Ferienkurse – Berufsorientierung mal anders

Berufsorientierung in den Ferien? Die BZB bieten Ferienkurse als ein zusätzliches, freiwilliges Angebot für Schülerinnen und Schüler an.

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BZB-Weiterbildungsprogramm: Neuauflage 2021/22

Die Seminarbroschüre kommt erstmalig mit einer Laufzeit von zwei Jahren im Spätherbst 2020 heraus.

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Webtalk – Gestaltungsgrundlagen

Unabhängig von der Branche, Tätigkeit oder Ihrem Corporate Design gibt es allgemeingültige Gestaltungsgrundlagen, die Sie bei der Erstellung Ihrer Website beachten sollten.

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LIB NRW veranstaltet BetonInsta 2021

Die alle 2 Jahre durchgeführte Bundesveranstaltung BetonInsta 2021 findet am 4. Februar 2021 im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund statt.

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Erster bundesweiter Digitaltag 2020: Wir waren mit dabei!

Digitalisierung im Bauhandwerk: Mit unterschiedlichen, virtuellen Aktionen rückte das Thema stärker in den Vordergrund.

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Mit Vollgas in die Ausbildung – Azubi-Drive-In in Düsseldorf

Schüler*innen treffen auf Betriebe - Ausbildungsbörse der etwas anderen Art in der Handwerkskammer Düsseldorf.

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EU-Projekt SIBIM: Online-Kurs BIM-Grundlagen und die Herausforderungen für das Baugewerbe

Einführungskurs zum Thema BIM-Methode für Baustellen-Fachkräfte.

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Webtalk – Gestaltungsgrundlagen

Unabhängig von der Branche, Tätigkeit oder Ihrem Corporate Design gibt es einige Gestaltungsgrundlagen, die Allgemeingültigkeit besitzen und die ich Ihnen in drei Schritten vorstellen möchte. Im Übrigen lassen sich diese Schritte auf alles Gestalterische anwenden, nicht nur auf Websites. 1. Text 2. Relevanz 3. Klarheit Dabei geht es darum, den Kern Ihrer Website zu definieren und zu gestalten, unabhängig von der äußeren Form, die sie später annehmen wird. Sozusagen das Skelett, um das der Rest geformt wird. Schritt 1: Text Das Wichtigste vorweg: Nutzer lesen nicht. Ob sie nun zu faul, zu ungeduldig sind, keine Lust oder Zeit haben – Jeder Nutzer hat seine eigenen Gründe. Es bleibt nur eines gemeinsam: Sie lesen im Schnitt realistisch 20 % Ihres Inhalts bei normal langen Seiten. Bei Seiten mit unter 100 Wörtern wird etwa die Hälfte gelesen. Dies bedeutet, dass Ihre Besucher auf den ersten Blick alle Informationen bekommen müssen, nach denen sie suchen. Der Inhalt muss also leicht lesbar und verständlich sein. Eine gute Regel hierbei ist: Schreiben Sie Texte natürlich. Texte, mit denen Sie nicht zufrieden sind, wird wohl auch Ihr Besucher nicht mögen. Wenn Sie einmal nicht sicher sind welchen Ausdruck sie benutzen sollen, so ist Google Trends eine gute Anlaufstelle für bevorzugte Termini Begriffe. Für welche Bezeichnung Sie sich letztlich entscheiden, wichtig dabei ist die Konsistenz. Nutzen Sie für den gleichen Sachverhalt immer den gleichen Begriff. Bennen Sie nicht einen Button „weiter“ und einen anderen „vorwärts“. Mit anderen Worten: Vermeiden Sie alles, was Verwirrung schaffen kann. Schritt 2: Relevanz Sie kennen das: Sie sitzen in einem Meeting und fragen: Was brauchen wir? Die Antwort ist Alles. Aber was ist damit gemeint? Alles klingt erst einmal verlockend. Es schadet uns letztendlich aber mehr, als es uns nützt. Die Aufmerksamkeit unserer Nutzer ist kostbar und vor allem begrenzt. Alles Visuelle verkompliziert die Ansicht, erschwert unter Umständen die Nutzung und steigert damit die Ungeduld des Users. Erreicht diese kognitive Belastung das Limit des Nutzers, verlässt dieser zumeist frustriert die Seite. Einen guten Einstieg in die Thematik bietet dieser Satz: „Perfektion ist erreicht, wenn nichts mehr zum Wegnehmen vorhanden ist.“ Antoine de Saint-Exapéry (original in englisch) Der Fokus liegt auf dem „Wegnehmen“, nicht Hinzufügen. Das ist der entscheidende Punkt hierbei. Wie wir zuvor gelernt haben, liest unser Nutzer wenig, entsprechend sollten wir ihm auch wirklich nur das zeigen, was er für seine jetzige Situation braucht, um die nächste Aktion auszuführen. Unser bester Freund hierbei ist der Weißraum. Da vermutlich nicht jeder den Begriff bisher gehört hat: Weißraum ist allgemeinhin der „negative Raum“ zwischen Inhalten – also die Zwischenräume und Abstände zwischen Elementen. Anders als der Name vermuten lässt, muss dieser nichts zwangsweise weiß sein. Eine gute Richtlinie hierbei ist: lieber zehn aufgeräumte Seiten als eine überfrachtete. Schritt 3: Klarheit Moment mal, ist Klarheit nicht das Gleiche wie Relevanz? Nein ist es nicht. Im Gegensatz zur Relevanz, bei der wir alles entfernen was nicht unbedingt notwendig ist, sorgen wir in diesem Schritt dafür, dass die übrigen Informationen leicht verständlich sind. Nur weil man alles Überflüssige gestrichen hat, heißt das nicht, dass der Rest automatisch gut nutzbar ist. Klarheit bedeutet in diesem Fall, dass wir nicht nur inhaltlich alles Überflüssige streichen, sondern uns auch auf eine bestimmte Nachricht oder Ziel fokussieren. Das heißt, dass wir auch mögliche Handlungen auf das Nötigste reduzieren. Was bringt ein klarer Inhalt mit 42 unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten? Um dieses zu gewährleisten stehen uns visuelle Richtlinien wie Farben, Formen, Schriftformate, Icons etc. zur Verfügung. Auch hier ist es essenziell, Konsistenz zu bewahren, wodurch Vertrauen aufgebaut wird. Wir fügen also teilweise wieder Dinge hinzu, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Ein Praxis-Tipp hierbei ist: Gestalten Sie Bedienung, Abläufe und Hinweise so, wie Sie diese selbst gerne hätten, wenn sie täglich damit arbeiten würden. Ein weiterer Tipp: Bauen Sie nichts, was den Nutzer verwirrt oder falsche Informationen vermittelt. Ein extremes Beispiel: einen Button mit der Information „speichern“, der stattdessen das Formular löscht. Wenn Sie sich an diese drei einfachen Schritte halten, werden Sie unabhängig von Form und Design Ihren Nutzern Vergnügen mit Ihrer Gestaltung bereiten. Letztlich ist es das Ziel, Erfahrungen zu schaffen, welche gerne genutzt werden. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, bei dem es sich dann um Form und Design drehen wird. Sie können mir weiterhin gerne Fragen und Anregungen zu Themen an die E-Mail-Adresse webtalk@dheinke.de zusenden. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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WebTalk – das kleine Web 1x1

In der letzten Ausgabe behandelten wir die Sichtbarkeit im Internet, diesmal geht es um die verschiedenen Möglichkeiten und Anbieter für die Erstellung Ihrer eigenen Website. Eines vorweg: Um für Sie die passende Option zu finden, ist es wichtig, dass Sie realistisch sind. Ein typischer Wunsch von Kunden ist es oftmals, dass sie die Website selbst bearbeiten können. In der Realität haben Unternehmer in der Regel zu wenig Zeit dafür. Da entsprechendes Fachwissen erforderlich ist, übergeben sie es letztlich an Dritte. Entsprechend ist es wichtig, dass Sie sich genau im Klaren darüber sind, was Sie benötigen, was Sie selbst leisten können und was Sie abgeben wollen. Mit diesen Informationen finden Sie sich dann in einer der drei folgenden Kategorien wieder. Die Ausgangslage Grundsätzlich lässt sich jedes Website-Projekt in mindestens eine von drei Kategorien zuordnen: Selbstbaukasten/-Shop Selbstverwaltung CMS / Shop Individuelle Lösungen Schauen wir uns einmal für alle drei Varianten die Vor- und Nachteile an. Website-Baukästen Schnell-Überblick: Eignet sich vor allem für Präsentationswebsites von Unternehmen/Privatpersonen und deren Dienstleistungen / Produkten. Vorteile Auch als Laie zumeist gut verständlich Wenig CSS/HTML Kenntnisse notwendig Keine manuellen Updates nötig Vorlagen zumeist von Haus aus mobil-optimiert Page-Optimierung* von Seiten des Anbieters Nachteile Individuelle Designs nur mit Programmierkenntnissen möglich Sehr eingeschränkte Möglichkeiten der Page-Optimierung* Vergleichsweise teuer im Unterhalt *Unter Page-Optimierung versteht man u.a. die Optimierung in den Bereichen Leistung, Barrierefreiheit, SEO sowie Umsetzungsempfehlungen. Website-Baukästen sind etwas Magisches. Man klickt sich durch einige Vorlagen, fügt Texte und Bilder hinzu und hat eine ganz ansehnliche Website! Es war noch nie einfacher :-) Die Einschränkungen beginnen, wenn man mehr Funktionen integrieren möchte, als das Baukasten-Prinzip hergibt. So ermöglicht der Baukasten, dass auch Laien sich eine Website erstellen können, allerdings mit limitierten Funktionalitäten. Solange Sie mit den gebotenen Möglichkeiten auskommen, kein/wenig Budget für professionelle Dienstleister haben oder es selbst machen wollen, ist das aber der ideale Start-Punkt, um Ihre Website umzusetzen. Praxis-Tipp: Planen Sie genau alle Funktionen, die Ihre Website haben soll und schauen Sie, ob dies mit dem Anbieter Ihrer Wahl möglich ist, bevor Sie starten oder Verträge abschließen. Normalerweise sind alle Bedien- und Feature-Funktionen auch in den kostenlosen Varianten verfügbar. Nehmen Sie dabei nichts als selbstverständlich hin. Beispiel: Mehrsprachige Seiten oder tiefer verschachtelte Menüs lassen schon über 50% der Anbieter durchfallen. Beispiel-Anbieter: Squarespace – Markführer, aus Entwickler- & Designsicht auch zu Recht. War lange Zeit nicht in Deutsch erhältlich, was sich nun geändert hat. Insgesamt allerdings teurer als andere Anbieter und relativ langsam im Page-Speed Test (Template abhängig) sowie ein für Laien komplizierter Editor. Jimdo (Zum Anbieter) – deutsches Unternehmen, mit sehr gutem Support und eingängigem Bedienkonzept. Meine klare Empfehlung für alle, die sich mit Baukästen auseinandersetzen möchten. Die Templates mögen auf den ersten Blick nicht so schick wie bei anderen Anbietern aussehen, sind dafür aber sehr solide und lassen sich gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Kostenorientierung Für persönliche Hilfe und/oder das Einrichten Ihrer Seite ohne Programmieraufwand rechnen Sie ab 400€. Für eine komplette Umsetzung inkl. Veränderung nach Ihren Wünschen können Sie ab 2.000€ rechnen. Selbstverwaltung CMS/Shopsystem Schnell-Überblick: Für Websites, die mehr können müssen als die reine Präsentation. Z.B. User-Logins, dynamische Seiteninhalte, Warenverkauf oder wenn mehrere Mitarbeiter die Website bedienen sollen. Vorteile Vergleichsweise günstig im Unterhalt individuelle Ideen und Umsetzungen möglich Komplette Freiheit Kontrolle über den Quellcode Kann sehr genau optimiert werden viele Plugins/Erweiterungen für zusätzliche Funktionen Nachteile Ohne Fachkenntnisse oft mühsam Plugins/Erweiterungen oft schlecht programmiert Einhaltung von Gesetzes-Richtlinien (z.B. DSVGO) obliegt einem selbst, schwierig gerade bei Einsatz von Fremd-Plugins Diese Kategorie bildet den Großteil aller Websites im Netz. Welches Content Management- oder Shop-System Sie letztlich verwenden, die Vor- und Nachteile sind überall recht gleich. Wie bei den Baukästen empfiehlt es sich hier ebenso, sich genau über die Funktionen vor Beginn Klarheit zu verschaffen und das Grundsystem anhand dessen auszuwählen. Gehen Sie dabei mit offenen Augen auf alle Möglichkeiten zu und bestehen sie nicht auf ein spezifisches CMS, Ihr Entwickler wird Sie da sicherlich gern zu beraten. (Falls Sie auf keinen Entwickler zurückgreifen können, gibt es durchaus Systemvergleiche, die für einen Marktüberblick dienen können. Ich empfehle Ihnen dabei allerdings mindestens zwei zu lesen, da diese je nach Autor stark voneinander abweichen können). Praxis-Tipp: Auf diese Variante zurückzugreifen kann lohnend sein, vor allem wenn Sie ohnehin planen, Ihre Seite fremd warten zu lassen. Oft lässt sich bei der Entwicklung auf typische Anwendungsfälle Rücksicht nehmen, wodurch sich die Bedienbarkeit vereinfachen oder effizient gestalten lässt. Allerdings rechnen Sie mit höherem Aufwand bei der Erst-Entwicklung Ihrer Seite, egal ob durch Sie selbst oder einen Fachdienstleister. Wenn Sie diesen nicht aufbringen können, empfehle ich, sich mit der ersten Kategorie auseinander zu setzen. Vieles, das die Mehrkosten bei einem CMS verursacht, ist in einem Baukasten von Haus aus vorkonfiguriert, was gerade im Low-Budget Bereich ~ 2.000/3.000€ einen großen Unterschied ausmachen kann. Beispiel-Anbieter: Für ein selbstverwaltetes System benötigen Sie zunächst einen Webspace, auf den Sie das System Ihrer Wahl installieren. Der Anbieter meines Vertrauens hierbei ist all-inkl. (Zum Anbieter) Ich bin selbst seit fast 20 Jahren dort Kunde, habe nie Probleme gehabt, immer kompetente zuverlässige Ansprechpartner und transparente Vertragsgestaltungen erlebt. Ebenfalls erwähnenswert ist die Firma Hetzner, diese richtet sich aber im Wesentlichen an professionelle Anwender. Kostenorientierung Gute Fach-Bücher: 40-80€ pro StückPersönliche Beratung u./o. Problemlösung auf Stundenbasis. Für eine Umsetzung nach Ihren Vorgaben können Sie mit 4.000€ Grundkosten rechnen. Individuelle Funktionen und Merkmale extra. Individuelle Lösungen Korrekt wäre an der Stelle Framework-Lösung zu sagen, da allerdings auch die anderen Kategorien letztlich auf Frameworks basieren, nehme ich lieber individuelle Lösungen als Begriff. Damit ist gemeint: Die Website auf ein Framework aufzubauen, welches sich für den geplanten Zweck am besten eignet. Diese Kategorie kommt z.B. dann zum Einsatz, wenn Sie eine Plattform aufbauen wollen, die nur mäßig bis gar nichts mit den Verwendungszwecken von CM Systemen zu tun hat, z.B. eine Auktions-, Vergleichs- oder Social Media-Plattform. Die Grundfunktionalitäten dieser Seiten sind so anders, dass die klassischen Vertreter von CMS und Shopsystemen nicht sinnvoll sind. Frameworks sind prinzipiell Baukästen für Entwickler, entsprechend lässt sich damit fast alles umsetzen, mit wenigen Unterschieden. Für welches man sich letztlich entscheidet, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die Sie am besten mit Ihrem Entwickler bei Bedarf durchgehen. Genereller Praxis-Tipp: Von Firmen-eigenen Lösungen (egal ob Framework oder CMS) würde ich Ihnen abraten. Bestehen Sie darauf, dass ein Open-Source-Projekt zu Grunde liegt, so dass die Weiterentwicklung und Pflege später auch unabhängig vom Ersteller durchgeführt werden kann und sie keine unnötigen Lizenzkosten zahlen müssen. Diese Projekte werden typischerweise von hunderttausenden Usern genutzt, getestet und überprüft, was sie wesentlich sicherer und stabiler macht. Ganz nebenbei stehen sie kostenfrei zur Verfügung. Kostenorientierung Die Grundkosten sind ähnlich wie bei CMS oder Shopsystemen, der Anteil von Eigenentwicklungen naturgemäß allerdings wesentlich höher. So können CMS- wie auch Framework-Lösungen auch sechsstellige Beträge kosten – alles nur eine Frage der gewünschten Features. Realistisch betrachtet liegen die meisten Präsentationsseiten aber im vierstelligen Bereich, Verkaufsseiten im fünfstelligen und Portale im sechsstelligen.   Bei Fragen, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an webtalk@dheinke.de. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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WebTalk: Online-Präsenz in der Krise

