Ferienkurse – Berufsorientierung mal anders

Berufsorientierung in den Ferien? Die BZB bieten Ferienkurse als ein zusätzliches, freiwilliges Angebot für Schülerinnen und Schüler an.

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BZB-Weiterbildungsprogramm: Neuauflage 2021/22

Die Seminarbroschüre kommt erstmalig mit einer Laufzeit von zwei Jahren im Spätherbst 2020 heraus.

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Webtalk – Gestaltungsgrundlagen

Unabhängig von der Branche, Tätigkeit oder Ihrem Corporate Design gibt es allgemeingültige Gestaltungsgrundlagen, die Sie bei der Erstellung Ihrer Website beachten sollten.

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LIB NRW veranstaltet BetonInsta 2021

Die alle 2 Jahre durchgeführte Bundesveranstaltung BetonInsta 2021 findet am 4. Februar 2021 im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund statt.

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Erster bundesweiter Digitaltag 2020: Wir waren mit dabei!

Digitalisierung im Bauhandwerk: Mit unterschiedlichen, virtuellen Aktionen rückte das Thema stärker in den Vordergrund.

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Mit Vollgas in die Ausbildung – Azubi-Drive-In in Düsseldorf

Schüler*innen treffen auf Betriebe - Ausbildungsbörse der etwas anderen Art in der Handwerkskammer Düsseldorf.

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EU-Projekt SIBIM: Online-Kurs BIM-Grundlagen und die Herausforderungen für das Baugewerbe

Einführungskurs zum Thema BIM-Methode für Baustellen-Fachkräfte.

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Ferienkurse – Berufsorientierung mal anders

Berufsorientierung in den Ferien? Wo gibt es denn sowas? Bei den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und anderen Bildungsträgern in NRW, die sich an dem kurzfristig ins Leben gerufenen NRW-Programm „Berufsorientierung extra“ beteiligen. Die BZB bieten somit in den Ferien „berufliche Orientierung extra“ als ein zusätzliches, freiwilliges Angebot für Schülerinnen und Schüler. Im Fokus der fünftägigen Ferienkurse stehen Projekte, die Praxis mit begleitender Theorie bzw. planerisch gestalterischer Tätigkeit vereinen. Zum einen können Schüler*innen einen Teil ihrer beruflichen Orientierung und Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule nachholen, die sie aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen nicht wahrnehmen konnten. Zum anderen bieten die Kurse Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre persönlichen Praxiserfahrungen in einer beruflichen Tätigkeit zu vertiefen. Angesprochen sind Schüler*innen aller Schulformen, die nach den Sommerferien in die 9. bzw. 10. Klasse wechseln. Durch ihre langjährige Erfahrung mit dem Thema Berufsorientierung haben die BZB schnell reagiert, mehrere Kursangebote entworfen und diese an die Kommunalen Koordinierungsstellen und Schulen der Kommunen Krefeld, Düsseldorf, Rhein-Kreis Neuss, Kreis Viersen und Kreis Wesel verteilt. In den drei BZB-Zentren in Krefeld, Düsseldorf und Wesel sind 3-4 Kurse in den Bereichen Bau, Farbgestaltung, Holzbau und Architektur vorgesehen. Diese kommen gut an – bereits über 70 Anmeldungen sind eingegangen (Stand 7.7.2020). Aktuell wird der Ferienkurs „Pimp your room – Ich mach mir mein Zimmer schön“ mit 10 Schüler*innen im BZB Düsseldorf durchgeführt. Die Teilnehmer*innen haben die Aufgabe, einen Raum mit verschiedenen Oberflächen zu gestalten. So planen und arbeiten sie mit Tapeten, Farben, Wandtattoos und Bodenbelägen. In der Woche ab dem 13. Juli findet das Projekt „Challenge Bauprojekt – Baut im Team als Unternehmer ein Tiny House aus Holz“. In diesem Projekt bilden die Teilnehmer*innen Teams und agieren als Unternehmer. Sie gestalten eine Homepage, ermitteln alle notwenigen Informationen für „ihren Start up“ und setzen den ersten Kundenauftrag um – den Bau eines nachhaltigen Tiny House. Mit Tablets wird geplant, kalkuliert, gezeichnet, am 3D-Drucker gedruckt und anschließend handwerklich aus Holz, Dämmung und weiteren Materialien das Haus gebaut. Der Kurs erfreut sich großer Beliebtheit und findet mit den maximal möglichen 15 Schüler*innen statt. Einen weiteren Kurs bildet das Projekt „Bau dir dein Haus – aus Steinen, Putz, Holz und Fliesen“. Hier dreht sich alles um die handwerklichen Tätigkeiten im Bauhandwerk und die Teilnehmer*innen „bauen“ aus verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Werkzeugen ein Haus. Die Teilnehmer*innen erlangen neben fachlichen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen sowie gute Einblicke in das jeweilige Berufsfeld. Alle Materialien und Werkzeuge werden den Schüler*innen gestellt. Die Teilnahme ist freiwillig und mit keinerlei Kosten verbunden. Während der Ferienkurse bekommen die Teilnehmer*innen einen Mittagsimbiss. Jede*r Schüler*in erhält am Ende des Kurses ein Teilnahmezertifikat. Die Ferienkurse der BZB im Überblick BZB Düsseldorf Pimp your room / Farbe: 06.07.-10.07.20 Challenge Bauprojekt / Bau: 13.07. – 17.07.20 ausgebucht BZB Krefeld Pimp your room / Farbe: 13.07. - 17.07.20 ausgebucht Home gardening / GaLa: 20.07. - 24.07.20 noch Plätze vorhanden Bau dein Haus / Bau: 03.08. - 07.08.20 noch Plätze vorhanden Pimp your room / Farbe: 03.08. - 07.08.20 Zusatzkurs: noch Plätze vorhanden BZB Wesel Bau dein Haus / Bau: 20.07. – 24.07.20 noch Plätze vorhanden Bau dein Haus / Bau: 03.08. – 07.08.20 noch Plätze vorhanden Interessenten sind weiterhin herzlich willkommen und können sich gerne bei uns melden! Foto © Air Images / Shutterstock

Ausbildung

Ausbilden lohnt sich - Jetzt mit Prämie

Ausbilden lohnt sich - und ist wichtiger denn je. Qualifizierte Fachkräfte sind im Baugewerbe nach wie vor gefragt und benötigt. Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ setzt hier an, damit auch während der Corona-Pandemie Ausbildungsplätze erhalten bleiben und neue entstehen: Prämien sollen Anreize schaffen und kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe finanziell entlasten. Prämien für neue Ausbildungsverträge Die berufliche Zukunft junger Menschen soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund oder Auftragsausbildung erhalten. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. Mit Ausnahme der Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung sollen die Maßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) administriert werden. Anträge auf Förderung sind bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen. Weitere Informationen gibt es hier (Bundesregierung) und hier (IHK Mittlerer Niederrhein). Quellen: Bundesregierung / ZDB Foto © bildlove - stock.adobe.com

Ausbildung

Rein in die Ausbildung: Berufsstart Bau

Ein Gewinn sowohl für Betriebe, als auch für Ausbildungssuchende: Das Pilotprojekt „Berufsstart Bau“. Seit 2013 bietet es die Gelegenheit, im Rahmen einer 6 – 12-monatigen Einstiegsqualifizierung einen Bauberuf bzw. den potenziellen Lehrling kennenzulernen. Im besten Fall mündet die Qualifizierung in einem Ausbildungsvertrag – ein Vorteil für beide Seiten, da sie sich bereits kennen. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit den BZB und startete nach einer zweiwöchigen Orientierungs- und Erprobungshase im Februar 2020. Acht Teilnehmer erproben dabei verschiedene Gewerke: vom Mauern, über Straßenbau und Fliesenlegen bis zu Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierung. Mit guter Bilanz: Bereits nach wenigen Monaten erhielt die Hälfte der Teilnehmenden eine Ausbildungszusage mit Start zum 1. August 2020. Neben der Praxis in den Baufirmen findet in regelmäßigem Wechsel überbetriebliche Qualifizierung mit Stütz- und Förderunterricht, Sprachkursen und sozialpädagogischer Betreuung in den BZB statt. Corona-bedingt musste ein „Lernblock“ ausfallen, doch nun wird erneut überbetriebliche Unterweisung durchgeführt. Auch während der Corona-Schließung standen die BZB sowohl den Betrieben als auch den Teilnehmenden beratend zur Seite. Denn die Nachwuchsgewinnung ist und bleibt ein wichtiges Thema. Foto © goodluz/shutterstock

Ausbildung

„Wir sind sicher, dass wir ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleisten“

