Ein erstes eigenes KI-Werkzeug verstehen, entwickeln und erproben
Die Teilnehmenden entwickeln schrittweise ein vorgegebenes, praxisnahes KI-Werkzeug für wiederkehrende Informations-, Dokumentations- oder Kommunikationsaufgaben. Sie bauen das Werkzeug selbst auf, testen es mit realitätsnahen Beispielen und lernen, Ergebnisse sowie Einsatzgrenzen sachgerecht einzuordnen und einzusetzen.
Der entwickelte KI-Assistent dient der strukturierten Bearbeitung eingehender Kunden- und Projektanfragen. Das Werkzeug verarbeitet eine eingegangene E-Mail inklusive der Informationen beigefügter E-Mail-Anhängen in eine übersichtliche Arbeitsgrundlage. Im Ergebnis werden so bspw. Anliegen, fehlende Informationen, erforderliche Rückfragen und nächste Schritte zusammenfasst und ein passender Antwortentwurf erstellt.
So entsteht eine konkrete digitale Unterstützung, die die tägliche Bearbeitung von Anfragen erleichtert und zugleich als Grundlage für weitere betriebliche KI-Anwendungen dient.
Für die praktische Durchführung wird eine einheitliche browserbasierte KI-Anwendung festgelegt. Voraussichtlich arbeiten die Teilnehmenden mit ChatGPT und einer für alle verfügbaren Modelloption. Das Qualifizierungskonzept selbst bleibt jedoch unabhängig von einzelnen Anbietern, Sprachmodellen und speziellen Funktionen. Vermittelt wird ein übertragbares Vorgehen, das auch mit anderen leistungsfähigen generativen KI-Anwendungen eingesetzt werden kann.
Nach dem Workshop steht eine funktionsfähige Ausgangsversion für erste kontrollierte Praxiserfahrungen zur Verfügung.
Die systematische Qualitätsprüfung und Optimierung erfolgen in Workshop 2.
Der Workshop richtet sich an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Führungskräfte, Projekt- und Teamverantwortliche sowie leitende kaufmännische und technische Mitarbeitende in kleinen und mittleren Unternehmen.
Er eignet sich besonders für Personen, die generative KI bisher noch nicht oder nur punktuell beruflich einsetzen und einen strukturierten Einstieg suchen.
Stärken, Grenzen und geeignete Einsatzbereiche generativer KI einordnen
Den Aufbau eines strukturierten KI-Werkzeugs nachvollziehen
Erforderliche Eingangsinformationen vorbereiten und das Werkzeug anwenden
Ergebnisse auf Verständlichkeit, Vollständigkeit und Nutzbarkeit prüfen
Datenschutz, Vertraulichkeit und menschliche Verantwortung berücksichtigen
Einen geeigneten Rahmen für erste Praxiseinsätze festlegen
Das Unternehmen erhält eine konkrete Grundlage für einen kontrollierten Einstieg in KI-gestützte Arbeitsabläufe. Die teilnehmende Person kann das Werkzeug in einem klar begrenzten Rahmen erproben, Ergebnisse prüfen und weitere geeignete Einsatzmöglichkeiten im eigenen Verantwortungsbereich erkennen.
Fachlich
Besondere KI-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmenden sollten wiederkehrende Arbeitsaufgaben aus ihrem beruflichen Alltag kennen und bereit sein, ein vorgegebenes Werkzeug praktisch zu entwickeln und zu testen.
Technisch
Eigener Computer oder Laptop mit aktuellem Internetbrowser und stabiler Internetverbindung
funktionsfähiges Headset oder Mikrofon und Lautsprecher sowie Webcam
Zugang zu der vorab festgelegten KI-Anwendung
Onboarding vor dem Workshop
Etwa drei Tage vor dem Workshop findet ein 30-minütiges Online-Onboarding statt. Es dient dazu, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu prüfen und einen reibungslosen Einstieg in die praktische Workshop-Arbeit sicherzustellen.
