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Veranstaltung: Digitalisierung für Unternehmer und deren Auszubildende

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Abdichtung von Bauwerken durch Injektion

Renommierte Experten vermittelten den Teilnehmenden des Seminars die erforderliche Sach- und Fachkunde über Injektionsverfahren, Injektionsstoffe, Geräte u. v. m.

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Gewinnspiel zur BIM World MUNICH 2022

Sie suchen neue Kunden? Oder neue Kooperationspartner? Oder Beides? Dann nutzen Sie die neue Matching-Plattform IT2Match.

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Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ gestartet

Neues Jahr, neues Glück: Ab sofort können sich Auszubildende, Studierende, Beschäftige und Start-ups der Baubranche für den Wettbewerb 2023 anmelden.

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Training für den Landeswettbewerb Zimmerer/Zimmerinnen 2022

Am 1. Oktober 2022 treten sieben Zimmerer und Zimmerinnen im Landeswettbewerb 2022 gegeneinander an.

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Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022

Am 28. + 29. September 2022 darf Dachdeckergeselle Florian Zylka sein Können im Bildungszentrum in Eslohe unter Beweis stellen.

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Mobilität von 7 französischen Berufsschüler*innen

Erneut hieß es: Von der Insel an den Niederrhein zum BZB Wesel. Ein erfolgreiches Austauschprogramm geht weiter.

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Querbeet

Veranstaltung: Digitalisierung für Unternehmer und deren Auszubildende

Wir laden Sie herzlich am 08.11.2022 zur Vorstellung unserer Aktivitäten im Bereich der Projekte und der Digitalisierung ein. Dabei sollen das „Haptische“ und das „Konkrete“ im Vordergrund stehen. Lernen Sie neue Wege in der digitalen Arbeitswelt und überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung kennen und nehmen Sie praktische Ideen in ihr Unternehmen mit. Bei unserem Unternehmertag am 08.11.2022 erhalten Sie nicht nur wertvolle Informationen aus erster Hand, sondern Sie werden auch technische Highlights live erleben! Zukunftstechnologien in den BZB "Microsofts High-Tech Werkzeug HoloLens 2 im Einsatz" Wege zu höherem Lernerfolg und gesteigerter Attraktivität in der Bauausbildung Innovationen durch Projekte "Echte Resultate für praktische Umsetzungen" Ergebnisse aus Projekten für Betriebe zum Nachmachen und zur Unterstützung Neue Wege für Unternehmer "Digitalisierung leicht(er) gemacht" Praxiserprobte "Werkzeuge" für mehr Effizienz bei Planung, Ausführung und Kontrolle Unsere Veranstaltung findet am 08.11.2022 im BZB Düsseldorf, Auf´m Tetelberg 13, 40221 Düsseldorf, statt. Beginn ist um 09.00 Uhr, das Ende ist für ca. 13.00 Uhr geplant. Bitte füllen Sie den Rückmeldebogen (PDF Download) aus und senden Sie diesen an info@bzb.de Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen !

Weiterbildung

Abdichtung von Bauwerken durch Injektion

Was tun, wenn Wasser in einen U-Bahn-Tunnel läuft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der neue Lehrgang „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“. Dieser fand vom 20. bis zum 22. September 2022 zum zweiten Mal im BZB Wesel statt. Die 18 Teilnehmenden, Fachfrauen und Fachmänner auf der Baustelle, erhielten im Seminar das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung im Sinne des ABI Merkblattes von renommierten Experten vermittelt. Ein Zusatzmodul behandelte die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen sowie bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte. Diese Verfahren wurden unter anderem in einer Gruppenarbeit erörtert. Als Fallbeispiel galt der Hamburger U-Bahn-Tunnel, in den Wasser eintritt. Was ist notwendig, um das Wasser dauerhaft zu stoppen und was ist bei der Planung zu berücksichtigen? Spannende Fragen, die mit Hilfe des ABI Merkblattes gelöst wurden. Auch praktische Vorführungen der Injektion wurden den Teilnehmer*innen in den drei Lehrgangstagen gezeigt. Die Lehrgangsinhalte sind von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Am Ende des Seminars erhielten die Lehrgangsteilnehmer*innen nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter oder qualifizierte Führungskraft oder Fachplaner. Informationen zum Seminar "Abdichtung von Bauwerken durch Injektion (ABI)" erhalten Sie hier oder bei Ihrer Ansprechpartnerin Frau Franziska Schmidt. Foto © vajaraphol - shutterstock.com

Querbeet

Gewinnspiel zur BIM World MUNICH 2022

Sie suchen neue Kunden? Oder neue Kooperationspartner? Oder Beides? Dann nutzen Sie unsere neue und innovative Matching-Plattform, die B2B und B2C verbindet. Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei bei IT2Match Web Portal. Und das Beste an der ganzen Sache? Schnell sein lohnt sich. Alle, die sich bis zum 23. Oktober 2022 anmelden, haben die Chance, vom 22. bis 23. November 2022 auf der BIM World MUNICH dabei zu sein. Wir vergeben unter allen Registrierungen einen Ausstellungs-Counter* in der BIM Town im Wert von 1.890€, auf dem Sie sich und Ihr Unternehmen präsentieren können. Außerdem können Sie einen Slot im Forum „Mehr Zeit für das Wesentliche – Zukunft, Nachwuchskräfte, Werkzeuge“ gewinnen, wo Sie die Chance haben, vor einem breiten Publikum in einem kurzen Pitch, Ihre Software zu präsentieren. Was ist IT2match? Partnersuche mal anders – Wir vernetzen Softwareunternehmen und Ihre Lösungen sowie potenzielle Kunden untereinander, um systemische Softwarelösungen, bestehend aus mehreren Einzellösungen, zu ermöglichen. Ihre Kunden erhalten eine durchgängige Lösung zur optimalen Abbildung ihrer Prozesse. Sie erhalten außerdem Zugang zu Softwaregesuchen potenzieller Kunden und können alleine oder in Kooperation mit anderen Softwareherstellern Angebote abgeben. Welche Kosten? Keine. Dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz ist die Nutzung von IT2match für Sie kostenfrei. Profitieren Sie… …von der Listung Ihrer Software bei IT2match gleich mehrfach. Präsentieren Sie sich Softwareanwendern, die sich mit IT2match besser im Dschungel der Softwarelösungen zurechtfinden. Erkennen Sie den Bedarf und die Optimierungsmöglichkeiten durch den engen Kontakt zu Anwenderunternehmen. Werden Sie sichtbar für ein großes Netzwerk an Softwareunternehmen. Durch gebündelte Ressourcen platzieren Sie sich zukunftssicher am Markt. Sie erschließen neue Märkte und bedienen steigende Kundenbedürfnisse. Profitieren Sie vom breiten Netzwerk der Forschungspartner durch die kostenfreie Teilnahme an Veranstaltungen mit Ihrer zukünftigen Kundschaft. * Ausstattung: 1 Ausstellungscounter, Auf- und Abbau, Stromanschluss inkl. Verbrauch, WIFI, Müllentsorgung Bei Rückfragen zu digitalmeistern wenden Sie sich gern an: Dr.-Ing. Martina Schneller Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk Schaufenster Krefeld ___________________________________ Bildungszentren des Baugewerbes e. V. Bökendonk 15-17 | 47809 Krefeld Telefon: 02151 5155-23 Mobil: 0172 172 7025 martina.schneller@mdh.digital www.handwerk-digital.de www.bzb.de Janek Götze Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft   __________________________________ Bundesverband IT-Mittelstand e.V. Haus der Bundespressekonferenz Schiffbauerdamm 40 | 10117 Berlin Telefon: +49 30 2260 5006 Mobil: +49 179 5350055 janek.goetze@itwirtschaft.de www.itwirtschaft.de     Sie haben generelle Fragen zur BIM World MUNICH oder Interesse an einem Besuch auf der Messe? Dann melden Sie sich hier über das Kontaktformular.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © ipopba - stock.adobe.com

Querbeet

Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ gestartet

Längst ist bekannt, wie wichtig die Digitalisierung für die Baubranche ist, vor allem auch im gewerblichen Bereich. Für das Bauhandwerk und die Bauausbildung eröffnen sich viele neue Potenziale. Der Baunachwuchs ist aufgeschlossen gegenüber der Digitalisierung und kann hier seine digitalen Kompetenzen anwenden und ausbauen. Im Bereich Handwerk und Technik fordert der Wettbewerb auf, innovative, kreative und zugleich praxisnahe digitale Lösungen für das Bauhandwerk und die Bauausbildung einzureichen. Der Wettbewerb für 2023 ist nun gestartet und wie in jedem Jahr sind wieder attraktive Preise zu gewinnen. Anmeldungen sind schon jetzt möglich. Anmeldeschluss ist der 10. November 2022, spätester Abgabetermin für Wettbewerbsarbeiten ist der 14. November 2022. Alle Informationen und Fakten zum Wettbewerb 2023 finden Sie unter www.aufitgebaut.de und auf www.facebook.de/aufitgebaut; die Teilnahmenedingungen finden Sie HIER. Foto © RKW Kompetenzzentrum

Ausbildung

Training für den Landeswettbewerb Zimmerer/Zimmerinnen 2022

Am 1. Oktober 2022 treten die sieben besten Zimmerer/Zimmerinnen der Gesellenprüfungen der sieben Handwerkskammern in NRW gegeneinander an, um den Landessieger/die Landessiegerin NRW zu ermitteln. Und Ben Später ist dabei! Er war der beste Zimmerer der Gesellenprüfung 2022 im Kammerbezirk Düsseldorf. Ben studiert mittlerweile Bauingenieurwesen in Aachen und die Mitteilung, dass er der Beste seiner Zunft im Jahr 2022 ist, hat ihn sehr erfreut. Dass er teilnimmt, war auch direkt klar. Sein ehemaliger Ausbilder Andre Dickhöfer, Zimmerei & Holzbau Dickhöfer in Neuss, ist sehr stolz auf ihn und gab ihm für den Landeswettbewerb mit, dass er es olympisch sehen soll – dabei sein ist alles. Und wenn es dann für einen Podiumsplatz reicht, umso erfreulicher. Damit es vielleicht dazu kommt, hat sich Ben bei seinem ehemaligen BZB Ausbilder, Marius Höfgen, gemeldet und angefragt, ob er bei den BZB für den Wettbewerb trainieren könnte. Und keine Frage, die BZB geben ihm diese Möglichkeit in der Werkhalle der Zimmerer in Düsseldorf. Arbeitsplatz und gespendetes Material stehen zur Verfügung und Herr Höfgen unterstützt bei Fragen und gibt Hilfestellung. Das Studium ruht, das Handwerk geht jetzt gerade vor. Der sympathische 22-Jährige lacht noch und fragt: „Darf man das überhaupt erwähnen, dass ich jetzt studiere und nicht mehr im Handwerk bin?“ Wir sind der Meinung: „Klar. Der Gesellenbrief ist Handwerk. Das Studium ist ein neuer Abschnitt und wer weiß, ob es nicht doch wieder ins Handwerk geht. Er wäre nicht der Erste!“ Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. wünschen Ben viel Erfolg!

Ausbildung

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022

Der Dachdeckergeselle Florian Zylka erhielt eine Einladung zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022. Im Bereich der Dachdecker darf er am 28. + 29. September 2022 im Bildungszentrum in Eslohe sein Können unter Beweis stellen. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022 Bereich: Dachdecker Wann: 28 + 29.09.2022 Wo: im Bildungszentrum in Eslohe Das kleine „Olympia“ der Dachdecker So stand es in der Einladung, die Herr Florian Zylka vor einigen Tagen in seinem Briefkasten fand. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen in der Gesellenprüfung in 2022 wurde er zur Teilnahme an der Olympiade der Dachdecker eingeladen. Eine große Ehre, am Wettbewerb der besten Dachdecker Deutschlands 2022 teilnehmen zu dürfen. Und diese Ehre wurde ihm nun zuteil: Dachdeckergeselle Florian Zylka kann jetzt dabei sein. Sein ehemaliger Ausbildungsbetrieb, der Dachdeckerbetrieb Christian Preuten in Duisburg, und auch noch jetziger Arbeitgeber ist stolz auf „ihren Jungen“, seine bisherigen Leistungen und seine Teilnahme. Und was macht man, wenn man zur Olympiade fährt? Trainieren, trainieren, trainieren, um sein Bestes geben zu können. Daher bereitet er sich nun, in Absprache mit seinem Chef und den BZB, im BZB Wesel auf diesen Wettbewerb vor. Seit Tagen trainiert Herr Zylka in den Werkhallen der Dachdecker im BZB Wesel mit Unterstützung der dortigen Ausbilder. Das Training beinhaltet sowohl praktische als auch theoretische Unterstützung bei der Ausführung der Probearbeiten für den Leistungswettbewerb. „Da Florian selbst super motiviert ins Training geht und hart arbeitet, läuft es wie geschmiert und uns fällt es leicht, ihn zu unterstützen!“ berichten die vier Dachdecker Ausbilder begeistert. „Wir freuen uns sehr, ihn nach der Ausbildung jetzt noch einmal auf seinem Weg unterstützen und begleiten zu können. Wir wünschen ihm alles Gute für diesen Leistungswettbewerb.“ Die BZB wünschen Florian Zylka viel Erfolg bei der Olympiade. Da muss man erst einmal dabei sein, das schafft nur der Beste aus NRW. Foto © brizmaker - stock.adobe.com

Ausbildung

Mobilität von 7 französischen Berufsschüler*innen

Nach 2 Jahren coronabedingter Pause werden die erfolgreichen Austausche zwischen der französischen Berufsschule LYCEE PROFESSIONNEL DE L'HORIZON (https://etab.ac-reunion.fr/lyc-horizon/) auf der Insel La Reunion und den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. wieder aufgenommen. Seit dem 12.09.2022 sind 7 Berufsschüler*innen im BZB Wesel zu Gast und werden dort in 4 Wochen durch ein umfangreiches Programm geführt, um das Ausbildungssystem in Deutschland, Arbeitsweisen und -techniken, aber auch Land, Leute und Kultur kennenzulernen. Die Berufsschüler*innen im Alter von 17 – 22 Jahren sind im 3. Jahr ihrer „dualen“ Bildung und werden im Sommer 2023 mit ihrer Prüfung einen anerkannten Berufsabschluss im Bauwesen und das Fachabitur erlangen. So sind 4 angehende Hochbaufacharbeiter, 2 Restauratoren und 1 Tiefbaufacharbeiterin in der Gruppe, die aktuell in den Werkhallen des BZB Wesel neben den Lehrlingen praktische Übungen absolvieren. Diese intensive handwerkliche Praxisunterweisung kennen die Berufsschüler*innen nicht. Das ist neu. Dafür sind die allerdings fit am Nivelliergerät und an Baumaschinen. Der Fokus der Ausbildung an der Berufsschule zielt mehr auf die Weiterführung im Studium ab, als dann als Handwerker tätig zu werden. Begleitet werden die Bauschüler*innen durch ihre Deutschlehrerin und den Holzbauausbilder der Schule. Diese wechseln nach 2 Wochen. Untergebracht ist die Gruppe in einem Apartmotel in Wesel, die Verpflegung erfolgt über die Kantine des BZB Wesel, externe Dienstleister sowie in Eigenleistung. Bei Baustellenbesichtigungen, Ausflügen in die Region mit Besuch von Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen, Museen, Freizeitparks und sportlichen Aktivitäten werden die 4 Wochen des Besuchs bestens genutzt. Die meisten der Schüler*innen waren noch nie in Europa und keiner in Deutschland. Wahrscheinlich wird das ein einzigartiges Erlebnis für alle sein. Im Frühjahr wird dann der Gegenbesuch mit einer Gruppe von 8 Lehrlingen des Baugewerbes aus dem 2. und 3. Lehrjahr erfolgen. Die Ausschreibung zur Teilnahme wird im Oktober 2022 veröffentlicht. Es muss mit einer schriftlichen Bewerbung die besondere Motivation erläutert, ein bisher guter Ausbildungsverlauf, die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes sowie das uneingeschränkte Reisen in Europa nachgewiesen werden. Bisher waren alle drei Besuche ein voller Erfolg und deswegen engagieren sich die BZB weiterhin an europäischen Mobilitäten für Menschen in ihrer Ausbildung. „Wir sind froh, einen so verlässlichen und engagierten Partner mit der Berufsschule auf La Reunion gefunden zu haben. Besonderer Dank gilt den handelnden Personen dieser Schule“, betont Markus Crone. Gefördert werden die Austausche bzw. Mobilitäten durch: https://protandem.org/ Deutsch-Französische Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung Agence franco-allemande pour les échanges dans l'enseignement et la formation professionnels

Ausbildung

Begrüßung des 1. Lehrjahres 2022 bei den BZB

„Herzlich willkommen und vielen Dank, dass sie sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk entschieden haben! Sie sind die Bauhandwerker und damit die Fachkräfte von morgen, die so dringend benötigt werden, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, nachhaltig zu Bauen und marode Brücken und Straßen zu erneuern!“ So wurden die neuen Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres 2022 im Baugewerbe im BZB Krefeld, Düsseldorf und Wesel durch Markus Crone im Namen der BZB begrüßt. „Wir wünschen allen Lehrlingen viel Erfolg und ganz besonders den Ausbildungsbetrieben des Baugewerbes, die wieder alles versuchen, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Obwohl es immer schwieriger zu werden scheint, überhaupt noch interessierte junge Menschen für eine Ausbildung im Bauhandwerk begeistern zu können.“ 319 Lehrlinge haben in der Stufenausbildung Bau angefangen. Dazu kommen in der nächsten Zeit noch 98 Dachdecker*innen, 9 Holz- und Bautenschützer*innen, 19 Bauzeichner*innen aus Betrieben des Baugewerbes, städtischen Verwaltungen, Ingenieurbüros, 49 Straßenwärter*innen von Landes- und Bundesbetrieben sowie 28 Brandschutzanwärter*innen von Berufs- und Werksfeuerwehren. Die größten Gruppen der Stufenausbildung Bau sind die Maurer*innen mit 96 Lehrlingen, gefolgt von den Straßenbauer*innen mit 69 und den Fliesen-, Platten- und Mosaikleger*innen mit 59 Lehrlingen. Größte Gruppe sind die Dachdecker mit aktuell 98 Lehrlingen. Alles in Allem also 522 neue Lehrlinge und Auszubildende in 15 verschiedenen Ausbildungsberufen in bis zu 38 verschiedenen Gruppen. „Wir werden wie immer, mit unseren 32 Fachausbildern und den ganzen anderen Teammitgliedern bei den BZB das Bestmögliche geben, um die Betriebe und die Lehrlinge bis zur Abschlussprüfung zu bringen.“

Projekte

Neues EU-Projekt: Building Maters

Building Maters – Eingrenzung der Risiken in der Bauwirtschaft bei der Umstellung des Bauens auf nachhaltige Baustoffe/-materialien durch Wissensaufbau (Mitigating climate change transition risks of the construction sector through building capacity in sustainable building materials) Was soll mit diesem Projekt erreicht werden? Dieses Projekt zielt darauf ab, am Bauprozess Beteiligten Risiken aufzuzeigen, die damit einhergehen, wenn zunehmend nachhaltige Baustoffe/-materialien verbaut werden. Es wird der Aufbau von „grünen Fertigkeiten und Kompetenzen“ auf dem Gebiet nachhaltiger Baumaterialien angestrebt. Dies soll mit neuartigen Lerninhalten und Praxisbeispielen geschehen, die sich an aktuellen und zukünftigen Lernansprüchen orientieren und signifikante Verhaltensänderungen bei Auswahl und Einsatz entsprechender Materialien anstoßen. Das Ganze lehnt sich an die Europäische Bauhausinitiative an. Welche Aktivitäten sind vorgesehen? Erstellung einer Übersicht mit einer Auswahl wichtigster nachhaltiger Baumaterialien Entwicklung von Lerninhalten zu nachhaltigen Baumaterialien als digitales Angebot Testen dieser Entwicklung mit Fachkräften und andere Interessierten Demonstrations-Workshops / Webinare Verbreitungsaktionen Welche Ergebnisse werden angestrebt? Wissensaufbau und Stärkung des Bewusstseins für nachhaltige Baumaterialien, auch als Antwort auf wachsende Materialknappheiten und Preisauftrieb Anstöße für Verhaltensänderungen bei Baubeteiligten in Richtung Nachhaltigkeit Modernisierung bei Inhalten in der Berufsbildung durch Erweiterung „grüner Lernangebote“ Das Projekt wird in der Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2024 mit folgenden Projektpartnern durchgeführt: Federatia Generala a Sindicatelor Familia – Rumänien (Leitung) PEDMEDE – Griechenland IHK Slowenien - Slowenien Knowledge and skills management centre K&S Skopje - Nord-Mazedonien BZB Krefeld Bauschule Bologna - Italien PEDMEDE Eco – Griechenland Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto ©Yuttana Studio - stock.adobe.com

Ausbildung

1. Oberhausener Nacht der Ausbildung

In der Nacht des 16. Septembers drehte sich in Oberhausen alles rund um die Ausbildung. Unter dem Motto „Neue Wege der Bewerberakquise“ fand dort die 1. Nacht der Ausbildung statt. Angesprochen waren junge Menschen, die für 2023 einen Ausbildungsplatz suchen und Oberhausener Unternehmen aller Berufsgruppen, die für 2023 Ausbildungsplätze anbieten. Die Aktion, die vom Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit Oberhausen und der Berufsberatung geplant war, hatte das Ziel, junge, engagierte und interessierte Menschen auf die Ausbildungsangebote in Oberhausen aufmerksam zu machen und den Unternehmern die Möglichkeit zu bieten, direkt vor Ort mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Jugendlichen wurden von 18 Uhr bis 22 Uhr per Shuttlebus zu den Firmen gefahren und konnten dort mit den Auszubildenden, den Firmeninhabern und allen Beteiligten ins Gespräch kommen. Zudem bestand die einzigartige Möglichkeit, sich direkt in den einzelnen Berufen praktisch auszuprobieren. Die Firma GEESE-Bau, ein alteingesessener Oberhausener Hochbau- und Ausbildungsbetrieb, die jedes Jahr Azubis für die Bereiche Maurer, Zimmerer und Beton- und Stahlbetonbauer sucht und das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ hatten in der großen Firmenbetriebshalle ein attraktives Angebot für die interessierten jungen Menschen aufgebaut. Zusammen mit den Azubis des 1. bis 3. Ausbildungsjahres konnten sich die jungen Leute im Hochbau und im Zimmerergewerk ausprobieren. Die Informationsgespräche wurden in lockerer Atmosphäre mit Grillwürstchen und Getränken geführt. Schon jetzt zeigen sich erste Erfolge! Gleich mehrere Jugendliche haben bei der Firma GEESE-Bau für ein weiterführendes Praktikum angefragt. Fazit: Die 1. Nacht der Ausbildung war ein interessantes Projekt und ein weiteres Zahnrad, junge Leute für eine Ausbildung zu begeistern. Wiederholung garantiert. Natürlich können uns alle, die sich noch jetzt oder zukünftig für eine Ausbildung in den Bauberufen interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu

Querbeet

MeisterWerker Digi-Messe am 29. September 2022

Die Handwerksbetriebe sehen sich in den letzten Jahren immer wieder neuen Herausforderungen ausgesetzt. Erhöhter Personalausfall wegen Corona und den Quarantänebestimmungen, unterbrochene Material-Lieferketten, Fachkräftemangel und das alles bei vollen Auftragsbüchern. Zeit für den Besuch einer Fachmesse, um sich über neue Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und damit der Optimierung der Prozesse zu informieren, bleibt kaum übrig. Immerhin müssen dafür nicht selten auch noch Zeit und Budget für Anfahrt und Übernachtung mit eingeplant werden. Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen veranstaltet am 29. September 2022 die erste MeisterWerker Digi-Messe – eine Online-Fachmesse für digitale Lösungen für Betriebe im Bau und Ausbauhandwerk. Die Teilnehmer können sich auf eine Reihe interessanter Vorträge freuen inkl. der Möglichkeit, den Referenten im Anschluss auch Fragen stellen zu können. Wie auch bei einer herkömmlichen Messe, entscheidet der Besucher selbst, welche Beiträge für ihn interessant sind und kann sich frei über den Tag verteilt einwählen. Hier geht es zum Programm. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: eBusiness KompetenzZentrum Frau Marianne Caruana m.caruana@ebz-kl.de Foto © Natalia Merzlyakova - Fotolia

Weiterbildung

Fortbildung für Sachkundige nach § 13 SüwVO (Dichtheitsprüfung)

Sachkundige, die nach SüwVO Zustands- und Funktionsprüfungen an privaten Abwasserleitungen durchführen wollen, müssen ihre Sachkunde innerhalb von drei Jahren durch einen Fortbildungslehrgang erneut nachweisen. Aufgrund der großen Nachfrage wird im Zeitraum vom 16.11. - 17.11.2022 ein weiterer Fortbildungslehrgang im BZB Krefeld angeboten, mit dem die Verlängerung dieser Qualifikation erwirkt wird. Informationen zum "Fortbildungslehrgang zum Erhalt der Sachkunde für die Zustands- und Funktionsprüfung privater Abwasserleitungen" erhalten Sie hier oder bei Ihrer Ansprechpartnerin Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © Kara - stock.adobe.com

Weiterbildung

Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau

Der technische Fortschritt sowie innovative Entwicklungen im Straßenbau sind in der heutigen Zeit essenziell. Die Herstellung und Ausführung der Asphaltoberflächen unserer Verkehrswege gewinnt immer mehr an Bedeutung. Geräuscharmut und Sicherheit sind genauso gefordert, wie die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. In unserem Lehrgang erhalten Sie einen Überblick über anforderungsgerechte Konzipierung, Konzeptumsetzung sowie fachgerechten Einbau von Asphalt. Der Lehrgang ist gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt. Der nächste Termin: 28.09.2022 Informationen zum Lehrgang "Herstellung und Einbau von Asphalt im Straßenbau nach aktuellem Stand der Technik" (ASP) erhalten Sie hier. Für Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte an: Franziska Schmidt BZB Akademie Tel. +49 (0) 281 954530 E-Mail: franziska.schmidt@bzb.de@bzb.de Foto © v_tynka - stock.adobe.com

Projekte

EU-Projekt Green Growth: Ihre Meinung ist uns wichtig

Ziel des EU-Projekts Green Growth ist es, die Kreislaufwirtschaft als übergreifendes Thema in der Bauausbildung in Europa zu verankern. Aktuell beschäftigen sich die Projektpartner aus fünf europäischen Ländern mit der Entwicklung einer App zur Anwendung der Kreislaufwirtschaft bei Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Um Umfang, Funktionalität und Inhalt der zukünftigen App besser einschätzen zu können, wurde ein Online-Fragebogen erstellt. Unabhängig davon, ob Sie im Management tätig sind oder selbst auf der Baustelle Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchführen: Ihre Meinung ist uns wichtig. Mit Ihren Antworten helfen Sie uns, eine APP zu entwickeln, die die Anwendung kreislaufwirtschaftlicher Strategien im Bauwesen erleichtert. Hier geht’s zum Fragebogen. Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym und die Bearbeitung dauert keine 10 Minuten. Wir werden in loser Folge über die Ergebnisse berichten. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Weiterbildung

Weiterbildung und Hauptlehrgang Sachkundiger Planer

In dieser Woche fand in Berlin die Weiterbildung für Sachkundige Planer statt. Bereits am 12. September startet wieder der 63 Unterrichtseinheiten umfassende Hauptlehrgang. Beide Lehrgänge sind anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. Die Weiterbildung fand dieses Jahr ganz im Zeichen der neuen TRI Instandhaltung statt. Zusätzlich vertiefte Herr Dr. Fiebrich die Neuerungen der ZTV-ING, der ZTV-W sowie das Thema der filmbildenden Beschichtungen für die 18 anwesenden Teilnehmer. Im umfassenden Hauptkurs zum Sachkundigen Planer werden die Teilnehmer durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. In zwei Blöcken, an insgesamt neun Lehrgangstagen, werden sie durch die Referenten Herr Dr. Hintzen, Herr Prof. Walther und Herr Dr. Brauer in den Grundlagen der Technischen Baubestimmungen, der Bewehrungs- und Betoneigenschaften sowie den Korrosionsprozessen geschult. Herr Prof. Raupach bringt den Teilnehmenden im ersten Block, die neuen Instandsetzungsprinzipien und -verfahren sowohl theoretisch als auch praktisch anhand von Beispielen näher. In den folgenden Tagen werden dann Herr Dr. Wolff die Instandsetzungsprodukte und -systeme, Herr Dr. Fiebrich die Untergrundvorbereitung und Instandhaltungskonzepte, sowie erneut Herr Dr. Brauer die Themen Beurteilung der Standsicherheitsrelevanz und Verstärken von Betonbauteilen behandeln. Die Woche wird durch Herrn Dr. Fiebrich mit einem stark praxisorientierten Vortrag zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen abgerundet. Im zweiten Block behandelt unser Prüfungsausschussvorsitzender Herr Dipl.-Ing. Bludau die Themen Ausführungsplanung und Qualitätssicherung, ehe in der Prüfung die erlernten Kenntnisse festgestellt werden. Die Prüfung besteht aus zwei schriftlichen Teilen am Mittwoch und einer mündlichen Prüfung am Donnerstag. Der nächste Termin: 12.-17.09. + 27.-29.09.2022 Informationen zum Lehrgang Sachkundiger Planer (SKP) erhalten Sie hier. Für Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte an: Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten BZB Akademie Tel. 02151 5155 30 / -39 E-Mail: sebastian.grauten@bzb.de Foto © Gilles ARROYO - Fotolia

