Kostenfreie Handwerker-Sprechstunde zum Thema Digitalisierung

Sie haben Fragen zur Digitalisierung Ihres Betriebes? Die telefonische Sprechstunde des Schaufensters Digitales Bauen unterstützt Sie dabei.

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Jobbörse Wesel: BZB informieren über Baujobs

Mehr als 5.000 Besucher orientierten sich zu Ausbildungs- und Arbeitsstellen in der Niederrheinhalle in Wesel.

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Neue Initiative: Stark in die Zukunft als Betoninstandsetzer*in

Betonman kämpft für neue Helden in der Betoninstandsetzung!

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Fachforum für Beton: BZB auf der BetonInsta 2019

Am 20. Juni 2019 fand in Hamburg die BetonInsta statt - die Vortragsveranstaltung zum Thema Betoninstandhaltung.

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Bau ist digital: BZB beim Tag der Technik in Düsseldorf

Zahlreiche Jugendliche besuchten den Tag der Technik in der Handwerkskammer und probierten ihr Können auf dem Bausimulator.

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CODESMA: Lerneinheiten zum Umgang mit Bauabfällen

EU-Projekt ermöglicht die Entwicklung eines Online-Kurses für einen sinnvollen Umgang mit Bauabfällen.

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Informieren und Berufe testen: Jobrallye in Düsseldorf

Auf der Jobrallye in der Anne-Frank-Realschule präsentierten die BZB Bauberufe auch praktisch.

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Projekte

Kostenfreie Handwerker-Sprechstunde zum Thema Digitalisierung

Inmitten der digitalen Informationsflut fragen Sie sich, mit welchen Maßnahmen Ihr Unternehmen im digitalen Wandel beginnen sollte? Welche Kompetenzen und Werkzeuge Ihre Mitarbeiter benötigen und wie Ihr Unternehmen sie wirksam schulen kann? Sie suchen nach Lösungsansätzen für konkrete Herausforderungen oder möchten die Prozesse optimieren? Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen finden Sie in einer wöchentlichen telefonischen Sprechstunde des Schaufensters Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an den BZB. Das Team steht Ihnen auch außerhalb der Geschäftszeiten dienstags in der Zeit von 17:00-19:00 Uhr telefonisch unter 02151 5155 88 zur Verfügung. Warum bieten wir eine Sprechstunde an? Im Digitalisierungsprozess gilt es, schnell an brauchbare Informationen zu kommen. In unserer kostenfreien Sprechstunde stehen Ihnen fachkompetente Expert*innen des Kompetenzzentrums in vertraulicher Atmosphäre Rede und Antwort. Sie erhalten angebots- und kostenneutral wertvolle Informationen, die Ihnen helfen, die Chancen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf – gern auch außerhalb der abendlichen Sprechstunde. Foto © Polonio Video/stock.adobe.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Jobbörse Wesel: BZB informieren über Baujobs

Am 19. Juni 2019 fand die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Kreis Wesel statt. Mehr als 5.000 Besucher fanden den Weg in die Weseler Niederrheinhalle und informierten sich sowohl über offene Ausbildungs- als auch Arbeitsstellen im Kreis Wesel. Die Bildungszentren des Baugewerbes beteiligten sich zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung und zeigten die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung in den Berufen des Bauhauptgewerbes auf. Bei derzeit etwa 80 offenen Ausbildungsstellen bei Baubetrieben im Kreis Wesel gibt es noch viel Bedarf – aber auch gute Chancen, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Viel Beachtung fand ein „Mitmachstand“ – betreut durch den BZB Straßenbau-Ausbilder Marius Steenkamp. Hier konnten Schüler*innen selbst „pflastern“ und Bauhandwerk praktisch erleben. Das BZB bedankt sich herzlich bei der Firma Bergmann TET für die Unterstützung sowie bei Ahmed Ali Khan, Azubi des 1. Lehrjahres, der als Ausbildungsbotschafter für sein Gewerk warb.

Querbeet

Neue Initiative: Stark in die Zukunft als Betoninstandsetzer*in

Fachkräftemangel ist eines der zentralen Themen der Berufswelt. Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e. V. hat daher eine neue Initiative zur Gewinnung von Fachkräften in der Betoninstandsetzung ins Leben gerufen. Die Homepage www.betoninstandsetzer.de informiert interessierte Jugendliche und Schüler*innen über die Karrieremöglichkeiten als Betoninstandsetzer*in. Von der Ausbildung als Beton-/Stahlbetonbauer*in, Maurer*in, Maler/Lackierer*in, Bauwerksabdichter*in oder Holz-/Bautenschützer*in, über die Qualifizierung zum Meister oder Polier (mit SIVV Schein), bis zum Hoch- oder Fachschulstudium zum Ingenieur oder Ingenieurin – der Weg zur/zum Betoninstandsetzer*in wird auf der Homepage sehr ausführlich beschrieben. Auch ist eine Datenbank mit Ausbildungsfirmen hinterlegt, die zurzeit sowohl Auszubildende, als auch ausgebildete Betoninstandsetzer*innen suchen. Das BZB bietet als ersten Einstieg in eine Ausbildung im Handwerksbereich das Baujob-Casting in der ersten Sommerferienwoche an. Noch sind freie Plätze vorhanden. Hier geht es zur Anmeldung. Informationen zum SIVV finden Sie hier.

Weiterbildung

Fachforum für Beton: BZB auf der BetonInsta 2019

Am 20. Juni 2019 fand die BetonInsta statt, diesmal in der Hansestadt Hamburg. Die Vortragsveranstaltung richtet sich vorrangig an Behördenvertreter*innen, Auftraggeber*innen, Planer*innen und Betriebe, die in der Betoninstandhaltung tätig sind und ist ein wichtiger Branchentreff. Die Bildungszentren des Baugewerbes waren mit einem Stand vertreten und informierten über fachspezifische Weiterbildungen. Die Programmplanung fokussierte sich jedoch nicht nur auf die Betonerhaltung – auch Vorträge zu aktuellen Themen wie Cyberkriminalität oder dem Vorkommen von Asbest in Betonbauwerken fanden Berücksichtigung und stießen auf das Interesse von Betrieben des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes. Ziel der Veranstaltung ist es, durch gütesichernde Maßnahmen bei der Betoninstandsetzung - früher auch als Betonsanierung bezeichnet - für eine langfristige Werthaltigkeit der Bausubstanz zu sorgen und Gefahren aus Mängeln an der Bausubstanz abzuwehren. Diesem Ziel haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Deutsche Institut für Bautechnik durch Anerkennung der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken bzw. ihrer Prüf- und Überwachungsstelle Rechnung getragen. Informationen über Weiterbildungen rund um das Thema Betoninstandsetzung erhalten Sie hier.

Querbeet

Bau ist digital: BZB beim Tag der Technik in Düsseldorf

Das letzte Juni-Wochenende stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. In der Handwerkskammer Düsseldorf gab es unter dem Motto „Digital, alles klar?!“ großen Andrang und Zuspruch beim Tag der Technik. Hunderte von begeisterten jungen Menschen besuchten die Stände der Aussteller, um sich ein Bild über die Digitalisierung in den unterschiedlichsten technischen Berufen zu machen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. waren mit dem Projekt Innovationscluster Handwerk (IC-H) vor Ort. Unterschiedliche Geräte wurden am Stand praktisch präsentiert. Darunter auch ein Bausimulator, mit dem diverse Baumaschinen und –fahrzeuge erlebt und ausprobiert werden konnten. Ob Raupenbagger, Bulldozer, Turmdrehkran – der BZB-Stand fand von Beginn an großen Zuspruch. „Unser Angebot ist bei den Jugendlichen gut angekommen“, bestätigt Christoph Lanken, BZB-Außendienstmitarbeiter und Mit-Betreuer des Messestands. „Handwerk, besonders das Bauhandwerk, ist modern in der Umsetzung.“ Die nächste Berufsorientierungs-Veranstaltung findet am Tag der Bildung im Karschhaus in Düsseldorf statt, wo die BZB erneut den Bausimulator zum Ausprobieren bereitstellen.

Projekte

CODESMA: Lerneinheiten zum Umgang mit Bauabfällen

Die BZB und ihre Projektpartner aus Großbritannien, Litauen, Griechenland und Polen erarbeiteten in den vergangenen Wochen die Inhalte eines Online-Kurses zum Umgang mit Bauabfällen. Die Ergebnisse wurden nun vom 18.- 19.06.2019 bei einer Projektkonferenz in Krakau vorgestellt. Im Fokus standen die effektive Nutzung von Baumaterialien sowie die Planung und das Management von Baustellenabfällen, noch bevor diese entstehen. Die vorzeitige Auseinandersetzung mit den anfallenden Abfällen ermöglichen es den Fachkräften, bedenkliche Materialen vorab zu identifizieren und zu ersetzen, Gefahren für Menschen und Umwelt aufzudecken, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen und eine nachhaltige Wiederverwendung und Entsorgung zu organisieren. Basierend auf EU-Richtlinien entwickelten die Projektbeteiligten Lerninhalte, Multiple Choice-Fragen, FAQs, Übungen und Fallstudien. In diesem Zusammenhang hielten sie nach digitalen Technologien der Kreislaufwirtschaft, auch außerhalb des Baugewerbes, Ausschau und suchten Anregungen zum Umgang mit Abfällen. Die Inhalte werden im nächsten Schritt in ein einheitliches Layout eingefügt, um anschließend die digitale Oberfläche für den Online-Kurs zu gestalten. Dieser soll kostenfrei vom Auszubildenden bis zur Fachkraft auf der Baustelle sowie weiteren Interessierten zur Verfügung stehen. Wenn eine Aus- und Weiterbildungseinrichtung aus den Inhalten des Online-Kurses ein Präsenzseminar entwickeln möchte, kann sie dies mit Hilfe eines Handbuchs für Lehrende umsetzen. Das Handbuch befindet sich derzeit in der Erstellung. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

Ausbildung

Informieren und Berufe testen: Jobrallye in Düsseldorf

Kurz vor den Sommerferien ist das Netzwerk Bauhandwerk voll aktiv: Gilt es doch, motivierte Bewerber*innen für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu gewinnen. Am 19. Juni fand in der Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf die Jobrallye 2019 statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem Stand vertreten und präsentierten das Bauhandwerk auch praktisch. Betreut von Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand praxisorientierte Informationen zu den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk, den Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine Veranstaltung, die für Schüler*innen einen großen Mehrwert hatte und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr wegzudenken ist.

Ausbildung

Jaeger Ausbau unterstützt die Unterweisung der angehenden Trockenbaumonteure

Lernen und Anpacken hieß es für Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres: Unter fachlicher Anleitung eines Fachmanns der Firma Jaeger Systemwand, Herrn Hebenstreit, und des BZB-Ausbilders, Herrn Frensch, übten die angehenden Trockenbaumonteure die Montage und Demontage von Systemwänden. Die dafür erforderlichen Tür- und Glaselemente produzierte und lieferte die Firma Jaeger Systemwand in Abstimmung mit dem Fachausbilder für die Unterweisung im BZB Krefeld. Die vormontierten Module sind auf der Baustelle schneller aufzubauen und überzeugen unter anderem durch ein modernes Design und hohen Schallschutz. „Die Unterweisung an einer solch hochwertigen Systemwand ist ein absolutes Highlight und bedient bestens die baustellengerechte Unterweisung unter Berücksichtigung der Ausbildungsverordnung,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Die Wand verbleibt beim BZB und wird ein fester Bestandteil bei der Unterweisung der Trockenbaumonteure.

Ausbildung

Tschüss Deutschland: Willkommen La Réunion

In tropischer Atmosphäre arbeiten und leben – viele träumen davon, für neun BZB-Auszubildende wurde es nun Realität. Drei Wochen im Mai verbrachten Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres gemeinsam mit BZB-Ausbilder Koli Atcha im Rahmen einer Mobilität auf La Réunion, dem französischen Übersee-Département im Indischen Ozean. Bei dem Austausch lernten sie nicht nur die Baustellenarbeit im Ausland, sondern auch Land und Leute kennen. Die angehenden Dachdeckerinnen, Maurer, Fliesenleger, Trockenbauer, Zimmerer und Straßenbauer führten in der ersten Woche ihres Aufenthaltes in einer Partnereinrichtung, dem Berufsgymnasium L’Horizon, in der Hauptstadt Saint-Denis eine Projektarbeit durch: den Bau einer Natursteinmauer. Diese Aufgabe bewältigten sie gemeinsam mit den lokalen Bauschüler*innen, die ihrerseits am Austausch teilnahmen und das BZB vom 26. März bis zum 19. April besuchten. In den zwei folgenden Wochen ging es dann auf die Baustellen. Die Teilnehmer absolvierten Praktika in örtlichen Betrieben und konnten ihre Fähig- und Fertigkeiten gut einsetzen. „Die Erfahrung stärkt sehr mein Bewusstsein für die qualitativ hochwertige Ausbildung in Deutschland und mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten“, erzählt Trockenbaumonteur-Azubi Sebastian Esser. „Wir konnten einen Einblick in die Arbeitsweise der Inselbewohner erlangen“, berichten auch die zukünftigen Dachdeckerinnen Marleen Solle und Carolin Martin. „Es war für uns eine sehr aufregende und erlebnisreiche Zeit, die wir nicht missen möchten!“ Die Wochenenden und Feiertage nutzten die Lehrlinge für die Erkundung der Insel, die für ihre vulkanischen Berge, dichten Regenwälder und tropischen Strände bekannt ist. Die betreuten Freizeitaktivitäten umfassten Wanderungen, Vulkantouren und Canyoning. Doch nicht nur das: Auch die Kultur und das typisch kreolische Essen konnten die Teilnehmer während der Ausflüge kennenlernen. Warum solche Auslandsaufenthalte so wichtig sind, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen: „Lehrlingsmobilitäten sind eine tolle Gelegenheit, während seiner Berufsausbildung andere Arbeitsweisen, Kulturen, Menschen und Sprachen kennenzulernen, seinen eigenen fachlichen und vor allem persönlichen Horizont erheblich zu erweitern und zu erfahren, wie einfach es ist, in einem Europa ohne Grenzen zu arbeiten und zu leben! Die teilnehmenden Lehrlinge gewinnen deutlich an Reife.“ Das Projekt wird von "ProTandem", der deutsch-französischen Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung, gefördert.

Ausbildung

„komm auf Tour“: Stärken entdecken, Zukunft gestalten

Welche Stärken und Fähigkeiten habe ich? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Um der Beantwortung dieser Fragen näher zu kommen, besuchten rund 500 Schüler*innen der 7. und 8. Klassen die Veranstaltung „komm auf Tour“ in den Mercedes-Benz-Werken in Düsseldorf. An sechs Stationen konnten die Teilnehmer sich erproben und ihre Fähigkeiten und Alltagskompetenzen herausfinden. Die BZB unterstützen das Projekt tatkräftig mit Hilfe zwei Maurer-Lehrlinge im Rahmen des Innovationsclusters Handwerk. „Die Folgen einer falschen Berufswahl sind fatal und das frustet“, erläuterte der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei einem Rundgang von „komm auf Tour“. „Das Besondere an diesem Angebot ist, dass wir bei den Stärken ansetzen, das ist wichtig für die künftige Berufsentscheidung“, so Hintzsche. Über einen handlungsorientierten Stärkenansatz verbindet „komm auf Tour“ geschlechtersensibel die Themen Berufsorientierung und Lebensplanung. In einem Erlebnisparcours erkundeten die Jugendlichen verschiedene Alltagssituationen, die es zu meistern gab und entdeckten so, was ihnen liegt: In insgesamt sieben Stärken konnten sie „punkten“ und „Stärken-Sticker“ sammeln. Nicht nur Fertigkeiten und Kenntnisse zählten dabei, sondern auch Sozialkompetenzen und Interessen. Die beiden BZB-Azubis Constantin Goldmann und Luca Jilg, Maurer-Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr, engagierten sich als „Reisebegleiter“. Dabei vergaben sie Stärkensymbole an die Teilnehmenden in Form farbiger Aufkleber. Zuletzt stellten sie den Schüler*innen handwerkliche Berufe vor und erzählten auch von ihrem Beruf und der Ausbildung. „komm auf Tour“ ist eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und wird in Zusammenarbeit mit landesweiten bzw. regionalen Partner*innen bundesweit umgesetzt.

Weiterbildung

Fachplanung für den vorbeugenden baulichen Brandschutz

Sowohl im Neubau als auch bei der Umnutzung von Bestandsgebäuden müssen Maßnahmen zum Brandschutz getroffen werden. Die Planung von Brandschutzmaßnahmen ist die verantwortungsvolle Aufgabe des Fachplaners. Um diese anspruchsvolle Tätigkeit ausführen zu können, bedarf es umfassender Kenntnisse im vorbeugenden baulichen Brandschutz. Am 24. Mai endete dieser Lehrgang erneut im BZB Krefeld. Seit Februar 2019 setzten sich elf Teilnehmer jeweils freitags und samstags über neun Wochenenden mit dem umfangreichen Lernstoff auseinander. Die Lehrgangsthemen erstreckten sich von den erforderlichen rechtlichen Grundlagen, über den baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz, bis hin zur Erstellung von Brandschutznachweisen und –konzepten. Am Ende des Lehrgangs erbrachten die Teilnehmer eine Prüfungsleistung, bestehend aus einer schriftlichen Prüfung und der Erstellung eines Brandschutzkonzeptes – die Grundlage für die Zertifizierung der Absolventen. Die Akademie der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. führt diesen Lehrgang jährlich im Frühjahr durch. Der nächste Start ist am 7. Februar 2020. Sie sind interessiert? Mehr Informationen zu Inhalten und Referenten erhalten Sie hier. Unter "Termine" haben Sie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. Ihre Fragen beantwortet, gerne auch telefonisch, Ihre Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka.

Querbeet

BZB hat neuen Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung am 23. Mai 2019 wählten die Vertreter der 32 Mitgliedsinnungen der BZB drei neue Mitglieder in den 7-köpfigen Vorstand: Stv. Obermeister Stephan Dunker (Essen), der Vorsitzende des Fachverbandes Ausbau und Fassade NRW Jörg Ottemeier (Essen) und Zimmerermeister Johannes Schmitz (Kaarst). Der Ehrenobermeister der Düsseldorfer Stuckateur-Innung Rolfgeorg Jülich bleibt Vorstandsvorsitzender und dankte der Mitgliederversammlung für das damit ausgesprochene Vertrauen. Die Vorstandsmitglieder Obermeister Johannes Debusmann (Solingen), stv. Obermeister Manfred Schneider (Kevelaer) und Innungsmitglied Jan Peter Hermkens (Geldern) stellten sich ebenfalls erneut zur Wahl. Die Mitgliederversammlung wählte alle Kandidaten einstimmig in den BZB-Vorstand. Das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden übernimmt Jan Peter Hermkens. Die BAUVERBÄNDE.NRW sind auch in der neuen Wahlperiode durch ihren Delegierten Günter Hobusch im Vorstand vertreten. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und wertvolle Impulse, um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern“, erläuterte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand dankten Michael Dropmann, Obermeister der Zimmerer-Innung Essen, und Dipl. Ing. Helmut Oehler, Obermeister der Straßenbauer-Innung Essen, für ihr langjähriges Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz für das Baugewerbe und die BZB. Dropmann und Oehler scheiden auf eigenen Wunsch aus Altersgründen aus dem BZB-Vorstand aus.

Projekte

CODESMA: Training zum richtigen Umgang mit Bauabfällen

Die BZB entwickeln zurzeit zusammen mit ihren Projektpartnern aus Polen, Litauen, Griechenland und Großbritannien ein Training zum fachgerechten Umgang mit Bauabfällen bei Bau, Rückbau und Abriss von Gebäuden im Rahmen des EU-Projektes „CODESMA“. Neu daran ist eine sehr umfassende Zusammenstellung von Inhalten, die auch in digitaler Form als sogenannter VOOC – Vocational Open Online Course zur Verfügung stehen und die Themen in rund 50 Kapiteln in Grundzügen abdecken wird. Die Themen umfassen unter anderem: Ursprung und Zusammensetzung von Bauabfällen Rechtslage im Bereich Abfallmanagement am Bau Gesundheitsgefährdender Bauabfall: Umgang, Lagerung und Entsorgung Bauabfallmanagement auf der Baustelle Recycling und Wiederverwendung von Bauabfällen Was ist ein Managementplan zum Umgang mit Bauabfällen? Prozess im Abfallmanagement auf Baustellen Entwicklung und Einhaltung eines Managementplans zu Bauabfällen Praxisbeispiele für Abfallmanagement auf Baustellen Technologien in der Kreislaufwirtschaft außerhalb der Bauwirtschaft Nutzung digitaler Technologien zur Abfallbewirtschaftung auf Baustellen Techniken zur Bereitstellung eines Managementplans zur Abfallbewirtschaftung Alternative Optionen zur Sammlung von Bauabfällen Unterschiedliche Prozesse zur Vorbehandlung von Bauabfällen Alle Inhalte werden durch Präsentationsfolien, Multiple Choice Fragen, FAQs, kleine Übungen sowie Fallstudien illustriert. Die Inhalte werden in deutscher, englischer, litauischer, griechischer und polnischer Sprache vorliegen und richten sich an verschiedene Zielgruppen, von Lehrlingen im 3. Ausbildungsjahr bis zu Fachkräften und sonstigen Weiterbildungsteilnehmern. Das Projekt endet im März 2020. Die skizzierten Inhalte liegen dann digital und frei verfügbar vor. Wir werden in loser Folge weiterhin darüber berichten. Weitere Informationen gibt es zudem auf www.codesma.eu. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

Projekte

Leitbetriebe: Unterstützung zur Reorganisation Ihres Betriebes

So wie uns Maschinen oder Geräte das Bauen erleichtern, können auch digitale Werkzeuge sowohl bei der Organisation als auch bei der Ausführung nützlich sein und den Fokus wieder auf die Bautätigkeit richten. Aber welches digitale Werkzeug unterstützt uns in der gewünschten Form? Anders als bei einem Bagger, Kran oder LKW ist die Vergleichbarkeit der Produkte im Hinblick auf das vorhandene Bedürfnis nicht so einfach. Die Varianten der digitalen Werkzeuge sind umfänglich und die Bedürfnisse nicht einfach zu definieren. Deshalb möchte das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Sie mit einem Leitbetrieb unterstützen. Ein Leitbetrieb ist gemäß Duden „ein Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat und als Leitbild“, also als Ideal und Vorbild, dient. Um Anhand der „Vorbild-Unternehmen“ konkrete Hilfestellungen zu leisten, erarbeiten wir in diesem Jahr zwei Leitbetriebe: angefangen mit dem Glaserhandwerk, gefolgt vom Dachdecker-Gewerk. Ihr Gewerk ist nicht dabei?! Wir bieten Ihnen trotzdem Unterstützung. Wie? Zum einen führen wir regelmäßig kostenfreie Qualifizierungen durch, in denen wir Ihnen das Fundament zum Thema „Digitales Bauen“ vermitteln und mit Rat und Tat zu Seite stehen. Anmelden und vorbei schauen! Zum anderen können Sie in unserem Schulungsraum verschiedene Software-Lösungen kennenlernen und ausprobieren: ob zum Thema papierloses Büro, digitale Baudokumentation, digitale Zeiterfassung, etc. Melden Sie sich zur Terminvereinbarung. Foto © pixabay.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Weiterbildung

Ohne Meister keine Lehrlinge: Karriereschritt Meisterschule

Am 29. April 2019 startete im BZB Krefeld ein neuer Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk mit elf Teilnehmern. Nach dem Wegfall der Meisterpflicht im Fliesenlegerhandwerk 2003 ist das Thema aktueller denn je. In der Politik wird über eine dringend notwendige Anhebung der Qualität und Ausbildungsleistung diskutiert. Experten zufolge müssen viele Betriebe ums Überleben kämpfen. In der Meisterschule lernen Sie alles, was Sie für eine Karriere als erfolgreiche*r Unternehmer*in oder Führungskraft im Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk benötigen. Experten aus der Praxis vermitteln fundiertes Know-how an junge Profis. Nutzen Sie die Chance und starten als Meister*in durch! Die Meisterschule wird in Kooperation mit der Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf, eine der größten Bildungseinrichtungen Deutschlands, und den Bildungszentren des Baugewerbes in Krefeld durchgeführt. Wir wünschen den Teilnehmern viel Erfolg bei der Meisterprüfung im Sommer 2020! Allgemeine Informationen zur Meisterschule erhalten Sie unter diesem Link. Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Pascal Keusen-Weber. Foto ©pf30/fotolia

Projekte

UniVET: Einflussfaktoren bei der Berufswahl von Jugendlichen

Warum entscheiden sich Jugendliche für ein Studium oder eine Ausbildung? Dieser Frage geht das EU-Projekt UniVET nach und hat einen Bericht über die Einflussfaktoren auf die Berufswahl von Schülerinnen und Schülern veröffentlicht. Befragt wurden dazu Lernende an Gymnasien, Auszubildende, Studienabbrechende, Eltern und Unternehmen in den Ländern der Projektpartner – Polen, Italien, Litauen, Deutschland und Spanien. Die Auswertung von 564 Fragebögen mit insgesamt 30 Fragen führte zu interessanten Ergebnissen. Der Bericht verdeutlicht, dass die Verfügbarkeit von Informationen über verschiedene Karrieremöglichkeiten den meisten Einfluss auf die Studien- und Berufswahl für alle Befragten aller teilnehmenden Länder ausübt, vor allem in Litauen, Spanien, Deutschland und Italien. In Polen gilt die finanzielle Situation als ausschlaggebend sowie der Einfluss von Eltern, Verwandten und Freunden. Ein weiterer Aspekt: Die wichtigsten drei Persönlichkeitseigenschaften, welche die Berufswahl beeinflussen, sind nach 430 befragten Personen aller teilnehmenden Länder Motivation, Fleiß sowie individuelle Interessen und Hobbys. Für die Teilnehmenden in Litauen, Spanien, Polen und Deutschland steht die Motivation auf dem ersten Platz. In Italien entschieden sich die meisten Befragten für Ehrgeiz, in Polen ist der Wunsch nach Selbstentfaltung maßgeblich. Mithilfe einer offenen Frage wurde ermittelt, was erforderlich ist, um den beruflichen Entscheidungsprozess zu erleichtern. Jede dritte Person beantwortete die Frage mit der Notwendigkeit der Informationsweitergabe. Die Befragten wünschen ebenfalls, dass Jugendlichen ihre individuellen Stärken bewusst gemacht werden sollten und sie durch Beratung und Praktika Orientierungshilfen bekommen. Der Fragebogen beantwortet zudem, warum sich Jugendliche für ein Studium oder eine Berufsausbildung entscheiden. So sehen rund 30% der Schülerinnen und Schüler bessere Karrieremöglichkeiten und Perspektiven nach Abschluss eines Studiums; 14% der Jugendlichen denken, dies sei mit einer Berufsausbildung gegeben. Die Wahl eines Studienplatzes oder einer Ausbildung richtet sich zu 43% der Jugendlichen nach ihren persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Der vollständige Bericht steht in englischer Sprache zum Download bereit. Foto © ©SpeedKingz/shutterstock

Ausbildung

Handwerken in den Osterferien: Baujob-Casting in den BZB

Rund 20 junge Menschen nutzten die Osterferien dazu, Bauberufe praktisch kennenzulernen. In der ersten Ferienwoche haben sie im Rahmen des bewährten Baujob-Castings in den BZB Krefeld und Düsseldorf gemauert, gehämmert und gesägt. Wer sich für einen beruflichen Weg im Bauhandwerk entscheidet, erhält von den BZB eine umfassende Betreuung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche. Das Casting, das zweimal jährlich in den BZB stattfindet, gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich auszuprobieren und herauszufinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. Die Aufgabe während des einwöchigen Workshops besteht darin, im Team ein Haus vom Fundament bis hin zum Dachstuhl zu bauen, auf Basis eines detaillierten Plans. Unter Anleitung erfahrender Ausbilder meisterten die Teams auch diesmal die Aufgabe mit Bravour. „Es ist zwar anstrengend, aber macht Spaß“, berichtete Teilnehmer Chelmi. „Man freundet sich gut mit dem Team an und lernt, die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen.“ Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen, der Bereich des Umweltschutzes und der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten - insbesondere im Bestand und der Modernisierung. Neben den praktischen Erfahrungen erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Doch nicht nur das: Teilnehmer, die sich für eine Ausbildung in einem der fünfzehn Bau-Ausbildungsberufe entscheiden, bekommen eine Rundum-Betreuung. Das BZB kümmert sich um ein Matching zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, leistet Hilfestellung bei den Bewerbungsunterlagen und gibt Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Lehre. Aktuell laufen die ersten Ausbildungsvertragsverhandlungen. Alle, die auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten, haben nun die Chance: Das Sommer-Casting findet in den Ferien vom 15.07. - 19.07.2019 statt. Anmeldungen erfolgen unter baujobcasting@bzb.de oder 0173-5135028 (auch per WhatsApp möglich). Fragen beantwortet gerne Christoph Lanken.