Die Corona-Krise ist in aller Munde und betrifft jeden auf unterschiedliche Art und Weise. Alle Bürger sind zum „Physical Distancing“ aufgerufen, das zwar die persönlichen Begegnungen einschränkt, die digitale Kommunikation und die Nutzung von sozialen Netzwerken jedoch umso mehr fördert. Plattformen wie Facebook, Xing, Instagram oder Pinterest florieren, da viele Menschen auch in ihrer Freizeit verstärkt nach Inspirationen, Informationen und Tipps für „ihr nächstes Projekt“ suchen. Wie können Sie als Unternehmen die Lage sinnvoll für sich nutzen? Für die Darstellung und Präsentation Ihres Betriebes im Web können sich Vorteile ergeben. Webmaster Daniel Heinke stellt Ihnen einige (kostenfreie) Tools vor. Ihre Sichtbarkeit im Web Das beste Angebot, die schönste Präsentation oder das meisterhafteste Handwerk bringt nichts, wenn es niemand findet. Um das Ganze einmal in Zahlen zu fassen: 96 % aller Smartphone-Nutzer verlassen sich auf ihr Smartphone bei der Suche nach Informationen. Sie nutzen Suchmaschinen doppelt so häufig wie andere Online- und Offlinequellen. Dazu kommt, dass die Online-Suche nicht nur die am häufigsten genutzte, sondern bei 87 % auch die erste Informationsquelle ist. Das setzt sich beim Kaufverhalten fort: 70 % der Nutzer, die in einem Geschäft einkaufen, informierten sich zuvor per Smartphone über das Produkt. Bei langfristigen Projekten ist dieses Verhalten noch deutlicher: Mittlerweile informieren sich 68 % der Nutzer auch über Dinge, die sie erst zu späteren Zeitpunkt benötigen. (Stand 2016, Quelle: thinkwithgoogle) Klickverhalten in Suchmaschinen Rund 60 % aller Nutzer klicken auf den ersten Eintrag in den Suchergebnissen, nur noch 15 % auf den zweiten und etwa 0,17 % auf den ersten Eintrag auf Seite 2. Im Umkehrschluss bedeutet dies, wenn Sie erst auf Seite 3, 4, 5 oder 10 zu finden sind, ist ein Klick auf Ihre Website ebenso wahrscheinlich, wie dass Sie zum Mars fliegen. :-) Anm.: Die Prozentsätze in den unterschiedlichen Positionen variieren leicht je nach Land und demographischen Merkmalen. (Stand 2015, Quelle: Sistrix) Nimmt man diese beiden Analysen zur Hand, stellt sich heraus, dass fast alle Nutzer im Netz suchen und – fast alle auf Ergebnisse der ersten Seite klicken. Für uns bedeutet dies, dass wir auf Seite 1 präsent sein müssen, um gefunden zu werden – Wie stellen wir das an? 1. Google My Business – die erste Anlaufstelle für jedes Unternehmen Google My Business ist sozusagen Ihre hinterlegte Visitenkarte bei Google. Sie wird im Zusammenhang mit Suchanfragen passend oder direkt zu Ihrem Unternehmen seitlich angezeigt. Es gibt Nutzern direkte Informationen über Öffnungs- und Geschäftszeiten, Adresse, Telefon- und E-Mail-Kontaktdaten sowie einen Link zu Ihrer Website zusammen mit einigen Fotos und Kundenrezensionen (sofern vorhanden). Zudem wird Ihre Firmenadresse automatisch über Google Maps verortet. Die Einrichtung dauert im Regelfall keine Stunde und ist kostenfrei. Zur Einrichtung können Sie diesen Link nutzen. Oder einfach Google My Business bei Google eingeben. 2. Netzwerk-Plattformen / Social Media Wenn Google My Business Ihre Visitenkarte im Web ist, so sind Ihre Social Media-Kanäle mit Flyern in einer Auslage bei relevanten Geschäften vergleichbar. Der Vorteil von sozialen Plattformen ist, dass diese die entsprechende Reichweite, Nutzerzahlen, Kapital und Teams haben, um bei Suchmaschinen sehr hoch im Ranking zu sein und somit meistens auf der ersten Seite der Suchergebnisse auftauchen – also genau da, wo die Nutzer sich aufhalten und klicken. Wenn wir mit unserer eigenen Website nicht auf Seite 1 sind, so können wir hierdrüber für Auffindbarkeit sorgen. Allerdings müssen Sie auf die Relevanz achten. So wie Sie keinen Flyer mitnehmen, der Ihnen nicht zusagt, so verlassen Sie auch eine Seite in einem Netzwerk schnell wieder, wenn es nicht das ist, was sie suchen. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig zu wissen, welche Zielgruppen die Plattformen ansprechen. Also die Inhalte der Plattform und Nutzergruppen, die diese benutzen, zu kennen. Zahlen und Daten: Rund 90 % der Bevölkerung in Deutschland nutzt das Internet, die überwiegende Mehrheit sogar täglich. Die Grafik zeigt die Nutzung verteilt auf die verschiedenen Apps und Plattformen. Wenn Sie sich für die genaue Aufschlüsselung von Altersgruppen und Geschlechtern interessieren, empfehle ich Ihnen, sich die Studien genauer anzusehen. (Stand 2018/2019 Quelle: ARD/ZDF – Onlinestudien zur Medialer Internetnutzung) WhatsApp Die wohl meistgenutzte App weltweit bietet zwar kein Profil in dem Sinne, funktioniert trotzdem hervorragend als Kommunikationskanal zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Beispielsweise können Sie den Support und Anfragen über WhatsApp Business anbieten. Ebenso nicht zu unterschätzen ist die Sharing-Reichweite von WhatsApp. Wenn ein Nutzer Inhalte teilen will, passiert das zum größten Teil über WhatsApp, sei es in Gruppen oder Einzelkontakten. Prüfen Sie daher, ob Ihre Inhalte bei der Sharing-Funktion entsprechend richtig dargestellt werden. YouTube Die Anlaufstelle für Videos. Sie verstehen eine Anleitung nicht oder wollen schnell nachschauen, welcher Draht bei der Deckenlampe wofür steht? YouTube ist dann die richtige Plattform. Ein Kanal mit guten Tutorials (Anleitungen/Hilfestellungen), Erklärvideos, Produktpräsentationen etc. kann Ihre Reichweite enorm erhöhen. Allerdings, so hoch die Nutzerzahlen sind, so hoch ist auch der Konkurrenzkampf auf YouTube. Tendenziell zählt Qualität über Quantität. Facebook Bei Jüngeren mittlerweile nicht mehr die beliebteste Plattform, kann Facebook dennoch als eine Art zweite Homepage für B2C Unternehmen dienen, mit direktem Kommunikations-Kanal zu den Nutzern. Events, aktuelle Projekte und Angebote, Pressemitteilungen sowie die Pflege von Kundenkontakten sind hier gut aufgehoben. Instagram „Das YouTube für Bilder“, vor allem bei jüngeren Nutzern sehr beliebt. Wenn Sie eine sehr visuelle Marke / Tätigkeit haben, kann dieser Kanal interessant für Sie sein. Ebenso wenn Sie mit jungen Menschen, z.B. für die Suche nach Auszubildenden, in Kontakt treten wollen. Grundsätzlich gilt auch hier Qualität vor Quantität. Pinterest Wenn Instagram das „YouTube für Bilder“ ist, so ist Pinterest das „Google der Bilder“. Die Nutzergruppe ist überwiegend weiblich, die Nutzung ähnlich der Google Bildersuche. Gerne genutzt, um schriftliche Do It Yourself-Tutorials zu suchen, Inspirationen für verschiedene Themen oder ganz allgemein Ideen zu finden. Es unterscheidet sich zu Instagram zum einen in den Nutzern, zum anderen in der Art der Inhalte. Werden bei Instagram z.B. oft emotionale Dinge, Momentaufnahmen von Orten und Tätigkeiten gepostet, stellt Pinterest mehr fertige Objekte/Produkte dar. Snapchat, TikTok Zwar sind die beiden Apps verschieden, zu Grunde liegen beiden allerdings Videos und vornehmlich sehr junge Nutzer (bei TikTok noch wesentlich mehr als bei Snapchat). Um hier erfolgreich zu sein, heißt es vor allem kreativ zu sein. Sei es bei eigenen Inhalten oder Werbeanzeigen. Twitch Livestreaming-Plattform vor allem für Gamer mit einer vornehmlich jüngeren und männlichen Zielgruppe. Werbung ist im Video-Format oder als Sponsoring verschiedener Streamer möglich. Bei großen Live-Events, wie E-Sports Weltmeisterschaften, können mehrere Millionen Zuschauer gleichzeitig angesprochen werden. Xing, LinkedIn Social-Media Plattformen vergleichbar mit Facebook, allerdings für den B2B Sektor. Xing fokussiert sich vor allem auf den DACH-Raum, während LinkedIn international die Anlaufstelle Nr. 1 für Business-Netzwerke ist. Twitter Kurznachrichtendienst oder auch Microblogging-Dienst, der sich z.B. ideal für Status-Nachrichten eignet. Also Updates zu bestimmten Ereignissen. Haben Sie eine aktuelle Neuigkeit über Ihren Betrieb? Twitter ist die erste Anlaufstelle, neben der Veröffentlichung auf Ihrer Website. Firmen nutzen Twitter häufig dafür, um auf unvorhergesehene Krisen oder Zwischenfälle hinzuweisen, z.B. Server-Ausfälle, Wasserschäden, welche die gesamte Inhouse-IT lahmlegte, etc. Ebenso dient Twitter als Plattform, um Spannung für neue Kampagnen oder größere Ankündigungen zu verbreiten. So kann man Twitter nutzen, um neue Geräte und/oder neue Dienstleitungen anzukündigen, noch nicht veröffentlichte Produkte zu „leaken“ oder Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Reddit In der Studie nicht berücksichtigt, meiner Meinung nach aber erwähnungswert ist Reddit. Es ist mit über einer halben Milliarde Nutzungen pro Monat die 6. meist genutzte App der Welt, in Deutschland allerdings mit lediglich 5 % des Traffic-Aufkommens noch relativ unbekannt – Tendenz stark steigend. Was ist Reddit? Reddit ist ein community-basierter Aggregator für Inhalte. Stellen Sie sich Reddit als das größte Forum der Welt mit unzählbar vielen Unterforen für alle nur erdenklichen Themen – so genannte Subreddits – vor. Und hier liegt auch das Potential von Reddit. Sie brauchen ein Forum, um sich mit Ihren Nutzern auszutauschen? Reddit. Sie suchen spezifische Zielgruppen? Reddit. Dadurch, dass es zu jedem Thema Subreddits gibt und jeder solche erstellen kann, lässt sich Reddit zum einen wie ein Forum für die eigene Kommunikation nutzen. Zum anderen kann man Anzeigen an die eigenen Zielkunden schalten bzw. in Kontakt mit diesen treten – im Übrigen sind Anzeigen im Vergleich z.B. zu Facebook aktuell noch sehr günstig (das wird sich aber tendenziell mit wachsendem Interesse ändern). Für welche Kanäle und Plattformen Sie sich auch entscheiden, das Ziel bleibt, im Web gefunden zu werden und mit den Kunden sowie Interessenten zu interagieren. Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht zwangsläufig auf allen Plattformen präsent sind, sondern auf denen, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Die Pflege jedes zusätzlichen Kanals ist auch hoher Zeitaufwand, der zu berücksichtigen ist. Die Vorteile liegen dennoch auf der Hand: Gefällt einem Besucher Ihrer Kanäle Ihr Inhalt, so klickt er wahrscheinlich auf den Link zu Ihrer Website, da er sich für Ihre Produkte/Dienstleistungen interessiert, er ruft Sie an oder schreibt Ihnen eine E-Mail. So steigern Sie Ihre Chance, trotz möglicher hinterer Platzierungen in den Suchmaschinen, Nutzer auf Ihre Website zu bringen und damit potenzielle neue Kunden anzusprechen. 3. Online-Anzeigen Die dritte Möglichkeit, im Web gefunden zu werden, sind Online-Werbeanzeigen. Ob nun auf Google selbst, auf Zielgruppen-relevanten Websites in Text- oder Bannerform oder in den oben dargestellten Apps und Plattformen. Der Vorteil von Anzeigen ist, dass sie bei der Erstellung und Pflege wenig Zeit beanspruchen. Der Nachteil ist, dass sie Geld kosten und Vorbereitung benötigen, um relevant zu sein. Online-Werbeanzeigen und deren Vorbereitung behandeln wir in einem späteren Artikel noch ausführlich. Hier sei nur erwähnt, dass diese je nach Produkt/Dienstleitung und Qualität der Kampagne ab dem ersten Monat rentabel sein können. Ausblick In diesem Artikel ging es darum, wie Ihr Unternehmen durch den Einsatz größtenteils kostenfreier Tools und Plattformen im Web gefunden werden kann. Im nächsten Beitrag stelle ich Ihnen das kleine Website-1x1 vor: Hosts, Anbieter von Do It Yourself-Baukästen, verschiedene CMS-Systeme sowie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Optionen. Bleiben Sie gesund! Bei Fragen, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an webtalk@dheinke.de. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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UPDATE: BZB öffnen schrittweise für Lehrgänge