Querbeet

Umstellung auf elektronischen Rechnungsversand per E-Mail

Im Zuge fortschreitender Digitalisierung haben wir den Prozess der Rechnungsstellung überarbeitet. Künftig werden Rechnungen grundsätzlich elektronisch per E-Mail an unsere Kunden versendet. Zielsetzung dieser Umstellung ist eine auch für Sie effizientere Rechnungsbearbeitung und die Reduzierung von wertvollen Ressourcen. Es wird weniger Papier verbraucht und es entfallen klassische Transportwege; dies kommt unserer Umwelt zugute. Durch die Digitalisierung können auch bei Ihnen Bearbeitungszeiten minimiert und Prozesse beschleunigt werden. Das bedeutet für Sie, dass wir Ihnen Rechnungen als PDF-Dokument an eine bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse senden werden. Bitte teilen Sie uns die für den Empfang von Rechnungen Ihre zu nutzende E-Mail-Adresse an akademie@bzb.de mit. Erhalten wir von Ihnen keine explizite Faktura-Mailadresse, senden wir die Rechnung per E-Mail an den gewohnten Ansprechpartner. Zur besseren Zuordnung und zum Datenabgleich bitten wir Sie, nachfolgendes Formular auszufüllen und an uns zurückzusenden. Zum Formular Falls Sie die Umstellung ausdrücklich nicht wünschen und beim postalischen Rechnungs­versand bleiben möchten, bitten wir um Ihre Rückmeldung. Gesetzliche Grundlagen: §14 Abs. 3 UstG bietet die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den elektronischen Rechnungsversand. Durch das Steuererleichterungsgesetz 2011 wurde der Umgang mit elektronischen Rechnungen wesentlich vereinfacht (EURechnungsrichtlinie vom 13.7.2010, 2010/45/EU). Bitte beachten Sie, dass auch bei der elektronischen Rechnung die Aufbewahrungspflichten im Ursprungszustand entsprechend den Anforderungen der Abgabeordnung (AO) gelten. Gerne stehen Ihnen Frau Grünendahl und Frau Croonenbroeck für Fragen zur Verfügung. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Foto © Andrey Popov - stock.adobe.com

Weiterbildung

Brandschutz - eine fachplanerische Aufgabe

Der vorbeugende bauliche Brandschutz wird als fachplanerische Aufgabe immer mehr zu einem Teil der Bauplanung. Dazu müssen Fachplaner und sachverständige Gutachter mit überdurchschnittlicher Sachkenntnis herangezogen werden. Als Bestandteil des Baugenehmigungsverfahrens für Sonderbauten und sonstige Gebäude mit erhöhten brandschutztechnischen Anforderungen wird in den meisten Bundesländern inzwischen ein Brandschutzkonzept bzw. ein Brandschutznachweis gefordert. Der Fachplaner Brandschutz erstellt diese Brandschutzkonzepte unter Berücksichtigung der zutreffenden Bauordnung und legt damit Grundlage für die Ausführung des Bauvorhabens. Der berufsbegleitende Zertifikatslehrgang vermittelt an neun Wochenenden (Freitag/Samstag) Fachwissen im baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz. Er befähigt die Absolventen, ganzheitliche und genehmigungsfähige Brandschutzkonzepte bzw. Brandschutznachweise zu erstellen. Er richtet sich an Architekten und Ingenieure, an Mitarbeiter aus Baubehörden und Brandschutzdienststellen, an Meister der Bau- und Ausbaugewerke mit Berufserfahrung im Brandschutz sowie an Zertifizierte Brandschutzfachkräfte. Die abschließende Prüfung besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Teilprüfung. Der schriftliche Teil ist unterteilt eine theoretische Prüfung, in der die Inhalte des Lehrgangs durch Multiple Choice Fragen und kurzen Freitextfragen abgefragt werden und eine praktische Prüfung. Die praktische Prüfung besteht aus der Erstellung eines Brandschutz(-grob)-konzeptes, in dem die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen praxisgerecht unter Beweis stellen können. In der mündlichen Prüfung stellt sich der Prüfling den Fragen zu seinem Brandschutzkonzept und verteidigt dieses. Die erfolgreich abgelegte Prüfung wird durch ein Zertifikat der Zertifizierung Bau GmbH, Berlin bestätigt und dokumentiert die besondere Fachkunde des Absolventen gegenüber seinen Auftraggebern. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 11.11.2022 bis 10.03.2023. Informationen zum Lehrgang erhalten Sie hier Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © Bettina - stock.adobe.com

Ausbildung

Fachliche Unterstützung beim Einbau von Dampfsperren

Am 01.01.2020 ist vom Gesetzgeber das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) verabschiedet worden und löst damit die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab. Doch schon vorher waren energetische Maßnahmen in Sanierung und Neubau ein wesentlicher Bestandteil des Dachdeckerhandwerks. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem fachgerechten Einbau der Dampfsperren. Aus diesem Grund werden die Auszubildenden im BZB Wesel bestmöglich auf diese Arbeiten vorbereitet. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Ewald Dörken AG aus Herdecke, Hersteller von Baumaterialien wie Dampfsperrsystemen, wurde die Materie zunächst kurz vorgestellt und die Auszubildenden theoretisch in die fachgerechte Verlegung der Dampfsperre eingearbeitet. Dies erfolgte anhand der Vorführung einer geschlauften Verlegung, auch „sub and top“- bzw. Berg- und Tal-Verlegung genannt, mit Einfassung von Kehlbalken und Dunstrohr. Anschließend durften sich die Auszubildenden selbst in der Praxis versuchen und die Dampfsperre an ihren eigenen Modellen verlegen. Dabei wurden die Nähte mit passendem Delta Multiband aus dem System Delta verklebt. Um dabei eine blasenfreie Verklebung zu erreichen, wurden die Nähte mit einer Andrückhilfe, die sogenannte Rakel, abgezogen. Die variablen Durchdringungen wurden flüssig mit Vlieseinlage, Delta Liquixx, eingefasst. Alternativ wurde auch die Einfassung mit Delta Flexx erprobt. Weiterhin wurde vermittelt, wie wichtig es bei der Verlegung ist, dass die Dampfsperre seitlich mit Pressleisten an den Sparren befestigt wird. Der gesamte Prozess der fachgerechten Verarbeitung des Dampfsperren Systems wurde durchgeführt. Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich für die enge Zusammenarbeit mit der Firma Ewald Dörken AG. Besonderer Dank geht an die beiden Mitarbeiter Marco Gebert (Gebiet Niederrhein) und Jürgen Bauer (Gebiet Ruhrgebiet), die wir auch bei den nächsten Kursen begrüßen dürfen. Das Dachdeckerausbilderteam Gunter Siebert, Tel.: +49 (0) 281 9545-58, gunter.siebert@bzb.de Gabriel Thai Hospital, Tel.: +49 (0) 281 9545-59, thai.hospital@bzb.de Stefan Schaffeld, Tel.: +49 (0) 281 9545-60, stefan.schaffeld@bzb.de Markus Schäfer, Tel.: +49 (0) 281 9545-64, markus.schaefer@bzb.de Foto © Wirestock - stock.adobe.com

Ausbildung

Qualifizierung des Ausbildungs­personals in den ÜBS im digitalen Wandel

Für eine zukunftsorientierte überbetriebliche Ausbildung benötigen überbetriebliche Berufsbildungsstätten neben einer zeitgemäßen Ausstattung vor allem digital kompetentes Ausbildungspersonal. Wo stehen Ausbilderinnen und Ausbilder heute und was benötigen sie zukünftig, um Auszubildende gut auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten zu können? Mehr dazu finden Sie im Webdossier auf www.foraus.de, dem Forum für Ausbilder*innen. Dort lesen Sie Artikel u.a. zu: Wie sich neue Arbeitsformen und Digitalisierung auf das Bildungspersonal in ÜBS auswirken. Überbetriebliches Ausbildungspersonal digital qualifizieren: Schulungsformat „Digitale Stunde“. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © sompong_tom - stock.adobe.com

Ausbildung

Sonderlehrgänge für Dachdecker-Lehrlinge im September

Die Ausbilder der Dachdecker im BZB Wesel bieten in diesem Jahr wieder Zusatzlehrgänge an. Diese dienen der Vertiefung und Erweiterung der praktischen Kenntnisse der Lehrlinge an. Die Teilnehmer können sich nicht nur in ihren Leistungen verbessern, sondern werden zusätzlich an neue und interessante Inhalte in der Dachabdichtung herangeführt. Es werden die folgenden Sonderlehrgänge angeboten: 1. M1 Steildach: Schiefereindeckung, 19.-23.09.2022, Ausbilder: Siebert 2. M1 Steildach: Schiefereindeckung, 26.-30.09.2022, Ausbilder: Siebert 3. M2 Flachdach: Flächenabdichtung mit Folienbahnen, 26.-30.09.2022, Ausbilder: Hospital Die Lehrgänge finden an 4 Werktagen (Mo. - Fr.), jedoch nicht an einem Berufsschultag statt. Die Anmeldung schicken Sie bitte per Anmeldeformular bis zum 14.09.2022 an uns. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und wird nach Anmeldedatum berücksichtigt. Zur Anmeldung Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Markus Crone. Foto © mhp - stock.adobe.com

Ausbildung

Staubfrei auf der Baustelle – auch bei den Dachdeckern

Die BZB haben für den Ausbildungsbereich der Dachdecker eine neue Dachziegelsäge beschafft. Anhand dieser neuen Maschinentechnologie wird den Lehrlingen in der überbetrieblichen Ausbildung der Dachdecker gezeigt, dass es „staubbefreiter“ funktionieren kann. Mit der neuen Dachziegelsäge können Dachsteine und -pfannen an einem Sägetisch mit Staubabsaugung unter Beachtung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes geschnitten werden. Die Staubwolken, die sonst beim trockenen Schneiden mit dem Trennjäger aufstoben und alles einnebeln, gibt es hier nicht. BZB-Fazit: Eine absolute Bereicherung für die Ausbildung. Und den Lehrlingen gefällt es auch. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Markus Crone. Foto © edojob - stock.adobe.com

Ausbildung

Kammer- und Landeswettbewerb der Maurer*innen

Jährlich kämpfen die besten Absolventen und Absolventinnen einer handwerklichen Ausbildung bei Europas größtem Berufswettbewerb, dem PLW (Profis leisten was) um den Bundessieg in ihrem Gewerk. Viele müssen sich dabei auf mehreren Wettbewerbsstufen gegen die Konkurrenz behaupten: von der Innungs- über die Kammer- und Landesebene bis hin zum Bundeswettbewerb der Landessiegerinnen und Landessieger. Jährlich im Dezember werden über 130 Bundessiegerinnen und Bundessieger vom Zentralverband des Deutschen Handwerks feierlich geehrt. So auch in den Bauhandwerken. Bald geht es für die Maurer*innen, die ihre Gesellenprüfung in 2022 besonders gut absolviert haben, wieder los. Im September wird zunächst der/die Beste der Kammer Düsseldorf in einem praktischen Wettbewerb der Prüfungsbesten ermittelt. Für den Sieger oder die Siegerin geht es dann in die nächste Wettbewerbsstufe, den Landeswettbewerb. Hier treten dann die sieben Sieger der Handwerkskammern in Nordrhein Westfalen gegeneinander an. Die BZB richten seit vielen Jahren die Wettbewerbe für die Maurer*innen aus. Folgende Termine und Austragungsorte wurden für die Wettbewerbe festgelegt: Kammerwettbewerb - 01.09.2022 - Halle im BZB Wesel Landeswettbewerb - 29.09.2022 - Halle im BZB Wesel Weiter geht es auf Bundesebene, beim Bundesleistungswettbewerb im Bauhandwerk, der Deutschen Meisterschaft. Dort werden aus ca. 70 Teilnehmenden die Bundessieger und Bundessiegerinnen in verschiedenen Bauberufen auf großer Bühne gekürt. Die Deutschen Meister ihres Gewerks haben dann sogar die Chance, bei Europa- und Weltmeisterschaften teilzunehmen, EuroSkills und WorldSkills. Die Teilnahme lohnt sich. Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die auf überregionaler Ebene überzeugen, können sich bei der jeweiligen Handwerkskammer für ein Weiterbildungsstipendium der "Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung" (SBB) bewerben. Mit bis zu 8.100 Euro fördert das Stipendium fachliche Lehrgänge, zum Beispiel zum Handwerksmeister, bis zu drei Jahre. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Markus Crone. Foto BZB

Ausbildung

Berufsorientierung - Weiter geht's mit zahlreichen Veranstaltungen in der Region

Direkt nach den Sommerferien startet das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ zusammen mit seinem neuen Begleiter in Sachen Berufsorientierung wieder voll durch. Im gesamten BZB-Einzugsbereich wird das Team zusammen mit den aktuellen Auszubildenden und den Betrieben vor Ort unterwegs sein, um den „Azubis von morgen“ die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks praktisch vorzustellen. Kommende Veranstaltungen: August 2022: Vorstellung der Bauberufe im PopUp-Store in den Bilker Arcaden in Düsseldorf, jeweils 10-20 Uhr 12.08.2022: Berufsparcours im Barbaraviertel in Neuss 17.08.2022: Praktische Berufsorientierung in der Fasia-Gesamtschule in Oberhausen 18.08.2002: Praktische Berufsorientierung in der Erich-Fried-Gesamtschule in Wuppertal Ronsdorf 20.08.2022: Karriere Kick in der BOFROST-Halle in Straelen 31.08.2022: Wuppertaler Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle in Wuppertal Natürlich können Sie uns auch sonst jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto ©alotofpeople - stock.adobe.com

Ausbildung

Am 3. August hieß es in Remscheid wieder: Abflug in die Ausbildung

In der letzten Sommerferienwoche trafen sich alle Berufsorientierungsakteure vor dem Alleecenter in der Remscheider Fußgängerzone. Ziel war es, den Jugendlichen eine Ausbildung in allen Berufsbereichsbereichen schmackhaft zu machen und bei Interesse direkt in eine Ausbildungsstelle zu vermitteln. So waren auch die Teams der „Passgenauen Besetzung“ – Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. – mit ihren vielfältigen und interessanten Berufen dabei. Den jungen Leuten wurden nicht nur viele attraktive Berufe vorgestellt, sie erhielten direkt vor Ort bereits die Kontaktdaten von Ausbildungsfirmen, die noch auf der Suche nach Auszubildenden sind. Trotz Sommerferienmodus und hohen Temperaturen wurde das Angebot genutzt und es entwickelten sich einige vielversprechende Gespräche mit den zukünftigen Auszubildenden. Tatkräftig unterstützt wurden die Teams vom Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Er ließ es sich am Stand der Bildungszentren des Baugewerbes nicht nehmen, die neue Skyline für Remscheid zu entwerfen. Natürlich können uns alle, die sich noch oder zukünftig für eine Ausbildung in den Bauberufen interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen, jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Titelbild: ©kite_rin - stock.adobe.com Foto Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: Roland Keusch, lichtlichtlicht

Querbeet

Forum „Handwerk Goes Smart“ auf der digitalBAU 2022

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 hat die digitalBAU – Baufachmesse für Digitalisierung – in Köln stattgefunden. Auf einer prominenten Bühne hat das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk | Schaufenster Krefeld für und mit dem Handwerk ein Forum mit spannenden Vorträgen von Handwerksbetrieben, einem Schalungs- und Gerüstbauunternehmen, aus der Forschung sowie aus dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk koordiniert und moderiert. Bei den Vorträgen ging es vor allem darum, Beispiele für umgesetzte Digitalisierungsprojekte in Unternehmen zu zeigen und Unterstützung durch aktuelle Lösungsansätze zu bieten. Dabei waren: Jan-Peter Graumann, verantwortlich für den 3D-Betondruck beim Unternehmen PERI. Er hat in seinem Vortrag die Herausforderungen und Chancen angesichts der globalen Megatrends des zunehmenden Fachkräftemangels und des gleichzeitig steigenden Bedarfs an Gebäuden dargestellt. Eine Produktivitätssteigerung im Baugewerbe ist dabei unerlässlich. Der 3D-Druck hat das notwendige Potential und wird zukünftig in verschiedenen Segmenten zum Einsatz kommen. Graumann zeigte anhand von Projektbeispielen, was der 3D-Betondruck bedeutet und wie Bauen neugedacht werden kann. Zum Vortrag: Jan-Peter Graumann - Bauen neu denken: Neue Technologie revolutioniert Baubranche Ob Smart Work, Smart Production, Smart Solutions oder Smart Living - Über 800 Prozesse rund um die Wertschöpfungskette Handwerk stehen vor der digitalen Transformation. Additive Fertigung (3D-Druck), der Einsatz von Sensoren zur Wartung komplexer Haustechnik oder die zahlreichen digitalen Lösungen. Christoph Krause, Projektleiter des Schaufensters Koblenz im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, zeigte eine Fülle von Beispielen, wie sich Unternehmen mit Digitalisierung vom Einstieg an beschäftigen können. Aber auch wie mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk die Digitalisierung zur echten Chance werden kann. Zum Vortrag: Christoph Krause - Service 4.0 – das digitale Handwerk rocken Kay Simon hat seinen beruflichen Start im elterlichen Unternehmen, dem Team Simon in Gießen, begonnen. Das Handwerksunternehmen wird vom Bruder geführt und ist im Innenausbau tätig. Simon hat die Herausforderungen auf dem Weg zum digitalen Handwerksbetrieb im Vortrag dargestellt. Seine Vorstellung und Vision von morgen: „Für die Arbeit immer alles in der Tasche dabeihaben“. Um dieses Ziel zu erreichen hat er gleich ein eigenes Softwareunternehmen – die Werkules GmbH gegründet und damit nicht nur seinem Bruder geholfen. Zum Vortrag: Kay Simon - Herausforderungen auf dem Weg zum digitalen Handwerksbetrieb Digitalisierung aus Sicht der Forschung hat Agnes Kelm als Leiterin des BIM-Labors der Bergischen Universität Wuppertal beleuchtet. Ihr Ziel ist eine praktische Umsetzbarkeit der automatisierten Bauproduktrückverfolgbarkeit. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und lebenslange Rückverfolgbarkeit wurden die Möglichkeiten in Form eines Experimentier-Labs aufgezeigt. Dabei kann jeder unterstützen – vom kleinen Betrieb bis zum Großunternehmen. Sie ist dankbar für Anregungen aus der Praxis. Zum Vortrag: Agnes Kelm - Bauausführende im Fokus der automatisierten Bauwerksdokumentation Anne und Felix Moll sind tätig im elterlichen Dachdeckerunternehmen, das von Felix Moll bereits übernommen wurde. Anne Moll berichtete über ihre tägliche Arbeit. Insbesondere von einer Zunahme der schadensanfälligen Bereiche im Dachaufbau, der Abdichtungen und Anschlüsse. Eine neue technische Lösung musste her und wurde entwickelt. So haben sie das Unternehmen bygg AI GmbH gegründet und machen mit ihrem Feuchtigkeitssensor das Monitoring der Gebäudehülle skalierbar. Mit ihrem innovativen Starter-Kit in Kombination mit modularen Sensorkits, KI und ressourcenschonenden digitalen Services ermöglicht bygg AI die Überwachung unterschiedlichster Einflüsse – vollautomatisiert. Anne Moll sprach über ihre Ideen und ihre Pläne für die Zukunft: Weiterentwicklung des vernetzten Gebäudemonitorings von Morgen – die Verknüpfung smarter Kompetenzen aus dem Handwerk mit smarten Gebäuden. Zum Vortrag: Anne Moll - bygg.ai: Vom Family Business im Handwerk zum IoT-Lösungsanbieter Zum Ende des Forums berichtete Janek Götze, der das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft leitet, über eine neue Entwicklung, die in Kürze an den Start geht: „Mit IT2match finden Sie Ihre Software oder das Softwarebundle, das zu Ihnen passt“. Im Vortrag stellte er dar, dass nachhaltige Digitalisierung innovative Software benötigt, welche über offene Standards kommuniziert und den Anwendenden Sicherheit und Datensouveränität bietet. Zum Vortrag: Janek Götze - IT2match: Softwaresuche für Handwerksbetriebe mit IT2match Im Anschluss an jeden Vortrag wurden in intensiven Diskussionen mit den Vortragenden die Fragen des fachkundigen Publikums beantwortet und – noch besser – neue Ideen angedacht, die nach Abschluss des Forums weiter diskutiert wurden. Diesen Teil haben Sie nun verpasst. ABER in die Vorträge können Sie noch hineinschauen, denn diese haben wir für Sie aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Expert*innen für Ihre Beiträge und bei den vielen Teilnehmenden für die aktive Mitarbeit, die wertvollen Ideen und den guten Austausch! Ihr großes Interesse zeigt uns, dass wir die richtigen Themen unterstützen und adressieren. Danke dafür! Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © SergeyBitos - stock.adobe.com

Querbeet

DigiCast: BIM Erfahrungsbericht aus dem Handwerk

Ein Handwerker und ein Bauunternehmer berichten über ihre Erfahrungen mit der Methode BIM. Sie wird bereits in einigen Bau- und Handwerksunternehmen eingesetzt und bietet viele Vorteile: schlankere Prozesse, weniger Fehler sowie eine effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Gerrit Terfehr, Geschäftsführer des Bauunternehmens „Günther Terfehr“ und Martin Reiss, Geschäftsführer des Handwerksbetriebs „Reiss Haustechnik GmbH“ berichten im Podcast über ihre Erfahrungen und den Umgang mit BIM. Es werden unter anderem Fragen beantwortet wie: Welche Vorteile bietet BIM für Handwerksunternehmen? Was ist der Mehrwert von BIM für die Kundschaft und das nachgelagerte Gebäudemanagement? Wie lange dauert die Einführung von BIM im Betrieb? Wie sollte man dabei vorgehen? Wie nimmt man seine Mitarbeitenden mit? Wie werden BIM-Modelle auf der Baustelle genutzt? Wie sieht die Zukunft von BIM aus? Eines ist klar: Das Thema anzugehen und umzusetzen benötigt in erster Linie viel Zeit und Ressourcen. Unsere Interviewpartner Gerrit Terfehr und Martin Reiss erklären, wie sie es geschafft haben, dass BIM in ihren Unternehmen nicht nur eine leere Worthülse ist. Hören Sie hier in die neue Folge rein und lassen sich inspirieren. Darüber hinaus ist der DigiCast auch auf folgenden Plattformen für Sie verfügbar. Spotify Google Podcasts Apple Podcasts Overcast Pocket Casts Radiopublic Anchor.fm Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © OneClic - stock.adobe.com

Projekte

ARTVET – Augmented Reality in Teaching in Construction VET

Wir hatten bereits an anderer Stelle berichtet: Augmented Reality (Erweiterte Realität) wird mittelfristig auch Einzug in die Berufsbildung und auch in das Baugewerbe halten. Die BZB nutzen aktuell die Gelegenheit, frühzeitig Kenntnisse und Kompetenzen dazu zu erwerben bzw. aufzubauen. Das Projekt ARUB setzt dabei im Bereich der bauwirtschaftlichen Erstausbildung neue Akzente; Informationen zu ARUB finden Sie hier. Aktuell wurde das Projekt ARTVET von der Nationalen Agentur Bildung für Europa, die in Deutschland über Förderanträge in der Berufsbildung im Programm ERASMUS+ entscheidet, zur Förderung vorgesehen. Das BZB Krefeld wird dabei als Projektleiter in einem kurzen Projekt von nur sechs Monaten Laufzeit (1. September 2022 – 28. Februar 2023) zusammen mit 8 weiteren Partnern (6 Berufsbildungszentren, 1 Kammerdachverband und 1 Hochschul-/Technikpartner) die Grundidee, Ansätze, technische und qualifikatorische Voraussetzungen sowie konkrete Anwendungen von AR kennenlernen und erproben. Folgende Ziele werden mit diesem Projekt verfolgt: Aufbau von Wissen und Erkenntnissen zum Nutzen aber auch von Grenzen der AR in der Berufsbildung. Dazu werden u.a. drei halbtägige Praxisworkshops im Rahmen dieses Projektes durchgeführt Anforderungen an Mitarbeiter in der Berufsbildung bei der Anwendung von AR Technische Anforderungen – Auswahl digitaler Geräte, Schnittstellen zur IT, Schnittstellen zur „klassischen“ Berufsbildung Aufbau eines europäischen Netzwerks von AR-einsetzenden Berufsbildungszentren Wir werden zeitnah weiter berichten. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto ©PR Image Factory - stock.adobe.com

Ausbildung

Future to go - Non-Stop in die Ausbildung

Am 1. August 2022 ist es so weit. Die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Düsseldorf öffnen von diesem Tag an den ersten landesweiten Ausbildungs-Pop-Up-Store in den Düsseldorfer Arcaden in Bilk. Bis zum 30. September 2022 sollen Jugendliche im Alter von 15 bis 25 unter dem Motto „future to go“ für eine Ausbildung begeistert werden. Das täglich wechselnde Programm ist für die jungen Leute praktisch gestaltet. Unterstützung für die Kolleginnen und Kollegen der IHK und HWK gibt es vom BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“, das für die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk wirbt. Neben interessanten Mitmach-Stationen wie dem Baustellensimulator oder Praxisarbeiten auf einer Straßenbauer- und Fliesenlegerbaustelle gibt es Berufs-Parcours, Bewerbungstrainings und feste Beratungsinseln. So können die Jugendlichen viele duale Ausbildungsberufe praktisch kennenlernen und sich direkt auf freie Ausbildungsplätze bewerben. Täglich von 10–20 Uhr heißt es in den Düsseldorfer Arcaden: Gesucht und gefunden oder wie die Jugendlichen sagen würden: It‘s a match! Alle weiteren Informationen mit Veranstaltungskalender und festen Beratungsterminen findet man auf www.future-togo.de. Für alle Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, lohnt sich ein Besuch in den Bilker Arcaden. Auch Baubetriebe, die Azubis suchen, sollten reinschauen. Kommt vorbei – es lohnt sich. Täglich (außer Sonntag) von 10–20 Uhr. An folgenden Tagen finden zudem persönliche Ausbildungsberatungen durch das BZB-Team der "Passgenauen Besetzung", die Handwerkskammer Düsseldorf und die Industrie- und Handelskammer statt: Dienstag, 02.08.2022, 10-15 Uhr Donnerstag, 04.08.2022, 15-20 Uhr Freitag, 05.08.2022, 10-15 Uhr Samstag, 06.08.2022, 10-15 Uhr Dienstag, 23.08.2022, 15-20 Uhr Dienstag, 20.09.2022, 15-20 Uhr Gerne stehen wir mit Rat und Tat zur Seite: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke aus Düsseldorf:

Ausbildung

BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ erhält tatkräftige Unterstützung

Pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahrs 2022/2023 erhält das BZB-Team der Passgenauen Besetzung „fachmännische“ Unterstützung. Das Außendarstellungskonzept wurde gänzlich neu gedacht und konzipiert und wird nun mit gezielten Eye-Catchern die jungen Leute vor Ort für das Bauhandwerk auf praktische Art und Weise begeistern. Ein Teil des neuen Konzepts ist das BZB-Männchen, die bei allen Außenterminen anzutreffen sein wird. Derzeit wird die BZB-Unterstützung noch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet und absolviert ein Fachpraktikum im BZB Düsseldorf, um zukünftig auf jede Frage des Bauhandwerks vorbereitet zu sein. Bei den im August beginnenden Veranstaltungen zur Ausbildungsberatung sollen die jungen Menschen, die Berufe hautnah erleben und werden daher viele praktische Übungen aus den unterschiedlichen Bauberufen kennenlernen. Sei es die Aktion Dachpfannenweitwurf, das Bauen von Häusern mit Kunststoffbausteinen, das korrekte Aufreißen und Schneiden von Fliesen oder einfach nur der Test des Gleichgewichtsinns! Praxisnahe Umsetzung fördert das Interesse an einem Bauberuf. Wir werden berichten, wie die neuen Aktionen bei den jungen Menschen ankommen. Alle, die sich schon jetzt für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen, können uns jederzeit ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © alis - stock.adobe.com

Ausbildung

Harte Arbeit und gute Zusammenarbeit zahlen sich aus

Schon viele Jahre arbeiten die Betriebe aus dem Rhein-Kreis-Neuss und das BZB mit seinem Team der „Passgenauen Besetzung“ im Rahmen der Initiative Wirtschaft pro Schule (WPS)/Kompass D erfolgreich zusammen. Ziel der Initiative ist es, den jungen Menschen vor Ort in den Schulen die interessanten Berufe praktisch vorzustellen. Speziell für Neubürger wurde ab 2016 das Programm Kompass D von Unternehmern aufgelegt. Mit dieser Aktion werden die jungen Leute mit der Arbeitswelt und den Berufen, die in Deutschland erlernt werden können, vertraut gemacht. Mit all diesen Aktionen und dem praxisnahen Kennenlernen der unterschiedlichsten Bauberufe sollen die potenziellen Azubis für eine Ausbildung begeistert werden. Drei Unternehmen sind hier besonders aktiv. Der Zimmereibetrieb Johannes Schmitz aus Kaarst, die Dachdeckerunternehmen Reiners GmbH aus Meerbusch und Moll Bedachungen & Bauklempnerei GmbH aus Korschenbroich sind aktiv in den Schulen unterwegs. All das erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem BZB-Team der Passgenauen Besetzung. Diese enge Zusammenarbeit trägt Früchte. Speziell bei den Neubürgern wird eine duale Ausbildung im Handwerk immer stärker in Erwägung gezogen und auch umgesetzt. Das zeigen nicht nur die Zahlen bei den Ausbildungsverträgen. In der Praxis kann man das Ergebnis auch auf den Baustellen, in den Betrieben und in den ÜBL-Werkstätten sehen. Dieses Engagement wurde nunmehr durch den Leiter von Kompass D und der Stadt Neuss gewürdigt. Im Namen aller erhielten der Zimmereibetrieb Johannes Schmitz und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) eine Würdigung und ein herzliches Dankeschön! Und wir sind schon wieder aktiv! Alle, die sich schon jetzt für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen, können uns jederzeit ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © kruraphoto - stock.adobe.com

