„Berufsstart Bau“ 2020: Chance für Betriebe und Ausbildungssuchende

Die SOKA-geförderte Einstiegsqualifizierung bringt in Kooperation mit den BZB Betriebe und potentielle Azubis zusammen.

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Women Can Build: Carolin – Mit dem Abitur in die Ausbildung zur Dachdeckerin

Mit dem EU-Projekt „Women Can Build“ zeigen die BZB Beispiele von jungen Frauen in der Bauwelt.

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Sind Sie dabei? digitalBAU 2020 in Köln

Digitale Lösungen in der Baubranche sind das Thema der Fachmesse „digitalBAU“, die erstmals vom 11. – 13. Februar 2020 in Köln stattfindet.

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Gefragt: Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung

Der erste Lehrgang für Qualifizierte Führungskräfte/Fachbauleiter in diesem Winter fand einen erfolgreichen Abschluss.

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Digitale Helferlein: Das digitale Aufmaß

Am 19.11.2019 lud das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk zum kostenfreien Workshop „M3.3.1 | Digitales Aufmaß“ ins BZB Krefeld ein.

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EU-Projekt Step into BIM: Online-Kurs in Planung

Teilnehmende vom Auszubildenden bis zur Fachkraft erhalten im Online-Kurs eine Einführung in die BIM-Methode.

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BZB feiern 40-jähriges Bestehen

Unter dem Motto „Tradition und Moderne verbinden“ begrüßte das BZB Krefeld die Gäste mit einem Festprogramm.

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Women Can Build: Carolin – Mit dem Abitur in die Ausbildung zur Dachdeckerin

In den großen Werkhallen der Dachdecker*innen am BZB Standort Wesel gehen die Lehrlinge an Dachmodellen fachgerecht und gewissenhaft ihren Aufgaben nach. Zu den Lehrlingen gehören auch sechs weibliche Auszubildende – ein Rekord, auf den Dachdeckermeister und Ausbilder Gunter Siebert und seine Kollegen besonders stolz sind. Carolin ist eine der Auszubildenden im dritten Lehrjahr. „Wenn wir Frauen in den Werkhallen oder in der Berufsschule dabei sind, benehmen sich die Jungs besser“, lacht Carolin. Den positiven Einfluss auf das Arbeitsklima können die anderen Azubis und Meister nur bestätigen. „Momentan fehlen an den Schulen die Berührungspunkte zu weniger bekannten Berufen“ Carolin wollte sich nach ihrem Abitur zunächst für ein duales Studium einschreiben und wurde über die Internetseite der Handwerkskammer Düsseldorf auf das triale Studium aufmerksam. Nach insgesamt 5 Jahren (3 Jahre Ausbildung +2 Jahre Meister) beenden die Absolvent*innen dieses z.B. mit einem Bachelor im Handwerksmanagement, einem Meister sowie dem Gesellenbrief. Nach einem halben Jahr merkte sie allerdings, dass das Studium nichts für sie sei. Das Pendeln empfand sie als besonders belastend. „Stattdessen habe ich mich entschlossen, meine Ausbildung klassisch fortzuführen“, sagt Carolin. Kritik äußert sie gegen das Bildungssystem: „Auf den Schulen wird nach dem Abitur als nächster Schritt nur für das Studium geworben, die Ausbildung nach dem Abitur wird eher negativ angesehen. Dabei kann man auch eine sehr gute Lehre machen. Momentan fehlen an den Schulen die Berührungspunkte zu weniger bekannten Berufen, nicht nur im Handwerk.“ Früher gab es an Realschulen Textil- und Werkunterricht, aber seitdem diese Fächer nicht mehr angeboten werden, gibt es für Schülerinnen und Schüler kaum Kontakt zu handwerklichen Aufgaben. Dabei gefällt Carolin vor allem der Umgang mit verschiedenen Materialien und die abwechslungsreiche Arbeit. „Jeden Tag mache ich etwas anderes und lerne neue Menschen kennen. Außerdem arbeite ich gerne an der frischen Luft.“ Sie selbst kannte die Arbeit als Dachdecker*in von klein auf aus dem Familienbetrieb. Dies trifft auf 5 der 6 weiblichen Auszubildenden zu. Als Dachdeckerin durchstarten „Generell sollte es mehr finanzielle Anreize zur Ausbildung geben. Die Auszubildenden starten ihr eigenes Leben und haben demensprechend viele Ausgaben. Studierende bekommen überall – im Kino, bei Spotify, Amazon und Netflix – Rabatte, und die Auszubildenden müssen den vollen Preis zahlen.“ Die Ausbildungsvergütung für Dachdecker*innen entlohnt die Lehrlinge mit 730 € im ersten Lehrjahr, 880 € im zweiten Lehrjahr und 1.130 € im dritten Lehrjahr. Zusätzlich wurde in Nordrhein-Westfalen im August 2019 das Azubiticket eingeführt, das die Mobilität für das ganze Bundesland verbessert. Ausbildungsbetriebe können einen Teil des Betrages für ihren Lehrling übernehmen und so interessanter bei der Nachwuchsgewinnung werden. Das Aufstiegs-Bafög wird für Gesellen wichtig, denn es fördert die Vorbereitung auf den Meister-Abschluss. Nach ihrer Ausbildung möchte Carolin für ein Jahr in ihrem Beruf arbeiten und danach den Meister machen. Am liebsten würde sie in der Zwischenzeit auch nach Südamerika oder Australien reisen. Die Insel „La Reunión“, eine Überseeregion Frankreichs im indischen Ozean, hatte sie bereits im Rahmen einer „Lehrlings-Mobilität“ besucht. So verbindet sie ihren Spaß am Reisen mit ihrem beruflichen Werdegang.

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Digitale Helferlein: Das digitale Aufmaß

Am 19.11.2019 lud das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk zum kostenfreien Workshop „M3.3.1 | Digitales Aufmaß“ ins BZB Krefeld ein. Zu den Teilnehmenden gehörten Mitarbeiter*innen, die sich in kleinen und mittleren Unternehmen täglich mit dem Thema Aufmaß beschäftigen. Zu Beginn der Veranstaltung lernten die Teilnehmenden zunächst moderne Werkzeuge für das digitale Aufmaß kennen, wie: Laser Entfernungsmessgerät 3D Laserscanner Kamera für Photogrammmetrie Digitale Dachvermessung per Drohne Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die digitalen Werkzeuge in der praktischen Anwendung auszuprobieren und Fragen zu klären. Hierzu gehörte neben dem Aufmaß auch die Verarbeitung der erstellten Daten in der entsprechenden Software. Dies gewährleistete einen kompletten Einblick in die Methodik des digitalen Aufmaßes. In der Abschlussrunde zeigte, dass Teilnehmenden neue Impulse aus dem Workshop mitnehmen konnten. Die Resonanz war durchweg positiv. Weitere Termine und Online-Anmeldung finden Sie hier. Titelfoto © © amenic181 / stock.adobe.com   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge
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EU-Projekt Step into BIM: Online-Kurs in Planung

Immer mehr EU-Mitgliedstaaten setzen verbindliche sowie unverbindliche Richtlinien und Initiativen ein, um die Anwendung der BIM-Methode bei öffentlichen Vergaben zu fördern. Dazu zählen unter anderem Dänemark, Finnland, Deutschland, Litauen, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Polen und Italien. Dies berichtet der Report „European Construction Sector Observartory – Building Information Modeling in the EU construction sector“ der Europäischen Kommission. Mit der BIM-Methode wird der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerkes, von der Planung über den Aufbau und die Bewirtschaftung bis zum Abbruch, digital erfasst. Der Vorteil: Materialien können ressourcenbewusster eingesetzt und das Abfallvolumen durch eine bessere Planung reduziert werden. Da die BIM-Methode bereits in größeren Unternehmen Anwendung findet und in naher Zukunft für die öffentlichen Ausschreibungen der meisten EU-Länder verpflichtend gelten könnte, müssen Auszubildende und Fachkräfte auf diese Anforderungen vorbereitet werden. Dafür wird in dem EU-Projekt „Step into BIM – Digitising VET“ (SIBIM) mit insgesamt sechs Ländern, unter der Leitung der Universität Coventry, ein Online-Kurs entwickelt. In diesem Kurs erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die BIM-Methode und erfahren, was diese für ihre Arbeit bedeutet. Zu den Zielgruppen zählen sowohl Auszubildende als auch erfahrene Fachkräfte der Baubranche. Gerade bei berufserfahrenen Menschen kann es Hemmschwellen geben, Kolleginnen und Kollegen nach der BIM-Methode zu fragen, da sie fürchten, als unwissend wahrgenommen zu werden. Der kostenfreie Online-Kurs wird die Lernenden anhand von Präsentationen, Fallstudien, Übungen und Video-Clips unterstützen. Der Lehrgang soll digitale Fertigkeiten im Building Information Modeling sowie Wissen zur Cloud-basierten Datenverarbeitung und die Arbeit mit Virtual Reality und Augmented Reality Technologien vermitteln. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Wright Studio/shutterstock

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Neue Qualifizierungen: Digitalisierungswissen für die Ausführenden

Zielgruppe sind Betriebsinhabenden, Führungskräfte, Mitarbeitende, Auszubildende aus dem Baugewerbe Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk öffnet für das Baugewerbe seine dritte Qualifizierungssäule Digitalisierungswissen für die Ausführenden. Angesprochen sind alle Mitarbeitenden in kleinen und mittleren Betrieben aus dem Baugewerbe. Ob Führungsebene, Kaufmännischer- und Planungsbereich aber auch Auszubildende. Alle sind angesprochen, sich fundiertes Wissen im Bereich der Digitalisierung anzueignen, so dass dieses Wissen sinnvoll im eigenen Betrieb umgesetzt werden kann. Neben den bereits angebotenen Modulen Innovationspfad Digitales Bauen und Grundlagen für Entscheider in Bau- und Ausbaugewerken werden nun konkret und praktisch Themenbereiche angesprochen, die in jedem Betrieb zum Tagesablauf gehören. Während die Teilnehmenden im Workshop M3.2.1 | Der digitale Arbeitsplatz – Strategieworkshop methodische Schritte an die Hand bekommen, wie die Digitalisierung strategisch sinnvoll angegangen und umgesetzt werden kann, stellt die Veranstaltung M3.2.2 | Dokumentenmanagement die Weichen für ein zukünftig digitales und vernetztes Arbeiten. Der Workshop M3.3.1 | Digitales Aufmaß ist interessant für die Akquise und Planung. In diesem Workshop werden die verschieden Möglichkeiten der Aufmaß-Erstellung vorgestellt – auch Messverfahren, wie zum Beispiel das Messen aus Bilddateien (Photogrammmetrie). Beim letzten Modul M3.3.2 | Baudokumentation und Mängelmanagement lernen die Teilnehmenden die unterschiedlichen Softwareprogramme kennen und können diese anhand von detaillierten Praxisbeispielen auch selbst ausprobieren. Ein klarer Bezug zur Baupraxis und das selbstständige Üben und Ausprobieren sind neben dem Austausch auf Augenhöhe ein wesentlicher Bestandteil der neuen Praxisworkshops. Nutzen Sie die Chance zur Qualifizierung, denn auch Sie sind im Zeitalter der Digitalisierung angekommen. Jetzt gilt es nur noch, diese sinnvoll für Sie und Ihren Betrieb umzusetzen! Die Qualifizierungen sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Hier erhalten Sie weitere detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Titelfoto © Rawpixel.com / shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge
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SoMExNet App unterstützt Mobilitäten im Handwerk

Viele Studierende verbringen mit Erasmus-Programmen Auslandssemester an Partneruniversitäten in Europa und haben so die Möglichkeit, neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln und ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Auch im Baugewerbe findet seit Jahren der Austausch von Auszubildenden zwischen Bildungszentren verschiedener europäischer Länder statt. Eine im Rahmen des EU-Projektes SoMExNet (Network enhancing the SoMEx app) entwickelte App unterstützt die Teilnehmenden sowie die Organisierenden bei den sogenannten Mobilitätsmaßnahmen. Der Vorteil: Alle wichtigen Informationen rund um den Auslandsaufenthalt sind in einer App gebündelt und für alle Nutzerinnen und Nutzer jederzeit über das Smartphone verfügbar. So können u.a. logistische Informationen wie Hin- und Abfahrt, Wegbeschreibungen, Adressen oder auch – Informationen zur Unterkunft und Mobilität vor Ort – in der App individuell hinterlegt werden. Ein Glossar mit Definitionen, das Programm der Maßnahme sowie Lernaufgaben, wie beispielsweise Multiple-Choice Fragen, offene Übungsaufgaben sowie eine Funktion zur Abgabe von Arbeitsaufgaben sind ebenfalls vorhanden. Auch die Kommunikation mit den Teilnehmenden ist mittels eines Chats möglich. Die BZB bieten derzeit die Möglichkeit, die SoMExNet App auszuprobieren. Interessierte können zudem dem SoMEx Netzwerk, zur Erhöhung der Mobilitäten im Handwerk, beitreten. Eine Anmeldung ist über ein Formular zur Interessenerklärung möglich. Anschließend werden alle notwendigen Materialien, wie zum Beispiel ein Leitfaden, zugeschickt. Foto © oneinchpunch/fotolia

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Women Can Build: Esthers Ausbildung zur Maurerin

In der Werkhalle der Maurer baut jeder Lehrling ein freistehendes Mauerstück auf. „Das ist eine klassische Aufgabe in der ÜLU“, sagt Esther. Im Rahmen des europäischen Projektes Women Can Build zeigen die BZB Beispiele von jungen Frauen, die sich für eine Lehre im Baugewerbe entschieden haben. Dieses Mal: Esther, eine Auszubildende zur Maurerin im zweiten Lehrjahr. Sie beginnt mit dem Aufbau eines neuen Mauerwerks und setzt die erste Reihe der Mauer, welche die Form der Konstruktion vorgibt. „Wenn der erste Stein schräg steht, bekommt man nicht so ein schönes gerades Lot hin. Die unterste Schicht gibt das gesamte Maß vor“, erklärt Esther. Sie setzt Ecksteine, misst präzise mit der Wasserwaage aus, ob diese gerade stehen und befestigt eine Schnur an deren Ecken, um die Höhe für die nächsten Steine vorzugeben. „Wenn ich den nächsten Stein setze, sehe ich anhand der Schnur, ob dieser auf einer Höhe mit den anderen liegt. Somit ist dieser automatisch in Waage.“ Das Geschick dafür bringen auch Frauen mit Esther wird von Antonius Kiwall, Maurermeister und Restaurateur der Antonius Kiwall & Söhne GbR, einem Betrieb für handwerkliche Denkmalpflege mit einem Schwerpunkt auf nachhaltigem Bauen, ausgebildet. Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung findet im BZB Krefeld statt. Sie hatte vorab auch Praktika in einer Zimmerei, in der Flechtwerkgestaltung, Raumausstattung und Landwirtschaft durchgeführt und entschied sich für eine Ausbildung zur Maurerin. „Ich wollte etwas mit den Händen machen“, sagt sie. „Das kann ich dann mein Leben lang und meine Arbeit wird immer gebraucht.“ In ihrer Klasse ist Esther die einzige Frau. Woran könnte das liegen? „Ich glaube, dass das Vorurteil von Männern auf der Baustelle, die Mädels hinterherpfeifen immer noch in den Köpfen vorherrscht. Außerdem fürchten viele Frauen, dass sie schwere Lasten tragen müssen. Dabei gibt es mittlerweile viel Erleichterung durch Technik, wie den Maurerkran oder Winkelschleifer. Bei vielen Aufgaben, die früher per Hand ausgeführt wurden, nutzt man heutzutage Maschinen.“ Nachhaltigkeit: Baumaterialien werden wiederverarbeitet In ihrem Ausbildungsbetrieb lernt sie auch, nachhaltig zu arbeiten. Dort werden Baustoffe eingesetzt, die weniger Abfall produzieren und bereits verwendete Materialien wiederverarbeitet. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft nutzt der Betrieb Baumaterialien, die sich auch nach dem Abbruch voneinander trennen lassen, um dann erneut eingesetzt zu werden. Die BZB entwickeln derzeit einen kostenfreien Online-Kurs zum Thema „Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen“, gemeinsam mit vier weiteren Partnern im Rahmen des europäischen Projektes „CODESMA“. Der Kurs steht ab April 2020 allen Interessierten, vom Auszubildenden bis zum Bauleitenden, zur Verfügung. Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, klimafreundlichere Arbeitsweisen, die Vermeidung von Abfällen: In ihrer Ausbildung zur Maurerin begegnet Esther den Anforderungen des aktuellen Zeitgeistes und gestaltet den nachhaltigen Wandel mit. „Man sollte nie aufhören, mit etwas Neuem anzufangen. Es gibt immer etwas zu entdecken und zu lernen, sonst würde es auch irgendwann langweilig werden“, so ihr Fazit.

