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Berufsorientierung mit Witz – Schüler*innen treffen Comedians

Ein neuartiges Format, das den Mönchengladbacher Schülern und Schülerinnen Berufe auf amüsante Weise näherbringen sollte.

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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Aktuellen energiepolitischen Heraus­forderungen ins Auge sehen. Die Themen Klimaschutz und Energiesparen beschäftigen das Handwerk.

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Das Handwerk rockt die BIM World in München

Interessante Vorträge im Forum „Mehr Zeit für das Wesentliche – Zukunft, Nachwuchs­kräfte, Werkzeuge im Handwerk“ und spannende Neuigkeiten. Das war die BIM World 2022.

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Sie bieten eine Software für die Digitalisierung des Handwerks?

Und sind noch nicht bei IT2match registriert? Dann aber los. Wir stellen Ihnen am 30.11.2022 und am 14.12.2022 die Plattform in einer jeweils 45-minütigen Online-Veranstaltung vor.

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Forum Injektionstechnik 2022 – Sicher abdichten und ertüchtigen

Rückblick auf das diesjährige Forum Injektionstechnik mit den Themen Anwendung, Fehlervermeidung, Umweltverträglichkeit, Recht und Digitalisierung.

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Hausbau-Projekt im Rahmen der ÜLU der Dachdecker

Um ein Dach decken zu können, braucht es erst einmal ein Haus. Gesagt, getan. Nachhaltiges Projekt des Holzbau­maschinenkurses D1 der Dachdecker.

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Neueste Entwicklungen im EU-Projekt Digi-CVET

Das Projekt Digi-CVET bietet zeitgemäße Unterstützung für den Kompetenzerwerb in der digitalen Welt.

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Ausbildung

Berufsorientierung mit Witz – Schüler*innen treffen Comedians

In der letzten Woche wurde die Berufsorientierung für viele Mönchengladbacher Schüler*innen unter einem neuem interaktiven Messeformat mit Witz umgesetzt. Berufsorientierung soll schließlich auch Spaß machen! Unter dem Motto „Ich lach mich Job“ hatten die jungen Schüler*innen der Vorabgangs- und Abgangsklassen aller Schulformen die Möglichkeit, mit vielen Akteuren der Berufswelt zusammenzutreffen und mit ihnen zusammen einen guten und konstruktiven Dialog zu führen. So war auch das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ mit seinen interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks vertreten. Ziel der gesamten Aktion war es, dass die jungen Leute aktiv mit Unternehmen ins Gespräch kommen. Für jede geführte Gesprächsrunde „Schüler*innen – Unternehmen“ gab es Bonuspunkte für die Auftrittszeiten der Comedians, Khalid Bounouar und Negah Amiri, die der Berufsorientierung die gewisse Würze einhauchten. In den Pausenzeiten zwischen den Gesprächsrunden hatten sie ihren großen Auftritt. Auch gab es für die Schüler*innen viele interessante Preise, wie zum Bespiel Freikarten für Borussia Mönchengladbach zu gewinnen. Das neue interaktive Messeformat „Ich lach mich Job“, das vom Mönchengladbacher Stand-Up-Comedian Niklas Siepen moderiert wurde, ist ein interessantes neues Konzept, das viele Schüler*innen positiv angesprochen hat. Eine Wiederholung folgt. Natürlich können uns alle, die sich noch jetzt oder zukünftig für eine Ausbildung in den Bauberufen interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Foto © ASDF - stock.adobe.com Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke der Veranstaltung:

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Hausbau-Projekt im Rahmen der ÜLU der Dachdecker

Um ein Dach decken zu können, braucht es erst einmal ein Haus... ...diesem Gedanken folgten die Dachdecker aus Wesel und bauten im Rahmen der ÜLU im Holzbaumaschinenkurs D1 ein Holzhaus. Ein Haus aus Holzfachwerk, mit Satteldach und Gauben, mit den dazugehörigen Verbindungen wurde gefertigt. An diesem Holzhaus werden in nachfolgenden Kursen energetische Maßnahmen, Dachdeckungen und Fassadenbekleidungen geübt. Tolle Arbeit und weiterhin viel Spaß dabei. Foto © peterschreiber.media - stock.adobe.com Eindrücke:

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Bautag in der Städtischen Realschule Kaarst

Am zweiten Samstag im November gab es für viele Schüler*innen der Realschule Kaarst einen Pflichttermin. Stand doch ein neues Fach auf dem Stundenplan: Bautag in der Schule. Angesprochen waren die Realschüler*innen der Abgangsklassen, die für 2023 einen Ausbildungsplatz suchen. Der Bautag, der im Rahmen der Initiative Wirtschaft pro Schule im Rhein-Kreis-Neuss umgesetzt wurde, hatte das Ziel, junge, engagierte und interessierte Schüler*innen auf die Ausbildungsangebote im Bauhandwerk aufmerksam zu machen. Ziel war es auch, den beteiligten Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, direkt vor Ort mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Zudem bestand die Möglichkeit, sich in den vorgestellten Berufen praktisch auszuprobieren. Die Firma Dirk Rojahn, ein Fliesenlegerbetrieb und neuerdings auch Ausbildungsbetrieb und die Zimmerei Johannes Schmitz (beide in Kaarst ansässig) hatten mit Unterstützung der „Passgenauen Besetzung“ in den Schulgängen und Klassenräumen ein attraktives Angebot für die interessierten jungen Menschen aufgebaut. Die Schüler*innen konnten sich im Ausbau und im Zimmerergewerk ausprobieren. Unser Dank gilt den beiden Unternehmern Herrn Rojahn und Herrn Schmitz, die es sehr gut verstanden haben, den jungen Leuten ihre Gewerke nahe zu bringen. Die Initiative Wirtschaft pro Schule ist eine interessante und erfolgreiche Berufsorientierungsplattform und ein weiteres Zahnrad, junge Leute für eine Ausbildung zu interessieren. Eine Wiederholung folgt. Natürlich können uns alle, die sich noch jetzt oder zukünftig für eine Ausbildung in den Bauberufen interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Foto © reichdernatur - stock.adobe.com Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke der Veranstaltung:

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Stand Digitales Berichtsheft im 1. Ausbildungsjahr 2022

Von 324 Lehrlingen (Stand 11.11.2022) in den 10 Ausbildungsberufen der Stufenausbildung Bau, die sich aktuell im zweiten ÜLU Wochenblock in den BZB befinden, führen nur knapp 5 Lehrlinge ein digitales Berichtsheft, also gerade einmal 1,6 %. Diese Zahl deutet darauf hin, dass es viele kontroverse und auch kritische Meinungen, Ressentiments, aber auch Unwissenheit zum digitalen Berichtsheft gibt. Wie sich die Zahlen bei den bald erscheinenden 103 Dachdeckerlehrlingen darstellen werden, wird sich zeigen. Hier würde die „Digitalisierung im Bauhandwerk“ schon anfangen. Aber es wird noch dauern, bis sich die Nutzung eines digitalen Berichtshefts in der Mehrheit der Lehrlinge wiederfindet. Im Jahr 2022 ist man da noch weit von entfernt. Einen Piloten können die BZB nicht initiieren. Es ist Entscheidung des Ausbildungsbetriebs, ob die analoge oder digitale Form des Berichtshefts genutzt wird. Foto © Thapana_Studio - stock.adobe.com

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Zahlreiche Berufsorientierungen vielfältiger Art

Pünktlich nach den Sommerfreien begann für das Team der „Passgenauen Besetzung“ die erneute Suche nach interessierten und motivierten jungen Menschen, die für das kommende Ausbildungsjahr 2023/2024 eine Lehrstelle im Bauhandwerk suchen. Täglich ist das Team unterwegs, um Jugendliche für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern und denen Hilfestellung zu geben, die sich bereits für eine Ausbildung in diesem Bereich entschieden haben. Unterstützt wird das Team von jungen Auszubildenden und deren Ausbildungsfirmen, die den zukünftigen Bau-Azubis viel an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen können. Ob in Oberhausen bei der katapult-Messe und der „1. Nacht der Ausbildung“, in Mülheim an der Ruhr auf der „Beruf konkret 2022“, im Pop-Up-Store in den Bilker Arcaden, am Tag der offenen Tür in der KH Mettmann, auf der Veranstaltung „Schulbank trifft Werkbank“ in Wuppertal oder auch in den BZB vor Ort – überall waren die Jugendlichen begeistert von den vorgestellten praktischen Aktionen. Unser besonderer Dank gilt den beteiligten Azubis und den Firmen, besonders der Firma GEESE-Bau in Oberhausen, der Firma Zimmerei Gebr. Merten GmbH in Wuppertal und der Firma Dach- & Holzbau Gajda, Weise & Büker GmbH in Mülheim an der Ruhr, die uns in den letzten Wochen tatkräftig unterstützt haben. Die Aktivitäten zeigen: Die Zahl der Auszubildenden im Bauhandwerk ist in den letzten Jahren erfreulicherweise gestiegen. Dennoch sind nach wie vor viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Daher ist die kontinuierliche, praktische Präsenz vor Ort unter Einbindung der jungen Azubis und deren Ausbildungsfirmen weiterhin wichtig und notwendig, junge Leute für eine Ausbildung zu begeistern. Das Team der „Passgenauen Besetzung“, die Azubis und die Ausbildungsfirmen bleiben am Ball. Baubetriebe, die Fachkräfte suchen und Jugendliche, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, können uns ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Foto © exclusive-design - stock.adobe.com Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke der Veranstaltungen:

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Training für den Landeswettbewerb Zimmerer/Zimmerinnen 2022

Am 1. Oktober 2022 treten die sieben besten Zimmerer/Zimmerinnen der Gesellenprüfungen der sieben Handwerkskammern in NRW gegeneinander an, um den Landessieger/die Landessiegerin NRW zu ermitteln. Und Ben Später ist dabei! Er war der beste Zimmerer der Gesellenprüfung 2022 im Kammerbezirk Düsseldorf. Ben studiert mittlerweile Bauingenieurwesen in Aachen und die Mitteilung, dass er der Beste seiner Zunft im Jahr 2022 ist, hat ihn sehr erfreut. Dass er teilnimmt, war auch direkt klar. Sein ehemaliger Ausbilder Andre Dickhöfer, Zimmerei & Holzbau Dickhöfer in Neuss, ist sehr stolz auf ihn und gab ihm für den Landeswettbewerb mit, dass er es olympisch sehen soll – dabei sein ist alles. Und wenn es dann für einen Podiumsplatz reicht, umso erfreulicher. Damit es vielleicht dazu kommt, hat sich Ben bei seinem ehemaligen BZB Ausbilder, Marius Höfgen, gemeldet und angefragt, ob er bei den BZB für den Wettbewerb trainieren könnte. Und keine Frage, die BZB geben ihm diese Möglichkeit in der Werkhalle der Zimmerer in Düsseldorf. Arbeitsplatz und gespendetes Material stehen zur Verfügung und Herr Höfgen unterstützt bei Fragen und gibt Hilfestellung. Das Studium ruht, das Handwerk geht jetzt gerade vor. Der sympathische 22-Jährige lacht noch und fragt: „Darf man das überhaupt erwähnen, dass ich jetzt studiere und nicht mehr im Handwerk bin?“ Wir sind der Meinung: „Klar. Der Gesellenbrief ist Handwerk. Das Studium ist ein neuer Abschnitt und wer weiß, ob es nicht doch wieder ins Handwerk geht. Er wäre nicht der Erste!“ Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. wünschen Ben viel Erfolg!

Ausbildung

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022

Der Dachdeckergeselle Florian Zylka erhielt eine Einladung zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022. Im Bereich der Dachdecker darf er am 28. + 29. September 2022 im Bildungszentrum in Eslohe sein Können unter Beweis stellen. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022 Bereich: Dachdecker Wann: 28 + 29.09.2022 Wo: im Bildungszentrum in Eslohe Das kleine „Olympia“ der Dachdecker So stand es in der Einladung, die Herr Florian Zylka vor einigen Tagen in seinem Briefkasten fand. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen in der Gesellenprüfung in 2022 wurde er zur Teilnahme an der Olympiade der Dachdecker eingeladen. Eine große Ehre, am Wettbewerb der besten Dachdecker Deutschlands 2022 teilnehmen zu dürfen. Und diese Ehre wurde ihm nun zuteil: Dachdeckergeselle Florian Zylka kann jetzt dabei sein. Sein ehemaliger Ausbildungsbetrieb, der Dachdeckerbetrieb Christian Preuten in Duisburg, und auch noch jetziger Arbeitgeber ist stolz auf „ihren Jungen“, seine bisherigen Leistungen und seine Teilnahme. Und was macht man, wenn man zur Olympiade fährt? Trainieren, trainieren, trainieren, um sein Bestes geben zu können. Daher bereitet er sich nun, in Absprache mit seinem Chef und den BZB, im BZB Wesel auf diesen Wettbewerb vor. Seit Tagen trainiert Herr Zylka in den Werkhallen der Dachdecker im BZB Wesel mit Unterstützung der dortigen Ausbilder. Das Training beinhaltet sowohl praktische als auch theoretische Unterstützung bei der Ausführung der Probearbeiten für den Leistungswettbewerb. „Da Florian selbst super motiviert ins Training geht und hart arbeitet, läuft es wie geschmiert und uns fällt es leicht, ihn zu unterstützen!“ berichten die vier Dachdecker Ausbilder begeistert. „Wir freuen uns sehr, ihn nach der Ausbildung jetzt noch einmal auf seinem Weg unterstützen und begleiten zu können. Wir wünschen ihm alles Gute für diesen Leistungswettbewerb.“ Die BZB wünschen Florian Zylka viel Erfolg bei der Olympiade. Da muss man erst einmal dabei sein, das schafft nur der Beste aus NRW. Foto © brizmaker - stock.adobe.com

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Mobilität von 7 französischen Berufsschüler*innen

Nach 2 Jahren coronabedingter Pause werden die erfolgreichen Austausche zwischen der französischen Berufsschule LYCEE PROFESSIONNEL DE L'HORIZON (https://etab.ac-reunion.fr/lyc-horizon/) auf der Insel La Reunion und den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. wieder aufgenommen. Seit dem 12.09.2022 sind 7 Berufsschüler*innen im BZB Wesel zu Gast und werden dort in 4 Wochen durch ein umfangreiches Programm geführt, um das Ausbildungssystem in Deutschland, Arbeitsweisen und -techniken, aber auch Land, Leute und Kultur kennenzulernen. Die Berufsschüler*innen im Alter von 17 – 22 Jahren sind im 3. Jahr ihrer „dualen“ Bildung und werden im Sommer 2023 mit ihrer Prüfung einen anerkannten Berufsabschluss im Bauwesen und das Fachabitur erlangen. So sind 4 angehende Hochbaufacharbeiter, 2 Restauratoren und 1 Tiefbaufacharbeiterin in der Gruppe, die aktuell in den Werkhallen des BZB Wesel neben den Lehrlingen praktische Übungen absolvieren. Diese intensive handwerkliche Praxisunterweisung kennen die Berufsschüler*innen nicht. Das ist neu. Dafür sind die allerdings fit am Nivelliergerät und an Baumaschinen. Der Fokus der Ausbildung an der Berufsschule zielt mehr auf die Weiterführung im Studium ab, als dann als Handwerker tätig zu werden. Begleitet werden die Bauschüler*innen durch ihre Deutschlehrerin und den Holzbauausbilder der Schule. Diese wechseln nach 2 Wochen. Untergebracht ist die Gruppe in einem Apartmotel in Wesel, die Verpflegung erfolgt über die Kantine des BZB Wesel, externe Dienstleister sowie in Eigenleistung. Bei Baustellenbesichtigungen, Ausflügen in die Region mit Besuch von Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen, Museen, Freizeitparks und sportlichen Aktivitäten werden die 4 Wochen des Besuchs bestens genutzt. Die meisten der Schüler*innen waren noch nie in Europa und keiner in Deutschland. Wahrscheinlich wird das ein einzigartiges Erlebnis für alle sein. Im Frühjahr wird dann der Gegenbesuch mit einer Gruppe von 8 Lehrlingen des Baugewerbes aus dem 2. und 3. Lehrjahr erfolgen. Die Ausschreibung zur Teilnahme wird im Oktober 2022 veröffentlicht. Es muss mit einer schriftlichen Bewerbung die besondere Motivation erläutert, ein bisher guter Ausbildungsverlauf, die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes sowie das uneingeschränkte Reisen in Europa nachgewiesen werden. Bisher waren alle drei Besuche ein voller Erfolg und deswegen engagieren sich die BZB weiterhin an europäischen Mobilitäten für Menschen in ihrer Ausbildung. „Wir sind froh, einen so verlässlichen und engagierten Partner mit der Berufsschule auf La Reunion gefunden zu haben. Besonderer Dank gilt den handelnden Personen dieser Schule“, betont Markus Crone. Gefördert werden die Austausche bzw. Mobilitäten durch: https://protandem.org/ Deutsch-Französische Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung Agence franco-allemande pour les échanges dans l'enseignement et la formation professionnels

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Begrüßung des 1. Lehrjahres 2022 bei den BZB

„Herzlich willkommen und vielen Dank, dass sie sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk entschieden haben! Sie sind die Bauhandwerker und damit die Fachkräfte von morgen, die so dringend benötigt werden, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, nachhaltig zu Bauen und marode Brücken und Straßen zu erneuern!“ So wurden die neuen Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres 2022 im Baugewerbe im BZB Krefeld, Düsseldorf und Wesel durch Markus Crone im Namen der BZB begrüßt. „Wir wünschen allen Lehrlingen viel Erfolg und ganz besonders den Ausbildungsbetrieben des Baugewerbes, die wieder alles versuchen, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Obwohl es immer schwieriger zu werden scheint, überhaupt noch interessierte junge Menschen für eine Ausbildung im Bauhandwerk begeistern zu können.“ 319 Lehrlinge haben in der Stufenausbildung Bau angefangen. Dazu kommen in der nächsten Zeit noch 98 Dachdecker*innen, 9 Holz- und Bautenschützer*innen, 19 Bauzeichner*innen aus Betrieben des Baugewerbes, städtischen Verwaltungen, Ingenieurbüros, 49 Straßenwärter*innen von Landes- und Bundesbetrieben sowie 28 Brandschutzanwärter*innen von Berufs- und Werksfeuerwehren. Die größten Gruppen der Stufenausbildung Bau sind die Maurer*innen mit 96 Lehrlingen, gefolgt von den Straßenbauer*innen mit 69 und den Fliesen-, Platten- und Mosaikleger*innen mit 59 Lehrlingen. Größte Gruppe sind die Dachdecker mit aktuell 98 Lehrlingen. Alles in Allem also 522 neue Lehrlinge und Auszubildende in 15 verschiedenen Ausbildungsberufen in bis zu 38 verschiedenen Gruppen. „Wir werden wie immer, mit unseren 32 Fachausbildern und den ganzen anderen Teammitgliedern bei den BZB das Bestmögliche geben, um die Betriebe und die Lehrlinge bis zur Abschlussprüfung zu bringen.“

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1. Oberhausener Nacht der Ausbildung

In der Nacht des 16. Septembers drehte sich in Oberhausen alles rund um die Ausbildung. Unter dem Motto „Neue Wege der Bewerberakquise“ fand dort die 1. Nacht der Ausbildung statt. Angesprochen waren junge Menschen, die für 2023 einen Ausbildungsplatz suchen und Oberhausener Unternehmen aller Berufsgruppen, die für 2023 Ausbildungsplätze anbieten. Die Aktion, die vom Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit Oberhausen und der Berufsberatung geplant war, hatte das Ziel, junge, engagierte und interessierte Menschen auf die Ausbildungsangebote in Oberhausen aufmerksam zu machen und den Unternehmern die Möglichkeit zu bieten, direkt vor Ort mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Jugendlichen wurden von 18 Uhr bis 22 Uhr per Shuttlebus zu den Firmen gefahren und konnten dort mit den Auszubildenden, den Firmeninhabern und allen Beteiligten ins Gespräch kommen. Zudem bestand die einzigartige Möglichkeit, sich direkt in den einzelnen Berufen praktisch auszuprobieren. Die Firma GEESE-Bau, ein alteingesessener Oberhausener Hochbau- und Ausbildungsbetrieb, die jedes Jahr Azubis für die Bereiche Maurer, Zimmerer und Beton- und Stahlbetonbauer sucht und das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ hatten in der großen Firmenbetriebshalle ein attraktives Angebot für die interessierten jungen Menschen aufgebaut. Zusammen mit den Azubis des 1. bis 3. Ausbildungsjahres konnten sich die jungen Leute im Hochbau und im Zimmerergewerk ausprobieren. Die Informationsgespräche wurden in lockerer Atmosphäre mit Grillwürstchen und Getränken geführt. Schon jetzt zeigen sich erste Erfolge! Gleich mehrere Jugendliche haben bei der Firma GEESE-Bau für ein weiterführendes Praktikum angefragt. Fazit: Die 1. Nacht der Ausbildung war ein interessantes Projekt und ein weiteres Zahnrad, junge Leute für eine Ausbildung zu begeistern. Wiederholung garantiert. Natürlich können uns alle, die sich noch jetzt oder zukünftig für eine Ausbildung in den Bauberufen interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu

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Fachliche Unterstützung beim Einbau von Dampfsperren

Am 01.01.2020 ist vom Gesetzgeber das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) verabschiedet worden und löst damit die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab. Doch schon vorher waren energetische Maßnahmen in Sanierung und Neubau ein wesentlicher Bestandteil des Dachdeckerhandwerks. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem fachgerechten Einbau der Dampfsperren. Aus diesem Grund werden die Auszubildenden im BZB Wesel bestmöglich auf diese Arbeiten vorbereitet. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Ewald Dörken AG aus Herdecke, Hersteller von Baumaterialien wie Dampfsperrsystemen, wurde die Materie zunächst kurz vorgestellt und die Auszubildenden theoretisch in die fachgerechte Verlegung der Dampfsperre eingearbeitet. Dies erfolgte anhand der Vorführung einer geschlauften Verlegung, auch „sub and top“- bzw. Berg- und Tal-Verlegung genannt, mit Einfassung von Kehlbalken und Dunstrohr. Anschließend durften sich die Auszubildenden selbst in der Praxis versuchen und die Dampfsperre an ihren eigenen Modellen verlegen. Dabei wurden die Nähte mit passendem Delta Multiband aus dem System Delta verklebt. Um dabei eine blasenfreie Verklebung zu erreichen, wurden die Nähte mit einer Andrückhilfe, die sogenannte Rakel, abgezogen. Die variablen Durchdringungen wurden flüssig mit Vlieseinlage, Delta Liquixx, eingefasst. Alternativ wurde auch die Einfassung mit Delta Flexx erprobt. Weiterhin wurde vermittelt, wie wichtig es bei der Verlegung ist, dass die Dampfsperre seitlich mit Pressleisten an den Sparren befestigt wird. Der gesamte Prozess der fachgerechten Verarbeitung des Dampfsperren Systems wurde durchgeführt. Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich für die enge Zusammenarbeit mit der Firma Ewald Dörken AG. Besonderer Dank geht an die beiden Mitarbeiter Marco Gebert (Gebiet Niederrhein) und Jürgen Bauer (Gebiet Ruhrgebiet), die wir auch bei den nächsten Kursen begrüßen dürfen. Das Dachdeckerausbilderteam Gunter Siebert, Tel.: +49 (0) 281 9545-58, gunter.siebert@bzb.de Gabriel Thai Hospital, Tel.: +49 (0) 281 9545-59, thai.hospital@bzb.de Stefan Schaffeld, Tel.: +49 (0) 281 9545-60, stefan.schaffeld@bzb.de Markus Schäfer, Tel.: +49 (0) 281 9545-64, markus.schaefer@bzb.de Foto © Wirestock - stock.adobe.com

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Qualifizierung des Ausbildungs­personals in den ÜBS im digitalen Wandel

Für eine zukunftsorientierte überbetriebliche Ausbildung benötigen überbetriebliche Berufsbildungsstätten neben einer zeitgemäßen Ausstattung vor allem digital kompetentes Ausbildungspersonal. Wo stehen Ausbilderinnen und Ausbilder heute und was benötigen sie zukünftig, um Auszubildende gut auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten zu können? Mehr dazu finden Sie im Webdossier auf www.foraus.de, dem Forum für Ausbilder*innen. Dort lesen Sie Artikel u.a. zu: Wie sich neue Arbeitsformen und Digitalisierung auf das Bildungspersonal in ÜBS auswirken. Überbetriebliches Ausbildungspersonal digital qualifizieren: Schulungsformat „Digitale Stunde“. Ansprechpartner in den BZB: Frank Bertelmann-Angenendt. Foto © sompong_tom - stock.adobe.com

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Sonderlehrgänge für Dachdecker-Lehrlinge im September

Die Ausbilder der Dachdecker im BZB Wesel bieten in diesem Jahr wieder Zusatzlehrgänge an. Diese dienen der Vertiefung und Erweiterung der praktischen Kenntnisse der Lehrlinge an. Die Teilnehmer können sich nicht nur in ihren Leistungen verbessern, sondern werden zusätzlich an neue und interessante Inhalte in der Dachabdichtung herangeführt. Es werden die folgenden Sonderlehrgänge angeboten: 1. M1 Steildach: Schiefereindeckung, 19.-23.09.2022, Ausbilder: Siebert 2. M1 Steildach: Schiefereindeckung, 26.-30.09.2022, Ausbilder: Siebert 3. M2 Flachdach: Flächenabdichtung mit Folienbahnen, 26.-30.09.2022, Ausbilder: Hospital Die Lehrgänge finden an 4 Werktagen (Mo. - Fr.), jedoch nicht an einem Berufsschultag statt. Die Anmeldung schicken Sie bitte per Anmeldeformular bis zum 14.09.2022 an uns. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und wird nach Anmeldedatum berücksichtigt. Zur Anmeldung Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Markus Crone. Foto © mhp - stock.adobe.com

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Staubfrei auf der Baustelle – auch bei den Dachdeckern

Die BZB haben für den Ausbildungsbereich der Dachdecker eine neue Dachziegelsäge beschafft. Anhand dieser neuen Maschinentechnologie wird den Lehrlingen in der überbetrieblichen Ausbildung der Dachdecker gezeigt, dass es „staubbefreiter“ funktionieren kann. Mit der neuen Dachziegelsäge können Dachsteine und -pfannen an einem Sägetisch mit Staubabsaugung unter Beachtung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes geschnitten werden. Die Staubwolken, die sonst beim trockenen Schneiden mit dem Trennjäger aufstoben und alles einnebeln, gibt es hier nicht. BZB-Fazit: Eine absolute Bereicherung für die Ausbildung. Und den Lehrlingen gefällt es auch. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Markus Crone. Foto © edojob - stock.adobe.com

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Kammer- und Landeswettbewerb der Maurer*innen

Jährlich kämpfen die besten Absolventen und Absolventinnen einer handwerklichen Ausbildung bei Europas größtem Berufswettbewerb, dem PLW (Profis leisten was) um den Bundessieg in ihrem Gewerk. Viele müssen sich dabei auf mehreren Wettbewerbsstufen gegen die Konkurrenz behaupten: von der Innungs- über die Kammer- und Landesebene bis hin zum Bundeswettbewerb der Landessiegerinnen und Landessieger. Jährlich im Dezember werden über 130 Bundessiegerinnen und Bundessieger vom Zentralverband des Deutschen Handwerks feierlich geehrt. So auch in den Bauhandwerken. Bald geht es für die Maurer*innen, die ihre Gesellenprüfung in 2022 besonders gut absolviert haben, wieder los. Im September wird zunächst der/die Beste der Kammer Düsseldorf in einem praktischen Wettbewerb der Prüfungsbesten ermittelt. Für den Sieger oder die Siegerin geht es dann in die nächste Wettbewerbsstufe, den Landeswettbewerb. Hier treten dann die sieben Sieger der Handwerkskammern in Nordrhein Westfalen gegeneinander an. Die BZB richten seit vielen Jahren die Wettbewerbe für die Maurer*innen aus. Folgende Termine und Austragungsorte wurden für die Wettbewerbe festgelegt: Kammerwettbewerb - 01.09.2022 - Halle im BZB Wesel Landeswettbewerb - 29.09.2022 - Halle im BZB Wesel Weiter geht es auf Bundesebene, beim Bundesleistungswettbewerb im Bauhandwerk, der Deutschen Meisterschaft. Dort werden aus ca. 70 Teilnehmenden die Bundessieger und Bundessiegerinnen in verschiedenen Bauberufen auf großer Bühne gekürt. Die Deutschen Meister ihres Gewerks haben dann sogar die Chance, bei Europa- und Weltmeisterschaften teilzunehmen, EuroSkills und WorldSkills. Die Teilnahme lohnt sich. Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die auf überregionaler Ebene überzeugen, können sich bei der jeweiligen Handwerkskammer für ein Weiterbildungsstipendium der "Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung" (SBB) bewerben. Mit bis zu 8.100 Euro fördert das Stipendium fachliche Lehrgänge, zum Beispiel zum Handwerksmeister, bis zu drei Jahre. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Markus Crone. Foto BZB

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Berufsorientierung - Weiter geht's mit zahlreichen Veranstaltungen in der Region

Direkt nach den Sommerferien startet das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ zusammen mit seinem neuen Begleiter in Sachen Berufsorientierung wieder voll durch. Im gesamten BZB-Einzugsbereich wird das Team zusammen mit den aktuellen Auszubildenden und den Betrieben vor Ort unterwegs sein, um den „Azubis von morgen“ die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks praktisch vorzustellen. Kommende Veranstaltungen: August 2022: Vorstellung der Bauberufe im PopUp-Store in den Bilker Arcaden in Düsseldorf, jeweils 10-20 Uhr 12.08.2022: Berufsparcours im Barbaraviertel in Neuss 17.08.2022: Praktische Berufsorientierung in der Fasia-Gesamtschule in Oberhausen 18.08.2002: Praktische Berufsorientierung in der Erich-Fried-Gesamtschule in Wuppertal Ronsdorf 20.08.2022: Karriere Kick in der BOFROST-Halle in Straelen 31.08.2022: Wuppertaler Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle in Wuppertal Natürlich können Sie uns auch sonst jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto ©alotofpeople - stock.adobe.com

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Am 3. August hieß es in Remscheid wieder: Abflug in die Ausbildung