Weiterbildung

BZB veröffentlichen Weiterbildungsprogramm 2022/23

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) stellen Ihre Weiterbildungsbroschüre 2022/23 vor. Anders als in den Vorjahren erscheint unser Weiterbildungsprogramm jedoch in einem gänzlich neuen Gewand. Neben kurzen und präzisen Informationen zu bewährten und neuen Lehrgängen liefert es Ihnen einfache Wege, um online weiterführende Informationen zu erhalten und zur Anmeldung auf unsere Website zu gelangen. Was bleibt? Wir vermitteln Ihnen, den Marktteilnehmern der Bauwirtschaft, mit unseren interessanten Seminaren und Lehrgängen weiterhin das nötige „Know-how“ für Ihre tägliche Arbeit. Die Seminare aus insgesamt sieben Fachbereichen finden wie gewohnt an den Standorten in Krefeld und Wesel statt. Neben den klassischen Präsenz-Seminaren und den firmenspezifischen Inhouse-Schulungen - ob bei Ihnen vor Ort oder in unserem Haus - bieten wir Ihnen ab sofort unter dem Namen „DiQuBB - Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ ein umfassendes Angebot von Online-Lehrgängen und Hybrid-Seminaren. Während klassische Webinare reine Online-Veranstaltungen sind, bei denen Dozierende und Teilnehmende nur per Internet miteinander kommunizieren, verbinden Hybrid-Seminare den Präsenz- mit dem Online-Unterricht. Sie als Kunde entscheiden bei jeder Lerneinheit selbst, ob sie vor Ort oder digital teilnehmen möchten. Mehr Flexibilität geht nicht. In diesem Jahr können wir Ihnen neben neuen Lehrgangsformen zudem zwei neue Seminare aus dem Bereich „Baumanagement und Recht“ anbieten. Bleiben Sie mit den Lehrgängen „Die Bauzeit: Ausführungsfristverlängerung und Verzug“ und „Planernachträge: Nachträge bei Architekten- und Ingenieurverträgen“ angesichts permanent steigender Anforderungen stets auf dem aktuellen Stand (S. 14). Nutzen Sie unsere Angebotsvielfalt, Weiterbildung ist wichtiger denn je. Sie sind nicht überzeugt oder brauchen Argumente gegenüber Ihrem Chef? Seite 9 verschafft Ihnen einen ersten Eindruck von der Wichtigkeit von Weiterbildungen, während Seite 4 auf Fördermöglichkeiten hinweist. Das neue Weiterbildungsprogramm 2022/23 wird auf Anfrage an 02151/51 55 30 oder akademie@bzb.de gerne kostenfrei zugeschickt und steht zudem HIER zum Download zur Verfügung. Eine Übersicht über alle Lehrgänge und Termine gibt zudem die Seminarübersicht mit einer praktischen Filterfunktion. Hier kann das gewünschte Seminar auch direkt gebucht werden. Zur Seminarübersicht Foto © Sergiogen - stock.adobe.com

Ausbildung

Das digitale Berichtsheft in der Ausbildung

Die BZB erreichen vermehrt Anfragen von Ausbildungsbetrieben, ob denn ein digitales Berichtsheft genutzt werden könnte. Natürlich ist dies möglich, und zwar schon seit 2017. Und obwohl es bereits seit gut fünf Jahren offiziell erlaubt ist, findet es bis jetzt noch wenig Anwendung und Verbreitung. Nur ein Bruchteil der Ausbildungsbetriebe, die Lehrlinge zur Unterweisung in die BZB Standorte schicken, nutzen aktuell ein digitales Berichtsheft. Die Vorteile eines digitalen Berichtshefts liegen klar auf der Hand: Es wird bedeutend weniger Papier benutzt. Die Lehrlinge können ein Smartphone oder ein Tablet nutzen, um ihre Berichte zu schreiben. Die Berichte liegen in digitaler Form in einer Cloud und es kann nichts verloren gehen oder verschmutzt werden. Durch Vorlagen und Worterkennung fällt es dem Lehrling leichter zu schreiben, und dem Ausbildenden zu lesen. Alle zugelassenen Beteiligten können jederzeit von überall über ihr Smartphone oder Computer das digitale Berichtsheft einsehen und Ergänzungen vornehmen, sogar Lehrer und ÜLU Ausbilder. Es können Fotos, Zeichnungen und Videos zur Ergänzung hinterlegt werden. Einige Anbieter digitaler Berichtshefte bieten über die Software die Möglichkeit, untereinander zu chatten und erhöhen dadurch die Kommunikation. Zum Ende der Ausbildung kann dem Prüfungsausschuss ein „sauberes und vollständiges Exemplar“ entweder digital oder als Ausdruck zur Verfügung gestellt werden. Was ist zu beachten? Die Software für das digitale Berichtsheft kostet etwas. Es gibt unterschiedliche Anbieter mit unterschiedlichen Bezahlmodellen, pro Nutzer und Monat, pauschal, Einmallizenz und monatliche Gebühr etc. Die Kosten bewegen sich von wenigen Euro bis hin zu 100€ für 2 oder 3 Ausbildungsjahre. Meistens sind mehr Features mit Mehrkosten verbunden. Eine Recherche im Internet und Vergleich der Angebote kann bei der Auswahl helfen. Was ist noch wichtig? Das Bearbeiten des Berichthefts ist Ausbildungszeit und der Ausbildungsbetrieb stellt das Berichtsheft zur Verfügung. Das bedeutet, dass neben der Software bzw. App eigentlich auch ein Smartphone oder Tablet zur Verfügung gestellt werden müsste. Immerhin haben die allermeisten Lehrlinge ein Smartphone und wissen was eine App ist. Eine Regelung zur Nutzung sollte mit dem Lehrling festgelegt werden. Und schließlich sollte vorab die Nutzung mit der zuständigen Handwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer geklärt werden. Denn die Prüfungsausschüsse müssen das digitale Berichtsheft ebenfalls prüfen können. Bei Problemen gäbe es hier die Lösung, einen Ausdruck zur Anmeldung zur Prüfung mitzuschicken, jedoch wäre dann wieder viel Papier unterwegs. Einige Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern stellen Ausbildungsbetrieben Software für die digitale Berichtsheftführung kostenfrei zur Verfügung. Im Baugewerbe hat sich das digitale Berichtsheft Blok bewährt und findet entsprechend Unterstützung bei den Kammern, Verbänden und Innungen. Hier hat man die Möglichkeit, eine Demo-Version vorab zu testen. Eine Übersicht bereits etablierter Berichtsheft-Apps für verschiedene Berufszweige im Handwerk finden Sie auch in folgendem Artikel auf handwerksblatt.de: Berichtsheft-Apps für die Ausbildung im Handwerk Generell ist das Thema "Digitales Berichtsheft" wichtig für die Digitalisierung und die Schulung digitaler Kompetenzen, wie die Dokumentation und Kommunikation. Es kann nur für alle Beteiligten von Vorteil sein. Die BZB stehen dieser Thematik offen gegenüber und unterstützen sie. Foto © Thapana_Studio - stock.adobe.com

Ausbildung

Abflug in die Ausbildung - Die Chance auf einen kurzfristigen Ausbildungsplatz

Viele interessante und vielfältige Ausbildungsplätze sind auch jetzt noch nicht besetzt. Eine sehr gute Chance für junge Schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Um genau diese Gruppe der Ausbildungssuchenden zu erreichen, veranstaltet die Stadt Remscheid in der letzten Sommerferienwoche eine große Lehrstellenaktion „Abflug in die Ausbildung“. Am Mittwoch, den 3. August 2022, 10-15 Uhr werden sich viele Akteure aus unterschiedlichen Berufsbereichen in der Fußgängerzone direkt am Alleecenter treffen und den jungen Leuten die unterschiedlichsten Ausbildungsplätze anbieten. Ein optimaler Termin, da viele in dieser Woche bereits aus dem wohlverdienten Sommerurlaub zurückgekehrt sein werden, aber gleichzeitig noch Ferien bzw. Urlaub haben. Auch findet zeitgleich der beliebte Wochenmarkt statt, so dass man entspannt das Gesamtpaket „Einkauf und Ausbildungsplatz“ miteinander verbinden kann. Das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ wird selbstverständlich auch vor Ort sein. Gemeinsam mit den Kollegen der Handwerkskammer Düsseldorf sollen viele Ausbildungsplätze vermittelt werden. Daher sollten sich die Jugendlichen aus Remscheid und Umgebung diesen Termin schon jetzt vormerken und uns besuchen. Mittwoch, 3. August 2022, 10-15 Uhr Remscheider Fußgängerzone, direkt am Alleecenter Natürlich können uns alle, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen jederzeit ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto ©kite_rin - stock.adobe.com

Ausbildung

Veränderungen bei den Dachdeckern im BZB Wesel

Im Laufe der Jahre kommen und gehen Mitarbeiter in der Ausbildung. So auch bei den Dachdeckern im BZB Wesel. Anfang des Jahres brachen zwei Mitarbeiter auf, um an anderer Wirkungsstätte tätig zu werden. Herr Weizel verließ die BZB und kurz darauf der langjährige Ausbilder Herr Lomonaco. Überschneidend fingen aber auch neue Kollegen an. So konnte Herr Hospital, Dachdecker- und Zimmerermeister, und Herr Schaffeld, Dachdecker- und Klempnermeister, bereits in 2021 gebunden werden, um die ÜLU für die Dachdecker zu verstärken. Geschuldet der erfreulicherweise gestiegenen Ausbildungszahlen wurde im Mai mit Herrn Schäfer ein weiterer junger Dachdeckermeister gebunden, um nun mit vier Ausbildern in die Zukunft zu schauen und die ÜLU der Dachdecker bestens versorgen zu können. Wer die vier kennenlernen möchte, kann sie gerne im BZB Wesel besuchen und sich mit ihnen über die ÜLU austauschen. Hier stellen sich unsere 4 Ausbilder nun mit eigenen Worten vor: Wir sind das „neue“ Dachdeckerausbilderteam im BZB Wesel. Unsere Zusammensetzung besteht aus einer Symbiose von alt + jung Erfahrung + Neugier Retrospektive Innovation Verbunden mit dem Wunsch, das vorhandene Wissen weiterzugeben und mit dem Ziel einer gleichbleibenden, qualitativ anspruchsvollen praktischen sowie theoretischen Weiterentwicklung der Auszubildenden. Diese macht auch vor den Ausbildern nicht halt und wird in Form von In-House Schulungen der Firmen Rheinzink, Carlise, Enke uwm. kontinuierlich durchgeführt. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne. Gunter Siebert, Tel.: +49 (0) 281 9545-58, gunter.siebert@bzb.de Gabriel Thai Hospital, Tel.: +49 (0) 281 9545-59, thai.hospital@bzb.de Stefan Schaffeld, Tel.: +49 (0) 281 9545-60, stefan.schaffeld@bzb.de Markus Schäfer, Tel.: +49 (0) 281 9545-64, markus.schaefer@bzb.de Foto © edojob - stock.adobe.com

Querbeet

Handwerk auf der BIM World – Kommen auch Sie nach München!

In diesem Jahr sind wir – das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk - endlich mit dabei! In spannenden Vorträgen und in einem Unternehmer*innen-Talk präsentieren wir Ihnen wichtige Zukunftsthemen und Lösungsansätze. Am 23.11.2022 von 10:00-13:45 Uhr findet unser Forum „Mehr Zeit für das Wesentliche – Zukunft, Nachwuchskräfte, Werkzeuge im Handwerk" - speziell für das Handwerk auf der BIM World MUNICH 2022 statt. Reservieren Sie sich den Termin und seien Sie live dabei! Die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem Leben ein. Ob die Vernetzung des Unternehmens durch intelligente Technologien oder die Automatisierung der Mobilität – die Digitalisierung ist an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung geht natürlich auch das Handwerk etwas an! Neue Technologien strömen in einer großen Vielzahl auf den Markt und es ist häufig gar nicht so leicht, dabei den Überblick zu behalten. Am Ende ist es wichtig, dass Sie als Betriebsinhaber*in und Ihre Mitarbeitenden durch die Nutzung digitaler Werkzeuge wieder mehr Zeit für das Wesentliche haben. Wer sich bereits heute damit beschäftigt, Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen mit ihren wachsenden Kundenansprüchen und -bedürfnissen zu entwickeln, wird künftig ganz vorne sein. Wie finden Sie wieder mehr Zeit für das Wesentliche? Darauf möchten wir in unserem Forum auf der BIM World in München genauer eingehen. Dazu laden wir interessante Referenten und Referentinnen mit dem Spezialgebiet Handwerk – Grundlagen und Beispiele aus dem Praxisalltag - ein. Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer Agenda und zum Programm der BIM World MUNICH 2022. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © ipopba - stock.adobe.com

Ausbildung

Berufsorientierungs-Endspurt vor den Sommerferien

Die letzten Wochen vor den Sommerferien waren geprägt von vielen Außenterminen in Sachen Ausbildungsberatung. Ob in Duisburg, Düsseldorf, im Bergischen Dreieck oder in den Kreisen Wesel, Mettmann, Rhein-Kreis-Neuss. Das Team der „Passgenauen Besetzung“ war täglich unterwegs, um die jungen Leute für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern. Unterstützt wurde das Team auch bei diesen Aktionen von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen konnten. Stark nachgefragt waren die praktischen Mitmachstationen, an denen die jungen Leute typische Bauwerkzeuge und -materialien oder auch einfach nur motorische Fähigkeiten ausprobieren konnten. Ein neues Highlight sind die nachzubauenden Legohäuser, der Gleichgewichtsparcour und die Dachpfannen, die im Weitwurf zum Dach transportiert werden müssen. Bei dieser praktischen Dachpfannen-Übung wurde das BZB-Team aktiv von unserem neuen Vorstandsvorsitzenden Johannes Schmitz unterstützt. Alle Aktivitäten zeigen: Nur die Präsenz vor Ort unter Einbindung der jungen Azubis und deren Ausbildungsfirmen kann die Wertschätzung einer fundierten Handwerkerausbildung bei den jungen Menschen steigern. Daher geht es schon in den Sommerferien mit den BZB-Aktivitäten weiter, um weitere junge Leute für eine Ausbildung noch in diesem Jahr zu begeistern. So wird zum Beispiel in der Remscheider Innenstadt eine Last-Minute-Ausbildungsbörse durchgeführt. Viele Veranstaltungen, Gespräche und Aktionen werden aber noch nötig sein, um das Thema „Ausbildung“ aktuell zu halten. Baubetriebe, die Fachkräfte suchen und junge Leute, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, können uns ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © BZB

Projekte

Vorstellung des Projektes „ARUB"

„Augmented Reality bei der Umsetzung digital geplanter Baukonstruktionen im Rahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) der Bauwirtschaft“ Nach der Einladung des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen (BVN) bot sich den BZB am 16.06.2022 die Gelegenheit, ihr Projekt ARUB während der „Berufsbildungstagung Bauhandwerk“ in Hannover vorzustellen. Zum Teilnehmerkreis gehörten Ausbilder*innen, Lehrlingswarte, Prüfungsaus­schüsse und Berufsschullehrer*innen. Die Präsentation sollte nicht nur die Ideen zur Umsetzung einer AR-gestützten, handlungs­orientierten Übungsaufgabe vorstellen, sondern auch die Beweggründe und die erforderlichen Rahmenbedingungen darlegen. Das Interesse der Teilnehmenden war groß und die Live-Vorführung der Nutzung einer AR-Datenbrille „Microsoft HoloLens 2“ ermöglichte einen praxisnahen Einblick in das noch bis zum 30.06.2023 laufende Projekt. Im anschließenden Austausch zum Vortrag gab es zahlreiche - auch kritische - Fragen und Anmerkungen zur Nutzung und zum Einsatz von Augmented Reality (AR) und den Herausforderungen in der praktischen Umsetzung. Es wurde abermals deutlich, dass der angestrebte Nutzen bzw. der zu erzielende Mehrwert bei der Entwicklung digitaler Elemente für die Berufsausbildung einen sehr hohen Stellenwert haben muss und deshalb in hohem Maß über Akzeptanz oder Nicht-Akzeptanz bzw. Erfolg oder Nicht-Erfolg von digitalen Lernmodulen und Konzepten entscheiden kann. Für das Projekt erhielten die BZB wertvollen Input und die wesentlichen Aspekte und Erkenntnisse werden bei den weiteren Entwicklungen im Projekt angemessen berücksichtigt. An dieser Stelle bedanken sich die BZB noch einmal herzlich bei allen Beteiligten des Veranstalters für die erstklassigen Vorbereitungen, die kompetente Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit. Falls Sie im Bauhaupt- oder Baunebengewerbe als Unternehmen tätig sind oder sich als Bildungsinstitution mit Fragen zu digitalen Lernkonzepten, bevorzugt AR beschäftigen, oder schlicht Interesse an dieser Technologie haben und an einer Präsentation interessiert sind, sprechen Sie uns an. Fragen zum Projekt oder zu einer möglichen Zusammenarbeit beantwortet Ihnen gerne unser zuständiger Projektmanager Markus Schilaski. ­ ­ ­ ­ ­ ­ Foto © ME Image - stock.adobe.com

Projekte

Drones4VET: Ihre Meinung ist gefragt

Wie denken Sie über Drohnen im Baubereich? Helfen Sie uns mit Ihrer Teilnahme an der 5-minütigen Umfrage bei der Weiterentwicklung der Bildungsqualität. Der Einsatz von Drohnen bei baubezogenen Tätigkeiten bringt viele Vorteile mit sich und wird zukünftig auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Rolle spielen und weit mehr an Bedeutung gewinnen. Genau hier setzt das EU-Projekt Transnational VET training programme in the use of drones within construction-related activities (kurz: Drones4VET) an, indem ein interdisziplinäres Schulungsprogramm entwickelt wird, das an die europäischen Vorschriften für den Einsatz von Drohnen in der Baubranche angepasst ist; wir berichteten darüber im Newsletter 01/2022. Im Rahmen des EU-Projektes wurden zwei Fragebögen entwickelt, die darauf abzielen, eine Bestandsaufnahme zum Einsatz von Drohnen bei baubezogenen Tätigkeiten zu liefern und darüber hinaus die Bedürfnisse von KMU und Lernenden zu ermitteln. Teilen Sie uns in nur 5 Minuten Ihre Meinung zur Nutzung von Drohnen mit: hier geht’s zur Online-Umfrage Egal ob Sie Unternehmer oder Angestellter in einem KMU sind, ob Sie derzeit eine berufliche Erstausbildung, Weiterbildung oder ein Studium absolvieren: mit Ihren Antworten helfen Sie uns bei der Entwicklung von Szenarien wie Drohnen sinnvoll in der bauwirtschaftlichen Berufsbildung eingesetzt werden können. Hier geht es zum Fragebogen für Unternehmer/Angestellte in KMU Hier geht es zum Fragebogen für Lernende Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym. Wir werden in loser Folge über die Ergebnisse berichten. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Kadmy - stock.abobe.com

Projekte

Employer Branding: Nur etwas für große Unternehmen?

Dieser Frage sind sieben Projektpartner aus 4 Ländern (Deutschland 4, Spanien 1, Slowenien 1 und Italien 1) nachgegangen. Beginnend mit Interviews in kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) der Bauwirtschaft über Fragebögen, die Beschäftigte aus KMU beantwortet haben, hin zu Input von Drittpartnern, die sich mit Employer Branding in Firmen befassen, haben die Projektpartner die vermeintlich wichtigsten Aspekte im Hinblick auf die Bildung einer Arbeitgebermarke herausgearbeitet. Dabei geht es um Aspekte der Fachkräftegewinnung und deren Bindung im Unternehmen wie auch um Aspekte wie KMU langfristig gegenüber eigenen Mitarbeitern, aber auch potenziellen Fachkräften ein attraktiver Arbeitgeber sein können. In Zeiten, in denen der Fachkräftemangel offenbar wird, wird der Wettbewerb um ´Talente´ immer wichtiger, um Aufträge anzunehmen und umzusetzen zu können. Wir haben dabei darauf geachtet, dass Aspekte Berücksichtigung finden, die KMU – im Gegensatz zu großen Unternehmen – auch ohne große Budgets anpacken können. Sollte Sie das Thema interessieren, finden Sie hier Ergebnisse und weitere Informationen (in englischer Sprache). Oder sprechen Sie uns direkt an. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt Foto © fauxels - pexels.com

Weiterbildung

Vorankündigung des 15. GUEP Planertags

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Absage stehen in diesem Jahr wieder die technischen Herausforderungen bei Planung und Ausführung im Betoninstandhaltungsbereich im Mittelpunkt des 15. GUEP Planertags, den die bundesweit tätige Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) am 22. November 2022 im Maternushaus in Köln durchführt. Nach 2-jähriger Pause und inzwischen radikal veränderter Weltsituation, vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Klimakrise und daraus resultierendem akuten Bedarf sinnvoller, nachhaltiger und angestrebter klimaneutraler Instandhaltung vorhandener Bausubstanz geht es auf diesem Planertag einerseits um aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Dauerhaftigkeitsbemessung, die Entwicklung von neuen Rissfüllstoffen, neue Arbeitsweisen nach der in 2020 erschienenen und inzwischen in vielen Bundesländern bauaufsichtlich eingeführten Technischen Regel „Betoninstandhaltung“ des DIBt und andererseits um die Möglichkeiten der Anwendung der neuen bauaufsichtlichen Vorschriften in der Praxis. Als Referenten konnten wichtige Fachleute wie Prof.‘in Dr. Sylvia Keßler, Professur für Konstruktionswerkstoffe und Bauwerkserhaltung, Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr, Hamburg, Prof. Dr.-Ing. Christoph Gehlen, Lehrstuhl für Werkstoffe und Werkstoffprüfung im Bauwesen, TU München, Univ.-Prog. Dr.-Ing. Michael Raupach, Lehrstuhl für Baustoffkunde - Bauwerkserhaltung und Institut für Baustoffforschung, RWTH Aachen, Prof. Dr.-Ing. Udo Wiens, Geschäftsführer Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, Berlin, Univ.-Prog. Dr.-rer. nat. Oliver Weichold, Institut für Baustoffforschung, RWTH Aachen, Dr. Christian Heuft, Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Bonn sowie Dr.-Ing. Wilhelm Hintzen, Referatsleitung Betontechnologie, Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt), Berlin gewonnen werden. Zusätzlich informieren namhafte Bauproduktehersteller und Dienstleister in einer Fachausstellung über Produkte und Dienstleistungen rund um die Betoninstandhaltung. Die Kosten betragen 230 Euro (170 Euro für Frühbucher) für GUEP-Mitglieder, VDB-Mitglieder sowie für Mitglieder der an die ib angeschlossenen Landesgütegemeinschaften und der BFI sowie für Behördenvertreter, 300 Euro (240 Euro für Frühbucher) für Nichtmitglieder sowie 40 Euro für Studenten (bei Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung). In den Kosten sind Bewirtung, Mittagsimbiss und Vortragskompendium als Download enthalten. Interessenten können sich auf der Homepage Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. (GUEP) unter www.guep.de anmelden. Hier stehen auch ausführliche Informationen zur Veranstaltung sowie zu den Inhalten der Referate. Dr.-Ing. Michael Fiebrich, Bau Ingenieur Sozietät Sasse & Fiebrich und Vorsitzender der GUEP Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e. V. Telefon: 02307/9162 193 Fax: 02307/9162 886 E-Mail: info@guep.de Website: www.guep.de Foto © maykal - stock.adobe.com

Querbeet

BZB mit neuem Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung am 19. Mai 2022 wählten die Vertreter der über 30 Mitgliedsinnungen der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) drei neue Mitglieder in den 8-köpfigen Vorstand: Anke Haps-Farendla, Ralf Backens, Tobias Jülich. Vorstandsvorsitzender wird das langjährige Vorstandsmitglied Johannes Schmitz, das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden übernimmt das langjährige Vorstandsmitglied Manfred Schneider. Die Vorstandsmitglieder Johannes Debusmann und Stephan Dunker stellten sich ebenfalls erneut zur Wahl und wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt. Die BAUVERBÄNDE.NRW sind in der neuen Wahlperiode durch ihre Delegierte Maike Linhoff im Vorstand vertreten. Alle Vorstandsmitglieder sind in den unterschiedlichsten Funktionen und Gremien im Baugewerbe tätig. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden der Bildungszentren des Baugewerbes e. V., Johannes Schmitz, und dem neu gewählten Vorstand“, resümiert BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand dankten dem ehemaligen Vorsitzenden Rolfgeorg Jülich, den ehemaligen Vorstandsmitgliedern, sowie dem ehemaligen Delegierten der BAUVERBÄNDE.NRW Günter Hobusch für ihr langjähriges Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz für das Baugewerbe und die BZB. Alle Ehemaligen scheiden auf eigenen Wunsch aus dem BZB-Vorstand aus.

Ausbildung

Bildungskooperation mit Milwaukee

Am 3. Mai 2022 stellten drei Mitarbeiter der Techtronic Industries Central Europe GmbH den 30 BZB-Fachausbildern aus den Bereichen Tiefbau, Hochbau und Ausbau einen Querschnitt durch die Milwaukee Handmaschinen vor. Im Fokus standen die Einsatzmöglichkeiten und die verschiedenen hochmodernen Akkutechnologien mit 12V und 18V der Milwaukee Geräte - über schrauben, bohren, schneiden, sägen, schleifen und leuchten war alles dabei. An verschiedenen Werkstoffen wie Holz, Metall, Beton, Fliese und Gipskarton wurden die Geräte von einem Anwendungstechniker vorgestellt und erläutert und von den BZB Ausbildern direkt ausprobiert und Handhabung und Einsatzmöglichkeiten erörtert. Abgerundet wurde die Demonstration durch die Vorstellung der neuen Sparte mit persönlicher Schutzausrüstung der Marke Milwaukee. „Ein solcher Austausch ist zwar für beide Seiten mit Aufwand verbunden, aber immens wichtig, um für unsere Ausbilder und deren tägliche Arbeit in der praktischen Unterweisung der Lehrlinge und angehenden Fachkräfte neue Inspirationen und Impulse zu bekommen. Umgekehrt haben Produkthersteller die Möglichkeit, gezielt Stimmen und Meinungen von den Anwendern und Nutzern zu einzelnen Produkten einzufangen. Und das haben wir heute erlebt. Wir begrüßen es sehr, wenn wir durch die Nutzung von Milwaukee Geräten die ÜLU bereichern können. Davon profitieren die Ausbilder, die Lehrlinge und letztendlich auch die Firmen. Im Anschluss fragten einige Ausbilder direkt, wo die Bestellscheine wären. Die Kommunikation und Kooperation wird auf jeden Fall fortgesetzt.“ zieht Geschäftsbereichsleiter Markus Crone ein positives Fazit. Eindrücke:

Ausbildung

Zimmerer*innen des 1. Ausbildungsjahres unterwegs

Im Juli nutzen die BZB die Gelegenheit und besuchen die Europameisterschaft der Zimmerer*innen 2022, die im Rahmen der Fachmesse DACH+HOLZ International 2022 vom 5. bis zum 8. Juli in Köln stattfinden wird. Die Lehrlinge, die in dieser Woche an der überbetrieblichen Unterweisung in den Zimmerergruppen in Krefeld und Düsseldorf teilnehmen, werden in Begleitung ihrer beiden Fachausbilder und Zimmerermeister den Wettbewerb besuchen. Sie haben dort die Möglichkeit, die Besten Europas bei ihrer Wettbewerbsaufgabe zu beobachten und sich gleichzeitig auf der Messe zu den Aufgaben rund um den Holzbau, aktuellen Trends, interessanten Themen und Produkten zu informieren. Solche Messebesuche sind fester Bestandteil in den BZB und werden seit Jahren durchgeführt. Sie bringen nicht nur Abwechslung in den Arbeitsalltag, sondern insbesondere einen Mehrwert für die Teilnehmenden. Bei der Europameisterschaft treten sieben Nationen gegeneinander an. Sie stellen sich dem Wettbewerb, um die beste Zimmerer-Nation und den besten Zimmerer/die beste Zimmerin Europas zu ermitteln. Das deutsche Team trifft auf Zimmerer-Gesellinnen und -gesellen aus Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz und Ungarn. Erstmals nimmt auch eine junge niederländische Zimmerin am Wettbewerb teil. Interessant wird es sicherlich, zu beobachten, wie die Teilnehmenden die Wettbewerbsaufgabe angehen und lösen. Immerhin ist die Ausbildungssystematik in den Ländern recht unterschiedlich, die Duale Systematik wie in Deutschland findet man nur vergleichbar in Frankreich und der Schweiz. Berufswettbewerbe wie die Europameisterschaft geben Gelegenheit, die Ausbildung im Zimmererhandwerk in den Fokus zu rücken. Interessierte erleben live, welche Aufgabenstellungen Zimmerer-Gesellinnen und -gesellen bewältigen und wie viel Spaß und Spannung ein Berufswettbewerb mit sich bringt. Für die Nachwuchsgewinnung sind Berufswettbewerbe die beste Werbung und daher unverzichtbar für die Zukunft. Genau aus diesem Grund besuchen die BZB mit den Lehrlingen des 1. Abj. diesen Wettbewerb. An dieser Stelle geht ein Dank an die Firma Mafell, die für alle Eintrittskarten zur Verfügung stellt. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auch auf der Internetseite www.tce-championship.eu

Projekte

Fragebogen zum Qualifikationsbedarf europäischer Bauunternehmen

Construction Blueprint ist ein von der Europäischen Union finanziertes strategisches Partnerschaftsprojekt, an dem 3 europäische Branchenorganisationen, 9 nationale Branchenvertreter sowie 12 Berufsbildungszentren und Hochschulen aus 12 europäischen Ländern beteiligt sind. Aus Deutschland sind der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) beteiligt. Im Rahmen dieses EU-Projektes wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die bestehenden und die in Zukunft benötigten Fähigkeiten der Baubranche ermittelt werden sollen. Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend dafür herangezogen, um den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen und deren Beschäftigten mit den Ausbildungs- und Lehrplanangeboten (Erstausbildung und Weiterbildung) von Berufsbildungseinrichtungen abzustimmen. In diesem Zusammenhang zielt der Fragebogen darauf ab, den Qualifikationsbedarf von Bauunternehmen in Bezug auf die Zukunftsthemen Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft in den 12 Ländern der Partnerschaft zu ermitteln. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen. Die Antworten auf die Fragen bleiben vollständig anonym. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 10 Minuten. Über folgenden Link kann der Fragebogen aufgerufen werden: Zum Fragebogen Bei Fragen können Sie sich gerne an Frank Bertelmann-Angenendt (frank.bertelmann@bzb.de) oder Christian Frey (christian.frey@bzb.de) wenden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: Construction Blueprint