Ausbildung in Zeiten von Corona: In den kommenden Wochen und Monaten muss jeder Einzelne mit dem „neuen Corona-Alltag“ zurechtkommen. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. waren mit der Frage konfrontiert, wie sich Aus- und Weiterbildung unter den neuen Bedingungen durchführen lässt und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um Hygiene- und Infektionsschutzstandards einzuhalten. Denn die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher*innen und Mitarbeitenden steht an erster Stelle. Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen, gibt einen Überblick über die Maßnahmen und die Herausforderungen. Herr Crone, welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sind in den BZB Zentren im Rahmen der Ausbildung und pädagogischen Maßnahmen implementiert? Crone: Wir haben uns bereits früh mit den bekannten und über die verschiedenen Fachstellen veröffentlichten Hinweisen und Maßgaben auseinandergesetzt. So wurden die vom RKI, von Kultusministerien für Schulen und von der BauBG benannten Empfehlungen in unsere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingearbeitet und in die Tat umgesetzt. Natürlich stehen die mittlerweile sehr ausführlich kommunizierten Regeln im Fokus: Abstand halten, Kontakte vermeiden, Hygieneetiketten einhalten. Daraus entwickelten und setzten wir ein Sicherheits- und Hygienekonzept um. Beispielsweise teilten wir in unseren Werkhallen die Arbeitsbereiche für die Lehrlinge unter Berücksichtigung der Abstandregeln detailliert ein. Um allen Lehrlingen die Teilnahme anbieten zu können, erstellten wir in einigen Werkhallen sogar zwei Meter hohe Schutzwände zwischen den Arbeitsbereichen. Reichte dieses nicht aus, wurde auf weitere Hallenkapazitäten ausgewichen oder Gruppen auf Standorte aufgeteilt. So haben wir nun die Zimmererlehrlinge auf Krefeld und Düsseldorf verteilt. Generell sind durch Zugangs- und Pausenregelungen Begegnungen zwischen den Teilnehmer*innen im Haus auf ein geringmögliches Maß reduziert. Hinweis-, Gebots- und Verbotsschilder hängen an den relevanten Stellen, um einfach aber deutlich an die Vorgaben zu erinnern. Alle Ausbilder und Mitarbeiter*innen der BZB Zentren wurden im Vorfeld der Wiederaufnahme des Betriebs in das Sicherheits- und Hygienekonzept eingewiesen und mit entsprechender persönlicher Schutzausrüstung wie Mund-Nase-Bedeckung, Gesichtsvisieren und Handschuhen ausgestattet. Wir sind sicher, dass wir ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleisten. Um für die erste Zeit ganz sicher zu gehen, gibt es außerhalb der festen und zugewiesenen Arbeitsbereiche eine Masken-Tragepflicht für alle in den BZB. Besondere Vorsicht lassen wir beim Sicherheits- und Hygienekonzept für die Unterbringung der Lehrlinge im BZB-eigenen Internat in Krefeld walten. Neben den bereits benannten kommen weitergehende Maßnahmen, wie regelmäßiges Desinfizieren und der Bau von Schutzwänden, hier zum Einsatz. Ich bin mir sicher, dass wir auch hier das Bestmögliche realisieren. Alles in allem wurde uns im Abgleich mit Informationen durch den Zentralverband des Handwerks und der für uns zuständigen Berufsgenossenschaft unser Sicherheits- und Hygienekonzept vollumfänglich bestätigt. Und besonderes Lob haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdient, die mit viel Engagement an der Umsetzung der Sicherheitsregeln mitgearbeitet haben und nun u.a. als Ausbilder in erster Reihe die Lehrlinge in den Werkhallen unterweisen. Ohne dieses große Engagement und die Ideen wären wir nicht so schnell wieder betriebsbereit gewesen! Was waren die größten Herausforderungen bei der Umsetzung des Konzeptes? Crone: Alle mitzunehmen, damit sie verstehen, warum welche Maßnahme wichtig ist. Aktuell muss man immer wieder erinnern, dass die Corona-Pandemie nicht vorbei ist und die guten und positiven Entwicklungen in Deutschland gerade den sehr guten Präventionsmaßnahmen des „shut downs“ geschuldet sind. Wenn es zu „locker“ wird, erhöht sich das Rückfallrisiko. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir uns sehr gut aufgestellt haben. Wichtig ist bei allem, dass das Bewusstsein für eine Sicherheitskultur erzeugt wird. Wir müssen alle mitnehmen, die Regeln erklären, Fragen und Anregungen aufnehmen und dann gemeinsam befolgen. Und immer wieder nachjustieren, motivieren und erinnern, damit die Anweisungen auch noch nach mehreren Tagen und Wochen eingehalten werden. Wie nehmen die Teilnehmenden die Maßnahmen an? Wie gut funktioniert ein „Ausbildungs-Alltag“ im Einklang mit den Sicherheitsvorkehrungen? Crone: Es funktionierte von Anfang an sehr gut. Hilfreich war die Präsenz der Corona-Regeln durch den „shut down“ in den Medien, im Internet, im Fernsehen und im Radio. Daher kamen alle sensibilisiert in die BZB Zentren, so dass die Tragepflicht der Mund-Nase-Bedeckung, das Abstandhalten und auch das regelmäßige Händewaschen nicht zu Widerwillen oder Erstaunen führten. Dennoch ist es wichtig, weiter aufmerksam zu sein und der nachlassenden Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen entgegenzuwirken. Immer wieder die Teilnehmer*innen daran erinnern, dass es wichtig ist, die Regeln zu befolgen, um einen Infektionsfall zu vermeiden. Denn was wäre die Folge für die Lehrlinge? Dass ihnen notwendige fachliche Kompetenzen und Fähigkeiten nicht mehr vermittelt werden können bis hin zur Nichtteilnahme an der Abschlussprüfung im Sommer 2020. An dieser Stelle bedanke ich mich auch bei den Ausbildungsbetrieben, die uns mit viel Verständnis begegnen und ihren Lehrling auch trotz kurzfristig geänderter Zeitpläne zur ÜLU in die BZB schicken. Dieses Verständnis und die weiterhin hohe Akzeptanz für die Lehrlingsunterweisung sind für uns sehr wichtig. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © ThirtyPlus/shutterstock; BZB

Ausbildung

Ausbildung: Aktualisierte Zeitpläne für 2020 und 2021

Seit Mai dürfen die BZB unter Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen erneut überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) durchführen. Einen Start machte das 3. Lehrjahr der Dachdecker*innen, gefolgt von der Stufenausbildung Bau – denn die Gesellenanwärter*innen bereiten sich derzeit intensiv auf ihre Prüfungen vor. Nach einem positiven Beginn der ÜLU unter Beachtung aller notwendigen Sicherheitsregularien ging die Planung für alle Gewerke weiter. So wird unter anderem die ausgefallene Lehrlingsunterweisung des 1. Ausbildungsjahres (Stufenausbildung Bau und Trockenbau) von Juli bis September nachgeholt. Die Unterweisung der Holz- und Bautenschützer*innen findet im Juni und Juli statt. Ebenfalls werden Straßenwärter-Lehrgänge nachgeholt, Bauzeichner*innen-Praktika laufen bereits weiter. Unverändert setzen sich zudem die Dachdecker*innen-Kurse fort. Der aktualisierte Gesamt-Zeitplan 2019/2020 steht HIER zum Download bereit. Den aktualisierten Zeitplan 2020/2021 (Stufenausbildung Bau) gibt es HIER. HIER geht es zu den Zeitplänen für Dachdecker*innen (unter Wichtige Infos). Den aktualisierten Zeitplan 2020/2021 für Bauzeicher-Praktika gibt es HIER. Für alle Zeitpläne gilt: Änderungen vorbehalten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ausbildung

Info an Betriebe: Umstellung der ÜLU-Zeitpläne

Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen von Vorstand und Geschäftsführung teilen wir Ihnen mit, dass die ursprünglichen und lange veröffentlichten Zeitpläne ihre Gültigkeit verloren haben. Daher haben wir diese zu Beginn der CORONA – Pandemie sofort deaktiviert. Als Basis dafür galt der Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) vom 15.03.2020. Damit einhergehend gab es ein generelles „Durchführungsverbot" für sämtliche Aktivitäten außerschulischer Bildungsanbieter, also auch für die BZB bis zum 03.05.2020. Am 28. April wurde dann befristet bis 03.05.2020 eine Ausnahmegenehmigung zur Durchführung von überbetrieblichen Lehrgängen in der Form erteilt, dass die Lehrgänge unter verschärften Hygienebedingungen stattfinden dürfen, sofern noch in diesem Jahr die Abschlussprüfungen stattfinden und die Lehrgänge hierfür relevant sind. Im Zuge dessen haben wir mit der Handwerkskammer Düsseldorf zunächst die neuen Prüfungstermine für die Facharbeiter- und Gesellenprüfungen festgelegt. Erst danach war es uns möglich, die Blöcke für das 2. und 3. Ausbildungsjahr festzulegen. Da wir davon ausgehen, dass der „letzte“ ÜLU-Block zur Prüfungsvorbereitung besonders wichtig ist und vor allem im Interesse der Auszubildenden ist, mussten wir kurzfristig die Pläne ändern. Aufgrund der äußerst kurzen Vorbereitungszeit und nicht vorhersehbarer Entwicklungen im Rahmen offizieller Erlasse und Verordnungen war es uns schlicht nicht möglich, im Vorfeld alle Betriebe und Verbände zu beteiligen, so dass wir auf Basis eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses die Änderungen kurzfristig umgesetzt haben. Uns ist natürlich bewusst, dass die kurzfristige Änderung Ihre betrieblichen Einsatzplanungen der Auszubildenden oftmals stark behindert, wir hier allerding im Sinne der Auszubildenden so verfahren mussten, um noch „ÜLU-Blöcke“ zur Prüfungsvorbereitung umzusetzen. Es war uns leider nicht eher möglich, dies mit den Ausbildungsbetrieben im Vorfeld abzustimmen, da wir de facto selbst keinerlei Planungssicherheit oder Vorbereitungszeit hatten und die rechtliche Basis nicht vorhanden bzw. absehbar war. Wir hoffen dennoch auf Ihr Verständnis, Ihre Kooperationsbereitschaft und versuchen alles, die Auszubildenden bestmöglich unter den erschwerten Hygienebedingungen zu unterweisen. Auch wir wissen erst seit dem 02.05.2020, dass wir ab dem 04.05.2020 wieder unsere Einrichtungen öffnen dürfen. Diese Situation ist auch für uns nicht einfach, dennoch sind wir davon überzeugt, im Sinne der Auszubildenden das Bestmögliche im Hinblick auf die Prüfungen zu erreichen. Die aktuellen Zeitpläne finden sie HIER bzw. im Reiter Ausbildung unter dem jeweiligen Gewerk. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung und bitten nochmals um Nachsicht und Verständnis für die sehr kurzfristigen Einladungen. Mit freundlichen Grüßen Thomas Murauer BZB-Geschäftsführer