In der letzten Sommerferienwoche trafen sich alle Berufsorientierungsakteure vor dem Alleecenter in der Remscheider Fußgängerzone. Ziel war es, den Jugendlichen eine Ausbildung in allen Berufsbereichsbereichen schmackhaft zu machen und bei Interesse direkt in eine Ausbildungsstelle zu vermitteln. So waren auch die Teams der „Passgenauen Besetzung“ – Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. – mit ihren vielfältigen und interessanten Berufen dabei. Den jungen Leuten wurden nicht nur viele attraktive Berufe vorgestellt, sie erhielten direkt vor Ort bereits die Kontaktdaten von Ausbildungsfirmen, die noch auf der Suche nach Auszubildenden sind. Trotz Sommerferienmodus und hohen Temperaturen wurde das Angebot genutzt und es entwickelten sich einige vielversprechende Gespräche mit den zukünftigen Auszubildenden. Tatkräftig unterstützt wurden die Teams vom Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Er ließ es sich am Stand der Bildungszentren des Baugewerbes nicht nehmen, die neue Skyline für Remscheid zu entwerfen. Natürlich können uns alle, die sich noch oder zukünftig für eine Ausbildung in den Bauberufen interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen, jederzeit ansprechen: Wir werden helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Titelbild: ©kite_rin - stock.adobe.com Foto Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: Roland Keusch, lichtlichtlicht

Ausbildung

Future to go - Non-Stop in die Ausbildung

Am 1. August 2022 ist es so weit. Die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Düsseldorf öffnen von diesem Tag an den ersten landesweiten Ausbildungs-Pop-Up-Store in den Düsseldorfer Arcaden in Bilk. Bis zum 30. September 2022 sollen Jugendliche im Alter von 15 bis 25 unter dem Motto „future to go“ für eine Ausbildung begeistert werden. Das täglich wechselnde Programm ist für die jungen Leute praktisch gestaltet. Unterstützung für die Kolleginnen und Kollegen der IHK und HWK gibt es vom BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“, das für die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk wirbt. Neben interessanten Mitmach-Stationen wie dem Baustellensimulator oder Praxisarbeiten auf einer Straßenbauer- und Fliesenlegerbaustelle gibt es Berufs-Parcours, Bewerbungstrainings und feste Beratungsinseln. So können die Jugendlichen viele duale Ausbildungsberufe praktisch kennenlernen und sich direkt auf freie Ausbildungsplätze bewerben. Täglich von 10–20 Uhr heißt es in den Düsseldorfer Arcaden: Gesucht und gefunden oder wie die Jugendlichen sagen würden: It‘s a match! Alle weiteren Informationen mit Veranstaltungskalender und festen Beratungsterminen findet man auf www.future-togo.de. Für alle Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, lohnt sich ein Besuch in den Bilker Arcaden. Auch Baubetriebe, die Azubis suchen, sollten reinschauen. Kommt vorbei – es lohnt sich. Täglich (außer Sonntag) von 10–20 Uhr. An folgenden Tagen finden zudem persönliche Ausbildungsberatungen durch das BZB-Team der "Passgenauen Besetzung", die Handwerkskammer Düsseldorf und die Industrie- und Handelskammer statt: Dienstag, 02.08.2022, 10-15 Uhr Donnerstag, 04.08.2022, 15-20 Uhr Freitag, 05.08.2022, 10-15 Uhr Samstag, 06.08.2022, 10-15 Uhr Dienstag, 23.08.2022, 15-20 Uhr Dienstag, 20.09.2022, 15-20 Uhr Gerne stehen wir mit Rat und Tat zur Seite: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke aus Düsseldorf:

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BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ erhält tatkräftige Unterstützung

Pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahrs 2022/2023 erhält das BZB-Team der Passgenauen Besetzung „fachmännische“ Unterstützung. Das Außendarstellungskonzept wurde gänzlich neu gedacht und konzipiert und wird nun mit gezielten Eye-Catchern die jungen Leute vor Ort für das Bauhandwerk auf praktische Art und Weise begeistern. Ein Teil des neuen Konzepts ist das BZB-Männchen, die bei allen Außenterminen anzutreffen sein wird. Derzeit wird die BZB-Unterstützung noch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet und absolviert ein Fachpraktikum im BZB Düsseldorf, um zukünftig auf jede Frage des Bauhandwerks vorbereitet zu sein. Bei den im August beginnenden Veranstaltungen zur Ausbildungsberatung sollen die jungen Menschen, die Berufe hautnah erleben und werden daher viele praktische Übungen aus den unterschiedlichen Bauberufen kennenlernen. Sei es die Aktion Dachpfannenweitwurf, das Bauen von Häusern mit Kunststoffbausteinen, das korrekte Aufreißen und Schneiden von Fliesen oder einfach nur der Test des Gleichgewichtsinns! Praxisnahe Umsetzung fördert das Interesse an einem Bauberuf. Wir werden berichten, wie die neuen Aktionen bei den jungen Menschen ankommen. Alle, die sich schon jetzt für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen, können uns jederzeit ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © alis - stock.adobe.com

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Harte Arbeit und gute Zusammenarbeit zahlen sich aus

Schon viele Jahre arbeiten die Betriebe aus dem Rhein-Kreis-Neuss und das BZB mit seinem Team der „Passgenauen Besetzung“ im Rahmen der Initiative Wirtschaft pro Schule (WPS)/Kompass D erfolgreich zusammen. Ziel der Initiative ist es, den jungen Menschen vor Ort in den Schulen die interessanten Berufe praktisch vorzustellen. Speziell für Neubürger wurde ab 2016 das Programm Kompass D von Unternehmern aufgelegt. Mit dieser Aktion werden die jungen Leute mit der Arbeitswelt und den Berufen, die in Deutschland erlernt werden können, vertraut gemacht. Mit all diesen Aktionen und dem praxisnahen Kennenlernen der unterschiedlichsten Bauberufe sollen die potenziellen Azubis für eine Ausbildung begeistert werden. Drei Unternehmen sind hier besonders aktiv. Der Zimmereibetrieb Johannes Schmitz aus Kaarst, die Dachdeckerunternehmen Reiners GmbH aus Meerbusch und Moll Bedachungen & Bauklempnerei GmbH aus Korschenbroich sind aktiv in den Schulen unterwegs. All das erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem BZB-Team der Passgenauen Besetzung. Diese enge Zusammenarbeit trägt Früchte. Speziell bei den Neubürgern wird eine duale Ausbildung im Handwerk immer stärker in Erwägung gezogen und auch umgesetzt. Das zeigen nicht nur die Zahlen bei den Ausbildungsverträgen. In der Praxis kann man das Ergebnis auch auf den Baustellen, in den Betrieben und in den ÜBL-Werkstätten sehen. Dieses Engagement wurde nunmehr durch den Leiter von Kompass D und der Stadt Neuss gewürdigt. Im Namen aller erhielten der Zimmereibetrieb Johannes Schmitz und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) eine Würdigung und ein herzliches Dankeschön! Und wir sind schon wieder aktiv! Alle, die sich schon jetzt für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen, können uns jederzeit ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © kruraphoto - stock.adobe.com

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Das digitale Berichtsheft in der Ausbildung

Die BZB erreichen vermehrt Anfragen von Ausbildungsbetrieben, ob denn ein digitales Berichtsheft genutzt werden könnte. Natürlich ist dies möglich, und zwar schon seit 2017. Und obwohl es bereits seit gut fünf Jahren offiziell erlaubt ist, findet es bis jetzt noch wenig Anwendung und Verbreitung. Nur ein Bruchteil der Ausbildungsbetriebe, die Lehrlinge zur Unterweisung in die BZB Standorte schicken, nutzen aktuell ein digitales Berichtsheft. Die Vorteile eines digitalen Berichtshefts liegen klar auf der Hand: Es wird bedeutend weniger Papier benutzt. Die Lehrlinge können ein Smartphone oder ein Tablet nutzen, um ihre Berichte zu schreiben. Die Berichte liegen in digitaler Form in einer Cloud und es kann nichts verloren gehen oder verschmutzt werden. Durch Vorlagen und Worterkennung fällt es dem Lehrling leichter zu schreiben, und dem Ausbildenden zu lesen. Alle zugelassenen Beteiligten können jederzeit von überall über ihr Smartphone oder Computer das digitale Berichtsheft einsehen und Ergänzungen vornehmen, sogar Lehrer und ÜLU Ausbilder. Es können Fotos, Zeichnungen und Videos zur Ergänzung hinterlegt werden. Einige Anbieter digitaler Berichtshefte bieten über die Software die Möglichkeit, untereinander zu chatten und erhöhen dadurch die Kommunikation. Zum Ende der Ausbildung kann dem Prüfungsausschuss ein „sauberes und vollständiges Exemplar“ entweder digital oder als Ausdruck zur Verfügung gestellt werden. Was ist zu beachten? Die Software für das digitale Berichtsheft kostet etwas. Es gibt unterschiedliche Anbieter mit unterschiedlichen Bezahlmodellen, pro Nutzer und Monat, pauschal, Einmallizenz und monatliche Gebühr etc. Die Kosten bewegen sich von wenigen Euro bis hin zu 100€ für 2 oder 3 Ausbildungsjahre. Meistens sind mehr Features mit Mehrkosten verbunden. Eine Recherche im Internet und Vergleich der Angebote kann bei der Auswahl helfen. Was ist noch wichtig? Das Bearbeiten des Berichthefts ist Ausbildungszeit und der Ausbildungsbetrieb stellt das Berichtsheft zur Verfügung. Das bedeutet, dass neben der Software bzw. App eigentlich auch ein Smartphone oder Tablet zur Verfügung gestellt werden müsste. Immerhin haben die allermeisten Lehrlinge ein Smartphone und wissen was eine App ist. Eine Regelung zur Nutzung sollte mit dem Lehrling festgelegt werden. Und schließlich sollte vorab die Nutzung mit der zuständigen Handwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer geklärt werden. Denn die Prüfungsausschüsse müssen das digitale Berichtsheft ebenfalls prüfen können. Bei Problemen gäbe es hier die Lösung, einen Ausdruck zur Anmeldung zur Prüfung mitzuschicken, jedoch wäre dann wieder viel Papier unterwegs. Einige Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern stellen Ausbildungsbetrieben Software für die digitale Berichtsheftführung kostenfrei zur Verfügung. Im Baugewerbe hat sich das digitale Berichtsheft Blok bewährt und findet entsprechend Unterstützung bei den Kammern, Verbänden und Innungen. Hier hat man die Möglichkeit, eine Demo-Version vorab zu testen. Eine Übersicht bereits etablierter Berichtsheft-Apps für verschiedene Berufszweige im Handwerk finden Sie auch in folgendem Artikel auf handwerksblatt.de: Berichtsheft-Apps für die Ausbildung im Handwerk Generell ist das Thema "Digitales Berichtsheft" wichtig für die Digitalisierung und die Schulung digitaler Kompetenzen, wie die Dokumentation und Kommunikation. Es kann nur für alle Beteiligten von Vorteil sein. Die BZB stehen dieser Thematik offen gegenüber und unterstützen sie. Foto © Thapana_Studio - stock.adobe.com

Ausbildung

Abflug in die Ausbildung - Die Chance auf einen kurzfristigen Ausbildungsplatz

Viele interessante und vielfältige Ausbildungsplätze sind auch jetzt noch nicht besetzt. Eine sehr gute Chance für junge Schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Um genau diese Gruppe der Ausbildungssuchenden zu erreichen, veranstaltet die Stadt Remscheid in der letzten Sommerferienwoche eine große Lehrstellenaktion „Abflug in die Ausbildung“. Am Mittwoch, den 3. August 2022, 10-15 Uhr werden sich viele Akteure aus unterschiedlichen Berufsbereichen in der Fußgängerzone direkt am Alleecenter treffen und den jungen Leuten die unterschiedlichsten Ausbildungsplätze anbieten. Ein optimaler Termin, da viele in dieser Woche bereits aus dem wohlverdienten Sommerurlaub zurückgekehrt sein werden, aber gleichzeitig noch Ferien bzw. Urlaub haben. Auch findet zeitgleich der beliebte Wochenmarkt statt, so dass man entspannt das Gesamtpaket „Einkauf und Ausbildungsplatz“ miteinander verbinden kann. Das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ wird selbstverständlich auch vor Ort sein. Gemeinsam mit den Kollegen der Handwerkskammer Düsseldorf sollen viele Ausbildungsplätze vermittelt werden. Daher sollten sich die Jugendlichen aus Remscheid und Umgebung diesen Termin schon jetzt vormerken und uns besuchen. Mittwoch, 3. August 2022, 10-15 Uhr Remscheider Fußgängerzone, direkt am Alleecenter Natürlich können uns alle, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren und Baubetriebe, die Fachkräfte suchen jederzeit ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto ©kite_rin - stock.adobe.com

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Veränderungen bei den Dachdeckern im BZB Wesel

Im Laufe der Jahre kommen und gehen Mitarbeiter in der Ausbildung. So auch bei den Dachdeckern im BZB Wesel. Anfang des Jahres brachen zwei Mitarbeiter auf, um an anderer Wirkungsstätte tätig zu werden. Herr Weizel verließ die BZB und kurz darauf der langjährige Ausbilder Herr Lomonaco. Überschneidend fingen aber auch neue Kollegen an. So konnte Herr Hospital, Dachdecker- und Zimmerermeister, und Herr Schaffeld, Dachdecker- und Klempnermeister, bereits in 2021 gebunden werden, um die ÜLU für die Dachdecker zu verstärken. Geschuldet der erfreulicherweise gestiegenen Ausbildungszahlen wurde im Mai mit Herrn Schäfer ein weiterer junger Dachdeckermeister gebunden, um nun mit vier Ausbildern in die Zukunft zu schauen und die ÜLU der Dachdecker bestens versorgen zu können. Wer die vier kennenlernen möchte, kann sie gerne im BZB Wesel besuchen und sich mit ihnen über die ÜLU austauschen. Hier stellen sich unsere 4 Ausbilder nun mit eigenen Worten vor: Wir sind das „neue“ Dachdeckerausbilderteam im BZB Wesel. Unsere Zusammensetzung besteht aus einer Symbiose von alt + jung Erfahrung + Neugier Retrospektive Innovation Verbunden mit dem Wunsch, das vorhandene Wissen weiterzugeben und mit dem Ziel einer gleichbleibenden, qualitativ anspruchsvollen praktischen sowie theoretischen Weiterentwicklung der Auszubildenden. Diese macht auch vor den Ausbildern nicht halt und wird in Form von In-House Schulungen der Firmen Rheinzink, Carlise, Enke uwm. kontinuierlich durchgeführt. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne. Gunter Siebert, Tel.: +49 (0) 281 9545-58, gunter.siebert@bzb.de Gabriel Thai Hospital, Tel.: +49 (0) 281 9545-59, thai.hospital@bzb.de Stefan Schaffeld, Tel.: +49 (0) 281 9545-60, stefan.schaffeld@bzb.de Markus Schäfer, Tel.: +49 (0) 281 9545-64, markus.schaefer@bzb.de Foto © edojob - stock.adobe.com

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Berufsorientierungs-Endspurt vor den Sommerferien

Die letzten Wochen vor den Sommerferien waren geprägt von vielen Außenterminen in Sachen Ausbildungsberatung. Ob in Duisburg, Düsseldorf, im Bergischen Dreieck oder in den Kreisen Wesel, Mettmann, Rhein-Kreis-Neuss. Das Team der „Passgenauen Besetzung“ war täglich unterwegs, um die jungen Leute für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern. Unterstützt wurde das Team auch bei diesen Aktionen von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen konnten. Stark nachgefragt waren die praktischen Mitmachstationen, an denen die jungen Leute typische Bauwerkzeuge und -materialien oder auch einfach nur motorische Fähigkeiten ausprobieren konnten. Ein neues Highlight sind die nachzubauenden Legohäuser, der Gleichgewichtsparcour und die Dachpfannen, die im Weitwurf zum Dach transportiert werden müssen. Bei dieser praktischen Dachpfannen-Übung wurde das BZB-Team aktiv von unserem neuen Vorstandsvorsitzenden Johannes Schmitz unterstützt. Alle Aktivitäten zeigen: Nur die Präsenz vor Ort unter Einbindung der jungen Azubis und deren Ausbildungsfirmen kann die Wertschätzung einer fundierten Handwerkerausbildung bei den jungen Menschen steigern. Daher geht es schon in den Sommerferien mit den BZB-Aktivitäten weiter, um weitere junge Leute für eine Ausbildung noch in diesem Jahr zu begeistern. So wird zum Beispiel in der Remscheider Innenstadt eine Last-Minute-Ausbildungsbörse durchgeführt. Viele Veranstaltungen, Gespräche und Aktionen werden aber noch nötig sein, um das Thema „Ausbildung“ aktuell zu halten. Baubetriebe, die Fachkräfte suchen und junge Leute, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, können uns ansprechen: Wir helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © BZB

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Bildungskooperation mit Milwaukee

Am 3. Mai 2022 stellten drei Mitarbeiter der Techtronic Industries Central Europe GmbH den 30 BZB-Fachausbildern aus den Bereichen Tiefbau, Hochbau und Ausbau einen Querschnitt durch die Milwaukee Handmaschinen vor. Im Fokus standen die Einsatzmöglichkeiten und die verschiedenen hochmodernen Akkutechnologien mit 12V und 18V der Milwaukee Geräte - über schrauben, bohren, schneiden, sägen, schleifen und leuchten war alles dabei. An verschiedenen Werkstoffen wie Holz, Metall, Beton, Fliese und Gipskarton wurden die Geräte von einem Anwendungstechniker vorgestellt und erläutert und von den BZB Ausbildern direkt ausprobiert und Handhabung und Einsatzmöglichkeiten erörtert. Abgerundet wurde die Demonstration durch die Vorstellung der neuen Sparte mit persönlicher Schutzausrüstung der Marke Milwaukee. „Ein solcher Austausch ist zwar für beide Seiten mit Aufwand verbunden, aber immens wichtig, um für unsere Ausbilder und deren tägliche Arbeit in der praktischen Unterweisung der Lehrlinge und angehenden Fachkräfte neue Inspirationen und Impulse zu bekommen. Umgekehrt haben Produkthersteller die Möglichkeit, gezielt Stimmen und Meinungen von den Anwendern und Nutzern zu einzelnen Produkten einzufangen. Und das haben wir heute erlebt. Wir begrüßen es sehr, wenn wir durch die Nutzung von Milwaukee Geräten die ÜLU bereichern können. Davon profitieren die Ausbilder, die Lehrlinge und letztendlich auch die Firmen. Im Anschluss fragten einige Ausbilder direkt, wo die Bestellscheine wären. Die Kommunikation und Kooperation wird auf jeden Fall fortgesetzt.“ zieht Geschäftsbereichsleiter Markus Crone ein positives Fazit. Eindrücke:

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Zimmerer*innen des 1. Ausbildungsjahres unterwegs

Im Juli nutzen die BZB die Gelegenheit und besuchen die Europameisterschaft der Zimmerer*innen 2022, die im Rahmen der Fachmesse DACH+HOLZ International 2022 vom 5. bis zum 8. Juli in Köln stattfinden wird. Die Lehrlinge, die in dieser Woche an der überbetrieblichen Unterweisung in den Zimmerergruppen in Krefeld und Düsseldorf teilnehmen, werden in Begleitung ihrer beiden Fachausbilder und Zimmerermeister den Wettbewerb besuchen. Sie haben dort die Möglichkeit, die Besten Europas bei ihrer Wettbewerbsaufgabe zu beobachten und sich gleichzeitig auf der Messe zu den Aufgaben rund um den Holzbau, aktuellen Trends, interessanten Themen und Produkten zu informieren. Solche Messebesuche sind fester Bestandteil in den BZB und werden seit Jahren durchgeführt. Sie bringen nicht nur Abwechslung in den Arbeitsalltag, sondern insbesondere einen Mehrwert für die Teilnehmenden. Bei der Europameisterschaft treten sieben Nationen gegeneinander an. Sie stellen sich dem Wettbewerb, um die beste Zimmerer-Nation und den besten Zimmerer/die beste Zimmerin Europas zu ermitteln. Das deutsche Team trifft auf Zimmerer-Gesellinnen und -gesellen aus Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz und Ungarn. Erstmals nimmt auch eine junge niederländische Zimmerin am Wettbewerb teil. Interessant wird es sicherlich, zu beobachten, wie die Teilnehmenden die Wettbewerbsaufgabe angehen und lösen. Immerhin ist die Ausbildungssystematik in den Ländern recht unterschiedlich, die Duale Systematik wie in Deutschland findet man nur vergleichbar in Frankreich und der Schweiz. Berufswettbewerbe wie die Europameisterschaft geben Gelegenheit, die Ausbildung im Zimmererhandwerk in den Fokus zu rücken. Interessierte erleben live, welche Aufgabenstellungen Zimmerer-Gesellinnen und -gesellen bewältigen und wie viel Spaß und Spannung ein Berufswettbewerb mit sich bringt. Für die Nachwuchsgewinnung sind Berufswettbewerbe die beste Werbung und daher unverzichtbar für die Zukunft. Genau aus diesem Grund besuchen die BZB mit den Lehrlingen des 1. Abj. diesen Wettbewerb. An dieser Stelle geht ein Dank an die Firma Mafell, die für alle Eintrittskarten zur Verfügung stellt. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auch auf der Internetseite www.tce-championship.eu

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Ausbildungsprojekt Infopavillon UrbanHub

Es begann in 2021 (wir berichteten im Newsletter 10/21: Holzbauprojekt als Kooperation zwischen Wissenschaft und Handwerk). Über die Handwerkskammer Düsseldorf und die Bauverbände NRW wurde die Bitte um Unterstützung des Projektteams des Solar Decathlon Europe der Universität Wuppertal an die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und den Metallverband NRW herangetragen und beide Befragten sagten sofort Unterstützung zu. Es galt einen Infopavillon, den UrbanHub, aus einer Holz- und Metallkonstruktion zu erstellen. Dieser dient als Anlaufstelle und Infopoint beim weltweit größten universitären Zehnkampf für nachhaltiges Bauen und Wohnen in der Stadt, dem Solar Decathlon und der späteren Langzeitausstellung auf dem Gelände Solar Campus in Wuppertal. In vielen Planungs- und Koordinationsbesprechungen (online) mit den Beteiligten wurde die Realisierung des Entwurfs in die Realität erörtert. Im Laufe der Zeit wuchs der Umfang des Projektes. Aus der reinen Holzbearbeitung und der späteren Montage auf der Baustelle ergab sich, dass auch Unter­stützung bei den Dachabdichtungsarbeiten benötigt wird. So sind mittlerweile die Fachbereiche Zimmerei und Dachdeckung involviert. Die Lehrlinge wurden zum UrbanHub und dem Solar Decathlon informiert und unterstützen seitdem auf freiwilliger Basis im Rotationsverfahren den Fortschritt der Konstruktion. Dabei werden ausschließlich praxisgerechte Arbeiten durchgeführt, wie das Bearbeiten der Holzquerschnitte durch ablängen, bohren, fräsen und hobeln sowie das Lasieren mit Holzschutz. Um den Montageaufwand auf der Baustelle zu optimieren und zu reduzieren, wurden einige Bauteile als Elemente vormontiert. Nachdem das in den letzten Monaten in den Werkhallen geschehen ist, ging es dann am 12.5.2022 endlich los. Die Fundamente auf dem Solar Campus waren endlich fertig und mit freundlicher Unterstützung eines den BZB nahestehenden Zimmerermeisters aus Kaarst, wurden die ersten Hölzer auf die Baustelle transportiert. Der Bodenrahmen wurde mit Stahleinbauteilen mit den Fundamenten vergossen. „Für die Arbeiten auf der Baustelle wurde eine Montageanweisung erstellt, die sowohl statische Gegebenheiten als auch den Arbeits- und Gesundheitsschutz berücksichtigt, um eine sichere Montage zu gewährleisten. Sicherheit steht an erster Stelle.“, betont Crone, der auf langjährige Erfahrung als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator auf Großbaustellen zurückgreifen kann. In den nächsten Tagen wird die Rohkonstruktion aus Holzstäben mit den Dimensionen 20/20cm und 20/10cm durch Vollgewindeschrauben verschraubt. Während der Feininstallation werden Stahlbauteile für Rahmen, Türen und Klappen, die eine Metallinnung baut, montiert und weitere Hölzer für die Fassaden- und Innenflächengestaltung durch die Zimmerer angeschraubt. Die Dachdecker werden dann die kleinen Dachflächen mit einer Glaskuppel versehen und abdichten sowie Rinnen und Fallrohre installieren. „Und, wenn alles gut geht, wird spätestens am 09.06.2022, einen Tag vor der feierlichen Eröffnung des Solar Decathlon Europe 21/22 der UrbanHub fertig sein.“ Seit dem 13.05.2022 sind auch die 15 Teilnahmeteams aus der ganzen Welt auf dem Solar Campus und bauen ihre Wettbewerbsbeiträge auf. „Beeindruckend, was die Teams aus Taiwan, Amerika, Nord- und Osteuropa und Deutschland im Vorfeld geplant und vorbereitet haben und nun innerhalb von nur wenigen Tagen zu „schlüsselfertigen“ Gebäudeteilen zum Thema Nachhaltiges Bauen in der Stadt auf dem Solar Campus montieren. Das sollte, nein, muss man sich eigentlich anschauen“, empfiehlt Markus Crone, der das Projekt begleitet. „Die Lehrlinge, die nun vor Ort montieren, sehen, was die Teams aus den anderen Ländern geplant haben und nun ebenfalls mit den eigenen Händen bauen. Ich hoffe, es wird zum Austausch zwischen den angehenden „Baufachleuten“ kommen.“ Nähere Infos unter: Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) Eindrücke der Entstehung:

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Impulse für die Berufswahl

In den letzten Wochen war in der Region viel los rund um das Thema Ausbildungsberatung. Täglich war das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ unterwegs, um den Baubetrieben sowie den jungen Leuten Hilfestellung zum Thema „Ausbildung im Bauhandwerk“ zu geben. Dabei sind zwei große Bereiche immer wieder zentrales Thema in den Gesprächen. Die Verunsicherung der jungen Menschen, wie es nach dem Schulabschluss weiter gehen kann und der sich immer stärker abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Baubetrieben. Bei beiden Punkten hilft die „Passgenaue Besetzung“ beharrlich und effektiv. Einerseits werden junge Leute rund um das Thema Ausbildung informiert und gleichzeitig sensibilisiert, dass dieser Weg oft sehr erfolgreich sein kann. Gleichzeitig können den Betrieben, die auf der Suche nach Mitarbeitenden sind, junge Bewerber*innen vorgeschlagen werden, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Viele Veranstaltungen, Gespräche und Aktionen sind nötig, um das Zahnrad „Ausbildung“ am Laufen zu halten. Ob auf Berufsorientierungsmessen wie zum Beispiel in Hilden und Langenfeld, bei Besuchen in Schulen, auf Stadtteilfesten oder sonstigen Aktionen. Überall wird Werbung für die Handwerksausbildung gemacht - und überall wird das Thema positiv aufgenommen. Unterstützt wird das Team der „Passgenauen Besetzung“ bei diesen Aktionen von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen können. Unsere gemeinsame Arbeit zeigt: Information und Präsenz vor Ort unter Einbindung der jungen Azubis und deren Ausbildungsfirmen steigert die Wertschätzung einer Handwerksausbildung. Baubetriebe, die Fachkräfte suchen und junge Leute, die sich für eine Ausbildung in den interessanten und vielfältigen Berufen des Bauhandwerks interessieren, können uns ansprechen: Wir helfen gerne. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke der Veranstaltungen:

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Digitalisierung im Bauhandwerk

Häuser aus dem 3D-Drucker - Roboter, die mauern - Drohnen, die Straßen vermessen - Fliesen aus dem Plotter...Ja, es ist bereits möglich. Und was machen die Bauhandwerker? Wie sieht die Zukunft des Bauens aus? Werden Gebäude demnächst nur noch am Computer entworfen, vorab mit dem Kunden in der virtuellen Welt besichtigt und computergelenkte bzw. mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Maschinen bauen die Gebäude? Häuser, Brücken, Schulen? Werden überhaupt noch „Bau-handwerker“ benötigt? Oder nur noch IT-Experten, Operator und Mechatroniker, die die Computer und die Maschinen programmieren, bedienen und warten? Nein, Bauhandwerker werden weiter gebraucht. Ob jemals ausschließlich mit Computer und Maschinen gebaut wird, ist sehr unwahrscheinlich. Es werden immer noch die Handwerker und die Bauexperten gebraucht, die in einer soliden Ausbildung in einem Bauunternehmen lernen, wie man mauert, betoniert, dämmt, verputzt und die vielen anderen Fähigkeiten und Kompetenzen anwendet, um ein Gebäude oder eine Straße zu erstellen. Aber es gibt gute Gründe, auch die „Digitalisierung“ zu betrachten und zum Einsatz zu bringen. Wofür braucht man die Digitalisierung? Digitale Anwendungen und die dazugehörige Soft- und Hardware kann man in fast allen Prozessen der Wertschöpfung Bauen zum Einsatz bringen. Diese erleichtern die Planung, die Visualisierung, die Umsetzung und die gesamte Organisation und Abrechnung beim Bauen. Und darüber hinaus helfen digitale Anwendungen auch beim Betrieb von Gebäuden, um Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, regelmäßige Wartungen zu organisieren oder um bei Umbauten die statischen Unterlagen sofort zur Hand zu haben. Ja, aber ist so etwas nicht nur was für Ingenieure und muss man dann studieren? Nein, denn auch diejenigen, die das Haus mit ihren Händen bauen, also die, die mauern, die Fliesen legen, die Fassade dämmen und verputzen und das Dach bauen und eindecken, profitieren von der Digitalisierung. Über Tablets können sie sich die Baupläne ansehen, Material berechnen, auswählen und bestellen, mit dem Kunden und dem Architekten per Videochat kommunizieren sowie ihre geleistete Arbeit mit Fotos und Berichten dokumentieren. Und der Chef kann direkt seine Angebote erstellen, mailen und seine Rechnungen schreiben. Darüber hinaus können wichtige Informationen zu den Baustoffen im Internet abgerufen werden - wie muss was eingebaut werden. Sicherheitsaspekte können recherchiert werden, um Unfälle zu vermeiden. Mit dem Tablet vernetzte Messgeräte helfen per GPS bei der Orientierung auf der Baustelle. Wie tief muss mit dem Bagger die Baugrube ausgehoben werden, und wo muss das Fundament betoniert werden. Über Augmented Reality (AR) bekomme ich auf der Baustelle zusätzliche Informationen, um meine Arbeit zu erledigen. Z.B. welche Fliesen wo an die Wand zu kleben sind oder wo Steckdosen und Lichtschalter zu installieren sind. Es ist also von Vorteil, wenn ich als „Bauhandwerker“ auch mit dem Tablet oder dem mobilen PC umgehen kann und weiß, wie man Programme bedient, Mails versendet oder Fotos macht und abspeichert. Und es gibt weitere hochinteressante technische Hilfsmittel. Der 3D-Druck eines Gebäudes ist schon möglich und ein Rohbau kann mit Beton gedruckt werden. Roboter können ganze Etagen „mauern“. Mit Drohnen können Gebäude und Straßenbaustellen überflogen werden, um diese zu vermessen oder Probleme in der Wärmedämmung zu erkennen. Maschinen werden mit dem Smartphone bedient und Exoskelette entlasten den Handwerker bei schweren körperlichen Arbeiten. Wird denn überhaupt noch viel gebaut? Ja, und wie. Eigentlich noch gar nicht genug! Jährlich müssen 400.000 neue Wohnungen gebaut werden. Gebäude müssen stärker gedämmt werden, um zum Heizen weniger Öl oder Gas zu verbrauchen. Alte Gebäude müssen renoviert und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Brücken müssen erneuert werden, damit die Menschen mobil bleiben und Güter transportiert werden können. Es ist viel zu tun. Und dafür braucht man Bauhandwerker! Ausgebildete Fachleute in ihrem Gewerk: Maurer*innen, Fliesenleger*innen, Betonbauer*innen, Zimmerer*innen, Straßenbauer*innen und viele weitere mehr. Bauen ist spannend. Bauen bleibt spannend. Bauen wird immer technischer. Und für jede*n ist etwas dabei! Wenn Du willst, kannst auch Du dabei sein - mit einer Ausbildung im regionalen Baugewerbe. Foto © Kadmy stock.adobe.com Foto © Chaay-tee Fotolia Foto © Rawpixel.com shutterstock.com Foto © sompong_tom stock.adobe.com