Ausbildung

Ausbildungsprojekt Infopavillon UrbanHub

Es begann in 2021 (wir berichteten im Newsletter 10/21: Holzbauprojekt als Kooperation zwischen Wissenschaft und Handwerk). Über die Handwerkskammer Düsseldorf und die Bauverbände NRW wurde die Bitte um Unterstützung des Projektteams des Solar Decathlon Europe der Universität Wuppertal an die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und den Metallverband NRW herangetragen und beide Befragten sagten sofort Unterstützung zu. Es galt einen Infopavillon, den UrbanHub, aus einer Holz- und Metallkonstruktion zu erstellen. Dieser dient als Anlaufstelle und Infopoint beim weltweit größten universitären Zehnkampf für nachhaltiges Bauen und Wohnen in der Stadt, dem Solar Decathlon und der späteren Langzeitausstellung auf dem Gelände Solar Campus in Wuppertal. In vielen Planungs- und Koordinationsbesprechungen (online) mit den Beteiligten wurde die Realisierung des Entwurfs in die Realität erörtert. Im Laufe der Zeit wuchs der Umfang des Projektes. Aus der reinen Holzbearbeitung und der späteren Montage auf der Baustelle ergab sich, dass auch Unter­stützung bei den Dachabdichtungsarbeiten benötigt wird. So sind mittlerweile die Fachbereiche Zimmerei und Dachdeckung involviert. Die Lehrlinge wurden zum UrbanHub und dem Solar Decathlon informiert und unterstützen seitdem auf freiwilliger Basis im Rotationsverfahren den Fortschritt der Konstruktion. Dabei werden ausschließlich praxisgerechte Arbeiten durchgeführt, wie das Bearbeiten der Holzquerschnitte durch ablängen, bohren, fräsen und hobeln sowie das Lasieren mit Holzschutz. Um den Montageaufwand auf der Baustelle zu optimieren und zu reduzieren, wurden einige Bauteile als Elemente vormontiert. Nachdem das in den letzten Monaten in den Werkhallen geschehen ist, ging es dann am 12.5.2022 endlich los. Die Fundamente auf dem Solar Campus waren endlich fertig und mit freundlicher Unterstützung eines den BZB nahestehenden Zimmerermeisters aus Kaarst, wurden die ersten Hölzer auf die Baustelle transportiert. Der Bodenrahmen wurde mit Stahleinbauteilen mit den Fundamenten vergossen. „Für die Arbeiten auf der Baustelle wurde eine Montageanweisung erstellt, die sowohl statische Gegebenheiten als auch den Arbeits- und Gesundheitsschutz berücksichtigt, um eine sichere Montage zu gewährleisten. Sicherheit steht an erster Stelle.“, betont Crone, der auf langjährige Erfahrung als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator auf Großbaustellen zurückgreifen kann. In den nächsten Tagen wird die Rohkonstruktion aus Holzstäben mit den Dimensionen 20/20cm und 20/10cm durch Vollgewindeschrauben verschraubt. Während der Feininstallation werden Stahlbauteile für Rahmen, Türen und Klappen, die eine Metallinnung baut, montiert und weitere Hölzer für die Fassaden- und Innenflächengestaltung durch die Zimmerer angeschraubt. Die Dachdecker werden dann die kleinen Dachflächen mit einer Glaskuppel versehen und abdichten sowie Rinnen und Fallrohre installieren. „Und, wenn alles gut geht, wird spätestens am 09.06.2022, einen Tag vor der feierlichen Eröffnung des Solar Decathlon Europe 21/22 der UrbanHub fertig sein.“ Seit dem 13.05.2022 sind auch die 15 Teilnahmeteams aus der ganzen Welt auf dem Solar Campus und bauen ihre Wettbewerbsbeiträge auf. „Beeindruckend, was die Teams aus Taiwan, Amerika, Nord- und Osteuropa und Deutschland im Vorfeld geplant und vorbereitet haben und nun innerhalb von nur wenigen Tagen zu „schlüsselfertigen“ Gebäudeteilen zum Thema Nachhaltiges Bauen in der Stadt auf dem Solar Campus montieren. Das sollte, nein, muss man sich eigentlich anschauen“, empfiehlt Markus Crone, der das Projekt begleitet. „Die Lehrlinge, die nun vor Ort montieren, sehen, was die Teams aus den anderen Ländern geplant haben und nun ebenfalls mit den eigenen Händen bauen. Ich hoffe, es wird zum Austausch zwischen den angehenden „Baufachleuten“ kommen.“ Nähere Infos unter: Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) Eindrücke der Entstehung:

Weiterbildung

Nachträge bei Architekten- und Ingenieurverträgen

Nachträge gehören bei der Abwicklung von Bauverträgen zum Alltag. Im Verhältnis dazu werden Planernachträge eher selten geltend gemacht. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Häufig fehlt den Beteiligten bereits das Verständnis dafür, wann und unter welchen Voraussetzungen ein Planernachtrag in Betracht kommt. Am 25. August 2022 bietet die BZB Akademie ein neues Seminar an, das grundlegend über die Gegebenheiten informiert, unter denen Nachträge bei Architekten- und Ingenieurverträgen erfolgreich gestellt werden können und welche Nachtragsvereinbarungen getroffen werden sollten. Das Seminar soll für Problemkonstellationen sensibilisieren und dabei helfen, Fehlverständnisse auszuräumen. Damit können eine zutreffende Bewertung der eigenen Position gefördert und unnötige Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Die komplexe Materie wird verständlich vermittelt und anhand von Beispielen anschaulich dargestellt. Die Teilnehmer erhalten ausreichend Gelegenheit, sich mit Fragen und eigenen Erfahrungen einzubringen. Hier geht es zum Seminar: Planernachträge Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © Gina Sanders - stock.adobe.com

Weiterbildung

Forum Injektionstechnik 2022 – Sicher abdichten und ertüchtigen

Seit Jahren ist die Injektionstechnik ein bewährtes Verfahren zur Behebung von Schäden an der Abdichtung erdberührter Bauwerke. Sie ist zudem häufig Mittel der Wahl im Baugrund. Neben der Abdichtung kann sie Aufgaben wie Verfestigen, Stabilisieren und Heben zuverlässig erfüllen. Oft ist die Injektionstechnik das technisch und wirtschaftlich relevante Verfahren. Seit dem ersten Forum Injektionstechnik im Jahr 2014 hat sich die Veranstaltung zum Branchentreff entwickelt. Hier kommen alle am Bau Beteiligten zusammen: Bauherren, Fachplaner, ausführende Unternehmen, Ausrüster und Zulieferindustrie. Vom 2. bis 3. November 2022 kombiniert das Forum Injektionstechnik erneut Vorträge mit einer Fachausstellung und lädt Experten auf dem Gebiet der Bauwerks- oder Baugrundinjektion zu einem intensiven Networking ein. Zu dem einzigartigen Treffpunkt der Branche werden wieder zahlreiche in der Praxis tätige Fachleute erwartet. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen am Bau Beteiligten! Die Veranstaltung richtet sich an: Planer und Architekten Sachverständige Generalunternehmer Ausführende Unternehmen Immobiliengesellschaften Verkehrsunternehmen Baubehörden Das Forum Injektionstechnik 2022 zeigt technische Lösungen aus der Praxis auf, gibt Informationen über die Vermeidung von Fehlern und stellt technische Regelwerke vor. Zudem werden die Aspekte Umweltverträglichkeit und Digitalisierung sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung behandelt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.forum-injektionstechnik.de Kontakt: Sonja Ferfers STUVA e. V. Tel.: + 49 (221) 5 97 95-32 E-Mail: S.Ferfers@stuva.de Claudia Sprenger Bauverlag BV GmbH Tel.: + 49 (5241) 2151-2121 E-Mail: Claudia.Sprenger@bauverlag.de Foto © nikkytok/Shutterstock

Querbeet

Delegation aus Nigeria besucht das BZB Krefeld

Am 20.05.2022 durfte das BZB Krefeld 15 Gäste aus Nigeria begrüßen, darunter hochrangige Vertreter der FOCI (Federation of Construction Industry), Bauunternehmer, eine Vertreterin der sequa gGmbH aus Bonn und einen HR-Consultant der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit). Der Vormittag gestaltete sich für die Besucher abwechslungsreich und informierte sowohl über das deutsche Ausbildungssystem und die Berufe als auch umfangreich über die Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Besucher erhielten durch eine kurze Vorstellung der BZB einen Überblick über die Tätigkeitsfelder und konnten sich mit Hilfe eines umfassenden Rundgangs durch die Werkhallen und die Vorstellung des Bausimulators ein sehr gutes Bild über das Gesagte machen. Im Anschluss daran bekamen die Besucher durch eine Mitarbeiterin des Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, die per MS Teams zugeschaltet wurde, einen noch ausführlichen Einblick in die Vielzahl der Schulungsangebote, die Digitalisierungspfade und viele weitere spannende, digitale Möglichkeiten. Die Besucher erhielten sowohl einen umfassenden theoretischen Einblick in die BZB-Welt als auch in die Umsetzung von der Theorie zur Praxis. Diese zahlreichen Informationen können die Teilnehmer, die mit den erlangten Eindrücken sehr zufrieden waren, nun mitnehmen. Die BZB bedanken sich für den Besuch und einen gelungenen Vormittag.

Querbeet

Delegation aus Georgien zu Gast im BZB Krefeld

Am 18.05.2022 durfte das BZB Krefeld 11 Gäste aus Georgien begrüßen, darunter hochrangige Vertreter der ICCA (Infrastructure Construction Companies Association), des Ministry of Economy and Sustainable Development of Georgia sowie Unternehmer und Vertreter vom College Black See (vocational education programs, u. a. construction). Zu Gast waren ebenfalls zwei Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und zwei Vertreter der BAUVERBÄNDE.NRW. Nach der Begrüßung durch Herrn Thomas Murauer, Geschäftsführer der BZB, ging es zunächst zur gemeinsamen Mittagspause. Gut gestärkt wurde den Gästen im Anschluss die Arbeit und das umfangreiche Angebot der BZB im Bereich der gewerblichen Ausbildung vorgestellt. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Räumlichkeiten und Werkhallen. Das "hautnahe" Erleben der Ausbildung in den Werkhallen und die Vorführung des Bausimulators riefen große Begeisterung hervor. Das Interesse an der sehr facettenreichen Umsetzung der gewerblichen Ausbildung in Deutschland war spürbar. Auch der Bereich der Erwachsenenbildung, der als nächster Punkt auf der Agenda der Veranstaltung stand, interessierte die Teilnehmer sehr. Die Besucher erhielten auch zu diesem Thema zahlreiche und hilfreiche Informationen. Die abschließende Diskussionsrunde zeigte: Die Teilnehmer waren mit dem Nachmittag hochzufrieden und haben einen umfassenden Einblick in die Arbeit der BZB erhalten. Sie nehmen Tipps und Anregungen mit, wie Aus- und Weiterbildung im Bauhandwerk aufgestellt und gelebt werden kann. Die BZB bedanken sich für den Besuch und einen gelungenen Nachmittag.

Weiterbildung

Wichtige Information für alle Sachkundigen Planer

Heute möchten wir Ihnen eine wichtige Neuerung zur Gültigkeitsdauer Ihrer Urkunden zum Sachkundigen Planer aus dem Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer mitteilen. Während Sie in der Vergangenheit eine abgelaufene Urkunde jederzeit durch den Besuch einer anerkannten Weiterbildung um 3 Jahre verlängern konnten, orientiert sich die Verlängerung zukünftig immer an der alten Urkunde. Dieses Vorgehen wurde durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer beschlossen. Nachfolgend zwei Beispiele Beispiel 1: Besuch der Weiterbildung vor Ablauf der Gültigkeit Gültigkeit der alten Urkunde bis 08.2022 Besuch der Weiterbildung 02.2022 Neue Gültigkeit der Urkunde 08.2025 Somit ist die Urkunde 3,5 Jahre ab der Weiterbildung gültig. Beispiel 2: Besuch der Weiterbildung mit bereits ungültiger Urkunde Gültigkeit der alten Urkunde bis 08.2022 Besuch der Weiterbildung 02.2023 Neue Gültigkeit der Urkunde 08.2025 Somit ist die Urkunde nur noch 2,5 Jahre ab der Weiterbildung gültig. Die Weiterbildungen, sowie die Grundlehrgänge zum Sachkundigen Planer werden zukünftig in Berlin, Krefeld und Augsburg stattfinden. Zusätzlich wird es die Möglichkeit der Online-Seminare geben. In diesem Jahr bieten wir Ihnen noch drei Veranstaltungen an und im kommenden Jahr stehen Ihnen fünf Termine zur Verfügung. Alle Termine und weiteren Informationen finden Sie auf unserer Website: Weiterbildung Sachkundiger Planer Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Sebastian Grauten. Foto © Lev - Fotolia

Ausbildung

Impulse für die Berufswahl

In den letzten Wochen war in der Region viel los rund um das Thema Ausbildungsberatung. Täglich war das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ unterwegs, um den Baubetrieben sowie den jungen Leuten Hilfestellung zum Thema „Ausbildung im Bauhandwerk“ zu geben. Dabei sind zwei große Bereiche immer wieder zentrales Thema in den Gesprächen. Die Verunsicherung der jungen Menschen, wie es nach dem Schulabschluss weiter gehen kann und der sich immer stärker abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Baubetrieben. Bei beiden Punkten hilft die „Passgenaue Besetzung“ beharrlich und effektiv. Einerseits werden junge Leute rund um das Thema Ausbildung informiert und gleichzeitig sensibilisiert, dass dieser Weg oft sehr erfolgreich sein kann. Gleichzeitig können den Betrieben, die auf der Suche nach Mitarbeitenden sind, junge Bewerber*innen vorgeschlagen werden, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Viele Veranstaltungen, Gespräche und Aktionen sind nötig, um das Zahnrad „Ausbildung“ am Laufen zu halten. Ob auf Berufsorientierungsmessen wie zum Beispiel in Hilden und Langenfeld, bei Besuchen in Schulen, auf Stadtteilfesten oder sonstigen Aktionen. Überall wird Werbung für die Handwerksausbildung gemacht - und überall wird das Thema positiv aufgenommen. Unterstützt wird das Team der „Passgenauen Besetzung“ bei diesen Aktionen von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen können. Unsere gemeinsame Arbeit zeigt: Information und Präsenz vor Ort unter Einbindung der jungen Azubis und deren Ausbildungsfirmen steigert die Wertschätzung einer Handwerksausbildung. Baubetriebe, die Fachkräfte suchen und junge Leute, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, können uns ansprechen: Wir helfen gerne. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke der Veranstaltungen:

Projekte

Virtuelle Realität (VR) auch in der Berufsbildung auf dem Vormarsch

In den letzten Jahren ist Virtual Reality (VR) in wissenschaftlichen bzw. universitären Kontexten gang und gäbe geworden. Mittlerweile setzt sich VR aber auch im Produktions- und Verarbeitungsbereich mehr und mehr durch. Nicht zuletzt damit zieht VR auch in die Bildung sowie die berufliche Bildung ein. Anzeichen dafür sind u.a. die Themen, mit denen sich ERASMUS+ Projekte befassen, sei es dort in der allgemeinen, aber eben auch in der beruflichen Bildung. Eigentlich ist die Anwendung recht simpel: es werden in der Regel eine VR-Brille sowie so genannte Controller benötigt, sowie (natürlich) geeignete Software-Anwendungen. Dann bedarf es noch etwas Übung mit den Steuergeräten (-> Controller) und schon ist man mittendrin in der VR. Die BZB lernen aktuell innerhalb von drei Projekten VR als kommende unterstützende (nicht ersetzende!) Methode in der Berufsbildung kennen und für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft nutzbar zu machen. NanoSafe: virtuelle Anwendung zur sicheren Verarbeitung von Natursteinen in Zusammenhang mit Nanooberflächen SafeCRobot: virtuelles Sicherheitstraining beim Umgang mit Baumaschinen VR4VET: virtuelle Erkundung von Berufen Zu allen drei Projekten finden Sie auf unserer Projektseite Kurzbeschreibungen und weitere Informationen. Fragen zu den Projekten beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © toxicoz/stock.adobe.com

Weiterbildung

Hybrid-Lehrgang Beton­instandhaltung in abwassertechnischen Anlagen

Bei der Ausführung von Instandhaltungsvorhaben zum Schutz und bei der Instandhaltung von Betonflächen in Kläranlagen und abwassertechnischen Anlagen warten viele spezielle Anforderungen sowohl auf den Planer als auch auf den Ausführenden und den Bauherren. Unser Hybrid-Lehrgang „Instandhaltung von Betonbauteilen in abwassertechnischen Anlagen“, für den unser fachlicher Lehrgangsleiter Herr Dr. Fiebrich (BauIngenieurSozietät Sasse & Fiebrich) ein renommiertes Referentenfeld zusammengestellt hat, vermittelt Ihnen das dafür notwendige Wissen. Der Lehrgang richtet sich an alle an der Instandhaltung von Beton­bauwerken in abwassertechnischen Anlagen beteiligten Personen - sowohl aus der Planung, aus der Vergabe, als auch aus der Ausführung. Der erste Tag startet mit Herrn Dr. Fiebrich, der Ihnen die Grundlagen zu Abwasserbauwerken, wie Aufbau, Funktion, Exposition und Schadenserscheinungsformen, näherbringen wird. Anschließend übernimmt Herr Steege (Steege Schaverständigenbüro, Bergheim) mit den Grundlagen der Betonkorrosion bei Abwasserbauwerken. Den Abschluss bildet ein weiterer Vortrag von Herrn Dr. Fiebrich zur Ermittlung und Beurteilung des Ist-Zustandes und der materialtechnischen Bestandsanalyse. Am zweiten Tag wird das Thema aus drei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die Sicht der ausführenden Unternehmen wird Herr Bepple (GQ Quadflieg) vertreten. Unter anderem werden die Themen Prüfpflichten des Bieters, Beschaffen der Leistungsnachweise vom Bauproduktenhersteller und die Besonderheiten bei der Ausführung besprochen. Herr Prof. Auberg (WISSBAU) wird die Seite des Planers vertreten. Thema wird die Instandsetzungsplanung bzw. die Instandhaltungsplanung, sowie die Zustandsprognose für die erreichbare Restnutzungsdauer sein. Des Weiteren wird er Vergabeempfehlungen geben. Herr Zohlen (Niersverband) wird den Lehrgang abschließen und aus Sicht der Bauherren über die Vergabe von Instandhaltungen, die Besonderheiten der Ausführung (Teil-/Vollbetrieb) und die Instandhaltung berichten. Der Link führt Sie direkt zum Lehrgang mit allen weiteren Informationen zu Schwerpunkten und zu unseren Referenten. Die Anmeldung können Sie direkt online erledigen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Termin: 21.06. + 22.06.2022 Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Sebastian Grauten. Foto © view7 - Fotolia

Weiterbildung

Herausforderungen für den Betonbau – ob Neubau oder Instandhaltung

Die BZB beschäftigen sich seit über 40 Jahren mit dem Thema Bauen. Das Thema Beton spielte dabei schon immer eine große Rolle. Seit etwas über 30 Jahren bieten wir neben der Ausbildung auch Weiterbildungen für Erwachsene an. In dieser Zeit haben wir uns zu Spezialisten im Bereich Bauen mit Beton im Allgemeinen und Betoninstandhaltung im Besonderen entwickelt. Stahlbeton als Verbundwerkstoff ist einer der wichtigsten Baustoffe weltweit. Kein anderer Baustoff prägt unsere gesamte Infrastruktur derart, wie Beton. Der Betonbau wird aktuell durch viele Neuerungen und Randbedingungen beeinflusst. Die Infrastruktur in Deutschland ist zu einem großen Teil in die Jahre gekommen. Die vom Bund neu gegründete Autobahn GmbH nennt allein in ihrem Aufgabenbereich rund 3.000 Brücken, deren Bauwerkszustand von den Ländern als nicht ausreichend oder ungenügend bewertet wurde. In vielen anderen Bereichen sieht es nicht besser aus und es besteht ein großer Nachholbedarf, der in den kommenden Jahren viele Investitionen mit sich bringen wird. Auch im privaten Bereich, in dem bspw. eine Vielzahl an Tiefgaragen und Parkhäuser in einem schlechten baulichen Zustand sind, sieht es nicht viel besser aus. Auch die Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. So hat sich der DAfStb -Deutscher Ausschuss für Stahlbeton – das Ziel gesetzt, bis spätestens 2045 die Klimaneutralität der Betonbauweise zu erreichen. Alle Maßnahmen müssen sich an Zielen der Nachhaltigkeit ausrichten. Es muss sowohl eine unverzügliche und drastische Reduzierung der CO2-Emissionen als essenziellen Beitrag zum Klimaschutz geben und für die die bereits vorhandenen Folgen des Klimawandels Vorsorge geleistet werden. Zusätzlich gilt es, auf Ressourcenschonung und Materialoptimierung zu achten. Aktuelle Engpässe bei der Energie- und Rohstoffversorgung erfordern zudem eine Optimierung und vor allem eine Reduzierung der Baustoffe. Neben Sand sind es vor allem viele Produkte aus der chemischen Industrie, die kaum oder nur sehr teuer zu bekommen sind. Und auch die Regelwerke haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Dies betrifft den Neubau mit Beton, aber vor allem den Bereich der Betoninstandhaltung. Hier wurde die europäische DIN EN 1504 in Deutschland vom DIBt in der Technischen Regel (TR) Instandhaltung von Betonbauwerken umgesetzt und mittlerweile in 14 der 16 Bundesländer eingeführt (Stand 01.05.2022). Die Richtline Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen vom DAfStb aus 2001 wurde in großen Teilen durch die TR ersetzt und ist nur noch in Verbindung mit dieser gültig. Dazu kommen die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING) und Wasserbau (ZTV-W), sowie viele weitere Regelwerke, die es in Zukunft zu beachten gilt. Um all diesen Randbedingungen gerecht zu werden, ist es notwendig, unsere Betonbauwerke noch besser zu planen, und gleichzeitig die vorhandenen Bauwerke zu erhalten und zu schützen. Ein wesentlicher Kerngedanke der Nachhaltigkeit ist neben der Wiederverwertung und Zweitnutzung, die Verlängerung der Lebensdauer, die zu einem großen Beitrag für eine bessere Klimabilanz und zu einem schonenden Umgang mit unseren endlichen Ressourcen führt. Die Frage ist also, wie kann effizientes Bauen für die Zukunft aussehen? Hier kann im Wesentlichen an folgenden drei Stellschrauben gedreht werden: Planung Baustoffe Bauausführung Um die Planung nachhaltig zu gestalten, müssen alle am Bau Beteiligten schon früh zusammenarbeiten. Dies sind neben dem Bauherrn die Bauingenieure, Architekten, Bauphysiker und Haustechniker. Zusammen muss die rechtzeitige Festlegung der wesentlichen Ziele, eine ganzheitliche Planung über den gesamten voraussehbaren Lebenszyklus sowie ein effizientes Qualitätsmanagement mit Festlegung der Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsprozesse abgestimmt werden. Hierbei ist besonders auf die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Kriterien der Nachhaltigkeitsbetrachtung zu achten. Die Herausforderung bei den Baustoffen besteht darin, die CO2-Bilanz des Gebäudes zu verbessern, ohne dabei die technische Leistungsfähigkeit aus dem Auge zu verlieren. Im Bereich des Betons kann dies beispielsweise durch Materialeinsparungen mittels großer Auslastung der Bauteile, durch geeignete Zemente oder durch das Verwenden rezyklierter Gesteinskörnung geschehen. Durch eine vermeintlich effizientere Planung kann es bei der Bauausführung zu Einschränkungen und erhöhten Aufwendungen kommen. Diese Wechselwirkungen sind bereits während der Planungsphase zu betrachten und müssen in eine Gesamtbilanzierung mit einfließen. All diese Punkte führen dazu, dass sich das Aufgabenfeld der am Bau Beteiligten schon heute wesentlich verändert hat oder noch wird. Wollen wir in Zukunft nachhaltige Gebäude bauen, müssen die einzelnen Akteure ein Verständnis für die Arbeit der jeweils anderen entwickeln und über den Tellerrand hinausschauen. Als weiteres Thema, das den Bau betrifft, stehen der demographische Wandel und ein damit einhergehender Fachkräftemangel. Der Fachkräftemangel auf unseren Baustellen ist uns allen schon seit vielen Jahren bekannt, mittlerweile fehlen aber nicht nur die Fachhandwerker, sondern auch Planer sind kaum zu finden. Selbst Sachverständigenorganisationen sind auf der Suche nach Fachpersonal. Bei öffentlichen Vergabestellen müssen heute schon viele zusätzliche Qualifikationen durch die Firmen nachgewiesen werden. Dies wird in Zukunft verstärkt der Fall sein. All die genannten Themen beeinflussen unsere Aus- und Weiterbildungen. Auch wir, die BZB, befinden uns in einem Wandel. Im Bereich des Neubaus mit Beton haben wir mit dem E-Schein, einen Lehrgang im Programm, der nicht nur bei den üblichen Stellen, wie Baustofflaboren zum Einsatz kommt, sondern der durch sein umfängliches Wissen bei größeren Ingenieurbüros und ausführenden Firmen immer wichtiger und beliebter wird und wesentlich zur nachhaltigeren Bauweise beiträgt. Im Bereich der Betoninstandhaltung, also der Verlängerung der Lebenszyklen von Gebäuden bieten wir Lehrgänge für alle Gruppen an, die Bauherren, Planer, Bauleiter und Ausführenden. Wichtiges Ziel ist es dabei immer, ein Verständnis für die Arbeiten und Probleme des jeweiligen Gegenübers zu entwickeln. Nutzen Sie die Erfahrung und das Wissen unserer renommierten Referenten, um sich selbst und Ihre Firma auf den neusten Stand zu bringen. Viele unserer Lehrgänge können wir Ihnen auch als Inhouse-Schulungen anbieten, beziehungsweise schneidern Ihnen einen Lehrgang ganz nach Ihren Wünschen zurecht. Wir freuen uns, Sie für die anstehenden Aufgaben fit zu machen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Sebastian Grauten.

Projekte

Digitalisierung im Glaserbetrieb | Digitaltag 2022

Erleben Sie am 3. Digitaltag (24. Juni 2022 von 11:00 bis 11:30 Uhr) einen virtuellen Rundgang in der Glaserei Durchsichtig. Hierzu lädt das Schaufenster Krefeld im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk ein. Sie stellen sich Fragen wie: Wie kann ich die Digitalisierung im eigenen Betrieb angehen? Welche Schritte sollte ich dabei beachten? Welche Tools sind hilfreich? Und wie kann ich die für meinen Betrieb passenden digitalen Lösungen finden? Diese und viele weitere Fragen möchten wir Ihnen beantworten und zeigen, wie die Glaserei Durchsichtig die Digitalisierung gemeistert hat. Lernen Sie zunächst die digitalen Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfung kennen - von der Kundenakquise bis zur Rechnungsstellung. Anschließend können Sie sich einen Überblick über verschiedene datendurchgängige Softwarelösungen für das Glaserhandwerk verschaffen. Sie lernen verschiedene Herangehensweisen kennen, um Ihren Betrieb zu digitalisieren - von ganz einfach bis hin zu anspruchsvolleren Lösungen. Die Aktion richtet sich vor allem an Glaserbetriebe, ist aber auch für alle anderen Gewerke interessant. Die Veranstaltung findet virtuell statt und ist kostenfrei. Hier können Sie sich anmelden. Der Digitaltag bringt Menschen in ganz Deutschland zusammen Der Digitaltag wird getragen von der Initiative „Digital für alle“, einem Bündnis von 27 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der Digitaltag bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Der Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Formaten erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. Es steht allen offen, sich mit eigenen Aktionen einzubringen – ob Privatperson, Verein, Unternehmen oder öffentliche Hand; ob online oder lokal vor Ort. Mögliche Formate sind Diskussionen, (Online-) Seminare, Live-Streams, Beratungsangebote, (virtuelle) Führungen, Tutorials oder Hackathons. Mehr Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten sind unter www.digitaltag.eu abrufbar. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Construction Blueprint: Endorsement Event in Berlin

Ziel des EU-Projekt Construction Blueprint. Skills Blueprint for the Construction Industry ist es, auf europäischer Ebene einen neuen strategischen Ansatz für den Bausektor zu entwerfen, der die Themen Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz bei der Entwicklung beruflicher Kompetenzen in den Vordergrund stellt, schließlich stehen enorme Herausforderungen bevor: 400.000 Wohnungen sind zu bauen, andere zu renovieren und tausende von Brücken sollen saniert werden und auch die Klimawende mit verschiedensten Bauaufgaben steht auf der To-Do-Liste. Die Bauwirtschaft jedenfalls steht bereit, diese Aufgaben zu erfüllen. Dazu braucht sie Fachkräfte, die sich mit den neuen Herausforderungen bei der Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft auskennen. Dieser Workshop wurde von den deutschen Projektpartnern ZDB – Zentralverband Deutsches Baugewerbe, BZB – Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und BFW NRW – Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH gemeinsam in Berlin durchgeführt. Der Workshop richtete sich insbesondere an die Berufsbildungsexperten der Bauwirtschaft. Über Ergebnisse und weitere Schritte im Projekt werden wir Sie auf dem Laufenden halten. Bis dahin lohnt ein Blick auf die Projekthomepage. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Querbeet

IT-Unternehmerin oder IT-Unternehmer gesucht

Sie entwickeln Softwarelösungen für das Handwerk und sind auf der Suche nach zusätzlichen Vertriebskanälen? Dann schauen Sie sich IT2match an - eine kostenfreie Plattform unseres Partner-Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft. Gemeinsam unterstützt IT2match Handwerksbetriebe dabei, schnell und effizient die passende Software zu finden. Wie das funktioniert? Einfach auf den Link klicken und starten - alles ganz bequem per App für Android, iOS oder als Web-App im Browser. Registrieren Sie Ihre Softwarelösung gleich kostenfrei hier und legen Sie ein Profil an. Profitieren Sie von der Listung Ihrer Software bei IT2match gleich mehrfach. Präsentieren Sie sich Softwareanwendenden, die sich mit IT2match besser im Dschungel der Softwarelösungen zurechtfinden. Erkennen Sie den Bedarf und die Optimierungsmöglichkeiten durch den engen Kontakt zu Anwenderunternehmen. Werden Sie sichtbar für ein großes Netzwerk an Softwareunternehmen. Durch gebündelte Ressourcen platzieren Sie sich zukunftssicher am Markt. Sie erschließen neue Märkte und bedienen steigende Kundenbedürfnisse. Profitieren Sie vom breiten Netzwerk der Forschungspartner durch die kostenfreie Teilnahme an Veranstaltungen mit Ihrer zukünftigen Kundschaft. An alle Handwerksbetriebe und Softwaresuchende: Seien Sie gespannt, denn wir arbeiten aktuell an einer neuen Plattform speziell fürs Handwerk, auf der Sie die für Ihren Betrieb passende Software suchen und finden können. Wir informieren Sie, sobald wir fertig sind. Bis dahin widmen Sie sich gern schon mal Ihren Prozessen. Hierbei unterstützen wir Sie mit den Digitalisierungspfaden für die Dachdecker und Glaser oder auch persönlich. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: IT-Wirtschaft

