„Ich sehe die derzeitige Situation als Chance“

Auch Baubetriebe müssen sich an aktuelle Gegebenheiten anpassen. Wir sprachen mit Antonius Kiwall über den Stand der Dinge für seine Baufirma Antonius Kiwall & Söhne GbR.

mehr lesen

WebTalk – Wir beantworten Ihre Fragen rund ums Web!

Sie wollten schon immer wissen, was es mit „diese Seite ist nicht sicher“ auf sich hat? In unserer neuen Kolumne beantworten wir Ihre Fragen zum Thema Web.

mehr lesen

Das Schaufenster Digitales Bauen ist weiterhin für Sie da!

Auch wenn bei uns gilt #WirbleibenZuhause, arbeiten wir aus dem Homeoffice weiter an Unterstützungsangeboten für Betriebe.

mehr lesen

„Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen.“

Bester seines Jahrgangs, Medaillenträger und Stipendiat der Lüttgen Pawlik Stiftung – Weseler Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Sascha Cuppenbender im Interview mit den BZB.

mehr lesen

„CORONA gefährdet auch die Bildung“

Die "Corona-Krise" trifft auch die BZB. Geschäftsführer Thomas Murauer erläutert die aktuelle Situation.

mehr lesen

Status-Update: Europäische Projekte in Zeiten der Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt derzeit alle vor enorme Herausforderungen. Auch die europäischen Projekte sind von den Auswirkungen betroffen.

mehr lesen

Wir sind für Sie da! BZB-Außendienst betreut Sie weiter

Der BZB-Außendienst bietet Ihnen den gwohnten Service aus dem Home Office.

mehr lesen

Seminarsuche

News

Filter:

Filter zurücksetzen
Querbeet

„Ich sehe die derzeitige Situation als Chance“

Die Auswirkungen des Corona-Virus auf die wirtschaftliche Situation sind immens. Viele Unternehmen kämpfen ums Überleben. Die Arbeit auf den Baustellen geht weiter, doch auch Baubetriebe müssen sich an aktuelle Gegebenheiten anpassen. Wir sprachen mit Antonius Kiwall, Maurermeister und Restaurator im Maurerhandwerk, über den Stand der Dinge für seine Baufirma Antonius Kiwall & Söhne GbR. Mit seinen fünf Mitarbeitenden und einer Auszubildenden kümmert er sich um die Restauration von denkmalgeschützten Gebäuden, Sanierungen im Bestand und ökologische Bauprojekte. BZB: Herr Kiwall, wie ist derzeit die Lage auf Ihren Baustellen? Hat sich der Alltag verändert? Antonius Kiwall: Die Lage ist derzeit weitestgehend normal. Außer den strikteren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen hat sich am Alltag nicht viel geändert. BZB: Gibt es eventuell Lieferengpässe? Antonius Kiwall: Bei einem Lieferanten kann man nur noch nach telefonischer Vorbestellung Material abholen. Ein anderer hat für bestimmte Produkte längere Lieferzeiten angekündigt. Darauf kann man sich aber einstellen. BZB: Welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen setzen Sie auf der Baustelle um? Antonius Kiwall: Wir halten uns, soweit es uns möglich ist, an die empfohlenen Maßnahmen. Unsere Baustellen-Teams haben wir so eingeteilt, dass sie in der nächsten Zeit so bleiben und sich nicht mischen. Auf allen unseren größeren Baustellen stehen uns Toiletten und fließend warmes Wasser zu Verfügung, die nur für uns zugängig sind. In allen unseren Fahrzeugen ist Desinfektionsmittel vorhanden. Des Weiteren plane ich gerade mit unserem Heizungsbauer eine kleine mobile Warmwasser-Aufbereitungs-Anlage, die man an Steckdose und Wasserhahn anschließen kann für den Einsatz auf Kleinbaustellen. Mit anderen Firmen sprechen wir uns ab, sodass immer nur ein Betrieb auf der Baustelle ist. Ausnahmen sind nur möglich, wenn ein entsprechender räumlicher Abstand gegeben ist, also die einen z.B. im Keller arbeiten und die anderen auf dem Dach. BZB: Wirkt sich die Corona-Krise bereits jetzt auf die Auftragslage aus? Blicken Sie mit Sorge in die Zukunft? Antonius Kiwall: Bisher gibt es keine Auswirkungen. Unsere Auftragslage reicht derzeit für ca. 18 bis 20 Monate und wir erwarten keine Stornierungen. Wir glauben nicht, dass sich für uns viel ändern wird. Die aktuelle Situation sehe ich als Chance für unsere Gesellschaft. Wir könnten darüber nachdenken, was sich in Zukunft verändern sollte. Beispielsweise, ob wir die Nordseekrabben morgens zum Puhlen nach Marokko fliegen müssen und abends wieder zurück, weil es dort 50 Cent günstiger ist, oder es unbedingt der billigere Granit aus Indien sein muss. BZB: Sie haben eine Auszubildende, die derzeit keine Berufsschule und überbetriebliche Lehrlingsunterweisung hat. Wie wird sie eingesetzt? Antonius Kiwall: Unsere Auszubildende Esther ist ein großer Gewinn für uns und die aktuelle Situation sehen wir auch hier als Chance. Sie hat nun die Zeit und Möglichkeit, im Tagesgeschehen besondere Fertigkeiten zu lernen und einzusetzen. Beispielsweise fertigte sie für eine Museumsrestauration Stuckrosetten an. BZB: Haben Sie Tipps für andere Baubetriebe? Antonius Kiwall: Einen Tipp habe ich für alle Firmen, nicht nur Baubetriebe: Wir sollten die Zeit nutzen, um uns über Lösungen Gedanken zu machen. Viele Unternehmen werden zweifellos trotz aller Anstrengungen in große Schwierigkeiten geraten. Hier ist jeder einzelne gefragt und kann mit Kreativität und etwas Mut zur Verbesserung der Situation beitragen. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Christian Lagerek/shutterstock; Antonius Kiwall/privat

Querbeet

WebTalk – Wir beantworten Ihre Fragen rund ums Web!

Sie wollten schon immer wissen, was es mit „diese Seite ist nicht sicher“ auf sich hat? Warum Ihre Website nicht bei Google gefunden oder nicht richtig angezeigt wird? Aus welchen Gründen sie sehr lange lädt oder Besucher nach wenigen Sekunden abspringen? In unserer neuen, monatlichen Kolumne vermittelt Webmaster Daniel Heinke Basiswissen und wichtige Tipps rund um die Erstellung und Gestaltung einer Website, nützliche Tools, Suchmaschinenoptimierung oder Datenschutz. Dabei greifen wir Ihre Fragen auf und geben Ihnen genau die Informationen, die Sie benötigen! Ganz unkompliziert und selbstverständlich kostenlos. Schicken Sie Ihre Fragen einfach an webtalk@dheinke.de. Wir freuen uns darauf!

Projekte

Das Schaufenster Digitales Bauen ist weiterhin für Sie da!

Auch wenn bei uns gilt #WirbleibenZuhause, arbeiten wir aus dem Homeoffice – mit digitaler Unterstützung – gemeinsam an Hilfestellungen für Betriebe weiter. So bringen wir aktiv die Umsetzung von zwei Leitbetrieben und Informations- und Unterstützungsangeboten voran. Damit können Sie die Digitalisierung Ihres Unternehmens erfolgreich meistern und gestärkt aus der Krise herausgehen. Wir bieten Ihnen nun digitale Angebote, wie beispielsweise Webinare, Videos oder interaktive Tools, um Sie bei der Bewältigung der Herausforderungen zu unterstützen, da vorerst keine Präsenzveranstaltungen stattfinden dürfen. Wir sind weiterhin telefonisch, per Mail oder auch per Videokonferenz für Sie erreichbar. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns gern unter 02151 5155 88 an. Für ein Gespräch vor 8 Uhr und nach 17 Uhr schicken Sie uns bitte Ihren Wunschtermin mit dem Betreff „Termin Handwerker-Sprechstunde“ per E-Mail an: KDH@BZB.de Ganz wichtig hierbei ist die Angabe Ihrer Kontaktdaten. Gern melden wir uns dann bei Ihnen zurück. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen. Noch ein paar Tipps Weitere Qualifizierungen aus anderen Mittelstand 4.0-Zentren finden Sie hier. Eine schnelle Orientierungshilfe für Fragen rund um das Corona-Virus und den Betriebsalltag von Handwerkern und Handwerkerinnen gibt die aktuelle Themen- und Informationsübersicht des ZDH. Titelfoto © Foxy burrow – shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

„Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen.“

Seinen Werdegang kann man als Erfolgsstory bezeichnen: Bester seines Jahrgangs, Medaillenträger der Deutschen Meisterschaften der Fliesenleger und Stipendiat der Lüttgen Pawlik Stiftung – der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Sascha Cuppenbender hat schon viel erreicht. Erst 22 Jahre jung, absolvierte er 2019 nach Abitur und Ausbildung im väterlichen Betrieb die Gesellenprüfung und nahm anschließend an Berufswettbewerben statt. Mit der Bronzemedaille im Bundeleistungswettbewerb 2019 zeigte er sein überragendes handwerkliches Können auch im deutschlandweiten Vergleich. Nun geht es für den Weseler weiter: Mit seinen Topnoten hat er sich für eine Bestenförderung der Lüttgen Pawlik Stiftung qualifiziert und strebt den Meistertitel an. Die Stiftung unterstützt mit einem Förderbetrag besonders motivierte Gesellen*innen bei ihrer Aufstiegsfortbildung. Die BZB führten ein Interview mit Sascha Cuppenbender – über seine Motivation, die Ausbildung, Zukunftspläne und warum „das Handwerk“ als Berufswahl nach wie vor interessant ist. BZB: Herr Cuppenbender, was hat sie während Ihrer Ausbildungszeit motiviert? Sascha Cuppenbender: Zum einen hat mich die Möglichkeit motiviert, als Bester meines Jahrgangs in der HwK Düsseldorf am NRW-Landeswettbewerb 2019 teilnehmen zu können. Aber es war auch mein eigener Ehrgeiz, eine möglichst gute Ausbildung zu absolvieren. BZB: Welche Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach wichtig, wenn man den Beruf des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers ergreifen möchte? Sascha Cuppenbender: Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man generell handwerklich versiert ist. Außerdem sollte man ein gutes Vorstellungsvermögen für fertige Räume haben und kreativ sein, um Kunden ein möglichst speziell auf sie abgestimmtes Produkt (Badezimmer, Terrasse, Flur…) bieten zu können. BZB: Wie hat die überbetriebliche Ausbildungszeit im BZB Düsseldorf Sie bei Ihrem Werdegang unterstützt? Sascha Cuppenbender: Ich denke am besten kann ich diese Frage mit einem Satz von meinem ehemaligen Ausbilder im BZB, Herrn Keweloh, beantworten: „Ich kann nur ein fahrendes Auto lenken.“ Also im übertragenden Sinn: Man muss selbst motiviert sein und etwas lernen wollen, damit die überbetriebliche Ausbildungszeit erfolgreich wird. Darüber hinaus hatten einige wichtige „Lenkimpulse“ seitens des Ausbilders einen entscheidenden Anteil an meiner erfolgreichen Ausbildung. BZB: Nach Ihrer Gesellenprüfung haben Sie den NRW-Landeswettbewerb der Fliesenleger gewonnen und holten anschließend die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Eine tolle Leistung! Was waren die größten Herausforderungen in dieser Wettbewerbszeit? Würden Sie zukünftig an weiteren Berufs-Wettbewerben teilnehmen? Sascha Cuppenbender: Eine der größten Herausforderungen war es, stets motiviert zu sein, um in der Freizeit für die Wettbewerbe zu trainieren. Vor der Deutschen Meisterschaft zum Beispiel hatten die Teilnehmer ganz unterschiedliche Vorbereitungsmöglichkeiten. Einige konnten zweiwöchige Schnittkurse absolvieren, andere, wie ich zum Beispiel, hatten diese Möglichkeit in diesem Umfang nicht. Mein ehemaliger Ausbilder hat mir dann von sich aus das Angebot gemacht, mich an einem Wochenende zu trainieren. Das habe ich dankend angenommen. Die restliche Zeit habe ich allein geübt. Im Vergleich zu anderen Bundesländern, hinken meiner Meinung nach, im Punkt Vorbereitungsmaßnahmen die Verantwortlichen bei uns etwas hinterher, daher hatten Teilnehmer anderer Bundesländer einen größeren Umfang an Vorbereitung. Aufgrund dessen war eine Platzierung in den Top 5 sehr unwahrscheinlich, aber schlussendlich konnte ich mich immer wieder aufraffen und am Ende hat es sich mit einem überraschenden dritten Platz und einer Einladung in die deutsche Fliesenleger-Nationalmannschaft, auf jeden Fall gelohnt. An zukünftigen Berufs-Wettbewerben werde ich nicht teilnehmen, da meine Priorität aktuell der Meisterausbildung gilt. Deshalb habe ich auch die Einladung der Fliesenleger-Nationalmannschaft nicht angenommen. BZB: Das Thema Digitalisierung wird in allen Branchen und so auch für das Handwerk immer wichtiger. Welche Veränderungen oder auch Vorteile sehen Sie dadurch für das Fliesenleger-Handwerk? Sascha Cuppenbender: Im Fliesenleger-Handwerk ist es heute wichtiger denn je, alles gut zu dokumentieren, um sich rechtlich abzusichern. In der Digitalisierung sehe ich gerade in diesem Aspekt einen großen Vorteil, da man solche Dokumentationen mit entsprechender Software einfach umsetzten kann. Außerdem verbessert eine zunehmende Digitalisierung die Kommunikation in der Firma – ein einfaches Beispiel ist eine Situation auf der Baustelle. Ich habe auf der Baustelle eine Frage und kann direkt meinem Chef ein Foto schicken, sodass wir auf Grundlage des Fotos in einem Telefonat die Frage besprechen können. So weiß jeder was gemeint ist und es kommen keine Missverständnisse auf. BZB: Sie absolvieren gerade die Meisterschule in Vollzeit und möchten damit den Meistertitel erlangen. Warum haben Sie sich dafür entschieden und welche Ziele verfolgen Sie für die Zukunft? Sascha Cuppenbender: Ich habe mich entschieden den Meister zu machen, um mein Wissen in meinem Berufsfeld zu erweitern und auch die kaufmännischen Fertigkeiten zu erlernen, die man benötigt, um sich selbstständig zu machen. Da ich in der Zukunft den Betrieb meines Vaters, „Fliesen Cuppenbender“, übernehmen möchte und Anfang des Jahres die Meisterpflicht endlich wieder eingeführt wurde, ist der Meister natürlich auch Voraussetzung dafür. BZB: Warum sollten junge Menschen, Ihrer Meinung nach, ins Handwerk bzw. Bauhandwerk gehen? Was bieten die handwerklichen Berufe und welche Zukunft haben sie? Sascha Cuppenbender: Das Handwerk ist eine sehr vielfältige und große Berufsgruppe. Leider gibt es Vorurteile, dass man als Handwerker nichts können muss, was vielen Jugendlichen heute meiner Meinung nach vermittelt wird, nach dem Motto: „Wenn es mit dem Abitur nichts wird, kannst du ja noch ins Handwerk gehen“. Im Gegenteil: Das Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen können. Spätestens in der Meisterschule lernt man die Komplexität des eigenen Handwerks richtig kennen und ist teilweise selbst erstaunt, wie umfangreich es tatsächlich ist. In der Zukunft werden gerade durch den „Handwerker-Mangel“ unsere Berufe wieder in den Vordergrund rücken und ich hoffe, dass dadurch auch unser Image wieder besser wird. BZB: Haben Sie Tipps für Jugendliche, die sich für einen handwerklichen Beruf interessieren? Sascha Cuppenbender: Man sollte sich nicht von irgendwelchen alten oder erfundenen Klischees beeinflussen lassen und einfach das ausprobieren, woran man wirklich Interesse hat. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Sascha Cuppenbender/privat

Querbeet

„CORONA gefährdet auch die Bildung“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geschäftspartner, normalerweise informieren wir Sie auf unserer Website und in unserem Newsletter über die zahlreichen Aktivitäten des BZB-Teams auf den unterschiedlichsten Ebenen und in diversen Bereichen. Leider überlagert seit mehreren Wochen nur noch ein Thema die mediale Berichterstattung, sodass ich Ihnen unsere Situation mit der notwendigen Transparenz und Sachlichkeit darlegen möchte. Wir hoffen, bald erneut über unsere Aktivitäten berichten zu können, denn irgendwann wird auch diese Krise vorbei sein und „Bildung“, egal ob Aus-, Fort- oder Weiterbildung, gebraucht werden. Mutmaßlich haben wir uns alle noch vor wenigen Wochen nicht vorstellen können, dass wir jemals so starke Einschränkungen in unserem Alltag, in der persönlichen Freiheit und in unserer Lebensgestaltung akzeptieren würden. Die nunmehr globalen Ausgangssperren oder -beschränkungen sind aber ein Beleg dafür, dass wir als Menschheit wohl vor der größten Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg stehen und wir nun lernen müssen, mit den Auswirkungen zu leben. Uns, als außerschulische Bildungseinrichtung, traf der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hart, denn es wurde verordnet, dass wir ab dem 17.03.2020 keine Teilnehmer mehr in unseren Einrichtungen bis mindestens zum 19.04.2020 betreuen dürfen. Unser gesamtes operatives Geschäft im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, der pädagogischen Maßnahmen (Berufsorientierung, Qualifizierungsmaßnahmen) und der Weiterbildung wurde quasi „über Nacht auf Null“ gesetzt. Bislang haben wir noch nicht die Möglichkeit, praktische Tätigkeiten per Videokonferenz zu unterweisen oder „Bildung to Go“ anzubieten. Unser Ziel bleibt daher, für die ausgefallenen Bildungsangebote Ersatztermine zu organisieren, sofern und sobald die Situation es zulässt. Die derzeitige Situation stellt uns auch vor große finanzielle Herausforderungen, denn unsere Einnahmen sind weggebrochen, während die meisten Kosten geblieben sind. Leider hat uns dies dazu gezwungen, mit Zustimmung des Betriebsrates für unsere Mitarbeitenden „Kurzarbeitergeld“ zu beantragen. Diesen Weg gehen wir nicht gerne, doch das gemeinsame Überwinden der Krise steht im Vordergrund und kein*e einzelne*r Mitarbeitende soll zurückgelassen werden. An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, ihre Solidarität und Flexibilität bedanken! Zum gesundheitlichen Schutz unserer Mitarbeiter*innen haben wir verstärkt Home Office eingeführt. Auch in den Büroräumlichkeiten und Werkhallen beachten wir alle erforderlichen Sicherheits- und Schutzmaßnahmen. Die Arbeitszeit der Mitarbeiter*innen nutzen wir unter anderem auch dafür, unser operatives Lehrangebot zu modernisieren und die Digitalisierung zu forcieren. Die Entwicklung des Online-Unterrichts zwischen dem Lehrpersonal der Schulen und den Schülern*innen zeigt eindeutig, dass die derzeit getätigten Investitionen in die Digitalisierung an unseren Standorten richtig und zukunftsweisend sind. Wie ist Ihre Einschätzung zum Thema „digitales Lernen“? Teilen Sie uns Ihre Meinung gerne mit! Mir ist durchaus bewusst, dass auf die oben geschilderte Problematik schon oft hingewiesen wurde, dennoch bitten wir Sie, dass Sie alle im Rahmen Ihrer persönlichen Kontakte auf die wirtschaftlichen Besonderheiten der Bildungseinrichtungen hinweisen, dies gilt nicht nur für uns, sondern für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Bundesrepublik. Das Gros der außerschulischen und nicht-akademischen beruflichen Bildung in Deutschland wird privat institutionell umgesetzt und hier, anders als bei staatlichen Einrichtungen, greifen überwiegend marktübliche Mechanismen. Das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund und nehmen Sie die Hygienehinweise ernst. Dadurch schützen Sie sich und andere. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass unser Leben möglichst schnell wieder in geregelten Bahnen verläuft. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch diese äußerst schwierige Zeit kommen. Wir freuen uns auf jeden Fall, Sie zukünftig auch wieder „persönlich“ in unseren Einrichtungen begrüßen zu dürfen. Herzliche Grüße Thomas Murauer

Projekte

Status-Update: Europäische Projekte in Zeiten der Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt derzeit global alle Branchen, Geschäftsbereiche und Betriebe vor enorme Herausforderungen. Auch die europäischen Projekte sind von den Auswirkungen maßgeblich betroffen. Um die Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen zu wahren, fanden in den letzten Wochen sowohl im Inland als auch im Ausland keine Projekttreffen statt. EU-Projekte laufen weiter Die notwendigen Maßnahmen erschweren den Fortschritt bei den zeitlich begrenzten Projekten, die einem bestimmten Zeitplan folgen. Zugleich ergeben sich Chancen für die Weiterentwicklung und Nutzung digitaler Kommunikationswege, die eine weitere Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und Bearbeitung der Projekte ermöglichen. Status-Update zum europäischen Projektbereich: Projektanträge können auf EU-Portalen weiterhin ohne wesentliche Einschränkungen beantragt werden (die Einreichungsfrist für ERASMUS+ wurde um einen Monat auf Mitte April verschoben) Projektmitarbeitende erarbeiten und konzipieren aus dem Home Office weiterhin Projektinhalte Projekttreffen können online umgesetzt werden. Dies ist fallweise möglich und dient in der aktuellen Situation als vorübergehende Lösung. Mittel- bis langfristig können Online-Konferenzen die Präsenz-Treffen jedoch nicht ersetzen, da z.B. die Kommunikationsnetze häufig überlastet sind. Die Wichtigkeit digitaler Kompetenzen steht derzeit besonders im Vordergrund. Zusammen mit soft skills wie Flexibilität, Motivation, Kommunikationsfähigkeit, Geduld u.a. ermöglichen sie das Arbeiten in (verschiedenartigen) digitalen Räumen im Projektbereich und gehören aktuell zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren in der europäischen Projektzusammenarbeit. Ansprechpartner für europäische Projekte: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © Denys Rudyi - stock.adobe.com

Ausbildung

Wir sind für Sie da! BZB-Außendienst betreut Sie weiter

In der aktuellen Ausnahmesituation liegt uns vor allem eines am Herzen – die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmer*innen, Kundinnen und Kunden, Partner und Mitarbeitenden. Die Teams der BZB vereint in dieser Zeit ein Ziel: Wir sind für Sie da und weiterhin ein zuverlässiger Partner. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. ergriffen umfassende Vorsorge- und Schutzmaßnahmen, um einen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten. So bietet Ihnen der BZB-Außendienst den gewohnten Service aus dem Home Office. Sie als Betriebe erhalten von uns wie bislang Bewerbungsunterlagen von Interessenten zur Verfügung gestellt, die eine Ausbildung in einem relevanten Bauberuf anstreben. Die Unterlagen schicken wir Ihnen unkompliziert per E-Mail zu. Zu unseren Services gehören zudem einige weitere Leistungen. Wir unterstützen Betriebe bei: Nachwuchsgewinnung & Fachkräftesicherung Veränderten Kundenbedürfnissen Fragen zur Digitalisierung Wir unterstützen junge Menschen in der Berufsorientierung und auf Ausbildungsplatzsuche: Informationen zu Berufen im Baugewerbe Check der Bewerbungsunterlagen Hilfestellung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und Praktika Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung in den genannten Themen? Sprechen Sie uns an: Den oder die für Sie richtige*n Ansprechpartner*in finden Sie HIER unter Eingabe Ihrer Postleitzahl oder kontaktieren Sie uns direkt über die folgenden Kontaktdaten: Ansprechpartner des BZB-Außendienstes: Claudia Burggraf 0174 1738525* claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken 0173 5135028* christoph.lanken@bzb.de *Falls wir uns gerade im Gespräch befinden sollten, bitten wir Sie, uns Ihren Namen und die Telefonnummer auf der Mailbox zu hinterlassen. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück! Die nächsten Wochen werden für uns alle eine besondere Herausforderung. Umso wichtiger ist es, auf verlässliche Partner setzen zu können. Das sind wir für Sie auch weiterhin! Foto © I'm friday / shutterstock

Querbeet

BZB-Zentren: Erreichbarkeit in den nächsten Wochen

Aufgrund des Erlasses des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales haben die BZB das komplette Bildungsangebot bis zum 19. April 2020 eingestellt. Die Situation stellt uns alle vor große Herausforderungen, doch wir hoffen, diese gemeinsam zu bewältigen. Der Schutz und die Gesundheit unserer Teilnehmer*innen, Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden und deren Familien hat die höchste Priorität. Auch in dieser schwierigen Situation möchten wir für Sie da sein. Ihre BZB-Ansprechpartner*innen arbeiten unter allen gebotenen Vorsichtsmaßnahmen (zum Teil im Home Office) weiter, denn wir möchten Sie weiterhin bei allen Fragen und Anliegen kompetent betreuen. Sie erreichen uns per Telefon und E-Mail. Die Sekretariate der Geschäftsführung und der BZB-Akademie stehen Ihnen zu gewohnten Zeiten unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: Sekretariat der Geschäftsführung: info@bzb.de I 02151-5155-10 Sekretariat der Akademie: akademie@bzb.de I 02151-5155-30 Die Sekretariate im Bereich Ausbildung in den drei BZB-Zentren Krefeld, Wesel und Düsseldorf sind eingeschränkt besetzt und kümmern sich schnellstmöglich um Ihre Anfragen. Sekretariat Krefeld: krefeld@bzb.de I 02151-5155-20 Sekretariat Wesel: wesel@bzb.de I 0281-9545-0 Sekretariat Düsseldorf: duesseldorf@bzb.de I 0211-91287-0 Information für Lieferanten am Standort Krefeld: Der Empfang ist von 8:30 bis 11:15 Uhr besetzt. Auch außerhalb dieser Zeiten sind wir natürlich für Sie da – bitte rufen Sie uns in diesem Fall an und wir kommen zu Ihnen (Hinweisschild mit Telefonnummern ist am Eingang angebracht). Ankündigung: BZB-Betriebsferien Bedingt durch die aktuelle Lage schließen die drei Zentren der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. in Krefeld, Wesel und Düsseldorf in der Woche vor Ostern, vom 06. – 09. April 2020, für Betriebsferien. Gerne sind wir im Anschluss erneut für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund. Ihr BZB Team Foto © maxsim - stock.adobe.com

Querbeet

UPDATE zur Situation in Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Liebe Lehrlinge, Betriebe, Seminarteilnehmer*innen und Besucher*innen, das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen beschloss weitere Maßnahmen zu Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Per Erlass sind alle Angebote von Bildungseinrichtungen vom 17. März bis 19. April 2020 einzustellen. Dies betrifft auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. Dem Erlass folgend finden in dem oben genannten Zeitraum keine überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Präsenz-Seminare, Workshops, pädagogische Angebote oder Raumvermietungen statt. Wir informieren alle Beteiligten über Ersatztermine, sobald die Situation es zulässt und eine Aussage darüber möglich ist. Nachfragen zum Thema Meisterschulen bitten wir direkt an die Handwerkskammer Düsseldorf zu richten. UPDATE 17. März 2020 Leider sehen wir uns gezwungen, die BZB Zentren in Düsseldorf und Wesel bis voraussichtlich zum 19. April gänzlich zu schließen. Alle Anrufe werden nach Krefeld umgeleitet. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass die Erreichbarkeit des BZB-Teams derzeit stark eingeschränkt ist. Bitte richten Sie im Bedarf Ihre Anfragen schriftlich an info@bzb.de. Über etwaige Änderungen halten wir Sie über unsere Website und die sozialen Medien auf dem Laufenden. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine gesunde Zeit. Mit freundlichen Grüßen Ihr BZB Team Foto © Pranch/shutterstock

Ausbildung

Ausbildungs-Sprechstunde für Betriebe in den BZB

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. bieten Ausbildungsbetrieben die Gelegenheit, an gemeinsamen offenen Sprechstunden in den drei BZB Zentren teilzunehmen. Neben allgemeinen Informationen zu aktuellen Themen in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung stehen zusätzlich die Fachausbilder für Gespräche zur Verfügung. So geben wir den Betrieben die Möglichkeit, ihre Eindrücke über die ÜLU zu äußern, Anregungen zu geben oder Fragen zu klären. Zudem können Betriebsvertreter gemeinsam mit den Fachausbildern spezielle Inhalte der Fachausbildung besprechen. 2. Ausbildungsjahr 16.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Krefeld 17.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Wesel 18.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Düsseldorf 1. Ausbildungsjahr 07.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Krefeld 08.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Wesel 09.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Düsseldorf Alle Termine beginnen um 14.30 Uhr. Die BZB informieren die Betriebe zusätzlich mit einem Einladungsschreiben und freuen sich auf den Austausch. Bei Fragen steht gerne Dipl.-Ing. Markus Crone, BZB Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen, zur Verfügung. Foto © Brian A Jackson/shutterstock

Projekte

Schaufenster Digitales Bauen: Handwerker-Sprechstunde

Inmitten der digitalen Informationsflut fragen Sie sich: Mit welchen Maßnahmen Ihr Unternehmen den digitalen Wandel beginnen sollte? Welche Kompetenzen und Werkzeuge Ihre Mitarbeiter*innen benötigen? Wie Ihr Unternehmen die Mitarbeitenden wirksam schulen kann? Sie suchen nach Lösungsansätzen für konkrete Herausforderungen und zur Optimierung Ihrer Arbeitsabläufe? Eines haben diese Fragen und Ansätze gemeinsam – sie behandeln Themen, bei denen wir Sie unterstützen möchten. Rufen Sie uns gern unter 02151 5155 88 an – wir freuen uns auf Ihren Anruf. Für ein Gespräch vor 8 Uhr und nach 17 Uhr schicken Sie uns Ihren Wunschtermin bitte per E-Mail an KDH@bzb.de mit dem Betreff Termin Handwerker-Sprechstunde unter Angabe Ihrer Telefonnummer. Gern melden wir uns bei Ihnen zurück. Warum bieten wir eine Sprechstunde an? Im Digitalisierungsprozess gilt es, schnell an brauchbare Informationen zu kommen. In unserer kostenfreien Sprechstunde stehen Ihnen fachkompetente Expert*innen des Kompetenzzentrums Digitales Bauen in vertraulicher Atmosphäre Rede und Antwort. Sie erhalten angebots- und kostenneutral wertvolle Informationen, die Ihnen helfen, die Chancen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Foto © Polonio Video/stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

BZB goes Instagram: Neuer Kanal ist live

Fotos, Videos, Infos und Einblicke aus erster Hand zum Thema Aus- und Weiterbildung sowie Berufsorientierung in den Bauberufen gibt es ab sofort auf dem neuen Instagram-Account der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. unter dem Profilnamen bzb.de. Der neue Kanal richtet sich an eine junge Zielgruppe und will authentisch und persönlich die Bauberufe und die Menschen dahinter vorstellen. Zusätzlich stehen praktische Infos zur Ausbildung, handwerkliche Tipps & Tricks und alles, was die Bau-Lehrlinge von heute bewegt im Vordergrund. Themen wie Mobilitäten und der zunehmend digitaler werdende Alltag sollen zeigen, dass das Baugewerbe modern und für den jungen Nachwuchs attraktiv ist. Folgen Sie uns auf www.instagram.com/bzb.de

Ausbildung

BZB im Dialog – Wie geht es weiter nach dem Abitur?

Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Q1 (Klasse 12) diskutierten an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Dormagen über das Thema: „Wie geht es weiter nach dem Abitur?“ oder auch „Mache deinen Weg im Handwerk nach dem Abitur!“. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, sich zu Workshops unterschiedlicher Themenschwerpunkte anzumelden. Nach der Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten im Bauhandwerk kam es schnell zu einer regen Diskussion über einen beruflichen Werdegang im Baugewerbe. Es entwickelte sich ein konstruktiver Dialog, bei dem die beteiligten Schülerinnen und Schüler viele neue Impulse im Bezug auf ihre Berufs- und Studienwahl mitnehmen konnten. Einige Teilnehmer*innen nahmen bereits am „Challenge Bauprojekt – potentielle Führungskraft von Morgen“ in den BZB teil und sind durch die Erfahrung darin bestärkt, eine Karriere im Handwerk anzustreben. Großes Interesse zeigten die Jugendlichen zudem an der seit dem 01.01.2020 geltenden Anerkennung des Handwerksmeisters als „Bachelor Professional“, die ohne Studium erreicht werden kann. Auch die Optionen eines dualen und sogar trialen Studiums fanden Anklang. Die Gesprächsrunde fand auf Einladung der zuständigen Stufenberatung statt. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule für die Einladung und bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern für das konstruktive Gespräch! Foto © ©Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com

Projekte

Kostenfreie Angebote im Schaufenster Digitales Bauen

Die Digitalisierung wirkt sich erheblich auf kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland aus. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel kann als Chance genutzt werden: Sie als Unternehmer*in können sich für die Zukunft rüsten, sich stabil und breit aufstellen und die Wertschöpfung in Ihrem Unternehmen erfolgreich, innovativ und nachhaltig ausrichten. Das Schaufenster Digitales Bauen unterstützt Sie dabei! Unsere Angebote richten sich einerseits an Multiplikatoren aus Verbänden, Innungen und Kammern. So können Sie unsere Konzepte und Angebote gern adaptieren und an Betriebe und Unternehmen in Ihrem Einzugsbereich weitergeben. Vor allem wollen wir direkt Sie (als Unternehmender, Angestellter oder Mitarbeitender eines kleinen und mittelständischen Betriebes) an diesem kostenfreien Angebot teilhaben lassen, damit Sie die wertvollen Informationen für sich und Ihr Unternehmen nutzen können. Für Betriebe bieten wir: Den Innovationspfad: Der Innovationspfad ist ein tatsächlich begehbarer Parcours, auf dem die Teilnahmenden die Möglichkeit haben, nützliche Anwendungen und Werkzeuge für das Baugewerbe hautnah zu erleben. An verschiedenen Stationen spiegeln sich die typischen betrieblichen Abläufe wider. Wie bei einem Zirkeltraining erfahren Sie mehr über Themen wie Auftragsvergabe, Bauvorbereitung und -durchführung bis zur Abnahme und modernen Kundenservice. Sie lernen die innovativen Möglichkeiten kennen und können diese praktisch testen. Denn das Motto lautet: Sehen. Anfassen. Ausprobieren. Qualifizierungen zur Umsetzung der eigenen Digitalisierungsstrategie: Diese Grundlagenmodule vermitteln wesentliches Wissen für die Entwicklung eigener Digitalisierungsstrategien. Gerade in Verbund mit dem ersten Erleben nützlicher digitaler Werkzeuge für die Bau- und Ausbaugewerke aus o.g. Innovationspfad können hier die Teilnehmenden Ideen und Strategien entwickeln, um die Digitalisierung in die Tat umzusetzen. Starker Bezug zur Baupraxis und das selbstständige Üben und Ausprobieren sind auch hier die wesentlichen Elemente in den Modulen: M 2.1 | Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop M2.2 | Prozessmanagement – Arbeitsabläufe strukturieren und visualisiert M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Qualifizierungen zu digitalen Lösungen in verschiedenen Handlungsfeldern des Betriebes: Diese Qualifizierungen vertiefen nun konkrete Anwendungsbeispiele und Handlungsfelder. Nicht nur Betriebsführer, sondern auch Angestellte und tatkräftige Mitarbeiter*innen erleben praxisnahe Schulungen in digitalen Methoden, um diese ideenreich in den Betrieb einzubringen, den eigenen Kenntnisstand zu erweitern und somit auch den ganzen Betrieb in der vollen Breite des digitalen Transformationsprozesses zu stärken. Hier geht es um die Themen: Going Digital | Strategie Organisation der Abläufe - digitales Arbeitsumfeld Dokumentenmanagement Digitales Aufmaß Baudokumentation und Mängelmanagement Das digitalisierte Lager Kundengewinnung, -kommunikation und -betreuung Kundenbindung durch neue Geschäftsmodelle Leitbetriebe, welche als Leitlinie dienen können: laut Duden handelt es sich um einen Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat [und als Leitbild fungiert]. In unserem Fall handelt es sich um virtuelle Leitbetriebe in den Bereichen Glaser, Dachdecker und Hochbau. Wir zeigen Fallbeispiele der virtuellen Betriebe. Möchten Sie noch aktiv am Hochbau mitwirken, dann melden Sie sich gern bei uns. Alle Angebote sind kostenlos für Sie! Nutzen Sie unsere Schulungen und Qualifizierungen, um ein fundamentales Verständnis und konkrete Ideen für die Umsetzung der digitalen Transformation zu entwickeln! Zu den Qualifizierungen mit Terminübersicht Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an Dr.-Ing. Martina Schneller. Titelfoto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Dachdecker aufgepasst: Auf der Suche nach der richtigen Software-Lösung?

Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk möchte Sie hierbei unterstützen. Dafür benötigen wir zunächst Ihr Feedback zu den unterschiedlichen Software-Lösungen, die bereits bei Ihnen im Einsatz sind. Wir freuen uns, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen und die wichtigsten Fragen über Software-Lösungen für unterschiedliche Handlungsfelder beantworten könnten. Vielleicht lernen Sie so auch einige Software-Lösungen kennen. ZUR UMFRAGE Die Befragung ist anonym. Sollten Sie Interesse an den Ergebnissen haben oder weitere Informationen benötigen, dann schicken Sie uns eine E-Mail an KDH@BZB.de mit dem Betreff: Software im Baugewerbe. Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an Dr.-Ing. Martina Schneller. Foto © cybrain/shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

BZB informieren über Bauberufe

Die Bildungszentren des Baugewerbes unterstützen interessierte Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche und stellen auch in den kommenden Wochen und Monaten die vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk auf Messen und Veranstaltungen in der Region vor. 04.03.2020 – Berufsinformationstag der Freien Christlichen Gesamtschule Mesa des Gymnasiums, Buchenstr. 1, 40599 Düsseldorf, 14.30-16.30 Uhr 11.03.2020 – Klever Job- und Ausbildungsbörse Stadthalle Kleve, Lohstätte 7, 47533 Kleve, 10.00-15.00 Uhr 20.03.2020 – Berufsorientierungsmesse Hauptschule Korschenbroich, Von-Stauffenberg-Str. 47, 41352 Korschenbroich, 8.00-15.00 Uhr 27.03.2019 – #LustaufHandwerk, Alfred-Herrhausen-Schule, Vennhauser Allee 167, 40627 Düsseldorf, 8.00-17.00 Uhr 02.04.2020 – Ausbildungsbörse/Tag der Logistik, Rheinhausenhalle, Beethovenstr. 20, 47226 Duisburg, 10.00-16.00 Uhr 28.04.2020 – Jobmesse, Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Schlei-Str. 6, 41542 Dormagen, 9.30-12.30 Uhr 09.05.2020 – 9. Hildener Ausbildungs- und Studienbörse, Evangelisches Schulzentrum, Gerresheimer Str. 74, 40721 Hilden, 9.00-14.30 Uhr 10.06.2020 – Jobralley, Anne-Frank-Realschule Düsseldorf, Ackerstr. 174, 40233 Düsseldorf, 8.00-13.00 Uhr Foto © Cevahir/fotolia

Projekte

ICONS: BIM-App in der Planungsphase

Im Vordergrund des EU-Projektes ICONS, „Innovation in Construction Sites“, steht die Entwicklung einer App, die Fachkräfte auf der Baustelle dabei unterstützen soll, Informationen, die mit BIM-Technologien entwickelt wurden, zu verstehen und in täglichen Betriebsabläufen einzusetzen. Dazu erarbeiten die Projektpartner aus fünf Ländern, federführend unter der italienischen Leitung der Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio, die Bedarfe auf der Planungs- und Umsetzungsebene. Expertinnen und Experten der Bildungseinrichtungen im Baugewerbe geben aktuell in einer Umfrage Einblicke in die Sichtweise der Unternehmer*innen und der Mitarbeitenden auf der Baustelle zu der Umsetzbarkeit von BIM, den Vorteilen aber auch den Schwierigkeiten. Die Erkenntnisse dienen anschließend der inhaltlichen Entwicklung der App. Diese soll bis zum Herbst 2020 programmiert werden. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: Scuola Costruzioni Vicenza Andrea Palladio (Italien), BZB (Deutschland), Gospodarska zbornica Slovenije - GZS (Slovenien), Westdeutscher Handwerkskammertag (Deutschland), Coventry University (UK), Fundación Laboral de la Construcción – FLC (Spanien), Universitat de Valencia (Spanien) Foto: © Panchenko Vladimir/shutterstock

Weiterbildung

Neues SIVV Handbuch – kostenloser Download

Absolventen des SIVV Scheins müssen sich im Bereich der Betoninstandhaltung immer auf dem Laufenden halten. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. wollen sie hierbei unterstützen. Wissenswert ist die Aktualisierung des vom Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein e. V. herausgegebenen „SIVV-Handbuchs – Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen“ aus dem Jahr 2008. Grundlegend überarbeitet wurde Kapitel D, das sich ausführlich mit dem Thema „Schutzmaßnahmen“ befasst. Schwerpunkte dieses Kapitels sind die Beschreibung der Gefahrstoffe, die Gefährdungsbeurteilung und die Erläuterungen zu den erforderlichen Schutzmaßnahmen. Des Weiteren beschäftigt es sich mit den Themen Lagerung, Transport und Umweltschutz. Zusätzliche Informationen zum aktualisierten Handbuch und die Möglichkeit eines kostenlosen Downloads finden Sie auf der Webseite der Deutschen Bauchemie. Wie in jedem Jahr führen wir auch in 2020 wieder zahlreiche Erstlehrgänge und Weiterbildungen im Bereich Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen durch. Sowohl für Ausführende (SIVV), Qualifizierte Führungskräfte/Fachbauleiter, als auch für Planer (SKP). Hier finden Sie alle Termine und weiteren Informationen zu unseren Lehrgängen im Bereich der Betoninstandhaltung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartner: SIVV Schein in Wesel Franziska Schmidt Tel. 0281 9545-30 E-Mail: franziska.schmidt@bzb.de SIVV Weiterbildung in Krefeld Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten Tel. 02151 5155-39 E-Mail: sebastian.grauten@bzb.de Foto © Michael Fritzen - stock.adobe.com/

Projekte

Tyco(o)nstructor: TYCON-Projekt mit erstem Demobaustein

Seit Oktober 2018 läuft das EU-Projekt „Tyco(o)nstructor: Mini-Games that Foster Entrepreneurial Competence for the Construction Sector” unter Leitung der Open University Heerlen mit den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. als einem der Projektpartner. Die Projektaktivitäten fokussieren sich auf die Entwicklung von Video-Modulen zur Erweiterung beruflicher Kompetenzen wie: Initiative ergreifen Lernen durch Erfahrungen Aktivieren Dritter (z.B. Mitarbeitender) Ethisches und nachhaltiges Denken und Handeln Motivation und Durchhaltevermögen Der Rahmen für die Vermittlung der Inhalte ist die spielerische Entwicklung einer Bauunternehmung – vom Start-up bis zum Großunternehmen in 5 Stufen. Das Mini-Game eignet sich daher besonders für Lehrlinge in der beruflichen Erstausbildung in der Bauwirtschaft. Einen ersten, kurzen Einblick ins Spiel gibt es hier. Am 07. Mai 2020 wird in Köln-Ehrenfeld unter der Leitung der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. sowie des Westdeutschen Handwerkskammertages eine Projektveranstaltung zum Thema “Serious Gaming in der Berufsbildung – Spielend Lernen im digitalen Zeitalter” stattfinden. Weitere Informationen gibt es hier. Foto © tycon-project.eu

Weiterbildung

Erfolgreicher Abschluss: Qualifizierte Planer für Dichtkonstruktionen aus Beton

Im Zeitraum 10. – 14.02.2020 fand der nun schon sechste Lehrgang zum „Qualifizierten Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton“ im BZB Krefeld statt. Nach vier interessanten, aber auch anspruchsvollen Lehrgangstagen legten zwei Damen und 13 Herren ihre Abschlussprüfung mit Erfolg ab. Während des Lehrgangs setzten sich die Teilnehmer mit bau- und wasserrechtlichen Inhalten ebenso wie mit technischen Themen auseinander. Die erworbene Qualifikation ist nach dem Inkrafttreten der AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) im August 2017 unbedingt nachzuweisen, wenn es um die Planung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen geht. Der nächste Lehrgang zum selben Thema findet im BZB Krefeld im Zeitraum 28.09. – 02.10.2020 statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier oder persönlich bei Ihrer Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka.

Querbeet

Erfolgreich durchgeführt: digitalBAU2020 in Köln

Erstmalig fand die Fachmesse digitalBAU vom 11. – 13. Februar 2020 in Köln statt. Im Zentrum der Messe standen digitale Lösungen in der Baubranche. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit einem Stand vertreten und stellten ihr Angebot vor. Die Digitalisierung ist ein entscheidendes Thema – auch bei den BZB. Ob bei der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, bei den Angeboten der Fort- und Weiterbildung oder im Rahmen des Projektes Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk – das digitale Angebot wird immer wichtiger. An allen drei Messetagen war der Stand gut besucht und es fanden viele Gespräche mit interessierten Fachbesuchern statt. Stark nachgefragt war das Weiterbildungsangebot, aber zu einem Highlight der Fachmesse gehörte auch der Baumaschinensimulator. Die Besucher*innen hatten am Gerät die Gelegenheit, an realistischen Baustellensituationen unterschiedliche Baumaschinen auszuprobieren. Ob Straßenbauergeselle, Bauunternehmer, Geschäftsführer oder NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Alle machten mit und zeigten sich begeistert. Der Bausimulator wird in den BZB in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung und der Berufsorientierung eingesetzt. „Das neue Messe-Konzept digitalBAU ist der richtige Schritt, alle Bereiche der Baubranche bei der Umsetzung der Digitalisierung zusammen zu bringen. Die hohe Besucheranzahl und die gezielten Anfragen am BZB-Stand haben das bewiesen“, so das Fazit von Christoph Lanken vom BZB-Außendienst.

Ausbildung

Ready for take-off: BZB-Berufsorientierung 2020 startet mit vielen Veranstaltungen

Eine Ausbildung ist attraktiv – besonders im Handwerk. Unter dem Motto „Ready for take-off“ starteten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) pünktlich vor den Halbjahreszeugnissen ihre Aktivitäten zum Thema Ausbildung, um Jugendliche für eine Lehre im Bauhandwerk zu gewinnen. Neben vielen Direktterminen in 9. und 10. Jahrgangsstufe beteiligten sich die BZB an vier großen Berufsorientierungsbörsen. Mit Unterstützung der Bau-Lehrlinge war eine praktische und theoretische Präsentation der Bauberufe in Kempen, Geldern, Düsseldorf und Wuppertal möglich. Highlight und Eye-Catcher waren dabei die digitalen Baugerätesimulatoren, die im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung in den BZB im Einsatz sind. Der große Zuspruch zeigte sich an den langen Schlangen, denn bei den unterschiedlichen Baumaschinen ist für jeden etwas dabei – ob Bagger, Kran oder Gabelstapler. In enger Zusammenarbeit mit den Auszubildenden, den Ausbildungsbetrieben und den Innungen erhielten die jungen Interessenten eine praxisorientierte Beratung zu den Berufen des Bauhandwerks, Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Lehre. Die Berufsorientierungsbörsen in Kempen im Carl-Duisberg-Gymnasium, in Geldern im dortigen Berufskolleg, in Düsseldorf in der St. Benedikt-Schule und in Wuppertal in der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg gehören zu den größten und informativsten Börsen ihrer Art. Alle Berufe und Berufsbereiche sind vertreten, so dass junge Menschen aus einem großen und interessanten Fundus schöpfen können.

Weiterbildung

Neue Spezialisten für Betontechnologie

Nach vier Wochen harter Arbeit absolvierten 20 Teilnehmende mit Erfolg den Lehrgang "Erweiterte betontechnologische Ausbildung" (E-Schein). Wer den begehrten Schein in den Händen hält, hat einen wichtigen Karrierebaustein geschafft: Mit dem E-Schein erwerben die Teilnehmenden die höchstmögliche, betontechnologische Qualifikation in Deutschland. Unter anderem dürfen die Absolventen eine Betonprüfstelle leiten und haben die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden. Um den begehrten Schein zu erlangen, ist intensives Lernen erforderlich – Ein 8-Stunden-Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens in der Regel nicht aus. Auch in den Abendstunden lernte die Gruppe täglich für die Prüfungen. Der Lehrgang, der sich insgesamt über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Abschließend nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Nach der ersten Prüfung im Dezember 2019 fand der Kurs mit dem zweiten Block und anknüpfender Prüfung im Januar 2020 seinen Abschluss. 20 Teilnehmer bestanden das Seminar und erhielten im feierlichen Rahmen am 24. Januar ihre Urkunden durch den PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing.- Rolf Kampen überreicht. Der nächste E-Schein-Lehrgang findet vom 30.11. – 11.12.2020 und 11.01. – 22.01.2021 im BZB Krefeld statt. Zur Anmeldung Bei Fragen und für Informationen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten.

Projekte

Women Can Build: Marleen – Von der Zahntechnikerin zur Dachdeckerin

In der Werkhalle der angehenden Dachdeckerinnen und Dachdecker im BZB Wesel beendet Marleen ein Modell zur Simulation einer Deckung mit Faserzementplatten. „Die Aufgabe besteht darin, das Modell so umzubauen, dass eine Schräge entsteht“, erklärt sie. Marleen hat bereits erfolgreich eine erste Lehre als Zahntechnikerin abgeschlossen, sich dann aber beruflich umorientiert. „In der Ausbildung zur Zahntechnikerin habe ich viel Zeit in der Praxis verbracht. Aber eigentlich bin ich lieber draußen an der frischen Luft.“ Dies wurde ihr besonders bewusst, als sie nach ihrer ersten Lehre zur Überbrückung der Zeit bis zur Festanstellung ein Praktikum im Dachdeckerbetrieb ihres Vaters durchführte. „Im Sommer werde ich nun schön braun und meine Freundinnen beneiden mich deswegen“, lacht Marleen. Sie ist froh, dass sie sich beruflich umorientieren konnte. „Ich glaube, dass viele junge Frauen nicht auf den Gedanken kommen, ein Praktikum im Baugewerbe zu machen. Wahrscheinlich hätte ich auch nicht daran gedacht, wenn ich nicht die Möglichkeit im Familienbetrieb gesehen hätte.“ Im Rahmen des EU-Projektes Women Can Build machen die BZB auf die Ausbildungsberufe im Baugewerbe aufmerksam und zeigen, dass Frauen in diesem männerdominierten Feld ebenfalls ihre Berufung und Erfolg finden können. Dachdeckerberuf bietet viel Abwechslung Marleen stellt das Modell fertig und geht in eine andere, kleinere Werkhalle, um mit der zweiten Aufgabe zu starten. „Ich werde für die Schieferdeckung den Anfangort und den Endort anfertigen und den Schiefer selbst passend schlagen.“ Zum besseren Verständnis hat das Ausbilderteam im BZB Wesel für die Lehrlinge eine Art Hinweistafel mit anschaulichen Erklärungen und Beschreibungen erstellt. Bilder und Zeichnungen unterstützen bei der Ausführung der Aufgabe. Besonders gefällt Marleen die Abwechslung: die wechselnden Baustellen, der Kundenkontakt, aber auch die Ruhe auf dem Dach. Nach dem Abschluss von zwei Lehren freut sie sich, bald in ihrem Beruf angekommen zu sein und ihre Arbeit als Gesellin aufnehmen zu können.

Projekte

Jetzt anmelden: Digitalisierungswissen für Ausführende

Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bietet mit seinem dritten Qualifizierungsangebot Digitalisierungswissen für die Ausführenden. Angesprochen sind Betriebsinhabende, Führungskräfte, Mitarbeitende sowie Auszubildende in kleinen und mittleren Betrieben aus dem Baugewerbe. Neben den bereits etablierten Modulen Innovationspfad Digitales Bauen und Grundlagen für Entscheider in Bau- und Ausbaugewerken beschäftigen sich die neuen Kurse mit konkreten und praktischen Themenbereichen, die in jedem Betrieb zum Tagesablauf gehören. Während die Teilnehmenden im Workshop M3.2.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop methodische Schritte an die Hand bekommen, wie die Digitalisierung strategisch sinnvoll angegangen und umgesetzt werden kann, stellt die Veranstaltung M3.2.2 | Dokumentenmanagement die Weichen für ein zukünftig digitales und vernetztes Arbeiten. Der Workshop M3.3.1 | Digitales Aufmaß ist interessant für die Akquise und Planung. In diesem Workshop werden die verschieden Möglichkeiten der Aufmaß-Erstellung vorgestellt – auch Messverfahren, wie zum Beispiel das Messen aus Bilddateien (Photogrammmetrie). Beim letzten Modul M3.3.2 | Baudokumentation und Mängelmanagement lernen die Teilnehmenden die unterschiedlichen Softwareprogramme kennen und können diese anhand von detaillierten Praxisbeispielen auch selbst ausprobieren. Ein klarer Bezug zur Baupraxis und das selbstständige Üben und Ausprobieren sind neben dem Austausch auf Augenhöhe ein wesentlicher Bestandteil der neuen Praxisworkshops. Die Qualifizierungen sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Hier erhalten Sie weitere detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Titelfoto © Africa Studio / shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge
Projekte

CODESMA: Online-Kurs zum Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen

Bau- und Abbruchabfälle stellen laut des Statistischen Amts der Europäischen Union (eurostat) den größten Abfallstrom in der EU dar. Gleichzeitig bleibt die Menge des Abfallaufkommens relativ stabil und weist eine hohe Wiederverwendungsquote auf, vor allem durch Verfüllvorgänge, so berichtete die Europäische Umweltagentur (EEA) am 16. Januar 2020. Das Verwertungsziel von 70% bis 2020, festgelegt in der Abfallrahmenrichtlinie von 2008, wurde von vielen europäischen Ländern bereits im Jahr 2016 übertroffen. Die BZB und Projektpartner aus Litauen, Griechenland und Polen entwickeln unter der Projektleitung aus Großbritannien aktuell einen Online-Kurs zum Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Der Kurs beschäftigt sich mit der Planung und dem Management von Baustellenabfällen, noch bevor diese entstehen. Es wird ein Verfahren zur Abfallvermeidung und besseren Organisation von Abfällen mithilfe eines Abfallbewirtschaftungsplanes vorgestellt, der auf dem Site Waste Management Plan (SWMP) aus Großbritannien basiert. Zu den weiteren Inhalten zählen Technologien zur Abfalltrennung, die Vermeidung von Abfällen sowie der Umgang mit Gefahrstoffen. Der Online-Kurs wird zurzeit in die fünf Sprachen der beteiligten Projektpartner-Länder übersetzt und voraussichtlich im April 2020 für Fachkräfte auf der Baustelle sowie Interessierte kostenfrei zur Verfügung stehen. Bei einer erfolgreichen Teilnahme am Online-Kurs erhalten die Lernenden ein Zertifikat. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert. Projektpartner: Universität Coventry (UK), BZB (D), VSRC (LT), PROMEA (GR), PSMB (PL) Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

Querbeet

Ytong Silka Akademie zu Gast im BZB Wesel

Unter dem Motto „Intelligente, wirtschaftliche und praxisorientierte Lösungen für den Rohbau“ starteten die Baupraktikertage der Ytong Silka Akademie erstmals im BZB Wesel. Die Baupraktikertage stellen anhand einzelner Themeninseln Mauerwerksprodukte vor und vermitteln sowohl Techniken als auch theoretisches Grundwissen. Praxis-Vorführungen, bei denen die Teilnehmenden aktiv und praktisch mitarbeiten, zeigen, wie wirtschaftliches weißes Mauerwerk und Dämmsysteme dauerhaft schadenfrei erstellt werden können. Die Ytong Silka Akademie teilt Wissen und Fachkenntnisse rund um die Produkte Silka Kalksandstein und Ytong Porenbeton. Zu weiteren Terminen der Baupraktikertage Sie haben Interesse an einer Raumanmietung für Veranstaltungen oder Weiterbildungen in Krefeld oder Wesel? Gerne unterstützen wir Sie: Informationen zu unseren Räumlichkeiten finden Sie hier.

Weiterbildung

Neue Technische Regel „Instandhaltung von Betonbauteilen“

Das deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die Teile 1 und 2 der neuen „Technischen Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung)“ in der Fassung aus November 2019 zur Anhörung gestellt. Die Technische Regel gilt in Verbindung mit der DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ (Instandsetzungsrichtlinie, Ausgabe Oktober 2001, inkl. der Berichtigungen 1 bis 3). Auf den Gelbdruck der Instandhaltungsrichtlinie wird nicht weiter eingegangen. Die TR Instandhaltung steht auf der Website des DIBt als Download bereit. Stellungnahmen sind bis zum 7. Februar 2020 an das DIBt zu richten. Mit unserem renommierten Referententeam wollen wir Sie auf diese und weitere Änderungen, wie die neue ZTV-ING aus April 2019, vorbereiten. Auch in 2020 führen wir wieder zahlreiche Erstlehrgänge und Weiterbildungen für Sachkundige Planer und Qualifizierte Führungskräfte durch. Hier finden Sie alle Termine und weiteren Informationen zu den Lehrgängen im Bereich der Betoninstandhaltung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten. Foto © sdecoret - stock.adobe.com

Weiterbildung

Nächster Karriereschritt: Meister werden!

