Am 15.11. wurde am Standort Düsseldorf die Durchführung der Potenzialanalyse durch eine Vertreterin der Kommunalen Koordinierung (KoKo) und den Vertretern der Landes-Gewerbeförderungsstelle des Handwerks (LGH) geprüft. Das Ergebnis: durchweg positive Rückmeldungen.

 

Aus den Ergebnissen besonders hervorzuheben waren hier zum einen der Umgang der Beobachter*innen mit den Schüler*innen, was die Förderung der Motivation für die Aufgaben und Respekt und Toleranz der Schüler*innen untereinander betrifft. Lobende Worte fanden sich zum anderen für den reibungslosen und gut organisierten Tagesablauf, beispielsweise für die Gruppeneinteilungen, die ganzheitlichen Beobachtungen und die Moderation der Aufgaben innerhalb der angegebenen Zeitfenster.

Auch der Hinweis innerhalb der Gruppe zu Beginn des Tages darauf, dass die Potenzialanalyse von „normalem“ Schulunterricht zu unterscheiden ist und die einzelnen Aufgaben eine Chance für Schüler*innen darstellen, ihre Stärken in einem informellen Rahmen kennen zu lernen, wurde positiv benannt. Insgesamt konnte das KAoA-Team des BZB Düsseldorf von sich überzeugen und freut sich über das sehr gute Feedback.

Seit Anfang September 2016 finden an den BZB Standorten Düsseldorf und Krefeld erneut Potenzialanalysen im Rahmen des von der NRW-Landesregierung eingeführten Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) statt. In den Potenzialanalysen, die in den Jahrgangsstufen 8 aller Schulformen durchgeführt werden, haben die Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Stärken zu erforschen und somit einen ersten Schritt in Richtung Berufs- und Studienorientierung zu machen. Der BZB Standort Düsseldorf betreut im Schuljahr 2016/17 insgesamt 19 Schulen mit ca. 1700 Schüler*innen aus dem Rhein-Kreis Neuss. In diesem Schuljahr wird auch in Düsseldorf, sowie zuvor bereits in Krefeld, das Verfahren „Talentbrücke“ angewandt. In neun unterschiedlichen Aufgaben wird beispielsweise das räumliche Vorstellungsvermögen getestet; die Schüler*innen führen Gruppendiskussionen durch und haben die Möglichkeit, eine Selbstpräsentation zu halten.

Nicht nur die bislang 1100 Schüler*innen, die das eintägige Verfahren bereits durchlaufen haben (Stand 22. November 2016), haben Spaß an diesem abwechslungsreichen Tag. Auch die Mitarbeiter*innen des BZB Düsseldorf, die die Potenzialanalysen durchführen und begleiten, freuen sich über die facettenreiche und spannende Arbeit mit den Schüler*innen. „Schüler und Schülerinnen verschiedener Schulformen zu betreuen, kann eine Herausforderung sein. Jedes Kind hat andere Bedürfnisse, auf die wir individuell eingehen. Wenn am Ende des Tages die Teilnehmer*innen Spaß an den Aufgaben hatten, zufrieden die Heimreise antreten und einen Einblick in ihre Kompetenzen gewinnen konnten, dann haben wir unser Ziel erreicht “, so Mitarbeiterin Andrea Woitoschek. Nach Beendigung der letzten Potenzialanalysen im Dezember geht das KAoA-Team des BZB Düsseldorf (ein Teil des KAoA-Teams siehe Foto v.l.n.r.: Andrea Woitoschek, Nicole Walentek, Aline Dopatka, Jacqueline Schwarz, Nathalie Wilke) entspannt und wohlverdient in eine kleine „Winterpause“, um in alter Frische in die Potenzialanalysen 2017 zu starten.

Wir freuen uns drauf!