Projekte

Green Growth: Vorabversion des Online-Kurses fertiggestellt

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Gegenentwurf zum herkömmlichen linearen Wirtschaftsmodell, das auf dem Prinzip „produzieren, verbrauchen, wegwerfen“ basiert. Das Kernanliegen der Kreislaufwirtschaft ist es, Abfälle zu reduzieren und die Wiederverwendung von Ressourcen zu fördern, indem die Nutzungsdauer von Materialien verlängert wird. Das EU-Projekt Green Growth zielt darauf ab, eine sektorale Strategie zu entwickeln, die die Kreislaufwirtschaft als übergreifendes Thema in der Bauausbildung in Europa verankert. Geleitet von der Fundación Laboral de la Construcción aus Madrid, besteht das Projekt aus einem europäischen Konsortium von sechs Partnern aus Deutschland, Belgien, Italien, Slowenien und Spanien. Auf einem internationalen Arbeitstreffen in Vicenza, Italien, vom 31.03.22 bis zum 01.04.22 wurde unter anderem eine Vorabversion des geplanten Online-Kurses zur Stärkung kreislaufwirtschaftlicher Kompetenzen im Bausektor vorgestellt. Der Kurs wird als MOOC (engl. Massive Open Online Course) nach der nun anstehenden Pilotierungsphase für alle Interessierten frei zugänglich sein. Neben einem theoretisch angelegten Einführungsmodul zur Kreislaufwirtschaft sind die folgenden praxisbezogenen Module Teil des Online-Kurses: 1) Graue Energie im Bausektor 2) LEVEL(s): Europäischer Rahmen für nachhaltige Gebäude 3) BIM und nachhaltiges Bauen 4) Verwendung von Materialien / Leitfaden für nachhaltige Materialien 5) Wiederverwendung im Bausektor Parallel dazu arbeiten die BZB zusammen mit den Projektpartnern derzeit an einer App für Betriebe und KMU über die Anwendung der Kreislaufwirtschaft bei Renovierungs-/Sanierungsarbeiten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Bis dahin lohnt ein Blick auf die Projekthomepage. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Querbeet

digitalBAU 2022 in Köln

Sie überlegen noch, ob Sie die Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche vom 31. Mai – 02. Juni 2022 besuchen sollten? Eines können wir Ihnen versprechen: Es lohnt sich! Neben spannenden Vorträgen in den verschiedenen Foren - aus dem Handwerk für das Handwerk - erfahren Sie auf der digitalBAU vor allem, in welcher Form digitale Werkzeuge Sie bei wiederkehrenden Betriebsabläufen unterstützen und Sie dadurch Zeit einsparen können. Freuen Sie sich auf ein breites Spektrum an Ausstellern, Kontakt zu führenden Bauunternehmen, Startups und deren Innovationen. Erfahren Sie mehr über Neuheiten in den Bereichen Soft- und Hardware, Energie- und Messtechnik, Lichtsteuerung, Mobilität und Sicherheitssystemen. Sie fragen sich, ob diese Themen für Ihren Handwerksbetrieb eine Rolle spielen? Ganz sicher! Denn die Digitalisierung nimmt einen immer höheren Stellenwert in unserem Leben ein. Ob die Vernetzung der eigenen vier Wände durch intelligente Technologien, die Automatisierung der Mobilität oder die Vernetzung unseres Arbeitsplatzes – die Digitalisierung ist an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung spielt nicht nur im Privaten eine zunehmend große Rolle, sie geht auch das Handwerk etwas an! Betriebe, die sich bereits heute damit beschäftigen, Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen mit ihren wachsenden Kundenansprüchen und -bedürfnissen zu entwickeln, werden einfacher Fach- und Führungskräfte und weiterhin erfolgreich Kundenaufträge gewinnen. Unser Tipp: Planen Sie Ihren Messebesuch für den 2. Juni 2022 ein. Besuchen Sie uns im Forum „Handwerk Goes Smart“ zwischen 9:30 und 12:00 Uhr, wenn unsere Experten und Expertinnen aus dem Handwerk über ihre Erfahrungen im Digitalisierungsprozess berichten und ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte erzählen. Wer, was und zu welchem Thema berichtet, finden Sie hier in der Agenda. Gern können Sie vor Ort auch mit uns ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Also, warten Sie nicht länger und sichern Sie sich ein Ticket für die digitalBAU 2022. Hier geht es direkt zum Ticketshop. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: ©Chaay_tee | stock.adobe.com

Ausbildung

Digitalisierung im Bauhandwerk

Häuser aus dem 3D-Drucker - Roboter, die mauern - Drohnen, die Straßen vermessen - Fliesen aus dem Plotter...Ja, es ist bereits möglich. Und was machen die Bauhandwerker? Wie sieht die Zukunft des Bauens aus? Werden Gebäude demnächst nur noch am Computer entworfen, vorab mit dem Kunden in der virtuellen Welt besichtigt und computergelenkte bzw. mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Maschinen bauen die Gebäude? Häuser, Brücken, Schulen? Werden überhaupt noch „Bau-handwerker“ benötigt? Oder nur noch IT-Experten, Operator und Mechatroniker, die die Computer und die Maschinen programmieren, bedienen und warten? Nein, Bauhandwerker werden weiter gebraucht. Ob jemals ausschließlich mit Computer und Maschinen gebaut wird, ist sehr unwahrscheinlich. Es werden immer noch die Handwerker und die Bauexperten gebraucht, die in einer soliden Ausbildung in einem Bauunternehmen lernen, wie man mauert, betoniert, dämmt, verputzt und die vielen anderen Fähigkeiten und Kompetenzen anwendet, um ein Gebäude oder eine Straße zu erstellen. Aber es gibt gute Gründe, auch die „Digitalisierung“ zu betrachten und zum Einsatz zu bringen. Wofür braucht man die Digitalisierung? Digitale Anwendungen und die dazugehörige Soft- und Hardware kann man in fast allen Prozessen der Wertschöpfung Bauen zum Einsatz bringen. Diese erleichtern die Planung, die Visualisierung, die Umsetzung und die gesamte Organisation und Abrechnung beim Bauen. Und darüber hinaus helfen digitale Anwendungen auch beim Betrieb von Gebäuden, um Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, regelmäßige Wartungen zu organisieren oder um bei Umbauten die statischen Unterlagen sofort zur Hand zu haben. Ja, aber ist so etwas nicht nur was für Ingenieure und muss man dann studieren? Nein, denn auch diejenigen, die das Haus mit ihren Händen bauen, also die, die mauern, die Fliesen legen, die Fassade dämmen und verputzen und das Dach bauen und eindecken, profitieren von der Digitalisierung. Über Tablets können sie sich die Baupläne ansehen, Material berechnen, auswählen und bestellen, mit dem Kunden und dem Architekten per Videochat kommunizieren sowie ihre geleistete Arbeit mit Fotos und Berichten dokumentieren. Und der Chef kann direkt seine Angebote erstellen, mailen und seine Rechnungen schreiben. Darüber hinaus können wichtige Informationen zu den Baustoffen im Internet abgerufen werden - wie muss was eingebaut werden. Sicherheitsaspekte können recherchiert werden, um Unfälle zu vermeiden. Mit dem Tablet vernetzte Messgeräte helfen per GPS bei der Orientierung auf der Baustelle. Wie tief muss mit dem Bagger die Baugrube ausgehoben werden, und wo muss das Fundament betoniert werden. Über Augmented Reality (AR) bekomme ich auf der Baustelle zusätzliche Informationen, um meine Arbeit zu erledigen. Z.B. welche Fliesen wo an die Wand zu kleben sind oder wo Steckdosen und Lichtschalter zu installieren sind. Es ist also von Vorteil, wenn ich als „Bauhandwerker“ auch mit dem Tablet oder dem mobilen PC umgehen kann und weiß, wie man Programme bedient, Mails versendet oder Fotos macht und abspeichert. Und es gibt weitere hochinteressante technische Hilfsmittel. Der 3D-Druck eines Gebäudes ist schon möglich und ein Rohbau kann mit Beton gedruckt werden. Roboter können ganze Etagen „mauern“. Mit Drohnen können Gebäude und Straßenbaustellen überflogen werden, um diese zu vermessen oder Probleme in der Wärmedämmung zu erkennen. Maschinen werden mit dem Smartphone bedient und Exoskelette entlasten den Handwerker bei schweren körperlichen Arbeiten. Wird denn überhaupt noch viel gebaut? Ja, und wie. Eigentlich noch gar nicht genug! Jährlich müssen 400.000 neue Wohnungen gebaut werden. Gebäude müssen stärker gedämmt werden, um zum Heizen weniger Öl oder Gas zu verbrauchen. Alte Gebäude müssen renoviert und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Brücken müssen erneuert werden, damit die Menschen mobil bleiben und Güter transportiert werden können. Es ist viel zu tun. Und dafür braucht man Bauhandwerker! Ausgebildete Fachleute in ihrem Gewerk: Maurer*innen, Fliesenleger*innen, Betonbauer*innen, Zimmerer*innen, Straßenbauer*innen und viele weitere mehr. Bauen ist spannend. Bauen bleibt spannend. Bauen wird immer technischer. Und für jede*n ist etwas dabei! Wenn Du willst, kannst auch Du dabei sein - mit einer Ausbildung im regionalen Baugewerbe. Foto © Kadmy stock.adobe.com Foto © Chaay-tee Fotolia Foto © Rawpixel.com shutterstock.com Foto © sompong_tom stock.adobe.com

Ausbildung

Dem Fachkräftemangel am Bau entgegenwirken

Das Thema Fachkräftemangel begleitet uns täglich. Auch viele Betriebe des Bauhandwerks sind davon betroffen. Anstatt das Problem unter den Teppich zu kehren und auf Besserung zu warten, gehen viele Betriebe das Thema aktiv und zielorientiert an. Sie arbeiten dabei eng mit dem BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ zusammen. Das Projekt hat das Ziel, die Betriebe bei der Bewältigung des Fachkräftemangels tatkräftig zu unterstützen. So auch auf einer großen Veranstaltung in der Klever Stadthalle. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Brouwer GmbH (Emmerich am Rhein) und der Firma Gebr. Siebers Tiefbau GmbH (Goch) waren die BZB mit dem Team der „Passgenauen Besetzung“ engagiert in Sachen Ausbildungsberatung tätig. Ganz nach dem Motto: „Sprich die jungen Leute an und begeistere für das Bauhandwerk“. Unterstützt wurden die BZB dabei von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen konnten. Ob es althergebrachte Handwerkstechniken wie das Mauern oder der Einsatz von digitalen Geräten auf der Baustelle sind. Die jungen Azubis und die Mitarbeitenden der beteiligten Firmen waren in Kleve voll bei der Sache. Ein besonderer Dank gilt den Azubis Nic Leippi, 1. Abj. Maurer, Fa. Brouwer GmbH und Lukas Humple, 2. Abj. zum Bauzeichner, Fa. Gebr. Siebers Tiefbau GmbH. Kleve zeigt: Baubetriebe gehen das Thema Fachkräftemangel energisch an und haben Erfolg, Ausbildungsplätze zu besetzen. Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ aktiv und unterstützend mit dabei. Wir sind beratend für die Betriebe und für die potenziellen Auszubildenden tätig und vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Betriebe und an einer Ausbildung Interessierte sollten uns ansprechen. Wir können helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © kamasigns Fotolia

Weiterbildung

Sachkunde für ASI-Arbeiten an Asbest – noch freie Lehrgangsplätze

Sichern Sie sich einen der letzten freien Plätze. Asbesthaltige Produkte finden sich immer noch in vielen - meist öffentlichen - Gebäuden, wie Schulen, Verwaltungsgebäuden oder ähnlichen. Der Sanierungsbedarf ist unvermindert hoch und gerade in den Sommermonaten werden viele Aufträge vergeben. Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestprodukten dürfen nur von Firmen ausgeführt werden, die sachkundige Personen im Unternehmen haben. In der Zeit von 25.04. – 29.04.2022 findet der Lehrgang statt, um die Qualifikation für solche Arbeiten zu erlangen. Es sind noch wenige Plätze frei. Hier geht es zur Anmeldung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Ausbildung

Eine rundum gelungene Veranstaltung: Azubi-Speed-Dating

In der letzten Woche vor den Osterferien gab es in Düsseldorf viele Aktivitäten in Sachen „Ausbildungsberatung“. So auch das Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Düsseldorf. Da die BZB im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ an diesem Tag zeitgleich mehrere Veranstaltungen stemmen mussten, unterstützte Johannes Schmitz, Zimmerermeister, Unternehmer und Mitglied des BZB-Vorstandes, das Team bei der Ausbildungsberatung für die interessanten und vielfältigen Bauberufe. Herr Schmitz führte einige interessante Gespräche mit Schülern und Schülerinnen, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Diese Kontakte werden nun intensiviert, so dass sich zum Ausbildungsbeginn im Sommer 2022 einige Ausbildungsverträge ergeben werden. Herzlichen Dank an Herrn Schmitz für sein unkompliziertes und großartiges Engagement! Trotz dieser positiven Veranstaltung gibt es noch viele weitere unbesetzte Ausbildungsstellen. Wer sich für die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks interessiert, sollte das Team der „Passgenauen Besetzung“ ansprechen. Wir können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia Eindrücke aus Düsseldorf:

Projekte

Augmented Reality (AR) in der überbetrieblichen Ausbildung

Seit dem 1. Januar 2022 arbeiten die BZB in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen des Sonderprogramms „ÜBS Digitalisierung“ geförderten Projekt mit dem Akronym „ARUB“. ARUB steht dabei für „Augmented Reality bei der Umsetzung digital geplanter Baukonstruktionen im Rahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) der Bauwirtschaft“, oder kurz zur Nutzung von AR Technologie in der ÜLU. Die Werkstücke werden im Rahmen der praktischen Unterweisung in der ÜLU durch die Lehrlinge in „altbekannter“ Weise erstellt, die AR Brillen, Typ Microsoft HoloLenses 2, sollen dabei zur Visualisierung, zum Informieren und vor allem zur objektiven Kontrolle und Bewertung der erstellten Werkstücke durch digitale Messmethoden eingesetzt werden. Die Objektivität wird u.a. dadurch hergestellt, dass das physisch vorhandene Werkstück nach dem digitalen Aufmaß mit dem digitalen Zwilling, der 3D - CAD Zeichnung abglichen werden soll und somit die reale mit der digitalen / virtuellen Welt verbunden wird. Da die Anwendung der AR Technologie im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Baubereich bislang praktisch gar nicht genutzt wird, wurde die Projektidee sogar im Rahmen des gemeinsamen Berufsbildungsausschusses des HDB und des ZDB am 5. April 2022 vorgestellt, um somit auch Verbände und andere Bildungseinrichtungen über die geplanten Aktivitäten zu informieren. Das Projekt endet am 30. Juni 2023. Weiterführende Informationen und einen kompakten Projektsteckbrief finden Sie auf der BZB Homepage unter www.bzb.de/projekte/nationale-projekte oder unter www.foraus.de/de/themen/foraus_152008.php. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Thomas Murauer. ­ ­ ­ ­ ­ ­ Foto © peampath - stock.adobe.com

Projekte

Nutzen Sie die Cloud und entlasten Sie Ihren IT-Admin

Erfahren Sie in der kostenfreien Webinar-Reihe „Mittelstand-Digital Spotlight: Cloud & KI“ mehr über die Nutzung und die Vorteile dieser beiden Technologien. Die Anwendung der Cloud-Computing-Technologie bietet insbesondere Betrieben, die sich keinen eigenen IT-Administrator leisten können oder möchten, die Möglichkeit für spürbare Entlastungen zu sorgen. Mögliche Synergiepotenziale bieten sich auch mit einem darauf aufbauenden Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI), um anfallende Daten gewinnbringend auszuwerten. Erfahren Sie in unserer Online-Veranstaltungsreihe anhand von konkreten Anwendungsfällen und direkt von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie erfahrenen Expertinnen und Experten des Mittelstand-Digital Netzwerks, wie Sie von diesen Technologien profitieren können! Über den folgenden Link können Sie sich kostenfrei zu Veranstaltungen der Webinar-Reihe anmelden: Hier geht’s zur Anmeldung! Die Einwahldaten erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung kurze Zeit vor Veranstaltungsbeginn in einer separaten E-Mail. Die drei Termine der Webinar-Reihe à 90 Minuten haben die folgenden Themenschwerpunkte: 27.04.22, 16:00 – 17:30 Uhr - Cloud Computing - Sorgenkind oder Erfolgsfaktor für KMU? 04.05.22, 16:00 – 17:30 Uhr - Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Aspekte von Cloud & KI 11.05.22, 16:00 – 17:30 Uhr - Cloud & KI – Dreamteam oder Zweckgemeinschaft? Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie hier. Im Anschluss an die Veranstaltungen wird es jeweils Zeit für die Vernetzung und den Austausch geben. Sowohl die Expertinnen und Experten der Zentren des Netzwerks „Mittelstand-Digital“, als auch die vortragenden Vertreterinnen und Vertreter der KMU werden dafür zur Verfügung stehen. Die Veranstaltungen werden im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital“ durchgeführt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Martina Schneller.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Zentren des Netzwerks, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Tierney | stock.adobe.com

Weiterbildung

Up to date: Aktueller Sachstand zum Thema Abdichtung

Erhalten Sie in dem dreitägigen Lehrgang „Abdichten von Bauwerken durch Injektion“ den neuesten Sachstand rund um das Thema Injektion. Zur Abdichtung von Bauwerken aus Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Sinne des ABI Merkblattes sind in der Regel nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen, die unter Umständen auch im Zusammenhang mit anderen Schutz- und Instandsetzungsarbeiten auszuführen sind. Bei Abdichtungsinjektionen handelt es sich überwiegend um Sonderverfahren, die gezielt auf die Bauwerke, die Schadensursachen und das Instandsetzungsziel abzustimmen sind und in technischer Hinsicht oft die einzige Möglichkeit für eine weitere planmäßige Nutzung der Bauwerke darstellen. Planung und Ausführung von Injektionen setzen neben umfangreichem Fachwissen auch entsprechende praktische Erfahrungen voraus. Im Seminar „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“ vermitteln renommierte Experten Baustellenleitern das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, Injektionsstoffe, Geräte, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung. Ein Zusatzmodul behandelt zudem die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen, bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte, die Besonderheiten bei Verkehrsbauwerken und dergleichen für den Fachplaner und die qualifizierte Führungskraft. Der Lehrgangsinhalt ist von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Die Lehrgangsmodule werden auf Initiative und in Kooperation mit dem STUVA - Arbeitskreis ABI und vom Veranstalter angeboten. Als Qualifikationsnachweis erhalten die Teilnehmer nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Franziska Schmidt, BZB Wesel.

Weiterbildung

Online-Unterricht hilft Geld zu sparen

Mit Blick auf die aktuellen Benzinpreise wird es manchem Autofahrer schwarz vor Augen. So geht es auch den Teilnehmern des Vorbereitungslehrgangs zum „Geprüften Polier“, die bereits seit September 2021 dreimal pro Woche zum Unterricht ins BZB nach Krefeld kommen. Um die steigenden Kosten für An- und Abfahrt zu reduzieren, äußerten die Teilnehmer den Wunsch, auf Online-Unterricht umzusteigen. Aufgrund der guten technischen Voraussetzungen, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den BZB, und nicht zuletzt durch die Kompetenzen der Referenten, konnte dieser Wunsch umgehend erfüllt und der erste Online-Unterricht bereits am 22.03.2022 umgesetzt werden. Bereits während des Lockdowns, als keine Seminare als Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden durften, konnten die BZB in den Vorbereitungslehrgängen der Poliere Unterrichtsausfall durch Online-Meetings kompensieren. Dank guter technischer Ausstattung sind die BZB jederzeit in der Lage auf solche wechselnden Rahmenbedingungen zu reagieren. Ganz im Sinne der Teilnehmer und in diesem Fall auch der Umwelt, denn jeder nicht-gefahrene Kilometer schont nicht nur den Geldbeutel der Teilnehmer, sondern auch die Natur. Die Polierausbildung endet im Sommer 2022. Der nächste Lehrgang für Hoch- bzw. Tiefbauer startet am 06.09.2022. Hier gelangen Sie zur Übersicht der Lehrgänge für den "Geprüften Polier". Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © Nestor - Fotolia

Querbeet

Entdecken Sie die neuen Methoden auf der digitalBAU in Köln

Im Beitrag „Der Wandel im Handwerk – Lassen Sie sich inspirieren" wurden bereits einige Beispiele neuer Methoden aufgezeigt, die im Handwerk und in vielen anderen Bereichen bereits möglich sind. Dieser Wandel findet nicht in der Zukunft, sondern genau jetzt statt. Sie möchten daran teilhaben? Lassen Sie sich inspirieren von den neuen Möglichkeiten im Handwerk und besuchen Sie unser Forum „Handwerk Goes Smart“ am 02.06.2022 von 09:30 bis 12:00 Uhr auf der digitalBAU in Köln. Verschiedene Experten und Expertinnen aus dem Handwerk berichten über Ihre Erfahrungen und erzählen Ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte. Hier können Sie sich die Agenda anschauen. Die digitalBAU ist eine Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche. Infomieren Sie sich über die gesamte Wertschöpfungskette der Bauindustrie und besuchen Sie die Messe vom 31.05-02.06.2022. Sie erhalten an allen Tagen einen umfassenden Überblick zu allen Aspekten von Bauprojekten: Beginnend bei der Planung und Umsetzung bis hin zu Unterhalt, Sanierung oder Rückbau. Weitere Informationen zur digitalBAU finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © SergeyBitos - stock.adobe.com

Projekte

Erfahren Sie mehr zur ERASMUS+ Förderrunde 2022

Sicher haben Sie sich bereits einmal gefragt, warum sich Berufsbildungseinrichtungen – wie z.B. die BZB Krefeld – an öffentlichen Ausschreibungen zu Projektförderungen beteiligen; ein zentrales Programm ist dabei ERASMUS+, das von der Europäischen Union finanziell gefördert wird. Förderprogramme bieten die Möglichkeit, die berufliche Bildung – sei es die Aus- aber auch die Weiterbildung – an globale Richtlinien anzupassen, die von politischer Seite vorgegeben werden. Hierbei spielen die Europäische Union, aber auch der Bund eine zentrale Rolle. Nun kann die Frage gestellt werden: Was habe ich als kleines, mittelgroßes oder großes Unternehmen damit zu tun bzw. was geht mich das an? Eine ganze Menge. Zurzeit werden die drei zentralen Zukunftsthemen seitens EU und Bund, nämlich Digitalisierung (in allen Facetten), European Green Deal (Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft) und Energieeffizienz von diversen Seiten betrachtet. Dabei werden weder die Berufsbildung und schon gar nicht die Bauwirtschaft ausgespart. Sämtliche Beteiligten wie Firmen, Mitarbeiter und Berufsbildungseinrichtungen können sich nun überlegen, wie sie diese Themen angehen. Zur Verdeutlichung: es geht hier nicht um das ob, sondern nur um das wie. Die BZB Krefeld beschreiten diesen Weg bereits seit Jahren und beteiligen sich auch in diesem Jahr an neun Projektinitiativen auf Europäischer Ebene – allesamt im Zusammenhang mit den drei oben genannten Themenbereichen. Im letzten Jahr haben wir bzw. zwei unserer Partner in Norwegen und Spanien die Zuschläge für 4 Projekte bekommen, die hier von besonderem Interesse sind: ARUB: Entwicklung einer Anwendung, wie Augmented Reality grundsätzlich auch handlungsorientiert in der beruflichen Erstausbildung eingesetzt werden kann – große Bauunternehmen machen das bereits, aber wo bleiben die kleineren bzw. deren Mitarbeiter? Digi-CVET: Entwicklung von Inhalten, wie Menschen, die mit Bauen zu tun haben, sich in digitalen Räumen besser und effizienter bewegen, zusammenarbeiten und wie Neue Technologien (AR, VR, BIM) eingesetzt werden können. VR4VET: Entwicklung eines Ansatzes und von Abläufen wie Virtuelle Realität in Berufsorientierung neue Möglichkeiten bieten kann. Drones4VET: Entwicklung und Ausprobieren von Szenarien in der bauwirtschaftlichen Berufsbildung wie Drohen sinnvoll eingesetzt werden können. Zu diesen und anderen Projekten finden Sie auf unserer Projektseite weitere Informationen. Es sollte bei der Betrachtung allein dieser vier Projekte nicht gefragt werden, was das aktuell bringt. Unstrittig ist, dass diese Themen präsent sind. Die BZB Krefeld gestalten mit den Projekten und den Ergebnissen, die aus ihnen hervorgehen, die Inhalte und Optionen für die berufliche Bildung auf mittlere Frist von 5-10 Jahren. Beteiligen Sie sich daran! Fragen zu den Projekten beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © andranik123/Adobe Stock

Digitalisierung Projekt Nachhaltigkeit Bauhandwerk Energieeffizienz
Projekte

Der Wandel im Handwerk – Lassen Sie sich inspirieren

Neue Methoden verändern das tägliche Leben – schon immer. Während die Methoden früher analog waren (Gegensprechanlage, Verbrennungsmotor, Versandkatalog etc.) sind es heute überwiegend digital unterstützte Methoden (Computer, Roboter, Sensorik etc.). Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sollen das Leben vereinfachen! Von diesem Wandel ist das Handwerk nicht ausgeschlossen. Der Wandel findet in verschiedenen Bereichen des Handwerks statt. Einige Beispiele möchten wir hier aufführen. Bauzeichnung Früher wurden technische Zeichnungen vornehmlich mit Hilfe von Freihandzeichnungen, Zeichenbrett, Kurvenlinealen, Schriftschablonen, Bleistift und Tuschestift erstellt. Mittlerweile wird mit computerunterstützten Zeichenmethoden (CAD) gearbeitet. Das technische Detail - Fenster, Türen, Spiegel, Duschen usw. - bleibt grundsätzlich das Gleiche - aber mit mehr Möglichkeiten in der Darstellung und einer schnelleren Bearbeitung und Fehlerkorrektur. Dank des technischen Fortschritts besteht die Möglichkeit 3D-CAD-Systeme zur Planung oder einfachen Applikationen zum Aufmaß zu nutzen und so ganz einfach eine 3D-Planung oder sogenannte Bauwerksdaten-Modelle zu erhalten, die von allen Beteiligten im gesamten Lebenszyklus genutzt werden können. Planung Gerade bei etwas größeren Projekten ist es wichtig, dass die Planung immer aktuell allen Partnern zur Verfügung steht. Früher wurden gezeichnete Papierpläne mit der Post oder vom Boten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto transportiert. Als das Faxgerät auf den Markt kam, konnten Planausschnitte versendet werden. Mit dem Computer änderte sich alles. Die Pläne können jetzt digital als Dateien abgespeichert und ausgetauscht werden. Ein Server oder die Cloud dienen als Austauschplattform. Der Wandel geht weiter, sodass in zentralen Datenmodellen geplant und sogar gemeinsam gearbeitet wird. Kommunikation Damit die Arbeiten auf der Baustelle reibungslos ablaufen, muss der Austausch von Informationen beim Kunden, im Büro und zwischen diesen beiden funktionieren und immer aktuell sein. Stellen wir uns vor: Beim Kunden stellen Sie fest, dass das eingebaute Teil einen Kratzer hat und im Büro ist keiner zu erreichen – kein Problem, einfach direkt vom Kunden aus einen „Blick“ in die Warenwirtschaft werfen und schon kann der Kunde zufriedenstellend bedient werden. Früher wurde oft verzweifelt der Kollege im Büro mit dem Festnetztelefon versucht zu erreichen – heute fast unvorstellbar. Das Smartphone mit den unterschiedlichen Messenger-Diensten oder dem permanenten Zugriff auf E-Mails ermöglicht heute eine Erreichbarkeit rund um die Uhr. Ein weiterer Schritt ist gerade bei größeren Projekten: Bauwerksdatenmodelle, in denen alle Projektbeteiligten auf einer Plattform in Echtzeit kommunizieren. Logistik Entwickelt hat sich die Logistik schon vor langer Zeit, weil es wichtig ist, z. B. Materialflüsse zu koordinieren. Seitdem hat sie sich allerdings deutlich gewandelt. Es geht um die Bereitstellung von Materialien und Geräten. Eine durchdachte Planung, die mitlaufende Steuerung und Kontrolle, also der Weg von der Bestellung bis zum Ausführenden, ist entscheidend. Früher haben Unternehmen meist zentral bestellt. Das Lager war möglichst voll und damit viel Kapital im Lager gebunden. Digital und automatisiert wird heute in der Lieferkette gearbeitet. Eine abgestimmte Planung und transparente Abläufe sorgen dafür, dass just-in-time gearbeitet wird, also dann, wenn die Arbeit tatsächlich ansteht. Digitale Techniken können hier immer mehr Aufgaben übernehmen. Baustoffe und Verbrauchsmaterialien sind z. B. mit Sensoren verknüpft. So ist bekannt, wann und von wem diese in welcher Menge verbaut wurden bzw. werden sollen und somit bestellt werden müssen. Nachbestellungen erfolgen automatisch. Das digitale Bestellwesen bedeutet eine enorme Kostenersparnis, da die Fehler- und Reklamationsquote deutlich gesenkt werden kann. Geräte und Werkzeuge werden nicht mehr gesucht und stehen zur Verfügung, wenn sie benötigt werden, denn der Mitarbeitende kann diese reservieren und ausleihen. So ist bekannt, in wessen Obhut sich die Geräte und Werkzeuge befinden und können ganz leicht per GPS geortet werden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Thomas Siemer.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © ARMMYPICCA | stock.adobe.com

Ausbildung

Es gibt sie noch: Die betriebsnahe Berufsorientierung - in der Gesamtschule Krefeld-Uerdingen