Querbeet

Über den Tellerrand blicken: Mädchen lernen handwerkliche Berufe kennen

Frauen sind in den technisch-handwerklichen Berufen nach wie vor eine Minderheit. Um dem entgegenzusteuern und Mädchen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen, engagierte sich das BZB am Standort Wesel in Kooperation mit der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) im sogenannten „MINT-Projekt“, das im Rahmen der, von der Bundesagentur für Arbeit geförderten, „Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme“ (BvB) stattfand. Im Rahmen des Projektes hatten rund 20 Mädchen die Gelegenheit, in die Berufsgruppen Garten- und Landschaftsbau und Metallbau hinein zu schnuppern. Nach neun Wochen Projektarbeit war es dann soweit: Die Jugendlichen stellten die erarbeiteten Ergebnisse bei einem Empfang vor. Das Präsentierte reichte von geschickten Pflanzenarrangements bis zu selbstständig hergestellten Metall-Flaschenöffnern. Ein eindeutiges Highlight bei den Teilnehmerinnen waren aus Metall gefertigte Rosen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, aus einem Stück Blech eine Rose herzustellen“, erzählt Teilnehmerin Nadine Kambach. „Das war schon verblüffend.“ Auch die Bildungsbegleiterin der DAA und Projektleiterin Birgit Dern gibt sich sehr positiv: „Die Mädchen haben viel gelernt und sind sehr stolz auf ihre Leistung.“ Die „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ (BvB) richtet sich an Jugendliche, die die Schulpflicht erfüllt, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder noch keinen konkreten Berufswunsch haben. Mittels theoretischer und praktischer Wissensvermittlung und mehrwöchigen Orientierungspraktika lernen sie verschiedene Berufe und Betriebe kennen. Das Ziel: durch Fachwissen und Praktika einen Ausbildungsplatz zu erlangen. Die Maßnahme läuft noch bis zum 31. August 2019.

Ausbildung

Meilenstein bei der Berufswahl: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Auch in 2019 standen die jährlich stattfindenden Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung (DTBO) auf dem Stundenplan der BZB. Ganz neu in diesem Jahr: Die große Handwerkermesse #LUSTAUFHANDWERK, die als DTBO-Eröffnungsveranstaltung in der Schule an der Vennhauser Allee in Düsseldorf ausgerichtet wurde. Das gesamte Düsseldorfer Handwerk und alle Mitstreiter waren vor Ort und stellten jungen Menschen das Handwerk auf vielfältige und interessante Art praktisch vor. In der Woche darauf fanden die eigentlichen Studien- und Berufsorientierungstage bei vielen in Düsseldorf ansässigen Unternehmen statt. Ausgerichtet von der Unternehmerschaft Düsseldorf stellten die BZB insgesamt 24 Praktikaplätze am Standort Düsseldorf zur Verfügung. Die Plätze waren schnell vergriffen: Schüler*innen der 8. und 9. Jahrgänge aller Schulformen nutzten die Gelegenheit, praktisch einige interessante Bauberufe kennenzulernen. Betreut von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres und deren Ausbildungsmeistern machten sich die Schüler*innen mit den Berufen des Maurers, Straßenbauers und Fliesen- Platten- und Mosaiklegers vertraut. Dabei trugen sie emsig Dickbett auf, vermörtelten Steinverbände und brachten Pflastersteine in die korrekte Position. Fazit: Für alle Schüler*innen war es ein interessantes Praktikum mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Für einige womöglich auch ein Meilenstein, sich für eine Ausbildung im Baubereich zu entscheiden.

Ausbildung

Berufsorientierung: Ausbildungsbörse und Tag der Logistik im LogPort Duisburg

Das Projekt Innovationscluster Handwerk hat sich am 11. April 2019 auf der Ausbildungsbörse im LogPort Duisburg, im Rahmen des Tages der Logistik in der Villa Rheinperle, vorgestellt. Akteure aus Handwerk, Wirtschaft, Verwaltung und der Stadt präsentierten jungen Menschen ein breites Spektrum an Berufen und beruflichen Möglichkeiten unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung“. Am Stand, der von den Außendienstmitarbeitern der BZB betreut wurde, hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Jugendliche, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten eine praxisorientierte Beratung über die Ausbildungsberufe des Bauhandwerks, die Ausbildungsoptionen und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jede/r Interessierte die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Fazit: Eine informative Veranstaltung, die von vielen Schüler*innen besucht wurde. Bei Fragen und Informationsbedarf zum Thema Ausbildung stehen Ihnen Christoph Lanken und Claudia Burggraf zur Verfügung.

Projekte

abc Bau führt den Innovationspfad Digitales Bauen in Rostock durch

Am 20.3.2019 führte das abc Bau Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Rostock den Innovationspfad Digitales Bauen, auf Basis des vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen entwickelten Konzeptes, durch. Hierbei lernten die Teilnehmenden einige digitale Werkzeuge der Baubranche kennen. Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit einer kurzen Einführung in die abc Bau und dem organisatorischen Ablauf der Veranstaltung. Danach wurden die 10 Gruppen mit jeweils 5 Personen auf den Parcours geschickt. Jeder Gruppe wurde ein Student als Scout zur Seite gestellt, der durch die weitläufige Anlage führte. Als Ausstellungspartner konnten folgende Firmen gewonnen werden: 123erfasst / NEVARIS - Zeiterfassungssoftware Airteam - Vermessung mittels Drohne FARO - 3D Laserscanner für Raumaufmaße HILTI - OnTrack Betriebsmittelverwaltungssystem HILTI - PLT 300 Totalstation zur Ein-Mann-Baustellenvermessung Leica Geosystems - Foto 3D Aufmaß und 3D Laserscanner obob - APP für rechtsichere Fotos ViSoft - Planungssoftware für Sanitär, Fliese und Naturstein: Pläne, Mengenermittlung, fotorealistische Bilder An der zehnten Station stellte die abc Bau ihren neuen Baumaschinensimulator vor, der an diesem Tag offiziell eingeweiht wurde. Wie schon bei den anderen Innovationspfad-Parcours, wechselten die Besucher alle 20 Minuten die Station. Die Aussteller stellten sich auf diesen Rhythmus optimal ein und erklärten selbst in der kurzen Zeit ihre Produkte sehr gut. In der Mittagspause bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre das eine oder andere Thema weiter zu vertiefen. Nach der Mittagspause durchliefen die Gruppen die drei letzten Stationen ihrer Rundtour und trafen sich im Anschluss mit allen Teilnehmern zu einer kurzen Schluss-Betrachtung und einer Feedback-Runde. Für weitere Informationen und bei Interesse an der Durchführung eines Innovationspfad-Parcours kontaktieren Sie gerne Dr. Martina Schneller.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Querbeet

BZB beteiligen sich am Projekt „Design trifft Funktion 2.0“ auf der FAF 2019

Die Gebäudehülle und insbesondere die Fassade gehören zu den Bauteilen, die für das ressourceneffiziente Bauen das höchste Innovationspotential aufweisen. Mit diesem Thema beschäftigte sich das vom Bundeverband Ausbau und Fassade im ZDB initiierte Projekt „Design trifft Funktion 2.0“ und präsentierte die Projektergebnisse vom 20. - 23.03.2019 auf der Messe Farbe, Ausbau und Fassade (FAF) in Köln. Mit dabei waren die BZB, die eine von Architekturstudierenden der Hochschule Bochum entworfene „grüne Fassade“ bauten. Die grüne Fassade ist im Rahmen der Nachhaltigkeitsdebatte und des umweltverträglichen Bauens schon seit vielen Jahren ein interessanter Lösungsansatz. Die Begrünung durch „Moos“ ist auch in den öffentlichen Bereichen mehr in den Fokus gerückt. Diese Thematik griffen die beiden Architekturstudierenden Tim Nolte und Mayagozel Agaliyeva auf. Ausgehend von der Idee eines Waldspaziergangs entwickelten Sie einen „spiralförmigen Durchgang“, mit moosbedeckten Innenflächen. Den Entwurf realisierten anschließend BZB-Fachausbilder und Lehrlinge auf der FAF 2019. „Angehende Baufachkräfte setzen bei uns die Zeichnungen der angehenden Architekten in die Realität um, wie auf der Baustelle später“, erklärt Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. „Das ist nicht nur mit der fachlich richtigen Arbeit verbunden, sondern auch mit viel Kommunikation und Abstraktionsvermögen. Die Lehrlinge erhalten schon einen Eindruck, wie die Prozesse in der Projektrealisierung auf der Baustelle funktionieren“, so Crone.

Weiterbildung

Zertifizierte Brandschutzfachkraft: Erfolgreicher Lehrgangsabschluss

Die richtige Bauausführung bei der Umsetzung des baulichen Brandschutzes ist ein Garant dafür, Brände zu verhindern oder räumlich so einzugrenzen, dass der Schaden im Brandfall so gering wie möglich ist. Alles über die normen- und vorschriftsgerechte Ausführung von Brandschutz bei Bau- und Montagearbeiten lernten die zwölf Teilnehmer des Lehrgangs „Zertifizierte Brandschutzfachkraft“, der im Zeitraum 18.03. – 23.03.2019 stattfand. Während der fünf Unterrichtstage wurden alle relevanten Themen vermittelt, die den Brandschutz in der Bauausführung für die Hoch- und Ausbaugewerbe ausmachen. Am letzten Tag stand die schriftliche Prüfung, bestehend aus zwei jeweils einstündigen Einheiten, auf dem Programm. Alle zwölf Herren bestanden diese Wissensabfrage mit Bravour und konnten ihr Zertifikat, welches durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin ausgestellt wird, empfangen. Der nächste gleichartige Lehrgang findet im BZB Krefeld im Zeitraum 08.07. – 13.07.2019 statt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Annemarie Gatzka. Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Querbeet

Bundestagsabgeordnete informieren sich über Digitalisierung im Handwerk

Bei einem Besuch im BZB Krefeld nahmen die Krefelder Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski und Ansgar Heveling die Gelegenheit wahr, mehr über das Thema Digitalisierung im Bauhandwerk und die Tätigkeiten und Bestrebungen des BZB in diesem Bereich zu erfahren. „Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Anforderungen an Fachkräfte und unsere Aufgabe ist es, diese darauf vorzubereiten“, erklärte BZB-Geschäftsführer Dipl-Ing. Thomas Murauer. „Hier ist es wichtig, bereits in der Ausbildung anzusetzen. Der Fokus sollte dabei auf der Verknüpfung von praktischem Knowhow mit digitalen Elementen liegen“, so Murauer. Neben einer Einführung in die Begriffe des „digitalen Bauens“, wie CAD, RFID oder BIM, hatten die Abgeordneten die Möglichkeit, einige digitale Werkzeuge kennenzulernen und auszuprobieren: Geräte wie Wärmebildkameras, Rotationslaser oder Bausimulatoren sollen auch in der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung zum Einsatz kommen. Die beiden Besucher zeigten sich sehr positiv. „Digitalisierung, gerade im Handwerk, bietet besonders kleinen Handwerksunternehmen die Chance, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und sich effizienter zu entwickeln“, betonte Kerstin Radomski. „Die Transformation gehört bereits in vielen Betrieben zur Geschäftsstrategie, umso wichtiger ist es, schon beim Handwerksnachwuchs für das entsprechende Fachwissen und den Umgang mit digitalen Programmen und Werkzeugen zu sorgen“, lobte auch Ansgar Heveling.

Projekte

UniVET: Universität oder berufliche Ausbildung?

Die 1. Arbeitsphase im EU-Projekt UniVET befasste sich vor allem mit der Analyse der Beweggründe meist junger Menschen, entweder ein universitäres Studium oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Folgende Gruppen wurden dazu in den Ländern der Projektpartner – Deutschland, Polen, Italien, Litauen und Spanien – befragt: Schüler*innen an Gymnasien, Eltern von Gymnasiasten*innen, Auszubildende, Studienabbrecher*innen und Betriebe. Die Ergebnisse wurden beim 2. Arbeitstreffen in Madrid am 18.-19. März 2019 vorgestellt. In Kürze wird ein Bericht über Aspekte vorliegen, wie auch (verstärkt) Gymnasiasten*innen angesprochen werden können, um sie für eine Karriere in der Bauwirtschaft auf Grundlage einer Ausbildung zu gewinnen. Ein Ergebnis vorweg: Viele wünschen die Vermittlung weitergehender Informationen über Berufe bereits in der Schule und mehr Möglichkeiten des praktischen Ausprobierens. Die Berufswahlberatung an Schulen erscheint aufgrund der erhobenen Daten durchaus verbesserbar. Noch mehr Praktikumsplätze seien wünschenswert. Weitere Informationen und der o.g. Bericht stehen in Kürze zum Download bereit. Neue Kollegin unterstützt EU-Aktivitäten Seit 01. März 2019 unterstützt Frau Angela Friesen das „Team Europa“ in den BZB. Sie wird sich zunächst mit den bereits laufenden Projekten CODESMA, SoMExNet, UniVET, WomenCanBuild und Blueprint befassen. Sollten Sie Ideen und Fragen haben, stehen Ihnen ab sofort zwei Ansprechpartner für Initiativen im europäischen Zusammenhang zur Verfügung: Angela Friesen und Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © ©Stockwerk-Fotodesign/fotolia

Ausbildung

Schlag auf Schlag: Azubi-Speed-Datings sind gefragt

Erst Düsseldorf, dann Mülheim, Wuppertal und Solingen. Die letzten Wochen waren die Zeit der Azubi-Speed-Datings. Kurz nach den Halbjahreszeugnissen gehen die Betriebe aus dem Projekt Innovationscluster Handwerk in die Offensive, und werben um Auszubildende für die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), die die Clusterbetriebe eng unterstützen, waren mit dabei und haben über die Ausbildungsplätze im Bauhandwerk informiert. Es gab viele Gespräche mit interessierten Bewerberinnen und Bewerbern. Die einzelnen Veranstaltungen sind bei den Schülerinnen und Schülern aus den Abschlussklassen und bei unversorgten Interessenten gut angekommen. In naher Zukunft wird sich zeigen, wer einen Ausbildungsplatz erhält. Bei Fragen und Informationsbedarf zur Ausbildungsplatzsuche steht Christoph Lanken gerne zur Verfügung.

Querbeet

Wie finde und binde ich gutes Personal für meinen Betrieb?

Die Broschüre „Fachkräfte gewinnen – Bauqualität sichern – Image stärken“ zeigt in sechs Praxisschritten, wie Bauunternehmen und Handwerksbetriebe die Herausforderungen der Fachkräftegewinnung, -bindung und -entwicklung erfolgreich bewältigen können. Die Broschüre wurde unter Federführung der „Offensive Gutes Bauen“ mit Beteiligung der Bildungszentren des Baugewerbes erstellt und steht online zum Download bereit. Das Infoheft ist zudem ab sofort in gedruckter Form verfügbar. Die Offensive Gutes Bauen ist eine nationale Initiative von 150 Partnern, darunter Bund und Länder, Verbraucherschutzverbände der Bauherren, Unternehmerverbände und Kammern, IG BAU, BG BAU, RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum, Fachverbände, Krankenkassen, Forschungsinstitute und Dienstleister. Die Offensive unterstützt Baubetriebe bei einer erfolgreichen, mitarbeiterorientierten Unternehmensführung, fördert Kommunikation und Kooperation im Bauprozess und motiviert Bauherren, die Vorteile von Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit wahrzunehmen. Die Offensive Gutes Bauen ist das Netzwerk der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) für den Baubereich. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit ist eine gemeinsame Maßnahme von Bund, Ländern, Arbeitgeberverbänden und Kammern, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dazu bietet die Initiative inspirierende Beispiele aus der Praxis, Beratungs- und Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Förderprogramm für Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen. Weitere Informationen finden Sie unter www.offensive-gutes-bauen.de.

Weiterbildung

Rekordzahl: Über 200 Qualifizierte Führungskräfte

Auch in dieser Saison setzte sich die erfolgreiche Kooperation der BZB mit dem Lehrbauhof Berlin und der Bayerischen BauAkademie Feuchtwangen bei der Schulung ‚Qualifizierte Führungskraft‘ fort. In den drei Lehrgängen konnten 46 Teilnehmer geschult und damit die Grenze von insgesamt 200 geschulten Fachbauleitern überschritten werden. Den Absolventen bietet der insgesamt sechstägige Lehrgang mit der abschließenden Zertifizierung ein klares Qualifikationsprofil. Denn Betriebe müssen gemäß der im Teil 3 der Instandsetzungs-Richtlinie des DAfStb formulierten Anforderungen nachweisen, dass sie neben den Baustellenfachkräften (SIVV-Schein-Inhaber) auch über eine ‚Qualifizierte Führungskraft’ verfügen, die ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen in der Betoninstandhaltung hat. Ein Nachweis, der von Auftraggebern immer häufiger verlangt wird, auch wenn die ‚Qualifizierte Führungskraft’ im Gegensatz zu den SIVV-Fachkräften noch nicht baurechtlich verankert ist. Weiterhin spielt die Anerkennung der ‚Qualifizierten Führungskraft‘ auch bei der Anforderung eines Eignungsnachweises nach HAVO (Hersteller- und Anwender-Verordnung) eine Rolle. Diesen Eignungsnachweis benötigen Unternehmen, die Betoninstandsetzung im standsicherheitsrelevanten Bereich durchführen. Das trifft so gut wie auf alle Unternehmen der Branche zu, ist allerdings nicht allen bekannt. Es gibt Anerkennungskriterien für die ‚Qualifizierte Führungskraft‘, die erfüllt werden müssen. Um eine erfolgreiche Schulung zu gewährleisten und auch im Hinblick auf eine Anerkennung, ist die Teilnahme an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Für die Zulassung benötigt der Teilnehmer einen Berufsabschluss als Bauingenieur oder alternativ den SIVV-Schein. Nur bei Erfüllung der Bedingungen erhält der Absolvent das begehrte Zertifikat der Zertifizierung Bau GmbH, das mit einer entsprechenden Nummer in Berlin registriert ist. Ein Teilnehmer, der die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt, kann den Kurs besuchen, erhält aber eine modifizierte Bescheinigung. Die nächsten Lehrgänge finden statt: Dezember 2019 in Krefeld Januar 2020 in Berlin März 2020 in Feuchtwangen Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Weiterbildung

Lebensrettende Qualifizierung: Evakuierungs- und Brandschutzhelfer

Was ist zu tun, wenn es im Gebäude brennt und Menschen evakuiert werden müssen? Die Antworten zu dieser entscheidenden Frage erörterten 18 Teilnehmer des Lehrgangs „Ausbildung zum Evakuierungs- und Brandschutzhelfer nach §§ 10 und 12 ArbSchG“ am 14. und 15. Februar im BZB Krefeld. Brandschutz- und Evakuierungshelfer sollen im Falle eines Schadenereignisses sofortige Erstmaßnahmen einleiten können. Die Teilnehmer des Lehrgangs, hauptsächlich Lehrerinnen und Lehrer öffentlicher Schulen, beschäftigten sich mit rechtlichen Grundlagen sowie den Aufgaben, Rechten und Pflichten des Evakuierungs- und Brandschutzhelfers. Erst mit diesem Hintergrundwissen ist die verantwortungsvolle Tätigkeit sicher und souverän wahrzunehmen. Ausgiebig besprochen wurde zudem die Ausrüstung von Evakuierungshelfern und als Muster in Form von Eva-Koffer und Eva-Set vorgestellt. Im praktischen Teil führte schließlich ein Feuerlöschtrainer Löschübungen mit theoretischer und praktischer Unterweisung gemeinsam mit den Teilnehmenden durch. Unternehmer sind nach § 10 Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, im Unternehmen ausreichend viele Mitarbeiter zu benennen, welche die Aufgaben der Brandbekämpfung bzw. Evakuierung wahrnehmen. Die Anzahl der Brandschutzhelfer ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung: Bei „geringer Brandgefährdung" (z. B. Büronutzung) sind fünf Prozent der Beschäftigten ausreichend. Bei erhöhter Brandgefährdung ist eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern auszubilden. Der nächste Termin findet am 19.09.2019 im BZB in Krefeld statt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung geht es hier.

Ausbildung

Horizont erweitern und Neues kennenlernen: BZB-Lehrlinge besuchen Knauf Werktage

Neuheiten, Systemlösungen und Trends der Branche gab es bei den diesjährigen Knauf Werktagen in Düsseldorf zu bestaunen. Rund 150 BZB-Lehrlinge aller Gewerke nahmen an der Veranstaltung teil: In Begleitung der Fachausbilder ging es nach Düsseldorf, um die neusten Produkte in Augenschein zu nehmen und „Werkluft“ zu schnuppern. „Ausgewählte Messebesuche geben den Lehrlingen interessante Möglichkeiten, zusätzliche Informationen begleitend zur praktischen Unterweisung in unseren Werkhallen zu erhalten“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Die Lehrlinge können sich über Produkte, Anwendungstechniken, Maschinen oder innovative Methoden in der Bautechnik schlau machen. Es soll sie animieren, vor Ort zu kommunizieren, sich zu informieren und auszuprobieren. Für solche Aktivitäten sind Messen wie die Knauf Werktage in Düsseldorf ideal.“ Die Knauf Werktage bleiben daher nicht die alleinige Veranstaltung zum Informieren und Ausprobieren. „Im März werden wir mit den Stuckateuren und den Trockenbauern die Messe Farbe, Ausbau und Fassade in Köln besuchen“, ergänzt Crone. „Und natürlich zählt das auch für unsere Fachausbilder, die die Lehrlinge bei den Messebesuchen begleiten. Schon in der Vergangenheit wurden Messen wie die Infratech, die Dach+Holz oder die LIGNA durch Lehrlinge und Ausbilder besucht. Und alle fanden es immer sehr informativ.“

Querbeet

Schritt für Schritt zum neuen Beruf: Perspektiven durch Teilqualifizierung

„Die Baubranche sucht Fachkräfte“: Unter diesem Leitsatz führen die Bildungszentren des Baugewerbes mit der Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft (TQBW) ein Programm durch, das neue Perspektiven schafft und zum Teil An- und Ungelernte durch die Vermittlung fachspezifischer Qualifikationen fit für den Arbeitsmarkt macht. Vor allem unterstützt die Initiative erwachsene Ausbildungs- und Arbeitssuchende bei der beruflichen Integration in die Baubranche. So führen fünf aufeinander aufbauende Ausbildungsbausteine die Teilnehmenden Schritt für Schritt in insgesamt 24 Monaten zum Ausbildungsabschluss in den Bereichen Hochbau, Tiefbau oder Ausbau. Diesen Weg gehen nun auch Dieter Hofmann und Andreas Vaillant, die im Oktober 2018 mit dem ersten Baustein der Qualifizierung (TQ1) im BZB Krefeld starteten. Die Teilnehmenden erhalten in diesem Baustein eine Grundlage für die kommenden Module, um eine Spezialisierung auf einen Bauberuf im Laufe der weiteren Qualifizierung zu ermöglichen. In Theorie und Praxis beschäftigen sie sich unter anderem mit dem Mauern, Trockenbau oder auch Tiefbau. Als Praxisübung stellten die beiden Teilnehmer Hofmann und Vaillant beispielsweise einen Kanalschacht her. Die Basis des 1,20 x 1,20 Meter breiten Schachts bildet eine 15 cm starke Betonwand, welche zunächst gegossen werden musste. Passend für den gelernten Beton- und Stahlbetonbauer Dieter Hofmann, der zukünftig den Beruf des „Kanalbauers“ ergreifen möchte: „Die Qualifizierung gefällt mir gut“, so Hofmann. „Ich kann einiges auffrischen und das bringt mich weiter“. Noch bis Anfang April geht die Teilqualifizierung 1 weiter. Danach findet eine individuelle Kompetenzfeststellung statt, die durch ein einheitliches Zertifikat bescheinigt wird und in Kooperation mit der HWK erfolgt. Wer die Module erfolgreich durchläuft, kann nach dem Abschluss von Modul TQ 3 und nach dem Abschluss von TQ 5 die Zulassung zur Externenprüfung bei der zuständigen Kammer beantragen. Diese Prüfung stellt die berufliche Handlungsfähigkeit fest und führt bei erfolgreicher Teilnahme zu einem anerkannten Berufsabschluss. Weitere Informationen zur Teilqualifizierung finden Sie hier.

Projekte

Women Can Build: Für mehr Frauen in der Bauwirtschaft

Immer noch liegt der Anteil von Männern in der Bauwirtschaft bei über 95%. Das ERASMUS+ Projekt „Women can Build“ nimmt sich – auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Branche – dieses Themas an und entwickelt Wege und Maßnahmen, um Frauen für die Bauwirtschaft zu interessieren und zu gewinnen. Zudem geht es grundsätzlich darum, den Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Branche zu reflektieren und nach Möglichkeit zu verbessern. Für weitere Informationen steht ein Bericht zum ersten Arbeitspaket „Trainer for Equality“ hier zum Download bereit. Dabei geht es um die Sensibilisierung von Ausbilderinnen und Ausbildern zum Thema geschlechtliche Gleichstellung und Gleichbehandlung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © intararit/shutterstock

Weiterbildung

E-Schein: 21 neue Absolventen

Nach vier Wochen harter Arbeit im Lehrgang "Erweiterte betontechnologische Ausbildung" (E-Schein) haben alle Teilnehmer die abschließende Prüfung bestanden. Wer den begehrten Schein nach dem insgesamt vierwöchigen Kurs in Händen hält, hat einen wichtigen Karrierebaustein geschafft: Mit dem E-Schein erwerben die Teilnehmer die in Deutschland höchstmögliche, betontechnologische Qualifikation. Mit dem E-Schein darf eine Betonprüfstelle geleitet werden. Ebenfalls hat der erfolgreiche Absolvent die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden und die Bezeichnung Betoningenieur VDB im Titel zu tragen. Für den Schein mussten die Teilnehmer hart arbeiten. Ein normaler 8-Stunden Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens nicht aus. Auch in den Abendstunden wurde täglich für die Prüfungen gelernt. Der Lehrgang, der sich über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Die erste Prüfung absolvierten die Teilnehmer im Dezember 2018. Die zweite Prüfung am Ende des zweiten Blocks fand im Januar 2019 statt. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich bestanden, so dass am 25.01.2019 die ersehnte Urkunde durch den PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing. Rolf Lehmann überreicht werden konnte. Der nächste Lehrgang findet im BZB Krefeld am 02.12. – 13.12.2019 und 13.01. – 24.01.2020 statt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Projekte

WinAPP – Handlungs­orientierung für die Bauwirtschaft in APP Form

Darüber hinaus können sich Interessierte innerhalb der App ein Grundmodul zur allgemeinen Erläuterung von Handlungsorientierung sowie zum methodischen Einsatz in der Ausbildung herunterladen - dies ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Das Projekt endete nach zweijähriger Laufzeit im September 2018 und wurde nach Abschluss und Ergebnisprüfung durch die fördernde Stelle – die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung – mit dem Prädikat „sehr gut“ bewertet. Zum Download geht es hier (extern). Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

Projekte

Kick-Off EU-Projekt: Blueprint for Construction

Rund 40 Teilnehmer von 24 Projektpartnern aus 12 EU-Ländern nahmen Anfang des Jahres am Auftakttreffen dieser so genannten Sector Skills Alliance als Teil des ERASMUS+ Programms „All.Con – Skills Blueprint for the Construction Industry“ teil. In vier Jahren werden in drei thematischen Bereichen – Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz – Lücken zwischen der Ausbildung und den nachgefragten Qualifikationen in den Betrieben analysiert. Dies geschieht auf sechs Ebenen: politisch, ökonomisch, sozial, technologisch, rechtlich und ökologisch. Ziel ist es, europaweit Initiativen zur Schließung dieser qualifikatorischen Lücken zu entwickeln und das Image der Bauwirtschaft positiv zu fördern. Für Deutschland sind neben den BZB Krefeld der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie das Berufsförderungswerk der nordrhein-westfälischen Bauindustrie am Projekt beteiligt. Weitere Informationen und eine Projekt-Website folgen in Kürze. Foto © Africa Studio/shutterstock

Projekte

Digitalisierung: Leitbetrieb Glaser – Die Vorbereitungen laufen!