Projekte

Digitalisierung im Doppelpack für Handwerker und Multiplikatoren

„Digitalisierung ist jetzt“: Ganz nach diesem Motto folgten über 60 Handwerker*innen und Multiplikatoren einer Einladung des Projektteams Schaufenster Digitales Bauen, im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, um sich mit dem Thema Digitalisierung im Bauhandwerk zu beschäftigen. Neu an der Veranstaltung war diesmal die Kombination aus Informationsveranstaltung und Innovationspfad. Die Multiplikatoren, vertreten aus Kammern, Fachverbänden, Innungen etc., erhielten eine theoretische und praktische Schulung, um ihre Mitglieder und Ansprechpartner auf dem Weg der Digitalisierung begleiten und unterstützen zu können. Die Handwerker*innen erkundeten zeitgleich den Innovationspfad Digitales Bauen. 15 Hersteller stellten hier ihre digitalen Werkzeuge und Produkte dem interessierten Publikum praktisch vor. Auf einem Parcour in kleinen Gruppen bekamen die Interessenten die Gelegenheit, einzelne Werkzeuge für sich zu entdecken, auszuprobieren und Detailfragen zu klären. So gab es viel praktisches Know-how zu entdecken. Der Fokus lag dabei auf Systemen, die einen praktischen Nutzen im Bauhandwerk haben. Ob Drohne, Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software, intelligentes Einkaufen oder auch der Baustellensimulator – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb entsprechend voran zu bringen. Das Handwerk ist im Zeitalter der Digitalisierung angekommen – nun gilt es, die Anwendungen sinnvoll ein- und umzusetzen. Weitere Veranstaltungen finden Sie hier: zum Thema „Digitales Bauen“ allgemein zum Thema „Digitales Handwerk“. Titelfoto © Airteam   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Digitale Realität erleben: Qualifizierungen Modul 3

Inmitten der digitalen Informationsflut fragen sich viele Handwerksunternehmen, mit welchen Maßnahmen sie den digitalen Wandel beginnen sollten, welche Kompetenzen und Werkzeuge benötigt werden und wie die Anwendung der digitalen Hilfsmittel konkret in der Praxis aussieht. Unsere neuen Qualifizierungen richten sich an alle digitalen Macher*innen aus den Bau- und Ausbaugewerken auf der Suche nach Strategie, Austausch und digitaler Praxis. Unser Ziel ist es, gemeinsam voranzukommen. Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk schafft den kreativen Rahmen, um aus vielen unterschiedlichen Ideen und Ansätzen die erfolgversprechendsten für die eigene Digitalstrategie herauszufiltern und auszuprobieren. Unsere Experten unterstützen digitale Macher*innen dabei, konkrete Maßnahmen schrittweise im täglichen Arbeiten umzusetzen. Unser neues Angebot finden Sie hier. Sie haben noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns. Dienstags – auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten – bis 19 Uhr unter 02151 51 55 88. Foto © cybrain/shutterstock   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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UniVET: Pilotphase zur Potenzialanalyse in Litauen

Was soll ich werden? Welches Studium oder welche Ausbildung passt zu mir? Welche Fähigkeiten habe ich? Diese Fragen stellen sich Jugendliche und junge Erwachsene immer wieder während ihrer Schul- und Studienzeit. Mit dem EU-Projekt „UniVET – University or Vocational Education and Training“ wird die „Potentialanalyse“, ein Testverfahren zur Ermittlung der Interessen und Stärken, an Schüler*innen im Alter von 14-18 Jahren sowie an Studien­abbrechende angepasst und nun nach Litauen, Italien, Polen und Spanien übertragen. Bereits in der achten Klasse haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an der Potenzialanalyse teilzunehmen. Das Verfahren, von der Talentbrücke GmbH entwickelt, wurde seit 2006 bei insgesamt 100.000 Personen durchgeführt, unter anderem auch in den Bildungs­zentren des Baugewerbes e. V. Mit dem EU-Projekt UniVET wird die Potential­analyse nun auch in einige Länder des europäischen Auslands übertragen. Dazu fand vom 17. – 18. September 2019 im Vilnius Builders Training Centre (VSRC) in Litauen eine Pilotphase mit sieben Schülern und einem Studien­abbrecher im Alter von 16-24 Jahren statt. Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Eigene Stärken und Fähigkeiten wahrnehmen Die Teilnehmenden erhielten die Aufgaben in ihrer Landes­sprache und auf Englisch. Neben der Konzentrations­fähigkeit und dem räumlichen Vorstellungs­vermögen ermittelte die Analyse die Selbst­wahrnehmung anhand eines Berufs­interessentests und eines Bogens zur Selbst­einschätzung. Bei einer Gruppenübung lösten die Teil­nehmenden in kleinen Teams eine organisatorische Aufgabe und wurden dabei in ihren sozialen Kompetenzen beobachtet, um auch die Fremd­wahrnehmung widerzuspiegeln. Zum Abschluss bereiteten sie eine Selbst­präsentation vor. Die Auswertung der einzelnen Testelemente erfolgte anschließend mit einer eigens dafür entwickelten Software. Ziel der Analyse ist es, die Stärken, Fähigkeiten und Interessen der Test­personen herauszufinden, dabei aber gleichzeitig nicht zu einem bestimmten Beruf zu raten. Stattdessen werden in einer abschließenden Nach­besprechung Tendenzen zu den sechs Interessens­feldern aufgezeigt. Diese sind 1.) das Handwerk, 2.) die Forschung, 3.) kreative Arbeit, 4.) soziale Arbeit, 5.) unternehmerische und gewerbliche Tätigkeiten sowie 6.) der Bereich der Verwaltung. Die Teilnehmenden des Testverfahrens sollen dazu angeregt werden, über ihre individuellen Berufs­möglichkeiten nachzudenken und auch bisher nicht betrachtete Tätigkeits­felder kennen zu lernen. Viele Schüler in Litauen wollten an der Pilotphase teilnehmen Nach der erfolgreichen Erprobung wird das Verfahren im nächsten Monat auch in Spanien, Italien und Polen getestet. Die Rückmeldungen aus der Pilotgruppe fielen durchweg positiv aus. Foto © ©SpeedKingz/shutterstock

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Women Can Build: Nathalies Ausbildung zur Stuckateurin

Ein neues Ausbildungsjahr hat begonnen. Im BZB Krefeld ist eine Gruppe von Auszubildenden auf dem Weg zur Werkhalle. Der Stuck auf der Arbeitskleidung verrät leicht, dass es sich um angehende Stuckateure handelt. Es fällt auf, dass es in der Gruppe keine weiblichen Auszubildenden gibt. Und auch in den anderen Gewerken sind nur wenige Frauen vertreten. Die Gründe dafür sind vielfältig, beispielsweise sind sich viele Frauen ihrer handwerklichen Fähigkeiten nicht bewusst, da sie sich in diesen nie ausprobiert haben. So bleiben ihre Talente im Verborgenen. Deswegen macht das EU-Projekt Women Can Build auf Frauen im Baugewerbe aufmerksam, die von ihrer Berufswahl überzeugt sind und andere Frauen ermuntern möchten, eine Ausbildung im Baugewerbe zu erwägen. So auch Nathalie. Sie schloss Anfang dieses Jahres erfolgreich ihre Ausbildung zur Stuckateurin ab. Auf Erfolgskurs im Stuckateur-Handwerk „Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, dass ich komplizierte Dinge umsetze, die nicht jeder kann. Ich mag die Kreativität, die Abwechslung und am Ende freue ich mich über das gute Ergebnis.“ Ihren Beruf hatte sie bereits als Kleinkind vor Augen: „ Mein Vater leitet einen Stuckateur-Meisterbetrieb. Mein Großvater, sogar mein Urgroßvater waren schon Stuckateure. In der Grundschule fasste ich bereits den Entschluss, diese Linie weiter zu führen.“ Nathalie ließ sich im Betrieb ihres Vaters, dem Stuckateur-Meisterbetrieb Torsten Nolden GmbH ausbilden. Ergänzend zur Ausbildung im Betrieb absolvierte sie im BZB die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung. Mit ihren 21 Jahren macht Nathalie nun selbst den Meister. Sie hat gelernt, Stuck herzustellen und sorgfältig zu verarbeiten, verschiedene Muster anzufertigen, Außenfassaden zu verschönern, Verzierungen in Stuck zu ziehen und so Wände zu veredeln. „Wenn der Kunde eine Idee hat und kreativ ist, können wir diese ausleben“, so Nathalie. Kürzlich renovierte und gestaltete sie das Büro im väterlichen Betrieb. Handwerkliches Miteinander: „Wir arbeiten im Team“ Viele Schülerinnen und Schüler wissen gar nicht um den Beruf des Stuckateurs und dessen gestalterischen Möglichkeiten. Bei jungen Frauen kommen zudem Bedenken wegen der körperlichen Arbeit hinzu sowie Zweifel, nicht akzeptiert zu werden. In Nathalies Berufsschulklasse gab es nur zwei Frauen und 14 Männer. „Man sollte körperlich schon fit sein, weil auch Säcke getragen und Wände abgezogen werden. Aber es gibt auch Hilfe, falls es dann doch zu schwer wird. Wir arbeiten ja im Team.“ Trockenbaukonstruktionen herstellen, Scheibenputz an Außenfassaden anfertigen, Kästen aus Gipskarton bauen. Nathalie übernimmt dieselben Aufgaben wie die Männer: „Es gibt keine Unterschiede. Ich werde genauso behandelt wie die anderen.“ Es gab aber auch Mitschüler, die zu Beginn ihr gegenüber skeptisch waren. „Mir ist allerdings aufgefallen, dass es diejenigen waren, die es selber nicht besser konnten. Aber auch davor braucht man keine Angst zu haben. Die anderen sind sehr hilfsbereit und fragen auch nach meiner Unterstützung. Wir sind in der Zeit zu einer kleinen Familie geworden.“ Da versteht es sich von selbst, dass der Abschied voneinander zum Ende der Ausbildungszeit schwer fiel. „Alle waren stolz, dass ich die Ausbildungszeit verkürze.“ Den positiven Zuspruch erhielt sie von den Mitschülern, die Kenntnisse wurden ihr im Betrieb und vom Stuckateur-Meister der BZB, Dieter Stempel, vermittelt. Selber ausprobieren, wiederholen, kreativ mitwirken, mitdenken, mitanpacken. Das Erklärte direkt umsetzen. Einfach machen. Und mit jeder sorgfältigen Bewegung werden auch die Auszubildenden selbst zu sachkundigen Fachkräften geformt. Viele Menschen finden im Handwerk nicht nur eine Arbeit, sondern auch ihre Berufung, eine Beschäftigung, die sie mit Sinn erfüllt und der sie mit Freude nachgehen. Die Mitarbeitenden der BZB unterstützen dabei gerne sowohl weibliche als auch männliche Interessierte.

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Digitales Bauhandwerk für Multiplikatoren: am 09.10.2019 in Krefeld

Das Thema Digitales Handwerk ist hochaktuell, wird aber von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen als Gratwanderung zwischen handwerklicher Tradition und Moderne gesehen. Tradition und Moderne müssen sich nicht ausschließen, denn Digitalisierung bietet dem Handwerk viele Möglichkeiten, seine ohnehin schon ausgeprägte Kundenorientierung – die als besonderes Qualitätsmerkmal dient – weiter auszubauen. Sie möchten Ihre Betriebe aktiv dabei unterstützen, Moderne und Tradition optimal miteinander zu verbinden? Das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk stellt Kammern, Innungen, Verbänden und weiteren Multiplikatoren hierfür Ansätze und Ideen vor. Unsere in den letzten Monaten entwickelten Qualifizierungen und Informationsveranstaltungen erhalten positives Feedback: Auch Ihnen möchten wir diese vorstellen, um Betriebe gemeinsam zu unterstützen. Wann? Mittwoch, 09. Oktober 2019, ab 09:30 Uhr - 16:30 Uhr Wo? Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen in den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) Bökendonk 15-17, 47809 Krefeld 3. Etage, Räume 415-417 Wie? Anmeldung und weitere Informationen Foto © Julien Eichinger/Adobe Stock     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Voller Erfolg: Innovationspfad Digitales Bauen nach Italien exportiert

Kurz vor der Sommerpause führte der italienische Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister LVH den Innovationspfad Digitales Bauen unter dem Namen techParcour für seine Betriebe aus Handwerk und Dienstleistung durch. Die Veranstaltung fand Ende Juli 2019 in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen statt. Der Innovationspfad Digitales Bauen ist ein Konzept aus dem Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Der begehbare Parcours dient der Information, um digitale Werkzeuge und Tools kennenzulernen und so die Herausforderungen des Betriebsalltags einfacher bewältigen zu können. Auf der ersten Veranstaltung dieser Art in Italien, einem Parcours mit 13 Ausstellern, gab es viel praktisches Know-how zu entdecken. Der Fokus lag dabei auf Systemen, die einen direkten Nutzen im Handwerk haben. Ob Zeiterfassung, Baustellenmanagement, ERP-Software oder intelligentes Einkaufen – es gibt eine Vielzahl von digitalen Möglichkeiten, den eigenen Betrieb entsprechend voran zu bringen. Welche genau, erfahren Sie hier. 80 Teilnehmer nutzten die Chance und verbrachten einen interessanten Tag mit viel Praxiswissen und spannenden Gesprächen. Eine Veranstaltung, die zeigte: Das europäische Handwerk ist im Zeitalter der Digitalisierung angekommen! Eindrücke der Veranstaltung gibt es hier. Die nächsten Innovationspfade Digitales Bauen finden statt am: 09.10.2019 Berufsbildungs- und Technologiezentrum Bau | Kenn bei Trier | Anmeldung 09.10.2019 BZB | Krefeld | Anmeldung 12.11.2019 abc Bau | Rostock | Anmeldung Foto © stockertop/Fotolia   Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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EU-Projekt Step into BIM: Digitalisierung der beruflichen Ausbildung im Baugewerbe

Am 01.10.2019 startet das EU-Projekt „Step into BIM – Digitising VET“ (SIBIM) mit dem Ziel, die digitalen Fähigkeiten von Auszubildenden und Fachkräften im Baugewerbe zu verbessern und auf die Anforderungen von Unternehmen vorzubereiten. Dafür entwickeln die BZB mit Projektpartnern aus insgesamt 6 Ländern unter der Leitung der Universität Coventry (UK) einen kostenfreien Online-Kurs. Anhand von Präsentationen, Fallstudien, Übungen und Video-Clips erhalten Lernende digitale Fertigkeiten im Building Information Modeling sowie Wissen zur Cloud-basierten Datenverarbeitung und der Arbeit mit Virtual Reality und Augmented Reality Technologien. Auch Simulationen zur Zeitplanung und Kostenschätzung stehen auf der Agenda. Die Online-Übungsmaterialien sollen allen Lernenden leicht zugänglich sein und auch ergänzend im Präsenzunterricht genutzt werden. Das Projekt wird vom Erasmus+ Programm der europäischen Union gefördert. Projektpartner: BZB, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, GZS / Slowenien, VSRC / Litauen, IFAPME / Belgien Laufzeit: 1. Oktober 2019 – 30. September 2021 Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto: © Wright Studio/shutterstock

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Women Can Build: Jasmins Ausbildung zur Holz- und Bautenschützerin

In den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. bestanden vor Kurzem 14 junge Männer ihre Gesellenprüfung zum Holz- und Bautenschützer. Ausgebildet wurden sie von Jens Burggraf, Meister für Holz- und Bautenschutz im BZB Krefeld. Die Arbeiten in diesem Gewerk sind abwechslungsreich und bieten sowohl Männern als auch Frauen ein interessantes Aufgabengebiet. Allerdings beginnen bislang nur wenige Frauen eine Ausbildung im Bauhandwerk. Mit dem EU-Projekt Women Can Build zeigen die BZB Beispiele von jungen Frauen in der Bauwelt – diesmal einer engagierten Holz- und Bautenschützerin. Jasmin Hein, Auszubildende im dritten Lehrjahr, gibt Einblicke in einen typischen Arbeitstag auf der Baustelle. In einem schönen Wohnort in Menden werden die ruhigen Sommerferien für die Renovierung einer Gesamtschule genutzt. Der Zugang zu der Baustelle liegt etwas versteckt. Von der Straße her sind die Gerüste nicht zu sehen. Jasmin und der Projekt-Bauleiter aus ihrem Ausbildungsbetrieb, dem ISOTEC Fachbetrieb Barowski - Böttcher GmbH, erwarten uns vor dem Eingang und nehmen uns mit ins Gebäude. Die Stühle und Tische sind bereits weggeräumt, die Fußböden mit Folien abgedeckt und die Baumaterialien stehen für ihren Einsatz bereit. Jasmin führt uns zu einem leergeräumten Klassenraum, in dem eine zweite Wand hochgezogen wird, um Wärmebrücken fachgerecht zu beseitigen. Außerdem sorgt die zweite Wand für zusätzlichen Schallschutz. Den Vorgang zur Umsetzung der Aufgabe führt uns Jasmin vor. Gleichmäßig verteilt sie den vorher angerichteten Dünnbettmörtel auf den Dämmbordplatten und bringt diese einzeln an der ersten Wand an, bis Stück für Stück, eine zweite geschlossene Wand entsteht. „Frauenpower“ im Holz- und Bautenschutz Nach ihrem Schulabschluss entschloss sie sich zu einem Fachabitur in Holz- und Bautechnik. Die Wahl dazu war eher ein Zufall: „Ich konnte nicht ahnen, wohin mich mein Weg führen würde, aber ich wollte eine Richtung einschlagen, die nicht so typisch für eine Frau ist.“ Nach dem Fachabitur begann sie ihre Ausbildung zur Holz- und Bautenschützerin und befindet sich nun im dritten Lehrjahr. „Ich fühle mich in meinem Beruf angekommen. Eine andere Ausbildung kam für mich nicht in Frage.“ Zu ihren Hauptaufgaben gehören das Auftragen von Abdichtungslagen und das Einbringen von Mauerwerksinjektionen zur Innen- und Außenabdichtung von Bauwerksteilen, das Verputzen und Spachteln von Wänden sowie Bohrarbeiten. Auch Stemmarbeiten sind für sie kein Hindernis: die Entfernung von nicht mehr benötigten Baumaterialien. Diese werden manuell oder mithilfe von Werkzeugen abgetragen. „Ich übernehme alle Arbeiten gerne. Es gibt keine Aufgabe, die ich ungerne mache.“ Diese positive Haltung kommt auch bei den Kunden gut an. Sie freuen sich, dass endlich auch Frauen auf Baustellen präsent sind. „Frauenpower“ ist der Begriff, der in dem Zusammenhang häufig fällt. „Wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen. Nur Mut!“ Nach der Ausbildung möchte sie ihren Beruf weiter ausüben und selbst den Schein zur Ausbilderin machen. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Auszubildende mehr gefördert und unterstützt werden. Unternehmen sollten sich die Frage stellen, was sie für ihre Auszubildende tun können, um sie besser in die Arbeitsabläufe einzubinden.“ Auch die Bauleitung möchte sie selbst mal übernehmen. Die Berufe im Baugewerbe bieten vielfältige Tätigkeiten und Raum für Kreativität. Unterschiedliche Arbeiten an verschiedenen Baustellen erlauben es den Handwerker*innen, unterwegs zu sein und ihre Fähig- und Fertigkeiten kontinuierlich zu verbessern. „Ich kann anderen Frauen nur zusichern, dass es genug Menschen gibt, die hinter einem stehen und stolz drauf sind, was man auf die Beine stellt. Wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen. Nur Mut!“ Die überbetriebliche Ausbildung im Holz- und Bautenschutz wird in Nordrhein- Westfalen nur von den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. angeboten. Die Mitarbeitenden der BZB unterstützen Ausbildungsinteressierte gerne bei Fragen und der Umsetzung ihres beruflichen Weges.