Die Bundesregierung schaffte 2004 die Meisterpflicht für 53 Berufe ab, nun trat ab dem 1. Januar 2020 die Rückkehr der Meisterpflicht für 12 Gewerke in Kraft – darunter für die Fliesen-, Parkett- und Mosaikleger. Die Wiedereinführung soll dabei unterstützen, Mängel bei Fliesenarbeiten zu verringern und damit für eine größere Qualität im Handwerk sorgen. Auch der Nachwuchskräftesicherung ist gedient, denn nur Meisterbetriebe dürfen ausbilden. Die BZB führen regelmäßig Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung im Fliesenleger-Handwerk am Standort Krefeld durch. Teilnehmende lernen in der „Meisterschule“ alles, was sie für eine Karriere als erfolgreiche*r Unternehmer*in oder Führungskraft im Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk benötigen. Experten aus der Praxis vermitteln fundiertes Know-How an junge Profis. Neben fachspezifischen Aspekten wie Material- und Baustofflehre, Gestaltung und Verlegetechnik wird auch Wissen rund um die Betriebsführung, Marketing und Qualitätsmanagement weitergegeben. Der nächste Vorbereitungskurs startet im Frühjahr 2021 in Kooperation mit der Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf, einer der größten Bildungseinrichtungen Deutschlands, am BZB Krefeld. Allgemeine Informationen zur Meisterschule erhalten Sie hier (extern). Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Pascal Keusen-Weber. Foto © pf30/fotolia

Projekte

Talents4Construction: Videos zu Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung

Im Rahmen der transnationalen Projektzusammenarbeit Talents4Construction entstanden – auf Grundlage der Befragungen von Auszubildenden, Personalberatern, Bildungszentren sowie Mitarbeitern und Vertretern aus bauwirtschaftlichen Unternehmen auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene – drei verschiedene YouTube-Videos. Die Videos behandeln die drei Themenfelder 1. Boomerang Hiring (Bumerang Beschäftigung), 2. Employer Branding (Arbeitgeber-Markenbildung) und 3. Network Recruitment (Netzwerk Rekrutierung) und wurden in Zusammenarbeit mit einem Medienunternehmen entwickelt und umgesetzt. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bestand das Projektziel darin, passende Lösungsansätze zur (Rück-) Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften für die Bauwirtschaft zu finden. Die Ergebnisse stehen im Rahmen der drei YouTube-Videos auf Englisch mit deutschen Untertiteln bereit: Employer Branding Boomerang Hiring Network Recruitment Foto: © Gaj Rudolf - stock.adobe.com

Ausbildung

Azubi-Roadshow Düsseldorf: Neues Jahr – neue Chancen

Ein neues Jahr – ein neues Konzept: Die BZB beteiligen sich ab 2020 an der Azubi-Roadshow Düsseldorf „Next Stop: Deine Ausbildung!“, organisiert vom Düsseldorfer Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule/Beruf. Im Rahmen einer Bühnenshow und einer Minimesse stellen sich junge Auszubildende den Schülerinnen und Schülern einer kompletten Jahrgangsstufe vor. Ziel ist es, den jungen Leuten die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe näher zu bringen – und zwar auf Augenhöhe. In den letzten Wochen erarbeiteten die Beteiligten das Konzept und erprobten es praktisch. Die Bau-Lehrlinge, die im BZB die ÜLU durchlaufen und mit eingebunden sind, meisterten die Generalprobe mit Bravour. So dürfen sich die jungen Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden, auf einen interessanten „To do Talk“ und ein Präsentationsprogramm freuen. Damit steht ihnen eine gute Informationsquelle über potentielle Ausbildungsberufe zur Verfügung. Die Roadshow startet im Januar in der Düsseldorfer Realschule Freiherr vom Stein. Im März folgen die Realschule Golzheim und die Gesamtschule Hulda Pankok. Foto: © Julien Eichinger - stock.adobe.com

Projekte

Winterzeit? Qualifizierungszeit!

Sie wollen die Winterzeit nutzen und sich für die Zukunft wappnen? Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bietet Ihnen dafür ein breites Angebot. Zu den Themen für die Entscheider im Unternehmen gehören beispielsweise die neuen Techniken der Arbeitswelt – auch unter dem Begriff Digitalisierung bekannt. Sie möchten diese einsetzen, wissen jedoch nicht, wie Sie das Thema strategisch angehen sollen? Hier empfehlen wir Ihnen unser Modul 2 | Grundlagen für Entscheider. Für die Ausführenden sind diese Themen besonders interessant: M3.2.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop M3.2.2 | Dokumentenmanagement M3.3.1 | Digitales Aufmaß M3.3.2 | Baudokumentation und Mängelmanagement Bei Fragen melden Sie sich auch gerne telefonisch bei uns. Dienstags sind wir bis 19 Uhr für Sie unter der 02151 515588 zu erreichen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen oder Ihren Anruf! Titelfoto © Sergey Nivens – stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Querbeet

BZB setzen Erfolgsmodell „Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft“ fort

Die BZB führten im zurückliegenden Jahr vier Mal die „Teilqualifizierung 1 zum Bauhelfer“ mit über 40 Teilnehmer*innen durch. Die Qualifizierung vermittelt grundlegende Kenntnisse – vergleichbar zum 1. Ausbildungsjahr. Darauf aufbauend entstanden nun weitere, von einem unabhängigen Institut AZAV zertifizierte, Stufen des Modells „Teilqualifizierung in der Deutschen Bauwirtschaft“. Die BZB bieten folgende neue Teilqualifizierungen an: Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 2 Bauwerker/in im Bereich Hochbau Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 2 Bauwerker/in im Bereich Tiefbau Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 2 Bauwerker/in im Bereich Ausbau Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Tiefbau mit Schwerpunkt Straßenbauarbeiten Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Hochbau mit Schwerpunkt Maurerarbeiten Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Ausbau mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Ausbau mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten Nach TQ 3 haben Absolventen die Möglichkeit, sich bei der prüfenden Kammer (HWK oder IHK) zur Berufsabschlussprüfung als Externer anzumelden. Bei entsprechender Eignung wird so der Abschluss zum Tiefbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Straßenbauarbeiten, zum Hochbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Maurerarbeiten, Ausbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten und zum Ausbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten erlangt. Der Abschluss ist gleichwertig zu einer 2-jährigen Ausbildung der Stufenausbildung Bau. Aufgrund der weiterhin hervorragenden Konjunktur und dem stark spürbaren Fachkräftebedarf haben Absolventen der Teilqualifizierungen beste Chancen auf einen gut bezahlten Job in der Bauwirtschaft. Darüber hinaus können Betriebe auch ihre ungelernten Mitarbeiter über die TQ weiterbilden und bis zum Berufsabschluss führen. Dies wird unter Umständen durch Sonderprogramme der Agentur für Arbeit gefördert. Derzeit befinden sich sieben Teilnehmer in der TQ 2 im BZB Krefeld, die sie voraussichtlich Ende Februar 2020 beenden. Viele streben die Fortsetzung mit einer TQ 3 an, mit der Möglichkeit, als Externer an der Abschlussprüfung im entsprechenden Beruf teilzunehmen. Denn ein anerkannter Berufsabschluss bietet nach wie vor die besten Chancen für eine Beschäftigung mit guter Entlohnung. Interessenten können sich gerne bei Fatma Cömert, Regionalleiterin päd. Maßnahmen im BZB Krefeld melden: 02151 5155-21 / fatma.coemert@bzb.de Bild © Syda Productions/Adobe Stock

Ausbildung

„Berufsstart Bau“ 2020: Betriebe treffen auf Ausbildungssuchende

Seit 2013 besteht das Pilotprojekt „Berufsstart Bau“ der deutschen Bauwirtschaft. Betriebe, die bei SOKA-Bau registriert sind, können im Rahmen einer betreuten Einstiegsqualifizierung erproben, ob Jugendliche bzw. junge Interessenten für eine betriebliche Ausbildung geeignet sind. Dies erfolgt in Kooperation mit den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. und läuft mindestens 6 und maximal 12 Monate. Die betreute Einstiegsqualifizierung bietet dem Betrieb so die Möglichkeit, die jungen Menschen nach der Erprobungsphase und bei Eignung in eine geregelte betriebliche Ausbildung ab dem 01.09.2020 zu übernehmen. Für die Jugendlichen bietet eine Einstiegsqualifizierung die Chance, sich zu orientieren und für eine Ausbildungsstelle zu empfehlen. Ziel ist es, über das Praktikum nahtlos in ein reguläres betriebliches Ausbildungsverhältnis überzugehen. Das Projekt steht nicht nur unversorgten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sondern auch Menschen mit jüngstem Migrationshintergrund offen. Der Betrieb wird mit Zuschüssen der SOKA-BAU und der Agentur für Arbeit unterstützt – dem Betrieb entstehen nur Kosten für persönliche Schutzkleidung, evtl. Arbeitskleidung und die Praktikumsvergütung. Bei Berufsstart Bau verteilt sich die Einstiegsqualifizierung zeitlich und räumlich auf die einzelnen Bereiche: Praxis im Betrieb (ca. 50 - 60%) Praxisunterweisungen und Förderunterrichten sowie Sprachförderung im BZB (ca. 30 – 40%) Schulpflichtiger Unterricht in der Berufsschule (ca. 10%) In der gesamten Zeit betreuen erfahrene Ausbilder und sozialpädagogische Fachkräfte der BZB sowohl den Betrieb als auch die Praktikanten. Die Erprobungsphase kann am 01.02., spätestens am 01.03.2020, mit einer Laufzeit von 6 bis 12 Monaten und dem Ziel der Übernahme in Ausbildung beginnen. Die Betriebe stellen einen oder mehrere Praktikanten zu diesem Zeitpunkt ein. Da es sich um ein Praktikum im Sinne der Einstiegsqualifizierung (EQ) handelt, wird zu diesem Zweck ein Vertrag zwischen dem Betrieb und dem Praktikanten abgeschlossen. Während des Praktikums entrichtet der Betrieb eine Praktikumsvergütung, die sich an der Vergütung des 1.Abj. orientieren kann. Die Agentur für Arbeit erstattet dem Unternehmen bei entsprechender Voraussetzung auf Nachweis € 231 / Monat zuzüglich des Sozialversicherungsanteils. Sollten Betrieb und Praktikant keine Ausbildung vereinbaren, entstehen dem Betrieb keine Folgekosten, denn es ergibt sich kein rechtlicher Anspruch. Die Qualifizierung, der Stützunterricht und die Betreuung im BZB werden durch die SOKA-BAU gefördert. Sie möchten teilnehmen? Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne. Ihre Ansprechpartnerin: Fatma Cömert (BZB Krefeld und Wesel) 02151 5155-21 fatma.coemert@bzb.de ANMELDE-FORMULAR für Betriebe Foto © goodluz/shutterstock

Projekte

Women Can Build: Carolin – Mit dem Abitur in die Ausbildung zur Dachdeckerin

In den großen Werkhallen der Dachdecker*innen am BZB Standort Wesel gehen die Lehrlinge an Dachmodellen fachgerecht und gewissenhaft ihren Aufgaben nach. Zu den Lehrlingen gehören auch sechs weibliche Auszubildende – ein Rekord, auf den Dachdeckermeister und Ausbilder Gunter Siebert und seine Kollegen besonders stolz sind. Carolin ist eine der Auszubildenden im dritten Lehrjahr. „Wenn wir Frauen in den Werkhallen oder in der Berufsschule dabei sind, benehmen sich die Jungs besser“, lacht Carolin. Den positiven Einfluss auf das Arbeitsklima können die anderen Azubis und Meister nur bestätigen. „Momentan fehlen an den Schulen die Berührungspunkte zu weniger bekannten Berufen“ Carolin wollte sich nach ihrem Abitur zunächst für ein duales Studium einschreiben und wurde über die Internetseite der Handwerkskammer Düsseldorf auf das triale Studium aufmerksam. Nach insgesamt 5 Jahren (3 Jahre Ausbildung +2 Jahre Meister) beenden die Absolvent*innen dieses z.B. mit einem Bachelor im Handwerksmanagement, einem Meister sowie dem Gesellenbrief. Nach einem halben Jahr merkte sie allerdings, dass das Studium nichts für sie sei. Das Pendeln empfand sie als besonders belastend. „Stattdessen habe ich mich entschlossen, meine Ausbildung klassisch fortzuführen“, sagt Carolin. Kritik äußert sie gegen das Bildungssystem: „Auf den Schulen wird nach dem Abitur als nächster Schritt nur für das Studium geworben, die Ausbildung nach dem Abitur wird eher negativ angesehen. Dabei kann man auch eine sehr gute Lehre machen. Momentan fehlen an den Schulen die Berührungspunkte zu weniger bekannten Berufen, nicht nur im Handwerk.“ Früher gab es an Realschulen Textil- und Werkunterricht, aber seitdem diese Fächer nicht mehr angeboten werden, gibt es für Schülerinnen und Schüler kaum Kontakt zu handwerklichen Aufgaben. Dabei gefällt Carolin vor allem der Umgang mit verschiedenen Materialien und die abwechslungsreiche Arbeit. „Jeden Tag mache ich etwas anderes und lerne neue Menschen kennen. Außerdem arbeite ich gerne an der frischen Luft.“ Sie selbst kannte die Arbeit als Dachdecker*in von klein auf aus dem Familienbetrieb. Dies trifft auf 5 der 6 weiblichen Auszubildenden zu. Als Dachdeckerin durchstarten „Generell sollte es mehr finanzielle Anreize zur Ausbildung geben. Die Auszubildenden starten ihr eigenes Leben und haben demensprechend viele Ausgaben. Studierende bekommen überall – im Kino, bei Spotify, Amazon und Netflix – Rabatte, und die Auszubildenden müssen den vollen Preis zahlen.“ Die Ausbildungsvergütung für Dachdecker*innen entlohnt die Lehrlinge mit 730 € im ersten Lehrjahr, 880 € im zweiten Lehrjahr und 1.130 € im dritten Lehrjahr. Zusätzlich wurde in Nordrhein-Westfalen im August 2019 das Azubiticket eingeführt, das die Mobilität für das ganze Bundesland verbessert. Ausbildungsbetriebe können einen Teil des Betrages für ihren Lehrling übernehmen und so interessanter bei der Nachwuchsgewinnung werden. Das Aufstiegs-Bafög wird für Gesellen wichtig, denn es fördert die Vorbereitung auf den Meister-Abschluss. Nach ihrer Ausbildung möchte Carolin für ein Jahr in ihrem Beruf arbeiten und danach den Meister machen. Am liebsten würde sie in der Zwischenzeit auch nach Südamerika oder Australien reisen. Die Insel „La Reunión“, eine Überseeregion Frankreichs im indischen Ozean, hatte sie bereits im Rahmen einer „Lehrlings-Mobilität“ besucht. So verbindet sie ihren Spaß am Reisen mit ihrem beruflichen Werdegang.

Projekte

Digitale Helferlein: Das digitale Aufmaß

Am 19.11.2019 lud das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk zum kostenfreien Workshop „M3.3.1 | Digitales Aufmaß“ ins BZB Krefeld ein. Zu den Teilnehmenden gehörten Mitarbeiter*innen, die sich in kleinen und mittleren Unternehmen täglich mit dem Thema Aufmaß beschäftigen. Zu Beginn der Veranstaltung lernten die Teilnehmenden zunächst moderne Werkzeuge für das digitale Aufmaß kennen, wie: Laser Entfernungsmessgerät 3D Laserscanner Kamera für Photogrammmetrie Digitale Dachvermessung per Drohne Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die digitalen Werkzeuge in der praktischen Anwendung auszuprobieren und Fragen zu klären. Hierzu gehörte neben dem Aufmaß auch die Verarbeitung der erstellten Daten in der entsprechenden Software. Dies gewährleistete einen kompletten Einblick in die Methodik des digitalen Aufmaßes. In der Abschlussrunde zeigte, dass Teilnehmenden neue Impulse aus dem Workshop mitnehmen konnten. Die Resonanz war durchweg positiv. Weitere Termine und Online-Anmeldung finden Sie hier. Titelfoto © © amenic181 / stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge
Projekte

EU-Projekt Step into BIM: Online-Kurs in Planung

Immer mehr EU-Mitgliedstaaten setzen verbindliche sowie unverbindliche Richtlinien und Initiativen ein, um die Anwendung der BIM-Methode bei öffentlichen Vergaben zu fördern. Dazu zählen unter anderem Dänemark, Finnland, Deutschland, Litauen, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Polen und Italien. Dies berichtet der Report „European Construction Sector Observartory – Building Information Modeling in the EU construction sector“ der Europäischen Kommission. Mit der BIM-Methode wird der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerkes, von der Planung über den Aufbau und die Bewirtschaftung bis zum Abbruch, digital erfasst. Der Vorteil: Materialien können ressourcenbewusster eingesetzt und das Abfallvolumen durch eine bessere Planung reduziert werden. Da die BIM-Methode bereits in größeren Unternehmen Anwendung findet und in naher Zukunft für die öffentlichen Ausschreibungen der meisten EU-Länder verpflichtend gelten könnte, müssen Auszubildende und Fachkräfte auf diese Anforderungen vorbereitet werden. Dafür wird in dem EU-Projekt „Step into BIM – Digitising VET“ (SIBIM) mit insgesamt sechs Ländern, unter der Leitung der Universität Coventry, ein Online-Kurs entwickelt. In diesem Kurs erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die BIM-Methode und erfahren, was diese für ihre Arbeit bedeutet. Zu den Zielgruppen zählen sowohl Auszubildende als auch erfahrene Fachkräfte der Baubranche. Gerade bei berufserfahrenen Menschen kann es Hemmschwellen geben, Kolleginnen und Kollegen nach der BIM-Methode zu fragen, da sie fürchten, als unwissend wahrgenommen zu werden. Der kostenfreie Online-Kurs wird die Lernenden anhand von Präsentationen, Fallstudien, Übungen und Video-Clips unterstützen. Der Lehrgang soll digitale Fertigkeiten im Building Information Modeling sowie Wissen zur Cloud-basierten Datenverarbeitung und die Arbeit mit Virtual Reality und Augmented Reality Technologien vermitteln. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Wright Studio/shutterstock

Querbeet

BZB feiern 40-jähriges Bestehen

Seit 40 Jahren engagieren sich die BZB für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Unter dem Motto „Tradition und Moderne verbinden“ feierten sie das Jubiläum am 27. November 2019 in Krefeld mit einem Festprogramm. Für rund 130 Mitarbeitende, Bauunternehmer, Verbandsmitglieder und Partner der BZB startete das Jubiläumsprogramm mit dem Parcours „Zeitreise Bau“. An mehreren Stationen präsentierten sich die Gewerke vom Dachdecker bis zum Zimmerer. „Digitale“ Angebote machten 3D-Planung, -Modellierung und -Druck sowie Baumaschinen-Simulationen erlebbar. Rückblick auf 40 Jahre Bau-Bildung BZB-Vorstandsvorsitzender Rolfgeorg Jülich erinnerte in seiner Begrüßungsrede an 40 Jahre BZB-Geschichte. 1979 gründeten 17 Innungen im Kammerbezirk Düsseldorf die „Trägergemeinschaft Bildungszentren Bau e. V.“. Ziel war es, die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung für die Stufenausbildung Bau auszuführen. „Die BZB haben in 40 Jahren Höhen und Tiefen durchlebt, sich aber immer wieder den Herausforderungen gestellt“, fasste Jülich zusammen. Ein multifunktionaler Bildungsdienstleister entsteht Mit Grußworten gratulierten Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer, Dr. Axel Fuhrmann als Hauptgeschäftsführer der Hand-werkskammer Düsseldorf und Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptge-schäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW zum Jubiläum. Die Bedeutung einer guten Ausbildung im Baugewerbe stellte Oberbürgermeister Frank Meyer insbesondere in den Vordergrund. „Wenn Straßen und Häuser gebaut werden, dient dies nicht nur dem ausführenden Unternehmen, sondern vor allem der Öffentlichkeit“, stellte er heraus. Beispielsweise investiere die Stadt Krefeld derzeit 170 Millionen Euro in Schulen, hauptsächlich in Bauleistungen. Auf die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und die gute Zusammenarbeit mit den BZB gingen die Grußwortredner Fuhrmann und Schulte-Hiltrop ein. Ein breites Portfolio, einschließlich Weiterbildung, Be-rufsorientierung, Qualifizierungen, internationaler Projekte und Aus-landsaufenthalte, sogenannter Lehrlings-Mobilitäten, zeichne die BZB aus. „Die BZB sind im In- und Ausland zu einem Botschafter des deutschen Bauhandwerks geworden“, so das Fazit von Fuhrmann. Und dies ist notwendig, denn 150.000 gewerbliche Mitarbeiter/innen gehen in den nächsten zehn Jahren in Rente – Nachwuchskräfte sind gefragt. „Wir brauchen die engagierten und top-ausgebildeten Fachleute, die das BZB uns liefert und sind dankbar dafür“, ergänzte Schulte-Hiltrop. Von Ausbildung bis zur Künstlichen Intelligenz In einer anschließenden Talkrunde spannte sich der Bogen von der Ausbildung über Innovationen und Digitalisierung bis zu Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz. Die vier Talkgäste Professor Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bauunternehmer Kai Buschhaus, Stuckateur-Gesellin und Meisterschülerin Nathalie Nolden und BZB-Geschäftsbereichsleiter Markus Crone berichteten von ihren persönlichen Einblicken in das Thema „Bildung Bau“. Im Rahmen des EU-Projektes „Women Can Build“ führten die BZB bereits ein Interview mit der motivierten Stuckateurin Nathalie Nolden, die andere junge Frauen inspirieren möchte, einen handwerklichen Beruf zu ergreifen (zum Interview). Geballte Kompetenz durch das BZB-Team Im Schlusswort gab BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer einen persönlichen Rückblick. „Die BZB haben sich in 40 Jahren immer wieder neu erfunden. Wir sind ein komplexes Konstrukt und das ist auch gut so“, betonte Murauer. Das Entscheidende seien die Mitarbeitenden, die eine große Kompetenz und viel Erfahrung mitbringen – die wichtigste Grundlage für das Bestehen der BZB seit 40 Jahren. Zur Fotopräsentation „40 Jahre BZB“

Projekte

Neue Qualifizierungen: Digitalisierungswissen für die Ausführenden

Zielgruppe sind Betriebsinhabenden, Führungskräfte, Mitarbeitende, Auszubildende aus dem Baugewerbe Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk öffnet für das Baugewerbe seine dritte Qualifizierungssäule Digitalisierungswissen für die Ausführenden. Angesprochen sind alle Mitarbeitenden in kleinen und mittleren Betrieben aus dem Baugewerbe. Ob Führungsebene, Kaufmännischer- und Planungsbereich aber auch Auszubildende. Alle sind angesprochen, sich fundiertes Wissen im Bereich der Digitalisierung anzueignen, so dass dieses Wissen sinnvoll im eigenen Betrieb umgesetzt werden kann. Neben den bereits angebotenen Modulen Innovationspfad Digitales Bauen und Grundlagen für Entscheider in Bau- und Ausbaugewerken werden nun konkret und praktisch Themenbereiche angesprochen, die in jedem Betrieb zum Tagesablauf gehören. Während die Teilnehmenden im Workshop M3.2.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop methodische Schritte an die Hand bekommen, wie die Digitalisierung strategisch sinnvoll angegangen und umgesetzt werden kann, stellt die Veranstaltung M3.2.2 | Dokumentenmanagement die Weichen für ein zukünftig digitales und vernetztes Arbeiten. Der Workshop M3.3.1 | Digitales Aufmaß ist interessant für die Akquise und Planung. In diesem Workshop werden die verschieden Möglichkeiten der Aufmaß-Erstellung vorgestellt – auch Messverfahren, wie zum Beispiel das Messen aus Bilddateien (Photogrammmetrie). Beim letzten Modul M3.3.2 | Baudokumentation und Mängelmanagement lernen die Teilnehmenden die unterschiedlichen Softwareprogramme kennen und können diese anhand von detaillierten Praxisbeispielen auch selbst ausprobieren. Ein klarer Bezug zur Baupraxis und das selbstständige Üben und Ausprobieren sind neben dem Austausch auf Augenhöhe ein wesentlicher Bestandteil der neuen Praxisworkshops. Nutzen Sie die Chance zur Qualifizierung, denn auch Sie sind im Zeitalter der Digitalisierung angekommen. Jetzt gilt es nur noch, diese sinnvoll für Sie und Ihren Betrieb umzusetzen! Die Qualifizierungen sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Hier erhalten Sie weitere detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Titelfoto © Rawpixel.com / shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge
Ausbildung

Berufsorientierung mal anders!

Anfang Oktober waren die BZB in Kooperation mit der Firma GEESE-BAU GmbH aus Oberhausen zu Gast an der Gesamtschule Oberhausen-Osterfeld. Etwa 90 % aller Jugendlichen haben Schwierigkeiten, sich unter einer Berufsbezeichnung oder den Berufsinhalten eine konkrete Beschäftigung vorzustellen. Daher entwickelte das Technikzentrum Minden-Lübbecke einen Berufs-Parcours der „etwas anderen Art“. Dabei stand ein „Minipraktikum“ für die Berufe Zimmerer, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer mit typischen Arbeitsproben bereit, das von ca. 240 Schüler*innen der 9. Jahrgangstufe theoretisch und praktisch durchgeführt wurde. Die beteiligten Unternehmen hatten so die Möglichkeit, Kontakte zu interessierten Jugendlichen aufzubauen, um sie für einen Schnuppertag, ein Praktikum oder sogar für eine Ausbildung zu gewinnen. Alle Beteiligten waren vom Konzept und der hochprofessionellen Durchführung des Berufs-Parcours begeistert. Das BZB bedankt sich beim Team der Firma GEESE-BAU GmbH für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Gerne sehen wir einer Wiederholung des Berufs-Parcours im Jahr 2020 entgegen!

Querbeet

ABI Lehrgang erfolgreich gestartet

Was tun, wenn Wasser in einen U-Bahn-Tunnel läuft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der neue Lehrgang „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“. Er fand vom 22. – 24. Oktober 2019 zum ersten Mal im BZB Wesel statt. Die 15 Teilnehmer, alle Fachfrauen und Fachmänner auf der Baustelle, erhielten im Seminar das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung im Sinne des ABI Merkblattes – von renommierten Experten vermittelt. Ein Zusatzmodul behandelte die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen sowie bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte. Diese Verfahren wurden unter anderem in einer Gruppenarbeit erörtert. Als Fallbeispiel galt der Hamburger U-Bahn-Tunnel, in den Wasser eintritt. Was ist notwendig, um das Wasser dauerhaft zu stoppen und was ist bei der Planung zu berücksichtigen? Spannende Fragen, die mit Hilfe des ABI Merkblattes gelöst wurden. Auch praktische Vorführungen der Injektion wurden den Teilnehmer*innen in den drei Lehrgangstagen gezeigt. Die Lehrgangsinhalte sind von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Am Ende des Seminars erhielten die Lehrgangsteilnehmer*innen nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Foto © nikkytok/shutterstock

Querbeet

Von BIM bis Smart Home: digitalBAU 2020 in Köln

Digitale Lösungen in der Baubranche sind das Thema der Fachmesse „digitalBAU“, die erstmals vom 11. – 13. Februar 2020 in Köln stattfindet. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. und das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk sind mit dabei und freuen sich auf Besucher am Stand 646A und 648A. Smarte Software-Lösungen rund um das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden: Die Zukunft des Bauens hängt maßgeblich von der Entwicklung der Bausoftwarebranche ab. Mit der digitalBAU hat die Messe München auf die schnellen Innovationszyklen dieser Branche reagiert und veranstaltet zusammen mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) diese neue Fachmesse für digitale Produkte und Lösungen. Am 13. Februar erwarten die Besucher zudem spannende Beiträge des Schaufensters Digitales Bauen (Kompetenzzentrum Digitales Handwerk) zum Thema digitales Bauhandwerk. In der Domstadt werden sich über 140 Aussteller auf 17.000 Quadratmetern Fläche präsentieren. Rund 12.000 Besucher werden zur Auftaktveranstaltung erwartet. So entsteht mit der digitalBAU eine wichtige Dialogplattform für Planer, Architekten, Ingenieure, Handwerker und die gesamte Bauindustrie. Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie unter www.digital-bau.com. Tipp: Einen Rabattcode für vergünstigte Tickets gibt es im kommenden Beitrag! Foto ©Chaay_tee - stock.adobe.com

Querbeet

Jetzt teilnehmen: Wettbewerb „Auf IT gebaut" 2020!

