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Seminarsuche

Energieeffizienzberater/-in für Gebäude

(Vor-Ort-Beratung)

Inhalt

Der energetischen Sanierung von Wohngebäuden kommt eine Schlüsselfunktion für das Gelingen der Energiewende zu. Der Bund fördert Energiesparberatungen nach Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im privaten Bereich sollen so mehr Investitionen ausgelöst werden, die den Energiebedarf in Wohngebäuden senken und zu mehr Energieeffizienz führen. Auf diese Weise können Umweltbelastungen – und von diesen besonders CO2-Emissionen – vermindert werden.


Die sogenannte Vor-Ort-Beratung kann jedoch ausschließlich durch qualifizierte und antragsberechtigte Energieberater durchgeführt werden. Diese müssen ihre Anerkennung durch die Registrierung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nachweisen können. Das BAFA seinerseits fördert Energieberatungen in Wohngebäuden vor Ort. Dem Beratenen soll hierbei veranschaulicht werden, wie das betreffende Gebäude auf ein entsprechendes energetisches Niveau gebracht werden kann. Dieses Niveau ist notwendig, damit das Gebäude im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgebots als energetisch dauerhaft saniert angesehen wird.

 

Ein energetisches Sanierungskonzept als Ergebnis einer förderfähigen Vor-Ort- Beratung umfasst:

 

1) den baulichen Wärmeschutz,

2) die Wärmeerzeugung und -verteilung zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung sowie

3) die Nutzung erneuerbarer Energien.

 

Die Erstellung eines Sanierungskonzeptes erfordert umfangreiches Wissen, das im Rahmen klassisch-technischer Ausbildungsgänge nicht ausreichend gelehrt wird. Auf Grundlage einer technisch-ingenieurwissenschaftlichen Basisqualifikation vermittelt der Lehrgang Inhalte, die von der Verringerung des Primärenergieeinsatzes, über die Nutzung neuer Technologien, bis hin zu Kenntnissen über relevante Förderprogramme reichen. Die Teilnehmer erhalten das notwendige Wissen, Gebäude energetisch zu bewerten und zu optimieren.

 

Der Lehrgang ist vom BAFA als Weiterbildungsmaßnahme zur Zulassung von Beratern für das Förderprogramm der „Vor-Ort-Beratung“ anerkannt. Außerdem erfüllt der Lehrgang alle Ziele und Inhalte einer Fortbildung gemäß Anlage 11 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009. Er berechtigt Teilnehmer mit entsprechender Eingangsvoraussetzung nach § 21 EnEV zur Ausstellung von Energieausweisen für Wohngebäude.

Nutzen

Der Lehrgang ist anerkannt gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen sowie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.

Zielgruppe

  • Architekten, Bauingenieure (Hochbau), Ingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung, Holzbauingenieure (als Voraussetzung für die Zulassung als Experte für das Förderprogramm „Vor-Ort-Beratung“ der BAFA)
  • Techniker (staatlich anerkannt oder geprüft) der Bereiche Hochbau, Bauingenieurwesen oder Gebäudetechnik, Mitarbeiter aus dem Gebäudemanagement und von Wohnungsbaugesellschaften
  • Handwerker mit 80 Std. Vorbereitungslehrgang (Voraussetzung für die Anerkennung beim BAFA)

Sonstiges

Der Unterricht findet an 9 Terminen, jeweils Fr. und Sa. statt.