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Zukunft Baubranche: Interview mit Dr. Roland Falk - Teil II

Digitalisierung, neue Technologien und das nötige Know-How sind nur einige Herausforderungen, mit denen sich die Bauwirtschaft zunehmend beschäftigt. Im Rahmen des EU-Projektes „Blueprint for Construction“ führten die BZB ein Experten-Interview (Auszug) mit Dr. Roland Falk, Leiter Forschung und Entwicklung am Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade. Im zweiten Teil geht es um den Einfluss von technologischen Faktoren und Innovationen auf das Bauwesen in Deutschland. BZB: Digitalisierung und Automatisierung sind wichtige Trends. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Baubranche müssen sich anpassen, wenn sie am Markt bestehen wollen. Wie kann Digitalisierung und Automatisierung in die Arbeitsprozesse eingebunden werden? Dr. Roland Falk: Die Begriffe „Digitalisierung“ und „Automatisierung“ sind differenziert zu betrachten. Vieles kann im Bauhandwerk digitalisiert werden, aber viel weniger automatisiert. Einige Bespiele: Die Planung kann digital dargestellt werden, aber die Ausführung ist meistens manuell / praktisch. Restaurierungsarbeiten sind oft sehr speziell, daher kann wenig automatisiert werden. Bei neuen Bauweisen liegen meist digitale Daten vor, hier können Arbeitsschritte und Verfahren automatisiert werden. Die Baulogistik kann automatisiert werden Auch innerhalb der Gruppe der KMU gibt es Unterschiede zwischen den größeren (>50 Mitarbeiter) und kleineren (>10 Mitarbeiter) Betrieben. Sie haben unterschiedliche Potentiale beim Umgang mit Digitalisierung / Automatisierung. BZB: Denken Sie, digitale Innovation ist der Schlüssel zu einer wettbewerbsfähigen Baubranche? Wie ist dies für KMUs zu erreichen? Dr. Roland Falk: Digitale Innovation ist nur EIN Faktor. Kundenorientierung ist ein durchaus wichtigerer Punkt, der nicht zwangsläufig durch Digitalisierung verbessert wird. Das bedeutet, dass Digitalisierung nicht die Lösung für alle Probleme ist, stattdessen muss entschieden werden, wo sie sinnvoll sein kann. BZB: Im letzten Jahrzehnt ist die BIM Methodik zunehmend im Einsatz. Als „Werkzeug“, das die Baubranche prägt, wie verändert dessen Nutzung den Alltag auf der Baustelle? Dr. Roland Falk: Bei Arbeiten im Bestand (Sanierung / Renovierung) ist BIM nur schwierig einzusetzen und bisher auch noch nicht auf Baustellen zu finden. Es handelt sich dabei zumeist um wenig standardisierte Arbeiten und kleine Arbeitseinheiten. Im Hinblick auf den Neubau von Gebäuden ist der Aktionsradius eingeschränkt, weil BIM Arbeitsprozesse maximal definiert und keine Improvisation zulässt. BZB: Wie wird sich der Einsatz von BIM auf Bauleiter und deren Mitarbeitenden auswirken? Welche Unterschiede gibt es bei der Umsetzung zwischen großen Unternehmen und KMUs? Dr. Roland Falk: Die Bauleiter werden BIM in die Prozesse integrieren und ihre fachliche Funktion wird sich damit ausweiten. Dabei werden eher große Unternehmen BIM einsetzen, schon allein aufgrund der hohen Investition. Kleine und mittelständische Unternehmen werden BIM innerhalb ihrer Funktion im Bauprozess einsetzen, im Hinblick auf die Investition stehen sie jedoch vor großen Herausforderungen. BZB: Neue Baustoffe (biobasiert, Nanomaterial, etc.) eröffnen viele Möglichkeiten für den Bau. Das Wissen und Know-How um deren Nutzung und Einsatz ist unentbehrlich. Wie beeinflussen neue Stoffe die Baubranche? Dr. Roland Falk: Ja, eine Auseinandersetzung mit neuen Baustoffen ist notwendig! Aber wie wirken sich die neuen Materialien auf Gebäude im Allgemeinen (Lebensdauer) und die Menschen, die in den Gebäuden wohnen (physische Aspekte) aus? Es gibt bislang keine Langzeit-Erfahrung. Das Thema „neue Baustoffe“ sollte bereits in die Berufsausbildung integriert werden. Die Lehrlinge sollten in der Lage sein, die Eigenschaften von neuen Baumaterialien und alternativen Materialien abzuwägen. BZB: Was sind die Schlüssel-Qualifikationen und -Kompetenzen, wenn es um Digitalisierung und Technologien im Bauwesen geht? Dr. Roland Falk: Die methodischen Kompetenzen müssen trainiert werden. Das bedeutet, die selbstständige Auseinandersetzung mit Materialien, Prozessen und Situationen auf der Baustelle – begleitet durch die Ausbilder. Die Auszubildenden sollten in die Lage versetzt werden, informierte Entscheidungen zu treffen. BZB: Wie können digitale Methoden und Werkzeuge „spielerisch“ gelernt werden, um so Berührungsängste zu überwinden? Dr. Roland Falk: Am besten durch Ausprobieren! Es müssen „Räume“ für Simulationen und das Experimentieren geschaffen werden, in denen das Ausprobieren möglich ist – ohne zu befürchten, etwas zu zerstören oder Kosten zu verursachen. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Africa Studio/shutterstock; Dr. Roland Falk/privat

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Projekt IC-H bei „Handwerk Digital 2019“ in Dortmund

Das Handwerk blickte in die digitale Zukunft auf der Messe „Handwerk Digital 2019“ in der Handwerkskammer in Dortmund. Auch das Innovationscluster Handwerk (Projekt im BZB) war gemeinsam mit dem Clusterbetrieb Stuck Ottemeier aus Essen und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (Projektleitung des Schaufensters Digitales Bauen im BZB) in Dortmund vertreten. Auf der Handwerk Digital 2019, die im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer Dortmund stattfand, erhielten die Besucher wertvolle Experten-Tipps zu den Chancen der Digitalisierung. Gewerbeinseln boten Best-Practice Beispiele aus dem Bau, Ausbau und vielen anderen Bereichen. Der Stuckateurbetrieb Jörg Ottemeier aus Essen, der im Rahmen des IC-H-Projektes die Fachgruppe Stuck als Clusterinnung vertrat, präsentierte den „Einsatz von Drohnen“ im Bauhandwerk. Interessante Workshop-Angebote, inspirierende Keynotes renommierter Digitalisierungsexperten und Informationsinseln zu unterschiedlichen Digitalisierungsthemen rundeten die Veranstaltung ab. Unter anderem begrüßte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die Besucher. Eine Veranstaltung, die zeigte - das Handwerk ist bereit für das Zeitalter der Digitalisierung.

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EU-Projekt Icons – Innovation und Digitalisierung am Bau

Unter Federführung der Bauschule Andrea Palladio (CEAP) in Vicenza / Italien startet ab dem 1. Dezember 2019 das EU-Projekt „Icons – Innovation in Construction Sites“, bei dem die BZB als Projektpartner mitwirken. Das vom Berufsbildungsprogramm der EU – ERASMUS+ – geförderte Projekt wird sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. Im Detail geht es darum, Lösungen in der Berufsbildung zur Verringerung von Qualifikationsunterschieden beim Thema Building Information Modeling (BIM) zwischen gelernten und nicht-gelernten Mitarbeitern auf Baustellen zu konzipieren. Spezielles Ziel ist es, die Arbeitsqualität durch eine Verbesserung digitaler Kompetenzen bei Mitarbeitern zu erhöhen, um dadurch schließlich auch Produktivität und Nachhaltigkeit positiv zu beeinflussen. Zielgruppen der zu entwickelnden Berufsbildungsangebote sind einerseits Berufsbildungszentren (wie die BZB), aber auch Endnutzer, wie z.B. Mitarbeiter*innen in Baubetrieben. Es ist geplant, im Rahmen des Projektes mit unterschiedlichen Mitarbeitern aus Unternehmen Vorab-Tests der Produkte durchführen. Am Projektende werden die Resultate u.a. als APP für mobile, digitale Endgeräte zur Verfügung stehen. Weitere Projektpartner: BZB Krefeld, Universität Coventry / UK, FLC / Spanien, CCIS / Slowenien, Universität Valencia / Spanien, Westdeutscher Handwerkskammertag. Laufzeit: 1. Dezember 2019 – 30. November 2021 Fragen zum Projekt beantwortet Frank Bertelmann-Angenendt. Foto: © Panchenko Vladimir/shutterstock

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Zukunft Baubranche: Interview mit Dr. Roland Falk - Teil I

Fachkräftemangel, Nachwuchsgewinnung oder Wissenslücken bei der Ausführung eines Berufes aufgrund steigender Anforderungen: Die Baubranche muss sich mit zunehmenden Herausforderungen auseinandersetzen. Das europäische Projekt „All.Con – Skills Blueprint for the Construction Industry“ hat das Ziel, Lücken zwischen der Ausbildung und den nachgefragten Qualifikationen in den Betrieben zu analysieren und Initiativen zur Behebung dieser zu entwickeln. In diesem Rahmen führten die BZB ein Experten-Interview (Auszug) mit Dr. Roland Falk, Leiter Forschung und Entwicklung am Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade, über den Einfluss von sozialen Faktoren auf das Bauwesen und die Ausbildung in Deutschland. BZB: Wie kann der Fachkräftemangel bewältigt werden? Welche Maßnahmen sollten eingesetzt werden? Dr. Roland Falk: Die Arbeitgeber in Deutschland sollten sich nicht auf die Bewältigung des Fachkräftemangels durch Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte verlassen – auch wenn diese zusätzliches Potential bietet. Die Attraktivität der Baubranche für Arbeitskräfte in Deutschland muss steigen. Dabei sind diese Aspekte relevant: Die Arbeit auf dem Bau ist nicht mehr so körperlich herausfordernd, wie sie in der Vergangenheit war. Insbesondere für das Heben und Bewegen schwerer Gegenstände gibt es Maschinen und Werkzeuge. Die Baubranche muss für die jungen Menschen attraktiver werden: Das Bauhandwerk bietet viele interessante Themen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Gestaltung oder Digitalisierung der Arbeitsprozesse. BZB: Wie kann die Attraktivität der Baubranche bei weiblichen Fachkräften gesteigert werden? Dr. Roland Falk: Der Fokus auf körperlicher Arbeit ist nicht mehr im Vordergrund – Dies ist ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, Bauberufe unter Frauen und Mädchen zu bewerben. Denn dies war auch ein Hauptargument für Betriebe, keine Frauen zu beschäftigen oder Mädchen auszubilden. Zusätzlich werden in Zukunft andere Themen stärker in den Vordergrund rücken: z.B. Baurobotik, Automatisierung und Digitalisierung. Diese Felder könnten für Frauen besonders interessant sein, da es hier mehr um kognitive und weniger um physische Anforderungen geht. Zudem könnten die Themen der Energieeffizienz – ökologische Themenfelder im weitesten Sinne – sowie Nachhaltigkeit in Bezug auf neue Baumaterialien ein Vorteil bei der Ansprache weiblicher Arbeitskräfte sein. Auch ist das Thema Gestaltung, das Entwickeln von kreativen Lösungen, was von Kundenseite immer mehr gewünscht wird, ist sehr spannend. BZB: Wie können junge Schüler*innen für die Baubranche begeistert werden? Dr. Roland Falk: Heutzutage wollen viele junge Menschen in Deutschland einen Beruf, in dem sie Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen können. Die Baubranche bietet diese Möglichkeit. Viele möchten nicht nur ausführend arbeiten, sondern umfangreichere Aufgaben übernehmen, die nicht nur auf einen sehr engen Aufgabenbereich beschränkt sind. Dabei hat jeder seine eigene Lerngeschwindigkeit, auch bedingt durch unterschiedliche Schulabschlüsse und Vorwissen. Davon ist es oft abhängig, wie schnell und gut jemand in der Ausbildung vorankommt. Aber ob ein Lehrling „schneller“ oder „langsamer“ lernt, zeigt NICHT den Wert des Menschen oder die Qualität seiner Arbeit – die Baubranche braucht beides für alle Arbeitsebenen und Aufgaben. BZB: Wie sollte sich die Ausrichtung in der Ausbildung entwickeln? Was sollten Gesetzgeber und Betriebe tun, um den Fokus vom Ausbildungsweg (Inhalte) mehr auf die Ausbildungsergebnisse und individuelle Professionalisierung zu richten? Dr. Roland Falk: Bevor man Überlegungen zur Entwicklung macht, sollte betont werden, dass Basiswissen und -fertigkeiten unbedingt erforderlich sind, um eine qualifizierte Fachkraft in der Baubranche zu sein. Nur wenn diese Grundvoraussetzung erfüllt ist, kann über eine Weiterentwicklung des Systems nachgedacht werden. Aus dem deutschen Blickwinkel heraus ist das duale Ausbildungssystem in seinen Grundzügen gut; daher steht eine radikale bzw. komplette Veränderung des Systems nicht zur Debatte. Man kann Anpassungen am Konzept des arbeitsplatzbasierten Lernens durchführen, aber auch die Digitalisierung wird nicht die Grundlagen des Systems verändern. BZB: Welche Rollen haben Bildungszentren und Betriebe bei der Minimierung von Wissenslücken, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Baubranche zu gewährleisten? Dr. Roland Falk: Bildungszentren und Betriebe sind in ständigem Austausch über die Fähig- und Fertigkeiten, die den Auszubildenden abverlangt werden. Der Lehrplan zeigt das Spektrum des Wissens und der Fähigkeiten auf, die für die Ausübung des Berufs erforderlich sind. Nichtsdestotrotz lässt der Lehrplan Interpretationsspielraum, wenn es um regionale Faktoren der Bauweise und/oder Baumaterialien geht. Die Ausbilder der Bildungszentren haben hier die Möglichkeit, im Gespräch mit den Unternehmen diese lokalen und regionalen Unterschiede kennenzulernen und in ihren Unterricht zu integrieren. Der zweite Teil des Interviews folgt in Kürze. Fotos: © Africa Studio/shutterstock; Dr. Roland Falk/privat

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Kostenfreie Handwerker-Sprechstunde zum Thema Digitalisierung

Inmitten der digitalen Informationsflut fragen Sie sich, mit welchen Maßnahmen Ihr Unternehmen im digitalen Wandel beginnen sollte? Welche Kompetenzen und Werkzeuge Ihre Mitarbeiter benötigen und wie Ihr Unternehmen sie wirksam schulen kann? Sie suchen nach Lösungsansätzen für konkrete Herausforderungen oder möchten die Prozesse optimieren? Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen finden Sie in einer wöchentlichen telefonischen Sprechstunde des Schaufensters Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an den BZB. Das Team steht Ihnen auch außerhalb der Geschäftszeiten dienstags in der Zeit von 17:00-19:00 Uhr telefonisch unter 02151 5155 88 zur Verfügung. Warum bieten wir eine Sprechstunde an? Im Digitalisierungsprozess gilt es, schnell an brauchbare Informationen zu kommen. In unserer kostenfreien Sprechstunde stehen Ihnen fachkompetente Expert*innen des Kompetenzzentrums in vertraulicher Atmosphäre Rede und Antwort. Sie erhalten angebots- und kostenneutral wertvolle Informationen, die Ihnen helfen, die Chancen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf – gern auch außerhalb der abendlichen Sprechstunde. Foto © Polonio Video/stock.adobe.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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CODESMA: Lerneinheiten zum Umgang mit Bauabfällen