Ausbildung

„Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen.“

Seinen Werdegang kann man als Erfolgsstory bezeichnen: Bester seines Jahrgangs, Medaillenträger der Deutschen Meisterschaften der Fliesenleger und Stipendiat der Lüttgen Pawlik Stiftung – der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Sascha Cuppenbender hat schon viel erreicht. Erst 22 Jahre jung, absolvierte er 2019 nach Abitur und Ausbildung im väterlichen Betrieb die Gesellenprüfung und nahm anschließend an Berufswettbewerben statt. Mit der Bronzemedaille im Bundeleistungswettbewerb 2019 zeigte er sein überragendes handwerkliches Können auch im deutschlandweiten Vergleich. Nun geht es für den Weseler weiter: Mit seinen Topnoten hat er sich für eine Bestenförderung der Lüttgen Pawlik Stiftung qualifiziert und strebt den Meistertitel an. Die Stiftung unterstützt mit einem Förderbetrag besonders motivierte Gesellen*innen bei ihrer Aufstiegsfortbildung. Die BZB führten ein Interview mit Sascha Cuppenbender – über seine Motivation, die Ausbildung, Zukunftspläne und warum „das Handwerk“ als Berufswahl nach wie vor interessant ist. BZB: Herr Cuppenbender, was hat sie während Ihrer Ausbildungszeit motiviert? Sascha Cuppenbender: Zum einen hat mich die Möglichkeit motiviert, als Bester meines Jahrgangs in der HwK Düsseldorf am NRW-Landeswettbewerb 2019 teilnehmen zu können. Aber es war auch mein eigener Ehrgeiz, eine möglichst gute Ausbildung zu absolvieren. BZB: Welche Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach wichtig, wenn man den Beruf des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers ergreifen möchte? Sascha Cuppenbender: Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man generell handwerklich versiert ist. Außerdem sollte man ein gutes Vorstellungsvermögen für fertige Räume haben und kreativ sein, um Kunden ein möglichst speziell auf sie abgestimmtes Produkt (Badezimmer, Terrasse, Flur…) bieten zu können. BZB: Wie hat die überbetriebliche Ausbildungszeit im BZB Düsseldorf Sie bei Ihrem Werdegang unterstützt? Sascha Cuppenbender: Ich denke am besten kann ich diese Frage mit einem Satz von meinem ehemaligen Ausbilder im BZB, Herrn Keweloh, beantworten: „Ich kann nur ein fahrendes Auto lenken.“ Also im übertragenden Sinn: Man muss selbst motiviert sein und etwas lernen wollen, damit die überbetriebliche Ausbildungszeit erfolgreich wird. Darüber hinaus hatten einige wichtige „Lenkimpulse“ seitens des Ausbilders einen entscheidenden Anteil an meiner erfolgreichen Ausbildung. BZB: Nach Ihrer Gesellenprüfung haben Sie den NRW-Landeswettbewerb der Fliesenleger gewonnen und holten anschließend die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Eine tolle Leistung! Was waren die größten Herausforderungen in dieser Wettbewerbszeit? Würden Sie zukünftig an weiteren Berufs-Wettbewerben teilnehmen? Sascha Cuppenbender: Eine der größten Herausforderungen war es, stets motiviert zu sein, um in der Freizeit für die Wettbewerbe zu trainieren. Vor der Deutschen Meisterschaft zum Beispiel hatten die Teilnehmer ganz unterschiedliche Vorbereitungsmöglichkeiten. Einige konnten zweiwöchige Schnittkurse absolvieren, andere, wie ich zum Beispiel, hatten diese Möglichkeit in diesem Umfang nicht. Mein ehemaliger Ausbilder hat mir dann von sich aus das Angebot gemacht, mich an einem Wochenende zu trainieren. Das habe ich dankend angenommen. Die restliche Zeit habe ich allein geübt. Im Vergleich zu anderen Bundesländern, hinken meiner Meinung nach, im Punkt Vorbereitungsmaßnahmen die Verantwortlichen bei uns etwas hinterher, daher hatten Teilnehmer anderer Bundesländer einen größeren Umfang an Vorbereitung. Aufgrund dessen war eine Platzierung in den Top 5 sehr unwahrscheinlich, aber schlussendlich konnte ich mich immer wieder aufraffen und am Ende hat es sich mit einem überraschenden dritten Platz und einer Einladung in die deutsche Fliesenleger-Nationalmannschaft, auf jeden Fall gelohnt. An zukünftigen Berufs-Wettbewerben werde ich nicht teilnehmen, da meine Priorität aktuell der Meisterausbildung gilt. Deshalb habe ich auch die Einladung der Fliesenleger-Nationalmannschaft nicht angenommen. BZB: Das Thema Digitalisierung wird in allen Branchen und so auch für das Handwerk immer wichtiger. Welche Veränderungen oder auch Vorteile sehen Sie dadurch für das Fliesenleger-Handwerk? Sascha Cuppenbender: Im Fliesenleger-Handwerk ist es heute wichtiger denn je, alles gut zu dokumentieren, um sich rechtlich abzusichern. In der Digitalisierung sehe ich gerade in diesem Aspekt einen großen Vorteil, da man solche Dokumentationen mit entsprechender Software einfach umsetzten kann. Außerdem verbessert eine zunehmende Digitalisierung die Kommunikation in der Firma – ein einfaches Beispiel ist eine Situation auf der Baustelle. Ich habe auf der Baustelle eine Frage und kann direkt meinem Chef ein Foto schicken, sodass wir auf Grundlage des Fotos in einem Telefonat die Frage besprechen können. So weiß jeder was gemeint ist und es kommen keine Missverständnisse auf. BZB: Sie absolvieren gerade die Meisterschule in Vollzeit und möchten damit den Meistertitel erlangen. Warum haben Sie sich dafür entschieden und welche Ziele verfolgen Sie für die Zukunft? Sascha Cuppenbender: Ich habe mich entschieden den Meister zu machen, um mein Wissen in meinem Berufsfeld zu erweitern und auch die kaufmännischen Fertigkeiten zu erlernen, die man benötigt, um sich selbstständig zu machen. Da ich in der Zukunft den Betrieb meines Vaters, „Fliesen Cuppenbender“, übernehmen möchte und Anfang des Jahres die Meisterpflicht endlich wieder eingeführt wurde, ist der Meister natürlich auch Voraussetzung dafür. BZB: Warum sollten junge Menschen, Ihrer Meinung nach, ins Handwerk bzw. Bauhandwerk gehen? Was bieten die handwerklichen Berufe und welche Zukunft haben sie? Sascha Cuppenbender: Das Handwerk ist eine sehr vielfältige und große Berufsgruppe. Leider gibt es Vorurteile, dass man als Handwerker nichts können muss, was vielen Jugendlichen heute meiner Meinung nach vermittelt wird, nach dem Motto: „Wenn es mit dem Abitur nichts wird, kannst du ja noch ins Handwerk gehen“. Im Gegenteil: Das Handwerk ist wesentlich komplexer als es sich die meisten vorstellen können. Spätestens in der Meisterschule lernt man die Komplexität des eigenen Handwerks richtig kennen und ist teilweise selbst erstaunt, wie umfangreich es tatsächlich ist. In der Zukunft werden gerade durch den „Handwerker-Mangel“ unsere Berufe wieder in den Vordergrund rücken und ich hoffe, dass dadurch auch unser Image wieder besser wird. BZB: Haben Sie Tipps für Jugendliche, die sich für einen handwerklichen Beruf interessieren? Sascha Cuppenbender: Man sollte sich nicht von irgendwelchen alten oder erfundenen Klischees beeinflussen lassen und einfach das ausprobieren, woran man wirklich Interesse hat. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Sascha Cuppenbender/privat

Ausbildung

Wir sind für Sie da! BZB-Außendienst betreut Sie weiter

In der aktuellen Ausnahmesituation liegt uns vor allem eines am Herzen – die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmer*innen, Kundinnen und Kunden, Partner und Mitarbeitenden. Die Teams der BZB vereint in dieser Zeit ein Ziel: Wir sind für Sie da und weiterhin ein zuverlässiger Partner. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. ergriffen umfassende Vorsorge- und Schutzmaßnahmen, um einen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten. So bietet Ihnen der BZB-Außendienst den gewohnten Service aus dem Home Office. Sie als Betriebe erhalten von uns wie bislang Bewerbungsunterlagen von Interessenten zur Verfügung gestellt, die eine Ausbildung in einem relevanten Bauberuf anstreben. Die Unterlagen schicken wir Ihnen unkompliziert per E-Mail zu. Zu unseren Services gehören zudem einige weitere Leistungen. Wir unterstützen Betriebe bei: Nachwuchsgewinnung & Fachkräftesicherung Veränderten Kundenbedürfnissen Fragen zur Digitalisierung Wir unterstützen junge Menschen in der Berufsorientierung und auf Ausbildungsplatzsuche: Informationen zu Berufen im Baugewerbe Check der Bewerbungsunterlagen Hilfestellung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und Praktika Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung in den genannten Themen? Sprechen Sie uns an: Den oder die für Sie richtige*n Ansprechpartner*in finden Sie HIER unter Eingabe Ihrer Postleitzahl oder kontaktieren Sie uns direkt über die folgenden Kontaktdaten: Ansprechpartner des BZB-Außendienstes: Claudia Burggraf 0174 1738525* claudia.burggraf@bzb.de Christoph Lanken 0173 5135028* christoph.lanken@bzb.de *Falls wir uns gerade im Gespräch befinden sollten, bitten wir Sie, uns Ihren Namen und die Telefonnummer auf der Mailbox zu hinterlassen. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück! Die nächsten Wochen werden für uns alle eine besondere Herausforderung. Umso wichtiger ist es, auf verlässliche Partner setzen zu können. Das sind wir für Sie auch weiterhin! Foto © I'm friday / shutterstock

Ausbildung

Ausbildungs-Sprechstunde für Betriebe in den BZB

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. bieten Ausbildungsbetrieben die Gelegenheit, an gemeinsamen offenen Sprechstunden in den drei BZB Zentren teilzunehmen. Neben allgemeinen Informationen zu aktuellen Themen in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung stehen zusätzlich die Fachausbilder für Gespräche zur Verfügung. So geben wir den Betrieben die Möglichkeit, ihre Eindrücke über die ÜLU zu äußern, Anregungen zu geben oder Fragen zu klären. Zudem können Betriebsvertreter gemeinsam mit den Fachausbildern spezielle Inhalte der Fachausbildung besprechen. 2. Ausbildungsjahr 16.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Krefeld 17.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Wesel 18.06.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Düsseldorf 1. Ausbildungsjahr 07.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Krefeld 08.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Wesel 09.07.2020 Ausbilder*innen-Sprechtag im BZB Düsseldorf Alle Termine beginnen um 14.30 Uhr. Die BZB informieren die Betriebe zusätzlich mit einem Einladungsschreiben und freuen sich auf den Austausch. Bei Fragen steht gerne Dipl.-Ing. Markus Crone, BZB Geschäftsbereichsleiter Ausbildung & pädagogische Maßnahmen, zur Verfügung. Foto © Brian A Jackson/shutterstock

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BZB goes Instagram: Neuer Kanal ist live

Fotos, Videos, Infos und Einblicke aus erster Hand zum Thema Aus- und Weiterbildung sowie Berufsorientierung in den Bauberufen gibt es ab sofort auf dem neuen Instagram-Account der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. unter dem Profilnamen bzb.de. Der neue Kanal richtet sich an eine junge Zielgruppe und will authentisch und persönlich die Bauberufe und die Menschen dahinter vorstellen. Zusätzlich stehen praktische Infos zur Ausbildung, handwerkliche Tipps & Tricks und alles, was die Bau-Lehrlinge von heute bewegt im Vordergrund. Themen wie Mobilitäten und der zunehmend digitaler werdende Alltag sollen zeigen, dass das Baugewerbe modern und für den jungen Nachwuchs attraktiv ist. Folgen Sie uns auf www.instagram.com/bzb.de

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BZB im Dialog – Wie geht es weiter nach dem Abitur?

Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Q1 (Klasse 12) diskutierten an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Dormagen über das Thema: „Wie geht es weiter nach dem Abitur?“ oder auch „Mache deinen Weg im Handwerk nach dem Abitur!“. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, sich zu Workshops unterschiedlicher Themenschwerpunkte anzumelden. Nach der Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten im Bauhandwerk kam es schnell zu einer regen Diskussion über einen beruflichen Werdegang im Baugewerbe. Es entwickelte sich ein konstruktiver Dialog, bei dem die beteiligten Schülerinnen und Schüler viele neue Impulse im Bezug auf ihre Berufs- und Studienwahl mitnehmen konnten. Einige Teilnehmer*innen nahmen bereits am „Challenge Bauprojekt – potentielle Führungskraft von Morgen“ in den BZB teil und sind durch die Erfahrung darin bestärkt, eine Karriere im Handwerk anzustreben. Großes Interesse zeigten die Jugendlichen zudem an der seit dem 01.01.2020 geltenden Anerkennung des Handwerksmeisters als „Bachelor Professional“, die ohne Studium erreicht werden kann. Auch die Optionen eines dualen und sogar trialen Studiums fanden Anklang. Die Gesprächsrunde fand auf Einladung der zuständigen Stufenberatung statt. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule für die Einladung und bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern für das konstruktive Gespräch! Foto © ©Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com

Ausbildung

BZB informieren über Bauberufe

Die Bildungszentren des Baugewerbes unterstützen interessierte Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche und stellen auch in den kommenden Wochen und Monaten die vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk auf Messen und Veranstaltungen in der Region vor. 04.03.2020 – Berufsinformationstag der Freien Christlichen Gesamtschule Mesa des Gymnasiums, Buchenstr. 1, 40599 Düsseldorf, 14.30-16.30 Uhr 11.03.2020 – Klever Job- und Ausbildungsbörse Stadthalle Kleve, Lohstätte 7, 47533 Kleve, 10.00-15.00 Uhr 20.03.2020 – Berufsorientierungsmesse Hauptschule Korschenbroich, Von-Stauffenberg-Str. 47, 41352 Korschenbroich, 8.00-15.00 Uhr 27.03.2019 – #LustaufHandwerk, Alfred-Herrhausen-Schule, Vennhauser Allee 167, 40627 Düsseldorf, 8.00-17.00 Uhr 02.04.2020 – Ausbildungsbörse/Tag der Logistik, Rheinhausenhalle, Beethovenstr. 20, 47226 Duisburg, 10.00-16.00 Uhr 28.04.2020 – Jobmesse, Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Schlei-Str. 6, 41542 Dormagen, 9.30-12.30 Uhr 09.05.2020 – 9. Hildener Ausbildungs- und Studienbörse, Evangelisches Schulzentrum, Gerresheimer Str. 74, 40721 Hilden, 9.00-14.30 Uhr 10.06.2020 – Jobralley, Anne-Frank-Realschule Düsseldorf, Ackerstr. 174, 40233 Düsseldorf, 8.00-13.00 Uhr Foto © Cevahir/fotolia

Ausbildung

Ready for take-off: BZB-Berufsorientierung 2020 startet mit vielen Veranstaltungen

Eine Ausbildung ist attraktiv – besonders im Handwerk. Unter dem Motto „Ready for take-off“ starteten die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) pünktlich vor den Halbjahreszeugnissen ihre Aktivitäten zum Thema Ausbildung, um Jugendliche für eine Lehre im Bauhandwerk zu gewinnen. Neben vielen Direktterminen in 9. und 10. Jahrgangsstufe beteiligten sich die BZB an vier großen Berufsorientierungsbörsen. Mit Unterstützung der Bau-Lehrlinge war eine praktische und theoretische Präsentation der Bauberufe in Kempen, Geldern, Düsseldorf und Wuppertal möglich. Highlight und Eye-Catcher waren dabei die digitalen Baugerätesimulatoren, die im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung in den BZB im Einsatz sind. Der große Zuspruch zeigte sich an den langen Schlangen, denn bei den unterschiedlichen Baumaschinen ist für jeden etwas dabei – ob Bagger, Kran oder Gabelstapler. In enger Zusammenarbeit mit den Auszubildenden, den Ausbildungsbetrieben und den Innungen erhielten die jungen Interessenten eine praxisorientierte Beratung zu den Berufen des Bauhandwerks, Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Lehre. Die Berufsorientierungsbörsen in Kempen im Carl-Duisberg-Gymnasium, in Geldern im dortigen Berufskolleg, in Düsseldorf in der St. Benedikt-Schule und in Wuppertal in der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg gehören zu den größten und informativsten Börsen ihrer Art. Alle Berufe und Berufsbereiche sind vertreten, so dass junge Menschen aus einem großen und interessanten Fundus schöpfen können.

Ausbildung

Azubi-Roadshow Düsseldorf: Neues Jahr – neue Chancen

Ein neues Jahr – ein neues Konzept: Die BZB beteiligen sich ab 2020 an der Azubi-Roadshow Düsseldorf „Next Stop: Deine Ausbildung!“, organisiert vom Düsseldorfer Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule/Beruf. Im Rahmen einer Bühnenshow und einer Minimesse stellen sich junge Auszubildende den Schülerinnen und Schülern einer kompletten Jahrgangsstufe vor. Ziel ist es, den jungen Leuten die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe näher zu bringen – und zwar auf Augenhöhe. In den letzten Wochen erarbeiteten die Beteiligten das Konzept und erprobten es praktisch. Die Bau-Lehrlinge, die im BZB die ÜLU durchlaufen und mit eingebunden sind, meisterten die Generalprobe mit Bravour. So dürfen sich die jungen Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden, auf einen interessanten „To do Talk“ und ein Präsentationsprogramm freuen. Damit steht ihnen eine gute Informationsquelle über potentielle Ausbildungsberufe zur Verfügung. Die Roadshow startet im Januar in der Düsseldorfer Realschule Freiherr vom Stein. Im März folgen die Realschule Golzheim und die Gesamtschule Hulda Pankok. Foto: © Julien Eichinger - stock.adobe.com

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„Berufsstart Bau“ 2020: Betriebe treffen auf Ausbildungssuchende

Seit 2013 besteht das Pilotprojekt „Berufsstart Bau“ der deutschen Bauwirtschaft. Betriebe, die bei SOKA-Bau registriert sind, können im Rahmen einer betreuten Einstiegsqualifizierung erproben, ob Jugendliche bzw. junge Interessenten für eine betriebliche Ausbildung geeignet sind. Dies erfolgt in Kooperation mit den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. und läuft mindestens 6 und maximal 12 Monate. Die betreute Einstiegsqualifizierung bietet dem Betrieb so die Möglichkeit, die jungen Menschen nach der Erprobungsphase und bei Eignung in eine geregelte betriebliche Ausbildung ab dem 01.09.2020 zu übernehmen. Für die Jugendlichen bietet eine Einstiegsqualifizierung die Chance, sich zu orientieren und für eine Ausbildungsstelle zu empfehlen. Ziel ist es, über das Praktikum nahtlos in ein reguläres betriebliches Ausbildungsverhältnis überzugehen. Das Projekt steht nicht nur unversorgten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sondern auch Menschen mit jüngstem Migrationshintergrund offen. Der Betrieb wird mit Zuschüssen der SOKA-BAU und der Agentur für Arbeit unterstützt – dem Betrieb entstehen nur Kosten für persönliche Schutzkleidung, evtl. Arbeitskleidung und die Praktikumsvergütung. Bei Berufsstart Bau verteilt sich die Einstiegsqualifizierung zeitlich und räumlich auf die einzelnen Bereiche: Praxis im Betrieb (ca. 50 - 60%) Praxisunterweisungen und Förderunterrichten sowie Sprachförderung im BZB (ca. 30 – 40%) Schulpflichtiger Unterricht in der Berufsschule (ca. 10%) In der gesamten Zeit betreuen erfahrene Ausbilder und sozialpädagogische Fachkräfte der BZB sowohl den Betrieb als auch die Praktikanten. Die Erprobungsphase kann am 01.02., spätestens am 01.03.2020, mit einer Laufzeit von 6 bis 12 Monaten und dem Ziel der Übernahme in Ausbildung beginnen. Die Betriebe stellen einen oder mehrere Praktikanten zu diesem Zeitpunkt ein. Da es sich um ein Praktikum im Sinne der Einstiegsqualifizierung (EQ) handelt, wird zu diesem Zweck ein Vertrag zwischen dem Betrieb und dem Praktikanten abgeschlossen. Während des Praktikums entrichtet der Betrieb eine Praktikumsvergütung, die sich an der Vergütung des 1.Abj. orientieren kann. Die Agentur für Arbeit erstattet dem Unternehmen bei entsprechender Voraussetzung auf Nachweis € 231 / Monat zuzüglich des Sozialversicherungsanteils. Sollten Betrieb und Praktikant keine Ausbildung vereinbaren, entstehen dem Betrieb keine Folgekosten, denn es ergibt sich kein rechtlicher Anspruch. Die Qualifizierung, der Stützunterricht und die Betreuung im BZB werden durch die SOKA-BAU gefördert. Sie möchten teilnehmen? Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne. Ihre Ansprechpartnerin: Fatma Cömert (BZB Krefeld und Wesel) 02151 5155-21 fatma.coemert@bzb.de ANMELDE-FORMULAR für Betriebe Foto © goodluz/shutterstock

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Berufsorientierung mal anders!