Letzte Woche fand in der Gesamtschule Krefeld-Uerdingen - Corona zum Trotz - eine Berufsorientierung in Präsenz statt. Diese wurde von den Schülern und Schülerinnen, die in den vergangenen zwei Jahren nahezu ausschließlich Online-Angebote wahrnehmen konnten, dankend angenommen. Egal ob Jahrgang 8, 9 oder 10, auch die Sekundarstufe II war mit vielen gut vorbereiteten Interessierten vertreten. Fazit: Die Berufsorientierung in Präsenz hat vielen gefehlt und das Interesse an einer dualen Ausbildung nach der Schule ist groß. Nicht nur die Schüler und Schülerinnen waren motiviert und zahlreich vertreten, sondern auch die Ausbildungsbetriebe. Es präsentierten sich viele Firmen mir ihren Azubis und stellten ihren Berufszweig vor. Auch die BZB waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ vor Ort. Unterstützt wurde das Team von Falk Dreßen, einem Azubi im 2. Ausbildungsjahr zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, der seine Fertig- und Fähigkeiten praxisnah präsentierte. Der junge Mann, der im väterlichen Betrieb Krege & Dreßen GmbH & Co. KG (Viersen) seine Ausbildung absolviert, war hochmotiviert und verstand es hervorragend, auf die Bedürfnisse der jungen Leute einzugehen. So wurden Fliesen wie am Fließband ausgemessen, geschnitten und gelöchert. Eine beeindruckende „Vorstellung“ für alle Zuschauer. Herzlichen Dank Falk, herzlichen Dank der Firma Krege & Dreßen GmbH & Co. KG für die aktive und unkomplizierte Unterstützung, jungen Menschen das Bauhandwerk näher zu bringen. Den interessierten Schüler*innen konnte neben dem Fliesenlegerhandwerk ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen und interessanten Bauberufe präsentiert werden. Wer möchte gerne eine Ausbildung im Sommer 2022 starten? Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © BZB Eindrücke aus Uerdingen:

Weiterbildung

Brandschutz wichtiger denn je

Ein Zertifikat zeichnet die Absolventen des Lehrgangs zum „Fachplaner und Sachverständigen für den vorbeugenden baulichen Brandschutz“ aus. Nach einer 160 Stunden umfassenden Weiterbildung, die seit November 2021 besucht wurde, schlossen am 11. März 2022 sieben Teilnehmer mit der letzten Prüfung erfolgreich ab. Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich. Mit der erworbenen Qualifikation können die Absolventen – vorrangig Architekten und Ingenieure - nun Brandschutzkonzepte und -nachweise erstellen, die bei Neubaumaßnahmen ebenso wie bei Umbauten erforderlich sind. Der Brandschutz, als wichtige planerische Leistung, sollte dabei ausschließlich von kompetenten Fachplanern ausgeführt werden. Diese anspruchsvolle und verantwortliche Aufgabe in der Praxis erfüllen zu können, ist Ziel dieser Weiterbildung. Das Seminar wurde berufsbegleitend an Wochenenden, jeweils freitags und samstags, angeboten. Die Teilnehmer, die aus allen Region Deutschlands nach Krefeld kamen, schätzten besonders, dass auch online unterrichtet wurde und dadurch die Reisezeiten und -kosten reduziert werden konnten. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 11.11.2022 bis 10.03.2023. Informationen zum Lehrgang erhalten Sie HIER Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Ausbildung

Straßenbauer legen großen Wert auf Sicherheit

Das Team der Passgenauen Besetzung unterstützt wo es kann. Ein kalter Frühlingsmorgen in Mönchengladbach-Rheydt. Roger Claessen, Straßenbauermeister der Firma Andreas Oerschkes (Tief- und Straßenbau Willich) beginnt seinen Arbeitstag. Heute jedoch als Hauptdarsteller in einem Film. Im Rahmen einer Sicherheitskampagne „Warnkleidung im Bauhandwerk“ werden von der Verlagsanstalt Handwerk Clips zur Ausstrahlung auf den Social-Media-Kanälen gedreht. Ziel der Kampagne ist es, die Mitarbeitenden unter dem Motto „Warnkleidung ist wichtig und verhindert Unfälle“ zu informieren und zu sensibilisieren. Um an geeignete Firmen und Darsteller für die Kurzvideos zu gelangen, kontaktierte die Verlagsanstalt Handwerk das Team der „Passgenauen Besetzung“. Wieder einmal zeigte sich, dass auf das gewachsene Netzwerk Verlass ist; die Firma Oerschkes zeigte sich hilfsbereit und konnte mit ihrem Straßenbauermeister eine passende Besetzung bieten. So entstanden am Drehtag nicht nur Clips mit Informationen zum Thema Sicherheitskleidung, sondern gleichzeitig auch Werbung für die interessanten Bauberufe und seine attraktiven und vielfältigen Ausbildungsberufe. Die Clips stehen in Kürze bundesweit zur Verfügung. Wer sich eine Zukunft in den Bauberufen vorstellen kann, sollte uns ansprechen. Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia

Weiterbildung

Forum Injektionstechnik 2022 in Köln

Am 2. und 3. November 2022 findet in Köln wieder das Forum Injektionstechnik statt. Seit Jahren ist die Injektionstechnik ein bewährtes Verfahren zur Behebung von Schäden an der Abdichtung erdberührter Bauwerke. Erleben Sie die Kombination aus Erfahrungsaustausch und Networking. Noch haben Sie die Möglichkeit als Referent Ihr Know-how einem hochkompetenten Fachpublikum vorzustellen. Nutzen Sie dazu den Call for Papers bis zum 31. März 2022. Alle Informationen dazu finden Sie hier: Call of Papers | Forum Injektionstechnik 2022 Eindrücke des Forum Injektionstechnik aus dem Jahr 2018: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © nikkytok/Shutterstock

Weiterbildung

Zusatztermin in Krefeld: Sachkundiger Planer

Kaum ein Thema beschäftigt die Baubranche aktuell mehr als die Instandsetzungsmaßnahmen unserer Infrastruktur. In Deutschland besteht ein großer Rückstau, der dafür sorgen wird, dass in den kommenden Jahren viel Arbeit auf die Branche zukommen wird. Mit der TR Instandhaltung ist ein gänzlich neues Regelwerk auf dem Markt, das einer intensiven Einarbeitung bedarf. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich unser Lehrgang zum Sachkundigen Planer zurzeit großer Beliebtheit erfreut. Um der großen Nachfrage nach dem Lehrgang nachzukommen, haben wir einen Zusatztermin im Juni 2022 in Krefeld geplant. Betonbauwerke zu schützen und instand zu setzen ist eine technisch und wirtschaftlich anspruchsvolle Aufgabe. Die Vielfalt der Schadensursachen und Schadensbilder an Stahlbetonkonstruktionen erfordern viel Fachwissen und praktische Erfahrung. Nach der Technischen Regel Instandhaltung des DAfStb muss mit der Beurteilung und Planung von Instandhaltungsmaßnahmen ein SKP beauftragt werden. Der Lehrgang vermittelt alle Grundlagen, die Sie für die Erstellung einer sachkundigen Planung benötigen. Dazu gehören die Ermittlung, Darstellung und Beurteilung der Ist-Zustandes, die Festlegung des Mindest-Sollzustands, die Abschätzung der Restnutzungsdauer, die Erstellung eines Instandhaltungskonzepte und die Erstellung eines Instandhaltungsplanes. Der Zusatzlehrgang findet in Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. statt. In den 63 Unterrichtseinheiten werden Sie durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. Weitere Termine finden in diesem Jahr in Augsburg (Beginn im April) und in Berlin (Beginn im September) statt. Alle Informationen dazu finden Sie hier: Lehrgang Sachkundiger Planer Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © ThomBal/Adobe Stock

Querbeet

Gewinnen Sie eine Freikarte für die digitalBAU 2022 in Köln

Die digitalBAU - Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche findet vom 31.05.-02.06.2022 auf dem Messegelände in Köln statt. Mit dieser neuen Plattform für Software-Unternehmen, Handwerk und Industrie hat die Messe München in Kooperation mit dem BVBS (Bundesverband Bausoftware) ein zukunftsorientiertes Format für die Baubranche geschaffen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk präsentieren am 2. Juni 2022 spannende Vorträge zum Thema Digitalisierung und Handwerk im Forum „Handwerk Goes Smart“. Freuen Sie sich auf den Austausch mit fünf Digitalisierungsexperten und -expertinnen aus dem Handwerk! Die vollständige Agenda finden Sie hier. Sehen wir uns auf der digitalBAU? Melden Sie sich hier für das Forum „Handwerk Goes Smart“ an und gewinnen Sie eine Freikarte für ein Besuchertagesticket mit vollem Zugang zur digitalBAU 2022 in Köln. Unter allen Anmeldungen bis zum 21. März 2022 verlosen wir insgesamt 10 kostenlose Besuchertagestickets! Öffnungszeiten und Location Termin: 31. Mai – 02. Juni 2022 Vorträge im Forum „Handwerk Goes Smart“ am 2. Juni 2022 von 09:30 – 12:00 Uhr in Halle 1 Öffnungszeiten für Besucher: Dienstag bis Mittwoch: 09:00 – 18:00 Uhr Donnerstag: 09:00 – 16:30 Uhr Location: Messeplatz 1 50679 Köln Eingang West und Eingang Süd, Hallen: 1, 4.2, 5.2 Wegbeschreibung Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Das Schaufenster Krefeld stellt sich vor - Aus der Praxis für die Praxis

Im Projekt Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk legt das Schaufenster Krefeld an den BZB als eines von sechs Schaufenster-Partnern den Fokus auf Themen aus dem Bereich des digitalen Bauens. Es möchte Handwerksbetriebe bei der Einführung neuer Werkzeuge oder Lösungen unterstützen und sieht sich als Übersetzer zwischen den Betrieben und der IT-Branche, die meist die Vielfalt und Individualität in einem Handwerksbetrieb nicht kennt. Es unterstützt Handwerksbetriebe mit Expertenwissen, Demonstratoren, konkreten Anwendungsbeispielen, Schulungen und einem breiten Netzwerk. Wussten Sie, dass in den Räumlichkeiten des BZB in Krefeld und auch online eine Vielzahl zielgruppenspezifischer Schulungen – insbesondere für die Digitalisierung im Handwerk - angeboten werden? Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen und sich für die Seminare anmelden. War Ihnen bewusst, dass die Auszubildenden im BZB an einem Baugerätesimulator lernen und ausprobieren, wie sie die Maschinen und Fahrzeuge auf der Baustelle bedienen müssen? Kennen Sie schon unsere Digitalisierungspfade der Dachdecker und Glaser, die Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu Ihrem digitalisierten Betrieb begleiten? Auf dem interaktiven Pfad erfahren Sie, wie Sie Ihre Zukunftsvision erarbeiten und umsetzen können, Ihre Strategie finden, Ihren Status Quo erfassen, Ihre Prozesse aufnehmen und letztendlich die Digitalisierung in Ihrem Betrieb umsetzen können – und das natürlich mit passgenauen Praxisbeispielen für das Handwerk der Dachdecker und Glaser. Aus der Praxis für die Praxis – Dieses Motto hat im Schaufenster Krefeld höchste Priorität und begleitet permanent die tägliche Arbeit. Lassen Sie sich inspirieren. Bei Fragen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Schauen Sie selbst.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Sergey Nivens | stock.adobe.com

Projekte

Intelligent Security Handwerk

Handwerksbetrieben mangelt es vielerorts an qualifizierten Fachkräften. Ein Weg, junge Leute für das Handwerk zu begeistern, kann über den Einsatz fortschrittlicher Technologie im Betrieb sein. Doch die vollen Auftragsbücher lassen es oft nicht zu, sich neben dem Alltagsgeschäft auch noch mit der Einführung neuer Technologien auseinanderzusetzen. Zudem muss bei der Nutzung ebendieser Technologien auch noch das komplexe Thema des Datenschutzes und der IT-Sicherheit berücksichtigt werden. Im Rahmen der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft möchten wir Sie durch unser Vorhaben bei dieser Problematik, digitale Technologien mit entsprechender IT-Sicherheit einzuführen, unterstützen! Interview-Studie: „Potentiale digitaler Geschäftsmodellinnovationen für das Handwerk“ Derzeit wird daher eine Analyse des Ist-Zustands in Bezug auf den Umgang mit digitalen Technologien im Handwerk durchgeführt. Da wir nur gemeinsam mit Ihnen, den Frauen und Männern aus der Handwerksbranche, einen Blick hinter die Kulissen werfen können, bitten wir Sie, uns als Interviewteilnehmer zu unterstützen! Selbstverständlich werden Ihre Antworten streng vertraulich behandelt und anonymisiert. Mit der Teilnahme an dem Interview investieren Sie 60 bis 90 Minuten in einen Beitrag für das gesamte deutsche Handwerk und Sie erhalten zudem auch individuelle Vorteile von einer Teilnahme: 1. Verwendete digitale Technologien: Durch die Identifikation der im bestehenden Geschäftsmodell eingesetzten digitalen Technologien werden im Gespräch Potentiale für Geschäftsmodellinnovationen für Ihr Unternehmen identifiziert. 2. Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit: Mit der Untersuchung Ihrer Kernaktivitäten sowie gegenseitiger Abhängigkeiten werden Ausgangspunkte für die Stärkung Ihres Geschäftsmodells identifiziert. 3. Fähigkeiten und Kompetenzen: Identifikation des Ist-Zustands, um Verbesserungs- sowie Weiterbildungspotentiale abzuleiten. Wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Teilnahme bei der gemeinsamen Bestrebung, die IT-Sicherheit für alle deutschen Handwerker zu fördern. Bei Interesse oder Fragen zur Studie melden Sie sich gerne bei Frau Leonie Müller – Universität Kassel Tel: +49-561-804-3218 Mail: leonie.mueller@uni-kassel.de Flyer mit Informationen zur Studie. Weitere Informationen zu unserem Forschungsprojekt finden Sie unter: www.intelligent-security-handwerk.de   Mittelstand Digital: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kosten-freie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de.           Foto: geralt © Pixabay |

Ausbildung

Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Düsseldorf

Der frühe Vogel... Schon jetzt Ausbildungsplatz für 2022 sichern. Es gibt viele unbesetzte Ausbildungsstellen im Handwerk. Wer eine davon ergattern möchte, der sollte schnell sein und sich das Azubi-Speed-Dating im Kalender vormerken. Am Montag, den 4. April 2022, werden von 10.00-13.00 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf Unternehmer aus verschiedenen Gewerken vor Ort sein, um mit interessierten Ausbildungsbewerbern ins Gespräch zu kommen und im besten Fall gleich die ersten Bewerbungsgespräche führen. Natürlich unter Einhaltung aller vorgegebenen Hygienevorschriften und mit ausreichend Sicherheitsabstand. Wenn Sie als Unternehmer Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich direkt an: Thomas Pohl, Berater „Passgenaue Besetzung“ Telefon: 0211 8795 603 thomas.pohl@hwk-duesseldorf.de Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei! Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Junge Menschen, die in diesem Bereich gerne eine Ausbildung starten möchten, sollten sich den Termin in der Handwerkskammer Düsseldorf unbedingt vormerken und mit ihren Bewerbungsunterlagen vorbeikommen. Azubi-Speed-Dating – eine pfiffige Lösung, an einen Ausbildungsplatz zu gelangen. Aber auch schon jetzt stehen wir für weitere Informationen und Hilfestellung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia

Projekte

Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Icons – Innovation in Construction Sites"

Das Projekt Icons – Innovation in Construction Sites hatte es sich u.a. zum Ziel gesetzt, eine App für mobile digitale Endgeräte zu entwickeln, die einen grundlegenden Einblick in das Thema Building Information Modelling (BIM) ermöglicht. Dieses Ziel wurde erfolgreich umgesetzt und das Endprodukt ist nun sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar. Unter nachfolgenden Links können Sie die App kostenfrei herunterladen (Hinweis: Wir verweisen auf spanische Links, da die Universität in Valencia technischer Projektpartner war; die Ergebnisse liegen dort in deutscher Sprache vor): Icons für Android Icons für iOS Icons App für Android Icons App für iOS Fragen zum Projekt beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © Panchenko Vladimir/shutterstock

Ausbildung

Wer hat Lust auf eine Ausbildung - Velberter Handwerksbetriebe stehen bereit

Die Handwerksbetriebe der Stadt Velbert planen in enger Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Mettmann und der Stadt Velbert ein größeres Berufsorientierungsprojekt mit den Schülerinnen und Schülern der Martin-Luther-King-Schule in Velbert. Ziel des Projektes ist es, die jungen Menschen der Vorabgangs- und Abgangsklassen für das Handwerk mit seinen über 140 vielfältigen und interessanten Handwerksberufen zu begeistern und Ihnen gleichzeitig zu garantieren, dass die Velberter Betriebe, nach Abschluss der Schule und bei Interesse an einer dualen Ausbildung im Handwerk, mit Ausbildungsplätzen bereitstehen. Damit das Vorhaben gelingen kann, soll das Projekt „Modellhaus“ unter Mitwirkung der Velberter Betriebe, deren Azubis, der Fachpädagogen der Schule und weiteren Multiplikatoren, wie der Kreishandwerkerschaft Mettmann und den BZB umgesetzt werden. Initiiert und geplant wird das Projekt maßgeblich durch den Kreis Mettmann. Die Kreishandwerkerschaft und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ sind beratend tätig. Auf dem Gelände der Schule soll unter Beteiligung aller ein kleines Gartenhaus entstehen. Eingebunden werden die unterschiedlichsten Gewerke, von Tief-, Aus- und Hochbau, über das Gewerk der Elektriker bis hin zu SHK (Sanitär, Heizung, Klima). Der Bau erfolgt - unter fachlicher Anleitung der Experten - durch die interessierten Schülerinnen und Schüler. Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. Wir sind beratend für die Betriebe und für die potenziellen Auszubildenden tätig und vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Betriebe und Schüler*innen sollten uns ansprechen. Wir können helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Canva

Weiterbildung

Zusätzliche Termine "Fortbildung für Asbest-Sachkundige"

Erhöhte Nachfrage nach Fortbildungslehrgang. Es ist inzwischen sechs Jahre her, dass die Gefahrstoffverordnung und die TRGS 519 in einem wichtigen Punkt geändert wurde. Die zunächst unbefristet erworbene Sachkunde für die Durchführung von Tätigkeiten an Asbest, wurde ab Stichtag 01.07.2016 nur noch für sechs Jahre ausgesprochen. Seit diesem Zeitpunkt müssen nun alle Sachkundigen innerhalb von sechs Jahren eine Fortbildung nachweisen, um die Sachkunde weiterhin beizubehalten. Personen, die vor diesem Datum ihre Sachkunde erworben hatten, erhielten eine Übergangsfrist und kommen jetzt ebenfalls in den Sechsjahresrhythmus, in dem sie eine Fortbildung absolvieren müssen. Aus diesem Grund ist die derzeitige Nachfrage nach entsprechenden Fortbildungslehrgängen so stark gestiegen, dass die BZB zusätzliche Lehrgangstermine anbieten. Dabei stehen Interessierten, die ihre Sachkunde bis Mitte des Jahres auffrischen müssen, Zusatzangebote zur Verfügung, die unter den nachfolgenden Links zu finden sind: Fortbildung für Sachkundige der Anlage 3 der TRGS 519 Fortbildung für Sachkundige der Anlage 4 der TRGS 519 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Annemarie Gatzka. Foto © LianeM - stock.adobe.com

Ausbildung

Deine Zukunft beginnt jetzt - Digitale Azubi-Talentwoche Mülheim/Ruhr

Viele Jahre als erfolgreiche Präsenzveranstaltung in der Mülheimer Stadthalle etabliert – in diesem Jahr erstmalig online. Schüler*innen aller Abschlussklassen haben vom 15.02.2022 bis zum 20.02.2022 im Rahmen der digitalen Azubi-Talentwoche „Deine Zukunft beginnt jetzt!“ die Möglichkeit, mit interessierten Arbeitgebern der Region in den Austausch zu gehen. Ziel der Talentwoche ist es, freie Ausbildungsplätze mit interessierten jungen Menschen zu besetzen. Bei der Talentwoche wird den Schüler*innen die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit dem potenziellen Ausbildungsbetrieb zu chatten, sich mit einem interessanten Profil zu bewerben und sich in einem 15-minütigen Vorstellungsgespräch gegenseitig kennenzulernen. Auch die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. Speziell für die Talentwoche wurde ein Profil mit 21 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen erstellt, um ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe zu präsentieren. Bei Interesse an einer Ausbildung im Bauhandwerk werden die Bewerber*innen an unsere Mitgliedsbetriebe weitervermittelt. Wer gerne im Sommer 2022 eine Ausbildung starten möchte, kann sich unter nachfolgendem Link für die Azubi-Talentwoche vom 15.02.2022 – 20.02.2022 anmelden: Anmeldung zur Azubi-Talentwoche Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir zur Verfügung! Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © yourschantz / Pixabay

Weiterbildung

Lehrgang zum Sachkundigen Planer ausgebucht

Ein beliebter und stark nachgefragter Lehrgang zum wiederholten Male ausgebucht. Der Lehrgang findet in Anlehnung an und anerkannt durch den Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. statt. In den 63 Unterrichtseinheiten werden Sie durch unsere renommierten Referenten fachlich in die Lage versetzt, die Bereiche der Schadensfeststellung, der Instandsetzungsplanung und der Qualitätsüberwachung der Ausführung umfassend durchführen zu können. Dabei kommt selbstverständlich auch der praktische Teil nicht zu kurz. Aktuell bieten wir noch eine Warteliste für den Lehrgang an. Bitte wenden Sie sich dazu an unseren Lehrgangsbetreuer Herrn Sebastian Grauten (sebastian.grauten@bzb.de). Weitere Termine finden in diesem Jahr in Augsburg (Beginn im April) und in Berlin (Beginn im September) statt. Alle Informationen dazu finden Sie hier: Lehrgang Sachkundiger Planer Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Grauten, BZB Akademie. Foto © Gilles ARROYO/fotolia

Weiterbildung

E-Schein erfolgreich abgeschlossen

Wer den begehrten Schein nach dem insgesamt vierwöchigen Kurs in den Händen hält, hat einen wichtigen Karrierebaustein geschafft: Mit dem E-Schein erwerben die Teilnehmenden die in Deutschland höchstmögliche, betontechnologische Qualifikation. Mit dem E-Schein darf eine Betonprüfstelle geleitet werden; ebenfalls hat der erfolgreiche Absolvent die Möglichkeit, persönliches Mitglied beim Verband Deutscher Betoningenieure (VDB) zu werden. Für den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs mussten die Teilnehmenden hart arbeiten. Ein normaler 8-Stunden Tag reicht zur Erlangung des nötigen Wissens nicht aus. Auch in den Abendstunden wurde täglich für die Prüfungen gelernt. Der Lehrgang, der sich über vier Wochen erstreckt, teilt sich in zwei Blöcke zu je zwei Wochen auf. Nach jedem Block ist eine schriftliche Prüfung von drei Stunden zu bestehen. Die erste Prüfung musste im Dezember 2021 absolviert werden. Die zweite Prüfung fand am Ende des zweiten Blocks im Januar 2022 statt. Alle Teilnehmenden haben den Lehrgang erfolgreich bestanden, so dass die heiß ersehnte Urkunde am 21.01.2022 durch den PA-Vorsitzenden Dipl.-Ing. Klaus Bussmann überreicht werden konnte. Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an die 13 Absolventen. Der nächste Lehrgang im BZB Krefeld: 28.11.–09.12.2022 und 09.01.–20.01.2023. Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.  Foto: © 279photo/Fotolia

Projekte

Erste IoT-Werkstatt fürs Handwerk erfolgreich durchgeführt

Am 9. Dezember 2021 hat die erste IoT-Werkstatt fürs und mit dem Handwerk in hybrider Form stattgefunden. Ein Teil des Teams vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk war vor Ort im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg und hat die Veranstaltung von dort koordiniert und moderiert. Neben spannenden Vorträgen der Projektpartner des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk, ging es vor allem darum, zusammen mit den Teilnehmenden Ideen aus dem Handwerk fürs Handwerk zu entwickeln, die mit IoT (Internet of Things; auf Deutsch: Internet der Dinge) umsetzbar sind. Zunächst bedanken wir uns bei allen Teilnehmenden für die aktive Mitarbeit, die wertvollen Ideen und den guten Austausch! Nach Sichtung und Auswertung der Ideen und Ausarbeitungen in den einzelnen Teams, hat das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk eine Zusammenstellung erstellt. Dabei wurde jede einzelne Idee aus dem Workshop betrachtet und auf Umsetzbarkeit, Innovationsstärke und bereits existierende Lösungen überprüft. Ein Mitschnitt der Veranstaltung können Sie sich hier ansehen: Wie geht es jetzt weiter? Alle, die am 9. Dezember an der IoT-Werkstatt teilgenommen haben, erhalten zusätzlich eine E-Mail, wie es mit den Themen aus den einzelnen Gruppen weitergeht. Sie konnten an der IoT-Werkstatt nicht teilnehmen, interessieren sich für eins der Themen, die im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk weiterverfolgt werden oder haben weitere Fragen? Kein Problem – Wir freuen uns über jeden Impuls und Austausch. Melden Sie sich gern direkt bei krefeld@mdh.digital unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Firma, des entsprechenden Themas sowie Ihres Anliegens. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Ideen und deren weitere Verfolgung. Dabei wurde unterschieden, ob diese im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk weiter fokussiert werden es bereits verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten gibt oder die Verknüpfung zu entsprechenden Experten hergestellt wird. ­ Folgende Ideen aus der IoT-Werkstatt werden im Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk weiter fokussiert: 1. Indoor-Prozesstracking in der Werkstatt Ausgehend von einer Tischlerwerkstatt sollen Zeit, Standort und Arbeitsprozesse visuell erfasst, als Soll- und Ist-Vergleich ausgegeben und mit Stammdaten des Betriebs verglichen werden.Angedacht ist die Entwicklung und der Test eines Prototyps in einer Tischlerwerkstatt. 2. Tracking von Werkzeugen und Gegenständen Hier geht es um ein übergreifendes Tracking von Gegenständen, Bauteilen in Innen- und Außenräumen für Anwendungen im Handwerk.Hier wurde der Kontakt zu verschieden vorhandenen Anbietern hergestellt. Dazu wird es im laufenden Jahr weitere Informationen zur Umsetzung in Handwerksbetrieben geben. 3. Smartes Lager Im Lebensmittelgewerk ist das Thema First In First Out (FIFO) in der Lagerhaltung ein wichtiger Bestandteil der Verarbeitung, um die hygienischen Standards einhalten zu können. Zusätzlich gibt es aber Einkäufe wie etwa Gewürze, welche nicht bei jedem Produkt benötigt oder nur saisonal verarbeitet werden. Die tägliche Praxis der Kommissionierung ist dabei umständlich, gerade durch Einzelbestellungen der angeschlossenen Backshops. Angedacht ist die Umsetzung eines Prototyps eines smarten Lagers im Rahmen des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk. 4. Pflasterroboter Es geht um die Entwicklung eines Pflasterroboters mit dem Hintergrund, verschiedene Herausforderungen, wie z.B.: Fachkräftemangel und Arbeitsbelastung, besser zu meistern. Es soll eine Lösung für die Baustelle sein.Im weiteren Verlauf ist hierzu ein Workshop zur Vernetzung und Evaluation der Umsetzung geplant. ­ Zu diesen Themen gibt es bereits verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten: 5. Serviceplattform SHK Es geht um den Aufbau einer Serviceplattform zur Erfassung von Störungen und Vergabe von Aufträgen im regionalen Kontext. Zu diesem Thema gibt es schon verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten, welche auch für das SHK-Handwerk adaptiert werden können. Weitere Informationen werden im Rahmen eines Beitrages auf www.handwerkdigital.de zur Verfügung gestellt. 6. Intelligentes Holz In der Denkmalpflege kann das intelligente Holz viele Arbeitsprozesse erleichtern, bspw. um den Zustand eines Kirchendaches per Dashboard auszulesen, den Zustand des Materials in Holzhäusern zu tracken und somit morsches Holz oder Insektenbefall zu erkennen, ehe der Schaden zu hoch wird. Für weitere Informationen zum Thema schauen Sie sich den intelligenten Tisch im Handwerk an. 7. Automatisierung von Grundprozessen Eine einheitliche Plattform zur systematischen Datenkoordination soll das bestehende Problem der unkoordinierten Datensammlung beheben, da viele wichtige Informationen über diverse Kommunikationsmittel verbreitet werden. So kann der Informationsfluss auf den Baustellen vereinfacht werden, bspw. zwischen den Handwerkern untereinander, zu den Produktherstellern, den Servicepartnern und zu den Kunden. Gewünscht wurde eine Plattform, auf welcher der Kunde (Auftraggeber eines Bauprojekts, Handwerker, Zulieferer) die Daten einspeist, sodass eine Ressourcenoptimierung und Transparenz der Abläufe erfolgt. Hier gibt es schon verschiedene spannende Lösungen. Wir halten Sie auf www.handwerkdigital.de weiterhin auf dem Laufenden. 8. Kundenkommunikation Hier geht es um die einfache Übermittlung von Daten zwischen Kunden und Handwerkern. Gewünscht wurde ein automatisches Statustracking des Auftrags für den Kunden mit automatischen Updates an den Kunden, in welchem Schritt sich der Auftrag gerade befindet und wann die Montage oder Lieferung erfolgt. Hier gibt es einige etablierte Lösungen. Schauen Sie sich die Digitalisierungspfade der Glaser und Dachdecker an und lernen Sie, welche Schritte entlang der Wertschöpfungskette auf dem Weg zum digitalisierten Betrieb wichtig sind. ­ Zu diesen Themen möchten wir Sie mit den Experten vernetzen: 9. Daten und Standards Es geht um Datendurchgängigkeit und den Aufbau einer Datenplattform sowie der Etablierung von einheitlichen Standards zur besseren Transparenz und Verschlankung von Prozessen. Angedacht ist die Umsetzung eines Prototyps zum Thema Produktdaten im Glaserhandwerk. Hinsichtlich einer Datenplattform wird die Methode BIM in den Fokus gerückt. Hier wird auf die verschiedenen Weiterbildungen, Projekte und Informationen von BZB, RKW-Kompetenzzentrum, BIM Institut sowie der Hochschule Oldenburg mit dem Planspiel BIM Game® „CRAFTER“ verwiesen. 10. Fachkräftemangel Es geht darum, dem Fachkräftemangel entgegenwirken sowie Hilfestellungen zu leisten, wie Fachkräfte gefunden werden können. Hier existieren bereits verschiedene Partner. Wir verweisen auf das Kompetenzzentrum Fachkräftegewinnung (Kofa), Ihre zuständige Handwerkskammer und das Projekt Passgenaue Besetzung. 11. Nachfolgemanagement Hier geht es um die gesteuerte Planung von Nachfolgern für Stellenfunktionen und Schlüsselpositionen. Wir verweisen auf die für Sie zuständige Handwerkskammer. 12. Augmented Reality und Virtual Reality Verschiedene Lösungen zu AR/VR-Anwendungen - gerade im Bauhauptgewerke - wurden im IoT Workshop adressiert. Hier existieren einige Lösungen. Wir verweisen auf das BFE in Oldenburg, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. 13. Erfassung und Aufbereitung von Sensor-Daten Das Thema befasst sich vor allem mit folgender Fragestellung: Wie können Daten verschiedenster Sensoren (Luftfeuchtigkeit, Luftqualität, Türöffnung usw.) einfach erfasst und aufbereitet werden? Im Rahmen eines geplanten Präsenz-Workshops in der Handwerkskammer in Dresden mit Lösungsanbietern werden Optionen und Angebote demonstriert, wie die Fragestellung praktisch realisiert werden kann. Sobald der genaue Termin für den Workshop feststeht, können Sie sich hier für die Veranstaltung anmelden. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Anita Müller | anni’s art fotografie