Die Digitalisierung ist auch in der Bauwirtschaft angekommen: in Planungsbüros, Bauunternehmen und im Bauhandwerk. Insbesondere junge Bautalente nutzen die Möglichkeiten neuer Technologien und gestalten mit ihren digitalen Ideen die Zukunft der Branche. Darum sucht das RKW Kompetenzzentrum für den Wettbewerb „Auf IT gebaut“ wieder die besten Bautalente. Studenten, Auszubildende, junge Berufstätige und Gründer sind aufgerufen, ihre innovativen und zugleich praktikablen digitalen Lösungen bis zum 4. November 2019 unter www.aufitgebaut.de anzumelden. Der letzte Abgabetermin für die Arbeiten ist der 18. November 2019. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum freut sich auf viele digitale, spannende und kreative Wettbewerbsarbeiten.

Projekte

SoMExNet App unterstützt Mobilitäten im Handwerk

Viele Studierende verbringen mit Erasmus-Programmen Auslandssemester an Partneruniversitäten in Europa und haben so die Möglichkeit, neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln und ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Auch im Baugewerbe findet seit Jahren der Austausch von Auszubildenden zwischen Bildungszentren verschiedener europäischer Länder statt. Eine im Rahmen des EU-Projektes SoMExNet (Network enhancing the SoMEx app) entwickelte App unterstützt die Teilnehmenden sowie die Organisierenden bei den sogenannten Mobilitätsmaßnahmen. Der Vorteil: Alle wichtigen Informationen rund um den Auslandsaufenthalt sind in einer App gebündelt und für alle Nutzerinnen und Nutzer jederzeit über das Smartphone verfügbar. So können u.a. logistische Informationen wie Hin- und Abfahrt, Wegbeschreibungen, Adressen oder auch – Informationen zur Unterkunft und Mobilität vor Ort – in der App individuell hinterlegt werden. Ein Glossar mit Definitionen, das Programm der Maßnahme sowie Lernaufgaben, wie beispielsweise Multiple-Choice Fragen, offene Übungsaufgaben sowie eine Funktion zur Abgabe von Arbeitsaufgaben sind ebenfalls vorhanden. Auch die Kommunikation mit den Teilnehmenden ist mittels eines Chats möglich. Die BZB bieten derzeit die Möglichkeit, die SoMExNet App auszuprobieren. Interessierte können zudem dem SoMEx Netzwerk, zur Erhöhung der Mobilitäten im Handwerk, beitreten. Eine Anmeldung ist über ein Formular zur Interessenerklärung möglich. Anschließend werden alle notwendigen Materialien, wie zum Beispiel ein Leitfaden, zugeschickt. Foto © oneinchpunch/fotolia

Querbeet

Geprüft und für gut befunden!

Alle Jahre wieder: Die BZB haben die jährlichen Überwachungsaudits nach AZAV und LAKDach erfolgreich absolviert. Denn zertifizierte Unternehmen müssen sich sich einer jährlichen Überprüfung unterziehen, um die Einhaltung der gesetzten Qualitätsstandards sicherzustellen. So wurden im Rahmen von sogenannten Überwachungsaudits die Zertifizierungen, durch die sich die BZB seit vielen Jahren als führender Bildungsanbieter für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft auszeichnen, an allen BZB-Standorten auf den Prüfstand gestellt. Die Norm DIN EN ISO 9001 stellt dabei die Grundlage für das in den BZB eingeführte Qualitätsmanagementsystem dar. Sie wird durch die AZAV (=Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) ergänzt, die im Wesentlichen Regelungen zur Zulassung von Bildungsträgern bei der Durchführung von Maßnahmen der Arbeitsverwaltung enthält. Zeitgleich fand eine Überprüfung der Qualitätsanforderungen für überbetriebliche Ausbildungsstätten des Dachdeckerhandwerks im BZB Wesel statt. Die sehr gute Ausstattung mit neuen Maschinen, PC's etc. sowie die fachliche und pädagogische Kompetenz der Ausbilder in Zusammenhang mit großem Engagement führten zur weiteren Zertifizierung der BZB bei der LAK (Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk). Dass die Qualität in den BZB stimmt, konnte in den Audit-Tagen in allen Bereichen erfolgreich bestätigt werden. Foto © n_defender/shutterstock

Projekte

Women Can Build: Esthers Ausbildung zur Maurerin

In der Werkhalle der Maurer baut jeder Lehrling ein freistehendes Mauerstück auf. „Das ist eine klassische Aufgabe in der ÜLU“, sagt Esther. Im Rahmen des europäischen Projektes Women Can Build zeigen die BZB Beispiele von jungen Frauen, die sich für eine Lehre im Baugewerbe entschieden haben. Dieses Mal: Esther, eine Auszubildende zur Maurerin im zweiten Lehrjahr. Sie beginnt mit dem Aufbau eines neuen Mauerwerks und setzt die erste Reihe der Mauer, welche die Form der Konstruktion vorgibt. „Wenn der erste Stein schräg steht, bekommt man nicht so ein schönes gerades Lot hin. Die unterste Schicht gibt das gesamte Maß vor“, erklärt Esther. Sie setzt Ecksteine, misst präzise mit der Wasserwaage aus, ob diese gerade stehen und befestigt eine Schnur an deren Ecken, um die Höhe für die nächsten Steine vorzugeben. „Wenn ich den nächsten Stein setze, sehe ich anhand der Schnur, ob dieser auf einer Höhe mit den anderen liegt. Somit ist dieser automatisch in Waage.“ Das Geschick dafür bringen auch Frauen mit Esther wird von Antonius Kiwall, Maurermeister und Restaurateur der Antonius Kiwall & Söhne GbR, einem Betrieb für handwerkliche Denkmalpflege mit einem Schwerpunkt auf nachhaltigem Bauen, ausgebildet. Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung findet im BZB Krefeld statt. Sie hatte vorab auch Praktika in einer Zimmerei, in der Flechtwerkgestaltung, Raumausstattung und Landwirtschaft durchgeführt und entschied sich für eine Ausbildung zur Maurerin. „Ich wollte etwas mit den Händen machen“, sagt sie. „Das kann ich dann mein Leben lang und meine Arbeit wird immer gebraucht.“ In ihrer Klasse ist Esther die einzige Frau. Woran könnte das liegen? „Ich glaube, dass das Vorurteil von Männern auf der Baustelle, die Mädels hinterherpfeifen immer noch in den Köpfen vorherrscht. Außerdem fürchten viele Frauen, dass sie schwere Lasten tragen müssen. Dabei gibt es mittlerweile viel Erleichterung durch Technik, wie den Maurerkran oder Winkelschleifer. Bei vielen Aufgaben, die früher per Hand ausgeführt wurden, nutzt man heutzutage Maschinen.“ Nachhaltigkeit: Baumaterialien werden wiederverarbeitet In ihrem Ausbildungsbetrieb lernt sie auch, nachhaltig zu arbeiten. Dort werden Baustoffe eingesetzt, die weniger Abfall produzieren und bereits verwendete Materialien wiederverarbeitet. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft nutzt der Betrieb Baumaterialien, die sich auch nach dem Abbruch voneinander trennen lassen, um dann erneut eingesetzt zu werden. Die BZB entwickeln derzeit einen kostenfreien Online-Kurs zum Thema „Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen“, gemeinsam mit vier weiteren Partnern im Rahmen des europäischen Projektes „CODESMA“. Der Kurs steht ab April 2020 allen Interessierten, vom Auszubildenden bis zum Bauleitenden, zur Verfügung. Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, klimafreundlichere Arbeitsweisen, die Vermeidung von Abfällen: In ihrer Ausbildung zur Maurerin begegnet Esther den Anforderungen des aktuellen Zeitgeistes und gestaltet den nachhaltigen Wandel mit. „Man sollte nie aufhören, mit etwas Neuem anzufangen. Es gibt immer etwas zu entdecken und zu lernen, sonst würde es auch irgendwann langweilig werden“, so ihr Fazit.

Projekte

Digitalisierung im Doppelpack für Handwerker und Multiplikatoren

„Digitalisierung ist jetzt“: Ganz nach diesem Motto folgten über 60 Handwerker*innen und Multiplikatoren einer Einladung des Projektteams Schaufenster Digitales Bauen, im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, um sich mit dem Thema Digitalisierung im Bauhandwerk zu beschäftigen. Neu an der Veranstaltung war diesmal die Kombination aus Informationsveranstaltung und Innovationspfad. Die Multiplikatoren, vertreten aus Kammern, Fachverbänden, Innungen etc., erhielten eine theoretische und praktische Schulung, um ihre Mitglieder und Ansprechpartner auf dem Weg der Digitalisierung begleiten und unterstützen zu können. Die Handwerker*innen erkundeten zeitgleich den Innovationspfad Digitales Bauen. 15 Hersteller stellten hier ihre digitalen Werkzeuge und Produkte dem interessierten Publikum praktisch vor. Auf einem Parcour in kleinen Gruppen bekamen die Interessenten die Gelegenheit, einzelne Werkzeuge für sich zu entdecken, auszuprobieren und Detailfragen zu klären. So gab es viel praktisches Know-how zu entdecken. Der Fokus lag dabei auf Systemen, die einen praktischen Nutzen im Bauhandwerk haben. Ob Drohne, Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software, intelligentes Einkaufen oder auch der Baustellensimulator – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb entsprechend voran zu bringen. Das Handwerk ist im Zeitalter der Digitalisierung angekommen – nun gilt es, die Anwendungen sinnvoll ein- und umzusetzen. Weitere Veranstaltungen finden Sie hier: zum Thema „Digitales Bauen“ allgemein zum Thema „Digitales Handwerk“. Titelfoto © Airteam   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Digitale Realität erleben: Qualifizierungen Modul 3

Inmitten der digitalen Informationsflut fragen sich viele Handwerksunternehmen, mit welchen Maßnahmen sie den digitalen Wandel beginnen sollten, welche Kompetenzen und Werkzeuge benötigt werden und wie die Anwendung der digitalen Hilfsmittel konkret in der Praxis aussieht. Unsere neuen Qualifizierungen richten sich an alle digitalen Macher*innen aus den Bau- und Ausbaugewerken auf der Suche nach Strategie, Austausch und digitaler Praxis. Unser Ziel ist es, gemeinsam voranzukommen. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk schafft den kreativen Rahmen, um aus vielen unterschiedlichen Ideen und Ansätzen die erfolgversprechendsten für die eigene Digitalstrategie herauszufiltern und auszuprobieren. Unsere Experten unterstützen digitale Macher*innen dabei, konkrete Maßnahmen schrittweise im täglichen Arbeiten umzusetzen. Unser neues Angebot finden Sie hier. Sie haben noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns. Dienstags – auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten – bis 19 Uhr unter 02151 51 55 88. Foto © cybrain/shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Schritt in die berufliche Zukunft: Ausbildungsmarkt 2020 in Wesel

Bereits seit vielen Jahren veranstaltet die Gesamtschule „Am Lauerhaas“ in Wesel einen Ausbildungsmarkt, um Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 berufliche Perspektiven, unter anderem im Handwerk, aufzuzeigen. Auch die BZB sind dem Aufruf gefolgt und boten bei der diesjährigen Veranstaltung „Handwerk zum Anfassen“. Auszubildende des 2. Lehrjahres zeigten interessierten Schüler*innen, wie eine Mauer aus Kalksandsteinen entsteht und wie ein Altstadtpflaster fachgerecht verlegt wird. Der Andrang war groß und viele junge Menschen erhielten Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung und die Aufstiegsoptionen im Bauhandwerk. Die BZB bedanken sich insbesondere bei den Firmen Bergmann TET aus Gelsenkirchen und der K. Heinrich GmbH aus Duisburg, die uns ihre Azubis Ahmed und Gino als Ausbildungspaten für diesen Tag zur Verfügung stellten. Wir freuen uns, diese gut organisierte und viel besuchte Veranstaltung auch im Jahr 2020 unterstützen zu dürfen.

Projekte

UniVET: Pilotphase zur Potenzialanalyse in Litauen

Was soll ich werden? Welches Studium oder welche Ausbildung passt zu mir? Welche Fähigkeiten habe ich? Diese Fragen stellen sich Jugendliche und junge Erwachsene immer wieder während ihrer Schul- und Studienzeit. Mit dem EU-Projekt „UniVET – University or Vocational Education and Training“ wird die „Potentialanalyse“, ein Testverfahren zur Ermittlung der Interessen und Stärken, an Schüler*innen im Alter von 14-18 Jahren sowie an Studien­abbrechende angepasst und nun nach Litauen, Italien, Polen und Spanien übertragen. Bereits in der achten Klasse haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an der Potenzialanalyse teilzunehmen. Das Verfahren, von der Talentbrücke GmbH entwickelt, wurde seit 2006 bei insgesamt 100.000 Personen durchgeführt, unter anderem auch in den Bildungs­zentren des Baugewerbes e. V. Mit dem EU-Projekt UniVET wird die Potential­analyse nun auch in einige Länder des europäischen Auslands übertragen. Dazu fand vom 17. – 18. September 2019 im Vilnius Builders Training Centre (VSRC) in Litauen eine Pilotphase mit sieben Schülern und einem Studien­abbrecher im Alter von 16-24 Jahren statt. Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Eigene Stärken und Fähigkeiten wahrnehmen Die Teilnehmenden erhielten die Aufgaben in ihrer Landes­sprache und auf Englisch. Neben der Konzentrations­fähigkeit und dem räumlichen Vorstellungs­vermögen ermittelte die Analyse die Selbst­wahrnehmung anhand eines Berufs­interessentests und eines Bogens zur Selbst­einschätzung. Bei einer Gruppenübung lösten die Teil­nehmenden in kleinen Teams eine organisatorische Aufgabe und wurden dabei in ihren sozialen Kompetenzen beobachtet, um auch die Fremd­wahrnehmung widerzuspiegeln. Zum Abschluss bereiteten sie eine Selbst­präsentation vor. Die Auswertung der einzelnen Testelemente erfolgte anschließend mit einer eigens dafür entwickelten Software. Ziel der Analyse ist es, die Stärken, Fähigkeiten und Interessen der Test­personen herauszufinden, dabei aber gleichzeitig nicht zu einem bestimmten Beruf zu raten. Stattdessen werden in einer abschließenden Nach­besprechung Tendenzen zu den sechs Interessens­feldern aufgezeigt. Diese sind 1.) das Handwerk, 2.) die Forschung, 3.) kreative Arbeit, 4.) soziale Arbeit, 5.) unternehmerische und gewerbliche Tätigkeiten sowie 6.) der Bereich der Verwaltung. Die Teilnehmenden des Testverfahrens sollen dazu angeregt werden, über ihre individuellen Berufs­möglichkeiten nachzudenken und auch bisher nicht betrachtete Tätigkeits­felder kennen zu lernen. Viele Schüler in Litauen wollten an der Pilotphase teilnehmen Nach der erfolgreichen Erprobung wird das Verfahren im nächsten Monat auch in Spanien, Italien und Polen getestet. Die Rückmeldungen aus der Pilotgruppe fielen durchweg positiv aus. Foto © ©SpeedKingz/shutterstock

Weiterbildung

Neuauflage: Zertifizierter Sachverständiger für Betoninstandhaltung

Der Lehrgang „Zertifizierter Sachverständiger für Betonschäden und Betoninstandhaltung“ findet im November und Dezember erneut statt. In bisher zwölf Lehrgängen schulten die BZB in Zusammenarbeit mit der GUEP e.V. bereits über 150 Sachverständige. Diese erfolgreiche Kooperation setzt sich auch in diesem Jahr fort. Der im November startende Lehrgang richtet sich an Planer, qualifizierte Führungskräfte in ausführenden Unternehmen und Auftraggeber. Lehrgangsvoraussetzung ist der erfolgreiche Prüfungsabschluss zum Sachkundigen Planer (SKP). In drei Modulen vermittelt der Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich gemeinsam mit einem renommierten Expertenteam vor allem Wissen über die Erstellung von Gutachten sowie die Kenntnis juristischer Zusammenhänge. Modul I Betonbauwerke mit besonderen Anforderungen an die Dichtheit Schutz- und Instandsetzungsbaustoffe - Kunststoffe für den Betonbau Industrieböden Modul II Einführung in das Sachverständigenwesen, Begriffsbestimmung, besondere Sachkunde Juristische Grundlagen für Sachverständige Modul III Erstellen von Sachverständigengutachten Betonschäden und Schäden an Betonverbundsystemen Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Ausbildung

BZB auf der Ausbildungsmesse „Berufsstart“ in der Mülheimer Stadthalle

Ein gutes Team: Die Dachdecker- und Zimmerer-Innung Mülheim an der Ruhr war gemeinsam mit den BZB auf der diesjährigen Mühlheimer Ausbildungsmesse „Berufsstart“ vertreten. Neben Azubis aus den Bereichen des Dachdecker- und Zimmererhandwerkes, den BZB und der Kreishandwerkerschaft Mülheim und Oberhausen waren viele Jugendliche vor Ort und nutzten die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt: Sowohl männliche als auch weibliche Interessenten haben mitgemacht und gemeinsam mit den Dachdecker-Azubis unter anderem Schieferherzen geschlagen. Bei den Zimmerern war präzise Holzarbeit gefragt. Wie bringt man zwei Holzstücke ohne Nägel oder Leim in Verbindung? Eine interessante Übungsaufgabe am Balken, die von den meisten Standbesuchern mit Bravour gelöst wurde. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. „Die jährliche Messe „Berufsstart“ in der Mülheimer Stadthalle ist eine wichtige Plattform für alle Aussteller und interessierte Jugendliche, die eine Ausbildung dem Studium vorziehen“, erläutert BZB-Außendienst-Mitarbeiter Christoph Lanken. „Hier haben sie die Möglichkeit, sich praktisch rund um die Ausbildungsberufe zu informieren. Eine wichtige Veranstaltung, die in 2020 eine Wiederholung finden wird!“

Weiterbildung

Sachkundiger Planer in Berlin: Zweiter erfolgreicher Lehrgang

Der zweite Berliner Lehrgang zum Sachkundigen Planer für die Instandhaltung von Betonbauteilen nach dem neuen Konzept war ein voller Erfolg. In Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. wurden in zwei Blöcken 12 Teilnehmer geschult. Damit freut sich das BZB über insgesamt rund 600 Absolventen. In den 63 Unterrichtseinheiten vermittelten renommierte Referenten den Teilnehmern die nötige Fachkompetenz, um die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kam auch der praktische Teil nicht zu kurz. Positive Rückmeldung der Teilnehmer „Es hat mir sehr gut gefallen, im Rahmen dieses Lehrgangs mein Vorwissen zu vertiefen. Die Prüfung war durchaus anspruchsvoll. Ich kann diese Fortbildung weiter empfehlen. Vielleicht bringt eine zeitnahe Einführung der neuen Instandhaltungsrichtlinie etwas Klärung in den Spagat zwischen neuem und altem Regelwerk.“ (Jan Dubois, shl ingenieure, Teilnehmer Berlin 2019) „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das vermittelte Wissen der ausgewählten Fachleute gibt mir eine optimale Grundlage für zukünftige Instandhaltungsplanungen.“ (Martin Schüler, Kiwa GmbH, Teilnehmer Krefeld 2018) Die nächsten Lehrgänge beginnen am 02.03.2020 in Krefeld und am 07.09.2020 in Berlin. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier. Wenden Sie sich bei Fragen gerne auch direkt an Sebastian Grauten.

Ausbildung

3. BZB-Mobilität nach La Réunion stößt auf großes Interesse

Erneut haben zehn Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres die Chance, Auslandserfahrung in der Bauwelt zu sammeln und Land und Leute eines anderen Landes kennenzulernen. Vom 25.11.2019 bis zum 14.12.2019 findet die 3. Mobilität auf die französische Insel La Réunion statt. Zu einer Informationsveranstaltung im September kamen rund 40 interessierte Lehrlinge aus allen BZB-Zentren und nahezu allen Gewerken, um durch den Geschäftsbereichsleiter Markus Crone weitere Informationen zum Auslandsaufenthalt und den Teilnahmebedingungen zu erhalten. „Es ist toll, dass sich die jungen Leute für das europäische Ausland interessieren und die Chance nutzen möchten, im Rahmen ihrer Ausbildung eine Mobilität zu machen. Dazu kommt, dass auch die Betriebe diese Aktivitäten stärker verfolgen und ihre Lehrlinge dabei unterstützen, an solch einer einmaligen Ausbildungsaktivität teilzunehmen“, erläutert Crone. Aufgrund der guten Erfahrungen der letzten Jahre, planen die BZB zukünftig weitere Mobilitäten. So besteht ein Kontakt zu zwei Bauausbildungszentren in Frankreich, um weitere Austausche auszuloten. Besonderes Interesse gilt dabei dem Dachdecker-Bereich. „Unser großes Plus ist die Vielfältigkeit durch die unterschiedlichen Gewerke, die bei uns in den drei Zentren die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung durchlaufen. Und die mittlerweile 20 Jahre Erfahrung mit Lehrlingsaustauschen und –mobilitäten. Das sind zusammen über 50 Aktivitäten mit fast 600 Teilnehmern. Da weiß man, worauf man achten muss und was man macht. Da sind wir Profis!“, so Crone. Foto © A. Karnholz - stock.adobe.com

Ausbildung

Sprachkurse für Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres

Die BZB bieten Lehrlingen des neuen 1. Ausbildungsjahres erneut Sprachförderung an. In der ersten ÜLU-Woche fragten die BZB-Ausbilder in den einzelnen Gruppen den Bedarf ab: Über 30 Lehrlinge, die teilweise erst seit Kurzem in Deutschland leben, zeigten großes Interesse. Die Sprachförderung wird mit vier Unterrichtseinheiten in die ÜLU-Blöcke der BZB integriert und konzentriert sich auf allgemeine und fachliche Sprachförderung. Dabei wird es je eine Gruppe im BZB Düsseldorf und im BZB Krefeld geben. „Wir haben bereits im letzten Jahr von uns aus die Sprachförderung angeboten und damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. „Das Feedback der Teilnehmer, unserer Ausbilder und der Betriebe ist durchweg positiv. Dieses Jahr haben sich sogar direkt Betriebe gemeldet und angefragt, ob ihr Lehrling teilnehmen kann. Erfahrungsgemäß stellen wir im Laufe der Zeit weiteren Förderbedarf fest. So wird der ein oder andere auch Unterstützung im Bereich Mathematik benötigen. Auch hier haben wir im vergangenen Jahr mit unserem Angebot gute Erfahrungen gemacht.“ Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com

Ausbildung

Projekt IC-H und Baugewerbe-Innung Wuppertal zeigen praktisches Bauhandwerk

Das IC-H-Netzwerk Handwerk startete in die Saison 2019/2020 mit der ersten großen Berufsorientierungsveranstaltung. Die Baugewerbe-Innung Wuppertal als Cluster-Innung und die BZB gestalteten gemeinsam mit dem Wuppertaler Handwerk die jährliche Berufsorientierungsmesse in der historischen Stadthalle Wuppertal. Betreut von den Auszubildenden der Bauinnungsbetriebe, den BZB und der Kreishandwerkerschaft Wuppertal-Solingen informierten sich Jugendliche über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatten alle interessierten Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben. Stammgast am Stand war, wie jedes Jahr, der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke. Auch diesmal hat er mit „angepackt“ und einen prüfungstauglichen Mauerverband hochgezogen. Die BO-Messe in der historischen Stadthalle Wuppertal ist aus der Berufsorientierungswelt im Bergischen Land nicht mehr wegzudenken und bot vielen jungen Menschen auch in diesem Jahr Informationen und Perspektiven.

Querbeet

BZB beim Tag des Handwerks in Düsseldorf

Ein sonniger Spätsommertag begleitete am 14. September den „Tag des Handwerks“ auf dem Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf. In einer großen Handwerkerstadt schauten sich Besucher die vielfältigen und interessanten Handwerksberufe an. Das Hauptthema der praktischen Mitmachaktionen war in diesem Jahr die Digitalisierung. Auch die BZB waren mit den Projekten Innovationscluster Handwerk (IC-H) und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, Schaufenster Digitales Bauen mit einem Stand vor Ort vertreten. Unter dem Motto „Ausbildung im Bauhandwerk und Digitalisierung“ standen den Besuchern zwei Bausimulatoren zur Verfügung: Unterschiedliche Baumaschinen / Baustellensituationen wie zum Beispiel Raupenbagger, Bulldozer, Turmdrehkran und weitere Geräte konnten hier ausprobiert werden. Auch die Zimmerer, Dachdecker und Stuckateure boten interessante Mitmachaktionen. Junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren, erhielten am Stand kompetente Hilfestellung – bis hin zum sogennanten „Matching“ in einen Ausbildungsplatz. „Das Handwerk ist spannend, kreativ und digital“, berichtet Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. „Viele Besucher haben den Tag des Handwerks in Düsseldorf genutzt, um sich die gesamte Bandbreite des modernen Handwerks anzuschauen. Für uns ist es eine super Plattform, junge Menschen für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern!“

Weiterbildung

Erfolgreicher Abschluss: Qualifizierte Planer für Dichtkonstruktionen aus Beton

Freitag, der 13.: ein glücklicher Tag für alle Teilnehmer des Lehrgangs „Qualifizierter Planer für Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton“. Denn alle elf Damen und Herren legten im BZB Krefeld die Abschlussprüfung mit Erfolg ab. In den fünf Lehrgangstagen absolvierten die Teilnehmer ein anspruchsvolles Seminarprogramm und setzten sich mit bau- und wasserrechtlichen Inhalten ebenso wie mit technische Themen auseinander. Die hierbei erworbene Qualifikation ist nach dem Inkrafttreten der AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) im August 2017 unbedingt nachzuweisen, wenn es um die Planung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen geht. Der nächste Lehrgang zum selben Thema findet im BZB Krefeld im Zeitraum 10.02. – 14.02.2020 statt. Wir informieren Sie gerne hier oder auch persönlich.

Projekte

Women Can Build: Nathalies Ausbildung zur Stuckateurin

Ein neues Ausbildungsjahr hat begonnen. Im BZB Krefeld ist eine Gruppe von Auszubildenden auf dem Weg zur Werkhalle. Der Stuck auf der Arbeitskleidung verrät leicht, dass es sich um angehende Stuckateure handelt. Es fällt auf, dass es in der Gruppe keine weiblichen Auszubildenden gibt. Und auch in den anderen Gewerken sind nur wenige Frauen vertreten. Die Gründe dafür sind vielfältig, beispielsweise sind sich viele Frauen ihrer handwerklichen Fähigkeiten nicht bewusst, da sie sich in diesen nie ausprobiert haben. So bleiben ihre Talente im Verborgenen. Deswegen macht das EU-Projekt Women Can Build auf Frauen im Baugewerbe aufmerksam, die von ihrer Berufswahl überzeugt sind und andere Frauen ermuntern möchten, eine Ausbildung im Baugewerbe zu erwägen. So auch Nathalie. Sie schloss Anfang dieses Jahres erfolgreich ihre Ausbildung zur Stuckateurin ab. Auf Erfolgskurs im Stuckateur-Handwerk „Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, dass ich komplizierte Dinge umsetze, die nicht jeder kann. Ich mag die Kreativität, die Abwechslung und am Ende freue ich mich über das gute Ergebnis.“ Ihren Beruf hatte sie bereits als Kleinkind vor Augen: „ Mein Vater leitet einen Stuckateur-Meisterbetrieb. Mein Großvater, sogar mein Urgroßvater waren schon Stuckateure. In der Grundschule fasste ich bereits den Entschluss, diese Linie weiter zu führen.“ Nathalie ließ sich im Betrieb ihres Vaters, dem Stuckateur-Meisterbetrieb Torsten Nolden GmbH ausbilden. Ergänzend zur Ausbildung im Betrieb absolvierte sie im BZB die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung. Mit ihren 21 Jahren macht Nathalie nun selbst den Meister. Sie hat gelernt, Stuck herzustellen und sorgfältig zu verarbeiten, verschiedene Muster anzufertigen, Außenfassaden zu verschönern, Verzierungen in Stuck zu ziehen und so Wände zu veredeln. „Wenn der Kunde eine Idee hat und kreativ ist, können wir diese ausleben“, so Nathalie. Kürzlich renovierte und gestaltete sie das Büro im väterlichen Betrieb. Handwerkliches Miteinander: „Wir arbeiten im Team“ Viele Schülerinnen und Schüler wissen gar nicht um den Beruf des Stuckateurs und dessen gestalterischen Möglichkeiten. Bei jungen Frauen kommen zudem Bedenken wegen der körperlichen Arbeit hinzu sowie Zweifel, nicht akzeptiert zu werden. In Nathalies Berufsschulklasse gab es nur zwei Frauen und 14 Männer. „Man sollte körperlich schon fit sein, weil auch Säcke getragen und Wände abgezogen werden. Aber es gibt auch Hilfe, falls es dann doch zu schwer wird. Wir arbeiten ja im Team.“ Trockenbaukonstruktionen herstellen, Scheibenputz an Außenfassaden anfertigen, Kästen aus Gipskarton bauen. Nathalie übernimmt dieselben Aufgaben wie die Männer: „Es gibt keine Unterschiede. Ich werde genauso behandelt wie die anderen.“ Es gab aber auch Mitschüler, die zu Beginn ihr gegenüber skeptisch waren. „Mir ist allerdings aufgefallen, dass es diejenigen waren, die es selber nicht besser konnten. Aber auch davor braucht man keine Angst zu haben. Die anderen sind sehr hilfsbereit und fragen auch nach meiner Unterstützung. Wir sind in der Zeit zu einer kleinen Familie geworden.“ Da versteht es sich von selbst, dass der Abschied voneinander zum Ende der Ausbildungszeit schwer fiel. „Alle waren stolz, dass ich die Ausbildungszeit verkürze.“ Den positiven Zuspruch erhielt sie von den Mitschülern, die Kenntnisse wurden ihr im Betrieb und vom Stuckateur-Meister der BZB, Dieter Stempel, vermittelt. Selber ausprobieren, wiederholen, kreativ mitwirken, mitdenken, mitanpacken. Das Erklärte direkt umsetzen. Einfach machen. Und mit jeder sorgfältigen Bewegung werden auch die Auszubildenden selbst zu sachkundigen Fachkräften geformt. Viele Menschen finden im Handwerk nicht nur eine Arbeit, sondern auch ihre Berufung, eine Beschäftigung, die sie mit Sinn erfüllt und der sie mit Freude nachgehen. Die Mitarbeitenden der BZB unterstützen dabei gerne sowohl weibliche als auch männliche Interessierte.