Anfang Oktober waren die BZB in Kooperation mit der Firma GEESE-BAU GmbH aus Oberhausen zu Gast an der Gesamtschule Oberhausen-Osterfeld. Etwa 90 % aller Jugendlichen haben Schwierigkeiten, sich unter einer Berufsbezeichnung oder den Berufsinhalten eine konkrete Beschäftigung vorzustellen. Daher entwickelte das Technikzentrum Minden-Lübbecke einen Berufs-Parcours der „etwas anderen Art“. Dabei stand ein „Minipraktikum“ für die Berufe Zimmerer, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer mit typischen Arbeitsproben bereit, das von ca. 240 Schüler*innen der 9. Jahrgangstufe theoretisch und praktisch durchgeführt wurde. Die beteiligten Unternehmen hatten so die Möglichkeit, Kontakte zu interessierten Jugendlichen aufzubauen, um sie für einen Schnuppertag, ein Praktikum oder sogar für eine Ausbildung zu gewinnen. Alle Beteiligten waren vom Konzept und der hochprofessionellen Durchführung des Berufs-Parcours begeistert. Das BZB bedankt sich beim Team der Firma GEESE-BAU GmbH für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Gerne sehen wir einer Wiederholung des Berufs-Parcours im Jahr 2020 entgegen!

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Schritt in die berufliche Zukunft: Ausbildungsmarkt 2020 in Wesel

Bereits seit vielen Jahren veranstaltet die Gesamtschule „Am Lauerhaas“ in Wesel einen Ausbildungsmarkt, um Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 berufliche Perspektiven, unter anderem im Handwerk, aufzuzeigen. Auch die BZB sind dem Aufruf gefolgt und boten bei der diesjährigen Veranstaltung „Handwerk zum Anfassen“. Auszubildende des 2. Lehrjahres zeigten interessierten Schüler*innen, wie eine Mauer aus Kalksandsteinen entsteht und wie ein Altstadtpflaster fachgerecht verlegt wird. Der Andrang war groß und viele junge Menschen erhielten Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung und die Aufstiegsoptionen im Bauhandwerk. Die BZB bedanken sich insbesondere bei den Firmen Bergmann TET aus Gelsenkirchen und der K. Heinrich GmbH aus Duisburg, die uns ihre Azubis Ahmed und Gino als Ausbildungspaten für diesen Tag zur Verfügung stellten. Wir freuen uns, diese gut organisierte und viel besuchte Veranstaltung auch im Jahr 2020 unterstützen zu dürfen.

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BZB auf der Ausbildungsmesse „Berufsstart“ in der Mülheimer Stadthalle

Ein gutes Team: Die Dachdecker- und Zimmerer-Innung Mülheim an der Ruhr war gemeinsam mit den BZB auf der diesjährigen Mühlheimer Ausbildungsmesse „Berufsstart“ vertreten. Neben Azubis aus den Bereichen des Dachdecker- und Zimmererhandwerkes, den BZB und der Kreishandwerkerschaft Mülheim und Oberhausen waren viele Jugendliche vor Ort und nutzten die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt: Sowohl männliche als auch weibliche Interessenten haben mitgemacht und gemeinsam mit den Dachdecker-Azubis unter anderem Schieferherzen geschlagen. Bei den Zimmerern war präzise Holzarbeit gefragt. Wie bringt man zwei Holzstücke ohne Nägel oder Leim in Verbindung? Eine interessante Übungsaufgabe am Balken, die von den meisten Standbesuchern mit Bravour gelöst wurde. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. „Die jährliche Messe „Berufsstart“ in der Mülheimer Stadthalle ist eine wichtige Plattform für alle Aussteller und interessierte Jugendliche, die eine Ausbildung dem Studium vorziehen“, erläutert BZB-Außendienst-Mitarbeiter Christoph Lanken. „Hier haben sie die Möglichkeit, sich praktisch rund um die Ausbildungsberufe zu informieren. Eine wichtige Veranstaltung, die in 2020 eine Wiederholung finden wird!“

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3. BZB-Mobilität nach La Réunion stößt auf großes Interesse

Erneut haben zehn Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres die Chance, Auslandserfahrung in der Bauwelt zu sammeln und Land und Leute eines anderen Landes kennenzulernen. Vom 25.11.2019 bis zum 14.12.2019 findet die 3. Mobilität auf die französische Insel La Réunion statt. Zu einer Informationsveranstaltung im September kamen rund 40 interessierte Lehrlinge aus allen BZB-Zentren und nahezu allen Gewerken, um durch den Geschäftsbereichsleiter Markus Crone weitere Informationen zum Auslandsaufenthalt und den Teilnahmebedingungen zu erhalten. „Es ist toll, dass sich die jungen Leute für das europäische Ausland interessieren und die Chance nutzen möchten, im Rahmen ihrer Ausbildung eine Mobilität zu machen. Dazu kommt, dass auch die Betriebe diese Aktivitäten stärker verfolgen und ihre Lehrlinge dabei unterstützen, an solch einer einmaligen Ausbildungsaktivität teilzunehmen“, erläutert Crone. Aufgrund der guten Erfahrungen der letzten Jahre, planen die BZB zukünftig weitere Mobilitäten. So besteht ein Kontakt zu zwei Bauausbildungszentren in Frankreich, um weitere Austausche auszuloten. Besonderes Interesse gilt dabei dem Dachdecker-Bereich. „Unser großes Plus ist die Vielfältigkeit durch die unterschiedlichen Gewerke, die bei uns in den drei Zentren die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung durchlaufen. Und die mittlerweile 20 Jahre Erfahrung mit Lehrlingsaustauschen und –mobilitäten. Das sind zusammen über 50 Aktivitäten mit fast 600 Teilnehmern. Da weiß man, worauf man achten muss und was man macht. Da sind wir Profis!“, so Crone. Foto © A. Karnholz - stock.adobe.com

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Sprachkurse für Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres

Die BZB bieten Lehrlingen des neuen 1. Ausbildungsjahres erneut Sprachförderung an. In der ersten ÜLU-Woche fragten die BZB-Ausbilder in den einzelnen Gruppen den Bedarf ab: Über 30 Lehrlinge, die teilweise erst seit Kurzem in Deutschland leben, zeigten großes Interesse. Die Sprachförderung wird mit vier Unterrichtseinheiten in die ÜLU-Blöcke der BZB integriert und konzentriert sich auf allgemeine und fachliche Sprachförderung. Dabei wird es je eine Gruppe im BZB Düsseldorf und im BZB Krefeld geben. „Wir haben bereits im letzten Jahr von uns aus die Sprachförderung angeboten und damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. „Das Feedback der Teilnehmer, unserer Ausbilder und der Betriebe ist durchweg positiv. Dieses Jahr haben sich sogar direkt Betriebe gemeldet und angefragt, ob ihr Lehrling teilnehmen kann. Erfahrungsgemäß stellen wir im Laufe der Zeit weiteren Förderbedarf fest. So wird der ein oder andere auch Unterstützung im Bereich Mathematik benötigen. Auch hier haben wir im vergangenen Jahr mit unserem Angebot gute Erfahrungen gemacht.“ Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com

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Projekt IC-H und Baugewerbe-Innung Wuppertal zeigen praktisches Bauhandwerk

Das IC-H-Netzwerk Handwerk startete in die Saison 2019/2020 mit der ersten großen Berufsorientierungsveranstaltung. Die Baugewerbe-Innung Wuppertal als Cluster-Innung und die BZB gestalteten gemeinsam mit dem Wuppertaler Handwerk die jährliche Berufsorientierungsmesse in der historischen Stadthalle Wuppertal. Betreut von den Auszubildenden der Bauinnungsbetriebe, den BZB und der Kreishandwerkerschaft Wuppertal-Solingen informierten sich Jugendliche über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis sowie Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatten alle interessierten Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben. Stammgast am Stand war, wie jedes Jahr, der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke. Auch diesmal hat er mit „angepackt“ und einen prüfungstauglichen Mauerverband hochgezogen. Die BO-Messe in der historischen Stadthalle Wuppertal ist aus der Berufsorientierungswelt im Bergischen Land nicht mehr wegzudenken und bot vielen jungen Menschen auch in diesem Jahr Informationen und Perspektiven.

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Perspektive Ausbildung: Baujob-Casting in den BZB

Die Sommerferien sind da – und in den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) wird wieder geplant, gehämmert und gebaut. Jugendliche lernten bei dem fünftägigen „Baujob-Casting“ vom 15.-19. Juli einiges über Bauberufe. Die Teilnehmer des Castings, das zweimal jährlich an den BZB-Standorten in Krefeld, Düsseldorf und Wesel stattfindet, können sich hier ausprobieren und herausfinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. So setzte beispielsweise das BZB Düsseldorf in diesem Sommer das Teamprojekt „Greenhouse“ um. Das Bauprojekt berücksichtigt ökologische Gesichtspunkte und den wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit bei den Bau-Materialien. In einer Teamaufgabe planten und bauten die Teilnehmer ein Haus vom Fundament bis zum Dachstuhl. Grundlage für den Bau war ein detaillierter Plan, der unter fachmännischer Anleitung der BZB-Ausbilder umgesetzt wurde. Entscheidend hierbei: Verschiedene Bauhandwerke standen an der Tagesordnung, so dass die Jugendlichen in mehrere Tätigkeitsfelder hineinschnuppern konnten. Ob Zimmerer, Dachdecker, Maurer, Straßenbauer oder Beton- und Stahlbetonbauer – viele Berufe des Bauhandwerks waren am Gesamtkonzept beteiligt. Neben den praktischen Erfahrungen erhielten die Teilnehmer am Schluss eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen und Kanälen erfordert hochqualifizierte Spezialisten. Insbesondere im Bestand und der Modernisierung werden Fachkräfte gesucht. Zudem stehen Umweltschutz und der Einsatz regenerativer Energien immer mehr im Fokus. Auch außerhalb des Baujob-Castings sind die BZB im Bereich der Ausbildung und Nachwuchsgewinnung aktiv: Jugendliche, die an einer Ausbildung in einem der 15 Ausbildungsberufe interessiert sind, erhalten eine Rundum-Betreuung. Dazu zählt das „Matching“ zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, Hilfestellungen bei den Bewerbungsunterlagen und Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Ausbildung.