Der aktuellste Erlass in Verbindung mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales erlaubt unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen ab dem 04.05.2020. Somit öffnen auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. eingeschränkt für Lehrgänge und Seminare, vorerst bis zum 10.05.2020. Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung beginnt ab dem 04.05.2020 für Dachdecker*innen des 3. Ausbildungsjahres am Standort Wesel, gefolgt von der Stufenausbildung Bau ab dem 11.05.2020 an allen drei BZB-Standorten – vorausgesetzt einer Verlängerung der derzeitigen, offiziellen Beschlüsse. Ebenso ist eine Öffnung des Internats / Gästehauses am BZB-Krefeld ab dem 11.05.2020 in Planung. Der vorläufige Zeitplan der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Bereich Ausbildung für Mai und Juni ist HIER einsehbar. Im Bereich der Weiterbildung finden die vorbereitenden Meisterkurse und die Lehrgänge für den Werkpolier / geprüften Polier planmäßig statt. Einen Überblick über alle weiteren Lehrgänge und Seminare finden Sie HIER. Bei der Wiederaufnahme des Lehrgangsangebots steht die Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln an erster Stelle. Um die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen einzuhalten, entwickelten die BZB einen umfassenden Hygieneplan, der regelmäßige Desinfektionen, Abstandsmarkierungen, eine Maskenpflicht sowie Hygiene-Unterweisungen von Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen beinhaltet. Wir arbeiten daran, Ihnen zeitnah unser vollständiges Angebot zur Verfügung zu stellen. Dies gilt auch für den Bereich der pädagogischen Maßnahmen. Bitte kontaktieren Sie für weitere Informationen die Ihnen bekannten Ansprechpartner*innen. Wir freuen uns darauf, Sie erneut in unseren Zentren begrüßen zu dürfen. Foto © Pranch/shutterstock

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„Die Menschen gehen in dieser schwierigen Zeit besser miteinander um“

Die „Corona-Krise“ ist eine große Herausforderung für alle. Auch Betriebe müssen sich auf die aktuelle Lage einstellen und teilweise umdenken. Wir sprachen mit Frank Novender, Geschäftsführer von Isoliertechnik Fritz Hartmann Nachf. GmbH, über die derzeitige Situation. Die insgesamt 48 Mitarbeiter*innen des Unternehmens aus Mönchengladbach, darunter 6 Auszubildende, befassen sich schwerpunktmäßig mit Wärme-, Kälte- und Schallisolierung sowie dem vorbeugenden baulichen Brandschutz. BZB: Herr Novender, wie ist derzeit die Lage auf Ihren Baustellen? Hat sich der Alltag sehr verändert? Gibt es Änderungen in Ihrer Auftragslage? Frank Novender: Im gesamten Segment des öffentlichen sowie privaten Hochbaus haben wir keine Baustellenstilllegungen. Im Bereich der Industrie, wie z.B. bei den Herstellern von Herzklappen, in Laboren sowie auch bei Lebensmittelproduzenten, ist es deutlich kritischer. Diese Kunden, mit festem Betriebssitz, achten sehr auf ihre eigenen Mitarbeiter*innen sowie die Möglichkeit einer Infektion durch betriebsfremde Dritte. Aufgrund dessen gab es für unser Unternehmen vier Arbeitsniederlegungen. Bei einer Anzahl von mehr als 100 Aufträgen im Klein- und Großsegment hat dies glücklicherweise bis heute keinerlei Auswirkungen auf uns. Die allgemeine Auftragslage ist nach wie vor als gut zu bezeichnen und neben dieser nicht zu unterschätzenden Pandemie COVID 19 haben wir meines Erachtens, hier auch in Rücksprache mit einigen Mitarbeitern, tatsächlich etwas Positives feststellen können: Die Menschen gehen in dieser für alle schwierigen Zeit besser miteinander um und im Unternehmen ist ein neuer Teamgeist entstanden. Man ist näher zusammengerückt – und damit ist natürlich nicht die Abstandsregel gemeint! BZB: Wie klappt die Umsetzung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen auf den Baustellen? Frank Novender: Wir haben als Unternehmen bereits sehr früh agiert und sind natürlich auch in Bezug auf die Pflichterfüllung und Aufsichtspflicht des Unternehmens gegenüber den Arbeitnehmern an die Berufsgenossenschaft der BG Bau herangetreten. Diese hat uns in allen Belangen sehr gut begleitet. Durch Brandbriefe an alle Mitarbeiter*innen haben wir so sämtliche Vorkehrungen getroffen bzw. umgesetzt. Hierbei haben digitale Hilfsmittel, welche wir schon seit langem nutzen, ihre absoluten Vorteile. Zeitnah lassen sich Informationen und Betriebsanweisungen transportieren und die schnelle Umsetzung ist spürbar. Mittlerweile sind wir beim 14. COVID-Brandbrief, der ausschließlich dem Schutz des eigenen Personals sowie den Kolleginnen und Kollegen auf den Baustellen dient. Es ist selbstredend, dass wir Desinfektions- und Schutzmittel zur Verfügung stellen. Ebenso simulierten wir alle möglichen Situationen, die unser Unternehmen treffen könnten, darunter beispielsweise die Bereiche Lieferketten, Erlass von Quarantäne oder Betriebsstillstand. Heute nach mehr als sechs Wochen Pandemie können wir mit Fug und Recht sagen, dass wir alles richtig gemacht haben. Aus der anfänglichen Angst um die Sicherung der Arbeitsplätze und um das Unternehmen wurde gesunder Respekt. Die Handlungsmöglichkeiten durch unsere Simulationen im eigenen Unternehmen waren zukunftsorientiert und richtig, auch wenn wir diese nach heutigem Kenntnisstand nicht benötigen. BZB: Die Corona-Krise ist eine Herausforderung für die Gesamtwirtschaft. Sehen Sie, insbesondere für Ihr Unternehmen, dennoch auch neue Chancen? Frank Novender: Als ein Unternehmen mit einer mehr als 90- jährigen Tradition sind wir sind bestens ausgerichtet. Sollte man Potenzial für Neuerungen sehen, stellt sich die begründete Frage, warum man diese erst jetzt in dieser schwierigen Zeit sieht. Eine Neuausrichtung oder Änderung der firmeninternen Prozesse oder Ähnlichem sollte dann erfolgen, wenn man Muße und Zeit hat. Es ist kaum vorstellbar, dass die heutigen von der Pandemie verursachten Alltagssorgen Neuausrichtungen oder Änderungen zulassen. Das Hauptaugenmerk sollte nun für jeden Unternehmer drauf gerichtet sein, sein „Schiff“ durch ruhiges Fahrwasser zu navigieren, um das Ziel möglichst schadenfrei zu erreichen, nicht mehr und auch nicht weniger! Aber dies bleibt ja letztendlich jedem selbst überlassen. BZB: Wie werden Ihre Auszubildenden derzeit sinnvoll eingesetzt? Frank Novender: Die Berufsschule unterrichtet interaktiv und die Auszubildenden sind zwecks Lehrmaßnahmen dafür selbstverständlich freigestellt. Es erfolgt sogar eine Kontrolle der Lehrorgane zur Teilnahme, also auch dies ist gut durchdacht und fördert so die Erreichung des Lehrziels. Der Entfall des Lehrplans im Berufsbildungszentrum ist mehr als nachvollziehbar, hier werden inhaltliche und praktische Stoffe nachgeholt und auch die Möglichkeit der betriebsinternen Schulung besteht. Von unserer Seite bestehen diesbezüglich keinerlei Bedenken. Das System ist gut und durchdacht aufgestellt. BZB: Haben Sie Tipps für andere Baubetriebe? Frank Novender: Es kann keine Tipps oder gar Ratschläge in diesem Sinne geben, denn hinter jedem guten Unternehmen steht mindestens ein guter Unternehmer mit seinem bestenfalls tollen Personal. Einige Merkmale sollte sich aber jeder Unternehmer zu Herzen nehmen: ein stets gutes Miteinander verbunden mit hohem sozialen Denken, unternehmerisch frühzeitig agieren und nicht reagieren, eine gesunde Kapitaldecke durch Bildung von Rücklagen, denn dies lässt einen ruhigen Schlaf zu. Bleiben sie alle gesund! Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Christian Lagerek/shutterstock; Frank Novender/copyright by birds-view

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„Ich sehe die derzeitige Situation als Chance“

