Beim Tag des Handwerks 2023 zeigten die BZB im Rahmen der Messe Stuzubi in Düsseldorf in drei Bereichen, wie vielfältig das Bauhandwerk ist – unter anderem mit einem nachhaltigen Holzhaus und Augmented Reality (AR)-Technologie. Mit dem Angebot warben sie für eine Ausbildung im Baugewerbe und informierten über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten.

Erstmalig baute das BZB-Team ein ganzes Holzhaus an seinem Stand. „Es diente als Eyecatcher und animierte die Besucher zum Gespräch“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung. „Wir wollten mit dem Haus direkt zeigen, dass es ums Bauen geht. Und dabei auch um nachhaltiges und umweltschonendes Bauen. Ein Haus aus Holz und mineralischen Baustoffen mit Holzfaserdämmung, Photovoltaikelementen und Dachbegrünung in der Dachfläche“, so Crone weiter.

In kürzester Zeit standen die Holzmodule, das Dach konnte gedämmt und eingedeckt und die Photovoltaikelemente und Dachbegrünung integriert werden. „Das das Haus fiel auf“, berichtet Crone. Besucher fragten interessiert nach und so kam das eine oder andere Gespräch über das Bauen, die Fachkräfte und die Ausbildung zustande. „Wir werden das Konzept weiter verfeinern. Wir wollen mehr Bereiche der Wertschöpfung Bauen und der damit verbundenen Gewerke darstellen. Außerdem soll es eine lebende Baustelle werden, so dass Schüler*innen und Jugendliche aktiv an dem Haus mitbauen und so das Baugewerbe mit den eigenen Sinnen erleben können“, resümiert Crone die Messeerfahrung.

Neben dem Holzhaus präsentierten die BZB einen Bausimulator, auf dem sieben unterschiedliche Baumaschinen „gefahren“ werden können. Der Spaßfaktor stand hier stark im Vordergrund, obwohl der Simulator in der Ausbildung zum echten Training eingesetzt wird. Jener kam an – das junge Publikum testete das Gefährt intensiv, während ein BZB- Fachausbilder wertvolle Tipps zur Ausbildung in den BZB gab. Der Bausimulator war nahezu die gesamte Messezeit belegt und zeigte, dass auch digitale Geräte „Lust auf Handwerk“ machen können.

Zusätzlich stellten die BZB die Anwendung der Augmented Reality (AR) in der Ausbildung der Maurer vor. „3D Mauerblock“ – Elemente wurden virtuell in den Rundgang projiziert – Besucherinnen und Besucher betrachteten auf einem Großbildschirm, wie reale und digitale Welt miteinander verschmolzen. „Es war uns wichtig, das Handwerk zum Anfassen und zum Erleben zu präsentieren“, fasste BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer den Tag zusammen. „Ich denke es ist uns gelungen, die Botschaft zu vermitteln, dass eine Ausbildung im Bauhandwerk eine Zukunft hat und wie diese aussehen könnte.“

Das BZB-Team baute ein Holzhaus in der Erlebniswelt Handwerk auf. Das nachhaltige Haus wurde mit Photovoltaikelementen ausgestattet. Auch eine Dachbegrünung zeigte den Besucherinnen und Besuchern, wie nachhaltiges Bauen funktionieren kann. Die Messe bot Gelegenheit für interessante Gespräche und Informationen rund um das Bauhandwerk. Mit der AR-Brille galt es, in die Zukunft des Baugewerbes zu schnuppern. BZB-Vorstandsvorsitzender Johannes Schmitz im Gespräch mit Andreas Ehlert, Präsident HWK Düsseldorf. Interessierte beobachteten über einen Großbildschirm, wie reale und digitale (augmented) Realität miteinander verschmolzen. Das BZB-Team präsentierte das Handwerk zum Anfassen und Erleben. Auch das BZB-Maskottchen unterstützte am Tag des Handwerks.

Fotos © BZB