitarbeit, die wertvollen Ideen und den guten Austausch! Nach Sichtung und Auswertung der Ideen und Ausarbeitungen in den einzelnen Teams, hat das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk eine Zusammenstellung erstellt. Dabei wurde jede einzelne Idee aus dem Workshop betrachtet und auf Umsetzbarkeit, Innovationsstärke und bereits existierende Lösungen überprüft. Ein Mitschnitt der Veranstaltung können Sie sich hier ansehen: Wie geht es jetzt weiter? Alle, die am 9. Dezember an der IoT-Werkstatt teilgenommen haben, erhalten zusätzlich eine E-Mail, wie es mit den Themen aus den einzelnen Gruppen weitergeht. Sie konnten an der IoT-Werkstatt nicht teilnehmen, interessieren sich für eins der Themen, die im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk weiterverfolgt werden oder haben weitere Fragen? Kein Problem – Wir freuen uns über jeden Impuls und Austausch. Melden Sie sich gern direkt bei krefeld@mdh.digital unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Firma, des entsprechenden Themas sowie Ihres Anliegens. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Ideen und deren weitere Verfolgung. Dabei wurde unterschieden, ob diese im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk weiter fokussiert werden es bereits verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten gibt oder die Verknüpfung zu entsprechenden Experten hergestellt wird. ­ Folgende Ideen aus der IoT-Werkstatt werden im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk weiter fokussiert: 1. Indoor-Prozesstracking in der Werkstatt Ausgehend von einer Tischlerwerkstatt sollen Zeit, Standort und Arbeitsprozesse visuell erfasst, als Soll- und Ist-Vergleich ausgegeben und mit Stammdaten des Betriebs verglichen werden.Angedacht ist die Entwicklung und der Test eines Prototyps in einer Tischlerwerkstatt. 2. Tracking von Werkzeugen und Gegenständen Hier geht es um ein übergreifendes Tracking von Gegenständen, Bauteilen in Innen- und Außenräumen für Anwendungen im Handwerk.Hier wurde der Kontakt zu verschieden vorhandenen Anbietern hergestellt. Dazu wird es im laufenden Jahr weitere Informationen zur Umsetzung in Handwerksbetrieben geben. 3. Smartes Lager Im Lebensmittelgewerk ist das Thema First In First Out (FIFO) in der Lagerhaltung ein wichtiger Bestandteil der Verarbeitung, um die hygienischen Standards einhalten zu können. Zusätzlich gibt es aber Einkäufe wie etwa Gewürze, welche nicht bei jedem Produkt benötigt oder nur saisonal verarbeitet werden. Die tägliche Praxis der Kommissionierung ist dabei umständlich, gerade durch Einzelbestellungen der angeschlossenen Backshops. Angedacht ist die Umsetzung eines Prototyps eines smarten Lagers im Rahmen des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk. 4. Pflasterroboter Es geht um die Entwicklung eines Pflasterroboters mit dem Hintergrund, verschiedene Herausforderungen, wie z.B.: Fachkräftemangel und Arbeitsbelastung, besser zu meistern. Es soll eine Lösung für die Baustelle sein.Im weiteren Verlauf ist hierzu ein Workshop zur Vernetzung und Evaluation der Umsetzung geplant. ­ Zu diesen Themen gibt es bereits verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten: 5. Serviceplattform SHK Es geht um den Aufbau einer Serviceplattform zur Erfassung von Störungen und Vergabe von Aufträgen im regionalen Kontext. Zu diesem Thema gibt es schon verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten, welche auch für das SHK-Handwerk adaptiert werden können. Weitere Informationen werden im Rahmen eines Beitrages auf www.handwerkdigital.de zur Verfügung gestellt. 6. Intelligentes Holz In der Denkmalpflege kann das intelligente Holz viele Arbeitsprozesse erleichtern, bspw. um den Zustand eines Kirchendaches per Dashboard auszulesen, den Zustand des Materials in Holzhäusern zu tracken und somit morsches Holz oder Insektenbefall zu erkennen, ehe der Schaden zu hoch wird. Für weitere Informationen zum Thema schauen Sie sich den intelligenten Tisch im Handwerk an. 7. Automatisierung von Grundprozessen Eine einheitliche Plattform zur systematischen Datenkoordination soll das bestehende Problem der unkoordinierten Datensammlung beheben, da viele wichtige Informationen über diverse Kommunikationsmittel verbreitet werden. So kann der Informationsfluss auf den Baustellen vereinfacht werden, bspw. zwischen den Handwerkern untereinander, zu den Produktherstellern, den Servicepartnern und zu den Kunden. Gewünscht wurde eine Plattform, auf welcher der Kunde (Auftraggeber eines Bauprojekts, Handwerker, Zulieferer) die Daten einspeist, sodass eine Ressourcenoptimierung und Transparenz der Abläufe erfolgt. Hier gibt es schon verschiedene spannende Lösungen. Wir halten Sie auf www.handwerkdigital.de weiterhin auf dem Laufenden. 8. Kundenkommunikation Hier geht es um die einfache Übermittlung von Daten zwischen Kunden und Handwerkern. Gewünscht wurde ein automatisches Statustracking des Auftrags für den Kunden mit automatischen Updates an den Kunden, in welchem Schritt sich der Auftrag gerade befindet und wann die Montage oder Lieferung erfolgt. Hier gibt es einige etablierte Lösungen. Schauen Sie sich die Digitalisierungspfade der Glaser und Dachdecker an und lernen Sie, welche Schritte entlang der Wertschöpfungskette auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb wichtig sind. ­ Zu diesen Themen möchten wir Sie mit den Experten vernetzen: 9. Daten und Standards Es geht um Datendurchgängigkeit und den Aufbau einer Datenplattform sowie der Etablierung von einheitlichen Standards zur besseren Transparenz und Verschlankung von Prozessen. Angedacht ist die Umsetzung eines Prototyps zum Thema Produktdaten im Glaserhandwerk. Hinsichtlich einer Datenplattform wird die Methode BIM in den Fokus gerückt. Hier wird auf die verschiedenen Weiterbildungen, Projekte und Informationen von BZB, RKW-Kompetenzzentrum, BIM Institut sowie der Hochschule Oldenburg mit dem Planspiel BIM Game® „CRAFTER“ verwiesen. 10. Fachkräftemangel Es geht darum, dem Fachkräftemangel entgegenwirken sowie Hilfestellungen zu leisten, wie Fachkräfte gefunden werden können. Hier existieren bereits verschiedene Partner. Wir verweisen auf das Kompetenzzentrum Fachkräftegewinnung (Kofa), Ihre zuständige Handwerkskammer und das Projekt Passgenaue Besetzung. 11. Nachfolgemanagement Hier geht es um die gesteuerte Planung von Nachfolgern für Stellenfunktionen und Schlüsselpositionen. Wir verweisen auf die für Sie zuständige Handwerkskammer. 12. Augmented Reality und Virtual Reality Verschiedene Lösungen zu AR/VR-Anwendungen - gerade im Bauhauptgewerke - wurden im IoT Workshop adressiert. Hier existieren einige Lösungen. Wir verweisen auf das BFE in Oldenburg, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. 13. Erfassung und Aufbereitung von Sensor-Daten Das Thema befasst sich vor allem mit folgender Fragestellung: Wie können Daten verschiedenster Sensoren (Luftfeuchtigkeit, Luftqualität, Türöffnung usw.) einfach erfasst und aufbereitet werden? Im Rahmen eines geplanten Präsenz-Workshops in der Handwerkskammer in Dresden mit Lösungsanbietern werden Optionen und Angebote demonstriert, wie die Fragestellung praktisch realisiert werden kann. Sobald der genaue Termin für den Workshop feststeht, können Sie sich hier für die Veranstaltung anmelden. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Anita Müller | anni’s art fotografie

Projekte

Construction Blueprint: Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz im Fokus

Ziel des EU-Projektes Construction Blueprint. Skills Blueprint for the Construction Industry ist es, auf europäischer Ebene einen neuen strategischen Ansatz für den Bausektor zu entwerfen, der die Themen Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz bei der Entwicklung beruflicher Kompetenzen in den Vordergrund stellt. Ein Blick auf die interaktive Karte der Projekthomepage lohnt sich, denn aus den 12 Ländern der Partnerschaft werden kontinuierlich neue Best-practice-Beispiele identifiziert und beigesteuert, die sich u. a. mit Qualifikationsdefiziten und dem Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz befassen. Eine Reihe von frei zugänglichen Online-Kursen zu den o. g. Bereichen gibt es ebenfalls auf der Projekthomepage – auch hier werden die Inhalte fortlaufend aktualisiert und die Datenbasis erweitert. Um die bisher erzielten Ergebnisse zu veranschaulichen und über die im Rahmen des Projektes behandelten Themen zu diskutieren, organisieren die deutschen Projektpartner, der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB), im April eine interne Veranstaltung mit ausgewählten Experten des Sektors. Über weitere Schritte im Projekt werden wir hier in loser Folge berichten. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Christian Frey. Foto © MichaelGaida / Pixabay

Projekte

EU-Projekt Digi-CVET: Neue Website mit aktuellen Informationen

Ab sofort stehen auf der neuen Website des EU-Projektes Digi-CVET - Developing transversal digital competences for digital Continuous Vocational Education and Training in construction verschiedene Inhalte für Sie bereit. Unter https://sites.google.com/view/digicvet finden Sie aktuelle Daten zum Projekt, Informationen zu erfolgten und geplanten Meetings und verfügbare Unterlagen zum Download. Schauen Sie gelegentlich vorbei – die Seite wird regelmäßig um neue Inhalte erweitert. Ein kleiner Einblick in die aktuell anstehenden Arbeiten: Aktuell wird eine technische Basis definiert, da die Projektergebnisse später auf der Lernplattform ILIAS bereitgestellt werden. Der Abgleich der zurzeit in Entwicklung durch die Projektpartner befindlichen Inhalte mit der technischen Machbarkeit in ILIAS wird in den kommenden Treffen im März (online) und April (Arbeitstreffen in Ljubljana) vorgenommen. Über weitere Schritte im Projekt werden wir hier in loser Folge berichten. Folgende Partner arbeiten im Projekt vom 02.11.2021 – 02.03.2024 zusammen: BZB Krefeld (Projektleitung), Bauschule Vicenza / Italien, IHK Slowenien, Bauschule Lüttich / Belgien, PEDMEDE / Griechenland, Kröpelin Projekt GmbH / Berlin Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © anyaberkut - i-stock

Ausbildung

Landesregierung NRW startet Initiative „Ausbildung“

Die Halbjahreszeugnisse stehen an - für viele Schüler*innen der Abschlussklassen ein zukunfts- und richtungsweisender Schlüsseltag. Denn dieses „Stück Papier“ zeigt an, wie es nach dem Schulabschluss im Sommer weitergehen kann. Viele haben nach einer langen Schulzeit eigentlich keine rechte Lust mehr, die Schulbank zu drücken und möchten viel lieber in eine Ausbildung starten. Fragen sich aber: Wie komme ich an den richtigen Ausbildungsplatz? Die "Plane deine Zukunft"-Postkartenaktion der Landesregierung NRW soll helfen. Am Tag der Zeugnisausgabe erhalten die Schüler*innen eine Postkarte, mittels der sie über einen QR-Code an alle Informationen und Ansprechpartner gelangen, die Hilfestellung geben können, den richtigen Ausbildungsberuf und -platz zu finden. Dabei dürfen auch wir, die BZB mit dem Projekt der „Passgenauen Besetzung“, nicht fehlen und sind selbstverständlich mit dabei. Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Junge Menschen, die in diesem Bereich gerne eine Ausbildung starten möchten, sollten uns ansprechen. Wir können helfen: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Jonas Denil / Unsplash

Ausbildung

„Passgenaue Besetzung“ als Unterstützung auf dem Ausbildungsmarkt

Die „Passgenaue Besetzung“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfond „ESF“ gefördert wird, hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Schon im letzten Jahr haben viele Betriebe die kostenfreien Dienstleistungen der „Passgenauen Besetzung“ erfolgreich in Anspruch genommen und konnten so geeignete Auszubildende für ihren Betrieb finden. Vorteile für die Betriebe: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei, es werden nur Bewerber vorgeschlagen, die die BZB bereits kennengelernt haben und auch empfehlen können, der Betrieb wird bei allen Aktivitäten und Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website der „Passgenauen Besetzung". Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit, sich leistungsstarken Nachwuchs zu sichern. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen gerne. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © I'm friday / shutterstock/

Weiterbildung

SIVV Lehrgang mit neuem Namen und überarbeiteten Inhalten

Der Deutsche Beton und Bautechnikverein (DBV) hat nach einigen Monaten der konstruktiven Arbeit unter anderem die neue TR Instandhaltung in den SIVV Lehrgang eingebettet. Neu ist auch der Name des SIVV Lehrgangs, denn aus „Schützen, Instandsetzen, Verstärken und Verbinden von Betonbauteilen“ wird „Schützen, Instandsetzen, Verstärken und Verbinden im Betonbau“. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Alle Inhalte des SIVV Lehrgangs wurden von Experten des Betonvereins überarbeitet und stellen so sicher, dass die neuesten Regeln der Technik auf der Baustelle angewendet werden. Die Inhalte in allen Themenbereichen Allgemeine Grundlagen (Mörtel, Beton, Stahl und Kunststoffe) Schutzmaßnahmen (Erste Hilfe, gefährliche Stoffe) Untergrund (Beton und Stahl) Füllen von Rissen und Hohlräumen Fugen Anforderungen an Baustoffe mit unbekannter Zusammensetzung Betonersatz (RM/RC/PRM/PRC/SRM/SRC) Instandsetzen von Oberflächen Beschichtungen Verguss Überwachung Kleben von CFK-Lamellen/Stahllasche wurden neu überarbeitet und liefern aktuelle Informationen in den anerkannten Regelwerken. Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter https://www.bzb.de/seminare/alle-seminare/seminar/31. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Franziska Schmidt. Foto © Michael Fritzen - stock.adobe.com/

Querbeet

digitalBAU wird verschoben - Neuer Termin 31.05 - 02.06.2022

Aufgrund der aktuellen pandemischen Entwicklung hat die digitalBAU sich in enger Abstimmung mit der Branche dazu entschlossen, die Veranstaltung zu verschieben. Der neue Termin ist der 31. Mai bis 2. Juni 2022. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk gestalten nun am 2. Juni 2022 als Ersatz für den am 17. Februar 2022 das Forum „Handwerk Goes Smart“ für Sie im Messezentrum Köln. Es erwarten Sie spannende Vorträge zu verschiedenen innovativen Themen. Es wird vor allem darum gehen, wie das Handwerk von den neuen Werkzeugen profitieren kann. Dabei berichten Digitalisierungsexperten und -expertinnen aus dem Handwerk, was es zu beachten gilt. Handwerksbetriebe teilen ihre persönliche Erfolgsstory und berichten über Herausforderungen und Erfolge im Umstellungsprozess. Alles ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“. Zum Ticketverkauf geht es hier entlang: Ticket sichern Weitere Informationen zur Terminverschiebung finden Sie hier.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neue Ideen entstehen in der IoT-Werkstatt Handwerk

Am 9. Dezember 2021 hat die erste IoT-Werkstatt mit dem Handwerk in hybrider Form stattgefunden. Ein Teil des Teams vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk war vor Ort im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg und hat die Veranstaltung von dort moderiert und durchgeführt. Neben einführenden Vorträgen der Projektpartner des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk, ging es vor allem darum, zusammen mit den Teilnehmenden Ideen aus dem Handwerk fürs Handwerk zu entwickeln, die mit IoT (Internet of Things; auf Deutsch: Internet der Dinge) umsetzbar sind. Worum geht es bei IoT? Physische Objekte, wie Fahrzeuge, Maschinen oder Werkzeuge, werden mit Sensoren ausgestattet und können mit Hilfe des Internets Daten austauschen. Damit ergeben sich unglaubliche Potentiale auch fürs Handwerk. Wie genau das funktioniert, zeigte der Digital-Stratege Christoph Krause in seinem Impulsvortrag und nannte verschiedene Beispiele aus dem Handwerk, wo mit simplen Ideen bereits IoT genutzt wird. Er berichtete zum Beispiel von einem intelligenten Holztisch, der automatisch anzeigt, welche Pflege zu welchem Zeitpunkt notwendig ist und Mobiltelefone aufladen kann. Außerdem berichtete er vom intelligenten Dach, das Feuchtigkeit messen kann, sodass bei einem zu hohen Feuchtigkeitsgrad sofort reagiert werden kann. Um noch tiefer in die Thematik einzusteigen, wurde eine virtuelle Pinnwand eröffnet. Dort konnten die Teilnehmenden zunächst einmal ihre Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk aufschreiben. Bereits nach 10 Minuten waren so viele Notizzettel beschriftet worden, dass die einzelnen Themen sortiert und Schnittstellen festgestellt werden konnten. Auch hatten einige Teilnehmenden bereits konkrete Ideen im Kopf, die sie ebenfalls auf die Notizzettel schreiben konnten. Um die Themenschwerpunkte im Detail besser ausarbeiten zu können, wurden anschließend verschiedene Teams gebildet, die sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung in kleineren Teams austauschen konnten. Hauptziel dabei war, zu überlegen, wie die Idee konkret in der Praxis umgesetzt werden kann und welchen Mehrwert sie fürs Handwerk bietet. Dabei stand nicht nur die Praktikabilität im Fokus, sondern auch die Schnittstelle zum Themenschwerpunkt IoT sowie die Skalierbarkeit auf verschiedene andere Handwerksbetriebe und ganze Gewerke. Wie geht es jetzt weiter? Nachdem die Ausarbeitung der Ideen gesichtet und sortiert worden sind, wird das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk einige Themen auswählen, die im laufenden Projekt weiterverfolgt und ausgearbeitet werden sollen. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden, welche Themen ausgewählt werden, sodass Sie sich bei Interesse an einer Teilnahme bei uns melden können. Nun möchten wir uns abschließend bei allen Teilnehmenden für die innovativen Ideen und den inspirierenden Austausch bedanken! Alle, die nicht dabei sein konnten, oder die Veranstaltung Revue passieren lassen möchten, können sich hier die Zusammenfassung der Veranstaltung anschauen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Anita Müller | anni’s art fotografie

Projekte

Neue Folge vom DigiCast: Das erste 3D-gedruckte Wohnhaus in Deutschland

Wir haben bereits darüber berichtet. Vergangenen Monat ist ein kleines Team vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld, nach Beckum gefahren, um sich das erste gedruckte und genehmigte Wohnhaus in Deutschland anzuschauen und auch eine neue Folge für den DigiCast - Der Podcast für erfolgreiche Digitalisierung im Handwerk aufzunehmen. Nun ist es so weit und Sie können sich das Ergebnis anhören. Verraten möchten wir nichts, nur so viel: Sie werden erfahren, wie das neue Verfahren die Baubranche innoviert und wie schnell, nachhaltig und kostengünstig man in Zukunft Häuser errichten kann. Seien Sie also auf die neue Podcastfolge gespannt! Hier geht es zur Folge. Darüber hinaus ist der DigiCast auch auf folgenden Plattformen für Sie verfügbar: Spotify Google Podcasts Apple Podcasts Sie haben Lust bekommen, sich das Haus in Beckum live und in Farbe anzusehen? Hier können Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren. Nutzen Sie also diese einmalige Chance, solange dies noch angeboten wird. Oder: Wenn Sie nicht bis nach Beckum fahren können, schauen Sie sich doch hier einen 360-Grad Rundgang online an. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © krzysztof-m - Pixabay