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Schwerpunkte

Modul 1: Rechtliches

 

  • Anwendung der EnEV in der Praxis
  • Gesetzliche Grundlagen: EU-Gebäuderichtlinie, EnEG, EnEV, EEWärmeG, Normen, insbesondere DIN V 18599

Modul 2: Gebäudehülle in Neubau und Bestand

 

  • Grundlagen: Effizienzhaus, solares Bauen, klimagerechter Gebäudeentwurf, Wärmespeicherungsvermögen
  • Energetische Grundlagen
  • Wärmedämmstoffe und -systeme im Vergleich
  • Außen- und Dachdämmung unter Berücksichtigung des Feuchte-, Schall- und sommerlichen Wärmeschutzes
  • Schwachstelle Gebäudehülle: Wärmebrücken, Lüftungswärmeverluste
  • Innen- und Kerndämmung
  • Grundlagen sommerliche Behaglichkeit/ Wärmeschutz
  • Detaillierung: Wärmebrücken in Neubau und Bestand, Berechnung von Wärmebrücken

Modul 3: Anlagentechnik und erneuerbare Energien in Neubau und Bestand

 

  • Überblick Heizungstechnik
  • Schwachstellen Heizungstechnik
  • Überblick Warmwasserbereitung
  • Überblick Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnung
  • Emissionen
  • Regelungstechnik für Heizungs- und Wohnungslüftungsanlagen, Kenntnisse hydraulischer Abgleich, Regelungen bei erneuerbaren Energien
  • Photovoltaik

Modul 4: Energieausweis, Modernisierungsempfehlungen,Wirtschaftlichkeit

 

  • Wirtschaftlichkeit
  • Förderung
  • Softwareprogramme für die energetische Bewertung von Wohngebäuden
  • Vermittlung geringinvestiver Maßnahmen
  • Ausstellen von Energieausweisen/ Erstellen von Modernisierungsempfehlungen
  • KFW-/BAFA-förderspezifische Details
  • Projektbericht
  • Vermittlung von Beratungskompetenzen
  • Bedarfs-/Verbrauchsabgleich
  • Anwendung der DIN V 18599 mit Software, Abgrenzung 18599 und 4108/4701

Modul 5: Planung/Baubegleitung

 

  • Elektrotechnik/Beleuchtung

Prüfung

Schriftliche Abschlussprüfung

Abschluss

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können sich Ingenieure der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen (Hochbau) und Technische Gebäudeausrüstung für das Förderprogramm „Vor-Ort-Beratung“ anerkennen lassen. Informationen hierzu und finden Sie unter www.bafa.de.

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Terminübersicht

Referenten

  • Prof. Dr. Hans Löfflad Ingenieurbüro für Bauökologie, HolzHausplus, HNE Eberswalde, Hochschule Rosenheim, Universität Kuala
  • Prof. Dr. Hans Löfflad

    Ingenieurbüro für Bauökologie, HolzHausplus, HNE Eberswalde, Hochschule Rosenheim, Universität Kuala
    Nur wer schadensfrei baut, baut nachhaltig.

    Ausbildung

    1960  -  1965 Volksschule Monheim
    1965  -  1971 Realschule Rebdorf, Abschluss: Mittlere Reife
    1971  -  1973 Fachoberschule Donauwörth, Abschluss: Fachoberschulreife
    1973  -  1974 Grundwehrdienst
    1974  -  1975 Fachhochschule Augsburg, Fach: Bauingenieurwesen, Abschluss: Vorprüfung
    1975  -  1978 Fachhochschule Rosenheim, Fach: Holztechnik, Abschluss: Dipl. Ing. (FH), Kurse: Sicherheitsfachkraft, Eignungsprüfung für Ausbilder, Rosenheim
    1990  -  1991 Ausbildung zum Baubiologen IBN
    1992  -  2002 Promotion zum Thema „Das Globalrecyclingfähige Haus“, Abschluss am 17. April 2002 mit Verleihung des akademischen Grades

     