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Dem Fachkräftemangel am Bau entgegenwirken

Das Thema Fachkräftemangel begleitet uns täglich. Auch viele Betriebe des Bauhandwerks sind davon betroffen. Anstatt das Problem unter den Teppich zu kehren und auf Besserung zu warten, gehen viele Betriebe das Thema aktiv und zielorientiert an. Sie arbeiten dabei eng mit dem BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ zusammen. Das Projekt hat das Ziel, die Betriebe bei der Bewältigung des Fachkräftemangels tatkräftig zu unterstützen. So auch auf einer großen Veranstaltung in der Klever Stadthalle. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Brouwer GmbH (Emmerich am Rhein) und der Firma Gebr. Siebers Tiefbau GmbH (Goch) waren die BZB mit dem Team der „Passgenauen Besetzung“ engagiert in Sachen Ausbildungsberatung tätig. Ganz nach dem Motto: „Sprich die jungen Leute an und begeistere für das Bauhandwerk“. Unterstützt wurden die BZB dabei von jungen Auszubildenden, die den zukünftigen Bau-Azubis eine Menge an praktischen und informativen Dingen zu den interessanten und vielfältigen Bauberufen erzählen konnten. Ob es althergebrachte Handwerkstechniken wie das Mauern oder der Einsatz von digitalen Geräten auf der Baustelle sind. Die jungen Azubis und die Mitarbeitenden der beteiligten Firmen waren in Kleve voll bei der Sache. Ein besonderer Dank gilt den Azubis Nic Leippi, 1. Abj. Maurer, Fa. Brouwer GmbH und Lukas Humple, 2. Abj. zum Bauzeichner, Fa. Gebr. Siebers Tiefbau GmbH. Kleve zeigt: Baubetriebe gehen das Thema Fachkräftemangel energisch an und haben Erfolg, Ausbildungsplätze zu besetzen. Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ aktiv und unterstützend mit dabei. Wir sind beratend für die Betriebe und für die potenziellen Auszubildenden tätig und vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Betriebe und an einer Ausbildung Interessierte sollten uns ansprechen. Wir können helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © kamasigns Fotolia

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Eine rundum gelungene Veranstaltung: Azubi-Speed-Dating

In der letzten Woche vor den Osterferien gab es in Düsseldorf viele Aktivitäten in Sachen „Ausbildungsberatung“. So auch das Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Düsseldorf. Da die BZB im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ an diesem Tag zeitgleich mehrere Veranstaltungen stemmen mussten, unterstützte Johannes Schmitz, Zimmerermeister, Unternehmer und Mitglied des BZB-Vorstandes, das Team bei der Ausbildungsberatung für die interessanten und vielfältigen Bauberufe. Herr Schmitz führte einige interessante Gespräche mit Schülern und Schülerinnen, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Diese Kontakte werden nun intensiviert, so dass sich zum Ausbildungsbeginn im Sommer 2022 einige Ausbildungsverträge ergeben werden. Herzlichen Dank an Herrn Schmitz für sein unkompliziertes und großartiges Engagement! Trotz dieser positiven Veranstaltung gibt es noch viele weitere unbesetzte Ausbildungsstellen. Wer sich für die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks interessiert, sollte das Team der „Passgenauen Besetzung“ ansprechen. Wir können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia Eindrücke aus Düsseldorf:

Ausbildung

Es gibt sie noch: Die betriebsnahe Berufsorientierung - in der Gesamtschule Krefeld-Uerdingen

Letzte Woche fand in der Gesamtschule Krefeld-Uerdingen - Corona zum Trotz - eine Berufsorientierung in Präsenz statt. Diese wurde von den Schülern und Schülerinnen, die in den vergangenen zwei Jahren nahezu ausschließlich Online-Angebote wahrnehmen konnten, dankend angenommen. Egal ob Jahrgang 8, 9 oder 10, auch die Sekundarstufe II war mit vielen gut vorbereiteten Interessierten vertreten. Fazit: Die Berufsorientierung in Präsenz hat vielen gefehlt und das Interesse an einer dualen Ausbildung nach der Schule ist groß. Nicht nur die Schüler und Schülerinnen waren motiviert und zahlreich vertreten, sondern auch die Ausbildungsbetriebe. Es präsentierten sich viele Firmen mir ihren Azubis und stellten ihren Berufszweig vor. Auch die BZB waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ vor Ort. Unterstützt wurde das Team von Falk Dreßen, einem Azubi im 2. Ausbildungsjahr zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, der seine Fertig- und Fähigkeiten praxisnah präsentierte. Der junge Mann, der im väterlichen Betrieb Krege & Dreßen GmbH & Co. KG (Viersen) seine Ausbildung absolviert, war hochmotiviert und verstand es hervorragend, auf die Bedürfnisse der jungen Leute einzugehen. So wurden Fliesen wie am Fließband ausgemessen, geschnitten und gelöchert. Eine beeindruckende „Vorstellung“ für alle Zuschauer. Herzlichen Dank Falk, herzlichen Dank der Firma Krege & Dreßen GmbH & Co. KG für die aktive und unkomplizierte Unterstützung, jungen Menschen das Bauhandwerk näher zu bringen. Den interessierten Schüler*innen konnte neben dem Fliesenlegerhandwerk ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen und interessanten Bauberufe präsentiert werden. Wer möchte gerne eine Ausbildung im Sommer 2022 starten? Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © BZB Eindrücke aus Uerdingen:

Ausbildung

Straßenbauer legen großen Wert auf Sicherheit

Das Team der Passgenauen Besetzung unterstützt wo es kann. Ein kalter Frühlingsmorgen in Mönchengladbach-Rheydt. Roger Claessen, Straßenbauermeister der Firma Andreas Oerschkes (Tief- und Straßenbau Willich) beginnt seinen Arbeitstag. Heute jedoch als Hauptdarsteller in einem Film. Im Rahmen einer Sicherheitskampagne „Warnkleidung im Bauhandwerk“ werden von der Verlagsanstalt Handwerk Clips zur Ausstrahlung auf den Social-Media-Kanälen gedreht. Ziel der Kampagne ist es, die Mitarbeitenden unter dem Motto „Warnkleidung ist wichtig und verhindert Unfälle“ zu informieren und zu sensibilisieren. Um an geeignete Firmen und Darsteller für die Kurzvideos zu gelangen, kontaktierte die Verlagsanstalt Handwerk das Team der „Passgenauen Besetzung“. Wieder einmal zeigte sich, dass auf das gewachsene Netzwerk Verlass ist; die Firma Oerschkes zeigte sich hilfsbereit und konnte mit ihrem Straßenbauermeister eine passende Besetzung bieten. So entstanden am Drehtag nicht nur Clips mit Informationen zum Thema Sicherheitskleidung, sondern gleichzeitig auch Werbung für die interessanten Bauberufe und seine attraktiven und vielfältigen Ausbildungsberufe. Die Clips stehen in Kürze bundesweit zur Verfügung. Wer sich eine Zukunft in den Bauberufen vorstellen kann, sollte uns ansprechen. Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia

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Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Düsseldorf

Der frühe Vogel... Schon jetzt Ausbildungsplatz für 2022 sichern. Es gibt viele unbesetzte Ausbildungsstellen im Handwerk. Wer eine davon ergattern möchte, der sollte schnell sein und sich das Azubi-Speed-Dating im Kalender vormerken. Am Montag, den 4. April 2022, werden von 10.00-13.00 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf Unternehmer aus verschiedenen Gewerken vor Ort sein, um mit interessierten Ausbildungsbewerbern ins Gespräch zu kommen und im besten Fall gleich die ersten Bewerbungsgespräche führen. Natürlich unter Einhaltung aller vorgegebenen Hygienevorschriften und mit ausreichend Sicherheitsabstand. Wenn Sie als Unternehmer Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich direkt an: Thomas Pohl, Berater „Passgenaue Besetzung“ Telefon: 0211 8795 603 thomas.pohl@hwk-duesseldorf.de Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei! Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Junge Menschen, die in diesem Bereich gerne eine Ausbildung starten möchten, sollten sich den Termin in der Handwerkskammer Düsseldorf unbedingt vormerken und mit ihren Bewerbungsunterlagen vorbeikommen. Azubi-Speed-Dating – eine pfiffige Lösung, an einen Ausbildungsplatz zu gelangen. Aber auch schon jetzt stehen wir für weitere Informationen und Hilfestellung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Fotolia

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Wer hat Lust auf eine Ausbildung - Velberter Handwerksbetriebe stehen bereit

Die Handwerksbetriebe der Stadt Velbert planen in enger Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Mettmann und der Stadt Velbert ein größeres Berufsorientierungsprojekt mit den Schülerinnen und Schülern der Martin-Luther-King-Schule in Velbert. Ziel des Projektes ist es, die jungen Menschen der Vorabgangs- und Abgangsklassen für das Handwerk mit seinen über 140 vielfältigen und interessanten Handwerksberufen zu begeistern und Ihnen gleichzeitig zu garantieren, dass die Velberter Betriebe, nach Abschluss der Schule und bei Interesse an einer dualen Ausbildung im Handwerk, mit Ausbildungsplätzen bereitstehen. Damit das Vorhaben gelingen kann, soll das Projekt „Modellhaus“ unter Mitwirkung der Velberter Betriebe, deren Azubis, der Fachpädagogen der Schule und weiteren Multiplikatoren, wie der Kreishandwerkerschaft Mettmann und den BZB umgesetzt werden. Initiiert und geplant wird das Projekt maßgeblich durch den Kreis Mettmann. Die Kreishandwerkerschaft und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ sind beratend tätig. Auf dem Gelände der Schule soll unter Beteiligung aller ein kleines Gartenhaus entstehen. Eingebunden werden die unterschiedlichsten Gewerke, von Tief-, Aus- und Hochbau, über das Gewerk der Elektriker bis hin zu SHK (Sanitär, Heizung, Klima). Der Bau erfolgt - unter fachlicher Anleitung der Experten - durch die interessierten Schülerinnen und Schüler. Auch wir, die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. Wir sind beratend für die Betriebe und für die potenziellen Auszubildenden tätig und vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Betriebe und Schüler*innen sollten uns ansprechen. Wir können helfen. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Canva

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Deine Zukunft beginnt jetzt - Digitale Azubi-Talentwoche Mülheim/Ruhr

Viele Jahre als erfolgreiche Präsenzveranstaltung in der Mülheimer Stadthalle etabliert – in diesem Jahr erstmalig online. Schüler*innen aller Abschlussklassen haben vom 15.02.2022 bis zum 20.02.2022 im Rahmen der digitalen Azubi-Talentwoche „Deine Zukunft beginnt jetzt!“ die Möglichkeit, mit interessierten Arbeitgebern der Region in den Austausch zu gehen. Ziel der Talentwoche ist es, freie Ausbildungsplätze mit interessierten jungen Menschen zu besetzen. Bei der Talentwoche wird den Schüler*innen die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit dem potenziellen Ausbildungsbetrieb zu chatten, sich mit einem interessanten Profil zu bewerben und sich in einem 15-minütigen Vorstellungsgespräch gegenseitig kennenzulernen. Auch die BZB sind mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. Speziell für die Talentwoche wurde ein Profil mit 21 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen erstellt, um ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe zu präsentieren. Bei Interesse an einer Ausbildung im Bauhandwerk werden die Bewerber*innen an unsere Mitgliedsbetriebe weitervermittelt. Wer gerne im Sommer 2022 eine Ausbildung starten möchte, kann sich unter nachfolgendem Link für die Azubi-Talentwoche vom 15.02.2022 – 20.02.2022 anmelden: Anmeldung zur Azubi-Talentwoche Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir zur Verfügung! Sprechen Sie uns an. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © yourschantz / Pixabay

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Landesregierung NRW startet Initiative „Ausbildung“

Die Halbjahreszeugnisse stehen an - für viele Schüler*innen der Abschlussklassen ein zukunfts- und richtungsweisender Schlüsseltag. Denn dieses „Stück Papier“ zeigt an, wie es nach dem Schulabschluss im Sommer weitergehen kann. Viele haben nach einer langen Schulzeit eigentlich keine rechte Lust mehr, die Schulbank zu drücken und möchten viel lieber in eine Ausbildung starten. Fragen sich aber: Wie komme ich an den richtigen Ausbildungsplatz? Die "Plane deine Zukunft"-Postkartenaktion der Landesregierung NRW soll helfen. Am Tag der Zeugnisausgabe erhalten die Schüler*innen eine Postkarte, mittels der sie über einen QR-Code an alle Informationen und Ansprechpartner gelangen, die Hilfestellung geben können, den richtigen Ausbildungsberuf und -platz zu finden. Dabei dürfen auch wir, die BZB mit dem Projekt der „Passgenauen Besetzung“, nicht fehlen und sind selbstverständlich mit dabei. Wir vermitteln in die interessanten und vielfältigen Berufe des Bauhandwerks. Junge Menschen, die in diesem Bereich gerne eine Ausbildung starten möchten, sollten uns ansprechen. Wir können helfen: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Jonas Denil / Unsplash

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„Passgenaue Besetzung“ als Unterstützung auf dem Ausbildungsmarkt

Die „Passgenaue Besetzung“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfond „ESF“ gefördert wird, hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Schon im letzten Jahr haben viele Betriebe die kostenfreien Dienstleistungen der „Passgenauen Besetzung“ erfolgreich in Anspruch genommen und konnten so geeignete Auszubildende für ihren Betrieb finden. Vorteile für die Betriebe: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei, es werden nur Bewerber vorgeschlagen, die die BZB bereits kennengelernt haben und auch empfehlen können, der Betrieb wird bei allen Aktivitäten und Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website der „Passgenauen Besetzung". Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit, sich leistungsstarken Nachwuchs zu sichern. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen gerne. Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © I'm friday / shutterstock/

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Rückblick auf zwölf Monate „Passgenaue Besetzung“

Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 starteten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfond „ESF“ gefördert wird, hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und den Baunebengewerken, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Ein turbulentes und ein nicht immer zu planendes Projektjahr neigen sich dem Ende zu. Vorweg: Das Projekt geht auch 2022 weiter. Denn trotz aller Corona-Widrigkeiten hat das Bauhandwerk die Krise bisher gut überstanden. Nicht nur, dass in Deutschland nach wie vor sehr viel neu gebaut, saniert und renoviert wird, auch die Auszubildendenzahlen in den Bauberufen sind im Einzugsbereich der BZB in den letzten beiden Jahren positiv angestiegen. Ein Indikator dafür, dass das Projekt „Passgenaue Besetzung“ von den Baufirmen gerne in Anspruch genommen wird. Und dennoch fehlen dem Bauhandwerk noch viele junge Leute, um den Fachkräftemangel zu kompensieren. Daran wird auch im kommenden Jahr mit dem Projekt der „Passgenauen Besetzung“ stetig gearbeitet. Viele neue und interessante Praxisveranstaltungen stehen mit dem Ziel auf dem Kalender, junge Menschen für eine duale Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern. Für die Betriebe bietet das Projekt einen sehr großen Mehrwert, denn sämtliche Dienstleistungen sind für sie kostenfrei. Des Weiteren unterstützt das BZB-Team der Passgenauen Besetzung die Betriebe bei allen Aktivitäten und Formalitäten, lernt alle Bewerber zunächst kennen, ehe sie weiterempfohlen werden und bezieht die Firmen aktiv in die Berufsorientierungsveranstaltungen mit ein. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website der Passgenauen Besetzung. Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit, sich leistungsstarken Nachwuchs zu sichern. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen gerne: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

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Mit der digitalen Pinnwand (Padlet) zum perfekten Match

Schulen, Agenturen für Arbeit und allen sonstigen Multiplikatoren steht seit dieser Woche ein digitales Hilfsmittel zur Berufsorientierung zur Verfügung. Im Rahmen der Düsseldorfer Projekte „Wirtschaft pro Schule“ (WPS) und „Ausbildungsbotschafter“ hat die Unternehmerschaft Düsseldorf in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Ausbildungsunternehmen digitale Unternehmens-Pinnwände zur Berufsorientierung entwickelt. Schulen, Berufsberater*innen der Agenturen für Arbeit und alle sonstigen Multiplikatoren haben nun die Möglichkeit, neue und alte Unternehmen kennenzulernen. Die Informationen, dienen dazu, einen ersten Eindruck über das Unternehmen zu gewinnen und sich einen Überblick zu verschaffen, welche Ausbildungs- und Praktikumsplätze regional aktuell angeboten werden. Hauptziel des anschließenden Matchings ist es, Schüler*innen über Berufe zu informieren, um auf diesem Wege den Entscheidungsprozess der Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Arbeits- und Berufsbiografie zu verbessern. Die Bildungszentren des Baugewerbes, e. V. (BZB), die schon viele Jahre aktiv im Rahmen des Projektes „Wirtschaft pro Schule – WPS“ mitarbeiten, haben mit ihrem Team der „Passgenauen Besetzung“ aktiv am Unternehmens-Padlet der BZB mitgearbeitet. Die neuen digitalen Pinnwände werden allen Beteiligten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Schauen Sie doch mal rein: Zum Padlet Unser Team der „Passgenauen Besetzung“ steht allen Interessierten bei Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Geralt | Pixabay

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Milwaukee stellt auch für die Ausbildung im BZB Krefeld Maschinen zur Verfügung

Am vergangenen Freitag war es soweit. Auch das BZB Krefeld durfte sich über neue akkubetriebene Maschinen für den Einsatz in der praktischen Lehrlingsausbildung freuen. Diese wurden durch die beiden Mitarbeiter der Firma Milwaukee, Herrn Vincent Albanus und Herrn André Lumia, überreicht und den Auszubildenden im Anschluss direkt vorgestellt. Für den Tiefbau gab es, wie bereits in Wesel, einen M18 Fuel Akku-Trennschleifer mit Akku und Ladegerät. Das Gerät ist neben modernster Gerätetechnik auch mit dem ONE-KEY™ Tool-Tracking und Tool-Security System ausgestattet, um dieses mit der kostenlosen cloudbasierten Verwaltungssoftware für verschiedene Einsatzbereiche einstellen, gegen Diebstahl schützen und für die regelmäßigen Wartungen und Prüfungen verwalten zu können. Bei einer Gruppe der Straßenbauer*innen gab es mit der Übergabe unmittelbar eine fachmännische Kurzeinweisung am Gerät durch Herrn Albanus. Zwei Hallen weiter durften sich die Lehrlinge im Bereich der Zimmerer*innen über gleich drei M18 FUEL™ ONE-KEY™ Akku-Schlagbohrschrauber Sets freuen. Diese sind ebenfalls mit der ONE-KEY™ Funktion ausgestattet und gehören mit 135 NM Drehmoment zu den stärksten Akku-Bohrschraubern, die es aktuell auf dem Markt gibt. „Also genau das Richtige für Zimmerer, die bei Bohrarbeiten oder Einschrauben von langen Vollgewindeschrauben solche Power brauchen“, betont Geschäftsbereichsleiter Crone. „Für den Trockenbau, der hier gerade im Rahmen der Grundausbildung Bau mit den Zimmerern gemacht wird, sind die viel zu stark.“. Auch bei den Zimmerern ließ es sich Herr Albanus abschließend nicht nehmen, den neugierigen Lehrlingen die neuen Maschinen kurz zu erläutern. Wir freuen uns über die Leihgabe und auf den Einsatz in der praktischen Ausbildung der Fachkräfte von Morgen und bedanken uns bei Milwaukee für die großartige Unterstützung! Eindrücke der Übergabe:

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Passgenaue Besetzung: Berufsparcours an Mülheimer Realschule

Die Realschule an der Mellinghofer Straße in Mülheim an der Ruhr hatte seine 9. und 10. Jahrgangsstufe zum Berufsparcours eingeladen. Dazu warteten in der neuen Schulsporthalle viele Ausbildungsfirmen mit verschiedenen und interessanten Ausbildungsberufen und spannenden, praktischen Aufgaben auf die interessierten Schüler*innen. Alle Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, den Parcours komplett zu durchlaufen, um so die Möglichkeit zu erhalten, vielfältige Angebote praktisch auszuprobieren. Das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ präsentierte sich mit dem Gewerk der Dachdecker und der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Tatkräftig unterstützt wurde das Team dabei durch die Dachdeckerfirma Richard Dachbau (Mülheim/Ruhr) und die Firma Fliesen Mock GmbH (Essen). Die Auszubildenden der beiden Firmen zeigten vor Ort starke Leistungen und veranschaulichten den Schülerinnen und Schülern das jeweilige Gewerk kompetent und praktisch und weckten dabei reges Interesse bei den staunenden Zuschauern. Herzlichen Dank dafür. Der Dachdecker-Azubi Julian Becker (3. Ausbildungs­jahr) genoss ein Heimspiel an seiner alten Schule. Als ehemaliger Schüler der Mülheimer Realschule traf er viele seiner ehemaligen Mitschüler in der Sporthalle wieder und konnte so eine perfekte Verknüpfung zwischen Schule und anschließender Ausbildung schaffen und gleichzeitig für sein Gewerk begeistern. Nico Koitz, ambitionierter Fliesen-, Platten- und Mosaikleger im 2. Ausbildungsjahr, zeigte unterdessen erfolgreich und anschaulich den professionellen Umgang mit Fliesen und konnte damit bei vielen Schüler*innen sichtliches Interesse wecken. Abschließend lässt sich festhalten, dass die kompetent organisierte Veranstaltung rundum gelungen war und einen starken Anklang bei allen Beteiligten fand. Unser Team der „Passgenauen Besetzung“, das vor Ort gern Rede und Antwort stand, steht natürlich auch nach der Veranstaltung allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Leo_65 | Pixabay

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Fit für den Arbeitsalltag: Planspiel B im Jugendzentrum Titanic

Vor einigen Tagen fand im Jugendzentrum Titanic in Willich nach langer Pause wieder das Planspiel B “Fit für den Arbeitsalltag“ statt. Diese Form der Orientierung wird von den offenen Jugendeinrichtungen KaRo11 und Titanic, veranstaltet. Die Veranstaltung ist in die Berufsorientierung der Gesamtschulen Robert-Schuman-Europaschule und der Leonardo da Vinci-Schule in Willich eingebettet. Da die BZB schon viele Jahre mit den Willicher Schulen im Rahmen der Berufsorientierung zusammenarbeiten, lag es also nah, sich nach langer Auszeit erneut am Planspiel B zu beteiligen. Im spielerischen Umgang und in entsprechenden Aufgabenstellungen haben die Schüler*innnen der 10. Klassen ihre eigene Arbeitshaltung überprüft und an ihren Schlüsselqualifikationen gearbeitet. Aber auch die Simulationen von kurzen Vorstellungsgesprächen und ein anschließendes Feedback zu diesen waren Bestandteil des Planspiels. Die BZB waren mit dem Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk vor Ort. Unter Anleitung von Nele Dorenbeck, einer Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr, mussten die Schülerinnen und Schüler im Gewerk mehrere Aufgabenstellungen, z. B. das Anzeichnen und das Schneiden von Fliesen, praktisch lösen. Fazit: Für alle Beteiligten wieder einmal eine interessante Berufsorientierung mit regem Austausch und einem Zugewinn für alle. Eindrücke vom Planspiel B:   Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto: © Jarmoluk | Pixabay

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Passgenaue Besetzung: Bauberufe in Willich vor der Kamera

Das Willicher Kinder- und Jugendzentrum KaRo11 und eine aktuelle Baustelle des Willicher Tief- und Straßenbauunternehmens Andreas Oerschkes, wurden in der zweiten Herbstferienwoche zum Filmset umfunktioniert. Hintergrund dieser Aktion war ein Ferienprojekt des Kinder- und Jugendzentrums KaRo11 in Zusammenarbeit mit der Rapschool NRW. Ziel des Projektes war es, speziell über die Ausbildungsberufe im MINT-Bereich in NRW zu informieren und den Teilnehmenden die Chance zu geben, ihre beruflichen Möglichkeiten auf ganz eigene Weise kennenlernen. Die jungen Leute hatten zur Aufgabe, Filme zur Vorstellung von Berufen zu erstellen, die authentisch sind und gleichzeitig ehrlich junge Menschen ansprechen, die sich auf dem Berufsorientierungsweg befinden. Die Jugendlichen waren dabei in alle Bereiche, die für die Erstellung eines Filmes notwendig sind, eingebunden - ob Regieführung, Bedienung der Kameras, oder auch das anschließende Schneiden der Filme. Professionell unterstützt wurden sie dabei von den Mitarbeitern des Jugendzentrums und von der Rapschool NRW. In diesem Rahmen entstand ein Imagefilm über den Beruf des Straßen- und Kanalbauers. Das beeindruckende Ergebnis ist hier zu sehen: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. hatten im Vorfeld des MINT-Medien-Projekts über das Projekt „Passgenaue Besetzung“ bereits den Kontakt zu ansässigen Baufirmen gesucht, die schon lange erfolgreich ausbilden und ständig auf der Suche nach neuen Auszubildenden sind. Begeistert von der geplanten Aktion sagte die Firma Andreas Oerschkes (Tief- und Straßenbau) aus Willich ohne zu zögern zu und war mit gleich zwei Auszubildenden vor Ort. Auf einer ihrer aktuellen Baustellen konnten sie den jungen Leuten praktisch und authentisch den Beruf des Straßen- und Kanalbauers schmackhaft machen. Es gibt viele junge Menschen, die Interesse an einer Ausbildung im Handwerk haben und sich über diese erkundigen möchten. Der im Rahmen des Projekts entstandene Film bietet den jungen Menschen eine weitere Möglichkeit sich zu informieren und den Firmen die Chance, guten Nachwuchs für das Bauhandwerk zu gewinnen. Das Bauhandwerk boomt und viele Firmen sind fortwährend auf der Suche nach neuen Auszubildenden. Herzlichen Dank allen, die den jungen Leuten die Möglichkeiten bieten, authentisch und praktisch die Welt der vielen Handwerksberufe kennenzulernen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Eindrücke aus Willich:

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BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ in Wuppertal und Moers im Einsatz

Am 5. Oktober 2021 fanden zeitgleich zwei spannende Veranstaltungen in Wuppertal und Moers statt. Während die Schüler*innen in Wuppertal unter dem Motto „Schulbank trifft Werkbank 2021“ die Gelegenheit hatten, viele interessante Berufe aus dem Handwerk und dem Dienstleistungsbereich kennenzulernen, konnten sich interessierte Schüler*innen in Moers unter freiem Himmel über ihre Möglichkeiten informieren. „Schulbank trifft Werkbank 2021“ - So lautete der Slogan der Veranstaltung, die der kompletten neunten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Wuppertal Barmen die Gelegenheit bot, sich viele interessante Einblicke in die Berufe des Handwerks und des Dienstleistungsbereichs zu verschaffen. Zusammen mit dem Zimmerermeister Matthias Merten vom Wuppertaler Zimmereibetrieb Gebr. Merten hatte das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung" eine interessante Präsentation aus Theorie und Praxis für die Schülerinnen und Schüler, die jeweils in Kleinstgruppen vor Ort waren, vorbereitet. Die Präsentation von Herrn Merten, lebendig und ganz auf die Zielgruppe ausgerichtet, vermittelte anschaulich, wie interessant und vielseitig der Beruf des Zimmerers ist. Nach dem Vortrag durften alle einen Parcours durchlaufen, der den Gleichgewichtssinn eines jeden überprüfte. So interessant die Berufe des Bauhandwerks sind: Man muss auch auf schmalen Balken balancieren können. Zeitgleich fand in Moers die 1. Open-Air-Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler aller Moerser Schulen statt. Ausgerichtet von der Wirtschaftsförderung wurden die jungen Leute zu vielen interessanten Ständen geleitet, die die unterschiedlichsten Berufe vorstellten. Das BZB-Team „Passgenaue Besetzung“ war mit dem gesamten Spektrum des Bauhandwerks vertreten. An einem wettergeschützten Beratungsstand erhielten interessierte Schüler*innen wertvolle Informationen zu den 21 Bauberufen und viele interessante Tipps, wie der Weg in die Ausbildung am sinnvollsten gegangen werden kann. Wuppertal und Moers, interessante und von den Schülerinnen und Schülern positive angenommene Berufsinformationsbörsen. Veranstaltungen, die unbedingt wiederholt werden müssen. Natürlich stehen wir auch nach den Veranstaltungen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Das BZB-Team des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Ono Kosuki - Pexels