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Jobbörse Wesel: BZB informieren über Baujobs

Am 19. Juni 2019 fand die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Kreis Wesel statt. Mehr als 5.000 Besucher fanden den Weg in die Weseler Niederrheinhalle und informierten sich sowohl über offene Ausbildungs- als auch Arbeitsstellen im Kreis Wesel. Die Bildungszentren des Baugewerbes beteiligten sich zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung und zeigten die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung in den Berufen des Bauhauptgewerbes auf. Bei derzeit etwa 80 offenen Ausbildungsstellen bei Baubetrieben im Kreis Wesel gibt es noch viel Bedarf – aber auch gute Chancen, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Viel Beachtung fand ein „Mitmachstand“ – betreut durch den BZB Straßenbau-Ausbilder Marius Steenkamp. Hier konnten Schüler*innen selbst „pflastern“ und Bauhandwerk praktisch erleben. Das BZB bedankt sich herzlich bei der Firma Bergmann TET für die Unterstützung sowie bei Ahmed Ali Khan, Azubi des 1. Lehrjahres, der als Ausbildungsbotschafter für sein Gewerk warb.

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Informieren und Berufe testen: Jobrallye in Düsseldorf

Kurz vor den Sommerferien ist das Netzwerk Bauhandwerk voll aktiv: Gilt es doch, motivierte Bewerber*innen für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu gewinnen. Am 19. Juni fand in der Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf die Jobrallye 2019 statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem Stand vertreten und präsentierten das Bauhandwerk auch praktisch. Betreut von Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten am Stand praxisorientierte Informationen zu den Ausbildungsberufen im Bauhandwerk, den Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsoptionen nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine Veranstaltung, die für Schüler*innen einen großen Mehrwert hatte und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr wegzudenken ist.

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Jaeger Ausbau unterstützt die Unterweisung der angehenden Trockenbaumonteure

Lernen und Anpacken hieß es für Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres: Unter fachlicher Anleitung eines Fachmanns der Firma Jaeger Systemwand, Herrn Hebenstreit, und des BZB-Ausbilders, Herrn Frensch, übten die angehenden Trockenbaumonteure die Montage und Demontage von Systemwänden. Die dafür erforderlichen Tür- und Glaselemente produzierte und lieferte die Firma Jaeger Systemwand in Abstimmung mit dem Fachausbilder für die Unterweisung im BZB Krefeld. Die vormontierten Module sind auf der Baustelle schneller aufzubauen und überzeugen unter anderem durch ein modernes Design und hohen Schallschutz. „Die Unterweisung an einer solch hochwertigen Systemwand ist ein absolutes Highlight und bedient bestens die baustellengerechte Unterweisung unter Berücksichtigung der Ausbildungsverordnung,“ erläutert Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Die Wand verbleibt beim BZB und wird ein fester Bestandteil bei der Unterweisung der Trockenbaumonteure.

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Tschüss Deutschland: Willkommen La Réunion

In tropischer Atmosphäre arbeiten und leben – viele träumen davon, für neun BZB-Auszubildende wurde es nun Realität. Drei Wochen im Mai verbrachten Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres gemeinsam mit BZB-Ausbilder Koli Atcha im Rahmen einer Mobilität auf La Réunion, dem französischen Übersee-Département im Indischen Ozean. Bei dem Austausch lernten sie nicht nur die Baustellenarbeit im Ausland, sondern auch Land und Leute kennen. Die angehenden Dachdeckerinnen, Maurer, Fliesenleger, Trockenbauer, Zimmerer und Straßenbauer führten in der ersten Woche ihres Aufenthaltes in einer Partnereinrichtung, dem Berufsgymnasium L’Horizon, in der Hauptstadt Saint-Denis eine Projektarbeit durch: den Bau einer Natursteinmauer. Diese Aufgabe bewältigten sie gemeinsam mit den lokalen Bauschüler*innen, die ihrerseits am Austausch teilnahmen und das BZB vom 26. März bis zum 19. April besuchten. In den zwei folgenden Wochen ging es dann auf die Baustellen. Die Teilnehmer absolvierten Praktika in örtlichen Betrieben und konnten ihre Fähig- und Fertigkeiten gut einsetzen. „Die Erfahrung stärkt sehr mein Bewusstsein für die qualitativ hochwertige Ausbildung in Deutschland und mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten“, erzählt Trockenbaumonteur-Azubi Sebastian Esser. „Wir konnten einen Einblick in die Arbeitsweise der Inselbewohner erlangen“, berichten auch die zukünftigen Dachdeckerinnen Marleen Solle und Carolin Martin. „Es war für uns eine sehr aufregende und erlebnisreiche Zeit, die wir nicht missen möchten!“ Die Wochenenden und Feiertage nutzten die Lehrlinge für die Erkundung der Insel, die für ihre vulkanischen Berge, dichten Regenwälder und tropischen Strände bekannt ist. Die betreuten Freizeitaktivitäten umfassten Wanderungen, Vulkantouren und Canyoning. Doch nicht nur das: Auch die Kultur und das typisch kreolische Essen konnten die Teilnehmer während der Ausflüge kennenlernen. Warum solche Auslandsaufenthalte so wichtig sind, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen: „Lehrlingsmobilitäten sind eine tolle Gelegenheit, während seiner Berufsausbildung andere Arbeitsweisen, Kulturen, Menschen und Sprachen kennenzulernen, seinen eigenen fachlichen und vor allem persönlichen Horizont erheblich zu erweitern und zu erfahren, wie einfach es ist, in einem Europa ohne Grenzen zu arbeiten und zu leben! Die teilnehmenden Lehrlinge gewinnen deutlich an Reife.“ Das Projekt wird von "ProTandem", der deutsch-französischen Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung, gefördert.

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„komm auf Tour“: Stärken entdecken, Zukunft gestalten

Welche Stärken und Fähigkeiten habe ich? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Um der Beantwortung dieser Fragen näher zu kommen, besuchten rund 500 Schüler*innen der 7. und 8. Klassen die Veranstaltung „komm auf Tour“ in den Mercedes-Benz-Werken in Düsseldorf. An sechs Stationen konnten die Teilnehmer sich erproben und ihre Fähigkeiten und Alltagskompetenzen herausfinden. Die BZB unterstützen das Projekt tatkräftig mit Hilfe zwei Maurer-Lehrlinge im Rahmen des Innovationsclusters Handwerk. „Die Folgen einer falschen Berufswahl sind fatal und das frustet“, erläuterte der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bei einem Rundgang von „komm auf Tour“. „Das Besondere an diesem Angebot ist, dass wir bei den Stärken ansetzen, das ist wichtig für die künftige Berufsentscheidung“, so Hintzsche. Über einen handlungsorientierten Stärkenansatz verbindet „komm auf Tour“ geschlechtersensibel die Themen Berufsorientierung und Lebensplanung. In einem Erlebnisparcours erkundeten die Jugendlichen verschiedene Alltagssituationen, die es zu meistern gab und entdeckten so, was ihnen liegt: In insgesamt sieben Stärken konnten sie „punkten“ und „Stärken-Sticker“ sammeln. Nicht nur Fertigkeiten und Kenntnisse zählten dabei, sondern auch Sozialkompetenzen und Interessen. Die beiden BZB-Azubis Constantin Goldmann und Luca Jilg, Maurer-Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr, engagierten sich als „Reisebegleiter“. Dabei vergaben sie Stärkensymbole an die Teilnehmenden in Form farbiger Aufkleber. Zuletzt stellten sie den Schüler*innen handwerkliche Berufe vor und erzählten auch von ihrem Beruf und der Ausbildung. „komm auf Tour“ ist eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und wird in Zusammenarbeit mit landesweiten bzw. regionalen Partner*innen bundesweit umgesetzt.

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Handwerken in den Osterferien: Baujob-Casting in den BZB

Rund 20 junge Menschen nutzten die Osterferien dazu, Bauberufe praktisch kennenzulernen. In der ersten Ferienwoche haben sie im Rahmen des bewährten Baujob-Castings in den BZB Krefeld und Düsseldorf gemauert, gehämmert und gesägt. Wer sich für einen beruflichen Weg im Bauhandwerk entscheidet, erhält von den BZB eine umfassende Betreuung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche. Das Casting, das zweimal jährlich in den BZB stattfindet, gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich auszuprobieren und herauszufinden, ob eine Ausbildung im Baugewerbe das Richtige für sie ist. Die Aufgabe während des einwöchigen Workshops besteht darin, im Team ein Haus vom Fundament bis hin zum Dachstuhl zu bauen, auf Basis eines detaillierten Plans. Unter Anleitung erfahrender Ausbilder meisterten die Teams auch diesmal die Aufgabe mit Bravour. „Es ist zwar anstrengend, aber macht Spaß“, berichtete Teilnehmer Chelmi. „Man freundet sich gut mit dem Team an und lernt, die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen.“ Mithilfe des Castings sucht das Baugewerbe qualifizierten Nachwuchs, denn der Bau von modernen Häusern, Straßen, Kanälen, der Bereich des Umweltschutzes und der Einsatz von regenerativen Energien erfordern hochqualifizierte Spezialisten - insbesondere im Bestand und der Modernisierung. Neben den praktischen Erfahrungen erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Bewertung und ein Zertifikat, mit dem sie bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb punkten können. Doch nicht nur das: Teilnehmer, die sich für eine Ausbildung in einem der fünfzehn Bau-Ausbildungsberufe entscheiden, bekommen eine Rundum-Betreuung. Das BZB kümmert sich um ein Matching zwischen Ausbildungsbetrieben und dem potenziellen Azubi, leistet Hilfestellung bei den Bewerbungsunterlagen und gibt Tipps und Ratschläge für eine erfolgreiche Lehre. Aktuell laufen die ersten Ausbildungsvertragsverhandlungen. Alle, die auf Ausbildungsplatzsuche sind und sich in den Bauberufen ausprobieren möchten, haben nun die Chance: Das Sommer-Casting findet in den Ferien vom 15.07. - 19.07.2019 statt. Anmeldungen erfolgen unter baujobcasting@bzb.de oder 0173-5135028 (auch per WhatsApp möglich). Fragen beantwortet gerne Christoph Lanken.