Projekte

Drones4VET: Neues EU-Projekt zum Einsatz von Drohnen

Beim Summen von Drohnen über der Baustelle denkt niemand mehr an „unbekannte Flugobjekte“, sondern vielmehr an nützliche Helfer aus der Luft. Stellt ihr Einsatz bei Weitem noch nicht die Regel dar, so integrieren bereits jetzt Bauunternehmen Drohnen in ihre Arbeit und profitieren davon. Drohnen revolutionieren wichtige Prozesse der Bauwirtschaft Ihr Nutzen liegt auf der Hand: Durch das Anbringen hochauflösender audiovisueller Systeme und die Vernetzung mit verschiedenen Software-Tools eignen sie sich hervorragend für die Überwachung des Baufortschritts und zur Abnahme von Bauabschnitten, insbesondere an schwer zugänglichen und für Menschen potenziell lebensgefährlichen Stellen. Das Gleiche gilt für Instandhaltungsarbeiten und das Erkennen von Anomalien. Mittels Drohnen, die mit Infrarot-Thermografie ausgestattet sind, lässt sich beispielsweise der Zustand von Materialien und Gebäudeteilen erfassen. Darüber hinaus sind Vermessungsarbeiten als wichtigstes Haupteinsatzgebiet zu nennen. BZB beteiligen sich an der Entwicklung eines Kurses zum Einsatz von Drohnen Im Zuge der Digitalisierung werden Drohnen in absehbarer Zeit zur Standardausrüstung der Bauwirtschaft gehören. Demgegenüber steht ein fehlendes Ausbildungsangebot in Bezug auf den Umgang mit Drohnen im Bereich baubezogener Tätigkeiten. Bislang konzentriert sich das Aus- und Weiterbildungsangebot auf die Beherrschung traditioneller Techniken, die hauptsächlich auf der manuellen Überwachung, Inspektion und Bewertung von Bauarbeiten, Gebäuden und Baustellen vor Ort basieren. Diese Lücke soll durch das neue EU-Projekt Transnational VET training programme in the use of drones within construction-related activities (Drones4VET) geschlossen werden. Das Projekt umfasst folgende Aktivitäten: 1. Eine Bestandsaufnahme zum Einsatz von Drohnen bei baubezogenen Tätigkeiten in den einzelnen Projektländern unter Berücksichtigung der von Bauunternehmen ermittelten Bedürfnisse inkl. Best-Practice-Beispielen. 2. Entwicklung eines interdisziplinären Schulungsprogramms, das an die europäischen Vorschriften für den Einsatz von Drohnen in der Baubranche angepasst ist. Das Drones4VET-Schulungsprogramm wird mehrere unterschiedliche und sich ergänzende Module umfassen, wie Fotogrammetrie bei der Inspektion von Bauwerken aus der Luft, Datenerfassung für die BIM-Verarbeitung, Thermografie, geografische Informationssysteme (GIS) mit Drohnen, Sicherheit und sicherer Betrieb von Drohnen sowie andere praktische Fragen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Drohnen. 3. Erstellung eines Handbuchs, um die Kapazität von Ausbildern und Trainern zur Umsetzung des Programms zu erhöhen. Sowohl das Handbuch als auch das Drones4VET-Schulungsprogramm wird in vier verschiedene Sprachen (Spanisch, Englisch, Französisch und Deutsch) übersetzt, um die Übertragbarkeit innerhalb der EU zu gewährleisten. Die BZB Krefeld sind Projektpartner unter Leitung von Paracuellos CRN, einer öffentlichen Ausbildungseinrichtung für Hoch- und Tiefbau in Spanien mit Sitz in Madrid. Weitere Partner sind: Desarrollo de Estrategias Exteriores S.A. (Grupo DEX) / Spanien, Lycée des Métiers Dhuoda / Frankreich, FH Kufstein Tirol / Österreich, Munster Technological University (MTU) / Irland Das Projekt läuft vom 01.01.2022 bis zum 01.11.2024. Wir werden in loser Folge berichten. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Pok Rie - Pexels

Ausbildung

Rückblick auf zwölf Monate „Passgenaue Besetzung“

Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 starteten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfond „ESF“ gefördert wird, hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Ein turbulentes und ein nicht immer zu planendes Projektjahr neigen sich dem Ende zu. Vorweg: Das Projekt geht auch 2022 weiter. Denn trotz aller Corona-Widrigkeiten hat das Bauhandwerk die Krise bisher gut überstanden. Nicht nur, dass in Deutschland nach wie vor sehr viel neu gebaut, saniert und renoviert wird, auch die Auszubildendenzahlen in den Bauberufen sind im Einzugsbereich der BZB in den letzten beiden Jahren positiv angestiegen. Ein Indikator dafür, dass das Projekt „Passgenaue Besetzung“ von den Baufirmen gerne in Anspruch genommen wird. Und dennoch fehlen dem Bauhandwerk noch viele junge Leute, um den Fachkräftemangel zu kompensieren. Daran wird auch im kommenden Jahr mit dem Projekt der „Passgenauen Besetzung“ stetig gearbeitet. Viele neue und interessante Praxisveranstaltungen stehen mit dem Ziel auf dem Kalender, junge Menschen für eine duale Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern. Für die Betriebe bietet das Projekt einen sehr großen Mehrwert, denn sämtliche Dienstleistungen sind für sie kostenfrei. Des Weiteren unterstützt das BZB-Team der Passgenauen Besetzung die Betriebe bei allen Aktivitäten und Formalitäten, lernt alle Bewerber zunächst kennen, ehe sie weiterempfohlen werden und bezieht die Firmen aktiv in die Berufsorientierungsveranstaltungen mit ein. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website der Passgenauen Besetzung. Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit, sich leistungsstarken Nachwuchs zu sichern. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen gerne: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

Ausbildung

Mit der digitalen Pinnwand (Padlet) zum perfekten Match

Schulen, Agenturen für Arbeit und allen sonstigen Multiplikatoren steht seit dieser Woche ein digitales Hilfsmittel zur Berufsorientierung zur Verfügung. Im Rahmen der Düsseldorfer Projekte „Wirtschaft pro Schule“ (WPS) und „Ausbildungsbotschafter“ hat die Unternehmerschaft Düsseldorf in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Ausbildungsunternehmen digitale Unternehmens-Pinnwände zur Berufsorientierung entwickelt. Schulen, Berufsberater*innen der Agenturen für Arbeit und alle sonstigen Multiplikatoren haben nun die Möglichkeit, neue und alte Unternehmen kennenzulernen. Die Informationen, dienen dazu, einen ersten Eindruck über das Unternehmen zu gewinnen und sich einen Überblick zu verschaffen, welche Ausbildungs- und Praktikumsplätze regional aktuell angeboten werden. Hauptziel des anschließenden Matchings ist es, Schüler*innen über Berufe zu informieren, um auf diesem Wege den Entscheidungsprozess der Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Arbeits- und Berufsbiografie zu verbessern. Die Bildungszentren des Baugewerbes, e. V. (BZB), die schon viele Jahre aktiv im Rahmen des Projektes „Wirtschaft pro Schule – WPS“ mitarbeiten, haben mit ihrem Team der „Passgenauen Besetzung“ aktiv am Unternehmens-Padlet der BZB mitgearbeitet. Die neuen digitalen Pinnwände werden allen Beteiligten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Schauen Sie doch mal rein: Zum Padlet Unser Team der „Passgenauen Besetzung“ steht allen Interessierten bei Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Geralt | Pixabay

Ausbildung

Milwaukee stellt auch für die Ausbildung im BZB Krefeld Maschinen zur Verfügung

Am vergangenen Freitag war es soweit. Auch das BZB Krefeld durfte sich über neue akkubetriebene Maschinen für den Einsatz in der praktischen Lehrlingsausbildung freuen. Diese wurden durch die beiden Mitarbeiter der Firma Milwaukee, Herrn Vincent Albanus und Herrn André Lumia, überreicht und den Auszubildenden im Anschluss direkt vorgestellt. Für den Tiefbau gab es, wie bereits in Wesel, einen M18 Fuel Akku-Trennschleifer mit Akku und Ladegerät. Das Gerät ist neben modernster Gerätetechnik auch mit dem ONE-KEY™ Tool-Tracking und Tool-Security System ausgestattet, um dieses mit der kostenlosen cloudbasierten Verwaltungssoftware für verschiedene Einsatzbereiche einstellen, gegen Diebstahl schützen und für die regelmäßigen Wartungen und Prüfungen verwalten zu können. Bei einer Gruppe der Straßenbauer*innen gab es mit der Übergabe unmittelbar eine fachmännische Kurzeinweisung am Gerät durch Herrn Albanus. Zwei Hallen weiter durften sich die Lehrlinge im Bereich der Zimmerer*innen über gleich drei M18 FUEL™ ONE-KEY™ Akku-Schlagbohrschrauber Sets freuen. Diese sind ebenfalls mit der ONE-KEY™ Funktion ausgestattet und gehören mit 135 NM Drehmoment zu den stärksten Akku-Bohrschraubern, die es aktuell auf dem Markt gibt. „Also genau das Richtige für Zimmerer, die bei Bohrarbeiten oder Einschrauben von langen Vollgewindeschrauben solche Power brauchen“, betont Geschäftsbereichsleiter Crone. „Für den Trockenbau, der hier gerade im Rahmen der Grundausbildung Bau mit den Zimmerern gemacht wird, sind die viel zu stark.“. Auch bei den Zimmerern ließ es sich Herr Albanus abschließend nicht nehmen, den neugierigen Lehrlingen die neuen Maschinen kurz zu erläutern. Wir freuen uns über die Leihgabe und auf den Einsatz in der praktischen Ausbildung der Fachkräfte von Morgen und bedanken uns bei Milwaukee für die großartige Unterstützung! Eindrücke der Übergabe:

Projekte

Neues EU-Projekt VR4VET: Virtuelle Realität (VR) in der Berufsberatung

Während die Notwendigkeit der Digitalisierung durch COVID 19 noch stärker in den Fokus gerückt ist, trug die Pandemie auch zur steigenden Jugendarbeitslosigkeit bei: Über 3 Millionen junge Menschen in Europa zwischen 15 und 24 Jahren sind derzeit nicht in der Lage, einen Arbeitsplatz zu finden; die Zahl der Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren, die sich nicht in Ausbildung, Beschäftigung oder Training befinden, liegt europaweit sogar bei 9,6 Millionen. Gleichzeitig erhalten Jugendliche, die sich bereits in der Ausbildung befinden, nicht immer angemessene Informationen über die zur Auswahl stehenden Berufswahlmöglichkeiten, was zu hohen Abbruchquoten führt. Einen neuen Ansatz für die Berufsberatung zur allgemeinen und beruflichen Bildung wird das EU-Projekt Virtual Reality for Vocational Education and Training (VR4VET) liefern. Unter Federführung der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) haben sich die Projektpartner zum Ziel gesetzt, digitale Berufsberatungsmethoden auf Basis virtueller Realität (VR) zu entwickeln. Die VR-basierten Tools sollen eine aktive und spannende digitale Erkundung von Berufsprofilen ermöglichen. Neben Innovation in Hochschul- und Berufsbildung sowie in der Berufsberatung sollen als weitere Meilensteine am Ende des Projektes eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen und ein erleichterter Aufbau von Kapazitäten in Berufsbildungseinrichtungen und bei Berufsberatern erreicht werden. Die BZB Krefeld sind Projektpartner unter Leitung der NTNU mit Sitz in Trondheim. Weitere Partner sind: Cologne Game Lab (CGL) der TU Köln / Deutschland, TU Delft und Rotterdam Technology College / beide Niederlande sowie NAV Trøndelag und Trøndelag County Council / beide Norwegen. Das Projekt läuft vom 01.01.2022 bis zum 01.01.2025. Wir werden in loser Folge berichten. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Geralt - Pixabay

Querbeet

Neuer Termin - Besuchen Sie uns auf der digitalBAU in Köln

Worum geht’s? Die Messe „digitalBAU“ - Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche findet vom 31.05.-02.06.2022 in Köln statt. Mit dieser neuen Plattform für Software-Unternehmen, Handwerk und Industrie hat die Messe München in Kooperation mit dem BVBS (Bundesverband Bausoftware) ein zukunftsorientiertes Format für die Baubranche geschaffen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk präsentieren spannende Vorträge zum Thema Digitalisierung und Handwerk im Forum „Handwerk Goes Smart“ im Messezentrum Köln. Vormittags finden im 25-Minutentakt Vorträge zu verschiedenen innovativen Themen statt. Es wird vor allem darum gehen, wie das Handwerk von der Digitalisierung profitieren kann. Dabei berichten Digitalisierungsexperten und -expertinnen, was es dabei zu beachten gilt. Darüber hinaus werden auch Handwerksbetriebe anwesend sein, um mit Ihnen ihre Erfahrungen zu teilen sowie über Herausforderungen und Erfolge im Umstellungsprozess zu berichten. Ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“. Schauen Sie sich hier die vollständige Agenda an. Das gesamte Forenprogramm der digitalBAU finden Sie unter Foren der digitalBAU | 31.05.-02.06.2022 in Köln (digital-bau.com) und zu den Ausstellern und den Produkten der digitalBAU geht es hier entlang: Ausstellerverzeichnis. Wann? Die Vorträge finden am 2. Juni 2022 von 09.30-12:00 Uhr statt. Wo? Messezentrum Köln, Halle 1, Forum „Handwerk Goes Smart“ Sie suchen ein passendes Hotel? Ganz bestimmt werden Sie HIER fündig. Sie können nicht persönlich anreisen? Kein Problem! Dann schauen Sie sich die Vorträge in unserem Forum ganz bequem von zu Hause aus an. Klicken Sie hier für weitere Informationen zur digitalBAU 2022.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Passgenaue Besetzung: Berufsparcours an Mülheimer Realschule

Die Realschule an der Mellinghofer Straße in Mülheim an der Ruhr hatte seine 9. und 10. Jahrgangsstufe zum Berufsparcours eingeladen. Dazu warteten in der neuen Schulsporthalle viele Ausbildungsfirmen mit verschiedenen und interessanten Ausbildungsberufen und spannenden, praktischen Aufgaben auf die interessierten Schüler*innen. Alle Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, den Parcours komplett zu durchlaufen, um so die Möglichkeit zu erhalten, vielfältige Angebote praktisch auszuprobieren. Das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ präsentierte sich mit dem Gewerk der Dachdecker und der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Tatkräftig unterstützt wurde das Team dabei durch die Dachdeckerfirma Richard Dachbau (Mülheim/Ruhr) und die Firma Fliesen Mock GmbH (Essen). Die Auszubildenden der beiden Firmen zeigten vor Ort starke Leistungen und veranschaulichten den Schülerinnen und Schülern das jeweilige Gewerk kompetent und praktisch und weckten dabei reges Interesse bei den staunenden Zuschauern. Herzlichen Dank dafür. Der Dachdecker-Azubi Julian Becker (3. Ausbildungs­jahr) genoss ein Heimspiel an seiner alten Schule. Als ehemaliger Schüler der Mülheimer Realschule traf er viele seiner ehemaligen Mitschüler in der Sporthalle wieder und konnte so eine perfekte Verknüpfung zwischen Schule und anschließender Ausbildung schaffen und gleichzeitig für sein Gewerk begeistern. Nico Koitz, ambitionierter Fliesen-, Platten- und Mosaikleger im 2. Ausbildungsjahr, zeigte unterdessen erfolgreich und anschaulich den professionellen Umgang mit Fliesen und konnte damit bei vielen Schüler*innen sichtliches Interesse wecken. Abschließend lässt sich festhalten, dass die kompetent organisierte Veranstaltung rundum gelungen war und einen starken Anklang bei allen Beteiligten fand. Unser Team der „Passgenauen Besetzung“, das vor Ort gern Rede und Antwort stand, steht natürlich auch nach der Veranstaltung allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Leo_65 | Pixabay

Projekte

Besuch beim ersten 3D-gedruckten Wohnhaus Deutschlands

Am 11.11.2021 ist ein kleines Team vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld, nach Beckum gefahren, um sich das erste gedruckte und genehmigte Wohnhaus in Deutschland anzuschauen. Dort haben sie sich mit Jan-Peter Graumann getroffen, um zum einen natürlich das Haus zu besichtigen, und zum anderen, um mit ihm eine neue Podcastfolge zum Thema 3D-Druck aufzunehmen. Herr Graumann ist Global Business Development Manager bei 3D- Construction Printing in der PERI AG und hat uns einiges zu dem innovativen Thema erzählt. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein freistehendes Wohngebäude. Jede Etage hat 80 qm Wohnfläche (insgesamt also 160 qm). Das Haus wurde von Ende September bis Anfang Dezember 2020 in nur 28 Drucktagen gedruckt. Die einzelnen Etagen wurden in jeweils drei Druckbereichen bearbeitet, damit die einzelnen Schichten sich gut miteinander verbinden konnten. Einerseits muss der Beton ausreichend aushärten, um das Gewicht der nächsten Schicht tragen zu können. Andererseits darf der Druckvorgang nicht zu lange dauern, damit sich die Schichten eben gut verbinden. Türen und Fenster sind raumhoch, daher konnte ohne Stürze gearbeitet werden. Der gedruckte Bereich ist ohne Betonstahl ausgeführt. Die Decken bestehen aus Fertigelementen. In die Zwischenräume der Wände wurde Lava-Granulat als Dämmstoff eingefüllt. Aussparungen für Installationen (Rohre, Elektro usw.) wurden in der Planung bereits berücksichtigt und beim Drucken direkt ausgespart. Die Verkabelung liegt in Leerrohren, die vor dem Verfüllen der Wände eingeschoben wurden. Überhaupt wurde in die Planung viel Zeit investiert. Denn die Planung ist die Grundlage für die Druckdatei, nach der dann gedruckt wird. Der Grundkörper des Kamins, der Unterbau für die Badewanne und der Unterbau für ein Waschbecken im kleinen Bad im Obergeschoss sind direkt mit gedruckt worden. Die Innenwände können auch verputzt werden, damit sie eine glatte Oberfläche haben. Noch kann man einen Besichtigungstermin in Beckum vereinbaren. Nutzen Sie also diese einmalige Chance, solange dies noch angeboten wird. Hier Besichtigungstermin vereinbaren. Wenn Sie nicht bis nach Beckum fahren können, schauen Sie sich doch hier einen 360-Grad Rundgang online an. Ob das neue Verfahren eine Zukunft hat? Und wie! PERI sieht im 3D Druck eine Möglichkeit schneller und damit auch kostengünstiger zu bauen. Beim Druckmaterial wird in Richtung nachhaltiger Baustoffe geforscht. PERI hat die erste Baugenehmigung (im Einzelfall) für ein Wohnhaus aus dem 3D-Drucker in Deutschland eingeholt und hat nach Aussage von Herrn Graumann noch viel vor mit dieser neuen Bauweise. Seien Sie also auf die neue Podcastfolge gespannt! Wer vorher schon einmal reinhören möchte, kann das unter diesem Link tun. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neues EU-Projekt zum Thema Digitalisierung: Digi-CVET

Als Reaktion auf die Umstellung vieler Bildungsaktivitäten auf einen digitalen Modus stellt dieses neue Projekt eine direkte Antwort darauf dar. Zukünftig werden 9 von 10 Jobs einfache bis komplexe digitale Fertigkeiten und Kompetenzen erfordern. Daraus leitet sich der Anspruch dieses Projektes ab. Im Einzelnen wird es sich auf 6 Hauptziele fokussieren. 1. Kursangebot für Zielgruppen oberhalb des Gesellenniveaus, wie man Jugendliche mit digitalen Applikationen aus dem Baugewerbe für den Beginn einer Tätigkeit in der Bauwirtschaft begeistern kann; damit soll der Bau als eine moderne Art der Berufsbildung aufgewertet werden. 2. Entwicklung digitaler Kursinhalte zum Aufbau einer breitgefächerten digitalen Kommunikationskompetenz mit besonderem Bezug zur Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Dies beinhaltet die in der Bauwirtschaft gängigen Austauschformate, bauspezifische Anforderungen an Datensicherheit zwischen Beteiligten, angemessenen und respektvollen Umgang miteinander in digitalen Kommunikationsräumen sowie vernünftigen berufsbezogenen Umgang mit sozialen Medien. 3. Das Projekt wird ein Lernmodul für die Weiterbildung entwickeln, das sich mit digitaler Zusammenarbeit und dem Einsatz bzw. der Nutzung von Datenwolken beschäftigt. Welche Rolle spielen „clouds“ bei der gemeinsamen Nutzung von Inter-/Intranetanwendungen und/oder BIM? Ein Schwerpunkt wird auf der so genannten Common Data Environment (CDE) als dem zentralen Instrument des Datenaustausches in der BIM-Zusammenarbeit liegen. 4. Die wichtigen, sogenannten emerging technologies, wie Augmented Reality und Building Information Modelling werden Gegenstand eines neuen Weiterbildungsangebotes sein, in dem deren Bedeutung in der (näheren) Zukunft beleuchtet wird. Darüber hinaus wird erläutert, welchen praktischen Nutzen sie Lernern bieten und weshalb sie für die Branche an Bedeutung gewinnen werden; dies bezieht sich auf Geräte, Prozesse, Software und Beschäftigte. 5. Dieses Projekt dreht sich auch darum, wie Bauunternehmen durch den Einsatz und die Nutzung digitaler Applikationen ein positives Image als Arbeitgeber aufbauen können und sich somit auch als zeitgemäße Arbeitgeber präsentieren, die um Fachkräfte konkurrieren; dabei kann es sich um ausgelernte Fachkräfte wie auch um die Nachwuchsgewinnung handeln. 6. Technisch werden alle Inhalte aus den Punkten 1-5 und perspektivisch auch weitere digitale Applikationen auf einer individuell zugeschnittenen Plattform – in diesem Fall ILIAS – eingestellt. Nutzern wird dies einen einfachen Zugang zu den Inhalten ermöglichen. Am Projektende werden alle Inhalte in den Sprachen der Projektpartner vorliegen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch, Griechisch und zusätzlich in Englisch. Folgende Partner arbeiten im Projekt vom 02.11.2021 – 02.03.2024 zusammen: BZB Krefeld (Projektleitung), Bauschule Vicenza / Italien, IHK Slowenien, Bauschule Lüttich / Belgien, PEDMEDE / Griechenland, Kröpelin Projekt GmbH / Berlin Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Treecha - Shutterstock