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Milwaukee Maschinen für die Ausbildung

Die Lehrlinge des Tief- und Straßenbaus im BZB Wesel staunten nicht schlecht, als ihnen durch den Mitarbeiter der Firma Techtronic Industries Central Europe GmbH (TTI-EMEA), Herrn Vincent Albanus, zwei brandneue akkubetriebene Trennschneider der Marke Milwaukee inklusive Zubehör übergeben wurden. Die beiden Geräte werden zukünftig für das Schneiden und Trennen von künstlichen und natürlichen Steinen im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Tiefbau eingesetzt. Sowohl die Lehrlinge als auch die Ausbilder waren begeistert von der Handlichkeit der Maschinen, die mit neuester Akkutechnologie ausgestattet sind. Die Milwaukee Maschinen sind eine Leihgabe der Firma TTI-EMEA, um die angehenden Fachkräfte und späteren Nutzer solcher Maschinen in der Ausbildung zu unterstützen. Weiterhin verspricht man sich davon, wichtiges Feedback zur Handhabung der Maschinen zu erhalten. „Wir begrüßen diese Art der Unterstützung sehr. Die Maschinen werden den Ausbildungsalltag der Tief- und Straßenbauer*innen und der Straßenwärterinnen hier in Wesel bereichern. Moderne Geräte für den mobilen akkubetriebenen Einsatz, die auch noch per App gesteuert und verwaltet werden können sind up-to-date“ sind sich die Fachausbilder Alipaß, Glatzel und GB Leiter Crone einig. Die BZB stehen seit einigen Monaten mit Mitarbeitern von TTI-EMEA in Kontakt. Aktuell erörtern die BZB und TTI-EMEA Möglichkeiten einer nachhaltigen Bildungskooperation. „Es gibt sehr interessante Ideen, die wir weiter verfolgen werden. Jetzt ist der erste Schritt gemacht und es werden akkubetrieben Steine geschnitten!“ Auf eine ideenreiche Zusammenarbeit! Eindrücke der Übergabe:

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Das Team der Passgenauen Besetzung auf Berufsorientie­rungstour

Die Tage vor den Herbstferien 2021 stellten das BZB-Team der „Passgenauen Besetzung“ vor eine logistische Herausforderung. Doch auch diese Aufgabe wurde angenommen und selbstverständlich gemeistert. Um zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Veranstaltungen einwandfrei zu bedienen, musste das BZB-Equipment mehrfach in Windeseile be- und entladen werden und war permanent im Einsatz. In der letzten Septemberwoche bis in den Oktober hinein standen nahezu zeitgleich zwei Großveranstaltungen auf dem Plan. Der große "Berufsparcours" mit über 500 Schüler*innen in der Stadthalle von Ratingen und das zweitägige „Forum Beruf - Die Ausbildungsmesse“ im Autohaus Schönauen in Solingen. Zwei Veranstaltungen, die passgenau auf die Berufsorientierungswünsche der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten waren. Während in Ratingen die Stadthalle als Berufsparcours-Event-Center umfunktioniert war, fand das Forum Beruf auf dem Außengelände des Autohauses Schönauen statt. Viele Aussteller aus allen Berufsbereichen waren vor Ort und hatten für die Schülerinnen und Schüler interessante Mitmachstationen aufgebaut. In Ratingen war das BZB mit den Fliesenlegern und dem neuen Gleichgewichts-Parcours präsent. Der Auszubildende Mohammed Taha vom Fliesenlegerbetrieb Wolters in Viersen zeigte den Schülerinnen und Schülern professionell den Umgang mit den Fliesen. Starke Leistung Mohammed und vielen Dank! In Solingen fand das Event auf der Freifläche des Autohauses Schönauen statt. Bei wunderschönem Herbstwetter waren die BZB zusammen mit den Kollegen der Handwerkskammer Düsseldorf und der Kreishandwerkerschaft Solingen vor Ort. Es war nicht überraschend, dass die Berater(innen) der „Passgenauen Besetzung“ regen Zulauf hatten. Bauberufe erfahren nach wie vor regen Zulauf. Das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre. Es konnten viele interessante Gespräche mit den jungen Schülern und Schülerinnen, zum Teil auch mit den Eltern, geführt werden! Als Résumé lässt sich festhalten, dass beide Veranstaltungen professionell organisiert waren und einen starken Anklang bei allen Beteiligten fanden. Natürlich stehen wir auch nach der Veranstaltung allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © connel - Shutterstock

Ausbildung

Handwerk hilft Handwerk

Die BZB nehmen übergangsweise die WKSB-Isolierer der Ausbildungsbetriebe der Region der Kreishandwerkerschaft Emscher Lippe auf. Hintergrund ist, dass die Kreishandwerkerschaft momentan die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung selbst nicht durchführen kann. So wurde kurzfristig für die elf zusätzlichen WKSB-Isolierer des 1. Ausbildungsjahres 2021 aus dem Einzugsbereich der Kreiha Emscher Lippe eine zusätzliche Gruppe gebildet, die durch einen Fachausbilder im BZB Krefeld in einer separaten Werkhalle unterwiesen wird. Insgesamt werden damit aktuell 25 WKSB-Isolierer in zwei Gruppen unterwiesen. In Rotation durchlaufen beide Gruppen die ersten praktischen Übungen im Bereich Blech- und Dämmungstechnik sowie Trockenbau. Aktuell steht man mit der Kreiha im regen Austausch, ob man die Lehrlinge des 2. und 3. Ausbildungsjahres ebenfalls zeitweise unterweisen soll. „So sind wir eben, Handwerk hilft Handwerk!“ macht Crone deutlich. Gruppe der WKSB-Isolierer am BZB Krefeld:

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Der Bau boomt und boomt und boomt und boomt…

Woran merkt man das? Überall wo man hinschaut, stehen Kräne und Baumaschinen, beim Baumaterial herrscht Knappheit, fortwährend werden Fachkräfte gesucht und die Lehrlingszahlen steigen seit Jahren. Die Ausbildungsbereitschaft der Baubetriebe ist weiter auf hohem Niveau und dadurch sind die Lehrlingszahlen wieder deutlich gestiegen. Und so haben auch beim Start des 1. Ausbildungsjahres 2021 in die ÜLU wieder deutlich mehr Lehrlinge als im Vorjahr in den Werkhallen der BZB Standorte ihren neuen Ausbildungsabschnitt begonnen. 353 Lehrlinge starteten in der Stufenausbildung Bau in den letzten Tagen ihren ersten ÜLU Abschnitt in den 3 Standorten der Bildungszentren des Baugewerbes e.V.; das sind 51 Lehrlinge und damit 17% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Davon haben 2/3 eine dreijährige Ausbildung zum Gesellen und 1/3 eine zweijährige Ausbildung zum Hoch-, Aus- oder Tiefbaufacharbeiter mit einem Schwerpunkt. Gut 9% verkürzen ihre Ausbildung um ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr, Tendenz steigend. Und die weiblichen Lehrlinge machen weiterhin einen nur sehr kleinen Anteil aus. Gerade einmal 10 weibliche Lehrlinge befinden sich unter den 353 neuen Auszubildenden. Bei den Dachdeckern ist ebenfalls ein deutliches Plus von 34% zu verzeichnen. Zurzeit sind 82 Lehrlinge im Vergleich zum Vorjahr mit 61 für die ÜLU gemeldet, die in einigen Wochen im BZB Wesel starten. Zu diesen Zahlen kommen noch 44 Straßenwärter*innen, die um 69% zugelegt haben, 12 Holz- und Bautenschützer*innen, 30 Bauzeichner*innen und ca. 56 Feuerwehrleute. Somit betreuen die BZB fast 600 Teilnehmende in den überbetrieblichen Unterweisungen und Praxisphasen in 38 Gruppen. „Dass die Bauwirtschaft weiterhin auf so hohem Niveau dem Fachkräftemangel durch Ausbildungsbereitschaft entgegenwirkt ist natürlich bemerkenswert. Anders geht es nicht. Eine solch intensive Ausbildung von Fachkräften wie es in Deutschland erfolgt, gibt es so gut wie nirgendwo sonst. Eine Zuwanderung von Fachkräften gibt es nicht in erwähnenswertem Umfang. Es muss also im eigenen Betrieb ausgebildet werden, um Personallücken und -bedarfe zu schließen. Und das macht das deutsche Baugewerbe nun schon seit Jahren!“ so Crone. Der Bauboom und die sehr gute Beschäftigungssituation stellt die BZB aber auch auf die Probe. Mehr Lehrlinge bedeutet auch mehr Ausbilder und die sind zurzeit durch den Wettbewerb mit der operativen Bauwirtschaft schwer zu bekommen. Wer Interesse an einer Tätigkeit als Ausbilder in einem der Bauhandwerke hat, kann sich gerne bei uns bewerben. Hier geht es zu unseren offenen Stellen. Foto © Doug Maloney - Unsplash Willkommen in den BZB Krefeld, Wesel und Düsseldorf:

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Holzbauprojekt als Kooperation zwischen Wissenschaft und Handwerk

Die Bergische Universität Wuppertal (BUW), Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, hat im Rahmen eines Projektes für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWI einen Wettbewerb für einen Infopavillon für den Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) ausgeschrieben. Ziel dieses Wettbewerbes war es, den Wissenstransfer und die kooperative Zusammenarbeit von Studierenden und Auszubildenden in einem gemeinsamen Projekt zu fördern. Im Wettbewerb wurde der Beitrag einer Gruppe von Studierenden der Fakultät für Architektur und Landschaft der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und von Auszubildenden der Berufsbildenden Schule 3 (BBS3) der Region Hannover prämiert. Nachdem eine Abfrage der Realisierung durch operativ tätige Bauunternehmen bzw. Handwerksunternehmen den wirtschaftlich möglichen Rahmen deutlich überschritten hätten, wurde über die Handwerkskammer Düsseldorf und die Bauverbände NRW die Möglichkeit abgefragt, durch Lehrlinge und angehende Baufachkräfte das Projekt zu realisieren. Dies steht darüber hinaus ganz im Sinne der Auslobung - die Zusammenarbeit von Handwerksausbildung und Hochschule zu fördern. Die Anfrage bei den BZB traf bei Geschäftsbereichsleiter Markus Crone auf großes Interesse. „Das trifft genau die Arbeitswelt der Baustelle! Begegnung zwischen den planenden Architekten und Ingenieuren und den Handwerkern, die dann die Planung in die Realität umsetzen.“ Nach einer Vorstellungsrunde des Projektes wurde durch die BZB sofort signalisiert „wir machen mit“. Weiterhin konnte man über den Metallverband NRW eine Metallbau Innung gewinnen, die mit Lehrlingen die notwendigen Metallbaukonstruktionen erstellen wird. Mittlerweile wurde die Planung und die Ausführungsstatik weiter finalisiert und es kann in die Umsetzung gehen. Mit Zimmerer Lehrlingen, begleitet durch die Fachausbilder, werden die BZB unter Berücksichtigung der Inhalte in der überbetrieblichen Unterweisung die Holzkonstruktion des Infopavillons in der Werkhalle vorbereiten. Anhand der Ausführungspläne der Architekturstudierenden werden die Brettschichtholzprofile vorbereitet, um diese dann auf der Baustelle zusammenzufügen. „Das spannende ist, dass der gesamte Bauprozess abgebildet werden muss. Planung, Arbeitsorganisation, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie die Klärung der Details gehören dazu. Da werden die Lehrlinge stark eingebunden und werden viel mitnehmen“, betont Crone. Zu Beginn wird es einen „online Projekt Kick-off“ zwischen den angehenden Hochbauingenieuren und Architekten sowie den angehenden Zimmer*innen geben. Bei diesem stellen die Projektinitiatoren der Bergischen Universität den Wettbewerb und die Projektidee vor. Die Architekturstudenten aus Hannover erläutern den Infopavillon anhand von Plänen und 3D Animationen. Hier findet bereits die erste Begegnung zwischen „Entwerfern“ und „Realisierern“ statt. Auch während des Herstellungs- und Bauprozesses ist die Zusammenarbeit mit den Studierenden geplant. „Es kommt zur Begegnung und zum Wissensaustausch der am Bau Beteiligten, wie sie später an der Tagesordnung auf der Baustelle sein wird.“ Die beteiligten Fachausbilder sehen das Projekt als spannende Ergänzung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Pläne lesen, Bearbeiten der hochwertigen Holzwerkstoffe und Kennenlernen und Anwenden von Verbindungsmitteln werden den Lehrplan ergänzen. „Die Sicherheit der Lehrlinge und unserer Ausbilder wird während der Arbeiten auf der Baustelle oberste Priorität haben“, betont Crone, der als einer der ersten ausgebildeten SiGeKos Deutschlands weiß, wovon er spricht. Die Beteiligten finden die Umsetzung des Projektes sehr spannend und freuen sich auf das Ergebnis - den fertigen Pavillon beim SDE 21/22. Eindrücke aus dem Projekt:

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Besondere Zeiten erfordern besondere Lösungen: Berufsorientierung mal anders

Der Zimmerer-Maschinenraum des BZB Krefeld wurde in den letzten Tagen zum Live-Übertragungsstudio umfunktioniert und zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Veranstaltung. Hintergrund dieser Aktion war der Berufsinfotag BIT 2021, der am 15. September von der Wirtschaftsförderung der Stadt Willich umgesetzt wurde. Zielgruppe waren die Schülerinnen und Schüler aller Willicher Schulen. Die Lösung der Stadt Willich stellte die BZB, allen voran das Projekt der „Passgenauen Besetzung“, vor eine ganz besondere Herausforderung. Um diese zu meistern, ist das Projekt-Team einen neuen Weg gegangen. Aktiv wurden Unternehmer und deren Auszubildende als kompetente Hauptdarsteller für die bevorstehende Veranstaltung angefragt. Ohne zu zögern, zeigten sich viele (Ausbildungs-)Betriebe aus der Willicher Region, mit denen die BZB bereits viele Jahre zusammenarbeiten, bereit mitzuwirken und konnten in den Berufsorientierungstag eingebunden werden. Die Teilnehmenden nutzten damit eine Chance, neue Auszubildende zu gewinnen, indem sie sich und ihre Azubis vorstellten und den Schüler*innen ihr Gewerk schmackhaft machten. Denn bekannterweise boomt das Handwerk und viele Firmen sind fortwährend auf der Suche nach neuen Auszubildenden. Viele Bereiche des Bauhandwerks, ob Hoch-, Ausbau oder Tiefbau wurden vorgestellt. Die interessierten jungen Menschen erhielten aus erster Hand viele Informationen über eine Ausbildung in diesem Bereich. Auch hatten sie die Möglichkeit, direkt für Praktika und freie Ausbildungsplätze anzufragen. Wir dürfen uns noch einmal herzlich bei den Firmen und deren Auszubildenden bedanken. Sie alle haben an diesem Tag aktiv und professionell mitgewirkt und eine hervorragende Veranstaltung ermöglicht: Fa. Dohlen, Wärme-, Kälte und Schallschutzisolierer, Stolberg Fa. Scheulen, Maurer, Willich Fa. Oerschkes, Straßen- und Tiefbau, Willich Fa. Manns, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Willich Fa. Jaeger, Trockenbau, Krefeld Fa. Reingen, Stuckateur, Düsseldorf Das neue Konzept - aktive Einbindung von Azubis und deren Ausbildungsbetrieben - kommt gut an und wird fortgeführt. Egal ob digital oder auf Präsenzveranstaltungen. Positiver Nebeneffekt: Die Live-Übertragungen wurden aufgezeichnet und können nunmehr allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Die Profilseite des BZB mit allen wichtigen Informationen für die Jugendlichen wird mindestens bis zum Ende des Jahres 2021 unter bit-willich.de/bildungszentren-des-baugewerbes-e-v-bzb online zur Verfügung stehen. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung" jederzeit gerne zur Verfügung: Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Surface - Unsplash

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2. Azubi-Drive-In "Speed-Dating" auf dem Parkdeck der HWK Düsseldorf

Am 18. September fand das 2. Azubi-Drive-In „Speed-Dating" auf dem sonnendurchfluteten Parkdeck der HWK Düsseldorf statt. Beeindruckende 27 Stände des Düsseldorfer Handwerkswerks und drei Partner des Projekts „Passgenaue Besetzung“, die HWK Düsseldorf, die IHK Düsseldorf und das BZB, waren vor Ort, um die Schülerinnen und Schüler anzusprechen, die gerne eine Ausbildung im Handwerk aufnehmen möchten. Aufgrund der Hygiene-Vorschriften wurde das Konzept des Azubi-Drive-In „Speed-Dating" gewählt, das schon im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt wurde und bereits für viele ein Begriff ist. Werbung schadet aber auch bei Bekanntheit nicht. Und so waren am Tag des Handwerks Motto-Trucks im gesamten Kammerbezirk unterwegs, die als fahrbare Plakatwände zum einen Dank an 6 Mio. Handwerker*innen für Ihren Einsatz in der Corona-Pandemie ausrichteten und zum anderen für das Handwerk allgemein und somit auch gleichzeitig für die Veranstaltung warben. Darunter ein vom Düsseldorfer Bildhauer und Kommunikationsdesigner J. Tilly entworfener Motto-Truck mit "beflügelten" Azubis. Doch Werbung allein reicht nicht. Viele motivierte und engagierte Unternehmer waren mit ihren Gewerken vor Ort, um aktiv junge Leute von ihrem Handwerk zu überzeugen. Denn nur so kann man sie für eine Ausbildung im Handwerk begeistern und gewinnen. Auch die BZB waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit dabei. In enger Kooperation mit der Bau-Innung des Rhein-Kreis Neuss, vertreten durch den Kreislehrlingswart Johannes Schmitz, Zimmerer, Unternehmer und Ausbildungsbetrieb wurden viele interessante Gespräche geführt und für eine Ausbildung im Bauhandwerk geworben. Die HWK- und IHK-Kolleg*innen der Passgenauen Besetzung waren für ihre Gewerke und Unternehmen ebenfalls erfolgreich am Start. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung, die auch andere Handwerksbetriebe bewegen sollte, sich beim Azubi-Drive-In zu beteiligen. Der Fachkräftemangel ist bei allen angekommen und die passgenaue Besetzung hilft, diese Lücken zu schließen. Azubi-Speed-Dating als Drive-In-Version. Eine pfiffige Lösung der passgenauen Besetzung, die mit Sicherheit wiederholt wird. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Tumisu - Pixabay

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30. Ausbildungsbörse in Wuppertal in der Historischen Stadthalle

Nachdem das im Jahr 2020 anstehende Jubiläum der Ausbildungsbörse in Wuppertal verschoben werden musste, konnte sie in diesem Jahr erfreulicherweise als Präsenzveranstaltung stattfinden. In der Historischen Stadthalle in Wuppertal trafen sich in der letzten Woche das Handwerk, die Industrie, Hochschulen und Berufskollegien zur 30. Ausbildungsbörse. Eine beeindruckende Bilanz, die den Erfolg und die Relevanz von Berufsorientierungsveranstaltungen untermalt. So ist es nicht verwunderlich, dass nahezu das gesamte Wuppertaler Handwerk im J.-Offenbach Saal präsent war - Bäcker, Maler und Lackierer, das Frisörhandwerk, SHK, Elektriker, um nur einige zu nennen. Alle Gewerke zeigten sich sehr bemüht und boten den jungen Menschen interessante und praktische Einblicke in die Vielfalt des Handwerks. Die Bauinnung Wuppertal und die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ mit einem Praxisstand vertreten. Auf dem Stand erhielten die jungen Leute, Pädagogen und andere Interessierte neben vielen, praktischen Informationen zu den Bauberufen auch die Möglichkeit, sich direkt vor Ort aktiv auszuprobieren. Die 30. Ausbildungsbörse war mit ihrem neuen Konzept ein großer Erfolg. Die zahlreichen Besucher führten viele interessante und hilfreiche Gespräche und konnten bereits erste, neue Kontakte knüpfen. Fazit: 2022 sind wir wieder mit dabei! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © stux - Pixabay, Maklay62 - Pixabay

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Beliebte Hildener Ausbildungs- und Studienbörse 2021

Am 04. September 2021 ist die Hildener Ausbildungs- und Studienbörse bei strahlendem Spätsommerwetter wieder durchgestartet. Im HDI-Parkhaus in Hilden, das für die Börse zweckentfremdet wurde, wurde den Schülern und Schülerinnen eine gute Möglichkeit geboten, sich über die Möglichkeiten nach ihrem Schulabschluss zu informieren. Auf allen Parkebenen boten verschiedene Firmen und Institutionen an eigens aufgebauten Ständen Infos und präsentierten den interessierten Schülerinnen und Schülern einen umfangreichen Querschnitt durch viele Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Wirtschaftsförderung Hilden hatte hierfür ein neues Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, sodass den jungen Leuten wieder eine interessante und gleichzeitig „sichere“ Berufsorientierungsveranstaltung in Präsenz geboten werden konnte. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ vor Ort. Die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre im Baugewerbe zeigen, dass Bauberufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Berater*innen der „Passgenauen Besetzung“ regen Zulauf hatten. Es wurden viele interessante Gespräche mit jungen Schülern und Schülerinnen, zum Teil auch mit den Eltern geführt. Ein interessanter Samstag, denn das neue Konzept der Ausbildungs- und Studienbörse in Hilden war sehr gut organisiert und wurde von allen Beteiligten positiv angenommen. Natürlich stehen wir auch nach Hilden allen Interessierten zur Verfügung. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © blende11.photo/fotolia

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Vielfältiges Angebot zur Berufsorientierung ist angelaufen

Die eigenen Stärken, Interessen und Ziele erkennen - all das beinhaltet und bedeutet Berufsorientierung. Je früher man sich damit auseinandersetzt und sich darüber im Klaren ist, wohin der Weg gehen soll, desto eher können die Weichen für die gewünschte Richtung gestellt werden. Und auch die Chancen, einen passenden Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf zu bekommen, sind besser, je eher man mit der Orientierung beginnt. Daher nutzen schon jetzt viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Berufen praktisch vertraut zu machen. Und was eignet sich dafür besser als der Besuch einer Berufsorientierung in Präsenz und/oder Digital. Der Monat September hält viele interessante Berufsorientierungsveranstaltungen bereit, auf denen auch die BZB mit den vielfältigen und stark nachgefragten Ausbildungsberufen im Bauhandwerk mit dabei sind. Berufsorientierung im September Dienstag, 14. September 2021 Berufsorientierungsbörse in der Historischen Stadthalle Wuppertal Johannisberg 40 42103 Wuppertal Uhrzeit: 11:00 – 18:00 Uhr, Einlass 11:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2021 Digitale BIT 2021 der Stadt Willich Live aus dem BZB Krefeld über Teams Samstag, 18. September 2021 Azubi-Speed-Dating Drive in Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr Mittwoch, 22. September 2021 Aktionstag Studienzweifler Handwerkskammer Düsseldorf Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr Donnerstag, 23. September 2021 Ausbildungsplatzbörse im Berufskolleg Wesel (Foyer) Hamminkelner Landstraße 38B, 46483 Wesel Uhrzeit: 08:00 – 13:00 Uhr Dienstag, 28. September 2021 Berufsparcour 2021 Dumeklemer-Halle (Stadthalle) Schützenstraße 1, 40878 Ratingen Uhrzeit: 08:00 – 13:30 Uhr Donnerstag, 30. September 2021 und Freitag, 01. Oktober 2021 Forum Beruf „Schwerpunkt Mobilität“ Autohaus Schönauen Kottendorfer Straße 2-6, 42697 Solingen Uhrzeit: Donnerstag, 30.09.: 09:00 - 16:00 Uhr Freitag, 01.10.: 09:00 - 15:00 Uhr Wir freuen uns auf euch. Nutzt die Chance - sprecht uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © danielkirsch - Pixabay

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Produktschulung in der Dach­deckerabteilung des BZB Wesel

Am 18.08.2021 fand im Rahmen der Dachdeckerausbildung im BZB Wesel eine Produktschulung der Fa. Dörken GmbH & Co. KG statt. Die Schulung beinhaltete sowohl eine theoretische als auch eine praktische Unterweisung, die für den Kurs „D3/16 - Energetische Sanierung“ der Azubis des 2. Ausbildungsjahres benötigt werden. Inhaltlich geht es in dem Kurs u.a. um das Durchführen von energetischen Maßnahmen an geneigten Dächern, die Herstellung von wärmegedämmten geneigten Dächern, die Erstellung von Luftdichtheits-/Dampfsperrschichten, den Einbau von Dachflächenfenstern unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen und den Anschluss von Dachdetails an die verschiedenen Schichten. Die Schulung wurde von den beiden erfahrenen Mitarbeitern Marco Gebert (Gebietsverkaufsleiter, Fa. Dörken) und Jürgen Bauer (Gebietsverkaufsleiter, Fa. Dörken) durchgeführt. Im ersten Abschnitt der Schulung wurden die theoretischen Grundlagen und Bestimmungen fachlicher sowie gesetzlicher Art durch Herrn Gebert erläutert und für die Auszubildenden in verständlicher Art und Weise in Wort und Bild transferiert. Auch Herr Thoerner, Berufsschullehrer für Dachdecker am Hans-Sachs-Berufskolleg in Oberhausen, wohnte der Veranstaltung bei und lauschte gespannt. Dass die Teilnehmer*innen voll und ganz bei der Sache waren, zeigte die rege Mitarbeit der Azubis. Mit Fragen oder Beispielen aus der eigenen Praxis wurde der theoretische Teil aufgelockert und anschaulicher. Die Teilnehmer*innen berichteten von Erfahrungen auf der Baustelle oder gar von Dingen, die sie selbst schon angefertigt hatten. Angereichert durch Wortwitz und Anekdötchen des Vortragenden, wurde die Theorie somit ganz und gar nicht langweilig. Der zweite Teil der Schulung beinhaltete die praktische Umsetzung am Modell. Demonstriert wurde dies zunächst von Herrn Bauer, der den Teilnehmer*innen die Anwendung der Produkte an einem Modell vorführte und die Eigenschaften und das Verhalten bei der Verarbeitung näherbrachte. Bei der Demonstration wurde immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig das vorherige Lesen der Verlegeanleitung/Gebrauchsanweisung und auch das Anschauen von bereitgestellten Verlegevideos des Produktherstellers sind. Da die Azubis den richtigen Umgang mit den Produkten lernen sollten und das Ziel ein einwandfreies Ergebnis war, wurde in der praktischen Anwendung besonders auf die Details bzw. auf deren Ausführungen wertgelegt. Die Ausarbeitung der Details ist beim energetischen Sanieren im Dachdeckerhandwerk ein wichtiger Punkt, sodass für diesen Teil spezielle Produkte zum Einsatz gebracht wurden. Die Einsatzmöglichkeiten dieser wurden bei der Ausarbeitung der Detailpunkte für alle Teilnehmer*innen deutlich erkennbar. Nach der Einheit mit Herrn Bauer konnten die Azubis an ihren eigenen Modellen und unter Aufsicht der Dozenten und Ausbilder ihre Erfahrungen mit den Produkten sammeln, deren Eigenschaften kennenlernen und das Verhalten bei der Verarbeitung beobachten. Im Anschluss wurden die einzelnen Modelle, soweit diese schon fertig waren, von den Dozenten mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen besprochen. Mit einer abschließenden Feedback- und offenen Fragerunde endete ein für alle gelungener Tag. Wir bedanken uns bei den beiden Dozenten, Herrn Gebert und Herrn Bauer, und natürlich bei der Firma Dörken GmbH & Co. KG für die gute Unterstützung und das Knowhow, das den Auszubildenden und Ausbildern für die Weiterbildung bereitgestellt wurde. Erfreulicherweise wird die Fa. Dörken diese Schulung auch noch für die anderen Kurse des 2. Ausbildungsjahres durchführen. Foto © Capri23auto - Pixabay Eindrücke aus dem theoretischen und dem praktischen Teil der Schulung.

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Angebotskurs Zusatzqualifikation "Gerüstersteller Rollgerüste und Systemgerüste" im BZB Krefeld

Erstmalig boten die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) in Zusammenarbeit mit einem absoluten Fachmann und langjährigen Ausbilder und Dozenten im Gerüstbau einen eintägigen Angebotskurs im BZB Krefeld an. Der Kurs mit 13 Teilnehmenden fand am 26.08.2021 statt und konnte während der überbetrieblichen Unterweisung besucht werden. Abgeschlossen wurde er mit einer Zusatzqualifikation über die es eine gesonderte Teilnahmebescheinigung gab. Jeder der Teilnehmenden darf sich ab sofort „Gerüstersteller als befähigte Person für fahrbare Arbeitsbühnen (Rollgerüste) und einfache Systemgerüste nach der Regelausführung“ nennen. Zielgruppe dieser Schulung waren Lehrlinge im Hochbau und Ausbau, die auf der Baustelle Gerüste fachgerecht erstellen sollen. Im Anschluss an den Kurs kann eine Beauftragung zur befähigten Person des Unternehmers/Ausbildungsbetriebes als Gerüstersteller erfolgen. Die fachlichen Voraussetzungen der TRBS 1203 „Befähigte Personen – Allgemeine Anforderungen“ müssen erfüllt sein. Die Schulungsinhalte des achtstündigen Kurses beinhalteten sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil und umfassten Themen wie rechtliche Grundlagen, Betriebssicherheitsverordnungen, Gerüstarten, -gruppen und Verwendungszweck, berufsgenossenschaftliche Vorschriften sowie praktische Übungen zum Gerüstaufbau und -abbau. Die rege Teilnahme am Kurs verdeutlicht die Notwendigkeit und den Bedarf dieser Zusatzqualifikation. Sollten auch Sie Interesse an diesem Kurs haben, melden Sie sich gerne bei unserem Ansprechpartner Markus Crone.