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Meilenstein bei der Berufswahl: Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung

Auch in 2019 standen die jährlich stattfindenden Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung (DTBO) auf dem Stundenplan der BZB. Ganz neu in diesem Jahr: Die große Handwerkermesse #LUSTAUFHANDWERK, die als DTBO-Eröffnungsveranstaltung in der Schule an der Vennhauser Allee in Düsseldorf ausgerichtet wurde. Das gesamte Düsseldorfer Handwerk und alle Mitstreiter waren vor Ort und stellten jungen Menschen das Handwerk auf vielfältige und interessante Art praktisch vor. In der Woche darauf fanden die eigentlichen Studien- und Berufsorientierungstage bei vielen in Düsseldorf ansässigen Unternehmen statt. Ausgerichtet von der Unternehmerschaft Düsseldorf stellten die BZB insgesamt 24 Praktikaplätze am Standort Düsseldorf zur Verfügung. Die Plätze waren schnell vergriffen: Schüler*innen der 8. und 9. Jahrgänge aller Schulformen nutzten die Gelegenheit, praktisch einige interessante Bauberufe kennenzulernen. Betreut von den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres und deren Ausbildungsmeistern machten sich die Schüler*innen mit den Berufen des Maurers, Straßenbauers und Fliesen- Platten- und Mosaiklegers vertraut. Dabei trugen sie emsig Dickbett auf, vermörtelten Steinverbände und brachten Pflastersteine in die korrekte Position. Fazit: Für alle Schüler*innen war es ein interessantes Praktikum mit regem Austausch und ein Zugewinn für alle. Für einige womöglich auch ein Meilenstein, sich für eine Ausbildung im Baubereich zu entscheiden.

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Berufsorientierung: Ausbildungsbörse und Tag der Logistik im LogPort Duisburg

Das Projekt Innovationscluster Handwerk hat sich am 11. April 2019 auf der Ausbildungsbörse im LogPort Duisburg, im Rahmen des Tages der Logistik in der Villa Rheinperle, vorgestellt. Akteure aus Handwerk, Wirtschaft, Verwaltung und der Stadt präsentierten jungen Menschen ein breites Spektrum an Berufen und beruflichen Möglichkeiten unter dem Motto „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung“. Am Stand, der von den Außendienstmitarbeitern der BZB betreut wurde, hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Jugendliche, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen, erhielten eine praxisorientierte Beratung über die Ausbildungsberufe des Bauhandwerks, die Ausbildungsoptionen und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jede/r Interessierte die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Fazit: Eine informative Veranstaltung, die von vielen Schüler*innen besucht wurde. Bei Fragen und Informationsbedarf zum Thema Ausbildung stehen Ihnen Christoph Lanken und Claudia Burggraf zur Verfügung.

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Schlag auf Schlag: Azubi-Speed-Datings sind gefragt

Erst Düsseldorf, dann Mülheim, Wuppertal und Solingen. Die letzten Wochen waren die Zeit der Azubi-Speed-Datings. Kurz nach den Halbjahreszeugnissen gehen die Betriebe aus dem Projekt Innovationscluster Handwerk in die Offensive, und werben um Auszubildende für die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe im Bauhandwerk. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), die die Clusterbetriebe eng unterstützen, waren mit dabei und haben über die Ausbildungsplätze im Bauhandwerk informiert. Es gab viele Gespräche mit interessierten Bewerberinnen und Bewerbern. Die einzelnen Veranstaltungen sind bei den Schülerinnen und Schülern aus den Abschlussklassen und bei unversorgten Interessenten gut angekommen. In naher Zukunft wird sich zeigen, wer einen Ausbildungsplatz erhält. Bei Fragen und Informationsbedarf zur Ausbildungsplatzsuche steht Christoph Lanken gerne zur Verfügung.

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Horizont erweitern und Neues kennenlernen: BZB-Lehrlinge besuchen Knauf Werktage

Neuheiten, Systemlösungen und Trends der Branche gab es bei den diesjährigen Knauf Werktagen in Düsseldorf zu bestaunen. Rund 150 BZB-Lehrlinge aller Gewerke nahmen an der Veranstaltung teil: In Begleitung der Fachausbilder ging es nach Düsseldorf, um die neusten Produkte in Augenschein zu nehmen und „Werkluft“ zu schnuppern. „Ausgewählte Messebesuche geben den Lehrlingen interessante Möglichkeiten, zusätzliche Informationen begleitend zur praktischen Unterweisung in unseren Werkhallen zu erhalten“, erläutert Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und Pädagogische Maßnahmen. „Die Lehrlinge können sich über Produkte, Anwendungstechniken, Maschinen oder innovative Methoden in der Bautechnik schlau machen. Es soll sie animieren, vor Ort zu kommunizieren, sich zu informieren und auszuprobieren. Für solche Aktivitäten sind Messen wie die Knauf Werktage in Düsseldorf ideal.“ Die Knauf Werktage bleiben daher nicht die alleinige Veranstaltung zum Informieren und Ausprobieren. „Im März werden wir mit den Stuckateuren und den Trockenbauern die Messe Farbe, Ausbau und Fassade in Köln besuchen“, ergänzt Crone. „Und natürlich zählt das auch für unsere Fachausbilder, die die Lehrlinge bei den Messebesuchen begleiten. Schon in der Vergangenheit wurden Messen wie die Infratech, die Dach+Holz oder die LIGNA durch Lehrlinge und Ausbilder besucht. Und alle fanden es immer sehr informativ.“

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Nachwuchs gesucht: 20. Markt der Möglichkeiten in Düsseldorf

Das Netzwerk Handwerk ist am 31. Januar mit der ersten großen Berufsorientierungsbörse gestartet: In der St. Benedikt-Schule in Düsseldorf fand der 20. Markt der Möglichkeiten statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) waren, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem großen Stand vertreten, an dem das Bauhandwerk auch praktisch präsentiert wurde. In diesem Jahr zum zweiten Mal unter dem IC-H-Netzwerkmotto: Nachwuchsgewinnung im Bauhandwerk! Betreut von den Auszubildenden hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen und vielfältigen Bauberufe zu informieren. Praktische Mitarbeit war angesagt, um einen Einblick in die Praxis der Ausbildung zu bekommen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis, Sinn für Form und Farbe erfordert. Junge Menschen, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden oder konkret noch einen Ausbildungsplatz suchen, erhielten an den Ständen eine praxisorientierte Beratung zu den Ausbildungsberufen des Bauhandwerks, über die Ausbildungsmöglichkeiten und einen Einblick in die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Außerdem hatte jeder interessierte Jugendliche die Gelegenheit, seine Bewerbungsunterlagen abzugeben. Eine informative Veranstaltung, die, wie in den letzten Jahren auch, viele Besucher angezogen hat und aus der Düsseldorfer Berufe- und Ausbildungswelt nicht mehr weg zu denken ist. Bei weiteren Fragen und Informationen zum Thema Nachwuchsgewinnung ist Christoph Lanken Ihr Ansprechpartner.  

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BZB unterstützen Lehrlinge mit Sprachförderung

Zum Start des 1. Ausbildungsjahres im September 2018 haben viele junge Menschen mit Fluchthintergrund eine betriebliche Ausbildung in einem Bauberuf begonnen. Um die neuen Lehrlinge bei ihrer Ausbildung zu unterstützen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu begleiten, bieten die BZB nun Deutschunterricht sowie zukünftig Kurse zur Vermittlung mathematischer Grundkenntnisse an. Nach Rückmeldung durch die Ausbilder aus den 19 Lehrlingsgruppen des 1. Ausbildungsjahres in der Stufenausbildung Bau sprechen fast 40 Lehrlinge wenig bis kein Deutsch. Begleitend zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) erhalten die Lehrlinge daher in vier Unterrichtseinheiten an zwei Nachmittagen Grundlagen der deutschen Sprache in Kombination mit berufsbezogenem Vokabular vermittelt. Der Unterricht findet in den BZB Düsseldorf und Krefeld statt. „Wir hoffen, dass es den jungen Menschen hilft, sich besser in der Ausbildung und auf der Baustelle zurechtzufinden. Wie es allerdings in der Berufsschule aussieht, kann man nur vermuten. Es wäre wünschenswert, wenn auch an den anderen Lernorten die Sprache gefördert würde“, äußert sich Markus Crone, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. Sobald die Deutschkenntnisse spürbar besser sind, wird auch Förderunterricht im Bereich Mathematik angeboten. Foto © Daniel Ernst/stock.adobe.com

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„Berufsstart Bau" geht 2019 in eine neue Runde!

