Soft Skills for Hard Hats - SSHH

2. Projektreffen in Madrid in der Fundación Laboral de la Construcción (FLC)

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Abschlussveranstaltung des Projektes „Die Düsseldorfer Potenzialanalyse vielfältig gestalten“

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Rettung aus der Tiefe – erfolgreicher Lehrgang im BZB Wesel

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Projekttreffen "workcamp GreenHouse" in Berlin

Besucherpavillion "GreenHouse" steht auf der IGA in Berlin.

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Studienbesuch aus Japan im BZB Krefeld

Konichiwa im BZB Krefeld

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Das Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“- kurz: KAoA, hat sich als Berufs- und Studienorientierungsprogramm in NRW etabliert. KAoA umfasst ab Klasse 8 Potenzialanalysen, Berufsfelderkundungen und Praxiskurse, in denen die Schüler*innen ihre Kompetenzen erkunden und erste Erfahrungen in verschiedensten Berufsfeldern sammeln können.

KAoA Kompakt und Potenzialanalyse Vielfalt- Was ist das?

Damit die Durchführbarkeit einer Berufserstorientierung auch für Schüler*innen mit einem Flucht- oder Migrationshintergrund nachhaltig gesichert werden kann, wurde das Programm „KAoA Kompakt“ ins Leben gerufen. „KAoA Kompakt“ umfasst eine zweitägige kulturunabhängig gestaltete Potenzialanalyse, drei eintägige Berufsfelderkundungen und einen dreitägigen Praxiskurs. Um eine Kompetenz-, bzw. Potenzialerforschung auch migrations-, sprach- und kultursensibel durchführen zu können, wurde die bekannte und bewährte Düsseldorfer Potenzialanalyse den Bedürfnissen der Jugendlichen angepasst.

Das Ergebnis ist dieIMG 6414 Potenzialanalyse „Vielfalt“, die Übungen zu unterschiedlichen Sprach- und Kompetenzniveaus beinhaltet und deutschlandweit als Instrument in Berufs- und Studienorientierungsprogrammen eingesetzt werden kann. Das Projekt wurde von einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern und Praktikern, darunter die Regionalleiterin Pädagogische Maßnahmen des BZB Düsseldorf, Stephanie Labrenz, entwickelt, begleitet und evaluiert. Auch Teammitglieder des Bereiches Übergang Schule-Beruf aus dem BZB Düsseldorf, Maira Camacho van den Hurk, Aline Dopatka, Jacqueline Schwarz und Andrea Woitoschek haben als erfahrene Potenzialanalyse-„Spezialisten“ an einem Pilotdurchlauf und anschließenden Diskussionsrunden teilgenommen. Mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis haben sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Potenzialanalyse „Vielfalt“ geleistet.

Die Abschlussveranstaltung des Projektes „Die Düsseldorfer Potenzialanalyse vielfältig gestalten“

Am Montag, den 12. Juni, war es dann endlich soweit: Die Vodafone Stiftung Deutschland lud zur Abschlussveranstaltung des Projektes „Die Düsseldorfer Potenzialanalyse vielfältig gestalten“ auf den Vodafone Campus in Düsseldorf ein. Mit Blick auf die Skyline Düsseldorfs wurde die neue Potenzialanalyse „Vielfalt“ sowie die image9Praxiserfahrungen, die im Schuljahr 2016/2017 im ersten Durchlauf gemacht wurden, vorgestellt. Die Begrüßung fand durch den Oberbürgermeister Thomas Geisel und Dr. Mark Speich von der Vodafone Stiftung Deutschland statt. Frau Prof. Dr. Petra Lippegaus-Grünau, wissenschaftliche Leitung des Projektes, erklärte das Konzept der Potenzialanalyse Vielfalt, die dahinterstehende Theorie und die Entwicklung der Aufgaben. Wie die neue Potenzialanalyse in der Praxis funktioniert hat und welche Erfahrungswerte bei der Durchführung gesammelt wurden, erläuterte Frau Ezgi Yildiz.

Die Offenheit der Schüler*innen der Potenzialerkundung gegenüber, die Vertrauensbasis zwischen Schüler*innen und Anleiter*innen und Beobachter*innen, aber auch das Hindernis der Sprachbarriere sind Erfahrungen, die auch durchführende BZB Teammitglieder erfahren konnten. Im Anschluss an die Praxiserfahrung wurde das Thema „Schule und Potenzialanalyse“ aus Schulsicht von Klaus-Peter Vogel von der GHS Bernburger Straße bewertet. Er lobte hier vor allen Dingen die reibungslosen Abläufe und durchweg positiven Erfahrungen, von denen die Schüler*innen in der Schule berichtet haben. Abschließend blieb ausreichend Zeit, um aufgekommene Fragen zu klären.

Gegen 12 Uhr verabschiedete Herr Christoph Sochart, der die Moderation der Veranstaltung an diesem Tag inne hatte, alle geladenen Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem noch das ein oder andere angeregte Gespräch geführt wurde. Insgesamt können wir auf eine gelungene Abschlussveranstaltung zurückblicken und freuen uns darauf, zukünftig die neue Potenzialanalyse anzuwenden. Wer Interesse daran hat, sich einen Einblick in das Konzept und die Aufgaben der neuen Düsseldorfer Potenzialanalyse zu verschaffen, findet die Publikation frei zugänglich hier.

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