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Normalität kehrt zurück - Erste Berufsorientierungsmesse erfolgreich in Präsenz umgesetzt

Die Firma GEESE-Bau aus Oberhausen und das BZB-Projekt „Passgenaue Besetzung“ haben Ende August 2021 nach einer langen Durststrecke aufgrund der Pandemie-Situation in der Gesamtschule Fasia-Jansen in Oberhausen/Rhld. die erste Präsenzberufsorientierung umgesetzt. Ziel war es, den jungen Schüler*innen der Abgangs- und Vorabgangsklassen unterschiedliche Bauberufe nicht nur theoretisch, sondern vor allem auch praktisch vorzustellen. Aus diesem Grund war die Firma GEESE-Bau mit gleich drei Auszubildenden aus unterschiedlichen Lehrjahren vor Ort. Unter ihnen einer, der selbst erst kürzlich seinen Abschluss auf der Gesamtschule Fasia-Jansen gemacht hat, anschließend direkt die Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer begonnen hat und sich somit gut in die Lage der Schüler*innen seiner alten Schule hineinversetzen konnte. Die Auszubildenden versorgten die Schüler*innen bereits zu Beginn mit vielen Informationen zu den Bauberufen. Jedoch sollten sie die Bauberufe auch in der Praxis kennenlernen. Diese Möglichkeit bestand auf einer eigens aufgebauten Maurer- und einer Zimmererbaustelle. Hier konnten sich alle Interessierten ausprobieren und typische Übungen aus dem jeweiligen Gewerk umsetzen. Bei der Umsetzung wurden sie kompetent von den Auszubildenden betreut. Aufgrund der vermittelten Erfahrungswerte durch die Auszubildenden und die praktischen Übungen auf den "Baustellenn" können sich die jungen Leute nun frühzeitig ein Bild darüber machen, ob ein Ausbildungsberuf im Bauhandwerk nach dem Ende der Schulzeit für sie in Frage kommen könnte. Man wird den einen oder anderen garantiert wiedersehen! Denn Bauberufe sind stark im Kommen. Das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlern der letzten beiden Jahre – und das trotz Widrigkeiten durch die Pandemie. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu

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Der September 2021 steht im Zeichen der Berufsorientierung

Wer früh mit der Suche beginnt, der hat gute Chancen, einen geeigneten Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf zu finden. Daher nutzen schon jetzt viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Berufen praktisch vertraut zu machen. Und nichts eignet sich dafür besser als der Besuch einer Berufsorientierung in Präsenz und/oder digital! Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) werden im September mit der „Passgenauen Besetzung“ wieder bei einigen Veranstaltungen vor Ort sein, denn es sind im Einzugsbereich der BZB viele interessante Berufsorientierungsveranstaltungen geplant: 04.09.2021, Hilden, HDI-Parkhaus und Außengelände 14.09.2021, Wuppertal, Historische Stadthalle 15.09.2021, Kleve, Stadthalle Kleve 23.09.2021, Wesel, Berufskolleg Wesel Für jeden ist etwas dabei! Und mit Sicherheit wird sich der ein oder andere auch für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren. Die Bauberufe sind im Kommen - das zeigen die stark gestiegenen Ausbildungszahlern der letzten beiden Jahre. Die Baubranche ist der Gewinner in der Corona-Krise. Denn: Gebaut wird immer – egal was passiert! Zu jeder der genannten Ausbildungsbörsen werden noch detaillierte Informationen zu Uhrzeit, Durchführungsort und sonstigem bekannt gegeben. Aber auch schon jetzt stehen wir für alle Fragen und Informationen auf dem Berufsorientierungsweg zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Naassom Azevedo - Unsplash

Ausbildung

Live-Berufsorientierung in Oberhausen - Es geht wieder los

Lange Zeit war es nicht möglich, Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. Umso mehr freut es die Firma GEESE-BAU aus Oberhausen und das BZB-Team des Projektes „Passgenaue Besetzung“ direkt nach den Sommerferien mit einer Live-Berufsorientierung vor Ort starten zu können. Die Fasia-Jansen Gesamtschule in Oberhausen veranstaltet einige Tage nach Schulbeginn einen Berufemarkt für seine Schüler und Schülerinnen der Abgangs- und Vorabgangsklassen. Ziel der Veranstaltung, die am Mittwoch, 25. August 2021 von 17:30 – 20:00 Uhr in der Gesamtschule Fasia-Jansen in der Schwartzstraße 87, 46045 Oberhausen stattfinden wird, ist es, den jungen Leuten eine Vielzahl von interessanten Berufen praktisch vorzustellen. Somit können sich die jungen Leute schon frühzeitig ein Bild darüber machen, welcher Weg/Beruf nach dem Ende der Schulzeit für sie in Frage kommen könnte! Die Firma GEESE-BAU, ein alteingesessenes Bauunternehmen aus Oberhauen und das BZB-Team der Passgenauen Besetzung werden auf dem Berufemarkt vertreten sein. Durch eine praktische und informative Vorstellung werden sie gemeinsam die vielfältigen Bauberufe vorstellen. Mit Sicherheit wird sich der ein oder andere für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren, denn die stark gestiegenen Ausbildungszahlen der letzten beiden Jahre zeigen, dass die Bauberufe im Kommen sind. Die Baubranche ist der Gewinner in der Corona-Krise. Gebaut wird immer – egal was passiert. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Weitere Informationen zum Projekt "Passgenaue Besetzung" finden Sie unter www.bzb.de/ausbildung/passgenaue-besetzung. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Zen Chung - Pexels

Ausbildung

Ist die duale Ausbildung nach der Corona-Pandemie noch zukunftsfähig?

Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten und Wissenschaftler Ende Juni 2021 auf der 3. Sozialkonferenz Ruhr. Hintergrund ist der starke Rückgang von jungen Menschen, die sich für eine duale Ausbildung in einem der vielen interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe interessieren. Der Ausbildungsweg über die Schule scheint weitaus interessanter und das Abitur mit anschließendem Studium stehen nach wie vor häufig an erster Stelle. Dabei ist die duale Berufsausbildung für viele junge Menschen ein idealer und erfolgreicher Start in das Berufsleben. Über diesen Weg lassen sich verschiedene Ziele erreichen - eine abgeschlossene Ausbildung, höhere Schulabschlüsse und ein Studium. Die Weiterqualifizierung zum Meister beinhaltet den „Bachelor professional“-Abschluss - und das unter Umständen ganz ohne Abitur. Mit jährlich knapp 40.000 jungen Menschen, die in der Metropole Ruhr durch die duale Ausbildung den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit finden, wird eine gute Grundlage für die Entwicklung und Wirtschaft in der Region geschaffen. Verstärkt durch die Pandemiesituation ist hier jedoch ein Abwärtstrend zu verzeichnen. Die Möglichkeiten zu Berufsorientierung sind für viele junge Menschen entfallen und eine intensive Betreuung auf dem Berufsorientierungsweg fehlt. Perspektiven und Alternativen sind rar und werden nur am Rande angeboten. So wurden im Jahr 2020 in der Metropole Ruhr rund 4.300 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen als noch im Vorjahr. Besonders die Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen sind stark vom Rückgang von Ausbildungsverträgen betroffen. Anders sieht es in der Baubranche aus, in der im Jahr 2020 weitaus höhere Ausbildungszahlen registriert wurden. Und dieser Trend scheint sich fortzusetzen – denn, gebaut wird immer. Über das gesamte Handwerk hinweg möchten viele Betriebe auch in diesem Jahr ausbilden und den künftigen Fachkräftebedarf sichern. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) suchen oft zum weiteren Fortbestand Nachwuchs oder gar Nachfolger. Die Politik hat das Problem erkannt und setzt nicht nur auf die klassische Berufsberatung. Es wurden viele Förderprogramme ins Leben gerufen, die allen Beteiligten eine aktive Hilfestellung geben. Angefangen vom Ausbildungsbetrieb, der finanziell unterstützt wird bis hin zum potenziellen Auszubildenden, der eine praxisnahe Berufsorientierung erhält, sodass er zielgerichtet und erfolgreich seinen beruflichen Weg planen kann. Einen besonderen Anreiz bietet zum Beispiel das von der Bundesregierung geschaffene Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, bei der jeder Betrieb für einen besetzen Ausbildungsplatz eine Prämie von 4.000 Euro erhalten kann. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) bringen sich beim Thema Berufsorientierung und Hilfestellung bei der Kompensation des Nachwuchsmangels schon viele Jahre aktiv ein und sind erfolgreich tätig. Ob für junge Menschen, die sich auf dem Berufsorientierungsweg befinden bzw. sich schon für eine Ausbildung im Bauhandwerk entschlossen haben, aber noch einen Ausbildungsplatz benötigen oder für Betriebe, die Nachwuchs und Fachkräfte suchen. Jungen Menschen wird auf dem Berufsorientierungsweg eine aktive und praktische Berufsorientierung angeboten - von (digitalen) Berufsorientierungsbörsen, über Praktika in Betrieben oder in den BZB, bis hin zu dem bekannten Baujobcasting. Natürlich wird auch eine einfache, aber ganz individuelle und persönliche Beratung angeboten. Betriebe erhalten aktive Unterstützung bei der Suche nach passgenauen Auszubildenden bzw. Fachkräften. Über die nachfolgenden Links gelangen Sie zu Ihren Ansprechpartnern, die Ihnen weitere Auskünfte geben können. Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie. Nachwuchsgewinnung Passgenaue Besetzung Das Fazit der Sozialkonferenz Ruhr: Ja, die „Duale Ausbildung“ hat Zukunft. Sie hat nicht nur Zukunft – die „Duale Ausbildung“ muss weiterhin Bestand haben. Viele attraktive Wege wurden eingeschlagen – besonders jetzt in den Zeiten der Pandemie. Ziel muss es weiterhin sein, allen Beteiligten die „Duale Ausbildung“ näherzubringen und interessant zu machen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen, da die Ausbildungszahlen im Bauhandwerk 2020 eine positive Entwicklung nehmen. Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wir sind auf gut ausgebildeten Nachwuchs, der seinen Weg über die „Duale Ausbildung“ gemacht hat, angewiesen. Oder können Sie Ihr Dach selbst reparieren und Ihre Haare selbst so gut stylen wie der Frisör. Die Coronazeit hat es gezeigt - nein, wir können vieles nicht und sind auch zukünftig auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen! Fotos © hailey_copter, Adobe Stock und kobzev3179, Adobe Stock

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Neu aufgelegter Flyer für Ausbildungsbetriebe

Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“, mit deren Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, wurde der Informationsflyer „Berufsausbildung in der Bauwirtschaft – Nützliche Informationen & Förderungen für Ausbildungsbetriebe“ für die Betriebe des Bauhandwerks aktualisiert und neu aufgelegt. Der Flyer enthält viele nützliche Tipps und Infos rund um das Thema Ausbildung und beinhaltet alle Ansprechpartner*innen und Institutionen, die an der Umsetzung der Ausbildung beteiligt sind! Auf unserer Website zur „Passgenauen Besetzung“ haben Betriebe des Bauhandwerks die Möglichkeit, diesen oder andere informative Flyer downzuloaden. Hier geht es direkt zum Flyer. Für Baubetriebe ist das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ein ideales Instrument, geeigneten Nachwuchs zu finden. Großer Vorteil für den Betrieb: Alle Dienstleistungen sind kostenfrei! Jeder Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Betriebe sich scheuen das Thema Fachkräftemangel anzugehen, ist dies ein immenser Vorteil. Sie sollten nicht zögern, denn das Bauhandwerk boomt und wie Sie wissen, gebaut wird immer! Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf die neue Webseite und sprechen Sie uns an! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Africa Studio - shutterstock

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BOB on Tour "besuchen" die BZB in Krefeld

Im Vorfeld der BOB 2021 online, die am 11. Mai 2021 in die zweite Runde ging, besuchten die Organisatoren der Berufsorientierungsmesse BOB die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. in Krefeld. Der Besuch fand bei vollem Betrieb virtuell in der Straßenbauerhalle statt. Unterstützt von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres aus den Bereichen Straßenbau und IT stellte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer den Gästen aus Langenfeld die BZB und ihre Aufgabenbereiche vor. Mit ihren fast 1000 Auszubildenden gelten die BZB als eines der größten Ausbildungszentren für die überbetriebliche Unterweisung der Auszubildenden in den interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Auch in den Themenbereichen Weiterbildung, Digitalisierung und ganz stark im Bereich der Berufsorientierung zeigen sich die BZB als kompetenter Dienstleister. Das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben innerhalb des Projektes „Passgenaue Besetzung“ ist hier ein großer Themenschwerpunkt. Im Rahmen des Projektes „Passgenaue Besetzung“ bieten wir jungen Schülerinnen und Schülern, die sich für eine Ausbildung in den spannenden und vielseitigen Ausbildungsberufen des Bauhandwerks interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket bis hin zur Vermittlung eines Ausbildungsplatzes an. Unser Paket umfasst informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen, Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und vieles, vieles mehr. Dabei ist es egal, ob reine Ausbildung oder als Kombination aus Ausbildung und Studium. Denn eine Ausbildung im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus! Wie interessant eine Ausbildung oder auch eine Kombination „Dualer Studiengang“ im Bauhandwerk sein kann, erläuterten die Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres. Stefan Herrmanns, Auszubildender „Straßenbau“ bei einem Tiefbauunternehmen in Mönchengladbach, schilderte warum er sich für eine Ausbildung im Baubereich und gegen ein Studium entschieden hat. Eine Entscheidung, die er nicht bereut. Wer sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk entscheidet, dem bieten sich viele Möglichkeiten, in einem der 16 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe seinen Weg erfolgreich zu gehen. Nach diesen spannenden Einblicken waren die „Besucher" aus Langenfeld überrascht, welch vielfältige Aufgaben und Aktivitäten die BZB erfolgreich umsetzen. Und das alles unter wirtschaftlicher Eigenständigkeit – nicht immer einfach, aber erfolgreich! Unsere Ansprechpartner des Projektes „Passgenaue Besetzung": Claudia Burggraf, claudia.burggraf@bzb.de oder 0174 1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken, christoph.lanken@bzb.de oder 0173 5135028 (WhatsApp) Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Edge2Edge Media - unsplash

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Rhein-Kreis-Neuss: GS Kaarst-Büttgen setzt auf Online-Berufsorientierung

Die Aktion Wirtschaft pro Schule (WPS), initiiert vom Rhein-Kreis-Neuss und der Firma Zülow in Neuss, die in den letzten Jahren kontinuierlich in den Schulen des Kreises stattfand, musste in diesem Jahr auf eine andere Präsentationsplattform umgestellt werden. So veranstaltete die Gesamtschule Kaarst-Büttgen für ihre Schülerinnen und Schüler kürzlich einen Tag der Online-Berufsorientierung. Im Rahmen der Aktion setzten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ sowie zusammen mit Bau-Auszubildenden, BZB-Vorstandsmitglied Johannes Schmitz, Zimmerer und Lehrlingswart im Rhein-Kreis-Neuss, und der zuständigen Lehrerin Frau Blesch ein interessantes Berufsorientierungsprogramm für die Schülerinnen und Schüler um. Als Generalprobe für weitere geplante Veranstaltungen wurde ein neues Konzept getestet, um den Schülerinnen und Schülern ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe zu zeigen. So vermittelten die BZB die Infos in einer mehrstündigen Informationsveranstaltung über Microsoft-Teams durch einen Mix aus Power-Point-Präsentation, Dialogen mit aktuellen Auszubildenden sowie Videos und Fotos. Die Jugendlichen zeigten sich interessiert und erhielten viele Informationen und Denkanstöße für ihren weiteren Berufsorientierungsweg. Diese neue Form der Online-Berufsorientierung ist ein Baustein, um Ausbildungsinteressierten den Weg zu ebnen, so dass sie erfolgreich in das Berufsleben starten können. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung, sprechen Sie uns an: Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de Details zu unseren Leistungen finden Sie hier. Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © StartupStockPhotos - pixabay.com

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Erfolgreiche Umsetzung: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Viele Jahre als erfolgreiche Präsenzveranstaltung im BZB Düsseldorf etabliert – in diesem Jahr fanden die „Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung“ (DTBO) erstmals digital statt. Die BZB waren mit dabei und informierten per Livestream rund 150 Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Bauberufe. Organisiert von der Kommunalen Koordinierung und Unternehmerschaft Düsseldorf unter aktiver Beteiligung aller Wirtschaftsbereiche, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben, fanden die DTBO in den letzten beiden Wochen vor den Osterferien für alle Düsseldorfer Schulen statt. Die Digitalisierung machte es möglich: Die BZB stellten die Bauberufe in sechs Veranstaltungen über Microsoft-Teams, in denen weit über 150 Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen vertreten waren, durch einen Mix aus Power-Point-Präsentation, Dialogen mit aktuellen Auszubildenden und Filmen & Fotos vor. Im Rahmen der jeweils dreistündigen Veranstaltungen erhielten die Schüler*innen viele Informationen und Impulse für ihren Berufsorientierungsweg. Die DTBO setze damit ein neues Konzept um, das den interessierten Jugendlichen ein informatives und praxisnahes Spektrum der vielfältigen Bauberufe präsentierte. Damit die Schüler*innen alle Informationen nacharbeiten können, wurde darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit dem DTBO-Team Düsseldorf und dem BZB ein „padlet“ entwickelt, das den jungen Leuten online zur Verfügung stand. Fazit: Die erstmalig in dieser Form durgeführte Veranstaltung war eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten mit einer erfolgreichen Umsetzung. Für weitere Informationen und Hilfestellung auf dem Berufsorientierungsweg stehen wir gerne zur Verfügung. Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de > Zur Webseite Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © geralt - pixabay.com

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Zusammenarbeit „Passgenaue Besetzung“ mit Arbeitsagenturen und Jobcentern

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, das im Januar 2021 im BZB startete, beteiligte sich aktiv am Aktionstag „Gezielte Vermittlung“ vom Jobcenter Duisburg. Im Rahmen des Projektes sind alle Multiplikatoren eingebunden, um das Ziel der passgenauen Besetzung zu erreichen. So auch die zuständigen Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter. Am Aktionstag „Gezielte Vermittlung“ berieten die BZB per Telefonkonferenz umfassend und praxisnah alle Kunden, die sich für eine Ausbildung oder Tätigkeit im Bauhandwerk interessieren. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Die BZB sind dafür zuständig, kleinen und mittelständischen Unternehmen des Bauhandwerks Hilfestellung zu geben, um passgenaue Auszubildende und Fachkräfte zu finden. Details zu unseren Leistungen finden Sie hier. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung, sprechen Sie uns an! Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Peggy_Marco - pixabay.com

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BZB Krefeld: Selbsttests im Internat zur Erhöhung der Sicherheit

Die BZB führen ab sofort bei allen Auszubildenden, die das Internat-Angebot im BZB Krefeld nutzen, Corona-Selbsttests durch. Um die Sicherheit sowohl aller Internatsschläfer als auch der Mitarbeitenden im Internat zu erhöhen und die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu reduzieren, stellen die BZB allen Internatsbewohner*innen am Anreisetag Selbsttests gratis zur Verfügung. Unterwiesene Mitarbeiter*innen erklären den Lehrlingen die richtige Anwendung des Selbsttests und beaufsichtigen die Durchführung. Anschließend stellen sie gemeinsam die Ergebnisse fest. Am ersten Testtag, den 22. März 2021, durchliefen alle 37 Internatsschläfer freiwillig den Selbsttest – erfreulicherweise alle mit einem negativen Befund. „Das Ergebnis hat allen ein gutes Gefühl gegeben. Die jungen Lehrlinge haben den Sinn und Zweck verstanden und waren erleichtert, dass ihr Ergebnis negativ war“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & Pädagogische Maßnahmen. Für die meisten Teilnehmenden war dies der erste Test und so wird für das Thema „Testen“ weiterhin sensibilisiert. Die Selbsttest-Prozedur ist ab sofort ein fester Bestandteil am Anreisetag der Internatsschläfer. Foto © Alexandra_Koch - Pixabay

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Digitale Potenzialanalysen: ein voller Erfolg

In Zeiten von Corona und Lockdown sind kreative und vor allem digitale Lösungen gefragt – so auch in der Berufsorientierung. Bereits seit November letzten Jahres führen die BZB gemeinsam mit ihrem Partner Talentbrücke GmbH & Co. KG (TB) die Potenzialanalysen in der 8. Klasse onlinebasiert durch. Das Angebot ist ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung, der Schüler*innen ihre Stärken und Kompetenzen aufzeigt. Seit Ende 2020 konnten so rund 1.500 Schüler*innen aus 17 Schulen in Viersen, Rhein-Kreis Neuss und Krefeld das Analyseverfahren digital durchlaufen. Weitere Potenzialanalysen sind im März vorgesehen. „Wir haben die Schulen bereits zeitig und vorsorglich über die Möglichkeit der digitalen Potenzialanalysen informiert, so dass die Schülerinnen und Schüler trotz möglichem Lockdown das Angebot wahrnehmen können“, erläutert Fatma Cömert, Regionalleiterin pädagogische Maßnahmen an den BZB. „Die Online-Potenzialanalyse eröffnet nicht nur berufliche Perspektiven für die Jugendlichen, sondern stärkt zugleich ihre digitalen Kompetenzen.“ Die Bilanz nach einigen Monaten: ein voller Erfolg – auch die Rückmeldungen der Schüler*innen, Eltern sowie Schulen sind durchweg positiv. Alle Teile des Verfahrens können von den Schüler*innen online an einem internetfähigen Computer bzw. Smart Device wie Handy, Tablet oder Laptop durchlaufen werden. Die Durchführung wird dabei durch Mitarbeiter*innen der BZB / Talentbrücke online begleitet, erklärt und bewertet. Im Anschluss an die Potenzialanalysen können die Ergebnisse statt in Präsenz in einem virtuellen Gesprächsraum zwischen den Mitarbeiter*innen, den Schüler*innen und den Eltern besprochen werden. Hierzu bedient man sich einer gängigen Software für Videomeetings, die es den Schüler*innen ermöglicht, das Auswertungsgespräch per App mit dem Handy direkt von zu Hause zu führen. Foto © Steven Weirather - Pixabay

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BZB-Webseite zur „Passgenauen Besetzung“ ist online

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, mit dessen Umsetzung das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäische Sozialfonds die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) beauftragten, hat nun eine eigene Webpage. Hier haben Betriebe des Bauhandwerks sowie Ausbildungsplatzsuchende die Möglichkeit, direkten Kontakt zu den Projektberatern aufzunehmen. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ist ein ideales Instrument für kleine und mittlere Baubetriebe, die geeigneten Nachwuchs und Fachkräfte suchen. Vorteile für die Unternehmen: Sie erhalten alle Dienstleistungen komplett kostenfrei. Im Rahmen des Programms werden sie bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Eine gute Hilfestellung, da gerade in der jetzigen Zeit viele Betriebe zögern, das Thema Fachkräftemangel anzugehen. Dies ist jedoch gerade jetzt wichtig: Durch den Bauboom und zahlreiche Fachkräfte, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, wird qualifizierter Nachwuchs dringend gebraucht. Die neue Webseite bietet allen Interessierten – Betrieben und jungen Menschen auf Ausbildungsplatzsuche – eine komfortable Möglichkeit, um sich umfassend über die Dienstleistungen zu informieren und über ein Online-Formular unkompliziert und direkt Kontakt aufzunehmen. Neben zahlreichen Infodokumenten können per Upload-Funktion wichtige Unterlagen direkt mitgesendet werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, an leistungsstarken Nachwuchs zu kommen! Schauen Sie auf unserer Webseite vorbei und sprechen Sie uns gerne an. Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 E-Mail: passgenauebesetzung@bzb.de > Zur Webseite Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © Pexels - pixabay.com

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Erfolgreicher Start ins Projekt „Passgenaue Besetzung“

Das Projekt „Passgenaue Besetzung“, mit dessen Umsetzung die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds beauftragt wurden, ist erfolgreich gestartet. Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 nahmen die ersten Betriebe die Hilfestellung des Projektes in Anspruch. Darunter sind Hoch- und Tiefbauunternehmen, Dachdecker*innen und andere Baugewerke. Erfolgreich, da gerade in der jetzigen Zeit viele Betriebe zögern, das Thema Fachkräftemangel anzugehen. Dies ist jedoch gerade jetzt wichtig: Denn das Bauhandwerk hat sehr gut zu tun und gebaut wird immer! Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ ist ein ideales Instrument für Baubetriebe, an geeigneten Nachwuchs zu kommen. Aufbauend auf ein gemeinsam erstelltes Profil wird durch viele Aktivitäten, die auch gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden können, der für den Betrieb passende Mitarbeitende gesucht. Großer Vorteil für den Betrieb: Er erhält alle Dienstleistungen kostenfrei! Es werden nur Bewerber*innen vorgeschlagen, welche die BZB bereits kennenlernten und weiterempfehlen können. Der Betrieb wird bei allen Aktivitäten und auch Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betriebe mit maximal 250 Mitarbeiter*innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro können gefördert werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten, leistungsstarken Nachwuchs für Ihren Betrieb zu sichern! Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir: Claudia Burggraf, 0174 1738525 I Christoph Lanken, 0173 5135028 oder passgenauebesetzung@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

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Digitalisierung in der ÜLU Dachdecker schreitet voran

Ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat – die Digitalisierung – ist auch in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung kein Fremdwort mehr. Effektives und interaktives Lernen verspricht die Online-Plattform „Learning Toolbox“, die neuerdings bei den Dachdecker-Lehrlingen am BZB Wesel testweise zum Einsatz kommt. Das Online-Tool ermöglicht den Ausbildern, individuell und ganz nach Bedarf der Azubis Lehr- und Lernmaterial zusammenzustellen. Die Nachwuchs-Handwerker greifen im Anschluss über ein internetfähiges Gerät, z.B. ein Tablet oder über ihr Handy, auf die App zu. Heruntergeladene Inhalte sind im Anschluss auch ohne Internetzugang abrufbar. Die in Kacheln angelegten Inhalte können nützliche Verknüpfungen zu Websites und relevanten Informationen, sowie auch selbst erstellte Videos, Diashows oder Aufgaben enthalten. Neben Anleitungen für bestimmte Projekte oder Werkstücke in Text-, Bild- oder Videoform sind Verknüpfungen zu anderen Tools, wie beispielsweise einem Online-Flächenrechner sehr nützlich. Eine Verlinkungen zum „Bausteine“-Tool der BG Bau ist ebenfalls möglich. Dieses enthält Sicherheitshinweise und -tipps, wie Unfälle und Gesundheitsgefahren wirksam zu verhindern sind. Neben allen zur Verfügung gestellten Inhalten können Lehrlinge selbst Unterlagen, Fotos und Videos hinterlegen und so z. B. die Arbeit an ihrem Projekt dokumentieren. Diese kann der Ausbilder kontrollieren und kommentieren. „Die Learning Toolbox gibt den Auszubildenden die Möglichkeit, durch digitale Unterstützung nicht nur das Lernen während der Ausbildungszeit effizienter zu gestalten, sondern auch den Einstieg in das Berufsleben wesentlich zu erleichtern“, erklärt Gunter Siebert, Ausbildermeister der Dachdecker im BZB Wesel. Derzeit gearbeitet wird noch an einer Anbindung der Berufsschulen an die Plattform, um Theorie und Praxis effektiv miteinander zu verknüpfen und wichtige Lerninhalte an einer Stelle zu bündeln.

