Arbeiten wo andere Urlaub machen.

12 BZB Baulehrlinge waren für 3 Wochen auf der Insel La Reunion im Rahmen eines Mobilitätsprojektes.

mehr lesen

Leistungsmerkmale von Bauprodukten in Leistungsverzeichnissen

Neue Veranstaltungsreihe der GUEP

mehr lesen

12. GUEP Planertag erfolgreich beendet

Im Fokus: Technische Herausforderungen bei Planung und Ausführung von Maßnahmen zur Betoninstandhaltung

mehr lesen

Kick Off in Madrid - WOMen can Build.

BZB an neuem EU Projekt beteiligt. Neuausrichtung der Berufsausbildung unter genderspezifischen Gesichtspunkten.

mehr lesen

Frohe Weihnachten!

Das BZB Team wünscht Ihnen schöne Feiertage und alles Gute im neuen Jahr!

mehr lesen

Seminarsuche

Die Ausbildungsbetriebe schlagen Alarm, weil viele ihrer Lehrstellen nicht besetzt werden können. Fast jeder zehnte bekam nicht mal eine einzige Bewerbung. Fast jeder dritte Betrieb in Deutschland kann nach einer aktuellen Befragung Lehrstellen aus Mangel an geeigneten Bewerbern nicht besetzen.

Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (Quelle DIHK) zu seiner Umfrage „Ausbildung 2017“ mit etwa 10.500 Unternehmen berichtete, stabilisierte sich die Quote zuletzt bei 31 Prozent - im Vergleich zu 12 Prozent zehn Jahre zuvor.

Besonders stark zugenommen hat der Azubi-Mangel im Baugewerbe mit 42 Prozent (2015 waren es nur 30 Prozent). Nach dem Anfang April veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung sind sogenannte Passungsprobleme eine „zentrale Herausforderung“ - etwa weil Jugendliche mit ihren Abschlüssen nicht den Ansprüchen der Firmen genügen oder weil sie nicht mobil genug sind. Zum Stichtag 30. September 2016 wuchs die Zahl nicht vergebener Ausbildungsplätze im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf 43.500.

Das Projekt InnovationsClusterHandwerk (IC-H) versucht dem Trend entgegen zu wirken. Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Das BZB sowie 11 Kooperationspartner arbeiten an diesem Projekt. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Information, Vernetzung und Unterstützung von kleinen und mittleren Handwerksunternehmen im Sinne einer Clusterbildung in den Bereichen „Anpassung an veränderte Altersstrukturen“ (IC_H1) sowie „Klima- und ressourcenwirksame Nachhaltigkeit“ (IC_H2). Querschnittsziel ist dabei die Entwicklung innovativer Strategien, die auf digitalen Lösungen basieren. Aufgrund der fehlenden Ressourcen benötigen die KMU des Handwerks vermehrt Unterstützung, um sich den genannten Herausforderungen stellen zu können.

Geleitet durch das Tagesgeschäft und die jeweils aktuelle Auftragslage müssen sie zunächst für die elementare Wichtigkeit dieser Themen sensibilisiert, über Möglichkeiten informiert und für die Umsetzung unterstützt werden. Dabei steht eines besonders im Vordergrund: Vernetzung! Unternehmen müssen sich miteinander austauschen. Da es in Zukunft vermehrt zu Problemlagen wie Fachkräfte- und Ausbildungsmangel kommt, stellt eine fachlich angeleitete, kollaborative und kooperative Entwicklung von Anpassungs- und Umsetzungsstrategien den mit Abstand erfolgversprechendsten Ansatz dar. Deshalb werden in diesem Vorhaben landesweit zwei themenbezogene Clusternetzwerke installiert, um die kleinen und mittleren Unternehmen - unter fachlicher Begleitung, Schaffung von Plattformen und Impulsgebung -  durch die jeweils zuständigen Clustermanager zu befähigen, gemeinsam innovative Strategien zu entwickeln und umzusetzen. 

Falls Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, melden Sie sich bitte bei:

© fotomek/fotolia

LOGO IC H Text ohne NRW 3C            LOGO MWIDE 3C Web Förderhinweis kl

Ihre Ansprechpartner