Am 6. Februar 2019 fand im BZB Krefeld eine Auftaktveranstaltung für den „Leitbetrieb Glaser“ mit vier Glaserei-Betrieben statt. Die Zielsetzung des Leitbetriebs liegt darin, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bau- oder Ausbaubetrieb auf die digitale Transformation vorzubereiten. In diesem Rahmen sollen ein Strategie-Leitfaden und ein Anforderungskatalog im Hinblick auf die Durchgängigkeit der Daten entstehen. Damit der Leitbetrieb auf realistischen Daten beruht, haben sich vier Glaserei-Betriebe aus Norddeutschland und Berlin bereit erklärt, mit Rat und Tat sowie ihren Daten zu Verfügung zu stehen. Die Betriebe haben zwischen 12 und 40 Mitarbeiter und arbeiten in den Bereichen Privatkunden (50-70%), Geschäftskunden (20-30%) und Kommune (10-20%). In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk die vier Betriebe besuchen und mit Hilfe eines Leitfadens die Prozessaufnahmen durchführen. Nach der Auswertung der Prozessaufnahmen und dem Durchsprechen der Ergebnisse mit den Betrieben, werden standardisierte Prozesse dargestellt und daraus ein Strategie-Leitfaden entwickelt. Auf Basis der Daten kann ein Anforderungskatalog in Hinblick auf die Durchgängigkeit der Daten erarbeitet und in einer Dokumentation als Ergebnis für KMU erstellt werden.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Querbeet

Bundesagentur für Arbeit informiert sich über Digitalisierung

Was bedeutet BIM oder Photogrammetrie und was kann man sich unter Bausimulatoren vorstellen? Diesen und weiteren Fragen sind 33 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit Krefeld am 31. Januar bei ihrem Besuch im BZB Krefeld nachgegangen. Das Ziel des Treffens war es, mehr über die Digitalisierung im Baubereich zu erfahren. So führte Thomas Murauer, Geschäftsführer der BZB, die Teilnehmenden zunächst in die wesentlichen Begrifflichkeiten der digitalen Werkzeuge ein. Dazu zählte die Erläuterung von Building Information Modeling (BIM) ebenso wie das Aufzeigen von konkreten Maßnahmen, darunter beispielweise das Projekt „Workcamp Greenhouse“ oder das Modellprojekt „Challenge Bauprojekt“, um den Besuchern ein deutlicheres Bild von der Digitalisierung im Bauhandwerk zu vermitteln und Wege in der Berufsorientierung aufzuzeigen. Anschließend ging es ans Ausprobieren: Anhand von Drohnenaufnahmen des BZB Gebäudes ließ sich mittels Photogrammetrie eine digitale „Punktewolke“ errechnen, welche die Arbeitsagentur-Mitarbeiter*innen an PCs betrachten konnten. In diesem Rahmen wurde verdeutlicht, wie solche Aufnahmen bearbeitet werden können, um reale Bauten digital abzubilden. Eines der Highlights des Besuchs war das abschließende „Fahren“ mit den Bausimulatoren der BZB. Ob Bagger, Gabelstapler oder Turmdrehkran, die Mitarbeiter*innen der BA Krefeld testeten und probierten intensiv und mit großer Begeisterung. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse, den Besuch und die Zusammenarbeit im „digitalen Zeitalter“!

Projekte

Innovationspfad Digitales Bauen nun auch als Video!

Sie haben den Innovationspfad Digitales Bauen bisher noch nicht live erleben können, würden aber gerne sehen, was Sie verpasst haben? Kein Problem: Erleben Sie den sonst geführten Pfad über den Parcours von 15 Stationen in sehr verkürzter Form im neuen Video. Hier lernen Sie einige digitale Werkzeuge kennen. Übrigens – der nächste Innovationspfad Digitales Bauen wird am 20.03.2019 vom abc Bau, Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Rostock durchgeführt. Herzlichen Dank an das Team in Rostock, das als Erstes unser Konzept adaptiert und für Sie den Innovationspfad anbietet. Wir sind gespannt auf weitere Adaptionen und informieren Sie entsprechend über die Termine.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Nachwuchs gesucht: 20. Markt der Möglichkeiten in Düsseldorf

Das Netzwerk Handwerk ist am 31. Januar mit der ersten großen Berufsorientierungsbörse gestartet: In der St. Benedikt-Schule in Düsseldorf fand der 20. Markt der Möglichkeiten statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem großen Stand vertreten, an dem das Bauhandwerk auch praktisch präsentiert wurde. In diesem Jahr zum zweiten Mal unter dem IC-H-Netzwerkmotto: Nachwuchsgewinnung im Bauhandwerk! Betreut von den Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine informative Veranstaltung, die, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher angezogen hat und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr weg zu denken ist. Bei weiteren Fragen und Informationen zum Thema Nachwuchsgewinnung ist Christoph Lanken Ihr Ansprechpartner.  

Ausbildung

BZB unterstützen Lehrlinge mit Sprachförderung

Zum Start des 1. Ausbildungsjahres im September 2018 haben viele junge Menschen mit Fluchthintergrund eine betriebliche Ausbildung in einem Bauberuf begonnen. Um die neuen Lehrlinge bei ihrer Ausbildung zu unterstützen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu begleiten, bieten die BZB nun Deutschunterricht sowie zukünftig Kurse zur Vermittlung mathematischer Grundkenntnisse an. Nach Rückmeldung durch die Ausbilder aus den 19 Lehrlingsgruppen des 1. Ausbildungsjahres in der Stufenausbildung Bau sprechen fast 40 Lehrlinge wenig bis kein Deutsch. Begleitend zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) erhalten die Lehrlinge daher in vier Unterrichtseinheiten an zwei Nachmittagen Grundlagen der deutschen Sprache in Kombination mit berufsbezogenem Vokabular vermittelt. Der Unterricht findet in den BZB Düsseldorf und Krefeld statt. „Wir hoffen, dass es den jungen Menschen hilft, sich besser in der Ausbildung und auf der Baustelle zurechtzufinden. Wie es allerdings in der Berufsschule aussieht, kann man nur vermuten. Es wäre wünschenswert, wenn auch an den anderen Lernorten die Sprache gefördert würde“, äußert sich Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Sobald die Deutschkenntnisse spürbar besser sind, wird auch Förderunterricht im Bereich Mathematik angeboten. Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com

News

Berufsorientierung: Angehende Lehrer*innen informieren sich im BZB

Alle Jahre wieder kommen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in die BZB, um sich zum Thema Berufsorientierung umfassend beraten zu lassen. Die angehenden Lehrer*innen, die im Frühjahr 2019 ihr zweites Staatsexamen ablegen werden, besuchten in diesem Jahr das BZB in Düsseldorf, um sich im Rahmen ihrer Ausbildung über die Möglichkeiten zur Umsetzung der Berufsorientierung zu informieren. Das BZB gab einen fundierten Einblick in die Theorie und Praxis. Ziel des Besuches war es, die Pädagogen zu befähigen, ihren Schülerinnen und Schülern optimale Wege aufzuzeigen, wie der berufliche Weg nach der Schule aussehen und erfolgreich gegangen werden kann. Neben vielen theoretischen Fragen und Aspekten kam die Praxis nicht zu kurz. Am Beispiel der interessanten und vielfältigen Bauberufe konnten die angehenden Pädagogen auch praktisches Können zeigen. Unter Mithilfe der Lehrlinge des 3. Ausbildungsjahres durften sich die Besucher in den einzelnen Gewerken ausprobieren. Am Ende der Veranstaltung waren beide Seiten zufrieden: Die angehenden Lehrer*innen, die mit vielen umsetzbaren Informationen nach Hause gegangen sind, sowie die BZB, die neue Kontakte zu Schulen und Lehrern geknüpft haben.  

Projekte

Schaufenster Digitales Bauen geht in die Verlängerung

Die erfolgreiche Arbeit des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk kann bis Ende 2020 fortgesetzt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einer zweijährigen Projektverlängerung zugestimmt. Seit September 2017 ist das Schaufenster Digitales Bauen als fünftes Schaufenster Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk. Seitdem informieren, unterstützen und begleiten wir Handwerksbetriebe in den Bau- und Ausbaugewerken in Deutschland auf ihrem Weg in die Digitalisierung. Bisher konzipierten wir für Sie den Innovationspfad führten ihn in sieben Städten durch. Ebenso entwickelten wir Qualifizierungen zu den Grundlagen der Digitalisierung für Entscheider in Bau- und Ausbaugewerken – diese führten wir erfolgreich mit einigen Teilnehmenden durch und werden sie weiterhin anbieten. Bei Interesse melden Sie sich gern. In den nächsten zwei Jahren werden wir darüber hinaus weitere Qualifizierungen entwickeln und anbieten – speziell für die Ausführenden in den Bau- und Ausbaugewerken. Lassen Sie sich also überraschen. Für alle die, die sich nicht selbst aktiv einarbeiten mögen und sich lieber an einem Leitbetrieb orientieren möchten, heißt es: Nur ein wenig Geduld. In den nächsten zwei Jahren erarbeiten wir für drei Gewerke entsprechende Leitbetriebe, darunter für Glaser und Dachdecker. Damit sind wir erst bei zwei Gewerken. Das dritte Gewerk können Sie mit beeinflussen. Lassen Sie uns wissen, wo Sie einen Bedarf sehen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Weiterbildung

Lehrgang: Sachkundiger für die Absicherung von Baustellen an Straßen

Baustellen, die sich auf den öffentlichen Straßenverkehr auswirken, müssen nach unserem Gesetzgeber ordnungsgemäß abgesichert werden. Hierbei steigen die Anforderungen stetig. Das Seminar „Sachkundiger für die Absicherung von Baustellen an Straßen“, das vom 26.02. bis 27.02.2019 im BZB Krefeld stattfindet, vermittelt die erforderlichen Kenntnisse. Bau- und Arbeitsstellen sind gemäß der „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen an Straßen“ (ZTV-SA 97) und nach den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenverkehr (RSA) fachgerecht abzusichern und zu beschildern. Auch die Anforderungen an Antragsteller für Arbeiten im Verkehrsraum werden größer. Von den Straßenverkehrsbehörden werden Qualifikationsnachweise oftmals nur noch anerkannt, wenn sie nicht älter als 3 Jahre sind. Erfüllen Sie diese Anforderungen und halten Sie sich auf dem Laufenden. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (zum Seminar). Foto © cooperr/shutterstock

Projekte

Kostenlose Qualifizierung: Optimierung Ihrer Arbeitsabläufe

Am 22. Januar 2019 startet die Schulungsreihe „Digitales Bauen“ für Baubetriebe mit einem Strategieworkshop (Anmeldung hier (extern)). Weiter geht es auf unserem Pfad bereits am 05. Februar 2019, mit einem Workshop über „Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren“. Die Anmeldung dafür erfolgt hier (extern). Die zweite Station bietet die Möglichkeit, durch das Teilen von Wissen im Betrieb die Mitarbeitenden zu motivieren und die Arbeitsabläufe für jeden deutlich zu machen. Nach einer kurzen Einweisung in die notwendigsten Grundlagen des Prozessmanagements schauen wir uns gemeinsamen mit Ihnen an, wie Sie Arbeitsabläufe strukturiert angehen können. Am Ende haben Sie einen beispielhaften Arbeitsablauf für Ihr Unternehmen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln dokumentiert. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Wie Sie den nächsten Schritt machen können, erfahren Sie spätestens in zwei Wochen oder melden Sie sich bei Dr. Martina Schneller.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Ausbildung

„Berufsstart Bau" geht 2019 in eine neue Runde!

Gute Neuigkeiten für Baubetriebe, Jugendliche und junge Erwachsene: Auch in 2019 bringt das Projekt „Berufsstart Bau“ ausbildungssuchende Menschen und Unternehmen zusammen und unterstützt so bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Zum einen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, über eine betreute Einstiegsqualifizierung (EQ) in den Bereichen Hoch- u. Tiefbau sowie Ausbau ein Berufsbild des Baugewerbes kennenzulernen und sich für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen. Zum anderen können Betriebe die jungen Anwärter unverbindlich in einem Praktikum „erproben“. Ziel für beide Seiten ist es, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Teilnehmen können alle, die bei Agentur für Arbeit / den Jobcentern als ausbildungssuchend gemeldet sind. Auch junge Menschen mit Fluchthintergrund sind unter gewissen Voraussetzungen berechtigt mitzumachen. Die Baubetriebe sollten der SOKA BAU in Wiesbaden angeschlossen sein, um von der besonderen Förderung profitieren zu können. So erfolgt ab März 2019 eine sechsmonatige Einstiegqualifizierung in einem Betrieb des regionalen Baugewerbes, die bei einem positiven Abschluss spätestens ab September 2019 in eine zwei- bis dreijährige betriebliche Ausbildung übergeht. Im Rahmen des Projektes absolvieren die Teilnehmenden im Wechsel praktische und theoretische Qualifizierungen im BZB, darunter beispielsweise auch Mathematik- und Deutsch-Unterricht, sowie praxisbezogene Arbeitsabschnitte auf den Baustellen des jeweiligen Betriebes. Bei Schulpflicht wird zusätzlich eine Berufsschule besucht. Außerdem begleitet eine sozialpädagogische Betreuung die Jugendlichen und die Betriebe. Zu den Vorteilen für die Teilnehmenden zählt eine „Praktikumsvergütung“ während der sechsmonatigen Maßnahme, die sich an der Ausbildungsvergütung des 1. Lehrjahres orientieren kann. Die Arbeitsagentur erstattet den Betrieben € 231 der Vergütung plus € 116 Sozialversicherungsanteile. Sprechen Sie uns an bei Fragen und Interesse: Frau Fatma Cömert: 02151 5155-21 Herr Markus Crone: 02151 5155-20 oder per E-Mail an: berufsstartbau@bzb.de Foto: © Monkey Business/Fotolia

Weiterbildung

Tagesseminar: Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau

Der technische Fortschritt sowie innovative Entwicklungen im Straßenbau lassen sich nicht aufhalten. Die Ausführung der Oberflächen unserer Verkehrswege gewinnt immer mehr an Bedeutung, Geräuscharmut und Sicherheit sind genauso gefordert wie die Umweltverträglichkeit. In unserem Tagesseminar, das am 14. Februar 2019 im BZB Krefeld stattfindet, erhalten Sie einen Überblick über anforderungsgerechte Konzipierung, Konzeptumsetzung sowie den fachgerechten Einbau von Asphalt. Das Seminar ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Zu weiteren Informationen und zur Kursanmeldung gelangen Sie hier. Foto © Zauberhut/Fotolia

Weiterbildung

SIVV Weiterbildung: 5 Termine in 2019

Achten Sie bitte darauf, dass bei Instandsetzungsarbeiten an Betonbauteilen stets ein gültiger SIVV Schein notwendig ist. Jetzt anmelden - erster Termin bereits ausgebucht! Für die Ausführung von Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen werden an das beauftragte Unternehmen Anforderungen bezüglich Personal, Geräteausstattung und Dokumentation gestellt. Die Instandsetzungs-Richtlinie schreibt vor, dass das maßgebende Baustellenfachpersonal (SIVV-Schein-Inhaber) in Abständen von höchstens drei Jahren über Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne einer ordnungsgemäßen Durchführung von Instandsetzungsmaßnahmen zu schulen ist. Die anerkannten Überwachungsstellen sind gemäß Überwachungsverordnungen der Länder verpflichtet, diese vorgeschriebenen Nachschulungen zu kontrollieren. Termine in 2019: 1/19 vom 31.01. - 01.02.2019 - ausgebucht 2/19 vom 07.03. - 08.03.2019 - nur noch wenige Restplätze 3/19 vom 04.04. - 05.04.2019 4/19 vom 10.10. - 11.10.2019 5/19 vom 05.12. - 06.12.2019 Alle weiteren Informationen zu den Terminen und Anmeldung und die zugehörigen Flyer finden Sie hier. Foto © Phovoir/Shutterstock

Projekte

Im "Digitalen Bauen" qualifizieren: Nutzen Sie die Winterzeit!

Gehen Sie mit uns den ersten Schritt, um Ihren Betrieb zu optimieren. Egal wie gut Sie aufgestellt sind, es gibt doch immer Verbesserungsmöglichkeiten – vielleicht auch mithilfe der Digitalisierung. Wir bieten Ihnen als Entscheider im Unternehmen die Möglichkeit, im Rahmen unserer kostenfreien Qualifizierungen das Thema Digitales Bauen für Ihr Unternehmen zu betrachten. Wie? Wann und Wo? Im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen im BZB Krefeld bieten wir Ihnen hierzu in den nächsten Wochen folgende Qualifizierungen an (weitere Termine folgen): 22.01.2019 Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop | M2.1 05.02.2019 Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren | M2.2 N.N. Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl | M2.3 21.02.2019 BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke | M2.4 Bereits am 22. Januar 2019 findet im BZB Krefeld der erste Termin - ein Strategieworkshop - statt. Begeben Sie sich zusammen mit maximal 12 Teilnehmenden auf den Weg zum digitalen Bauunternehmen. Sie lernen sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie kennen, hören von Best Practice Beispielen sowie Erfahrungen aus dem Baualltag und erarbeiten Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. Es ist empfehlenswert, die Qualifizierung entsprechend der laufenden Nummerierung – von M2.1 bis M2.4. – aufgrund des logischen Aufbaus zu besuchen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, sofort an allen Terminen teilzunehmen, legen Sie schon mal mit M2.1 los. Wir werden die Module in den kommenden 24 Monaten immer wieder anbieten. Lassen Sie sich bitte nicht von dem Begriff BIM abschrecken. BIM – Building Information Modeling ist lediglich eine Methode mit deren Hilfe das Bauen strukturierter umgesetzt werden soll und ist definitiv auch für kleine Betriebe sinnvoll. Die Möglichkeit zur Anmeldung befindet sich hier. Sollten Ihnen die Termine nicht passen, Sie aber dennoch an den Qualifizierung teilnehmen möchten, dann sprechen Sie bitte Dr. Martina Schneller an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie noch Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gerne. Einige Erläuterungen zu den Inhalten einzelner Module für die Entscheider in Unternehmen finden Sie hier: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden methodische Schritte an die Hand, wie sie die Digitalisierung des eigenen Betriebes strategisch angehen können. Dazu werden sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie vermittelt und Best Practice Beispiele sowie Erfahrungen aus dem Baualltag vorgestellt. Außerdem erarbeiten die Teilnehmenden einige Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. M2.2 | Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Wie können Arbeitsabläufe strukturiert angegangen werden, um digitale Werkzeuge im Bereich Soft- und Hardware zum Einsatz zu bringen? Die Teilnehmenden erarbeiten auf Basis der vermittelten Grundlagen für das Prozessmanagement einen beispielhaften Arbeitsablauf aus ihrem Unternehmen und dokumentieren diesen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln. M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden erarbeitet. M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in das Thema Building Information Modeling (BIM) für die Bau- und Ausbaugewerke. Chancen und Risiken werden betrachtet. Unter Anleitung werden verschiedene BIM-Werkzeuge ausgiebig getestet. Best Practice Beispiele sollen dazu inspirieren, die eigenen Projekt-Prozesse zu überdenken. Im Rahmen des Workshops diskutieren die Teilnehmenden den Einsatz von BIM-Werkzeugen im eigenen Unternehmen und erarbeiten erste Ansätze zur Umsetzung.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in vier sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. as Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Weiterbildung

Mit Kompetenz zum Erfolg: Fachplaner Schadstoffsanierung

Schadstoffe in Gebäuden stellen öffentliche und private Immobilienbesitzer immer wieder vor Probleme, wenn es um die Vermarktung, Sanierung oder Instandhaltung der Bauwerke geht. Als Grundlage für die fehlerfreie Abwicklung dieser Tätigkeiten ist eine gute Planung unerlässlich. Mit der Richtlinie VDI 6202, Blatt 20 „Schadstoffbelastete bauliche und technisch Anlage – Qualifizierung von Personal“, wird erstmals ein Standard gesetzt, der die notwendige Expertise des Planers festlegt und die erforderlich Qualifikation beschreibt. Die Zeitschrift „B+B – Bauen in Bestand“ hat in ihrer Ausgabe 6.2018 anschaulich beschrieben, wie Standards Sicherheit schaffen und damit auf die Notwendigkeit der Richtlinie hingewiesen. Hier der Link zum Artikel. Die Schulung nach VDI 6202, Blatt 20 darf nur von dafür zertifizierten Lehrgangsträgern durchgeführt werden. In Kooperation mit dem BEW - Das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH, Duisburg, bieten die BZB ab 24. Mai 2019 diesen hochkarätigen Lehrgang an. Beide Kooperationspartner haben die notwendige Zertifizierung bereits erlangt und sind Vorreiter in diesem Bereich. Zu ausführlichen Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier. Gerne beantwortet Dr. Annemarie Gatzka Ihre Fragen. Foto: © GordonGrand/Fotolia

Projekte

Neues EU-Projekt: Skills Blueprint for the Construction Industry

Hinter diesem Mammutprojekt unter spanischer Leitung und mit weiteren 23 (!) Projektpartnern – darunter auch der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie das BZB Krefeld – verbirgt sich eine Initiative, die darauf abzielt, politische, wirtschaftliche, soziale, technologische, rechtliche sowie ökologische Faktoren zu identifizieren, welche die Erlangung und Aufrechterhaltung beruflicher Kompetenzen und entsprechender Berufsbildungsangebote beeinflussen und fördern. Dazu werden in den 48 Monaten Laufzeit beginnend am 1. Januar 2019 unter anderem folgende Aktivitäten verfolgt: Sammlung guter und bewährter Praxis Entwicklung und Zurverfügungstellung eines MOOCs – Multi Open Online Course – für Baubeschäftigte, zur Bewusstmachung der Wichtigkeit neuer beruflicher Fertigkeiten und Kompetenzen wie z.B. Digitalisierung der Branche, Energieeffizienz am Bau und Kreislaufwirtschaft Grundlegendes Überdenken der Zuschnitte von Berufen und Zukunftsfähigkeit der Berufe Entwicklung von Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung in der Bauwirtschaft in Europa Sobald eine Internetseite des Projektes verfügbar ist, die ausführliche Informationen bietet, informieren wir an dieser Stelle darüber. Weitere Fragen beantwortet gerne Frank Bertelmann-Angenendt. © Denys Rudyi/fotolia

News

13. GUEP Planertag erfolgreich beendet

Instandhaltung von Betonbauwerken – ein spannendes Zukunftsthema. Der aktuelle Sachstand in der Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Bauchemie und dem Deutschen Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb) im Verfahren um die Inhalte der neuen Instandhaltungsrichtlinie, Instandshaltungskonzepte und Bauprodukte für Biogasbehälter aus Beton oder die Einsatzmöglichkeiten und –grenzen quellfähiger Rissfüllstoffe – dies sind nur einige der Themen die im Zentrum des GUEP Planertages standen, der bereits zum dreizehnten Mal von der bundesweit tätigen Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) durchgeführt wurde. Abgerundet wurde das Expertenforum durch eine begleitende Fachausstellung mit Unternehmen, die spezielle Produkte und Leistungen im Bereich der Betoninstandsetzung anbieten. Ein voller Erfolg war der 13. GUEP-Planertag, der mit rund 400 Teilnehmern alle bisherigen Rekorde gebrochen hat. „Damit setzt sich der erfreuliche Trend der vergangenen Jahre auch in diesem Jahr fort“, so Dr.-Ing. Michael Fiebrich, Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, bei der Begrüßung. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland. Die größte Gruppe unter ihnen stellten mit rund 44 Prozent die Planer und Sachverständigen, gefolgt von den Bauausführenden (44%), Produkteherstellern (16%) und Auftraggebern (8%). Weitere Informationen unter www.guep.de Alle Bilder © Rita Jacobs

Projekte

Innovationspfad in Düsseldorf: Roadshow präsentiert digitale Werkzeuge

Wie lassen sich VR-Brillen und Drohnen für den Baubereich einsetzen? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dem Baugewerbe und wie können kleine und mittelständische Bauunternehmen davon profitieren? Um diese und viele weitere Fragen ging es am 19. November bei dem Innovationspfad Digitales Bauen beim Gastgeber Handwerkskammer Düsseldorf. Vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen entwickelt, stellt der geführte begehbare Parcours Bauunternehmen digitale Werkzeuge praxisbezogen vor. Unter dem Motto „Sehen. Anfassen. Ausprobieren“ lernten die etwa 65 Teilnehmer in Düsseldorf an 15 Stationen digitale Hard- und Softwarelösungen kennen, die für ihr Unternehmen hilfreich sein können. „Digitalisierung ist ein Thema für uns“, erklären die Besucher Marcus Hoffmann und Simon Köhler von der Werner Tholl GmbH. „Wir wenden zum Teil bereits digitale Werkzeuge an, aber es gibt so viele unterschiedliche Produkte. Die Baustellendokumentation ist für uns ein Thema, aber auch für die digitale Mess- und Aufmaßtechnik haben wir uns besonders interessiert.“ Daneben bot der Parcours viele weitere innovative Produkte, beispielsweise 3D Laserscanner, Wärmebildkameras oder intelligente Baulogistik. Doch der geführte Rundgang berücksichtige auch Herausforderungen in der Verwaltung und präsentierte Lösungsansätze, beispielsweise durch umfassende Warenwirtschafts- und Kalkulationssysteme sowie Foto- und Projektdokumentations-Software. „Ich war anfangs skeptisch, wurde aber positiv überrascht“, berichtet Teilnehmer Olaf Gerhardt, Studiendirektor am Hans Sachs Berufskolleg. „Ich habe einen guten Überblick bekommen und finde insbesondere die Kombination aus vorgestellter Hard- und Software gut. Wir wollen nun ausgewählte Geräte der Messtechnik in unseren Unterricht integrieren.“ Die Roadshow „Innovationspfad Digitales Bauen“ machte seit August in sieben Städten halt. Eine weitere Veranstaltung findet am 30. Januar 2019 in Stuttgart statt, zur Anmeldung geht es hier (extern). Das Schaufenster Digitales Bauen, Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, bietet den Unternehmen der Bau- und Ausbaugewerke im Weiteren kostenlose Qualifizierungen als Grundlage für die eigene Digitalisierungsstrategie. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weiterbildung

Forum Injektionstechnik 2018 in Köln

Bereits zum 3. Mal fand vom 21.11. – 22.11.2018 das Forum Injektionstechnik statt. Die Veranstalter Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen (STUVA), der Bauverlag und das Ingenieurbüro IBE Ingenieure begrüßten 220 Teilnehmer im Maternushaus in Köln. Im Vergleich zur ersten Veranstaltung in 2014 mit rund 70 Teilnehmern gab es somit einen immensen Zuwachs. Das zweitägige Forum Injektionstechnik 2018 ist ein Treffpunkt der Branche für Bauherren, Fachplaner, ausführende Unternehmen und die Zulieferindustrie. An der begleitenden Fachausstellung beteiligen sich diesmal 24 Aussteller und Sponsoren, um über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Die hohe Relevanz des Themas Injektionstechnik ließ sich an der hervorragenden Beteiligung auch aus dem Ausland ablesen. Denn die Teilnehmer kamen nicht nur aus Deutschland, sondern z.B. aus Chile, Polen, Österreich und der Schweiz. Grund des Forums: Zur Behebung von Schäden an der Abdichtung erdberührter Bauwerke kommt immer häufiger die Injektionstechnik zur Anwendung. Auch im Baugrund selbst stellen Injektionen zunehmend das Mittel der Wahl dar. Neben dem Abdichten können sie Aufgaben wie Verfestigen, Stabilisieren und Heben zuverlässig erfüllen. Oft sind Injektionen sogar die einzige technisch machbare oder wirtschaftliche Möglichkeit. Ein spannendes Thema, über das es sich zu reden lohnt! Insgesamt 16 Vorträge wurden im Rahmen der fünf Schwerpunkthemen „Baugrundertüchtigung“, „Bauwerksabdichtung“, „Qualitätssicherung und Recht“, „Bauwerksertüchtigung“ sowie „Baugrundabdichtung“ gehalten. Besonderes Augenmerk lag zudem auf dem Thema Digitalisierung und dem neusten Stand der Technik. So wurde z.B. ein digitales Dokumentations- und Datenmanagementsystem bei Injektionsmaßnahmen vorgestellt. Damit lassen sich Schnittstellen in der Datenübertragung koordinieren sowie implementierte Automatismen in der Auswertung und Analyse erstellen. Ebenso dient es der einhergehenden Administrationserleichterung und verbesserter Kollaboration aller Akteure. Moderne Baumaschinen ermöglichen Ingenieuren durch Aufzeichnung von Daten einen tieferen Einblick in den Bauprozess. Durch Digitalisierung wird somit letztlich auch das Verständnis der im Untergrund ablaufenden Vorgänge gestärkt. Aber auch das Thema Weiterbildung steht im Fokus, da Injektionen zur Abdichtung von Bauwerken aus Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Sinne des ABI Merkblattes in der Regel nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen darstellen, die vom Fachpersonal durchgeführt werden sollen. Daraus entstand ein neuer Lehrgang im BZB Wesel: „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion (ABI) – Zertifizierung Fachplaner, qualifizierte Führungskraft und Baustellenleiter für Injektionsabdichtungen“. Es handelt sich bei den Abdichtungs-Injektionen überwiegend um Sonderverfahren, die gezielt auf die Bauwerke, die Schadensursachen und das Instandsetzungsziel abzustimmen sind und in technischer Hinsicht oft die einzige Möglichkeit für eine weitere planmäßige Nutzung der Bauwerke darstellen. Zur Zielgruppe gehören Planer, qualifizierte Führungskräfte und ausführende Unternehmen. Der Lehrgangsinhalt ist von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet worden. Die Lehrgangsmodule werden auf Initiative und in Kooperation mit dem STUVA - Arbeitskreis ABI angeboten. Als Qualifikationsnachweis erhalten die Teilnehmer nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Termin: 16.04.2019 – 18.04.2019 im BZB Wesel Weitere Informationen und Zugangsvoraussetzungen erhalten Sie hier. Sprechen Sie bei Fragen gerne direkt Franziska Schmidt an.