Querbeet

Offensive Gutes Bauen: Sitzung der AG – Transfer

Am 27. August 2019 fand die Sitzung der „AG – Transfer“ der Offensive Gutes Bauen (OGB) in Berlin statt. Die zahlreichen Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen der Bauwirtschaft tauschten sich unter der Leitung von Achim Sieker aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales über die Herausforderungen für die Unternehmen der Bauwirtschaft aus. Dabei wurde besonders deutlich, dass die OGB und das Schwesternetzwerk „Offensive Mittelstand“ bereits ein umfangreiches Angebot an sogenannten „Checks“ zu den unterschiedlichsten Themen erarbeitet haben. Exemplarisch sind an dieser Stelle der OGB Unternehmenscheck, die Fachkräftebroschüre mit wertvollen Anregungen oder die Potentialanalysen der Offensive Mittelstand zur betrieblichen Bildung zu nennen. Es herrschte unter den Teilnehmern Einigkeit darin, dass die Nutzung der „Checks“ praxisnahe Hilfestellungen gibt, um die Prozesse und Strukturen bei den Bauunternehmen zu verbessern. Damit können die wichtigen Zukunftsthemen „Digitalisierung“ und „Fachkräfte“ besser bewältigt werden.

Projekte

Digitales Bauhandwerk für Multiplikatoren: am 09.10.2019 in Krefeld

Das Thema Digitales Handwerk ist hochaktuell, wird aber von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen als Gratwanderung zwischen handwerklicher Tradition und Moderne gesehen. Tradition und Moderne müssen sich nicht ausschließen, denn Digitalisierung bietet dem Handwerk viele Möglichkeiten, seine ohnehin schon ausgeprägte Kundenorientierung – die als besonderes Qualitätsmerkmal dient – weiter auszubauen. Sie möchten Ihre Betriebe aktiv dabei unterstützen, Moderne und Tradition optimal miteinander zu verbinden? Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk stellt Kammern, Innungen, Verbänden und weiteren Multiplikatoren hierfür Ansätze und Ideen vor. Unsere in den letzten Monaten entwickelten Qualifizierungen und Informationsveranstaltungen erhalten positives Feedback: Auch Ihnen möchten wir diese vorstellen, um Betriebe gemeinsam zu unterstützen. Wann? Mittwoch, 09. Oktober 2019, ab 09:30 Uhr - 16:30 Uhr Wo? Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen in den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) Bökendonk 15-17, 47809 Krefeld 3. Etage, Räume 415-417 Wie? Anmeldung und weitere Informationen Foto © Julien Eichinger/Adobe Stock     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Weiterbildung

Brandschutzleitfaden für Gebäude des Bundes erschienen

In 4. Auflage ist nun die aktuelle Fassung des Brandschutzleitfadens für Gebäude des Bundes im Juli 2019 veröffentlicht worden. Herausgeber ist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Ziel des Brandschutzleitfadens ist es weiterhin, einheitliche Brandschutzgrundsätze für Planung, Durchführung, Betrieb und Instandhaltung vorzugeben und den am Bau Beteiligten eine Arbeitshilfe an die Hand zu geben. Der Leitfaden wurde seit 1998 über die Grenzen der staatlichen Bauverwaltung bekannt und fand auch bei Kommunen, Architekten und Brandschutzplanern Anwendung und hat dazu beigetragen, dass der Brandschutz bei Gebäuden des Bundes (und nicht nur dort) angemessen berücksichtigt wird. Ein geeignetes Werk für alle Brandschutzplaner, das hier zum Download bereit steht. Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Projekte

Voller Erfolg: Innovationspfad Digitales Bauen nach Italien exportiert

Kurz vor der Sommerpause führte der italienische Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister LVH den Innovationspfad Digitales Bauen unter dem Namen techParcour für seine Betriebe aus Handwerk und Dienstleistung durch. Die Veranstaltung fand Ende Juli 2019 in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen statt. Der Innovationspfad Digitales Bauen ist ein Konzept aus dem Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Der begehbare Parcours dient der Information, um digitale Werkzeuge und Tools kennenzulernen und so die Herausforderungen des Betriebsalltags einfacher bewältigen zu können. Auf der ersten Veranstaltung dieser Art in Italien, einem Parcours mit 13 Ausstellern, gab es viel praktisches Know-how zu entdecken. Der Fokus lag dabei auf Systemen, die einen direkten Nutzen im Handwerk haben. Ob Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software oder intelligentes Einkaufen – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb entsprechend voran zu bringen. Welche genau, erfahren Sie hier. 80 Teilnehmer nutzten die Chance und verbrachten einen interessanten Tag mit viel Praxiswissen und spannenden Gesprächen. Eine Veranstaltung, die zeigte: Das europäische Handwerk ist im Zeitalter der Digitalisierung angekommen! Eindrücke der Veranstaltung gibt es hier. Die nächsten Innovationspfade Digitales Bauen finden statt am: 09.10.2019 Berufsbildungs- und Technologiezentrum Bau | Kenn bei Trier | Anmeldung 09.10.2019 BZB | Krefeld | Anmeldung 12.11.2019 abc Bau | Rostock | Anmeldung Foto © stockertop/Fotolia   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

EU-Projekt Step into BIM: Digitalisierung der beruflichen Ausbildung im Baugewerbe

Am 01.10.2019 startet das EU-Projekt „Step into BIM – Digitising VET“ (SIBIM) mit dem Ziel, die digitalen Fähigkeiten von Auszubildenden und Fachkräften im Baugewerbe zu verbessern und auf die Anforderungen von Unternehmen vorzubereiten. Dafür entwickeln die BZB mit Projektpartnern aus insgesamt 6 Ländern unter der Leitung der Universität Coventry (UK) einen kostenfreien Online-Kurs. Anhand von Präsentationen, Fallstudien, Übungen und Video-Clips erhalten Lernende digitale Fertigkeiten im Building Information Modeling sowie Wissen zur Cloud-basierten Datenverarbeitung und der Arbeit mit Virtual Reality und Augmented Reality Technologien. Auch Simulationen zur Zeitplanung und Kostenschätzung stehen auf der Agenda. Die Online-Übungsmaterialien sollen allen Lernenden leicht zugänglich sein und auch ergänzend im Präsenzunterricht genutzt werden. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Wright Studio/shutterstock

Projekte

Women Can Build: Jasmins Ausbildung zur Holz- und Bautenschützerin

In den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. bestanden vor Kurzem 14 junge Männer ihre Gesellenprüfung zum Holz- und Bautenschützer. Ausgebildet wurden sie von Jens Burggraf, Meister für Holz- und Bautenschutz im BZB Krefeld. Die Arbeiten in diesem Gewerk sind abwechslungsreich und bieten sowohl Männern als auch Frauen ein interessantes Aufgabengebiet. Allerdings beginnen bislang nur wenige Frauen eine Ausbildung im Bauhandwerk. Mit dem EU-Projekt Women Can Build zeigen die BZB Beispiele von jungen Frauen in der Bauwelt – diesmal einer engagierten Holz- und Bautenschützerin. Jasmin Hein, Auszubildende im dritten Lehrjahr, gibt Einblicke in einen typischen Arbeitstag auf der Baustelle. In einem schönen Wohnort in Menden werden die ruhigen Sommerferien für die Renovierung einer Gesamtschule genutzt. Der Zugang zu der Baustelle liegt etwas versteckt. Von der Straße her sind die Gerüste nicht zu sehen. Jasmin und der Projekt-Bauleiter aus ihrem Ausbildungsbetrieb, dem ISOTEC Fachbetrieb Barowski - Böttcher GmbH, erwarten uns vor dem Eingang und nehmen uns mit ins Gebäude. Die Stühle und Tische sind bereits weggeräumt, die Fußböden mit Folien abgedeckt und die Baumaterialien stehen für ihren Einsatz bereit. Jasmin führt uns zu einem leergeräumten Klassenraum, in dem eine zweite Wand hochgezogen wird, um Wärmebrücken fachgerecht zu beseitigen. Außerdem sorgt die zweite Wand für zusätzlichen Schallschutz. Den Vorgang zur Umsetzung der Aufgabe führt uns Jasmin vor. Gleichmäßig verteilt sie den vorher angerichteten Dünnbettmörtel auf den Dämmbordplatten und bringt diese einzeln an der ersten Wand an, bis Stück für Stück, eine zweite geschlossene Wand entsteht. „Frauenpower“ im Holz- und Bautenschutz Nach ihrem Schulabschluss entschloss sie sich zu einem Fachabitur in Holz- und Bautechnik. Die Wahl dazu war eher ein Zufall: „Ich konnte nicht ahnen, wohin mich mein Weg führen würde, aber ich wollte eine Richtung einschlagen, die nicht so typisch für eine Frau ist.“ Nach dem Fachabitur begann sie ihre Ausbildung zur Holz- und Bautenschützerin und befindet sich nun im dritten Lehrjahr. „Ich fühle mich in meinem Beruf angekommen. Eine andere Ausbildung kam für mich nicht in Frage.“ Zu ihren Hauptaufgaben gehören das Auftragen von Abdichtungslagen und das Einbringen von Mauerwerksinjektionen zur Innen- und Außenabdichtung von Bauwerksteilen, das Verputzen und Spachteln von Wänden sowie Bohrarbeiten. Auch Stemmarbeiten sind für sie kein Hindernis: die Entfernung von nicht mehr benötigten Baumaterialien. Diese werden manuell oder mithilfe von Werkzeugen abgetragen. „Ich übernehme alle Arbeiten gerne. Es gibt keine Aufgabe, die ich ungerne mache.“ Diese positive Haltung kommt auch bei den Kunden gut an. Sie freuen sich, dass endlich auch Frauen auf Baustellen präsent sind. „Frauenpower“ ist der Begriff, der in dem Zusammenhang häufig fällt. „Wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen. Nur Mut!“ Nach der Ausbildung möchte sie ihren Beruf weiter ausüben und selbst den Schein zur Ausbilderin machen. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Auszubildende mehr gefördert und unterstützt werden. Unternehmen sollten sich die Frage stellen, was sie für ihre Auszubildende tun können, um sie besser in die Arbeitsabläufe einzubinden.“ Auch die Bauleitung möchte sie selbst mal übernehmen. Die Berufe im Baugewerbe bieten vielfältige Tätigkeiten und Raum für Kreativität. Unterschiedliche Arbeiten an verschiedenen Baustellen erlauben es den Handwerker*innen, unterwegs zu sein und ihre Fähig- und Fertigkeiten kontinuierlich zu verbessern. „Ich kann anderen Frauen nur zusichern, dass es genug Menschen gibt, die hinter einem stehen und stolz drauf sind, was man auf die Beine stellt. Wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen. Nur Mut!“ Die überbetriebliche Ausbildung im Holz- und Bautenschutz wird in Nordrhein- Westfalen nur von den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. angeboten. Die Mitarbeitenden der BZB unterstützen Ausbildungsinteressierte gerne bei Fragen und der Umsetzung ihres beruflichen Weges.

Projekte

Zukunft Baubranche: Interview mit Dr. Roland Falk - Teil II

Digitalisierung, neue Technologien und das nötige Know-How sind nur einige Herausforderungen, mit denen sich die Bauwirtschaft zunehmend beschäftigt. Im Rahmen des EU-Projektes „Blueprint for Construction“ führten die BZB ein Experten-Interview (Auszug) mit Dr. Roland Falk, Leiter Forschung und Entwicklung am Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade. Im zweiten Teil geht es um den Einfluss von technologischen Faktoren und Innovationen auf das Bauwesen in Deutschland. BZB: Digitalisierung und Automatisierung sind wichtige Trends. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Baubranche müssen sich anpassen, wenn sie am Markt bestehen wollen. Wie kann Digitalisierung und Automatisierung in die Arbeitsprozesse eingebunden werden? Dr. Roland Falk: Die Begriffe „Digitalisierung“ und „Automatisierung“ sind differenziert zu betrachten. Vieles kann im Bauhandwerk digitalisiert werden, aber viel weniger automatisiert. Einige Bespiele: Die Planung kann digital dargestellt werden, aber die Ausführung ist meistens manuell / praktisch. Restaurierungsarbeiten sind oft sehr speziell, daher kann wenig automatisiert werden. Bei neuen Bauweisen liegen meist digitale Daten vor, hier können Arbeitsschritte und Verfahren automatisiert werden. Die Baulogistik kann automatisiert werden Auch innerhalb der Gruppe der KMU gibt es Unterschiede zwischen den größeren (>50 Mitarbeiter) und kleineren (>10 Mitarbeiter) Betrieben. Sie haben unterschiedliche Potentiale beim Umgang mit Digitalisierung / Automatisierung. BZB: Denken Sie, digitale Innovation ist der Schlüssel zu einer wettbewerbsfähigen Baubranche? Wie ist dies für KMUs zu erreichen? Dr. Roland Falk: Digitale Innovation ist nur EIN Faktor. Kundenorientierung ist ein durchaus wichtigerer Punkt, der nicht zwangsläufig durch Digitalisierung verbessert wird. Das bedeutet, dass Digitalisierung nicht die Lösung für alle Probleme ist, stattdessen muss entschieden werden, wo sie sinnvoll sein kann. BZB: Im letzten Jahrzehnt ist die BIM Methodik zunehmend im Einsatz. Als „Werkzeug“, das die Baubranche prägt, wie verändert dessen Nutzung den Alltag auf der Baustelle? Dr. Roland Falk: Bei Arbeiten im Bestand (Sanierung / Renovierung) ist BIM nur schwierig einzusetzen und bisher auch noch nicht auf Baustellen zu finden. Es handelt sich dabei zumeist um wenig standardisierte Arbeiten und kleine Arbeitseinheiten. Im Hinblick auf den Neubau von Gebäuden ist der Aktionsradius eingeschränkt, weil BIM Arbeitsprozesse maximal definiert und keine Improvisation zulässt. BZB: Wie wird sich der Einsatz von BIM auf Bauleiter und deren Mitarbeitenden auswirken? Welche Unterschiede gibt es bei der Umsetzung zwischen großen Unternehmen und KMUs? Dr. Roland Falk: Die Bauleiter werden BIM in die Prozesse integrieren und ihre fachliche Funktion wird sich damit ausweiten. Dabei werden eher große Unternehmen BIM einsetzen, schon allein aufgrund der hohen Investition. Kleine und mittelständische Unternehmen werden BIM innerhalb ihrer Funktion im Bauprozess einsetzen, im Hinblick auf die Investition stehen sie jedoch vor großen Herausforderungen. BZB: Neue Baustoffe (biobasiert, Nanomaterial, etc.) eröffnen viele Möglichkeiten für den Bau. Das Wissen und Know-How um deren Nutzung und Einsatz ist unentbehrlich. Wie beeinflussen neue Stoffe die Baubranche? Dr. Roland Falk: Ja, eine Auseinandersetzung mit neuen Baustoffen ist notwendig! Aber wie wirken sich die neuen Materialien auf Gebäude im Allgemeinen (Lebensdauer) und die Menschen, die in den Gebäuden wohnen (physische Aspekte) aus? Es gibt bislang keine Langzeit-Erfahrung. Das Thema „neue Baustoffe“ sollte bereits in die Berufsausbildung integriert werden. Die Lehrlinge sollten in der Lage sein, die Eigenschaften von neuen Baumaterialien und alternativen Materialien abzuwägen. BZB: Was sind die Schlüssel-Qualifikationen und -Kompetenzen, wenn es um Digitalisierung und Technologien im Bauwesen geht? Dr. Roland Falk: Die methodischen Kompetenzen müssen trainiert werden. Das bedeutet, die selbstständige Auseinandersetzung mit Materialien, Prozessen und Situationen auf der Baustelle – begleitet durch die Ausbilder. Die Auszubildenden sollten in die Lage versetzt werden, informierte Entscheidungen zu treffen. BZB: Wie können digitale Methoden und Werkzeuge „spielerisch“ gelernt werden, um so Berührungsängste zu überwinden? Dr. Roland Falk: Am besten durch Ausprobieren! Es müssen „Räume“ für Simulationen und das Experimentieren geschaffen werden, in denen das Ausprobieren möglich ist – ohne zu befürchten, etwas zu zerstören oder Kosten zu verursachen. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Africa Studio/shutterstock; Dr. Roland Falk/privat

Weiterbildung

Nachhaltiges Bauen: vier neue Lehrgänge ab Herbst

Eine nachhaltige Bauweise, nachwachsende Baustoffe und energieeffiziente Gebäude spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Denn wenn es um den Klimaschutz geht, kann eine klima- und ressourcenschonende Bauweise einen wichtigen Beitrag leisten. Die BZB in Krefeld greifen die Themen nachwachsende Rohstoffe, energieeffiziente Gebäudesanierung und mehrgeschossiges Bauen mit Holz in vier Lehrgängen auf. Der renommierte Referent Prof. Dr.-Ing. Hans Löfflad vermittelt in Tagesseminaren durch theoretische Ansätze und praxisorientierte Beispiele wichtiges Wissen für die konkrete Umsetzung. Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen Nachwachsende Rohstoffe finden ihre Anwendung in nahezu allen Teilbereichen des Hausbaus. Einer der wichtigsten Werkstoffe ist Holz, aber auch Naturdämmstoffe wie Hanf, Schilf, Stroh, Seegras und Lehm zählen dazu. In dem Seminar erhalten die Teilnehmer eine Übersicht über die vielen Einsatzmöglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen. Praxisnahe Beispiele zeigen Möglichkeiten auf, natürliche Werkstoffe sinnvoll zu verwenden. > Zur Anmeldung Holzbau kann hoch hinaus Mit einem Fokus auf den Baustoff Holz beschäftigt sich das Seminar mit dem mehrgeschossigen Bau. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, schnell und leicht zu verarbeiten, flexibel und stabil. Der Bau von mehrgeschossigen Holzhäusern gewinnt daher immer mehr an Zuspruch. Das Seminar erläutert wichtige Aspekte im „Holz-Hochhausbau“ anhand von Beispielprojekten und Konstruktionsweisen. > Zur Anmeldung Altes Schätzchen zum Tuning bereit? Die Sanierung schützenswerter Gebäude stellt eine Herausforderung dar, denn denkmalgeschützte Fassaden erfordern eine besondere Betrachtung und bedürfen spezieller Konzepte. Eine nicht minder wichtige Aufgabe ist die Auswahl ökologisch und wärmetechnisch geeigneter Materialien. Das Seminar geht durch praxisnahe Beispiele auf unterschiedliche Lösungsansätze ein - unter Berücksichtigung der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEv). > Zur Anmeldung Tatort Altbau – Planungsworkshop Ihrer anstehenden Projekte Eine Umnutzung oder energetische Sanierung an Altbauten bedarf einer guten Planung. Wie lässt sich eine dauerhaft schadenfreie und wirtschaftliche Lösung im Spannungsfeld von Denkmalschutz, Werterhalt und energetischer Optimierung im Altbau umsetzen? Das Seminar vermittelt Grundlagen für eine langfristige Sanierung von Altbauten, darunter Wissen über den richtigen Einsatz der Konstruktion, der geeigneten Materialien und der rechtlichen Rahmenbedingungen. Teilnehmer erarbeiten im Rahmen des Seminars ein Konzept zu einem eigenen, konkreten Sanierungsobjekt. > Zur Anmeldung Gerne beantwortet Ihr Ansprechpartner Pascal Keusen-Weber Fragen zu den Lehrgängen. Titelfoto © ungvar/shutterstock

Projekte

Projekt IC-H bei „Handwerk Digital 2019“ in Dortmund

Das Handwerk blickte in die digitale Zukunft auf der Messe „Handwerk Digital 2019“ in der Handwerkskammer in Dortmund. Auch das Innovationscluster Handwerk (Projekt im BZB) war gemeinsam mit dem Clusterbetrieb Stuck Ottemeier aus Essen und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (Projektleitung des Schaufensters Digitales Bauen im BZB) in Dortmund vertreten. Auf der Handwerk Digital 2019, die im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer Dortmund stattfand, erhielten die Besucher wertvolle Experten-Tipps zu den Chancen der Digitalisierung. Gewerbeinseln boten Best-Practice Beispiele aus dem Bau, Ausbau und vielen anderen Bereichen. Der Stuckateurbetrieb Jörg Ottemeier aus Essen, der im Rahmen des IC-H-Projektes die Fachgruppe Stuck als Clusterinnung vertrat, präsentierte den „Einsatz von Drohnen“ im Bauhandwerk. Interessante Workshop-Angebote, inspirierende Keynotes renommierter Digitalisierungsexperten und Informationsinseln zu unterschiedlichen Digitalisierungsthemen rundeten die Veranstaltung ab. Unter anderem begrüßte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die Besucher. Eine Veranstaltung, die zeigte - das Handwerk ist bereit für das Zeitalter der Digitalisierung.

Projekte

EU-Projekt Icons – Innovation und Digitalisierung am Bau

Unter Federführung der Bauschule Andrea Palladio (CEAP) in Vicenza / Italien startet ab dem 1. Dezember 2019 das EU-Projekt „Icons – Innovation in Construction Sites“, bei dem die BZB als Projektpartner mitwirken. Das vom Berufsbildungsprogramm der EU – ERASMUS+ – geförderte Projekt wird sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. Im Detail geht es darum, Lösungen in der Berufsbildung zur Verringerung von Qualifikationsunterschieden beim Thema Building Information Modeling (BIM) zwischen gelernten und nicht-gelernten Mitarbeitern auf Baustellen zu konzipieren. Spezielles Ziel ist es, die Arbeitsqualität durch eine Verbesserung digitaler Kompetenzen bei Mitarbeitern zu erhöhen, um dadurch schließlich auch Produktivität und Nachhaltigkeit positiv zu beeinflussen. Zielgruppen der zu entwickelnden Berufsbildungsangebote sind einerseits Berufsbildungszentren (wie die BZB), aber auch Endnutzer, wie z.B. Mitarbeiter*innen in Baubetrieben. Es ist geplant, im Rahmen des Projektes mit unterschiedlichen Mitarbeitern aus Unternehmen Vorab-Tests der Produkte durchführen. Am Projektende werden die Resultate u.a. als APP für mobile, digitale Endgeräte zur Verfügung stehen. Weitere Projektpartner: BZB Krefeld, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, CCIS / Slowenien, Universität Valencia / Spanien, Westdeutscher Handwerkskammertag. Laufzeit: 1. Dezember 2019 – 30. November 2021 Fragen zum Projekt beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © Panchenko Vladimir/shutterstock

Querbeet

“Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“: Wettbewerb 2020

Der Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ kürt auch in diesem Jahr die besten digitalen Nachwuchstalente. In den Wettbewerbsbereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen sowie Handwerk und Technik können sich Studierende, Auszubildende und Young Professionals bewerben. Es werden Preisgelder im Gesamtwert von 20.000 Euro vergeben. Auch in diesem Jahr wird der mit 2.000 Euro dotierte Sonderpreis Startup mit ausgelobt. Hier haben junge Gründer die Möglichkeit, ihre digitalen Ideen und Lösungen einzureichen. Zusätzlich vergibt der Premium-Förderer, die Ed. Züblin AG, einen eigenen Sonderpreis. Alle Bewerber haben die Chance, einer breiten Öffentlichkeit zu beweisen, dass die Bauwirtschaft kreativ, technikorientiert und innovativ ist und damit die Baubranche weiter voranbringen. Die Preisverleihung wird in einem festlichen Rahmen am 19. Februar 2020 auf der bautec, der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik, in Berlin stattfinden. Der Wettbewerb wird von den Sozialpartnern der Bauwirtschaft, namhaften Bauverbänden, zahlreichen Unternehmen der Bauwirtschaft und auch von den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. unterstützt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen. Auf der Webseite des Wettbewerbs www.aufitgebaut.de und im Flyer sind alle weiteren Informationen zur Teilnahme und den bisherigen ausgezeichneten Arbeiten zu finden. Die Ideen können noch bis zum 4. November angemeldet werden und sind bis zum 18. November 2019 abzugeben. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum als Organisator des Wettbewerbs freut sich auf viele digitale, spannende und kreative Wettbewerbsarbeiten. Titelfoto © paulista/shutterstock

Querbeet

Üben für die WorldSkills: Stuckateur Tobias Schmider im BZB

Am 22. – 27. August ist es soweit: Die Weltmeisterschaft der Berufe – WorldSkills – findet im russischen Kasan statt. In 56 Disziplinen, darunter auch mehreren Bauberufen, treten junge Menschen gegeneinander an, um ihr fachliches Können zu beweisen. So auch Tobias Schmider, Mitglied des Nationalteams der Stuckateure, der für die Weltmeisterschaft unter anderem in den BZB trainiert. Wenn es darum geht, der weltweit Beste im Stuckateurhandwerk zu werden, steht Üben, Üben und nochmals Üben auf der Agenda. „Ich freue mich über die Teilnahme an den WorldSkills, zugleich ist es eine ganz schön große Verantwortung“, erzählt der 21-Jährige. Seit Januar dieses Jahres trainiert Tobias Schmider – zunächst für den Ausscheidungswettbewerb und nun für die Weltmeisterschaft. Auch das BZB in Krefeld durfte als zertifiziertes WorldSkills-Leistungszentrum eine Woche lang das Training des Stuckateur-Gesellen begleiten. „Wir freuen uns, dass Tobias hier trainiert“, so Dieter Stempel, BZB-Ausbilder der Stuckateure. „Die Teilnahme an so einer Meisterschaft bringt das Stuckateurhandwerk voran – und ist zudem unbezahlbare Werbung“, ergänzt Stempel. Denn Fachkräfte werden in der Baubranche nach wie vor gesucht und so ist es umso wichtiger, junge Menschen für die Bauberufe zu begeistern. „Der Stuckateur hat einen der vielfältigsten und abwechslungsreichsten Berufe“, erläutert Jörg Ottemeier, Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie BZB-Vorstandsmitglied. „Berufswettbewerbe wie die WorldSkills sind eine gute Plattform für den Nachwuchs, der hier seine Fähigkeiten zeigen kann. Außerdem werden die Bauberufe so auch auf politscher Ebene viel intensiver und positiver wahrgenommen“, ergänzt Ottemeier. Tobias Schmider sieht ebenfalls die Teilnahme an den WorldSkills als eine große Chance, die er nutzt: „So kann ich über den Tellerrand schauen und meine Möglichkeiten ausschöpfen.“ Wir drücken für den Wettbewerb in Kasan fest die Daumen! Weitere Informationen zu den WorldSkills gibt es unter www.worldskillsgermany.com.