Ausbildung

Fit für den Arbeitsalltag: Planspiel B im Jugendzentrum Titanic

Vor einigen Tagen fand im Jugendzentrum Titanic in Willich nach langer Pause wieder das Planspiel B “Fit für den Arbeitsalltag“ statt. Diese Form der Orientierung wird von den offenen Jugendeinrichtungen KaRo11 und Titanic, veranstaltet. Die Veranstaltung ist in die Berufsorientierung der Gesamtschulen Robert-Schuman-Europaschule und der Leonardo da Vinci-Schule in Willich eingebettet. Da die BZB schon viele Jahre mit den Willicher Schulen im Rahmen der Berufsorientierung zusammenarbeiten, lag es also nah, sich nach langer Auszeit erneut am Planspiel B zu beteiligen. Im spielerischen Umgang und in entsprechenden Aufgabenstellungen haben die Schüler*innnen der 10. Klassen ihre eigene Arbeitshaltung überprüft und an ihren Schlüsselqualifikationen gearbeitet. Aber auch die Simulationen von kurzen Vorstellungsgesprächen und ein anschließendes Feedback zu diesen waren Bestandteil des Planspiels. Die BZB waren mit dem Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk vor Ort. Unter Anleitung von Nele Dorenbeck, einer Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr, mussten die Schülerinnen und Schüler im Gewerk mehrere Aufgabenstellungen, z. B. das Anzeichnen und das Schneiden von Fliesen, praktisch lösen. Fazit: Für alle Beteiligten wieder einmal eine interessante Berufsorientierung mit regem Austausch und einem Zugewinn für alle. Eindrücke vom Planspiel B:   Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Jarmoluk | Pixabay

Querbeet

DCONex 2022 in Essen – Die BZB sind erneut dabei

Bereits seit über 10 Jahren ist die DCONex (Fachkongress + Ausstellung Schadstoff­management) in Essen fester Bestandteil der Veranstaltungen für die Bauwirtschaft. Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung, der sich sowohl an Fachleute als auch an Interessierte richtet, widmet sich zu Jahresbeginn erneut ganzheitlich der Schadstoff-Thematik. Es geht um das Erkennen von Schadstoffen, deren anschließende Bewertung, die Sanierung von kontaminierten Gebäuden sowie die ordnungsgemäße Entsorgung der Schadstoffe. Die DCONex versteht sich als eine Art „Denkfabrik der Branche“. Am 19. + 20.01.2022 wird den Besuchern an zwei Tagen die Möglichkeit zum fachlichen Austausch unter verschiedenen Akteuren der Branche geboten. Die Spezialmesse gestattet einen kompakten Überblick zu drängenden Fragestellungen und soll helfen, die passenden Antworten zu finden. Wie auch in den Jahren zuvor beteiligen sich die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. an der begleitenden Fachausstellung und präsentieren hier ihr umfangreiches Seminarangebot zum Fach- bzw. Sachkundeerwerb für die Schadstoffsanierung im Baubereich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand SE-05. Bei Fragen rund um die Messe steht Ihnen Frau Dr. Annemarie Gatzka gerne telefonisch unter 02151 5155-33 oder per Mail zur Verfügung. Foto: © Nolan Issac/Unsplash

Ausbildung

Passgenaue Besetzung: Bauberufe in Willich vor der Kamera

Das Willicher Kinder- und Jugendzentrum KaRo11 und eine aktuelle Baustelle des Willicher Tief- und Straßenbauunternehmens Andreas Oerschkes, wurden in der zweiten Herbstferienwoche zum Filmset umfunktioniert. Hintergrund dieser Aktion war ein Ferienprojekt des Kinder- und Jugendzentrums KaRo11 in Zusammenarbeit mit der Rapschool NRW. Ziel des Projektes war es, speziell über die Ausbildungsberufe im MINT-Bereich in NRW zu informieren und den Teilnehmenden die Chance zu geben, ihre beruflichen Möglichkeiten auf ganz eigene Weise kennenlernen. Die jungen Leute hatten zur Aufgabe, Filme zur Vorstellung von Berufen zu erstellen, die authentisch sind und gleichzeitig ehrlich junge Menschen ansprechen, die sich auf dem Berufsorientierungsweg befinden. Die Jugendlichen waren dabei in alle Bereiche, die für die Erstellung eines Filmes notwendig sind, eingebunden - ob Regieführung, Bedienung der Kameras, oder auch das anschließende Schneiden der Filme. Professionell unterstützt wurden sie dabei von den Mitarbeitern des Jugendzentrums und von der Rapschool NRW. In diesem Rahmen entstand ein Imagefilm über den Beruf des Straßen- und Kanalbauers. Das beeindruckende Ergebnis ist hier zu sehen: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. hatten im Vorfeld des MINT-Medien-Projekts über das Projekt „Passgenaue Besetzung“ bereits den Kontakt zu ansässigen Baufirmen gesucht, die schon lange erfolgreich ausbilden und ständig auf der Suche nach neuen Auszubildenden sind. Begeistert von der geplanten Aktion sagte die Firma Andreas Oerschkes (Tief- und Straßenbau) aus Willich ohne zu zögern zu und war mit gleich zwei Auszubildenden vor Ort. Auf einer ihrer aktuellen Baustellen konnten sie den jungen Leuten praktisch und authentisch den Beruf des Straßen- und Kanalbauers schmackhaft machen. Es gibt viele junge Menschen, die Interesse an einer Ausbildung im Handwerk haben und sich über diese erkundigen möchten. Der im Rahmen des Projekts entstandene Film bietet den jungen Menschen eine weitere Möglichkeit sich zu informieren und den Firmen die Chance, guten Nachwuchs für das Bauhandwerk zu gewinnen. Das Bauhandwerk boomt und viele Firmen sind fortwährend auf der Suche nach neuen Auszubildenden. Herzlichen Dank allen, die den jungen Leuten die Möglichkeiten bieten, authentisch und praktisch die Welt der vielen Handwerksberufe kennenzulernen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke aus Willich:

Ausbildung

BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ in Wuppertal und Moers im Einsatz

Am 5. Oktober 2021 fanden zeitgleich zwei spannende Veranstaltungen in Wuppertal und Moers statt. Während die Schüler*innen in Wuppertal unter dem Motto „Schulbank trifft Werkbank 2021“ die Gelegenheit hatten, viele interessante Berufe aus dem Handwerk und dem Dienstleistungsbereich kennenzulernen, konnten sich interessierte Schüler*innen in Moers unter freiem Himmel über ihre Möglichkeiten informieren. „Schulbank trifft Werkbank 2021“ - So lautete der Slogan der Veranstaltung, die der kompletten neunten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Wuppertal Barmen die Gelegenheit bot, sich viele interessante Einblicke in die Berufe des Handwerks und des Dienstleistungsbereichs zu verschaffen. Zusammen mit dem Zimmerermeister Matthias Merten vom Wuppertaler Zimmereibetrieb Gebr. Merten hatte das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung" eine interessante Präsentation aus Theorie und Praxis für die Schülerinnen und Schüler, die jeweils in Kleinstgruppen vor Ort waren, vorbereitet. Die Präsentation von Herrn Merten, lebendig und ganz auf die Zielgruppe ausgerichtet, vermittelte anschaulich, wie interessant und vielseitig der Beruf des Zimmerers ist. Nach dem Vortrag durften alle einen Parcours durchlaufen, der den Gleichgewichtssinn eines jeden überprüfte. So interessant die Berufe des Bauhandwerks sind: Man muss auch auf schmalen Balken balancieren können. Zeitgleich fand in Moers die 1. Open-Air-Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler aller Moerser Schulen statt. Ausgerichtet von der Wirtschaftsförderung wurden die jungen Leute zu vielen interessanten Ständen geleitet, die die unterschiedlichsten Berufe vorstellten. Das BZB-Team „Passgenaue Besetzung“ war mit dem gesamten Spektrum des Bauhandwerks vertreten. An einem wettergeschützten Beratungsstand erhielten interessierte Schüler*innen wertvolle Informationen zu den 21 Bauberufen und viele interessante Tipps, wie der Weg in die Ausbildung am sinnvollsten gegangen werden kann. Wuppertal und Moers, interessante und von den Schülerinnen und Schülern positive angenommene Berufsinformationsbörsen. Veranstaltungen, die unbedingt wiederholt werden müssen. Natürlich stehen wir auch nach den Veranstaltungen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Das BZB-Team des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Ono Kosuki - Pexels

Projekte

EU-Projekt Green Growth: Online-Kurs zum Thema Kreislaufwirtschaft

Bis 2050 sollen alle EU-internen Treibhausgasemissionen soweit wie möglich vermieden werden. Um dieses Ziel zu erreichen und somit zur ersten klimaneutralen Industrieregion der Welt zu werden, nimmt der Bausektor eine Schlüsselposition ein. Während mehr als 35% des gesamten Abfallaufkommens der EU aus dem Baubereich kommen, ist das Thema Kreislaufwirtschaft im Berufsbildungsbereich nach wie vor unterrepräsentiert. Das Projekt Green Growth – Competences to face the circular economy challenge in the building sector hat sich zum Ziel gesetzt, kreislaufwirtschaftliche Kompetenzen in der Berufsbildung des Baubereichs europaweit zu stärken. Zudem soll der Umgang mit „grünen“ Baustoffen und -techniken durch digitale Inhalte für Jugendliche an Attraktivität gewinnen. Aktuell erarbeiten die BZB zusammen mit Projektpartnern aus fünf europäischen Ländern – unter Federführung der Fundación Laboral de la Construcción aus Spanien – einen Online-Kurs zum Thema Kreislaufwirtschaft im Baubereich. Dieser soll im Frühjahr 2022 online zur Verfügung stehen. Als weiteres digitales Tool ist die Entwicklung einer App in Planung, die kreislaufwirtschaftliche Kompetenzen bei der Gebäuderenovierung vermittelt. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Bis dahin lohnt ein Blick auf die Projekthomepage. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Projekte

NanoSafe: Übersicht von Normen im Umgang mit Nanomaterialien

Im Rahmen des EU-Projektes NanoSafe haben die Projektpartner Normen zusammengetragen, die beim Umgang mit Nanomaterialien von besonderer Bedeutung sind. Grundsätzlich gehen sie auf EU-Regelungen zurück, weisen aber auch Besonderheiten in den einzelnen Ländern auf. Alle Normen sind verlinkt und können in der jeweiligen Sprache via Internet bezogen werden: Zur Übersicht der Normen. Derzeit arbeiten die Projektpartner an der Entwicklung von zehn Szenarien, die den Einsatz dieser Materialien in verschiedenen Bereichen und besonders die einzuhaltenden Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften beleuchten. Wir werden weiter berichten. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © peterschreiber.media - stock.adobe.com

Ausbildung

Milwaukee Maschinen für die Ausbildung

Die Lehrlinge des Tief- und Straßenbaus im BZB Wesel staunten nicht schlecht, als ihnen durch den Mitarbeiter der Firma Techtronic Industries Central Europe GmbH (TTI-EMEA), Herrn Vincent Albanus, zwei brandneue akkubetriebene Trennschneider der Marke Milwaukee inklusive Zubehör übergeben wurden. Die beiden Geräte werden zukünftig für das Schneiden und Trennen von künstlichen und natürlichen Steinen im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Tiefbau eingesetzt. Sowohl die Lehrlinge als auch die Ausbilder waren begeistert von der Handlichkeit der Maschinen, die mit neuester Akkutechnologie ausgestattet sind. Die Milwaukee Maschinen sind eine Leihgabe der Firma TTI-EMEA, um die angehenden Fachkräfte und späteren Nutzer solcher Maschinen in der Ausbildung zu unterstützen. Weiterhin verspricht man sich davon, wichtiges Feedback zur Handhabung der Maschinen zu erhalten. „Wir begrüßen diese Art der Unterstützung sehr. Die Maschinen werden den Ausbildungsalltag der Tief- und Straßenbauer*innen und der Straßenwärterinnen hier in Wesel bereichern. Moderne Geräte für den mobilen akkubetriebenen Einsatz, die auch noch per App gesteuert und verwaltet werden können sind up-to-date“ sind sich die Fachausbilder Alipaß, Glatzel und GB Leiter Crone einig. Die BZB stehen seit einigen Monaten mit Mitarbeitern von TTI-EMEA in Kontakt. Aktuell erörtern die BZB und TTI-EMEA Möglichkeiten einer nachhaltigen Bildungskooperation. „Es gibt sehr interessante Ideen, die wir weiter verfolgen werden. Jetzt ist der erste Schritt gemacht und es werden akkubetrieben Steine geschnitten!“ Auf eine ideenreiche Zusammenarbeit! Eindrücke der Übergabe:

Projekte

Hybrider Baukongress „Die Zukunft des Bauens“ am 23. November 2021

Am 23. November 2021 findet der erste Baukongress – in Kooperation mit dem saarland.innovation&standort e.V. (saaris) in Saarbrücken – statt. Die Veranstaltung ist hybrid geplant, so dass Sie auch bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Neben vielen spannenden Gästen erwarten Sie interessante Vorträge zu den Themen digitaler Produktionsmethoden, 3D-Druck und Building Information Modelling (BIM). Im Fokus der Veranstaltung steht die „Zukunft des Bauens“. Es werden unter anderem die Herausforderungen der Integration neuartiger digitaler Produktionsmethoden eine Rolle spielen und hierbei darf das 3D-gedruckte Haus natürlich nicht fehlen. Entlang der Vorträge und Diskussionen wird es insbesondere um die Entwicklung des 3D-Druckers, die Materialentwicklung, das Genehmigungsverfahren sowie die Planung und den Bauprozess beim Pilotprojekt in Beckum gehen. Darüber hinaus werden anhand eines gerade abgeschlossenen Bauvorhabens die Anwendung, die Risiken und Chancen der Methode BIM thematisiert. Was: Baukongress | Zukunft des Bauens Wo: Online und Saarbrücker Schloss (Festsaal) | Schloßstr. 1-15, Saarbrücken Wann: 23. November 2021, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier. Anmelden können Sie sich sowohl für die Präsenz wie auch die Online-Teilnahme hier. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Dr.-Ing. Martina Schneller vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk informiert und unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das Zentrum den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Innovations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in sechs regionalen „Schaufenstern“ entwickelt und bei den Unternehmen platziert werden. Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © PopTika - Shutterstock

Ausbildung

Das Team der Passgenauen Besetzung auf Berufsorientie­rungstour

Die Tage vor den Herbstferien 2021 stellten das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ vor eine logistische Herausforderung. Doch auch diese Aufgabe wurde angenommen und selbstverständlich gemeistert. Um zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Veranstaltungen einwandfrei zu bedienen, musste das BZB-Equipment mehrfach in Windeseile be- und entladen werden und war permanent im Einsatz. In der letzten Septemberwoche bis in den Oktober hinein standen nahezu zeitgleich zwei Großveranstaltungen auf dem Plan. Der große "Berufsparcours" mit über 500 Schüler*innen in der Stadthalle von Ratingen und das zweitägige „Forum Beruf - Die Ausbildungsmesse“ im Autohaus Schönauen in Solingen. Zwei Veranstaltungen, die passgenau auf die Berufsorientierungswünsche der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten waren. Während in Ratingen die Stadthalle als Berufsparcours-Event-Center umfunktioniert war, fand das Forum Beruf auf dem Außengelände des Autohauses Schönauen statt. Viele Aussteller aus allen Berufsbereichen waren vor Ort und hatten für die Schülerinnen und Schüler interessante Mitmachstationen aufgebaut. In Ratingen war das BZB mit den Fliesenlegern und dem neuen Gleichgewichts-Parcours präsent. Der Auszubildende Mohammed Taha vom Fliesenlegerbetrieb Wolters in Viersen zeigte den Schülerinnen und Schülern professionell den Umgang mit den Fliesen. Starke Leistung Mohammed und vielen Dank! In Solingen fand das Event auf der Freifläche des Autohauses Schönauen statt. Bei wunderschönem Herbstwetter waren die BZB zusammen mit den Kollegen der Handwerkskammer Düsseldorf und der Kreishandwerkerschaft Solingen vor Ort. Es war nicht überraschend, dass die Berater(innen) der „Passgenauen Besetzung“ regen Zulauf hatten. Bauberufe erfahren nach wie vor regen Zulauf. Das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre. Es konnten viele interessante Gespräche mit den jungen Schülern und Schülerinnen, zum Teil auch mit den Eltern, geführt werden! Als Résumé lässt sich festhalten, dass beide Veranstaltungen professionell organisiert waren und einen starken Anklang bei allen Beteiligten fanden. Natürlich stehen wir auch nach der Veranstaltung allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © connel - Shutterstock

Ausbildung

Handwerk hilft Handwerk

Die BZB nehmen übergangsweise die WKSB-Isolierer der Ausbildungsbetriebe der Region der Kreishandwerkerschaft Emscher Lippe auf. Hintergrund ist, dass die Kreishandwerkerschaft momentan die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung selbst nicht durchführen kann. So wurde kurzfristig für die elf zusätzlichen WKSB-Isolierer des 1. Ausbildungsjahres 2021 aus dem Einzugsbereich der Kreiha Emscher Lippe eine zusätzliche Gruppe gebildet, die durch einen Fachausbilder im BZB Krefeld in einer separaten Werkhalle unterwiesen wird. Insgesamt werden damit aktuell 25 WKSB-Isolierer in zwei Gruppen unterwiesen. In Rotation durchlaufen beide Gruppen die ersten praktischen Übungen im Bereich Blech- und Dämmungstechnik sowie Trockenbau. Aktuell steht man mit der Kreiha im regen Austausch, ob man die Lehrlinge des 2. und 3. Ausbildungsjahres ebenfalls zeitweise unterweisen soll. „So sind wir eben, Handwerk hilft Handwerk!“ macht Crone deutlich. Gruppe der WKSB-Isolierer am BZB Krefeld:

Weiterbildung

Das digitale Qualifizierungs­angebot im Bauwesen der BZB

Die COVID-19-Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht und uns einiges gelehrt. Aufgrund dieser Geschehnisse musste vieles neu gedacht und viele neue Wege eingeschlagen werden. Neue Wege eröffnen oft aber auch neue Möglichkeiten, die man ergreifen kann und sollte. Diese Chance haben die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) genutzt und ihr Angebot im Bereich der digitalen Weiterbildung um verschiedene Lösungen erweitert. Die Akademie der BZB ist in ihrem Weiterbildungsangebot jetzt noch digitaler geworden. Unter dem Namen „DiQuBB – Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ bieten wir unseren Kunden nun ein umfassendes Lehrgangsangebot, das Online-Veranstaltungen und auch sogenannte Hybrid-Seminare umfasst. Teilnehmende haben die Wahl. Im Gegensatz zu den reinen Online-Veranstaltungen haben die Teilnehmer*innen an Hybrid-Seminaren die Wahl, ob sie vor Ort teilnehmen oder aber online über ein in den BZB installiertes Video-Konferenzsystem zugeschaltet am Seminar teilnehmen möchten. Die Technik macht´s! Für die Teilnehmenden und den Referierenden vor-Ort fühlen sich die Veranstaltungen wie ein ganz „normales“ Seminar in Präsenz an. Man sitzt gemeinsam in einem Seminarraum, folgt an einem Bildschirm dem Vortrag und diskutiert mit dem Referierenden und anderen Teilnehmenden untereinander. Gleichzeitig werden zusätzlich über einen zweiten Bildschirm, die Teilnehmer eingeblendet, die von außerhalb über eine Internetverbindung zugeschaltet sind. Mit einer besonderen Technik ist es nun möglich, diesen Teilnehmenden ebenso den Referierenden und die anderen Teilnehmenden „erkennbar“ zu machen. Auch die Diskussionen und Redebeiträge der online zugeschalteten Personen werden von allen gleichermaßen wahrgenommen. Attraktive Angebote. Für Unternehmer, Führungskräfte und Entscheider in kleinen und mittelständischen Baubetrieben schaffen wir die Möglichkeit, sich im Bereich von „DiQuBB“ mit digitalen Lernformaten zu qualifizieren. Dabei handelt es sich primär um Seminare, die das Krefelder Schaufenster „Digitales Bauen“ im Rahmen des Kompetenzzentrum Digitales Handwerk entwickelt hat. Die Module sind aufeinander aufbauend und behandeln die unterschiedlichen Aspekte zur Digitalisierung in der Bauwirtschaft. Die Palette der Themen reicht von strategischen Aspekten der Digitalisierung bis hin zu Spezialthemen wie z. B. der Baudokumentation in digitaler Form. Hier werden überwiegend Online-Seminare zur Themenvermittlung eingesetzt. Facelifting – Bewährtes im neuen Format. Neben diesen neuen Angeboten haben wir aber auch Bewährtes modernisiert. Lehrgänge aus dem Bestandsangebot der BZB haben wir einem Facelifting unterzogen und bieten aus den Bereichen Baumanagement und Baurecht Betoninstandhaltung Kanalbau und Kanalinstandhaltung Umwelttechnik und Arbeitsschutz Brandschutz Seminare und Lehrgänge nun als hybride Veranstaltungen an. Basierend auf bewährten Konzepten und kompetenten Referenten, entscheidet hier der Kunde über seine Art der Teilnahme. Ein Überblick Hier ein kleiner Auszug aus unserem Angebot hybrider Seminare: Nachträge und Mehrvergütungsansprüche erfolgreich geltend machen Unternehmerhaftung im Baugewerbe WHG-Fachbetrieb – Sachkundelehrgang für das verantwortliche Personal Fortbildung zum Erhalt der Sachkunde für die Zustands- und Funktionsprüfung von Abwasserleitungen Wissens-Update für Brandschutzfachkräfte Fachkundelehrgang nach TRGS 521 zum Umgang mit alten Mineralwollen Wir werden in Zukunft auf unterschiedlichen Kanälen über bestehende und neue Kurse im Bereich „DiQuBB – Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ informieren. Folgen Sie uns gerne auch auf unseren Social Media Kanälen: LinkedIn, Xing, Facebook und Instagram. Foto: © Avtar/Pixabay

Weiterbildung

Erfolgreicher Lehrgang: Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton

Eine anspruchsvolle Tätigkeit für den Qualifizierten Planer. Anlagen, die zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen dienen, sind bei einem Neubau aber auch bei deren Instandhaltung, besonderen Anforderungen unterworfen. Um diese Anforderungen, die durch die AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) beschrieben sind, auch umsetzen zu können, bedarf es Fachwissen, das vom Planer solcher Anlagen vorausgesetzt wird. Um dieses Wissen zu vermitteln führten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. im Zeitraum 13.09.–17.09.2021 bereits zum siebten Mal den gleichnamigen Lehrgang durch. Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang ist ein abgeschlossenes Ingenieur- bzw. Naturwissenschaftliches Studium und eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen. Der Lehrgang endet mit einer Prüfung, die alle Teilnehmer mit Erfolg absolvierten. Der Lehrgang findet zweimal pro Jahr statt und im Frühjahr 2022 bieten die BZB diesen Lehrgang auch in Berlin an. Der Herbsttermin ist dann wieder in Krefeld. Die Termine für 2022 stehen bereits fest: 07.02.–11.02.2022, Berlin 12.09.–16.09.2022, Krefeld Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier oder persönlich bei Ihrer Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka.