Projekte

Digitales Bauen: kostenfreie Schulungen in den nächsten zwei Jahren

Frohe Neuigkeiten zu Beginn der Adventszeit: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird auch in den kommenden beiden Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Es erwarten Sie weiterhin hilfreiche und spannende Qualifizierungen rund um das Thema Digitales Bauen. Zum einen die bereits entwickelten und erprobten Qualifizierungen - Grundlagen für Entscheider im Modul 2 sowie zur ersten Information der Innovationspfad als Modul 1. Zum anderen werden wir darauf aufbauend noch weitere Qualifizierungen konzipieren. Den Innovationspfad können Sie am 30.01.2019 noch in Stuttgart erleben. Liegt das nicht in Ihrer Nähe? Dann melden Sie sich gern bei Ihren Handwerksorganisationen und fragen an, ob diese den Parcours auch in Ihrer Nähe anbieten mögen. Der Innovationspfad Digitales Bauen bietet Ihnen die Möglichkeit, auf einem geführten Parcours sinnvolle digitale Werkzeuge für das Bauhandwerk ganz nach dem Motto: „Sehen. Anfassen. Ausprobieren.“ kennen und vielleicht lieben zu lernen. Darüber hinaus stehen ab sofort vier Grundlagenschulungen für Entscheider im Unternehmen zur Verfügung. Hiermit wollen wir Ihnen den Weg zur Umsetzung der Digitalisierung im eigenen Unternehmen ebnen. Im Folgenden finden Sie die Kurzbeschreibungen zu den Modulen: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden methodische Schritte an die Hand, wie sie die Digitalisierung des eigenen Betriebes strategisch angehen können. Dazu werden sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie vermittelt und Best Practice Beispiele sowie Erfahrungen aus dem Baualltag vorgestellt. Außerdem erarbeiten die Teilnehmenden einige Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. M2.2 | Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Wie können Arbeitsabläufe strukturiert angegangen werden, um digitale Werkzeuge im Bereich Soft- und Hardware zum Einsatz zu bringen? Die Teilnehmenden erarbeiten auf Basis der vermittelten Grundlagen für das Prozessmanagement einen beispielhaften Arbeitsablauf aus ihrem Unternehmen und dokumentieren diesen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln. M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden erarbeitet. M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in das Thema Building Information Modeling (BIM) für die Bau- und Ausbaugewerke. Chancen und Risiken werden betrachtet. Unter Anleitung werden verschiedene BIM-Werkzeuge ausgiebig getestet. Best Practice Beispiele sollen dazu inspirieren, die eigenen Projekt-Prozesse zu überdenken. Im Rahmen des Workshops diskutieren die Teilnehmenden den Einsatz von BIM-Werkzeugen im eigenen Unternehmen und erarbeiten erste Ansätze zur Umsetzung. Anmeldung Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung über die Auswahl des jeweiligen Termins befinden sich hier. Sollten die Termine für Sie nicht passen, sprechen Sie mich gern an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gerne. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und gute Vorsätze für das neue Jahr, bei denen wir Sie gerne rund um das Thema Digitalisierung unterstützen werden.

Schulungen Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Weiterbildung

Graffiti-Entfernung und -Schutz in der Praxis: Termine in 2019

Das Thema Graffiti-Entfernung und Graffiti-Schutz gewinnt zur heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Es sind immer mehr unliebsame Schmierereien vorhanden, die entfernt werden müssen. Betrifft es den eigenen Arbeitsbereich sollte man Bescheid wissen, wie man gegen Graffiti vorgehen kann, ohne den Schaden zu vergrößern. In diesem Seminar werden Grundlagen vermittelt, um Schäden durch eine unsachgemäße Graffiti-Entfernung und unzureichenden Graffiti-Schutz zu vermeiden. Das Ausbildungsziel ist eine professionelle Herangehensweise an das Thema. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten und Maßnahmen der Graffiti- Entfernung und des Graffiti-Schutzes auf verschiedenen Untergründen. Des Weiteren werden die Themen Gefahrenanalyse, Schadensbilder, Auswahl von Graffiti- Schutzmaßnahmen und alternativer Graffiti-Schutz, sowie das Erstellen von Leistungsverzeichnissen und Ausschreibungsunterlagen behandelt. Die Teilnehmer erhalten im 1-tägigen Seminar eine ausführliche Einführung in die Theorie sowie praktische Vorführungen. Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen finden Sie hier. Termine 17.01.2019 26.02.2019 26.03.2019 Preis: € 245

Projekte

MoMa – Projekt nochmals verlängert!

Das seit Dezember 2013 laufende Projekt „Moderne Meisterausbildung – MoMa“ wurde erneut bis zum 31.08.2020 verlängert und firmiert nun unter dem Akronym „MoMa plus“. Die im Rahmen des bisherigen Projektverlaufs entwickelten Lernmodule werden nun als Online – Schulung aufbereitet. Zusätzlich steht die Entwicklung von Weiterbildungsmodulen auf Basis der zahlreichen Checks der „Offensive Mittelstand“ bzw. der „Offensive Gutes Bauen“ (OGB) an. Die Projektverlängerung begründet sich auf den bisherigen positiven Ergebnissen des Projektes und der Etablierung des OGB – Netzwerkes „Aus- & Weiterbildung“. Die Projektpartner HBZ Brackwede (Bielefeld), Bergische Universität Wuppertal (BUW) und die BZB arbeiten unter der Leitung IZAG gGmbh aus Magdeburg weiterhin erfolgreich zusammen. Am 06.12.18 fand das gemeinsame Projektreffen im HBZ statt.

News

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach zu Besuch im BZB Krefeld

Die Bildungszentren des Baugewerbes begrüßten Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Krefeld. Im Rahmen des Termins besuchte Ministerin Scharrenbach ausgewählte Stationen des „Innovationspfades Digitales Bauen“. Bei dem Innovationspfad handelt es sich um einen begehbaren Parcours mit 15 Stationen für kleine und mittelständische Unternehmen, auf dem nützliche Anwendungen und Werkzeuge des digitalen Bauens praxisnah erlebbar sind. Der Parcours fand im Rahmen der Veranstaltung „Qualifizierungskonzepte für Multiplikatoren“ statt, die das Schaufenster Digitales Bauen für Multiplikatoren des Handwerks vom 26.- 28.11.2018 im BZB Krefeld ausrichtete. Neben dem Kennenlernen des Innovationpfades richtete Frau Scharrenbach ein Grußwort an die Teilnehmer der Veranstaltung: „Die Digitalisierung wird kommen“, machte die Ministerin deutlich. „Ich bestärke deshalb alle darin, das Thema offensiv anzugehen. Wir wollen den Sprung gemeinsam mit Ihnen schaffen.“ Im Anschluss erhielt die Ministerin einen Einblick in die überbetrieb-liche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) in den BZB. Bei einem Rundgang durch die Werkhallen erfuhr sie mehr über die Ausbildungsgewerke und hatte die Gelegenheit, sich mit Lehrlingen zu unterhalten, unter anderem mit Esther Schopfs, Auszubildende im Maurerhandwerk. Ganz unter dem Motto der „Digitalisierung“ erprobte Ina Scharren-bach einen der zwei neuen Bau-Simulatoren, die zukünftig in der ÜLU eingesetzt werden sollen.

Weiterbildung

Zertifizierte Brandschutzfachkraft: Erfolgreicher Lehrgangsabschluss

Am 24. November 2018 endete mit der abschließenden Prüfung der dritte Lehrgang in diesem Jahr zur „Zertifizierten Brandschutzfachkraft“. Die dreizehn Absolventen, die durch diesen Lehrgang die Umsetzung des Brandschutzes in der Bauausführung erlernten, setzten sich in insgesamt 60 Unterrichtsstunden mit den unterschiedlichen Teilbereichen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes auseinander. Dazu gehören ebenso das Wissen über Gesetze, Verordnungen und DIN-Vorschriften, die für den Brandschutz relevant sind, wie auch praxisbezogenes Anwenderwissen, um Brände durch bauliche Maßnahmen zu verhindern und deren Ausbreitung räumlich zu begrenzen. Da das BZB Krefeld über ein Brandschutzzentrum verfügt, in dem eine Vielzahl von Exponaten des vorbeugenden, baulichen Brandschutzes ausgestellt sind, konnten die Teilnehmer vor Ort den Brandschutz im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Durch diese Ausstellungsstücke kann sehr gut und anschaulich der Aufbau und die Wirkungsweise von z.B. Brandschutzwänden, Brandschutz-klappen oder –türen erläutert werden. Die Qualifikation zur „Zertifizierten Brandschutzfachkraft“ richtet sich an Meister, Vorarbeiter und Gesellen der Hoch- und Ausbaugewerke, die den baulichen Brandschutz operativ auf der Baustelle umsetzten. Der Zertifikatsabschluss des eingesetzten Personals, der durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin ausgesprochen wird, signalisiert dem Auftraggeber die fachlich kompetente Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen und stellt somit für die entsendende Firma einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern dar. Die Bildungszentren des Baugewerbes bieten diesen Lehrgang dreimal pro Jahr an. Der nächste Termin findet vom 18. bis 23. März 2019 statt. Hier geht es zum Seminar.

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Für viele läuft das letzte Schuljahr – Ausbildungsplatz jetzt sichern!

Das Schuljahr 2018/2019 geht jetzt schon in Richtung Halbjahreszeugnis. Für viele Jugendliche das letzte und entscheidende Schuljahr, bevor es in die Ausbildung geht. Wer noch nicht genau weiß, wohin die berufliche Reise gehen soll: Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk. Neben dem hohen Praxisbezug bietet eine Lehre im Baugewerbe ansprechende Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und darüber hinaus gute Beschäftigungsaussichten. Wenn Du handwerklich gut drauf bist und für dich eine Ausbildung im Bauhandwerk interessant ist, dann nimm gerne den Kontakt zu uns auf. Wir helfen weiter! Dein Ansprechpartner Christoph Lanken ist auch mobil zu erreichen unter 173-5135028. Foto © bildlove/Fotolia

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„Challenge Bauprojekt“: 12 Schüler*innen bauen ein Haus

Im Rahmen der NRW-Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) fand vom 12. – 16. November der erste 5-tägige Projektworkshop für Sekundarstufe II – Schüler*innen der Gesamtschule Am Lauerhaas bei den BZB in Wesel statt. Bei dem Modellprojekt übernahmen die Jugendlichen die Planung und den Bau eines „Micro-Hauses“ von der Angebotsbearbeitung bis zur Schlüsselübergabe an den Kunden. Das Fazit: Die Schüler*innen zeigten sich begeistert und konnten viel Wissen und praktische Erfahrung mitnehmen. Die 12 Schüler, 3 weibliche und 9 männliche, schlüpften in die Rolle eines Bauunternehmers. In vier Gruppen durchliefen die Teilnehmer*innen im Alter von 17-20 Jahren verschiedene Stufen auf dem Weg zu einem fertigen Haus. In der ersten Phase erhielten sie einen Kundenauftrag für den Bau eines nachhaltig-ökologischen Micro-Hauses. Bereits in diesem Schritt kamen die Schüler*innen mit vielfältigen digitalen Werkzeugen in Berührung: Sie recherchierten per Laptop und Tablet, planten digital mit Software und nutzten hilfreiche Apps. Selbst das selbständige Gestalten einer Unternehmens-Website stand auf der Agenda. Im weiteren Verlauf lernten sie den ganzheitlichen Prozess der Realisierung eines Kundenauftrages von der Ermittlung der Angebotspreise, über die Einteilung der Ressourcen bis zum Kontakt mit Baubehörden und Fachingenieuren kennen. Anschließend erstellten sie ab dem dritten Tag ein Micro-Haus in Modulbauweise. Hierbei galt es, Baupläne zu verstehen und mit verschiedenen Materialien sowie Maschinen-Bauteilen zu erstellen. Neben einer selbständigen Arbeitsweise stand auch Teamwork im Vordergrund, um das Vorhaben umzusetzen. Als Coach begleitete Martin Lomonaco, Dachdecker- und Zimmerermeister sowie Ausbilder bei den BZB, die Schüler*innen bei allen Phasen und unterstützte mit Praxistipps. „Das Projekt kam bei den Schülern sehr gut an. Sie haben tatkräftig mitgearbeitet, waren sehr interessiert und außerordentlich motiviert. Ich musste sie förmlich täglich nach Hause schicken“, so Lomonaco. „Der Projekt-Workshop eignet sich hervorragend, um die Bandbreite der Aufgaben eines kleinen Bauunternehmens kennenzulernen“, ergänzt Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen bei den BZB. „Und nicht nur das: So können wir dem Nachwuchs zeigen, dass er auch durch eine klassische Ausbildung und Meister-Fortbildung einen interessanten und vielfältigen Beruf mit viel Gestaltungsspielraum, Kreativität und Verantwortung erlangen kann. Wir hoffen, dass die teilnehmenden angehenden Abiturienten erkennen, dass es nicht immer das Studium sein muss, um seine beruflichen Perspektiven zu erschließen. Es war beeindruckend, wie engagiert und intensiv sich die Schüler*Innen in ihrer Rolle bewegt haben und welche Ergebnisse erarbeitet wurden. Uns allen hat es viel Spaß gemacht. Und nicht zuletzt lernen wir auch von der jungen Generation, wie sie mit den modernen Medien und der Digitalisierung umgehen.“ Weitere sieben Workshops sind mit Schulen in Krefeld, Düsseldorf und Kamp-Lintfort bereits vereinbart und werden in den BZB in Krefeld und Düsseldorf durchgeführt. „Und wir können weitere Projektworkshops anbieten. Der Fördergeber hat signalisiert, das bis Ende des Schuljahres 2018/19 weitere Workshops in diesem hochspannenden Modellprojekt durchgeführt werden können. Weitere Schulen können sich bei uns melden“, ergänzt Crone. Das Modellprojekt wird gefördert durch die Landesregierung NRW, die Bundesagentur für Arbeit (Regionaldirektion NRW) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.  

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11. Obermeistertag in Berlin: Die Zukunft ist digital

Die Digitalisierung in der Baubranche war ein wesentliches Thema beim diesjährigen Obermeistertag in Berlin. Unter dem Motto „Die Zukunft ist digital!“ stellten Thomas Murauer, Geschäftsführer der Bildungszentren des Baugewerbes, und Dr. Martina Schneller, Projektleiterin bei den BZB, das „Schaufenster Digitales Bauen“ vor. Im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk beschäftigt sich das das Schaufenster mit digitalen Programmen, neuen Medien und modernen Verfahren im Bau und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen. Doch was ist überhaupt Digitalisierung und welche Bereiche der Baubranche sind betroffen? Im Rahmen des Obermeistertags galt es, gemeinsam mit den etwa 50 Teilnehmern des „Forum 1“ die Begriffe durch ein Brainstorming näher zu erläutern. Anschließend ging es um die Angebote des Schaufensters Digitales Bauen, darunter den begehbaren Parcours „Innovationspad“ und kostenlose Schulungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Entscheider in den Bauunternehmen. Die Angebote unterstützen dabei, neue digitale Werkzeuge, sowohl Soft- als auch Hardware, zu erfassen und für die eigene Digitalisierungsstrategie einzusetzen. Mit der Software „123erfasst“, einer Lösung für mobile Projekt-Dokumentation, erhielt das Publikum einen Einblick in die Praxis und ein konkretes Anwendungsbeispiel. Für weitere Informationen über das Schaufenster Digitales Bauen sowie zur Anmeldung zu den kostenlosen Qualifizierungen klicken Sie bitte hier.

Qualifizierung Digitales Bauen Baugewerbe KDH Digitalisierung ZDH Innovationspfad
Projekte

Innovationspfad Digitales Bauen auf Deutschlandtour

In den letzten Monaten haben wir regelmäßig digitale Soft- und Hardware vorgestellt, welche die Arbeit in Bau- und Ausbaugewerken erleichtern kann. Viele dieser digitalen Werkzeuge können Sie derzeit im Rahmen der Roadshow „Innovationspfad Digitales Bauen“ an verschiedenen Orten in Deutschland kennenlernen und ausprobieren. Beim Innovationspfad handelt es sich um einen Schnupper-Parcours zur ersten Orientierung, an dem Sie sich direkt mit Entwicklern der Geräte und Anwendungen austauschen können. So bekommen Sie einen Einblick in verschiedene Digitalisierungsmöglichkeiten, die auch für Ihren Betrieb interessant sein könnten. Die Roadshow macht in diesem Jahr noch an folgenden Orten halt: 09.11.2018 – Freiburg 12.11.2018 – Kaiserslautern 19.11.2018 – Düsseldorf Ein weiterer Stopp in Stuttgart im Januar 2019 ist in Planung. Ein paar Eindrücke vom Innovationspfad in Berlin: Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Die Anmeldung zum Innovationspfad Digitales Bauen erfolgt über die Event-Plattform eveeno (extern). Weitere Informationen können Sie auch dem Flyer (PDF) entnehmen. Weitere Artikel zu Werkzeugen auf dem Innovationspfad finden Sie hier: Software für kaufmännische Tätigkeiten - Innovationspfad Teil 6 Digitalen Pläne, Modelle und Visualierungsmöglichkeiten im Baualltag! – Innovationspfad Teil 5 Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen Foto: ©stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Web: www.handwerkdigital.de            FB: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

News

TYCON: Neues EU-Projekt ist gestartet

Am 18. und 19. Oktober 2018 fand unter der Leitung der Open University das Auftakttreffen für das „TYCON“ Projekt in Heerlen, Niederlande mit allen beteiligten Projektpartnern aus Slowenien, Italien, Großbritannien, Spanien und Deutschland statt. Ziel des Projektes „Tyco(o)nstructor … Mini-Games that Foster Entrepreneurial Competence for the Construction Sector” ist es, unter realistischen und handlungsorientierten Szenarien Übungsbeispiele für Lehrlinge im 2. und 3. Lehrjahr sowie für junge Fachkräfte zu entwickeln, zu testen und schließlich im Rahmen von kleinen spielerischen Online-Lerneinheiten anzubieten. Bei den Übungsbeispielen handelt es sich sowohl um einfache als auch komplexere Situationen aus der Bauwirtschaft, in denen das unternehmerische Handeln geschult wird. Die Teilnehmer lernen, wie sie mit den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, in der sich Situationen und Gegebenheiten schnell verändern, umgehen, flexibel mitdenken und eigene Entscheidungen treffen können. Das Angebot trägt so zu einer ganzheitlichen Ausbildung bei und regt dazu an, Verantwortung für das eigene (berufliche) Handeln zu übernehmen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie Frank Bertelmann-Angenendt.  

Weiterbildung

PMBC-Lehrgang erfolgreich gestartet

Mit 21 Teilnehmern startete vom 15. – 16. Oktober 2018 der „neue“ PMBC (Polymer Modified Bitumenous Coating) Lehrgang im BZB Wesel. Das Seminar entstand aus dem „alten“ KMB-Lehrgang (DIN 18 795). Für die Abdichtung erdberührter Bauteile sind die Teile 1 und 3 der DIN 18 533 von wesentlichem Interesse. Daher wird die bekannte Richtlinie "Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB)" der Deutschen Bauchemie e. V. überarbeitet. Die Gebäude-Versicherer planen zukünftig, Feuchteschäden durch Sicker- oder Grundwasser nur noch zu versichern, wenn die PMBC-Abdichtung von einem PMBC-Fachbetrieb / PMBC-Fachverarbeiter mit einem dafür zugelassenen Material hergestellt wurde. Aus diesem Grund macht sich für die Auftraggeber (Einfamilienhäuser / kleinere Mehrfamilienhäuser) geprüfte Ausführungsqualität umso mehr bezahlt. Da in der neuen DIN 18 533 weitreichende Änderungen eingeflossen sind, wird es keine einfache Umschreibung auf dem Abdichtungsschein (PMBC) geben. Damit Sie sich auf dem aktuellen Stand befinden, bieten wir Ihnen den zweitägigen PMBC Lehrgang erneut vom 24. – 25. Januar 2019 an. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Franziska Schmidt, BZB Wesel.

Querbeet

Junge Bautalente gesucht: Wettbewerb „Auf IT gebaut“

Der Wettbewerb „Auf IT gebaut“ geht in diesem Jahr in die achtzehnte Runde. Wie in den Jahren zuvor werden die besten IT-Lösungen für die Bauwirtschaft gesucht. In vier unterschiedlichen Wettbewerbsbereichen werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro sowie attraktive Sachpreise vergeben. Neu ist im diesjährigen Wettbewerb der Bereich „Handwerk und Technik“. Hier werden junge Berufstätige sowie Auszubildende und Ausbilder angesprochen, die innovative und praxisnahe digitale Lösungen im Rahmen ihres Berufslebens und ihrer Ausbildung entwickelt und eingesetzt haben. Der Wettbewerb wird von den Sozialpartnern der Bauwirtschaft, namhaften Bauverbänden sowie zahlreichen Unternehmen der Bauwirtschaft unterstützt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen. Auf der Webseite des Wettbewerbs www.aufitgebaut.de sind alle weiteren Informationen zur Teilnahme und den bisherigen ausgezeichneten Arbeiten zu finden. Arbeiten für den Wettbewerb 2019 können bis zum 11. November 2018 online angemeldet werden. Die Abgabefrist endet am 25. November 2018. Titelfoto © paulista/shutterstock Seitenfoto © Ridofranz/iStock / RKW Kompetenzzentrum

Projekte

Innovationscluster Handwerk: Berufsinformationsbörse für Neubürger

Fünftausend Besucher informierten sich bei der Berufsinformationsbörse für Neubürger in der Historischen Stadthalle von Wuppertal, an der das Innovationscluster Handwerk zusammen mit der Baugewerbe-Innung Wuppertal teilnahm. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) präsentierten zusammen mit den Betrieben der Baugewerbe-Innung und weiteren Vertretern aus dem Handwerk an einem großen Stand das Bauhandwerk und ermöglichten auch praktisches Ausprobieren. Betreut von den Auszubildenden, die in diesem Jahr als Neubürger ihre Ausbildung begonnen haben, erhielten die Interessierten die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. „Anpacken“ war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie den Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Neubürger, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, bekamen nicht nur eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, sondern ebenso Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Lehre. Zudem konnten die Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen abgeben.   Titelfoto © fotomek/fotolia

Ausbildung Innovationscluster Beruf Berufsorientierung Neubürger Flüchtlinge
Projekte

WinAPP nun im Google Play Store: Digitale Handlungsorientierung

Nachdem das EU-Projekt WinAPP Ende September 2018 erfolgreich beendet wurde, stehen nun die Projektergebnisse zur Verfügung: je eine APP-basierte Lerneinheit für Maurer*innen, Fliesenleger*innen und Straßenbauer*innen. Die APP steht zunächst als Android-Variante in einer Auszubildenden- und einer Ausbildervariante in insgesamt sieben Sprachen zur Verfügung: deutsch, spanisch, litauisch, italienisch, slowenisch, niederländisch und englisch. In handlungsorientierten Übungsaufgaben vermittelt das Programm Wissen über die jeweiligen Gewerke. Neben diesen fachlichen Lernmodulen sind unter den Stichworten „WinAPP“ und „construction“, die als Suchbegriffe im Google Play Store einzugeben sind, auch zwei allgemeine Einheiten zur Handlungsorientierung für Ausbilder*innen und Auszubildende sowie eine Einheit zu Möglichkeiten des Einsatz von HOL in der alltäglichen Arbeit von überbetrieblichen Ausbildern*innen der Bauwirtschaft (nur Ausbilder*innenvariante) abrufbar. Diese Inhalte liegen nur in englischer Sprache vor. Haben Sie die Lerneinheiten einmal heruntergeladen, sind sie auch offline aus dem Cache Ihres digitalen Endgerätes abrufbar. Dabei eignen sich Tablets am besten, aber auch Smartphones sind gut einsetzbar. Nutzer erhalten regelmäßig Informationen über empfehlenswerte Updates der WinAPP. Zum Download geht es hier (extern). Impressionen aus den Inhalten der App: Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

News

Kostenfreie Schulungen zum Thema Digitales Bauen im BZB Krefeld

Seit einigen Monaten stellen wir Ihnen unterschiedliche Werkzeuge zum Digitalen Bauen vor, die Sie auf dem Innovationspfad Digitales Bauen erleben können. Nun möchten wir mit Ihnen einen weiteren Schritt in Richtung Digitales Bauen für kleine und mittlere Unternehmen gehen. Dabei stellen wir uns der Frage: Wie können Sie diese Werkzeuge in Ihrem Unternehmen zum Einsatz bringen? Ab 13.11.18 starten unsere extra für Sie – als Entscheider im Bau- oder Ausbaubetrieb – entwickelten Qualifizierungen. Es werden vier Module angeboten, die auch einzeln gebucht werden können. Da sie aufeinander aufbauen, empfehlen wir Ihnen jedoch, alle Module in Folge zu besuchen. Wir haben versucht, die Termine zu entzerren, um es Ihnen zu ermöglichen. Unser Angebot für Sie, als Entscheider im Unternehmen: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Dienstag, 13.11.2018 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr M2.2 | Prozessmanagement – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Mittwoch, 14.11.2018 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Dienstag, 20.11.2018 09:00 Uhr bis 18:15 Uhr M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Mittwoch, 21.11.2018 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr Anmeldung Die Möglichkeit zur Anmeldung besteht hier unter Qualifizierungsmöglichkeiten über die Auswahl des jeweiligen Termins. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Plätze begrenzt. Was Sie erwartet: M2.1 | Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop Lernen Sie die wichtigsten Schritte und Elemente einer strukturierten Digitalisierungsstrategie für ihr Unternehmen kennen. Schwerpunkte: Mitarbeiter-, Unternehmens- und IT- Struktur Prozesse im Unternehmen Veränderungsmanagement Chancen und Risiken der Digitalisierung digitale Projektabwicklung digitale Werkzeuge Best Practice Beispiele M2.2 |Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Erforschen Sie den projektbezogenen Informationsfluss und das Prozessmanagement im Hinblick auf die eigene digitale Transformation. Schwerpunkte: Arbeitsabläufe in der Unternehmensstruktur Möglichkeiten der Optimierung Chancen von standardisierten Prozessabläufen Wie geht es jetzt weiter? M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Überblicken Sie gängige Soft- und Hardware-Lösungen für digitale Abwicklung von Geschäftsprozessen. Schwerpunkte: Begriffe zu Soft- und Hardware CRM-Systeme ERP-Systeme DMS-Systeme elektronische Geschäftsprozesse digitale Bauakte digitale Angebotserstellung und Kalkulation digitale Zeiterfassung Baudokumentation eRechnung M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Erfahren Sie mehr über das Thema Building Information Modeling (BIM) und seinen den Mehrwert für das eigene Unternehmen. Schwerpunkte: Was ist BIM? Chancen und Risiken BIM-Prozess Umgang mit 3D-Gebäudemodellen BIM-Werkzeuge Stand der Normung und Standardisierung national und international Qualifizierung und Zertifizierung Best Practice Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie noch Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gern.