Achtung: In der Terminübersicht wird ein Einzeltermin VOR dem eigentlichen Workshop-Termin genannt. Dabei handelt es sich um den Onboarding-Termin. Die Uhrzeit ist jeweils von 11:00 bis 11:30 Uhr
Im Onboarding werden insbesondere
der Zugang zur festgelegten KI-Anwendung und zur Videokonferenz geprüft,
die grundlegende Bedienfähigkeit der benötigten Anwendungen sichergestellt,
die zulässige Verwendung unkritischer Beispieldaten erläutert,
der Ablauf und das konkrete Arbeitsergebnis des Workshops eingeordnet,
sowie offene technische oder organisatorische Fragen geklärt.
Das Onboarding ist Bestandteil des Workshop-Konzepts. Es ersetzt keine Workshop-Inhalte, sondern stellt sicher, dass die gemeinsame Entwicklungsarbeit im Workshop ohne vermeidbare Zugangs- oder Einrichtungsprobleme beginnen kann.
Dieses Seminar führen wir auf Wunsch als maßgeschneiderte Inhouse-Veranstaltung durch. Sprechen Sie uns an - gerne beraten wir Sie.
Der Workshop wird remote und anwendungsorientiert durchgeführt. Kurze fachliche Einordnungen wechseln sich mit angeleiteten Entwicklungs- und Testphasen ab. Alle Teilnehmenden arbeiten mit demselben Werkzeug und mit realitätsnahen, unkritischen Beispieldaten. Dadurch bleiben Anleitung, Ergebnisse und Unterstützung im Online-Format planbar und vergleichbar.
Die Teilnehmenden erhalten eine Onboarding-Checkliste, das entwickelte KI-Werkzeug, eine kompakte Anwendungsdokumentation, Hinweise für geeignete Testfälle, eine Übersicht zur ersten Ergebnisprüfung sowie grundlegende Hinweise zu Datenschutz und menschlicher Kontrolle.
Ein erstes eigenes KI-Werkzeug verstehen, entwickeln und erproben
Einzeltermine: 24.11.2026 (Online-Termin) | 27.11.2026 (Online-Termin)
Lehrgangsort: Online
Preis: 290,00 €
Ein erstes eigenes KI-Werkzeug verstehen, entwickeln und erproben
Einzeltermine: 25.01.2027 (Online-Termin) | 28.01.2027 (Online-Termin)
Lehrgangsort: Online
Preis: 290,00 € | Frühbucherrabatt noch 52 Tage verfügbar.
Markus Schilaski hat in seiner beruflichen Laufbahn immer wieder erlebt, dass unnötig komplizierte Abläufe Zeit kosten, Fehler begünstigen und gute Arbeit erschweren. Deshalb suchte er früh nach digitalen Möglichkeiten, Aufgaben einfacher, verlässlicher und effizienter zu organisieren.
Dabei ging es ihm nie darum, möglichst viele Programme einzusetzen. Entscheidend war, ob ein Werkzeug im Arbeitsalltag tatsächlich hilft. Wo passende Lösungen fehlten, entwickelte er pragmatische eigene Arbeitsweisen durch Ausprobieren, Anpassen und die Verbindung vorhandener Möglichkeiten.
Diese Haltung begleitete ihn durch Tätigkeiten in Handwerk, Wirtschaft, Projektmanagement und beruflicher Bildung. Als Projektmanager und Digital Application Manager an einem Bildungszentrum entwickelte und realisierte er digitale Anwendungen, Lernformate und Workshops für unterschiedliche Zielgruppen.
Generative Künstliche Intelligenz versteht Markus Schilaski als weiteres Werkzeug, das nur dann wertvoll ist, wenn es Menschen spürbar entlastet und zu besseren Ergebnissen beiträgt. 2025 vertiefte er seine praktische Erfahrung durch einen Intensivkurs zum zertifizierten KI-Manager.
Mit Digitalermacher unterstützt er Unternehmen dabei, digitale Werkzeuge praxisnah, strukturiert und verantwortungsvoll einzusetzen. In seinen Workshops steht deshalb die konkrete Anwendung im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden sollen anschließend in der Lage sein, geeignete digitale Werkzeuge und generative KI erfolgreich in ihre betrieblichen Arbeitsprozesse zu integrieren und nachhaltig zu nutzen.