Projekte

Zukunft Baubranche: Interview mit Dr. Roland Falk - Teil I

Fachkräftemangel, Nachwuchsgewinnung oder Wissenslücken bei der Ausführung eines Berufes aufgrund steigender Anforderungen: Die Baubranche muss sich mit zunehmenden Herausforderungen auseinandersetzen. Das europäische Projekt „All.Con – Skills Blueprint for the Construction Industry“ hat das Ziel, Lücken zwischen der Ausbildung und den nachgefragten Qualifikationen in den Betrieben zu analysieren und Initiativen zur Behebung dieser zu entwickeln. In diesem Rahmen führten die BZB ein Experten-Interview (Auszug) mit Dr. Roland Falk, Leiter Forschung und Entwicklung am Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade, über den Einfluss von sozialen Faktoren auf das Bauwesen und die Ausbildung in Deutschland. BZB: Wie kann der Fachkräftemangel bewältigt werden? Welche Maßnahmen sollten eingesetzt werden? Dr. Roland Falk: Die Arbeitgeber in Deutschland sollten sich nicht auf die Bewältigung des Fachkräftemangels durch Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte verlassen – auch wenn diese zusätzliches Potential bietet. Die Attraktivität der Baubranche für Arbeitskräfte in Deutschland muss steigen. Dabei sind diese Aspekte relevant: Die Arbeit auf dem Bau ist nicht mehr so körperlich herausfordernd, wie sie in der Vergangenheit war. Insbesondere für das Heben und Bewegen schwerer Gegenstände gibt es Maschinen und Werkzeuge. Die Baubranche muss für die jungen Menschen attraktiver werden: Das Bauhandwerk bietet viele interessante Themen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Gestaltung oder Digitalisierung der Arbeitsprozesse. BZB: Wie kann die Attraktivität der Baubranche bei weiblichen Fachkräften gesteigert werden? Dr. Roland Falk: Der Fokus auf körperlicher Arbeit ist nicht mehr im Vordergrund – Dies ist ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, Bauberufe unter Frauen und Mädchen zu bewerben. Denn dies war auch ein Hauptargument für Betriebe, keine Frauen zu beschäftigen oder Mädchen auszubilden. Zusätzlich werden in Zukunft andere Themen stärker in den Vordergrund rücken: z.B. Baurobotik, Automatisierung und Digitalisierung. Diese Felder könnten für Frauen besonders interessant sein, da es hier mehr um kognitive und weniger um physische Anforderungen geht. Zudem könnten die Themen der Energieeffizienz – ökologische Themenfelder im weitesten Sinne – sowie Nachhaltigkeit in Bezug auf neue Baumaterialien ein Vorteil bei der Ansprache weiblicher Arbeitskräfte sein. Auch ist das Thema Gestaltung, das Entwickeln von kreativen Lösungen, was von Kundenseite immer mehr gewünscht wird, ist sehr spannend. BZB: Wie können junge Schüler*innen für die Baubranche begeistert werden? Dr. Roland Falk: Heutzutage wollen viele junge Menschen in Deutschland einen Beruf, in dem sie Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen können. Die Baubranche bietet diese Möglichkeit. Viele möchten nicht nur ausführend arbeiten, sondern umfangreichere Aufgaben übernehmen, die nicht nur auf einen sehr engen Aufgabenbereich beschränkt sind. Dabei hat jeder seine eigene Lerngeschwindigkeit, auch bedingt durch unterschiedliche Schulabschlüsse und Vorwissen. Davon ist es oft abhängig, wie schnell und gut jemand in der Ausbildung vorankommt. Aber ob ein Lehrling „schneller“ oder „langsamer“ lernt, zeigt NICHT den Wert des Menschen oder die Qualität seiner Arbeit – die Baubranche braucht beides für alle Arbeitsebenen und Aufgaben. BZB: Wie sollte sich die Ausrichtung in der Ausbildung entwickeln? Was sollten Gesetzgeber und Betriebe tun, um den Fokus vom Ausbildungsweg (Inhalte) mehr auf die Ausbildungsergebnisse und individuelle Professionalisierung zu richten? Dr. Roland Falk: Bevor man Überlegungen zur Entwicklung macht, sollte betont werden, dass Basiswissen und -fertigkeiten unbedingt erforderlich sind, um eine qualifizierte Fachkraft in der Baubranche zu sein. Nur wenn diese Grundvoraussetzung erfüllt ist, kann über eine Weiterentwicklung des Systems nachgedacht werden. Aus dem deutschen Blickwinkel heraus ist das duale Ausbildungssystem in seinen Grundzügen gut; daher steht eine radikale bzw. komplette Veränderung des Systems nicht zur Debatte. Man kann Anpassungen am Konzept des arbeitsplatzbasierten Lernens durchführen, aber auch die Digitalisierung wird nicht die Grundlagen des Systems verändern. BZB: Welche Rollen haben Bildungszentren und Betriebe bei der Minimierung von Wissenslücken, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Baubranche zu gewährleisten? Dr. Roland Falk: Bildungszentren und Betriebe sind in ständigem Austausch über die Fähig- und Fertigkeiten, die den Auszubildenden abverlangt werden. Der Lehrplan zeigt das Spektrum des Wissens und der Fähigkeiten auf, die für die Ausübung des Berufs erforderlich sind. Nichtsdestotrotz lässt der Lehrplan Interpretationsspielraum, wenn es um regionale Faktoren der Bauweise und/oder Baumaterialien geht. Die Ausbilder der Bildungszentren haben hier die Möglichkeit, im Gespräch mit den Unternehmen diese lokalen und regionalen Unterschiede kennenzulernen und in ihren Unterricht zu integrieren. Der zweite Teil des Interviews folgt in Kürze. Fotos: © Africa Studio/shutterstock; Dr. Roland Falk/privat

Querbeet

BZB auf der Veranstaltung „Teamwork – Ausbildung von A bis Z“

Kurz vor dem Sommerferienbeginn traf sich der Düsseldorfer Ausbilderkreis e. V. in der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf zu einem Erfahrungsaustausch unter dem Motto „Teamwork – Ausbildung von A bis Z“. Auch die BZB waren mit dem Projekt Innovationscluster Handwerk (IC-H) vor Ort. Ziel der Veranstaltung war es, Wege aufzuzeigen, wie die Ausbildung von A, wie Anfang, bis Z, wie Ziel, erfolgreich für alle Beteiligten umgesetzt werden kann. Ein wichtiges Thema auch für die BZB und das IC-H-Projekt, dessen Hauptschwerpunkte die Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung sind. So lag es nahe, mit dem Vortrag „Schule als Startpunkt der Integrationskette: Wo beginnt der Lernprozess und welche Lernschwerpunkte führen zum Erfolg?“ zur Veranstaltung beizutragen. Hier ging es um die Frage, wie der erfolgreiche Weg in eine Ausbildung im Bauhandwerk aussehen kann, insbesondere für Geflüchtete oder Jugendliche ohne Schulabschluss. Bei Geflüchteten stehen vor allem Sprachkurse, Qualifizierungen wie „BOF“ und das Nachholen eines Schulabschlusses als Maßnahmen auf der Agenda, um in eine Berufsausbildung zu kommen. Weitere Angebote wie Einstiegsqualifizierungen (Berufsstart Bau), das BZB Baujob-Casting oder allgemeine Praktika bieten allen Interessierten die Möglichkeit, in die Baubranche zu schnuppern und einen Ausbildungsbetrieb zu finden. Die BZB geben sowohl Jugendlichen als auch Unternehmen auf Azubi-Suche Informationen und Hilfestellungen.

Ausbildung

Perspektive Ausbildung: Baujob-Casting in den BZB

Die Sommerferien sind da – und in den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) wird wieder geplant, gehämmert und gebaut. Jugendliche lernten bei dem fünftägigen „Baujob-Casting“ vom 15.-19. Juli einiges über Bauberufe. Die Teilnehmer des Castings, das zweimal jährlich an den BZB-Standorten in Krefeld, Düsseldorf und Wesel stattfindet, können sich hier ausprobieren und herausfinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. So setzte beispielsweise das BZB Düsseldorf in diesem Sommer das Teamprojekt „Greenhouse“ um. Das Bauprojekt berücksichtigt ökologische Gesichtspunkte und den wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit bei den Bau-Materialien. In einer Teamaufgabe planten und bauten die Teilnehmer ein Haus vom Fundament bis zum Dachstuhl. Grundlage für den Bau war ein detaillierter Plan, der unter fachmännischer Anleitung der BZB-Ausbilder umgesetzt wurde. Entscheidend hierbei: Verschiedene Bauhandwerke standen an der Tagesordnung, so dass die Jugendlichen in mehrere Tätigkeitsfelder hineinschnuppern konnten. Ob Zimmerer, Dachdecker, Maurer, Straßenbauer oder Beton- und Stahlbetonbauer – viele Berufe des Bauhandwerks waren am Gesamtkonzept beteiligt. Neben den praktischen Erfahrungen erhielten die Teilnehmer am Schluss eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen und Kanälen erfordert hochqualifizierte Spezialisten. Insbesondere im Bestand und der Modernisierung werden Fachkräfte gesucht. Zudem stehen Umweltschutz und der Einsatz regenerativer Energien immer mehr im Fokus. Auch außerhalb des Baujob-Castings sind die BZB im Bereich der Ausbildung und Nachwuchsgewinnung aktiv: Jugendliche, die an einer Ausbildung in einem der 15 Ausbildungsberufe interessiert sind, erhalten eine Rundum-Betreuung. Dazu zählt das „Matching“ zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, Hilfestellungen bei den Bewerbungsunterlagen und Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Ausbildung.

Projekte

Kostenfreie Handwerker-Sprechstunde zum Thema Digitalisierung

Inmitten der digitalen Informationsflut fragen Sie sich, mit welchen Maßnahmen Ihr Unternehmen im digitalen Wandel beginnen sollte? Welche Kompetenzen und Werkzeuge Ihre Mitarbeiter benötigen und wie Ihr Unternehmen sie wirksam schulen kann? Sie suchen nach Lösungsansätzen für konkrete Herausforderungen oder möchten die Prozesse optimieren? Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen finden Sie in einer wöchentlichen telefonischen Sprechstunde des Schaufensters Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an den BZB. Das Team steht Ihnen auch außerhalb der Geschäftszeiten dienstags in der Zeit von 17:00-19:00 Uhr telefonisch unter 02151 5155 88 zur Verfügung. Warum bieten wir eine Sprechstunde an? Im Digitalisierungsprozess gilt es, schnell an brauchbare Informationen zu kommen. In unserer kostenfreien Sprechstunde stehen Ihnen fachkompetente Expert*innen des Kompetenzzentrums in vertraulicher Atmosphäre Rede und Antwort. Sie erhalten angebots- und kostenneutral wertvolle Informationen, die Ihnen helfen, die Chancen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf – gern auch außerhalb der abendlichen Sprechstunde. Foto © Polonio Video/stock.adobe.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Jobbörse Wesel: BZB informieren über Baujobs

Am 19. Juni 2019 fand die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Kreis Wesel statt. Mehr als 5.000 Besucher fanden den Weg in die Weseler Niederrheinhalle und informierten sich sowohl über offene Ausbildungs- als auch Arbeitsstellen im Kreis Wesel. Die Bildungszentren des Baugewerbes beteiligten sich zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung und zeigten die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung in den Berufen des Bauhauptgewerbes auf. Bei derzeit etwa 80 offenen Ausbildungsstellen bei Baubetrieben im Kreis Wesel gibt es noch viel Bedarf – aber auch gute Chancen, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Viel Beachtung fand ein „Mitmachstand“ – betreut durch den BZB Straßenbau-Ausbilder Marius Steenkamp. Hier konnten Schüler*innen selbst „pflastern“ und Bauhandwerk praktisch erleben. Das BZB bedankt sich herzlich bei der Firma Bergmann TET für die Unterstützung sowie bei Ahmed Ali Khan, Azubi des 1. Lehrjahres, der als Ausbildungsbotschafter für sein Gewerk warb.

Querbeet

Neue Initiative: Stark in die Zukunft als Betoninstandsetzer*in

Fachkräftemangel ist eines der zentralen Themen der Berufswelt. Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e. V. hat daher eine neue Initiative zur Gewinnung von Fachkräften in der Betoninstandsetzung ins Leben gerufen. Die Homepage www.betoninstandsetzer.de informiert interessierte Jugendliche und Schüler*innen über die Karrieremöglichkeiten als Betoninstandsetzer*in. Von der Ausbildung als Beton-/Stahlbetonbauer*in, Maurer*in, Maler/Lackierer*in, Bauwerksabdichter*in oder Holz-/Bautenschützer*in, über die Qualifizierung zum Meister oder Polier (mit SIVV Schein), bis zum Hoch- oder Fachschulstudium zum Ingenieur oder Ingenieurin – der Weg zur/zum Betoninstandsetzer*in wird auf der Homepage sehr ausführlich beschrieben. Auch ist eine Datenbank mit Ausbildungsfirmen hinterlegt, die zurzeit sowohl Auszubildende, als auch ausgebildete Betoninstandsetzer*innen suchen. Das BZB bietet als ersten Einstieg in eine Ausbildung im Handwerksbereich das Baujob-Casting in der ersten Sommerferienwoche an. Noch sind freie Plätze vorhanden. Hier geht es zur Anmeldung. Informationen zum SIVV finden Sie hier.

Weiterbildung

Fachforum für Beton: BZB auf der BetonInsta 2019

Am 20. Juni 2019 fand die BetonInsta statt, diesmal in der Hansestadt Hamburg. Die Vortragsveranstaltung richtet sich vorrangig an Behördenvertreter*innen, Auftraggeber*innen, Planer*innen und Betriebe, die in der Betoninstandhaltung tätig sind und ist ein wichtiger Branchentreff. Die Bildungszentren des Baugewerbes waren mit einem Stand vertreten und informierten über fachspezifische Weiterbildungen. Die Programmplanung fokussierte sich jedoch nicht nur auf die Betonerhaltung – auch Vorträge zu aktuellen Themen wie Cyberkriminalität oder dem Vorkommen von Asbest in Betonbauwerken fanden Berücksichtigung und stießen auf das Interesse von Betrieben des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes. Ziel der Veranstaltung ist es, durch gütesichernde Maßnahmen bei der Betoninstandsetzung - früher auch als Betonsanierung bezeichnet - für eine langfristige Werthaltigkeit der Bausubstanz zu sorgen und Gefahren aus Mängeln an der Bausubstanz abzuwehren. Diesem Ziel haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Deutsche Institut für Bautechnik durch Anerkennung der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken bzw. ihrer Prüf- und Überwachungsstelle Rechnung getragen. Informationen über Weiterbildungen rund um das Thema Betoninstandsetzung erhalten Sie hier.

Querbeet

Bau ist digital: BZB beim Tag der Technik in Düsseldorf

Das letzte Juni-Wochenende stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. In der Handwerkskammer Düsseldorf gab es unter dem Motto „Digital, alles klar?!“ großen Andrang und Zuspruch beim Tag der Technik. Hunderte von begeisterten jungen Menschen besuchten die Stände der Aussteller, um sich ein Bild über die Digitalisierung in den unterschiedlichsten technischen Berufen zu machen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. waren mit dem Projekt Innovationscluster Handwerk (IC-H) vor Ort. Unterschiedliche Geräte wurden am Stand praktisch präsentiert. Darunter auch ein Bausimulator, mit dem diverse Baumaschinen und –fahrzeuge erlebt und ausprobiert werden konnten. Ob Raupenbagger, Bulldozer, Turmdrehkran – der BZB-Stand fand von Beginn an großen Zuspruch. „Unser Angebot ist bei den Jugendlichen gut angekommen“, bestätigt Christoph Lanken, BZB-Außendienstmitarbeiter und Mit-Betreuer des Messestands. „Handwerk, besonders das Bauhandwerk, ist modern in der Umsetzung.“ Die nächste Berufsorientierungs-Veranstaltung findet am Tag der Bildung im Karschhaus in Düsseldorf statt, wo die BZB erneut den Bausimulator zum Ausprobieren bereitstellen.

Projekte

CODESMA: Lerneinheiten zum Umgang mit Bauabfällen

Die BZB und ihre Projektpartner aus Großbritannien, Litauen, Griechenland und Polen erarbeiteten in den vergangenen Wochen die Inhalte eines Online-Kurses zum Umgang mit Bauabfällen. Die Ergebnisse wurden nun vom 18.- 19.06.2019 bei einer Projektkonferenz in Krakau vorgestellt. Im Fokus standen die effektive Nutzung von Baumaterialien sowie die Planung und das Management von Baustellenabfällen, noch bevor diese entstehen. Die vorzeitige Auseinandersetzung mit den anfallenden Abfällen ermöglichen es den Fachkräften, bedenkliche Materialen vorab zu identifizieren und zu ersetzen, Gefahren für Menschen und Umwelt aufzudecken, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen und eine nachhaltige Wiederverwendung und Entsorgung zu organisieren. Basierend auf EU-Richtlinien entwickelten die Projektbeteiligten Lerninhalte, Multiple Choice-Fragen, FAQs, Übungen und Fallstudien. In diesem Zusammenhang hielten sie nach digitalen Technologien der Kreislaufwirtschaft, auch außerhalb des Baugewerbes, Ausschau und suchten Anregungen zum Umgang mit Abfällen. Die Inhalte werden im nächsten Schritt in ein einheitliches Layout eingefügt, um anschließend die digitale Oberfläche für den Online-Kurs zu gestalten. Dieser soll kostenfrei vom Auszubildenden bis zur Fachkraft auf der Baustelle sowie weiteren Interessierten zur Verfügung stehen. Wenn eine Aus- und Weiterbildungseinrichtung aus den Inhalten des Online-Kurses ein Präsenzseminar entwickeln möchte, kann sie dies mit Hilfe eines Handbuchs für Lehrende umsetzen. Das Handbuch befindet sich derzeit in der Erstellung. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

Ausbildung

Informieren und Berufe testen: Jobrallye in Düsseldorf

Kurz vor den Sommerferien ist das Netzwerk Bauhandwerk voll aktiv: Gilt es doch, motivierte Bewerber*innen für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu gewinnen. Am 19. Juni fand in der Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf die Jobrallye 2019 statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem Stand vertreten und präsentierten das Bauhandwerk auch praktisch. Betreut von Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand praxisorientierte Informationen zu den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk, den Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine Veranstaltung, die für Schüler*innen einen großen Mehrwert hatte und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr wegzudenken ist.

Ausbildung

Jaeger Ausbau unterstützt die Unterweisung der angehenden Trockenbaumonteure

Lernen und Anpacken hieß es für Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres: Unter fachlicher Anleitung eines Fachmanns der Firma Jaeger Systemwand, Herrn Hebenstreit, und des BZB-Ausbilders, Herrn Frensch, übten die angehenden Trockenbaumonteure die Montage und Demontage von Systemwänden. Die dafür erforderlichen Tür- und Glaselemente produzierte und lieferte die Firma Jaeger Systemwand in Abstimmung mit dem Fachausbilder für die Unterweisung im BZB Krefeld. Die vormontierten Module sind auf der Baustelle schneller aufzubauen und überzeugen unter anderem durch ein modernes Design und hohen Schallschutz. „Die Unterweisung an einer solch hochwertigen Systemwand ist ein absolutes Highlight und bedient bestens die baustellengerechte Unterweisung unter Berücksichtigung der Ausbildungsverordnung,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Die Wand verbleibt beim BZB und wird ein fester Bestandteil bei der Unterweisung der Trockenbaumonteure.

Ausbildung

Tschüss Deutschland: Willkommen La Réunion

In tropischer Atmosphäre arbeiten und leben – viele träumen davon, für neun BZB-Auszubildende wurde es nun Realität. Drei Wochen im Mai verbrachten Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres gemeinsam mit BZB-Ausbilder Koli Atcha im Rahmen einer Mobilität auf La Réunion, dem französischen Übersee-Département im Indischen Ozean. Bei dem Austausch lernten sie nicht nur die Baustellenarbeit im Ausland, sondern auch Land und Leute kennen. Die angehenden Dachdeckerinnen, Maurer, Fliesenleger, Trockenbauer, Zimmerer und Straßenbauer führten in der ersten Woche ihres Aufenthaltes in einer Partnereinrichtung, dem Berufsgymnasium L’Horizon, in der Hauptstadt Saint-Denis eine Projektarbeit durch: den Bau einer Natursteinmauer. Diese Aufgabe bewältigten sie gemeinsam mit den lokalen Bauschüler*innen, die ihrerseits am Austausch teilnahmen und das BZB vom 26. März bis zum 19. April besuchten. In den zwei folgenden Wochen ging es dann auf die Baustellen. Die Teilnehmer absolvierten Praktika in örtlichen Betrieben und konnten ihre Fähig- und Fertigkeiten gut einsetzen. „Die Erfahrung stärkt sehr mein Bewusstsein für die qualitativ hochwertige Ausbildung in Deutschland und mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten“, erzählt Trockenbaumonteur-Azubi Sebastian Esser. „Wir konnten einen Einblick in die Arbeitsweise der Inselbewohner erlangen“, berichten auch die zukünftigen Dachdeckerinnen Marleen Solle und Carolin Martin. „Es war für uns eine sehr aufregende und erlebnisreiche Zeit, die wir nicht missen möchten!“ Die Wochenenden und Feiertage nutzten die Lehrlinge für die Erkundung der Insel, die für ihre vulkanischen Berge, dichten Regenwälder und tropischen Strände bekannt ist. Die betreuten Freizeitaktivitäten umfassten Wanderungen, Vulkantouren und Canyoning. Doch nicht nur das: Auch die Kultur und das typisch kreolische Essen konnten die Teilnehmer während der Ausflüge kennenlernen. Warum solche Auslandsaufenthalte so wichtig sind, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen: „Lehrlingsmobilitäten sind eine tolle Gelegenheit, während seiner Berufsausbildung andere Arbeitsweisen, Kulturen, Menschen und Sprachen kennenzulernen, seinen eigenen fachlichen und vor allem persönlichen Horizont erheblich zu erweitern und zu erfahren, wie einfach es ist, in einem Europa ohne Grenzen zu arbeiten und zu leben! Die teilnehmenden Lehrlinge gewinnen deutlich an Reife.“ Das Projekt wird von "ProTandem", der deutsch-französischen Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung, gefördert.

Ausbildung

„komm auf Tour“: Stärken entdecken, Zukunft gestalten

Welche Stärken und Fähigkeiten habe ich? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Um der Beantwortung dieser Fragen näher zu kommen, besuchten rund 500 Schüler*innen der 7. und 8. Klassen die Veranstaltung „komm auf Tour“ in den Mercedes-Benz-Werken in Düsseldorf. An sechs Stationen konnten die Teilnehmer sich erproben und ihre Fähigkeiten und Alltagskompetenzen herausfinden. Die BZB unterstützen das Projekt tatkräftig mit Hilfe zwei Maurer-Lehrlinge im Rahmen des Innovationsclusters Handwerk. „Die Folgen einer falschen Berufswahl sind fatal und das frustet“, erläuterte der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei einem Rundgang von „komm auf Tour“. „Das Besondere an diesem Angebot ist, dass wir bei den Stärken ansetzen, das ist wichtig für die künftige Berufsentscheidung“, so Hintzsche. Über einen handlungsorientierten Stärkenansatz verbindet „komm auf Tour“ geschlechtersensibel die Themen Berufsorientierung und Lebensplanung. In einem Erlebnisparcours erkundeten die Jugendlichen verschiedene Alltagssituationen, die es zu meistern gab und entdeckten so, was ihnen liegt: In insgesamt sieben Stärken konnten sie „punkten“ und „Stärken-Sticker“ sammeln. Nicht nur Fertigkeiten und Kenntnisse zählten dabei, sondern auch Sozialkompetenzen und Interessen. Die beiden BZB-Azubis Constantin Goldmann und Luca Jilg, Maurer-Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr, engagierten sich als „Reisebegleiter“. Dabei vergaben sie Stärkensymbole an die Teilnehmenden in Form farbiger Aufkleber. Zuletzt stellten sie den Schüler*innen handwerkliche Berufe vor und erzählten auch von ihrem Beruf und der Ausbildung. „komm auf Tour“ ist eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und wird in Zusammenarbeit mit landesweiten bzw. regionalen Partner*innen bundesweit umgesetzt.

Weiterbildung

Fachplanung für den vorbeugenden baulichen Brandschutz

Sowohl im Neubau als auch bei der Umnutzung von Bestandsgebäuden müssen Maßnahmen zum Brandschutz getroffen werden. Die Planung von Brandschutzmaßnahmen ist die verantwortungsvolle Aufgabe des Fachplaners. Um diese anspruchsvolle Tätigkeit ausführen zu können, bedarf es umfassender Kenntnisse im vorbeugenden baulichen Brandschutz. Am 24. Mai endete dieser Lehrgang erneut im BZB Krefeld. Seit Februar 2019 setzten sich elf Teilnehmer jeweils freitags und samstags über neun Wochenenden mit dem umfangreichen Lernstoff auseinander. Die Lehrgangsthemen erstreckten sich von den erforderlichen rechtlichen Grundlagen, über den baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz, bis hin zur Erstellung von Brandschutznachweisen und –konzepten. Am Ende des Lehrgangs erbrachten die Teilnehmer eine Prüfungsleistung, bestehend aus einer schriftlichen Prüfung und der Erstellung eines Brandschutzkonzeptes – die Grundlage für die Zertifizierung der Absolventen. Die Akademie der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. führt diesen Lehrgang jährlich im Frühjahr durch. Der nächste Start ist am 7. Februar 2020. Sie sind interessiert? Mehr Informationen zu Inhalten und Referenten erhalten Sie hier. Unter "Termine" haben Sie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. Ihre Fragen beantwortet, gerne auch telefonisch, Ihre Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka.

Querbeet

BZB hat neuen Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung am 23. Mai 2019 wählten die Vertreter der 32 Mitgliedsinnungen der BZB drei neue Mitglieder in den 7-köpfigen Vorstand: Stv. Obermeister Stephan Dunker (Essen), der Vorsitzende des Fachverbandes Ausbau und Fassade NRW Jörg Ottemeier (Essen) und Zimmerermeister Johannes Schmitz (Kaarst). Der Ehrenobermeister der Düsseldorfer Stuckateur-Innung Rolfgeorg Jülich bleibt Vorstandsvorsitzender und dankte der Mitgliederversammlung für das damit ausgesprochene Vertrauen. Die Vorstandsmitglieder Obermeister Johannes Debusmann (Solingen), stv. Obermeister Manfred Schneider (Kevelaer) und Innungsmitglied Jan Peter Hermkens (Geldern) stellten sich ebenfalls erneut zur Wahl. Die Mitgliederversammlung wählte alle Kandidaten einstimmig in den BZB-Vorstand. Das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden übernimmt Jan Peter Hermkens. Die BAUVERBÄNDE.NRW sind auch in der neuen Wahlperiode durch ihren Delegierten Günter Hobusch im Vorstand vertreten. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und wertvolle Impulse, um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern“, erläuterte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand dankten Michael Dropmann, Obermeister der Zimmerer-Innung Essen, und Dipl. Ing. Helmut Oehler, Obermeister der Straßenbauer-Innung Essen, für ihr langjähriges Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz für das Baugewerbe und die BZB. Dropmann und Oehler scheiden auf eigenen Wunsch aus Altersgründen aus dem BZB-Vorstand aus.