Schulungen Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Projekte

Software für kaufmännische Tätigkeiten - Innovationspfad Teil 6

Die Arbeit der BZB im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk - Bereich Digitales Bauen geht weiter! Der Innovationspfad tourt nun durch Deutschland und im November gehen wir mit vier Grundlagenschulungen zur Digitalisierung für Unternehmen im Bauhandwerk in die Pilotphase. Mehr über die Schulungen erfahren Sie hier. In dem sechsten Teil unserer „Vorstellungsrunde“ verschiedener Arten von Werkzeugen, die Sie auf dem Innovationspfad beschnuppern und ausprobieren können, geht es um Software für kaufmännische Tätigkeiten. Ein funktionierendes Rechnungswesen ist ein enorm wichtiger Faktor in jedem Betrieb. Hier lässt sich mit geeigneter Software viel Zeit und Geld sparen. Dazu finden sich auf dem Markt viele Angebote mit ganz unterschiedlichem Umfang. Meistens können auch unterschiedlich große Pakete vom selben Hersteller gekauft oder gebucht werden. Das macht einem die Orientierung nicht unbedingt leicht. Auf dem Innovationspfad können Sie sich mit einigen Anbietern kaufmännischer Software unterhalten, einen Einblick in verschiedene Angebote gewinnen und etwas über die Eignung unterschiedlicher Pakete für verschiedene Betriebe und Funktionen erfahren. Bild: IN-Software So können Sie eine bessere Vorstellung davon gewinnen, ob Sie zum Beispiel mit einer Basis-Lösung gut bedient sind, mit der Sie Ihre laufenden Projekte strukturiert verwalten und Angebote, Rechnungen, Artikel- und Adressverwaltung sinnvoll miteinander verknüpfen können, oder ob es doch etwas „mehr“ sein darf. Oft können Sie Basis-Pakete mit Funktionen, wie etwa Kalkulation, Terminplanung, Lagerverwaltung, Leistungsbausteinen, Auftragsvorlagen, Akkordtarifen, Zeiterfassung, Lohnabrechnung, Textbausteinen und Daten aus 3D Planungen erweitern. Auch bei der Erstellung des Aufmaßes und der Ermittlung von Materialbedarf, Angebot und Kalkulation kann manche Softwarelösung behilflich sein. Ein weiteres Kriterium ist die Bedienung der Anwendungen. Für die einen mag es wichtig sein, dass das Programm einen „Coach“ an Bord hat, der sie quasi durch die verschiedenen Funktionen hindurchführt, während die anderen das eher als störend empfinden. Wie so oft gibt es hier keine Standart-Lösung – ein paar Auswahlkriterien und die Möglichkeit verschiedene Spielarten zu betrachten, können aber sicher helfen, die passende Richtung zu finden. Anbieter von Software mit kaufmännischem Fokus für das Handwerk sind unter anderem KuTex Lins, Estrich 5, Kenroads IS und In-Form PROfessional… Mehr Informationen zum Innovationspfad und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Weitere Artikel zu Werkzeugen auf dem Innovationspfad finden Sie hier: Digitalen Pläne, Modelle und Visualierungsmöglichkeiten im Baualltag! – Innovationspfad Teil 5 Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen

Digitales Bauen Digitalisierung Innovationspfad Digitale Werkzeuge Roadshow
Projekte

Abschluss des Projekts workcamp GreenHouse

Das Projekt workcamp GreenHouse ging vom 18. bis 20. September 2018 mit 17 Schülern und Schülerinnen der Realschule im Gustav-Heinemann Schulzentrum in Dinslaken in die letzte Runde. Mit einigem Geschick und viel Spaß wurde gemauert und gebaut was das Zeug hält. Hier ein paar Eindrücke: Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Im Projekt workcamp GreenHouse hatten über drei Jahre hinweg insgesamt rund 460 Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, sich mit ökologischen Aspekten des Bauens auseinanderzusetzen, ganz praktisch selbst Hand anzulegen und einige der wichtigsten Kniffe im Bauhandwerk kennenzulernen. Im Sommer 2018 entstand dabei sogar ein komplettes GreenHouse, das die stolzen Erbauer aus dem Salvator-Kolleg in Hövelhof in Zukunft als Bogenschießstand nutzen werden. Bilder: Bau-ABC Rostrup Mit dem Ende des Projektzeitraums geht zwar die Förderung zu Ende, das erfolgreiche Konzept bleibt uns aber erhalten: In den BZB wurde es bereits für die langfristige Nutzung im Rahmen der Nordrhein-Westfälischen Berufsorientierungsinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ adaptiert. Des Weiteren stehen die erarbeiteten Lehrmaterialien anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung – denn das vom Bund geförderte Projekt stand ganz im Sinne eines möglichst breiten Wissenstransfers. Als eines von vielen Projekten zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Berufswelt wurde das Projekt workcamp GreenHouse vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf - BBNE” unterstützt. Eine letzte Fachwerkstatt aller an dieser Förderrunde beteiligten Projekte fand am 11. und 12. September in Bremerhaven statt. Unsere Mitarbeiter wurden aufgefordert, mit symbolischen Objekten ein Resümee des workcamp GreenHouse‘ zu ziehen. Das Ergebnis erklärt sich wohl auch ohne Worte: Weitere Informationen zum workcamp GreenHouse finden Sie hier (extern). Haben Sie Interesse an der Übernahme des Konzepts des workcamp GreenHouse zur Nutzung in Ihrer eigenen Bildungseinrichtung? Dann kontaktieren Sie uns!

Projekte

Soft Skills for Hard Hats –

Für Bauarbeiter, die keine Betonköpfe sind. Das europäische Projekt „Soft Skills for Hard Hats“, in dem die BZB mit Partnern aus Deutschland, England, den Niederlanden, Spanien, Italien und Slowenien einen Online-Kurs zur Schulung sozialer Kompetenzen entwickelt hat, wurde Anfang Oktober nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Vorarbeiter*innen, Teamleiter*innen und andere Führungskräfte in Spe können sich in diesem Kurs ganz spielerisch in Sachen Führungsstil ausprobieren: Sie klicken sich durch Video-Sequenzen mit Szenarien aus dem Bau-Alltag und treffen dabei knifflige Entscheidungen für das Team. Am Ende eines jeden Szenarios bekommen sie ein Feedback mit auf den Weg. Der Online-Kurs enthält vier Einheiten zu den Themen Teamarbeit, Problemlösung, effektive Kommunikation und Führungsverantwortung. Interessiert? Dann probieren Sie den Kurs gern aus und geben uns Ihr Feedback. Die Webseite finden hier (extern). Die Feedback-Funktion ist in den einzelnen Kurseinheiten integriert. Schauen Sie vorbei!

News

Erfolgreiche Re-Zertifizierung – Qualität erneut bestätigt

„Alle Jahre wieder“ lautet die Devise, wenn die Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) an ihren vier Standorten Krefeld, Düsseldorf, Wesel und Duisburg die Durchführung der Qualitätsaudits erwarten. Auch in diesem Jahr wurde das Audit erfolgreich absolviert und resultierte in den neuen Zertifikaten, die die Übereinstimmung mit der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001:2015 und der AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) bestätigt und für die nächsten drei bzw. fünf Jahre Gültigkeit hat. Im Rahmen dieses Audits wurden auch die Qualitätsanforderungen zur Anerkennung als überbetriebliche Ausbildungsstätte für das Dachdeckerhandwerk begutachtet. Die Vor-Ort-Prüfung kam für alle drei Zertifizierungen zu einem positiven Ergebnis und bestätigte den hohen Qualitätsanspruch der BZB als führende Bildungszentren für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Auf diesem Erfolg auszuruhen ist aber nicht angesagt, denn: Nach dem Audit ist vor dem Audit. Bereits in 2019 heißt es abermals: „Alle Jahre wieder“, denn die regelmäßige Überwachung der Qualitätsstandards ist Bestandteil einer Zertifizierung.

Ausbildung Weiterbildung Qualität Audit Zertifizierung AZAV Bildungszentrum Bildung
News

13. GUEP Planertag – Der Count Down läuft

Fast 350 Teilnehmeranmeldungen und eine mit 23 Fachausstellern bereits ausverkaufte Fachausstellung zeichnen mehr als zwei Monate vor dem großen Event ein überaus positives Bild dieser wichtigen Erfahrungsplattform für die Planung von Maßnahmen zur Betoninstandhaltung. Es ist zu erwarten, dass der Teilnehmerrekord vom vergangenen Jahr mit 410 angemeldeten Teilnehmern noch übertroffen wird. Die technischen Herausforderungen bei Planung und Ausführung im Betoninstandhaltungsbereich stehen im Mittelpunkt des 13. GUEP Planertages, den die bundesweit tätige Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) am 28. November 2018 im Kölner Maternushaus durchführt. Als Referenten konnten wichtige Fachleute wie Dr.-Ing. Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin; Prof. Dr.-Ing. Christoph Gehlen, Technische Universität München, Centrum Baustoffe und Materialprüfung (cbm); Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit sowie Melanie Merkel M.Eng., Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen; Prof. Dr.-Ing. Matthias M. Middel, B+M Ingenieur- und Consultinggesellschaft mbH, Bergisch-Gladbach; Dipl.-Ing. Dieter Rudat, ö.b.u.v. Sachverständiger für Massivbau und Sachverständiger für Betoninstandhaltung, München sowie Dipl.-Ing. Jörg de Hesselle, IBE-Ingenieure GmbH + Co. KG, Hennef, gewonnen werden. Zusätzlich informiert eine Fachausstellung über Produkte und Dienstleistungen rund um die Betoninstandhaltung. Die Kosten betragen 190 Euro (140 Euro für Frühbucher) für GUEP-Mitglieder, VDB-Mitglieder sowie für Mitglieder der an die ib angeschlossenen Landesgütegemeinschaften und der BFI sowie für Behördenvertreter, 260 Euro (210 Euro für Frühbucher) für Nichtmitglieder sowie 40 Euro für Studenten (bei Vorlag der Immatrikulationsbescheinigung). In den Kosten sind Bewirtung, Mittagsimbiss und Vortragskompendium als Download enthalten. Interessenten können sich auf der Homepage Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) unter www.guep.de (extern) anmelden. Hier stehen auch ausführliche Informationen zur Veranstaltung sowie zu den Inhalten der Referate. Krefeld, 21.09.2018 Dr.-Ing. Michael Fiebrich (siehe Artikelbild), Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, hier beim vorjährigen Planertag, wird die Veranstaltung mit einem Update zur Instandhaltung 2018/2019 eröffnen.

News

Planspiel B „Fit für den Arbeitsalltag“

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) haben kürzlich erstmalig an der Berufsorientierung Planspiel B „Fit für den Arbeitsalltag“ in Willich teilgenommen. Diese Form der Orientierung wird von den offenen Jugendeinrichtungen KaRo11 und Titanic veranstaltet. Die Veranstaltung ist in die Berufsorientierung der jeweiligen Schulen in Willich eingebettet. Da die BZB schon viele Jahre lang mit den Willicher Schulen im Rahmen der Berufsorientierung zusammen arbeiten, lag es also nah, sich erstmalig am Planspiel B zu beteiligen. In spielerischen Umgang und in entsprechenden Aufgabenstellungen haben die Schüler der 8. und 9. Klassen ihre eigene Arbeitshaltung überprüft und an ihren Schlüsselqualifikationen gearbeitet. Aber auch die Simulationen von kurzen Vorstellungsgesprächen und ein Feedback waren Bestandteil des Planspiels. Die BZB waren mit dem Holz- und dem Maurerbereich vor Ort. Unter Anleitung von zwei Azubis mussten die Schülerinnen/Schüler im jeweiligen Gewerk mehrere Aufgabenstellungen, z. B. Aufbau eines Trockenverbandes praktisch lösen. Fazit: Für alle Beteiligten eine interessante Berufsorientierung mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Ein paar Eindrücke:  

Projekte

Projekt Innovationcluster Handwerk denkt schon an 2019!

Das Innovationsnetzwerk Handwerk ist gleich nach den Sommerferien mit zwei großen Berufsorientierungsbörsen durchgestartet. Die Baugewerbe-Innung Wuppertal und die Dachdecker- und Zimmererinnung Mülheim an der Ruhr haben gemeinsam mit dem BZB Berufsorientierungsbörsen zum Thema Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung umgesetzt. Mit den Kolleginnen/Kollegen der Bau-Innung Wuppertal wurde die 29. Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle umgesetzt. Mit den Betrieben der Dachdecker- und Zimmerer-Innung Mülheim fand in der Stadthalle Mülheim die große Berufsorientierungsbörse „Berufsstart“ statt. Beide Events sind sowohl für Schülerinnen und Schülern als auch für Ausbildungsbetriebe wichtig im Bereich Berufsorientierung und Ausbildungsplatzvergabe. Unterstützt von den BZB, die das Projekt Innovationscluster Handwerk betreuen, den Clusterbetrieben der jeweiligen Innungen und den Kreishandwerkerschaften hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. So hat die Veranstaltung, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher zu den jeweiligen Veranstaltungsorten gezogen. Ein paar Eindrücke:  

Ausbildung Innovationscluster Berufsorientierung Handwerk Nachwuchs Fachkräfte
Querbeet

Was ist zu beachten bei der Ausbildung geflüchteter Menschen?

Die Handwerkskammer Düsseldorf stellt Betrieben, die Flüchtlingen einen Ausbildungsvertrag anbieten, Informationen zur Verfügung. Die wichtigsten Punkte, die für den Abschluss eines Ausbildungsvertrages vom Betrieb beachtet werden müssen, sind hier erläutert. Bei Abschluss des Ausbildungsvertrages Bitte beachten Sie, dass das Bleiberecht des Auszubildenden abhängig von seinem Aufent-haltsstatus ist. Bei Flüchtlingen, deren Asylverfahren negativ entschieden worden ist, die also zur Ausreise verpflichtet sind, kann der Abschluss eines Ausbildungsvertrages unter bestimmten Voraussetzungen eine Abschiebung verhindern. Da die rechtliche Lage unübersichtlich ist, empfehlen wir: Informieren Sie die Ausländerbehörde über den Abschluss und die Eintragung des Ausbildungsvertrages. Klären Sie frühzeitig, ob der Auszubildende für die Dauer der Ausbildung blei¬ben kann. Beginnen Sie die Ausbildung erst nach einer Zustimmung der zuständigen Aus-länderbehörde. Während der Ausbildung Informationspflicht des Betriebes Sollte das Bleiberecht des Flüchtlings am Bestand eines Ausbildungsvertrages hängen, sind Sie verpflichtet, die Ausländerbehörde innerhalb einer Woche über alle Veränderungen des Vertrages (bspw. Kündigung, Verlängerung etc.), aber auch mehrfaches unentschuldigtes Fehlen des Auszubildenden zu informieren. Kommen Sie dieser Verpflichtung nicht nach, droht ein Ordnungsgeld von bis zu 30.000 EUR. Antrag auf Ausbildungsduldung Wird der Asylantrag eines Flüchtlings, der bei Ihnen in der Ausbildung ist, abgelehnt, muss Ihr Auszubildender unverzüglich beim Ausländeramt eine „Duldung zum Zwecke der Ausbildung" nach § 60 a Auf hG bei der Ausländerbehörde beantragen. Fördermaßnahmen Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) Ihr Auszubildender erhält in der Woche drei bis acht Stunden Gruppen- oder Einzelunterricht mit individuell zugeschnittenen Schwerpunkten, wie zum Beispiel: Fachliche Nachhilfe Sprachunterricht Sozialpädagogische Begleitung Unterstützung bei Problemen im sozialen Umfeld Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Assistierte Ausbildung (AsA) Auszubildenden wird ein Ausbildungsbegleiter an die Seite gestellt, der sie intensiv in allen Phasen der Ausbildung, aber auch schon in einer vorgeschalteten Orientierungsphase begleitet und betreut. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. Einstiegsqualifizierung (von der Agentur für Arbeit gefördertes Praktikum) Die Einstiegsqualifizierung ist ein von der Agentur für Arbeit gefördertes Praktikum zur Be-rufsvorbereitung. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. In Einzelfällen kann eine von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Einstiegsqualifizierung zu einer Duldung führen, wenn eine verbindliche Zusage für eine anschließende qualifizierte Berufsausbildung vorliegt. Entscheidend ist in derartigen Fällen die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde. Sprachkurse Informationen zu berufsbezogenen Sprachkursen und Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei den zuständigen Ansprechpartnern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge: Christiane Geritan Tel.: 0221 9242 6 605 Christiane.Geritan@bamf.bund.de Gerhard Sussek Tel.: 0911 94 3 78023 (Gerhard.Sussek@bamf.bund.de)   Haben Sie weitere Fragen? Für die Berufe im Bauhandwerk wenden Sie sich an Christoph Lanken, Beratung Aus- und Weiterbildung. Für alle anderen Handwerksberufe an das Expertenteam Flüchtlinge der Handwerkskammer Düsseldorf. Ihre Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.hwk-duesseldorf.de/fluechtlinge (extern).

Weiterbildung

Weiterbildung zum Polier: gelungener Lehrgangsstart

Am 11.09.2018 startete der neue Weiterbildungslehrgang für angehende Werkpoliere und Geprüfte Poliere. Vierzehn Gesellen aus Hochbau bzw. Tief- und Straßenbau drücken seitdem dreimal wöchentlich die Schulbank und bereiten sich auf die Abschlussprüfung zum Werkpolier vor, die Anfang Februar 2019 stattfinden wird. Das Bestehen dieser Prüfung ist die Voraussetzung für den nächst höheren Abschluss zum „Geprüften Polier“, den einige der Teilnehmer bereits jetzt ins Auge gefasst haben. Ab Mitte Februar können auch Teilnehmer, welche die Qualifikation zum Werkpolier bereits erworben haben, in den Lehrgang einsteigen um den Berufsabschluss des „Geprüften Poliers“ zu erlangen. Dazu werden nochmals ca. 400 Stunden Lernstoff jeweils dienstags und donnerstags abends sowie am Samstagvormittag vermittelt. Sollten Sie an einer Teilnahme am Lehrgang interessiert sein, setzen Sie sich bitte mit Dr. Annemarie Gatzka in Verbindung.

Weiterbildung Lehrgang Qualifikation Seminar Werkpolier Geprüfter Polier
Weiterbildung

"Qualifizierter Planer": wieder ein voller Erfolg

Am 21. September 2018 wurde der zweite Lehrgang zum „Qualifizierten Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton“ mit insgesamt 16 Absolventen erfolgreich abgeschlossen. Nach fünf Tagen intensiver Wissensvermittlung durch erfahrene Referenten und Vertiefung des Erlernten durch eine umfangreiche Gruppenarbeit konnten nach bestandener Abschlussprüfung 16 Teilnehmer das aussagekräftige Zertifikat in Händen halten. Dieser zurzeit ausschließlich im BZB durchgeführte Lehrgang beruht auf der im August 2017 in Kraft getretenen AwSV, welche die Planung von Anlagen im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nur durch einschlägig qualifizierte Fachleute zulässt. Unter fachlicher Leitung und in Zusammenarbeit mit der Sachverständigenorganisation envisafeExperts bieten die BZB diese Qualifizierung für Ingenieure und Absolventen naturwissenschaftliche Studiengänge mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen an. Die nächsten Seminartermine im BZB Krefeld sind bereits geplant: 11.02. – 15.02.2019 09.09. – 13.09.2019 Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.

Querbeet

Projektarbeiten berufsbegleitender Studiengang REM & CPM der BUW

Am 14.09.2018 wurden die Arbeiten des berufsbegleitenden Studienganges „Real Estate Management & Construction Project Management (REM & CPM)“ in den Räumlichkeiten des Campus Haspel in der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) vorgestellt. Im Rahmen des Studiums wurden Standortanalysen der BZB – Standorte Krefeld und Düsseldorf erstellt und mögliche Entwicklungspotenziale aufgezeigt. Im Beisein von BZB Geschäftsführer Thomas Murauer haben die Studenten*innen des „Teams Krefeld“ Magdalena Junker, Maximilian Breuer, Philipp Rossbach, Markus Rentmeister und des „Teams Düsseldorf“ Jennifer Böning, Philipp Bohrman, Anton Evtikhov, Tim Giesen Ihre Projektideen vorgestellt und die zahlreichen Fragen der Prüfungskommission und von Zuhörern beantwortet. Die BZB bedanken sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünschen den „Studenten“, die allesamt bereits einen anderen akademischen Abschluss erworben haben und in der Bauwirtschaft tätig sind, weiterhin viel Erfolg im weiteren Berufsleben!

Projekte

EU-Projektkonferenz der BZB Krefeld in Düsseldorf

Über 30 Teilnehmer aus 12 Ländern kamen am 20. September 2018 in Düsseldorf unter der Leitung der BZB Krefeld zusammen, um sich über laufende und kürzlich abgeschlossene Projekte wie auch über die Entwicklung neuer Projektideen auszutauschen. Im Einzelnen wurden die Ergebnisse der Projekte WinAPP: https://sites.google.com/site/winappcpd/ Soft Skills for Hard Hats: https://softskillshardhats.eu/de/home-de/ sowie Zwischenergebnisse im Projekt SoMExNet http://www.somexproject.eu/somexnet-space/ erläutert und demonstriert. Darüber hinaus wurde das neu anlaufende Projekt UniVET http://univet-project.eu/ vorgestellt. In einer kurzen Befragung der Sitzungsteilnehmer wurden u.a. auch Meinungen der Teilnehmer eingeholt, welche Motive Personen in den teilnehmenden Ländern dazu bewegen, entweder ein universitäres Studium oder eine gewerbliche Ausbildung nach der Schule zu beginnen; dies ist eine der Kernfragen dieses Projektes, das erst im September 2018 begonnen hat. Darauf aufbauend soll eine Strategie und auch Maßnahmen entwickelt werden, wie eine gewerbliche Laufbahn attraktiver skizziert werden kann – Zielgruppen sind Personen mit Hochschulzugangsberechtigung u.a. Diese oben genannten Multiplier Events wurden miteinander kombiniert, um durch die Vernetzung einer großen Zahl von Bildungsexperten aus Europa einen nachhaltigen Effekt zu erzielen sowie den Einsatz der Produkte dort anzustoßen; die Produkte liegen in mehreren Sprachen vor. In Kürze wird die WinAPP im GooglePlayStore kostenfrei zur Verfügung stehen – einfach downloaden und starten. Sobald es losgehen kann, werden wir darüber informieren.

Weiterbildung

Lehrgang: Sachkundiger für die Absicherung von Baustellen an Straßen

Baustellen, die sich auf den öffentlichen Straßenverkehr auswirken müssen nach unserem Gesetzgeber ordnungsgemäß abgesichert werden. Hierbei steigen die Anforderungen stetig. Bau- und Arbeitsstellen müssen gemäß der „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen an Straßen“ (ZTV-SA ` 97) und nach den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenverkehr (RSA) fachgerecht abgesichert und beschildert werden. Auch die Anforderungen an Antragsteller für Arbeiten im Verkehrsraum werden größer. Von den Straßenverkehrsbehörden werden Qualifikationsnachweise oftmals nur noch anerkannt, wenn sie nicht älter als 3 Jahre sind. Erfüllen Sie diese Anforderungen und halten Sie sich auf dem Laufenden. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (zum Seminar).

Projekte

Innovationspfad Teil 5

Seit Mai stellen wir in unserem Newsletter nützliche Soft- und Hardware für das Digitale Bauen vor. Viele der vorgestellten Werkzeuge und Programme können Sie auf dem Innovationspfad Digitales Bauen mit dem wir im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk auf Tour gehen, ganz praktisch selber erkunden und ausprobieren. Diesen Monat möchten wir unsere Reihe fortsetzen und näher auf ein paar Möglichkeiten eingehen, Pläne und Modelle effizient und effektiv zu erstellen, bearbeiten und nutzen: Software für die Bearbeitung und Erstellung von Plänen. Die Möglichkeiten reichen von schlanken Programmen zur Ermittlung von Materialmengen und Aufmaßen aus Plänen und Fotos, über Lösungen mit integrierten Produkt-Datenbanken für die Planung bis zu umfangreicher CAD und CAM Software. CAD steht dabei für Computer Aided Design und CAM für Computer Aided Manufacturing; zu Deutsch: Computer-unterstütztes Design bzw. Computer-unterstützte Herstellung. Solche Software ermöglicht es, aus digitalen Vermessungs- und Planungsdaten präzise Pläne und 3D-Aufmaße zu erstellen und das Ergebnis in visuell ansprechenden, fotorealistischen Bildern oder 3-D Panoramen zur Betrachtung auf dem Smartphone, Tablet oder PC zu generieren. Auch die Kommunikation mit anderen Gewerken kann erleichtert werden, weil Sie mit wenig Aufwand einfach Pläne erstellen können, die nur die relevanten Informationen für die Zusammenarbeit enthalten. Raffinierte Planungs- und Modellierungslösungen finden sich zum Beispiel in folgenden Programmen: digiplan, GRAVA , Vi-Soft Premium 3D, Dietrich’s 3D-CAD/CAM für Holzbau, Palette CAD und SEMA Visualisierungs-Software Bilder: Jeremy Levine* VR- und AR-Technologie VR-Brillen (VR steht für virtual reality = virtuelle Realität) können Sie nutzen, um 3D-Modelle tatsächlich „begehbar“ zu machen und der Kundschaft einen Einblick in das Ergebnis ihrer Arbeit zu erlauben, noch bevor Sie den ersten Stein gelegt bzw. mit dem Arbeit vor Ort begonnen haben. Wer die Brille aufsetzt, kann damit quasi in die Welt nach Vollendung des Bauwerks „eintauchen“ und darin bzw. darum herumlaufen. Das bringt einen hohen Spaß- und Erlebnisfaktor in die Bauplanung – nicht nur für die Auftraggeber. AR-Technologie (AR steht für augmented reality = erweiterte Realität) funktioniert über das Einblenden von 3D- Bildern von Objekten oder Menschen, ähnlich einem Hologramm per Brille in Ihrem Sichtfeld oder auf dem Smartphone oder Tablet. Die Nutzung AR-Technologie ist übrigens nicht nur für die Kundschaft spannend; auch bei der Kommissionierung, Bauarbeit und Wartung kann sie helfen: Beispielsweise können Anleitung per AR-Präsentationen erstellt werden oder Gesprächspartner von außerhalb auf die Baustelle „geschaltet“ werden, die auf ihrem Rechner das Gleiche sehen, wie Arbeiter*innen mit AR-Brille auf der Baustelle. Die Arbeit kann dann aus der Ferne angeleitet werden, während die Kolleg*innen die Hände freihaben, um Anweisungen direkt umzusetzen. Im diesen Videos von Futora-Marketing und begehungen.de können Sie sich anschauen, wie die Besichtigung des Bauwerks mit VR und AR Technologie funktioniert. VR- und AR-Brillen gibt es beispielsweise von den Anbietern: Oculus, HTC, Microsoft, Google und vielen Herstellern von Computern und Smartphones Entwickler, die Programme zur Nutzung von VR- und AR Technologien nach Ihren Wünschen erstellen, sind nebem Futora Marketing und begehungen.de zum Beispiel UReality, Transition Technology und Ubimax Mehr Informationen zum Innovationspfad und bereits vorgestellte Werkzeuge finden Sie hier: Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen *Bild-Titel von links nach rechts: Red Box – Rendering, Proposed Deck, Exploded Axonometric – Worm’s Eye View; alle veröffentlicht bei flickr unter creative commons lizenz 2.0

Projekte

Berufsstart Bau

Nutzen Sie als Betrieb die Möglichkeit, geeignete Auszubildende für ihren Betrieb zu finden Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk! Das BZB-Projekt Berufsstart Bau, das in Kooperation mit der SOKA-Bau und der Agentur für Arbeit/Job-Center umgesetzt wird, hat sich in den letzten Jahren als gutes Instrument erwiesen, geeignete Bewerber für freie Ausbildungsplätze in den Betrieben zu finden. Viele freie Ausbildungsplätze bei den Bauinnungsbetrieben konnten in der Vergangenheit durch die Inanspruchnahme von Berufsstart Bau besetzt werden. So hat beispielsweise ein BZB-Mitgliedsbetrieb drei gute Azubis für das jetzt begonnene Ausbildungsjahr durch Berufsstart Bau gefunden! Nunmehr wurde Berufsstart Bau als fester Bestandteil in die Projektlandschaft installiert! Nutzen Sie daher als Betrieb die Chance, schon jetzt geeignete Bewerber für 2019 zu finden. Wir unterstützen Sie! Ihr Vorteile: Komplette Beratung/Betreuung durch die BZB Unterstüzung bei der Findung von geeigneten Jugendlichen durch die BZB Gezielte Qualifizierung von Jugendlichen zur Vorbereitung auf die Ausbildung (6 -12 Monate) Lohnkostenzuschuss im Rahmen der Einstiegsqualifizierung (EQJ) durch die Agentur für Arbeit/Jobcenter Kostenübernahme für überbetriebliche Bildung (inkl. Fahrtkosten und ggf. Unterbringung) durch die SOKA-Bau Sprechen Sie uns an! Wir kümmern uns um die Details!

News

Neues Schuljahr – gute Chancen, schon jetzt einen Ausbildungsplatz für 2019 zu erhalten!

Das Schuljahr 2018 hat gerade begonnen. Für viele das letzte und entscheidende Schuljahr, bevor es in die Ausbildung geht. Wer noch nicht genau weiß, wohin die berufliche Reise gehen soll? Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk. Unter dem Motto „Nutze deine Chancen im Bauhandwerk! werden die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) im September 2018 auf vielen Berufsorientierungsbörsen vertreten sein, um junge Menschen, die sich für eine Ausbildung interessieren, erhalten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Los geht es: Berufsinformationstag der Stadt Willich Mittwoch, 19. September 2018, 08:30 Uhr – 13:30 Uhr Robert Schuman-Europaschule Kantstraße 2-6, 47877 Willich Wuppertaler Ausbildungsbörse 2018 Donnerstag, 20. September 2018, 11:00 Uhr – 18:00 Uhr Historische Stadthalle Wuppertal Ausbildungsmesse „Berufsstart 2018“, Mülheim/Ruhr Mittwoch, 26. September 2018, 09:00 Uhr – 14:00 Uhr Stadthalle Mülheim an der Ruhr Theodor-Heuss-Platz 1, 45479 Mülheim an der Ruhr Berufsinformationsbörse „Beruf konkret“ Donnerstag, 27.09.2018 und Freitag, 28.09.2018, 09:00 – 17.00 Uhr Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Medien Mönchengladbach

Weiterbildung

Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau nach aktuellem Stand der Technik

Der technische Fortschritt sowie Innovative Entwicklungen im Straßenbau lassen sich nicht aufhalten. Die Ausführung der Oberflächen unserer Verkehrsflächen gewinnt immer mehr an Bedeutung, Geräuscharmut und Sicherheit sind genauso gefordert wie die Umweltverträglichkeit. In unserem Lehrgang erhalten Sie einen Überblick über anforderungsgerechte Konzipierung, Konzeptumsetzung sowie fachgerechten Einbau von Asphalt. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (zum Seminar).

Weiterbildung

Richtig dämmen - aber wie?