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BZB unterstützen Betriebe bei der „passgenauen Besetzung“

Pünktlich zum Jahresbeginn 2021 starten die BZB mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds „ESF“ geförderte Projekt hat das Ziel, kleine und mittlere Betriebe aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, zu unterstützen. Dabei geben die BZB den Betrieben aktive Hilfestellung bei der Suche nach leistungsstarkem Nachwuchs. Aufbauend auf einem gemeinsam erstellten Profil helfen verschiedene Aktivitäten, die auch gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden können, die für den Betrieb passende Bewerber zu finden. Das können Berufsorientierungsmessen, Schulbesuche, Informationsveranstaltungen oder sonstige Aktivtäten zur Vorstellung der interessanten und vielfältigen Bauberufe sein. Großer Vorteil für den Betrieb: Er erhält alle Dienstleistungen kostenfrei, es werden nur Bewerber vorgeschlagen, welche die BZB kennengelernt und empfehlen können, zudem wird der Betrieb bei allen Formalitäten unterstützt. Teilnehmen können kleine und mittlere Betriebe, die vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Betrieben mit maximal 250 Mitarbeiter/innen und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen Euro steht die Förderung offen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, leistungsstarken Nachwuchs für Ihren Betrieb zu sichern! Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir: Claudia Burggraf, 0174 1738525, claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken, 0173 5135028, christoph.lanken@bzb.de Das Programm Passgenaue Besetzung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. www.bmwi.de www.esf.de https://ec.europa.eu Foto © fotomek - stock.adobe.com/

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Ausbildung Tiefbau: BZB schaffen neue Übungsflächen für Lehrlinge

Gute Neuigkeiten für die Baubranche: Mit dem Ausbildungsjahr 2020 stiegen die Zahlen der Neu-Lehrlinge um rund 25 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein Gewinner ist unter anderem der Straßenbau: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) messen im Kammerbezirk Düsseldorf einen Anstieg von 24 % an den drei Ausbildungszentren in Krefeld, Düsseldorf und Wesel. Um den Bedarf zu decken und den Auszubildenden eine qualitativ hochwertige überbetriebliche Lehrlingsunterweisung zu ermöglichen, reagierten die BZB und stellten in Krefeld eine zusätzliche Zelthalle auf dem angrenzenden Gelände am Bökendonk auf. Auch am BZB in Düsseldorf entsteht in einer Außenwerkstatt eine weitere Tiefbau-Übungshalle. „Die BZB schaffen neue Ausbildungsbereiche, um das deutliche Plus an Lehrlingen des regionalen Bauhandwerks unterbringen und ausbilden zu können,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen an den BZB. „Insbesondere in der derzeitigen Pandemie-Situation ist es entscheidend, die Lehrlingsgruppen zu entzerren und witterungsgeschützt unterweisen zu können.“ Die Tiefbau-Auszubildenden benötigen Übungsflächen, die eine Arbeit „in der Tiefe“, also unter der Erde, ermöglichen. Die neue Übungs-Zelthalle, die ab dem 30.11.2020 vollumfänglich nutzbar ist, bietet einen Sandkasten mit fast 200 m² Fläche und 85 m³ Sand mit einer Tiefe von bis zu einem Meter. Somit stehen den angehenden Straßenbauer/innen alle Möglichkeiten der praktischen Unterweisung zur Verfügung. Zusätzlich profitieren auch andere Gruppen wie die StraßenwärterNRW, die den Übungsort ebenfalls zur Unterweisung nutzen können. Auch am BZB in Düsseldorf gibt es bald neue Übungsflächen: Im Laufe der nächsten Wochen entsteht in einer Außenwerkstatt, in der bisher gemauert, geschalt und verputzt wurde, ebenfalls ein großer Sandkasten für die praktischen Tiefbau-Übungen. „Ausbilder und Lehrlinge packen mit an, dann lassen sich solche Aktionen relativ schnell umsetzen,“ so Crone. „An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Lehrlingen und den Ausbildungsbetrieben, die aktiv mitmachen. Anders könnten wir es nicht realisieren.“ Neben den erweiterten Werkhallen sorgten die BZB für zusätzliche Ausbilder und Material, um den gestiegenen Lehrlingszahlen in den zehn Gewerken der Stufenausbildung Bau gerecht zu werden. „Der Lehrlings-Zuwachs im Allgemeinen und insbesondere auch im Tiefbaubereich ist mehr als erfreulich,“ kommentiert Crone. „Die generell starke Baukonjunktur der letzten Jahre und die Investitionen von Bund und Land in die Infrastruktur, die Straßen und Entwässerungssysteme erfordern zahlreiche Nachwuchskräfte. Insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der aufgrund von Renteneintritten etc., in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.“

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Bietergemeinschaft ist Vorreiter in NRW: Meilenstein „digitale“ Potenzialanalyse

Die Arbeitsgemeinschaft aus den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und der Talentbrücke GmbH & Co. KG (TB), die seit nunmehr fünf Jahren zusammenarbeiten und seitdem gemeinsam über 35.000 Potenzialanalysen für Schülerinnen und Schüler aus den fünf Kommunen Krefeld, Rhein-Kreis-Neuss, Mönchengladbach, Kreis Viersen und Kreis Wesel, durchführten, haben ein Zeichen gesetzt. Sie sind die ersten Anbieter von „digitalen“ Potenzialanalysen. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die drohenden Szenarien vom Teil- oder Voll-Lockdown der Schulen sowie Homeschooling beschäftigte sich die Talentbrücke bereits in den Sommermonaten vorsorglich mit der Digitalisierung des Talentbrücke-Verfahrens. So ist es möglich, den Schulen, die auf externe Termine verzichten möchten, bzw. an denen Schüler*innen sich im Homeschooling bzw. in Quarantäne befinden, eine alternative digitale Form anzubieten. Alle Teile des Verfahrens können von den Schüler*innen online, entweder in der Schule oder zu Hause an einem internetfähigen Computer bzw. Smart Device wie Handy, Tablet oder Laptop, durchlaufen werden. Die Durchführung wird dabei durch Mitarbeiter*innen der Bietergemeinschaft online begleitet, erklärt und bewertet. Im Anschluss an die Potenzialanalysen können die Ergebnisse statt in Präsenz in einem virtuellen Gesprächsraum zwischen den Mitarbeiter*innen, den Schüler*innen und den Eltern besprochen werden. Hierzu bedient man sich einer gängigen Software für Videomeetings, die es den Schüler*innen ermöglicht, das Auswertungsgespräch per App mit dem Handy direkt von zu Hause zu führen. „Das wir sowohl die Potenzialanalysen als auch die Auswertungsgespräche nun digital und online durchführen können, ist gerade sehr wichtig,“ erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen schränken immer mehr Schulen ihre auswärtigen Termine und auch die Besuche ihrer Schulgebäude dermaßen ein, dass sowohl die Potenzialanalysen als auch die Auswertungsgespräche in Präsenzform bzw. von Angesicht zu Angesicht nicht mehr durchführbar sind. Und da ist es wirklich sehr erfreulich, dass wir durch unseren Partner der erste Bildungsdienstleister in ganz NRW sind, der die Potenzialanalyse und die Auswertungsgespräche mit den Schulen und Schüler*innen voll umfänglich online durchführen kann“, ergänzt Crone stolz. „Im Augenblick braucht die ein oder andere Schule noch Hilfe, um das Angebot im eigenen Haus online abrufen zu können, aber die Lernkurve ist zum Glück sehr hoch!“ Foto © Steven Weirather - Pixabay

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November stand im Zeichen der digitalen Berufsorientierung

Bei gleich zwei großen digitalen Berufsorientierungsbörsen waren die BZB mit virtuellen Messeständen dabei. Die BOBplus Digital in Langenfeld, die am 18./19. November ihre Messetore öffnete, und die Börse im Gymnasium Neuss-Norf. Hier hatten junge Menschen die Möglichkeit, fast den gesamten November über auf Berufsorientierung zu gehen. Über Online-Termine, Videochats, E-Mails und sonstige digitale Kommunikationswege konnten Schülerinnen und Schüler mit uns in Kontakt zu treten, um sich beraten zu lassen und mehr über die Ausbildung in den Bauberufen zu erfahren. Die virtuelle Anlaufstelle stieß auf Interesse und wurde rege genutzt. Neue Situationen erfordern neue Ideen und Konzepte. Die BZB schlugen schon kurz nach Beginn der Pandemie im Bereich der Berufsorientierung den digitalen Weg ein. Alle Berufsorientierungsbörsen, an denen die BZB sonst persönlich vor Ort vertreten waren, wurden auf virtuelle Alternativen umgestellt. In den letzten Monaten wurden viele Videos zu den Bauberufen erstellt, Live-Chats umgesetzt und Web-Seminare veranstaltet. Ziel ist es, die jungen Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen sinnvolle Wege aufzuzeigen. Einige Videos sind auf unserem YouTube-Kanal zu finden. Die BZB sind nicht nur das Ausbildungszentrum für die überbetriebliche Unterweisung der Azubis in den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk. Darüber hinaus sind die BZB auch ein kompetenter Dienstleister in Sachen Berufsorientierung und das Zusammenführen von potenziellen Azubis und Ausbildungsbetrieben. Wir bieten Schülerinnen/Schülern, die sich für eine Ausbildung in einem der 15 interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk interessieren, ein komplettes Dienstleistungspaket von der ersten Information bis zur Vermittlung in einen Ausbildungsplatz an. Egal, ob Ausbildung oder die Kombination Ausbildung und Studium, denn eine Lehre im Bauhandwerk schließt ein Studium nicht aus. Ob informative Beratungen, Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen, die Suche nach Praktikumsplätzen, die Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben und Vieles mehr. Sprecht uns an - wir freuen uns! Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Foto © https://bobplus.de

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Digitaler Aufschlag in Mönchengladbach – Beruf Konkret diesmal online

In Mönchengladbach gab es am letzten Septemberwochenende den ersten digitalen Aufschlag in Sachen Berufsorientierung. Die bekannte Berufsorientierungsmesse Beruf Konkret wurde aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation erstmals online durchgeführt. Nach vielen Wochen der Vorbereitung war nun die Premiere. Allen Schülerinnen und Schüler stand die digitale Welt der Berufsorientierung zur Verfügung, so dass sie sich über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten informieren konnten. Mittels Filmsessions „5 Fragen und 5 Antworten“, LiveStreams, LiveChats und anderen Informationsquellen hatte jeder die Gelegenheit, sich über verschiedene Berufe detailliert zu informieren. Alle Beiträge sind für die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Monaten weiterhin abrufbar unter www.beruf-konkret.de. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit 15 interessanten und vielfältigen Bauberufen vertreten. „Das Bauhandwerk boomt und die neuen Auszubildendenzahlen für das gerade begonnene Ausbildungsjahr sprechen für sich. Die Ausbildungsberufe in diesem Bereich sind stark nachgefragt. Unabhängig vom Schulabschluss kann jeder Interessierte, für den eine Ausbildung im Baubereich in Frage kommt, einen zukunftsfähigen Karriereweg einschlagen“, erläutert Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. Die Schülerinnen und Schüler bekommen von den BZB ein Rundum-sorglos-Paket in Sachen Berufsorientierung bis hin zur Vermittlung in einen Ausbildungsbetrieb. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Foto © Anastasiya Gepp / Pexels

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Outdoor-Berufsorientierung in Moers

Handwerk live im Außenbereich – die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) informierten Schülerinnen und Schüler in Moers über Ausbildungsmöglichkeiten am Bau. Die Wirtschaftsförderung Moers, das Netzwerk Ausbildung und das Berufskolleg Mercator luden am 25. September zur Outdoor-Berufsorientierung ein. Die Freifläche war großzügig gestaltet, um sich sicher und ohne Ansteckungsgefahr auf den Weg der Berufsorientierung zu begeben. Weit über 2.000 Schülerinnen und Schüler, teilweise auch aus dem Duisburger Raum, waren vor Ort. Die unterschiedlichen und vielfältigen Handwerksberufe stießen auf Interesse beim Nachwuchs. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht Ihnen unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp)

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Neues Ausbildungsjahr startet mit 20 % Plus!

Der Start der überbetrieblichen Unterweisung für neue Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres verlief in den drei Zentren der BZB in Krefeld, Wesel und Düsseldorf überaus positiv. Alle Erwartungen übertreffend und der Corona-Krise zum Trotz lässt sich im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus bei den Lehrlingszahlen verzeichnen. Und es kommen weiterhin Lehrlinge dazu. Die Bauwirtschaft hat immer noch reichlich zu tun und braucht dringend Fachkräfte. Dies wirkt sich deutlich auf die Lehrlingszahlen aus. Spitzenreiter sind die Trockenbaumonteure*innen mit einem Plus von 70 %, gefolgt von den Stahlbetonbauer*innen mit 60 % und den Fliesenleger*innen mit 47 %. Keine Überraschung sind die Zahlen bei den Straßenbauer*innen, die im 4. Jahr in Folge mit 23 % einen deutlichen Zuwachs verbuchen. Andere Gewerke schwächeln im Vergleich zum Vorjahr. So stellt sich der „Dachbau“ mit einem deutlichen Minus dar: die Zimmerer*innen mit minus 27 % und die Dachdecker*innen mit minus 22 %. Erfreulich ist, dass die anfänglich schwächelnden Holz- und Bautenschützer*innen kurzfristig noch Lehrlinge meldeten und NRW im bundesweiten Vergleich mit 14 Lehrlingen wieder die stärkste Gruppe stellt. 301 Azubis in den 10 verschiedenen Ausbildungsberufen der Stufenausbildung Bau starteten ihre Unterweisung in den BZB. Davon nur acht weibliche Lehrlinge, die nicht einmal 3 % ausmachen. Dieser Sachverhalt weist im Baugewerbe grundsätzlich Optimierungsbedarf auf. „Der Anstieg der Lehrlingszahlen ist überaus erfreulich! Nach den fast zwei Monaten Corona-Shutdown im März und April und der immer noch bestehenden Corona-Pandemie wussten wir nicht so recht, was uns erwartet. Dass es sich nun so positiv darstellt, ist bemerkenswert“, bewertet Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung die aktuelle Situation. „Wir haben im Augenblick alle Hände voll zu tun, die Lehrlinge unter den Corona-Schutz- und Hygieneauflagen in unseren Werkhallen in angemessenen Gruppengrößen und mit entsprechenden Ausbildern zu versorgen. Die Lehrlingszahlen sind Ende August explodiert und wir hatten nur wenige Tage, um zusätzliche Werkhallen vorzubereiten sowie Materialien und Werkzeuge und vor allem zusätzliches Ausbildungspersonal zu beschaffen. Das haben wir fürs Erste wirklich gut gemeistert, aber dieser Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen. Wir müssen die ÜLU des 1.Abj. neu strukturieren und vor allem unsere Infrastruktur in den Zentren überarbeiten, um trotz höherer Lehrlingszahlen eine gute und zielführende Unterweisung gewährleisten zu können!“ Zugleich ist zu betonen, dass die regionalen Betriebe immer noch eine Vielzahl an Lehrstellen anbieten und besetzen wollen. Sehr viele Lehrstellen sind noch unbesetzt und die Betriebe suchen händeringend Nachwuchs. In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Düsseldorf sind aktuell noch 164 Lehrstellen im Bauhandwerk zu besetzen. Zum einen finden Interessenten Ausbildungsplätze in den typischen Berufen wie Maurer*in, Straßenbauer*in oder Fliesenleger*in. Aber auch bei den Dachdeckern der Region sind noch 79 Stellen für eine Ausbildung oder ein Praktikum unbesetzt. Es ist noch nicht zu spät für den Ausbildungsbeginn in 2020! Eine Ausbildung ist eine zukunftsweisende Entscheidung für nicht versorgte Jugendliche und junge Erwachsene. „Durch die halbjährigen Prüfungstermine ist ein Einstieg im Grunde ganzjährig möglich“, ergänzt Crone. „Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden viele Schulabgänger und Ausbildungsbetriebe nicht zueinander, da Ausbildungs- und Berufsorientierungsmessen und Bewerbungstage ausfielen. Wer sich noch für eine Ausbildung interessiert, sollte sich bei uns, der HWK oder natürlich direkt im Ausbildungsbetrieb melden. Es ist noch Vieles möglich und nichts zu spät!“ Neben den Berufen der Stufenausbildung Bau führen die BZB auch die überbetrieblichen Unterweisungen für Dachdecker*innen, Holz- und Bautenschützer*innen und Straßenwärter*innen durch. Dazu kommen praktische Unterweisungen für Bauzeichner*innen und angehende Berufsfeuerwehrleute dazu. Auch bei den Feuerwehrleuten ist im Vergleich zu den Vorjahren die Zahl der Auszubildenden gestiegen. Insgesamt kommen rund 500 Lehrlinge des 1. Lehrjahres aus 15 verschiedenen Ausbildungsgängen in die drei Zentren der BZB. Über das Jahr gesehen sind es über 1.200 Auszubildende aus allen 3 Lehrjahren. Wir wünschen allen Ausbildungsbetrieben und den Lehrlingen und Auszubildenden viel Erfolg!

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Beruf konkret 2020 findet digital statt

Die Berufsorientierungsmesse „Berufe konkret 2020“, die alle zwei Jahre im Berufskolleg am Platz der Republik in Mönchengladbach stattfindet, wird in diesem Jahr erstmals als große Digitalveranstaltung umgesetzt. Hintergrund ist die derzeitige Pandemiesituation, die das alte Messeformat momentan nicht zulässt. Die digitale Berufsorientierung setzt sich in heutigen Zeiten immer mehr durch. Für viele Schülerinnen und Schüler war es schon lange ein Weg, sich mittels digitaler Medien über Berufe zu informieren. Jetzt muss dieser Weg noch mehr genutzt werden, denn aufgrund der Corona-Pandemie fallen in diesem Jahr zahlreiche Messen aus. Viele Veranstalter von Berufsorientierungsbörsen, zum Beispiel Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Städte und Kreise, sind nunmehr dazu übergangen, die Börsen digitalisiert anzubieten. Hierzu wurden Profis engagiert, um die Inhalte zu produzieren. So auch bei der Beruf konkret 2020: Alle Aussteller, so auch die BZB, waren in den letzten Tagen aktiv tätig. Ein Filmteam in einem Filmstudio in Niederkrüchten unterstütze dabei, eine Online-Präsentation zu filmen. Ausbilder und Auszubildende aus unterschiedlichen Gewerken erstellten Kurzvideos, um die vielfältigen Bauberufe vorzustellen. LiveStreams, Chats, Talkrunden und digitale Azubi-Speed-Datings sind weitere Bestandteile der digitalen Berufe konkret. Ein großer Vorteil des neuen Konzeptes: Es kann in Zukunft von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Als Vorbereitung, auch wenn die Berufe konkret wieder als normale Messe umgesetzt werde kann. „Das ist ein neuer und spannender Weg, Schülerinnen und Schüler über die Ausbildungsmöglichkeiten am Bau zu informieren“, lobt Christoph Lanken vom BZB-Außendienst das neue Format. Bei allen Fragen zum Thema „Ausbildung am Bau“ steht Ihnen unser BZB-Außendienst zur Verfügung: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Fotos © Laura Lee Moreau - Unsplash / BZB

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Pfiffige Lösungen sind gefragt: Azubi-Drive-In in Düsseldorf

Um trotz der COVID-19-Pandemie den unversorgten Schülerinnen und Schülern Informationen über eine Ausbildung im Handwerk geben zu können, hat sich die Handwerkskammer Düsseldorf etwas Besonderes einfallen lassen: den ersten Azubi-Drive-In seiner Art. Am 15. August fand die Veranstaltung Open-Air auf dem Parkplatz und Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Viele Unternehmen sind mit ihren Firmenfahrzeugen vorgefahren, um mit den interessierten Bewerberinnen und Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Ähnlich wie beim Azubi-Speed-Dating, das sonst in den Räumen der Kammer abläuft, wurden direkt am Fahrzeug Bewerbungsgespräche geführt. Unter Einhaltung aller vorgegebenen Hygienevorschriften und genügendem Sicherheitsabstand erhielten die Interessenten wichtige Informationen zu Chancen und Möglichkeiten einer handwerklichen Ausbildung. Über 90 junge Menschen waren vor Ort, um sich noch einen offen Ausbildungsplatz zu sichern. Auch die BZB waren mit von der Partie und gaben nicht nur wertvolle Tipps und Informationen, sondern konnten einige junge Menschen direkt an anwesende Firmen weiter leiten. So startet der eine oder die andere direkt in die Ausbildung in den kommenden Wochen. „Die Veranstaltung ist eine pfiffige Lösung der passgenauen Besetzung, die auch unabhängig von COVID-19 wiederholt werden sollte“, so Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. Foto © Handwerkskammer Düsseldorf

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Karriere-Chancen im Handwerk: Das BerufsAbitur

Mit dem Bildungsgang „BerufsAbitur“ hat das Handwerk einen chancenreichen Bildungs- und Karriereweg im Handwerk geschaffen und ist ein attraktives Angebot für Jugendliche mit dem Bildungsziel Fachabitur bzw. Abitur. Das „BerufsAbitur“ ist ein doppelqualifizierender Abschluss, bei dem parallel zu einer dualen Berufsausbildung die Hochschulzugangsberechtigung erworben wird. So sind Gesellenabschluss und Fachabitur in drei Jahren und Gesellenabschluss und Abitur in 4 Jahren erreichbar – schneller als nacheinander gemacht. Im Rahmen der Ausbildung zum Gesellen wird der Lehrling nicht nur durch den Ausbildungsbetrieb und in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte praktisch und fachtheoretisch ausgebildet, er besucht auch ein staatliches Berufskolleg, um neben fachlichem Wissen auch aufbauendes Allgemeinwissen zu erlangen. War mit dem Gesellenbrief schon immer ein Schulabschluss, z.B. die Fachoberschulreife möglich, wenn noch kein Abschluss vorhanden, können die Lernenden nun mit zusätzlichen Unterrichtseinheiten in Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften sogar die Fachhochschulreife, also das Fachabitur, erlangen. Damit können sie an einer Fachhochschule oder Hochschule studieren. Wem das noch nicht genug ist, kann die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, anstreben. Dazu besucht er oder sie nach der Ausbildung entweder ein Jahr die Fachoberschule in Vollzeit an einem staatlichen Berufskolleg oder berufsbegleitend in zwei Jahren Teilzeit. Und dann ist ein Studium an einer Universität oder technischen Hochschule möglich. Wie ist der aktuelle Stand beim Thema BerufsAbitur? BerufsAbitur-Angebote gibt es in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Wie das BerufsAbitur im Detail abläuft, ist in den einzelnen Bundesländern leicht unterschiedlich. Welche Vorteile ergeben sich für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss? Für Jugendliche bedeutet der doppelqualifizierende Bildungsgang „BerufsAbitur“, dass sie sich nicht schon vorzeitig auf einen bestimmten Bildungsweg festlegen müssen. Auf den Abschlüssen Gesellenbrief und allgemeine Hochschulreife (Abitur) kann eine vielfältige berufliche Zukunft aufgebaut werden. Durch den Bildungsgang wird eine hervorragende Basis geschaffen, um im Rahmen des Konzepts „Höhere Berufsbildung“ weiterführende Karrierewege im Handwerk, wie z. B. Meister/-in, Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin und Betriebswirt/-in (HwO) zu beschreiten. Das „BerufsAbitur“ bringt einen Zeitgewinn von einem Jahr bis zu anderthalb Jahren. In der Ausbildung wird vom ersten Tag bis zur Prüfung mit der Ausbildungsvergütung eigenes Geld verdient. Welche Vorteile ergeben sich für den Ausbildungsbetrieb? Betriebe bekommen mit dem „BerufsAbitur“ ein Instrument an die Hand, mit dem sie jungen Menschen mit dem Bildungsziel (Fach-)Abitur ein attraktives Angebot machen können. Das erhöht die Chance, offene Ausbildungsstellen zu besetzen und besonders motivierte Nachwuchskräfte fürs Handwerk zu gewinnen. Die erlangte Berufsfähigkeit in Verbindung mit einer hohen betrieblichen Passung und Bindung erleichtert die betriebliche Fachkräftesicherung. Betriebe erhalten so die Möglichkeit, die Jugendlichen während der Dauer ihrer Ausbildung für die verschiedenen Karrieremöglichkeiten zu begeistern, die ihnen das Handwerk bieten kann. Und letztendlich können sie die jungen Leute nach der Ausbildung nachhaltig binden und diese z.B. als Bachelor oder Master später wieder einstellen. Wie geht’s? Ausbildungsbetriebe, die sich dieses Ausbildungsmodell vorstellen können, melden sich bei der Handwerkskammer und/oder den BZB und teilen ihr Ausbildungsangebot mit. Die HWK bzw. die BZB stellen dann den Kontakt zum jeweiligen Berufskolleg passend zu dem Ausbildungsberuf her und unterstützen bei der Bindung eines geeigneten Jugendlichen bzw. Schulabgänger*in. Finden Handwerksbetrieb und Jugendlicher zusammen, wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen und die Ausbildung inklusive Schule mit Ziel „BerufsAbitur“ kann beginnen. Quellen: www.zdh.de und hwk-duesseldorf.de Foto © Billion Photos - shutterstock

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Berufsorientierung digital: Videodreh auf Schloss Neersen

Für viele Schülerinnen und Schüler ist die praktische Berufsorientierung aufgrund der Corana-Pandemie in diesem Jahr auf der Strecke geblieben. Viele hätten gerne eine Ausbildung begonnen, gehen jedoch aufgrund der derzeitigen Lage zunächst weiterhin zur Schule. So auch in Willich, wo die Berufsorientierung einen hohen Stellenwert einnimmt. Um die Ausbildungsinteressierten zu erreichen und über die Möglichkeiten der Berufsausbildung zu informieren, gab es in den letzten Tagen auf Schloss Neersen eine Premiere. Das Schloss verwandelte sich in ein Filmstudio! Unter der Schirmherrschaft der Stadt Willich entstehen kurze Informationsfilme vielfältiger Berufe, die speziell die junge Zielgruppe der Ausbildungsplatzsuchenden ansprechen sollen. Die filmische Umsetzung ist die digitale Alternative des „Berufsinformationstags“, der diesjährig zum 13. Mal stattgefunden hätte. Auch die BZB waren mit dabei, denn eine Ausbildung im Bauhandwerk bietet Vielfalt, Chancen und Zukunfts­perspektiven. Der filmische Kurzbeitrag greift Informationen zu einer Aus­bildung in der Baubranche auf und weist auf die Hilfe­stellungen hin, welche die BZB Interessierten bieten. Darunter eine praxis­orientierte Beratung über die Ausbildungs­berufe des Bauhandwerks, die Ausbildungs­möglichkeiten sowie einen Einblick in die Aufstiegs­optionen nach der Ausbildung. Der kurze Statementfilm wird in naher Zukunft veröffentlicht und steht dann allen Interessierten zur Verfügung. Wir sind schon jetzt bereit – sprechen Sie uns an: Claudia Burggraf: claudia.burggraf@bzb.de oder 0174-1738525 (WhatsApp) Christoph Lanken: christoph.lanken@bzb.de oder 0173-5135028 (WhatsApp) Fotos © Laura Lee Moreau - Unsplash / BZB

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DigiT_Campus: Kostenfreie Qualifizierungen für Azubis und KMU im Bergischen Städtedreieck

Mit digitalen Lösungen Zeit und Geld sparen? Nachhaltig wirtschaften? Konkurrenzfähig bleiben? Aus- und weiterbilden für die Zukunft? Das JOBSTARTER plus-Projekt »DigIT_Campus – das Bauhandwerk der Zukunft« macht Bau-Azubis und Unternehmen fit für die Wirtschaft 4.0 – und das kostenlos. Maximal 20 Auszubildende und 40 Unternehmen profitieren von zwei Zusatzqualifizierungsmaßnahmen, die ab Oktober dieses Jahres erstmalig kostenlos im Bergischen Städtedreieck angeboten werden. DigIT_Campus für KMU richtet sich dabei an Unternehmer*innen und ihre Ausbilder*innen, DigIT_Campus für Azubis an die Auszubildenden im 2. Lehrjahr. Schwerpunktthemen sind: Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie persönliche und soziale Kompetenzen für die Baubranche. Infoflyer „DigIT_Campus für Azubis“ Infoflyer „DigIT_Campus für KMU“ Melden Sie sich noch heute an! Weitere Infos und Anmeldung auf www.digitcampus.de. Für Rückfragen zum Projekt wenden Sie sich gern an Frau Miriam Venn. DigIT_Campus ist ein Projekt von der Bergischen Universität Wuppertal, Neue Effizienz GmbH und UTOPIASTADT gGmbH in Kooperation mit den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds. Foto © Negative Space / Pexels

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Ferienkurse – Berufsorientierung mal anders

Berufsorientierung in den Ferien? Wo gibt es denn sowas? Bei den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und anderen Bildungsträgern in NRW, die sich an dem kurzfristig ins Leben gerufenen NRW-Programm „Berufsorientierung extra“ beteiligen. Die BZB bieten somit in den Ferien „berufliche Orientierung extra“ als ein zusätzliches, freiwilliges Angebot für Schülerinnen und Schüler. Im Fokus der fünftägigen Ferienkurse stehen Projekte, die Praxis mit begleitender Theorie bzw. planerisch gestalterischer Tätigkeit vereinen. Zum einen können Schüler*innen einen Teil ihrer beruflichen Orientierung und Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule nachholen, die sie aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen nicht wahrnehmen konnten. Zum anderen bieten die Kurse Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre persönlichen Praxiserfahrungen in einer beruflichen Tätigkeit zu vertiefen. Angesprochen sind Schüler*innen aller Schulformen, die nach den Sommerferien in die 9. bzw. 10. Klasse wechseln. Durch ihre langjährige Erfahrung mit dem Thema Berufsorientierung haben die BZB schnell reagiert, mehrere Kursangebote entworfen und diese an die Kommunalen Koordinierungsstellen und Schulen der Kommunen Krefeld, Düsseldorf, Rhein-Kreis Neuss, Kreis Viersen und Kreis Wesel verteilt. In den drei BZB-Zentren in Krefeld, Düsseldorf und Wesel sind 3-4 Kurse in den Bereichen Bau, Farbgestaltung, Holzbau und Architektur vorgesehen. Diese kommen gut an – bereits über 70 Anmeldungen sind eingegangen (Stand 7.7.2020). Aktuell wird der Ferienkurs „Pimp your room – Ich mach mir mein Zimmer schön“ mit 10 Schüler*innen im BZB Düsseldorf durchgeführt. Die Teilnehmer*innen haben die Aufgabe, einen Raum mit verschiedenen Oberflächen zu gestalten. So planen und arbeiten sie mit Tapeten, Farben, Wandtattoos und Bodenbelägen. In der Woche ab dem 13. Juli findet das Projekt „Challenge Bauprojekt – Baut im Team als Unternehmer ein Tiny House aus Holz“. In diesem Projekt bilden die Teilnehmer*innen Teams und agieren als Unternehmer. Sie gestalten eine Homepage, ermitteln alle notwenigen Informationen für „ihren Start up“ und setzen den ersten Kundenauftrag um – den Bau eines nachhaltigen Tiny House. Mit Tablets wird geplant, kalkuliert, gezeichnet, am 3D-Drucker gedruckt und anschließend handwerklich aus Holz, Dämmung und weiteren Materialien das Haus gebaut. Der Kurs erfreut sich großer Beliebtheit und findet mit den maximal möglichen 15 Schüler*innen statt. Einen weiteren Kurs bildet das Projekt „Bau dir dein Haus – aus Steinen, Putz, Holz und Fliesen“. Hier dreht sich alles um die handwerklichen Tätigkeiten im Bauhandwerk und die Teilnehmer*innen „bauen“ aus verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Werkzeugen ein Haus. Die Teilnehmer*innen erlangen neben fachlichen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen sowie gute Einblicke in das jeweilige Berufsfeld. Alle Materialien und Werkzeuge werden den Schüler*innen gestellt. Die Teilnahme ist freiwillig und mit keinerlei Kosten verbunden. Während der Ferienkurse bekommen die Teilnehmer*innen einen Mittagsimbiss. Jede*r Schüler*in erhält am Ende des Kurses ein Teilnahmezertifikat. Die Ferienkurse der BZB im Überblick BZB Düsseldorf Pimp your room / Farbe: 06.07.-10.07.20 Challenge Bauprojekt / Bau: 13.07. – 17.07.20 BZB Krefeld Pimp your room / Farbe: 13.07. - 17.07.20 Home gardening / GaLa: 20.07. - 24.07.20 Bau dein Haus / Bau: 03.08. - 07.08.20 Pimp your room / Farbe: 03.08. - 07.08.20 BZB Wesel Bau dein Haus / Bau: 20.07. – 24.07.20 Bau dein Haus / Bau: 03.08. – 07.08.20 Interessenten sind weiterhin herzlich willkommen und können sich gerne bei Markus Crone anmelden. Foto © Air Images / Shutterstock

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Ausbilden lohnt sich - Jetzt mit Prämie