Projekte

Construction Blueprint: Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz im Fokus

Ziel des EU-Projektes Construction Blueprint. Skills Blueprint for the Construction Industry ist es, auf europäischer Ebene einen neuen strategischen Ansatz für den Bausektor zu entwerfen, der die Themen Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz bei der Entwicklung beruflicher Kompetenzen in den Vordergrund stellt. Ein Blick auf die interaktive Karte der Projekthomepage lohnt sich, denn aus den 12 Ländern der Partnerschaft werden kontinuierlich neue Best-practice-Beispiele identifiziert und beigesteuert, die sich u. a. mit Qualifikationsdefiziten und dem Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz befassen. Eine Reihe von frei zugänglichen Online-Kursen zu den o. g. Bereichen gibt es ebenfalls auf der Projekthomepage – auch hier werden die Inhalte fortlaufend aktualisiert und die Datenbasis erweitert. Um die bisher erzielten Ergebnisse zu veranschaulichen und über die im Rahmen des Projektes behandelten Themen zu diskutieren, organisieren die deutschen Projektpartner, der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB), das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) und die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB), im April eine interne Veranstaltung mit ausgewählten Experten des Sektors. Über weitere Schritte im Projekt werden wir hier in loser Folge berichten. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Christian Frey. Foto © MichaelGaida / Pixabay

Projekte

EU-Projekt Digi-CVET: Neue Website mit aktuellen Informationen

Ab sofort stehen auf der neuen Website des EU-Projektes Digi-CVET - Developing transversal digital competences for digital Continuous Vocational Education and Training in construction verschiedene Inhalte für Sie bereit. Unter https://sites.google.com/view/digicvet finden Sie aktuelle Daten zum Projekt, Informationen zu erfolgten und geplanten Meetings und verfügbare Unterlagen zum Download. Schauen Sie gelegentlich vorbei – die Seite wird regelmäßig um neue Inhalte erweitert. Ein kleiner Einblick in die aktuell anstehenden Arbeiten: Aktuell wird eine technische Basis definiert, da die Projektergebnisse später auf der Lernplattform ILIAS bereitgestellt werden. Der Abgleich der zurzeit in Entwicklung durch die Projektpartner befindlichen Inhalte mit der technischen Machbarkeit in ILIAS wird in den kommenden Treffen im März (online) und April (Arbeitstreffen in Ljubljana) vorgenommen. Über weitere Schritte im Projekt werden wir hier in loser Folge berichten. Folgende Partner arbeiten im Projekt vom 02.11.2021 – 02.03.2024 zusammen: BZB Krefeld (Projektleitung), Bauschule Vicenza / Italien, IHK Slowenien, Bauschule Lüttich / Belgien, PEDMEDE / Griechenland, Kröpelin Projekt GmbH / Berlin Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © anyaberkut - i-stock

Ausbildung

Landesregierung NRW startet Initiative „Ausbildung“

Die Halbjahreszeugnisse stehen an - für viele Schüler*innen der Abschlussklassen ein zukunfts- und richtungsweisender Schlüsseltag. Denn dieses „Stück Papier“ zeigt an, wie es nach dem Schulabschluss im Sommer weitergehen kann. Viele haben nach einer langen Schulzeit eigentlich keine rechte Lust mehr, die Schulbank zu drücken und möchten viel lieber in eine Ausbildung starten. Fragen sich aber: Wie komme ich an den richtigen Ausbildungsplatz? Die "Plane deine Zukunft"-Postkartenaktion der Landesregierung NRW soll helfen. Am Tag der Zeugnisausgabe erhalten die Schüler*innen eine Postkarte, mittels der sie über einen QR-Code an alle Informationen und Ansprechpartner gelangen, die Hilfestellung geben können, den richtigen Ausbildungsberuf und -platz zu finden. Dabei dürfen auch wir, die BZB mit dem Projekt der „Passgenauen Besetzung“, nicht fehlen und sind selbstverständlich mit dabei. Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Junge Menschen, die in diesem Bereich gerne eine Ausbildung starten möchten, sollten uns ansprechen. Wir können helfen: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Jonas Denil / Unsplash

Ausbildung

„Passgenaue Besetzung“ als Unterstützung auf dem Ausbildungsmarkt

Die „Passgenaue Besetzung“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfond „ESF“ gefördert wird, hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Schon im letzten Jahr haben viele Betriebe die kostenfreien Dienstleistungen der „Passgenauen Besetzung“ erfolgreich in Anspruch genommen und konnten so geeignete Auszubildende für ihren Betrieb finden. Vorteile für die Betriebe: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei, es werden nur Bewerber vorgeschlagen, die die BZB bereits kennengelernt haben und auch empfehlen können, der Betrieb wird bei allen Aktivitäten und Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website der „Passgenauen Besetzung". Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit, sich leistungsstarken Nachwuchs zu sichern. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen gerne. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © I'm friday / shutterstock/

Weiterbildung

SIVV Lehrgang mit neuem Namen und überarbeiteten Inhalten

Der Deutsche Beton und Bautechnikverein (DBV) hat nach einigen Monaten der konstruktiven Arbeit unter anderem die neue TR Instandhaltung in den SIVV Lehrgang eingebettet. Neu ist auch der Name des SIVV Lehrgangs, denn aus „Schützen, Instandsetzen, Verstärken und Verbinden von Betonbauteilen“ wird „Schützen, Instandsetzen, Verstärken und Verbinden im Betonbau“. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Alle Inhalte des SIVV Lehrgangs wurden von Experten des Betonvereins überarbeitet und stellen so sicher, dass die neuesten Regeln der Technik auf der Baustelle angewendet werden. Die Inhalte in allen Themenbereichen Allgemeine Grundlagen (Mörtel, Beton, Stahl und Kunststoffe) Schutzmaßnahmen (Erste Hilfe, gefährliche Stoffe) Untergrund (Beton und Stahl) Füllen von Rissen und Hohlräumen Fugen Anforderungen an Baustoffe mit unbekannter Zusammensetzung Betonersatz (RM/RC/PRM/PRC/SRM/SRC) Instandsetzen von Oberflächen Beschichtungen Verguss Überwachung Kleben von CFK-Lamellen/Stahllasche wurden neu überarbeitet und liefern aktuelle Informationen in den anerkannten Regelwerken. Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter https://www.bzb.de/seminare/alle-seminare/seminar/31. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Franziska Schmidt. Foto © Michael Fritzen - stock.adobe.com/

Querbeet

digitalBAU wird verschoben - Neuer Termin 31.05 - 02.06.2022

Aufgrund der aktuellen pandemischen Entwicklung hat die digitalBAU sich in enger Abstimmung mit der Branche dazu entschlossen, die Veranstaltung zu verschieben. Der neue Termin ist der 31. Mai bis 2. Juni 2022. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk gestalten nun am 2. Juni 2022 als Ersatz für den am 17. Februar 2022 das Forum „Handwerk Goes Smart“ für Sie im Messezentrum Köln. Es erwarten Sie spannende Vorträge zu verschiedenen innovativen Themen. Es wird vor allem darum gehen, wie das Handwerk von den neuen Werkzeugen profitieren kann. Dabei berichten Digitalisierungsexperten und -expertinnen aus dem Handwerk, was es zu beachten gilt. Handwerksbetriebe teilen ihre persönliche Erfolgsstory und berichten über Herausforderungen und Erfolge im Umstellungsprozess. Alles ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“. Zum Ticketverkauf geht es hier entlang: Ticket sichern Weitere Informationen zur Terminverschiebung finden Sie hier.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neue Ideen entstehen in der IoT-Werkstatt Handwerk

Am 9. Dezember 2021 hat die erste IoT-Werkstatt mit dem Handwerk in hybrider Form stattgefunden. Ein Teil des Teams vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk war vor Ort im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg und hat die Veranstaltung von dort moderiert und durchgeführt. Neben einführenden Vorträgen der Projektpartner des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk, ging es vor allem darum, zusammen mit den Teilnehmenden Ideen aus dem Handwerk fürs Handwerk zu entwickeln, die mit IoT (Internet of Things; auf Deutsch: Internet der Dinge) umsetzbar sind. Worum geht es bei IoT? Physische Objekte, wie Fahrzeuge, Maschinen oder Werkzeuge, werden mit Sensoren ausgestattet und können mit Hilfe des Internets Daten austauschen. Damit ergeben sich unglaubliche Potentiale auch fürs Handwerk. Wie genau das funktioniert, zeigte der Digital-Stratege Christoph Krause in seinem Impulsvortrag und nannte verschiedene Beispiele aus dem Handwerk, wo mit simplen Ideen bereits IoT genutzt wird. Er berichtete zum Beispiel von einem intelligenten Holztisch, der automatisch anzeigt, welche Pflege zu welchem Zeitpunkt notwendig ist und Mobiltelefone aufladen kann. Außerdem berichtete er vom intelligenten Dach, das Feuchtigkeit messen kann, sodass bei einem zu hohen Feuchtigkeitsgrad sofort reagiert werden kann. Um noch tiefer in die Thematik einzusteigen, wurde eine virtuelle Pinnwand eröffnet. Dort konnten die Teilnehmenden zunächst einmal ihre Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk aufschreiben. Bereits nach 10 Minuten waren so viele Notizzettel beschriftet worden, dass die einzelnen Themen sortiert und Schnittstellen festgestellt werden konnten. Auch hatten einige Teilnehmenden bereits konkrete Ideen im Kopf, die sie ebenfalls auf die Notizzettel schreiben konnten. Um die Themenschwerpunkte im Detail besser ausarbeiten zu können, wurden anschließend verschiedene Teams gebildet, die sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung in kleineren Teams austauschen konnten. Hauptziel dabei war, zu überlegen, wie die Idee konkret in der Praxis umgesetzt werden kann und welchen Mehrwert sie fürs Handwerk bietet. Dabei stand nicht nur die Praktikabilität im Fokus, sondern auch die Schnittstelle zum Themenschwerpunkt IoT sowie die Skalierbarkeit auf verschiedene andere Handwerksbetriebe und ganze Gewerke. Wie geht es jetzt weiter? Nachdem die Ausarbeitung der Ideen gesichtet und sortiert worden sind, wird das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk einige Themen auswählen, die im laufenden Projekt weiterverfolgt und ausgearbeitet werden sollen. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden, welche Themen ausgewählt werden, sodass Sie sich bei Interesse an einer Teilnahme bei uns melden können. Nun möchten wir uns abschließend bei allen Teilnehmenden für die innovativen Ideen und den inspirierenden Austausch bedanken! Alle, die nicht dabei sein konnten, oder die Veranstaltung Revue passieren lassen möchten, können sich hier die Zusammenfassung der Veranstaltung anschauen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto: © Anita Müller | anni’s art fotografie

Projekte

Neue Folge vom DigiCast: Das erste 3D-gedruckte Wohnhaus in Deutschland

Wir haben bereits darüber berichtet. Vergangenen Monat ist ein kleines Team vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld, nach Beckum gefahren, um sich das erste gedruckte und genehmigte Wohnhaus in Deutschland anzuschauen und auch eine neue Folge für den DigiCast - Der Podcast für erfolgreiche Digitalisierung im Handwerk aufzunehmen. Nun ist es so weit und Sie können sich das Ergebnis anhören. Verraten möchten wir nichts, nur so viel: Sie werden erfahren, wie das neue Verfahren die Baubranche innoviert und wie schnell, nachhaltig und kostengünstig man in Zukunft Häuser errichten kann. Seien Sie also auf die neue Podcastfolge gespannt! Hier geht es zur Folge. Darüber hinaus ist der DigiCast auch auf folgenden Plattformen für Sie verfügbar: Spotify Google Podcasts Apple Podcasts Sie haben Lust bekommen, sich das Haus in Beckum live und in Farbe anzusehen? Hier können Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren. Nutzen Sie also diese einmalige Chance, solange dies noch angeboten wird. Oder: Wenn Sie nicht bis nach Beckum fahren können, schauen Sie sich doch hier einen 360-Grad Rundgang online an. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © krzysztof-m - Pixabay

Projekte

Drones4VET: Neues EU-Projekt zum Einsatz von Drohnen

Beim Summen von Drohnen über der Baustelle denkt niemand mehr an „unbekannte Flugobjekte“, sondern vielmehr an nützliche Helfer aus der Luft. Stellt ihr Einsatz bei Weitem noch nicht die Regel dar, so integrieren bereits jetzt Bauunternehmen Drohnen in ihre Arbeit und profitieren davon. Drohnen revolutionieren wichtige Prozesse der Bauwirtschaft Ihr Nutzen liegt auf der Hand: Durch das Anbringen hochauflösender audiovisueller Systeme und die Vernetzung mit verschiedenen Software-Tools eignen sie sich hervorragend für die Überwachung des Baufortschritts und zur Abnahme von Bauabschnitten, insbesondere an schwer zugänglichen und für Menschen potenziell lebensgefährlichen Stellen. Das Gleiche gilt für Instandhaltungsarbeiten und das Erkennen von Anomalien. Mittels Drohnen, die mit Infrarot-Thermografie ausgestattet sind, lässt sich beispielsweise der Zustand von Materialien und Gebäudeteilen erfassen. Darüber hinaus sind Vermessungsarbeiten als wichtigstes Haupteinsatzgebiet zu nennen. BZB beteiligen sich an der Entwicklung eines Kurses zum Einsatz von Drohnen Im Zuge der Digitalisierung werden Drohnen in absehbarer Zeit zur Standardausrüstung der Bauwirtschaft gehören. Demgegenüber steht ein fehlendes Ausbildungsangebot in Bezug auf den Umgang mit Drohnen im Bereich baubezogener Tätigkeiten. Bislang konzentriert sich das Aus- und Weiterbildungsangebot auf die Beherrschung traditioneller Techniken, die hauptsächlich auf der manuellen Überwachung, Inspektion und Bewertung von Bauarbeiten, Gebäuden und Baustellen vor Ort basieren. Diese Lücke soll durch das neue EU-Projekt Transnational VET training programme in the use of drones within construction-related activities (Drones4VET) geschlossen werden. Das Projekt umfasst folgende Aktivitäten: 1. Eine Bestandsaufnahme zum Einsatz von Drohnen bei baubezogenen Tätigkeiten in den einzelnen Projektländern unter Berücksichtigung der von Bauunternehmen ermittelten Bedürfnisse inkl. Best-Practice-Beispielen. 2. Entwicklung eines interdisziplinären Schulungsprogramms, das an die europäischen Vorschriften für den Einsatz von Drohnen in der Baubranche angepasst ist. Das Drones4VET-Schulungsprogramm wird mehrere unterschiedliche und sich ergänzende Module umfassen, wie Fotogrammetrie bei der Inspektion von Bauwerken aus der Luft, Datenerfassung für die BIM-Verarbeitung, Thermografie, geografische Informationssysteme (GIS) mit Drohnen, Sicherheit und sicherer Betrieb von Drohnen sowie andere praktische Fragen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Drohnen. 3. Erstellung eines Handbuchs, um die Kapazität von Ausbildern und Trainern zur Umsetzung des Programms zu erhöhen. Sowohl das Handbuch als auch das Drones4VET-Schulungsprogramm wird in vier verschiedene Sprachen (Spanisch, Englisch, Französisch und Deutsch) übersetzt, um die Übertragbarkeit innerhalb der EU zu gewährleisten. Die BZB Krefeld sind Projektpartner unter Leitung von Paracuellos CRN, einer öffentlichen Ausbildungseinrichtung für Hoch- und Tiefbau in Spanien mit Sitz in Madrid. Weitere Partner sind: Desarrollo de Estrategias Exteriores S.A. (Grupo DEX) / Spanien, Lycée des Métiers Dhuoda / Frankreich, FH Kufstein Tirol / Österreich, Munster Technological University (MTU) / Irland Das Projekt läuft vom 01.01.2022 bis zum 01.11.2024. Wir werden in loser Folge berichten. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Pok Rie - Pexels

Ausbildung

Rückblick auf zwölf Monate „Passgenaue Besetzung“

Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 starteten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfond „ESF“ gefördert wird, hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Ein turbulentes und ein nicht immer zu planendes Projektjahr neigen sich dem Ende zu. Vorweg: Das Projekt geht auch 2022 weiter. Denn trotz aller Corona-Widrigkeiten hat das Bauhandwerk die Krise bisher gut überstanden. Nicht nur, dass in Deutschland nach wie vor sehr viel neu gebaut, saniert und renoviert wird, auch die Auszubildendenzahlen in den Bauberufen sind im Einzugsbereich der BZB in den letzten beiden Jahren positiv angestiegen. Ein Indikator dafür, dass das Projekt „Passgenaue Besetzung“ von den Baufirmen gerne in Anspruch genommen wird. Und dennoch fehlen dem Bauhandwerk noch viele junge Leute, um den Fachkräftemangel zu kompensieren. Daran wird auch im kommenden Jahr mit dem Projekt der „Passgenauen Besetzung“ stetig gearbeitet. Viele neue und interessante Praxisveranstaltungen stehen mit dem Ziel auf dem Kalender, junge Menschen für eine duale Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern. Für die Betriebe bietet das Projekt einen sehr großen Mehrwert, denn sämtliche Dienstleistungen sind für sie kostenfrei. Des Weiteren unterstützt das BZB-Team der Passgenauen Besetzung die Betriebe bei allen Aktivitäten und Formalitäten, lernt alle Bewerber zunächst kennen, ehe sie weiterempfohlen werden und bezieht die Firmen aktiv in die Berufsorientierungsveranstaltungen mit ein. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website der Passgenauen Besetzung. Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit, sich leistungsstarken Nachwuchs zu sichern. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen gerne: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

Ausbildung

Mit der digitalen Pinnwand (Padlet) zum perfekten Match

Schulen, Agenturen für Arbeit und allen sonstigen Multiplikatoren steht seit dieser Woche ein digitales Hilfsmittel zur Berufsorientierung zur Verfügung. Im Rahmen der Düsseldorfer Projekte „Wirtschaft pro Schule“ (WPS) und „Ausbildungsbotschafter“ hat die Unternehmerschaft Düsseldorf in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Ausbildungsunternehmen digitale Unternehmens-Pinnwände zur Berufsorientierung entwickelt. Schulen, Berufsberater*innen der Agenturen für Arbeit und alle sonstigen Multiplikatoren haben nun die Möglichkeit, neue und alte Unternehmen kennenzulernen. Die Informationen, dienen dazu, einen ersten Eindruck über das Unternehmen zu gewinnen und sich einen Überblick zu verschaffen, welche Ausbildungs- und Praktikumsplätze regional aktuell angeboten werden. Hauptziel des anschließenden Matchings ist es, Schüler*innen über Berufe zu informieren, um auf diesem Wege den Entscheidungsprozess der Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Arbeits- und Berufsbiografie zu verbessern. Die Bildungszentren des Baugewerbes, e. V. (BZB), die schon viele Jahre aktiv im Rahmen des Projektes „Wirtschaft pro Schule – WPS“ mitarbeiten, haben mit ihrem Team der „Passgenauen Besetzung“ aktiv am Unternehmens-Padlet der BZB mitgearbeitet. Die neuen digitalen Pinnwände werden allen Beteiligten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Schauen Sie doch mal rein: Zum Padlet Unser Team der „Passgenauen Besetzung“ steht allen Interessierten bei Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Geralt | Pixabay

Ausbildung

Milwaukee stellt auch für die Ausbildung im BZB Krefeld Maschinen zur Verfügung

Am vergangenen Freitag war es soweit. Auch das BZB Krefeld durfte sich über neue akkubetriebene Maschinen für den Einsatz in der praktischen Lehrlingsausbildung freuen. Diese wurden durch die beiden Mitarbeiter der Firma Milwaukee, Herrn Vincent Albanus und Herrn André Lumia, überreicht und den Auszubildenden im Anschluss direkt vorgestellt. Für den Tiefbau gab es, wie bereits in Wesel, einen M18 Fuel Akku-Trennschleifer mit Akku und Ladegerät. Das Gerät ist neben modernster Gerätetechnik auch mit dem ONE-KEY™ Tool-Tracking und Tool-Security System ausgestattet, um dieses mit der kostenlosen cloudbasierten Verwaltungssoftware für verschiedene Einsatzbereiche einstellen, gegen Diebstahl schützen und für die regelmäßigen Wartungen und Prüfungen verwalten zu können. Bei einer Gruppe der Straßenbauer*innen gab es mit der Übergabe unmittelbar eine fachmännische Kurzeinweisung am Gerät durch Herrn Albanus. Zwei Hallen weiter durften sich die Lehrlinge im Bereich der Zimmerer*innen über gleich drei M18 FUEL™ ONE-KEY™ Akku-Schlagbohrschrauber Sets freuen. Diese sind ebenfalls mit der ONE-KEY™ Funktion ausgestattet und gehören mit 135 NM Drehmoment zu den stärksten Akku-Bohrschraubern, die es aktuell auf dem Markt gibt. „Also genau das Richtige für Zimmerer, die bei Bohrarbeiten oder Einschrauben von langen Vollgewindeschrauben solche Power brauchen“, betont Geschäftsbereichsleiter Crone. „Für den Trockenbau, der hier gerade im Rahmen der Grundausbildung Bau mit den Zimmerern gemacht wird, sind die viel zu stark.“. Auch bei den Zimmerern ließ es sich Herr Albanus abschließend nicht nehmen, den neugierigen Lehrlingen die neuen Maschinen kurz zu erläutern. Wir freuen uns über die Leihgabe und auf den Einsatz in der praktischen Ausbildung der Fachkräfte von Morgen und bedanken uns bei Milwaukee für die großartige Unterstützung! Eindrücke der Übergabe:

Projekte

Neues EU-Projekt VR4VET: Virtuelle Realität (VR) in der Berufsberatung

Während die Notwendigkeit der Digitalisierung durch COVID 19 noch stärker in den Fokus gerückt ist, trug die Pandemie auch zur steigenden Jugendarbeitslosigkeit bei: Über 3 Millionen junge Menschen in Europa zwischen 15 und 24 Jahren sind derzeit nicht in der Lage, einen Arbeitsplatz zu finden; die Zahl der Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren, die sich nicht in Ausbildung, Beschäftigung oder Training befinden, liegt europaweit sogar bei 9,6 Millionen. Gleichzeitig erhalten Jugendliche, die sich bereits in der Ausbildung befinden, nicht immer angemessene Informationen über die zur Auswahl stehenden Berufswahlmöglichkeiten, was zu hohen Abbruchquoten führt. Einen neuen Ansatz für die Berufsberatung zur allgemeinen und beruflichen Bildung wird das EU-Projekt Virtual Reality for Vocational Education and Training (VR4VET) liefern. Unter Federführung der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) haben sich die Projektpartner zum Ziel gesetzt, digitale Berufsberatungsmethoden auf Basis virtueller Realität (VR) zu entwickeln. Die VR-basierten Tools sollen eine aktive und spannende digitale Erkundung von Berufsprofilen ermöglichen. Neben Innovation in Hochschul- und Berufsbildung sowie in der Berufsberatung sollen als weitere Meilensteine am Ende des Projektes eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen und ein erleichterter Aufbau von Kapazitäten in Berufsbildungseinrichtungen und bei Berufsberatern erreicht werden. Die BZB Krefeld sind Projektpartner unter Leitung der NTNU mit Sitz in Trondheim. Weitere Partner sind: Cologne Game Lab (CGL) der TU Köln / Deutschland, TU Delft und Rotterdam Technology College / beide Niederlande sowie NAV Trøndelag und Trøndelag County Council / beide Norwegen. Das Projekt läuft vom 01.01.2022 bis zum 01.01.2025. Wir werden in loser Folge berichten. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © Geralt - Pixabay

Querbeet

Neuer Termin - Besuchen Sie uns auf der digitalBAU in Köln

Worum geht’s? Die Messe „digitalBAU“ - Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche findet vom 31.05.-02.06.2022 in Köln statt. Mit dieser neuen Plattform für Software-Unternehmen, Handwerk und Industrie hat die Messe München in Kooperation mit dem BVBS (Bundesverband Bausoftware) ein zukunftsorientiertes Format für die Baubranche geschaffen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk präsentieren spannende Vorträge zum Thema Digitalisierung und Handwerk im Forum „Handwerk Goes Smart“ im Messezentrum Köln. Vormittags finden im 25-Minutentakt Vorträge zu verschiedenen innovativen Themen statt. Es wird vor allem darum gehen, wie das Handwerk von der Digitalisierung profitieren kann. Dabei berichten Digitalisierungsexperten und -expertinnen, was es dabei zu beachten gilt. Darüber hinaus werden auch Handwerksbetriebe anwesend sein, um mit Ihnen ihre Erfahrungen zu teilen sowie über Herausforderungen und Erfolge im Umstellungsprozess zu berichten. Ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“. Schauen Sie sich hier die vollständige Agenda an. Das gesamte Forenprogramm der digitalBAU finden Sie unter Foren der digitalBAU | 31.05.-02.06.2022 in Köln (digital-bau.com) und zu den Ausstellern und den Produkten der digitalBAU geht es hier entlang: Ausstellerverzeichnis. Wann? Die Vorträge finden am 2. Juni 2022 von 09.30-12:00 Uhr statt. Wo? Messezentrum Köln, Halle 1, Forum „Handwerk Goes Smart“ Sie suchen ein passendes Hotel? Ganz bestimmt werden Sie HIER fündig. Sie können nicht persönlich anreisen? Kein Problem! Dann schauen Sie sich die Vorträge in unserem Forum ganz bequem von zu Hause aus an. Klicken Sie hier für weitere Informationen zur digitalBAU 2022.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Ausbildung

Passgenaue Besetzung: Berufsparcours an Mülheimer Realschule

Die Realschule an der Mellinghofer Straße in Mülheim an der Ruhr hatte seine 9. und 10. Jahrgangsstufe zum Berufsparcours eingeladen. Dazu warteten in der neuen Schulsporthalle viele Ausbildungsfirmen mit verschiedenen und interessanten Ausbildungsberufen und spannenden, praktischen Aufgaben auf die interessierten Schüler*innen. Alle Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, den Parcours komplett zu durchlaufen, um so die Möglichkeit zu erhalten, vielfältige Angebote praktisch auszuprobieren. Das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ präsentierte sich mit dem Gewerk der Dachdecker und der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Tatkräftig unterstützt wurde das Team dabei durch die Dachdeckerfirma Richard Dachbau (Mülheim/Ruhr) und die Firma Fliesen Mock GmbH (Essen). Die Auszubildenden der beiden Firmen zeigten vor Ort starke Leistungen und veranschaulichten den Schülerinnen und Schülern das jeweilige Gewerk kompetent und praktisch und weckten dabei reges Interesse bei den staunenden Zuschauern. Herzlichen Dank dafür. Der Dachdecker-Azubi Julian Becker (3. Ausbildungs­jahr) genoss ein Heimspiel an seiner alten Schule. Als ehemaliger Schüler der Mülheimer Realschule traf er viele seiner ehemaligen Mitschüler in der Sporthalle wieder und konnte so eine perfekte Verknüpfung zwischen Schule und anschließender Ausbildung schaffen und gleichzeitig für sein Gewerk begeistern. Nico Koitz, ambitionierter Fliesen-, Platten- und Mosaikleger im 2. Ausbildungsjahr, zeigte unterdessen erfolgreich und anschaulich den professionellen Umgang mit Fliesen und konnte damit bei vielen Schüler*innen sichtliches Interesse wecken. Abschließend lässt sich festhalten, dass die kompetent organisierte Veranstaltung rundum gelungen war und einen starken Anklang bei allen Beteiligten fand. Unser Team der „Passgenauen Besetzung“, das vor Ort gern Rede und Antwort stand, steht natürlich auch nach der Veranstaltung allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Leo_65 | Pixabay