Projekte

CODESMA: Training zum richtigen Umgang mit Bauabfällen

Die BZB entwickeln zurzeit zusammen mit ihren Projektpartnern aus Polen, Litauen, Griechenland und Großbritannien ein Training zum fachgerechten Umgang mit Bauabfällen bei Bau, Rückbau und Abriss von Gebäuden im Rahmen des EU-Projektes „CODESMA“. Neu daran ist eine sehr umfassende Zusammenstellung von Inhalten, die auch in digitaler Form als sogenannter VOOC – Vocational Open Online Course zur Verfügung stehen und die Themen in rund 50 Kapiteln in Grundzügen abdecken wird. Die Themen umfassen unter anderem: Ursprung und Zusammensetzung von Bauabfällen Rechtslage im Bereich Abfallmanagement am Bau Gesundheitsgefährdender Bauabfall: Umgang, Lagerung und Entsorgung Bauabfallmanagement auf der Baustelle Recycling und Wiederverwendung von Bauabfällen Was ist ein Managementplan zum Umgang mit Bauabfällen? Prozess im Abfallmanagement auf Baustellen Entwicklung und Einhaltung eines Managementplans zu Bauabfällen Praxisbeispiele für Abfallmanagement auf Baustellen Technologien in der Kreislaufwirtschaft außerhalb der Bauwirtschaft Nutzung digitaler Technologien zur Abfallbewirtschaftung auf Baustellen Techniken zur Bereitstellung eines Managementplans zur Abfallbewirtschaftung Alternative Optionen zur Sammlung von Bauabfällen Unterschiedliche Prozesse zur Vorbehandlung von Bauabfällen Alle Inhalte werden durch Präsentationsfolien, Multiple Choice Fragen, FAQs, kleine Übungen sowie Fallstudien illustriert. Die Inhalte werden in deutscher, englischer, litauischer, griechischer und polnischer Sprache vorliegen und richten sich an verschiedene Zielgruppen, von Lehrlingen im 3. Ausbildungsjahr bis zu Fachkräften und sonstigen Weiterbildungsteilnehmern. Das Projekt endet im März 2020. Die skizzierten Inhalte liegen dann digital und frei verfügbar vor. Wir werden in loser Folge weiterhin darüber berichten. Weitere Informationen gibt es zudem auf www.codesma.eu. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

Projekte

Leitbetriebe: Unterstützung zur Reorganisation Ihres Betriebes

So wie uns Maschinen oder Geräte das Bauen erleichtern, können auch digitale Werkzeuge sowohl bei der Organisation als auch bei der Ausführung nützlich sein und den Fokus wieder auf die Bautätigkeit richten. Aber welches digitale Werkzeug unterstützt uns in der gewünschten Form? Anders als bei einem Bagger, Kran oder LKW ist die Vergleichbarkeit der Produkte im Hinblick auf das vorhandene Bedürfnis nicht so einfach. Die Varianten der digitalen Werkzeuge sind umfänglich und die Bedürfnisse nicht einfach zu definieren. Deshalb möchte das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Sie mit einem Leitbetrieb unterstützen. Ein Leitbetrieb ist gemäß Duden „ein Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat und als Leitbild“, also als Ideal und Vorbild, dient. Um Anhand der „Vorbild-Unternehmen“ konkrete Hilfestellungen zu leisten, erarbeiten wir in diesem Jahr zwei Leitbetriebe: angefangen mit dem Glaserhandwerk, gefolgt vom Dachdecker-Gewerk. Ihr Gewerk ist nicht dabei?! Wir bieten Ihnen trotzdem Unterstützung. Wie? Zum einen führen wir regelmäßig kostenfreie Qualifizierungen durch, in denen wir Ihnen das Fundament zum Thema „Digitales Bauen“ vermitteln und mit Rat und Tat zu Seite stehen. Anmelden und vorbei schauen! Zum anderen können Sie in unserem Schulungsraum verschiedene Software-Lösungen kennenlernen und ausprobieren: ob zum Thema papierloses Büro, digitale Baudokumentation, digitale Zeiterfassung, etc. Melden Sie sich zur Terminvereinbarung. Foto © pixabay.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Weiterbildung

Ohne Meister keine Lehrlinge: Karriereschritt Meisterschule

Am 29. April 2019 startete im BZB Krefeld ein neuer Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk mit elf Teilnehmern. Nach dem Wegfall der Meisterpflicht im Fliesenlegerhandwerk 2003 ist das Thema aktueller denn je. In der Politik wird über eine dringend notwendige Anhebung der Qualität und Ausbildungsleistung diskutiert. Experten zufolge müssen viele Betriebe ums Überleben kämpfen. In der Meisterschule lernen Sie alles, was Sie für eine Karriere als erfolgreiche*r Unternehmer*in oder Führungskraft im Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk benötigen. Experten aus der Praxis vermitteln fundiertes Know-how an junge Profis. Nutzen Sie die Chance und starten als Meister*in durch! Die Meisterschule wird in Kooperation mit der Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf, eine der größten Bildungseinrichtungen Deutschlands, und den Bildungszentren des Baugewerbes in Krefeld durchgeführt. Wir wünschen den Teilnehmern viel Erfolg bei der Meisterprüfung im Sommer 2020! Allgemeine Informationen zur Meisterschule erhalten Sie unter diesem Link. Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Pascal Keusen-Weber. Foto ©pf30/fotolia

Projekte

UniVET: Einflussfaktoren bei der Berufswahl von Jugendlichen

Warum entscheiden sich Jugendliche für ein Studium oder eine Ausbildung? Dieser Frage geht das EU-Projekt UniVET nach und hat einen Bericht über die Einflussfaktoren auf die Berufswahl von Schülerinnen und Schülern veröffentlicht. Befragt wurden dazu Lernende an Gymnasien, Auszubildende, Studienabbrechende, Eltern und Unternehmen in den Ländern der Projektpartner – Polen, Italien, Litauen, Deutschland und Spanien. Die Auswertung von 564 Fragebögen mit insgesamt 30 Fragen führte zu interessanten Ergebnissen. Der Bericht verdeutlicht, dass die Verfügbarkeit von Informationen über verschiedene Karrieremöglichkeiten den meisten Einfluss auf die Studien- und Berufswahl für alle Befragten aller teilnehmenden Länder ausübt, vor allem in Litauen, Spanien, Deutschland und Italien. In Polen gilt die finanzielle Situation als ausschlaggebend sowie der Einfluss von Eltern, Verwandten und Freunden. Ein weiterer Aspekt: Die wichtigsten drei Persönlichkeitseigenschaften, welche die Berufswahl beeinflussen, sind nach 430 befragten Personen aller teilnehmenden Länder Motivation, Fleiß sowie individuelle Interessen und Hobbys. Für die Teilnehmenden in Litauen, Spanien, Polen und Deutschland steht die Motivation auf dem ersten Platz. In Italien entschieden sich die meisten Befragten für Ehrgeiz, in Polen ist der Wunsch nach Selbstentfaltung maßgeblich. Mithilfe einer offenen Frage wurde ermittelt, was erforderlich ist, um den beruflichen Entscheidungsprozess zu erleichtern. Jede dritte Person beantwortete die Frage mit der Notwendigkeit der Informationsweitergabe. Die Befragten wünschen ebenfalls, dass Jugendlichen ihre individuellen Stärken bewusst gemacht werden sollten und sie durch Beratung und Praktika Orientierungshilfen bekommen. Der Fragebogen beantwortet zudem, warum sich Jugendliche für ein Studium oder eine Berufsausbildung entscheiden. So sehen rund 30% der Schülerinnen und Schüler bessere Karrieremöglichkeiten und Perspektiven nach Abschluss eines Studiums; 14% der Jugendlichen denken, dies sei mit einer Berufsausbildung gegeben. Die Wahl eines Studienplatzes oder einer Ausbildung richtet sich zu 43% der Jugendlichen nach ihren persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Der vollständige Bericht steht in englischer Sprache zum Download bereit. Foto © ©SpeedKingz/shutterstock

Ausbildung

Handwerken in den Osterferien: Baujob-Casting in den BZB

Rund 20 junge Menschen nutzten die Osterferien dazu, Bauberufe praktisch kennenzulernen. In der ersten Ferienwoche haben sie im Rahmen des bewährten Baujob-Castings in den BZB Krefeld und Düsseldorf gemauert, gehämmert und gesägt. Wer sich für einen beruflichen Weg im Bauhandwerk entscheidet, erhält von den BZB eine umfassende Betreuung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche. Das Casting, das zweimal jährlich in den BZB stattfindet, gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich auszuprobieren und herauszufinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. Die Aufgabe während des einwöchigen Workshops besteht darin, im Team ein Haus vom Fundament bis hin zum Dachstuhl zu bauen, auf Basis eines detaillierten Plans. Unter Anleitung erfahrender Ausbilder meisterten die Teams auch diesmal die Aufgabe mit Bravour. „Es ist zwar anstrengend, aber macht Spaß“, berichtete Teilnehmer Chelmi. „Man freundet sich gut mit dem Team an und lernt, die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen.“ Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen, der Bereich des Umweltschutzes und der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten - insbesondere im Bestand und der Modernisierung. Neben den praktischen Erfahrungen erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Doch nicht nur das: Teilnehmer, die sich für eine Ausbildung in einem der fünfzehn Bau-Ausbildungsberufe entscheiden, bekommen eine Rundum-Betreuung. Das BZB kümmert sich um ein Matching zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, leistet Hilfestellung bei den Bewerbungsunterlagen und gibt Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Lehre. Aktuell laufen die ersten Ausbildungsvertragsverhandlungen. Alle, die auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten, haben nun die Chance: Das Sommer-Casting findet in den Ferien vom 15.07. - 19.07.2019 statt. Anmeldungen erfolgen unter baujobcasting@bzb.de oder 0173-5135028 (auch per WhatsApp möglich). Fragen beantwortet gerne Christoph Lanken.

Querbeet

Über den Tellerrand blicken: Mädchen lernen handwerkliche Berufe kennen

Frauen sind in den technisch-handwerklichen Berufen nach wie vor eine Minderheit. Um dem entgegenzusteuern und Mädchen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen, engagierte sich das BZB am Standort Wesel in Kooperation mit der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) im sogenannten „MINT-Projekt“, das im Rahmen der, von der Bundesagentur für Arbeit geförderten, „Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme“ (BvB) stattfand. Im Rahmen des Projektes hatten rund 20 Mädchen die Gelegenheit, in die Berufsgruppen Garten- und Landschaftsbau und Metallbau hinein zu schnuppern. Nach neun Wochen Projektarbeit war es dann soweit: Die Jugendlichen stellten die erarbeiteten Ergebnisse bei einem Empfang vor. Das Präsentierte reichte von geschickten Pflanzenarrangements bis zu selbstständig hergestellten Metall-Flaschenöffnern. Ein eindeutiges Highlight bei den Teilnehmerinnen waren aus Metall gefertigte Rosen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, aus einem Stück Blech eine Rose herzustellen“, erzählt Teilnehmerin Nadine Kambach. „Das war schon verblüffend.“ Auch die Bildungsbegleiterin der DAA und Projektleiterin Birgit Dern gibt sich sehr positiv: „Die Mädchen haben viel gelernt und sind sehr stolz auf ihre Leistung.“ Die „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ (BvB) richtet sich an Jugendliche, die die Schulpflicht erfüllt, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder noch keinen konkreten Berufswunsch haben. Mittels theoretischer und praktischer Wissensvermittlung und mehrwöchigen Orientierungspraktika lernen sie verschiedene Berufe und Betriebe kennen. Das Ziel: durch Fachwissen und Praktika einen Ausbildungsplatz zu erlangen. Die Maßnahme läuft noch bis zum 31. August 2019.

Ausbildung

Meilenstein bei der Berufswahl: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Auch in 2019 standen die jährlich stattfindenden Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung (DTBO) auf dem Stundenplan der BZB. Ganz neu in diesem Jahr: Die große Handwerkermesse #LUSTAUFHANDWERK, die als DTBO-Eröffnungsveranstaltung in der Schule an der Vennhauser Allee in Düsseldorf ausgerichtet wurde. Das gesamte Düsseldorfer Handwerk und alle Mitstreiter waren vor Ort und stellten jungen Menschen das Handwerk auf vielfältige und interessante Art praktisch vor. In der Woche darauf fanden die eigentlichen Studien- und Berufsorientierungstage bei vielen in Düsseldorf ansässigen Unternehmen statt. Ausgerichtet von der Unternehmerschaft Düsseldorf stellten die BZB insgesamt 24 Praktikaplätze am Standort Düsseldorf zur Verfügung. Die Plätze waren schnell vergriffen: Schüler*innen der 8. und 9. Jahrgänge aller Schulformen nutzten die Gelegenheit, praktisch einige interessante Bauberufe kennenzulernen. Betreut von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres und deren Ausbildungsmeistern machten sich die Schüler*innen mit den Berufen des Maurers, Straßenbauers und Fliesen- Platten- und Mosaiklegers vertraut. Dabei trugen sie emsig Dickbett auf, vermörtelten Steinverbände und brachten Pflastersteine in die korrekte Position. Fazit: Für alle Schüler*innen war es ein interessantes Praktikum mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Für einige womöglich auch ein Meilenstein, sich für eine Ausbildung im Baubereich zu entscheiden.

Ausbildung

Berufsorientierung: Ausbildungsbörse und Tag der Logistik im LogPort Duisburg

Das Projekt Innovationscluster Handwerk hat sich am 11. April 2019 auf der Ausbildungsbörse im LogPort Duisburg, im Rahmen des Tages der Logistik in der Villa Rheinperle, vorgestellt. Akteure aus Handwerk, Wirtschaft, Verwaltung und der Stadt präsentierten jungen Menschen ein breites Spektrum an Berufen und beruflichen Möglichkeiten unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung“. Am Stand, der von den Außendienstmitarbeitern der BZB betreut wurde, hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Jugendliche, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten eine praxisorientierte Beratung über die Ausbildungsberufe des Bauhandwerks, die Ausbildungsoptionen und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jede/r Interessierte die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Fazit: Eine informative Veranstaltung, die von vielen Schüler*innen besucht wurde. Bei Fragen und Informationsbedarf zum Thema Ausbildung stehen Ihnen Christoph Lanken und Claudia Burggraf zur Verfügung.

Projekte

abc Bau führt den Innovationspfad Digitales Bauen in Rostock durch

Am 20.3.2019 führte das abc Bau Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Rostock den Innovationspfad Digitales Bauen, auf Basis des vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen entwickelten Konzeptes, durch. Hierbei lernten die Teilnehmenden einige digitale Werkzeuge der Baubranche kennen. Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit einer kurzen Einführung in die abc Bau und dem organisatorischen Ablauf der Veranstaltung. Danach wurden die 10 Gruppen mit jeweils 5 Personen auf den Parcours geschickt. Jeder Gruppe wurde ein Student als Scout zur Seite gestellt, der durch die weitläufige Anlage führte. Als Ausstellungspartner konnten folgende Firmen gewonnen werden: 123erfasst / NEVARIS - Zeiterfassungssoftware Airteam - Vermessung mittels Drohne FARO - 3D Laserscanner für Raumaufmaße HILTI - OnTrack Betriebsmittelverwaltungssystem HILTI - PLT 300 Totalstation zur Ein-Mann-Baustellenvermessung Leica Geosystems - Foto 3D Aufmaß und 3D Laserscanner obob - APP für rechtsichere Fotos ViSoft - Planungssoftware für Sanitär, Fliese und Naturstein: Pläne, Mengenermittlung, fotorealistische Bilder An der zehnten Station stellte die abc Bau ihren neuen Baumaschinensimulator vor, der an diesem Tag offiziell eingeweiht wurde. Wie schon bei den anderen Innovationspfad-Parcours, wechselten die Besucher alle 20 Minuten die Station. Die Aussteller stellten sich auf diesen Rhythmus optimal ein und erklärten selbst in der kurzen Zeit ihre Produkte sehr gut. In der Mittagspause bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre das eine oder andere Thema weiter zu vertiefen. Nach der Mittagspause durchliefen die Gruppen die drei letzten Stationen ihrer Rundtour und trafen sich im Anschluss mit allen Teilnehmern zu einer kurzen Schluss-Betrachtung und einer Feedback-Runde. Für weitere Informationen und bei Interesse an der Durchführung eines Innovationspfad-Parcours kontaktieren Sie gerne Dr. Martina Schneller.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Querbeet

BZB beteiligen sich am Projekt „Design trifft Funktion 2.0“ auf der FAF 2019

Die Gebäudehülle und insbesondere die Fassade gehören zu den Bauteilen, die für das ressourceneffiziente Bauen das höchste Innovationspotential aufweisen. Mit diesem Thema beschäftigte sich das vom Bundeverband Ausbau und Fassade im ZDB initiierte Projekt „Design trifft Funktion 2.0“ und präsentierte die Projektergebnisse vom 20. - 23.03.2019 auf der Messe Farbe, Ausbau und Fassade (FAF) in Köln. Mit dabei waren die BZB, die eine von Architekturstudierenden der Hochschule Bochum entworfene „grüne Fassade“ bauten. Die grüne Fassade ist im Rahmen der Nachhaltigkeitsdebatte und des umweltverträglichen Bauens schon seit vielen Jahren ein interessanter Lösungsansatz. Die Begrünung durch „Moos“ ist auch in den öffentlichen Bereichen mehr in den Fokus gerückt. Diese Thematik griffen die beiden Architekturstudierenden Tim Nolte und Mayagozel Agaliyeva auf. Ausgehend von der Idee eines Waldspaziergangs entwickelten Sie einen „spiralförmigen Durchgang“, mit moosbedeckten Innenflächen. Den Entwurf realisierten anschließend BZB-Fachausbilder und Lehrlinge auf der FAF 2019. „Angehende Baufachkräfte setzen bei uns die Zeichnungen der angehenden Architekten in die Realität um, wie auf der Baustelle später“, erklärt Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. „Das ist nicht nur mit der fachlich richtigen Arbeit verbunden, sondern auch mit viel Kommunikation und Abstraktionsvermögen. Die Lehrlinge erhalten schon einen Eindruck, wie die Prozesse in der Projektrealisierung auf der Baustelle funktionieren“, so Crone.

Weiterbildung

Zertifizierte Brandschutzfachkraft: Erfolgreicher Lehrgangsabschluss

Die richtige Bauausführung bei der Umsetzung des baulichen Brandschutzes ist ein Garant dafür, Brände zu verhindern oder räumlich so einzugrenzen, dass der Schaden im Brandfall so gering wie möglich ist. Alles über die normen- und vorschriftsgerechte Ausführung von Brandschutz bei Bau- und Montagearbeiten lernten die zwölf Teilnehmer des Lehrgangs „Zertifizierte Brandschutzfachkraft“, der im Zeitraum 18.03. – 23.03.2019 stattfand. Während der fünf Unterrichtstage wurden alle relevanten Themen vermittelt, die den Brandschutz in der Bauausführung für die Hoch- und Ausbaugewerbe ausmachen. Am letzten Tag stand die schriftliche Prüfung, bestehend aus zwei jeweils einstündigen Einheiten, auf dem Programm. Alle zwölf Herren bestanden diese Wissensabfrage mit Bravour und konnten ihr Zertifikat, welches durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin ausgestellt wird, empfangen. Der nächste gleichartige Lehrgang findet im BZB Krefeld im Zeitraum 08.07. – 13.07.2019 statt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Annemarie Gatzka. Foto: © hxdbzxy/shutterstock

Querbeet

Bundestagsabgeordnete informieren sich über Digitalisierung im Handwerk

Bei einem Besuch im BZB Krefeld nahmen die Krefelder Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski und Ansgar Heveling die Gelegenheit wahr, mehr über das Thema Digitalisierung im Bauhandwerk und die Tätigkeiten und Bestrebungen des BZB in diesem Bereich zu erfahren. „Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Anforderungen an Fachkräfte und unsere Aufgabe ist es, diese darauf vorzubereiten“, erklärte BZB-Geschäftsführer Dipl-Ing. Thomas Murauer. „Hier ist es wichtig, bereits in der Ausbildung anzusetzen. Der Fokus sollte dabei auf der Verknüpfung von praktischem Knowhow mit digitalen Elementen liegen“, so Murauer. Neben einer Einführung in die Begriffe des „digitalen Bauens“, wie CAD, RFID oder BIM, hatten die Abgeordneten die Möglichkeit, einige digitale Werkzeuge kennenzulernen und auszuprobieren: Geräte wie Wärmebildkameras, Rotationslaser oder Bausimulatoren sollen auch in der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung zum Einsatz kommen. Die beiden Besucher zeigten sich sehr positiv. „Digitalisierung, gerade im Handwerk, bietet besonders kleinen Handwerksunternehmen die Chance, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und sich effizienter zu entwickeln“, betonte Kerstin Radomski. „Die Transformation gehört bereits in vielen Betrieben zur Geschäftsstrategie, umso wichtiger ist es, schon beim Handwerksnachwuchs für das entsprechende Fachwissen und den Umgang mit digitalen Programmen und Werkzeugen zu sorgen“, lobte auch Ansgar Heveling.

Projekte

UniVET: Universität oder berufliche Ausbildung?

Die 1. Arbeitsphase im EU-Projekt UniVET befasste sich vor allem mit der Analyse der Beweggründe meist junger Menschen, entweder ein universitäres Studium oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Folgende Gruppen wurden dazu in den Ländern der Projektpartner – Deutschland, Polen, Italien, Litauen und Spanien – befragt: Schüler*innen an Gymnasien, Eltern von Gymnasiasten*innen, Auszubildende, Studienabbrecher*innen und Betriebe. Die Ergebnisse wurden beim 2. Arbeitstreffen in Madrid am 18.-19. März 2019 vorgestellt. In Kürze wird ein Bericht über Aspekte vorliegen, wie auch (verstärkt) Gymnasiasten*innen angesprochen werden können, um sie für eine Karriere in der Bauwirtschaft auf Grundlage einer Ausbildung zu gewinnen. Ein Ergebnis vorweg: Viele wünschen die Vermittlung weitergehender Informationen über Berufe bereits in der Schule und mehr Möglichkeiten des praktischen Ausprobierens. Die Berufswahlberatung an Schulen erscheint aufgrund der erhobenen Daten durchaus verbesserbar. Noch mehr Praktikumsplätze seien wünschenswert. Weitere Informationen und der o.g. Bericht stehen in Kürze zum Download bereit. Neue Kollegin unterstützt EU-Aktivitäten Seit 01. März 2019 unterstützt Frau Angela Friesen das „Team Europa“ in den BZB. Sie wird sich zunächst mit den bereits laufenden Projekten CODESMA, SoMExNet, UniVET, WomenCanBuild und Blueprint befassen. Sollten Sie Ideen und Fragen haben, stehen Ihnen ab sofort zwei Ansprechpartner für Initiativen im europäischen Zusammenhang zur Verfügung: Angela Friesen und Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © ©Stockwerk-Fotodesign/fotolia

Ausbildung

Schlag auf Schlag: Azubi-Speed-Datings sind gefragt

Erst Düsseldorf, dann Mülheim, Wuppertal und Solingen. Die letzten Wochen waren die Zeit der Azubi-Speed-Datings. Kurz nach den Halbjahreszeugnissen gehen die Betriebe aus dem Projekt Innovationscluster Handwerk in die Offensive, und werben um Auszubildende für die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), die die Clusterbetriebe eng unterstützen, waren mit dabei und haben über die Ausbildungsplätze im Bauhandwerk informiert. Es gab viele Gespräche mit interessierten Bewerberinnen und Bewerbern. Die einzelnen Veranstaltungen sind bei den Schülerinnen und Schülern aus den Abschlussklassen und bei unversorgten Interessenten gut angekommen. In naher Zukunft wird sich zeigen, wer einen Ausbildungsplatz erhält. Bei Fragen und Informationsbedarf zur Ausbildungsplatzsuche steht Christoph Lanken gerne zur Verfügung.

Querbeet

Wie finde und binde ich gutes Personal für meinen Betrieb?

Die Broschüre „Fachkräfte gewinnen – Bauqualität sichern – Image stärken“ zeigt in sechs Praxisschritten, wie Bauunternehmen und Handwerksbetriebe die Herausforderungen der Fachkräftegewinnung, -bindung und -entwicklung erfolgreich bewältigen können. Die Broschüre wurde unter Federführung der „Offensive Gutes Bauen“ mit Beteiligung der Bildungszentren des Baugewerbes erstellt und steht online zum Download bereit. Das Infoheft ist zudem ab sofort in gedruckter Form verfügbar. Die Offensive Gutes Bauen ist eine nationale Initiative von 150 Partnern, darunter Bund und Länder, Verbraucherschutzverbände der Bauherren, Unternehmerverbände und Kammern, IG BAU, BG BAU, RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum, Fachverbände, Krankenkassen, Forschungsinstitute und Dienstleister. Die Offensive unterstützt Baubetriebe bei einer erfolgreichen, mitarbeiterorientierten Unternehmensführung, fördert Kommunikation und Kooperation im Bauprozess und motiviert Bauherren, die Vorteile von Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit wahrzunehmen. Die Offensive Gutes Bauen ist das Netzwerk der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) für den Baubereich. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit ist eine gemeinsame Maßnahme von Bund, Ländern, Arbeitgeberverbänden und Kammern, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dazu bietet die Initiative inspirierende Beispiele aus der Praxis, Beratungs- und Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Förderprogramm für Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen. Weitere Informationen finden Sie unter www.offensive-gutes-bauen.de.

Weiterbildung

Rekordzahl: Über 200 Qualifizierte Führungskräfte

Auch in dieser Saison setzte sich die erfolgreiche Kooperation der BZB mit dem Lehrbauhof Berlin und der Bayerischen BauAkademie Feuchtwangen bei der Schulung ‚Qualifizierte Führungskraft‘ fort. In den drei Lehrgängen konnten 46 Teilnehmer geschult und damit die Grenze von insgesamt 200 geschulten Fachbauleitern überschritten werden. Den Absolventen bietet der insgesamt sechstägige Lehrgang mit der abschließenden Zertifizierung ein klares Qualifikationsprofil. Denn Betriebe müssen gemäß der im Teil 3 der Instandsetzungs-Richtlinie des DAfStb formulierten Anforderungen nachweisen, dass sie neben den Baustellenfachkräften (SIVV-Schein-Inhaber) auch über eine ‚Qualifizierte Führungskraft’ verfügen, die ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen in der Betoninstandhaltung hat. Ein Nachweis, der von Auftraggebern immer häufiger verlangt wird, auch wenn die ‚Qualifizierte Führungskraft’ im Gegensatz zu den SIVV-Fachkräften noch nicht baurechtlich verankert ist. Weiterhin spielt die Anerkennung der ‚Qualifizierten Führungskraft‘ auch bei der Anforderung eines Eignungsnachweises nach HAVO (Hersteller- und Anwender-Verordnung) eine Rolle. Diesen Eignungsnachweis benötigen Unternehmen, die Betoninstandsetzung im standsicherheitsrelevanten Bereich durchführen. Das trifft so gut wie auf alle Unternehmen der Branche zu, ist allerdings nicht allen bekannt. Es gibt Anerkennungskriterien für die ‚Qualifizierte Führungskraft‘, die erfüllt werden müssen. Um eine erfolgreiche Schulung zu gewährleisten und auch im Hinblick auf eine Anerkennung, ist die Teilnahme an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Für die Zulassung benötigt der Teilnehmer einen Berufsabschluss als Bauingenieur oder alternativ den SIVV-Schein. Nur bei Erfüllung der Bedingungen erhält der Absolvent das begehrte Zertifikat der Zertifizierung Bau GmbH, das mit einer entsprechenden Nummer in Berlin registriert ist. Ein Teilnehmer, der die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt, kann den Kurs besuchen, erhält aber eine modifizierte Bescheinigung. Die nächsten Lehrgänge finden statt: Dezember 2019 in Krefeld Januar 2020 in Berlin März 2020 in Feuchtwangen Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Weiterbildung

Lebensrettende Qualifizierung: Evakuierungs- und Brandschutzhelfer

Was ist zu tun, wenn es im Gebäude brennt und Menschen evakuiert werden müssen? Die Antworten zu dieser entscheidenden Frage erörterten 18 Teilnehmer des Lehrgangs „Ausbildung zum Evakuierungs- und Brandschutzhelfer nach §§ 10 und 12 ArbSchG“ am 14. und 15. Februar im BZB Krefeld. Brandschutz- und Evakuierungshelfer sollen im Falle eines Schadenereignisses sofortige Erstmaßnahmen einleiten können. Die Teilnehmer des Lehrgangs, hauptsächlich Lehrerinnen und Lehrer öffentlicher Schulen, beschäftigten sich mit rechtlichen Grundlagen sowie den Aufgaben, Rechten und Pflichten des Evakuierungs- und Brandschutzhelfers. Erst mit diesem Hintergrundwissen ist die verantwortungsvolle Tätigkeit sicher und souverän wahrzunehmen. Ausgiebig besprochen wurde zudem die Ausrüstung von Evakuierungshelfern und als Muster in Form von Eva-Koffer und Eva-Set vorgestellt. Im praktischen Teil führte schließlich ein Feuerlöschtrainer Löschübungen mit theoretischer und praktischer Unterweisung gemeinsam mit den Teilnehmenden durch. Unternehmer sind nach § 10 Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, im Unternehmen ausreichend viele Mitarbeiter zu benennen, welche die Aufgaben der Brandbekämpfung bzw. Evakuierung wahrnehmen. Die Anzahl der Brandschutzhelfer ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung: Bei „geringer Brandgefährdung" (z. B. Büronutzung) sind fünf Prozent der Beschäftigten ausreichend. Bei erhöhter Brandgefährdung ist eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern auszubilden. Der nächste Termin findet am 19.09.2019 im BZB in Krefeld statt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung geht es hier.