Die Auswirkungen des Corona-Virus auf die wirtschaftliche Situation sind immens. Viele Unternehmen kämpfen ums Überleben. Die Arbeit auf den Baustellen geht weiter, doch auch Baubetriebe müssen sich an aktuelle Gegebenheiten anpassen. Wir sprachen mit Antonius Kiwall, Maurermeister und Restaurator im Maurerhandwerk, über den Stand der Dinge für seine Baufirma Antonius Kiwall & Söhne GbR. Mit seinen fünf Mitarbeitenden und einer Auszubildenden kümmert er sich um die Restauration von denkmalgeschützten Gebäuden, Sanierungen im Bestand und ökologische Bauprojekte. BZB: Herr Kiwall, wie ist derzeit die Lage auf Ihren Baustellen? Hat sich der Alltag verändert? Antonius Kiwall: Die Lage ist derzeit weitestgehend normal. Außer den strikteren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen hat sich am Alltag nicht viel geändert. BZB: Gibt es eventuell Lieferengpässe? Antonius Kiwall: Bei einem Lieferanten kann man nur noch nach telefonischer Vorbestellung Material abholen. Ein anderer hat für bestimmte Produkte längere Lieferzeiten angekündigt. Darauf kann man sich aber einstellen. BZB: Welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen setzen Sie auf der Baustelle um? Antonius Kiwall: Wir halten uns, soweit es uns möglich ist, an die empfohlenen Maßnahmen. Unsere Baustellen-Teams haben wir so eingeteilt, dass sie in der nächsten Zeit so bleiben und sich nicht mischen. Auf allen unseren größeren Baustellen stehen uns Toiletten und fließend warmes Wasser zu Verfügung, die nur für uns zugängig sind. In allen unseren Fahrzeugen ist Desinfektionsmittel vorhanden. Des Weiteren plane ich gerade mit unserem Heizungsbauer eine kleine mobile Warmwasser-Aufbereitungs-Anlage, die man an Steckdose und Wasserhahn anschließen kann für den Einsatz auf Kleinbaustellen. Mit anderen Firmen sprechen wir uns ab, sodass immer nur ein Betrieb auf der Baustelle ist. Ausnahmen sind nur möglich, wenn ein entsprechender räumlicher Abstand gegeben ist, also die einen z.B. im Keller arbeiten und die anderen auf dem Dach. BZB: Wirkt sich die Corona-Krise bereits jetzt auf die Auftragslage aus? Blicken Sie mit Sorge in die Zukunft? Antonius Kiwall: Bisher gibt es keine Auswirkungen. Unsere Auftragslage reicht derzeit für ca. 18 bis 20 Monate und wir erwarten keine Stornierungen. Wir glauben nicht, dass sich für uns viel ändern wird. Die aktuelle Situation sehe ich als Chance für unsere Gesellschaft. Wir könnten darüber nachdenken, was sich in Zukunft verändern sollte. Beispielsweise, ob wir die Nordseekrabben morgens zum Puhlen nach Marokko fliegen müssen und abends wieder zurück, weil es dort 50 Cent günstiger ist, oder es unbedingt der billigere Granit aus Indien sein muss. BZB: Sie haben eine Auszubildende, die derzeit keine Berufsschule und überbetriebliche Lehrlingsunterweisung hat. Wie wird sie eingesetzt? Antonius Kiwall: Unsere Auszubildende Esther ist ein großer Gewinn für uns und die aktuelle Situation sehen wir auch hier als Chance. Sie hat nun die Zeit und Möglichkeit, im Tagesgeschehen besondere Fertigkeiten zu lernen und einzusetzen. Beispielsweise fertigte sie für eine Museumsrestauration Stuckrosetten an. BZB: Haben Sie Tipps für andere Baubetriebe? Antonius Kiwall: Einen Tipp habe ich für alle Firmen, nicht nur Baubetriebe: Wir sollten die Zeit nutzen, um uns über Lösungen Gedanken zu machen. Viele Unternehmen werden zweifellos trotz aller Anstrengungen in große Schwierigkeiten geraten. Hier ist jeder einzelne gefragt und kann mit Kreativität und etwas Mut zur Verbesserung der Situation beitragen. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch. Fotos: © Christian Lagerek/shutterstock; Antonius Kiwall/privat

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WebTalk – Wir beantworten Ihre Fragen rund ums Web!

Sie wollten schon immer wissen, was es mit „diese Seite ist nicht sicher“ auf sich hat? Warum Ihre Website nicht bei Google gefunden oder nicht richtig angezeigt wird? Aus welchen Gründen sie sehr lange lädt oder Besucher nach wenigen Sekunden abspringen? In unserer neuen, monatlichen Kolumne vermittelt Webmaster Daniel Heinke Basiswissen und wichtige Tipps rund um die Erstellung und Gestaltung einer Website, nützliche Tools, Suchmaschinenoptimierung oder Datenschutz. Dabei greifen wir Ihre Fragen auf und geben Ihnen genau die Informationen, die Sie benötigen! Ganz unkompliziert und selbstverständlich kostenlos. Schicken Sie Ihre Fragen einfach an webtalk@dheinke.de. Wir freuen uns darauf!

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„CORONA gefährdet auch die Bildung“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geschäftspartner, normalerweise informieren wir Sie auf unserer Website und in unserem Newsletter über die zahlreichen Aktivitäten des BZB-Teams auf den unterschiedlichsten Ebenen und in diversen Bereichen. Leider überlagert seit mehreren Wochen nur noch ein Thema die mediale Berichterstattung, sodass ich Ihnen unsere Situation mit der notwendigen Transparenz und Sachlichkeit darlegen möchte. Wir hoffen, bald erneut über unsere Aktivitäten berichten zu können, denn irgendwann wird auch diese Krise vorbei sein und „Bildung“, egal ob Aus-, Fort- oder Weiterbildung, gebraucht werden. Mutmaßlich haben wir uns alle noch vor wenigen Wochen nicht vorstellen können, dass wir jemals so starke Einschränkungen in unserem Alltag, in der persönlichen Freiheit und in unserer Lebensgestaltung akzeptieren würden. Die nunmehr globalen Ausgangssperren oder -beschränkungen sind aber ein Beleg dafür, dass wir als Menschheit wohl vor der größten Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg stehen und wir nun lernen müssen, mit den Auswirkungen zu leben. Uns, als außerschulische Bildungseinrichtung, traf der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hart, denn es wurde verordnet, dass wir ab dem 17.03.2020 keine Teilnehmer mehr in unseren Einrichtungen bis mindestens zum 19.04.2020 betreuen dürfen. Unser gesamtes operatives Geschäft im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, der pädagogischen Maßnahmen (Berufsorientierung, Qualifizierungsmaßnahmen) und der Weiterbildung wurde quasi „über Nacht auf Null“ gesetzt. Bislang haben wir noch nicht die Möglichkeit, praktische Tätigkeiten per Videokonferenz zu unterweisen oder „Bildung to Go“ anzubieten. Unser Ziel bleibt daher, für die ausgefallenen Bildungsangebote Ersatztermine zu organisieren, sofern und sobald die Situation es zulässt. Die derzeitige Situation stellt uns auch vor große finanzielle Herausforderungen, denn unsere Einnahmen sind weggebrochen, während die meisten Kosten geblieben sind. Leider hat uns dies dazu gezwungen, mit Zustimmung des Betriebsrates für unsere Mitarbeitenden „Kurzarbeitergeld“ zu beantragen. Diesen Weg gehen wir nicht gerne, doch das gemeinsame Überwinden der Krise steht im Vordergrund und kein*e einzelne*r Mitarbeitende soll zurückgelassen werden. An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, ihre Solidarität und Flexibilität bedanken! Zum gesundheitlichen Schutz unserer Mitarbeiter*innen haben wir verstärkt Home Office eingeführt. Auch in den Büroräumlichkeiten und Werkhallen beachten wir alle erforderlichen Sicherheits- und Schutzmaßnahmen. Die Arbeitszeit der Mitarbeiter*innen nutzen wir unter anderem auch dafür, unser operatives Lehrangebot zu modernisieren und die Digitalisierung zu forcieren. Die Entwicklung des Online-Unterrichts zwischen dem Lehrpersonal der Schulen und den Schülern*innen zeigt eindeutig, dass die derzeit getätigten Investitionen in die Digitalisierung an unseren Standorten richtig und zukunftsweisend sind. Wie ist Ihre Einschätzung zum Thema „digitales Lernen“? Teilen Sie uns Ihre Meinung gerne mit! Mir ist durchaus bewusst, dass auf die oben geschilderte Problematik schon oft hingewiesen wurde, dennoch bitten wir Sie, dass Sie alle im Rahmen Ihrer persönlichen Kontakte auf die wirtschaftlichen Besonderheiten der Bildungseinrichtungen hinweisen, dies gilt nicht nur für uns, sondern für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Bundesrepublik. Das Gros der außerschulischen und nicht-akademischen beruflichen Bildung in Deutschland wird privat institutionell umgesetzt und hier, anders als bei staatlichen Einrichtungen, greifen überwiegend marktübliche Mechanismen. Das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund und nehmen Sie die Hygienehinweise ernst. Dadurch schützen Sie sich und andere. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass unser Leben möglichst schnell wieder in geregelten Bahnen verläuft. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch diese äußerst schwierige Zeit kommen. Wir freuen uns auf jeden Fall, Sie zukünftig auch wieder „persönlich“ in unseren Einrichtungen begrüßen zu dürfen. Herzliche Grüße Thomas Murauer

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BZB-Zentren: Erreichbarkeit in den nächsten Wochen

Aufgrund des Erlasses des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales haben die BZB das komplette Bildungsangebot bis zum 19. April 2020 eingestellt. Die Situation stellt uns alle vor große Herausforderungen, doch wir hoffen, diese gemeinsam zu bewältigen. Der Schutz und die Gesundheit unserer Teilnehmer*innen, Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden und deren Familien hat die höchste Priorität. Auch in dieser schwierigen Situation möchten wir für Sie da sein. Ihre BZB-Ansprechpartner*innen arbeiten unter allen gebotenen Vorsichtsmaßnahmen (zum Teil im Home Office) weiter, denn wir möchten Sie weiterhin bei allen Fragen und Anliegen kompetent betreuen. Sie erreichen uns per Telefon und E-Mail. Die Sekretariate der Geschäftsführung und der BZB-Akademie stehen Ihnen zu gewohnten Zeiten unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: Sekretariat der Geschäftsführung: info@bzb.de I 02151-5155-10 Sekretariat der Akademie: akademie@bzb.de I 02151-5155-30 Die Sekretariate im Bereich Ausbildung in den drei BZB-Zentren Krefeld, Wesel und Düsseldorf sind eingeschränkt besetzt und kümmern sich schnellstmöglich um Ihre Anfragen. Sekretariat Krefeld: krefeld@bzb.de I 02151-5155-20 Sekretariat Wesel: wesel@bzb.de I 0281-9545-0 Sekretariat Düsseldorf: duesseldorf@bzb.de I 0211-91287-0 Information für Lieferanten am Standort Krefeld: Der Empfang ist von 8:30 bis 11:15 Uhr besetzt. Auch außerhalb dieser Zeiten sind wir natürlich für Sie da – bitte rufen Sie uns in diesem Fall an und wir kommen zu Ihnen (Hinweisschild mit Telefonnummern ist am Eingang angebracht). Ankündigung: BZB-Betriebsferien Bedingt durch die aktuelle Lage schließen die drei Zentren der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. in Krefeld, Wesel und Düsseldorf in der Woche vor Ostern, vom 06. – 09. April 2020, für Betriebsferien. Gerne sind wir im Anschluss erneut für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund. Ihr BZB Team Foto © maxsim - stock.adobe.com

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UPDATE zur Situation in Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Liebe Lehrlinge, Betriebe, Seminarteilnehmer*innen und Besucher*innen, das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen beschloss weitere Maßnahmen zu Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Per Erlass sind alle Angebote von Bildungseinrichtungen vom 17. März bis 19. April 2020 einzustellen. Dies betrifft auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. Dem Erlass folgend finden in dem oben genannten Zeitraum keine überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Präsenz-Seminare, Workshops, pädagogische Angebote oder Raumvermietungen statt. Wir informieren alle Beteiligten über Ersatztermine, sobald die Situation es zulässt und eine Aussage darüber möglich ist. Nachfragen zum Thema Meisterschulen bitten wir direkt an die Handwerkskammer Düsseldorf zu richten. UPDATE 17. März 2020 Leider sehen wir uns gezwungen, die BZB Zentren in Düsseldorf und Wesel bis voraussichtlich zum 19. April gänzlich zu schließen. Alle Anrufe werden nach Krefeld umgeleitet. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass die Erreichbarkeit des BZB-Teams derzeit stark eingeschränkt ist. Bitte richten Sie im Bedarf Ihre Anfragen schriftlich an info@bzb.de. Über etwaige Änderungen halten wir Sie über unsere Website und die sozialen Medien auf dem Laufenden. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine gesunde Zeit. Mit freundlichen Grüßen Ihr BZB Team Foto © Pranch/shutterstock

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Erfolgreich durchgeführt: digitalBAU2020 in Köln

Erstmalig fand die Fachmesse digitalBAU vom 11. – 13. Februar 2020 in Köln statt. Im Zentrum der Messe standen digitale Lösungen in der Baubranche. Auch die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) waren mit einem Stand vertreten und stellten ihr Angebot vor. Die Digitalisierung ist ein entscheidendes Thema – auch bei den BZB. Ob bei der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, bei den Angeboten der Fort- und Weiterbildung oder im Rahmen des Projektes Schaufenster Digitales Bauen im Kompetenzzentrum Digitales Handwerk – das digitale Angebot wird immer wichtiger. An allen drei Messetagen war der Stand gut besucht und es fanden viele Gespräche mit interessierten Fachbesuchern statt. Stark nachgefragt war das Weiterbildungsangebot, aber zu einem Highlight der Fachmesse gehörte auch der Baumaschinensimulator. Die Besucher*innen hatten am Gerät die Gelegenheit, an realistischen Baustellensituationen unterschiedliche Baumaschinen auszuprobieren. Ob Straßenbauergeselle, Bauunternehmer, Geschäftsführer oder NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Alle machten mit und zeigten sich begeistert. Der Bausimulator wird in den BZB in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung und der Berufsorientierung eingesetzt. „Das neue Messe-Konzept digitalBAU ist der richtige Schritt, alle Bereiche der Baubranche bei der Umsetzung der Digitalisierung zusammen zu bringen. Die hohe Besucheranzahl und die gezielten Anfragen am BZB-Stand haben das bewiesen“, so das Fazit von Christoph Lanken vom BZB-Außendienst.

