Was bedeuten diese drei Buchstaben? Das

  • B steht für das Gebäude | Bauwerk im englischen Building.
  • I steht für Information. Hier können alle bekannten Attribute und Bauteilinformationen des einzelnen Bauteils oder einer Gruppe hinterlegt werden. Hierzu gehören auch geografische Lage, Bestandteile, geometrische Informationen, physikalische Eigenschaften (wie Material- und Konstruktionsangaben, funktionale Eigenschaften (wie Räume, Zonen,etc.).
  • M steht für das englische „Modeling“, dessen Übersetzung nicht eindeutig ist. So kann es für die Aktion des Modellierens stehen. Aber auch für das Ergebnis, das Bauwerksdatenmodell, manchmal auch für das Werkzeug, die Software oder die Steuerung der Anwendung im gesamten Planungs- und Bauprozess, das Management.

BIM steht also für die ganzheitliche Betrachtung des Planens, Bauens und Betreibens von Bauwerken. Das Bauwerksdatenmodell beinhaltet Geometriedaten, Volumen, Flächen, Materialeigenschaften etc., die z. B. zur Massen- und Mengenermittlung sowie zur Kalkulation genutzt werden können. Die Visualisierung der Bauteile zeigt die Funktion und die Verbindung untereinander auf. Durch eine zentrale Bereitstellung des Bauwerksdatenmodells arbeiten alle am Bau Beteiligten auf Basis derselben aktuellen Daten und Informationen.

Erfahren Sie mehr über Chancen der Methode BIM, den Umgang mit den BIM-Modellen im Handwerk sowie die Funktionalitäten ausgewählter Tools – in unserer vierteiligen Veranstaltungsreihe „BIM – Eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke“. Melden Sie sich für die Online-Seminare an und machen Sie Ihren Betrieb fit für die Zukunft. Die nächsten Termine finden vom 18. - 26. Mai 2021 statt.

Mit der BIM Kurzinforeihe des RKW Kompetenzzentrums können Sie sich zudem in die Thematik einlesen und erfahren, wie Sie die Methode BIM erfolgreich für sich nutzen können!

Foto © Wright Studio/Shutterstock

 

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk:

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden.

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.  

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