Projekte

Besuch beim ersten 3D-gedruckten Wohnhaus Deutschlands

Am 11.11.2021 ist ein kleines Team vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld, nach Beckum gefahren, um sich das erste gedruckte und genehmigte Wohnhaus in Deutschland anzuschauen. Dort haben sie sich mit Jan-Peter Graumann getroffen, um zum einen natürlich das Haus zu besichtigen, und zum anderen, um mit ihm eine neue Podcastfolge zum Thema 3D-Druck aufzunehmen. Herr Graumann ist Global Business Development Manager bei 3D- Construction Printing in der PERI AG und hat uns einiges zu dem innovativen Thema erzählt. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein freistehendes Wohngebäude. Jede Etage hat 80 qm Wohnfläche (insgesamt also 160 qm). Das Haus wurde von Ende September bis Anfang Dezember 2020 in nur 28 Drucktagen gedruckt. Die einzelnen Etagen wurden in jeweils drei Druckbereichen bearbeitet, damit die einzelnen Schichten sich gut miteinander verbinden konnten. Einerseits muss der Beton ausreichend aushärten, um das Gewicht der nächsten Schicht tragen zu können. Andererseits darf der Druckvorgang nicht zu lange dauern, damit sich die Schichten eben gut verbinden. Türen und Fenster sind raumhoch, daher konnte ohne Stürze gearbeitet werden. Der gedruckte Bereich ist ohne Betonstahl ausgeführt. Die Decken bestehen aus Fertigelementen. In die Zwischenräume der Wände wurde Lava-Granulat als Dämmstoff eingefüllt. Aussparungen für Installationen (Rohre, Elektro usw.) wurden in der Planung bereits berücksichtigt und beim Drucken direkt ausgespart. Die Verkabelung liegt in Leerrohren, die vor dem Verfüllen der Wände eingeschoben wurden. Überhaupt wurde in die Planung viel Zeit investiert. Denn die Planung ist die Grundlage für die Druckdatei, nach der dann gedruckt wird. Der Grundkörper des Kamins, der Unterbau für die Badewanne und der Unterbau für ein Waschbecken im kleinen Bad im Obergeschoss sind direkt mit gedruckt worden. Die Innenwände können auch verputzt werden, damit sie eine glatte Oberfläche haben. Noch kann man einen Besichtigungstermin in Beckum vereinbaren. Nutzen Sie also diese einmalige Chance, solange dies noch angeboten wird. Hier Besichtigungstermin vereinbaren. Wenn Sie nicht bis nach Beckum fahren können, schauen Sie sich doch hier einen 360-Grad Rundgang online an. Ob das neue Verfahren eine Zukunft hat? Und wie! PERI sieht im 3D Druck eine Möglichkeit schneller und damit auch kostengünstiger zu bauen. Beim Druckmaterial wird in Richtung nachhaltiger Baustoffe geforscht. PERI hat die erste Baugenehmigung (im Einzelfall) für ein Wohnhaus aus dem 3D-Drucker in Deutschland eingeholt und hat nach Aussage von Herrn Graumann noch viel vor mit dieser neuen Bauweise. Seien Sie also auf die neue Podcastfolge gespannt! Wer vorher schon einmal reinhören möchte, kann das unter diesem Link tun. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Eva Lomme vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Projekte

Neues EU-Projekt zum Thema Digitalisierung: Digi-CVET

Als Reaktion auf die Umstellung vieler Bildungsaktivitäten auf einen digitalen Modus stellt dieses neue Projekt eine direkte Antwort darauf dar. Zukünftig werden 9 von 10 Jobs einfache bis komplexe digitale Fertigkeiten und Kompetenzen erfordern. Daraus leitet sich der Anspruch dieses Projektes ab. Im Einzelnen wird es sich auf 6 Hauptziele fokussieren. 1. Kursangebot für Zielgruppen oberhalb des Gesellenniveaus, wie man Jugendliche mit digitalen Applikationen aus dem Baugewerbe für den Beginn einer Tätigkeit in der Bauwirtschaft begeistern kann; damit soll der Bau als eine moderne Art der Berufsbildung aufgewertet werden. 2. Entwicklung digitaler Kursinhalte zum Aufbau einer breitgefächerten digitalen Kommunikationskompetenz mit besonderem Bezug zur Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Dies beinhaltet die in der Bauwirtschaft gängigen Austauschformate, bauspezifische Anforderungen an Datensicherheit zwischen Beteiligten, angemessenen und respektvollen Umgang miteinander in digitalen Kommunikationsräumen sowie vernünftigen berufsbezogenen Umgang mit sozialen Medien. 3. Das Projekt wird ein Lernmodul für die Weiterbildung entwickeln, das sich mit digitaler Zusammenarbeit und dem Einsatz bzw. der Nutzung von Datenwolken beschäftigt. Welche Rolle spielen „clouds“ bei der gemeinsamen Nutzung von Inter-/Intranetanwendungen und/oder BIM? Ein Schwerpunkt wird auf der so genannten Common Data Environment (CDE) als dem zentralen Instrument des Datenaustausches in der BIM-Zusammenarbeit liegen. 4. Die wichtigen, sogenannten emerging technologies, wie Augmented Reality und Building Information Modelling werden Gegenstand eines neuen Weiterbildungsangebotes sein, in dem deren Bedeutung in der (näheren) Zukunft beleuchtet wird. Darüber hinaus wird erläutert, welchen praktischen Nutzen sie Lernern bieten und weshalb sie für die Branche an Bedeutung gewinnen werden; dies bezieht sich auf Geräte, Prozesse, Software und Beschäftigte. 5. Dieses Projekt dreht sich auch darum, wie Bauunternehmen durch den Einsatz und die Nutzung digitaler Applikationen ein positives Image als Arbeitgeber aufbauen können und sich somit auch als zeitgemäße Arbeitgeber präsentieren, die um Fachkräfte konkurrieren; dabei kann es sich um ausgelernte Fachkräfte wie auch um die Nachwuchsgewinnung handeln. 6. Technisch werden alle Inhalte aus den Punkten 1-5 und perspektivisch auch weitere digitale Applikationen auf einer individuell zugeschnittenen Plattform – in diesem Fall ILIAS – eingestellt. Nutzern wird dies einen einfachen Zugang zu den Inhalten ermöglichen. Am Projektende werden alle Inhalte in den Sprachen der Projektpartner vorliegen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch, Griechisch und zusätzlich in Englisch. Folgende Partner arbeiten im Projekt vom 02.11.2021 – 02.03.2024 zusammen: BZB Krefeld (Projektleitung), Bauschule Vicenza / Italien, IHK Slowenien, Bauschule Lüttich / Belgien, PEDMEDE / Griechenland, Kröpelin Projekt GmbH / Berlin Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © Treecha - Shutterstock

Ausbildung

Fit für den Arbeitsalltag: Planspiel B im Jugendzentrum Titanic

Vor einigen Tagen fand im Jugendzentrum Titanic in Willich nach langer Pause wieder das Planspiel B “Fit für den Arbeitsalltag“ statt. Diese Form der Orientierung wird von den offenen Jugendeinrichtungen KaRo11 und Titanic, veranstaltet. Die Veranstaltung ist in die Berufsorientierung der Gesamtschulen Robert-Schuman-Europaschule und der Leonardo da Vinci-Schule in Willich eingebettet. Da die BZB schon viele Jahre mit den Willicher Schulen im Rahmen der Berufsorientierung zusammenarbeiten, lag es also nah, sich nach langer Auszeit erneut am Planspiel B zu beteiligen. Im spielerischen Umgang und in entsprechenden Aufgabenstellungen haben die Schüler*innnen der 10. Klassen ihre eigene Arbeitshaltung überprüft und an ihren Schlüsselqualifikationen gearbeitet. Aber auch die Simulationen von kurzen Vorstellungsgesprächen und ein anschließendes Feedback zu diesen waren Bestandteil des Planspiels. Die BZB waren mit dem Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk vor Ort. Unter Anleitung von Nele Dorenbeck, einer Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr, mussten die Schülerinnen und Schüler im Gewerk mehrere Aufgabenstellungen, z. B. das Anzeichnen und das Schneiden von Fliesen, praktisch lösen. Fazit: Für alle Beteiligten wieder einmal eine interessante Berufsorientierung mit regem Austausch und einem Zugewinn für alle. Eindrücke vom Planspiel B:   Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Jarmoluk | Pixabay

Querbeet

DCONex 2022 in Essen – Die BZB sind erneut dabei

Bereits seit über 10 Jahren ist die DCONex (Fachkongress + Ausstellung Schadstoff­management) in Essen fester Bestandteil der Veranstaltungen für die Bauwirtschaft. Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung, der sich sowohl an Fachleute als auch an Interessierte richtet, widmet sich zu Jahresbeginn erneut ganzheitlich der Schadstoff-Thematik. Es geht um das Erkennen von Schadstoffen, deren anschließende Bewertung, die Sanierung von kontaminierten Gebäuden sowie die ordnungsgemäße Entsorgung der Schadstoffe. Die DCONex versteht sich als eine Art „Denkfabrik der Branche“. Am 19. + 20.01.2022 wird den Besuchern an zwei Tagen die Möglichkeit zum fachlichen Austausch unter verschiedenen Akteuren der Branche geboten. Die Spezialmesse gestattet einen kompakten Überblick zu drängenden Fragestellungen und soll helfen, die passenden Antworten zu finden. Wie auch in den Jahren zuvor beteiligen sich die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. an der begleitenden Fachausstellung und präsentieren hier ihr umfangreiches Seminarangebot zum Fach- bzw. Sachkundeerwerb für die Schadstoffsanierung im Baubereich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand SE-05. Bei Fragen rund um die Messe steht Ihnen Frau Dr. Annemarie Gatzka gerne telefonisch unter 02151 5155-33 oder per Mail zur Verfügung. Foto: © Nolan Issac/Unsplash

Ausbildung

Passgenaue Besetzung: Bauberufe in Willich vor der Kamera

Das Willicher Kinder- und Jugendzentrum KaRo11 und eine aktuelle Baustelle des Willicher Tief- und Straßenbauunternehmens Andreas Oerschkes, wurden in der zweiten Herbstferienwoche zum Filmset umfunktioniert. Hintergrund dieser Aktion war ein Ferienprojekt des Kinder- und Jugendzentrums KaRo11 in Zusammenarbeit mit der Rapschool NRW. Ziel des Projektes war es, speziell über die Ausbildungsberufe im MINT-Bereich in NRW zu informieren und den Teilnehmenden die Chance zu geben, ihre beruflichen Möglichkeiten auf ganz eigene Weise kennenlernen. Die jungen Leute hatten zur Aufgabe, Filme zur Vorstellung von Berufen zu erstellen, die authentisch sind und gleichzeitig ehrlich junge Menschen ansprechen, die sich auf dem Berufsorientierungsweg befinden. Die Jugendlichen waren dabei in alle Bereiche, die für die Erstellung eines Filmes notwendig sind, eingebunden - ob Regieführung, Bedienung der Kameras, oder auch das anschließende Schneiden der Filme. Professionell unterstützt wurden sie dabei von den Mitarbeitern des Jugendzentrums und von der Rapschool NRW. In diesem Rahmen entstand ein Imagefilm über den Beruf des Straßen- und Kanalbauers. Das beeindruckende Ergebnis ist hier zu sehen: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. hatten im Vorfeld des MINT-Medien-Projekts über das Projekt „Passgenaue Besetzung“ bereits den Kontakt zu ansässigen Baufirmen gesucht, die schon lange erfolgreich ausbilden und ständig auf der Suche nach neuen Auszubildenden sind. Begeistert von der geplanten Aktion sagte die Firma Andreas Oerschkes (Tief- und Straßenbau) aus Willich ohne zu zögern zu und war mit gleich zwei Auszubildenden vor Ort. Auf einer ihrer aktuellen Baustellen konnten sie den jungen Leuten praktisch und authentisch den Beruf des Straßen- und Kanalbauers schmackhaft machen. Es gibt viele junge Menschen, die Interesse an einer Ausbildung im Handwerk haben und sich über diese erkundigen möchten. Der im Rahmen des Projekts entstandene Film bietet den jungen Menschen eine weitere Möglichkeit sich zu informieren und den Firmen die Chance, guten Nachwuchs für das Bauhandwerk zu gewinnen. Das Bauhandwerk boomt und viele Firmen sind fortwährend auf der Suche nach neuen Auszubildenden. Herzlichen Dank allen, die den jungen Leuten die Möglichkeiten bieten, authentisch und praktisch die Welt der vielen Handwerksberufe kennenzulernen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke aus Willich:

Ausbildung

BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ in Wuppertal und Moers im Einsatz

Am 5. Oktober 2021 fanden zeitgleich zwei spannende Veranstaltungen in Wuppertal und Moers statt. Während die Schüler*innen in Wuppertal unter dem Motto „Schulbank trifft Werkbank 2021“ die Gelegenheit hatten, viele interessante Berufe aus dem Handwerk und dem Dienstleistungsbereich kennenzulernen, konnten sich interessierte Schüler*innen in Moers unter freiem Himmel über ihre Möglichkeiten informieren. „Schulbank trifft Werkbank 2021“ - So lautete der Slogan der Veranstaltung, die der kompletten neunten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Wuppertal Barmen die Gelegenheit bot, sich viele interessante Einblicke in die Berufe des Handwerks und des Dienstleistungsbereichs zu verschaffen. Zusammen mit dem Zimmerermeister Matthias Merten vom Wuppertaler Zimmereibetrieb Gebr. Merten hatte das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung" eine interessante Präsentation aus Theorie und Praxis für die Schülerinnen und Schüler, die jeweils in Kleinstgruppen vor Ort waren, vorbereitet. Die Präsentation von Herrn Merten, lebendig und ganz auf die Zielgruppe ausgerichtet, vermittelte anschaulich, wie interessant und vielseitig der Beruf des Zimmerers ist. Nach dem Vortrag durften alle einen Parcours durchlaufen, der den Gleichgewichtssinn eines jeden überprüfte. So interessant die Berufe des Bauhandwerks sind: Man muss auch auf schmalen Balken balancieren können. Zeitgleich fand in Moers die 1. Open-Air-Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler aller Moerser Schulen statt. Ausgerichtet von der Wirtschaftsförderung wurden die jungen Leute zu vielen interessanten Ständen geleitet, die die unterschiedlichsten Berufe vorstellten. Das BZB-Team „Passgenaue Besetzung“ war mit dem gesamten Spektrum des Bauhandwerks vertreten. An einem wettergeschützten Beratungsstand erhielten interessierte Schüler*innen wertvolle Informationen zu den 21 Bauberufen und viele interessante Tipps, wie der Weg in die Ausbildung am sinnvollsten gegangen werden kann. Wuppertal und Moers, interessante und von den Schülerinnen und Schülern positive angenommene Berufsinformationsbörsen. Veranstaltungen, die unbedingt wiederholt werden müssen. Natürlich stehen wir auch nach den Veranstaltungen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Das BZB-Team des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Ono Kosuki - Pexels

Projekte

EU-Projekt Green Growth: Online-Kurs zum Thema Kreislaufwirtschaft

Bis 2050 sollen alle EU-internen Treibhausgasemissionen soweit wie möglich vermieden werden. Um dieses Ziel zu erreichen und somit zur ersten klimaneutralen Industrieregion der Welt zu werden, nimmt der Bausektor eine Schlüsselposition ein. Während mehr als 35% des gesamten Abfallaufkommens der EU aus dem Baubereich kommen, ist das Thema Kreislaufwirtschaft im Berufsbildungsbereich nach wie vor unterrepräsentiert. Das Projekt Green Growth – Competences to face the circular economy challenge in the building sector hat sich zum Ziel gesetzt, kreislaufwirtschaftliche Kompetenzen in der Berufsbildung des Baubereichs europaweit zu stärken. Zudem soll der Umgang mit „grünen“ Baustoffen und -techniken durch digitale Inhalte für Jugendliche an Attraktivität gewinnen. Aktuell erarbeiten die BZB zusammen mit Projektpartnern aus fünf europäischen Ländern – unter Federführung der Fundación Laboral de la Construcción aus Spanien – einen Online-Kurs zum Thema Kreislaufwirtschaft im Baubereich. Dieser soll im Frühjahr 2022 online zur Verfügung stehen. Als weiteres digitales Tool ist die Entwicklung einer App in Planung, die kreislaufwirtschaftliche Kompetenzen bei der Gebäuderenovierung vermittelt. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Bis dahin lohnt ein Blick auf die Projekthomepage. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Christian Frey. Foto © TSUNG-LIN WU - stock.abobe.com

Projekte

NanoSafe: Übersicht von Normen im Umgang mit Nanomaterialien

Im Rahmen des EU-Projektes NanoSafe haben die Projektpartner Normen zusammengetragen, die beim Umgang mit Nanomaterialien von besonderer Bedeutung sind. Grundsätzlich gehen sie auf EU-Regelungen zurück, weisen aber auch Besonderheiten in den einzelnen Ländern auf. Alle Normen sind verlinkt und können in der jeweiligen Sprache via Internet bezogen werden: Zur Übersicht der Normen. Derzeit arbeiten die Projektpartner an der Entwicklung von zehn Szenarien, die den Einsatz dieser Materialien in verschiedenen Bereichen und besonders die einzuhaltenden Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften beleuchten. Wir werden weiter berichten. Weitere Informationen gibt gerne Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © peterschreiber.media - stock.adobe.com

Ausbildung

Milwaukee Maschinen für die Ausbildung

Die Lehrlinge des Tief- und Straßenbaus im BZB Wesel staunten nicht schlecht, als ihnen durch den Mitarbeiter der Firma Techtronic Industries Central Europe GmbH (TTI-EMEA), Herrn Vincent Albanus, zwei brandneue akkubetriebene Trennschneider der Marke Milwaukee inklusive Zubehör übergeben wurden. Die beiden Geräte werden zukünftig für das Schneiden und Trennen von künstlichen und natürlichen Steinen im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Tiefbau eingesetzt. Sowohl die Lehrlinge als auch die Ausbilder waren begeistert von der Handlichkeit der Maschinen, die mit neuester Akkutechnologie ausgestattet sind. Die Milwaukee Maschinen sind eine Leihgabe der Firma TTI-EMEA, um die angehenden Fachkräfte und späteren Nutzer solcher Maschinen in der Ausbildung zu unterstützen. Weiterhin verspricht man sich davon, wichtiges Feedback zur Handhabung der Maschinen zu erhalten. „Wir begrüßen diese Art der Unterstützung sehr. Die Maschinen werden den Ausbildungsalltag der Tief- und Straßenbauer*innen und der Straßenwärterinnen hier in Wesel bereichern. Moderne Geräte für den mobilen akkubetriebenen Einsatz, die auch noch per App gesteuert und verwaltet werden können sind up-to-date“ sind sich die Fachausbilder Alipaß, Glatzel und GB Leiter Crone einig. Die BZB stehen seit einigen Monaten mit Mitarbeitern von TTI-EMEA in Kontakt. Aktuell erörtern die BZB und TTI-EMEA Möglichkeiten einer nachhaltigen Bildungskooperation. „Es gibt sehr interessante Ideen, die wir weiter verfolgen werden. Jetzt ist der erste Schritt gemacht und es werden akkubetrieben Steine geschnitten!“ Auf eine ideenreiche Zusammenarbeit! Eindrücke der Übergabe:

Projekte

Hybrider Baukongress „Die Zukunft des Bauens“ am 23. November 2021

Am 23. November 2021 findet der erste Baukongress – in Kooperation mit dem saarland.innovation&standort e.V. (saaris) in Saarbrücken – statt. Die Veranstaltung ist hybrid geplant, so dass Sie auch bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Neben vielen spannenden Gästen erwarten Sie interessante Vorträge zu den Themen digitaler Produktionsmethoden, 3D-Druck und Building Information Modelling (BIM). Im Fokus der Veranstaltung steht die „Zukunft des Bauens“. Es werden unter anderem die Herausforderungen der Integration neuartiger digitaler Produktionsmethoden eine Rolle spielen und hierbei darf das 3D-gedruckte Haus natürlich nicht fehlen. Entlang der Vorträge und Diskussionen wird es insbesondere um die Entwicklung des 3D-Druckers, die Materialentwicklung, das Genehmigungsverfahren sowie die Planung und den Bauprozess beim Pilotprojekt in Beckum gehen. Darüber hinaus werden anhand eines gerade abgeschlossenen Bauvorhabens die Anwendung, die Risiken und Chancen der Methode BIM thematisiert. Was: Baukongress | Zukunft des Bauens Wo: Online und Saarbrücker Schloss (Festsaal) | Schloßstr. 1-15, Saarbrücken Wann: 23. November 2021, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier. Anmelden können Sie sich sowohl für die Präsenz wie auch die Online-Teilnahme hier. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Dr.-Ing. Martina Schneller vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, Schaufenster Krefeld.   Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk: Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk informiert und unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das Zentrum den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Innovations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in sechs regionalen „Schaufenstern“ entwickelt und bei den Unternehmen platziert werden. Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.        Foto © PopTika - Shutterstock

Ausbildung

Das Team der Passgenauen Besetzung auf Berufsorientie­rungstour

Die Tage vor den Herbstferien 2021 stellten das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ vor eine logistische Herausforderung. Doch auch diese Aufgabe wurde angenommen und selbstverständlich gemeistert. Um zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Veranstaltungen einwandfrei zu bedienen, musste das BZB-Equipment mehrfach in Windeseile be- und entladen werden und war permanent im Einsatz. In der letzten Septemberwoche bis in den Oktober hinein standen nahezu zeitgleich zwei Großveranstaltungen auf dem Plan. Der große "Berufsparcours" mit über 500 Schüler*innen in der Stadthalle von Ratingen und das zweitägige „Forum Beruf - Die Ausbildungsmesse“ im Autohaus Schönauen in Solingen. Zwei Veranstaltungen, die passgenau auf die Berufsorientierungswünsche der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten waren. Während in Ratingen die Stadthalle als Berufsparcours-Event-Center umfunktioniert war, fand das Forum Beruf auf dem Außengelände des Autohauses Schönauen statt. Viele Aussteller aus allen Berufsbereichen waren vor Ort und hatten für die Schülerinnen und Schüler interessante Mitmachstationen aufgebaut. In Ratingen war das BZB mit den Fliesenlegern und dem neuen Gleichgewichts-Parcours präsent. Der Auszubildende Mohammed Taha vom Fliesenlegerbetrieb Wolters in Viersen zeigte den Schülerinnen und Schülern professionell den Umgang mit den Fliesen. Starke Leistung Mohammed und vielen Dank! In Solingen fand das Event auf der Freifläche des Autohauses Schönauen statt. Bei wunderschönem Herbstwetter waren die BZB zusammen mit den Kollegen der Handwerkskammer Düsseldorf und der Kreishandwerkerschaft Solingen vor Ort. Es war nicht überraschend, dass die Berater(innen) der „Passgenauen Besetzung“ regen Zulauf hatten. Bauberufe erfahren nach wie vor regen Zulauf. Das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre. Es konnten viele interessante Gespräche mit den jungen Schülern und Schülerinnen, zum Teil auch mit den Eltern, geführt werden! Als Résumé lässt sich festhalten, dass beide Veranstaltungen professionell organisiert waren und einen starken Anklang bei allen Beteiligten fanden. Natürlich stehen wir auch nach der Veranstaltung allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © connel - Shutterstock

Ausbildung

Handwerk hilft Handwerk

Die BZB nehmen übergangsweise die WKSB-Isolierer der Ausbildungsbetriebe der Region der Kreishandwerkerschaft Emscher Lippe auf. Hintergrund ist, dass die Kreishandwerkerschaft momentan die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung selbst nicht durchführen kann. So wurde kurzfristig für die elf zusätzlichen WKSB-Isolierer des 1. Ausbildungsjahres 2021 aus dem Einzugsbereich der Kreiha Emscher Lippe eine zusätzliche Gruppe gebildet, die durch einen Fachausbilder im BZB Krefeld in einer separaten Werkhalle unterwiesen wird. Insgesamt werden damit aktuell 25 WKSB-Isolierer in zwei Gruppen unterwiesen. In Rotation durchlaufen beide Gruppen die ersten praktischen Übungen im Bereich Blech- und Dämmungstechnik sowie Trockenbau. Aktuell steht man mit der Kreiha im regen Austausch, ob man die Lehrlinge des 2. und 3. Ausbildungsjahres ebenfalls zeitweise unterweisen soll. „So sind wir eben, Handwerk hilft Handwerk!“ macht Crone deutlich. Gruppe der WKSB-Isolierer am BZB Krefeld:

Weiterbildung

Das digitale Qualifizierungs­angebot im Bauwesen der BZB

Die COVID-19-Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht und uns einiges gelehrt. Aufgrund dieser Geschehnisse musste vieles neu gedacht und viele neue Wege eingeschlagen werden. Neue Wege eröffnen oft aber auch neue Möglichkeiten, die man ergreifen kann und sollte. Diese Chance haben die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) genutzt und ihr Angebot im Bereich der digitalen Weiterbildung um verschiedene Lösungen erweitert. Die Akademie der BZB ist in ihrem Weiterbildungsangebot jetzt noch digitaler geworden. Unter dem Namen „DiQuBB – Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ bieten wir unseren Kunden nun ein umfassendes Lehrgangsangebot, das Online-Veranstaltungen und auch sogenannte Hybrid-Seminare umfasst. Teilnehmende haben die Wahl. Im Gegensatz zu den reinen Online-Veranstaltungen haben die Teilnehmer*innen an Hybrid-Seminaren die Wahl, ob sie vor Ort teilnehmen oder aber online über ein in den BZB installiertes Video-Konferenzsystem zugeschaltet am Seminar teilnehmen möchten. Die Technik macht´s! Für die Teilnehmenden und den Referierenden vor-Ort fühlen sich die Veranstaltungen wie ein ganz „normales“ Seminar in Präsenz an. Man sitzt gemeinsam in einem Seminarraum, folgt an einem Bildschirm dem Vortrag und diskutiert mit dem Referierenden und anderen Teilnehmenden untereinander. Gleichzeitig werden zusätzlich über einen zweiten Bildschirm, die Teilnehmer eingeblendet, die von außerhalb über eine Internetverbindung zugeschaltet sind. Mit einer besonderen Technik ist es nun möglich, diesen Teilnehmenden ebenso den Referierenden und die anderen Teilnehmenden „erkennbar“ zu machen. Auch die Diskussionen und Redebeiträge der online zugeschalteten Personen werden von allen gleichermaßen wahrgenommen. Attraktive Angebote. Für Unternehmer, Führungskräfte und Entscheider in kleinen und mittelständischen Baubetrieben schaffen wir die Möglichkeit, sich im Bereich von „DiQuBB“ mit digitalen Lernformaten zu qualifizieren. Dabei handelt es sich primär um Seminare, die das Krefelder Schaufenster „Digitales Bauen“ im Rahmen des Kompetenzzentrum Digitales Handwerk entwickelt hat. Die Module sind aufeinander aufbauend und behandeln die unterschiedlichen Aspekte zur Digitalisierung in der Bauwirtschaft. Die Palette der Themen reicht von strategischen Aspekten der Digitalisierung bis hin zu Spezialthemen wie z. B. der Baudokumentation in digitaler Form. Hier werden überwiegend Online-Seminare zur Themenvermittlung eingesetzt. Facelifting – Bewährtes im neuen Format. Neben diesen neuen Angeboten haben wir aber auch Bewährtes modernisiert. Lehrgänge aus dem Bestandsangebot der BZB haben wir einem Facelifting unterzogen und bieten aus den Bereichen Baumanagement und Baurecht Betoninstandhaltung Kanalbau und Kanalinstandhaltung Umwelttechnik und Arbeitsschutz Brandschutz Seminare und Lehrgänge nun als hybride Veranstaltungen an. Basierend auf bewährten Konzepten und kompetenten Referenten, entscheidet hier der Kunde über seine Art der Teilnahme. Ein Überblick Hier ein kleiner Auszug aus unserem Angebot hybrider Seminare: Nachträge und Mehrvergütungsansprüche erfolgreich geltend machen Unternehmerhaftung im Baugewerbe WHG-Fachbetrieb – Sachkundelehrgang für das verantwortliche Personal Fortbildung zum Erhalt der Sachkunde für die Zustands- und Funktionsprüfung von Abwasserleitungen Wissens-Update für Brandschutzfachkräfte Fachkundelehrgang nach TRGS 521 zum Umgang mit alten Mineralwollen Wir werden in Zukunft auf unterschiedlichen Kanälen über bestehende und neue Kurse im Bereich „DiQuBB – Das Digitale Qualifizierungsangebot im Bauwesen der BZB“ informieren. Folgen Sie uns gerne auch auf unseren Social Media Kanälen: LinkedIn, Xing, Facebook und Instagram. Foto: © Avtar/Pixabay

Weiterbildung

Erfolgreicher Lehrgang: Neubau und Instandsetzung von Dichtkonstruktionen aus Beton

Eine anspruchsvolle Tätigkeit für den Qualifizierten Planer. Anlagen, die zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen dienen, sind bei einem Neubau aber auch bei deren Instandhaltung, besonderen Anforderungen unterworfen. Um diese Anforderungen, die durch die AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) beschrieben sind, auch umsetzen zu können, bedarf es Fachwissen, das vom Planer solcher Anlagen vorausgesetzt wird. Um dieses Wissen zu vermitteln führten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. im Zeitraum 13.09.–17.09.2021 bereits zum siebten Mal den gleichnamigen Lehrgang durch. Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang ist ein abgeschlossenes Ingenieur- bzw. Naturwissenschaftliches Studium und eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung in der Planung, Projektierung, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder Produktion von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen. Der Lehrgang endet mit einer Prüfung, die alle Teilnehmer mit Erfolg absolvierten. Der Lehrgang findet zweimal pro Jahr statt und im Frühjahr 2022 bieten die BZB diesen Lehrgang auch in Berlin an. Der Herbsttermin ist dann wieder in Krefeld. Die Termine für 2022 stehen bereits fest: 07.02.–11.02.2022, Berlin 12.09.–16.09.2022, Krefeld Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier oder persönlich bei Ihrer Ansprechpartnerin Dr. Annemarie Gatzka.

Querbeet

Qualität der BZB erneut bestätigt - Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen

Alljährlich wiederholt sich das Ereignis: Das Qualitätsmanagementsystem der BZB wird durch die Zertifizierung Bau GmbH, Berlin als akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft auf seine Wirksamkeit geprüft. In diesem Jahr erfolgte das Audit um die Zertifikatsverlängerung um weitere drei Jahre zu bestätigen. Seit 1998 sind die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. mit Ihrem QM-System nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und gehörten zu einer der ersten Ausbildungsstätten im Baugewerbe, die ihre Qualität durch eine unabhängige Stelle überprüfen und bestätigen ließen. Seit der Zeit wird nun einmal jährlich durch externe Auditoren das System auf Herz und Nieren geprüft. Im dreijährigen Rhythmus entscheidet sich danach, ob das Zertifikat weitergeführt werden darf. Neben der Überprüfung nach DIN EN ISO 9001 erfolgt gleichzeitig auch die Zulassung nach AZAV, die den Träger auszeichnet, Bildungsmaßnahmen