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Ytong Silka Akademie zu Gast im BZB Wesel

Unter dem Motto „Intelligente, wirtschaftliche und praxisorientierte Lösungen für den Rohbau“ starteten die Baupraktikertage der Ytong Silka Akademie erstmals im BZB Wesel. Die Baupraktikertage stellen anhand einzelner Themeninseln Mauerwerksprodukte vor und vermitteln sowohl Techniken als auch theoretisches Grundwissen. Praxis-Vorführungen, bei denen die Teilnehmenden aktiv und praktisch mitarbeiten, zeigen, wie wirtschaftliches weißes Mauerwerk und Dämmsysteme dauerhaft schadenfrei erstellt werden können. Die Ytong Silka Akademie teilt Wissen und Fachkenntnisse rund um die Produkte Silka Kalksandstein und Ytong Porenbeton. Zu weiteren Terminen der Baupraktikertage Sie haben Interesse an einer Raumanmietung für Veranstaltungen oder Weiterbildungen in Krefeld oder Wesel? Gerne unterstützen wir Sie: Informationen zu unseren Räumlichkeiten finden Sie hier.

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BZB setzen Erfolgsmodell „Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft“ fort

Die BZB führten im zurückliegenden Jahr vier Mal die „Teilqualifizierung 1 zum Bauhelfer“ mit über 40 Teilnehmer*innen durch. Die Qualifizierung vermittelt grundlegende Kenntnisse – vergleichbar zum 1. Ausbildungsjahr. Darauf aufbauend entstanden nun weitere, von einem unabhängigen Institut AZAV zertifizierte, Stufen des Modells „Teilqualifizierung in der Deutschen Bauwirtschaft“. Die BZB bieten folgende neue Teilqualifizierungen an: Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 2 Bauwerker/in im Bereich Hochbau Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 2 Bauwerker/in im Bereich Tiefbau Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 2 Bauwerker/in im Bereich Ausbau Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Tiefbau mit Schwerpunkt Straßenbauarbeiten Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Hochbau mit Schwerpunkt Maurerarbeiten Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Ausbau mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten Teilqualifizierung Bauwirtschaft TQ 3 Baufachwerker/in im Ausbau mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten Nach TQ 3 haben Absolventen die Möglichkeit, sich bei der prüfenden Kammer (HWK oder IHK) zur Berufsabschlussprüfung als Externer anzumelden. Bei entsprechender Eignung wird so der Abschluss zum Tiefbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Straßenbauarbeiten, zum Hochbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Maurerarbeiten, Ausbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten und zum Ausbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten erlangt. Der Abschluss ist gleichwertig zu einer 2-jährigen Ausbildung der Stufenausbildung Bau. Aufgrund der weiterhin hervorragenden Konjunktur und dem stark spürbaren Fachkräftebedarf haben Absolventen der Teilqualifizierungen beste Chancen auf einen gut bezahlten Job in der Bauwirtschaft. Darüber hinaus können Betriebe auch ihre ungelernten Mitarbeiter über die TQ weiterbilden und bis zum Berufsabschluss führen. Dies wird unter Umständen durch Sonderprogramme der Agentur für Arbeit gefördert. Derzeit befinden sich sieben Teilnehmer in der TQ 2 im BZB Krefeld, die sie voraussichtlich Ende Februar 2020 beenden. Viele streben die Fortsetzung mit einer TQ 3 an, mit der Möglichkeit, als Externer an der Abschlussprüfung im entsprechenden Beruf teilzunehmen. Denn ein anerkannter Berufsabschluss bietet nach wie vor die besten Chancen für eine Beschäftigung mit guter Entlohnung. Interessenten können sich gerne bei Fatma Cömert, Regionalleiterin päd. Maßnahmen im BZB Krefeld melden: 02151 5155-21 / fatma.coemert@bzb.de Bild © Syda Productions/Adobe Stock

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BZB feiern 40-jähriges Bestehen

Seit 40 Jahren engagieren sich die BZB für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Unter dem Motto „Tradition und Moderne verbinden“ feierten sie das Jubiläum am 27. November 2019 in Krefeld mit einem Festprogramm. Für rund 130 Mitarbeitende, Bauunternehmer, Verbandsmitglieder und Partner der BZB startete das Jubiläumsprogramm mit dem Parcours „Zeitreise Bau“. An mehreren Stationen präsentierten sich die Gewerke vom Dachdecker bis zum Zimmerer. „Digitale“ Angebote machten 3D-Planung, -Modellierung und -Druck sowie Baumaschinen-Simulationen erlebbar. Rückblick auf 40 Jahre Bau-Bildung BZB-Vorstandsvorsitzender Rolfgeorg Jülich erinnerte in seiner Begrüßungsrede an 40 Jahre BZB-Geschichte. 1979 gründeten 17 Innungen im Kammerbezirk Düsseldorf die „Trägergemeinschaft Bildungszentren Bau e. V.“. Ziel war es, die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung für die Stufenausbildung Bau auszuführen. „Die BZB haben in 40 Jahren Höhen und Tiefen durchlebt, sich aber immer wieder den Herausforderungen gestellt“, fasste Jülich zusammen. Ein multifunktionaler Bildungsdienstleister entsteht Mit Grußworten gratulierten Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer, Dr. Axel Fuhrmann als Hauptgeschäftsführer der Hand-werkskammer Düsseldorf und Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptge-schäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW zum Jubiläum. Die Bedeutung einer guten Ausbildung im Baugewerbe stellte Oberbürgermeister Frank Meyer insbesondere in den Vordergrund. „Wenn Straßen und Häuser gebaut werden, dient dies nicht nur dem ausführenden Unternehmen, sondern vor allem der Öffentlichkeit“, stellte er heraus. Beispielsweise investiere die Stadt Krefeld derzeit 170 Millionen Euro in Schulen, hauptsächlich in Bauleistungen. Auf die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und die gute Zusammenarbeit mit den BZB gingen die Grußwortredner Fuhrmann und Schulte-Hiltrop ein. Ein breites Portfolio, einschließlich Weiterbildung, Be-rufsorientierung, Qualifizierungen, internationaler Projekte und Aus-landsaufenthalte, sogenannter Lehrlings-Mobilitäten, zeichne die BZB aus. „Die BZB sind im In- und Ausland zu einem Botschafter des deutschen Bauhandwerks geworden“, so das Fazit von Fuhrmann. Und dies ist notwendig, denn 150.000 gewerbliche Mitarbeiter/innen gehen in den nächsten zehn Jahren in Rente – Nachwuchskräfte sind gefragt. „Wir brauchen die engagierten und top-ausgebildeten Fachleute, die das BZB uns liefert und sind dankbar dafür“, ergänzte Schulte-Hiltrop. Von Ausbildung bis zur Künstlichen Intelligenz In einer anschließenden Talkrunde spannte sich der Bogen von der Ausbildung über Innovationen und Digitalisierung bis zu Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz. Die vier Talkgäste Professor Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bauunternehmer Kai Buschhaus, Stuckateur-Gesellin und Meisterschülerin Nathalie Nolden und BZB-Geschäftsbereichsleiter Markus Crone berichteten von ihren persönlichen Einblicken in das Thema „Bildung Bau“. Im Rahmen des EU-Projektes „Women Can Build“ führten die BZB bereits ein Interview mit der motivierten Stuckateurin Nathalie Nolden, die andere junge Frauen inspirieren möchte, einen handwerklichen Beruf zu ergreifen (zum Interview). Geballte Kompetenz durch das BZB-Team Im Schlusswort gab BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer einen persönlichen Rückblick. „Die BZB haben sich in 40 Jahren immer wieder neu erfunden. Wir sind ein komplexes Konstrukt und das ist auch gut so“, betonte Murauer. Das Entscheidende seien die Mitarbeitenden, die eine große Kompetenz und viel Erfahrung mitbringen – die wichtigste Grundlage für das Bestehen der BZB seit 40 Jahren. Zur Fotopräsentation „40 Jahre BZB“

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ABI Lehrgang erfolgreich gestartet

Was tun, wenn Wasser in einen U-Bahn-Tunnel läuft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der neue Lehrgang „Abdichtung von Bauwerken durch Injektion“. Er fand vom 22. – 24. Oktober 2019 zum ersten Mal im BZB Wesel statt. Die 15 Teilnehmer, alle Fachfrauen und Fachmänner auf der Baustelle, erhielten im Seminar das erforderliche Wissen über Injektionsverfahren, baustellenbedingte Besonderheiten und die Qualitätssicherung im Sinne des ABI Merkblattes – von renommierten Experten vermittelt. Ein Zusatzmodul behandelte die Grundzüge der Planung von Injektionen einschließlich der Ermittlung von Schadensursachen, die Auswahl geeigneter Verfahren, die Festlegung von Zielen sowie bauordnungsrechtliche und wasserrechtliche Aspekte. Diese Verfahren wurden unter anderem in einer Gruppenarbeit erörtert. Als Fallbeispiel galt der Hamburger U-Bahn-Tunnel, in den Wasser eintritt. Was ist notwendig, um das Wasser dauerhaft zu stoppen und was ist bei der Planung zu berücksichtigen? Spannende Fragen, die mit Hilfe des ABI Merkblattes gelöst wurden. Auch praktische Vorführungen der Injektion wurden den Teilnehmer*innen in den drei Lehrgangstagen gezeigt. Die Lehrgangsinhalte sind von der STUVA zertifiziert und in enger Zusammenarbeit mit den Verfassern des ABI Merkblattes erarbeitet. Am Ende des Seminars erhielten die Lehrgangsteilnehmer*innen nach erfolgreich abgelegter Prüfung den ABI – Nachweis für den Baustellenleiter bzw. fachkundigen Ingenieur. Foto © nikkytok/shutterstock

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Von BIM bis Smart Home: digitalBAU 2020 in Köln

Digitale Lösungen in der Baubranche sind das Thema der Fachmesse „digitalBAU“, die erstmals vom 11. – 13. Februar 2020 in Köln stattfindet. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. und das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk sind mit dabei und freuen sich auf Besucher am Stand 646A und 648A. Smarte Software-Lösungen rund um das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden: Die Zukunft des Bauens hängt maßgeblich von der Entwicklung der Bausoftwarebranche ab. Mit der digitalBAU hat die Messe München auf die schnellen Innovationszyklen dieser Branche reagiert und veranstaltet zusammen mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) diese neue Fachmesse für digitale Produkte und Lösungen. Am 13. Februar erwarten die Besucher zudem spannende Beiträge des Schaufensters Digitales Bauen (Kompetenzzentrum Digitales Handwerk) zum Thema digitales Bauhandwerk. In der Domstadt werden sich über 140 Aussteller auf 17.000 Quadratmetern Fläche präsentieren. Rund 12.000 Besucher werden zur Auftaktveranstaltung erwartet. So entsteht mit der digitalBAU eine wichtige Dialogplattform für Planer, Architekten, Ingenieure, Handwerker und die gesamte Bauindustrie. Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie unter www.digital-bau.com. Tipp: Einen Rabattcode für vergünstigte Tickets gibt es im kommenden Beitrag! Foto ©Chaay_tee - stock.adobe.com

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Jetzt teilnehmen: Wettbewerb „Auf IT gebaut" 2020!

Die Digitalisierung ist auch in der Bauwirtschaft angekommen: in Planungsbüros, Bauunternehmen und im Bauhandwerk. Insbesondere junge Bautalente nutzen die Möglichkeiten neuer Technologien und gestalten mit ihren digitalen Ideen die Zukunft der Branche. Darum sucht das RKW Kompetenzzentrum für den Wettbewerb „Auf IT gebaut“ wieder die besten Bautalente. Studenten, Auszubildende, junge Berufstätige und Gründer sind aufgerufen, ihre innovativen und zugleich praktikablen digitalen Lösungen bis zum 4. November 2019 unter www.aufitgebaut.de anzumelden. Der letzte Abgabetermin für die Arbeiten ist der 18. November 2019. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum freut sich auf viele digitale, spannende und kreative Wettbewerbsarbeiten.

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Geprüft und für gut befunden!