Querbeet

Qualität der BZB erneut bestätigt - Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen

Alljährlich wiederholt sich das Ereignis: Das Qualitätsmanagementsystem der BZB wird durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin als akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft auf seine Wirksamkeit geprüft. In diesem Jahr erfolgte das Audit um die Zertifikatsverlängerung um weitere drei Jahre zu bestätigen. Seit 1998 sind die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. mit Ihrem QM-System nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und gehörten zu einer der ersten Ausbildungsstätten im Baugewerbe, die ihre Qualität durch eine unabhängige Stelle überprüfen und bestätigen ließen. Seit der Zeit wird nun einmal jährlich durch externe Auditoren das System auf Herz und Nieren geprüft. Im dreijährigen Rhythmus entscheidet sich danach, ob das Zertifikat weitergeführt werden darf. Neben der Überprüfung nach DIN EN ISO 9001 erfolgt gleichzeitig auch die Zulassung nach AZAV, die den Träger auszeichnet, Bildungsmaßnahmen nach dem Qualitätsstandard der Arbeitsverwaltung durchführen zu dürfen. In beiden Fällen führte die Prüfung zu einem positiven Ergebnis und somit werden die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. auch in Zukunft und wie in den Jahren zuvor erstklassige Bildungsangebote liefern. Das wurde von unabhängiger Stelle bestätigt. Foto © n_defender/shutterstock

Querbeet

Ausweitung der Nutzung der BZB-Plattform auf Meisterschüler

Digitalisierung ist in aller Munde und auch in den Bildungszentren des Baugewerbes schon lange kein Fremdwort mehr. Im Gegenteil, der digitale Wandel hat in den BZB bereits seit geraumer Zeit Einzug erhalten und schreitet kontinuierlich voran. Kürzlich konnte ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung gegangen werden. Die Meisterschüler können ab sofort auch von privaten Computern auf die digitale Lernplattform der BZB zugreifen. Abgesichert durch wechselnde Sicherheits-Codes, die man über eine App auf dem persönlichen Smartphone erhält, bietet die Nutzung dennoch ein hohes Maß an Flexibilität und Datensicherheit. Die für die Meisterschulen benötigten 3D-Zeichenprogramme, wie z.B. AutoCAD Architecture, lassen sich dann vom heimischen Rechner oder mobilen Laptop aus bedienen, da sie auf der hochmodernen Lernplattform durch „Grafik-Beschleuniger“ unterstützt werden. Zusätzlich steht allen Meisterschülern zudem ein aktuelles Microsoft Office 365 inkl. Microsoft Teams für die Büroorganisation bzw. Videokonferenzen ebenfalls kostenfrei zur Verfügung. Derzeit schreiten die Planungen für eine reine Online-Meisterschule „Maurer sowie Beton- & Stahlbetonbauer“ auf Basis dieser Technologie voran. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden Foto © Chuanyang Chen - Unsplash

Weiterbildung

Neuauflage des Lehrgangs Zertifizierter Sachverständiger für Betoninstandhaltung

Die BZB schulten in Kooperation mit der GUEP e.V. in bisher 13 Lehrgängen bereits über 160 Sachverständige. Diese erfolgreiche Kooperation setzt sich fort und so findet auch in diesem Jahr der Lehrgang „Zertifizierter Sachverständiger für Betonschäden und Betoninstandhaltung“ wieder statt. Der Ende Oktober startende Lehrgang richtet sich an Planer, qualifizierte Führungskräfte in ausführenden Unternehmen und Auftraggeber. Lehrgangsvoraussetzung ist der erfolgreiche Prüfungsabschluss zum Sachkundigen Planer (SKP). In drei Modulen vermittelt Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich gemeinsam mit einem renommierten Expertenteam vor allem Wissen über die Erstellung von Gutachten sowie die Kenntnis juristischer Zusammenhänge. Modul I Betonbauwerke mit besonderen Anforderungen an die Dichtheit Schutz- und Instandsetzungsbaustoffe - Kunststoffe für den Betonbau Industrieböden Modul II Einführung in das Sachverständigenwesen, Begriffsbestimmung, besondere Sachkunde Juristische Grundlagen für Sachverständige Modul III Erstellen von Sachverständigengutachten Betonschäden und Schäden an Betonverbundsystemen Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Der Bau boomt und boomt und boomt und boomt…

Woran merkt man das? Überall wo man hinschaut, stehen Kräne und Baumaschinen, beim Baumaterial herrscht Knappheit, fortwährend werden Fachkräfte gesucht und die Lehrlingszahlen steigen seit Jahren. Die Ausbildungsbereitschaft der Baubetriebe ist weiter auf hohem Niveau und dadurch sind die Lehrlingszahlen wieder deutlich gestiegen. Und so haben auch beim Start des 1. Ausbildungsjahres 2021 in die ÜLU wieder deutlich mehr Lehrlinge als im Vorjahr in den Werkhallen der BZB Standorte ihren neuen Ausbildungsabschnitt begonnen. 353 Lehrlinge starteten in der Stufenausbildung Bau in den letzten Tagen ihren ersten ÜLU Abschnitt in den 3 Standorten der Bildungszentren des Baugewerbes e.V.; das sind 51 Lehrlinge und damit 17% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Davon haben 2/3 eine dreijährige Ausbildung zum Gesellen und 1/3 eine zweijährige Ausbildung zum Hoch-, Aus- oder Tiefbaufacharbeiter mit einem Schwerpunkt. Gut 9% verkürzen ihre Ausbildung um ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr, Tendenz steigend. Und die weiblichen Lehrlinge machen weiterhin einen nur sehr kleinen Anteil aus. Gerade einmal 10 weibliche Lehrlinge befinden sich unter den 353 neuen Auszubildenden. Bei den Dachdeckern ist ebenfalls ein deutliches Plus von 34% zu verzeichnen. Zurzeit sind 82 Lehrlinge im Vergleich zum Vorjahr mit 61 für die ÜLU gemeldet, die in einigen Wochen im BZB Wesel starten. Zu diesen Zahlen kommen noch 44 Straßenwärter*innen, die um 69% zugelegt haben, 12 Holz- und Bautenschützer*innen, 30 Bauzeichner*innen und ca. 56 Feuerwehrleute. Somit betreuen die BZB fast 600 Teilnehmende in den überbetrieblichen Unterweisungen und Praxisphasen in 38 Gruppen. „Dass die Bauwirtschaft weiterhin auf so hohem Niveau dem Fachkräftemangel durch Ausbildungsbereitschaft entgegenwirkt ist natürlich bemerkenswert. Anders geht es nicht. Eine solch intensive Ausbildung von Fachkräften wie es in Deutschland erfolgt, gibt es so gut wie nirgendwo sonst. Eine Zuwanderung von Fachkräften gibt es nicht in erwähnenswertem Umfang. Es muss also im eigenen Betrieb ausgebildet werden, um Personallücken und -bedarfe zu schließen. Und das macht das deutsche Baugewerbe nun schon seit Jahren!“ so Crone. Der Bauboom und die sehr gute Beschäftigungssituation stellt die BZB aber auch auf die Probe. Mehr Lehrlinge bedeutet auch mehr Ausbilder und die sind zurzeit durch den Wettbewerb mit der operativen Bauwirtschaft schwer zu bekommen. Wer Interesse an einer Tätigkeit als Ausbilder in einem der Bauhandwerke hat, kann sich gerne bei uns bewerben. Hier geht es zu unseren offenen Stellen. Foto © Doug Maloney - Unsplash Willkommen in den BZB Krefeld, Wesel und Düsseldorf:

Projekte

Digitalisierung im Handwerk für die Praxis - Entdecken Sie unsere Demonstratoren

Haben Sie schon mal von unseren Demonstratoren gehört? Wir wissen, dass der Einsatz digitaler Lösungen in der Praxis häufig nicht leicht umzusetzen ist und es schwerfällt, sich die Funktionen einer Software anhand von theoretischen Beschreibungen vorzustellen. Hier kommen unsere Demonstratoren ins Spiel. Wir möchten Ihnen damit den Einsatz digitaler Tools näherbringen, indem wir die Praxis in den Fokus stellen. Im Schaufenster Krefeld im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk bieten wir mehrere Demonstratoren zu unterschiedlichen Themen an. Schauen Sie sich hier unsere Demonstratoren an. Darüber hinaus gibt es den Innovationspfad, ein begehbarer Parcours für Geschäftsführer und Mitarbeitende von Unternehmen der Bau- und Ausbaugewerke. An verschiedenen Stationen können Sie hier nützliche Anwendungen und Werkzeuge zum Thema Digitales Bauen live und hautnah erleben. Bei Fragen helfen Ihnen die Expert*innen an den Stationen weiter. Nicht zu vergessen sind die gerade veröffentlichten Digitalisierungspfade für die Gewerke der Glaser und Dachdecker, die für kleine und mittelständische Betriebe entwickelt wurden. Die Digitalisierungspfade begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb und helfen Ihnen dabei, die für Ihren Betrieb passenden digitalen Lösungen zu finden.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © Natalia Merzlyakova - Fotolia

Ausbildung

Holzbauprojekt als Kooperation zwischen Wissenschaft und Handwerk

Die Bergische Universität Wuppertal (BUW), Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, hat im Rahmen eines Projektes für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWI einen Wettbewerb für einen Infopavillon für den Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) ausgeschrieben. Ziel dieses Wettbewerbes war es, den Wissenstransfer und die kooperative Zusammenarbeit von Studierenden und Auszubildenden in einem gemeinsamen Projekt zu fördern. Im Wettbewerb wurde der Beitrag einer Gruppe von Studierenden der Fakultät für Architektur und Landschaft der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und von Auszubildenden der Berufsbildenden Schule 3 (BBS3) der Region Hannover prämiert. Nachdem eine Abfrage der Realisierung durch operativ tätige Bauunternehmen bzw. Handwerksunternehmen den wirtschaftlich möglichen Rahmen deutlich überschritten hätten, wurde über die Handwerkskammer Düsseldorf und die Bauverbände NRW die Möglichkeit abgefragt, durch Lehrlinge und angehende Baufachkräfte das Projekt zu realisieren. Dies steht darüber hinaus ganz im Sinne der Auslobung - die Zusammenarbeit von Handwerksausbildung und Hochschule zu fördern. Die Anfrage bei den BZB traf bei Geschäftsbereichsleiter Markus Crone auf großes Interesse. „Das trifft genau die Arbeitswelt der Baustelle! Begegnung zwischen den planenden Architekten und Ingenieuren und den Handwerkern, die dann die Planung in die Realität umsetzen.“ Nach einer Vorstellungsrunde des Projektes wurde durch die BZB sofort signalisiert „wir machen mit“. Weiterhin konnte man über den Metallverband NRW eine Metallbau Innung gewinnen, die mit Lehrlingen die notwendigen Metallbaukonstruktionen erstellen wird. Mittlerweile wurde die Planung und die Ausführungsstatik weiter finalisiert und es kann in die Umsetzung gehen. Mit Zimmerer Lehrlingen, begleitet durch die Fachausbilder, werden die BZB unter Berücksichtigung der Inhalte in der überbetrieblichen Unterweisung die Holzkonstruktion des Infopavillons in der Werkhalle vorbereiten. Anhand der Ausführungspläne der Architekturstudierenden werden die Brettschichtholzprofile vorbereitet, um diese dann auf der Baustelle zusammenzufügen. „Das spannende ist, dass der gesamte Bauprozess abgebildet werden muss. Planung, Arbeitsorganisation, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie die Klärung der Details gehören dazu. Da werden die Lehrlinge stark eingebunden und werden viel mitnehmen“, betont Crone. Zu Beginn wird es einen „online Projekt Kick-off“ zwischen den angehenden Hochbauingenieuren und Architekten sowie den angehenden Zimmer*innen geben. Bei diesem stellen die Projektinitiatoren der Bergischen Universität den Wettbewerb und die Projektidee vor. Die Architekturstudenten aus Hannover erläutern den Infopavillon anhand von Plänen und 3D Animationen. Hier findet bereits die erste Begegnung zwischen „Entwerfern“ und „Realisierern“ statt. Auch während des Herstellungs- und Bauprozesses ist die Zusammenarbeit mit den Studierenden geplant. „Es kommt zur Begegnung und zum Wissensaustausch der am Bau Beteiligten, wie sie später an der Tagesordnung auf der Baustelle sein wird.“ Die beteiligten Fachausbilder sehen das Projekt als spannende Ergänzung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Pläne lesen, Bearbeiten der hochwertigen Holzwerkstoffe und Kennenlernen und Anwenden von Verbindungsmitteln werden den Lehrplan ergänzen. „Die Sicherheit der Lehrlinge und unserer Ausbilder wird während der Arbeiten auf der Baustelle oberste Priorität haben“, betont Crone, der als einer der ersten ausgebildeten SiGeKos Deutschlands weiß, wovon er spricht. Die Beteiligten finden die Umsetzung des Projektes sehr spannend und freuen sich auf das Ergebnis - den fertigen Pavillon beim SDE 21/22. Eindrücke aus dem Projekt:

Ausbildung

Besondere Zeiten erfordern besondere Lösungen: Berufsorientierung mal anders

Der Zimmerer-Maschinenraum des BZB Krefeld wurde in den letzten Tagen zum Live-Übertragungsstudio umfunktioniert und zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Veranstaltung. Hintergrund dieser Aktion war der Berufsinfotag BIT 2021, der am 15. September von der Wirtschaftsförderung der Stadt Willich umgesetzt wurde. Zielgruppe waren die Schülerinnen und Schüler aller Willicher Schulen. Die Lösung der Stadt Willich stellte die BZB, allen voran das Projekt der „Passgenauen Besetzung“, vor eine ganz besondere Herausforderung. Um diese zu meistern, ist das Projekt-Team einen neuen Weg gegangen. Aktiv wurden Unternehmer und deren Auszubildende als kompetente Hauptdarsteller für die bevorstehende Veranstaltung angefragt. Ohne zu zögern, zeigten sich viele (Ausbildungs-)Betriebe aus der Willicher Region, mit denen die BZB bereits viele Jahre zusammenarbeiten, bereit mitzuwirken und konnten in den Berufsorientierungstag eingebunden werden. Die Teilnehmenden nutzten damit eine Chance, neue Auszubildende zu gewinnen, indem sie sich und ihre Azubis vorstellten und den Schüler*innen ihr Gewerk schmackhaft machten. Denn bekannterweise boomt das Handwerk und viele Firmen sind fortwährend auf der Suche nach neuen Auszubildenden. Viele Bereiche des Bauhandwerks, ob Hoch-, Ausbau oder Tiefbau wurden vorgestellt. Die interessierten jungen Menschen erhielten aus erster Hand viele Informationen über eine Ausbildung in diesem Bereich. Auch hatten sie die Möglichkeit, direkt für Praktika und freie Ausbildungsplätze anzufragen. Wir dürfen uns noch einmal herzlich bei den Firmen und deren Auszubildenden bedanken. Sie alle haben an diesem Tag aktiv und professionell mitgewirkt und eine hervorragende Veranstaltung ermöglicht: Fa. Dohlen, Wärme-, Kälte und Schallschutzisolierer, Stolberg Fa. Scheulen, Maurer, Willich Fa. Oerschkes, Straßen- und Tiefbau, Willich Fa. Manns, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Willich Fa. Jaeger, Trockenbau, Krefeld Fa. Reingen, Stuckateur, Düsseldorf Das neue Konzept - aktive Einbindung von Azubis und deren Ausbildungsbetrieben - kommt gut an und wird fortgeführt. Egal ob digital oder auf Präsenzveranstaltungen. Positiver Nebeneffekt: Die Live-Übertragungen wurden aufgezeichnet und können nunmehr allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Die Profilseite des BZB mit allen wichtigen Informationen für die Jugendlichen wird mindestens bis zum Ende des Jahres 2021 unter bit-willich.de/bildungszentren-des-baugewerbes-e-v-bzb online zur Verfügung stehen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Surface - Unsplash

Ausbildung

2. Azubi-Drive-In "Speed-Dating" auf dem Parkdeck der HWK Düsseldorf

Am 18. September fand das 2. Azubi-Drive-In „Speed-Dating" auf dem sonnendurchfluteten Parkdeck der HWK Düsseldorf statt. Beeindruckende 27 Stände des Düsseldorfer Handwerkswerks und drei Partner des Projekts „Passgenaue Besetzung“, die HWK Düsseldorf, die IHK Düsseldorf und das BZB, waren vor Ort, um die Schülerinnen und Schüler anzusprechen, die gerne eine Ausbildung im Handwerk aufnehmen möchten. Aufgrund der Hygiene-Vorschriften wurde das Konzept des Azubi-Drive-In „Speed-Dating" gewählt, das schon im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt wurde und bereits für viele ein Begriff ist. Werbung schadet aber auch bei Bekanntheit nicht. Und so waren am Tag des Handwerks Motto-Trucks im gesamten Kammerbezirk unterwegs, die als fahrbare Plakatwände zum einen Dank an 6 Mio. Handwerker*innen für Ihren Einsatz in der Corona-Pandemie ausrichteten und zum anderen für das Handwerk allgemein und somit auch gleichzeitig für die Veranstaltung warben. Darunter ein vom Düsseldorfer Bildhauer und Kommunikationsdesigner J. Tilly entworfener Motto-Truck mit "beflügelten" Azubis. Doch Werbung allein reicht nicht. Viele motivierte und engagierte Unternehmer waren mit ihren Gewerken vor Ort, um aktiv junge Leute von ihrem Handwerk zu überzeugen. Denn nur so kann man sie für eine Ausbildung im Handwerk begeistern und gewinnen. Auch die BZB waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. In enger Kooperation mit der Bau-Innung des Rhein-Kreis Neuss, vertreten durch den Kreislehrlingswart Johannes Schmitz, Zimmerer, Unternehmer und Ausbildungsbetrieb wurden viele interessante Gespräche geführt und für eine Ausbildung im Bauhandwerk geworben. Die HWK- und IHK-Kolleg*innen der Passgenauen Besetzung waren für ihre Gewerke und Unternehmen ebenfalls erfolgreich am Start. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung, die auch andere Handwerksbetriebe bewegen sollte, sich beim Azubi-Drive-In zu beteiligen. Der Fachkräftemangel ist bei allen angekommen und die passgenaue Besetzung hilft, diese Lücken zu schließen. Azubi-Speed-Dating als Drive-In-Version. Eine pfiffige Lösung der passgenauen Besetzung, die mit Sicherheit wiederholt wird. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Tumisu - Pixabay