Die BZB und ihre Projektpartner aus Großbritannien, Litauen, Griechenland und Polen erarbeiteten in den vergangenen Wochen die Inhalte eines Online-Kurses zum Umgang mit Bauabfällen. Die Ergebnisse wurden nun vom 18.- 19.06.2019 bei einer Projektkonferenz in Krakau vorgestellt. Im Fokus standen die effektive Nutzung von Baumaterialien sowie die Planung und das Management von Baustellenabfällen, noch bevor diese entstehen. Die vorzeitige Auseinandersetzung mit den anfallenden Abfällen ermöglichen es den Fachkräften, bedenkliche Materialen vorab zu identifizieren und zu ersetzen, Gefahren für Menschen und Umwelt aufzudecken, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen und eine nachhaltige Wiederverwendung und Entsorgung zu organisieren. Basierend auf EU-Richtlinien entwickelten die Projektbeteiligten Lerninhalte, Multiple Choice-Fragen, FAQs, Übungen und Fallstudien. In diesem Zusammenhang hielten sie nach digitalen Technologien der Kreislaufwirtschaft, auch außerhalb des Baugewerbes, Ausschau und suchten Anregungen zum Umgang mit Abfällen. Die Inhalte werden im nächsten Schritt in ein einheitliches Layout eingefügt, um anschließend die digitale Oberfläche für den Online-Kurs zu gestalten. Dieser soll kostenfrei vom Auszubildenden bis zur Fachkraft auf der Baustelle sowie weiteren Interessierten zur Verfügung stehen. Wenn eine Aus- und Weiterbildungseinrichtung aus den Inhalten des Online-Kurses ein Präsenzseminar entwickeln möchte, kann sie dies mit Hilfe eines Handbuchs für Lehrende umsetzen. Das Handbuch befindet sich derzeit in der Erstellung. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

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CODESMA: Training zum richtigen Umgang mit Bauabfällen

Die BZB entwickeln zurzeit zusammen mit ihren Projektpartnern aus Polen, Litauen, Griechenland und Großbritannien ein Training zum fachgerechten Umgang mit Bauabfällen bei Bau, Rückbau und Abriss von Gebäuden im Rahmen des EU-Projektes „CODESMA“. Neu daran ist eine sehr umfassende Zusammenstellung von Inhalten, die auch in digitaler Form als sogenannter VOOC – Vocational Open Online Course zur Verfügung stehen und die Themen in rund 50 Kapiteln in Grundzügen abdecken wird. Die Themen umfassen unter anderem: Ursprung und Zusammensetzung von Bauabfällen Rechtslage im Bereich Abfallmanagement am Bau Gesundheitsgefährdender Bauabfall: Umgang, Lagerung und Entsorgung Bauabfallmanagement auf der Baustelle Recycling und Wiederverwendung von Bauabfällen Was ist ein Managementplan zum Umgang mit Bauabfällen? Prozess im Abfallmanagement auf Baustellen Entwicklung und Einhaltung eines Managementplans zu Bauabfällen Praxisbeispiele für Abfallmanagement auf Baustellen Technologien in der Kreislaufwirtschaft außerhalb der Bauwirtschaft Nutzung digitaler Technologien zur Abfallbewirtschaftung auf Baustellen Techniken zur Bereitstellung eines Managementplans zur Abfallbewirtschaftung Alternative Optionen zur Sammlung von Bauabfällen Unterschiedliche Prozesse zur Vorbehandlung von Bauabfällen Alle Inhalte werden durch Präsentationsfolien, Multiple Choice Fragen, FAQs, kleine Übungen sowie Fallstudien illustriert. Die Inhalte werden in deutscher, englischer, litauischer, griechischer und polnischer Sprache vorliegen und richten sich an verschiedene Zielgruppen, von Lehrlingen im 3. Ausbildungsjahr bis zu Fachkräften und sonstigen Weiterbildungsteilnehmern. Das Projekt endet im März 2020. Die skizzierten Inhalte liegen dann digital und frei verfügbar vor. Wir werden in loser Folge weiterhin darüber berichten. Weitere Informationen gibt es zudem auf www.codesma.eu. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt und Angela Friesen. Foto © mmphotographie.de/Fotolia

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Leitbetriebe: Unterstützung zur Reorganisation Ihres Betriebes

So wie uns Maschinen oder Geräte das Bauen erleichtern, können auch digitale Werkzeuge sowohl bei der Organisation als auch bei der Ausführung nützlich sein und den Fokus wieder auf die Bautätigkeit richten. Aber welches digitale Werkzeug unterstützt uns in der gewünschten Form? Anders als bei einem Bagger, Kran oder LKW ist die Vergleichbarkeit der Produkte im Hinblick auf das vorhandene Bedürfnis nicht so einfach. Die Varianten der digitalen Werkzeuge sind umfänglich und die Bedürfnisse nicht einfach zu definieren. Deshalb möchte das Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Sie mit einem Leitbetrieb unterstützen. Ein Leitbetrieb ist gemäß Duden „ein Betrieb, der innerhalb eines Produktionsbereichs die besten Voraussetzungen hat und als Leitbild“, also als Ideal und Vorbild, dient. Um Anhand der „Vorbild-Unternehmen“ konkrete Hilfestellungen zu leisten, erarbeiten wir in diesem Jahr zwei Leitbetriebe: angefangen mit dem Glaserhandwerk, gefolgt vom Dachdecker-Gewerk. Ihr Gewerk ist nicht dabei?! Wir bieten Ihnen trotzdem Unterstützung. Wie? Zum einen führen wir regelmäßig kostenfreie Qualifizierungen durch, in denen wir Ihnen das Fundament zum Thema „Digitales Bauen“ vermitteln und mit Rat und Tat zu Seite stehen. Anmelden und vorbei schauen! Zum anderen können Sie in unserem Schulungsraum verschiedene Software-Lösungen kennenlernen und ausprobieren: ob zum Thema papierloses Büro, digitale Baudokumentation, digitale Zeiterfassung, etc. Melden Sie sich zur Terminvereinbarung. Foto © pixabay.com     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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UniVET: Einflussfaktoren bei der Berufswahl von Jugendlichen

Warum entscheiden sich Jugendliche für ein Studium oder eine Ausbildung? Dieser Frage geht das EU-Projekt UniVET nach und hat einen Bericht über die Einflussfaktoren auf die Berufswahl von Schülerinnen und Schülern veröffentlicht. Befragt wurden dazu Lernende an Gymnasien, Auszubildende, Studienabbrechende, Eltern und Unternehmen in den Ländern der Projektpartner – Polen, Italien, Litauen, Deutschland und Spanien. Die Auswertung von 564 Fragebögen mit insgesamt 30 Fragen führte zu interessanten Ergebnissen. Der Bericht verdeutlicht, dass die Verfügbarkeit von Informationen über verschiedene Karrieremöglichkeiten den meisten Einfluss auf die Studien- und Berufswahl für alle Befragten aller teilnehmenden Länder ausübt, vor allem in Litauen, Spanien, Deutschland und Italien. In Polen gilt die finanzielle Situation als ausschlaggebend sowie der Einfluss von Eltern, Verwandten und Freunden. Ein weiterer Aspekt: Die wichtigsten drei Persönlichkeitseigenschaften, welche die Berufswahl beeinflussen, sind nach 430 befragten Personen aller teilnehmenden Länder Motivation, Fleiß sowie individuelle Interessen und Hobbys. Für die Teilnehmenden in Litauen, Spanien, Polen und Deutschland steht die Motivation auf dem ersten Platz. In Italien entschieden sich die meisten Befragten für Ehrgeiz, in Polen ist der Wunsch nach Selbstentfaltung maßgeblich. Mithilfe einer offenen Frage wurde ermittelt, was erforderlich ist, um den beruflichen Entscheidungsprozess zu erleichtern. Jede dritte Person beantwortete die Frage mit der Notwendigkeit der Informationsweitergabe. Die Befragten wünschen ebenfalls, dass Jugendlichen ihre individuellen Stärken bewusst gemacht werden sollten und sie durch Beratung und Praktika Orientierungshilfen bekommen. Der Fragebogen beantwortet zudem, warum sich Jugendliche für ein Studium oder eine Berufsausbildung entscheiden. So sehen rund 30% der Schülerinnen und Schüler bessere Karrieremöglichkeiten und Perspektiven nach Abschluss eines Studiums; 14% der Jugendlichen denken, dies sei mit einer Berufsausbildung gegeben. Die Wahl eines Studienplatzes oder einer Ausbildung richtet sich zu 43% der Jugendlichen nach ihren persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Der vollständige Bericht steht in englischer Sprache zum Download bereit. Foto © ©SpeedKingz/shutterstock

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abc Bau führt den Innovationspfad Digitales Bauen in Rostock durch

Am 20.3.2019 führte das abc Bau Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Rostock den Innovationspfad Digitales Bauen, auf Basis des vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen entwickelten Konzeptes, durch. Hierbei lernten die Teilnehmenden einige digitale Werkzeuge der Baubranche kennen. Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit einer kurzen Einführung in die abc Bau und dem organisatorischen Ablauf der Veranstaltung. Danach wurden die 10 Gruppen mit jeweils 5 Personen auf den Parcours geschickt. Jeder Gruppe wurde ein Student als Scout zur Seite gestellt, der durch die weitläufige Anlage führte. Als Ausstellungspartner konnten folgende Firmen gewonnen werden: 123erfasst / NEVARIS - Zeiterfassungssoftware Airteam - Vermessung mittels Drohne FARO - 3D Laserscanner für Raumaufmaße HILTI - OnTrack Betriebsmittelverwaltungssystem HILTI - PLT 300 Totalstation zur Ein-Mann-Baustellenvermessung Leica Geosystems - Foto 3D Aufmaß und 3D Laserscanner obob - APP für rechtsichere Fotos ViSoft - Planungssoftware für Sanitär, Fliese und Naturstein: Pläne, Mengenermittlung, fotorealistische Bilder An der zehnten Station stellte die abc Bau ihren neuen Baumaschinensimulator vor, der an diesem Tag offiziell eingeweiht wurde. Wie schon bei den anderen Innovationspfad-Parcours, wechselten die Besucher alle 20 Minuten die Station. Die Aussteller stellten sich auf diesen Rhythmus optimal ein und erklärten selbst in der kurzen Zeit ihre Produkte sehr gut. In der Mittagspause bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre das eine oder andere Thema weiter zu vertiefen. Nach der Mittagspause durchliefen die Gruppen die drei letzten Stationen ihrer Rundtour und trafen sich im Anschluss mit allen Teilnehmern zu einer kurzen Schluss-Betrachtung und einer Feedback-Runde. Für weitere Informationen und bei Interesse an der Durchführung eines Innovationspfad-Parcours kontaktieren Sie gerne Dr. Martina Schneller.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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UniVET: Universität oder berufliche Ausbildung?

Die 1. Arbeitsphase im EU-Projekt UniVET befasste sich vor allem mit der Analyse der Beweggründe meist junger Menschen, entweder ein universitäres Studium oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Folgende Gruppen wurden dazu in den Ländern der Projektpartner – Deutschland, Polen, Italien, Litauen und Spanien – befragt: Schüler*innen an Gymnasien, Eltern von Gymnasiasten*innen, Auszubildende, Studienabbrecher*innen und Betriebe. Die Ergebnisse wurden beim 2. Arbeitstreffen in Madrid am 18.-19. März 2019 vorgestellt. In Kürze wird ein Bericht über Aspekte vorliegen, wie auch (verstärkt) Gymnasiasten*innen angesprochen werden können, um sie für eine Karriere in der Bauwirtschaft auf Grundlage einer Ausbildung zu gewinnen. Ein Ergebnis vorweg: Viele wünschen die Vermittlung weitergehender Informationen über Berufe bereits in der Schule und mehr Möglichkeiten des praktischen Ausprobierens. Die Berufswahlberatung an Schulen erscheint aufgrund der erhobenen Daten durchaus verbesserbar. Noch mehr Praktikumsplätze seien wünschenswert. Weitere Informationen und der o.g. Bericht stehen in Kürze zum Download bereit. Neue Kollegin unterstützt EU-Aktivitäten Seit 01. März 2019 unterstützt Frau Angela Friesen das „Team Europa“ in den BZB. Sie wird sich zunächst mit den bereits laufenden Projekten CODESMA, SoMExNet, UniVET, WomenCanBuild und Blueprint befassen. Sollten Sie Ideen und Fragen haben, stehen Ihnen ab sofort zwei Ansprechpartner für Initiativen im europäischen Zusammenhang zur Verfügung: Angela Friesen und Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © ©Stockwerk-Fotodesign/fotolia

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Women Can Build: Für mehr Frauen in der Bauwirtschaft

Immer noch liegt der Anteil von Männern in der Bauwirtschaft bei über 95%. Das ERASMUS+ Projekt „Women can Build“ nimmt sich – auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Branche – dieses Themas an und entwickelt Wege und Maßnahmen, um Frauen für die Bauwirtschaft zu interessieren und zu gewinnen. Zudem geht es grundsätzlich darum, den Umgang mit den Geschlechterrollen innerhalb der Branche zu reflektieren und nach Möglichkeit zu verbessern. Für weitere Informationen steht ein Bericht zum ersten Arbeitspaket „Trainer for Equality“ hier zum Download bereit. Dabei geht es um die Sensibilisierung von Ausbilderinnen und Ausbildern zum Thema geschlechtliche Gleichstellung und Gleichbehandlung. Fragen zum Projekt beantwortet gerne BZB-Projektmanager Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © intararit/shutterstock

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WinAPP – Handlungs­orientierung für die Bauwirtschaft in APP Form

Darüber hinaus können sich Interessierte innerhalb der App ein Grundmodul zur allgemeinen Erläuterung von Handlungsorientierung sowie zum methodischen Einsatz in der Ausbildung herunterladen - dies ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Das Projekt endete nach zweijähriger Laufzeit im September 2018 und wurde nach Abschluss und Ergebnisprüfung durch die fördernde Stelle – die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung – mit dem Prädikat „sehr gut“ bewertet. Zum Download geht es hier (extern). Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

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Kick-Off EU-Projekt: Blueprint for Construction

Rund 40 Teilnehmer von 24 Projektpartnern aus 12 EU-Ländern nahmen Anfang des Jahres am Auftakttreffen dieser so genannten Sector Skills Alliance als Teil des ERASMUS+ Programms „All.Con – Skills Blueprint for the Construction Industry“ teil. In vier Jahren werden in drei thematischen Bereichen – Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Energieeffizienz – Lücken zwischen der Ausbildung und den nachgefragten Qualifikationen in den Betrieben analysiert. Dies geschieht auf sechs Ebenen: politisch, ökonomisch, sozial, technologisch, rechtlich und ökologisch. Ziel ist es, europaweit Initiativen zur Schließung dieser qualifikatorischen Lücken zu entwickeln und das Image der Bauwirtschaft positiv zu fördern. Für Deutschland sind neben den BZB Krefeld der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie das Berufsförderungswerk der nordrhein-westfälischen Bauindustrie am Projekt beteiligt. Weitere Informationen und eine Projekt-Website folgen in Kürze. Foto © Africa Studio/shutterstock

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Digitalisierung: Leitbetrieb Glaser – Die Vorbereitungen laufen!

Am 6. Februar 2019 fand im BZB Krefeld eine Auftaktveranstaltung für den „Leitbetrieb Glaser“ mit vier Glaserei-Betrieben statt. Die Zielsetzung des Leitbetriebs liegt darin, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bau- oder Ausbaubetrieb auf die digitale Transformation vorzubereiten. In diesem Rahmen sollen ein Strategie-Leitfaden und ein Anforderungskatalog im Hinblick auf die Durchgängigkeit der Daten entstehen. Damit der Leitbetrieb auf realistischen Daten beruht, haben sich vier Glaserei-Betriebe aus Norddeutschland und Berlin bereit erklärt, mit Rat und Tat sowie ihren Daten zu Verfügung zu stehen. Die Betriebe haben zwischen 12 und 40 Mitarbeiter und arbeiten in den Bereichen Privatkunden (50-70%), Geschäftskunden (20-30%) und Kommune (10-20%). In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk die vier Betriebe besuchen und mit Hilfe eines Leitfadens die Prozessaufnahmen durchführen. Nach der Auswertung der Prozessaufnahmen und dem Durchsprechen der Ergebnisse mit den Betrieben, werden standardisierte Prozesse dargestellt und daraus ein Strategie-Leitfaden entwickelt. Auf Basis der Daten kann ein Anforderungskatalog in Hinblick auf die Durchgängigkeit der Daten erarbeitet und in einer Dokumentation als Ergebnis für KMU erstellt werden.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Innovationspfad Digitales Bauen nun auch als Video!