Alle Jahre wieder: Die BZB haben die jährlichen Überwachungsaudits nach AZAV und LAKDach erfolgreich absolviert. Denn zertifizierte Unternehmen müssen sich sich einer jährlichen Überprüfung unterziehen, um die Einhaltung der gesetzten Qualitätsstandards sicherzustellen. So wurden im Rahmen von sogenannten Überwachungsaudits die Zertifizierungen, durch die sich die BZB seit vielen Jahren als führender Bildungsanbieter für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft auszeichnen, an allen BZB-Standorten auf den Prüfstand gestellt. Die Norm DIN EN ISO 9001 stellt dabei die Grundlage für das in den BZB eingeführte Qualitätsmanagementsystem dar. Sie wird durch die AZAV (=Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) ergänzt, die im Wesentlichen Regelungen zur Zulassung von Bildungsträgern bei der Durchführung von Maßnahmen der Arbeitsverwaltung enthält. Zeitgleich fand eine Überprüfung der Qualitätsanforderungen für überbetriebliche Ausbildungsstätten des Dachdeckerhandwerks im BZB Wesel statt. Die sehr gute Ausstattung mit neuen Maschinen, PC's etc. sowie die fachliche und pädagogische Kompetenz der Ausbilder in Zusammenhang mit großem Engagement führten zur weiteren Zertifizierung der BZB bei der LAK (Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk). Dass die Qualität in den BZB stimmt, konnte in den Audit-Tagen in allen Bereichen erfolgreich bestätigt werden. Foto © n_defender/shutterstock

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BZB beim Tag des Handwerks in Düsseldorf

Ein sonniger Spätsommertag begleitete am 14. September den „Tag des Handwerks“ auf dem Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf. In einer großen Handwerkerstadt schauten sich Besucher die vielfältigen und interessanten Handwerksberufe an. Das Hauptthema der praktischen Mitmachaktionen war in diesem Jahr die Digitalisierung. Auch die BZB waren mit den Projekten Innovationscluster Handwerk (IC-H) und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, Schaufenster Digitales Bauen mit einem Stand vor Ort vertreten. Unter dem Motto „Ausbildung im Bauhandwerk und Digitalisierung“ standen den Besuchern zwei Bausimulatoren zur Verfügung: Unterschiedliche Baumaschinen / Baustellensituationen wie zum Beispiel Raupenbagger, Bulldozer, Turmdrehkran und weitere Geräte konnten hier ausprobiert werden. Auch die Zimmerer, Dachdecker und Stuckateure boten interessante Mitmachaktionen. Junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im Bauhandwerk interessieren, erhielten am Stand kompetente Hilfestellung – bis hin zum sogennanten „Matching“ in einen Ausbildungsplatz. „Das Handwerk ist spannend, kreativ und digital“, berichtet Christoph Lanken vom BZB-Außendienst. „Viele Besucher haben den Tag des Handwerks in Düsseldorf genutzt, um sich die gesamte Bandbreite des modernen Handwerks anzuschauen. Für uns ist es eine super Plattform, junge Menschen für eine Ausbildung im Bauhandwerk zu begeistern!“

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Offensive Gutes Bauen: Sitzung der AG – Transfer

Am 27. August 2019 fand die Sitzung der „AG – Transfer“ der Offensive Gutes Bauen (OGB) in Berlin statt. Die zahlreichen Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen der Bauwirtschaft tauschten sich unter der Leitung von Achim Sieker aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales über die Herausforderungen für die Unternehmen der Bauwirtschaft aus. Dabei wurde besonders deutlich, dass die OGB und das Schwesternetzwerk „Offensive Mittelstand“ bereits ein umfangreiches Angebot an sogenannten „Checks“ zu den unterschiedlichsten Themen erarbeitet haben. Exemplarisch sind an dieser Stelle der OGB Unternehmenscheck, die Fachkräftebroschüre mit wertvollen Anregungen oder die Potentialanalysen der Offensive Mittelstand zur betrieblichen Bildung zu nennen. Es herrschte unter den Teilnehmern Einigkeit darin, dass die Nutzung der „Checks“ praxisnahe Hilfestellungen gibt, um die Prozesse und Strukturen bei den Bauunternehmen zu verbessern. Damit können die wichtigen Zukunftsthemen „Digitalisierung“ und „Fachkräfte“ besser bewältigt werden.

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“Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“: Wettbewerb 2020

Der Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ kürt auch in diesem Jahr die besten digitalen Nachwuchstalente. In den Wettbewerbsbereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen sowie Handwerk und Technik können sich Studierende, Auszubildende und Young Professionals bewerben. Es werden Preisgelder im Gesamtwert von 20.000 Euro vergeben. Auch in diesem Jahr wird der mit 2.000 Euro dotierte Sonderpreis Startup mit ausgelobt. Hier haben junge Gründer die Möglichkeit, ihre digitalen Ideen und Lösungen einzureichen. Zusätzlich vergibt der Premium-Förderer, die Ed. Züblin AG, einen eigenen Sonderpreis. Alle Bewerber haben die Chance, einer breiten Öffentlichkeit zu beweisen, dass die Bauwirtschaft kreativ, technikorientiert und innovativ ist und damit die Baubranche weiter voranbringen. Die Preisverleihung wird in einem festlichen Rahmen am 19. Februar 2020 auf der bautec, der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik, in Berlin stattfinden. Der Wettbewerb wird von den Sozialpartnern der Bauwirtschaft, namhaften Bauverbänden, zahlreichen Unternehmen der Bauwirtschaft und auch von den Bildungszentren des Baugewerbes e. V. unterstützt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen. Auf der Webseite des Wettbewerbs www.aufitgebaut.de und im Flyer sind alle weiteren Informationen zur Teilnahme und den bisherigen ausgezeichneten Arbeiten zu finden. Die Ideen können noch bis zum 4. November angemeldet werden und sind bis zum 18. November 2019 abzugeben. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum als Organisator des Wettbewerbs freut sich auf viele digitale, spannende und kreative Wettbewerbsarbeiten. Titelfoto © paulista/shutterstock

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Üben für die WorldSkills: Stuckateur Tobias Schmider im BZB

Am 22. – 27. August ist es soweit: Die Weltmeisterschaft der Berufe – WorldSkills – findet im russischen Kasan statt. In 56 Disziplinen, darunter auch mehreren Bauberufen, treten junge Menschen gegeneinander an, um ihr fachliches Können zu beweisen. So auch Tobias Schmider, Mitglied des Nationalteams der Stuckateure, der für die Weltmeisterschaft unter anderem in den BZB trainiert. Wenn es darum geht, der weltweit Beste im Stuckateurhandwerk zu werden, steht Üben, Üben und nochmals Üben auf der Agenda. „Ich freue mich über die Teilnahme an den WorldSkills, zugleich ist es eine ganz schön große Verantwortung“, erzählt der 21-Jährige. Seit Januar dieses Jahres trainiert Tobias Schmider – zunächst für den Ausscheidungswettbewerb und nun für die Weltmeisterschaft. Auch das BZB in Krefeld durfte als zertifiziertes WorldSkills-Leistungszentrum eine Woche lang das Training des Stuckateur-Gesellen begleiten. „Wir freuen uns, dass Tobias hier trainiert“, so Dieter Stempel, BZB-Ausbilder der Stuckateure. „Die Teilnahme an so einer Meisterschaft bringt das Stuckateurhandwerk voran – und ist zudem unbezahlbare Werbung“, ergänzt Stempel. Denn Fachkräfte werden in der Baubranche nach wie vor gesucht und so ist es umso wichtiger, junge Menschen für die Bauberufe zu begeistern. „Der Stuckateur hat einen der vielfältigsten und abwechslungsreichsten Berufe“, erläutert Jörg Ottemeier, Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie BZB-Vorstandsmitglied. „Berufswettbewerbe wie die WorldSkills sind eine gute Plattform für den Nachwuchs, der hier seine Fähigkeiten zeigen kann. Außerdem werden die Bauberufe so auch auf politscher Ebene viel intensiver und positiver wahrgenommen“, ergänzt Ottemeier. Tobias Schmider sieht ebenfalls die Teilnahme an den WorldSkills als eine große Chance, die er nutzt: „So kann ich über den Tellerrand schauen und meine Möglichkeiten ausschöpfen.“ Wir drücken für den Wettbewerb in Kasan fest die Daumen! Weitere Informationen zu den WorldSkills gibt es unter www.worldskillsgermany.com.

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BZB auf der Veranstaltung „Teamwork – Ausbildung von A bis Z“

Kurz vor dem Sommerferienbeginn traf sich der Düsseldorfer Ausbilderkreis e. V. in der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf zu einem Erfahrungsaustausch unter dem Motto „Teamwork – Ausbildung von A bis Z“. Auch die BZB waren mit dem Projekt Innovationscluster Handwerk (IC-H) vor Ort. Ziel der Veranstaltung war es, Wege aufzuzeigen, wie die Ausbildung von A, wie Anfang, bis Z, wie Ziel, erfolgreich für alle Beteiligten umgesetzt werden kann. Ein wichtiges Thema auch für die BZB und das IC-H-Projekt, dessen Hauptschwerpunkte die Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung sind. So lag es nahe, mit dem Vortrag „Schule als Startpunkt der Integrationskette: Wo beginnt der Lernprozess und welche Lernschwerpunkte führen zum Erfolg?“ zur Veranstaltung beizutragen. Hier ging es um die Frage, wie der erfolgreiche Weg in eine Ausbildung im Bauhandwerk aussehen kann, insbesondere für Geflüchtete oder Jugendliche ohne Schulabschluss. Bei Geflüchteten stehen vor allem Sprachkurse, Qualifizierungen wie „BOF“ und das Nachholen eines Schulabschlusses als Maßnahmen auf der Agenda, um in eine Berufsausbildung zu kommen. Weitere Angebote wie Einstiegsqualifizierungen (Berufsstart Bau), das BZB Baujob-Casting oder allgemeine Praktika bieten allen Interessierten die Möglichkeit, in die Baubranche zu schnuppern und einen Ausbildungsbetrieb zu finden. Die BZB geben sowohl Jugendlichen als auch Unternehmen auf Azubi-Suche Informationen und Hilfestellungen.

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Neue Initiative: Stark in die Zukunft als Betoninstandsetzer*in

Fachkräftemangel ist eines der zentralen Themen der Berufswelt. Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e. V. hat daher eine neue Initiative zur Gewinnung von Fachkräften in der Betoninstandsetzung ins Leben gerufen. Die Homepage www.betoninstandsetzer.de informiert interessierte Jugendliche und Schüler*innen über die Karrieremöglichkeiten als Betoninstandsetzer*in. Von der Ausbildung als Beton-/Stahlbetonbauer*in, Maurer*in, Maler/Lackierer*in, Bauwerksabdichter*in oder Holz-/Bautenschützer*in, über die Qualifizierung zum Meister oder Polier (mit SIVV Schein), bis zum Hoch- oder Fachschulstudium zum Ingenieur oder Ingenieurin – der Weg zur/zum Betoninstandsetzer*in wird auf der Homepage sehr ausführlich beschrieben. Auch ist eine Datenbank mit Ausbildungsfirmen hinterlegt, die zurzeit sowohl Auszubildende, als auch ausgebildete Betoninstandsetzer*innen suchen. Das BZB bietet als ersten Einstieg in eine Ausbildung im Handwerksbereich das Baujob-Casting in der ersten Sommerferienwoche an. Noch sind freie Plätze vorhanden. Hier geht es zur Anmeldung. Informationen zum SIVV finden Sie hier.

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Bau ist digital: BZB beim Tag der Technik in Düsseldorf

Das letzte Juni-Wochenende stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. In der Handwerkskammer Düsseldorf gab es unter dem Motto „Digital, alles klar?!“ großen Andrang und Zuspruch beim Tag der Technik. Hunderte von begeisterten jungen Menschen besuchten die Stände der Aussteller, um sich ein Bild über die Digitalisierung in den unterschiedlichsten technischen Berufen zu machen. Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. waren mit dem Projekt Innovationscluster Handwerk (IC-H) vor Ort. Unterschiedliche Geräte wurden am Stand praktisch präsentiert. Darunter auch ein Bausimulator, mit dem diverse Baumaschinen und –fahrzeuge erlebt und ausprobiert werden konnten. Ob Raupenbagger, Bulldozer, Turmdrehkran – der BZB-Stand fand von Beginn an großen Zuspruch. „Unser Angebot ist bei den Jugendlichen gut angekommen“, bestätigt Christoph Lanken, BZB-Außendienstmitarbeiter und Mit-Betreuer des Messestands. „Handwerk, besonders das Bauhandwerk, ist modern in der Umsetzung.“ Die nächste Berufsorientierungs-Veranstaltung findet am Tag der Bildung im Karschhaus in Düsseldorf statt, wo die BZB erneut den Bausimulator zum Ausprobieren bereitstellen.