Ausbildung

Horizont erweitern und Neues kennenlernen: BZB-Lehrlinge besuchen Knauf Werktage

Neuheiten, Systemlösungen und Trends der Branche gab es bei den diesjährigen Knauf Werktagen in Düsseldorf zu bestaunen. Rund 150 BZB-Lehrlinge aller Gewerke nahmen an der Veranstaltung teil: In Begleitung der Fachausbilder ging es nach Düsseldorf, um die neusten Produkte in Augenschein zu nehmen und „Werkluft“ zu schnuppern. „Ausgewählte Messebesuche geben den Lehrlingen interessante Möglichkeiten, zusätzliche Informationen begleitend zur praktischen Unterweisung in unseren Werkhallen zu erhalten“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Die Lehrlinge können sich über Produkte, Anwendungstechniken, Maschinen oder innovative Methoden in der Bautechnik schlau machen. Es soll sie animieren, vor Ort zu kommunizieren, sich zu informieren und auszuprobieren. Für solche Aktivitäten sind Messen wie die Knauf Werktage in Düsseldorf ideal.“ Die Knauf Werktage bleiben daher nicht die alleinige Veranstaltung zum Informieren und Ausprobieren. „Im März werden wir mit den Stuckateuren und den Trockenbauern die Messe Farbe, Ausbau und Fassade in Köln besuchen“, ergänzt Crone. „Und natürlich zählt das auch für unsere Fachausbilder, die die Lehrlinge bei den Messebesuchen begleiten. Schon in der Vergangenheit wurden Messen wie die Infratech, die Dach+Holz oder die LIGNA durch Lehrlinge und Ausbilder besucht. Und alle fanden es immer sehr informativ.“

Querbeet

Schritt für Schritt zum neuen Beruf: Perspektiven durch Teilqualifizierung

„Die Baubranche sucht Fachkräfte“: Unter diesem Leitsatz führen die Bildungszentren des Baugewerbes mit der Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft (TQBW) ein Programm durch, das neue Perspektiven schafft und zum Teil An- und Ungelernte durch die Vermittlung fachspezifischer Qualifikationen fit für den Arbeitsmarkt macht. Vor allem unterstützt die Initiative erwachsene Ausbildungs- und Arbeitssuchende bei der beruflichen Integration in die Baubranche. So führen fünf aufeinander aufbauende Ausbildungsbausteine die Teilnehmenden Schritt für Schritt in insgesamt 24 Monaten zum Ausbildungsabschluss in den Bereichen Hochbau, Tiefbau oder Ausbau. Diesen Weg gehen nun auch Dieter Hofmann und Andreas Vaillant, die im Oktober 2018 mit dem ersten Baustein der Qualifizierung (TQ1) im BZB Krefeld starteten. Die Teilnehmenden erhalten in diesem Baustein eine Grundlage für die kommenden Module, um eine Spezialisierung auf einen Bauberuf im Laufe der weiteren Qualifizierung zu ermöglichen. In Theorie und Praxis beschäftigen sie sich unter anderem mit dem Mauern, Trockenbau oder auch Tiefbau. Als Praxisübung stellten die beiden Teilnehmer Hofmann und Vaillant beispielsweise einen Kanalschacht her. Die Basis des 1,20 x 1,20 Meter breiten Schachts bildet eine 15 cm starke Betonwand, welche zunächst gegossen werden musste. Passend für den gelernten Beton- und Stahlbetonbauer Dieter Hofmann, der zukünftig den Beruf des „Kanalbauers“ ergreifen möchte: „Die Qualifizierung gefällt mir gut“, so Hofmann. „Ich kann einiges auffrischen und das bringt mich weiter“. Noch bis Anfang April geht die Teilqualifizierung 1 weiter. Danach findet eine individuelle Kompetenzfeststellung statt, die durch ein einheitliches Zertifikat bescheinigt wird und in Kooperation mit der HWK erfolgt. Wer die Module erfolgreich durchläuft, kann nach dem Abschluss von Modul TQ 3 und nach dem Abschluss von TQ 5 die Zulassung zur Externenprüfung bei der zuständigen Kammer beantragen. Diese Prüfung stellt die berufliche Handlungsfähigkeit fest und führt bei erfolgreicher Teilnahme zu einem anerkannten Berufsabschluss. Weitere Informationen zur Teilqualifizierung finden Sie hier.

Projekte

Women Can Build: Für mehr Frauen in der Bauwirtschaft

Immer noch liegt der Anteil von Männern in der Bauwirtschaft bei über 95%. Das ERASMUS+ Projekt „Women can Build“ nimmt sich – auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Branche – dieses Themas an und entwickelt Wege und Maßnahmen, um Frauen für die Bauwirtschaft zu interessieren und zu gewinnen. Zudem geht es grundsätzlich darum, den Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Branche zu reflektieren und nach Möglichkeit zu verbessern. Für weitere Informationen steht ein Bericht zum ersten Arbeitspaket „Trainer for Equality“ hier zum Download bereit. Dabei geht es um die Sensibilisierung von Ausbilderinnen und Ausbildern zum Thema geschlechtliche Gleichstellung und Gleichbehandlung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © intararit/shutterstock

Weiterbildung

E-Schein: 21 neue Absolventen

Nach vier Wochen harter Arbeit im Lehrgang "Erweiterte betontechnologische Ausbildung" (E-Schein) haben alle Teilnehmer die abschließende Prüfung bestanden. Wer den begehrten Schein nach dem insgesamt vierwöchigen Kurs in Händen hält, hat einen wichtigen Karrierebaustein geschafft: Mit dem E-Schein erwerben die Teilnehmer die in Deutschland höchstmögliche, betontechnologische Qualifikation. Mit dem E-Schein darf eine Betonprüfstelle geleitet werden. Ebenfalls hat der erfolgreiche Absolvent die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden und die Bezeichnung Betoningenieur VDB im Titel zu tragen. Für den Schein mussten die Teilnehmer hart arbeiten. Ein normaler 8-Stunden Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens nicht aus. Auch in den Abendstunden wurde täglich für die Prüfungen gelernt. Der Lehrgang, der sich über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Die erste Prüfung absolvierten die Teilnehmer im Dezember 2018. Die zweite Prüfung am Ende des zweiten Blocks fand im Januar 2019 statt. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich bestanden, so dass am 25.01.2019 die ersehnte Urkunde durch den PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing. Rolf Lehmann überreicht werden konnte. Der nächste Lehrgang findet im BZB Krefeld am 02.12. – 13.12.2019 und 13.01. – 24.01.2020 statt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Projekte

WinAPP – Handlungs­orientierung für die Bauwirtschaft in APP Form

Darüber hinaus können sich Interessierte innerhalb der App ein Grundmodul zur allgemeinen Erläuterung von Handlungsorientierung sowie zum methodischen Einsatz in der Ausbildung herunterladen - dies ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Das Projekt endete nach zweijähriger Laufzeit im September 2018 und wurde nach Abschluss und Ergebnisprüfung durch die fördernde Stelle – die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung – mit dem Prädikat „sehr gut“ bewertet. Zum Download geht es hier (extern). Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

Projekte

Kick-Off EU-Projekt: Blueprint for Construction

Rund 40 Teilnehmer von 24 Projektpartnern aus 12 EU-Ländern nahmen Anfang des Jahres am Auftakttreffen dieser so genannten Sector Skills Alliance als Teil des ERASMUS+ Programms „All.Con – Skills Blueprint for the Construction Industry“ teil. In vier Jahren werden in drei thematischen Bereichen – Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz – Lücken zwischen der Ausbildung und den nachgefragten Qualifikationen in den Betrieben analysiert. Dies geschieht auf sechs Ebenen: politisch, ökonomisch, sozial, technologisch, rechtlich und ökologisch. Ziel ist es, europaweit Initiativen zur Schließung dieser qualifikatorischen Lücken zu entwickeln und das Image der Bauwirtschaft positiv zu fördern. Für Deutschland sind neben den BZB Krefeld der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie das Berufsförderungswerk der nordrhein-westfälischen Bauindustrie am Projekt beteiligt. Weitere Informationen und eine Projekt-Website folgen in Kürze. Foto © Africa Studio/shutterstock

Projekte

Digitalisierung: Leitbetrieb Glaser – Die Vorbereitungen laufen!

Am 6. Februar 2019 fand im BZB Krefeld eine Auftaktveranstaltung für den „Leitbetrieb Glaser“ mit vier Glaserei-Betrieben statt. Die Zielsetzung des Leitbetriebs liegt darin, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bau- oder Ausbaubetrieb auf die digitale Transformation vorzubereiten. In diesem Rahmen sollen ein Strategie-Leitfaden und ein Anforderungskatalog im Hinblick auf die Durchgängigkeit der Daten entstehen. Damit der Leitbetrieb auf realistischen Daten beruht, haben sich vier Glaserei-Betriebe aus Norddeutschland und Berlin bereit erklärt, mit Rat und Tat sowie ihren Daten zu Verfügung zu stehen. Die Betriebe haben zwischen 12 und 40 Mitarbeiter und arbeiten in den Bereichen Privatkunden (50-70%), Geschäftskunden (20-30%) und Kommune (10-20%). In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk die vier Betriebe besuchen und mit Hilfe eines Leitfadens die Prozessaufnahmen durchführen. Nach der Auswertung der Prozessaufnahmen und dem Durchsprechen der Ergebnisse mit den Betrieben, werden standardisierte Prozesse dargestellt und daraus ein Strategie-Leitfaden entwickelt. Auf Basis der Daten kann ein Anforderungskatalog in Hinblick auf die Durchgängigkeit der Daten erarbeitet und in einer Dokumentation als Ergebnis für KMU erstellt werden.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Querbeet

Bundesagentur für Arbeit informiert sich über Digitalisierung

Was bedeutet BIM oder Photogrammetrie und was kann man sich unter Bausimulatoren vorstellen? Diesen und weiteren Fragen sind 33 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit Krefeld am 31. Januar bei ihrem Besuch im BZB Krefeld nachgegangen. Das Ziel des Treffens war es, mehr über die Digitalisierung im Baubereich zu erfahren. So führte Thomas Murauer, Geschäftsführer der BZB, die Teilnehmenden zunächst in die wesentlichen Begrifflichkeiten der digitalen Werkzeuge ein. Dazu zählte die Erläuterung von Building Information Modeling (BIM) ebenso wie das Aufzeigen von konkreten Maßnahmen, darunter beispielweise das Projekt „Workcamp Greenhouse“ oder das Modellprojekt „Challenge Bauprojekt“, um den Besuchern ein deutlicheres Bild von der Digitalisierung im Bauhandwerk zu vermitteln und Wege in der Berufsorientierung aufzuzeigen. Anschließend ging es ans Ausprobieren: Anhand von Drohnenaufnahmen des BZB Gebäudes ließ sich mittels Photogrammetrie eine digitale „Punktewolke“ errechnen, welche die Arbeitsagentur-Mitarbeiter*innen an PCs betrachten konnten. In diesem Rahmen wurde verdeutlicht, wie solche Aufnahmen bearbeitet werden können, um reale Bauten digital abzubilden. Eines der Highlights des Besuchs war das abschließende „Fahren“ mit den Bausimulatoren der BZB. Ob Bagger, Gabelstapler oder Turmdrehkran, die Mitarbeiter*innen der BA Krefeld testeten und probierten intensiv und mit großer Begeisterung. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse, den Besuch und die Zusammenarbeit im „digitalen Zeitalter“!

Projekte

Innovationspfad Digitales Bauen nun auch als Video!

Sie haben den Innovationspfad Digitales Bauen bisher noch nicht live erleben können, würden aber gerne sehen, was Sie verpasst haben? Kein Problem: Erleben Sie den sonst geführten Pfad über den Parcours von 15 Stationen in sehr verkürzter Form im neuen Video. Hier lernen Sie einige digitale Werkzeuge kennen. Übrigens – der nächste Innovationspfad Digitales Bauen wird am 20.03.2019 vom abc Bau, Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Rostock durchgeführt. Herzlichen Dank an das Team in Rostock, das als Erstes unser Konzept adaptiert und für Sie den Innovationspfad anbietet. Wir sind gespannt auf weitere Adaptionen und informieren Sie entsprechend über die Termine.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Nachwuchs gesucht: 20. Markt der Möglichkeiten in Düsseldorf

Das Netzwerk Handwerk ist am 31. Januar mit der ersten großen Berufsorientierungsbörse gestartet: In der St. Benedikt-Schule in Düsseldorf fand der 20. Markt der Möglichkeiten statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem großen Stand vertreten, an dem das Bauhandwerk auch praktisch präsentiert wurde. In diesem Jahr zum zweiten Mal unter dem IC-H-Netzwerkmotto: Nachwuchsgewinnung im Bauhandwerk! Betreut von den Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine informative Veranstaltung, die, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher angezogen hat und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr weg zu denken ist. Bei weiteren Fragen und Informationen zum Thema Nachwuchsgewinnung ist Christoph Lanken Ihr Ansprechpartner.  

Ausbildung

BZB unterstützen Lehrlinge mit Sprachförderung

Zum Start des 1. Ausbildungsjahres im September 2018 haben viele junge Menschen mit Fluchthintergrund eine betriebliche Ausbildung in einem Bauberuf begonnen. Um die neuen Lehrlinge bei ihrer Ausbildung zu unterstützen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu begleiten, bieten die BZB nun Deutschunterricht sowie zukünftig Kurse zur Vermittlung mathematischer Grundkenntnisse an. Nach Rückmeldung durch die Ausbilder aus den 19 Lehrlingsgruppen des 1. Ausbildungsjahres in der Stufenausbildung Bau sprechen fast 40 Lehrlinge wenig bis kein Deutsch. Begleitend zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) erhalten die Lehrlinge daher in vier Unterrichtseinheiten an zwei Nachmittagen Grundlagen der deutschen Sprache in Kombination mit berufsbezogenem Vokabular vermittelt. Der Unterricht findet in den BZB Düsseldorf und Krefeld statt. „Wir hoffen, dass es den jungen Menschen hilft, sich besser in der Ausbildung und auf der Baustelle zurechtzufinden. Wie es allerdings in der Berufsschule aussieht, kann man nur vermuten. Es wäre wünschenswert, wenn auch an den anderen Lernorten die Sprache gefördert würde“, äußert sich Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Sobald die Deutschkenntnisse spürbar besser sind, wird auch Förderunterricht im Bereich Mathematik angeboten. Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com

News

Berufsorientierung: Angehende Lehrer*innen informieren sich im BZB

Alle Jahre wieder kommen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in die BZB, um sich zum Thema Berufsorientierung umfassend beraten zu lassen. Die angehenden Lehrer*innen, die im Frühjahr 2019 ihr zweites Staatsexamen ablegen werden, besuchten in diesem Jahr das BZB in Düsseldorf, um sich im Rahmen ihrer Ausbildung über die Möglichkeiten zur Umsetzung der Berufsorientierung zu informieren. Das BZB gab einen fundierten Einblick in die Theorie und Praxis. Ziel des Besuches war es, die Pädagogen zu befähigen, ihren Schülerinnen und Schülern optimale Wege aufzuzeigen, wie der berufliche Weg nach der Schule aussehen und erfolgreich gegangen werden kann. Neben vielen theoretischen Fragen und Aspekten kam die Praxis nicht zu kurz. Am Beispiel der interessanten und vielfältigen Bauberufe konnten die angehenden Pädagogen auch praktisches Können zeigen. Unter Mithilfe der Lehrlinge des 3. Ausbildungsjahres durften sich die Besucher in den einzelnen Gewerken ausprobieren. Am Ende der Veranstaltung waren beide Seiten zufrieden: Die angehenden Lehrer*innen, die mit vielen umsetzbaren Informationen nach Hause gegangen sind, sowie die BZB, die neue Kontakte zu Schulen und Lehrern geknüpft haben.  

Projekte

Schaufenster Digitales Bauen geht in die Verlängerung

Die erfolgreiche Arbeit des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk kann bis Ende 2020 fortgesetzt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einer zweijährigen Projektverlängerung zugestimmt. Seit September 2017 ist das Schaufenster Digitales Bauen als fünftes Schaufenster Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk. Seitdem informieren, unterstützen und begleiten wir Handwerksbetriebe in den Bau- und Ausbaugewerken in Deutschland auf ihrem Weg in die Digitalisierung. Bisher konzipierten wir für Sie den Innovationspfad führten ihn in sieben Städten durch. Ebenso entwickelten wir Qualifizierungen zu den Grundlagen der Digitalisierung für Entscheider in Bau- und Ausbaugewerken – diese führten wir erfolgreich mit einigen Teilnehmenden durch und werden sie weiterhin anbieten. Bei Interesse melden Sie sich gern. In den nächsten zwei Jahren werden wir darüber hinaus weitere Qualifizierungen entwickeln und anbieten – speziell für die Ausführenden in den Bau- und Ausbaugewerken. Lassen Sie sich also überraschen. Für alle die, die sich nicht selbst aktiv einarbeiten mögen und sich lieber an einem Leitbetrieb orientieren möchten, heißt es: Nur ein wenig Geduld. In den nächsten zwei Jahren erarbeiten wir für drei Gewerke entsprechende Leitbetriebe, darunter für Glaser und Dachdecker. Damit sind wir erst bei zwei Gewerken. Das dritte Gewerk können Sie mit beeinflussen. Lassen Sie uns wissen, wo Sie einen Bedarf sehen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Weiterbildung

Lehrgang: Sachkundiger für die Absicherung von Baustellen an Straßen

Baustellen, die sich auf den öffentlichen Straßenverkehr auswirken, müssen nach unserem Gesetzgeber ordnungsgemäß abgesichert werden. Hierbei steigen die Anforderungen stetig. Das Seminar „Sachkundiger für die Absicherung von Baustellen an Straßen“, das vom 26.02. bis 27.02.2019 im BZB Krefeld stattfindet, vermittelt die erforderlichen Kenntnisse. Bau- und Arbeitsstellen sind gemäß der „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen an Straßen“ (ZTV-SA 97) und nach den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenverkehr (RSA) fachgerecht abzusichern und zu beschildern. Auch die Anforderungen an Antragsteller für Arbeiten im Verkehrsraum werden größer. Von den Straßenverkehrsbehörden werden Qualifikationsnachweise oftmals nur noch anerkannt, wenn sie nicht älter als 3 Jahre sind. Erfüllen Sie diese Anforderungen und halten Sie sich auf dem Laufenden. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (zum Seminar). Foto © cooperr/shutterstock

Projekte

Kostenlose Qualifizierung: Optimierung Ihrer Arbeitsabläufe

Am 22. Januar 2019 startet die Schulungsreihe „Digitales Bauen“ für Baubetriebe mit einem Strategieworkshop (Anmeldung hier (extern)). Weiter geht es auf unserem Pfad bereits am 05. Februar 2019, mit einem Workshop über „Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren“. Die Anmeldung dafür erfolgt hier (extern). Die zweite Station bietet die Möglichkeit, durch das Teilen von Wissen im Betrieb die Mitarbeitenden zu motivieren und die Arbeitsabläufe für jeden deutlich zu machen. Nach einer kurzen Einweisung in die notwendigsten Grundlagen des Prozessmanagements schauen wir uns gemeinsamen mit Ihnen an, wie Sie Arbeitsabläufe strukturiert angehen können. Am Ende haben Sie einen beispielhaften Arbeitsablauf für Ihr Unternehmen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln dokumentiert. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Wie Sie den nächsten Schritt machen können, erfahren Sie spätestens in zwei Wochen oder melden Sie sich bei Dr. Martina Schneller.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Ausbildung

„Berufsstart Bau" geht 2019 in eine neue Runde!

Gute Neuigkeiten für Baubetriebe, Jugendliche und junge Erwachsene: Auch in 2019 bringt das Projekt „Berufsstart Bau“ ausbildungssuchende Menschen und Unternehmen zusammen und unterstützt so bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Zum einen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, über eine betreute Einstiegsqualifizierung (EQ) in den Bereichen Hoch- u. Tiefbau sowie Ausbau ein Berufsbild des Baugewerbes kennenzulernen und sich für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen. Zum anderen können Betriebe die jungen Anwärter unverbindlich in einem Praktikum „erproben“. Ziel für beide Seiten ist es, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Teilnehmen können alle, die bei Agentur für Arbeit / den Jobcentern als ausbildungssuchend gemeldet sind. Auch junge Menschen mit Fluchthintergrund sind unter gewissen Voraussetzungen berechtigt mitzumachen. Die Baubetriebe sollten der SOKA BAU in Wiesbaden angeschlossen sein, um von der besonderen Förderung profitieren zu können. So erfolgt ab März 2019 eine sechsmonatige Einstiegqualifizierung in einem Betrieb des regionalen Baugewerbes, die bei einem positiven Abschluss spätestens ab September 2019 in eine zwei- bis dreijährige betriebliche Ausbildung übergeht. Im Rahmen des Projektes absolvieren die Teilnehmenden im Wechsel praktische und theoretische Qualifizierungen im BZB, darunter beispielsweise auch Mathematik- und Deutsch-Unterricht, sowie praxisbezogene Arbeitsabschnitte auf den Baustellen des jeweiligen Betriebes. Bei Schulpflicht wird zusätzlich eine Berufsschule besucht. Außerdem begleitet eine sozialpädagogische Betreuung die Jugendlichen und die Betriebe. Zu den Vorteilen für die Teilnehmenden zählt eine „Praktikumsvergütung“ während der sechsmonatigen Maßnahme, die sich an der Ausbildungsvergütung des 1. Lehrjahres orientieren kann. Die Arbeitsagentur erstattet den Betrieben € 231 der Vergütung plus € 116 Sozialversicherungsanteile. Sprechen Sie uns an bei Fragen und Interesse: Frau Fatma Cömert: 02151 5155-21 Herr Markus Crone: 02151 5155-20 oder per E-Mail an: berufsstartbau@bzb.de Foto: © Monkey Business/Fotolia

Weiterbildung

Tagesseminar: Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau

Der technische Fortschritt sowie innovative Entwicklungen im Straßenbau lassen sich nicht aufhalten. Die Ausführung der Oberflächen unserer Verkehrswege gewinnt immer mehr an Bedeutung, Geräuscharmut und Sicherheit sind genauso gefordert wie die Umweltverträglichkeit. In unserem Tagesseminar, das am 14. Februar 2019 im BZB Krefeld stattfindet, erhalten Sie einen Überblick über anforderungsgerechte Konzipierung, Konzeptumsetzung sowie den fachgerechten Einbau von Asphalt. Das Seminar ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Zu weiteren Informationen und zur Kursanmeldung gelangen Sie hier. Foto © Zauberhut/Fotolia

Weiterbildung

SIVV Weiterbildung: 5 Termine in 2019

Achten Sie bitte darauf, dass bei Instandsetzungsarbeiten an Betonbauteilen stets ein gültiger SIVV Schein notwendig ist. Jetzt anmelden - erster Termin bereits ausgebucht! Für die Ausführung von Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen werden an das beauftragte Unternehmen Anforderungen bezüglich Personal, Geräteausstattung und Dokumentation gestellt. Die Instandsetzungs-Richtlinie schreibt vor, dass das maßgebende Baustellenfachpersonal (SIVV-Schein-Inhaber) in Abständen von höchstens drei Jahren über Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne einer ordnungsgemäßen Durchführung von Instandsetzungsmaßnahmen zu schulen ist. Die anerkannten Überwachungsstellen sind gemäß Überwachungsverordnungen der Länder verpflichtet, diese vorgeschriebenen Nachschulungen zu kontrollieren. Termine in 2019: 1/19 vom 31.01. - 01.02.2019 - ausgebucht 2/19 vom 07.03. - 08.03.2019 - nur noch wenige Restplätze 3/19 vom 04.04. - 05.04.2019 4/19 vom 10.10. - 11.10.2019 5/19 vom 05.12. - 06.12.2019 Alle weiteren Informationen zu den Terminen und Anmeldung und die zugehörigen Flyer finden Sie hier. Foto © Phovoir/Shutterstock

Projekte

Im "Digitalen Bauen" qualifizieren: Nutzen Sie die Winterzeit!

Gehen Sie mit uns den ersten Schritt, um Ihren Betrieb zu optimieren. Egal wie gut Sie aufgestellt sind, es gibt doch immer Verbesserungsmöglichkeiten – vielleicht auch mithilfe der Digitalisierung. Wir bieten Ihnen als Entscheider im Unternehmen die Möglichkeit, im Rahmen unserer kostenfreien Qualifizierungen das Thema Digitales Bauen für Ihr Unternehmen zu betrachten. Wie? Wann und Wo? Im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen im BZB Krefeld bieten wir Ihnen hierzu in den nächsten Wochen folgende Qualifizierungen an (weitere Termine folgen): 22.01.2019 Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop | M2.1 05.02.2019 Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren | M2.2 N.N. Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl | M2.3 21.02.2019 BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke | M2.4 Bereits am 22. Januar 2019 findet im BZB Krefeld der erste Termin - ein Strategieworkshop - statt. Begeben Sie sich zusammen mit maximal 12 Teilnehmenden auf den Weg zum digitalen Bauunternehmen. Sie lernen sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie kennen, hören von Best Practice Beispielen sowie Erfahrungen aus dem Baualltag und erarbeiten Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. Es ist empfehlenswert, die Qualifizierung entsprechend der laufenden Nummerierung – von M2.1 bis M2.4. – aufgrund des logischen Aufbaus zu besuchen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, sofort an allen Terminen teilzunehmen, legen Sie schon mal mit M2.1 los. Wir werden die Module in den kommenden 24 Monaten immer wieder anbieten. Lassen Sie sich bitte nicht von dem Begriff BIM abschrecken. BIM – Building Information Modeling ist lediglich eine Methode mit deren Hilfe das Bauen strukturierter umgesetzt werden soll und ist definitiv auch für kleine Betriebe sinnvoll. Die Möglichkeit zur Anmeldung befindet sich hier. Sollten Ihnen die Termine nicht passen, Sie aber dennoch an den Qualifizierung teilnehmen möchten, dann sprechen Sie bitte Dr. Martina Schneller an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie noch Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gerne. Einige Erläuterungen zu den Inhalten einzelner Module für die Entscheider in Unternehmen finden Sie hier: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden methodische Schritte an die Hand, wie sie die Digitalisierung des eigenen Betriebes strategisch angehen können. Dazu werden sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie vermittelt und Best Practice Beispiele sowie Erfahrungen aus dem Baualltag vorgestellt. Außerdem erarbeiten die Teilnehmenden einige Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. M2.2 | Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Wie können Arbeitsabläufe strukturiert angegangen werden, um digitale Werkzeuge im Bereich Soft- und Hardware zum Einsatz zu bringen? Die Teilnehmenden erarbeiten auf Basis der vermittelten Grundlagen für das Prozessmanagement einen beispielhaften Arbeitsablauf aus ihrem Unternehmen und dokumentieren diesen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln. M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden erarbeitet. M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in das Thema Building Information Modeling (BIM) für die Bau- und Ausbaugewerke. Chancen und Risiken werden betrachtet. Unter Anleitung werden verschiedene BIM-Werkzeuge ausgiebig getestet. Best Practice Beispiele sollen dazu inspirieren, die eigenen Projekt-Prozesse zu überdenken. Im Rahmen des Workshops diskutieren die Teilnehmenden den Einsatz von BIM-Werkzeugen im eigenen Unternehmen und erarbeiten erste Ansätze zur Umsetzung.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in vier sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. as Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
Weiterbildung

Mit Kompetenz zum Erfolg: Fachplaner Schadstoffsanierung

Schadstoffe in Gebäuden stellen öffentliche und private Immobilienbesitzer immer wieder vor Probleme, wenn es um die Vermarktung, Sanierung oder Instandhaltung der Bauwerke geht. Als Grundlage für die fehlerfreie Abwicklung dieser Tätigkeiten ist eine gute Planung unerlässlich. Mit der Richtlinie VDI 6202, Blatt 20 „Schadstoffbelastete bauliche und technisch Anlage – Qualifizierung von Personal“, wird erstmals ein Standard gesetzt, der die notwendige Expertise des Planers festlegt und die erforderlich Qualifikation beschreibt. Die Zeitschrift „B+B – Bauen in Bestand“ hat in ihrer Ausgabe 6.2018 anschaulich beschrieben, wie Standards Sicherheit schaffen und damit auf die Notwendigkeit der Richtlinie hingewiesen. Hier der Link zum Artikel. Die Schulung nach VDI 6202, Blatt 20 darf nur von dafür zertifizierten Lehrgangsträgern durchgeführt werden. In Kooperation mit dem BEW - Das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH, Duisburg, bieten die BZB ab 24. Mai 2019 diesen hochkarätigen Lehrgang an. Beide Kooperationspartner haben die notwendige Zertifizierung bereits erlangt und sind Vorreiter in diesem Bereich. Zu ausführlichen Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier. Gerne beantwortet Dr. Annemarie Gatzka Ihre Fragen. Foto: © GordonGrand/Fotolia