Sie haben den Innovationspfad Digitales Bauen bisher noch nicht live erleben können, würden aber gerne sehen, was Sie verpasst haben? Kein Problem: Erleben Sie den sonst geführten Pfad über den Parcours von 15 Stationen in sehr verkürzter Form im neuen Video. Hier lernen Sie einige digitale Werkzeuge kennen. Übrigens – der nächste Innovationspfad Digitales Bauen wird am 20.03.2019 vom abc Bau, Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Rostock durchgeführt. Herzlichen Dank an das Team in Rostock, das als Erstes unser Konzept adaptiert und für Sie den Innovationspfad anbietet. Wir sind gespannt auf weitere Adaptionen und informieren Sie entsprechend über die Termine.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Schaufenster Digitales Bauen geht in die Verlängerung

Die erfolgreiche Arbeit des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk kann bis Ende 2020 fortgesetzt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einer zweijährigen Projektverlängerung zugestimmt. Seit September 2017 ist das Schaufenster Digitales Bauen als fünftes Schaufenster Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk. Seitdem informieren, unterstützen und begleiten wir Handwerksbetriebe in den Bau- und Ausbaugewerken in Deutschland auf ihrem Weg in die Digitalisierung. Bisher konzipierten wir für Sie den Innovationspfad führten ihn in sieben Städten durch. Ebenso entwickelten wir Qualifizierungen zu den Grundlagen der Digitalisierung für Entscheider in Bau- und Ausbaugewerken – diese führten wir erfolgreich mit einigen Teilnehmenden durch und werden sie weiterhin anbieten. Bei Interesse melden Sie sich gern. In den nächsten zwei Jahren werden wir darüber hinaus weitere Qualifizierungen entwickeln und anbieten – speziell für die Ausführenden in den Bau- und Ausbaugewerken. Lassen Sie sich also überraschen. Für alle die, die sich nicht selbst aktiv einarbeiten mögen und sich lieber an einem Leitbetrieb orientieren möchten, heißt es: Nur ein wenig Geduld. In den nächsten zwei Jahren erarbeiten wir für drei Gewerke entsprechende Leitbetriebe, darunter für Glaser und Dachdecker. Damit sind wir erst bei zwei Gewerken. Das dritte Gewerk können Sie mit beeinflussen. Lassen Sie uns wissen, wo Sie einen Bedarf sehen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Kostenlose Qualifizierung: Optimierung Ihrer Arbeitsabläufe

Am 22. Januar 2019 startet die Schulungsreihe „Digitales Bauen“ für Baubetriebe mit einem Strategieworkshop (Anmeldung hier (extern)). Weiter geht es auf unserem Pfad bereits am 05. Februar 2019, mit einem Workshop über „Prozesse - Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren“. Die Anmeldung dafür erfolgt hier (extern). Die zweite Station bietet die Möglichkeit, durch das Teilen von Wissen im Betrieb die Mitarbeitenden zu motivieren und die Arbeitsabläufe für jeden deutlich zu machen. Nach einer kurzen Einweisung in die notwendigsten Grundlagen des Prozessmanagements schauen wir uns gemeinsamen mit Ihnen an, wie Sie Arbeitsabläufe strukturiert angehen können. Am Ende haben Sie einen beispielhaften Arbeitsablauf für Ihr Unternehmen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln dokumentiert. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Wie Sie den nächsten Schritt machen können, erfahren Sie spätestens in zwei Wochen oder melden Sie sich bei Dr. Martina Schneller.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in fünf sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
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Im "Digitalen Bauen" qualifizieren: Nutzen Sie die Winterzeit!

Gehen Sie mit uns den ersten Schritt, um Ihren Betrieb zu optimieren. Egal wie gut Sie aufgestellt sind, es gibt doch immer Verbesserungsmöglichkeiten – vielleicht auch mithilfe der Digitalisierung. Wir bieten Ihnen als Entscheider im Unternehmen die Möglichkeit, im Rahmen unserer kostenfreien Qualifizierungen das Thema Digitales Bauen für Ihr Unternehmen zu betrachten. Wie? Wann und Wo? Im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen im BZB Krefeld bieten wir Ihnen hierzu in den nächsten Wochen folgende Qualifizierungen an (weitere Termine folgen): 22.01.2019 Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop | M2.1 05.02.2019 Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren | M2.2 N.N. Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl | M2.3 21.02.2019 BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke | M2.4 Bereits am 22. Januar 2019 findet im BZB Krefeld der erste Termin - ein Strategieworkshop - statt. Begeben Sie sich zusammen mit maximal 12 Teilnehmenden auf den Weg zum digitalen Bauunternehmen. Sie lernen sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie kennen, hören von Best Practice Beispielen sowie Erfahrungen aus dem Baualltag und erarbeiten Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. Es ist empfehlenswert, die Qualifizierung entsprechend der laufenden Nummerierung – von M2.1 bis M2.4. – aufgrund des logischen Aufbaus zu besuchen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, sofort an allen Terminen teilzunehmen, legen Sie schon mal mit M2.1 los. Wir werden die Module in den kommenden 24 Monaten immer wieder anbieten. Lassen Sie sich bitte nicht von dem Begriff BIM abschrecken. BIM – Building Information Modeling ist lediglich eine Methode mit deren Hilfe das Bauen strukturierter umgesetzt werden soll und ist definitiv auch für kleine Betriebe sinnvoll. Die Möglichkeit zur Anmeldung befindet sich hier. Sollten Ihnen die Termine nicht passen, Sie aber dennoch an den Qualifizierung teilnehmen möchten, dann sprechen Sie bitte Dr. Martina Schneller an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie noch Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gerne. Einige Erläuterungen zu den Inhalten einzelner Module für die Entscheider in Unternehmen finden Sie hier: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden methodische Schritte an die Hand, wie sie die Digitalisierung des eigenen Betriebes strategisch angehen können. Dazu werden sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie vermittelt und Best Practice Beispiele sowie Erfahrungen aus dem Baualltag vorgestellt. Außerdem erarbeiten die Teilnehmenden einige Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. M2.2 | Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Wie können Arbeitsabläufe strukturiert angegangen werden, um digitale Werkzeuge im Bereich Soft- und Hardware zum Einsatz zu bringen? Die Teilnehmenden erarbeiten auf Basis der vermittelten Grundlagen für das Prozessmanagement einen beispielhaften Arbeitsablauf aus ihrem Unternehmen und dokumentieren diesen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln. M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden erarbeitet. M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in das Thema Building Information Modeling (BIM) für die Bau- und Ausbaugewerke. Chancen und Risiken werden betrachtet. Unter Anleitung werden verschiedene BIM-Werkzeuge ausgiebig getestet. Best Practice Beispiele sollen dazu inspirieren, die eigenen Projekt-Prozesse zu überdenken. Im Rahmen des Workshops diskutieren die Teilnehmenden den Einsatz von BIM-Werkzeugen im eigenen Unternehmen und erarbeiten erste Ansätze zur Umsetzung.     Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in vier sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden. as Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.       

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Neues EU-Projekt: Skills Blueprint for the Construction Industry

Hinter diesem Mammutprojekt unter spanischer Leitung und mit weiteren 23 (!) Projektpartnern – darunter auch der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie das BZB Krefeld – verbirgt sich eine Initiative, die darauf abzielt, politische, wirtschaftliche, soziale, technologische, rechtliche sowie ökologische Faktoren zu identifizieren, welche die Erlangung und Aufrechterhaltung beruflicher Kompetenzen und entsprechender Berufsbildungsangebote beeinflussen und fördern. Dazu werden in den 48 Monaten Laufzeit beginnend am 1. Januar 2019 unter anderem folgende Aktivitäten verfolgt: Sammlung guter und bewährter Praxis Entwicklung und Zurverfügungstellung eines MOOCs – Multi Open Online Course – für Baubeschäftigte, zur Bewusstmachung der Wichtigkeit neuer beruflicher Fertigkeiten und Kompetenzen wie z.B. Digitalisierung der Branche, Energieeffizienz am Bau und Kreislaufwirtschaft Grundlegendes Überdenken der Zuschnitte von Berufen und Zukunftsfähigkeit der Berufe Entwicklung von Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung in der Bauwirtschaft in Europa Sobald eine Internetseite des Projektes verfügbar ist, die ausführliche Informationen bietet, informieren wir an dieser Stelle darüber. Weitere Fragen beantwortet gerne Frank Bertelmann-Angenendt. © Denys Rudyi/fotolia

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Innovationspfad in Düsseldorf: Roadshow präsentiert digitale Werkzeuge

Wie lassen sich VR-Brillen und Drohnen für den Baubereich einsetzen? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dem Baugewerbe und wie können kleine und mittelständische Bauunternehmen davon profitieren? Um diese und viele weitere Fragen ging es am 19. November bei dem Innovationspfad Digitales Bauen beim Gastgeber Handwerkskammer Düsseldorf. Vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk | Schaufenster Digitales Bauen entwickelt, stellt der geführte begehbare Parcours Bauunternehmen digitale Werkzeuge praxisbezogen vor. Unter dem Motto „Sehen. Anfassen. Ausprobieren“ lernten die etwa 65 Teilnehmer in Düsseldorf an 15 Stationen digitale Hard- und Softwarelösungen kennen, die für ihr Unternehmen hilfreich sein können. „Digitalisierung ist ein Thema für uns“, erklären die Besucher Marcus Hoffmann und Simon Köhler von der Werner Tholl GmbH. „Wir wenden zum Teil bereits digitale Werkzeuge an, aber es gibt so viele unterschiedliche Produkte. Die Baustellendokumentation ist für uns ein Thema, aber auch für die digitale Mess- und Aufmaßtechnik haben wir uns besonders interessiert.“ Daneben bot der Parcours viele weitere innovative Produkte, beispielsweise 3D Laserscanner, Wärmebildkameras oder intelligente Baulogistik. Doch der geführte Rundgang berücksichtige auch Herausforderungen in der Verwaltung und präsentierte Lösungsansätze, beispielsweise durch umfassende Warenwirtschafts- und Kalkulationssysteme sowie Foto- und Projektdokumentations-Software. „Ich war anfangs skeptisch, wurde aber positiv überrascht“, berichtet Teilnehmer Olaf Gerhardt, Studiendirektor am Hans Sachs Berufskolleg. „Ich habe einen guten Überblick bekommen und finde insbesondere die Kombination aus vorgestellter Hard- und Software gut. Wir wollen nun ausgewählte Geräte der Messtechnik in unseren Unterricht integrieren.“ Die Roadshow „Innovationspfad Digitales Bauen“ machte seit August in sieben Städten halt. Eine weitere Veranstaltung findet am 30. Januar 2019 in Stuttgart statt, zur Anmeldung geht es hier (extern). Das Schaufenster Digitales Bauen, Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, bietet den Unternehmen der Bau- und Ausbaugewerke im Weiteren kostenlose Qualifizierungen als Grundlage für die eigene Digitalisierungsstrategie. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Digitales Bauen: kostenfreie Schulungen in den nächsten zwei Jahren

Frohe Neuigkeiten zu Beginn der Adventszeit: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird auch in den kommenden beiden Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Es erwarten Sie weiterhin hilfreiche und spannende Qualifizierungen rund um das Thema Digitales Bauen. Zum einen die bereits entwickelten und erprobten Qualifizierungen - Grundlagen für Entscheider im Modul 2 sowie zur ersten Information der Innovationspfad als Modul 1. Zum anderen werden wir darauf aufbauend noch weitere Qualifizierungen konzipieren. Den Innovationspfad können Sie am 30.01.2019 noch in Stuttgart erleben. Liegt das nicht in Ihrer Nähe? Dann melden Sie sich gern bei Ihren Handwerksorganisationen und fragen an, ob diese den Parcours auch in Ihrer Nähe anbieten mögen. Der Innovationspfad Digitales Bauen bietet Ihnen die Möglichkeit, auf einem geführten Parcours sinnvolle digitale Werkzeuge für das Bauhandwerk ganz nach dem Motto: „Sehen. Anfassen. Ausprobieren.“ kennen und vielleicht lieben zu lernen. Darüber hinaus stehen ab sofort vier Grundlagenschulungen für Entscheider im Unternehmen zur Verfügung. Hiermit wollen wir Ihnen den Weg zur Umsetzung der Digitalisierung im eigenen Unternehmen ebnen. Im Folgenden finden Sie die Kurzbeschreibungen zu den Modulen: M2.1 |Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden methodische Schritte an die Hand, wie sie die Digitalisierung des eigenen Betriebes strategisch angehen können. Dazu werden sinnvolle Elemente einer Digitalisierungsstrategie vermittelt und Best Practice Beispiele sowie Erfahrungen aus dem Baualltag vorgestellt. Außerdem erarbeiten die Teilnehmenden einige Digitalisierungsoptionen und strategische Schritte für den eigenen Betrieb. M2.2 | Prozesse – Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren Wie können Arbeitsabläufe strukturiert angegangen werden, um digitale Werkzeuge im Bereich Soft- und Hardware zum Einsatz zu bringen? Die Teilnehmenden erarbeiten auf Basis der vermittelten Grundlagen für das Prozessmanagement einen beispielhaften Arbeitsablauf aus ihrem Unternehmen und dokumentieren diesen mit einfachen und kostenlosen Hilfsmitteln. M2.3 | Projekte digital abwickeln – Hard- und Softwareauswahl Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über gängige Soft- und Hardware-Lösungen in Bau- und Ausbaugewerken. Umfangreiche Definitionen machen die Sprache der Soft- und Hardwarewelt verständlich. Auswahlkriterien zur Entwicklung von Lösungsansätzen werden erarbeitet. M2.4 | BIM – eine Chance für Bau- und Ausbaugewerke Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in das Thema Building Information Modeling (BIM) für die Bau- und Ausbaugewerke. Chancen und Risiken werden betrachtet. Unter Anleitung werden verschiedene BIM-Werkzeuge ausgiebig getestet. Best Practice Beispiele sollen dazu inspirieren, die eigenen Projekt-Prozesse zu überdenken. Im Rahmen des Workshops diskutieren die Teilnehmenden den Einsatz von BIM-Werkzeugen im eigenen Unternehmen und erarbeiten erste Ansätze zur Umsetzung. Anmeldung Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung über die Auswahl des jeweiligen Termins befinden sich hier. Sollten die Termine für Sie nicht passen, sprechen Sie mich gern an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie Fragen zu den Modulen haben, melden Sie sich gerne. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und gute Vorsätze für das neue Jahr, bei denen wir Sie gerne rund um das Thema Digitalisierung unterstützen werden.

Schulungen Qualifizierung Digitales Bauen KDH Digitalisierung Digitale Werkzeuge KMU
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MoMa – Projekt nochmals verlängert!

Das seit Dezember 2013 laufende Projekt „Moderne Meisterausbildung – MoMa“ wurde erneut bis zum 31.08.2020 verlängert und firmiert nun unter dem Akronym „MoMa plus“. Die im Rahmen des bisherigen Projektverlaufs entwickelten Lernmodule werden nun als Online – Schulung aufbereitet. Zusätzlich steht die Entwicklung von Weiterbildungsmodulen auf Basis der zahlreichen Checks der „Offensive Mittelstand“ bzw. der „Offensive Gutes Bauen“ (OGB) an. Die Projektverlängerung begründet sich auf den bisherigen positiven Ergebnissen des Projektes und der Etablierung des OGB – Netzwerkes „Aus- & Weiterbildung“. Die Projektpartner HBZ Brackwede (Bielefeld), Bergische Universität Wuppertal (BUW) und die BZB arbeiten unter der Leitung IZAG gGmbh aus Magdeburg weiterhin erfolgreich zusammen. Am 06.12.18 fand das gemeinsame Projektreffen im HBZ statt.