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BZB hat neuen Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung am 23. Mai 2019 wählten die Vertreter der 32 Mitgliedsinnungen der BZB drei neue Mitglieder in den 7-köpfigen Vorstand: Stv. Obermeister Stephan Dunker (Essen), der Vorsitzende des Fachverbandes Ausbau und Fassade NRW Jörg Ottemeier (Essen) und Zimmerermeister Johannes Schmitz (Kaarst). Der Ehrenobermeister der Düsseldorfer Stuckateur-Innung Rolfgeorg Jülich bleibt Vorstandsvorsitzender und dankte der Mitgliederversammlung für das damit ausgesprochene Vertrauen. Die Vorstandsmitglieder Obermeister Johannes Debusmann (Solingen), stv. Obermeister Manfred Schneider (Kevelaer) und Innungsmitglied Jan Peter Hermkens (Geldern) stellten sich ebenfalls erneut zur Wahl. Die Mitgliederversammlung wählte alle Kandidaten einstimmig in den BZB-Vorstand. Das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden übernimmt Jan Peter Hermkens. Die BAUVERBÄNDE.NRW sind auch in der neuen Wahlperiode durch ihren Delegierten Günter Hobusch im Vorstand vertreten. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und wertvolle Impulse, um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern“, erläuterte BZB-Geschäftsführer Thomas Murauer. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand dankten Michael Dropmann, Obermeister der Zimmerer-Innung Essen, und Dipl. Ing. Helmut Oehler, Obermeister der Straßenbauer-Innung Essen, für ihr langjähriges Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz für das Baugewerbe und die BZB. Dropmann und Oehler scheiden auf eigenen Wunsch aus Altersgründen aus dem BZB-Vorstand aus.

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Über den Tellerrand blicken: Mädchen lernen handwerkliche Berufe kennen

Frauen sind in den technisch-handwerklichen Berufen nach wie vor eine Minderheit. Um dem entgegenzusteuern und Mädchen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen, engagierte sich das BZB am Standort Wesel in Kooperation mit der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) im sogenannten „MINT-Projekt“, das im Rahmen der, von der Bundesagentur für Arbeit geförderten, „Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme“ (BvB) stattfand. Im Rahmen des Projektes hatten rund 20 Mädchen die Gelegenheit, in die Berufsgruppen Garten- und Landschaftsbau und Metallbau hinein zu schnuppern. Nach neun Wochen Projektarbeit war es dann soweit: Die Jugendlichen stellten die erarbeiteten Ergebnisse bei einem Empfang vor. Das Präsentierte reichte von geschickten Pflanzenarrangements bis zu selbstständig hergestellten Metall-Flaschenöffnern. Ein eindeutiges Highlight bei den Teilnehmerinnen waren aus Metall gefertigte Rosen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, aus einem Stück Blech eine Rose herzustellen“, erzählt Teilnehmerin Nadine Kambach. „Das war schon verblüffend.“ Auch die Bildungsbegleiterin der DAA und Projektleiterin Birgit Dern gibt sich sehr positiv: „Die Mädchen haben viel gelernt und sind sehr stolz auf ihre Leistung.“ Die „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ (BvB) richtet sich an Jugendliche, die die Schulpflicht erfüllt, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder noch keinen konkreten Berufswunsch haben. Mittels theoretischer und praktischer Wissensvermittlung und mehrwöchigen Orientierungspraktika lernen sie verschiedene Berufe und Betriebe kennen. Das Ziel: durch Fachwissen und Praktika einen Ausbildungsplatz zu erlangen. Die Maßnahme läuft noch bis zum 31. August 2019.

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BZB beteiligen sich am Projekt „Design trifft Funktion 2.0“ auf der FAF 2019

Die Gebäudehülle und insbesondere die Fassade gehören zu den Bauteilen, die für das ressourceneffiziente Bauen das höchste Innovationspotential aufweisen. Mit diesem Thema beschäftigte sich das vom Bundeverband Ausbau und Fassade im ZDB initiierte Projekt „Design trifft Funktion 2.0“ und präsentierte die Projektergebnisse vom 20. - 23.03.2019 auf der Messe Farbe, Ausbau und Fassade (FAF) in Köln. Mit dabei waren die BZB, die eine von Architekturstudierenden der Hochschule Bochum entworfene „grüne Fassade“ bauten. Die grüne Fassade ist im Rahmen der Nachhaltigkeitsdebatte und des umweltverträglichen Bauens schon seit vielen Jahren ein interessanter Lösungsansatz. Die Begrünung durch „Moos“ ist auch in den öffentlichen Bereichen mehr in den Fokus gerückt. Diese Thematik griffen die beiden Architekturstudierenden Tim Nolte und Mayagozel Agaliyeva auf. Ausgehend von der Idee eines Waldspaziergangs entwickelten Sie einen „spiralförmigen Durchgang“, mit moosbedeckten Innenflächen. Den Entwurf realisierten anschließend BZB-Fachausbilder und Lehrlinge auf der FAF 2019. „Angehende Baufachkräfte setzen bei uns die Zeichnungen der angehenden Architekten in die Realität um, wie auf der Baustelle später“, erklärt Markus Crone, BZB-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung und pädagogische Maßnahmen. „Das ist nicht nur mit der fachlich richtigen Arbeit verbunden, sondern auch mit viel Kommunikation und Abstraktionsvermögen. Die Lehrlinge erhalten schon einen Eindruck, wie die Prozesse in der Projektrealisierung auf der Baustelle funktionieren“, so Crone.

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Bundestagsabgeordnete informieren sich über Digitalisierung im Handwerk

Bei einem Besuch im BZB Krefeld nahmen die Krefelder Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski und Ansgar Heveling die Gelegenheit wahr, mehr über das Thema Digitalisierung im Bauhandwerk und die Tätigkeiten und Bestrebungen des BZB in diesem Bereich zu erfahren. „Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Anforderungen an Fachkräfte und unsere Aufgabe ist es, diese darauf vorzubereiten“, erklärte BZB-Geschäftsführer Dipl-Ing. Thomas Murauer. „Hier ist es wichtig, bereits in der Ausbildung anzusetzen. Der Fokus sollte dabei auf der Verknüpfung von praktischem Knowhow mit digitalen Elementen liegen“, so Murauer. Neben einer Einführung in die Begriffe des „digitalen Bauens“, wie CAD, RFID oder BIM, hatten die Abgeordneten die Möglichkeit, einige digitale Werkzeuge kennenzulernen und auszuprobieren: Geräte wie Wärmebildkameras, Rotationslaser oder Bausimulatoren sollen auch in der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung zum Einsatz kommen. Die beiden Besucher zeigten sich sehr positiv. „Digitalisierung, gerade im Handwerk, bietet besonders kleinen Handwerksunternehmen die Chance, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und sich effizienter zu entwickeln“, betonte Kerstin Radomski. „Die Transformation gehört bereits in vielen Betrieben zur Geschäftsstrategie, umso wichtiger ist es, schon beim Handwerksnachwuchs für das entsprechende Fachwissen und den Umgang mit digitalen Programmen und Werkzeugen zu sorgen“, lobte auch Ansgar Heveling.

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Wie finde und binde ich gutes Personal für meinen Betrieb?

Die Broschüre „Fachkräfte gewinnen – Bauqualität sichern – Image stärken“ zeigt in sechs Praxisschritten, wie Bauunternehmen und Handwerksbetriebe die Herausforderungen der Fachkräftegewinnung, -bindung und -entwicklung erfolgreich bewältigen können. Die Broschüre wurde unter Federführung der „Offensive Gutes Bauen“ mit Beteiligung der Bildungszentren des Baugewerbes erstellt und steht online zum Download bereit. Das Infoheft ist zudem ab sofort in gedruckter Form verfügbar. Die Offensive Gutes Bauen ist eine nationale Initiative von 150 Partnern, darunter Bund und Länder, Verbraucherschutzverbände der Bauherren, Unternehmerverbände und Kammern, IG BAU, BG BAU, RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum, Fachverbände, Krankenkassen, Forschungsinstitute und Dienstleister. Die Offensive unterstützt Baubetriebe bei einer erfolgreichen, mitarbeiterorientierten Unternehmensführung, fördert Kommunikation und Kooperation im Bauprozess und motiviert Bauherren, die Vorteile von Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit wahrzunehmen. Die Offensive Gutes Bauen ist das Netzwerk der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) für den Baubereich. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit ist eine gemeinsame Maßnahme von Bund, Ländern, Arbeitgeberverbänden und Kammern, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dazu bietet die Initiative inspirierende Beispiele aus der Praxis, Beratungs- und Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Förderprogramm für Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen. Weitere Informationen finden Sie unter www.offensive-gutes-bauen.de.

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Schritt für Schritt zum neuen Beruf: Perspektiven durch Teilqualifizierung

„Die Baubranche sucht Fachkräfte“: Unter diesem Leitsatz führen die Bildungszentren des Baugewerbes mit der Teilqualifizierung in der Bauwirtschaft (TQBW) ein Programm durch, das neue Perspektiven schafft und zum Teil An- und Ungelernte durch die Vermittlung fachspezifischer Qualifikationen fit für den Arbeitsmarkt macht. Vor allem unterstützt die Initiative erwachsene Ausbildungs- und Arbeitssuchende bei der beruflichen Integration in die Baubranche. So führen fünf aufeinander aufbauende Ausbildungsbausteine die Teilnehmenden Schritt für Schritt in insgesamt 24 Monaten zum Ausbildungsabschluss in den Bereichen Hochbau, Tiefbau oder Ausbau. Diesen Weg gehen nun auch Dieter Hofmann und Andreas Vaillant, die im Oktober 2018 mit dem ersten Baustein der Qualifizierung (TQ1) im BZB Krefeld starteten. Die Teilnehmenden erhalten in diesem Baustein eine Grundlage für die kommenden Module, um eine Spezialisierung auf einen Bauberuf im Laufe der weiteren Qualifizierung zu ermöglichen. In Theorie und Praxis beschäftigen sie sich unter anderem mit dem Mauern, Trockenbau oder auch Tiefbau. Als Praxisübung stellten die beiden Teilnehmer Hofmann und Vaillant beispielsweise einen Kanalschacht her. Die Basis des 1,20 x 1,20 Meter breiten Schachts bildet eine 15 cm starke Betonwand, welche zunächst gegossen werden musste. Passend für den gelernten Beton- und Stahlbetonbauer Dieter Hofmann, der zukünftig den Beruf des „Kanalbauers“ ergreifen möchte: „Die Qualifizierung gefällt mir gut“, so Hofmann. „Ich kann einiges auffrischen und das bringt mich weiter“. Noch bis Anfang April geht die Teilqualifizierung 1 weiter. Danach findet eine individuelle Kompetenzfeststellung statt, die durch ein einheitliches Zertifikat bescheinigt wird und in Kooperation mit der HWK erfolgt. Wer die Module erfolgreich durchläuft, kann nach dem Abschluss von Modul TQ 3 und nach dem Abschluss von TQ 5 die Zulassung zur Externenprüfung bei der zuständigen Kammer beantragen. Diese Prüfung stellt die berufliche Handlungsfähigkeit fest und führt bei erfolgreicher Teilnahme zu einem anerkannten Berufsabschluss. Weitere Informationen zur Teilqualifizierung finden Sie hier.

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Bundesagentur für Arbeit informiert sich über Digitalisierung

Was bedeutet BIM oder Photogrammetrie und was kann man sich unter Bausimulatoren vorstellen? Diesen und weiteren Fragen sind 33 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit Krefeld am 31. Januar bei ihrem Besuch im BZB Krefeld nachgegangen. Das Ziel des Treffens war es, mehr über die Digitalisierung im Baubereich zu erfahren. So führte Thomas Murauer, Geschäftsführer der BZB, die Teilnehmenden zunächst in die wesentlichen Begrifflichkeiten der digitalen Werkzeuge ein. Dazu zählte die Erläuterung von Building Information Modeling (BIM) ebenso wie das Aufzeigen von konkreten Maßnahmen, darunter beispielweise das Projekt „Workcamp Greenhouse“ oder das Modellprojekt „Challenge Bauprojekt“, um den Besuchern ein deutlicheres Bild von der Digitalisierung im Bauhandwerk zu vermitteln und Wege in der Berufsorientierung aufzuzeigen. Anschließend ging es ans Ausprobieren: Anhand von Drohnenaufnahmen des BZB Gebäudes ließ sich mittels Photogrammetrie eine digitale „Punktewolke“ errechnen, welche die Arbeitsagentur-Mitarbeiter*innen an PCs betrachten konnten. In diesem Rahmen wurde verdeutlicht, wie solche Aufnahmen bearbeitet werden können, um reale Bauten digital abzubilden. Eines der Highlights des Besuchs war das abschließende „Fahren“ mit den Bausimulatoren der BZB. Ob Bagger, Gabelstapler oder Turmdrehkran, die Mitarbeiter*innen der BA Krefeld testeten und probierten intensiv und mit großer Begeisterung. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse, den Besuch und die Zusammenarbeit im „digitalen Zeitalter“!