Welche Dämmstoffe sind die richtigen für Ihre speziellen Anwendungsfälle? Was sagen der Brand- und der Schallschutz? Und wie vermeiden Sie Bauschäden? Die Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung im Baubereich setzt wesentliche Impulse und Kriterien für die Zukunft. Dies betrifft ebenfalls Baustoffe, die beim Neubau und bei der Sanierung verwendet werden (gerade bei der Fassaden- und Dachdämmung). Die erhöhten Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz durch die EnEV haben bei Außenbauteilen zu einem erheblichen Bedeutungsgewinn von Dämmstoffen geführt. Neben den klassischen und konventionellen Dämmstoffen auf Hartschaum- und Mineralfaserbasis wurden in jüngerer Vergangenheit eine Vielzahl neuer Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen oder Recyclingmaterialien entwickelt. Den Teilnehmern soll durch Wissensvermittlung Sicherheit für Dämmstoffe nahegebracht werden. Dies hilft Ihnen, sich auf dem Markt für Dämmstoffe zurechtzufinden. Zielgruppe sind alle Architekten, Ingenieure, Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz, Energieberater, Handwerker, Mitarbeiter von Wohnungsbaugesellschaften, Bau- und Planungsämtern sowie beratende Berufe, die sich mit Auswahl und Einsatz von Dämmstoffen befassen und den langlebigen und technisch optimalen Produkten gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen sind. Als besonderer Service können während des Seminars Fragen zu Ihren aktuellen Bauvorhaben hinsichtlich des Dämmstoffeinsatzes besprochen werden. Hierfür sollten dem Seminarleiter die Pläne und Fragen zwei Wochen vor Seminarbeginn vorliegen. Termin: 09.10.2018 Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website (Link zum Seminar).

Weiterbildung

Schimmel – Ursachen und Schadensbeseitigung

Pilzbewuchs auf Bauteiloberflächen ist in den vergangenen Jahren der häufigste Grund für Rechtstreitigkeiten auf Amtsgerichtsebene, bei denen Sachverständige mit der Ursachenfindung und Definition von erforderlichen Sanierungsmaßnahmen befasst werden. Jedoch hängt es nicht nur in gerichtlichen Verfahren, sondern auch im Auftrag von Wohnungsgesellschaften, privaten Bauherren oder Mietern von der fachlichen Kompetenz ab, ob die Ursachen für Pilzbewuchs korrekt diagnostiziert sowie die richtigen Maßnahmen zur Mangel- und Schadensbeseitigung beschrieben werden. Diese Kompetenz und das dazugehörige Wissen zu vermitteln, ist Aufgabe des angebotenen Lehrgangs (der darüber hinaus auch die angrenzenden Wissensgebiete streift, die für eine qualifizierte Problemlösung erforderlich sind). Die meisten Fragen der kontrovers diskutierten Problematik werden im Rahmen des Lehrgangs umfassend und leicht verständlich beantwortet. Auch die Möglichkeiten wirtschaftlicher Sanierung im Schadensfall werden ausführlich behandelt. Die abwechslungsreiche Darstellung des Stoffes wird ergänzt durch reichhaltige Bildvorführung aus dem Fundus des Referenten als Sachverständiger. Interessante Fragen der Lehrgangsteilnehmer sind erwünscht und werden sofort beantwortet. Schwerpunkte: Physikalische, chemische und biologische Grundlagen Baulicher Mindestwärmeschutz Stoffbedingte Wärmebrücken Zwei- und dreidimensionale Wärmebrücken Die Bedeutung von Desorption und Adsorption bei der Ursachenfindung Qualifizierte Ursachen- und Schadensbeseitigung Wohin bewegt sich die Rechtsprechung? Der kommende Termin im BZB Krefeld: 06.11.2018 Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website (Link zum Seminar).

Weiterbildung

Lehrgang: Qualifizierte Führungskraft

Der Fachbauleiter in der Instandhaltung von Betonbauwerken als Bindeglied zwischen sachkundiger Planung und der Baustelle. Die DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ fordert den Einsatz von qualifiziertem Personal sowohl für die Planung als auch für die Ausführung. Hier wird im Speziellen von einem Sachkundigen Planer, einer Qualifizierten Führungskraft und dem Baustellenfachpersonal, SIVV-Schein Inhaber, gesprochen. Im Entwurf der neuen DAfStb-Richtlinie „Instandhaltung von Betonbauteilen“ werden die Anforderungen an das Personal noch einmal konkretisiert. Auf jeder Baustelle in der Betoninstandhaltung muss eine geschulte, insbesondere handwerklich ausgebildete Fachkraft ständig anwesend sein. Dieser Nachweis wird grundsätzlich geführt durch die Bescheinigung des Ausbildungsbeirats „Schutz und Instandsetzung im Betonbau“ beim Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein E. V. (SIVV-Schein). Der Sachkundige Planer muss besondere Kenntnisse hinsichtlich des Erkennens und Bewertens von Schäden und Mängeln nachweisen können. Dieser Kenntnisnachweis kann durch Aus- und Weiterbildungen, die vom Ausbildungsbeirat „Sachkundiger Planer (SKP)“ festgelegt werden, geführt werden. Das Bindeglied zwischen der Baustelle und der Planung stellt die Qualifizierte Führungskraft dar. Sie ist zuständig und verantwortlich für die Ausführung der Arbeiten auf der Baustelle sowie für die erforderlichen Prüfungen im Rahmen der Eigenüberwachung. Die Qualifizierte Führungskraft muss in den Bereichen Technische Baubestimmungen, Instandsetzungsprinzipien, Instandsetzungsstoffe und Instandsetzungsmaßnahmen umfassende Kenntnisse nachweisen können. Des weiteren sind Kenntnisse in den Bereichen Qualitätssicherung, Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz, Beurteilung des Betonuntergrundes, Untergrundvorbereitung, Betoneigenschaften und Bewehrungseigenschaften unabdingbar. Der Lehrgang „Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung nach DAfStb-Richtlinie“ vermittelt in 3 Modulen a 2 Tagen das technische Fachwissen um als Qualifizierte Führungskraft nach der Instandhaltungs-Richtlinie tätig zu sein. Sie lernen bei renommierten deutschlandweit bekannten Experten. Initiatoren dieses innovativen Lehrgangs sind die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden-Württemberg u. Bayern e. V., die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Nordrhein-Westfalen e. V. sowie die Bildungszentren des Baugewerbes e. V., BZB Akademie. Er findet an den Standorten Krefeld, Berlin und Feuchtwangen statt Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website (Link zum Seminar). Anmeldungen können direkt von dort aus erfolgen.

Projekte

Neues aus SustainSME: Aufruf zur Studienteilnahme

Sehr geehrte Damen und Herren, wir arbeiten im Projekt „SustainSME – Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in KMU“ (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) daran, einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen der Baubranche durch ein innovatives Kompetenzmanagement fest zu verankern und die Gesundheitskompetenz aller MitarbeiterInnen zu steigern. Schließlich ist eine zielgerichtete Gesundheitsprävention und -förderung gerade in der Baubranche von herausragender Bedeutung. Die Projektarbeit erfolgt im Verbund durch das Fraunhofer IMW Leipzig, die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V. (ZWH), die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) sowie die beiden Pilotunternehmen Gebr. Hölscher Bauunternehmung GmbH und Gebr. Kickartz GmbH. Für die Zielsetzung unseres Projekts ist es wichtig, neben der Arbeit mit den beteiligten Pilotunternehmen auch Einblicke zu erhalten, die die Baubranche in ihrer Gesamtheit betreffen. Daher haben wir diese Umfrage konzipiert. Die Befragung thematisiert mögliche Treiber und Hemmnisse bei der Erweiterung von Kompetenzmodellen um Aspekte des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und möglichst viele Ihrer Mitarbeiter an der Studie teilnehmen würden. https://ls.imw.fraunhofer.de/index.php/192754?lang=de Vielen Dank!

Projekte

Social Media Tipps für Baubetriebe

Ein Tipp aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk - Digitales Bauen. Wer über die Digitalisierung des eigenen Betriebes nachdenkt, kommt am Thema Social Media nicht vorbei: Die „sozialen Medien“, also Plattformen, wie facebook, twitter, Instagram sowie eigene Blogs und Webseiten, können sehr effektiv genutzt werden, um Kundschaft und Nachwuchskräfte zu erreichen und dem Image eine Politur zu verpassen. Hier ein paar kleine Tipps, die bei einer solchen Politur helfen können: Sie wollen Ihre Webseite überarbeiten, wissen aber nicht so recht, was funktioniert und gut ankommt? Machen Sie einen gratis Check, dies bietet das eBusiness-Kompetenzzentrum für Sie an. Hier geht zur Information bzw. gleich zur Terminvereinbarung. • Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum „Gemeinsam digital“ hat für Sie ein Rezept erstellt, nachdem Sie Ihre Webseite optimieren können, damit sie von Suchmaschinen besser gefunden wird (das nennt man auch SEO, nach dem englischen: Search Engine Optimisation). Hier geht’s zum SEO-Rezept (PDF extern)! Sie wollen Mitarbeiter gewinnen und dazu aktiver auf facebook, twitter und co werden? Dann hat „Gemeinsam Digital“ auch noch 6 Tipps für die Mitarbeitersuche im digitalen Zeitalter für Sie. Lassen Sie die Kamera sprechen, um der Welt einen authentischen Eindruck Ihres Betriebes zu vermitteln! Sie fühlen sich nicht so wohl vor der Kamera oder auch dahinter? – Dann lassen Sie ihre Azubis einfach ran: Das NRW Transfer-Netzwerk vierpunkteins hat eine Kurzschulung für Azubis entwickelt, in der diese, mit dem mobilen Medienkoffer d.a.v.i.t. ausgestattet, geschult werden, kurze, medienwirksame Filmbeiträge zu erstellen und verbreiten.

Projekte

Talents4Construction

Unter Leitung des Berufsförderungswerkes der nordrhein-westfälischen Bauindustrie sind die BZB Krefeld Projektpartner dieses 18-monatigen Projektes zum Erfahrungsaustausch zum Thema Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung für die Bauwirtschaft. Dabei befasst sich dieses Projekt mit drei Hauptaspekten: Employering Branding – wie werde ich als Arbeitgeber so attraktiv, dass Fachkräfte und/oder Lehrlinge zu mir kommen Boomerang Hiring – wie kann ich gute Arbeitsbedingungen schaffen, um Ehemalige wiederkehren zu lassen Netzwerk Recruiting – wie kann man persönliche Netzwerke aktivieren, für eine Beschäftigung in der Bauwirtschaft Werbung zu machen? Es sollen sowohl Ansatzpunkte aus der Praxis wie auch wissenschaftliche Erkenntnisse im Projekt zum Tragen kommen. Neben den o.g. beiden deutschen Partnern besteht das Konsortium aus Partnern aus verschiedenen EU-Ländern, deren Erkenntnisse durchaus auch für den deutschen Markt nützlich sein könnten. Eine Kurzzusammenfassung finden Sie auch unter: Kurzzusammenfassung (PDF)

News

Unser Service für Sie! BZB Außendienst

Krefeld. Sie suchen für sich und Ihre Mitarbeiter spezielle Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote – vielleicht sogar als Schulung vor Ort? Sie bieten Praktika- und Ausbildungsplätze an und suchen geeignete Kandidaten! Sie haben Anregungen, Wünsche und vielleicht auch kritische Anmerkungen? Vielleicht brauchen Sie auch nur einen Ansprechpartner? Unsere BZB-Dienstleistung mit seinem Außendienst-Service hilft Ihnen weiter! Unser Hauptziel ist es, die Aus- und Weiterbildung bei unseren Kunden zu stärken und Sie im Bedarfsfall bei der Personalsuche und –entwicklung zu unterstützen. Ihr Betrieb hat somit immer einen Ansprechpartner, den er in allen wichtigen Fragen der Aus- und Weiterbildung kontaktieren kann. Der BZB-Vor-Ort-Service „Aus- und Weiterbildung“ kann jederzeit in Anspruch genommen werden.

Weiterbildung

Neue Fachplaner und Sachverständige im vorbeugenden baulichen Brandschutz

Brandschutzkonzepte bzw. Brandschutznachweise sind fester Bestandteil des Baugenehmigungsverfahrens der Länder und werden so Teil der Bauplanung. Um diese fachplanerische Aufgabe zu bewältigen braucht es vielfältiges Wissen in allen Facetten des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Seit Februar 2018 absolvierten die Teilnehmer, die den Lehrgang jetzt erfolgreich abgeschlossen haben, ein Pensum von 160 Stunden um sich mit den unterschiedlichen Themen, die ein Fachplaner beherrschen muss, vertraut zu machen. Gesetzliche Grundlagen und Vorschriften gehörten ebenso dazu wie baulicher, technischer und betrieblicher Brandschutz. Der Schwerpunkt der zukünftigen Tätigkeiten der Absolventen wird aber in der Erstellung von Brandschutzkonzepten und -nachweisen liegen und daher nahm dieses Thema einen großen Umfang im gesamten Lehrgang ein. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachplanern im Brandschutz ist weiterhin sehr groß. Um diese zu decken bieten die BZB im Herbst 2018 einen weiteren Lehrgang an. Ab dem 21.September 2018 findet das Seminar berufsbegleitend an 9 Wochenenden statt. Ende Januar 2019 findet dann die abschließende Zertifikatsprüfung durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin statt. Damit weisen sich die Absolventen als „Zertifizierte Fachplaner und Sachverständige des vorbeugenden, baulichen Brandschutzes“ aus und können das Ihren Auftraggebern durch ein Siegel belegen. Die Einzeltermine sind auf unserer Webseite veröffentlicht. Hier finden Sie auch weitere Informationen.

News

Baujob-Casting Sommer 2018

Unter dem neuen Konzept „Greenhouse“ bauten die Teilnehmer in vier Kleingruppen ein eigenes ökologisch konzipiertes Haus, vom Fundament bis zum Dach. Dabei lernten sie den Umgang mit zahlreichen unterschiedlichen Werkzeugen und Werkstoffen, sowie das Lesen von Bauzeichnungen. Innerhalb der Kleingruppen mussten sie mit ihren Teamkollegen zusammen arbeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Auf diese Weise wurden neben dem Erwerb von praktischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen gefördert. Am Ende des Projektes erhielt jeder Teilnehmer ein aussagekräftiges Zertifikat, in dem seine Leistungen dokumentiert und bewertet wurden. Mit diesem Dokument können die Teilnehmer bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten und zeigen, dass sie sich mit den interessanten und vielfältigen Berufen im Bauhandwerk auseinander gesetzt haben. Neben der praktischen Erprobung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten, wurde den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben sich intensiv mit ihren Zukunftschancen im Bauwesen auseinanderzusetzen. In intensiven Beratungsgesprächen wurden die individuellen Stärken und beruflichen Erfahrungen gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, um anschließend mit ihnen den Einstieg in ihre Karriere im Baugewerbe zu planen. Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, um den wachsenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen und der Bereich des Umweltschutzes sowie der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten. Die Beratungstätigkeit des BZB ist mit dem Ende des Baujob-Castings nicht abgeschlossen. Das Ziel ist es, den Teilnehmern eine Ausbildung im Handwerk zu ermöglichen. Sie werden auf ihrem Weg in das Berufsleben aktiv begleitet, d.h. sie finden im BZB einen verlässlichen Ansprechpartner und die Möglichkeit bei ausreichender Motivation in einen Ausbildungsplatz vermittelt zu werden. Fazit: Eine hochmotivierte Gruppe, die während der Sommerferien im BZB war. Einige Teilnehmer wird man in naher Zukunft wiedersehen, wenn ihre Ausbildung begonnen hat.

Projekte

Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4

Hier zwei weitere Gerätetypen, die auf dem Pfad mit von der Partie sein werden: Wärmebildkameras || Thermodetekoren Mit diesen Geräten können Sie mühelos Temperaturunterschiede oder schimmelgefährdete Stellen auffinden. So erkennen Sie z.B. einfach, wenn Fenster schlecht isoliert und Wände unzureichend gedämmt sind. Manche Geräte messen auch Raum- und Oberflächentemperaturen und Luftfeuchtigkeit und interpretieren die Werte zum Teil ganz automatisch. Zur Dokumentation stehen Ihnen in der Regel spezifische Apps der Hersteller zur Verfügung und auch das Auslesen der Daten in gängigen Formaten ist möglich. Das Produktvideo zeigt ein Beispiel vom Hersteller Bosch. Vergleichbare Geräte sind unter anderem von Fluke, FLIR, Black und Decker, Helect und iTG erhältlich.* Betonscanner Diese Scanner helfen Ihnen dabei, Objekte im Beton, wie etwa Bewehrungseisen, Kunststoffe, Holz, Kabel und Hohlräume aufzuspüren. Die Objekte werden über Radarantennen und Sensoren erkannt. Diese können mehrere Schichten „durchleuchten“ – teils bis zu 40 cm tief. Auf den Bildschirmen bekommen Sie 2D oder auch 3D-Farbbilder der Scanergebnisse angezeigt. Die Software zur Analyse ist meist im Lieferumfang enthalten, so dass Sie Daten einfach exportieren, Ergebnisse dokumentieren und archivieren und Berichte erstellen können. Betonscanner finden Sie unter anderem bei den Anbietern Hilti, Bosch und DeWalt.*    Fotos © Hilti Mehr Informationen zum Innovationspfad und bereits vorgestellte Werkzeuge finden Sie hier: Newsletter 07/2018 Newsletter 06/2018 Newsletter 05/2018 Was sonst noch im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk – Digitales Bauen geschieht, können Sie hier nachlesen. *Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.       Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Projekte

Wieder ein Jahr KAoA vorüber.

Zur Erinnerung: seit dem Schuljahr 2015/16 werden im Rahmen des Landesprogrammes Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA), eine NRW-Initiative zur beruflichen Orientierung und zur Förderung der Ausbildungsreife u.a. Potenzialanalysen für Schüler*innen, in unseren Häusern durchgeführt. Die angewandten Potenzialanalysen in den BZB sind das Talentbrücke-Verfahren sowie die Düsseldorfer Potenzialanalyse. Nach Abschluss der Potenzialanalyse folgen die Berufsfelderkundungen, in denen die Schüler*innen die Möglichkeit haben an drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei unterschiedliche Gewerke hineinzuschnuppern, um dann bei Bedarf ihre Kenntnisse im dreitägigen Praxiskurs zu vertiefen. Darüber hinaus können Schüler*innen, die neu zugewandert oder an eine KAoA-Schule gewechselt sind und noch keine Erstberufsorientierung erhalten haben, im Rahmen von KAoA-Kompakt alle drei Elemente kombiniert bei uns als Träger durchlaufen. Die verschiedenen Module von KAoA werden kontinuierlich vom Fördermittelgeber evaluiert. Alle Schüler*innen füllen z.B. am Ende der Potenzialanalyse einen Bewertungsbogen aus. Wir haben die erhobenen Daten standortübergreifend in Grafiken zusammengefasst und freuen uns natürlich sehr über folgendes Ergebnis:   Wie viele Schüler*innen wurden 2017/2018 an den verschiedenen Standorten mit einer Potenzialanalyse versorgt? Welche Schulformen sind standortübergreifend vertreten?   Die Vorbereitungen für die Potenzialanalysen 2018/2019 laufen schon auf Hochtouren: Einsatzpläne werden fertiggestellt, neues Material bestellt und eingeräumt und die Räume für den nächsten Schwung an Schüler*innen wieder hergerichtet. Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches KAoA 2018/2019 Schuljahr in Krefeld, Düsseldorf und Wesel! Jetzt gehen wir erstmal in den wohlverdienten Urlaub und wünschen allen einen entspannten Sommer.

Querbeet

Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung

Der 07.06.2018 stand im BZB Krefeld ganz unter dem Motto "Gesundheitsschutz". Rette Deine Haut war ein Schwerpunktthema. Um Auszubildende für die Gefahren durch UV-Strahlung zu sensibilisieren, führt die BG BAU in sechs Ausbildungszentren deutschlandweit die UV-Aktionstage durch. An 4 verschiedenen Stationen können die Auszubildenden dabei vieles selbst ausprobieren und Informationen dazu sammeln, wie sie "ihre Haut retten" können. Der Auftakt der Aktionstage fand bei uns im BZB Krefeld statt. Parallel zum UV-Aktionstag der BG Bau, wurde den Auszubildenden des 2. Lehrjahres das Projekt SUSTAIN SME (Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in klein- und mittelständischen Unternehmen) vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Herrn Murauer, präsentierten Frau Tan (ZWH) und Herr Hofmann (Fraunhofer IMW) den Auszubildenden die ersten Projektergebnisse in Form von neu entwickelten Informationsblättern zu den vier identifizierte Problemstellungen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, psychische Belastungen, saisonale Erkrankungen sowie Ernährung und Bewegung. Teile der sich noch in der Finalisierung befindlichen Studie zu Treibern und Hemmnissen bei der Implementierung des erweiterten Kompetenzmodells wurden ebenfalls vorgestellt. Die Auszubildenden wurden gebeten die Informationsblätter in Form eines Fragebogens zu bewerten und ihr eigenes digitales Verhalten zu beurteilen. Vielen Dank an alle Teilnehmer für die tatkräftige Unterstützung! Ziele des Projektes SustainSME Das Projekt SustainSME verbindet Gesundheitskompetenz und Prävention, um neue digitale Werkzeuge zu entwickeln. Aufbauend auf einer Analyse konkreter Bedarfe im Bauhandwerk entsteht ein Verfahren, mit dem Einzelbetriebe Gesundheitsprävention implementieren und ihre Gesundheitskompetenz steigern können. In der Pilotphase werden die Instrumente evaluiert und auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft. Foto: © juefraphoto/Fotolia

Weiterbildung

Zertifizierte Brandschutzfachkraft – Erfolgreicher Lehrgangsabschluss

Dazu gehören ebenso das Wissen über Gesetze, Verordnungen und DIN-Vorschriften, die den Brandschutz relevant sind, wie auch praxisbezogenes Anwenderwissen, um der Brände durch bauliche Maßnahmen zu verhindern und deren Ausbreitung räumlich zu begrenzen. Da das BZB Krefeld über ein Brandschutzzentrum verfügt, indem eine Vielzahl von Exponaten des vorbeugenden, baulichen Brandschutzes ausgestellt sind, konnten die Teilnehmer vor-Ort den Brandschutz im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Durch diese Ausstellungsstücke kann sehr gut und anschauliche der Ausbau und die Wirkungsweise von z. B. Brandschutzwänden, Brandschutzklappen oder –türen erläutert werden. Nach bestandener Prüfung v. l .n .r. Matthias Jansen, Mike Schubert, Bernd Bißmann (vorne), Ingo Pusch, Marco Albrecht (mitte), Petru Cesenco, Markus Bechtmann, Daniel Grabowski, Thorsten Eichholz (hinten) Diese Qualifikation richtet sich an Meister, Vorarbeiter und Gesellen der Hoch- und Ausbaugewerke, die den baulichen Brandschutz operativ auf der Baustelle umsetzten. Der Zertifikatsabschluss des eingesetzten Personals signalisiert dem Auftraggeber die fachlich kompetente Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen und stellt somit für die entsendende Firma einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern dar. Die Bildungszentren des Baugewerbes bieten diesen Lehrgang dreimal pro Jahr an. Der nächste Termin findet vom 19. bis 24. November 2018 statt. Hier geht´s zum Lehrgang.  Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Ausbildung

2. Lehrlings - Mobilität auf die französische Insel La Reunion

In den 3 Wochen Aufenthalt erlebt man Ausbildung, Betriebspraktikum und betreute Freizeit. Partner vor Ort ist das Berufsgymnasium Le Horizon in St. Denis. In der ersten Hälfte wird eine Projektarbeit in der Schule durchgeführt. In der 2 .Hälfte macht man auf einer Baustelle ein Praktikum. An den Wochenenden, Freitagnachmittag bis Sonntagabend, wird die Insel erkundet. Strände, Berge, Vulkane und tropisch anmutende Wälder gibt es zu erkunden. Man lernt Land, Leute, Kultur und die Arbeitsweisen dort kennen und kann viel Erfahrung und ein wahrscheinlich einmaliges Erlebnis mit nach Hause nehmen. Es können insgesamt 10 Lehrlinge teilnehmen. Begleitet wird die Gruppe durch einen Ausbilder der BZB und einen Sprachbegleiter. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Bus nach Paris und von dort weiter mit dem Flieger über 10.000 km nach La Reunion. Die Unterbringung erfolgt in einem einfachen aber sauberen Hotel in St.Denis, Vollverpflegung erfolgt ebenfalls vor Ort. Da die Mobilität durch das Deutsch-Französische Sekretariat finanziert wird, entstehen für die Reise, Unterkunft, Verpflegung und betreutes Freizeitprogramm keine Kosten. Taschengeld ist Sache des Lehrlings. Aufgrund der hohen Reisekosten von ca. 1.000€ ist mit der Aufnahme in die Mobilität eine Sicherheit von 150,00€ pro Lehrling zu hinterlegen. Diese wird nach der Mobilität zurückerstattet. Vor Ort findet Sprachunterricht Französisch statt, um ein paar einfache Begriffe für den Alltag kennenzulernen. Natürlich sind Sprachkenntnisse in Französisch oder Englisch von Vorteil aber kein Muss. Es können sich Lehrlinge ab 18 Jahre, deutscher Nationalität (das sind die Austauschkriterien), mit Interesse und Motivation für ferne Länder, andere Kulturen und Arbeitsweisen bewerben und mit mindestens guten Bewertungen in der ÜLU, keine bzw. wenig Fehlzeiten und gutem Sozialverhalten bewerben. Darüber hinaus muss der Teilnahme durch den Ausbildungsbetrieb schriftlich zugestimmt werden. Bewerbungen sind ausschließlich auch per Email mit Lebenslauf und Anschreiben an lareunion@bzb.de zu schicken. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2018. Am Donnerstag, 19.07.2018, findet um 15.00 Uhr eine Informationsveranstaltung für interessierte Lehrlinge des jetzigen 1. Lehrjahres im BZB Krefeld im Raum 415 statt. Die Ausbildungsbetriebe sind ebenfalls willkommen. Besprechen Sie Ihre Teilnahme mit ihrem Ausbilder im BZB. Foto: © A. Karnholz/Fotolia

Projekte

Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3

Im Newsletter 05/2018 haben wir Ihnen 3D Rotationslaser vorgestellt. Hier ein paar weitere Messgeräte, mit denen Sie Präzisionsarbeit leisten und Zeit sparen können. Handliche Entfernungsmessgeräte Sollte Ihnen ein solcher 360° Laser „eine Nummer zu groß“ sein, können Sie von kleineren Entfernungsmessgeräten Gebrauch machen, die ebenfalls mit Laser arbeiten. Es gibt sie bei einer Fülle von Anbietern in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Längen, Flächen, Volumen und Neigungen erfassen auch diese handlichen Geräte in der Regel problemlos, schnell und sehr präzise mit dem Laserstrahl. Sie kommen meist mit eigener Software oder Apps, in denen Sie zum Beispiel digitale Grundrisse erstellen, bestehende Grundrisse importieren und bearbeiten und das Arbeitsresultat exportieren können. Die Daten können auf das Smartphone oder Tablet übertragen werden und in Formaten ausgelesen werden, die mit gängigen Programmen für CAD (Computer Aided Design, zu deutsch: Computer-unterstütztes Design) und BIM (Building Information Modeling, zu deutsch: Baudaten-Modellierung) kompatibel sind. {gallery}KDH/Messgeraete{/gallery} Bilder: © Bosch  Drohnen Drohnen bieten sich im Bau besonders an, um schwer zugängliche und schwer vermessbare Objekte, Gebäude und Landschaften präzise aus der Luft zu erfassen. Sie sind mit Kameras ausgestattet, mit denen sie während des Fluges Bilddaten sammeln. Aus den Bilddaten können Sie dann 3D-Modelle für Außenansichten und Innenräume erstellen, die sich mit CAD Programmen generieren lassen. Daraus lassen sich wiederum maßstabsgerechte Vermessungen ableiten oder für die Kundschaft attraktive fotorealistische Abbildungen erzeugen. {gallery}KDH/Drohnen{/gallery} Bilder: © Bergische Universität Wuppertal  Diese Werkzeuge interessieren Sie? Im Mai und Juni hatten wir bereits Werkzeuge vorgestellt. Klicken Sie mal rein. Was sonst noch im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk - Teilbereich Digitales Bauen geschieht, können Sie hier nachlesen.       Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Weiterbildung

„Neuer“ Lehrgang im BZB Wesel - PMBC

Für die Abdichtung erdberührter Bauteile sind die Teile 1 und 3 der DIN 18 533 von wesentlichem Interesse. Daher wird die bekannte Richtlinie "Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB)" der Deutschen Bauchemie e. V. überarbeitet. Die überarbeitete Version für die PMBC DIN 18533 steht voraussichtlich ab Ende 2018 zur Verfügung. Die Gebäude-Versicherer planen zukünftig Feuchteschäden durch Sicker- oder Grundwasser nur noch versichern, wenn die PMBC-Abdichtung von einem PMBC-Fachbetrieb / PMBC-Fachverarbeiter mit einem dafür zugelassenen Material hergestellt wurde. Weisen Sie Ihre Auftraggeber (Einfamilienhäuser / kleinere Mehrfamilienhäuser) darauf hin, dass sich geprüfte Ausführungsqualität damit für den Auftraggeber bezahlt macht. Da in der neuen DIN 18 533 weitreichende Änderungen eingeflossen sind, wird es keine einfache Umschreibung auf dem Abdichtungsschein (PMBC) geben. Damit Sie sich auf dem aktuellen Stand befinden, bieten wir Ihnen den zweitägigen PMBC Lehrgang an. Alle Termine finden Sie hier. Falls Sie Fragen haben sollten, sprechen Sie mich an.