Ausbildung

30. Ausbildungsbörse in Wuppertal in der Historischen Stadthalle

Nachdem das im Jahr 2020 anstehende Jubiläum der Ausbildungsbörse in Wuppertal verschoben werden musste, konnte sie in diesem Jahr erfreulicherweise als Präsenzveranstaltung stattfinden. In der Historischen Stadthalle in Wuppertal trafen sich in der letzten Woche das Handwerk, die Industrie, Hochschulen und Berufskollegien zur 30. Ausbildungsbörse. Eine beeindruckende Bilanz, die den Erfolg und die Relevanz von Berufsorientierungsveranstaltungen untermalt. So ist es nicht verwunderlich, dass nahezu das gesamte Wuppertaler Handwerk im J.-Offenbach Saal präsent war - Bäcker, Maler und Lackierer, das Frisörhandwerk, SHK, Elektriker, um nur einige zu nennen. Alle Gewerke zeigten sich sehr bemüht und boten den jungen Menschen interessante und praktische Einblicke in die Vielfalt des Handwerks. Die Bauinnung Wuppertal und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit einem Praxisstand vertreten. Auf dem Stand erhielten die jungen Leute, Pädagogen und andere Interessierte neben vielen, praktischen Informationen zu den Bauberufen auch die Möglichkeit, sich direkt vor Ort aktiv auszuprobieren. Die 30. Ausbildungsbörse war mit ihrem neuen Konzept ein großer Erfolg. Die zahlreichen Besucher führten viele interessante und hilfreiche Gespräche und konnten bereits erste, neue Kontakte knüpfen. Fazit: 2022 sind wir wieder mit dabei! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © stux - Pixabay, Maklay62 - Pixabay

Ausbildung

Beliebte Hildener Ausbildungs- und Studienbörse 2021

Am 04. September 2021 ist die Hildener Ausbildungs- und Studienbörse bei strahlendem Spätsommerwetter wieder durchgestartet. Im HDI-Parkhaus in Hilden, das für die Börse zweckentfremdet wurde, wurde den Schülern und Schülerinnen eine gute Möglichkeit geboten, sich über die Möglichkeiten nach ihrem Schulabschluss zu informieren. Auf allen Parkebenen boten verschiedene Firmen und Institutionen an eigens aufgebauten Ständen Infos und präsentierten den interessierten Schülerinnen und Schülern einen umfangreichen Querschnitt durch viele Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Wirtschaftsförderung Hilden hatte hierfür ein neues Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, sodass den jungen Leuten wieder eine interessante und gleichzeitig „sichere“ Berufsorientierungsveranstaltung in Präsenz geboten werden konnte. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ vor Ort. Die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre im Baugewerbe zeigen, dass Bauberufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Berater*innen der „Passgenauen Besetzung“ regen Zulauf hatten. Es wurden viele interessante Gespräche mit jungen Schülern und Schülerinnen, zum Teil auch mit den Eltern geführt. Ein interessanter Samstag, denn das neue Konzept der Ausbildungs- und Studienbörse in Hilden war sehr gut organisiert und wurde von allen Beteiligten positiv angenommen. Natürlich stehen wir auch nach Hilden allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © blende11.photo/fotolia

Querbeet

BZB setzen ihre Digitalisierungs­strategie fort

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres gehen wir den nächsten Schritt der Digitalisierung. Im Fokus ist hierbei eine von der Firma 2G Konzept entwickelte neue „Schließanlage“ zur Verwaltung von Tablets oder Werkzeugen. Eine solche Anlage wurde vor wenigen Tagen erfolgreich in der Halle der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer im BZB Krefeld installiert. Unsere BZB Tablets lagern nun genau dort, wo sie im Einsatz sind - direkt in der Werkhalle. Die Auszubildenden haben somit jederzeit, direkt am Ort des Geschehens und unmittelbar Zugriff auf die Geräte, die dank integrierter Steckdosen bei Lagerung auch gleichzeitig geladen werden. Die Bedienung der Fächer ist denkbar einfach und erfolgt über personalisierbare Chips, die auf jeden einzelnen Auszubildenden zugelassen sind. Die in der Station eingesetzte Software ist komplett webbasiert. Die Daten der Anlage werden online verschlüsselt an eine zentrale Datenbank übertragen, die dafür sorgt, dass aktuelle Bestände in Echtzeit abgefragt und übermittelt werden können. Je nach Bedarf können die individuell modulierbaren und überall einsetzbaren Stationen als Mietstation, Materialshop oder auch als Lager fungieren. Wir unterziehen der Station nun erste Praxistests und sind sehr auf das Feedback durch unsere Auszubildenden gespannt. Wir freuen uns, mit der neuen Station arbeiten zu können und halten Sie auch in Zukunft mit weiteren Fotos und Infos auf dem Laufenden. Foto © geralt - Pixabay Die Schließanlage im BZB Krefeld.

Projekte

EU-Projekt Step into BIM (SIBIM) - BIM für Einsteiger

Am 01.10.2019 startete das EU-Projekt „Step into BIM – Digitising VET“ (SIBIM). Erklärtes Ziel war es, die digitalen Fähigkeiten von Auszubildenden und Fachkräften im Baugewerbe zu verbessern und auf die Anforderungen von Unternehmen vorzubereiten. Nun, fast zwei Jahre später, liegen die Ergebnisse des Projekts vor. Erfahren Sie mehr über innovative Ansätze und den Mehrwert für die Berufsbildung. Steigen Sie über die Website des Projekts in das Thema Building Information Modelling ein und lernen Sie Grundbegriffe und Themenbereiche kennen. Außerdem finden Sie in Ergänzung zu den Kursinhalten einen Katalog häufig gestellter Fragen und können Ihr Wissen testen, nachdem Sie die Module durchlaufen haben. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen! Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ihr Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Roman Didkivskyi - Getty Images/Canva

Weiterbildung

Lehrgang „Wissensupdate für Brandschutzfachkräfte“ mit neuartiger Durchführung

Es hat in der Pandemie viele Veränderungen in der Gesellschaft und in den Betrieben gegeben. Über solche Veränderungen kann man sich ärgern und sie einfach als gegeben hinnehmen oder aber sie als Chance nutzen, um neu zu denken, sich neu aufzustellen und sich positiv zu verändern. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) sind letzteren Weg gegangen und zeigen mit ihrem ersten Hybrid-Seminar „Wissensupdate für Brandschutzfachkräfte“ eindrucksvoll wie positives Neu- und Umdenken funktionieren kann. Darunter auch die sogenannten Hybrid-Seminare. Was ist eigentlich ein Hybrid-Seminar? Ein Hybrid-Seminar verbindet den Präsenz- mit dem Online-Unterricht. Die Teilnehmenden entscheiden bei jeder Lerneinheit selbst, ob sie diese in Präsenz- oder als Online-Angebot wahrnehmen möchten. Ein Teil der Lernenden und in der Regel der Dozent befinden sich vor Ort im Seminarraum, während weitere Teilnehmende virtuell per Audio-/Videokonferenzsystem zugeschaltet sind. Jeder Teilnehmende bestimmt so selbst, ob er den persönlichen Kontakt wünscht oder dem Seminar virtuell beiwohnt. Ein solches Hybrid-Seminar fand in der letzten Woche nun erstmalig im BZB Krefeld statt - mit großem Erfolg. Der Lehrgang „Wissensupdate für Brandschutzfachkräfte“ fand reges Interesse. Brandschutzfachkräfte, die ihr Wissen rund um den Brandschutz auffrischen wollten und sich über neue technische Entwicklungen, Änderungen im Baurecht sowie im normativen Bereich informieren wollten, konnten auf dem für sie präferierten Weg teilnehmen. Der Erfolg dieser Premiere bestärkt uns, die Anzahl an Hybrid-Seminaren auszubauen und diese künftig als festen Bestandteil in unser Angebot aufzunehmen. Bei Fragen rund um das Seminar steht Ihnen Frau Dr. Annemarie Gatzka gerne telefonisch unter 02151 5155-33 oder per Mail zur Verfügung. Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Ausbildung

Vielfältiges Angebot zur Berufsorientierung ist angelaufen

Die eigenen Stärken, Interessen und Ziele erkennen - all das beinhaltet und bedeutet Berufsorientierung. Je früher man sich damit auseinandersetzt und sich darüber im Klaren ist, wohin der Weg gehen soll, desto eher können die Weichen für die gewünschte Richtung gestellt werden. Und auch die Chancen, einen passenden Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf zu bekommen, sind besser, je eher man mit der Orientierung beginnt. Daher nutzen schon jetzt viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Berufen praktisch vertraut zu machen. Und was eignet sich dafür besser als der Besuch einer Berufsorientierung in Präsenz und/oder Digital. Der Monat September hält viele interessante Berufsorientierungsveranstaltungen bereit, auf denen auch die BZB mit den vielfältigen und stark nachgefragten Ausbildungsberufen im Bauhandwerk mit dabei sind. Berufsorientierung im September Dienstag, 14. September 2021 Berufsorientierungsbörse in der Historischen Stadthalle Wuppertal Johannisberg 40 42103 Wuppertal Uhrzeit: 11:00 – 18:00 Uhr, Einlass 11:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2021 Digitale BIT 2021 der Stadt Willich Live aus dem BZB Krefeld über Teams Samstag, 18. September 2021 Azubi-Speed-Dating Drive in Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr Mittwoch, 22. September 2021 Aktionstag Studienzweifler Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr Donnerstag, 23. September 2021 Ausbildungsplatzbörse im Berufskolleg Wesel (Foyer) Hamminkelner Landstraße 38B, 46483 Wesel Uhrzeit: 08:00 – 13:00 Uhr Dienstag, 28. September 2021 Berufsparcour 2021 Dumeklemer-Halle (Stadthalle) Schützenstraße 1, 40878 Ratingen Uhrzeit: 08:00 – 13:30 Uhr Donnerstag, 30. September 2021 und Freitag, 01. Oktober 2021 Forum Beruf „Schwerpunkt Mobilität“ Autohaus Schönauen Kottendorfer Straße 2-6, 42697 Solingen Uhrzeit: Donnerstag, 30.09.: 09:00 - 16:00 Uhr Freitag, 01.10.: 09:00 - 15:00 Uhr Wir freuen uns auf euch. Nutzt die Chance - sprecht uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © danielkirsch - Pixabay

Projekte

EU-Projekt BUNG: Best-Practice-Beispiele zum Thema Niedrigstenergiege­bäude

Neben den BZB befassen sich Partner aus vier europäischen Ländern (Frankreich, Griechenland, Italien und Slowenien) im EU-Projekt BUNG: Developing nearly zero energy building skills through game based learning intensiv mit dem Thema Niedrigstenergiegebäude. Hand in Hand wird in Zusammenarbeit mit dem Cologne Game Lab der TH Köln an der Entwicklung eines digitalen Lernspiels gearbeitet, das Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in diesem Bereich schon in der Ausbildung spielerisch vermitteln soll. Wie wird energieeffizientes Bauen derzeit in Europa umgesetzt? Eine Antwort auf die Frage gibt ein gemeinsamer Bericht der beteiligten Projektpartner. Das Best Practice Compendium fasst die jeweiligen nationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Bau von Niedrigstenergiegebäuden zusammen und bietet einen Überblick guter und vielversprechender Beispiele im Gebäudesektor aus den Partnerländern. Von nationalen Initiativen, die eine hohe Energieeffizienz anstreben, bis hin zu Best-Practice-Beispielen aus den Bereichen Ausbildung und Kapazitätsaufbau: ein Blick in den länderübergreifenden Bericht lohnt sich. Über folgenden Link kann der Bericht aufgerufen werden: Best Practice Compendium Wir werden fortlaufend berichten; eine Projektwebsite ist in Bearbeitung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Tamara - stock.adobe.com

Ausbildung

Produktschulung in der Dach­deckerabteilung des BZB Wesel

Am 18.08.2021 fand im Rahmen der Dachdeckerausbildung im BZB Wesel eine Produktschulung der Fa. Dörken GmbH & Co. KG statt. Die Schulung beinhaltete sowohl eine theoretische als auch eine praktische Unterweisung, die für den Kurs „D3/16 - Energetische Sanierung“ der Azubis des 2. Ausbildungsjahres benötigt werden. Inhaltlich geht es in dem Kurs u.a. um das Durchführen von energetischen Maßnahmen an geneigten Dächern, die Herstellung von wärmegedämmten geneigten Dächern, die Erstellung von Luftdichtheits-/Dampfsperrschichten, den Einbau von Dachflächenfenstern unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen und den Anschluss von Dachdetails an die verschiedenen Schichten. Die Schulung wurde von den beiden erfahrenen Mitarbeitern Marco Gebert (Gebietsverkaufsleiter, Fa. Dörken) und Jürgen Bauer (Gebietsverkaufsleiter, Fa. Dörken) durchgeführt. Im ersten Abschnitt der Schulung wurden die theoretischen Grundlagen und Bestimmungen fachlicher sowie gesetzlicher Art durch Herrn Gebert erläutert und für die Auszubildenden in verständlicher Art und Weise in Wort und Bild transferiert. Auch Herr Thoerner, Berufsschullehrer für Dachdecker am Hans-Sachs-Berufskolleg in Oberhausen, wohnte der Veranstaltung bei und lauschte gespannt. Dass die Teilnehmer*innen voll und ganz bei der Sache waren, zeigte die rege Mitarbeit der Azubis. Mit Fragen oder Beispielen aus der eigenen Praxis wurde der theoretische Teil aufgelockert und anschaulicher. Die Teilnehmer*innen berichteten von Erfahrungen auf der Baustelle oder gar von Dingen, die sie selbst schon angefertigt hatten. Angereichert durch Wortwitz und Anekdötchen des Vortragenden, wurde die Theorie somit ganz und gar nicht langweilig. Der zweite Teil der Schulung beinhaltete die praktische Umsetzung am Modell. Demonstriert wurde dies zunächst von Herrn Bauer, der den Teilnehmer*innen die Anwendung der Produkte an einem Modell vorführte und die Eigenschaften und das Verhalten bei der Verarbeitung näherbrachte. Bei der Demonstration wurde immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig das vorherige Lesen der Verlegeanleitung/Gebrauchsanweisung und auch das Anschauen von bereitgestellten Verlegevideos des Produktherstellers sind. Da die Azubis den richtigen Umgang mit den Produkten lernen sollten und das Ziel ein einwandfreies Ergebnis war, wurde in der praktischen Anwendung besonders auf die Details bzw. auf deren Ausführungen wertgelegt. Die Ausarbeitung der Details ist beim energetischen Sanieren im Dachdeckerhandwerk ein wichtiger Punkt, sodass für diesen Teil spezielle Produkte zum Einsatz gebracht wurden. Die Einsatzmöglichkeiten dieser wurden bei der Ausarbeitung der Detailpunkte für alle Teilnehmer*innen deutlich erkennbar. Nach der Einheit mit Herrn Bauer konnten die Azubis an ihren eigenen Modellen und unter Aufsicht der Dozenten und Ausbilder ihre Erfahrungen mit den Produkten sammeln, deren Eigenschaften kennenlernen und das Verhalten bei der Verarbeitung beobachten. Im Anschluss wurden die einzelnen Modelle, soweit diese schon fertig waren, von den Dozenten mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen besprochen. Mit einer abschließenden Feedback- und offenen Fragerunde endete ein für alle gelungener Tag. Wir bedanken uns bei den beiden Dozenten, Herrn Gebert und Herrn Bauer, und natürlich bei der Firma Dörken GmbH & Co. KG für die gute Unterstützung und das Knowhow, das den Auszubildenden und Ausbildern für die Weiterbildung bereitgestellt wurde. Erfreulicherweise wird die Fa. Dörken diese Schulung auch noch für die anderen Kurse des 2. Ausbildungsjahres durchführen. Foto © Capri23auto - Pixabay Eindrücke aus dem theoretischen und dem praktischen Teil der Schulung.

Ausbildung

Angebotskurs Zusatzqualifikation "Gerüstersteller Rollgerüste und Systemgerüste" im BZB Krefeld

Erstmalig boten die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) in Zusammenarbeit mit einem absoluten Fachmann und langjährigen Ausbilder und Dozenten im Gerüstbau einen eintägigen Angebotskurs im BZB Krefeld an. Der Kurs mit 13 Teilnehmenden fand am 26.08.2021 statt und konnte während der überbetrieblichen Unterweisung besucht werden. Abgeschlossen wurde er mit einer Zusatzqualifikation über die es eine gesonderte Teilnahmebescheinigung gab. Jeder der Teilnehmenden darf sich ab sofort „Gerüstersteller als befähigte Person für fahrbare Arbeitsbühnen (Rollgerüste) und einfache Systemgerüste nach der Regelausführung“ nennen. Zielgruppe dieser Schulung waren Lehrlinge im Hochbau und Ausbau, die auf der Baustelle Gerüste fachgerecht erstellen sollen. Im Anschluss an den Kurs kann eine Beauftragung zur befähigten Person des Unternehmers/Ausbildungsbetriebes als Gerüstersteller erfolgen. Die fachlichen Voraussetzungen der TRBS 1203 „Befähigte Personen – Allgemeine Anforderungen“ müssen erfüllt sein. Die Schulungsinhalte des achtstündigen Kurses beinhalteten sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil und umfassten Themen wie rechtliche Grundlagen, Betriebssicherheitsverordnungen, Gerüstarten, -gruppen und Verwendungszweck, berufsgenossenschaftliche Vorschriften sowie praktische Übungen zum Gerüstaufbau und -abbau. Die rege Teilnahme am Kurs verdeutlicht die Notwendigkeit und den Bedarf dieser Zusatzqualifikation. Sollten auch Sie Interesse an diesem Kurs haben, melden Sie sich gerne bei unserem Ansprechpartner Markus Crone.