Ausbilden lohnt sich - und ist wichtiger denn je. Qualifizierte Fachkräfte sind im Baugewerbe nach wie vor gefragt und benötigt. Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ setzt hier an, damit auch während der Corona-Pandemie Ausbildungsplätze erhalten bleiben und neue entstehen: Prämien sollen Anreize schaffen und kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe finanziell entlasten. Prämien für neue Ausbildungsverträge Die berufliche Zukunft junger Menschen soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund oder Auftragsausbildung erhalten. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. Mit Ausnahme der Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung sollen die Maßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) administriert werden. Anträge auf Förderung sind bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen. Weitere Informationen gibt es hier (Bundesregierung) und hier (IHK Mittlerer Niederrhein). Quellen: Bundesregierung / ZDB Foto © bildlove - stock.adobe.com

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Rein in die Ausbildung: Berufsstart Bau

Ein Gewinn sowohl für Betriebe, als auch für Ausbildungssuchende: Das Pilotprojekt „Berufsstart Bau“. Seit 2013 bietet es die Gelegenheit, im Rahmen einer 6 – 12-monatigen Einstiegsqualifizierung einen Bauberuf bzw. den potenziellen Lehrling kennenzulernen. Im besten Fall mündet die Qualifizierung in einem Ausbildungsvertrag – ein Vorteil für beide Seiten, da sie sich bereits kennen. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit den BZB und startete nach einer zweiwöchigen Orientierungs- und Erprobungshase im Februar 2020. Acht Teilnehmer erproben dabei verschiedene Gewerke: vom Mauern, über Straßenbau und Fliesenlegen bis zu Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierung. Mit guter Bilanz: Bereits nach wenigen Monaten erhielt die Hälfte der Teilnehmenden eine Ausbildungszusage mit Start zum 1. August 2020. Neben der Praxis in den Baufirmen findet in regelmäßigem Wechsel überbetriebliche Qualifizierung mit Stütz- und Förderunterricht, Sprachkursen und sozialpädagogischer Betreuung in den BZB statt. Corona-bedingt musste ein „Lernblock“ ausfallen, doch nun wird erneut überbetriebliche Unterweisung durchgeführt. Auch während der Corona-Schließung standen die BZB sowohl den Betrieben als auch den Teilnehmenden beratend zur Seite. Denn die Nachwuchsgewinnung ist und bleibt ein wichtiges Thema. Foto © goodluz/shutterstock

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„Wir sind sicher, dass wir ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleisten“

Ausbildung in Zeiten von Corona: In den kommenden Wochen und Monaten muss jeder Einzelne mit dem „neuen Corona-Alltag“ zurechtkommen. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. waren mit der Frage konfrontiert, wie sich Aus- und Weiterbildung unter den neuen Bedingungen durchführen lässt und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um Hygiene- und Infektionsschutzstandards einzuhalten. Denn die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher*innen und Mitarbeitenden steht an erster Stelle. Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen, gibt einen Überblick über die Maßnahmen und die Herausforderungen. Herr Crone, welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sind in den BZB Zentren im Rahmen der Ausbildung und pädagogischen Maßnahmen implementiert? Crone: Wir haben uns bereits früh mit den bekannten und über die verschiedenen Fachstellen veröffentlichten Hinweisen und Maßgaben auseinandergesetzt. So wurden die vom RKI, von Kultusministerien für Schulen und von der BauBG benannten Empfehlungen in unsere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingearbeitet und in die Tat umgesetzt. Natürlich stehen die mittlerweile sehr ausführlich kommunizierten Regeln im Fokus: Abstand halten, Kontakte vermeiden, Hygieneetiketten einhalten. Daraus entwickelten und setzten wir ein Sicherheits- und Hygienekonzept um. Beispielsweise teilten wir in unseren Werkhallen die Arbeitsbereiche für die Lehrlinge unter Berücksichtigung der Abstandregeln detailliert ein. Um allen Lehrlingen die Teilnahme anbieten zu können, erstellten wir in einigen Werkhallen sogar zwei Meter hohe Schutzwände zwischen den Arbeitsbereichen. Reichte dieses nicht aus, wurde auf weitere Hallenkapazitäten ausgewichen oder Gruppen auf Standorte aufgeteilt. So haben wir nun die Zimmererlehrlinge auf Krefeld und Düsseldorf verteilt. Generell sind durch Zugangs- und Pausenregelungen Begegnungen zwischen den Teilnehmer*innen im Haus auf ein geringmögliches Maß reduziert. Hinweis-, Gebots- und Verbotsschilder hängen an den relevanten Stellen, um einfach aber deutlich an die Vorgaben zu erinnern. Alle Ausbilder und Mitarbeiter*innen der BZB Zentren wurden im Vorfeld der Wiederaufnahme des Betriebs in das Sicherheits- und Hygienekonzept eingewiesen und mit entsprechender persönlicher Schutzausrüstung wie Mund-Nase-Bedeckung, Gesichtsvisieren und Handschuhen ausgestattet. Wir sind sicher, dass wir ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleisten. Um für die erste Zeit ganz sicher zu gehen, gibt es außerhalb der festen und zugewiesenen Arbeitsbereiche eine Masken-Tragepflicht für alle in den BZB. Besondere Vorsicht lassen wir beim Sicherheits- und Hygienekonzept für die Unterbringung der Lehrlinge im BZB-eigenen Internat in Krefeld walten. Neben den bereits benannten kommen weitergehende Maßnahmen, wie regelmäßiges Desinfizieren und der Bau von Schutzwänden, hier zum Einsatz. Ich bin mir sicher, dass wir auch hier das Bestmögliche realisieren. Alles in allem wurde uns im Abgleich mit Informationen durch den Zentralverband des Handwerks und der für uns zuständigen Berufsgenossenschaft unser Sicherheits- und Hygienekonzept vollumfänglich bestätigt. Und besonderes Lob haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdient, die mit viel Engagement an der Umsetzung der Sicherheitsregeln mitgearbeitet haben und nun u.a. als Ausbilder in erster Reihe die Lehrlinge in den Werkhallen unterweisen. Ohne dieses große Engagement und die Ideen wären wir nicht so schnell wieder betriebsbereit gewesen! Was waren die größten Herausforderungen bei der Umsetzung des Konzeptes? Crone: Alle mitzunehmen, damit sie verstehen, warum welche Maßnahme wichtig ist. Aktuell muss man immer wieder erinnern, dass die Corona-Pandemie nicht vorbei ist und die guten und positiven Entwicklungen in Deutschland gerade den sehr guten Präventionsmaßnahmen des „shut downs“ geschuldet sind. Wenn es zu „locker“ wird, erhöht sich das Rückfallrisiko. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir uns sehr gut aufgestellt haben. Wichtig ist bei allem, dass das Bewusstsein für eine Sicherheitskultur erzeugt wird. Wir müssen alle mitnehmen, die Regeln erklären, Fragen und Anregungen aufnehmen und dann gemeinsam befolgen. Und immer wieder nachjustieren, motivieren und erinnern, damit die Anweisungen auch noch nach mehreren Tagen und Wochen eingehalten werden. Wie nehmen die Teilnehmenden die Maßnahmen an? Wie gut funktioniert ein „Ausbildungs-Alltag“ im Einklang mit den Sicherheitsvorkehrungen? Crone: Es funktionierte von Anfang an sehr gut. Hilfreich war die Präsenz der Corona-Regeln durch den „shut down“ in den Medien, im Internet, im Fernsehen und im Radio. Daher kamen alle sensibilisiert in die BZB Zentren, so dass die Tragepflicht der Mund-Nase-Bedeckung, das Abstandhalten und auch das regelmäßige Händewaschen nicht zu Widerwillen oder Erstaunen führten. Dennoch ist es wichtig, weiter aufmerksam zu sein und der nachlassenden Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen entgegenzuwirken. Immer wieder die Teilnehmer*innen daran erinnern, dass es wichtig ist, die Regeln zu befolgen, um einen Infektionsfall zu vermeiden. Denn was wäre die Folge für die Lehrlinge? Dass ihnen notwendige fachliche Kompetenzen und Fähigkeiten nicht mehr vermittelt werden können bis hin zur Nichtteilnahme an der Abschlussprüfung im Sommer 2020. An dieser Stelle bedanke ich mich auch bei den Ausbildungsbetrieben, die uns mit viel Verständnis begegnen und ihren Lehrling auch trotz kurzfristig geänderter Zeitpläne zur ÜLU in die BZB schicken. Dieses Verständnis und die weiterhin hohe Akzeptanz für die Lehrlingsunterweisung sind für uns sehr wichtig. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © ThirtyPlus/shutterstock; BZB

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Ausbildung: Aktualisierte Zeitpläne für 2020 und 2021

Seit Mai dürfen die BZB unter Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen erneut überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) durchführen. Einen Start machte das 3. Lehrjahr der Dachdecker*innen, gefolgt von der Stufenausbildung Bau – denn die Gesellenanwärter*innen bereiten sich derzeit intensiv auf ihre Prüfungen vor. Nach einem positiven Beginn der ÜLU unter Beachtung aller notwendigen Sicherheitsregularien ging die Planung für alle Gewerke weiter. So wird unter anderem die ausgefallene Lehrlingsunterweisung des 1. Ausbildungsjahres (Stufenausbildung Bau und Trockenbau) von Juli bis September nachgeholt. Die Unterweisung der Holz- und Bautenschützer*innen findet im Juni und Juli statt. Ebenfalls werden Straßenwärter-Lehrgänge nachgeholt, Bauzeichner*innen-Praktika laufen bereits weiter. Unverändert setzen sich zudem die Dachdecker*innen-Kurse fort. Der aktualisierte Gesamt-Zeitplan 2019/2020 steht HIER zum Download bereit. Den aktualisierten Zeitplan 2020/2021 (Stufenausbildung Bau) gibt es HIER. HIER geht es zu den Zeitplänen für Dachdecker*innen (unter Wichtige Infos). Den aktualisierten Zeitplan 2020/2021 für Bauzeicher-Praktika gibt es HIER. Für alle Zeitpläne gilt: Änderungen vorbehalten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Info an Betriebe: Umstellung der ÜLU-Zeitpläne

Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen von Vorstand und Geschäftsführung teilen wir Ihnen mit, dass die ursprünglichen und lange veröffentlichten Zeitpläne ihre Gültigkeit verloren haben. Daher haben wir diese zu Beginn der CORONA – Pandemie sofort deaktiviert. Als Basis dafür galt der Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) vom 15.03.2020. Damit einhergehend gab es ein generelles „Durchführungsverbot" für sämtliche Aktivitäten außerschulischer Bildungsanbieter, also auch für die BZB bis zum 03.05.2020. Am 28. April wurde dann befristet bis 03.05.2020 eine Ausnahmegenehmigung zur Durchführung von überbetrieblichen Lehrgängen in der Form erteilt, dass die Lehrgänge unter verschärften Hygienebedingungen stattfinden dürfen, sofern noch in diesem Jahr die Abschlussprüfungen stattfinden und die Lehrgänge hierfür relevant sind. Im Zuge dessen haben wir mit der Handwerkskammer Düsseldorf zunächst die neuen Prüfungstermine für die Facharbeiter- und Gesellenprüfungen festgelegt. Erst danach war es uns möglich, die Blöcke für das 2. und 3. Ausbildungsjahr festzulegen. Da wir davon ausgehen, dass der „letzte“ ÜLU-Block zur Prüfungsvorbereitung besonders wichtig ist und vor allem im Interesse der Auszubildenden ist, mussten wir kurzfristig die Pläne ändern. Aufgrund der äußerst kurzen Vorbereitungszeit und nicht vorhersehbarer Entwicklungen im Rahmen offizieller Erlasse und Verordnungen war es uns schlicht nicht möglich, im Vorfeld alle Betriebe und Verbände zu beteiligen, so dass wir auf Basis eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses die Änderungen kurzfristig umgesetzt haben. Uns ist natürlich bewusst, dass die kurzfristige Änderung Ihre betrieblichen Einsatzplanungen der Auszubildenden oftmals stark behindert, wir hier allerding im Sinne der Auszubildenden so verfahren mussten, um noch „ÜLU-Blöcke“ zur Prüfungsvorbereitung umzusetzen. Es war uns leider nicht eher möglich, dies mit den Ausbildungsbetrieben im Vorfeld abzustimmen, da wir de facto selbst keinerlei Planungssicherheit oder Vorbereitungszeit hatten und die rechtliche Basis nicht vorhanden bzw. absehbar war. Wir hoffen dennoch auf Ihr Verständnis, Ihre Kooperationsbereitschaft und versuchen alles, die Auszubildenden bestmöglich unter den erschwerten Hygienebedingungen zu unterweisen. Auch wir wissen erst seit dem 02.05.2020, dass wir ab dem 04.05.2020 wieder unsere Einrichtungen öffnen dürfen. Diese Situation ist auch für uns nicht einfach, dennoch sind wir davon überzeugt, im Sinne der Auszubildenden das Bestmögliche im Hinblick auf die Prüfungen zu erreichen. Die aktuellen Zeitpläne finden sie HIER bzw. im Reiter Ausbildung unter dem jeweiligen Gewerk. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung und bitten nochmals um Nachsicht und Verständnis für die sehr kurzfristigen Einladungen. Mit freundlichen Grüßen Thomas Murauer BZB-Geschäftsführer

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„Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen.“

Seinen Werdegang kann man als Erfolgsstory bezeichnen: Bester seines Jahrgangs, Medaillenträger der Deutschen Meisterschaften der Fliesenleger und Stipendiat der Lüttgen Pawlik Stiftung – der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Sascha Cuppenbender hat schon viel erreicht. Erst 22 Jahre jung, absolvierte er 2019 nach Abitur und Ausbildung im väterlichen Betrieb die Gesellenprüfung und nahm anschließend an Berufswettbewerben statt. Mit der Bronzemedaille im Bundeleistungswettbewerb 2019 zeigte er sein überragendes handwerkliches Können auch im deutschlandweiten Vergleich. Nun geht es für den Weseler weiter: Mit seinen Topnoten hat er sich für eine Bestenförderung der Lüttgen Pawlik Stiftung qualifiziert und strebt den Meistertitel an. Die Stiftung unterstützt mit einem Förderbetrag besonders motivierte Gesellen*innen bei ihrer Aufstiegsfortbildung. Die BZB führten ein Interview mit Sascha Cuppenbender – über seine Motivation, die Ausbildung, Zukunftspläne und warum „das Handwerk“ als Berufswahl nach wie vor interessant ist. BZB: Herr Cuppenbender, was hat sie während Ihrer Ausbildungszeit motiviert? Sascha Cuppenbender: Zum einen hat mich die Möglichkeit motiviert, als Bester meines Jahrgangs in der HwK Düsseldorf am NRW-Landeswettbewerb 2019 teilnehmen zu können. Aber es war auch mein eigener Ehrgeiz, eine möglichst gute Ausbildung zu absolvieren. BZB: Welche Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach wichtig, wenn man den Beruf des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers ergreifen möchte? Sascha Cuppenbender: Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man generell handwerklich versiert ist. Außerdem sollte man ein gutes Vorstellungsvermögen für fertige Räume haben und kreativ sein, um Kunden ein möglichst speziell auf sie abgestimmtes Produkt (Badezimmer, Terrasse, Flur…) bieten zu können. BZB: Wie hat die überbetriebliche Ausbildungszeit im BZB Düsseldorf Sie bei Ihrem Werdegang unterstützt? Sascha Cuppenbender: Ich denke am besten kann ich diese Frage mit einem Satz von meinem ehemaligen Ausbilder im BZB, Herrn Keweloh, beantworten: „Ich kann nur ein fahrendes Auto lenken.“ Also im übertragenden Sinn: Man muss selbst motiviert sein und etwas lernen wollen, damit die überbetriebliche Ausbildungszeit erfolgreich wird. Darüber hinaus hatten einige wichtige „Lenkimpulse“ seitens des Ausbilders einen entscheidenden Anteil an meiner erfolgreichen Ausbildung. BZB: Nach Ihrer Gesellenprüfung haben Sie den NRW-Landeswettbewerb der Fliesenleger gewonnen und holten anschließend die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Eine tolle Leistung! Was waren die größten Herausforderungen in dieser Wettbewerbszeit? Würden Sie zukünftig an weiteren Berufs-Wettbewerben teilnehmen? Sascha Cuppenbender: Eine der größten Herausforderungen war es, stets motiviert zu sein, um in der Freizeit für die Wettbewerbe zu trainieren. Vor der Deutschen Meisterschaft zum Beispiel hatten die Teilnehmer ganz unterschiedliche Vorbereitungsmöglichkeiten. Einige konnten zweiwöchige Schnittkurse absolvieren, andere, wie ich zum Beispiel, hatten diese Möglichkeit in diesem Umfang nicht. Mein ehemaliger Ausbilder hat mir dann von sich aus das Angebot gemacht, mich an einem Wochenende zu trainieren. Das habe ich dankend angenommen. Die restliche Zeit habe ich allein geübt. Im Vergleich zu anderen Bundesländern, hinken meiner Meinung nach, im Punkt Vorbereitungsmaßnahmen die Verantwortlichen bei uns etwas hinterher, daher hatten Teilnehmer anderer Bundesländer einen größeren Umfang an Vorbereitung. Aufgrund dessen war eine Platzierung in den Top 5 sehr unwahrscheinlich, aber schlussendlich konnte ich mich immer wieder aufraffen und am Ende hat es sich mit einem überraschenden dritten Platz und einer Einladung in die deutsche Fliesenleger-Nationalmannschaft, auf jeden Fall gelohnt. An zukünftigen Berufs-Wettbewerben werde ich nicht teilnehmen, da meine Priorität aktuell der Meisterausbildung gilt. Deshalb habe ich auch die Einladung der Fliesenleger-Nationalmannschaft nicht angenommen. BZB: Das Thema Digitalisierung wird in allen Branchen und so auch für das Handwerk immer wichtiger. Welche Veränderungen oder auch Vorteile sehen Sie dadurch für das Fliesenleger-Handwerk? Sascha Cuppenbender: Im Fliesenleger-Handwerk ist es heute wichtiger denn je, alles gut zu dokumentieren, um sich rechtlich abzusichern. In der Digitalisierung sehe ich gerade in diesem Aspekt einen großen Vorteil, da man solche Dokumentationen mit entsprechender Software einfach umsetzten kann. Außerdem verbessert eine zunehmende Digitalisierung die Kommunikation in der Firma – ein einfaches Beispiel ist eine Situation auf der Baustelle. Ich habe auf der Baustelle eine Frage und kann direkt meinem Chef ein Foto schicken, sodass wir auf Grundlage des Fotos in einem Telefonat die Frage besprechen können. So weiß jeder was gemeint ist und es kommen keine Missverständnisse auf. BZB: Sie absolvieren gerade die Meisterschule in Vollzeit und möchten damit den Meistertitel erlangen. Warum haben Sie sich dafür entschieden und welche Ziele verfolgen Sie für die Zukunft? Sascha Cuppenbender: Ich habe mich entschieden den Meister zu machen, um mein Wissen in meinem Berufsfeld zu erweitern und auch die kaufmännischen Fertigkeiten zu erlernen, die man benötigt, um sich selbstständig zu machen. Da ich in der Zukunft den Betrieb meines Vaters, „Fliesen Cuppenbender“, übernehmen möchte und Anfang des Jahres die Meisterpflicht endlich wieder eingeführt wurde, ist der Meister natürlich auch Voraussetzung dafür. BZB: Warum sollten junge Menschen, Ihrer Meinung nach, ins Handwerk bzw. Bauhandwerk gehen? Was bieten die handwerklichen Berufe und welche Zukunft haben sie? Sascha Cuppenbender: Das Handwerk ist eine sehr vielfältige und große Berufsgruppe. Leider gibt es Vorurteile, dass man als Handwerker nichts können muss, was vielen Jugendlichen heute meiner Meinung nach vermittelt wird, nach dem Motto: „Wenn es mit dem Abitur nichts wird, kannst du ja noch ins Handwerk gehen“. Im Gegenteil: Das Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen können. Spätestens in der Meisterschule lernt man die Komplexität des eigenen Handwerks richtig kennen und ist teilweise selbst erstaunt, wie umfangreich es tatsächlich ist. In der Zukunft werden gerade durch den „Handwerker-Mangel“ unsere Berufe wieder in den Vordergrund rücken und ich hoffe, dass dadurch auch unser Image wieder besser wird. BZB: Haben Sie Tipps für Jugendliche, die sich für einen handwerklichen Beruf interessieren? Sascha Cuppenbender: Man sollte sich nicht von irgendwelchen alten oder erfundenen Klischees beeinflussen lassen und einfach das ausprobieren, woran man wirklich Interesse hat. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Sascha Cuppenbender/privat

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Wir sind für Sie da! BZB-Außendienst betreut Sie weiter

In der aktuellen Ausnahmesituation liegt uns vor allem eines am Herzen – die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmer*innen, Kundinnen und Kunden, Partner und Mitarbeitenden. Die Teams der BZB vereint in dieser Zeit ein Ziel: Wir sind für Sie da und weiterhin ein zuverlässiger Partner. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. ergriffen umfassende Vorsorge- und Schutzmaßnahmen, um einen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten. So bietet Ihnen der BZB-Außendienst den gewohnten Service aus dem Home Office. Sie als Betriebe erhalten von uns wie bislang Bewerbungsunterlagen von Interessenten zur Verfügung gestellt, die eine Ausbildung in einem relevanten Bauberuf anstreben. Die Unterlagen schicken wir Ihnen unkompliziert per E-Mail zu. Zu unseren Services gehören zudem einige weitere Leistungen. Wir unterstützen Betriebe bei: Nachwuchsgewinnung & Fachkräftesicherung Veränderten Kundenbedürfnissen Fragen zur Digitalisierung Wir unterstützen junge Menschen in der Berufsorientierung und auf Ausbildungsplatzsuche: Informationen zu Berufen im Baugewerbe Check der Bewerbungsunterlagen Hilfestellung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und Praktika Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung in den genannten Themen? Sprechen Sie uns an: Den oder die für Sie richtige*n Ansprechpartner*in finden Sie HIER unter Eingabe Ihrer Postleitzahl oder kontaktieren Sie uns direkt über die folgenden Kontaktdaten: Ansprechpartner des BZB-Außendienstes: Claudia Burggraf 0174 1738525* claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken 0173 5135028* christoph.lanken@bzb.de *Falls wir uns gerade im Gespräch befinden sollten, bitten wir Sie, uns Ihren Namen und die Telefonnummer auf der Mailbox zu hinterlassen. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück! Die nächsten Wochen werden für uns alle eine besondere Herausforderung. Umso wichtiger ist es, auf verlässliche Partner setzen zu können. Das sind wir für Sie auch weiterhin! Foto © I'm friday / shutterstock

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Ausbildungs-Sprechstunde für Betriebe in den BZB

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. bieten Ausbildungsbetrieben die Gelegenheit, an gemeinsamen offenen Sprechstunden in den drei BZB Zentren teilzunehmen. Neben allgemeinen Informationen zu aktuellen Themen in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung stehen zusätzlich die Fachausbilder für Gespräche zur Verfügung. So geben wir den Betrieben die Möglichkeit, ihre Eindrücke über die ÜLU zu äußern, Anregungen zu geben oder Fragen zu klären. Zudem können Betriebsvertreter gemeinsam mit den Fachausbildern spezielle Inhalte der Fachausbildung besprechen. 2. Ausbildungsjahr 16.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Krefeld 17.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Wesel 18.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Düsseldorf 1. Ausbildungsjahr 07.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Krefeld 08.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Wesel 09.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Düsseldorf Alle Termine beginnen um 14.30 Uhr. Die BZB informieren die Betriebe zusätzlich mit einem Einladungsschreiben und freuen sich auf den Austausch. Bei Fragen steht gerne Dipl.-Ing. Markus Crone, BZB Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen, zur Verfügung. Foto © Brian A Jackson/shutterstock

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BZB goes Instagram: Neuer Kanal ist live

Fotos, Videos, Infos und Einblicke aus erster Hand zum Thema Aus- und Weiterbildung sowie Berufsorientierung in den Bauberufen gibt es ab sofort auf dem neuen Instagram-Account der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. unter dem Profilnamen bzb.de. Der neue Kanal richtet sich an eine junge Zielgruppe und will authentisch und persönlich die Bauberufe und die Menschen dahinter vorstellen. Zusätzlich stehen praktische Infos zur Ausbildung, handwerkliche Tipps & Tricks und alles, was die Bau-Lehrlinge von heute bewegt im Vordergrund. Themen wie Mobilitäten und der zunehmend digitaler werdende Alltag sollen zeigen, dass das Baugewerbe modern und für den jungen Nachwuchs attraktiv ist. Folgen Sie uns auf www.instagram.com/bzb.de

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BZB im Dialog – Wie geht es weiter nach dem Abitur?

Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Q1 (Klasse 12) diskutierten an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Dormagen über das Thema: „Wie geht es weiter nach dem Abitur?“ oder auch „Mache deinen Weg im Handwerk nach dem Abitur!“. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, sich zu Workshops unterschiedlicher Themenschwerpunkte anzumelden. Nach der Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten im Bauhandwerk kam es schnell zu einer regen Diskussion über einen beruflichen Werdegang im Baugewerbe. Es entwickelte sich ein konstruktiver Dialog, bei dem die beteiligten Schülerinnen und Schüler viele neue Impulse im Bezug auf ihre Berufs- und Studienwahl mitnehmen konnten. Einige Teilnehmer*innen nahmen bereits am „Challenge Bauprojekt – potentielle Führungskraft von Morgen“ in den BZB teil und sind durch die Erfahrung darin bestärkt, eine Karriere im Handwerk anzustreben. Großes Interesse zeigten die Jugendlichen zudem an der seit dem 01.01.2020 geltenden Anerkennung des Handwerksmeisters als „Bachelor Professional“, die ohne Studium erreicht werden kann. Auch die Optionen eines dualen und sogar trialen Studiums fanden Anklang. Die Gesprächsrunde fand auf Einladung der zuständigen Stufenberatung statt. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule für die Einladung und bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern für das konstruktive Gespräch! Foto © ©Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com

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BZB informieren über Bauberufe

Die Bildungszentren des Baugewerbes unterstützen interessierte Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche und stellen auch in den kommenden Wochen und Monaten die vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk auf Messen und Veranstaltungen in der Region vor. 04.03.2020 – Berufsinformationstag der Freien Christlichen Gesamtschule Mesa des Gymnasiums, Buchenstr. 1, 40599 Düsseldorf, 14.30-16.30 Uhr 11.03.2020 – Klever Job- und Ausbildungsbörse Stadthalle Kleve, Lohstätte 7, 47533 Kleve, 10.00-15.00 Uhr 20.03.2020 – Berufsorientierungsmesse Hauptschule Korschenbroich, Von-Stauffenberg-Str. 47, 41352 Korschenbroich, 8.00-15.00 Uhr 27.03.2019 – #LustaufHandwerk, Alfred-Herrhausen-Schule, Vennhauser Allee 167, 40627 Düsseldorf, 8.00-17.00 Uhr 02.04.2020 – Ausbildungsbörse/Tag der Logistik, Rheinhausenhalle, Beethovenstr. 20, 47226 Duisburg, 10.00-16.00 Uhr 28.04.2020 – Jobmesse, Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Schlei-Str. 6, 41542 Dormagen, 9.30-12.30 Uhr 09.05.2020 – 9. Hildener Ausbildungs- und Studienbörse, Evangelisches Schulzentrum, Gerresheimer Str. 74, 40721 Hilden, 9.00-14.30 Uhr 10.06.2020 – Jobralley, Anne-Frank-Realschule Düsseldorf, Ackerstr. 174, 40233 Düsseldorf, 8.00-13.00 Uhr Foto © Cevahir/fotolia

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Ready for take-off: BZB-Berufsorientierung 2020 startet mit vielen Veranstaltungen

Eine Ausbildung ist attraktiv – besonders im Handwerk. Unter dem Motto „Ready for take-off“ starteten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) pünktlich vor den Halbjahreszeugnissen ihre Aktivitäten zum Thema Ausbildung, um Jugendliche für eine Lehre im Bauhandwerk zu gewinnen. Neben vielen Direktterminen in 9. und 10. Jahrgangsstufe beteiligten sich die BZB an vier großen Berufsorientierungsbörsen. Mit Unterstützung der Bau-Lehrlinge war eine praktische und theoretische Präsentation der Bauberufe in Kempen, Geldern, Düsseldorf und Wuppertal möglich. Highlight und Eye-Catcher waren dabei die digitalen Baugerätesimulatoren, die im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung in den BZB im Einsatz sind. Der große Zuspruch zeigte sich an den langen Schlangen, denn bei den unterschiedlichen Baumaschinen ist für jeden etwas dabei – ob Bagger, Kran oder Gabelstapler. In enger Zusammenarbeit mit den Auszubildenden, den Ausbildungsbetrieben und den Innungen erhielten die jungen Interessenten eine praxisorientierte Beratung zu den Berufen des Bauhandwerks, Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Lehre. Die Berufsorientierungsbörsen in Kempen im Carl-Duisberg-Gymnasium, in Geldern im dortigen Berufskolleg, in Düsseldorf in der St. Benedikt-Schule und in Wuppertal in der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg gehören zu den größten und informativsten Börsen ihrer Art. Alle Berufe und Berufsbereiche sind vertreten, so dass junge Menschen aus einem großen und interessanten Fundus schöpfen können.