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Junge Bautalente gesucht: Wettbewerb „Auf IT gebaut“

Der Wettbewerb „Auf IT gebaut“ geht in diesem Jahr in die achtzehnte Runde. Wie in den Jahren zuvor werden die besten IT-Lösungen für die Bauwirtschaft gesucht. In vier unterschiedlichen Wettbewerbsbereichen werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro sowie attraktive Sachpreise vergeben. Neu ist im diesjährigen Wettbewerb der Bereich „Handwerk und Technik“. Hier werden junge Berufstätige sowie Auszubildende und Ausbilder angesprochen, die innovative und praxisnahe digitale Lösungen im Rahmen ihres Berufslebens und ihrer Ausbildung entwickelt und eingesetzt haben. Der Wettbewerb wird von den Sozialpartnern der Bauwirtschaft, namhaften Bauverbänden sowie zahlreichen Unternehmen der Bauwirtschaft unterstützt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen. Auf der Webseite des Wettbewerbs www.aufitgebaut.de sind alle weiteren Informationen zur Teilnahme und den bisherigen ausgezeichneten Arbeiten zu finden. Arbeiten für den Wettbewerb 2019 können bis zum 11. November 2018 online angemeldet werden. Die Abgabefrist endet am 25. November 2018. Titelfoto © paulista/shutterstock Seitenfoto © Ridofranz/iStock / RKW Kompetenzzentrum

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Was ist zu beachten bei der Ausbildung geflüchteter Menschen?

Die Handwerkskammer Düsseldorf stellt Betrieben, die Flüchtlingen einen Ausbildungsvertrag anbieten, Informationen zur Verfügung. Die wichtigsten Punkte, die für den Abschluss eines Ausbildungsvertrages vom Betrieb beachtet werden müssen, sind hier erläutert. Bei Abschluss des Ausbildungsvertrages Bitte beachten Sie, dass das Bleiberecht des Auszubildenden abhängig von seinem Aufent-haltsstatus ist. Bei Flüchtlingen, deren Asylverfahren negativ entschieden worden ist, die also zur Ausreise verpflichtet sind, kann der Abschluss eines Ausbildungsvertrages unter bestimmten Voraussetzungen eine Abschiebung verhindern. Da die rechtliche Lage unübersichtlich ist, empfehlen wir: Informieren Sie die Ausländerbehörde über den Abschluss und die Eintragung des Ausbildungsvertrages. Klären Sie frühzeitig, ob der Auszubildende für die Dauer der Ausbildung blei¬ben kann. Beginnen Sie die Ausbildung erst nach einer Zustimmung der zuständigen Aus-länderbehörde. Während der Ausbildung Informationspflicht des Betriebes Sollte das Bleiberecht des Flüchtlings am Bestand eines Ausbildungsvertrages hängen, sind Sie verpflichtet, die Ausländerbehörde innerhalb einer Woche über alle Veränderungen des Vertrages (bspw. Kündigung, Verlängerung etc.), aber auch mehrfaches unentschuldigtes Fehlen des Auszubildenden zu informieren. Kommen Sie dieser Verpflichtung nicht nach, droht ein Ordnungsgeld von bis zu 30.000 EUR. Antrag auf Ausbildungsduldung Wird der Asylantrag eines Flüchtlings, der bei Ihnen in der Ausbildung ist, abgelehnt, muss Ihr Auszubildender unverzüglich beim Ausländeramt eine „Duldung zum Zwecke der Ausbildung" nach § 60 a Auf hG bei der Ausländerbehörde beantragen. Fördermaßnahmen Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) Ihr Auszubildender erhält in der Woche drei bis acht Stunden Gruppen- oder Einzelunterricht mit individuell zugeschnittenen Schwerpunkten, wie zum Beispiel: Fachliche Nachhilfe Sprachunterricht Sozialpädagogische Begleitung Unterstützung bei Problemen im sozialen Umfeld Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Assistierte Ausbildung (AsA) Auszubildenden wird ein Ausbildungsbegleiter an die Seite gestellt, der sie intensiv in allen Phasen der Ausbildung, aber auch schon in einer vorgeschalteten Orientierungsphase begleitet und betreut. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. Einstiegsqualifizierung (von der Agentur für Arbeit gefördertes Praktikum) Die Einstiegsqualifizierung ist ein von der Agentur für Arbeit gefördertes Praktikum zur Be-rufsvorbereitung. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit am Wohnsitz des Auszubildenden. Gefördert werden können anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive ab dem 4. Monat des Aufenthalts sowie Geduldete ab dem 13. Monat des Aufenthalts mit Zustimmung der Ausländerbehörde. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten, deren Asylan¬trag nach dem 31. August 2015 gestellt wurde, haben keinen Zugang zu dieser Förderung. In Einzelfällen kann eine von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Einstiegsqualifizierung zu einer Duldung führen, wenn eine verbindliche Zusage für eine anschließende qualifizierte Berufsausbildung vorliegt. Entscheidend ist in derartigen Fällen die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde. Sprachkurse Informationen zu berufsbezogenen Sprachkursen und Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei den zuständigen Ansprechpartnern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge: Christiane Geritan Tel.: 0221 9242 6 605 Christiane.Geritan@bamf.bund.de Gerhard Sussek Tel.: 0911 94 3 78023 (Gerhard.Sussek@bamf.bund.de)   Haben Sie weitere Fragen? Für die Berufe im Bauhandwerk wenden Sie sich an Christoph Lanken, Beratung Aus- und Weiterbildung. Für alle anderen Handwerksberufe an das Expertenteam Flüchtlinge der Handwerkskammer Düsseldorf. Ihre Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.hwk-duesseldorf.de/fluechtlinge (extern).

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Projektarbeiten berufsbegleitender Studiengang REM & CPM der BUW

Am 14.09.2018 wurden die Arbeiten des berufsbegleitenden Studienganges „Real Estate Management & Construction Project Management (REM & CPM)“ in den Räumlichkeiten des Campus Haspel in der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) vorgestellt. Im Rahmen des Studiums wurden Standortanalysen der BZB – Standorte Krefeld und Düsseldorf erstellt und mögliche Entwicklungspotenziale aufgezeigt. Im Beisein von BZB Geschäftsführer Thomas Murauer haben die Studenten*innen des „Teams Krefeld“ Magdalena Junker, Maximilian Breuer, Philipp Rossbach, Markus Rentmeister und des „Teams Düsseldorf“ Jennifer Böning, Philipp Bohrman, Anton Evtikhov, Tim Giesen Ihre Projektideen vorgestellt und die zahlreichen Fragen der Prüfungskommission und von Zuhörern beantwortet. Die BZB bedanken sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünschen den „Studenten“, die allesamt bereits einen anderen akademischen Abschluss erworben haben und in der Bauwirtschaft tätig sind, weiterhin viel Erfolg im weiteren Berufsleben!

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Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung

Der 07.06.2018 stand im BZB Krefeld ganz unter dem Motto "Gesundheitsschutz". Rette Deine Haut war ein Schwerpunktthema. Um Auszubildende für die Gefahren durch UV-Strahlung zu sensibilisieren, führt die BG BAU in sechs Ausbildungszentren deutschlandweit die UV-Aktionstage durch. An 4 verschiedenen Stationen können die Auszubildenden dabei vieles selbst ausprobieren und Informationen dazu sammeln, wie sie "ihre Haut retten" können. Der Auftakt der Aktionstage fand bei uns im BZB Krefeld statt. Parallel zum UV-Aktionstag der BG Bau, wurde den Auszubildenden des 2. Lehrjahres das Projekt SUSTAIN SME (Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in klein- und mittelständischen Unternehmen) vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Herrn Murauer, präsentierten Frau Tan (ZWH) und Herr Hofmann (Fraunhofer IMW) den Auszubildenden die ersten Projektergebnisse in Form von neu entwickelten Informationsblättern zu den vier identifizierte Problemstellungen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, psychische Belastungen, saisonale Erkrankungen sowie Ernährung und Bewegung. Teile der sich noch in der Finalisierung befindlichen Studie zu Treibern und Hemmnissen bei der Implementierung des erweiterten Kompetenzmodells wurden ebenfalls vorgestellt. Die Auszubildenden wurden gebeten die Informationsblätter in Form eines Fragebogens zu bewerten und ihr eigenes digitales Verhalten zu beurteilen. Vielen Dank an alle Teilnehmer für die tatkräftige Unterstützung! Ziele des Projektes SustainSME Das Projekt SustainSME verbindet Gesundheitskompetenz und Prävention, um neue digitale Werkzeuge zu entwickeln. Aufbauend auf einer Analyse konkreter Bedarfe im Bauhandwerk entsteht ein Verfahren, mit dem Einzelbetriebe Gesundheitsprävention implementieren und ihre Gesundheitskompetenz steigern können. In der Pilotphase werden die Instrumente evaluiert und auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft. Foto: © juefraphoto/Fotolia

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Fachkräftemangel – Was kann ich als Betrieb tun?

Wenn es keine Fachkräfte gibt, muss man entweder ausbilden oder eigene Mitarbeiter durch eine Weiterbildung zur Fachkraft machen. Darüber hinaus können Unternehmen Menschen ohne Berufsabschluss als teilqualifizierte Bauhelfer beschäftigen, um das Personal im eigenen Unternehmen zu verstärken und andere Mitarbeiter zu entlasten. Und hier setzen gleich zwei Förderprogramme der Bundesagentur für Arbeit an! Zum einen kann man eigenes Personal weiterbilden und zum anderen kann man arbeitslose Geflüchtete einstellen und weiterbilden. Wegebau Mit diesem Programm der Bundesagentur für Arbeit können Umschulungen und Weiterbildungen im Rahmen bestehender Arbeitsverhältnisse gefördert werden. Voraussetzung für die Förderung einer Umschulung ist, dass sie mindestens 16 Monate dauert und zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss führt.Der/die geförderte Arbeitnehmer/-in muss geringqualifiziert sein. Dies bedeutet, dass entweder kein verwertbarer Berufsabschluss vorliegt oder der/die Arbeitnehmer/-in mindestens vier Jahre in einer un- oder angelernten Tätigkeit gearbeitet hat.WICHTIG: Zielgruppe des Programms sind geringqualifizierte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. Bei Umschulungen und berufsanschlussfähigen Teilqualifizierungen werden die Lehrgangskosten in voller Höhe erstattet. Darüber hinaus kann der Arbeitgeber einen Arbeitsentgeltzuschuss für seinen freigestellten Mitarbeiter zwischen 50 und 100 Prozent erhalten. Weiterbildungen zur Anpassung oder Erweiterung der beruflichen Kenntnisse müssen mindestens vier Wochen dauern. Die Lehrgangskosten werden in Höhe von 50 bis 100 Prozent übernommen. Die Förderung ist abhängig von der Betriebsgröße und dem Alter des Beschäftigten. Grundsätzlich wird aber gefördert, wenn der Betrieb unter 250 Beschäftigte hat. Also fast jeder Betrieb des Handwerks. KommitMit dem Förderprogramm "Kommit" sollen Menschen mit gesichertem Aufenthaltsstatus und Asylanten die Chance erhalten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen und parallel eine fachliche Weiterbildung zu absolvieren. Die BA fördert Unternehmen, die Menschen aus diesem Personenkreis einstellen durch Arbeitsentgeltzuschüsse und Pauschalen zur Sozialversicherung für die weiterbildungsbedingten Freistellungszeiten und trägt die Kosten für die berufsfachliche Weiterbildung, z.B. in einer Teilqualifizierung. Die hier vorgestellten Förderprojekte sollen sie als Handwerksunternehmen dabei unterstützen, kurzfristig Arbeitskräfte zu finden und diese auch fachlich zu qualifizieren. Sogar bis zum anerkannten Berufsabschluss, also zur Fachkraft. Die BZB beraten Sie gerne. Wir haben auch direkt die passenden Qualifizierungsangebote. Foto ©kamasigns/fotolia

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Neue Chancen für Menschen mit Fluchthintergrund...

Im Rahmen der Qualifizierung werden praktische und theoretische Grundlagen in den Berufsfeldern des Baugewerbes vermittelt. Diese orientieren sich stark an der berufsfeldbreiten Grundqualifizierung des 1. Ausbildungsjahres der Stufenausbildung Bau: mauern, verputzen, Fliesen legen, Estrich erstellen, Trockenbau montieren, Verkehrswege bauen gehören zum Programm. Weiterhin gibt es Unterricht zur Sprachförderung und zur deutschen Gesellschaft und Kultur. Ziel ist es, die Teilnehmer in Arbeit zu integrieren oder aber für eine Ausbildung oder Umschulung bzw. Fortbildung bis hin zum Berufsabschluss zu vermitteln. Starttermin wird im April 2018 sein. Die Teilnahme dauert 6 Monate und findet von montags bis freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist durch eine Förderung durch Bundesgelder kostenfrei. BeQuFA ist Teil des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“. Interessenten melden sich bitte bei Frau Sarah Rusch unter der 02151 5155-28. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.  Foto: © Phovoir/shutterstock

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Kontakt-Daten:

BZB Krefeld

Bökendonk 15-17
47809 Krefeld

+49 (0)2151 5155-0 +49 (0)2151 5155-90 krefeld@bzb.de

BZB Wesel

Am Schepersfeld 33a
46485 Wesel

+49 (0)281 9545-0 +49 (0)281 9545-95 wesel@bzb.de

BZB Düsseldorf

Auf´m Tetelberg 13
40221 Düsseldorf

+49 (0)211 91287-0 +49 (0)211 91287-50 duesseldorf@bzb.de

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