Ausbildung

Normalität kehrt zurück - Erste Berufsorientierungsmesse erfolgreich in Präsenz umgesetzt

Die Firma GEESE-Bau aus Oberhausen und das BZB-Projekt „Passgenaue Besetzung“ haben Ende August 2021 nach einer langen Durststrecke aufgrund der Pandemie-Situation in der Gesamtschule Fasia-Jansen in Oberhausen/Rhld. die erste Präsenzberufsorientierung umgesetzt. Ziel war es, den jungen Schüler*innen der Abgangs- und Vorabgangsklassen unterschiedliche Bauberufe nicht nur theoretisch, sondern vor allem auch praktisch vorzustellen. Aus diesem Grund war die Firma GEESE-Bau mit gleich drei Auszubildenden aus unterschiedlichen Lehrjahren vor Ort. Unter ihnen einer, der selbst erst kürzlich seinen Abschluss auf der Gesamtschule Fasia-Jansen gemacht hat, anschließend direkt die Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer begonnen hat und sich somit gut in die Lage der Schüler*innen seiner alten Schule hineinversetzen konnte. Die Auszubildenden versorgten die Schüler*innen bereits zu Beginn mit vielen Informationen zu den Bauberufen. Jedoch sollten sie die Bauberufe auch in der Praxis kennenlernen. Diese Möglichkeit bestand auf einer eigens aufgebauten Maurer- und einer Zimmererbaustelle. Hier konnten sich alle Interessierten ausprobieren und typische Übungen aus dem jeweiligen Gewerk umsetzen. Bei der Umsetzung wurden sie kompetent von den Auszubildenden betreut. Aufgrund der vermittelten Erfahrungswerte durch die Auszubildenden und die praktischen Übungen auf den "Baustellenn" können sich die jungen Leute nun frühzeitig ein Bild darüber machen, ob ein Ausbildungsberuf im Bauhandwerk nach dem Ende der Schulzeit für sie in Frage kommen könnte. Man wird den einen oder anderen garantiert wiedersehen! Denn Bauberufe sind stark im Kommen. Das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlern der letzten beiden Jahre – und das trotz Widrigkeiten durch die Pandemie. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu

Projekte

Construction Blueprint: Fünf Meilensteine europäischer Zusammenarbeit

Das EU-Projekt Construction Blueprint. Skills Blueprint for the Construction Industry feierte zuletzt zwei Jahre europäische Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer Strategie für Baukompetenzen. 24 Partner aus 12 Ländern arbeiten in dem vom spanischen Bauverband Fundacion laboral de la construccion (FLC) koordinierten Projekt daran, einen neuen Ausbildungsrahmen zu schaffen, der an die neuen internationalen Herausforderungen angepasst ist: Energieeffizienz, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Aus Deutschland sind der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) beteiligt. Innerhalb der ersten zwei Jahre wurden folgende Meilensteine erreicht: PESTLE-Analyse Bericht über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, technologischen, rechtlichen und umweltbezogenen Faktoren, die sich auf den Fachkräftemangel sowie Qualifikationsangebot und -nachfrage in der Bauwirtschaft auswirken können. Status-quo-Bericht über sektorale Kompetenzen Ergebnisse aus dem Bericht zum aktuellen Sachstand der sektoralen Fertigkeiten in der Bauwirtschaft: Diskrepanz zwischen aktuellen und zukünftig zu erwartenden Fertigkeiten, um den kurz- und mittelfristigen Ausbildungsbedarf in diesem Sektor zu ermitteln; Schätzung der Anzahl der Arbeitnehmer/innen, die ausgebildet werden sollten sowie der Anpassung der Berufsprofile; Auflistung von Maßnahmen, Empfehlungen und Aktionen des Projektes. Strategie- und Aktionsplan Der Strategieplan beinhaltet Maßnahmen, Aktivitäten und Ergebnisse, die als Grundlage für die Umsetzung des Aktionsplans dienen. Damit wird das Qualifikationsangebot an die Nachfrage angepasst. Interaktive Karte Digitale Karte mit Beispielen guter Praxis und/oder innovativer Initiativen, die den Qualifikationsbedarf erfasst. Projektwebsite Alle Informationen, Ergebnisse und Fortschritte des Projekts in elf Sprachen übersetzt. In der zweiten Phase des Projekts, das bis Ende 2022 läuft, wird an der Umsetzung des European Construction Skills Observatory (netzbasierte Beobachtungsstelle, die den Qualifikationsbedarf durch die Verwendung einer Big-Data-Methodik auf nationaler und regionaler Ebene identifiziert) sowie an Ausbildungslehrplänen in jedem der drei Bereiche - Energieeffizienz, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft - gearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die bestehenden und die in Zukunft benötigten Fertigkeiten der Baubranche ermittelt werden sollen. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym, und die Ergebnisse des Fragebogens werden bis Oktober 2021 auf der Projektwebsite zur Verfügung stehen. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Über folgenden Link kann der Fragebogen aufgerufen werden: Zum Fragebogen Bei Fragen können Sie sich gerne an Christian Frey (christian.frey@bzb.de) wenden. Foto © Guillaume Perigois - Unsplash

Projekte

EU-Projekt BUNG: Innovativ dem Klimawandel begegnen

Die Europäische Union hat sich darauf geeinigt bis 2050 ein klimaneutraler Kontinent zu werden. Um die Ziele des 2019 beschlossenen Green Deals zu erreichen, liegt ein besonderer Fokus auf der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden: zum einen gehören sie mit 36 % aller CO²-Emissionen zu den größten Energienachfragern in der EU, zum anderen sind 75 % aller Gebäude nach wie vor energieineffizient. Mit dem Bau von Niedrigstenergiegebäuden leistet die Baubranche einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Das EU-Projekt BUNG: Developing nearly zero energy building skills through game based learning befasst sich daher mit Qualifikations- und Ausbildungsinhalten im Bereich der Niedrigstenergiegebäude. Im Rahmen des bis Ende 2022 laufenden Projektes wird von den beteiligten europäischen Partnern ein Lernspiel didaktisch konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Cologne Game Lab der TH Köln technisch umgesetzt und erprobt, das Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zum Bau von Niedrigstenergiegebäuden spielerisch vermitteln soll. Auf dem Weg dahin haben die BZB und die Projektpartner aus Griechenland, Italien und Slowenien unter Federführung der Projektleitung aus Frankreich einen internen länderübergreifenden Bericht erstellt, der eine Übersicht existierender Ausbildungsinhalte und Best-Practice-Beispiele zum Thema Niedrigstenergiegebäude enthält, bevor es im zweiten Schritt an die Entwicklung der Lektionen des Lernspiels geht. Weitere Hinweise folgen laufend, eine Projektwebsite ist zudem in Bearbeitung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © canva.com

Projekte

Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk – So geht es weiter!

Am 01.07.2021 sind wir mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk als Nachfolgeprojekt des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk an den Start gegangen. In den vergangenen Wochen hat sich bereits vieles getan. Nach einigen ersten Abstimmungsterminen zum Festlegen der neuen Prozesse und Kennenlernen des neuen Teams haben wir uns sehr schnell wieder unserer Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Betriebe aus dem Handwerk gewidmet. Wir arbeiten bereits intensiv an neuen Konzepten, Ideen und Veranstaltungen für das Handwerk. Seien Sie gespannt: Es wird innovativ, smart und zukunftsweisend. Also, womit haben wir uns in den letzten Wochen konkret beschäftigt? ERFA-Runden Hochbau Die Entwicklung der Erfahrungsaustauschrunden im Bereich Hochbau läuft auf Hochtouren. Es haben sich bereits einige Betriebe bei uns gemeldet, die aktiv mitgestalten möchten, um sich mit uns zu innovativen, digitalen Lösungen zum Thema IoT auszutauschen. Wir freuen uns darauf, zusammen mit ihnen, ein Prototyp für das Gewerk Hochbau zu entwickeln. Sie möchten auch an den ERFA-Runden teilnehmen oder haben Interesse an einem unverbindlichen Austausch? Dann melden Sie sich bei uns per Mail! ERFA-Runden Glaser Aus dem Vorgängerprojekt Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Glaserbetrieben entstanden, die nun fortgeführt werden soll. Konkret geht es ums Netzwerken, den Austausch sowie das Erarbeiten von Unterstützungsleistungen für das Glasergewerk. In dieser Zusammenarbeit ist auch der Digitalisierungspfad der Glaser entstanden. Dieser interaktive Pfad begleitet Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb und hilft Ihnen dabei, die für Ihren Betrieb passenden digitalen Lösungen zu finden. Hier geht’s zum Digitalisierungspfad der Glaser. Podcast „DigiCast“: Neue Folge ist in Arbeit! Der DigiCast - Der Podcast für erfolgreiche Digitalisierung im Handwerk setzt sich mit verschiedenen Bereichen der Digitalisierung auseinander und bringt Handwerksbetrieben die Möglichkeiten und Vorteile der Digitalisierung anschaulich näher. Die nächste Folge befindet sich gerade in der Vorbereitung. Wir werden mit einem Spezialisten über das spannende und tagesaktuelle Thema 3D-Druck sprechen. Seien Sie gespannt! Wer vorher schonmal reinhören möchte, hier geht es zum DigiCast. Bei Fragen steht Ihnen unsere Ansprechpartnerin Eva Lomme zur Verfügung. Foto © Kreatikar/Pixabay

Weiterbildung

Lehrgang zum Sachkundigen Planer wieder in Berlin

Im September 2021 wird der Lehrgang für Sachkundige Planer in der Betoninstandhaltung wieder in Berlin stattfinden. In Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. wird der Lehrgang nicht mehr in vier Modulen, sondern nur noch in zwei Blöcken stattfinden. In den 63 Unterrichtseinheiten werden Sie durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. In der ersten Woche werden Sie durch die Referenten Herr Dr. Hintzen, Herr Prof. Walther und Herr Dr. Brauer in den Grundlagen der Technischen Baubestimmungen, der Bewehrungs- und Betoneigenschaften sowie den Korrosionsprozessen geschult. Herr Prof. Raupach übernimmt es, Ihnen die neuen Instandsetzungsprinzipien und –verfahren sowohl theoretisch als auch anhand von Beispielen näher zu bringen. In den folgenden Tagen werden Herr Dr. Wolff die Instandsetzungsprodukte und –Systeme, Herr Dr. Fiebrich die Untergrundvorbereitung und Instandhaltungskonzepte, sowie erneut Herr Dr. Brauer die Themen Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz und Verstärken von Betonbauteilen behandeln. Abgerundet wird die Woche durch Herrn Dr. Fiebrich mit einem stark praxisorientierten Vortrag zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen. Im zweiten Block werden von unserem Prüfungsausschussvorsitzenden Herrn Dipl.-Ing. Bludau die Themen Ausführungsplanung und Qualitätssicherung behandelt, ehe es in die Prüfung geht. Diese besteht aus einer schriftlichen Prüfung in zwei Teilen am Mittwoch, sowie einer mündlichen Prüfung am Donnerstag. O-Töne aus dem Lehrgang: „Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt. Durch den Lehrgang wird das notwendige Rüstzeug für die Tätigkeit als SKP vermittelt. Gerne dürfen noch mehr Praxis-Beispiele im Lehr-Inhalt untergebracht werden.“ (Christian Quante, Caspar Köchling GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das vermittelte Wissen der ausgewählten Fachleute gibt mir eine optimale Grundlage für zukünftige Instandhaltungsplanungen.“ (Martin Schüler, Kiwa GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) Termin: 20.09. - 25.09. + 05.10. - 07.10.2021 Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Der September 2021 steht im Zeichen der Berufsorientierung

Wer früh mit der Suche beginnt, der hat gute Chancen, einen geeigneten Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf zu finden. Daher nutzen schon jetzt viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Berufen praktisch vertraut zu machen. Und nichts eignet sich dafür besser als der Besuch einer Berufsorientierung in Präsenz und/oder digital! Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) werden im September mit der „Passgenauen Besetzung“ wieder bei einigen Veranstaltungen vor Ort sein, denn es sind im Einzugsbereich der BZB viele interessante Berufsorientierungsveranstaltungen geplant: 04.09.2021, Hilden, HDI-Parkhaus und Außengelände 14.09.2021, Wuppertal, Historische Stadthalle 15.09.2021, Kleve, Stadthalle Kleve 23.09.2021, Wesel, Berufskolleg Wesel Für jeden ist etwas dabei! Und mit Sicherheit wird sich der ein oder andere auch für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Die Bauberufe sind im Kommen - das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlern der letzten beiden Jahre. Die Baubranche ist der Gewinner in der Corona-Krise. Denn: Gebaut wird immer – egal was passiert! Zu jeder der genannten Ausbildungsbörsen werden noch detaillierte Informationen zu Uhrzeit, Durchführungsort und sonstigem bekannt gegeben. Aber auch schon jetzt stehen wir für alle Fragen und Informationen auf dem Berufsorientierungsweg zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Naassom Azevedo - Unsplash

Ausbildung

Live-Berufsorientierung in Oberhausen - Es geht wieder los

Lange Zeit war es nicht möglich, Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. Umso mehr freut es die Firma GEESE-BAU aus Oberhausen und das BZB-Team des Projektes „Passgenaue Besetzung“ direkt nach den Sommerferien mit einer Live-Berufsorientierung vor Ort starten zu können. Die Fasia-Jansen Gesamtschule in Oberhausen veranstaltet einige Tage nach Schulbeginn einen Berufemarkt für seine Schüler und Schülerinnen der Abgangs- und Vorabgangsklassen. Ziel der Veranstaltung, die am Mittwoch, 25. August 2021 von 17:30 – 20:00 Uhr in der Gesamtschule Fasia-Jansen in der Schwartzstraße 87, 46045 Oberhausen stattfinden wird, ist es, den jungen Leuten eine Vielzahl von interessanten Berufen praktisch vorzustellen. Somit können sich die jungen Leute schon frühzeitig ein Bild darüber machen, welcher Weg/Beruf nach dem Ende der Schulzeit für sie in Frage kommen könnte! Die Firma GEESE-BAU, ein alteingesessenes Bauunternehmen aus Oberhauen und das BZB-Team der Passgenauen Besetzung werden auf dem Berufemarkt vertreten sein. Durch eine praktische und informative Vorstellung werden sie gemeinsam die vielfältigen Bauberufe vorstellen. Mit Sicherheit wird sich der ein oder andere für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren, denn die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre zeigen, dass die Bauberufe im Kommen sind. Die Baubranche ist der Gewinner in der Corona-Krise. Gebaut wird immer – egal was passiert. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Zen Chung - Pexels

Projekte

Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk – Wir machen weiter

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wurde zum 30.06.2021 erfolgreich beendet. Doch das heißt nicht, dass wir uns jetzt ausruhen werden. Es gibt auch weiterhin viel zu tun. Packen wir es an! Für Sie als Betriebsinhabende ist die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zwar eine große Chance aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung. Dabei möchten wir Sie unterstützen! Ab dem 01. Juli 2021 gehen wir für drei Jahre in die Verlängerung. Aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk. Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk umfasst zehn Partner an zehn Standorten: Mit dem Schaufenster in Krefeld an den BZB verfolgt das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk (MDH) weiterhin das Ziel, kleine und mittelständische Betriebe im Handwerk den Weg für den digitalen Wandel zu ebnen und sie dabei zu unterstützen, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Viele spannende Themen warten auf Sie: praxisorientierte, zielgruppengerechte Informations- und Qualifizierungsangebote in Form von Präsenz-, Online- oder Hybridformaten zu verschiedenen Themen Building Information Modelling (BIM) Künstliche Intelligenz (KI) in den Bau- und Ausbaugewerken zwei Leitbetriebe (u.a. Rohbau) ERFA-Runden zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken Über unseren Newsletter, den MDH-Newsletter und unter www.handwerkdigital.de informieren wir Sie natürlich weiterhin über aktuelle Veranstaltungen, neue Möglichkeiten und passende Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen im Handwerk. Wir vom Team Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bedanken uns bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen, die gute Zusammenarbeit und den anregenden Austausch mit engagierten und motivierten Betrieben, Multiplikatoren sowie unseren Partnern. Wir würden uns freuen, wenn wir unter neuem Namen einfach so weitermachen würden. Mehr zu den Ergebnissen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk erfahren Sie hier: für Multiplikatoren für Betriebe der Bau- und Ausbaugewerke Mit der Beendigung des Projektes können wir leider die Qualifizierungsangebote nicht mehr kostenfrei anbieten, aber Sie haben weiterhin die Möglichkeit, sich bei uns zu den digitalen Themen zu qualifizieren. Hier geht es zur Seminarübersicht. Foto © Pixabay/pexels.com  

Projekte

Ihr Weg entlang des Digitalisierungspfades

Im letzten Newsletter haben wir bereits Großes angekündigt und nun können wir das Geheimnis endlich lüften und Ihnen präsentieren, woran wir in den letzten Monaten intensiv gearbeitet haben. Im Austausch mit Handwerksbetrieben kamen häufig die gleichen Fragen auf: Wie kann ich die Digitalisierung im eigenen Betrieb angehen? Welche Schritte sollte ich dabei beachten? Welche Tools sind hilfreich? Und wie kann ich die für meinen Betrieb passenden digitalen Lösungen finden? Auf diese Fragen die passenden Antworten zu geben, ist nicht ganz einfach, da es immer auch auf die individuelle Situation des Betriebes ankommt. Wir haben deshalb nach einer Lösung gesucht, mit der möglichst viele Betriebe etwas anfangen und zur Hilfe nehmen können. Das Ergebnis ist der interaktive Digitalisierungspfad mit Fokus auf die Dachdecker und Glaser. Mit Hilfe des Digitalisierungspfades können Sie nun eigenständig Antworten auf diese und viele andere Fragen finden. Sie erfahren auf dem Pfad unter anderem, wie Sie die Digitalisierung in Ihrem Betrieb angehen, Ihren Status Quo erfassen, Ihre Prozesse aufnehmen und letztendlich die Digitalisierung umsetzen können. Schritt für Schritt kann der Digitalisierungspfad Sie auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb begleiten. Der Pfad ist speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt worden und liefert viele Praxisbeispiele aus der Dachdeckerei First und Glaserei Durchsichtig. Worauf warten Sie noch? Begeben Sie sich nun auf den Weg zu Ihrem digitalisierten Betrieb! Hier geht’s zum Digitalisierungspfad der Dachdeckerei First. Hier geht’s zum Digitalisierungspfad der Glaserei Durchsichtig. Sie sind kein Glaser oder Dachdecker? Dann ist der Digitalisierungspfad dennoch interessant für Sie! Denn auch wenn es Gewerke spezifische Unterschiede gibt, so ist der Ansatz und die Vorgehensweise unabhängig von Ihrem Gewerk, d.h. die Schritte sind die Gleichen, nur die Beispiele und Lösungen eben andere. Aber auch hier helfen wir Ihnen, auf die passenden Lösungen zu kommen. Foto © Kreatikar/Pixabay  

Querbeet

Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ geht in eine neue Runde

An der digitalen Transformation geht kein Weg vorbei – das hat auch die Baubranche in den letzten Monaten deutlich gemerkt. Digitale Lösungen sind notwendig, um die aktuellen Klimaziele bis 2045 durch die Schaffung einer klimaneutralen Infrastruktur und die Errichtung klimaneutraler Gebäude zu erreichen. Dazu braucht die Bauwirtschaft qualifizierte und motivierte Nachwuchstalente aus dem gewerblichen und akademischen Bereich. Mit ihren Ideen und Visionen sind sie der Hebel für die Wettbewerbs-, Leistungs- und vor allem Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche. Seit 2002 wird der bundesweite Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ jährlich ausgetragen. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von der RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum fachlich begleitet. In dieser Zeit konnten 304 Preisträgerinnen und Preisträger ihre Auszeichnungen entgegennehmen, die mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 429.500 Euro dotiert sind. Auch in diesem Jahr werden wieder innovative und praxisnahe digitale Lösungen für die Bauwirtschaft gesucht in den Bereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft Bauingenieurwesen sowie Handwerk und Technik. Im letztgenannten Bereich werden junge Berufstätige sowie Auszubildende und Ausbildende angesprochen, die innovative und praxisnahe digitale Lösungen im Rahmen ihrer Ausbildung entwickelt und eingesetzt haben. Ebenso wird im Jahr 2022 wieder der Sonderpreis Start-up ausgelobt. In allen Bereichen können Einzel- sowie Team-Arbeiten eingereicht werden. Eine hochkarätige Fachjury bewertet die eingereichten Arbeiten. Ihr gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Fördererkreises an, zu denen auch seit vielen Jahren die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. gehören und den Wettbewerb auf diese Weise unterstützen. Anmeldung und Abgabe von Wettbewerbsbeiträgen sind bis zum 8. November 2021 möglich. Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.aufitgebaut.de www.facebook.de/aufitgebaut Foto © RKW Kompetenzzentrum

Weiterbildung

Weiterbildung zur Betoninstandhaltung in abwassertechnischen Anlagen

Bei der Ausführung von Instandhaltungsvorhaben zum Schutz und bei der Instandhaltung von Betonflächen in Kläranlagen und abwassertechnischen Anlagen warten viele spezielle Anforderungen sowohl auf den Planer als auch auf den Ausführenden und den Bauherrn. Unser Lehrgang: „Instandhaltung von Betonbauteilen in abwassertechnischen Anlagen“, für den unser fachlicher Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich (BauIngenieurSozietät Sasse & Fiebrich) ein renommiertes Referentenfeld zusammengestellt hat, vermittelt Ihnen das dafür Notwendige Wissen. Der Lehrgang findet vom 14. bis 15.09.2021 statt und richtet sich an alle an der Instandhaltung von Betonbauwerken in abwassertechnischen Anlagen beteiligten Personen; sowohl aus der Planung, der Vergabe, als auch aus der Ausführung. Der erste Tag startet mit Herrn Dr. Fiebrich, der Ihnen die Grundlagen zu Abwasserbauwerken wie Aufbau, Funktion, Exposition und Schadenserscheinungsformen näherbringen wird. Darauf folgt Herr Dr. Gerlach (Leibniz Universität Hannover) mit den Grundlagen der Betonkorrosion bei Abwasserbauwerken. Der Tag endet mit einem weiteren Vortrag von Herrn Dr. Fiebrich zur Ermittlung und Beurteilung des Ist-Zustandes und der materialtechnischen Bestandsanalyse. Am zweiten Tag wird das Thema aus drei unterschiedlichen Sichten beleuchtet. Die Sicht der ausführenden Unternehmen wird Herr Bepple (GQ Quadflieg) vertreten. Unter anderem werden die Themen Prüfpflichten des Bieters, Beschaffen der Leistungsnachweise vom Bauproduktenhersteller und die Besonderheiten bei der Ausführung besprochen. Herr Prof. Auberg (WISSBAU) wird die Seite der Planer vertreten. Thema wird die Instandsetzungsplanung bzw. die Instandhaltungsplanung, sowie die Zustandsprognose für die erreichbare Restnutzungsdauer sein. Des Weiteren wird er Vergabeempfehlungen geben. Herr Frings (WVER Wasserverband Eifel-Rur) wird den Lehrgang abschließen und aus Sicht der Bauherren über die Vergabe von Instandhaltungen, die Besonderheiten der Ausführung (Teil-/Vollbetrieb) und die Instandhaltung berichten. Hier gelangen Sie direkt zum Lehrgang mit allen weiteren Informationen zu Schwerpunkten und unseren Referenten. Die Anmeldung können Sie direkt online erledigen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Zum Lehrgang Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © view7 - Fotolia