Projekte

Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour

Die Roadshow macht zu folgenden Terminen an diesen Orten halt: 30.08.2048 Cottbus 08.10.2018 Stuttgart 23.10.2018 Berlin 29.10.2018 Bielefeld 09.11.2018 Freiburg 12.11.2018 Kaiserslautern 19.11.2018 Düsseldorf Hier geht es zu weiteren Informationen zum Innovationspfad und zur Online-Anmeldung! https://www.bzb.de/projekte/nationale-projekte/digitales-bauen Zwei der Werkzeuge, die mit dem Innovationspfad auf Tour gehen werden, haben wir schon letzten Monat vorgestellt. Hier einige weitere, sinnvolle digitale Begleiter für den Bau-Alltag:   Apps und Software für die Baustellendokumentation Viele Apps und Programme für den PC bieten Möglichkeiten, das Arbeitsleben digital zu erleichtern, ohne gleich eine komplexe Digitalisierung aller betrieblichen Abläufe zu erfordern. Oft können Sie auch als Erweiterungen in bestehende Systeme eingebunden werden und erlauben einen Daten-Transfer zu anderen Planungs- und Verwaltungs-Werkzeugen. Wollen Sie eine einfache, schlanke Baustellendokumentation via Foto, können Sie zum Beispiel die Foto-App obob nutzen. Damit können Sie Baustellen-Fotos synchron im Team verwalten und mit Zusatzinformationen versehen. Dabei übernimmt die App automatisch viele Eingaben, die Sie sonst manuell machen müssten, wie etwa die Zuordnung eines Fotos zu den zugehörigen Adressdaten. Über die App sind Sie jederzeit mit dem Büro verbunden und können sich problemlos mit anderen Gewerken vernetzen. Wenn Sie lieber ein umfangreicheres Bautagebuch per App führen wollen, sind Anwendungen wie 123erfasst, die Digitale Bauakte von Datengut oder das Digitale Bautagebuch von Bauskript-Software vielleicht interessant für Sie. Diese Apps bringen zum Beispiel Funktionen zur Foto-Dokumentation, Protokollierung von Personal-, Material- und Maschinen-Einsatz, Wettererfassung und Adressbücher mit. Im Büro lassen sich die Informationen dann weiterverarbeiten und zum Beispiel Übersichten über Ihre Baustellen erstellen oder die Einsatzplanung und Lohnabrechnung erledigen. Ihre Daten können Sie meistens als PDF-Datei und/oder im CSV Format exportieren. Oftmals lassen sich Daten über eine CSV Schnittstelle auch importieren. {gallery}KDH{/gallery} Tablets im Arbeitsalltag … Die Idee ist schön und gut; aber auf der staubigen Baustelle, wo nicht unbedingt die besten Bedingungen zum Umgang mit empfindlichen Geräten herrschen muss vielleicht etwas Robusteres her. Arbeitstaugliche Tablets, speziell für den Outdoor-Arbeitsalltag gibt es zum Beispiel von den Herstellern teXXmo, Zebra, RugGear und Logic-Instrument. Auch wohlbekannte Anbieter „ordinärer“ Tablets haben oft robustere Varianten im Angebot. Sie kommen in einem Design, dass Stürze und einen groberen Umgang verkraften kann. In der Regel sind sie solide ummantelt, all-Wetter-tauglich und auch bei Regen noch gut zu bedienen. Im Idealfall haben sie auch ein passives Kühlsystem, das dem Baustellenstaub trotzen kann. Diese robusten Tablets können Sie mit einer zielgerechten Ausstattung an Ihre spezifischen Ansprüche und Arbeitsumgebungen anpassen. Kameras für die Baustellendokumentation und Kommunikation etwa, sind Standard bei den Geräten. Nützliche Anwendungen, wie zum Beispiel eine Video-Anruf Funktion oder ein Scanner für das Lesen von Barcodes und RFID-Chips (Radiowellenerkennung), können Sie nach Belieben installieren. Die Hersteller bieten meist auch eine professionelle Beratung für die Auswahl der Ausstattung an. Freuen Sie sich auf den nächsten Newsletter mit neuen digitalen Werkzeugen oder melden Sie sich gleich an, unter: www.bzb.de/projekte/nationale-projekte/digitales-bauen. Foto: ©stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Projekte

Refutools Mutiplikatoren Event

Die Veranstaltung wurde von den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. koordiniert und mit der Unterstützung von Peter Dohmen (Projektleiter) von dem Westdeutschen Handwerkskammertag durchgeführt. Eingeladen waren unterschiedliche Organisationen aus NRW, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Die Vertreter von Bildungszentren und staatlichen Institutionen machten sich ein Bild über die im Projekt entwickelten Produkte. Insgesamt sind vier Produkte entwickelt worden: Integration Guide: Webbasierte APP für Smartphones mit Informationen zum Alltagsleben für Flüchtlinge Pädagogisches Theater: Aufarbeitung relevanter Verhaltensweisen für Flüchtlinge in den Projektpartnerländern Brettspiel: Spielerisches Kennenlernen von Softskills, die für eine gesellschaftliche Integration in den Projektpartnerländern von Bedeutung sind Curriculum: Vermittlung niederschwelliger beruflicher Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse im Bauhandwerk Es war eine sehr lebendige und produktive Veranstaltung mit vielen Anregungen und Diskussionen. Die BZB und der WHKT möchten sich nochmals sehr herzlich für das Interesse und die konstruktive Mitarbeit bei allen Teilnehmern bedanken. Nähere Informationen zu den vorgestellten RefuTools Produkten, die Präsentation der Veranstaltung sowie weitere Infos zum Projekt „RefuTools“ finden Sie auf der Webseite www.whkt.de/refutools/.

News

Datenschutzinformation

Die DSGVO soll den einheitlichen Schutz der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen in Bezug auf die Verarbeitung ihrer Daten sicherstellen und einheitliche Datenschutzregeln im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) schaffen. Zusätzlich hierzu sind lokale nationale Regelungen angepasst worden, die in diesem Zusammenhang ebenfalls Beachtung finden. Die DSGVO gilt für alle Unternehmen mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb des EWR, sofern deren Verarbeitungstätigkeiten im Zusammenhang damit stehen, natürlichen Personen im EWR Warenlieferungen und Services anzubieten oder das Verhalten natürlicher Personen im EWR zu beobachten. Auch die BZB begrüßen die Veränderungen durch die DSGVO und die nationalen Anpassungen. In Zusammenarbeit mit unserem externen Datenschutzbeauftragten haben wir u.a. unsere internen Verfahrensanweisungen und die Datenschutzbestimmungen aktualisiert. Unter dem folgenden Link können Sie die aktuelle Version der Datenschutzbestimmungen einsehen: www.bzb.de/datenschutz. Wir gehen davon aus, dass das auch Ihren Interessen zum Datenschutz entspricht und Sie hiermit einverstanden sind. Wir bitten um Mitteilung an info@bzb.de, falls dies nicht der Fall sein sollte. Foto: © psdesign1/Fotolia

Projekte

Projektworkshops für Schüler/innen der Sekundarstufe II

Diese Projektworkshops sollen so gestaltet werden, das sie Schülerinnen und Schüler ansprechen, die sich für einen beruflichen Werdegang mit dualer Ausbildung und höherer Berufsbildung für eine berufliche Führungsposition in einem kleinen und mittleren Unternehmen interessieren. Ziel ist es, die Jugendlichen im Rahmen eines praxisnahen Projekts handlungsorientiert mit technisch planerischen Führungsaufgaben wie sie typisch sind in kleineren und mittleren Unternehmen vertraut zu machen. Die BZB planen insgesamt 12 Projektworkshops im Fachbereich Bauwirtschaft mit Schüler/Innen von Schulen mit denen die BZB bereits im Landesprogramm „Kein Abschluß ohne Anschluß“ (KAoA) zusammenarbeiten. An den Projektworkshops, die nach den Sommerferien starten und bis Ende 2018 durchgeführt werden, können jeweils 12 Schüler/Innen und 144 insgesamt teilnehmen. Das Interesse der Schulen ist groß. Zur Zeit wird die Konzeption für diese anspruchsvollen Projektworkshops bearbeitet. Foto ©GaudiLab/Fotolia

Querbeet

Fachkräftemangel – Was kann ich als Betrieb tun?

Wenn es keine Fachkräfte gibt, muss man entweder ausbilden oder eigene Mitarbeiter durch eine Weiterbildung zur Fachkraft machen. Darüber hinaus können Unternehmen Menschen ohne Berufsabschluss als teilqualifizierte Bauhelfer beschäftigen, um das Personal im eigenen Unternehmen zu verstärken und andere Mitarbeiter zu entlasten. Und hier setzen gleich zwei Förderprogramme der Bundesagentur für Arbeit an! Zum einen kann man eigenes Personal weiterbilden und zum anderen kann man arbeitslose Geflüchtete einstellen und weiterbilden. Wegebau Mit diesem Programm der Bundesagentur für Arbeit können Umschulungen und Weiterbildungen im Rahmen bestehender Arbeitsverhältnisse gefördert werden. Voraussetzung für die Förderung einer Umschulung ist, dass sie mindestens 16 Monate dauert und zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss führt.Der/die geförderte Arbeitnehmer/-in muss geringqualifiziert sein. Dies bedeutet, dass entweder kein verwertbarer Berufsabschluss vorliegt oder der/die Arbeitnehmer/-in mindestens vier Jahre in einer un- oder angelernten Tätigkeit gearbeitet hat.WICHTIG: Zielgruppe des Programms sind geringqualifizierte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. Bei Umschulungen und berufsanschlussfähigen Teilqualifizierungen werden die Lehrgangskosten in voller Höhe erstattet. Darüber hinaus kann der Arbeitgeber einen Arbeitsentgeltzuschuss für seinen freigestellten Mitarbeiter zwischen 50 und 100 Prozent erhalten. Weiterbildungen zur Anpassung oder Erweiterung der beruflichen Kenntnisse müssen mindestens vier Wochen dauern. Die Lehrgangskosten werden in Höhe von 50 bis 100 Prozent übernommen. Die Förderung ist abhängig von der Betriebsgröße und dem Alter des Beschäftigten. Grundsätzlich wird aber gefördert, wenn der Betrieb unter 250 Beschäftigte hat. Also fast jeder Betrieb des Handwerks. KommitMit dem Förderprogramm "Kommit" sollen Menschen mit gesichertem Aufenthaltsstatus und Asylanten die Chance erhalten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen und parallel eine fachliche Weiterbildung zu absolvieren. Die BA fördert Unternehmen, die Menschen aus diesem Personenkreis einstellen durch Arbeitsentgeltzuschüsse und Pauschalen zur Sozialversicherung für die weiterbildungsbedingten Freistellungszeiten und trägt die Kosten für die berufsfachliche Weiterbildung, z.B. in einer Teilqualifizierung. Die hier vorgestellten Förderprojekte sollen sie als Handwerksunternehmen dabei unterstützen, kurzfristig Arbeitskräfte zu finden und diese auch fachlich zu qualifizieren. Sogar bis zum anerkannten Berufsabschluss, also zur Fachkraft. Die BZB beraten Sie gerne. Wir haben auch direkt die passenden Qualifizierungsangebote. Foto ©kamasigns/fotolia

Ausbildung

Mobilität von der Berufsschule L’Horizon aus La Reunion

Die 8 jungen Männer und 2 Frauen waren vom 3. bis zum 27. April bei den Bildungszentren des Baugewerbes e.V., um in den 4 Wochen durch ein abwechslungsreiches Programm aus Training, Besichtigungen, Ausflüge und Baustellenpraktika, Arbeitskultur und Land und Leute kennenzulernen. In den ersten beiden Wochen waren die Bauschüler zum Training bei den Fliesenlegern, Maurern und Stahlbetonbauern im BZB Düsseldorf. Zwischendurch besuchte man Baumaßnahmen auf dem Gelände der Uni Kliniken in Düsseldorf und die DASA in Dortmund. An den Wochenenden wurden die Städte Düsseldorf und Köln besichtigt und bei einer Kanutour „Teamwork“ auf der Ruhr in Mülheim geprobt. In der zweiten Hälfte ging es dann auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau bei Unternehmen aus Krefeld, Duisburg und Düsseldorf. Trotz fehlender Sprachkenntnisse kamen die überaus motivierten und interessierten Franzosen überall gut mit und bei den Beteiligten gut an! Untergebracht waren die Bauschüler und die Betreuer im Theodor Fliedner Internat in Düsseldorf Kaiserswerth, wo sie sich sehr gut aufgehoben fühlten. Besonderen Dank wollen wir den Bauunternehmen aussprechen, die sich trotz fehlender Sprachkenntnisse bereit erklärt haben, die Bauschüler für ein 8 tägiges Praktikum aufzunehmen: 1. Gebrüder Kickartz GmbH in Krefeld 2. Billstein Bauunternehmen GmbH und CoKG in Krefeld 3. TT Mauern und Bauen GmbH in Duisburg 4. Georg Lamping Bauausführung GmbH in Düsseldorf 5. Bauunternehmung Kurt Neumann e.K. in Duisburg Der Gegenbesuch mit 10 Lehrlingen des 2. Abj. ist für November 2018 geplant. Interessierte Lehrlinge können sich ab Juni bewerben. Gesonderte Infos erfolgen zeitnah.

Weiterbildung

„Qualifizierter Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton“

Nach fünf Tagen intensiver Wissensvermittlung durch erfahrene Referenten und Vertiefung des Erlernten durch eine umfangreiche Gruppenarbeit konnten nach bestandener Abschlussprüfung eine Dame und zwölf Herren das aussagekräftige Zertifikat in Händen halten. Dieser erstmalig im BZB durchgeführte Lehrgang beruht auf der im August 2017 in Kraft getretenen AwSV, die die Planung von Anlagen im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nur durch einschlägig qualifizierte Fachleute zulässt. Unter fachlicher Leitung und in Zusammenarbeit mit der Sachverständigenorganisation envisafeExperts bieten die BZB diese Qualifizierung für Ingenieure und Absolventen naturwissenschaftliche Studiengänge mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen an. Wegen der großen Nachfrage sind bereits zwei weitere Seminartermine im BZB Krefeld geplant: 25.06. - 29.06.2018 17.09. - 21.09.2018 Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.

Weiterbildung

Gute Chancen für Baustellenführungskräfte – Poliere sind Mangelware

Mit einer Qualifikation zum Geprüften Polier oder Werkpolier gehören diese bereits nach einer Weiterbildungszeit von einen bzw. einem halben Jahr, zum gesuchten und begehrten Kreis der Baustellenführungskräfte auch verbunden mit einem besseren Gehalt. Ab 11. September 2018 bietet die Akademie der Bildungszentren des Baugewerbes an ihrem Standort in Krefeld den Fortbildungslehrgang zum Geprüften Polier / Werkpolier für den Bereich Hochbau / Tief- und Straßenbau in kombinierter Voll- und Teilzeitform an. Das Konzept garantiert maximale Flexibilität für den Teilnehmer ebenso wie für den entsendenden Unternehmer durch: die berufsbegleitende Teilnahmemöglichkeit, da der Lehrgang zweimal in der Woche abends und an Samstagen stattfindet. die Durchführung des Vollzeitunterrichts in der „Schlechtwetterzeit“ den modularen Aufbau des Lehrgangs, bei dem die Qualifikation zum Werkpolier auf den Lehrgang „Geprüfter Polier“ unter Anrechnung der gesamten Stundenzahl anerkannt wird. Interesse? Am 05.07.2018 findet im BZB Krefeld für alle Interessierten eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Lehrgang statt. Bitte melden Sie sich dazu mit dem Anmeldebogen an. Die Lehrgangsausschreibung finden Sie hier. © Nestor/fotolia

Projekte

Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen

An verschiedenen Stationen, die an typische betriebliche Abläufe angelehnt sind, können Sie schnuppern, was der Markt bietet und ausprobieren, wie Sie Geräte und Software sinnvoll einsetzen können. Hier nun 2 Beispiele, in den nächsten Newslettern folgen weitere: 3-D Scanner – Vermessung digital Mit einem 3-D Scanner können Sie Raum-Abmessungen präzise mit dem Laser erfassen und daraus in wenigen Minuten ein Aufmaß und eine 360° Aufnahme erstellen. Die Daten werden dann per USB Stick oder WLAN an Software-Programme übermittelt, mit denen Sie z.B. Ihre Mengenermittlungen für Planung und Bau anpacken können, oder 3-D Räume modellieren können. Dafür können Sie Software benutzen, die computerunterstütztes Design beherrscht (kurz CAD „Computer Aided Design“). Die Produktvideos unten vermitteln einen guten Eindruck darüber, wie das Arbeiten mit so einem Scanner funktioniert. Vergleichbare Angebote zu den darin gezeigten Geräten gibt es beispielsweise auch von Faro, Laserscanning Europe und Hilti. Meistens bringen sie die CAD-Software gleich mit.    Auto-ID: „Tags“ am Bau Tags (sprich: „Tägs“) oder Transponder sind elektronische Markierungen, die Ihnen vielleicht bekannt sind, wenn Sie Ihr Haustier haben chippen lassen. Sie enthalten Informationen, die mit entsprechender Gerätschaft über Radiowellen (RFID = radio-frequency identification) gelesen werden können und lassen sich auf vielfältige Weise im Bau einsetzen, zum Beispiel mit einer Baustation: Die Baustation ist ein Automat mit Werkzeugen und Geräten, welche mit einem Tag bestückt sind. Mitarbeiter*innen besitzen einen Ausweis, mit dem sie sich an der Station autorisieren können, um entsprechende Gerätschaft zu entleihen. Das System erkennt dann, wer Zugang zu welchem Werkzeug hat, wer es wo und wie lange nutzt und wann es mal wieder an der Zeit ist, das Gerät zu warten oder auszutauschen. Die Daten werden gleich mit in einem integrierten Warenwirtschafts- und Abrechnungssystem verarbeitet.   Wo der Innvoationspfad stoppt, erfahren Sie im nächsten Newsletter. Bei Fragen zum "Schaufenster Digitales bauen" wenden Sie sich gerne an: Foto: © Sergey Nivens/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

News

Teamarbeit beim Baujob-Casting in den Osterferien

In sechs Kleingruppen bauten die Teilnehmer ein eigenes Haus, vom Fundament bis zum Dach. Dabei lernten sie den Umgang mit zahlreichen unterschiedlichen Werkzeugen und Werkstoffen, sowie das Lesen von Bauzeichnungen. Innerhalb der Kleingruppen mussten sie mit ihren Teamkollegen zusammen arbeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Auf diese Weise wurden neben dem Erwerb von praktischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen gefördert. Am Ende des Projektes erhielt jeder Teilnehmer ein aussagekräftiges Zertifikat, in dem seine Leistungen dokumentiert und bewertet wurden. Mit diesem Dokument können die Teilnehmer bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten und mögliche schulische Defizite ausgleichen. Neben der praktischen Erprobung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten, wurde den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben sich intensiv mit ihren Zukunftschancen im Bauwesen auseinanderzusetzen. In einstündigen Beratungsgesprächen wurden die individuellen Stärken und beruflichen Erfahrungen gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, um anschließend mit ihnen den Einstieg in ihre Karriere im Baugewerbe zu planen. Mithilfe des Castings sucht das BZB qualifizierten Nachwuchs, um den wachsenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen und der Bereich des Umweltschutzes sowie der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten. Die Beratungstätigkeit des BZB Düsseldorf ist mit dem Ende der Maßnahme nicht abgeschlossen. Das Ziel ist es, den Teilnehmern eine Ausbildung im Handwerk zu ermöglichen. Sie werden auf ihrem Weg in das Berufsleben aktiv begleitet, d.h. sie finden im BZB einen verlässlichen Ansprechpartner und die Möglichkeit bei ausreichender Motivation in einen Ausbildungsplatz vermittelt zu werden. Fazit: Eine hochmotivierte Gruppe, die während der Osterferienzeit im BZB war. Einige Teilnehmer wird man in naher Zukunft wiedersehen, wenn ihre Ausbildung begonnen hat. Für diejenigen, die auch noch auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten, findet im Sommer in der Zeit vom Mo., 16.07.2018 bis zum Freitag, 20.07.2018, das Sommer- Casting statt. {gallery}Bjc_2018{/gallery}

Projekte

Ihre Mitarbeit ist gefragt!

Dies bezieht sich insbesondere auf Bauleiter, die in geeigneter Weise aus- und weitergebildet werden und Kenntnisse im Umgang mit Bauabfällen und entsprechenden Prozessen haben sollen. Gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union, sind die Bildungszentren des Baugewerbes Partner eines Konsortiums, welches aus 5 Organisationen aus 5 Ländern besteht. Das erste Ziel des CODESMA-Projektes (COnstruction and DEmolution waste management training for Site MAnagers) ist, die Berufsbildung für Bauleiter im Bereich der Bauabfallsanierung zu ergänzen. Es soll ein neuartiges Lernangebot zur Verbesserung der Kompetenz im Abfallmanagement beim Bauen & Abriss entwickelt werden. Dieses bezieht sich auf die Identifikation von Bauabfällen, Trennung und Sammlung an der Quelle. Es sollen offen zugängliche Bildungspraktiken wie z.B. ein offener Online Kurs entwickelt und nach EU-Zertifizierungs- und Standardisierungsmodellen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. WIR MÖCHTEN SIE UM IHRE MITARBEIT BITTEN! Um die dabei notwendigen Fertigkeiten für Baustellenleiter zu erfassen, welche im Abfallmanagement beim Bauen und Rückbauen wichtig sind und um die Qualität und Relevanz zukünftiger Weiterbildungsinhalte optimal zu gestalten, würden wir uns sehr freuen, wenn sie sich 10- 15 Minuten Zeit nehmen würden um die Fragen der angehängten Studie zu beantworten. Dazu benutzen Sie bitte den nachfolgenden Link: https://coventry.onlinesurveys.ac.uk/codesma-io1-t1-ger Vielen Dank für Ihre Mithilfe.  Foto: © mmphotographie.de/Fotolia

Weiterbildung

Gratulation zum 500. Sachkundigen Planer beim BZB

In den 63 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kam selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. Das Referentenfeld um Prof. Raupach, ist sich einig, dass dieser in den nächsten Lehrgängen auch noch ausgebaut werden soll. Im Block 1 wurden die Teilnehmer zuerst durch die Referenten Herr Dr. Hintzen, Herr Prof. Walther und Herr Dr. Brauer in den Grundlagen der Technischen Baubestimmungen, der Bewehrungs- und Betoneigenschaften sowie den Korrosionsprozessen geschult. Herr Prof. Raupach als Obmann der neuen Instandhaltungsrichtlinie übernahm es am Mittwoch den Teilnehmern die neuen Instandsetzungsprinzipien und –verfahren sowohl theoretisch als auch anhand von Beispielen näher zu bringen. In den folgenden Tagen haben dann Herr Dr. Schwamborn die Instandsetzungsprodukte und –systeme, Herr Dr. Gläser die Untergrundvorbereitung und Instandhaltungskonzepte, sowie erneut Herr Dr. Brauer die Themen Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz und Verstärken von Betonbauteilen behandelt. Abgerundet wurde die Woche durch den Vortrag von Herrn Prof. Petersen mit einem stark praxisorientierten Vortrag zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen. Im 2. Block wurde von unserem Prüfungsausschussvorsitzenden Herrn Dipl.-Ing. Bludau die Themen Ausführungsplanung und Qualitätssicherung behandelt, ehe es in die Prüfung ging. Diese besteht aus einer schriftlichen Prüfung in 2 Teilen am Mittwoch, sowie einer mündlichen Prüfung am Donnerstag, so das am Donnerstag Nachmittag die Teilnehmer mit Ihrem Zertifikat glücklich die Heimreise antreten konnten. „Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt. Durch den Lehrgang wird das notwendige Rüstzeug für die Tätigkeit als SKP vermittelt. Gerne dürfen noch mehr Praxis Beispiele im Lehr-Inhalt untergebracht werden..“. (Christian Quante, Caspar Köchling GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das vermittelte Wissen der ausgewählten Fachleute gibt mir eine optimale Grundlage für zukünftige Instandhaltungsplanungen.“ (Martin Schüler, Kiwa GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) Die nächsten Lehrgänge beginnen am 03.09.2018 in Berlin und im Februar 2019 in Krefeld. Der Krefelder Termin wird im Juni neu terminiert. Weitere Informationen zu dem Seminar erhalten Sie hier. 

Projekte

Neues Cluster im Projekt Innovationscluster Handwerk

Im Rahmen der Fachgruppenversammlung, die am 02. März 2018 in der Produktionshalle der Firma Schwartmanns Maschinenbau GmbH in Wesseling durchgeführt wurde, hat sich die Fachgruppe einhellig zur Zusammenarbeit im Rahmen des IC_H Projektes bereit erklärt. Die Themenbereiche, u. a. Nachwuchsgewinnung und –sicherung, Fachkräftegewinnung, Gesunderhaltung aber auch die Bereiche der Alterssicherung der Inhaber/innen und Digitalisierung sind derzeit hochaktuell in der Diskussion. Durch die gemeinsame Zusammenarbeit wird es für alle Beteiligten neue Impulse und Hilfestellung zur Umsetzung geben. Die Firma Schwartmanns Maschinenbau GmbH in Wesseling ist ein alt eingesessenes Handwerksunternehmen und hat sich als Spezialunternehmen auf die Konstruktion, den Bau und Vertrieb von Spezialmaschinen im Bereich Wärme-, Kälte- und Schallschutz etabliert. So war es nur folgerichtig, das Werkstattgespräch dort umzusetzen. Fazit: Ein gelungenes Werkstattgespräch mit einer neuen Clustergruppe.              

Projekte

Digitalisierung zum Anfassen!

  Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dem Baugewerbe? Welche rechtlichen Belange müssen berücksichtigt werden? Wie können beim Planen und Bauen Kosten durch neue digitale Techniken eingespart werden? Wie kann die Digitalisierung auch in kleinen Bauhandwerksbetrieben umgesetzt werden?   Dabei setzt das Schaufenster zwei Aktionsschwerpunkte zur Information, Sensibilisierung und Qualifizierung: Information und Sensibilisierung – Innovationspfad als Roadshow Ab Frühjahr 2018 steht der Innovationspfad als tatsächlich begehbarer Parcours zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit nützliche Anwendungen und Werkzeuge des digitalen Bauens für KMU hautnah zu erleben und auszuprobieren. Der Pfad besteht aus verschiedenen Stationen, die an typische betriebliche Abläufe angelehnt sind und geht von der Kundengewinnung über die Auftragsvergabe, Bauvorbereitung und -durchführung bis zur Abnahme und den anschließenden Kundenservice hinaus. Auf dem Pfad können Sie schnuppern, was es auf dem Markt so gibt und alles gleich mal austesten. Er wird mobil sein und als Roadshow auf Tour gehen. Soll die Roadshow auch bei Ihnen stoppen, dann melden Sie sich gern bei uns. Information und Qualifizierung – Schulungen für KMU Im Verlauf des Jahres wird ein modulares Lehrgangskonzept entwickelt und getestet. Inhalt sollen sein: der Umgang mit digitalen Anwendungen und deren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Methoden des Change-Managements. In einem Grundlagenmodul sollen unter Nutzung des Innovationspfades Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt werden. Ein zweites Modul wird Angebote für diejenigen im Unternehmen enthalten, die Entscheidungen darüber treffen, welche digitalen Maßnahmen umgesetzt werden sollen. In einem dritten Modul werden Lehrgänge für die ausführende Ebene zur tatsächlichen Anwendung der Digitalen Werkzeuge und Methoden angeboten. Die Schulungen werden ab Herbst 2018 kostenlos in Feuchtwangen bei der Bayrischen BauAkademie und im Bildungszentrum des Baugewerbes e.V. in Krefeld angeboten. Haben Sie Anregungen oder Wünsche zu den Inhalten scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen, denn die Schulungen sollen maßgeschneidert und praxisrelevant für Sie sein. Kontaktieren Sie mich. Egal ob Sie auf der Suche nach Digitalisierungskonzepten sind oder ob Sie sich schon intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt haben oder die Roadshow auch bei Ihnen stoppen sollen. Foto: © stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Weiterbildung

NEU: VDI-Lehrgang für die Schadstoffsanierung in Gebäuden

In alten Beständen sind dies eher die mittlerweile verbotenen Stoffe wie Asbest, PCB und PCP. Aber auch in Neubauten werden alle möglichen gesundheitlich nicht unbedenklichen Stoffe verbaut und belasten deren Nutzer. Oftmals hilft dann nur noch eine gezielte Sanierung der einzelner Räume oder gar des gesamten Gebäudes. Der VDI hat für Personen, welche derartige Sanierungsmaßnahmen planen und durchführen, nun eine separate Richtlinie für deren Qualifizierung heraus gegeben. In dieser Richtlinie (VDI 6202, Bl. 20) werden die Fachkundeanforderungen und die Qualifizierungsinhalte für den „VDI-geprüften Fachplaner Schadstoffsanierung in Gebäuden und baulichen Anlagen“ beschrieben. Die BZB bieten gemeinsam mit seinem Partner BEW als zertifizierte Bildungseinrichtungen diesen Lehrgang ab Mai 2018 an: VDI-geprüfter Fachplaner Schadstoffsanierung in Gebäuden und baulichen Anlagen vom 04.05.2018 bis 01.12.2018 im BEW Duisburg und im BZB Krefeld Ergreifen Sie die Gelegenheit unter den Ersten zu sein, die sich zum VDI-Fachplaner qualifizieren. Weitere Informationen finden Sie im Programm-Flyer. Sie können sich auch direkt hier für diesen Lehrgang anmelden. Foto: © GordonGrand/Fotolia

Projekte

WinAPP – Digitale Handlungsorientierung in der ÜLU der Bauwirtschaft nimmt Form an

Zur Erinnerung: die Handlungsorientierten Übungsaufgaben für die Ausbildung in der Bauwirtschaft sollen auf eine zeitgemäße digitale Ebene gehoben werden. Dazu sind im ersten Schritt mit einer Software inhaltliche Lernmodule konzipiert und programmiert worden, bevor sie im Laufe diesen Jahres in eine Android APP integriert werden. Dann laufen sie sowohl auf PC/Notebook wie auch auf Tablets und SmartPhones. Zurzeit läuft eine umfangreiche Testphase mit den englischsprachigen Prototypen. In der Bildergalerie sehen Sie einige Ausschnitte aus den Inhalten, die die Kollegen in Italien entwickelt haben. Zum Projektende werden sämtliche Inhalte in allen Sprachen der Projektpartner und damit natürlich auch in deutscher Sprache vorliegen. Als Pilotberufe wurden ausgewählt: Maurer/in, Fliesenleger/in, Straßenbauer/in. Außerdem wird es ein Modul für Ausbildungspersonal geben, das Hinweise für den Einsatz gibt sowie ein Modul zur Handlungsorientierung im Allgemeinen. Die APP wird ab Herbst 2018 aus dem Google Play Store zu beziehen sein. {gallery}WinApp{/gallery} Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

News

Leistungsmerkmale von Bauprodukten in LV‘s

Die Pilotschulung wird vom 15.03. – 16.03.2018 im BZB Krefeld mit zurzeit 27 Teilnehmern stattfinden. Einige wenige Plätze (3) sind noch zu vergeben. Referenten sind Dr.-Ing. Michael Fiebrich, BauIngenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender GUEP e. V., Krefeld, Dr.-Ing Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin und Dr.-Ing. Amir Rahimi, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe. Die zweitägige Veranstaltung gibt wertvolle Hinweise für den Sachkundigen Planer und den Unternehmer. Weitere Seminare werden in Hamburg (9./10.4.18), Berlin (25./26.4.18) und Augsburg (15./16.5.18) von der GUEP angeboten. Bisher konnte sich der sachkundige Planer, der beauftragte Unternehmer als auch der Bauherr darauf verlassen, dass das bauaufsichtliche Anforderungsniveau bei Betoninstandsetzungsmaßnahmen eingehalten wurde, sofern das Betoninstandsetzungsprodukt mit einem Ü-Zeichen versehen war und ein Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis (ABP) als Verwendbarkeitsnachweis durch den Bauprodukthersteller vorgelegt werden konnte. Diese Praxis gilt nun seit Oktober 2016 nicht mehr, da sie gegen Europäisches Bauproduktenrecht verstößt. Zwischenzeitlich sind seitens der Bauaufsicht und anderer Stellen eine Vielzahl von Dokumenten veröffentlicht worden. Vor diesem Wirrwarr an Bestimmungen, Erlassen und Informationen werden im Rahmen des Seminars folgende Fragen geklärt:   Wie kann der sachkundige Planer im Rahmen der Ausgestaltung seines Leistungsverzeichnisses gewährleisten, dass die spezifizierten Instandsetzungsprodukte dem bauaufsichtlichen Anforderungsniveau entsprechen? Welche Unterlagen hat der Bieter seinem Angebot beizufügen, damit eine Vergabeempfehlung durch den sachkundigen Planer erfolgen kann, so dass der Bauherr davon ausgehen kann, dass die primären Schutzziele des Bauordnungsrechts eingehalten sind? Welche Empfehlungen beinhalten die Dokumente, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur für den Geschäftsbereich der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung sowie die Bundesfernstraßen im Zusammenhang mit dem BAW-Brief 01/2017 und dem Allgemeinen Rundschreiben Nr. 20/2017 veröffentlicht hat? Inwieweit können die Leistungsmerkmale und Anforderungen an Bauprodukte, die im Teil 2 des Gelbdrucks der Instandhaltungs-Richtlinie spezifiziert werden in Leistungsverzeichnissen verwendet werden? Welche einfachen Wege zur Abschätzung der Dauerhaftigkeit von Stahlbetonbauwerken bei Karbonatisierung und Chlorideinwirkung sehen die Rechenformate im BAW-Merkblatt MDCC 2017 vor? Alle Details zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter hier. Anmelden können Sie sich hier.  Foto: © apfelweile/Fotolia Ihr Ansprechpartner Dipl.-Ing. Peter Heil Geschäftsführer GUEP +49 (0) 2151 515531 peter.heil@guep.de

Projekte

Auftaktworkshop im Schaufenster Digitales Bauen

Auf dem Programm stand ein Workshop zum Thema Digitales Bauen bei KMU. Der nach einer kurzen Vorstellung des Schaufensters und des „Fahrplans“ für den Rest des frisch angebrochenen Jahres begann. Hier hatten die Teilnehmer*innen viel Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen und an Problemstellungen zu arbeiten. Dabei rückten die folgenden Fragen immer wieder in den Mittelpunkt: Wie können Schnittstellen für verschiedene Bereiche des betrieblichen Alltags und die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken geschaffen werden? Wie können Daten effizient erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden? Wie kann der Datenschutz und die Datensicherheit gewährleistet werden? Wie können Mitarbeiter*innen bei Digitalisierungsprozessen „mitgenommen“ werden? Besonderer Dank gilt den Unternehmern Hans Möhn, Jan van Meegern und Ingo Reifgerste, die von ihren – positiven wie negativen – Erfahrungen bei der Umsetzung der Digitalisierung in ihrem Betriebe berichteten. Sie boten damit den Anstoß für viele gute Gespräche und die Ausgangsbasis für den Workshop. Es wurde klar, dass es nicht die Paradelösung gibt, die sich auf alle Betriebe übertragen lässt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass es sinnvoll ist, eine Betrachtung der betrieblichen Prozesse vor der Umsetzung von Digitalisierungsplänen zu vorzunehmen und hierfür Unterstützung benötigt wird. Im Rahmen des Ideen-Workshops gab es auch gleich Gelegenheit, einen ersten Blick auf die eigenen Prozesse zu werfen. Beim abschließenden Wintergrillen bestand dann noch die Möglichkeit sich weiter austauschen und das BIM-Labor der Bergischen Universität zu besuchen. „Ein gelungener Tag“ war das Feedback aller Teilnehmer*innen. Aber auch das Schaufenster Digitales Bauen hat viele Anregungen mitgenommen, die in die Umsetzung des Innovationspfades und der Qualifizierung einfließen werden. Möchten Sie beim nächsten Mal auch dabei sein, sich mit anderen Unternehmen austauschen und Ihre Ideen und Wünsche einbringen? Oder wollen Sie mehr zum Innovationspfad für Bauunternehmen und dem geplanten Qualifizierungsangebot zur Digitalisierung erfahren? Dann wenden Sie sich gerne an mich.    Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.  Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Querbeet

Neue Chancen für Menschen mit Fluchthintergrund...

Im Rahmen der Qualifizierung werden praktische und theoretische Grundlagen in den Berufsfeldern des Baugewerbes vermittelt. Diese orientieren sich stark an der berufsfeldbreiten Grundqualifizierung des 1. Ausbildungsjahres der Stufenausbildung Bau: mauern, verputzen, Fliesen legen, Estrich erstellen, Trockenbau montieren, Verkehrswege bauen gehören zum Programm. Weiterhin gibt es Unterricht zur Sprachförderung und zur deutschen Gesellschaft und Kultur. Ziel ist es, die Teilnehmer in Arbeit zu integrieren oder aber für eine Ausbildung oder Umschulung bzw. Fortbildung bis hin zum Berufsabschluss zu vermitteln. Starttermin wird im April 2018 sein. Die Teilnahme dauert 6 Monate und findet von montags bis freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist durch eine Förderung durch Bundesgelder kostenfrei. BeQuFA ist Teil des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“. Interessenten melden sich bitte bei Frau Sarah Rusch unter der 02151 5155-28. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.  Foto: © Phovoir/shutterstock

News

Arbeitskräftemangel im Baugewerbe! Durch Teilqualifizierung zum gut bezahlten Job!

In der 6-monatigen Vollzeit Qualifizierung werden den Teilnehmern Fachkenntnisse in Praxis und Theorie in den Grundlagen des Hochbaus, Ausbaus und Tiefbaus vermittelt. In den 6 Monaten gibt es auch zwei dreiwöchige betriebliche Praktika, damit sich die Teilnehmer auf der Baustelle erproben und potentiellen Arbeitgebern zeigen können. Am Ende Qualifizierung steht eine Kompetenzfeststellung über das Erlernte. Wenn diese erfolgreich absolviert wird, erhält der Teilnehmer ein Zertifikat. Dieses berechtigt ihn, die nächste weiterführende Teilqualifizierung zu absolvieren. Die TQ 1 ist Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft unter Berücksichtigung der Ausbildungsverordnung in der Bauwirtschaft. Über 5 TQ Stufen können Teilnehmer mit der berufsfeldbreiten Grundausbildung beginnen und sich dann stufenweise in die 3 verschiedenen Fachrichtungen Hochbau, Tiefbau und Ausbau weiterbilden bis hin zur Spezialisierung auf Berufsbilder in den Fachbereichen. Nach der Ebene der TQ 3 besteht die Möglichkeit durch die Teilnahme an einer Prüfung bei der zuständigen Kammer den anerkannten Berufsabschluss einer 2 – jährigen Berufsausbildung zu erwerben. Nach der TQ 5 kann durch die Externenprüfung der anerkannte Berufsabschluss einer 3-jährigen Ausbildung erworben werden, also der Spezialfacharbeiter (IHK) oder der Geselle (HWK) des jeweiligen Berufsbildes. Die Bedingungen zur Zulassung zur Externenprüfung bei einer Kammer sind zu erfüllen. Die Teilnahme wird über die Agentur für Arbeit und die Jobcenter über einen Bildungsgutschein gefördert. Die Maßnahme ist AZAV zertifiziert. Weitere Informationen finden Sie in dem Infoflyer. Interessenten melden sich bitte bei Frau Jessica Schicks unter der 02151 5155-28. Foto: © Syda Productions/Fotolia

News

„Berufsstart Bau" geht 2018 in eine neue Runde!

Ab März 2018 kann wieder eine 6-monatige Einstiegqualifizierung in einem Betrieb des regionalen Baugewerbes erfolgen. Ziel ist es, das junge Menschen und Betriebe ab September 2018 eine betriebliche Ausbildung starten. In den 6 Monaten ab dem 1.März absolviert der junge Mensch im Wechsel praktische und theoretische Qualifizierung im BZB, Förderunterricht in Mathe und Deutsch ebenfalls im BZB und Arbeit und Kenntnisvermittlung auf Baustellen des Betriebes. In den 6 Monaten erhält der Teilnehmer bzw. Praktikant eine Praktikumsvergütung, die mindestens 231,00€ beträgt, eventuell auch mehr je nach Betrieb. Der Betrieb kann diese über den AG Service seiner örtlichen Arbeitsagentur wieder rückerstattet bekommen. Die Chance, das sich Betrieb und junger Mensch kennenlernen und erproben. Wenn alles gut läuft, kann ab dem 01.09.2018 eine zwei- oder dreijährige Berufsausbildung beginnen. Ansprechpartner bei den BZB: Region Krefeld / Mönchengladbach / Kreis Viersen / Duisburg / Oberhausen / Mühlheim: Frau Fatma Cömert Region Düsseldorf / Kreis Mettmann / Wuppertal / Solingen / Remscheid / Wesel und Umgebung: Frau Stephanie Labrenz oder per email an: berufsstartbau@bzb.de Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer Berufsstart Bau | Infoblatt EQ Foto: © Monkey Business/Fotolia

Ausbildung

ÜLU Kurse „Holz mit Maschinen bearbeiten“ für Dachdecker

Da im BZB Wesel nicht alle dafür notwendigen mobilen und stationären Holzbearbeitungsmaschinen vorhanden sind, werden diese Kurse übergangsweise in der Werkhalle und dem voll ausgestatteten Maschinenraum der Zimmerei im BZB in Krefeld durchgeführt. Die Genehmigung dazu wurde durch die SOKA DACH am 19.12.2017 erteilt. Die Ausbildungsbetriebe wurden durch die BZB bereits schriftlich dazu informiert. Aktuell haben die BZB einen Antrag zur Förderung der Beschaffung der notwendigen zusätzlichen Ausstattung mit Maschinen und Geräten im BZB Wesel bei Bund und Land gestellt. Wenn dieser genehmigt wird, können die zusätzlichen Maschinen beschafft und die Kurse ab der 2. Jahreshälfte im BZB Wesel durchgeführt werden. Weiterer Hinweis: im BZB Krefeld besteht auch die Möglichkeit, bei freien Kapazitäten, im angeschlossenen Internat zu übernachten. Die Kosten für Übernachtung und Vollverpflegung können die BZB direkt mit der SOKA DACH abrechnen. Bei Fragen und Anmerkungen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ausbilder, stellvertretend hier Herr Martin Lomonaco: 0281 9545-60.  Foto: © roboriginal/Fotolia

Weiterbildung

E-Schein erfolgreich abgeschlossen

Mit dem E-Schein darf eine Betonprüfstelle geleitet werden. Ebenfalls hat der erfolgreiche Absolvent die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden und die Bezeichnung Betoningenieur VDB im Titel zu tragen. Für den Schein mussten die Teilnehmer hart arbeiten. Ein normaler 8-Stunden Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens nicht aus. Auch in den Abendstunden wurde täglich für die Prüfungen gelernt. Der Lehrgang, der sich über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Die erste Prüfung musste im Dezember 2017 absolviert werden. Die zweite Prüfung am Ende des zweiten Blocks fand im Januar 2018 statt. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich bestanden, so dass am 19.01.2018 die heiß ersehnte Urkunde durch dem PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing.- Rolf Kampen überreicht werden konnte. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 03.12. – 14.12.2018 und 14.01. – 25.01.2019. Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.  Foto: © 279photo/Fotolia

Weiterbildung

Jetzt NEU: Erster Re-Zertifizierungskurs

Besonders verwirrend ist jedoch die Vielzahl an Abdichtungssystemen, die am Markt zur Abdichtung angeboten werden. Selbst für Fachleute ist es nicht einfach, auf diesem Gebiet stets den Überblick zu behalten. Abhilfe schafft das, zweitägige Seminar „Geprüfte Fachkraft für nachträgliche Bauteilquerschnittsabdichtung“, das nun wieder im Februar 2018 im BZB Wesel stattfindet. Neu: Der Auffrischungskurs im März für bereits zertifizierte ehemalige Teilnehmer des Lehrganges. Der praxisorientierte Lehrgang wurde insbesondere für Baustellenfachpersonal entwickelt und vermittelte zunächst einen Überblick der verschiedenen im Markt etablierten Abdichtungssysteme und erläutert die Grundlagen der Betoninstandsetzung. Der Seminarschwerpunkt liegt auf dem System Ausgangspunkt für die Teilnehmer: Fließendes Wasser im Beton  der nachträglichen Bauteilquerschnittsabdichtung. Diese kann in vielen Fällen sehr effektiv eingesetzt werden und bietet deutliche Vorteile gegenüber klassischen Innenabdichtungen. Alte, wasserdurchlässige Stampfbetone oder dünnwandige Schachtfertigteile werden dabei nachträglich so weit im Porengefüge verdichtet, dass wasserundurchlässige Bauteilquerschnitte entstehen. Natürlich können auch strukturelle Fehlstellen wie undichte Anschlussfugen, Schwindrisse oder Kiesnester mit entsprechenden Techniken sicher und zuverlässig abgedichtet werden. Davon konnten sich die Teilnehmer hautnah an unterschiedlichen, speziell für den Lehrgang entwickelten Werkstücken überzeugen lassen. Die Besonderheit des Seminars ist, dass die Wissensvermittlung hauptsächlich in Praxistrainings mit den Teilnehmern stattfindet. Die Ausführung von nachträglichen Bauteilquerschnittsabdichtungen erfordert insbesondere in Bezug auf Produkteigenschaften und Anwendungstechnik spezielle Kenntnisse, die über das Grundlagenwissen zur Betoninstandsetzung (z.B. SIVV-Schein) oder zur nachträglichen Bauwerksabdichtung hinausgehen. Ziel der Fachkraftausbildung ist es, die Teilnehmer durch eine praxisorientierte Vermittlung und Vertiefung von Werkstück nach der Abdichtung Fachkenntnissen gegenüber den Besonderheiten der Bauteilquerschnittsabdichtung zu sensibilisieren, um so die Sicherheit bei der Ausführung zu erhöhen und Fehler in der Anwendung zu vermeiden. Am Ende des 2-tägigen Praxisseminars findet die theoretische Abschlussprüfung statt, welche durch die KIWA GmbH abgenommen wird. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhält jeder Teilnehmer das Zertifikat „Geprüfte Fachkraft für nachträgliche Bauteilquerschnittsabdichtung“. Dieses Zertifikat vereinfacht es den Unternehmen gegen über Auftraggebern die Eignung des Baustellenpersonals für die sachgerechte Ausführung von den speziellen Verfahren nachzuweisen. Das Zertifikat ist für drei Jahr gültig. Daher bieten die BZB erstmals am 13.03.2018 einen eintägigen Kurs zur Rezertifizierung an. Hier geht´s zur Onlineanmeldung.  Der nächste reguläre Lehrgang findet im BZB Wesel vom 14.02. – 15.02.2018 statt.

Ausbildung

Arbeiten wo andere Urlaub machen.

In den 3 Wochen Aufenthalt wurde in der Berufsschule Le Horizon in St. Denis eine Projektarbeit durchgeführt und in der 2. Hälfte auf Baustellen örtlicher Betriebe ein Praktikum absolviert. Untergebracht in dem zentral gelegenden Hotel „Central“ in St. Denis konnten die Baustellen, Geschäfte und die Strandpromenade von unseren Auszubildenden in wenigen Gehminuten oder mit dem Bus erreicht werden. In der ersten Woche nahmen unsere Azubis zusammen mit 10 Bauschülern aus La Reunion – die übrigens im April zu uns nach Deutschland kommen – an einem gemeinsamen Sprachkurs teil. Außerdem fand durch eine externe Firma eine die Unterweisung über Kunststoff-Schalung als Tragkonstruktion in verschiedenen Systemen vor Ort in der Schulwerkstatt in L`Horizon statt. Unsere Lehrlinge haben in der Schule Schalungen und Bewehrungen vorbereitet. Anschließend wurden die Fundamentarbeiten gemeinsam mit dem Ausbilder der Schule auf einer Baustelle in St. Benoit/Padro umgesetzt. Der Vize Direktor der Schule war begeistert von der effizienten Arbeitsweise seiner Gastlehrlinge und lobte die schnelle Umsetzung des Projektes. Die 2. + 3. Woche verbrachten unsere Lehrlinge als Praktikanten verschiedener Baufirmen auf den umliegenden Baustellen. Im Zuge dessen wurde auch die größte Baustelle in La Reunion besucht: ein Brückenbauprojekt im Meer - Nouvelle Route du Littoral/La Reunion. Die Wochenenden wurden für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt: Wanderungen zu traumhaft schönen Stränden, eine Vulkantour durfte natürlich nicht fehlen sowie eine Canyoning Tour. AM 15.12.2017 hieß es dann Koffer packen und zurück ins kalte Deutschland. Zum Abschluss hat die Leitung des Gymnasiums eine Abschiedsrede gehalten. Dabei waren Vertreter der Region, des Schulamtes, die Ausbilder und der Chef des Bauunternehmens sowie die Schüler mit ihren Eltern anwesend. Alle Teilnehmer haben von dem Erfahrungsaustausch über die Arbeitsweisen in einem fremden Land viel gelernt – vor allem aber als Team zusammenzuarbeiten, sich zu unterstützen und sich auf fremde Menschen und Kulturen einzulassen.  

News

Leistungsmerkmale von Bauprodukten in Leistungsverzeichnissen

Die GUEP –Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. veranstaltet eine bundesweit angelegte Veranstaltungsreihe, in der das aktuelle und zurzeit viel diskutierte Thema zur Ausgestaltung von Leistungsverzeichnissen bezüglich der Leistungsmerkmale von Bauprodukten ausführlich behandelt wird. Die jeweils zweitägigen Veranstaltungen geben wertvolle Hinweise für den Sachkundigen Planer und Unternehmer. Die erste Veranstaltung findet vom 15.3.-16.3.2018 in Krefeld statt, danach in Hamburg (9./10.4.18), Berlin (25./26.4.18) und Augsburg (15./16.5.18). Referenten sind Dr.-Ing. Michael Fiebrich, BauIngenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender GUEP e. V., Krefeld, Dr.-Ing Wilhelm Hintzen, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin und Dr.-Ing. Amir Rahimi, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe. Bisher konnte sich der sachkundige Planer, der beauftragte Unternehmer als auch der Bauherr darauf verlassen, dass das bauaufsichtliche Anforderungsniveau bei Betoninstandsetzungsmaßnahmen eingehalten wurde, sofern das Betoninstandsetzungsprodukt mit einem Ü-Zeichen versehen war und ein Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis (ABP) als Verwendbarkeitsnachweis durch den Bauprodukthersteller vorgelegt werden konnte. Diese Praxis gilt nun seit Oktober 2016 nicht mehr, da sie gegen Europäisches Bauproduktenrecht verstößt. Zwischenzeitlich sind seitens der Bauaufsicht und anderer Stellen eine Vielzahl von Dokumenten veröffentlicht worden. Vor diesem Wirrwarr an Bestimmungen, Erlassen und Informationen sollen im Rahmen des Seminars u. a. folgende Fragen geklärt werden: 1. Wie kann der sachkundige Planer im Rahmen der Ausgestaltung seines Leistungsverzeichnisses gewährleisten, dass die spezifizierten Instandsetzungsprodukte dem bauaufsichtlichen Anforderungsniveau entsprechen? 2. Welche Unterlagen hat der Bieter seinem Angebot beizufügen, damit eine Vergabeempfehlung durch den sachkundigen Planer erfolgen kann, so dass der Bauherr davon ausgehen kann, dass die primären Schutzziele des Bauordnungsrechts eingehalten sind? 3. Welche Empfehlungen beinhalten die Dokumente, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur für den Geschäftsbereich der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung sowie die Bundesfernstraßen im Zusammenhang mit dem BAW-Brief 01/2017 und dem Allgemeinen Rundschreiben Nr. 20/2017 veröffentlicht hat? 4. Inwieweit können die Leistungsmerkmale und Anforderungen an Bauprodukte, die im Teil 2 des Gelbdrucks der Instandhaltungs-Richtlinie spezifiziert werden in Leistungsverzeichnissen verwendet werden? 5. Welche einfachen Wege zur Abschätzung der Dauerhaftigkeit von Stahlbetonbauwerken bei Karbonatisierung und Chlorideinwirkung sehen die Rechenformate im BAW-Merkblatt MDCC 2017 vor? Die Details zur Veranstaltungsreihe werden in den nächsten Tagen auf der Website der GUEP (www.guep.de) eingestellt, wo auch Anmeldeformulare zur Verfügung stehen.

News

12. GUEP Planertag erfolgreich beendet

– diese Themen standen im Zentrum des GUEP Planertages, der bereits zum zwölften Mal von der bundesweit tätigen Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) durchgeführt wurde. Abgerundet wurde das Expertenforum durch eine begleitende Fachausstellung mit Unternehmen, die spezielle Produkte und Leistungen im Bereich der Betoninstandsetzung anbieten. „Im zwölften Jahr des Bestehens ist die Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e.V. (GUEP) in den wesentlichen Regionen der Republik vertreten,“ freute sich Dr.-Ing. Michael Fiebrich, Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich, Aachen und Vorsitzender der GUEP, Krefeld, bei der Begrüßung der Teilnehmer des 12. GUEP Planertages in Köln und verwies auf die stetig steigenden Teilnehmerzahlen. Mit rund 400 Besuchern, darunter Auftraggeber, Planer/Sachverstän-dige, Bauausführende und Produktehersteller, verzeichnete die diesjährige Veranstaltung einen neuen Rekord. Gegenüber 2016 war vor allem das Interesse der Bauausführenden stark gestiegen. „Daraus ergibt sich für uns ein hoher Anspruch, dem wir gerne gerecht werden,“ so Fiebrich, der in seinem Vortrag die Standards für die Instandhaltung und ihre Planung darlegte. Dabei ging es um Neuerungen bei den technischen Verwaltungs- und Baubestimmungen. Fiebrich legte dar, welche Dokumente vom Sachkundigen Planer bei der Aufstellung der Ausschrei-bungsunterlagen beachtet werden müssen, stellte die Ergebnisse der Überarbeitung der ZTV-W LB 219 und der zugehörigen Regelwerke vor und beschäftigte sich mit den Konsequenzen, die sich aus der Stellungnahme des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) zur DIN 18532-6:2017-07 „Abdichtung von befahrbaren Verkehrsflächen aus Beton –Teil 6: Abdichtung mit flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen“ ergeben. „Zusammenfassend wird deutlich,“ so sein Fazit, „dass die starren Zuordnungen von Oberflächenschutzsystemen zu Nutzungsklassen, Verkehrsflächen und Abdichtungsbauweisen in DIN 18532-6 den Ausführungen anderer Regelwerke und Regelwerksetzer (DIN-EN 1992-1-1+NA+A1 und RL SIB) widersprechen und die Vielfalt an Konstruktionen für befahrbare Verkehrsflächen nicht berücksichtigt wird.“ Vielmehr bestehe durch die pauschalen Bezüge der DIN 18532-6 auf die Regelwerke das erhebliche Risiko von Fehlanwendungen, die in der Konsequenz zu Planungs- und Ausführungsfehlern führen können. Die sachkundige Planung von Instandhaltungsmaßnahmen an Parkbauten aus WU-Beton unter Berücksichtigung der Neufassung der WU-Richtlinie stellte Prof. Dipl.-Ing. Claus Flohrer, Sachverständigenbüro für Bauwesen, Schöneck, anhand von entsprechenden Schadensbeispielen sowie anhand von Beispielen erfolgreich realisierter Ausführungen auf der Basis einer sorgfältigen Planung des Tragwerkplaners vor. Dabei wurde deutlich: Die Instandhaltungsplanung ist fester Bestandteil bei der Planung von Parkhäusern und Tiefgaragen Die Instandhaltung von WU-Bauteilen ist abhängig vom Entwurfsgrundsatz und der Ausführungsvariante Die Abdichtung von Rissen gegenüber Druckwasserein-wirkung und Chlorideinwirkung ist die maßgebende Planungsaufgabe Durch die regelmäßige Inspektion und Instandsetzung von festgestellten Merkmalen werden aufwendige Instandsetzungsmaßnahmen nicht mehr erforderlich Biogasanlagen standen im Mittelpunkt des Vortags von Prof. Dr.-Ing. Björn Siebert, Technische Hochschule Köln, Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik, der sich mit den besonderen Aspekten bei der Zustandsanalyse und der Planung von Instandsetzungsmaßnahmen an Betonbauwerken mit chemischem Angriff auseinandersetzte. Während im Gelbdruck der Instandhaltungs-Richtlinie (Teil 1, Tabelle 5.1) Instand-setzungsprinzipien bei Betonkorrosion thematisiert und ausführlich beschrieben würden, kritisierte Siebert, werde die Instandsetzung von Betonbauteilen aus dem Abwasserbereich, Trinkwasserbereich, in Kühltürmen, Kaminen und Schornsteinen durch die Instandhaltungs-Richtlinie anwendungstechnisch nicht geregelt, obwohl erhöhte Anforderungen an die einzusetzenden Instandsetzungsprodukte bestehen. Da Instandsetzungs-/ Bau-produkte mit Verwendbarkeitsnachweis für Biogasanlagen derzeit nicht verfügbar sind, sei die Kommunikation mit allen Beteiligten erforderlich. Siebert riet den Teilnehmern bei einem chemischen Angriff den Fokus nicht nur auf die Betonkorrosion sondern auch auf die Bewehrungskorrosion im Rissbereich zu legen. Die Möglichkeiten und Leistungsgrenzen für den Einsatz von Bewehrung aus nichtrostendem und verzinktem Stahl bei Chlorid- (XD, XS) und CO2-(XC) Exposition zeigte Dr.-Ing. Angelika Schießl-Pecka, Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat GmbH, München, auf. Während Produkthersteller für Bewehrung aus nichtrostendem Stahl oder verzinktem Stahl für die Expositionsklassen XD, XS und XC mit beeindruckenden Anwendungsbeispielen aus Übersee oder Skandinavien werben, gelang es im Vortrag anhand von Praxisbeispielen mit Langzeiterfahrung sowie eines Forschungsvorhaben zu