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Innovationspfad Digitales Bauen auf Deutschlandtour

In den letzten Monaten haben wir regelmäßig digitale Soft- und Hardware vorgestellt, welche die Arbeit in Bau- und Ausbaugewerken erleichtern kann. Viele dieser digitalen Werkzeuge können Sie derzeit im Rahmen der Roadshow „Innovationspfad Digitales Bauen“ an verschiedenen Orten in Deutschland kennenlernen und ausprobieren. Beim Innovationspfad handelt es sich um einen Schnupper-Parcours zur ersten Orientierung, an dem Sie sich direkt mit Entwicklern der Geräte und Anwendungen austauschen können. So bekommen Sie einen Einblick in verschiedene Digitalisierungsmöglichkeiten, die auch für Ihren Betrieb interessant sein könnten. Die Roadshow macht in diesem Jahr noch an folgenden Orten halt: 09.11.2018 – Freiburg 12.11.2018 – Kaiserslautern 19.11.2018 – Düsseldorf Ein weiterer Stopp in Stuttgart im Januar 2019 ist in Planung. Ein paar Eindrücke vom Innovationspfad in Berlin: Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Die Anmeldung zum Innovationspfad Digitales Bauen erfolgt über die Event-Plattform eveeno (extern). Weitere Informationen können Sie auch dem Flyer (PDF) entnehmen. Weitere Artikel zu Werkzeugen auf dem Innovationspfad finden Sie hier: Software für kaufmännische Tätigkeiten - Innovationspfad Teil 6 Digitalen Pläne, Modelle und Visualierungsmöglichkeiten im Baualltag! – Innovationspfad Teil 5 Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen Foto: ©stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Web: www.handwerkdigital.de            FB: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

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Innovationscluster Handwerk: Berufsinformationsbörse für Neubürger

Fünftausend Besucher informierten sich bei der Berufsinformationsbörse für Neubürger in der Historischen Stadthalle von Wuppertal, an der das Innovationscluster Handwerk zusammen mit der Baugewerbe-Innung Wuppertal teilnahm. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) präsentierten zusammen mit den Betrieben der Baugewerbe-Innung und weiteren Vertretern aus dem Handwerk an einem großen Stand das Bauhandwerk und ermöglichten auch praktisches Ausprobieren. Betreut von den Auszubildenden, die in diesem Jahr als Neubürger ihre Ausbildung begonnen haben, erhielten die Interessierten die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. „Anpacken“ war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie den Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Neubürger, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, bekamen nicht nur eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, sondern ebenso Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Lehre. Zudem konnten die Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen abgeben.   Titelfoto © fotomek/fotolia

Ausbildung Innovationscluster Beruf Berufsorientierung Neubürger Flüchtlinge
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WinAPP nun im Google Play Store: Digitale Handlungsorientierung

Nachdem das EU-Projekt WinAPP Ende September 2018 erfolgreich beendet wurde, stehen nun die Projektergebnisse zur Verfügung: je eine APP-basierte Lerneinheit für Maurer*innen, Fliesenleger*innen und Straßenbauer*innen. Die APP steht zunächst als Android-Variante in einer Auszubildenden- und einer Ausbildervariante in insgesamt sieben Sprachen zur Verfügung: deutsch, spanisch, litauisch, italienisch, slowenisch, niederländisch und englisch. In handlungsorientierten Übungsaufgaben vermittelt das Programm Wissen über die jeweiligen Gewerke. Neben diesen fachlichen Lernmodulen sind unter den Stichworten „WinAPP“ und „construction“, die als Suchbegriffe im Google Play Store einzugeben sind, auch zwei allgemeine Einheiten zur Handlungsorientierung für Ausbilder*innen und Auszubildende sowie eine Einheit zu Möglichkeiten des Einsatz von HOL in der alltäglichen Arbeit von überbetrieblichen Ausbildern*innen der Bauwirtschaft (nur Ausbilder*innenvariante) abrufbar. Diese Inhalte liegen nur in englischer Sprache vor. Haben Sie die Lerneinheiten einmal heruntergeladen, sind sie auch offline aus dem Cache Ihres digitalen Endgerätes abrufbar. Dabei eignen sich Tablets am besten, aber auch Smartphones sind gut einsetzbar. Nutzer erhalten regelmäßig Informationen über empfehlenswerte Updates der WinAPP. Zum Download geht es hier (extern). Impressionen aus den Inhalten der App: Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

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Software für kaufmännische Tätigkeiten - Innovationspfad Teil 6

Die Arbeit der BZB im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk - Bereich Digitales Bauen geht weiter! Der Innovationspfad tourt nun durch Deutschland und im November gehen wir mit vier Grundlagenschulungen zur Digitalisierung für Unternehmen im Bauhandwerk in die Pilotphase. Mehr über die Schulungen erfahren Sie hier. In dem sechsten Teil unserer „Vorstellungsrunde“ verschiedener Arten von Werkzeugen, die Sie auf dem Innovationspfad beschnuppern und ausprobieren können, geht es um Software für kaufmännische Tätigkeiten. Ein funktionierendes Rechnungswesen ist ein enorm wichtiger Faktor in jedem Betrieb. Hier lässt sich mit geeigneter Software viel Zeit und Geld sparen. Dazu finden sich auf dem Markt viele Angebote mit ganz unterschiedlichem Umfang. Meistens können auch unterschiedlich große Pakete vom selben Hersteller gekauft oder gebucht werden. Das macht einem die Orientierung nicht unbedingt leicht. Auf dem Innovationspfad können Sie sich mit einigen Anbietern kaufmännischer Software unterhalten, einen Einblick in verschiedene Angebote gewinnen und etwas über die Eignung unterschiedlicher Pakete für verschiedene Betriebe und Funktionen erfahren. Bild: IN-Software So können Sie eine bessere Vorstellung davon gewinnen, ob Sie zum Beispiel mit einer Basis-Lösung gut bedient sind, mit der Sie Ihre laufenden Projekte strukturiert verwalten und Angebote, Rechnungen, Artikel- und Adressverwaltung sinnvoll miteinander verknüpfen können, oder ob es doch etwas „mehr“ sein darf. Oft können Sie Basis-Pakete mit Funktionen, wie etwa Kalkulation, Terminplanung, Lagerverwaltung, Leistungsbausteinen, Auftragsvorlagen, Akkordtarifen, Zeiterfassung, Lohnabrechnung, Textbausteinen und Daten aus 3D Planungen erweitern. Auch bei der Erstellung des Aufmaßes und der Ermittlung von Materialbedarf, Angebot und Kalkulation kann manche Softwarelösung behilflich sein. Ein weiteres Kriterium ist die Bedienung der Anwendungen. Für die einen mag es wichtig sein, dass das Programm einen „Coach“ an Bord hat, der sie quasi durch die verschiedenen Funktionen hindurchführt, während die anderen das eher als störend empfinden. Wie so oft gibt es hier keine Standart-Lösung – ein paar Auswahlkriterien und die Möglichkeit verschiedene Spielarten zu betrachten, können aber sicher helfen, die passende Richtung zu finden. Anbieter von Software mit kaufmännischem Fokus für das Handwerk sind unter anderem KuTex Lins, Estrich 5, Kenroads IS und In-Form PROfessional… Mehr Informationen zum Innovationspfad und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Weitere Artikel zu Werkzeugen auf dem Innovationspfad finden Sie hier: Digitalen Pläne, Modelle und Visualierungsmöglichkeiten im Baualltag! – Innovationspfad Teil 5 Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen

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Abschluss des Projekts workcamp GreenHouse

Das Projekt workcamp GreenHouse ging vom 18. bis 20. September 2018 mit 17 Schülern und Schülerinnen der Realschule im Gustav-Heinemann Schulzentrum in Dinslaken in die letzte Runde. Mit einigem Geschick und viel Spaß wurde gemauert und gebaut was das Zeug hält. Hier ein paar Eindrücke: Ihr Browser unterstützt den HTML 5 video tag nicht - bitte aktualisieren Ihren Browser. Im Projekt workcamp GreenHouse hatten über drei Jahre hinweg insgesamt rund 460 Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, sich mit ökologischen Aspekten des Bauens auseinanderzusetzen, ganz praktisch selbst Hand anzulegen und einige der wichtigsten Kniffe im Bauhandwerk kennenzulernen. Im Sommer 2018 entstand dabei sogar ein komplettes GreenHouse, das die stolzen Erbauer aus dem Salvator-Kolleg in Hövelhof in Zukunft als Bogenschießstand nutzen werden. Bilder: Bau-ABC Rostrup Mit dem Ende des Projektzeitraums geht zwar die Förderung zu Ende, das erfolgreiche Konzept bleibt uns aber erhalten: In den BZB wurde es bereits für die langfristige Nutzung im Rahmen der Nordrhein-Westfälischen Berufsorientierungsinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ adaptiert. Des Weiteren stehen die erarbeiteten Lehrmaterialien anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung – denn das vom Bund geförderte Projekt stand ganz im Sinne eines möglichst breiten Wissenstransfers. Als eines von vielen Projekten zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Berufswelt wurde das Projekt workcamp GreenHouse vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf - BBNE” unterstützt. Eine letzte Fachwerkstatt aller an dieser Förderrunde beteiligten Projekte fand am 11. und 12. September in Bremerhaven statt. Unsere Mitarbeiter wurden aufgefordert, mit symbolischen Objekten ein Resümee des workcamp GreenHouse‘ zu ziehen. Das Ergebnis erklärt sich wohl auch ohne Worte: Weitere Informationen zum workcamp GreenHouse finden Sie hier (extern). Haben Sie Interesse an der Übernahme des Konzepts des workcamp GreenHouse zur Nutzung in Ihrer eigenen Bildungseinrichtung? Dann kontaktieren Sie uns!

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Soft Skills for Hard Hats –

Für Bauarbeiter, die keine Betonköpfe sind. Das europäische Projekt „Soft Skills for Hard Hats“, in dem die BZB mit Partnern aus Deutschland, England, den Niederlanden, Spanien, Italien und Slowenien einen Online-Kurs zur Schulung sozialer Kompetenzen entwickelt hat, wurde Anfang Oktober nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Vorarbeiter*innen, Teamleiter*innen und andere Führungskräfte in Spe können sich in diesem Kurs ganz spielerisch in Sachen Führungsstil ausprobieren: Sie klicken sich durch Video-Sequenzen mit Szenarien aus dem Bau-Alltag und treffen dabei knifflige Entscheidungen für das Team. Am Ende eines jeden Szenarios bekommen sie ein Feedback mit auf den Weg. Der Online-Kurs enthält vier Einheiten zu den Themen Teamarbeit, Problemlösung, effektive Kommunikation und Führungsverantwortung. Interessiert? Dann probieren Sie den Kurs gern aus und geben uns Ihr Feedback. Die Webseite finden hier (extern). Die Feedback-Funktion ist in den einzelnen Kurseinheiten integriert. Schauen Sie vorbei!

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Projekt Innovationcluster Handwerk denkt schon an 2019!

Das Innovationsnetzwerk Handwerk ist gleich nach den Sommerferien mit zwei großen Berufsorientierungsbörsen durchgestartet. Die Baugewerbe-Innung Wuppertal und die Dachdecker- und Zimmererinnung Mülheim an der Ruhr haben gemeinsam mit dem BZB Berufsorientierungsbörsen zum Thema Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung umgesetzt. Mit den Kolleginnen/Kollegen der Bau-Innung Wuppertal wurde die 29. Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle umgesetzt. Mit den Betrieben der Dachdecker- und Zimmerer-Innung Mülheim fand in der Stadthalle Mülheim die große Berufsorientierungsbörse „Berufsstart“ statt. Beide Events sind sowohl für Schülerinnen und Schülern als auch für Ausbildungsbetriebe wichtig im Bereich Berufsorientierung und Ausbildungsplatzvergabe. Unterstützt von den BZB, die das Projekt Innovationscluster Handwerk betreuen, den Clusterbetrieben der jeweiligen Innungen und den Kreishandwerkerschaften hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. So hat die Veranstaltung, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher zu den jeweiligen Veranstaltungsorten gezogen. Ein paar Eindrücke:  

Ausbildung Innovationscluster Berufsorientierung Handwerk Nachwuchs Fachkräfte
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EU-Projektkonferenz der BZB Krefeld in Düsseldorf

Über 30 Teilnehmer aus 12 Ländern kamen am 20. September 2018 in Düsseldorf unter der Leitung der BZB Krefeld zusammen, um sich über laufende und kürzlich abgeschlossene Projekte wie auch über die Entwicklung neuer Projektideen auszutauschen. Im Einzelnen wurden die Ergebnisse der Projekte WinAPP: https://sites.google.com/site/winappcpd/ Soft Skills for Hard Hats: https://softskillshardhats.eu/de/home-de/ sowie Zwischenergebnisse im Projekt SoMExNet http://www.somexproject.eu/somexnet-space/ erläutert und demonstriert. Darüber hinaus wurde das neu anlaufende Projekt UniVET http://univet-project.eu/ vorgestellt. In einer kurzen Befragung der Sitzungsteilnehmer wurden u.a. auch Meinungen der Teilnehmer eingeholt, welche Motive Personen in den teilnehmenden Ländern dazu bewegen, entweder ein universitäres Studium oder eine gewerbliche Ausbildung nach der Schule zu beginnen; dies ist eine der Kernfragen dieses Projektes, das erst im September 2018 begonnen hat. Darauf aufbauend soll eine Strategie und auch Maßnahmen entwickelt werden, wie eine gewerbliche Laufbahn attraktiver skizziert werden kann – Zielgruppen sind Personen mit Hochschulzugangsberechtigung u.a. Diese oben genannten Multiplier Events wurden miteinander kombiniert, um durch die Vernetzung einer großen Zahl von Bildungsexperten aus Europa einen nachhaltigen Effekt zu erzielen sowie den Einsatz der Produkte dort anzustoßen; die Produkte liegen in mehreren Sprachen vor. In Kürze wird die WinAPP im GooglePlayStore kostenfrei zur Verfügung stehen – einfach downloaden und starten. Sobald es losgehen kann, werden wir darüber informieren.

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Innovationspfad Teil 5

Seit Mai stellen wir in unserem Newsletter nützliche Soft- und Hardware für das Digitale Bauen vor. Viele der vorgestellten Werkzeuge und Programme können Sie auf dem Innovationspfad Digitales Bauen mit dem wir im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk auf Tour gehen, ganz praktisch selber erkunden und ausprobieren. Diesen Monat möchten wir unsere Reihe fortsetzen und näher auf ein paar Möglichkeiten eingehen, Pläne und Modelle effizient und effektiv zu erstellen, bearbeiten und nutzen: Software für die Bearbeitung und Erstellung von Plänen. Die Möglichkeiten reichen von schlanken Programmen zur Ermittlung von Materialmengen und Aufmaßen aus Plänen und Fotos, über Lösungen mit integrierten Produkt-Datenbanken für die Planung bis zu umfangreicher CAD und CAM Software. CAD steht dabei für Computer Aided Design und CAM für Computer Aided Manufacturing; zu Deutsch: Computer-unterstütztes Design bzw. Computer-unterstützte Herstellung. Solche Software ermöglicht es, aus digitalen Vermessungs- und Planungsdaten präzise Pläne und 3D-Aufmaße zu erstellen und das Ergebnis in visuell ansprechenden, fotorealistischen Bildern oder 3-D Panoramen zur Betrachtung auf dem Smartphone, Tablet oder PC zu generieren. Auch die Kommunikation mit anderen Gewerken kann erleichtert werden, weil Sie mit wenig Aufwand einfach Pläne erstellen können, die nur die relevanten Informationen für die Zusammenarbeit enthalten. Raffinierte Planungs- und Modellierungslösungen finden sich zum Beispiel in folgenden Programmen: digiplan, GRAVA , Vi-Soft Premium 3D, Dietrich’s 3D-CAD/CAM für Holzbau, Palette CAD und SEMA Visualisierungs-Software Bilder: Jeremy Levine* VR- und AR-Technologie VR-Brillen (VR steht für virtual reality = virtuelle Realität) können Sie nutzen, um 3D-Modelle tatsächlich „begehbar“ zu machen und der Kundschaft einen Einblick in das Ergebnis ihrer Arbeit zu erlauben, noch bevor Sie den ersten Stein gelegt bzw. mit dem Arbeit vor Ort begonnen haben. Wer die Brille aufsetzt, kann damit quasi in die Welt nach Vollendung des Bauwerks „eintauchen“ und darin bzw. darum herumlaufen. Das bringt einen hohen Spaß- und Erlebnisfaktor in die Bauplanung – nicht nur für die Auftraggeber. AR-Technologie (AR steht für augmented reality = erweiterte Realität) funktioniert über das Einblenden von 3D- Bildern von Objekten oder Menschen, ähnlich einem Hologramm per Brille in Ihrem Sichtfeld oder auf dem Smartphone oder Tablet. Die Nutzung AR-Technologie ist übrigens nicht nur für die Kundschaft spannend; auch bei der Kommissionierung, Bauarbeit und Wartung kann sie helfen: Beispielsweise können Anleitung per AR-Präsentationen erstellt werden oder Gesprächspartner von außerhalb auf die Baustelle „geschaltet“ werden, die auf ihrem Rechner das Gleiche sehen, wie Arbeiter*innen mit AR-Brille auf der Baustelle. Die Arbeit kann dann aus der Ferne angeleitet werden, während die Kolleg*innen die Hände freihaben, um Anweisungen direkt umzusetzen. Im diesen Videos von Futora-Marketing und begehungen.de können Sie sich anschauen, wie die Besichtigung des Bauwerks mit VR und AR Technologie funktioniert. VR- und AR-Brillen gibt es beispielsweise von den Anbietern: Oculus, HTC, Microsoft, Google und vielen Herstellern von Computern und Smartphones Entwickler, die Programme zur Nutzung von VR- und AR Technologien nach Ihren Wünschen erstellen, sind nebem Futora Marketing und begehungen.de zum Beispiel UReality, Transition Technology und Ubimax Mehr Informationen zum Innovationspfad und bereits vorgestellte Werkzeuge finden Sie hier: Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4 Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3 Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen *Bild-Titel von links nach rechts: Red Box – Rendering, Proposed Deck, Exploded Axonometric – Worm’s Eye View; alle veröffentlicht bei flickr unter creative commons lizenz 2.0

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Berufsstart Bau

Nutzen Sie als Betrieb die Möglichkeit, geeignete Auszubildende für ihren Betrieb zu finden Das Handwerk ist attraktiv – besonders das Bauhandwerk! Das BZB-Projekt Berufsstart Bau, das in Kooperation mit der SOKA-Bau und der Agentur für Arbeit/Job-Center umgesetzt wird, hat sich in den letzten Jahren als gutes Instrument erwiesen, geeignete Bewerber für freie Ausbildungsplätze in den Betrieben zu finden. Viele freie Ausbildungsplätze bei den Bauinnungsbetrieben konnten in der Vergangenheit durch die Inanspruchnahme von Berufsstart Bau besetzt werden. So hat beispielsweise ein BZB-Mitgliedsbetrieb drei gute Azubis für das jetzt begonnene Ausbildungsjahr durch Berufsstart Bau gefunden! Nunmehr wurde Berufsstart Bau als fester Bestandteil in die Projektlandschaft installiert! Nutzen Sie daher als Betrieb die Chance, schon jetzt geeignete Bewerber für 2019 zu finden. Wir unterstützen Sie! Ihr Vorteile: Komplette Beratung/Betreuung durch die BZB Unterstüzung bei der Findung von geeigneten Jugendlichen durch die BZB Gezielte Qualifizierung von Jugendlichen zur Vorbereitung auf die Ausbildung (6 -12 Monate) Lohnkostenzuschuss im Rahmen der Einstiegsqualifizierung (EQJ) durch die Agentur für Arbeit/Jobcenter Kostenübernahme für überbetriebliche Bildung (inkl. Fahrtkosten und ggf. Unterbringung) durch die SOKA-Bau Sprechen Sie uns an! Wir kümmern uns um die Details!