Projekte

MixTec - Mixed Technologies / Virtual-/Augmented Reality for SMEs

Virtual Reality und Augmented Reality (VR/AR) rücken zunehmend in den Fokus von Aus- und Weiterbildung. Die Weiterentwicklung digitaler Geräte, bessere Konnektivität und schnellere Datendurchsatzraten ermöglichen diesen Fortschritt mehr und mehr. Gleichzeitig schätzen Bildungsteilnehmer zunehmend den Mix aus dem Einsatz verschiedener Techniken in Kursen und Seminaren: Texte, Bilder, Videos, Animationen und eben auch so genannte emerging technologies wie AR und VR. MixTec erarbeitet über die Projektlaufzeit Szenarien für den Einsatz und den Umgang damit. Mehr dazu erfahren Sie in der Projektpräsentation im Rahmen des Projekttages am 9. September 2021 in Köln (weitere Informationen). Das Projekt, das Ende 2020 begonnen hat, wird vom SUSTAINUM-Institut in Berlin geleitet. Die BZB Krefeld sind assoziierter Partner und kommen damit in den Genuss, zu einem späteren Projekt-Zeitpunkt erste Ergebnisse praktisch testen zu können. Wir werden in loser Folge berichten. Bei Fragen können Sie sich gerne an Frank Bertelmann-Angenendt (frank.bertelmann@bzb.de) wenden. Foto © Gerd Altmann – Pixabay

Projekte

Rückblick auf 5 1/2 Jahre Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

Fünfeinhalb Jahre KDH gehen zu Ende. Davon 4 Jahre Schaufenster Digitales Handwerk im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an den BZB. Zuletzt mit Mitarbeitenden aus der Hochschule Ansbach, der Bergischen Universität Wuppertal und den BZB. Wir blicken mit Stolz zurück auf 11 unterschiedliche Qualifizierungen, die wir an 91 Terminen mit 1.236 Teilnehmenden online und in Präsenz durchgeführt haben, einen Innovationspfad, der nach unserer Roadshow durch Deutschland, von einigen Teilnehmenden umgesetzt wurde (nach dem Erfolg von 2020 wird dieser künftig aus Wuppertal als Onlineveranstaltung abgehalten), die Entwicklung von zwei virtuellen Leitbetrieben im Glaser- sowie im Dachdeckerhandwerk (zu den Videos: Video Leitbetrieb Glaser, Video Leitbetrieb Dachdecker). Es war eine wundervolle Zeit mit inspirierenden Menschen, neuen Herausforderungen, spannenden Aufgaben und regem Austausch. Ein großes Dankeschön geht an alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Nun ist es Zeit für etwas Neues. Seien Sie gespannt. Soviel sei verraten, es wird wieder großartig! Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Digitalisierung im Handwerk leicht erklärt

Wie können Sie die Digitalisierung im eigenen Betrieb angehen? Welche Schritte sollten Sie dabei beachten? Welche Tools sind hilfreich? Und wie können Sie die für Ihren Betrieb passenden digitalen Lösungen finden? Diese und andere Fragen schwirren vielen Handwerksbetrieben im Kopf. Darauf Antworten zu geben ist nicht ganz einfach, da es immer auch auf individuelle Situationen der Betriebe ankommt. Aus diesem Grund wurde im Rahmen des Projektes ein virtueller Leitbetrieb für das Glaser- und Dachdeckerhandwerk entwickelt. Was ist ein Leitbetrieb? Gemäß Duden handelt es sich bei einem Leitbetrieb um „einen Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat“. Es handelt sich demnach um einen virtuellen Betrieb, der als „Musterbetrieb“ fungieren soll und an dem sich andere Betriebe orientieren können. Schauen Sie sich die Videos an und erfahren Sie, wie die Glaserei Durchsichtig und die Dachdeckerei First nun in ihrem digitalisierten Betrieb arbeiten und wie sie ihre Prozesse optimiert haben. Entdecken Sie mögliche Ansätze, die auch für Ihren Betrieb passend sein könnten. Lassen Sie sich inspirieren. Video Leitbetrieb Glaser Video Leitbetrieb Dachdecker Das was die Glaserei Durchsichtig und die Dachdeckerei First geschafft haben, das schaffen Sie auch! Wie? Das erfahren Sie im nächsten Newsletter. Dann stellen wir Ihnen unsere interaktiven Digitalisierungspfad vor, der Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung begleitet. Denn Sie erfahren auf dem Pfad, wie Sie die Digitalisierung in Ihrem Betrieb angehen, Ihren Status Quo erfassen, Ihre Prozesse aufnehmen und letztendlich die Digitalisierung in Ihrem Betrieb umsetzen können - und das natürlich mit Bezug zur Glaserei Durchsichtig und Dachdeckerei First. Sie sind kein Glaser oder Dachdecker? Dann ist der Digitalisierungspfad - den wir Ihnen im nächsten Newsletter vorstellen - trotzdem interessant für Sie! Denn auch wenn es gewerkespezifische Unterschiede gibt, so ist der Ansatz und die Vorgehensweise unabhängig von Ihrem Gewerk, d.h. die Schritte sind die gleichen nur die Beispiele und Lösungen eben andere, aber auch hier helfen wir Ihnen, auf die passenden Lösungen zu kommen. Foto © stockertop/Fotolia   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Ist die duale Ausbildung nach der Corona-Pandemie noch zukunftsfähig?

Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten und Wissenschaftler Ende Juni 2021 auf der 3. Sozialkonferenz Ruhr. Hintergrund ist der starke Rückgang von jungen Menschen, die sich für eine duale Ausbildung in einem der vielen interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe interessieren. Der Ausbildungsweg über die Schule scheint weitaus interessanter und das Abitur mit anschließendem Studium stehen nach wie vor häufig an erster Stelle. Dabei ist die duale Berufsausbildung für viele junge Menschen ein idealer und erfolgreicher Start in das Berufsleben. Über diesen Weg lassen sich verschiedene Ziele erreichen - eine abgeschlossene Ausbildung, höhere Schulabschlüsse und ein Studium. Die Weiterqualifizierung zum Meister beinhaltet den „Bachelor professional“-Abschluss - und das unter Umständen ganz ohne Abitur. Mit jährlich knapp 40.000 jungen Menschen, die in der Metropole Ruhr durch die duale Ausbildung den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit finden, wird eine gute Grundlage für die Entwicklung und Wirtschaft in der Region geschaffen. Verstärkt durch die Pandemiesituation ist hier jedoch ein Abwärtstrend zu verzeichnen. Die Möglichkeiten zu Berufsorientierung sind für viele junge Menschen entfallen und eine intensive Betreuung auf dem Berufsorientierungsweg fehlt. Perspektiven und Alternativen sind rar und werden nur am Rande angeboten. So wurden im Jahr 2020 in der Metropole Ruhr rund 4.300 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen als noch im Vorjahr. Besonders die Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen sind stark vom Rückgang von Ausbildungsverträgen betroffen. Anders sieht es in der Baubranche aus, in der im Jahr 2020 weitaus höhere Ausbildungszahlen registriert wurden. Und dieser Trend scheint sich fortzusetzen – denn, gebaut wird immer. Über das gesamte Handwerk hinweg möchten viele Betriebe auch in diesem Jahr ausbilden und den künftigen Fachkräftebedarf sichern. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) suchen oft zum weiteren Fortbestand Nachwuchs oder gar Nachfolger. Die Politik hat das Problem erkannt und setzt nicht nur auf die klassische Berufsberatung. Es wurden viele Förderprogramme ins Leben gerufen, die allen Beteiligten eine aktive Hilfestellung geben. Angefangen vom Ausbildungsbetrieb, der finanziell unterstützt wird bis hin zum potenziellen Auszubildenden, der eine praxisnahe Berufsorientierung erhält, sodass er zielgerichtet und erfolgreich seinen beruflichen Weg planen kann. Einen besonderen Anreiz bietet zum Beispiel das von der Bundesregierung geschaffene Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, bei der jeder Betrieb für einen besetzen Ausbildungsplatz eine Prämie von 4.000 Euro erhalten kann. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) bringen sich beim Thema Berufsorientierung und Hilfestellung bei der Kompensation des Nachwuchsmangels schon viele Jahre aktiv ein und sind erfolgreich tätig. Ob für junge Menschen, die sich auf dem Berufsorientierungsweg befinden bzw. sich schon für eine Ausbildung im Bauhandwerk entschlossen haben, aber noch einen Ausbildungsplatz benötigen oder für Betriebe, die Nachwuchs und Fachkräfte suchen. Jungen Menschen wird auf dem Berufsorientierungsweg eine aktive und praktische Berufsorientierung angeboten - von (digitalen) Berufsorientierungsbörsen, über Praktika in Betrieben oder in den BZB, bis hin zu dem bekannten Baujobcasting. Natürlich wird auch eine einfache, aber ganz individuelle und persönliche Beratung angeboten. Betriebe erhalten aktive Unterstützung bei der Suche nach passgenauen Auszubildenden bzw. Fachkräften. Über die nachfolgenden Links gelangen Sie zu Ihren Ansprechpartnern, die Ihnen weitere Auskünfte geben können. Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie. Nachwuchsgewinnung Passgenaue Besetzung Das Fazit der Sozialkonferenz Ruhr: Ja, die „Duale Ausbildung“ hat Zukunft. Sie hat nicht nur Zukunft – die „Duale Ausbildung“ muss weiterhin Bestand haben. Viele attraktive Wege wurden eingeschlagen – besonders jetzt in den Zeiten der Pandemie. Ziel muss es weiterhin sein, allen Beteiligten die „Duale Ausbildung“ näherzubringen und interessant zu machen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen, da die Ausbildungszahlen im Bauhandwerk 2020 eine positive Entwicklung nehmen. Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wir sind auf gut ausgebildeten Nachwuchs, der seinen Weg über die „Duale Ausbildung“ gemacht hat, angewiesen. Oder können Sie Ihr Dach selbst reparieren und Ihre Haare selbst so gut stylen wie der Frisör. Die Coronazeit hat es gezeigt - nein, wir können vieles nicht und sind auch zukünftig auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen! Fotos © hailey_copter, Adobe Stock und kobzev3179, Adobe Stock

Projekte

Aufmerksamkeit für Frauen in den Berufen des Baugewerbes

Nach wie vor machen Frauen in der EU nur 9% der Beschäftigten in der Bauwirtschaft aus. Aus diesem Grund möchte das EU-Projekt „Women Can Build“ die Aufmerksamkeit auf die Berufe des Bausektors richten und verdeutlichen, dass das Baugewerbe sowohl für Männer als auch für Frauen interessante Arbeitsbereiche bietet. Die ungleiche Verteilung von Männern und Frauen im Baugewerbe lässt sich auch historisch begründen. Basierend auf dem Fabrikarbeiterschutzgesetz wurden Frauen vor industrieller Arbeit und dem Tragen schwerer Lasten geschützt. Dieses Gesetz wurde 1938 von der Bauwirtschaft übernommen und ausgeweitet, was zum generellen Berufsverbot von Frauen für alle Arbeiten im Bauhauptgewerbe bis ins Jahr 1994 führte. Der Gesundheits- und Arbeitsschutz von Männern wurde hingegen wenig beachtet. Seitdem hat sich allerdings einiges getan. Das Berufsverbot ist gefallen und der Gesundheitsschutz wurde sowohl für Frauen als auch für Männer seit der Einführung des einheitlichen Arbeitsschutzgesetzes von 1996 stetig verbessert. Dennoch prägt die Geschichte unbewusst die Denkweisen hinsichtlich der Berufswahl von jungen Frauen kurz vor dem Schulabschluss sowie die Haltung von Eltern, Kundinnen/Kunden, Mitarbeitenden im Baugewerbe, Lehrenden und Auszubildenden. Im Rahmen des EU-Projektes „Women Can Build“ wurde nun auch der zweite Teil des Onlinekurses zum Thema Gender in den Berufen des Baugewerbes veröffentlicht, der mithilfe von 21 animierten Lernvideos, Zahlen, Daten, Fakten sowie geschichtliche und kulturelle Informationen zusammenführt, um Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren zu geben. Der Onlinekurs (massive open online course) wurde zusammen mit den Projektpartnern aus Spanien, Italien, Portugal, Belgien und Frankreich entwickelt und kann über folgenden Link in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch aufgerufen werden: Zum Onlinekurs Gefördert wurde das Projekt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal

Projekte

Fragebogen zum Qualifikationsbedarf europäischer Bauunternehmen

Construction Blueprint ist ein von der Europäischen Union finanziertes strategisches Partnerschaftsprojekt, an dem 3 europäische Branchenorganisationen, 9 nationale Branchenvertreter sowie 12 Berufsbildungszentren und Hochschulen aus 12 europäischen Ländern beteiligt sind. Aus Deutschland sind der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) beteiligt. Im Rahmen dieses EU-Projektes wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die bestehenden und die in Zukunft benötigten Fähigkeiten der Baubranche ermittelt werden sollen. Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend dafür herangezogen, um den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen und deren Beschäftigten mit den Ausbildungs- und Lehrplanangeboten (Erstausbildung und Weiterbildung) von Berufsbildungseinrichtungen abzustimmen. In diesem Zusammenhang zielt der Fragebogen darauf ab, den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen in Bezug auf die Zukunftsthemen Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft in den 12 Ländern der Partnerschaft zu ermitteln. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym, und die Ergebnisse des Fragebogens werden bis Oktober 2021 auf der Projektwebsite zur Verfügung stehen. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Über folgenden Link kann der Fragebogen aufgerufen werden: Zum Fragebogen Bei Fragen können Sie sich gerne an Frank Bertelmann-Angenendt (frank.bertelmann@bzb.de) oder Christian Frey (christian.frey@bzb.de) wenden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: Construction Blueprint

Weiterbildung

Erfolgreiche Onlineseminare im Bereich der Betoninstandhaltung

Bereits seit dem 16.12.2020 konnten die BZB pandemiebedingt keine Präsenzlehrgänge mehr im Bereich der Betoninstandhaltung abhalten. Dank der Unterstützung der Referenten, konnten jedoch bereits mehr als 300 Teilnehmer im Bereich der Betoninstandhaltung online geschult werden. Die Schulungen finden mit Hilfe der Software MS Teams statt. Alle Vorträge konnten ohne Störungen gehalten werden und die Bewertungen der Teilnehmer waren bislang nahezu ausnahmslos positiv. MS Teams bietet den Teilnehmern neben der reinen, passiven „Teilnahme“ an den Vorträgen der Referenten noch einen einfachen, sehr hilfreichen Austausch unter allen Teilnehmern. Und dies nicht nur während der Vorträge, sondern auch im Nachgang. Die wichtige Kommunikation miteinander, wie bei den Präsenzveranstaltungen, entgeht den Teilnehmern auch bei den Onlineseminaren nicht. Vielfältige Kommunikation, sei es über die Chatfunktionen, die Möglichkeit zu eigenen Besprechungen oder durch den Austausch und die gemeinsame Bearbeitung von Dateien, findet auch bei unseren Onlineseminaren statt. Allein zum halbtägigen Onlinelehrgang zur TR Instandhaltung konnten an 8 Terminen knapp 190 Teilnehmer geschult werden. Des Weiteren wurden jeweils 2 Weiterbildungen für Sachkundige Planer und für Qualifizierte Führungskräfte durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist die Durchführung des Lehrgangs zum Sachkundigen Planer mit insgesamt 72 Unterrichtseinheiten und einer anschließenden Präsenzprüfung. In den kommenden Wochen werden weitere, größtenteils ausgebuchte Onlineseminare folgen, ehe Ende Juni der zweite Teil des E-Scheinlehrgangs ebenfalls online stattfinden wird. Auch wenn sich im zweiten Halbjahr die pandemische Lage hoffentlich wieder beruhigen wird und wieder in Präsenz gearbeitet werden darf, werden einige Lehrgänge aufgrund der sehr guten Erfahrungen weiterhin als Onlineseminare angeboten werden. Schauen Sie doch mal vorbei oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. www.bzb.de Bei Fragen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Sebastian Grauten gerne zur Verfügung. Foto © Andrey Popov - stock.adobe.com

Weiterbildung

22 erfolgreiche Sachkundige Planer im ersten Onlinelehrgang

Zum ersten Mal haben wir pandemiebedingt unseren Lehrgang zum Sachkundigen Planer als Onlinelehrgang abgehalten. Während der Lehrgang mittels der Software MS Teams stattfand, wurde die Prüfung in Präsenz in Augsburg abgehalten. Am Ende konnten wir 22 Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang gratulieren. Neben den insgesamt 72 Unterrichtseinheiten der Referenten konnten die Teilnehmer Ihre MS Teams Zugänge während der kompletten sechswöchigen Lehrgangsdauer nutzen und mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten. So konnten mehrere durch die Teilnehmer selbst organisierte Online-Lerntreffen stattfinden, bei denen die Chatfunktionen ausgiebig genutzt wurde. O-Töne aus dem Lehrgang: „Das Webinar war insgesamt hervorragend und es gibt nicht viel zu verbessern. Das Schulungsniveau ist insgesamt sehr hoch, die Referenten hervorragend. Herr Dr. Fiebrich hat sich bei seinen Vorträgen von den Folien gelöst und ist mit uns Teilnehmern ins direkte Gespräch getreten - das war sehr intensiv und lebendig, es hat mir sehr gut gefallen. Die Organisation war sehr gut, es gab keine technischen Pannen. Insgesamt ist das Webinar wirklich sehr zu empfehlen - auch für bereits erfahrene Praktiker, denn man bekommt viele, sehr wichtige Impulse und Informationen auf höchstem Niveau. Ein Vorschlag wäre die noch intensivere Förderung der Gruppenarbeit, so dass sich die Teilnehmer während der Veranstaltung noch besser austauschen könnten. Und es wäre auch sehr hilfreich, wenn die Teilnehmer ein Beispiel der 3 Prüfungsteile bekämen, dass sie durcharbeiten könnten. Die Prüfung war sehr anspruchsvoll und es ist ratsam, sich sehr gut mit dem gesamten Stoff der 72 h auseinanderzusetzen.“ „Das Webinar ist seitens der Referenten hochkarätig besetzt und hervorragend organisiert. Der Inhalt ist sehr anspruchsvoll und wird auf hohem Niveau vermittelt. die Prüfung ist ebenfalls sehr anspruchsvoll, so dass die erfolgreiche Teilnahme ein wirklicher Qualifikationsnachweis ist. Ich habe viele neue Impulse und trotz 37jähriger einschlägiger Berufserfahrung sehr viel Wissenserweiterung aus dem Webinar gewonnen. Insbesondere auch im Hinblick auf die neue TR-Instandhaltung ist der Informationsgewinn sehr hoch. Das Webinar war technisch völlig reibungslos und mit hoher Qualität organisiert. Ich kann es in jeder Beziehung nur weiterempfehlen und bedanke mich ausdrücklich bei dem Organisationsleiter Herrn Grauten und den Referenten für viele hochinteressante und weiterbildende Stunden.“ Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

Neu aufgelegter Flyer für Ausbildungsbetriebe

Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“, mit deren Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, wurde der Informationsflyer „Berufsausbildung in der Bauwirtschaft – Nützliche Informationen & Förderungen für Ausbildungsbetriebe“ für die Betriebe des Bauhandwerks aktualisiert und neu aufgelegt. Der Flyer enthält viele nützliche Tipps und Infos rund um das Thema Ausbildung und beinhaltet alle Ansprechpartner*innen und Institutionen, die an der Umsetzung der Ausbildung beteiligt sind! Auf unserer Website zur „Passgenauen Besetzung“ haben Betriebe des Bauhandwerks die Möglichkeit, diesen oder andere informative Flyer downzuloaden. Hier geht es direkt zum Flyer. Für Baubetriebe ist das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ein ideales Instrument, geeigneten Nachwuchs zu finden. Großer Vorteil für den Betrieb: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei! Jeder Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Betriebe sich scheuen das Thema Fachkräftemangel anzugehen, ist dies ein immenser Vorteil. Sie sollten nicht zögern, denn das Bauhandwerk boomt und wie Sie wissen, gebaut wird immer! Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf die neue Webseite und sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Africa Studio - shutterstock