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Azubi-Roadshow Düsseldorf: Neues Jahr – neue Chancen

Ein neues Jahr – ein neues Konzept: Die BZB beteiligen sich ab 2020 an der Azubi-Roadshow Düsseldorf „Next Stop: Deine Ausbildung!“, organisiert vom Düsseldorfer Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule/Beruf. Im Rahmen einer Bühnenshow und einer Minimesse stellen sich junge Auszubildende den Schülerinnen und Schülern einer kompletten Jahrgangsstufe vor. Ziel ist es, den jungen Leuten die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe näher zu bringen – und zwar auf Augenhöhe. In den letzten Wochen erarbeiteten die Beteiligten das Konzept und erprobten es praktisch. Die Bau-Lehrlinge, die im BZB die ÜLU durchlaufen und mit eingebunden sind, meisterten die Generalprobe mit Bravour. So dürfen sich die jungen Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden, auf einen interessanten „To do Talk“ und ein Präsentationsprogramm freuen. Damit steht ihnen eine gute Informationsquelle über potentielle Ausbildungsberufe zur Verfügung. Die Roadshow startet im Januar in der Düsseldorfer Realschule Freiherr vom Stein. Im März folgen die Realschule Golzheim und die Gesamtschule Hulda Pankok. Foto: © Julien Eichinger - stock.adobe.com

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„Berufsstart Bau“ 2020: Betriebe treffen auf Ausbildungssuchende

Seit 2013 besteht das Pilotprojekt „Berufsstart Bau“ der deutschen Bauwirtschaft. Betriebe, die bei SOKA-Bau registriert sind, können im Rahmen einer betreuten Einstiegsqualifizierung erproben, ob Jugendliche bzw. junge Interessenten für eine betriebliche Ausbildung geeignet sind. Dies erfolgt in Kooperation mit den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. und läuft mindestens 6 und maximal 12 Monate. Die betreute Einstiegsqualifizierung bietet dem Betrieb so die Möglichkeit, die jungen Menschen nach der Erprobungsphase und bei Eignung in eine geregelte betriebliche Ausbildung ab dem 01.09.2020 zu übernehmen. Für die Jugendlichen bietet eine Einstiegsqualifizierung die Chance, sich zu orientieren und für eine Ausbildungsstelle zu empfehlen. Ziel ist es, über das Praktikum nahtlos in ein reguläres betriebliches Ausbildungsverhältnis überzugehen. Das Projekt steht nicht nur unversorgten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sondern auch Menschen mit jüngstem Migrationshintergrund offen. Der Betrieb wird mit Zuschüssen der SOKA-BAU und der Agentur für Arbeit unterstützt – dem Betrieb entstehen nur Kosten für persönliche Schutzkleidung, evtl. Arbeitskleidung und die Praktikumsvergütung. Bei Berufsstart Bau verteilt sich die Einstiegsqualifizierung zeitlich und räumlich auf die einzelnen Bereiche: Praxis im Betrieb (ca. 50 - 60%) Praxisunterweisungen und Förderunterrichten sowie Sprachförderung im BZB (ca. 30 – 40%) Schulpflichtiger Unterricht in der Berufsschule (ca. 10%) In der gesamten Zeit betreuen erfahrene Ausbilder und sozialpädagogische Fachkräfte der BZB sowohl den Betrieb als auch die Praktikanten. Die Erprobungsphase kann am 01.02., spätestens am 01.03.2020, mit einer Laufzeit von 6 bis 12 Monaten und dem Ziel der Übernahme in Ausbildung beginnen. Die Betriebe stellen einen oder mehrere Praktikanten zu diesem Zeitpunkt ein. Da es sich um ein Praktikum im Sinne der Einstiegsqualifizierung (EQ) handelt, wird zu diesem Zweck ein Vertrag zwischen dem Betrieb und dem Praktikanten abgeschlossen. Während des Praktikums entrichtet der Betrieb eine Praktikumsvergütung, die sich an der Vergütung des 1.Abj. orientieren kann. Die Agentur für Arbeit erstattet dem Unternehmen bei entsprechender Voraussetzung auf Nachweis € 231 / Monat zuzüglich des Sozialversicherungsanteils. Sollten Betrieb und Praktikant keine Ausbildung vereinbaren, entstehen dem Betrieb keine Folgekosten, denn es ergibt sich kein rechtlicher Anspruch. Die Qualifizierung, der Stützunterricht und die Betreuung im BZB werden durch die SOKA-BAU gefördert. Sie möchten teilnehmen? Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne. Ihre Ansprechpartnerin: Fatma Cömert (BZB Krefeld und Wesel) 02151 5155-21 fatma.coemert@bzb.de ANMELDE-FORMULAR für Betriebe Foto © goodluz/shutterstock

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Berufsorientierung mal anders!

Anfang Oktober waren die BZB in Kooperation mit der Firma GEESE-BAU GmbH aus Oberhausen zu Gast an der Gesamtschule Oberhausen-Osterfeld. Etwa 90 % aller Jugendlichen haben Schwierigkeiten, sich unter einer Berufsbezeichnung oder den Berufsinhalten eine konkrete Beschäftigung vorzustellen. Daher entwickelte das Technikzentrum Minden-Lübbecke einen Berufs-Parcours der „etwas anderen Art“. Dabei stand ein „Minipraktikum“ für die Berufe Zimmerer, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer mit typischen Arbeitsproben bereit, das von ca. 240 Schüler*innen der 9. Jahrgangstufe theoretisch und praktisch durchgeführt wurde. Die beteiligten Unternehmen hatten so die Möglichkeit, Kontakte zu interessierten Jugendlichen aufzubauen, um sie für einen Schnuppertag, ein Praktikum oder sogar für eine Ausbildung zu gewinnen. Alle Beteiligten waren vom Konzept und der hochprofessionellen Durchführung des Berufs-Parcours begeistert. Das BZB bedankt sich beim Team der Firma GEESE-BAU GmbH für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Gerne sehen wir einer Wiederholung des Berufs-Parcours im Jahr 2020 entgegen!

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Schritt in die berufliche Zukunft: Ausbildungsmarkt 2020 in Wesel

Bereits seit vielen Jahren veranstaltet die Gesamtschule „Am Lauerhaas“ in Wesel einen Ausbildungsmarkt, um Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 berufliche Perspektiven, unter anderem im Handwerk, aufzuzeigen. Auch die BZB sind dem Aufruf gefolgt und boten bei der diesjährigen Veranstaltung „Handwerk zum Anfassen“. Auszubildende des 2. Lehrjahres zeigten interessierten Schüler*innen, wie eine Mauer aus Kalksandsteinen entsteht und wie ein Altstadtpflaster fachgerecht verlegt wird. Der Andrang war groß und viele junge Menschen erhielten Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung und die Aufstiegsoptionen im Bauhandwerk. Die BZB bedanken sich insbesondere bei den Firmen Bergmann TET aus Gelsenkirchen und der K. Heinrich GmbH aus Duisburg, die uns ihre Azubis Ahmed und Gino als Ausbildungspaten für diesen Tag zur Verfügung stellten. Wir freuen uns, diese gut organisierte und viel besuchte Veranstaltung auch im Jahr 2020 unterstützen zu dürfen.

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BZB auf der Ausbildungsmesse „Berufsstart“ in der Mülheimer Stadthalle

Ein gutes Team: Die Dachdecker- und Zimmerer-Innung Mülheim an der Ruhr war gemeinsam mit den BZB auf der diesjährigen Mühlheimer Ausbildungsmesse „Berufsstart“ vertreten. Neben Azubis aus den Bereichen des Dachdecker- und Zimmererhandwerkes, den BZB und der Kreishandwerkerschaft Mülheim und Oberhausen waren viele Jugendliche vor Ort und nutzten die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt: Sowohl männliche als auch weibliche Interessenten haben mitgemacht und gemeinsam mit den Dachdecker-Azubis unter anderem Schieferherzen geschlagen. Bei den Zimmerern war präzise Holzarbeit gefragt. Wie bringt man zwei Holzstücke ohne Nägel oder Leim in Verbindung? Eine interessante Übungsaufgabe am Balken, die von den meisten Standbesuchern mit Bravour gelöst wurde. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. „Die jährliche Messe „Berufsstart“ in der Mülheimer Stadthalle ist eine wichtige Plattform für alle Aussteller und interessierte Jugendliche, die eine Ausbildung dem Studium vorziehen“, erläutert BZB-Außendienst-Mitarbeiter Christoph Lanken. „Hier haben sie die Möglichkeit, sich praktisch rund um die Ausbildungsberufe zu informieren. Eine wichtige Veranstaltung, die in 2020 eine Wiederholung finden wird!“

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3. BZB-Mobilität nach La Réunion stößt auf großes Interesse

Erneut haben zehn Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres die Chance, Auslandserfahrung in der Bauwelt zu sammeln und Land und Leute eines anderen Landes kennenzulernen. Vom 25.11.2019 bis zum 14.12.2019 findet die 3. Mobilität auf die französische Insel La Réunion statt. Zu einer Informationsveranstaltung im September kamen rund 40 interessierte Lehrlinge aus allen BZB-Zentren und nahezu allen Gewerken, um durch den Geschäftsbereichsleiter Markus Crone weitere Informationen zum Auslandsaufenthalt und den Teilnahmebedingungen zu erhalten. „Es ist toll, dass sich die jungen Leute für das europäische Ausland interessieren und die Chance nutzen möchten, im Rahmen ihrer Ausbildung eine Mobilität zu machen. Dazu kommt, dass auch die Betriebe diese Aktivitäten stärker verfolgen und ihre Lehrlinge dabei unterstützen, an solch einer einmaligen Ausbildungsaktivität teilzunehmen“, erläutert Crone. Aufgrund der guten Erfahrungen der letzten Jahre, planen die BZB zukünftig weitere Mobilitäten. So besteht ein Kontakt zu zwei Bauausbildungszentren in Frankreich, um weitere Austausche auszuloten. Besonderes Interesse gilt dabei dem Dachdecker-Bereich. „Unser großes Plus ist die Vielfältigkeit durch die unterschiedlichen Gewerke, die bei uns in den drei Zentren die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung durchlaufen. Und die mittlerweile 20 Jahre Erfahrung mit Lehrlingsaustauschen und –mobilitäten. Das sind zusammen über 50 Aktivitäten mit fast 600 Teilnehmern. Da weiß man, worauf man achten muss und was man macht. Da sind wir Profis!“, so Crone. Foto © A. Karnholz - stock.adobe.com

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Sprachkurse für Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres

Die BZB bieten Lehrlingen des neuen 1. Ausbildungsjahres erneut Sprachförderung an. In der ersten ÜLU-Woche fragten die BZB-Ausbilder in den einzelnen Gruppen den Bedarf ab: Über 30 Lehrlinge, die teilweise erst seit Kurzem in Deutschland leben, zeigten großes Interesse. Die Sprachförderung wird mit vier Unterrichtseinheiten in die ÜLU-Blöcke der BZB integriert und konzentriert sich auf allgemeine und fachliche Sprachförderung. Dabei wird es je eine Gruppe im BZB Düsseldorf und im BZB Krefeld geben. „Wir haben bereits im letzten Jahr von uns aus die Sprachförderung angeboten und damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. „Das Feedback der Teilnehmer, unserer Ausbilder und der Betriebe ist durchweg positiv. Dieses Jahr haben sich sogar direkt Betriebe gemeldet und angefragt, ob ihr Lehrling teilnehmen kann. Erfahrungsgemäß stellen wir im Laufe der Zeit weiteren Förderbedarf fest. So wird der ein oder andere auch Unterstützung im Bereich Mathematik benötigen. Auch hier haben wir im vergangenen Jahr mit unserem Angebot gute Erfahrungen gemacht.“ Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com

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Projekt IC-H und Baugewerbe-Innung Wuppertal zeigen praktisches Bauhandwerk

Das IC-H-Netzwerk Handwerk startete in die Saison 2019/2020 mit der ersten großen Berufsorientierungsveranstaltung. Die Baugewerbe-Innung Wuppertal als Cluster-Innung und die BZB gestalteten gemeinsam mit dem Wuppertaler Handwerk die jährliche Berufsorientierungsmesse in der historischen Stadthalle Wuppertal. Betreut von den Auszubildenden der Bauinnungsbetriebe, den BZB und der Kreishandwerkerschaft Wuppertal-Solingen informierten sich Jugendliche über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatten alle interessierten Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben. Stammgast am Stand war, wie jedes Jahr, der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke. Auch diesmal hat er mit „angepackt“ und einen prüfungstauglichen Mauerverband hochgezogen. Die BO-Messe in der historischen Stadthalle Wuppertal ist aus der Berufsorientierungswelt im Bergischen Land nicht mehr wegzudenken und bot vielen jungen Menschen auch in diesem Jahr Informationen und Perspektiven.

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Perspektive Ausbildung: Baujob-Casting in den BZB

Die Sommerferien sind da – und in den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) wird wieder geplant, gehämmert und gebaut. Jugendliche lernten bei dem fünftägigen „Baujob-Casting“ vom 15.-19. Juli einiges über Bauberufe. Die Teilnehmer des Castings, das zweimal jährlich an den BZB-Standorten in Krefeld, Düsseldorf und Wesel stattfindet, können sich hier ausprobieren und herausfinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. So setzte beispielsweise das BZB Düsseldorf in diesem Sommer das Teamprojekt „Greenhouse“ um. Das Bauprojekt berücksichtigt ökologische Gesichtspunkte und den wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit bei den Bau-Materialien. In einer Teamaufgabe planten und bauten die Teilnehmer ein Haus vom Fundament bis zum Dachstuhl. Grundlage für den Bau war ein detaillierter Plan, der unter fachmännischer Anleitung der BZB-Ausbilder umgesetzt wurde. Entscheidend hierbei: Verschiedene Bauhandwerke standen an der Tagesordnung, so dass die Jugendlichen in mehrere Tätigkeitsfelder hineinschnuppern konnten. Ob Zimmerer, Dachdecker, Maurer, Straßenbauer oder Beton- und Stahlbetonbauer – viele Berufe des Bauhandwerks waren am Gesamtkonzept beteiligt. Neben den praktischen Erfahrungen erhielten die Teilnehmer am Schluss eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen und Kanälen erfordert hochqualifizierte Spezialisten. Insbesondere im Bestand und der Modernisierung werden Fachkräfte gesucht. Zudem stehen Umweltschutz und der Einsatz regenerativer Energien immer mehr im Fokus. Auch außerhalb des Baujob-Castings sind die BZB im Bereich der Ausbildung und Nachwuchsgewinnung aktiv: Jugendliche, die an einer Ausbildung in einem der 15 Ausbildungsberufe interessiert sind, erhalten eine Rundum-Betreuung. Dazu zählt das „Matching“ zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, Hilfestellungen bei den Bewerbungsunterlagen und Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Ausbildung.

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Jobbörse Wesel: BZB informieren über Baujobs

Am 19. Juni 2019 fand die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Kreis Wesel statt. Mehr als 5.000 Besucher fanden den Weg in die Weseler Niederrheinhalle und informierten sich sowohl über offene Ausbildungs- als auch Arbeitsstellen im Kreis Wesel. Die Bildungszentren des Baugewerbes beteiligten sich zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung und zeigten die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung in den Berufen des Bauhauptgewerbes auf. Bei derzeit etwa 80 offenen Ausbildungsstellen bei Baubetrieben im Kreis Wesel gibt es noch viel Bedarf – aber auch gute Chancen, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Viel Beachtung fand ein „Mitmachstand“ – betreut durch den BZB Straßenbau-Ausbilder Marius Steenkamp. Hier konnten Schüler*innen selbst „pflastern“ und Bauhandwerk praktisch erleben. Das BZB bedankt sich herzlich bei der Firma Bergmann TET für die Unterstützung sowie bei Ahmed Ali Khan, Azubi des 1. Lehrjahres, der als Ausbildungsbotschafter für sein Gewerk warb.

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Informieren und Berufe testen: Jobrallye in Düsseldorf

Kurz vor den Sommerferien ist das Netzwerk Bauhandwerk voll aktiv: Gilt es doch, motivierte Bewerber*innen für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu gewinnen. Am 19. Juni fand in der Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf die Jobrallye 2019 statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem Stand vertreten und präsentierten das Bauhandwerk auch praktisch. Betreut von Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand praxisorientierte Informationen zu den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk, den Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine Veranstaltung, die für Schüler*innen einen großen Mehrwert hatte und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr wegzudenken ist.

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Jaeger Ausbau unterstützt die Unterweisung der angehenden Trockenbaumonteure

Lernen und Anpacken hieß es für Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres: Unter fachlicher Anleitung eines Fachmanns der Firma Jaeger Systemwand, Herrn Hebenstreit, und des BZB-Ausbilders, Herrn Frensch, übten die angehenden Trockenbaumonteure die Montage und Demontage von Systemwänden. Die dafür erforderlichen Tür- und Glaselemente produzierte und lieferte die Firma Jaeger Systemwand in Abstimmung mit dem Fachausbilder für die Unterweisung im BZB Krefeld. Die vormontierten Module sind auf der Baustelle schneller aufzubauen und überzeugen unter anderem durch ein modernes Design und hohen Schallschutz. „Die Unterweisung an einer solch hochwertigen Systemwand ist ein absolutes Highlight und bedient bestens die baustellengerechte Unterweisung unter Berücksichtigung der Ausbildungsverordnung,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Die Wand verbleibt beim BZB und wird ein fester Bestandteil bei der Unterweisung der Trockenbaumonteure.

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Tschüss Deutschland: Willkommen La Réunion

In tropischer Atmosphäre arbeiten und leben – viele träumen davon, für neun BZB-Auszubildende wurde es nun Realität. Drei Wochen im Mai verbrachten Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres gemeinsam mit BZB-Ausbilder Koli Atcha im Rahmen einer Mobilität auf La Réunion, dem französischen Übersee-Département im Indischen Ozean. Bei dem Austausch lernten sie nicht nur die Baustellenarbeit im Ausland, sondern auch Land und Leute kennen. Die angehenden Dachdeckerinnen, Maurer, Fliesenleger, Trockenbauer, Zimmerer und Straßenbauer führten in der ersten Woche ihres Aufenthaltes in einer Partnereinrichtung, dem Berufsgymnasium L’Horizon, in der Hauptstadt Saint-Denis eine Projektarbeit durch: den Bau einer Natursteinmauer. Diese Aufgabe bewältigten sie gemeinsam mit den lokalen Bauschüler*innen, die ihrerseits am Austausch teilnahmen und das BZB vom 26. März bis zum 19. April besuchten. In den zwei folgenden Wochen ging es dann auf die Baustellen. Die Teilnehmer absolvierten Praktika in örtlichen Betrieben und konnten ihre Fähig- und Fertigkeiten gut einsetzen. „Die Erfahrung stärkt sehr mein Bewusstsein für die qualitativ hochwertige Ausbildung in Deutschland und mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten“, erzählt Trockenbaumonteur-Azubi Sebastian Esser. „Wir konnten einen Einblick in die Arbeitsweise der Inselbewohner erlangen“, berichten auch die zukünftigen Dachdeckerinnen Marleen Solle und Carolin Martin. „Es war für uns eine sehr aufregende und erlebnisreiche Zeit, die wir nicht missen möchten!“ Die Wochenenden und Feiertage nutzten die Lehrlinge für die Erkundung der Insel, die für ihre vulkanischen Berge, dichten Regenwälder und tropischen Strände bekannt ist. Die betreuten Freizeitaktivitäten umfassten Wanderungen, Vulkantouren und Canyoning. Doch nicht nur das: Auch die Kultur und das typisch kreolische Essen konnten die Teilnehmer während der Ausflüge kennenlernen. Warum solche Auslandsaufenthalte so wichtig sind, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen: „Lehrlingsmobilitäten sind eine tolle Gelegenheit, während seiner Berufsausbildung andere Arbeitsweisen, Kulturen, Menschen und Sprachen kennenzulernen, seinen eigenen fachlichen und vor allem persönlichen Horizont erheblich zu erweitern und zu erfahren, wie einfach es ist, in einem Europa ohne Grenzen zu arbeiten und zu leben! Die teilnehmenden Lehrlinge gewinnen deutlich an Reife.“ Das Projekt wird von "ProTandem", der deutsch-französischen Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung, gefördert.

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„komm auf Tour“: Stärken entdecken, Zukunft gestalten

Welche Stärken und Fähigkeiten habe ich? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Um der Beantwortung dieser Fragen näher zu kommen, besuchten rund 500 Schüler*innen der 7. und 8. Klassen die Veranstaltung „komm auf Tour“ in den Mercedes-Benz-Werken in Düsseldorf. An sechs Stationen konnten die Teilnehmer sich erproben und ihre Fähigkeiten und Alltagskompetenzen herausfinden. Die BZB unterstützen das Projekt tatkräftig mit Hilfe zwei Maurer-Lehrlinge im Rahmen des Innovationsclusters Handwerk. „Die Folgen einer falschen Berufswahl sind fatal und das frustet“, erläuterte der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei einem Rundgang von „komm auf Tour“. „Das Besondere an diesem Angebot ist, dass wir bei den Stärken ansetzen, das ist wichtig für die künftige Berufsentscheidung“, so Hintzsche. Über einen handlungsorientierten Stärkenansatz verbindet „komm auf Tour“ geschlechtersensibel die Themen Berufsorientierung und Lebensplanung. In einem Erlebnisparcours erkundeten die Jugendlichen verschiedene Alltagssituationen, die es zu meistern gab und entdeckten so, was ihnen liegt: In insgesamt sieben Stärken konnten sie „punkten“ und „Stärken-Sticker“ sammeln. Nicht nur Fertigkeiten und Kenntnisse zählten dabei, sondern auch Sozialkompetenzen und Interessen. Die beiden BZB-Azubis Constantin Goldmann und Luca Jilg, Maurer-Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr, engagierten sich als „Reisebegleiter“. Dabei vergaben sie Stärkensymbole an die Teilnehmenden in Form farbiger Aufkleber. Zuletzt stellten sie den Schüler*innen handwerkliche Berufe vor und erzählten auch von ihrem Beruf und der Ausbildung. „komm auf Tour“ ist eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und wird in Zusammenarbeit mit landesweiten bzw. regionalen Partner*innen bundesweit umgesetzt.

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Handwerken in den Osterferien: Baujob-Casting in den BZB

Rund 20 junge Menschen nutzten die Osterferien dazu, Bauberufe praktisch kennenzulernen. In der ersten Ferienwoche haben sie im Rahmen des bewährten Baujob-Castings in den BZB Krefeld und Düsseldorf gemauert, gehämmert und gesägt. Wer sich für einen beruflichen Weg im Bauhandwerk entscheidet, erhält von den BZB eine umfassende Betreuung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche. Das Casting, das zweimal jährlich in den BZB stattfindet, gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich auszuprobieren und herauszufinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. Die Aufgabe während des einwöchigen Workshops besteht darin, im Team ein Haus vom Fundament bis hin zum Dachstuhl zu bauen, auf Basis eines detaillierten Plans. Unter Anleitung erfahrender Ausbilder meisterten die Teams auch diesmal die Aufgabe mit Bravour. „Es ist zwar anstrengend, aber macht Spaß“, berichtete Teilnehmer Chelmi. „Man freundet sich gut mit dem Team an und lernt, die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen.“ Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen, der Bereich des Umweltschutzes und der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten - insbesondere im Bestand und der Modernisierung. Neben den praktischen Erfahrungen erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Doch nicht nur das: Teilnehmer, die sich für eine Ausbildung in einem der fünfzehn Bau-Ausbildungsberufe entscheiden, bekommen eine Rundum-Betreuung. Das BZB kümmert sich um ein Matching zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, leistet Hilfestellung bei den Bewerbungsunterlagen und gibt Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Lehre. Aktuell laufen die ersten Ausbildungsvertragsverhandlungen. Alle, die auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten, haben nun die Chance: Das Sommer-Casting findet in den Ferien vom 15.07. - 19.07.2019 statt. Anmeldungen erfolgen unter baujobcasting@bzb.de oder 0173-5135028 (auch per WhatsApp möglich). Fragen beantwortet gerne Christoph Lanken.

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Meilenstein bei der Berufswahl: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Auch in 2019 standen die jährlich stattfindenden Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung (DTBO) auf dem Stundenplan der BZB. Ganz neu in diesem Jahr: Die große Handwerkermesse #LUSTAUFHANDWERK, die als DTBO-Eröffnungsveranstaltung in der Schule an der Vennhauser Allee in Düsseldorf ausgerichtet wurde. Das gesamte Düsseldorfer Handwerk und alle Mitstreiter waren vor Ort und stellten jungen Menschen das Handwerk auf vielfältige und interessante Art praktisch vor. In der Woche darauf fanden die eigentlichen Studien- und Berufsorientierungstage bei vielen in Düsseldorf ansässigen Unternehmen statt. Ausgerichtet von der Unternehmerschaft Düsseldorf stellten die BZB insgesamt 24 Praktikaplätze am Standort Düsseldorf zur Verfügung. Die Plätze waren schnell vergriffen: Schüler*innen der 8. und 9. Jahrgänge aller Schulformen nutzten die Gelegenheit, praktisch einige interessante Bauberufe kennenzulernen. Betreut von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres und deren Ausbildungsmeistern machten sich die Schüler*innen mit den Berufen des Maurers, Straßenbauers und Fliesen- Platten- und Mosaiklegers vertraut. Dabei trugen sie emsig Dickbett auf, vermörtelten Steinverbände und brachten Pflastersteine in die korrekte Position. Fazit: Für alle Schüler*innen war es ein interessantes Praktikum mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Für einige womöglich auch ein Meilenstein, sich für eine Ausbildung im Baubereich zu entscheiden.

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Berufsorientierung: Ausbildungsbörse und Tag der Logistik im LogPort Duisburg

Das Projekt Innovationscluster Handwerk hat sich am 11. April 2019 auf der Ausbildungsbörse im LogPort Duisburg, im Rahmen des Tages der Logistik in der Villa Rheinperle, vorgestellt. Akteure aus Handwerk, Wirtschaft, Verwaltung und der Stadt präsentierten jungen Menschen ein breites Spektrum an Berufen und beruflichen Möglichkeiten unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung“. Am Stand, der von den Außendienstmitarbeitern der BZB betreut wurde, hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Jugendliche, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten eine praxisorientierte Beratung über die Ausbildungsberufe des Bauhandwerks, die Ausbildungsoptionen und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jede/r Interessierte die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Fazit: Eine informative Veranstaltung, die von vielen Schüler*innen besucht wurde. Bei Fragen und Informationsbedarf zum Thema Ausbildung stehen Ihnen Christoph Lanken und Claudia Burggraf zur Verfügung.

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Schlag auf Schlag: Azubi-Speed-Datings sind gefragt

Erst Düsseldorf, dann Mülheim, Wuppertal und Solingen. Die letzten Wochen waren die Zeit der Azubi-Speed-Datings. Kurz nach den Halbjahreszeugnissen gehen die Betriebe aus dem Projekt Innovationscluster Handwerk in die Offensive, und werben um Auszubildende für die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), die die Clusterbetriebe eng unterstützen, waren mit dabei und haben über die Ausbildungsplätze im Bauhandwerk informiert. Es gab viele Gespräche mit interessierten Bewerberinnen und Bewerbern. Die einzelnen Veranstaltungen sind bei den Schülerinnen und Schülern aus den Abschlussklassen und bei unversorgten Interessenten gut angekommen. In naher Zukunft wird sich zeigen, wer einen Ausbildungsplatz erhält. Bei Fragen und Informationsbedarf zur Ausbildungsplatzsuche steht Christoph Lanken gerne zur Verfügung.

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Horizont erweitern und Neues kennenlernen: BZB-Lehrlinge besuchen Knauf Werktage

Neuheiten, Systemlösungen und Trends der Branche gab es bei den diesjährigen Knauf Werktagen in Düsseldorf zu bestaunen. Rund 150 BZB-Lehrlinge aller Gewerke nahmen an der Veranstaltung teil: In Begleitung der Fachausbilder ging es nach Düsseldorf, um die neusten Produkte in Augenschein zu nehmen und „Werkluft“ zu schnuppern. „Ausgewählte Messebesuche geben den Lehrlingen interessante Möglichkeiten, zusätzliche Informationen begleitend zur praktischen Unterweisung in unseren Werkhallen zu erhalten“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Die Lehrlinge können sich über Produkte, Anwendungstechniken, Maschinen oder innovative Methoden in der Bautechnik schlau machen. Es soll sie animieren, vor Ort zu kommunizieren, sich zu informieren und auszuprobieren. Für solche Aktivitäten sind Messen wie die Knauf Werktage in Düsseldorf ideal.“ Die Knauf Werktage bleiben daher nicht die alleinige Veranstaltung zum Informieren und Ausprobieren. „Im März werden wir mit den Stuckateuren und den Trockenbauern die Messe Farbe, Ausbau und Fassade in Köln besuchen“, ergänzt Crone. „Und natürlich zählt das auch für unsere Fachausbilder, die die Lehrlinge bei den Messebesuchen begleiten. Schon in der Vergangenheit wurden Messen wie die Infratech, die Dach+Holz oder die LIGNA durch Lehrlinge und Ausbilder besucht. Und alle fanden es immer sehr informativ.“

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Nachwuchs gesucht: 20. Markt der Möglichkeiten in Düsseldorf

Das Netzwerk Handwerk ist am 31. Januar mit der ersten großen Berufsorientierungsbörse gestartet: In der St. Benedikt-Schule in Düsseldorf fand der 20. Markt der Möglichkeiten statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem großen Stand vertreten, an dem das Bauhandwerk auch praktisch präsentiert wurde. In diesem Jahr zum zweiten Mal unter dem IC-H-Netzwerkmotto: Nachwuchsgewinnung im Bauhandwerk! Betreut von den Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine informative Veranstaltung, die, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher angezogen hat und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr weg zu denken ist. Bei weiteren Fragen und Informationen zum Thema Nachwuchsgewinnung ist Christoph Lanken Ihr Ansprechpartner.  

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BZB unterstützen Lehrlinge mit Sprachförderung

Zum Start des 1. Ausbildungsjahres im September 2018 haben viele junge Menschen mit Fluchthintergrund eine betriebliche Ausbildung in einem Bauberuf begonnen. Um die neuen Lehrlinge bei ihrer Ausbildung zu unterstützen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu begleiten, bieten die BZB nun Deutschunterricht sowie zukünftig Kurse zur Vermittlung mathematischer Grundkenntnisse an. Nach Rückmeldung durch die Ausbilder aus den 19 Lehrlingsgruppen des 1. Ausbildungsjahres in der Stufenausbildung Bau sprechen fast 40 Lehrlinge wenig bis kein Deutsch. Begleitend zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) erhalten die Lehrlinge daher in vier Unterrichtseinheiten an zwei Nachmittagen Grundlagen der deutschen Sprache in Kombination mit berufsbezogenem Vokabular vermittelt. Der Unterricht findet in den BZB Düsseldorf und Krefeld statt. „Wir hoffen, dass es den jungen Menschen hilft, sich besser in der Ausbildung und auf der Baustelle zurechtzufinden. Wie es allerdings in der Berufsschule aussieht, kann man nur vermuten. Es wäre wünschenswert, wenn auch an den anderen Lernorten die Sprache gefördert würde“, äußert sich Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Sobald die Deutschkenntnisse spürbar besser sind, wird auch Förderunterricht im Bereich Mathematik angeboten. Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com