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Neues aus SustainSME: Aufruf zur Studienteilnahme

Sehr geehrte Damen und Herren, wir arbeiten im Projekt „SustainSME – Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in KMU“ (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) daran, einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen der Baubranche durch ein innovatives Kompetenzmanagement fest zu verankern und die Gesundheitskompetenz aller MitarbeiterInnen zu steigern. Schließlich ist eine zielgerichtete Gesundheitsprävention und -förderung gerade in der Baubranche von herausragender Bedeutung. Die Projektarbeit erfolgt im Verbund durch das Fraunhofer IMW Leipzig, die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V. (ZWH), die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) sowie die beiden Pilotunternehmen Gebr. Hölscher Bauunternehmung GmbH und Gebr. Kickartz GmbH. Für die Zielsetzung unseres Projekts ist es wichtig, neben der Arbeit mit den beteiligten Pilotunternehmen auch Einblicke zu erhalten, die die Baubranche in ihrer Gesamtheit betreffen. Daher haben wir diese Umfrage konzipiert. Die Befragung thematisiert mögliche Treiber und Hemmnisse bei der Erweiterung von Kompetenzmodellen um Aspekte des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und möglichst viele Ihrer Mitarbeiter an der Studie teilnehmen würden. https://ls.imw.fraunhofer.de/index.php/192754?lang=de Vielen Dank!

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Social Media Tipps für Baubetriebe

Ein Tipp aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk - Digitales Bauen. Wer über die Digitalisierung des eigenen Betriebes nachdenkt, kommt am Thema Social Media nicht vorbei: Die „sozialen Medien“, also Plattformen, wie facebook, twitter, Instagram sowie eigene Blogs und Webseiten, können sehr effektiv genutzt werden, um Kundschaft und Nachwuchskräfte zu erreichen und dem Image eine Politur zu verpassen. Hier ein paar kleine Tipps, die bei einer solchen Politur helfen können: Sie wollen Ihre Webseite überarbeiten, wissen aber nicht so recht, was funktioniert und gut ankommt? Machen Sie einen gratis Check, dies bietet das eBusiness-Kompetenzzentrum für Sie an. Hier geht zur Information bzw. gleich zur Terminvereinbarung. • Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum „Gemeinsam digital“ hat für Sie ein Rezept erstellt, nachdem Sie Ihre Webseite optimieren können, damit sie von Suchmaschinen besser gefunden wird (das nennt man auch SEO, nach dem englischen: Search Engine Optimisation). Hier geht’s zum SEO-Rezept (PDF extern)! Sie wollen Mitarbeiter gewinnen und dazu aktiver auf facebook, twitter und co werden? Dann hat „Gemeinsam Digital“ auch noch 6 Tipps für die Mitarbeitersuche im digitalen Zeitalter für Sie. Lassen Sie die Kamera sprechen, um der Welt einen authentischen Eindruck Ihres Betriebes zu vermitteln! Sie fühlen sich nicht so wohl vor der Kamera oder auch dahinter? – Dann lassen Sie ihre Azubis einfach ran: Das NRW Transfer-Netzwerk vierpunkteins hat eine Kurzschulung für Azubis entwickelt, in der diese, mit dem mobilen Medienkoffer d.a.v.i.t. ausgestattet, geschult werden, kurze, medienwirksame Filmbeiträge zu erstellen und verbreiten.

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Talents4Construction

Unter Leitung des Berufsförderungswerkes der nordrhein-westfälischen Bauindustrie sind die BZB Krefeld Projektpartner dieses 18-monatigen Projektes zum Erfahrungsaustausch zum Thema Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung für die Bauwirtschaft. Dabei befasst sich dieses Projekt mit drei Hauptaspekten: Employering Branding – wie werde ich als Arbeitgeber so attraktiv, dass Fachkräfte und/oder Lehrlinge zu mir kommen Boomerang Hiring – wie kann ich gute Arbeitsbedingungen schaffen, um Ehemalige wiederkehren zu lassen Netzwerk Recruiting – wie kann man persönliche Netzwerke aktivieren, für eine Beschäftigung in der Bauwirtschaft Werbung zu machen? Es sollen sowohl Ansatzpunkte aus der Praxis wie auch wissenschaftliche Erkenntnisse im Projekt zum Tragen kommen. Neben den o.g. beiden deutschen Partnern besteht das Konsortium aus Partnern aus verschiedenen EU-Ländern, deren Erkenntnisse durchaus auch für den deutschen Markt nützlich sein könnten. Eine Kurzzusammenfassung finden Sie auch unter: Kurzzusammenfassung (PDF)

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Schlaue Geräte für die Baustelle – Innovationspfad Teil 4

Hier zwei weitere Gerätetypen, die auf dem Pfad mit von der Partie sein werden: Wärmebildkameras || Thermodetekoren Mit diesen Geräten können Sie mühelos Temperaturunterschiede oder schimmelgefährdete Stellen auffinden. So erkennen Sie z.B. einfach, wenn Fenster schlecht isoliert und Wände unzureichend gedämmt sind. Manche Geräte messen auch Raum- und Oberflächentemperaturen und Luftfeuchtigkeit und interpretieren die Werte zum Teil ganz automatisch. Zur Dokumentation stehen Ihnen in der Regel spezifische Apps der Hersteller zur Verfügung und auch das Auslesen der Daten in gängigen Formaten ist möglich. Das Produktvideo zeigt ein Beispiel vom Hersteller Bosch. Vergleichbare Geräte sind unter anderem von Fluke, FLIR, Black und Decker, Helect und iTG erhältlich.* Betonscanner Diese Scanner helfen Ihnen dabei, Objekte im Beton, wie etwa Bewehrungseisen, Kunststoffe, Holz, Kabel und Hohlräume aufzuspüren. Die Objekte werden über Radarantennen und Sensoren erkannt. Diese können mehrere Schichten „durchleuchten“ – teils bis zu 40 cm tief. Auf den Bildschirmen bekommen Sie 2D oder auch 3D-Farbbilder der Scanergebnisse angezeigt. Die Software zur Analyse ist meist im Lieferumfang enthalten, so dass Sie Daten einfach exportieren, Ergebnisse dokumentieren und archivieren und Berichte erstellen können. Betonscanner finden Sie unter anderem bei den Anbietern Hilti, Bosch und DeWalt.*    Fotos © Hilti Mehr Informationen zum Innovationspfad und bereits vorgestellte Werkzeuge finden Sie hier: Newsletter 07/2018 Newsletter 06/2018 Newsletter 05/2018 Was sonst noch im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk – Digitales Bauen geschieht, können Sie hier nachlesen. *Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.       Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

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Wieder ein Jahr KAoA vorüber.

Zur Erinnerung: seit dem Schuljahr 2015/16 werden im Rahmen des Landesprogrammes Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA), eine NRW-Initiative zur beruflichen Orientierung und zur Förderung der Ausbildungsreife u.a. Potenzialanalysen für Schüler*innen, in unseren Häusern durchgeführt. Die angewandten Potenzialanalysen in den BZB sind das Talentbrücke-Verfahren sowie die Düsseldorfer Potenzialanalyse. Nach Abschluss der Potenzialanalyse folgen die Berufsfelderkundungen, in denen die Schüler*innen die Möglichkeit haben an drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei unterschiedliche Gewerke hineinzuschnuppern, um dann bei Bedarf ihre Kenntnisse im dreitägigen Praxiskurs zu vertiefen. Darüber hinaus können Schüler*innen, die neu zugewandert oder an eine KAoA-Schule gewechselt sind und noch keine Erstberufsorientierung erhalten haben, im Rahmen von KAoA-Kompakt alle drei Elemente kombiniert bei uns als Träger durchlaufen. Die verschiedenen Module von KAoA werden kontinuierlich vom Fördermittelgeber evaluiert. Alle Schüler*innen füllen z.B. am Ende der Potenzialanalyse einen Bewertungsbogen aus. Wir haben die erhobenen Daten standortübergreifend in Grafiken zusammengefasst und freuen uns natürlich sehr über folgendes Ergebnis:   Wie viele Schüler*innen wurden 2017/2018 an den verschiedenen Standorten mit einer Potenzialanalyse versorgt? Welche Schulformen sind standortübergreifend vertreten?   Die Vorbereitungen für die Potenzialanalysen 2018/2019 laufen schon auf Hochtouren: Einsatzpläne werden fertiggestellt, neues Material bestellt und eingeräumt und die Räume für den nächsten Schwung an Schüler*innen wieder hergerichtet. Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches KAoA 2018/2019 Schuljahr in Krefeld, Düsseldorf und Wesel! Jetzt gehen wir erstmal in den wohlverdienten Urlaub und wünschen allen einen entspannten Sommer.

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Digitales für den Bau - Innovationspfad Teil 3

Im Newsletter 05/2018 haben wir Ihnen 3D Rotationslaser vorgestellt. Hier ein paar weitere Messgeräte, mit denen Sie Präzisionsarbeit leisten und Zeit sparen können. Handliche Entfernungsmessgeräte Sollte Ihnen ein solcher 360° Laser „eine Nummer zu groß“ sein, können Sie von kleineren Entfernungsmessgeräten Gebrauch machen, die ebenfalls mit Laser arbeiten. Es gibt sie bei einer Fülle von Anbietern in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Längen, Flächen, Volumen und Neigungen erfassen auch diese handlichen Geräte in der Regel problemlos, schnell und sehr präzise mit dem Laserstrahl. Sie kommen meist mit eigener Software oder Apps, in denen Sie zum Beispiel digitale Grundrisse erstellen, bestehende Grundrisse importieren und bearbeiten und das Arbeitsresultat exportieren können. Die Daten können auf das Smartphone oder Tablet übertragen werden und in Formaten ausgelesen werden, die mit gängigen Programmen für CAD (Computer Aided Design, zu deutsch: Computer-unterstütztes Design) und BIM (Building Information Modeling, zu deutsch: Baudaten-Modellierung) kompatibel sind. {gallery}KDH/Messgeraete{/gallery} Bilder: © Bosch  Drohnen Drohnen bieten sich im Bau besonders an, um schwer zugängliche und schwer vermessbare Objekte, Gebäude und Landschaften präzise aus der Luft zu erfassen. Sie sind mit Kameras ausgestattet, mit denen sie während des Fluges Bilddaten sammeln. Aus den Bilddaten können Sie dann 3D-Modelle für Außenansichten und Innenräume erstellen, die sich mit CAD Programmen generieren lassen. Daraus lassen sich wiederum maßstabsgerechte Vermessungen ableiten oder für die Kundschaft attraktive fotorealistische Abbildungen erzeugen. {gallery}KDH/Drohnen{/gallery} Bilder: © Bergische Universität Wuppertal  Diese Werkzeuge interessieren Sie? Im Mai und Juni hatten wir bereits Werkzeuge vorgestellt. Klicken Sie mal rein. Was sonst noch im Kompetenzzentrums Digitales Handwerk - Teilbereich Digitales Bauen geschieht, können Sie hier nachlesen.       Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

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Der Innovationspfad Digitales Bauen geht auf Tour

Die Roadshow macht zu folgenden Terminen an diesen Orten halt: 30.08.2048 Cottbus 08.10.2018 Stuttgart 23.10.2018 Berlin 29.10.2018 Bielefeld 09.11.2018 Freiburg 12.11.2018 Kaiserslautern 19.11.2018 Düsseldorf Hier geht es zu weiteren Informationen zum Innovationspfad und zur Online-Anmeldung! https://www.bzb.de/projekte/nationale-projekte/digitales-bauen Zwei der Werkzeuge, die mit dem Innovationspfad auf Tour gehen werden, haben wir schon letzten Monat vorgestellt. Hier einige weitere, sinnvolle digitale Begleiter für den Bau-Alltag:   Apps und Software für die Baustellendokumentation Viele Apps und Programme für den PC bieten Möglichkeiten, das Arbeitsleben digital zu erleichtern, ohne gleich eine komplexe Digitalisierung aller betrieblichen Abläufe zu erfordern. Oft können Sie auch als Erweiterungen in bestehende Systeme eingebunden werden und erlauben einen Daten-Transfer zu anderen Planungs- und Verwaltungs-Werkzeugen. Wollen Sie eine einfache, schlanke Baustellendokumentation via Foto, können Sie zum Beispiel die Foto-App obob nutzen. Damit können Sie Baustellen-Fotos synchron im Team verwalten und mit Zusatzinformationen versehen. Dabei übernimmt die App automatisch viele Eingaben, die Sie sonst manuell machen müssten, wie etwa die Zuordnung eines Fotos zu den zugehörigen Adressdaten. Über die App sind Sie jederzeit mit dem Büro verbunden und können sich problemlos mit anderen Gewerken vernetzen. Wenn Sie lieber ein umfangreicheres Bautagebuch per App führen wollen, sind Anwendungen wie 123erfasst, die Digitale Bauakte von Datengut oder das Digitale Bautagebuch von Bauskript-Software vielleicht interessant für Sie. Diese Apps bringen zum Beispiel Funktionen zur Foto-Dokumentation, Protokollierung von Personal-, Material- und Maschinen-Einsatz, Wettererfassung und Adressbücher mit. Im Büro lassen sich die Informationen dann weiterverarbeiten und zum Beispiel Übersichten über Ihre Baustellen erstellen oder die Einsatzplanung und Lohnabrechnung erledigen. Ihre Daten können Sie meistens als PDF-Datei und/oder im CSV Format exportieren. Oftmals lassen sich Daten über eine CSV Schnittstelle auch importieren. {gallery}KDH{/gallery} Tablets im Arbeitsalltag … Die Idee ist schön und gut; aber auf der staubigen Baustelle, wo nicht unbedingt die besten Bedingungen zum Umgang mit empfindlichen Geräten herrschen muss vielleicht etwas Robusteres her. Arbeitstaugliche Tablets, speziell für den Outdoor-Arbeitsalltag gibt es zum Beispiel von den Herstellern teXXmo, Zebra, RugGear und Logic-Instrument. Auch wohlbekannte Anbieter „ordinärer“ Tablets haben oft robustere Varianten im Angebot. Sie kommen in einem Design, dass Stürze und einen groberen Umgang verkraften kann. In der Regel sind sie solide ummantelt, all-Wetter-tauglich und auch bei Regen noch gut zu bedienen. Im Idealfall haben sie auch ein passives Kühlsystem, das dem Baustellenstaub trotzen kann. Diese robusten Tablets können Sie mit einer zielgerechten Ausstattung an Ihre spezifischen Ansprüche und Arbeitsumgebungen anpassen. Kameras für die Baustellendokumentation und Kommunikation etwa, sind Standard bei den Geräten. Nützliche Anwendungen, wie zum Beispiel eine Video-Anruf Funktion oder ein Scanner für das Lesen von Barcodes und RFID-Chips (Radiowellenerkennung), können Sie nach Belieben installieren. Die Hersteller bieten meist auch eine professionelle Beratung für die Auswahl der Ausstattung an. Freuen Sie sich auf den nächsten Newsletter mit neuen digitalen Werkzeugen oder melden Sie sich gleich an, unter: www.bzb.de/projekte/nationale-projekte/digitales-bauen. Foto: ©stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

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Refutools Mutiplikatoren Event

Die Veranstaltung wurde von den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. koordiniert und mit der Unterstützung von Peter Dohmen (Projektleiter) von dem Westdeutschen Handwerkskammertag durchgeführt. Eingeladen waren unterschiedliche Organisationen aus NRW, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Die Vertreter von Bildungszentren und staatlichen Institutionen machten sich ein Bild über die im Projekt entwickelten Produkte. Insgesamt sind vier Produkte entwickelt worden: Integration Guide: Webbasierte APP für Smartphones mit Informationen zum Alltagsleben für Flüchtlinge Pädagogisches Theater: Aufarbeitung relevanter Verhaltensweisen für Flüchtlinge in den Projektpartnerländern Brettspiel: Spielerisches Kennenlernen von Softskills, die für eine gesellschaftliche Integration in den Projektpartnerländern von Bedeutung sind Curriculum: Vermittlung niederschwelliger beruflicher Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse im Bauhandwerk Es war eine sehr lebendige und produktive Veranstaltung mit vielen Anregungen und Diskussionen. Die BZB und der WHKT möchten sich nochmals sehr herzlich für das Interesse und die konstruktive Mitarbeit bei allen Teilnehmern bedanken. Nähere Informationen zu den vorgestellten RefuTools Produkten, die Präsentation der Veranstaltung sowie weitere Infos zum Projekt „RefuTools“ finden Sie auf der Webseite www.whkt.de/refutools/.