Gute Neuigkeiten für Baubetriebe, Jugendliche und junge Erwachsene: Auch in 2019 bringt das Projekt „Berufsstart Bau“ ausbildungssuchende Menschen und Unternehmen zusammen und unterstützt so bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Zum einen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, über eine betreute Einstiegsqualifizierung (EQ) in den Bereichen Hoch- u. Tiefbau sowie Ausbau ein Berufsbild des Baugewerbes kennenzulernen und sich für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen. Zum anderen können Betriebe die jungen Anwärter unverbindlich in einem Praktikum „erproben“. Ziel für beide Seiten ist es, in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Teilnehmen können alle, die bei Agentur für Arbeit / den Jobcentern als ausbildungssuchend gemeldet sind. Auch junge Menschen mit Fluchthintergrund sind unter gewissen Voraussetzungen berechtigt mitzumachen. Die Baubetriebe sollten der SOKA BAU in Wiesbaden angeschlossen sein, um von der besonderen Förderung profitieren zu können. So erfolgt ab März 2019 eine sechsmonatige Einstiegqualifizierung in einem Betrieb des regionalen Baugewerbes, die bei einem positiven Abschluss spätestens ab September 2019 in eine zwei- bis dreijährige betriebliche Ausbildung übergeht. Im Rahmen des Projektes absolvieren die Teilnehmenden im Wechsel praktische und theoretische Qualifizierungen im BZB, darunter beispielsweise auch Mathematik- und Deutsch-Unterricht, sowie praxisbezogene Arbeitsabschnitte auf den Baustellen des jeweiligen Betriebes. Bei Schulpflicht wird zusätzlich eine Berufsschule besucht. Außerdem begleitet eine sozialpädagogische Betreuung die Jugendlichen und die Betriebe. Zu den Vorteilen für die Teilnehmenden zählt eine „Praktikumsvergütung“ während der sechsmonatigen Maßnahme, die sich an der Ausbildungsvergütung des 1. Lehrjahres orientieren kann. Die Arbeitsagentur erstattet den Betrieben € 231 der Vergütung plus € 116 Sozialversicherungsanteile. Sprechen Sie uns an bei Fragen und Interesse: Frau Fatma Cömert: 02151 5155-21 Herr Markus Crone: 02151 5155-20 oder per E-Mail an: berufsstartbau@bzb.de Foto: © Monkey Business/Fotolia

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2. Lehrlings - Mobilität auf die französische Insel La Reunion

In den 3 Wochen Aufenthalt erlebt man Ausbildung, Betriebspraktikum und betreute Freizeit. Partner vor Ort ist das Berufsgymnasium Le Horizon in St. Denis. In der ersten Hälfte wird eine Projektarbeit in der Schule durchgeführt. In der 2 .Hälfte macht man auf einer Baustelle ein Praktikum. An den Wochenenden, Freitagnachmittag bis Sonntagabend, wird die Insel erkundet. Strände, Berge, Vulkane und tropisch anmutende Wälder gibt es zu erkunden. Man lernt Land, Leute, Kultur und die Arbeitsweisen dort kennen und kann viel Erfahrung und ein wahrscheinlich einmaliges Erlebnis mit nach Hause nehmen. Es können insgesamt 10 Lehrlinge teilnehmen. Begleitet wird die Gruppe durch einen Ausbilder der BZB und einen Sprachbegleiter. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Bus nach Paris und von dort weiter mit dem Flieger über 10.000 km nach La Reunion. Die Unterbringung erfolgt in einem einfachen aber sauberen Hotel in St.Denis, Vollverpflegung erfolgt ebenfalls vor Ort. Da die Mobilität durch das Deutsch-Französische Sekretariat finanziert wird, entstehen für die Reise, Unterkunft, Verpflegung und betreutes Freizeitprogramm keine Kosten. Taschengeld ist Sache des Lehrlings. Aufgrund der hohen Reisekosten von ca. 1.000€ ist mit der Aufnahme in die Mobilität eine Sicherheit von 150,00€ pro Lehrling zu hinterlegen. Diese wird nach der Mobilität zurückerstattet. Vor Ort findet Sprachunterricht Französisch statt, um ein paar einfache Begriffe für den Alltag kennenzulernen. Natürlich sind Sprachkenntnisse in Französisch oder Englisch von Vorteil aber kein Muss. Es können sich Lehrlinge ab 18 Jahre, deutscher Nationalität (das sind die Austauschkriterien), mit Interesse und Motivation für ferne Länder, andere Kulturen und Arbeitsweisen bewerben und mit mindestens guten Bewertungen in der ÜLU, keine bzw. wenig Fehlzeiten und gutem Sozialverhalten bewerben. Darüber hinaus muss der Teilnahme durch den Ausbildungsbetrieb schriftlich zugestimmt werden. Bewerbungen sind ausschließlich auch per Email mit Lebenslauf und Anschreiben an lareunion@bzb.de zu schicken. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2018. Am Donnerstag, 19.07.2018, findet um 15.00 Uhr eine Informationsveranstaltung für interessierte Lehrlinge des jetzigen 1. Lehrjahres im BZB Krefeld im Raum 415 statt. Die Ausbildungsbetriebe sind ebenfalls willkommen. Besprechen Sie Ihre Teilnahme mit ihrem Ausbilder im BZB. Foto: © A. Karnholz/Fotolia

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Mobilität von der Berufsschule L’Horizon aus La Reunion

Die 8 jungen Männer und 2 Frauen waren vom 3. bis zum 27. April bei den Bildungszentren des Baugewerbes e.V., um in den 4 Wochen durch ein abwechslungsreiches Programm aus Training, Besichtigungen, Ausflüge und Baustellenpraktika, Arbeitskultur und Land und Leute kennenzulernen. In den ersten beiden Wochen waren die Bauschüler zum Training bei den Fliesenlegern, Maurern und Stahlbetonbauern im BZB Düsseldorf. Zwischendurch besuchte man Baumaßnahmen auf dem Gelände der Uni Kliniken in Düsseldorf und die DASA in Dortmund. An den Wochenenden wurden die Städte Düsseldorf und Köln besichtigt und bei einer Kanutour „Teamwork“ auf der Ruhr in Mülheim geprobt. In der zweiten Hälfte ging es dann auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau bei Unternehmen aus Krefeld, Duisburg und Düsseldorf. Trotz fehlender Sprachkenntnisse kamen die überaus motivierten und interessierten Franzosen überall gut mit und bei den Beteiligten gut an! Untergebracht waren die Bauschüler und die Betreuer im Theodor Fliedner Internat in Düsseldorf Kaiserswerth, wo sie sich sehr gut aufgehoben fühlten. Besonderen Dank wollen wir den Bauunternehmen aussprechen, die sich trotz fehlender Sprachkenntnisse bereit erklärt haben, die Bauschüler für ein 8 tägiges Praktikum aufzunehmen: 1. Gebrüder Kickartz GmbH in Krefeld 2. Billstein Bauunternehmen GmbH und CoKG in Krefeld 3. TT Mauern und Bauen GmbH in Duisburg 4. Georg Lamping Bauausführung GmbH in Düsseldorf 5. Bauunternehmung Kurt Neumann e.K. in Duisburg Der Gegenbesuch mit 10 Lehrlingen des 2. Abj. ist für November 2018 geplant. Interessierte Lehrlinge können sich ab Juni bewerben. Gesonderte Infos erfolgen zeitnah.

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ÜLU Kurse „Holz mit Maschinen bearbeiten“ für Dachdecker

Da im BZB Wesel nicht alle dafür notwendigen mobilen und stationären Holzbearbeitungsmaschinen vorhanden sind, werden diese Kurse übergangsweise in der Werkhalle und dem voll ausgestatteten Maschinenraum der Zimmerei im BZB in Krefeld durchgeführt. Die Genehmigung dazu wurde durch die SOKA DACH am 19.12.2017 erteilt. Die Ausbildungsbetriebe wurden durch die BZB bereits schriftlich dazu informiert. Aktuell haben die BZB einen Antrag zur Förderung der Beschaffung der notwendigen zusätzlichen Ausstattung mit Maschinen und Geräten im BZB Wesel bei Bund und Land gestellt. Wenn dieser genehmigt wird, können die zusätzlichen Maschinen beschafft und die Kurse ab der 2. Jahreshälfte im BZB Wesel durchgeführt werden. Weiterer Hinweis: im BZB Krefeld besteht auch die Möglichkeit, bei freien Kapazitäten, im angeschlossenen Internat zu übernachten. Die Kosten für Übernachtung und Vollverpflegung können die BZB direkt mit der SOKA DACH abrechnen. Bei Fragen und Anmerkungen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ausbilder, stellvertretend hier Herr Martin Lomonaco: 0281 9545-60.  Foto: © roboriginal/Fotolia

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Arbeiten wo andere Urlaub machen.

In den 3 Wochen Aufenthalt wurde in der Berufsschule Le Horizon in St. Denis eine Projektarbeit durchgeführt und in der 2. Hälfte auf Baustellen örtlicher Betriebe ein Praktikum absolviert. Untergebracht in dem zentral gelegenden Hotel „Central“ in St. Denis konnten die Baustellen, Geschäfte und die Strandpromenade von unseren Auszubildenden in wenigen Gehminuten oder mit dem Bus erreicht werden. In der ersten Woche nahmen unsere Azubis zusammen mit 10 Bauschülern aus La Reunion – die übrigens im April zu uns nach Deutschland kommen – an einem gemeinsamen Sprachkurs teil. Außerdem fand durch eine externe Firma eine die Unterweisung über Kunststoff-Schalung als Tragkonstruktion in verschiedenen Systemen vor Ort in der Schulwerkstatt in L`Horizon statt. Unsere Lehrlinge haben in der Schule Schalungen und Bewehrungen vorbereitet. Anschließend wurden die Fundamentarbeiten gemeinsam mit dem Ausbilder der Schule auf einer Baustelle in St. Benoit/Padro umgesetzt. Der Vize Direktor der Schule war begeistert von der effizienten Arbeitsweise seiner Gastlehrlinge und lobte die schnelle Umsetzung des Projektes. Die 2. + 3. Woche verbrachten unsere Lehrlinge als Praktikanten verschiedener Baufirmen auf den umliegenden Baustellen. Im Zuge dessen wurde auch die größte Baustelle in La Reunion besucht: ein Brückenbauprojekt im Meer - Nouvelle Route du Littoral/La Reunion. Die Wochenenden wurden für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt: Wanderungen zu traumhaft schönen Stränden, eine Vulkantour durfte natürlich nicht fehlen sowie eine Canyoning Tour. AM 15.12.2017 hieß es dann Koffer packen und zurück ins kalte Deutschland. Zum Abschluss hat die Leitung des Gymnasiums eine Abschiedsrede gehalten. Dabei waren Vertreter der Region, des Schulamtes, die Ausbilder und der Chef des Bauunternehmens sowie die Schüler mit ihren Eltern anwesend. Alle Teilnehmer haben von dem Erfahrungsaustausch über die Arbeitsweisen in einem fremden Land viel gelernt – vor allem aber als Team zusammenzuarbeiten, sich zu unterstützen und sich auf fremde Menschen und Kulturen einzulassen.  

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