    Berufliche Tätigkeit

    1978  -  1979  Fertighauswerk Clift GmbH, Heidesheim bei Mainz
    1980  -  1989 Holz & Maschinen Löfflad KG, Büro Süd-Ost-Asien
    1989  -  1990 Gemeinnützige Forschungs- und Bildungsgesellschaft mbH, Düsseldorf
    1990  -  1994 Katalyse, Institut für angewandte Umweltforschung, Köln
    1994  - Ingenieurbüro für Bauökologie, Dipl. Ing. Hans Löfflad, Köln - Wandlitz, Arbeitsschwerpunkte: Gutachten, Studien, Fort- und Weiterbildung (Gebäudeenergieberater, Meisterausbildung (Zimmerer, Maurer, Tischler)
    2002  - Gründung und Mitarbeit des Zentrum für kooperatives Lernen und Bauen mit Unterstützung der DBU
    2003  - HolzHausplus, Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung von Holzbausystemen mbH (Erfahrung über 10 Jahre im Passivhausbau und 7 Jahre im Energieplushausbau)

     

    Lehraufträge

    2003  -  2004 Lehrauftrag Fachhochschule Köln, Architektur, Fach: Bauphysik
    2004  -  2011 Lehrauftrag Fachhochschule Köln, Denkmalpflege, Fach: Bauphysik
    2007  -  2014 Lehrauftrag Fachhochschule Hildesheim, Architektur, Bauingenieurwesen und Holztechnik, Fach: Ökologischer Holzbau
    2008  -   Lehrauftrag Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Holztechnik, Werkstoffkunde Nichtmetalle (nur bis 2010), Nachhaltiges Bauen, Holzbaukonstruktionen, Bauphysik
    2011  -  Lehrtätigkeit im Auftrag der Hochschule Rosenheim für „Master of engineering technology, green and energy efficent buildings“ an der Universität Kuala Lumpur Malaysia für das Fach „Material Science and Technology“.
    Juli 2013 Honorarprofessor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Lehrgebiet Baukonstruktion, Ausführungsplanung und Bauphysik im Holzbau

       

    Auszeichnungen

    • Preis für Umwelt und Gesundheit von Weleda und BUND 2002
    • Auszeichnung der Promotion „Das globalrecyclingfähige Haus“ als beste Promotion der Fakultät Baukunde der Technischen Universität Eindhoven 2003
    • Förderpreis für nachwachsende Rohstoffe des Landes Nordrhein-Westfalen 2004
    • Auszeichnung bezogen auf den Aufbau eines „Zentrums für kooperatives Lernen und Bauen“ als offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2005/2006 Bildung für nachhaltige Entwicklung

     

    Mitgliedschaften

    • Gründungsmitglied des Euopean + Global Network of Organisations for Environmentally- conscious and Health Building (ECOHB) seit 1992
    • Ernennung als Experte in der EU-Commission für Baustoffrecycling/Bauschutt 1993
    • Berater und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Holzbau seit 1994
    • Verzeichnet als Ökologieexperte im Expertenlexikon: Hrsg. Öko-Test, Frankfurt 1994

     

    Foto Referent
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  • Dipl.-Ing. Hans-Dieter Meyer Ingenieurbüro Meyer, Hamm
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Anerkannt durch

Ingenieurkammer Bau NRW Architektenkammer NRW

Ort

Seminardauer

130 U-Stunden

Zeiten

Fr. 8.30 – 17.00 Uhr Sa. 8.30 – 15.00 Uhr

Lehrgangsflyer

Preis

2.980,00 zzgl. € 300,00 Prüfungsgebühr

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Grauten Seminare und Organisation +49 (0) 2151 515539 +49 (0) 2151 515589 sebastian.grauten@bzb.de BZB Krefeld

Ort:

BZB Krefeld
Bökendonk 15-17
45034Krefeld

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Kontakt-Daten:

BZB Krefeld

Bökendonk 15-17
47809 Krefeld

+49 (0)2151 5155-0 +49 (0)2151 5155-90 krefeld@bzb.de

BZB Wesel

Am Schepersfeld 33a
46485 Wesel

+49 (0)281 9545-0 +49 (0)281 9545-95 wesel@bzb.de

BZB Düsseldorf

Auf´m Tetelberg 13
40221 Düsseldorf

+49 (0)211 91287-0 +49 (0)211 91287-50 duesseldorf@bzb.de

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