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Projektworkshops für Schüler/innen der Sekundarstufe II

Diese Projektworkshops sollen so gestaltet werden, das sie Schülerinnen und Schüler ansprechen, die sich für einen beruflichen Werdegang mit dualer Ausbildung und höherer Berufsbildung für eine berufliche Führungsposition in einem kleinen und mittleren Unternehmen interessieren. Ziel ist es, die Jugendlichen im Rahmen eines praxisnahen Projekts handlungsorientiert mit technisch planerischen Führungsaufgaben wie sie typisch sind in kleineren und mittleren Unternehmen vertraut zu machen. Die BZB planen insgesamt 12 Projektworkshops im Fachbereich Bauwirtschaft mit Schüler/Innen von Schulen mit denen die BZB bereits im Landesprogramm „Kein Abschluß ohne Anschluß“ (KAoA) zusammenarbeiten. An den Projektworkshops, die nach den Sommerferien starten und bis Ende 2018 durchgeführt werden, können jeweils 12 Schüler/Innen und 144 insgesamt teilnehmen. Das Interesse der Schulen ist groß. Zur Zeit wird die Konzeption für diese anspruchsvollen Projektworkshops bearbeitet. Foto ©GaudiLab/Fotolia

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Demnächst auf dem Innovationspfad Digitales Bauen

An verschiedenen Stationen, die an typische betriebliche Abläufe angelehnt sind, können Sie schnuppern, was der Markt bietet und ausprobieren, wie Sie Geräte und Software sinnvoll einsetzen können. Hier nun 2 Beispiele, in den nächsten Newslettern folgen weitere: 3-D Scanner – Vermessung digital Mit einem 3-D Scanner können Sie Raum-Abmessungen präzise mit dem Laser erfassen und daraus in wenigen Minuten ein Aufmaß und eine 360° Aufnahme erstellen. Die Daten werden dann per USB Stick oder WLAN an Software-Programme übermittelt, mit denen Sie z.B. Ihre Mengenermittlungen für Planung und Bau anpacken können, oder 3-D Räume modellieren können. Dafür können Sie Software benutzen, die computerunterstütztes Design beherrscht (kurz CAD „Computer Aided Design“). Die Produktvideos unten vermitteln einen guten Eindruck darüber, wie das Arbeiten mit so einem Scanner funktioniert. Vergleichbare Angebote zu den darin gezeigten Geräten gibt es beispielsweise auch von Faro, Laserscanning Europe und Hilti. Meistens bringen sie die CAD-Software gleich mit.    Auto-ID: „Tags“ am Bau Tags (sprich: „Tägs“) oder Transponder sind elektronische Markierungen, die Ihnen vielleicht bekannt sind, wenn Sie Ihr Haustier haben chippen lassen. Sie enthalten Informationen, die mit entsprechender Gerätschaft über Radiowellen (RFID = radio-frequency identification) gelesen werden können und lassen sich auf vielfältige Weise im Bau einsetzen, zum Beispiel mit einer Baustation: Die Baustation ist ein Automat mit Werkzeugen und Geräten, welche mit einem Tag bestückt sind. Mitarbeiter*innen besitzen einen Ausweis, mit dem sie sich an der Station autorisieren können, um entsprechende Gerätschaft zu entleihen. Das System erkennt dann, wer Zugang zu welchem Werkzeug hat, wer es wo und wie lange nutzt und wann es mal wieder an der Zeit ist, das Gerät zu warten oder auszutauschen. Die Daten werden gleich mit in einem integrierten Warenwirtschafts- und Abrechnungssystem verarbeitet.   Wo der Innvoationspfad stoppt, erfahren Sie im nächsten Newsletter. Bei Fragen zum "Schaufenster Digitales bauen" wenden Sie sich gerne an: Foto: © Sergey Nivens/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

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Ihre Mitarbeit ist gefragt!

Dies bezieht sich insbesondere auf Bauleiter, die in geeigneter Weise aus- und weitergebildet werden und Kenntnisse im Umgang mit Bauabfällen und entsprechenden Prozessen haben sollen. Gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union, sind die Bildungszentren des Baugewerbes Partner eines Konsortiums, welches aus 5 Organisationen aus 5 Ländern besteht. Das erste Ziel des CODESMA-Projektes (COnstruction and DEmolution waste management training for Site MAnagers) ist, die Berufsbildung für Bauleiter im Bereich der Bauabfallsanierung zu ergänzen. Es soll ein neuartiges Lernangebot zur Verbesserung der Kompetenz im Abfallmanagement beim Bauen & Abriss entwickelt werden. Dieses bezieht sich auf die Identifikation von Bauabfällen, Trennung und Sammlung an der Quelle. Es sollen offen zugängliche Bildungspraktiken wie z.B. ein offener Online Kurs entwickelt und nach EU-Zertifizierungs- und Standardisierungsmodellen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. WIR MÖCHTEN SIE UM IHRE MITARBEIT BITTEN! Um die dabei notwendigen Fertigkeiten für Baustellenleiter zu erfassen, welche im Abfallmanagement beim Bauen und Rückbauen wichtig sind und um die Qualität und Relevanz zukünftiger Weiterbildungsinhalte optimal zu gestalten, würden wir uns sehr freuen, wenn sie sich 10- 15 Minuten Zeit nehmen würden um die Fragen der angehängten Studie zu beantworten. Dazu benutzen Sie bitte den nachfolgenden Link: https://coventry.onlinesurveys.ac.uk/codesma-io1-t1-ger Vielen Dank für Ihre Mithilfe.  Foto: © mmphotographie.de/Fotolia

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Neues Cluster im Projekt Innovationscluster Handwerk

Im Rahmen der Fachgruppenversammlung, die am 02. März 2018 in der Produktionshalle der Firma Schwartmanns Maschinenbau GmbH in Wesseling durchgeführt wurde, hat sich die Fachgruppe einhellig zur Zusammenarbeit im Rahmen des IC_H Projektes bereit erklärt. Die Themenbereiche, u. a. Nachwuchsgewinnung und –sicherung, Fachkräftegewinnung, Gesunderhaltung aber auch die Bereiche der Alterssicherung der Inhaber/innen und Digitalisierung sind derzeit hochaktuell in der Diskussion. Durch die gemeinsame Zusammenarbeit wird es für alle Beteiligten neue Impulse und Hilfestellung zur Umsetzung geben. Die Firma Schwartmanns Maschinenbau GmbH in Wesseling ist ein alt eingesessenes Handwerksunternehmen und hat sich als Spezialunternehmen auf die Konstruktion, den Bau und Vertrieb von Spezialmaschinen im Bereich Wärme-, Kälte- und Schallschutz etabliert. So war es nur folgerichtig, das Werkstattgespräch dort umzusetzen. Fazit: Ein gelungenes Werkstattgespräch mit einer neuen Clustergruppe.              

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Digitalisierung zum Anfassen!

  Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dem Baugewerbe? Welche rechtlichen Belange müssen berücksichtigt werden? Wie können beim Planen und Bauen Kosten durch neue digitale Techniken eingespart werden? Wie kann die Digitalisierung auch in kleinen Bauhandwerksbetrieben umgesetzt werden?   Dabei setzt das Schaufenster zwei Aktionsschwerpunkte zur Information, Sensibilisierung und Qualifizierung: Information und Sensibilisierung – Innovationspfad als Roadshow Ab Frühjahr 2018 steht der Innovationspfad als tatsächlich begehbarer Parcours zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit nützliche Anwendungen und Werkzeuge des digitalen Bauens für KMU hautnah zu erleben und auszuprobieren. Der Pfad besteht aus verschiedenen Stationen, die an typische betriebliche Abläufe angelehnt sind und geht von der Kundengewinnung über die Auftragsvergabe, Bauvorbereitung und -durchführung bis zur Abnahme und den anschließenden Kundenservice hinaus. Auf dem Pfad können Sie schnuppern, was es auf dem Markt so gibt und alles gleich mal austesten. Er wird mobil sein und als Roadshow auf Tour gehen. Soll die Roadshow auch bei Ihnen stoppen, dann melden Sie sich gern bei uns. Information und Qualifizierung – Schulungen für KMU Im Verlauf des Jahres wird ein modulares Lehrgangskonzept entwickelt und getestet. Inhalt sollen sein: der Umgang mit digitalen Anwendungen und deren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Methoden des Change-Managements. In einem Grundlagenmodul sollen unter Nutzung des Innovationspfades Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt werden. Ein zweites Modul wird Angebote für diejenigen im Unternehmen enthalten, die Entscheidungen darüber treffen, welche digitalen Maßnahmen umgesetzt werden sollen. In einem dritten Modul werden Lehrgänge für die ausführende Ebene zur tatsächlichen Anwendung der Digitalen Werkzeuge und Methoden angeboten. Die Schulungen werden ab Herbst 2018 kostenlos in Feuchtwangen bei der Bayrischen BauAkademie und im Bildungszentrum des Baugewerbes e.V. in Krefeld angeboten. Haben Sie Anregungen oder Wünsche zu den Inhalten scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen, denn die Schulungen sollen maßgeschneidert und praxisrelevant für Sie sein. Kontaktieren Sie mich. Egal ob Sie auf der Suche nach Digitalisierungskonzepten sind oder ob Sie sich schon intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt haben oder die Roadshow auch bei Ihnen stoppen sollen. Foto: © stockertop/Fotolia     Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.   Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

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WinAPP – Digitale Handlungsorientierung in der ÜLU der Bauwirtschaft nimmt Form an

Zur Erinnerung: die Handlungsorientierten Übungsaufgaben für die Ausbildung in der Bauwirtschaft sollen auf eine zeitgemäße digitale Ebene gehoben werden. Dazu sind im ersten Schritt mit einer Software inhaltliche Lernmodule konzipiert und programmiert worden, bevor sie im Laufe diesen Jahres in eine Android APP integriert werden. Dann laufen sie sowohl auf PC/Notebook wie auch auf Tablets und SmartPhones. Zurzeit läuft eine umfangreiche Testphase mit den englischsprachigen Prototypen. In der Bildergalerie sehen Sie einige Ausschnitte aus den Inhalten, die die Kollegen in Italien entwickelt haben. Zum Projektende werden sämtliche Inhalte in allen Sprachen der Projektpartner und damit natürlich auch in deutscher Sprache vorliegen. Als Pilotberufe wurden ausgewählt: Maurer/in, Fliesenleger/in, Straßenbauer/in. Außerdem wird es ein Modul für Ausbildungspersonal geben, das Hinweise für den Einsatz gibt sowie ein Modul zur Handlungsorientierung im Allgemeinen. Die APP wird ab Herbst 2018 aus dem Google Play Store zu beziehen sein. {gallery}WinApp{/gallery} Foto: © Natalia Merzlyakova/Fotolia

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Auftaktworkshop im Schaufenster Digitales Bauen

Auf dem Programm stand ein Workshop zum Thema Digitales Bauen bei KMU. Der nach einer kurzen Vorstellung des Schaufensters und des „Fahrplans“ für den Rest des frisch angebrochenen Jahres begann. Hier hatten die Teilnehmer*innen viel Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen und an Problemstellungen zu arbeiten. Dabei rückten die folgenden Fragen immer wieder in den Mittelpunkt: Wie können Schnittstellen für verschiedene Bereiche des betrieblichen Alltags und die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken geschaffen werden? Wie können Daten effizient erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden? Wie kann der Datenschutz und die Datensicherheit gewährleistet werden? Wie können Mitarbeiter*innen bei Digitalisierungsprozessen „mitgenommen“ werden? Besonderer Dank gilt den Unternehmern Hans Möhn, Jan van Meegern und Ingo Reifgerste, die von ihren – positiven wie negativen – Erfahrungen bei der Umsetzung der Digitalisierung in ihrem Betriebe berichteten. Sie boten damit den Anstoß für viele gute Gespräche und die Ausgangsbasis für den Workshop. Es wurde klar, dass es nicht die Paradelösung gibt, die sich auf alle Betriebe übertragen lässt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass es sinnvoll ist, eine Betrachtung der betrieblichen Prozesse vor der Umsetzung von Digitalisierungsplänen zu vorzunehmen und hierfür Unterstützung benötigt wird. Im Rahmen des Ideen-Workshops gab es auch gleich Gelegenheit, einen ersten Blick auf die eigenen Prozesse zu werfen. Beim abschließenden Wintergrillen bestand dann noch die Möglichkeit sich weiter austauschen und das BIM-Labor der Bergischen Universität zu besuchen. „Ein gelungener Tag“ war das Feedback aller Teilnehmer*innen. Aber auch das Schaufenster Digitales Bauen hat viele Anregungen mitgenommen, die in die Umsetzung des Innovationspfades und der Qualifizierung einfließen werden. Möchten Sie beim nächsten Mal auch dabei sein, sich mit anderen Unternehmen austauschen und Ihre Ideen und Wünsche einbringen? Oder wollen Sie mehr zum Innovationspfad für Bauunternehmen und dem geplanten Qualifizierungsangebot zur Digitalisierung erfahren? Dann wenden Sie sich gerne an mich.    Das Schaufenster Digitales Bauen ist ein Expertenteam aus Mitarbeitern der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), der Bayerischen BauAkademie, der Weiterbildung Wissenschaft Wuppertal gGmbH an der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Ansbach. Es ist eines von fünf Schaufenstern im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.  Internet: www.handwerkdigital.de            Facebook: facebook.com/HandwerkDigital          Twitter: twitter.com/HaWe_Digital     

Projekte

Kick Off in Madrid - WOMen can Build.

Das Projekt ist eine Initiative der „Fundación Laboral de la Construcción“ (FLC, Madrid), an der sieben weitere Partner aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und Portugal teilnehmen. Für Spanien ist auch die Arbeitsagentur der Stadt Madrid beteiligt. Am 14. und 15. Dezember 2017 fand in Madrid das Kick-Off-Meeting statt. Es gibt Anzeichen für eine kulturelle Verschiebung in dem Bausektor und Frauen arbeiten bereits in hochqualifizierten Berufen wie z.B. als Ingenieurin oder Architektin. Aber im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Beschäftigten ist der Frauenanteil immer noch gering. Was sind die wirklichen Hindernisse für Frauen, sich für einen der verschiedenen Bauberufe zu entscheiden und in der Branche auch zu bleiben? Einige individuelle, marktbegründete und soziale Schwierigkeiten wurden bereits identifiziert: - Intrinsische Barrieren: Frauen sehen sich nicht als Bauarbeiter - Arbeitsmarktbarrieren: Führt eine Frau einen Beruf in der Baubranche aus, wird ihre Arbeit oftmals nicht als professionell anerkannt - Barrieren unter Kollegen Zusätzlich zu den oben genannten Blockaden könnte man auch die unangemessene Bereitstellung von Ausbildung sowie Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen nennen.   Ziele Um dazu beizutragen, die oben erläuterten Barrieren zu überwinden, wird das Projekt versuchen, eine Neuausrichtung der Berufsausbildung hin zu einer gleichberechtigten Bauindustrie durch folgende Ziele zu erreichen: Änderung der Paradigma in der Bauindustrie, attraktiv und sozial verantwortungsbewusst in der geschlechtsorientierten Ausbildung Abbau von Stereotypen in der Baubranche und Erhöhung der Sensibilität der Frauen in diesem Bereich Die Aufmerksamkeit der Frau für verschiedene Berufe in der Bauindustrie gewinnen und attraktive Arbeitsmöglichkeiten aufzeigen Bereitstellung von Berufsbildungszentren mit Genderkompetenzen. Ausbildungskonzepte müssen genderspezifisch überarbeitet werden Einrichtung von Mentoring - Leitlinien zur Erleichterung des Übergangs der Bauindustrie in Richtung Gender Sensibilisierung   Teilnehmer Das Projekt richtet sich vor allem an vier Zielgruppen: 1. Frauen, besonders Langzeitarbeitslose und Jugendliche - unter 30 (60) 2. Ausbilder der Bauwirtschaft (690) 3. Berufsbildungszentren (292) 4. Unternehmen und Arbeitsmarkt (175)   Aktivitäten Es werden eine Reihe von Aktivitäten durchgeführt, um die Ziele des Projekts zu erreichen und bestehende Barrieren für den Zugang der Frauen zum Bausektor zu beseitigen: 1. Es sollen Gender-sensitive MOOC (Massive Open Online Course) veranstaltet werden und ein Ausbilder-Handbuch erstellt werden. 2. Lernen durch Handeln: immersive Erfahrung für Frauen durch den Bau eines kleinen NZEB (nearly zero energy building) Gebäude 3. Leitlinien für Berufsbildungszentren zur Entwicklung von Mentoring-Fähigkeiten für Frauen 4. Definition eines Aktionsplans/ Fahrplans und Unterstützungsdienste für Unternehmen 5. Etablierung einer Training E-Plattform   Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier. Foto © intararit/shutterstock

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