Projekte

Einführung in den Si!BIM Grundlagenkurs

Im Rahmen des EU-Projektes „Step into BIM - Digitising VET“ (Si!BIM) wurde ein Einführungskurs in das Thema BIM (Building Information Modeling) entwickelt. Um die ausgearbeiteten Lektionen und Übungen vorzustellen und zu erproben, fand am 05. und 06. Mai 2021 ein internationaler Pilotworkshop statt. Anstatt, wie ursprünglich geplant, im Simulationszentrum der Universität Coventry (UK), nahmen Ausbilder, Lehrlinge und die beteiligten Projektpartner aus England, Belgien, Deutschland, Slowenien und Spanien aufgrund der aktuellen Situation online über die Lernplattform Moodle an dem Workshop teil. Mithilfe von praktischen, visuellen Beispielen und gemeinsamen Übungen in virtuellen Besprechungsräumen verdeutlichten die Projektpartner die Vorteile der Arbeit mit der BIM-Methode gegenüber traditionellen Arbeitsprozessen; auch für kleine Bauunternehmen, im Hinblick auf die Vermeidung von Kollisionen und Fehlern durch eine effizientere Zusammenarbeit aller Projektbeteiligter. Der Workshop zeigte ebenfalls auf, dass sich die Mitarbeitenden eines Bauprojektes an die technologischen Veränderungen werden anpassen müssen, um Bauvorhaben mit der BIM-Methode zu planen, umzusetzen oder zu verwalten. Dafür wurden den Workshop-Teilnehmern die Lektionen des MOOC (massive open online course) präsentiert, um sie in die Verwendung und Relevanz von BIM im Bausektor einzuführen. Anhand der Gegenüberstellung von Informationen aus „traditionellen“ Bauplänen und denselben Informationen im BIM-Modell berechneten die Teilnehmer Flächen und ermittelten die benötigten Mengen an Baustoffen. Übungen mit einer Simulation und die Entnahme von Informationen aus einem BIM-Modell verdeutlichten die Übersichtlichkeit und Transparenz der BIM-Methode gegenüber der traditionellen Arbeitsweise anschaulich. Alle drei Lektionen, Übungen und Fallstudien werden in die Landessprachen der beteiligten Projektpartner übersetzt und im Herbst dieses Jahres für das individuelle Selbststudium, für den Unterricht im Klassenraum oder auch für den Online-Unterricht frei zugänglich auf der Internetseite des Projektes zur Verfügung stehen. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Victoria_Borodinova /Pixabay

Projekte

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk im Endspurt

Nach einer sehr erfolgreichen und interessanten Zeit mit vielen informativen Webinaren läuft Ende dieses Monats die Förderung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) aus. Nutzen Sie daher noch schnell Ihre Chance und besuchen Sie unsere letzten kostenfreien Veranstaltungen rund um das Thema „Digitalisierung im Baugewerbe“. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der kommenden Veranstaltungen. Melden Sie sich gerne direkt an. M 2.2 | Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren Diese Veranstaltung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Webinaren Anmeldung: 23. + 24. + 25.06.2021 Teil 1 | Inhalte: Gemeinsames Prozessverständnis, die unterschiedlichen Prozesstypen, Werkzeuge, aktives eigenes Arbeiten 23.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 2 | Inhalte: Symbole und Regeln des BPMN, Prozesse übersichtlich darstellen, einfache Beispiele, aktives eigenes Arbeiten 24.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 3 | Inhalte: Vertiefung der Kenntnisse in der Modellierungssprache BPMN, grundlegende Regeln der Prozessoptimierung, aktives eigenes Arbeiten 25.06.2021 10:00-12:00 Uhr M 2.3 | Projekte digital abwickeln – Soft- und Hardware auswählen Inhalte: Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden vorgestellt. 21.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.2 | Digitale Betriebsorganisation (Flyer) Arbeitsvorbereitung und Büroorganisation in den Griff bekommen Inhalte: Optimierung der Ressourcenplanung | Aufgabenverwaltung mit digitalen Planungstools | Digitale Zeiterfassung | File-Sharing leicht gemacht | Speicherplatz, Rechenleistung & Anwendungs-software aus der virtuellen Cloud-Umgebung | Digitale Backup-Lösungen 08.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.5 | Baudokumentation (Flyer) Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Überwinden des Informationsverlusts; Digitale Baudokumentation – Basics & Co; Funktion und Umfang einer Baudokumentation; Aktuelle Hard- und Softwarelösungen; Anforderungsanalyse 10.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung M 3.7 | Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung (Flyer) Teil 1 + 2 Inhalte: Bedeutung und Relevanz einer eigenen Webseite für Kundekommunikation und -bindung | Analyse Ihres Kundenstamms zur Bestimmung Ihrer Zielgruppe | Aufbau und Bestandteile von Webseiten | Wie Sie bei Google besser gefunden werden | Wichtige Kennzahlen einer Webseite und deren Optimierungsmöglichkeiten 08. + 09.06.2021 | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des KDH, auf der Sie sich ebenfalls direkt für die Veranstaltungen anmelden können. Weitere Angebote aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk finden Sie auf der Internetseite www.handwerkdigital.de. Ihr Team vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neue Förderperiode ERASMUS+ 2021-2027 gestartet

Nach diversen online Auftakt- und Einführungsveranstaltungen durch die „Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung“ (NA beim BIBB), die für die dezentrale Umsetzung dieses Programms in Deutschland zuständig ist, wurde der erste Stichtag zur Einreichung von Projektanträgen mit einer recht kurzen Frist auf den 20. Mai 2021 festgelegt. Aufgrund dieser Kurzfristigkeit beteiligen sich die BZB Krefeld mit altbewährten, aber auch neuen Partnern an „nur“ fünf Vorhaben: Die BZB selbst sind mit einer Initiative vertreten, in der es um passgenaue, bereichsübergreifende, aber auch bereichsspezifische digitale Angebote in der Weiterbildung geht. Nach den Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie sollen diese Angebote Weiterbildungsinteressierten helfen, sich gut und effizient in digitalen Räumen zu bewegen, die digitale Zusammenarbeit zu erleichtern und sich mit aufkommenden digitalen Technologien zu beschäftigen und sie zumindest in Grundzügen kennenzulernen (Stichworte: BIM und digitale Assistenzsysteme am Bau auf Basis von Augmented Reality). Unter Leitung von FLC (Madrid, Spanien) erfolgt die Beteiligung an einem Projektantrag zu einer 360° Simulation im Bereich des baulichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Grüne Themen bzw. Nachhaltigkeit beim Innenaus- bzw. Trockenbau werden in einem Antrag der Bauschule Bologna / Italien, an dem sich die BZB beteiligen, behandelt. Die Technische Universität Oslo beabsichtigt, virtuelle Realität (VR) für Maßnahmen der beruflichen Orientierung zu entwickeln. Die BZB sind dabei zusammen mit dem „Cologne Game Lab“ der Technischen Hochschule Köln Anwendungspartner in Deutschland. Die Stadt Madrid und ihr Bildungsträger werden neue Aspekte beim Umgang mit Drohnen in der Bauwirtschaft untersuchen und praktische Szenarien entwickeln, wie in der Berufsbildung der Bauberufe damit zielgerichtet geschult werden kann. Die BZB sind dabei Entwicklungspartner. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung in allen hier vorgestellten Themen maßgeblicher Treiber ist und sich weiter fortsetzen wird. Ein Wegdenken digitaler Ansätze ist nicht mehr vorstellbar. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten der NA beim BIBB. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © Sergey Nivens - stock.adobe.com

Ausbildung

BOB on Tour "besuchen" die BZB in Krefeld

Im Vorfeld der BOB 2021 online, die am 11. Mai 2021 in die zweite Runde ging, besuchten die Organisatoren der Berufsorientierungsmesse BOB die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. in Krefeld. Der Besuch fand bei vollem Betrieb virtuell in der Straßenbauerhalle statt. Unterstützt von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres aus den Bereichen Straßenbau und IT stellte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer den Gästen aus Langenfeld die BZB und ihre Aufgabenbereiche vor. Mit ihren fast 1000 Auszubildenden gelten die BZB als eines der größten Ausbildungszentren für die überbetriebliche Unterweisung der Auszubildenden in den interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Auch in den Themenbereichen Weiterbildung, Digitalisierung und ganz stark im Bereich der Berufsorientierung zeigen sich die BZB als kompetenter Dienstleister. Das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben innerhalb des Projektes „Passgenaue Besetzung“ ist hier ein großer Themenschwerpunkt. Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ bieten wir jungen Schülerinnen und Schülern, die sich für eine Ausbildung in den spannenden und vielseitigen Ausbildungsberufen des Bauhandwerks interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket bis hin zur Vermittlung eines Ausbildungsplatzes an. Unser Paket umfasst informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen, Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und vieles, vieles mehr. Dabei ist es egal, ob reine Ausbildung oder als Kombination aus Ausbildung und Studium. Denn eine Ausbildung im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus! Wie interessant eine Ausbildung oder auch eine Kombination „Dualer Studiengang“ im Bauhandwerk sein kann, erläuterten die Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres. Stefan Herrmanns, Auszubildender „Straßenbau“ bei einem Tiefbauunternehmen in Mönchengladbach, schilderte warum er sich für eine Ausbildung im Baubereich und gegen ein Studium entschieden hat. Eine Entscheidung, die er nicht bereut. Wer sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk entscheidet, dem bieten sich viele Möglichkeiten, in einem der 16 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe seinen Weg erfolgreich zu gehen. Nach diesen spannenden Einblicken waren die „Besucher" aus Langenfeld überrascht, welch vielfältige Aufgaben und Aktivitäten die BZB erfolgreich umsetzen. Und das alles unter wirtschaftlicher Eigenständigkeit – nicht immer einfach, aber erfolgreich! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Edge2Edge Media - unsplash

Projekte

Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung

Auch wenn die Auftragsbücher gerade voll sind, es werden wieder andere Zeiten kommen. Zeiten, in denen Sie Kunden gewinnen müssen und binden wollen, vielleicht sogar schneller als gedacht. Die voranschreitende Digitalisierung macht uns – als Kunde – anspruchsvoller. Wir stellen höhere Anforderungen an Dienstleistungen, Produkte und Qualitäten. Dies bedeutet für Sie als Betrieb, dass die Art der Kommunikation mit und um den Kunden angepasst werden muss. Es reicht nicht mehr aus, neue Kunden über mündliche Empfehlungen durch bestehende Kunden zu gewinnen oder eine Internetseite rein als digitale Visitenkarte zu nutzen. Erfahren Sie mehr über die Erwartungen Ihrer (potenziellen) Kunden und wie Sie diese Erwartungen erfüllen können. Fragen Sie sich: Wie geht Kundenkommunikation und Kundenbindung heute? Wie können Sie mehr Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen und was gilt es dabei zu beachten? In den beiden Webinaren der Veranstaltungsreihe „Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung“ zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Kunden neben den klassischen Kontaktmöglichkeiten, wie Telefon, E-Mail und der Website, erreichen können. Wir erläutern Ihnen die Grundlagen zu einer erfolgreichen Kundengewinnung und -bindung in der heutigen Zeit und verraten Ihnen, welche Eigenschaften eine gute Website besitzen sollte und wie Sie die Qualität dieser messen und optimieren können. Wir tauchen ein in die Welt des Suchmaschinengiganten Google und zeigen, wie Sie mit Ihrer Website in der Trefferliste ganz oben landen. Die Veranstaltungsreihe wird noch einmal kostelos im Juni für Sie angeboten. Sie teilt sich in zwei Webseminare von jeweils zweieinhalbstündigen Online-Veranstaltungen, die aufeinander aufbauen. Klicken Sie hier und melden sich direkt an: 08. und 09. Juni 2021 Zur Anmeldung Foto © Ono Kosuki/Pexels   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Women Can Build: Onlinekurs zum Thema Gender in den Berufen des Baugewerbes

Das EU-Projekt „Women Can Build“ zielt darauf ab, das Interesse von Frauen für die Berufe des Bausektors zu erhöhen und den Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Branche zu reflektieren und zu verbessern. In dem traditionell männlich dominierten Gewerbe machen Frauen in der EU nur 9% der Beschäftigten in den Berufen des Bausektors aus. Diese ungleiche Verteilung kann zu kommunikativen Situationen und Handlungen in Bildungszentren und im Berufsalltag von Frauen führen, die ihren männlichen Mitschülern und Kollegen nicht widerfahren. Zusammen mit den Projektpartnern aus Spanien, Italien, Portugal, Belgien und Frankreich wurden insgesamt 21 kurze animierte Lernvideos erstellt, die solche typischen Situationen aufzeigen. Diese Lernvideos werden in einen MOOC (massive open online course) eingebettet und liefern neben Zahlen, Daten und Fakten auch geschichtliche und kulturelle Informationen. Der erste Teil dieses Online-Kurses ist nun veröffentlicht worden, die Inhalte sind frei zugänglich und sollen Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren geben. Des Weiteren können sie auch für Seminare zum Thema Gender herangezogen werden. Der erste Teil des MOOC kann auf Englisch, Französisch und Deutsch über folgenden Link aufgerufen werden: Zu den Lernvideos. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanagerin Angela Friesen. Gefördert wurde das Projekt durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Projektpartner: Fundación Laboral de la Construcción/Spanien, Agencia para el Empleo de Madrid/Spanien, Fondazione ECIPA/Italien, FORMEDIL/Italien, Bildungszentren des Baugewerbes/Deutschland, Centre IFAPME Liège-Huy-Waremme/Belgien, CCCA-BTP/Frankreich, Cenfic/Portugal

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Nur noch für kurze Zeit: kostenfreie Qualifizierungen rund um das Thema Digitalisierung

Das Schaufenster Digitales Bauen im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) wird zum 30. Juni 2021 auslaufen. Nutzen Sie bis dahin noch die Chance, an unseren zahlreichen, kostenfreien Veranstaltungen teilzunehmen und erhalten Sie hilfreichen Input rund um die Umsetzung der Digitalisierung. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der kommenden Veranstaltungen mit der Möglichkeit, sich direkt für diese anzumelden. M 2.1 | Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Hierbei handelt es sich um zwei Online-Veranstaltungen oder eine Präsenzveranstaltung. Online: Teil 1 | Digitalisierung strategisch angehen Inhalte: Welchen Nutzen bringt die Digitalisierung? Herausforderungen der Digitalisierung; Technik – Prozesse – Nutzer; Digitalisierungsbeispiele entlang der Wertschöpfungskette 03.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Der Mensch im Veränderungsprozess Inhalte: Wo stehe ich in der Digitalisierung? Warum Veränderungsmanagement? Wie motiviere ich Mitarbeiter? Veränderung ist ein Projekt! 5 Stufen der Veränderung; Werkzeuge des Veränderungsmanagement 04.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Präsenz: zur Zeit keine Termine M 2.2 | Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und visualisieren Diese Veranstaltung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Webinaren Anmeldung: 23. + 24. + 25.06.2021 Teil 1 | Inhalte: Gemeinsames Prozessverständnis, die unterschiedlichen Prozesstypen, Werkzeuge, aktives eigenes Arbeiten 23.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 2 | Inhalte: Symbole und Regeln des BPMN, Prozesse übersichtlich darstellen, einfache Beispiele, aktives eigenes Arbeiten 24.06.2021 10:00-12:00 Uhr Teil 3 | Inhalte: Vertiefung der Kenntnisse in der Modellierungssprache BPMN, grundlegende Regeln der Prozessoptimierung, aktives eigenes Arbeiten 25.06.2021 10:00-12:00 Uhr M 2.3 | Projekte digital abwickeln – Soft- und Hardware auswählen Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, der 1. Teil findet als Online-Veranstaltung statt, der 2. Teil in Präsenz als Workshop. Teil 1 Inhalte: Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden vorgestellt. 21.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Workshop Praktisches erarbeiten eines Anforderungskatalogs für ein Pflichtenheft M 2.4 | BIM – Eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Hierbei handelt es sich um drei Online-Veranstaltungen. Teil 1 | BIM-Grundlagen Inhalte: Einführung in die Methode BIM, aktuelle Entwicklungen in Deutschland, Mehrwert für ein Handwerksunternehmen 18.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 2 | BIM-Digitale Werkzeuge Inhalte: Digitale Werkzeuge zur Umsetzung der Methode, Vor- und Nachteile der jeweiligen Werkzeuge 19.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 3 | BIM-Anwendungen Inhalte: Struktur, den Inhalt und die Bedeutung von für das Handwerk relevanter BIM-Anwendungen 20.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung Teil 4 | BIM-Modelle / Modell-Viewer Inhalte: Umgang mit BIM-Modellen, einfache kostenfreie Werkzeuge, Funktionalitäten ausgewählter Tools 26.05.2021 | 15:00–16:30 Uhr | Anmeldung M 3.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Tagesveranstaltung in Präsenz. Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.2 | Digitale Betriebsorganisation (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Der 1. Teil ist ein Webinar, der 2. Teil wird mit Selbstlernmedien von den Teilnehmenden erarbeitet und der 3. Teil besteht aus einem Dialog. Teil 1 | Arbeitsvorbereitung und Büroorganisation in den Griff bekommen Inhalte: Optimierung der Ressourcenplanung | Aufgabenverwaltung mit digitalen Planungstools | Digitale Zeiterfassung | File-Sharing leicht gemacht | Speicherplatz, Rechenleistung & Anwendungs-software aus der virtuellen Cloud-Umgebung | Digitale Backup-Lösungen 08.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Tools für den Arbeitsalltag Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten sich die Teilnehmenden selbständig und in ihrer eigenen Geschwindigkeit mit Hilfe von vier interaktiven Präsentationen die Themen Cloud Computing, Digitaler Dokumentenaustauch, Digitale Ressourcenplanung und Digitale Zeiterfassung. Teil 3 | Individuelle Besprechung der unternehmensspezifischen digitalen Betriebsorganisation Termine werden individuell mit den Unternehmen vereinbart. M 3.3 | Dokumentenmanagement (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Der dritte Teil ist als Präsenzveranstaltung konzipiert. Teil 1 | Wie den Einstieg meistern? 10.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Inhalte: Organisatorische und rechtliche Voraussetzungen für die Einführung einer Dokumentenmanagement-Software Teil 2 | Hard- & Softwarelösungen 11.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Inhalte: Ansätze für die eigene Anforderungsformulierung, Vorbereitung und Kontaktaufnahme mit Softwareherstellern Teil 3 | Dokumentenmanagement, mobiles Arbeiten & Co. – Aktuelle Hard- und Softwarelösungen live erleben als Präsenzveranstaltung Praxisworkshop zum Kennenlernen verschiedener Hard- & Software im Einsatz Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.4 | Digitales Aufmaß (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.5 | Baudokumentation (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe. Der 1. Teil ist eine Online-Veranstaltung, der 2. Teil wird in Präsenz durchgeführt. Teil 1 | Wie den Einstieg meistern? Inhalte: Überwinden des Informationsverlusts; Digitale Baudokumentation – Basics & Co; Funktion und Umfang einer Baudokumentation; Aktuelle Hard- und Softwarelösungen; Anforderungsanalyse 10.06.2021 | 10:00–12:00 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Praktisches Arbeiten mit einer Baudokumentation Termine werden zeitnah bekannt gegeben M 3.6 | Das digitale Lager (Flyer) Hierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung, die in drei Teilen umgesetzt wird. Teil 1 | Das Lager in den Griff bekommen - Grundlagen der Lagerverwaltung Lagerplatztypen und -systeme, Lagervorgänge, Aufgaben und Funktionen einer digitalen Lagerverwaltung, Retourenmanagement, Verbrauchs- und Kommissionsware, Optimierung des gebundenen Kapitals, IST Analyse: Wo stehe ich? 03.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung Teil 2 | Schrittweise optimieren - Tipps und Tricks für Ihre Lagerstrategie SOLL-Analyse Definition, Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssysteme, Schwachstellenanalyse und Verbesserungspotentiale, Bedarfsermittlung (ABC-Analyse), Lagerplatzgrößen bestimmen, Entwickeln einer eigenen Lagerstrategie, Ordnung und Struktur Lagerplatzbeschriftung, Wartungs- & Instandsetzungsmanagement, Preispflege 06.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung Teil 3 | Beschaffung, Lagermanagementsysteme & Co. - Digitale Tools für die Lagerlogistik Vorstellung aktueller Lagerverwaltungs- und Bestellsysteme, Lagerverwaltung mit Excel sinnvoll? Fragen für den Auswahlprozess, Ausstattungs-Check, Anlage von Artikellisten, Barcode-Erstellung, mobile Anwendungen 10.05.2021 | 15:30–17:30 Uhr | Anmeldung M 3.7 | Die neue Kunst der Kundengewinnung und -bindung (Flyer) Teil 1 + 2 Inhalte: Bedeutung und Relevanz einer eigenen Webseite für Kundekommunikation und -bindung | Analyse Ihres Kundenstamms zur Bestimmung Ihrer Zielgruppe | Aufbau und Bestandteile von Webseiten | Wie Sie bei Google besser gefunden werden | Wichtige Kennzahlen einer Webseite und deren Optimierungsmöglichkeiten 18. + 19.05.2021 | 10:00–12:00 Uhr | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung 08. + 09.06.2021 | 16:00–18:00 Uhr | Anmeldung Sprechen Sie uns an! Ihr Team von Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Foto © Gerd Altmann – Pixabay   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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EmBrand – Employer Branding bewusst und gezielt einsetzen